fair genießen in Bremen Wegweiser für Gastgewerbe und Einzelhandel

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1 fair genießen Wegweiser für Gastgewerbe und Einzelhandel 1

2 fair genießen Heute ist gutes Essen und Trinken nicht mehr nur eine Frage des guten Geschmacks: Im Trend liegen derzeit Produkte, die nicht nur hohen Qualitätsstandards entsprechen, sondern zudem ökologisch nachhaltig und sozial gerecht hergestellt wurden. Der Faire Handel verbindet diese Kriterien: Fairtrade strebt langfristige Partnerschaften auf Augenhöhe an, um die Arbeits- und Lebensbedingungen der Produzenten in den Ländern des Südens zu verbessern. Nachhaltigkeit im Lebensmittelbereich heißt auch, verstärkt auf Produkte aus der Region zu setzen und dabei auf biologischen Anbau zu achten. Auch im Bereich von Gastronomie und Einzelhandel haben die Aspekte Gesundheit, Transparenz und Qualität in jüngster Zeit an Bedeutung gewonnen; die Nachfrage nach hochwertigen und nachhaltig produzierten Lebensmitteln Produkte, die gut für Körper und Geist sind (Wellfood) und Konsumgütern steigt. So ist es heute bereits für mehr als Gastronomiebetriebe in Deutschland selbstverständlich, fair gehandelte Produkte anzubieten. Mit dem vorliegenden Wegweiser zum Fairen Handel möchten der DEHOGA Bremen und der Handelsverband Nordwest e.v. Sie ermuntern, fair gehandelte Produkte in Ihr Angebot aufzunehmen. Die Broschüre ist entstanden in Zusammenarbeit mit der Bevollmächtigten Bremens beim Bund und für Europa und dem Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen. Sie enthält Hintergrundinformationen zum Fairen Handel und zu verschiedenen Siegeln. Thomas Schlüter Hauptgeschäftsführer DEHOGA Bremen e.v. Norbert Caesar Präsident Handelsverband Nordwest e.v. Geschäfsstelle Bremen Bremen, im Juli 2013 Inhalt Bremen ist Hauptstadt des Fairen Handels 3 Was ist das Besondere an fair gehandelten Produkten? 4 Siegel und Organisationen 6 Informationen zum Fairen Handel 12 Impressum 14 Bremen ist Hauptstadt des Fairen Handels Bremen ist Hauptstadt des Fairen Handels. Diesen Titel hat die Stadt durch die Teilnahme an einem Wettbewerb des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gewonnen. Er wird ausgelobt unter Städten und Kommunen, die sich für den Fairen Handel engagieren wollen. Ziel ist es, den Fairen Handel noch stärker in der Mitte der Gesellschaft zu verankern und damit den Produzenten in den Ländern des Südens durch die Garantie fairer Preis ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Dabei spielen das Gastgewerbe und der Einzelhandel eine wichtige Rolle. Das Gütesiegel Hauptstadt des Fairen Handels Mit dem Gütesiegel Hauptstadt des Fairen Handels können Akteure, die sich für den Fairen Handel einsetzen oder faire Produkte im Angebot haben, für sich werben. Informationen zum Siegel: Viele öffentlichkeitswirksame Projekte haben bereits dazu beigetragen, den Fairen Handel bekannter zu machen. Dazu gehören unter anderem Deutschlands erster Fairtrade- Rap mit dem Titel Ein Lachen zurück, die Verbrauchermesse HanseLife, auf der erstmals eine ganze Halle dem Thema Bio und Fair gewidmet wurde oder der überregional bekannte Bremer Sambakarneval, der 2013 unter dem Motto FAIRkehrte Welt stand. fair Mehr Infos unter: 2 3

3 Was ist das Besondere an fair gehandelten Produkten? Fairer Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Durch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte Produzenten und Produzentinnen sowie für Arbeiter/rinnen insbesondere in den Ländern des Südens leistet der Faire Handel einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung. Fairer Handel bedeutet konkret: 1. Verbot von ausbeuterischer Kinder- und Zwangsarbeit 7. Nachhaltige und umweltschonende Wirtschaftsweise: Nachhaltiger und umweltschonender Anbau von Fair Trade Produkten Vergrößerung der Biodiversität und Verringerung des Anbaus von Monokulturen durch Mischanbau Keine Übernutzung der Böden für Produktanbau 8. Ursprungsgarantie und kontrollierter Warenfluss: Garantie für fairen Handel durch Siegel auf den Produkten (z.b. Transfair-Siegel) 2. Menschenwürdige Arbeitsbedingungen 3. Garantierte Mindestpreise: Mindestpreise über dem Weltmarktpreis Verbesserung von Produktionsbedingungen 4. Fair-Trade-Prämien für soziale Projekte: Auszahlung einer Prämie für Produzenten Verbesserung der Lebensbedingungen der Arbeiter/innen 5. Kontrolliert biologischer Anbau: Förderung kontrolliert biologischen Anbaus Schutz der Plantagenarbeiter/innen vor giftigen Pestiziden und gefährlichen Stoffen 6. Langfristige und direkte Lieferbeziehungen: Verpflichtende langfristige Zusammenarbeit mit Produzenten/innen Planungssicherheit und risikofreiere Investitionen für Produzenten/innen Umgehung ausbeuterisch agierender Zwischenhändler durch direkten Kauf Mehr Geld vom Erlös für Produzenten/ innen Deutsche Verbraucher/innen kauften 2011 mehr fair gehandelte Produkte als je zuvor: Sie gaben dafür 477 Millionen Euro aus. Dies entspricht einer Steigerung von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einer Verdoppelung innerhalb der letzten drei Jahre. 4 5

4 Siegel + Organisationen Viele Kunden und Gäste in Einzelhandel und Gastronomie erwarten, dass ihnen ökologisch und sozial unbedenkliche Produkte angeboten werden. Der Anteil fair gehandelter Produkte am Gesamtumsatz in Deutschland liegt jedoch bei nur 2%. Dieses Missverhältnis zwischen Kundenerwartung und Wirklichkeit hat seine Ursache darin, dass es schwierig ist, fair gehandelte Produkte zu erkennen und zu bewerten. Die Auflistung im Folgenden gibt einen Überblick über Fairtrade- und Nachhaltigkeitssiegel. Die Liste ist erweiterungsfähig. Auf der Angebotsseite ist folgende Unterscheidung sinnvoll: 1. Fairtrade-Siegel der FairTrade Labelling Organisations (FLO) 2. Fair-Handelshäuser mit eigenen Siegeln 3. Bremer Unternehmen mit eigenen wirtschaftlichen Beziehungen zu Produzenten/innen in den Ländern des Südens oder der Region 4. Siegel nachhaltiger Produktion Zu 1: Fairtrade-Siegel der FLO Siegel + Organisationen Zu 2: Fair-Handelshäuser mit eigenen Siegeln Es gibt eine Reihe Fairer Handelshäuser und Importeure mit jeweils eigenem Logo. Am bekanntesten sind: GEPA Die Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt mbh (kurz: GEPA) ist das älteste und größte Fairhandelshaus Europas.GEPA arbeitet direkt mit Kleinproduzenten zusammen, unterstützt und berät sie. Verkauft wird das breit gefächerte Produktsortiment, das die Fairtrade-Kriterien der FLO erfüllt, über Weltläden, Supermärkte und über das Internet. Erkennungszeichen: Firmenlogo und Fairtrade-Siegel. Seit 2012 zeichnet die GEPA viele ihrer Produkte mit dem neuen GEPA Fair+ Zeichen aus. Das Fair+ soll als Zusatzinformation für den Kunden eine spezielle Produktqualität markieren. Künftig wird nur noch das Einsteigersortiment, welches häufig im Supermarkt zu finden ist, das Fairtrade- Siegel tragen. Alle weiteren Produkte sind fortan am GEPA-Logo und dem Fair+ Zeichen zu erkennen. Die FLO ist eine 1997 gegründete Dachorganisation für Fairen Handel mit Sitz in Bonn. Sie entwickelt eigene Standards für Fairen Handel und vergibt über ihre nationalen Siegelorganisationen (in Deutschland über Transfair) das Fairtrade-Siegel für Produkte, die gemäß den FLO-Standards zertifiziert wurden. Das grünblaue Siegel ist ein reines Produktsiegel, das ca. 80% der fair gehandelten Produkte kennzeichnet. Ein Fairtrade-Siegel wird vergeben, wenn mindestens 20% der Zutaten eines Produktes aus fairem Handel stammen. Kaffee ist mit einem Anteil von 51 Prozent am Gesamtumsatz das stärkste Zugpferd im Fairen Handel. El Puente El Puente ist Direktimporteur und Großhandelsvertrieb von über 70 Projektpartnern. Mit einem Sortiment von etwa Produkten und einem jährlichen Umsatz von über acht Millionen Euro gehört El Puente heute zu den größten Fairhandelshäusern Europas. Die Produkte werden hauptsächlich über Weltläden vertrieben. Nur wenige Produkte von El Puente tragen das TransFair-Zeichen. Diese sind in folgende Kategorien gegliedert: Getränke, Wohnen und Leben, Mode und Kosmetik, Schmuck, saisonale Angebote. Weitere Informationen (u.a. Onlineshop-Angebot) unter: 6 7

5 Siegel + Organisationen dwp (dritte-welt-partner) dwp eg ist die erste bundesweite Genossenschaft des Fairen Handels. Sie unterhält eine partnerschaftliche Handelsbeziehung zu mehr als 60 Produzent/innen und den darin zusammengeschlossenen zehntausenden von ProduzentInnen und Kleinbauernfamilien weltweit. dwp importiert fair gehandelte Produkte wie Lebensmittel und Kunsthandwerk zu fairen Preisen und Konditionen wie zum Beispiel Bio- und Sozialzuschläge und Vorfinanzierungen und beliefert als Großhändler Welt- und Naturkostläden in ganz Deutschland. Die Produktpalette umfasst Kunsthandwerk, Kaffee, Tee, Gewürze, Schokoladen, Mangoprodukte, Feinkost/Snacks, italienische Spezialitäten. Weitere Informationen (u.a. Onlineshop-Angebot) unter: BanaFair Der Verein importiert und vertreibt Fair- und Bio-Bananen von Kleinbauernorganisationen, um ihnen den Zugang zum Weltmarkt zu ermöglichen. WFTO Die World Fair Trade Organization abgekürzt WFTO ist ein globales Netzwerk von Organisationen des Fairen Handels. Die Zusammensetzung der Mitglieder ist weltumspannend zu nennen, denn sie vertreten Organisationen aus Ländern Asiens, Afrikas, Latein- und Nordamerikas, Europas, aus Australien und dem Pazifikraum. Darunter sind Produzenten/innen-Kooperativen und -Vereinigungen, Export-Marketing-Gesellschaften, Importeure, Einzelhändler, nationale & regionale Fair-Trade-Netzwerke und Finanzinstitutionen, die der Fair-Trade-Bewegung angehören. Das Netzwerk der WFTO repräsentiert demnach die gesamte Fair-Handels-Kette, vom Produkt bis hin zum Verkauf. Sie werden durch ein Siegel der WFTO gekennzeichnet. Siegel + Organisationen Naturland Fair Naturland Verband für ökologischen Landbau e.v. ist eine der bedeutendsten Organisationen des Ökologischen Landbaus weltweit. Mit Öko, Sozial und jetzt auch Fair Richtlinien deckt Naturland damit alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit ab. Das Siegel garantiert, dass ein Produkt nach den ökologischen Kriterien von Naturland angebaut und verarbeitet wurde. Darüber hinaus ist es fair gehandelt. Voraussetzung für die Fair-Zertifizierung ist dabei eine gültige Naturland-Öko-Zertifizierung. Die Überprüfung der Ökologie- und Fairtrade- Kriterien findet in regelmäßigen Abständen statt. Durch Naturland Fair haben jetzt auch Bauern, Verarbeiter und Händler im Norden Europas die Möglichkeit, sich nach Fairtrade-Kriterien zertifizieren zu lassen. html Fairglobe ist die Eigenmarke der Einzelhandelskette Lidl. Das Fairglobe- Sortiment umfasst bislang Kaffeeprodukte, Tee, Reis, Bananen und Orangensaft. Die Produkte erfüllen alle von der FLO festgelegten Fairtrade-Kriterien. One World Eigenmarke der Einzelhandelskette ALDI-Süd. Angeboten werden Kaffeeprodukte, die den Fairtrade-Kriterien der FLO entsprechen. Die Nutzung von One World für andere Warengruppen, wie z.b. Getränke oder Textilien hat Aldi-Süd beim Deutschen Patent- und Markenamt angemeldet. 8 9

6 Siegel + Organisationen CONTIGO Im Mittelpunkt des CONTIGO Angebots steht ein exklusives Kaffeesortiment. Qualitäten aus neun Ursprungsländern werden direkt im Laden geröstet. Ausgesuchte BIO Tees und Schokoladen runden das Lebensmittelangebot ab. Außerdem gibt es ein umfangreiches Handwerkssortiment, unter anderem Lederwaren, Keramik, Silberund Goldschmuck, Kerzen, Hängematten und -sitze. Zurzeit gibt es zwölf CONTIGO-Läden in Deutschland, die mit einem gemeinsamen, einheitlichen Auftritt und Ladenkonzept arbeiten. In den Läden werden überwiegend Eigenimporte der CONTIGO-Fairtrade GmbH verkauft. In Bremen befindet sich ein Geschäft in der Katharinenstraße. Zu 3: Bremer Unternehmen mit eigenen wirtschaftlichen Beziehungen zu Produzenten/innen In Bremen setzen sich Unternehmen dafür ein, dass Produzenten/innen in den Ländern des Südens und der Region durch den Verkauf ihrer Produkte und Rohwaren ein menschenwürdiges Leben führen können. Sie fördern den Fairen Handel seit vielen Jahren und pflegen enge persönliche Kontakte. Sie vergewissern sich durch regelmäßige Besuche von den Arbeitsbedingungen, den Produktionsweisen und dem Zustand der Plantagen. Produkte aus den Ländern des Südens Nachfolgende Links enthalten Informationen zu Bezugsquellen fair gehandelter Produkte in Bremen: UTAMTSI: Kaffeerösterei Münchhausen: CATUCHO: AZUL Kaffee GmbH: CHA Dô Teehandels GmbH: Siegel + Organisationen Produkte aus der Bremer Region In den letzten Jahren ist das Bewusstsein für Produkte aus der Region gestiegen. Konsumenten legen beim Verzehr von Lebensmitteln vermehrt Wert auf Regionalität. Dies zeigt sich u.a. in der Diversität von Angeboten regionaler Produkte im Einzelhandel. Durch den Bezug von Produkten aus der regionalen Landwirtschaft wird zudem ein wichtiger Beitrag zur sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit geleistet. Nachfolgende Links enthalten Informationen zu Bezugsquellen regionaler Produkte: Kontor Bremen: Bremer Erzeuger-Verbraucher-Genossenschaft e.g. Zu 4: Siegel nachhaltiger Produktion Rainforest-Alliance Das Gütesiegel der internationalen Umweltschutzorganisation zielt vor allem auf nachhaltige Produktion ab. Das Rainforest- Alliance Siegel besagt, dass mindestens 30% der Inhaltsstoffe von zertifizierten bäuerlichen Betrieben stammen. Rainforest-Alliance Standards fordern die Zahlung der nationalen Mindestlöhne. Die Rain-forest-Alliance- Zertifizierung gibt es für Kaffee, Kakao, Bananen, Zitrusfrüchte, Blumen und Grünpflanzen. UTZ CERTIFIED Die unabhängige Stiftung UTZ CERTIFIED hat einen international anerkannten Standard für nachhaltige Kaffee-, Kakao- und Teeproduktion erarbeitet. Das Siegel kennzeichnet Produzenten mit einem professionellen Unternehmensmanagement. Diese müssen sich dem strikten Verhaltenskodex anschließen, welcher Standards für eine sozialund umweltverantwortliche Unternehmenspraxis formuliert. Dazu gehören unter anderem der Zugang zu Bildung für Kinder, keine Abholzung von Primärwäldern, keine Kinderarbeit und die Gründung von Interessenvertretungen

7 Informationen zum Fairen Handel TransFair e.v. Der Verein TransFair e.v. informiert auf seiner Website gezielt über fair gehandelte Produkte für den Außer- Haus-Markt, über verschiedene Fairtrade-Produkte, wie Kaffeespezialitäten, Tee, Kakaoprodukte, diverse Weine, Tropische Früchte, Reis, Getreide, Gewürze und Speiseöl. Zudem gibt es den umfangreichen Einkaufsführer Taste, mit dem Sie sich einen Überblick von der Vielfalt der Fairtrade-lizensierten und -zertifizierten Produkte der Lizenzpartner von TransFair e.v. verschaffen können. Den Einkaufsführer und alle wichtigen Informationen finden sie unter: Informationen zum Fairen Handel Bremen: Hauptstadt des Fairen Handels Die offizielle Website bremen.de der Bevollmächtigten der Freien Hansestadt Bremen beim Bund und für Europa informiert umfassend über das Thema Fairer Handel. Sie zeigt unter anderem auf, wie man als Käufer fair gehandelter Produkte oder Förderer eines gemeinnützigen Vereins den Fairen Handel unterstützen kann. Zudem bietet die Website eine Übersicht über Veranstaltungen zum Thema Fair Trade und berichtet regelmäßig über Neuigkeiten wie Messen, Wettbewerbe und Werbeaktionen, die den Fairen Handel in Bremens Stadtbild sichtbar machen sollen. Bei weiteren Fragen rund um den Außer-Haus-Markt wenden Sie sich bitte an: Frau Karin Wolter Senior Key Account Manager Telefon: 0221 / Interaktiver Stadtplan für Faire Gastronomie Die Website wurde vom Bremer entwicklungspolitischen Netzwerk e.v. (BeN) erstellt. Sie bietet Gastronomen die Möglichkeit, ihren Betrieb in den Stadtplan einzeichnen zu lassen und somit als fairer Gastronom für Konsumentinnen und Konsumenten auffindbar zu sein. Diese können dann mithilfe des interaktiven Stadtplans schnell herausfinden, welche Gastronomiebetriebe fair gehandelte Produkte in ihrem Angebot haben. fair Weltweit profitieren über 1,2 Millionen Produzenten/innen und Arbeiter/innen in über 60 Ländern direkt von den Vorteilen des Fairen Handels. Zusammen mit ihren Familien sind es mehr als sechs Millionen Menschen, deren Lebens- und Arbeitssituation durch den Fairen Handel verbessert wird

8 Impressum Deutscher Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bremen e.v. Hinter dem Schütting Bremen Telefon: 0421 / Telefax: 0421 / Handelsverband Nordwest e.v. Hinter dem Schütting Bremen Telefon: 0421 / Telefax: 0421 / Die Bevollmächtige der Freien Hansestadt Bremen beim Bund und für Europa Entwicklungszusammmenarbeit Ansgaritorstraße Bremen Telefon: 0421 / Telefax: 0421 / Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen Referat 11: Einzelhandelszentren, Marketing, Tourismus, Veranstaltungen Zweite Schlachtpforte Bremen Telefon: 0421 / Telefax: 0421 / Die umsatzstärksten Lebensmittel im Fairen Handel sind: Kaffee, Kakao, Tee und Südfrüchte. Auch Zucker, Honig, Nüsse, Gewürze, Wein und Fruchtsäfte aus Fairem Handel sind stark nachgefragte Produkte. Bearbeitung: Die Bevollmächtige der Freien Hansestadt Bremen beim Bund und für Europa, Claudia Elfers, Gestaltung: Nicole Kuepke, Visuelle Kommunikation Bildnachweis: Peter Atkins, contrastwerkstatt, photosg, Lsantilli, valery121283, Knut Wiarda (fotolia.com) bungo (photocase.de) 14 15

9 16 Wussten Sie schon, dass ein Drittel des Fairtradezertifizierten Kaffees in Cafés, Restaurants und Hotels ausgeschenkt wird? und der Lebensmitteleinzelhandel der größte Wachstumsmarkt für Fairtrade-Produkte ist?

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