GESCHÄFTSBERICHT 2005

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1 Mannheimer Konzern Mannheimer AG Holding GESCHÄFTSBERICHT 2005

2 Auf einen Blick Mannheimer Konzern 1) Gebuchte Bruttobeiträge in Mio A insgesamt 305,6 343,2 Schaden- und Unfallversicherung 290,3 333,2 Lebens- und Krankenversicherung 15,3 10,0 Konzern Inland 293,4 299,4 Konzern Ausland 12,2 43,8 Aufwendungen für Versicherungsfälle in Mio A insgesamt 193,4 204,8 Schaden- und Unfallversicherung 193,1 202,1 Lebens- und Krankenversicherung 0,3 2,7 Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb in Mio A insgesamt 90,6 107,7 Schaden- und Unfallversicherung 86,9 103,3 Lebens- und Krankenversicherung 3,7 4,4 Versicherungstechnisches Ergebnis f.e.r. in Mio A insgesamt 9,7 8,2 Schaden- und Unfallversicherung 9,5 11,1 Lebens- und Krankenversicherung 0,2 2,9 Kapitalanlageergebnis 18,2 11,1 Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 6,6 3,0 Jahresüberschuss/-fehlbetrag 6,7 5,2 Kapitalanlagen in Mio A 533,6 517,1 Eigenkapital in Mio A 122,7 121,0 Versicherungstechnische Rückstellungen in Mio A 394,0 388,9 Mitarbeiter Inland Innendienst Außendienst Ausland 5 10 Ergebnis je Aktie in A 0,11 0,14 Return on Equity in % vor Steuern 5,4 3,6 nach Steuern 5,5 6,3 Anzahl der Versicherungsverträge in Tausend 756,1 724,1 1) Der Konzernabschluss ist erstmals nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Daher steht nur ein Vorjahr zum Vergleich zur Verfügung. Mannheimer AG Holding 2) Inklusive Bilanzgewinn/-verlust Grundkapital in Mio A 63,1 63,1 25,8 25,8 25,8 Eigenkapital in Mio A 64,7 2) 61,5 17,2 204,8 189,7 nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Mio A 17,2 Kapitalanlagen (ohne Depotforderungen) Bestand in Mio A 136,7 151,2 205,1 277,9 287,6 Mitarbeiter Ergebnisse in Mio A Versicherungstechnisches Ergebnis f. e. R. 2,2 1,0 6,6 0,3 4,4 Kapitalanlageergebnis 10,8 7,4 373,4 36,2 42,2 Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 1,5 2,0 389,6 16,3 32,8 Jahresüberschuss/-fehlbetrag 3,2 0,8 222,0 15,0 30,2 Bilanzgewinn/-verlust 1,0 2,1 44,0 7,6 25,2 Gewinnverwendung Dividende in A je Aktie 2,00 Bonus in A je Aktie 0,50 Entnahmen aus der Kapitalrücklage in Mio A 27,0 120,3 Entnahmen aus den anderen Gewinnrücklagen in Mio A 57,6 Einstellungen in die anderen Gewinnrücklagen aus dem Jahresüberschuss in Mio A 7,5 5,0 Einstellungen in die anderen Gewinnrücklagen gemäß Beschluss der Hauptversammlung in Mio A 7,5 Ertrag aus der Kapitalherabsetzung gemäß Beschluss der Hauptversammlung in Mio A 15,7

3 Mannheimer AG Holding Vorstand Augustaanlage Mannheim Sehr geehrte Damen und Herren, für die Mannheimer war 2005 ein erfolgreiches Jahr. Wir haben unsere bekannte Markenstrategie fortgesetzt und weiterentwickelt, die Mannheimer zum Kompetenzzentrum für Marken und Zielgruppen im UNIQA Konzern ausgebaut und die Ertragssituation verbessert. Allein das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verbesserte sich auf 6,6 Mio Ä, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust als Konzernergebnis ausgewiesen werden musste. In unserem entscheidenden Geschäftsfeld, der Schaden- und Unfallversicherung, konnten wir uns in einem schwierigen Marktumfeld behaupten. Das Kapitalanlageergebnis erhöhte sich deutlich. Die Voraussetzung für diese gute Entwicklung war und ist, dass die Mitarbeiter sich mit unseren Zielen genauso identifizieren wie das Management und jeder Mitarbeiter weiß, welchen Beitrag er zum Unternehmenserfolg beiträgt. Dazu wurde das Erfolgsprogramm 2005 aufgesetzt. Über 170 Mitarbeiter und Agenturpartner haben ihr Wissen, ihre Erfahrung und Ideen im Rahmen einer straff geführten Projektorganisation eingebracht. Eine große Anzahl an kurzfristigen Verbesserungsvorschlägen wurde erarbeitet, eine Reihe von Projekten, die Abläufe neu regeln und die Produktivität steigern werden, und viele weitere Innovationen sind daraus entstanden. Im Jahr 2005 wurden auch die Chancen durch unsere Einbindung in den UNIQA Konzern verstärkt genutzt. Die Mannheimer ist jetzt international vertreten wir begleiten unsere Hauptzielgruppe, die mittelständischen Betriebe, über UNIQA in alle 13 europäischen Länder, in denen UNIQA vertreten ist. Das ist ein gewichtiges Kundenargument für viele unserer Maklerpartner, aber auch für unsere Exklusivorganisation. Darüber hinaus erkennen viele junge Mitarbeiter die Chancen der eigenen Weiterentwicklung durch das konzernweite Go Ahead Programm, in dem junge und veränderungsbereite Mitarbeiter zeitlich befristet in anderen Ländern des Konzerns wichtige Praxiserfahrung sammeln können. Mannheimer Aktiengesellschaft Holding Amtsgericht Mannheim HRB 37 Vorsitzender des Aufsichtsrats: Dr. Franz Scherer Vorstand: Helmut Posch (Vorsitzender), Dr. Marcus Kremer, Volker Meis

4 Einige unserer Markenprogramme haben wir im Jahr 2005 optimiert. LUMIT, HOSTIMA und auch unsere Multi-Risk-Versicherung verzeichnen aufgrund der vorgenommenen Produkterneuerungen sehr gute Zuwachsraten. Die mamax hat im Sommer die deutschlandweit erste vollflexible Rentenversicherung eingeführt, die zudem online abschließbar ist. Hiermit haben wir zum wiederholten Male unsere Innovationskraft unter Beweis gestellt. Der vorliegende Konzernabschluss wurde erstmalig auf Basis der International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Das Konzernergebnis nach IFRS bildet zukünftig die einheitliche Grundlage für die erfolgsabhängigen Geschäftspläne unserer Führungskräfte. Hiermit stellen wir sicher, dass das Konzernergebnis auch im Tagesgeschäft dauerhaft im Fokus bleibt. Wir danken unseren Aktionären für das in die Geschäftsführung gesetzte Vertrauen, unseren Mitarbeitern und Vertriebspartnern danken wir für das hervorragende Engagement und die Verbundenheit mit unserer Mannheimer. Mit freundlichen Grüßen Helmut Posch Dr. Marcus Kremer Volker Meis

5 Die neue Mannheimer

6 Erfolgsprogramm 2005 Das Jahr 2005 war für die Mannheimer ein Jahr der Hausaufgaben. Über 170 Mitarbeiter und Vertriebspartner haben sich über 12 Monate hinweg mit den Kunden und Märkten, den Mitarbeitern und Partnern sowie den Prozessen und Strukturen der Gesellschaft beschäftigt. Sie haben die jeweiligen Stärken und Schwächen analysiert und dem Management Maßnahmen zur Optimierung und Neuausrichtung vorgeschlagen.

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8 Kunden und Märkte Das Ergebnis belegt, dass die Zielgruppenstrategie des Konzerns richtig ist. Die erkannten Stärken: die Markenprogramme, das besondere Know-how in den Zielgruppen, die Entscheidungskompetenz vor Ort und die Flexibilität der Mannheimer in der Produktentwicklung. Diese Stärken werden nun weiter ausgebaut. Mitarbeiter und Partner Durch die besondere Positionierung der Mannheimer als Zielgruppenversicherer sind die Mitarbeiter und Partner ein wichtiges Kapital des Konzerns. Sie wollen Verantwortung übernehmen, sich einbringen und die Zukunft mitgestalten. Hierfür werden die Rahmenbedingungen angepasst: in der Führung, in der Kommunikation und auch im Controlling. Prozesse und Strukturen Die Aufgabe besteht darin, einfache und schnelle interne Prozesse zu installieren und die hierdurch gewonnenen Kapazitäten in den Service für die Vertriebspartner und Kunden zu investieren. Hierzu bedarf es modernster Technik, schlanker Strukturen und weitreichender Kompetenz vor Ort. Daran wird gearbeitet.

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10 Der Erfolgsplan Die Maßnahmen aus dem Erfolgsprogramm 2005 wurden vom Management geprüft, mit der Unternehmensstrategie abgeglichen, priorisiert und im Erfolgsplan gebündelt. Die Verantwortung für die Umsetzung liegt jetzt bei den Führungskräften und ist in vollem Gange. Dieser Erfolgsplan wird in Form einer Balanced Scorecard eingeführt. Mit diesem Steuerungsinstrument wird die Mannheimer sicherstellen, dass die Weiterentwicklung ihrer Stärken und die Erreichung ihrer Unternehmensziele bei allen Mitarbeitern und Vertriebspartnern dauerhaft im Fokus bleiben.

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12 Die neue Mannheimer Die Mannheimer hat sich neu aufgestellt, bleibt aber ihrer Positionierung als flexibler Markenversicherer für Vertriebspartner und Kunden mit besonderem Anspruch treu. Die neue Mannheimer wird flächendeckender vor Ort präsent sein. Ihre Vertriebspartner und Mitarbeiter werden noch weitreichendere Entscheidungskompetenzen besitzen und ihre Verwaltung wird einfacher und schneller sein. Das sichert ihr zufriedene Vertriebspartner und Kunden und damit dauerhaftes Wachstum. Die Mannheimer ist noch nicht in allen Bereichen an ihrem selbst gesteckten Ziel angekommen, aber sie ist wieder auf bestem Weg.

13 Inhalt 1 Auf einen Blick Brief des Vorstands Die neue Mannheimer Mannheimer Konzern 3 Konzernlagebericht nach IFRS 4 Internationale Rechnungslegung 5 Kurzportrait 6 Unternehmensziele und -strategie 8 Vertrieb 9 Mannheimer Aktie 10 Umfeld 12 Geschäftsverlauf 14 Segmentberichterstattung 23 Kapitalanlagen 24 Zusammenarbeit im Konzern 25 Übrige Gesellschaften 27 Investitionen, Forschung und Entwicklung 29 Mitarbeiter 30 Risikomanagement 35 Prognose- und Chancenbericht 39 Konzernjahresabschluss und Konzernanhang nach IFRS 87 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Mannheimer AG Holding 90 Lagebericht Holding nach HGB 90 Aufsichtsrat, Vorstand 92 Versicherungszweige und -arten 93 Führungsprozesse 94 Geschäftsverlauf 97 Prognose- und Chancenbericht, Risikomanagement 98 Corporate Governance 101 Gewinnverwendungsvorschlag 103 Jahresabschluss und Anhang Holding nach HGB 130 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers 131 Bericht des Aufsichtsrats 134 Beirat 135 Adressen 136 Kontakt, Impressum Schaubild Mannheimer Gruppe Glossar Marken

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15 Konzernlagebericht

16 4 Konzernlagebericht Internationale Rechnungslegung Erstmalige Anwendung der IFRS Wesentliche Unterschiede zu HGB Mit Verabschiedung der so genannten IAS-Verordnung Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Juli 2002 sind alle kapitalmarktorientierten Unternehmen mit Sitz in der Europäischen Union verpflichtet, ihren Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufzustellen. Kapitalmarktorientierte Unternehmen sind Unternehmen, deren Wertpapiere am Bilanzstichtag in einem beliebigen Mitgliedsstaat zum Handel in einem geregelten Markt zugelassen sind. Die IFRS werden vom International Accounting Standards Board (IASB) verabschiedet und veröffentlicht und umfassen die International Financial Reporting Standards (IFRS) International Accounting Standards (IAS) Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) bzw. des Standing Interpretations Committee (SIC). Das IASB verfolgt mit den IFRS das Ziel, globale einheitliche Rechnungslegungsvorschriften zu schaffen, die zu transparenten und vergleichbaren Informationen in den Abschlüssen und sonstigen Rechnungslegungsinstrumenten führen. Der deutsche Gesetzgeber hat am 4. Dezember 2004 die Vorschläge und die Ausübung der in der IAS-Verordnung enthaltenen Wahlrechte der Mietgliedstaaten durch das Bilanzrechtsreformgesetz umgesetzt. In dem neuen 315a HGB sind nun die Rahmenbedingungen geregelt. Die Mannheimer AG Holding, deren Aktien an einem geregelten Markt zum amtlichen Handel zugelassen sind, stellt den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2005 erstmals nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften auf. Dieser enthält die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung, die Kapitalflussrechnung, die Darstellung der erfassten Ertrags- und Aufwandsposten und den Anhang. Die Angaben im Konzernlagebericht sind ebenfalls auf der Grundlage der IFRS dargestellt. Die Jahresabschlüsse der Mannheimer AG Holding sowie der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften wurden weiterhin nach HGB erstellt. Der Konzernabschluss enthält folgende wesentliche Unterschiede zu den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften: Goodwill/Firmenwerte werden aktiviert und jährlich auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens werden aktiviert. Kapitalanlagen werden in Kategorien eingeteilt, wobei deren Veränderungen erfolgswirksam bzw. erfolgsneutral im Eigenkapital zu bilanzieren sind. Anteile der Rückversicherer werden auf der Aktivseite ausgewiesen. Abschlusskosten werden aktiviert und über die Laufzeit verteilt. Schadenrückstellungen werden anhand statistischer Schätzverfahren ermittelt. Schwankungsrückstellungen werden nicht angesetzt. Pensionsrückstellungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Steuerabgrenzungen sind auf zeitliche Bewertungsunterschiede zwischen IFRS-Bilanz- und Steuerbilanzwerten sowie auf steuerliche Verlustvorträge vorzunehmen. Weiterführende Erläuterungen finden Sie im Konzernanhang und in dem Glossar, das diesem Geschäftsbericht beiliegt.

17 Konzernlagebericht 5 Kurzportrait Mittelständischer Versicherer Unser Konzern ist in der Schadenversicherung, in der Personenversicherung und in der Rückversicherung tätig. Wir konzentrieren uns auf den deutschen Markt, bieten unsere Produkte aber auch in anderen EU-Ländern im Dienstleistungsverkehr und in der Schweiz an. Mit Beitragseinnahmen von rund 305,6 Mio A und 804 Mitarbeitern zählen wir zu den mittelgroßen Versicherungsgruppen Deutschlands. Insgesamt betreuen wir rund Kunden mit rund Versicherungsverträgen. Unter dem Dach von UNIQA An der Spitze des Konzerns steht die Mannheimer AG Holding. Sie befindet sich seit Mitte 2004 im mehrheitlichen Besitz der österreichischen Versicherungsgruppe UNIQA, die einen Anteil von knapp 85 Prozent der Aktien hält. Ausführliche Informationen über unseren Mehrheitsaktionär finden Sie im Internet unter Insgesamt sind etwa Aktionäre am Grundkapital der Obergesellschaft beteiligt. Die Struktur unserer Gruppe mit den wichtigsten Gesellschaften ist in einem Schaubild in der Umschlagseite dieses Geschäftsberichts dargestellt. Über die Führungsprozesse in unserem Unternehmen berichten wir im Lagebericht der Holding auf Seite 93. rechtlich geschützte Markennamen, wie ARTIMA für Künstler und SINFONIMA für Musiker. Ein Auszug aus unserem Markenprogramm befindet sich in der Umschlagseite dieses Berichts, eine komplette Auflistung auf unserer Homepage Weitere Stärken der Mannheimer Versicherung AG liegen insbesondere in der Risikobewertung, Konzeptentwicklung und kundenorientierten Schadenregulierung. Erster reiner Internet-Lebensversicherer Die mamax Lebensversicherung AG wurde im Herbst 1999 als erster reiner Internet-Lebensversicherer in Deutschland gegründet und ist seit dem Jahr 2000 online. Über das Internetportal können sich unsere Kunden eigenständig informieren und ihren Versicherungsantrag unmittelbar selbst übermitteln. Dadurch fallen nur sehr geringe Vertriebs- und Verwaltungskosten an. Von diesen Kostenvorteilen profitieren mamax-kunden in Form von besonders günstigen Beiträgen. Ein neuer Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit ist die betriebliche Altersvorsorge. Die mamax bietet haftungssichere Rückdeckungsprodukte für den Arbeitgeber und gewährleistet aufgrund ihrer fortschrittlichen Technologie hohe Transparenz und hohen Komfort für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Kerngeschäft Schaden- und Unfallversicherung Mannheimer Kranken seit 2005 UNIQA-Tochter In unserem Kerngeschäft, der Schaden- und Unfallversicherung, ist unsere Gruppe mit der Mannheimer Versicherung AG seit über 125 Jahren erfolgreich am Markt positioniert zunächst als Transportversicherer gegründet, betreibt die Gesellschaft heute nahezu alle Zweige der Schaden- und Unfallversicherung. Am Markt ist die Mannheimer Versicherung AG als Versicherer für Speziallösungen und für Zielgruppen anerkannt. Bestimmte Kundengruppen finden bei uns individuelle Versicherungslösungen mit hohem Qualitätsanspruch. Diese tragen zum Teil charakteristische, Die Mannheimer Krankenversicherung AG wurde 1991 als Tochter des Mannheimer Konzerns gegründet. Seit Anfang 2005 liegen ihre Aktien zu 100 Prozent bei UNIQA. Ungeachtet dessen bleibt die Gesellschaft operativ in die Mannheimer Gruppe integriert. Stärken der Mannheimer Krankenversicherung AG sind neben leistungsstarken Voll- und intelligenten Zusatzversicherungen Tarife mit hoher Selbstbeteiligung und damit deutlich reduzierten Beiträgen. Sie gehört zu den wenigen Versicherern, die einen gemeinsamen Selbstbehalt für die ganze Familie anbieten.

18 6 Konzernlagebericht Unternehmensziele und -strategie Nachhaltige Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Ertragskraft Zielsetzung der Mannheimer Gruppe und damit Grundlage unserer strategischen Ausrichtung ist die nachhaltige Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und Ertragskraft im Konzern. Hiervon profitieren unsere Aktionäre, Mitarbeiter, Vertriebspartner und Kunden. Gästehäusern haben sich für HOSTIMA entschieden. Besonders erfolgreich sind unsere ältesten Marken VALORIMA und SINFONIMA : Hier ist es uns dank Know-how und innovativer Ideen gelungen, Marktführerin in der Absicherung von Juwelieren und Musikern zu werden. Ein jüngeres Erfolgsprodukt mit großem Wachstumspotenzial ist LUMIT für Errichter und Betreiber von Solaranlagen. Spezialisierung auf Marktnischen und -segmente Als mittelgroßer Versicherer spezialisieren wir uns auf Marktnischen und -segmente sowie das mittelständische Gewerbe. Für unsere Zielgruppen entwickeln wir individuelle Versicherungskonzepte mit Komponenten, die häufig nur bei der Mannheimer erhältlich sind. Kunden und Vertriebspartner schätzen uns als innovativen Versicherer, der schnell und flexibel auf wichtige Markterfordernisse reagieren kann. Unser Spezialwissen in einzelnen Marktnischen und -segmenten verschafft uns nicht nur deutliche Wettbewerbsvorteile, sondern ermöglicht zudem eine risikoadäquate und ertragsorientierte Zeichnungspolitik. Diese bleibt auch zukünftig eine wichtige Voraussetzung für die Erwirtschaftung versicherungstechnischer Gewinne. Marken zur Orientierung Um unsere individuellen Zielgruppenprogramme über das besondere Leistungsniveau hinaus als Qualitätsprodukte am Markt zu etablieren, haben wir ihnen charakteristische, rechtlich geschützte Markennamen gegeben. Mit ARTIMA zählen wir zu den führenden Versicherern im Bereich der Kunst. Nahezu zwei Drittel aller Golfplätze in Deutschland sind über PRIGOM bei uns abgesichert und viele Betreiber von Hotels und Fortsetzung und Weiterentwicklung unserer Zielgruppen- und Markenstrategie Unsere Zielgruppen- und Markenstrategie hat sich bewährt. Wir werden unsere Markenprogramme deshalb kontinuierlich unter Ertrags- und Wachstumsgesichtspunkten überprüfen und weiterentwickeln. Wenn wir neue für uns interessante Nischen und Zielgruppen erkennen, werden wir das Portfolio um weitere Markenprodukte ergänzen. Dies geschieht in engem Kontakt mit unseren Kunden und unseren Vertriebspartnern. Bündelung und Straffung im Breitengeschäft Auch für Kunden, die nicht unmittelbar einer spezifischen Zielgruppe zugeordnet sind, bieten wir Lösungen mit einem individuell wählbaren Versicherungsumfang. Bei Sach-, Haftpflicht- und Unfallversicherungen kann zwischen einer Basisdeckung, einer Deckung mit gehobenem Versicherungsschutz und einer Topvariante mit umfangreicher Deckung gewählt werden. Entsprechend steht Gewerbekunden eine Vielzahl von Produkten und Bausteinen zur Verfügung. Speziell im Breitengeschäft wollen wir durch eine konsequente Bündelung und Straffung unserer Produktpalette die bestehenden Rationalisierungspotenziale nutzen, um effizientere und damit kostengünstigere Verarbeitungs- und Verwaltungsprozesse zu erreichen.

19 Konzernlagebericht Unternehmensziele und -strategie 7 Ergänzende Serviceleistungen Effizienz der Vertriebs- und Geschäftsprozesse Außer Versicherungsschutz bieten wir unseren Kunden ergänzende Serviceleistungen. Auch hier nur einige Beispiele: Für die Kunden in der Sachversicherung halten wir mobile Einbruchmeldeanlagen bereit, die wir ihnen zeitweise kostenlos überlassen. Bei einem Hausrat- oder Gebäudeschaden organisieren wir für unsere Kunden auf Wunsch direkt Handwerker. Unsere Kfz- Kunden unterstützen wir im Kaskofall und sorgen dafür, dass das beschädigte Fahrzeug abgeholt, repariert, zurückgebracht wird und bis dahin ein Mietfahrzeug zur Verfügung steht. Kompetenz vor Ort Mit dem Ziel, die Schlagkraft unseres Vertriebs zu erhöhen sowie interne Prozesse zu verschlanken und zu vereinfachen, haben wir das Erfolgsprogramm 2005 initiiert. Von den Projektgruppen wurden zahlreiche Verbesserungsvorschläge erarbeitet. Einige davon wurden bereits umgesetzt oder stehen zur Umsetzung an. Ein Beispiel ist unser neues Internetportal Mavis- Online, das wir im Januar 2006 in Betrieb genommen haben. Mit diesem System erhalten unsere Vertriebspartner direkten Zugriff auf die im Großrechner gespeicherten Adress-, Vertrags-, Schadens- und Inkassodaten ihrer Kunden und den gesamten im zentralen Dokumentenmanagement abgelegten Schriftverkehr. Garanten für zufriedene Kunden sind nicht zuletzt leistungsstarke und motivierte Vertriebspartner. Daher ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Strategie, die Vermittler zu stärken, denn sie sind das Bindeglied zwischen dem Unternehmen und den Kunden. Entgegen dem derzeitigen Markttrend setzen wir auf schnelle und kurze Entscheidungswege vor Ort. Wir haben unsere Vertriebseinheiten mit weitreichenden Vollmachten und Kompetenzen ausgestattet und zwar auch für die Schadenregulierung. Unsere Underwriter verfügen über großes Versicherungs-Know-how und sind für die Einhaltung einer risikogerechten Zeichnungspolitik verantwortlich. Aufgrund ihrer umfassenden Vollmachten sind sie in der Lage, schnell und flexibel auf Kundenwünsche zu reagieren und gemeinsam mit dem Kunden intelligente Absicherungen zu finden. Auch so sichern wir unsere Wettbewerbsfähigkeit.

20 8 Konzernlagebericht Vertrieb Selbstständige Vermittler und professionelle Makler Vermittlung konzernfremder Produkte Der Vertrieb zielgruppenspezifischer Produkte erfordert es, mit kompetenten Vermittlern zusammenzuarbeiten. Die Produkte der Mannheimer Versicherung AG werden daher von selbstständigen hauptberuflichen Ausschließlichkeitsvertretern unserer Exklusivorganisation und von professionellen Maklern zu gleichen Teilen vermittelt. Mit der Mannheimer Versicherung AG, der Mannheimer ALLFINANZ Versicherungsvermittlung GmbH und der Mannheimer Krankenversicherung AG sind derzeit rund 200 Agenturen mit insgesamt etwa 400 Vertriebspartnern vertraglich verbunden. Die Mannheimer Versicherung AG arbeitet zudem mit mehr als Maklern zusammen. Die Vertreter der Mannheimer Versicherung AG können ihren Kunden auch Versicherungsprodukte vermitteln, die der Konzern nicht anbietet. Dies geschieht über verscon GmbH Versicherungs- und Finanzmakler, einer hundertprozentigen Tochter der Mannheimer AG Holding. Fondsgebundene Lebensversicherungen vermittelt unsere Exklusivorganisation an die hundertprozentige UNIQA Tochter FinanceLife Lebensversicherung AG. Im Bereich der klassischen Lebensversicherung besteht eine Vertriebskooperation mit der Continentale Lebensversicherung a. G., Dortmund. Online-Vertrieb in der Lebensversicherung Dezentralisation von Entscheidungen Die Steuerung und Kontrolle des Vertriebs ist zentralisiert, diese Aufgabe übernimmt die Mannheimer AG Holding. Entscheidung und Verantwortung sind hingegen dezentralisiert das heißt, Vertrieb sowie Underwriting und Schadenregulierung erfolgen vor Ort. Die Exklusivagenten haben umfassende Schadenregulierungs-Vollmachten. Außerdem erhalten sie eine ertragsorientierte Erfolgsvergütung. Das Angebot der mamax Lebensversicherung AG steht ausschließlich über das Internet zur Verfügung. Alle Kunden haben jederzeit Zugriff zu ihrem persönlichen Versicherungskonto.

21 Konzernlagebericht 9 Mannheimer Aktie Aktionärsstruktur Kapitalbasis Holding Die Zahl unserer Aktionäre liegt bei rund UNIQA hält als Mehrheitsaktionärin rund 85 Prozent der Aktien der Mannheimer AG Holding. Die übrigen Aktien befinden sich in Streubesitz. Seit Anfang dieses Jahres sind auch die 53 Mio Aktien aus der Kapitalerhöhung vom 29. Juni 2004, die ausschließlich von UNIQA gezeichnet wurde, an der Frankfurter Wertpapierbörse zugelassen. Damit sind nunmehr alle Aktien der Mannheimer börsennotiert. Das Eigenkapital der Holding erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr von 61,5 Mio A auf 64,6 Mio A. Aufgrund des positiven Jahresergebnisses konnten wir den Verlustvortrag vollständig reduzieren, der Bilanzgewinn beläuft sich zum 31. Dezember 2005 auf 1,0 (i. V. 2,1) Mio A. Das Grundkapital und die Kapitalrücklage sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Der gesetzlichen Rücklage wurden im Berichtsjahr 53,4 (i. V. 0,0) TA zugeführt. Die Eigenkapitalquote stieg auf 35,6 (i. V. 32,4) Prozent. Kapitalbasis Konzern Kommunikation mit Aktionären Die Kapitalbasis unseres Konzerns ermittelten wir erstmals unter Beachtung der International Financial Reporting Standards. Der Umbewertungsstichtag ist der 1. Januar Die wesentlichen Auswirkungen der Umstellung auf IFRS sind im Anhang auf den Seiten 60ff. dargestellt. Das Grundkapital und die Kapitalrücklage betragen zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr 63,1 Mio A bzw. 0,4 Mio A. Die Gewinnrücklagen sind im Geschäftsjahr von 55,2 Mio A auf 61,9 Mio A gestiegen. Darin enthalten ist der Konzernjahresüberschuss mit 6,7 (i.v. 5,2) Mio A. Das so genannte Other Comprehensive Income ist von 2,3 Mio A auf 2,7 Mio A gesunken. Das gesamte Eigenkapital beträgt 122,7 (i. V. 121,0) Mio A. Die Konzerneigenkapitalquote ist gegenüber dem Vorjahr mit 14,7 (i. V. 15,2) Prozent nahezu unverändert. Das wichtigste Instrument unserer Finanzkommunikation bleibt der Geschäftsbericht. Darüber hinaus informieren wir unsere Investoren und die Finanzwelt mit Aktionärsbriefen, unserem Halbjahresbericht und Presseinformationen zeitnah über die Entwicklung der Mannheimer Gruppe. Die genannten Veröffentlichungen stehen unter zum Download bereit. Zudem können Ad hoc-mitteilungen, Reden, Präsentationen und Pressemitteilungen angesehen und heruntergeladen werden.

22 10 Konzernlagebericht Umfeld Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft war 2005 mit einer Wachstumsrate von 4,3 Prozent trotz hoher Ölpreise weiter auf Expansionskurs. Wachstumszentren waren die USA und China. Dagegen verlief die Konjunktur in der Europäischen Union eher schleppend. Das reale Bruttoinlandsprodukt stieg um 1,4 Prozent. Nachdem der private Konsum und die Investitionen im ersten Halbjahr 2005 nur leicht zulegten, beschleunigte sich der wirtschaftliche Aufschwung ab Jahresmitte spürbar, vor allem der Export zog merklich an. Insbesondere in Deutschland lebte die Gesamtwirtschaft von der Auslandsnachfrage. Dennoch blieb die konjunkturelle Entwicklung unter dem Strich sehr verhalten. Nach den Schätzungen des Statistischen Bundesamts stieg das reale Bruttoinlandsprodukt 2005 nur um 0,8 Prozent. Die Binnenwirtschaft kam gegen Jahresende langsam in Schwung, vor allem die Unternehmen weiteten ihre Investitionen deutlich aus. Hohe Energiepreise und hohe Arbeitslosenzahlen dämpften jedoch unverändert den privaten Konsum. Versicherungswirtschaft Die Unternehmen der Versicherungswirtschaft konnten sich im Vergleich zu anderen Branchen zwar gut behaupten. Die langjährige verhaltene Entwicklung der deutschen Gesamtwirtschaft wirkt sich aber zunehmend auch auf die Versicherungsnachfrage aus. Nach vorläufigen Zahlen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) erzielte die Branche eine Steigerung der Beiträge von 2,1 (i. V. 3,0) Prozent auf 155,6 Mrd A. Wachstumsträger war die Lebensversicherung mit einem Plus von rund 6 Prozent. Markt der Schaden- und Unfallversicherung Nach fünf Jahren kontinuierlichen Prämienwachstums sank das Beitragsaufkommen in der Schaden- und Unfallversicherung um 0,5 Prozent. Wesentliche Gründe für diese rückläufige Entwicklung liegen in dem weiterhin schwierigen konjunkturellen Umfeld sowie in einem sich zunehmend abzeichnenden Preiswettbewerb. Überdurchschnittlich stark fällt der Rückgang der Beitragseinnahmen in der industriellen Sachversicherung mit 4,7 Prozent und in der Kraftfahrtversicherung mit 2,3 Prozent aus. Die verstärkte Hinwendung zu einem ertragsorientierten Underwriting setzte sich 2005 nicht fort. Statt weiterhin risikospezifische Tarife anzubieten, gewähren die Versicherer in vielen Fällen pauschalisierte Nachlässe. Die positive Entwicklung, die in den letzten Jahren zu beobachten war, wird dadurch überkompensiert. Zum Jahresende hin hat sich diese Situation zusätzlich verschärft. Im Berichtsjahr verschlechterte sich die kombinierte Schaden- und Kostenquote auf 92,5 Prozent. Der versicherungstechnische Gewinn ging im Wesentlichen deshalb zurück, weil sich die Schadenaufwendungen des Geschäftsjahres um 1 Prozentpunkt erhöhten. Bedingt durch Großschäden weist die industrielle Sachversicherung besonders starke Schadensteigerungen (27,6 Prozent) aus. Das Ausbleiben von marktweit größeren Elementarereignissen und die weiterhin erfreuliche Entwicklung der Schadenhäufigkeiten wirkten sich hingegen stabilisierend aus. Markt der Lebensversicherung Die abermals rückläufigen Realeinkommen sowie die vorsichtige und abwartende Haltung breiter Bevölkerungskreise prägten nachhaltig die Geldvermögensbildung der privaten Haushalte. Die Sparquote blieb auf niedrigem Niveau. Kurzfristige Anlageformen dominierten, eine nachhaltige Stärkung der kapitalgedeckten Altersvorsorge war nicht feststellbar. Das Inkrafttreten des Alterseinkünftegesetzes zum 1. Januar 2005 beeinflusste zudem den Geschäftsverlauf erheblich. Das Beitragswachstum von 6 Prozent ist weitgehend Folge des statistischen Überhangs aus dem außergewöhnlich starken Jahresendgeschäft 2004 und dem unerwartet starken Ergebnis der Versicherungen gegen Einmalbeitrag. Die Beitragsentwicklung ging mit einem deutlich rückläufigen Neugeschäft einher, die Neuzugangssumme verminderte sich um 34,3 Prozent. Die rückläufige

23 Konzernlagebericht Umfeld 11 Tendenz ist beim Neuabschluss von Kapitalversicherungen besonders stark ausgeprägt. Sehr erfreulich entwickelte sich die Riester-Rente. Da zu Beginn des Jahres 2006 die Einführung von Unisextarifen anstand, zogen etliche männliche Kunden die Nachfrage nach Riester-Verträgen vor. Demzufolge vervielfachte sich die Zahl der abgeschlossenen Verträge gegenüber dem Vorjahr. Markt der Rückversicherung Das Jahr 2005 stand insbesondere im Zeichen der Wirbelstürme Katrina, Rita und Wilma. Die Rückversicherungsindustrie erwies sich trotz dieser Ereignisse erneut mehrheitlich als stabil. Die Katastrophen führten auch auf den europäischen Märkten zu weiterhin knappen und damit teueren Rückversicherungskapazitäten für Naturgefahren. Die angekündigte Konzentration auf dem Rückversicherungsmarkt wird nach Abschluss der Transaktion im Jahr 2006 das Gefüge auf dem Rückversicherungsmarkt verschieben. Auswirkungen auf die Konditionsgestaltung waren 2005 nicht spürbar. Generell orientierte sich die Zeichnungspolitik der Rückversicherer stark an den jeweiligen technischen Vorgaben. Rückversicherungsschutz wurde nur dann bereit gestellt, wenn möglichst umfassende Informationen von Seiten der Erstversicherer geliefert wurden. Generell waren Rückversicherungskapazitäten weiterhin knapp und teuer. Die Initialzündung für eine breite Aufwärtsbewegung am deutschen Aktienmarkt lieferte Mitte Mai die Politik durch die Ankündigung von Neuwahlen. Das Wachstum setzte sich bis zum Jahresende fort, lediglich unterbrochen von kleineren, meist ölpreisbedingten Korrekturen. Gute Unternehmensergebnisse und Prognosen steigender Gewinne unterstützten den Aufwärtstrend, so dass der DAX im Jahresverlauf um 27,1 Prozent auf einen Endstand von Punkten zulegen konnte. Der europäische Index EuroStoxx 50 verbesserte sich um 21,3 Prozent auf Punkte. Am Euro-Rentenmarkt fielen die Renditen zunächst weiter, bis im September die zehnjährigen Staatsanleihen mit 3,02 Prozent einen neuen Tiefststand markierten. Danach dominierten aufkeimende Zinsängste die weitere Entwicklung, nachdem es bereits ab Mitte des Jahres in den USA zu regelmäßigen Zinserhöhungen gekommen war. Die erste Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank seit drei Jahren folgte im Dezember. Dennoch sank die Rendite der zehnjährigen Euro-Staatsanleihen im Jahresverlauf von 3,69 auf 3,30 Prozent. Kapitalmärkte Nachdem bereits 2004 moderate Kurssteigerungen an den Aktienmärkten zu verzeichnen waren, folgte 2005 ein sehr gutes Aktienjahr. Die Anleger verbuchten damit das dritte Jahr in Folge mit positiver Marktentwicklung. Nach einem verhaltenen Start und einer Seitwärtsbewegung, die zum einen durch den hohen Ölpreis und zum anderen durch Zinsängste in den USA bedingt war, erreichten die Aktienmärkte im April ihre Jahrestiefststände.

24 12 Konzernlagebericht Geschäftsverlauf Versicherungstechnik Die gebuchten Bruttobeiträge im Konzern reduzierten sich in Folge des stark rückläufigen übernommenen Rückversicherungsgeschäfts von 343,2 auf 305,6 Mio A. Die Aufwendungen für Versicherungsfälle verminderten sich von 204,8 auf 193,4 Mio A, die Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb von 107,7 auf 90,6 Mio A. Insgesamt konnten wir das versicherungstechnische Ergebnis im Konzern steigern. Es beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr 9,7 (i.v. 8,2) Mio A. In der Schaden- und Unfallversicherung waren die Bruttobeitragseinnahmen bei der Mannheimer Versicherung AG mit 276,6 Mio A nahezu unverändert. Durch den Rückgang in der aktiven Rückversicherung nahmen die Beitragseinnahmen insgesamt allerdings um 12,9 Prozent auf 290,3 (i.v. 333,2) Mio A ab. So reduzierten sich die Beitragseinnahmen bei der Mannheimer Versicherung AG (Schweiz) von 42,4 auf 11,2 Mio A und bei der Mannheimer AG Holding von 13,9 auf 2,5 Mio A. Die Aufwendungen für Versicherungsfälle verringerten sich zwar von 202,1 Mio A auf 193,1 Mio A. Die Bruttoschadenquote erhöhte sich jedoch in Folge von Großschäden von 60,9 auf 66,5 Prozent. Nach Verrechnung mit den Anteilen der Rückversicherer stieg die Nettoschadenquote allerdings nur moderat von 66,2 auf 68,8 Prozent. Die Bruttokostenquote verbesserte sich auf 29,9 (i.v. 31,0) Prozent. Das versicherungstechnische Ergebnis in der Schaden- und Unfallversicherung beläuft sich auf 9,5 (i.v. 11,1) Mio A. In der Lebensversicherung erhöhten sich die Beitragseinnahmen von 10,0 auf 15,3 Mio A. Dem stehen im Wesentlichen folgende Aufwendungen gegenüber: Aufwendungen für Versicherungsfälle von 0,3 (i.v. 2,7) Mio A, Veränderungen der Deckungsrückstellung von 6,9 (i.v. 1,9) Mio A, Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb von 3,7 (i.v. 4,4) Mio A Sonstige Aufwendungen (insbesondere Direktgutschriften von Überschussanteilen) von 2,5 (i.v. 2,3) Mio A. Das versicherungstechnische Ergebnis in der Lebensversicherung konnten wir im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter verbessern; es beläuft sich auf 0,2 (i.v. 2,9) Mio A. Kapitalanlagen Der Kapitalanlagenbestand im Konzern stieg von 517,1 auf 533,6 Mio A. Den überwiegenden Teil unserer Kapitalanlagen halten wir in Darlehen und übrigen Ausleihungen und in den Sonstigen Kapitalanlagen von insgesamt 479,7 (i.v. 429,0) Mio A. Während sich die beiden genannten Anlageklassen erhöhten, nahmen die liquiden Mittel von 56,3 auf 18,7 Mio A ab. Das Kapitalanlageergebnis konnten wir gegenüber dem Vorjahr auf 18,2 (i.v. 11,1) Mio A steigern. Insbesondere reduzierten sich die Abschreibungen auf Kapitalanlagen von 8,5 auf 5,8 Mio A. Erträge aus Zuschreibungen ergaben sich in Höhe von 2,6 (i.v. 0,0) Mio A. Größter Kapitalanleger im Konzern ist die Mannheimer Versicherung AG mit einem Anlagevolumen von 421,8 (i.v. 405,9) Mio A. Sie erzielte ein Kapitalanlageergebnis von 18,2 (i.v. 7,6) Mio A. Sonstiges Ergebnis Das sonstige Ergebnis beträgt im Geschäftsjahr 17,4 (i.v. 18,5) Mio A. In den sonstigen Erträgen sind in erster Linie Dienstleistungserträge mit konzernfremden Unternehmen von 21,3 (i.v. 24,3) Mio A enthalten, darüber hinaus Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen von 6,4 (i.v. 13,7) Mio A, Erträge aus Provisionen von 6,1 (i.v. 5,8) Mio A, sowie Zinserträge und Währungskursgewinne von 2,5 (i.v. 5,1) Mio A. Den Erträgen stehen vor allem Dienstleistungsaufwendungen in Höhe von 19,8 (i.v. 21,7) Mio A gegenüber, Aufwendungen für das Unternehmen als Ganzes von 14,9 (i.v. 14,6) Mio A, Zinsaufwendungen und Währungskursverluste von 7,9 (i.v. 7,8) Mio A, Wertberichtigungen auf Forderungen von 5,4 (i.v. 1,7) Mio A und Provisionsaufwendungen von 6,5 (i.v. 8,2) Mio A.

25 Konzernlagebericht Geschäftsverlauf 13 Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit Jahresüberschuss Im Berichtsjahr erzielten wir im Konzern ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit von 6,6 (i.v 3,0) Mio A. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie die sonstigen Steuern reduzierten sich im Geschäftsjahr von 3,8 auf 0,8 Mio A. Ebenso verminderten sich die Erträge aus der Auflösung latenter Steuern von 1,6 auf 0,9 Mio A. Insgesamt verbleibt ein Steuerertrag von 0,1 (i.v. 2,3) Mio A. Nach Berücksichtigung der Steuern weisen wir im Konzern einen Jahresüberschuss von 6,7 (i.v. 5,2) Mio A aus. Mannheimer Konzern Bilanzstruktur 2005 Aktiva Passiva Immaterielle Vermögenswerte 1,97 14,72 Eigenkapital Kapitalanlagen 63,99 47,26 Versicherungstechnische Rückstellungen Anteil der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen 17,96 17,22 Andere Rückstellungen Forderungen Sonstige Aktiva 10,70 5,38 8,05 4,14 8,61 Andere Verbindlichkeiten Passive Steuerabgrenzung Sonstige Passiva 100,0 % 100,0 %

26 14 Konzernlagebericht Segmentberichterstattung Die Berichterstattung über unsere Versicherungsgesellschaften entspricht neben dem International Accounting Standard (IAS)14 auch einer Segmentberichterstattung im Sinne des Deutschen Rechnungslegungsstandards (DRS) Nr. 3; sie wurde ergänzt um die Anforderungen des DRS Nr für Versicherungsunternehmen. Das Segment Schaden- und Unfallversicherung setzt sich zusammen aus dem Geschäft der Mannheimer Versicherung AG und der Mannheimer Versicherung AG (Schweiz). Die unterschiedlichen Anteile der Gesellschaften am Gesamtgeschäft sprechen dafür, im Lagebericht zunächst den Geschäftsverlauf bei der Mannheimer Versicherung AG darzustellen und über das Erst- und Rückversicherungsgeschäft der Mannheimer Versicherung AG (Schweiz) unter der Überschrift Ausland zu berichten. Das Segment Lebensversicherung wird von der mamax Lebensversicherung AG ausgefüllt. Die Grundlage für die Kapitalflussrechnungen der einzelnen Segmente bilden neben dem IAS 7 auch die Grundsätze des DRS Nr. 2, dessen Bestimmungen für die Segmente unseres Versicherungsgeschäfts durch DRS Nr ergänzt werden. Die Überleitung der Segmentangaben zu den Zahlen des Konzerns beinhaltet zum einen die den Segmenten übergeordnete Gesellschaft Mannheimer AG Holding und die übrigen Gesellschaften und zum anderen die erforderliche Konsolidierung der intersegmentären Beziehungen im Konzern.

27 Konzernlagebericht Segmentberichterstattung Schaden- und Unfallversicherung 15 Mannheimer Versicherung AG A UFSICHTSRAT V ORSTAND D R. JOHANNES H AJEK Wien Sprecher des Vorstands der UNIQA Sachversicherung AG Vorsitzender ab H ELMUT P OSCH Mannheim D R. MARCUS K REMER Mannheim M AG. HANNES B OGNER Wien Mitglied des Vorstands der UNIQA Versicherungen AG stellv. Vorsitzender D R. FRANZ S CHERER Köln Vorsitzender der Geschäftsführung der FTE Automotive Holding S.A. Vorsitzender bis D R. LOTHAR S TÖCKBAUER Mannheim Vorsitzender bis

28 16 Konzernlagebericht Segmentberichterstattung Schaden- und Unfallversicherung Schaden- und Unfallversicherung Das Segment Schaden- und Unfallversicherung unserer Gruppe wird im Wesentlichen durch die Mannheimer Versicherung AG bestimmt. Über das Direktgeschäft, das unsere Tochtergesellschaft Mannheimer Versicherung AG (Schweiz) zeichnet, berichten wir im Abschnitt Ausland. Mannheimer Versicherung AG Die Mannheimer Versicherung AG konnte sich im Geschäftsjahr 2005 in einem schwierigen Marktumfeld behaupten. Das versicherungstechnische Ergebnis unserer Gesellschaft ist von zwei gegenläufigen Entwicklungen geprägt. Einerseits sind wir im Bereich der Markenprodukte weiter gewachsen. Andererseits erhöhten sich unsere Aufwendungen: Die Bruttoschadenaufwendungen stiegen aufgrund einer zufallsbedingten Häufung von Großschäden erheblich, die Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb nahmen moderat zu. Die gebuchten Beiträge des selbst abgeschlossenen Geschäfts erhöhten sich um 0,5 Prozent auf 276,1 (i.v. 274,9) Mio A, während das in Rückdeckung genommene Geschäft sich planmäßig auf 1,4 (i.v. 3,1) Mio A reduzierte. Für das Geschäftsjahr ergibt sich somit eine gesamte Beitragseinnahme von 277,5 (i.v. 278,0) Mio A, was einem leichten Rückgang von 0,2 Prozent entspricht. Wie in den Vorjahren wurde das selbst abgeschlossene Geschäft von professionellen Vermittlern Ausschließlichkeitsagenten, Maklern und firmenverbundenen Vermittlern akquiriert. Unsere Exklusivorganisation hat daran einen Anteil von fast 50 Prozent. Für die Rückversicherung wandte die Mannheimer Versicherung AG 112,2 (i.v. 104,3) Mio A auf. Die Eigenbehaltsquote sank leicht auf 60,5 (i.v. 61,8) Prozent. Der Schadenaufwand für eigene Rechnung fällt mit 106,4 (i.v. 104,1) Mio A etwas höher aus als im Vorjahr. Die Schadenquote für eigene Rechnung dürfte sich mit 68,9 (i.v. 62,0) Prozent weiterhin unter dem Niveau des Marktdurchschnitts bewegen. Die Bruttokostenquote liegt auch aufgrund einer leicht veränderten Bestandszusammensetzung mit 34,0 (i.v. 30,3) Prozent über Vorjahresniveau, nach Abrechnung mit den Rückversicherungen beträgt die Kostenquote 35,7 (i.v. 24,6) Prozent. Der günstige Wert des Vorjahres beruht, wie bereits berichtet, darauf, dass aufgrund des guten Verlaufs der Rückversicherungsabgaben in den letzten Jahren Gewinnanteile vereinnahmt wurden, die sich mindernd auf die Betriebskosten ausgewirkt haben. Die Mannheimer Versicherung AG erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen versicherungstechnischen Gewinn von 8,3 (i.v. 12,6) Mio A. Das nichtversicherungstechnische Ergebnis erhöhte sich hauptsächlich aufgrund einer Verbesserung des Kapitalanlageergebnisses um 13,1 Mio A auf 11,4 Mio A. Insgesamt schließt die Mannheimer Versicherung AG das Jahr 2005 mit einem Ergebnis aus der normalen Geschäftstätigkeit vor Steuern von 19,7 (i.v. 10,9) Mio A. Unfallversicherung Da etliche Unfallversicherungen mit Prämienrückgewähr ausliefen und unser Umsatz im Privatkundengeschäft rückläufig war, reduzierten sich die Bruttobeitragseinnahmen in der Sparte Unfall auf 19,3 (i.v. 19,9) Mio A. Bei einer Schadenquote für eigene Rechnung von 76,1 (i.v. 71,9) Prozent ergibt sich unter Berücksichtigung des technischen Zinsertrags ein versicherungstechnischer Gewinn von 1,7 (i.v. 3,5) Mio A. Haftpflichtversicherung Eine sehr erfreuliche Beitragsentwicklung verzeichneten wir in der Allgemeinen Haftpflichtversicherung. Die Beitragseinnahmen stiegen sowohl in der privaten als auch in der gewerblichen Haftpflichtversicherung. Insgesamt nahmen sie um 6,3 Prozent auf 32,3 (i.v. 30,4) Mio A zu. Unverändert beträgt der Anteil des Geschäfts mit Gewerbekunden an den Beitragseinnahmen rund zwei Drittel. Das Geschäftsergebnis war geprägt von einer auf 52,6 (i.v. 33,1) Prozent gestiegenen Schadenquote für eigene Rechnung. Wir erzielten einen versicherungstechnischen Gewinn von 3,6 (i.v. 8,7) Mio A. Kraftfahrtversicherung Weil eine Großverbindung beendet wurde (es handelte sich um Versicherungsschutz für amerikanische Streitkräfte in Deutschland), sanken die Beitragseinnahmen in der Kraftfahrtversicherung erwartungsgemäß auf 55,6

29 Konzernlagebericht Segmentberichterstattung Schaden- und Unfallversicherung 17 (i.v. 59,1) Mio A. Die Schadenquote für eigene Rechnung liegt mit 75,2 Prozent etwas über auf dem Niveau des Vorjahres von 74,7 Prozent. Die Sparte schließt mit einem versicherungstechnischen Verlust von 0,6 Mio A (i.v. Gewinn von 3,2 Mio A). Feuer- und Sachversicherung In der Feuer- und Sachversicherung erhöhten sich die Beitragseinnahmen trotz eines sich verschärfenden Preiswettbewerbs von 74,4 auf 75,3 Mio A. Wie im Vorjahr trug unser Markenprodukt LUMIT, eine spezielle Versicherung für Photovoltaik- und Solaranlagen, maßgeblich zu diesem Wachstum bei. Aufgrund einer großschadenbedingten Belastung in der Feuersparte erhöhte sich die Schadenquote für eigene Rechnung im Berichtsjahr auf 57,1 (i.v. 59,3) Prozent. Wegen der großschadenbedingten höheren Aufwendungen für Rückversicherungsschutz weisen wir hier einen versicherungstechnischen Verlust von 0,9 Mio A aus (i.v. Gewinn von 3,4 Mio A). erneut deutlich zu. Die Einnahmen stiegen auf 28,8 (i.v. 25,7) Mio A. Wesentlicher Wachstumsträger war unser Zielgruppenprodukt Mannheimer Multi Risk für Gewerbetreibende. Hier erzielten wir Beitragseinnahmen von 10,9 Mio A. Obwohl ein Großschaden das Ergebnis der Sonstigen Versicherungen belastet, liegt die Schadenquote für eigene Rechnung auf einem zufriedenstellenden Niveau. Sie beträgt 54,0 (i.v. 47,3) Prozent. Insgesamt schließen wir mit einem versicherungstechnischen Gewinn von 0,2 (i.v. 1,4) Mio A. In Rückdeckung übernommenes Versicherungsgeschäft Das in Rückdeckung genommene Geschäft reduzierte sich wie geplant. Mit einem Beitragsvolumen von 1,4 (i.v. 3,1) Mio A ist dieses Geschäft für uns von untergeordneter Bedeutung. Der überwiegende Teil stammt aus dem Geschäftsfeld Transportversicherung. Nach Berücksichtigung der Schwankungsrückstellung ergibt sich ein versicherungstechnischer Verlust von 0,1 Mio A (i.v. Gewinn von 0,3 Mio A). Transport- und Luftfahrtversicherung Kapitalanlagen Auch in den Transportsparten ließ sich ein deutlich heftigerer Preiswettbewerb beobachten. Nach hohen Wachstumsraten in den letzten Jahren erzielten wir in der Transport- und Luftfahrtversicherung Beitragseinnahmen von 64,9 Mio A annähernd auf Vorjahresniveau (65,5 Mio A). Die Schadenquote ist gegenüber dem Vorjahr mit 62,5 Prozent nahezu unverändert. In der Sparte weisen wir ein ausgeglichenes Ergebnis aus. Sonstige Versicherungen Unter Sonstige Versicherungen wird zum einen über Betriebsunterbrechungsversicherungen berichtet. Zum anderen wird darunter eine Vielzahl von Sparten gefasst, die im Markt geringe Bedeutung haben, bei uns jedoch einen großen Stellenwert besitzen, wie die Musikinstrumenten- und die Kunstversicherung, die wir auch in Verbindung mit anderen Versicherungsbausteinen unter den Markennamen SINFONIMA und ARTIMA anbieten. Die Beiträge bei den Sonstigen Versicherungen nahmen Die Kapitalanlagen der Mannheimer Versicherung AG stiegen im Berichtsjahr auf 421,8 (i.v. 405,9) Mio A. Insbesondere erhöhte sich der Bestand an Sonstigen Kapitalanlagen, er summiert sich zum Bilanzstichtag auf 232,1 (i.v. 207,7) Mio A. Hierbei bauten wir vornehmlich die Position Rentenfonds auf 156,1 (i.v. 40,8) Mio A aus. Neu aufgebaut wurde die Asset Klasse Aktienfonds mit einem Volumen von 17,5 (i.v. 0,0) Mio A. Im Gegenzug reduzierten wir den Bestand an festverzinslichen Wertpapieren. Zudem nahm die Position Darlehen und übrige Ausleihungen auf 129,7 (i.v. 133,1) Mio A ab. Insgesamt ist der Diversifizierungsgrad des Portfolios nun deutlich höher als zum Jahresende Das Kapitalanlageergebnis der Mannheimer Versicherung AG steigerten wir im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 18,2 (i.v. 7,6) Mio A. Die ordentlichen Erträge sind auf 18,1 (i.v. 16,8) Mio A gewachsen. Die Ergebnisverbesserung resultiert überwiegend aus einem deutlichen Rückgang sowohl der Abschreibungen als auch der realisierten Kursverluste.

30 18 Konzernlagebericht Segmentberichterstattung Lebensversicherung mamax Lebensversicherung AG A UFSICHTSRAT V ORSTAND E LISABETH S TADLER Wien Mitglied des Vorstands der UNIQA Personenversicherung AG Vorsitzende ab H ELMUT P OSCH Mannheim D R. MARCUS K REMER Mannheim M AG. HANNES B OGNER Wien Mitglied des Vorstands der UNIQA Versicherungen AG stellv. Vorsitzender D R. MARKUS WARG Saulheim/Mainz bis D R. FRANZ S CHERER Köln Vorsitzender der Geschäftsführung der FTE Automotive Holding S.A. ab D R. LOTHAR S TÖCKBAUER Mannheim ehem.vorsitzender des Vorstands der Mannheimer AG Holding Vorsitzender bis D R. JOHANNES H AJEK Wien Sprecher des Vorstands der UNIQA Sachversicherung AG bis

31 Konzernlagebericht Segmentberichterstattung Lebensversicherung 19 mamax Lebensversicherung AG Geschäftsverlauf Die mamax Lebensversicherung AG konnte im Geschäftsjahr 2005 ein leichtes Wachstum des Neugeschäfts verzeichnen. Die Entwicklung ist um so erfreulicher, als wir keine kostenintensiven Werbemaßnahmen getätigt haben. Auch die zum Jahresbeginn geänderte Steuergesetzgebung für kapitalbildende Versicherungen hat unser Geschäft kaum beeinträchtigt. Während die gesetzliche Änderung bei vielen Lebensversicherern einen Einbruch des Neugeschäfts verursachte, wirkte sie sich bei der mamax nur geringfügig aus, da wir vorwiegend Risikolebens- und Berufsunfähigkeitsversicherungen verkaufen. Im Geschäftsfeld betriebliche Altersvorsorge erwarben wir rückwirkend zum 1. Januar 2004 einen Kollektivversicherungsbestand von Verträgen mit einem laufenden Jahresbeitrag von 1,9 Mio A, durch den Altersvorsorgezusagen rückgedeckt werden. Es handelt sich hierbei um eine Konsortialbeteiligung, bei der wir die Konsortialführerschaft übernommen haben. Durch die rückwirkende Übertragung ergab sich ein einmaliger Sondereffekt: In der Beitragseinnahme sind für dieses Geschäft Beiträge für zwei Jahre, das heißt, für 2004 und 2005, enthalten. Außerdem wurde die dmuk Deutsche Mittelstands- Unterstützungskasse GmbH gegründet, für die wir exklusiv eine Rückdeckungsversicherung anbieten. Bei diesem Geschäft konnten wir die ersten erfolgreichen Kooperationen verzeichnen. Hierbei kommt uns sicherlich zugute, dass wir in der betrieblichen Altersversorgung Produkte entwickelt haben, die speziell auf den Bedarf zugeschnitten und insbesondere haftungssicher sind. Beispielsweise gibt es bei unseren Produkten keinen Stornoabzug. Zum Ende des Geschäftsjahres betreute die mamax (i.v ) Verträge mit einem laufenden Beitrag für ein Jahr von 7,2 (i.v. 4,8) Mio A. Der gebuchte Beitrag beläuft sich auf 10,7 Mio A und enthält wie oben beschrieben zusätzlich Beiträge in Höhe von 3,5 Mio A für das Geschäftsjahr 2004 aus der Bestandsübertragung. Die Kosten für den Versicherungsbetrieb wurden erheblich reduziert. Unser Kapitalanlageergebnis konnten wir weiter steigern; die Nettoverzinsung erhöhte sich auf dieser Basis deutlich von 3,5 auf 4,1 Prozent. Insgesamt schließt die mamax mit einem Jahresfehlbetrag von 0,3 (i.v. 3,6) Mio A, der durch die Verlustübernahme der Mannheimer AG Holding ausgeglichen wird. Beiträge Die gebuchten Bruttobeiträge der mamax erhöhten sich von 4,7 Mio A auf 10,7 Mio A. Davon entfallen 9,2 (i.v. 4,6) Mio A auf laufende Beiträge und 1,5 (i.v. 0,1) Mio A auf Einmalbeiträge. In den Einmalbeiträgen sind Neuabschlüsse von Rentenversicherungen in Höhe von 127,7 (i.v. 96,1) TA enthalten. Der Anteil des rückwirkend für zwei Jahre übernommenen Konsortialgeschäfts an den gebuchten Bruttobeiträgen beläuft sich für 2004 auf 2,1 Mio A und für 2005 auf 1,9 Mio A; der Anteil an einmaligen Reservenachzahlungen für 2004 beträgt 1,4 Mio A. Bestand Der Versicherungsbestand nahm von auf Verträge zu. Die Policen weisen eine Versicherungssumme von insgesamt 736,4 (i.v. 633,9) Mio A aus. Die laufenden Beiträge für ein Jahr erhöhten sich auf 7,2 (i.v. 4,8) Mio A. Neuzugang Im Berichtsjahr verkaufte die mamax 634 (i.v. 598) Policen. Auf den Neuzugang insgesamt entfällt eine Versicherungssumme von 68,9 (i.v. 65,0) Mio A mit laufenden Jahresbeiträgen von 637,5 (i.v. 773,5) TA. Wie im Vorjahr schlossen unsere Kunden vor allem Risikolebens- und Berufsunfähigkeitsversicherungen ab. Storno Im Berichtsjahr wurden 171 (i.v. 192) Verträge mit einer Versicherungssumme von 18,6 (i.v. 22,7) Mio A und Jahresbeiträgen von 240,4 (i.v. 183,7) TA storniert.

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