FERCHAU 02 I 2011 QUALITÄT SÄEN ERFOLG ERNTEN S. 04 DIE SIEGER UND IHRE PROJEKTE S. 10 WENIGER IST MEHR S. 12 FERCHAU-PROJEKTTEAM BEI JOHN DEERE

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1 FERCHAU D a s K u n d e n M a g a z i n a k t u e l l 02 I 2011 FERCHAU-PROJEKTTEAM BEI JOHN DEERE QUALITÄT SÄEN ERFOLG ERNTEN S. 04 FERCHAU-INNOVATIONSPREIS DIE SIEGER UND IHRE PROJEKTE S. 10 TRENDS DOWNSIZING WENIGER IST MEHR S. 12

2 INHALT EDITORIAL 04 PROJEKTBERICHT FRANK FERCHAU: Engineering im Zeichen des springenden Hirschs FERCHAU-Projektteam unterstützt Produktentwicklung bei John Deere COMPLIANCE. 05 PROJEKTBERICHT Bei ihm fügt sich alles zum Besten Liebe Leserinnen, liebe Leser, Zerstörungsfreie Prüfung von Fügeverbindungen WETTBEWERB Swarming kollektive Mobilität ART OF ENGINEERING NEWS Kurz notiert Ministerpräsident gratulierte den Siegern I Jetzt kostenlos FERCHAU-AR-App herunterladen I Niederlassungen unterstützen Deutschlandstipendium u. a. m. 10 WETTBEWERB Bio-Gerbstoff und neues Sputteranlagen-Modul FERCHAU-Innovationspreis 2011: Die Sieger und ihre Projekte 12 TRENDS Downsizing Quelle: VW AG Lieferanten-Qualität wird von vielen Faktoren bestimmt. Bei einem Engineering- Dienstleister sind das u. a. Größe, Kompetenz der Mitarbeiter, fachliche Tiefe, regionale Präsenz und nicht zuletzt eine solide Kapitalausstattung. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das, was heute mit dem Begriff Compliance umschrieben wird und Regelkonformität bzw. Ordnungsmäßigkeit meint. Wie bedeutsam gerade dieses Kriterium ist, zeigt das Bundesarbeitsgerichtsurteil zur Nichttariffähigkeit der christlichen Gewerkschaften CGZP (siehe Meldung auf Seite 8). Die konstatierte Ungültigkeit bestehender Tarifverträge hat nicht nur zur Folge, dass Mitarbeiter betroffener Verleihfirmen grundsätzlich höhere Entgeltansprüche haben und Lohnnachzahlungen einklagen können (Equal-Pay-Gebot), sondern es müssen auch entsprechende Beitragsnachzahlungen an die Sozialkassen geleistet werden. Dabei geht es um einen Zeitraum von voraussichtlich vier Jahren ( ). Nach Schätzungen von Experten kämen auf die verleihenden Unternehmen betroffen sollen weit über Firmen sein Forderungen von mehreren Milliarden Euro zu. Können diese ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, steht der Entleiher gemäß Subsidiärhaftung in der Verantwortung, das heißt: Er muss zahlen. Produktion im Schuhkarton I Antriebe nach Maß Leichter fliegen I Sparsam vorwärts 16 KUNDENPORTRÄT Kersten Europe biegt es hin (Biege-)Spezialist für anspruchsvolle Aufgabenstellungen 17 GEWINNSPIEL ipad 2 zu gewinnen! Anliegen von FERCHAU war es von Anfang an, seinen Kunden auch in dieser Hinsicht Sicherheit zu bieten. Daher haben wir bereits 2004 einen eigenen Haustarifvertrag mit der IG Metall abgeschlossen. Die faire Entlohnung der Mitarbeiter kostet, ist aber unterm Strich eine richtige und gute Investition. Schließlich sind auf diese Weise Eventualitäten, wie sie sich aus dem Urteil zu den christlichen Gewerkschaften ergeben, ausgeschlossen. Die Qualitätsmaßstäbe, die wir auf die Rahmenbedingungen der Arbeitnehmerüberlassung anwenden, gelten selbstverständlich auch im Hinblick auf Werk- und Dienstleistungsverträge. Für Sie als Kunde bedeutet das ein Höchstmaß an Sicherheit bei allen Arten der Zusammenarbeit mit uns. 07 Kult-Preis: das neue Zauberbrett von Apple 18 YOUR FERCHAU Voller Energie für die Energietechnik FERCHAU Bochum forciert Aktivitäten seines Technischen Büros 16 Das Urteil des Bundesarbeitsgerichts führt zu einer Stärkung der traditionellen Gewerkschaften und wird Konsequenzen für künftige Tarifabschlüsse haben, und zwar sowohl, was die Ausgestaltung der Rahmenbedingungen als auch, was die materielle Seite betrifft. Darauf wird sich der Markt einstellen müssen. Für Sie als Kunde gewinnt die Auswahl des richtigen Dienstleisters zukünftig noch mehr an Bedeutung. Dabei spielt Compliance eine wichtige Rolle, aber auch die Fähigkeit des Partners, Ihren Fachkräftebedarf in vollem Umfang zu decken. Die hohe Attraktivität der Arbeitgebermarke FERCHAU bietet dafür beste Voraussetzungen. Faire Entlohnung ist eine gute Investition. 08 Titel: Filterrad EMV-Absorberhalle/Delphi 18 Frank Ferchau

3 PROJEKTBERICHT LANDMASCHINENTECHNIK sowie die Durchführung der einzelnen Prozesse läuft über das SAP ERP des Kunden. Fest verwurzelt Für das FERCHAU-Projektteam bietet die Tätigkeit bei John Deere immer wieder spannende Herausforderungen, denn: Das Unternehmen ist innovativ, und wir arbeiten querbeet in allen Komponenten-Bereichen. Insofern ist unsere Arbeit sehr abwechslungsreich. Außerdem kann man viel Erfahrung sammeln. Der in Mosbach bei Heilbronn geborene Albrecht Cremer jedenfalls sieht seine langjährige Tätigkeit für John Deere ausgesprochen positiv: Ich Pro/E-Modell Schrägförderergehäuse des Mähdreschers. war und bin mit vielen interessanten Projekten befasst. Und nach zwölf Jahren ist man natürlich auch mit der Thematik fest verwurzelt. Mehr Infos: Hans-Jürgen Palm (Niederlassungsleiter Saarbrücken) Info John Deere & Company John Deere ist sowohl der Name des Gründers als auch die Hauptmarke des US-amerikanischen Unternehmens John Deere & Company, des Weltmarktführers im Bereich Landtechnik (Traktoren, Erntemaschinen, Mähaufbereiter, Ballenpressen etc.). Zu den weiteren Produkten des Unternehmens gehören u. a. forstwirtschaftliche Maschinen, Baumaschinen und Geräte zur Rasen- und zur Grundstückspflege. In den Joh Deere-Werken Zweibrücken werden seit 1963 vornehmlich Mähdrescher für den europäischen Markt und Märkte in Übersee gebaut wurde außerdem mit der Produktion von selbstfahrenden Feldhäckslern für den weltweiten Markt begonnen. Mitarbeiterzahl in Zweibrücken: ca PROJEKTBERICHT MESSTECHNIK FERCHAU-Projektleiter Diplomingenieur Albrecht Cremer. JD-Mähdrescher T670HM. Zuverlässigkeit ist unsere Stärke. FERCHAU-PROJEKTTEAM UNTERSTÜTZT PRODUKTENTWICKLUNG VON JOHN DEERE: ENGINEERING IM ZEICHEN DES SPRINGENDEN HIRSCHS. ZERSTÖRUNGSFREIE PRÜFUNG VON FÜGEVERBINDUNGEN: BEI IHM FÜGT SICH ALLES ZUM BESTEN. Wer Qualität sät, erntet Erfolg. Nach diesem Motto unterstützt FERCHAU Saarbrücken den weltgrößten Landmaschinenhersteller, John Deere, als Engineering-Partner entlang seiner gesamten Wertschöpfungskette: von der Entwicklung und der Konstruktion über das Qualitätsmanagement bis zu produktionsnahen Disziplinen wie der Betriebsmittelkonstruktion und der Materialflussplanung. Innerhalb dieses Spektrums ist Dipl.-Ing. Albrecht Cremer mit seinem Projektteam für den Bereich Produkt-Engineering tätig. >> Entwickeln und Konstruieren im Zeichen des springenden Hirschs: Dieser Aufgabe widmen sich am Standort Zweibrücken, einem von weltweit mehreren John Deere- Konstruktionszentren, fast 40 FERCHAU- Mitarbeiter. Koordiniert wird ihre Arbeit von Projektleiter Albrecht Cremer, der seit zwölf Jahren beim Kunden vor Ort aktiv ist: Im Zentrum unserer Tätigkeit stehen die in Zweibrücken für den weltweiten Markt gebauten Mähdrescher und selbstfahrenden Feldhäcksler, hocheffiziente Maschinen mit Motorenleistungen von bis zu 800 PS. Das Cremer sche Team Ingenieure, Techniker und Technische Zeichner ist in die gesamte Entwicklungsprozesskette eingebunden: Gleich ob Antriebstechnik, Fahrerkabine oder Funktionselemente wie Schneidwerk und Einzugsschnecke: Wir führen FEM-Berechnungen durch, konstruieren einzelne Komponenten und ganze Baugruppen, überwachen Prüfstände und sind auch sonst ins Testgeschehen involviert. Dabei arbeiten wir eng mit den bei John Deere beschäftigten Gruppenleitern und ihren Konstrukteuren zusammen. Eine besondere Herausforderung für das FERCHAU-Projektteam liegt darin, dass wir Teile konstruieren, die bei gleich dimensionierten Einbauräumen immer größer und leistungsstärker werden, wie Albrecht Cremer zu berichten weiß. Da kommt der optimalen Ausnutzung des Bauraums und den notwendigen Kollisionsuntersuchungen besondere Bedeutung zu. Hier greift eins ins andere, und es gilt, eine Menge Dinge zu berücksichtigen. Konstruiert wird mit Pro/ENGINEER, Wildfire 4.0. Die Auftragsabwicklung selbst Innovative Lösungen entstehen im Zusammenspiel mit der Abteilung F&E. Die Güte von Fügeverbindungen ist in hohem Maße relevant für die Funktionalität und Qualität eines Produkts. Da fügt es sich gut, dass die Thermosensorik GmbH mit der Wärmeflussthermographie ein innovatives Verfahren zur zerstörungsfreien Prüfung von Fügeverbindungen entwickelt hat. Spezialist Wolfgang Raab von FERCHAU Nürnberg unterstützt das Unternehmen seit rund fünf Jahren bei der Konstruktion von Infrarotkameras und bildgebenden Infrarot-Messsystemen, aber auch im Projektmanagement. >> A U T O M O T I V E E L E K T R O T E C H N I K A U T O M A T I S I E R U N G S T E C H N I K M A S C H I N E N B A U A N L A G E N B A U I N F O R M A T I O N S T E C H N I K A V I A T I O N M A R I N E

4 PROJEKTBERICHT MESSTECHNIK WETTBEWERB Die Infrarotkameras werden im Kalibrierlabor umfangreichen Tests unterzogen. >> Das Prinzip der Wärmeflussthermographie, weiß Wolfgang Raab, basiert auf der Erkenntnis, dass eine schlechte Materialverbindung zu reduzierter Wärmeleitung führt. Daher wird die zu prüfende Fügeverbindung impulsartig und inhomogen erwärmt und der so entstehende Wärmefluss mit einer extrem schnellen und hoch auflösenden Infrarotkamera (bis zu Bilder pro Sekunde!) aufgezeichnet. Was folgt, ist die teilweise in Echtzeit umgesetzte Verrechnung der Bilddaten zu einem Ergebnisbild. Es zeigt die unterschiedlichen Defekte, ohne dass der Prüfling dafür zerstört werden musste. Das Ganze, so Wolfgang Raab, geschieht auch noch ausgesprochen schnell. Um z. B. bis zu sechs Schweißnähte zu prüfen, braucht man lediglich drei Sekunden. Kein Wunder, dass das Verfahren u. a. im Karosseriebau ein wichtiges Einsatzfeld hat. Zumal die Wärmeflussthermographie im Gegensatz zur stichprobenartig erfolgenden zerstörenden Prüfung eine 100- Infrarotaufnahme eines Filterrads. prozentige Fertigungskontrolle erlaubt. Wolfgang Raab hat während seiner fünfjährigen Tätigkeit für das Unternehmen schon eine Vielzahl von Projekten aktiv unterstützt. Unter anderem konstruierte er die komplette Messtechnik eines Prüfstands zur Temperaturvermessung an Zylinderköpfen. Aktuell ist der 40-jährige Feinwerkspezialist mit der konstruktiven Überarbeitung des Filterradaufbaus bei den Infrarotkameras des Unternehmens beschäftigt: Die Kameras erfassen Temperaturdifferenzen im Millikelvin-Bereich. Um unterschiedlichste Anwendungen realisieren zu können, verwenden wir diverse Filter. Diese wiederum müssen wechselbar sein. Das geschieht über im Kamerakopf positionierte Filterwechslerräder, die vollautomatisch angesteuert werden. In diesem Bereich setze ich mit SolidWorks 2010 konstruktive Optimierungen um. Daneben ist Wolfgang Raab einer von insgesamt drei Mitarbeitern, die in der Projektbetreuung tätig sind: Wir informieren, organisieren, koordinieren und sorgen für eine termingerechte Abwicklung der einzelnen Meilensteine. Nicht zu vergessen: die vielfältigen Lieferanten- und Kundenkontakte. Viele Kunden möchten zerstörungsfrei testen, wissen aber nur sehr wenig über das unserem Verfahren zugrundeliegende Wärmeflussverhalten. Daher erarbeiten wir gemeinsam mit ihnen entsprechende Konzepte, führen Studienmessungen durch und prüfen, was sich realisieren lässt. Das Spannende an meiner Arbeit ist, dass es immer wieder um die Frage geht, wie wir einen Forschungsgedanken in eine industrielle Lösung umsetzen können. Mehr Infos: Dipl.-Ing. René Frank (Niederlassungsleiter Nürnberg) Info Thermosensorik GmbH Die Thermosensorik GmbH wurde 1998 als Spin-off der Universität Erlangen-Nürnberg gegründet. Beschäftigt werden aktuell über 30 Mitarbeiter. Die Infrarotkameras und die bildgebenden IR-Messsysteme des Unternehmens kommen zurzeit bei über 200 Installationen in Forschungseinrichtungen und in der Industrie zum Einsatz, z. B. im Turbinenbau, in der Automobil- und der Photovoltaikindustrie. Das Prinzip der Wärmeflussthermographie wurde für die Fügeverfahren Schweißen (z. B. Laser- und Punktschweißen), Kleben, Löten und Nieten (z. B. Stanznieten) erfolgreich erprobt. ART OF ENGINEERING: INNOVATIVER TECHNIK- UND KUNSTPREIS SUCHT NEUE SIEGER: THEMA: SWARMING KOLLEKTIVE MOBILITÄT. Nach der glanzvollen Premiere 2008 und der vielbeachteten Fortsetzung 2010 startet der interdisziplinäre FERCHAU- Kunstwettbewerb ART OF ENGINEERING am 01. Juli 2011 in eine neue Runde. Vollziehen Sie den kreativen Brückenschlag zwischen Technik und Kunst und gewinnen Sie ein Einzelpreisgeld von bis zu Euro. Die Exponate der Finalisten werden, wie bereits 2010, in einer spektakulären Ausstellung der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. >> Nach Energie und Raum (2008) sowie IT und Medienkunst (2010) bietet das Thema der neuen Wettbewerbsrunde, Swarming kollektive Mobilität: Wettbewerb zur künstlerischen Darstellung eines soziokulturellen Phänomens oder zu dessen technischen Lösbarkeiten, besonders vielfältige und spannende Umsetzungsmöglichkeiten. Worum es aus technischer Sicht geht, verdeutlicht Dr. Patrick Hoyer von der Forschungsplanung der Fraunhofer-Gesellschaft e. V., München, so: Zentrales Thema beim Schwarmverhalten sind kooperative Systeme, die nicht nur effizient, sondern z. B. auch ressourcenschonend zusammenarbeiten. Das Spektrum reicht dabei vom Roboter-Teamwork über die logistische Lenkung von Verkehrs-, Personenund Warenströmen bis hin zu Sensornetzwerken (weitere Beispiele siehe Info-Kasten). Bei all diesen technischen Anwendungen, so Dr. Patrick Hoyer, stellt sich die Frage: Wie sieht hier eine mögliche künstlerische Perspektive aus? Der Naturwissenschaftler nennt ein Beispiel aus dem Bereich Bildauswertung zur Gesichts- oder Gestenerkennung (Sensornetzwerke): Ein solches Verfahren kann bei großen Sport-Events wie Marathonläufen für künstlerische Aktionen genutzt werden, kann medizintechnisch aber auch verdeutlichen, ob und inwieweit sich die Teilnehmer überfordern. Für den Brückenschlag zwischen Technik und Kunst scheint ihm auch der Energiesektor geeignet: Man denke nur an ein Projekt wie Desertec, bei dem der Transfer in Wüsten erzeugter Solar- und Windenergie in einem Raum angesiedelt ist, der auch für Bewegungen größerer Menschenströme steht. Beispiel: Nordafrika. Von künstlerischer Seite her gesehen, erläutert Professor Mischa Kuball von der Kunsthochschule für Medien Köln, ist das Thema auch eine Herausforderung, in neuen Dimensionen zu denken und z. B. die Frage zu stellen: Welchen Einfluss haben innovative Technologien auf gesellschaftlich zu beobachtende Ströme und Bewegungen? Ein Beispiel: Spontanität und Mobilität im urbanen Raum beginnen eine eigenständige Kunstform zu werden. Das zeigen u. a. Happenings wie Flashmobs. Im Grunde genommen nutzt man die Möglichkeiten neuer Technologien wie Twitter, Facebook und GPS, um an Orte zu gelangen, die evtl. bisher nicht kommunizier- oder erreichbar waren. Das heißt: Wir können anders Zeit und Distanz überbrücken. Das ist nur ein Ansatz für die spannende Umsetzung der Thematik. DIE WICHTIGSTEN WETTBEWERBS-INFOS AUF EINEN BLICK. Teilnehmen können Studenten, Absolventen, Young Professionals und Professionals (m/w) aus den Bereichen Ingenieurwesen, Naturwissenschaften und Informatik mit künstlerischer Affinität Künstler (m/w), deren Werke einen technischen Bezug aufweisen Natürliche Personen und Unternehmen Spin-off-Gründungen Jury Die Arbeiten werden von einer hochkarätigen, interdisziplinär besetzten Jury bewertet. Form der Einreichungen z. B. Konzepte Objekte Installationen Softwareapplikationen (auf Einzelrechner oder im Netzwerk) mittels Screenvideo (MP3/4) etc. Zentrale Anforderung: Ein technischer Aspekt muss erkennbar sein Wichtige Termine Anmeldung und Einreichung der Wettbewerbsbeiträge: Ausstellung der Finalisten-Exponate in der Kunsthochschule für Medien, Köln: Anfang Februar 2012 Preisverleihung: Hannover Messe 2012 (mit prominenten Gästen aus Politik, Kultur und Wirtschaft) Technik goes Swarming Weitere Technik-Themen, die sich für künstlerische Swarming -Reflexionen anbieten: Steuerung von Fließbändern bei Messen oder im Airport-Bereich Elektromobilität: Nachladen von Fahrzeugen während der Fahrt bzw. an spezifischen Knotenpunkten Sensorik mit bionischen Elementen = Sicht durch ein Insektenauge (Vernetzung von Einzellinsen) Energy-Harvesting: Ernten von Energie über eine Vielzahl von Einzelsammlern (Thermoelektrik, Solar, Wind) Alle Details und weitere Termine zu ART OF ENGINEERING finden Sie ab dem unter: A U T O M O T I V E E L E K T R O T E C H N I K A U T O M A T I S I E R U N G S T E C H N I K M A S C H I N E N B A U A N L A G E N B A U I N F O R M A T I O N S T E C H N I K A V I A T I O N M A R I N E

5 NEWS KURZ NOTIERT NEWS KURZ NOTIERT FERCHAU-INNOVATIONSPREIS Strahlende Gesichter beim Finale des dritten FERCHAU-Innovationspreises: Preisträger und Laudatoren freuen sich über den gelungenen Abschluss des aufsehenerregenden Technik-Wettbewerbs. MINISTERPRÄSIDENT GRATULIERTE DEN SIEGERN. >> Glanzvolle Preisverleihung auf der Hannover Messe: Bei der Auszeichnung der Sieger des Wettbewerbs um den FERCHAU- Innovationspreis 2011 gratulierten Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister, Prof. Dr.-Ing. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, sowie VDI- Präsident Prof. Dr.-Ing. Bruno O. Braun den Gewinnern zu ihren herausragenden Leistungen. Die Übergabe der Preise erfolgte durch die prominenten Gäste sowie durch RECHTSPRECHUNG Stefan Eichholz, Mitglied der FERCHAU- Geschäftsleitung. Dieser würdigte das Engagement der Preisträger, mit ihren Projekten wertvolle Beiträge für eine lebenswerte Zukunft zu leisten. Unternehmensgründer Heinz Ferchau wies in seiner Ansprache darauf hin, dass bei der Festlegung des Wettbewerbsmottos Das GUTE sparen Energie, Material, Rohstoffe die Ereignisse in Japan noch außerhalb unserer Vorstellungskraft lagen. Mehr denn je fühle man sich daher CHRISTLICHE GEWERKSCHAFTEN: ALLE TARIFVERTRÄGE UNGÜLTIG. >> Laut einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts und laut nachgelieferter Urteilsbegründung sind christliche Gewerkschaften nicht tariffähig. Dementsprechend sind alle von der Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personalserviceagenturen (CGZP) abgeschlossenen Tarifverträge ungültig. Daraus folgt, dass die Mitarbeiter der betroffenen Unternehmen ab Urteilsverkündung Anspruch auf die wesentlichen Arbeitsbedingungen und -entgelte des Einsatzunternehmens (Equal Pay) haben. Derzeit ist streitig, inwieweit dies auch für die Vergangenheit gilt. Tatsache ist, dass die Sozialversicherungsträger bereits Beitragsnachzahlungen von den betroffenen Unternehmen gefordert haben. Falls höchstrichterlich entschieden werden sollte, dass die CGZP bereits in der Vergangenheit nicht tariffähig war, könnten als Konsequenz betroffene Leiharbeitnehmer voraussichtlich rückwirkend für die letzten drei Jahre Lohnnachzahlungen einklagen (Equal-Pay-Gebot), es sei denn, es bestehen arbeitsvertraglich wirksam vereinbarte Ausschlussfristen. FERCHAU Engineering ist von dem Urteil sowie den daraus resultierenden Folgen nicht betroffen. Deutschlands Marktführer für Engineering-Dienstleistungen verfügt über einen eigenen Mantel- und Entgelttarifvertrag mit der IG Metall (siehe Editorial, Seite 3). den Maximen des FERCHAU-Innovationspreises verpflichtet, von denen eine lautet: Wir möchten den Herausforderungen, die sich uns stellen, mit Kreativität und gleichzeitig mit der Bereitschaft zur Mitverantwortung begegnen. Mehr zu den Siegern und ihren Innovationen erfahren Sie auf den Seiten Machen Sie sich ein genaues Bild von der Preisverleihung: Live-Video unter EXPANSION 600 NEUEIN- STELLUNGEN >> FERCHAU auf Expansionskurs: Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Deutschlands Nr. 1 im Engineering mit einem deutlichen Wachstum. Aufgrund der anhaltend positiven Marktentwicklung soll der Umsatz von 300 auf 360 Mio. Euro ausgeweitet werden. Außerdem sind weitere 600 Neueinstellungen geplant. Damit würde die Zahl der Mitarbeiter von auf steigen. Verstärkt gesucht werden u. a. Consultants im IT-Bereich. 3D-AKTION JETZT KOSTENLOS FERCHAU-AR-APP HERUNTERLADEN! >> Faszination Technik in 3D: Erleben Sie mit uns Engineering in einer neuen Dimension. Zum Beispiel, indem Sie herausragende Bildmotive der FERCHAU-Fachbereiche wie eine Mega-Yacht, eine Raffinerie oder ein Passagierflugzeug von allen Seiten erkunden. Innovative Augmented-Reality-Technologie (kurz AR) und die kostenlos downloadbare FERCHAU-AR-App für iphone und ipod touch machen es möglich. Technik zum Greifen nah bietet Ihnen auch unsere Website. Alles, was Sie dazu brauchen, ist eine herkömmliche 3D-Brille. Fordern Sie kostenlos Ihr persönliches Exemplar bei uns an und FÖRDERUNG >> Seit dem Sommersemester 2011 ergänzt das einkommensunabhängige Deutschlandstipendium die Finanzen ausgewählter Studierender einschließlich BAföG. Von den pro Monat gezahlten 300 Euro übernimmt der Staat 150 Euro. Die andere Hälfte kommt von privaten Geldgebern, wie Mäzenen und Unternehmen. Auch zahlreiche FERCHAU-Niederlassungen unterstützen das von der Bundesregierung initiierte Konzept, bei dessen Ausgestaltung die Hochschulen eine zentrale Rolle spielen. Gefördert werden Studierende und Studienanfänger (m/w), deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und FERCHAU KARLSRUHE IST MITGLIED BEI W!R. >> Hightech trifft Lebensart unter diesem Slogan präsentiert sich die Technologie- Region Karlsruhe als eigenständige Marke. Ziel des Innovationsstandorts ist es, das Regionalbewusstsein sowie den Außenauftritt der Region zu stärken. Unterstützt vom Förderverein W!R, werden Projekte aus den Bereichen Wissenschaft, Forschung, Bildung, Kultur und Sport gefördert, öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen durchgeführt und Auslandspräsentationen initiiert. Als innovativer Engineering-Dienstleister mit hoher IT- Affinität beteiligt sich FERCHAU Karlsruhe durch seine Mitgliedschaft bei W!R aktiv an der Standortförderung. Weitere Infos: sichern Sie sich damit die Chance auf einen kultigen Top-Preis. Denn mit Anforderung der Brille nehmen Sie automatisch an unserem Gewinnspiel teil. Verlost wird 4 x je ein ipod touch (32 GB) mit brillantem Retina- Display und vielen weiteren Technik-Highlights. Anforderung 3D-Brille und Download FERCHAU-AR-App: FERCHAU-Website in 3D: NIEDERLASSUNGEN UNTERSTÜTZEN DEUTSCHLANDSTIPENDIUM. Ministerin A. Schavan mit Stipendiaten. Beruf erwarten lässt. Der dem Stipendium zugrundeliegende Leistungsbegriff ist bewusst weit gefasst: Gute Noten und Studienleistungen zählen ebenso dazu wie die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, oder das Meistern von Hindernissen im eigenen Lebens- und Bildungsweg. Am Deutschlandstipendium beteiligen sich neben den Niederlassungen Braunschweig und Kiel u. a. die bayerischen Standorte München, Augsburg, Regensburg, Nürnberg und Rosenheim. Weitere Infos: A U T O M O T I V E E L E K T R O T E C H N I K A U T O M A T I S I E R U N G S T E C H N I K M A S C H I N E N B A U A N L A G E N B A U I N F O R M A T I O N S T E C H N I K A V I A T I O N M A R I N E

6 WETTBEWERB FERCHAU-INNOVATIONSPREIS 2011: DIE SIEGER UND IHRE PROJEKTE. NEUES SPUTTERANLAGEN-MODUL UND BIO-GERBSTOFF. Beeindruckende Leistungen, Überzeugende Ideen so lautete das Urteil der Jury über die Einreichungen zu dem mit Euro dotierten Wettbewerb um den FERCHAU-Innovationspreis Thema: Das GUTE sparen Energie, Material, Rohstoffe. Neben den drei Hauptpreisen wurde zusätzlich ein Sonderpreis für eine Innovation aus dem Mittelstand vergeben. FERCHAUaktuell präsentiert Ihnen die Preisträger und ihre Projekte. PLATZ 1 Serielles Co-Sputtern C 2 -Modul TEAM: Fraunhofer-Institut für Schichtund Oberflächentechnik IST, Braunschweig TEAMLEITER: Dr. Bernd Szyszka (rechts im Bild) PREISGELD: Euro *BLade Integrated DiSK = Kompressorlaufscheibe eines Flugtriebwerks mit integrierter Beschaufelung **Teilprojekt im Fraunhofer-InnovationsCluster TurPro PLATZ 2 Generative Fertigung von BLISKs* für Flugtriebwerke** TEAM: Lehrstuhl für Lasertechnik, RWTH Aachen University (LLT), und Fraunhofer- Institut für Lasertechnik (ILT) und Rolls-Royce Deutschland Ltd & Co KG (RRD) TEAMLEITER: Akad. Oberrat Dr.-Ing. Ingomar Kelbassa (rechts im Bild) PREISGELD: Euro Worum geht es? BLISKs werden zurzeit unter hohem Material- und Energieeinsatz (Materialverlust: ca. 80 %) sowie unter erheblichem Zeitaufwand durch z. B. 5-Achs-Fräsen hergestellt, was bei der Verwendung hochwertiger Materialien zu sehr hohen Produktionskosten führt. Die generative Fertigung reduziert Materialverluste und Kosten signifikant, weiß Teamleiter Dr.-Ing. Ingomar Kelbassa. Sparpotential: Mit der generativen Fertigung lassen sich im Vergleich zu konventionellen Verfahren Materialeinsparungen von ca. 60 % und eine Verkürzung der Fertigungszeit um ca. 30 % erzielen. PLATZ 3 wet-green TEAM: wet-green TEAMLEITER: Dr. sc. nat. Stefan Marx, N-Zyme BioTec GmbH (im Bild mitte) PREISGELD: Euro WETTBEWERB Worum geht es? Auf Basis von Olivenblättern, die bei der Olivenernte als nachwachsender Roh- und Reststoff anfallen, entwickelte N-Zyme BioTec ein neues Produkt mit vernetzenden Eigenschaften, das als natürlicher Gerbstoff bei der Lederherstellung eingesetzt werden kann. Sparpotential: Umweltentlastung in den olivenverarbeitenden Ländern, Reduktion/Vermeidung gängiger umwelt- und gesundheitsgefährdender Gerbstoffe im Gerbprozess; einfachere Verwertung anfallender, nicht mehr toxischer Gerbabwässer; Zuführung anfallender Gerb-Feststoffe in die Wertschöpfung. SONDERPREIS INNOVATION MITTELSTAND Zincopor TEAM: Havelländische Zinkdruckguss GmbH & Co. KG TEAMLEITER: Andreas Hüttl (Geschäftsführer) (rechts im Bild) PREISGELD: Euro Worum geht es? Architekturgläser im modernen Gebäudebau müssen hinsichtlich Wärmedämmung und Sonnenschutz immer höheren Ansprüchen genügen, konstatiert Teamleiter Dr. Bernd Szyszka. Wie gut die Eigenschaften sind, hängt vor allem von der Oberflächenbeschichtung ab, für die oft das Sputter-Verfahren (Kathodenzerstäubung) eingesetzt wird. Hier haben wir eine entscheidende Verbesserung erzielt. Sparpotential: Entwickelt wurde ein serienreifes und nachrüstbares Modul für eine Sputteranlage, mit dem sich die Effizienz des Oberflächenbeschichtungsverfahrens bei gleichem Energieeinsatz um 35 % steigern lässt. Weitere Informationen, Live-Video und Fotogalerie: Worum geht es? Oberstes Ziel war die Gewichtsersparnis beim Zinkdruckguss, betont Teamleiter Andreas Hüttl. Grundvoraussetzungen für eine mögliche Lösung: der Erhalt der wichtigsten Werkstoffeigenschaften (hohe Festigkeit, Oberfläche galvanisierbar, Möglichkeit zum Vernieten und Gewindeschneiden) sowie die kostenneutrale Implementierbarkeit in den herkömmlichen Produktionsprozess. Das Ergebnis ist Zincopor, ein im Zinkdruckgussverfahren hergestellter Zinkschaum mit geschlossener Oberfläche. Sparpotential: Das vorhandene Einsparpotential wird vom Unternehmen mit folgender Beispielrechnung dargestellt: Bei einem aktuellen Gießteil konnte durch die innere Schaumstruktur das Gewicht um 26 % (43 g) verringert werden. Bei Zugrundelegung eines Volumens von ca Stück entspricht dies einer Rohstoffeinsparung von ca. 10 t (derzeitiger Gegenwert ca Euro). Hinzu kommt eine deutliche Energieersparnis A U T O M O T I V E E L E K T R O T E C H N I K A U T O M A T I S I E R U N G S T E C H N I K M A S C H I N E N B A U A N L A G E N B A U I N F O R M A T I O N S T E C H N I K A V I A T I O N M A R I N E

7 TRENDS DOWNSIZING TRENDS DOWNSIZING PRODUKTION IM SCHUHKARTON. Die industrielle Fertigung ist im Umbruch: Innovationszyklen verkürzen sich, Stückzahlen sinken, Produkte werden individueller. Die Industrie braucht entsprechend flexible, multifunktionale Maschinen. Mit Square Foot Manufacturing (SFM), der Produktion im Schuhkarton, haben Wissenschaftler der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg ein Konzept für die industrielle Mikrofertigung entwickelt, das dieser Forderung gerecht werden soll. Vor allem in den Branchen Medizintechnik, Optik, Biotechnik, Mechatronik, Formen- und Werkzeugbau gibt es Bedarf für Werkzeugmaschinen, die in der Kleinserien- und Einzelstückproduktion komplexer Werkstücke ökonomischer und ökologischer arbeiten als bisher. Quelle: Fraunhofer IPT Quelle: Fraunhofer IPT Auch Ersatzteile für Flugzeuge lassen sich per Laserschmelz-Verfahren herstellen so wie diese Turbinenleitschaufel. Studie eines chirurgischen Wundspreizers mit integrierten Spülkanälen und Anschlussstück. Das OP-Instrument wurde generativ aus Edelstahl gefertigt. Versuchsstand für laserbasierte Bearbeitungsoperationen. >> Forschungsleiter Professor Jens-Peter Wulfsberg setzt auf eine Miniatur-Fertigungsplattform, die im Baukastenprinzip mit wenigen Handgriffen für jede neue Anforderung angepasst werden kann. Das ist neu, denn bisher verfügbare Präzisionsmaschinen zur Herstellung von Mikrobauteilen sind zumeist Varianten von Maschinen aus der Makrofertigung. Gestelle, Führungen, Antriebe und Steuerungen sowie der not- Quelle: LaFT wendige Arbeitsraum stehen dabei in einem Missverhältnis zum Werkstück. Diese Maschinen verbrauchen zu viel Energie, und die Komplexität der herstellbaren Teile ist limitiert, sagt Wulfsberg. Der modulare Aufbau und die Anpassung der Maschinengröße an das Werkstück ermöglichen nun etwa den Einsatz optimierter Antriebe und Werkstoffe. Das System Quelle: LaFT wird kompakter, ohne an Leistung einzubüßen, im Gegenteil: Genauigkeit und Effizienz steigen, sagt Wulfsberg. Betriebe sollen mit SFM jederzeit auf wechselnde Anforderungen reagieren können. Ein Wechsel zwischen Mikrofrässpindel und Laserbearbeitungsoptik oder Funkenerosionselektrode ist ad hoc möglich. Werden neue Module benötigt, können diese nach dem Plug-and-play-Prinzip befestigt werden, manuell oder automatisiert per Roboter, sagt Wulfsberg. Werkzeugmaschinen leisten konnten, SLM hat zwei große Vorteile: Anders als sagt Wulfsberg, der erste Prototypen vorzeigen kann. Mit Serienreife soll ein SFM- kaum Material verloren, und es gibt keine beim Drehen, Bohren oder Fräsen geht System nur noch knapp ein Fünftel so viel fertigungsbedingten Einschränkungen für kosten wie ein herkömmliches Fertigungssystem. Der Konstrukteur kann sich ganz auf die Form und innere Struktur des Werkstücks. Ein flexibles Fertigungsverfahren hat auch funktionellen Anforderungen konzentrieren, sagt Fraunhofer-Sprecher Andrzej die Fraunhofer-Allianz Generative Fertigung erarbeitet: das Selective Laser Melting (SLM), eine Variante des Rapid Prototigen spezieller Werkzeuge oder Gussfor- Grzesiak. Zwischenschritte wie das Anfertyping. Dabei schmilzt ein hauchdünner men sind nicht nötig. Als Vorlage reicht Laserstrahl ein Metallpulver schichtweise der 3D-CAD-Konstruktionsplan, nach dem zu bis zu 30 Mikrometer feinen Strukturen. Eine ideale Technik zur Fertigung von Stellen aufgetragen und sofort mit einem das Metallpulver an den vorgegebenen Mikrowerkzeugen, etwa für die Chirurgie. starken Laserstrahl mit dem bereits fertigen ANTRIEBE NACH MASS. Elektrische Antriebe auf Energieeffizienz zu trimmen lohnt sich: Sie sind für zwei Teil des Objekts fest verschmolzen wird. Die mechanischen Eigenschaften sollen denen von konventionellen Serienbauteilen entsprechen eine wichtige Voraussetzung für den industriellen Einsatz der Technologie. Autor: Martin Borré, schreibt u. a. für die VDI nachrichten und das Magazin Bild der Wissenschaft Links: Fraunhofer-Allianz Generative Fertigung Laboratorium Fertigungstechnik (LaFT) an der Bundeswehruniversität Hamburg BMW Group Selective Laser Melting -Verfahren können die Herstellzeiten von metallischen Funktionsprototypen in Serie sowie von Einzelteilen verkürzen. Quelle: Fraunhofer IPT Gesteuert wird das SFM-System per Computer. Die Bearbeitungsmodule werden an das Werkstück herangeführt. So können auf engstem Raum mehrere Maschinen gleichzeitig an einem Werkstück arbeiten je nach Bedarf nebeneinander, übereinander, versetzt oder in einer Reihe angeordnet. Bei der Entwicklung verfolgt Wulfsberg die Philosophie der Open Production: Die zukünftige Anwendergemeinschaft soll das System gemeinsam weiterentwickeln. Das macht SFM auch für Firmen erschwinglich, die sich bis jetzt keine eigenen Drittel des Stromverbrauchs der Industrie verantwortlich. >> Um das Energiesparpotential auszuschöpfen, verfolgen Hersteller von Antriebs- und Steuerung um den Faktor 2 3 höher Leistungen von Motor, Frequenzumrichter technik wie SEW Eurodrive oder Festo das ausgelegt als für die Praxis notwendig. Im Prinzip Rightsizing: Die Leistung der Antriebskomponenten wird so gewählt, dass cherheitspuffer jedoch und senken den Gesamtsystem summieren sich diese Si- die Verlustleistung möglichst gering ist Wirkungsgrad. Diese unnötig großzügige bei voller Funktionalität. Dabei reicht es Auslegung sollte man sich heute nicht nicht, einfach die effizientesten Komponenten in einem Antriebssystem zusammen- Kho. mehr leisten, sagt Festo-Sprecher Paul zuführen: Entscheidend ist die Summe Autor: Martin Borré, schreibt u. a. für die VDI nachrichten und das Magazin Bild der der Wirkungsgrade. Bisher wurden die Wissenschaft Entwicklung elektrischer Antrieb: E-Maschine. Links: Homepage von SEW Eurodrive Homepage von Festo A U T O M O T I V E E L E K T R O T E C H N I K A U T O M A T I S I E R U N G S T E C H N I K M A S C H I N E N B A U A N L A G E N B A U I N F O R M A T I O N S T E C H N I K A V I A T I O N M A R I N E

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