Alexander Lampe Verantwortlichkeit und Haftung im Discount-Broking

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Alexander Lampe Verantwortlichkeit und Haftung im Discount-Broking"

Transkript

1 Alexander Lampe Verantwortlichkeit und Haftung im Discount-Broking Institut für Deutsches und Internationales Bank- und Kapitalmarktrecht an der Universität Leipzig

2 Autor: Alexander Lampe Stand der Arbeit: Juli 2003 Veranstaltung: Fehlgeschlagene Kapitalanlage und Schadenersatz Seminar an der Ostdeutschen Sparkassenakademie Potsdam vom 16. bis 18. Juli 2003 Herausgeber: Institut für Deutsches und Internationales Bank- und Kapitalmarktrecht Burgstraße 27 (Petersbogen) Leipzig Direktoren: Prof. Dr. Franz Häuser / Prof. Dr. Reinhard Welter Zitiervorschlag: Umsetzung: Lampe, Alexander, Verantwortlichkeit und Haftung im Discount-Broking, Gunther Thomas / Anja Hennig / Vladimir Primaczenko / Ralf Herzog

3 - II - LITERATURVERZEICHNIS Assmann, Heinz-Dieter/ Schneider, Uwe H Wertpapierhandelsgesetz, 2. Auflage, Köln, 1999 (zitiert: Bearbeiter, in: Assmann/Schneider) Assmann, Heinz-Dieter/ Schütze, Rolf A Handbuch des Kapitalanlegerrechts, 2. Auflage, München, 1997, Ergänzungslieferung: Stand März 1999 (zitiert: Bearbeiter, in: Assmann/Schütze) Balzer, Peter Discount-Broking im Spannungsverhältnis zwischen Beratungsausschluss und Verhaltenspflichten nach WpHG, DB 1997, Balzer, Peter Rechtsfragen des Effektengeschäfts der Direktbanken, WM 2001, Balzer, Peter Haftung der Direktbanken bei Nichterreichbarkeit, ZBB 2000, Bechtel, Marcus Michael Anlageberatung der Kreditinstitute im Wandel: Aufklärungs-, Beratungs- und Informationspflichten am Beispiel von Optionsgeschäften mit Privatkunden, Diss. Hamburg, Köln, Berlin, Bonn, München, 1999 Bliesener, Dirk H. Aufsichtsrechtliche Verhaltenspflichten beim Wertpapierhandel, Diss. Hamburg, Berlin, New York, 1998 Brandt, Markus Aufklärungs- und Beratungspflichten der Kreditinstitut bei der Kapitalanlage, Diss. Göttingen, Baden-Baden 2002 Breuer, Rolf-E. Neues Leben für den Finanzplatz Deutschland, Die Bank, 1994, Schimansky, Herbert/ Bunte, Hermann-Josef/ Lwowski, Hans-Jürgen (Hrsg.) Bankrechts-Handbuch, Band III (Wertpapier-, Geld- und Auslandsgeschäfte), 2. Auflage, München 2001 (zitiert: Bearbeiter, in: Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechts- Handbuch)

4 - III - Claussen, Carsten P. Bank- und Börsenrecht, 2. Auflage, München, 2000 Drygala, Tim Termingeschäftsfähigkeit und Aufklärungspflicht beim Handel mit Optionsscheinen, ZHR 159 (1995), Einsele, Dorothee Anmerkung zu LG Nürnberg, Urteil vom 19. Mai 1999, Az. 14O 9971/98, JZ 2001, Fischer, Reinfried/ Klanten, Thomas Bankrecht, 3. Auflage, Köln, 2000 Florian, Ulrich Rechtsfragen des Wertpapierhandels im Internet, Diss., Münster, München, 2001 Hopt, Klaus J. Funktion, Dogmatik und Reichweite der Aufklärungs-, Warnund Beratungspflichten der Kreditinstitute, in: Hadding/Hopt/Schimansky (Hrsg.), Aufklärungs- und Beratungspflichten der Kreditinstitute - Der moderne Schuldenturm? - Bankrechtstag 1992, Berlin, 1993, S. 1-6 (zitiert: Hopt, Bankrechtstag 1992) Horn, Norbert Der Ausschluss von Aufklärung und Beratung im Anlegerschutzrecht, in: Horn/Lwowski/Nobbe (Hrsg.), Bankrecht Schwerpunkte und Perspektiven: Festschrift für Herbert Schimansky, Köln, 1999, S (zitiert: Horn, in: FS Schimansky) Horn, Norbert Die Aufklärungs- und Beratungspflichten der Banken, ZBB 1997, Kassow, Achim Online-Broker haben ihre Zukunft noch vor sich, FAZ vom , S. B 3 Koch, Clemens Discount-Broker: die allgemeinen Verhaltenspflichten gemäß 31 Wertpapierhandelsgesetz, Diss. Hamburg, Hamburg 2002

5 - IV - Köndgen, Johannes Wie viel Aufklärung braucht ein Wertpapierkunde?, ZBB 1996, Kümpel, Siegfried Bank- und Kapitalmarktrecht, 2. Auflage, Köln, 2000 (zitiert: Kümpel) Kümpel, Siegfried Die allgemeinen Verhaltensregeln des Wertpapierhandelsgesetzes, WM 1995, Kümpel, Siegfried Wertpapierhandelsgesetz - Eine systematische Darstellung, Köln 1996 (zitiert: Kümpel, Wertpapierhandelsgesetz) Krüger,Thomas/ Büttner, Michael Elektronische Willenserklärungen im Bankgeschäftsverkehr: Risiken des Online-Banking, WM 2001, Krüger, Ulrich Anmerkung zu LG Nürnberg, Urteil vom , Az. 14 O 9971/98, VuR 2000, Lang, Volker Informationspflichten bei Wertpapierdienstleistern: rechtliche Grundlagen, typenspezifische Anforderungen, Haftung, München, 2003 Mai, Gerald Wertpapierhandel im Internet, CR 2003, Metz, Rainer Discount-Broker: Bankgeschäfte und technologische Veränderungen, VuR 1996, Möllers, Thomas M J./ Ganten, Ted Die Wohlverhaltensrichtlinie des BAWe im Lichte der neuen Fassung des WpHG, ZGR 1998,

6 - V - Münchner Kommentar zum Bürgerliche Gesetzbuch Kurt Rebmann und Jürgen Säcker (Hrsg.), Band 2, Schuldrecht, Allgemeiner Teil ( ), 3. Auflage, München 1994 (zitiert: MünchKomm/Bearbeiter) Münchner Kommentar zum Handelsgesetzbuch Karsten Schmidt (Hrsg.), Band 5 (Effektengeschäft), München 2001 (zitiert: MünchKomm-HGB/Bearbeiter) Nobbe, Gerd Aufklärungs- und Beratungspflichten bei Wertpapieranlagen, in: Horn/Schimansky (Hrsg.), Bankrecht 1998, Köln, 1998, S (zitiert: Nobbe, in Bankrecht 1998) Rost, Stephan Informationspflichten von Wertpapierdienstleistern ohne Beratungsangebot (Discount-Broker) gegenüber Privatkunden, Diss. Mainz, Berlin, 2001 Schäfer, Frank A. Allgemeine Aufklärungs- und Beratungspflichten vor einer Wende?, in: Horn/Schimansky (Hrsg.), Bankrecht 1998, Köln, 1998, S Schlüter, Uwe Wertpapierhandelsrecht - Handbuch für Banken und Finanzdienstleistungsinstitute, München 2000 Schwark, Eberhardt Schwenicke, Andreas Die Verhaltensnormen der 31 ff WpHG, in: Hadding/Hopt/ Schimansky (Hrsg.), Das zweite Finanzmarktförderungsgesetz in der praktischen Umsetzung - Bankrechtstag 1995, Berlin, 1996, S (zitiert: Schwark, Bankrechtstag 1995) Die Dokumentation der Erfüllung von Verhaltenspflichten nach 31 Abs. 2 WpHG durch die Bank, WM 1998, Schwennicke, Andreas Die neuere Rechtsprechung zur Börsentermingeschäftsfähigkeit und zu den Aufklärungs- und Beratungspflichten bei Börsentermingeschäften, WM 1997, Siller, Christian Rechtsfragen des Discount-Broking, Diss. Köln, Köln, 1999

7 - VI - Siol, Joachim Beratungs- und Aufklärungspflichten der Discount Broker, in: Horn/Lwowski/Nobbe (Hrsg.), Bankrecht Schwerpunkte und Perspektiven: Festschrift für Herbert Schimansky, Köln, 1999, S (zitiert Siol, in: FS Schimansky) Steuer, Stephan Than, Jürgen Haftung für fehlerhafte Anlageberatung Eine unendliche Geschichte, in: Horn/Lwowski/Nobbe (Hrsg.), Bankrecht Schwerpunkte und Perspektiven: Festschrift für Herbert Schimansky, Köln, 1999, S (zitiert: Steuer, in: Festschrift Schimansky) Die Umsetzung der Verhaltensnormen der 31 ff WpHG in den Kreditinstituten, in: Hadding/Hopt/Schimansky (Hrsg.), Das zweite Finanzmarktförderungsgesetz in der praktischen Umsetzung - Bankrechtstag 1995, Berlin, 1996, S (zitiert: Than, in: Bankrechtstag 1995) Titz, Anselm Beratungspflichten für Discount-Broker?, WM 1998, 2179 Ulmer, Peter/ Brandner, Hans Erich/ Hensen, Horst-Diether Vortmann, Jürgen AGB-Gesetz, Kommentar zum Gesetz zur Regelung des Rechts der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, 8. Auflage, Köln 1997 (zitiert. Bearbeiter, in: Ulmer/Brandner/Hensen, AGB-Gesetz) Prospekthaftung und Anlageberatung, Stuttgart, Berlin, Köln, 2000 (zitiert: Bearbeiter, in: Vortmann) Wieneke, Laurenz Discount-Broking und Anlegerschutz, Diss. Berlin, Baden- Baden, 1999 Wolf, Manfred/ Horn, Nobert/ Lindacher, Walter F. AGB-Gesetz. Gesetz zur Regelung des Rechts der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, 4. Auflage, München 1999 (zitiert: Bearbeiter, in: Wolf/Horn/Lindacher, AGBG)

8 - VII - ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS a.a. a.f. AblEG AGB Az. BaFin BAWe BGB BGH BGHZ BKR BörsG Broker BT-Drucks. bzw. cic CR DB Diss. EwiR FAZ f./ff. FS gem. grds. HGB i.s.d. anderer Ansicht alte Fassung Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften Allgemeine Geschäftsbedingungen Aktenzeichen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel Bürgerliches Gesetzbuch Bundesgerichtshof Amtliche Sammlung der Entscheidungen des BGH in Zivilsachen Zeitschrift für Bank- und Kapitalmarktrecht Börsengesetz Discount-Broker Bundestagsdrucksache beziehungsweise culpa in contrahendo Computer und Recht Der Betrieb Dissertation Entscheidungen zum Wirtschaftsrecht Frankfurter Allgemeine Zeitung folgende (Singular) / folgende (Plural) Festschrift gemäß grundsätzlich Handelsgesetzbuch im Sinne der/des

9 - VIII - i.v.m. LG m.w.n. NJW-RR Nr. OLG pvv Rn. in Verbindung mit Landgericht mit weiteren Nachweisen Neue Juristische Wochenschrift - Rechtsprechungsreport- Zivilrecht Nummer Oberlandesgericht positive Vertragsverletzung Randnummer S. Seite/Seiten s.o. sog. u.a. vgl. VuR WM WpDl WpDRil WpHG WvRil ZBB ZIP Ziff. siehe oben so genannte/-er unter anderem vergleiche Verbraucher und Recht Wertpapiermitteilungen Wertpapierdienstleister Richtlinie 93/22/EWG des Rates vom über Wertpapierdienstleistungen Wertpapierhandelsgesetz Wohlverhaltensrichtlinie der BaFin gem. 35 VI WpHG vom Zeitschrift für Bankbetriebswirtschaft und Bankrecht Zeitschrift für Wirtschaftsrecht Ziffer

10 - 1 - GLIEDERUNG A. EINLEITUNG...1 I. Begriffsbestimmung...1 II. Gang der Untersuchung...2 B. BERATUNGSPFLICHTEN...3 I. Abgrenzung Information und Beratung...3 II. Rechtsgrundlage (Beratungsvertrag)...4 III. Beratungsvertrag durch Informationsmaterial...5 IV. Beratungsausschluss durch AGB...6 C. EXPLORATIONSPFLICHTEN NACH 31 II 1 NR. 1 WPHG...8 D. INFORMATIONSPFLICHTEN NACH 31 II 1 NR. 2 WPHG...8 I. Reichweite der Informationspflicht für Discount-Broker Professionalität des Kunden Informationsdefizit beim Discount-Broker Spezialisierung des Discount-Brokers Wegfall der Informationspflicht kraft Rechtsgeschäfts Weigerung des Kunden...13 II. Ausgestaltung des Discount-Broking im Hinblick auf die Informationspflichten Freigabemodell/Profimodell Kundengruppenmodell Inhalt der verbleibenden Informationspflicht Rechtsprechung des BGH Ansicht der BaFin...19 III. Haftung Anspruchsgrundlage Haftungsausschluss durch AGB...20 E. WARNPFLICHTEN...22 F. PFLICHTEN IM ZUSAMMENHANG MIT DER ORDERAUSFÜHRUNG...23 I. Organisationspflicht gem. 33 I Nr. 1 WpHG...23 II. Pflicht zur Erreichbarkeit...24 III. Pflicht zur zeitnahen Orderausführung...25 IV. Schutzpflichten...28 V. Haftung Anspruchsgrundlage Verschulden Haftungsausschluss durch AGB...33 G. ERGEBNISSE...34

11 - 1 - A. Einleitung I. Begriffsbestimmung In den vergangenen Jahren haben sich sog. Discount- Broker 1 im Wertpapiergeschäft etabliert. 2 Wie die konventionell im Wertpapiergeschäft tätigen Kreditinstitute führen sie für ihre Kunden Kauf- und Verkauforder durch und betreiben das Depotgeschäft. Anders als im konventionellen Wertpapiergeschäft erbringen Discount-Broker aber keine kostenintensive Anlageberatung. In den Kontoeröffnungsunterlagen oder sonstigem Informationsmaterial sind durchgängig Klauseln enthalten wie z.b. Im Interesse günstiger Konditionen verzichtet die Bank auf jede Form der Beratung. Häufig sehen die Vertragsbedingungen auch vor, dass dem Kunden keine Hintergrundinformationen über die verschiedenen Anlageprodukte zur Verfügung gestellt werden und auch keine Auswertung entsprechender Informationen im Kundeninteresse erfolgt. 3 In aller Regel stellen Discount- Broker bei Begründung der Geschäftsbeziehung und auch später lediglich standardisiertes Informationsmaterial zur Verfügung, wie z.b. die Basisinformationen über Vermögensanlagen in Wertpapieren des Bank-Verlages. Um den eingeschränkten Service des Discount-Brokers für die Kunden attraktiv zu machen, hat der Kunde die Möglichkeit Order via Internet, Telefon oder Fax unabhängig von Ort und Zeit zu erteilen. Discount-Broker werben damit, dass Order ständig erteilt werden können und sekundenschnell an die Börsen weitergeleitet werden. Die Gebühren liegen Synonym - aber inhaltlich nicht immer zutreffend - verwendet werden u.a.: Discount-Brokerage, execution-only business, Internet- oder Telefon-Banking, Direktbank-Geschäft. Vgl. Kassow, Online-Broker haben ihre Zukunft noch vor sich, FAZ vom S. B3. Vgl. zu den einzelnen Vertragsbestimmungen Schwark, in Bankrechtstag 1995, S. 109, 126; Metz, VuR 1996, 183, 185.

12 - 2 - bis zu 50 % unter denen beim konventionellen Wertpapiergeschäft. 4 II. Gang der Untersuchung Wertpapierdienstleistungsunternehmen obliegt grds. eine Pflicht zur Information ihrer Kunden nach 31 II 1 Nr. 2 WpHG. Die vorliegende Arbeit soll deshalb zunächst der Frage gewidmet werden, ob es Discount-Brokern ohne Verstoß gegen diese Vorschrift möglich ist, eine Beratung auszuschließen. Dazu muß ermittelt werden, ob die Pflicht zur Information auch eine Pflicht zur Beratung umfasst. Ist dies zu verneinen, muss im Anschluss geklärt werden, ob eine Beratungspflicht des Discount-Brokers sich aus anderen Rechtsgründen, insbesondere einem Beratungsvertrag, ergeben kann. Unabhängig davon, ob 31 II 1 Nr. 2 WpHG zur Beratung verpflichtet, ist von großer rechtlicher Bedeutung für Discount-Broker und deshalb zu untersuchen, ob sie ihre Informationspflichten aus 31 II 1 Nr. 2 WpHG beschränken können. Im zweiten Teil der Arbeit soll untersucht werden, wie sich das Versprechen ständiger Erreichbarkeit und sekundenschneller Orderausführung auf die zivilrechtlichen Pflichten des Discount-Brokers im Zusammenhang mit der Orderausführung auswirkt. Dies ist von hoher praktischer Brisanz. Angesichts immer wieder auftretenden Kapazitätsengpässen und stundenlanger Nichterreichbarkeit sah sich die BaFin bereits zum Einschreiten gezwungen. 5 Nicht eingegangen wird auf die Besonderheiten des Discount-Broking im Zusammenhang mit dem Day-Trading. 4 5 Claussen, Bank-und Börsenrecht, 2, Rn. 32a; Wieneke, S. 24. Vgl. Balzer, WM 2001, 1533, 1539.

13 - 3 - B. Beratungspflichten I. Abgrenzung Information und Beratung Discount-Broker sind als Wertpapierdienstleistungsunternehmen i.s.d. 2 IV Nr. 1 WpHG Adressaten der Informationspflicht des 31 II Nr. 2 WpHG. Sie haben die Pflicht, ihren Kunden alle zweckdienlichen Informationen zum beabsichtigten Geschäft mitzuteilen. Obwohl teilweise noch vertreten, 6 beinhaltet diese Pflicht zur Information keine Pflicht zur Beratung. Die Informationspflicht des 31 II Nr. 2 WpHG verlangt vom WpDl lediglich die unkommentierte schlichte Mitteilung aller entscheidungserheblichen Tatsachen. 7 Eine Beratung geht darüber hinaus, und verlangt eine fachmännische Bewertung der relevanten Informationen und eine Empfehlung unter Berücksichtigung der Anlageziele, der Finanzlage und Risikobereitschaft des Kunden. 8 Diese Differenzierung folgt zum einen aus dem Normzweck der Informationspflicht. Dem Kunden soll durch sie eine eigenverantwortliche Anlageentscheidung ermöglicht werden. 9 Eine Beratung mit der Aussprache einer Empfehlung benötigt der Kunde dann aber gerade nicht. Auch der Wortlaut der 31 f. WpHG spricht für die vorgenommene Differenzierung. In 32 I Nr. 1 und 2 WpHG wird ein Verbot bestimmter Empfehlungen ausgesprochen, mithin ein Begriff verwendet, der dem Bereich der Beratung und nicht der Information zuzuordnen ist. Diese strenge begriffliche Differenzierung durch den Gesetzgeber legt nahe, dass er unter der Informationspflicht nur die Pflicht zur Mitteilung von Tatsachen versteht. 10 Weiterhin sieht die EG-Wertpapierdienstleistungsrichtlinie, 11 die den 31 ff. WpHG zu Grunde liegt und die daher im Rahmen der richtlinienkonformen Auslegung heranzuziehen ist, keine Be Metz, VuR 1996, 183, 184f.. Kümpel, Rn ; Schwenicke, WM 1998, 1101, Balzer, DB 1997, 2311, 2313; Bliesener, S Beschlussempfehlung und Bericht des Finanzausschusses, BT- Drucks. 12/7918, S. 103; Rost, S. 61, Lang, S Balzer, DB 1997, 2311, 2313; Siller, S. 34.

14 - 4 - ratungspflicht vor. Die Anlageberatung wird vielmehr als eigenständige Wertpapiernebendienstleistung anerkannt (ebenso 2 IIIa Nr. 3 WpHG ). 12 II. Rechtsgrundlage (Beratungsvertrag) Zwar wurde festgestellt, dass die Informationspflicht des WpHG keine Pflicht zur Beratung umfasst. Eine Beratungspflicht des Discount-Brokers könnte sich aber insbesondere aus einem (auch konkludenten) Beratungsvertrag ergeben. Ein Beratungsvertrag wird von der Rechtsprechung üblicherweise zur Begründung von Beratungspflichten herangezogen. 13 In Anlehnung an die sog. "Bond"-Entscheidung des BGH würde ein solcher Vertrag den Broker zu einer anlegergerechten (d.h. die persönlichen Umstände des Kunden berücksichtigenden) und objektgerechten (d.h. die für die konkrete Anlageentscheidung relevanten Eigenschaften des Anlageobjekts berücksichtigenden) Beratung verpflichten. 14 Tritt ein Anlageinteressent an eine Bank heran, um beraten zu werden, so wird das darin liegende Angebot auf Abschluss eines Beratungsvertrages stillschweigend durch die Aufnahme eines Beratungsgespräches angenommen. 15 Auf Grund der Besonderheiten bei der Abwicklung von Discount- Geschäften werden die Broker aber regelmäßig nicht zu Beratungszwecken konsultiert. Die Aufträge werden ohne vorangegangene Gespräche oder Verhandlungen über Anlageentscheidungen erteilt. Bei solch gezielten Aufträgen kommt ein Beratungsvertrag nicht zu Stande. 16 Der Anleger gibt durch solche Aufträge zu erkennen, dass er eine Beratung nicht wünscht und auch nicht benötigt. Bei Ordern über Richtlinie 93/22/EWG; ABl. EG Nr. L 141/27-46 vom Abschnitt C im Anhang der WpDRil; vgl. Bliesener, S. 304f.; Florian, S. 80. BGHZ 74, 103, 106; BGHZ 100, 117, 118; vgl. aber auch Bechtel, S BGHZ 123, 126, 128. BGHZ 123, 126, 128. BGH WM 1998, 1391, 1392; BGH WM 1998, 274; BGH WM 1996, 906.

15 - 5 - Internet oder Fax kommt hinzu, dass der Kunde für die Bank nicht unmittelbar erreichbar ist. 17 Es liegt von keiner Seite ein konkludentes Angebot auf Abschluss eines Beratungsvertrages vor. Da ein Beratungsvertrag mithin nicht schon durch die bloße Ordererteilung oder die Kontaktaufnahme zum Broker zu Stande kommt, kann der Broker mit Rücksicht auf die Privatautonomie den Abschluss eines Beratungsvertrages ablehnen. Davon muss ausgegangen werden, wenn er wie es der Praxis entspricht den Kunden bereits bei der ersten Kontaktaufnahme ausdrücklich darauf hinweist, dass eine Beratung nicht angeboten wird und sich die geschuldete Leistung auf die Ausführung von Ordern beschränkt. 18 III. Beratungsvertrag durch Informationsmaterial Teilweise wird in der Praxis der Discount-Broker, ihren Kunden Listen ausgewählter Wertpapiere oder Informationen zu einzelnen Anlageobjekten zur Verfügung zu stellen, ein Angebot auf Abschluss eines Beratungsvertrages gesehen. 19 Der Kunde nähme dieses Angebot durch Erwerb des entsprechenden Wertpapiers an. Ausgangspunkt dieser Überlegung sind die Ausführungen des BGH im sog. Bond- Urteil. 20 Im zu Grunde liegenden Fall hatte die Bank der Anlegerin eine Liste mit Anlageangeboten vorgelegt. Nach Ansicht des BGH durfte die Anlegerin auf Grund dessen davon ausgehen, dass die Bank die in dieser Liste aufgenommenen Wertpapiere für gut befunden habe. Der BGH hat die Aufnahme der Wertpapiere in die Liste jedoch nur zur Konkretisierung einer bereits bestehenden Beratungspflicht herangezogen, nicht aber zur Begründung einer Beratungs Vgl. Kienle, in: Schimansky/Bunte/Lwowski, Bankrechts-Handbuch, 110 Rn. 14. Nobbe, in: Bankrecht 1998, S. 235, 240, Florian, S. 57; Fischer/Klanten, Bankrecht, Rn Metz, VuR 1996, 183, 185. BGHZ 123,

16 - 6 - pflicht. 21 Unabhängig davon spricht aber für das Zustandekommen eines Beratungsvertrages, dass die Aufnahme der Wertpapiere in das Informationsmaterial beim Kunden den Eindruck erwecken kann, es sei wenigstens eine oberflächliche Prüfung des Emittenten vorgenommen worden. 22 Ob ein solcher Vertrauenstatbestand tatsächlich geschaffen wurde, hängt von Art der Information ab. Es muss eine Vergleichbarkeit zur Aufnahme eines Beratungsgespräches gegeben sein. Enthalten die Informationen lediglich eine Beschreibung des Anlageobjekts, die nicht über das Niveau von Analysen und Berichten der Wirtschaftspresse hinausgeht, kann eine Beratungspflicht nicht konstruiert werden. 23 Der Kunde kann in solchen Fällen angesichts der Allgemeinheit der Informationen kein Vertrauen auf eine Beratung entwickeln, Dies gilt insbesondere dann, wenn er entsprechend den Anforderungen der BaFin auf den fehlenden Beratungscharakter hingewiesen wurde. 24 Gehen die Informationen darüber hinaus, werden die Wertpapiere insbesondere angepriesen, wird der Kunde dies regelmäßig als Angebot auf Abschluss eines Beratungsvertrages verstehen können. 25 Für fehlerhafte Beratung haftet der Broker dann wie ein konventioneller WpDl gem. 280 I BGB (pvv) wegen Verletzung der Pflichten aus dem Beratungsvertrag. IV. Beratungsausschluss durch AGB Da der Ausschluss der Beratungspflicht regelmäßig in den Kontoeröffnungsunterlagen d.h. in den allgemeinen Geschäftsbedingungen erfolgt, muss er sich an den Regelungen des 305 ff. BGB messen lassen. Entscheidend ist insoweit, ob es sich beim Ausschluss der Beratungspflicht um eine Freizeichnungsklausel oder eine Leistungsbeschrei Balzer, DB 1997, 2311, 2315; Siller, S. 84. Schwenicke, WM 1998, 1101, 1104; Florian, S. 57. Titz, WM 1998, 2179, 2184; Florian, S. 57; Siol, in: FS Schimansky, S. 781, 784. Teil B Ziff. 2.6 WvRil - Bundesanzeiger Nr. 165 vom , S

17 - 7 - bung handelt. Erstere ist an 307 I, II BGB zu messen, letztere ist einer Inhaltskontrolle nicht zugänglich, vgl. 307 III BGB. Die Einordnung als Freizeichnungsklausel setzt voraus, dass Discount-Broker grundsätzlich einer Beratungspflicht unterliegen. Wie bereits dargestellt, sehen die Verhaltensregeln des WpHG aber nur eine Informationspflicht, nicht aber eine Beratungspflicht vor. Auch eine Beratungspflicht aus Vertrag hat der Broker nicht, da ein solcher grundsätzlich nicht zu Stande kommt (vgl. B II). Die entsprechende Klausel stellt daher nur einen Hinweis des Brokers auf seinen fehlenden Rechtsbindungswillen hinsichtlich eines Beratungsvertrages und damit eine nicht kontrollfähige Leistungsbeschreibung dar. 26 Die Klausel dient auch nicht zur Freizeichnung von Informationspflichten nach 31 II 1 Nr. 2 WpHG (vgl. dazu D III 2). Bei der Auslegung von AGB ist ein objektiver Maßstab anzulegen, wobei ausgehend vom Wortlaut auch der wirtschaftliche Sinn und Zweck der Klausel zu berücksichtigen ist. 27 Mit der Klausel will der Discount-Broker den Anforderungen der BaFin gerecht werden (Teil B Ziffer 2.6 Satz 1 WvRil). Hiernach ist er verpflichtet, den Kunden vor der Auftragsannahme darauf hinzuweisen, dass allein die Ausführung von Aufträgen ohne Beratung angeboten wird. Es findet keine Stütze im Wortlaut, aus diesem Hinweis abzuleiten, dass sich der Discount-Broker auch seiner Informationspflicht aus dem WpHG entziehen will Florian, S. 57; Lang, S. 359; Siol, in: FS Schimansky, S, 781, 784. Brandt, S. 276; Balzer, WM 2001, 1533, 1537; wohl auch BGH ZIP 1999, 1915ff.; OLG München WM 1998, 2367 ff.; a.a. LG Köln ZIP 1997, BGH NJW 1988, 1261, 1262; Lindacher, in: Wolf/Horn/Lindacher, 5 Rn. 7. Lang, S. 358, Siller, S. 109, anders aber LG Köln ZIP 97, 1328.

18 - 8 - C. Explorationspflichten nach 31 II 1 Nr. 1 WpHG Nach 31 II 1 Nr. 1 WpHG muss der WpDl von seinen Kunden Angaben über ihre Erfahrungen oder Kenntnisse in Geschäften, die Gegenstand von Wertpapierdienstleistungen oder Wertpapiernebendienstleistungen sein sollen, über ihre mit den Geschäften verfolgten Ziele und über ihre finanziellen Verhältnisse verlangen. Zweck der Vorschrift ist es, die Professionalität des Kunden möglichst umfassend zu ermitteln, um so die Zweckdienlichkeit der gem. 31 II 1 Nr. 2 WpHG mitzuteilenden Informationen sicherzustellen. 29 Die BaFin stellt insoweit grds. geringere Anforderungen an Discount-Broker. 30 Sie hält das Erfragen von Angaben zu finanziellen Verhältnissen und Anlagezielen für entbehrlich. Begründen lassen sich diese reduzierten Anforderungen damit, dass die Angaben zu finanziellen Verhältnissen und Anlagezielen primär eine über die Aufklärung hinausgehende Beratung ermöglichen sollen. 31 Eine Beratung ist aber gerade nicht Bestandteil der Dienstleistung des Discount-Brokers. Da im Massengeschäft nicht anders zu bewältigen, können die Kundenangaben was auch der Praxis entspricht - mittels standardisierter Fragebögen eingeholt werden. 32 D. Informationspflichten nach 31 II 1 Nr. 2 WpHG I. Reichweite der Informationspflicht für Discount- Broker Auch wenn festgestellt wurde, dass 31 II 1 Nr. 2 WpHG nicht zur Beratung verpflichtet, so bleibt doch fraglich, ob der Broker seine Informationspflicht, verstanden als Pflicht zur Koller, in: Assmann/Schneider, 31 Rn. 80 f.. Teil B Ziff. 2.6 WvRil - Bundesanzeiger Nr. 165 vom , S Koller, in: Assmann/Schneider, 31 Rn. 136; Kümpel, Rn ; Siller, S. 64.

19 - 9 - Mitteilung von Tatsachen, einschränken kann. Grds. ist er zur Mitteilung aller Tatsachen verpflichtet, die der Anleger für eine selbstständige Anlageentscheidung benötigt. Die Informationen müssen dem Anleger ermöglichen, Tragweite und Risiken seiner Anlageentscheidung beurteilen und die wirtschaftlichen Folgen dieser Entscheidung tragen zu können. 33 Im folgenden soll auf die gängigen Ansatzpunkte für eine Beschränkung der Informationspflicht für Discount-Broker eingegangen werden. 1. Professionalität des Kunden In der Vergangenheit wurde zum Teil unter Verweis auf die geringere Entgelthöhe und die Gesetzesmaterialien 34 vertreten, dass Discount-Broker keinerlei Informationspflichten i.s.d. 31 II S. 1 Nr. 2 WpHG unterliegen. 35 Diese Sichtweise ist jedoch mit dem (einer möglichen gesetzgeberischen Intention vorgehenden) Wortlaut der Norm nicht vereinbar. Nach dem Wortlaut sind alle zweckdienlichen Informationen mitzuteilen, soweit dies zur Wahrung der Interessen der Kunden und im Hinblick auf Art und Umfang der beabsichtigten Geschäfte erforderlich ist. Eine Reduzierung der Informationspflichten lässt sich nach dem Wortlaut deshalb grds. nur unter Rückgriff auf den Erforderlichkeitsvorbehalt erreichen. 36 Da 31 WpHG auf der EG-Wertpapierdienstleistungsrichtlinie beruht, ist er richtlinienkonform auszulegen. In Art. 11 I 2 der Richtlinie wird bei der Frage der Erforderlichkeit der Information maßgeblich auf die Professionalität des Kunden abgestellt. Nur bei hinreichender Professionalität besteht demnach keine Informationspflicht des Discount-Brokers Kümpel, Rn Beschlussempfehlung und Bericht des Finanzausschusses, BT- Drucks. 12/7918, S Beschlussempfehlung und Bericht des Finanzausschusses, BT- Drucks. 12/7918, S Than, in: Bankrechtstag 1995, S. 135, 149; Breuer, Die Bank, 1994, 444, 446.

20 Professionalität meint ein hinsichtlich des in Frage stehenden Wertpapiergeschäfts ausreichendes Kenntnis- und Erfahrungsniveau (relative Professionalität). Dies setzt zum einen die Kenntnis aller bzgl. der Anlage wesentlichen Tatsachen voraus, zum anderen die Fähigkeit, vor diesem Hintergrund eine anlegergerechte (d.h. unter Berücksichtigung von Risikofähigkeit und -neigung) Entscheidung treffen zu können. Von einer so verstandenen Professionalität kann ausgegangen werden, wenn der Anleger sich in gewohnten Bahnen bewegt, d.h. schon öfter entsprechende Wertpapiergeschäfte getätigt hat. 37 Nicht zulässig ist der Schluss, dass Kunden von Discount-Brokern von vornherein die nötige Professionalität besitzen. In der Lebenswirklichkeit zählen zwar erfahrene Kunden typischerweise zum Kundenkreis. Aber auch unerfahrene Kunden greifen wegen der günstigeren Preise auf die Dienstleistungen eines Discount-Brokers zurück Informationsdefizit beim Discount-Broker Der Discount-Broker kann sich seiner Informationspflicht grundsätzlich nicht mit dem Hinweis entziehen, dass er selbst keine Informationen zu sämtlichen nachgefragten Anlageprodukten habe. 39 Ziel der Informationspflicht ist u.a., dem Anleger durch zweckdienliche Informationen die bestmögliche Anlageentscheidung (Art. 11 I S. 4, 1. Spiegelstrich WpDRil) zu ermöglichen. Durch den Hinweis auf seine Unkenntnis verbessert der Discount-Broker aber nicht die Entscheidungsgrundlage des Kunden, so dass der Hinweis keine zweckdienliche Information i.s.d. 31 II 1 Nr. 2 WpHG ist. 40 Auch ändert das Fehlen der Information beim Discount- Broker nichts an der Erforderlichkeit der Information für den Koller, in: Assmann/Schneider, 31 Rn. 128; Siller, S. 37f.; Wieneke, S. 148; Brandt, S ; Köndgen, ZBB 1996, 361, 365. Wieneke S. 173; Siller, S. 50. Siller, S. 38. Kümpel, WM 1995, 689, 691; vgl. aber Kümpel, Rn

21 Kunden. Erforderlich ist die Information nur dann nicht, wenn der Kunde ausreichend professionell ist (vgl. D I 1). Diese Überlegungen werden durch die Regelungen der 31 I Nr.1, 33 I Nr. 1 WpHG bestätigt. 41 Danach muss sich der WpDl in die Lage versetzen, die Wertpapierdienstleistung, wozu auch die Aufklärung des Anlegers zählt, ordnungsgemäß durchführen zu können. Dem WpDl obliegt mithin nicht nur eine Informationspflicht sondern auch eine Informationsbeschaffungspflicht. 3. Spezialisierung des Discount-Brokers Dem Discount-Broker muss es im Rahmen der verfassungsrechtlich garantierten Berufsfreiheit jedoch möglich sein, sich hinsichtlich bestimmter Wertpapiere zu spezialisieren. 42 Er muss dann zu Beginn der Geschäftsbeziehung auf seine Spezialisierung hinweisen, um beim Kunden keinen Vertrauenstatbestand zu schaffen. In der Folge darf der Discount- Broker von sich aus keine Dienstleistungen bzgl. der ausgeklammerten Wertpapiere erbringen. Ordert ein Kunde dann Papiere außerhalb der Spezialisierung, muss der Discount- Broker nur die ihm vorliegenden Informationen mitteilen. Ansonsten ist er berechtigt, auf die Unvollständigkeit seiner Information zu verweisen Wegfall der Informationspflicht kraft Rechtsgeschäfts Bei Beantwortung der Frage, ob die Informationspflicht vertraglich ausgeschlossen werden bzw. der Anleger einen Verzicht aussprechen kann, muss ihre Doppelnatur berücksichtigt werden. Die Informationspflicht des 31 WpHG bezweckt - zurückgehend auf die ihr zu Grunde liegende WpDRil - den Schutz der Kapitalmärkte und der Anleger Koller, in: Assmann/Schneider, 31 Rn. 110f.; Siller, S. 39 f.; Wieneke, S Vgl. auch Lang, S Vgl. Hopt, in: Bankrechtstag 1992, S. 1, 6. Koller, in: Assmann/Schneider, 31 Rn. 111; Siller S. 40; Balzer, DB 1997, 2311, 2314.

bei Prof. Dr. Ulrich Preis und Dr. Markus Stoffels

bei Prof. Dr. Ulrich Preis und Dr. Markus Stoffels Jessica Demmer 5. Semester Haftung der Banken bei fehlerhafter Anlageberatung unter besonderer Berücksichtigung von Wertpapieranlagen Seminar im Zivilrecht Wintersemester 1999 / 2000 bei Prof. Dr. Ulrich

Mehr

13 W 890/10. Leitsatz

13 W 890/10. Leitsatz 13 W 890/10 Leitsatz Die Unterscheidungskraft einer an eine Internetdomain angelehnten Firma gem. 18 Abs. 1 HGB kann sich aus dem Zusammenhang einer für sich gesehenen nicht unterscheidungskräftigen Second-Level-Domain

Mehr

Recht elektronischer Kapitalmärkte

Recht elektronischer Kapitalmärkte Recht elektronischer Kapitalmärkte Bedeutung, Einordnung und spezifische Fragen des Anlegerschutzes Von Stefan Roth Duncker & Humblot Berlin Inhaltsverzeichnis A. Einführung - Konkretisierung der Fragestellung

Mehr

Lösungsskizze zu Fall 20: Der nachtragende Einkäufer

Lösungsskizze zu Fall 20: Der nachtragende Einkäufer Lösungsskizze zu Fall 20: Der nachtragende Einkäufer Gliederung: A. Anspruch L gegen G auf Zahlung aus Kaufvertrag gem. 433 II BGB I. Angebot des G II. Angebot des G durch E 1. Eigene Willenserklärung

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen der VDD - Vorsorgedienst Deutschland GmbH

Allgemeine Geschäftsbedingungen der VDD - Vorsorgedienst Deutschland GmbH Allgemeine Geschäftsbedingungen der VDD - Vorsorgedienst Deutschland GmbH Stand der Allgemeinen Geschäftsbedingungen ( AGB ) März 2012 1. Geltungs- und Anwendungsbereich 1.1 Diese AGB gelten für die von

Mehr

Kapitalgesellschaftsrecht II

Kapitalgesellschaftsrecht II Kapitalgesellschaftsrecht II Kapitalmarktrecht Literatur Textsammlung Kümpel / Hammen / Ekkenga, Kapitalmarktrecht (Loseblatt) Kommentare Schwark (Hrsg.), Kapitalmarktrechts-Kom. 3. A. 2005 Groß, Kapitalmarktrecht,

Mehr

HAFTUNG AUS FEHLERHAFTEN GUTACHTEN

HAFTUNG AUS FEHLERHAFTEN GUTACHTEN HAFTUNG AUS FEHLERHAFTEN GUTACHTEN Fortbildungsveranstaltung des Bundesverbandes unabhängiger Pflegesachverständiger, 22.02.2014, Lübeck Dr. Roland Uphoff, M.mel. Fachanwalt für Medizinrecht 839a BGB Haftung

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen A. GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR ALLE BESTELLUNGEN

Allgemeine Geschäftsbedingungen A. GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR ALLE BESTELLUNGEN Allgemeine Geschäftsbedingungen A. GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR ALLE BESTELLUNGEN 1. Anbieter, Anwendungsbereich 1.1. Anbieter des auf der Website www.event-manager.berlin präsentierten Dienstes ist Sven Golfier

Mehr

Zum Honoraranspruch des Arztes bei rechtswidrigem Eingriff

Zum Honoraranspruch des Arztes bei rechtswidrigem Eingriff Zum Honoraranspruch des Arztes bei rechtswidrigem Eingriff anläßlich des Urteils des Bundesverfassungsgerichts v 17.4.2012 1 BvR 3071/10 Beitrag zur 12. Herbsttagung der Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht

Mehr

Juristenfakultät. Inhaltsübersicht Unterlagen (Literatur, Gesetze und Rspr) A. LITERATURHINWEISE (insbes. Beratung, Aufklärung, Informationsmodell) 1

Juristenfakultät. Inhaltsübersicht Unterlagen (Literatur, Gesetze und Rspr) A. LITERATURHINWEISE (insbes. Beratung, Aufklärung, Informationsmodell) 1 UNIVERSITÄT LEIPZIG Juristenfakultät Institut für Deutsches und Internationales Bank- und Kapitalmarktrecht Institut für Deutsches und Internationales Bank- und Kapitalmarktrecht Juristenfakultät Burgstraße

Mehr

Kapitalmarktrecht 5. Insiderhandel und Marktmanipulation

Kapitalmarktrecht 5. Insiderhandel und Marktmanipulation Kapitalmarktrecht 5 und Marktmanipulation Was ist das? Geschäfte, die unter Verwendung von Insiderinformationen geschlossen werden Insiderinformationen = Informationen über nicht öffentlich bekannte Umstände,

Mehr

Kreditsicherungsrecht, Universität Bonn SS 2013, Prof. Dr. Moritz Brinkmann

Kreditsicherungsrecht, Universität Bonn SS 2013, Prof. Dr. Moritz Brinkmann Wiederholungsfragen Worin besteht die ökonomische Funktion einer Kreditsicherheit? Wie verwirklicht sich diese Funktion bei Personalsicherheiten und wie bei Sicherheiten an Gegenständen? Eine praktische

Mehr

Die rechtsgeschäftliche Haftung für den Accountmissbrauch im Internet

Die rechtsgeschäftliche Haftung für den Accountmissbrauch im Internet Europäische Hochschulschriften / European University Studies / Publications Universitaires Européennes 5715 Die rechtsgeschäftliche Haftung für den Accountmissbrauch im Internet Bearbeitet von Matthias

Mehr

1. Auf eine Buchungsanfrage des Gastes hin kommt mit entsprechender Buchungsbestätigung des Hotels ein Vertrag zustande.

1. Auf eine Buchungsanfrage des Gastes hin kommt mit entsprechender Buchungsbestätigung des Hotels ein Vertrag zustande. AGB Arena Stadthotels GmbH, Frankfurt/M. Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Hotelaufnahmevertrag I. Geltungsbereich 1. Diese Geschäftsbedingungen (nachfolgend AGB ) gelten für Hotelaufnahme Verträge

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL. in dem Rechtsstreit

BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL. in dem Rechtsstreit BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES XI ZR 49/04 URTEIL in dem Rechtsstreit Verkündet am: 30. November 2004 Weber Justizamtsinspektorin als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle Nachschlagewerk: ja BGHZ:

Mehr

Fall 20. A. Frage 1: Anfechtbarkeit des Arbeitsvertrags K kann den Arbeitsvertrag anfechten, wenn ihr ein Anfechtungsgrund zur Seite

Fall 20. A. Frage 1: Anfechtbarkeit des Arbeitsvertrags K kann den Arbeitsvertrag anfechten, wenn ihr ein Anfechtungsgrund zur Seite PROPÄDEUTISCHE ÜBUNGEN GRUNDKURS ZIVILRECHT (PROF. DR. STEPHAN LORENZ) WINTERSEMESTER 2013/14 Fall 20 Nach LG Darmstadt NJW 1999, 365 A. Frage 1: Anfechtbarkeit des Arbeitsvertrags K kann den Arbeitsvertrag

Mehr

Christian Drave, Rechtsanwalt, Wilhelm Rechtsanwälte, Düsseldorf, www.wilhelm-rae.de

Christian Drave, Rechtsanwalt, Wilhelm Rechtsanwälte, Düsseldorf, www.wilhelm-rae.de Christian Drave, Rechtsanwalt, Wilhelm Rechtsanwälte, Düsseldorf, www.wilhelm-rae.de Grob fahrlässige Herbeiführung des Versicherungsfalls Kürzung der Versicherungsleistung auf Null nur in besonderen Ausnahmefällen

Mehr

Finanzierungsleasing zielt darauf ab, dem LN die Sache für deren voraussichtliche Lebensdauer zu überlassen (Vollamortisationsleasing)

Finanzierungsleasing zielt darauf ab, dem LN die Sache für deren voraussichtliche Lebensdauer zu überlassen (Vollamortisationsleasing) Fall 36: "Schuldbeitritt und Verbraucherkredit" (nach BGHZ 133, 71) Mangels eigenen Kapitals schließt die G-GmbH, vertreten durch ihre Mehrheitsgesellschafterin und Alleingeschäftsführerin B, am 28.8.1997

Mehr

Privates Bankrecht und Grundlagen der Bankenregulierung

Privates Bankrecht und Grundlagen der Bankenregulierung Wintersemester 2008/2009 Privates Bankrecht und Grundlagen der Bankenregulierung Exkurs: Neue höchstrichterliche Rechtsprechung zum Kapitalmarktrecht Dr. Peter Balzer/Dr. Volker Lang Balzer Kühne Lang

Mehr

MiFID R W G V / 2 0 0 6 1

MiFID R W G V / 2 0 0 6 1 Markets in Financial Instruments Directive (Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente) Referent: Ass. jur., Dipl.-BW (FH) Hermann-Josef Krämer Rheinisch- Westfälischer Genossenschaftsverband (RWGV)

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS BUNDESGERICHTSHOF XI ZR 327/01 BESCHLUSS vom 5. Februar 2002 in dem Rechtsstreit - 2 - Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat am 5. Februar 2002 durch den Vorsitzenden Richter Nobbe und die Richter

Mehr

Allgemeine Nutzungs- und Geschäftsbedingungen der Perfekt Finanzservice GmbH

Allgemeine Nutzungs- und Geschäftsbedingungen der Perfekt Finanzservice GmbH Allgemeine Nutzungs- und Geschäftsbedingungen der Perfekt Finanzservice GmbH Anschrift Perfekt Finanzservice GmbH Augustinusstraße 9B 50226 Frechen Kontakt Telefon: 02234/91133-0 Telefax: 02234/91133-22

Mehr

Wismarer Diskussionspapiere / Wismar Discussion Papers

Wismarer Diskussionspapiere / Wismar Discussion Papers Fakultät für Wirtschaftswissenschaften Wismar Business School Cornelia Ewald Kreditinstitute in der Anlageberatung Anforderungen aus der aktuellen Rechtsprechung und Gesetzgebung Heft 09 / 2007 W D P Wismarer

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS. vom. 21. Juli 2005. in dem Verfahren auf Restschuldbefreiung

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS. vom. 21. Juli 2005. in dem Verfahren auf Restschuldbefreiung BUNDESGERICHTSHOF IX ZB 80/04 BESCHLUSS vom 21. Juli 2005 in dem Verfahren auf Restschuldbefreiung Nachschlagewerk: BGHZ: ja nein InsO 290 Abs. 1 Nr. 2 Zur groben Fahrlässigkeit des Schuldners, wenn dieser

Mehr

Brandenburgisches Oberlandesgericht

Brandenburgisches Oberlandesgericht 9 W 8/06 Brandenburgisches Oberlandesgericht 019 4 O 396/05 Landgericht Cottbus Brandenburgisches Oberlandesgericht Beschluss In dem Rechtsstreit R./. R hat der 9. Zivilsenat des Brandenburgischen Oberlandesgerichts

Mehr

Tradegate AG Wertpapierhandelsbank Ausführungsgrundsätze für Wertpapiergeschäfte Bereich Vollbank

Tradegate AG Wertpapierhandelsbank Ausführungsgrundsätze für Wertpapiergeschäfte Bereich Vollbank Tradegate AG Wertpapierhandelsbank Ausführungsgrundsätze für Wertpapiergeschäfte Bereich Vollbank Ausführungsgrundsätze für Wertpapiergeschäfte Die TGAG (nachfolgend Bank ) hat als Wertpapierdienstleistungsunternehmen

Mehr

Sittenwidrigkeitsprüfung von Kettenkrediten

Sittenwidrigkeitsprüfung von Kettenkrediten Sittenwidrigkeitsprüfung von Kettenkrediten Nach der Rechtsprechung kann ein Kreditvertrag auch dann sittenwidrig sein, wenn er auf einem unangemessenen Umschuldungsverlangen der Bank beruht, weil die

Mehr

DIE BERUFSHAFTPFLICHT- VERSICHERUNG DES ARCHITEKTEN

DIE BERUFSHAFTPFLICHT- VERSICHERUNG DES ARCHITEKTEN Dr. Frank-Hartmut Vogelsang DIE BERUFSHAFTPFLICHT- VERSICHERUNG DES ARCHITEKTEN DECKUNGSSUMMENBE SCHRANKUNGEN UND RISIKOAUSSCHLUSSE PETER LANG Europaischer Verlag der Wissenschaften INHALTSVERZEICHNIS

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen Allgemeine Geschäftsbedingungen Sie können diese AGB auch als PDF-Version herunterladen. 1. Geltungsbereich 1.1 Die Internetseite www.zmarta.de wird von der Freedom Finance GmbH betrieben. Zmarta ist eine

Mehr

Enrico Wecke Die Verantwortlichkeit und Haftung der Bank bei der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen

Enrico Wecke Die Verantwortlichkeit und Haftung der Bank bei der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen Enrico Wecke Die Verantwortlichkeit und Haftung der Bank bei der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen Institut für Deutsches und Internationales Bank- und Kapitalmarktrecht an der Universität Leipzig

Mehr

Reformbedarf im UWG: Zur Umsetzung der UGP-Richtlinie. 10 Jahre UGP-Richtlinie: Erfahrungen und Perspektiven

Reformbedarf im UWG: Zur Umsetzung der UGP-Richtlinie. 10 Jahre UGP-Richtlinie: Erfahrungen und Perspektiven Reformbedarf im UWG: Zur Umsetzung der UGP-Richtlinie 10 Jahre UGP-Richtlinie: Erfahrungen und Perspektiven Zweites Gesetz zur Änderung des UWG Das Gesetz dient der weiteren Umsetzung der Richtlinie 2005/29/EG

Mehr

Fristlose Kündigung einer ordentlich unkündbaren Schwerbehinderten SGB IX 91

Fristlose Kündigung einer ordentlich unkündbaren Schwerbehinderten SGB IX 91 Fristlose Kündigung einer ordentlich unkündbaren Schwerbehinderten SGB IX 91 Eine außerordentliche Kündigung kann nach 626 Abs. 1 BGB außerhalb der zweiwöchigen Frist ausgesprochen werden, wenn dies unverzüglich

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL. 21. November 2007 Küpferle, Justizamtsinspektorin als Urkundsbeamter der Geschäftsstelle

BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL. 21. November 2007 Küpferle, Justizamtsinspektorin als Urkundsbeamter der Geschäftsstelle BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES XII ZR 15/06 URTEIL in dem Rechtsstreit Verkündet am: 21. November 2007 Küpferle, Justizamtsinspektorin als Urkundsbeamter der Geschäftsstelle - 2 - Der XII. Zivilsenat

Mehr

Hanseatisches Oberlandesgericht in Bremen

Hanseatisches Oberlandesgericht in Bremen Hanseatisches Oberlandesgericht in Bremen Geschäftszeichen: 2 U 5/13 = 12 O 303/12 Landgericht Bremen B e s c h l u s s In dem Rechtsstreit Rechtsanwältin [ ], Verfügungsklägerin und Berufungsbeklagte,

Mehr

Das Kirchliche Arbeitsgericht der Diözese Münster. U r t e i l. Aktenzeichen: 26/09-KAG-MS. In dem Rechtsstreit. Mitarbeitervertretung

Das Kirchliche Arbeitsgericht der Diözese Münster. U r t e i l. Aktenzeichen: 26/09-KAG-MS. In dem Rechtsstreit. Mitarbeitervertretung Das Kirchliche Arbeitsgericht der Diözese Münster Aktenzeichen: 26/09-KAG-MS U r t e i l In dem Rechtsstreit Mitarbeitervertretung vertreten durch Herrn N. K. - Klägerin - dieser vertreten durch: RA gegen

Mehr

Allgemeine Bedingungen. für die. Benennung eines Kontakts mit Sitz Berlin als Tech-C

Allgemeine Bedingungen. für die. Benennung eines Kontakts mit Sitz Berlin als Tech-C Allgemeine Bedingungen für die Benennung eines Kontakts mit Sitz Berlin als Tech-C Präambel Der Kunde möchte einen Domainregistrierungsvertrag mit der 1API GmbH über die Registrierung einer.berlin Domain

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS. vom. 24. Februar 2005. in dem Rechtsstreit

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS. vom. 24. Februar 2005. in dem Rechtsstreit BUNDESGERICHTSHOF III ZB 36/04 BESCHLUSS vom 24. Februar 2005 in dem Rechtsstreit Nachschlagewerk: BGHZ: BGHR: ja ja ja BGB 13, 14; ZPO 1031 Abs. 5 Satz 1 Unternehmer- ( 14 BGB) und nicht Verbraucherhandeln

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) I. Geltungsbereich Betreiber dieser Webseiten ist die EC-Incentive, Marketing & Consulting GmbH. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten in ihrer zum Zeitpunkt

Mehr

Eckehardt Maier-Sieg. Der Folgeschaden

Eckehardt Maier-Sieg. Der Folgeschaden Eckehardt Maier-Sieg Der Folgeschaden Haftung und Haftpflichtversicherungsschutz im Rahmen der Allgemeinen Haftpflichtversicherung Verlag Dr. Kovac Gliederung Seite Vorwort 1 Einfuhrung 3 I. Zum Verhältnis

Mehr

13. Fall - das Mofa Abwandlung

13. Fall - das Mofa Abwandlung 13. Fall - das Mofa F hat Mitleid mit dem H und leiht diesem daher sein altes Mofa im Werte von EUR 200,00 damit dieser eine Sommerreise in den Süden unternehmen kann. Nach drei Wochen on the road hat

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL. in dem Rechtsstreit

BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL. in dem Rechtsstreit BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES I ZR 2/03 URTEIL in dem Rechtsstreit Verkündet am: 6. Mai 2004 Führinger Justizangestellte als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle Nachschlagewerk: ja BGHZ : nein BGHR

Mehr

AG Nürnberg vom 15.11.2013 - Az. 18 C 3194/13 - Seite 1

AG Nürnberg vom 15.11.2013 - Az. 18 C 3194/13 - Seite 1 AG Nürnberg vom 15.11.2013 - Az. 18 C 3194/13 - Seite 1 AG Nürnberg Urteil vom 15.11.2013 Az. 18 C 3194/13 Redaktionelle Leitsätze: 1. Die Erhebung eines Entgelts für die Bearbeitung eines Darlehens ist

Mehr

Vermögensbetreuungvertrag, graue Vermögensverwaltung. und Zweitberatung

Vermögensbetreuungvertrag, graue Vermögensverwaltung. und Zweitberatung Professor Dr. Thomas M. J. Möllers Vermögensbetreuungvertrag, graue Vermögensverwaltung und Zweitberatung - Vertragstypen zwischen klassischer Anlageberatung und Vermögensverwaltung I. Vertragliche Pflichten

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Firma The-BIT Büro für IT Ltd. 1. Allgemeines

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Firma The-BIT Büro für IT Ltd. 1. Allgemeines Allgemeine Geschäftsbedingungen der Firma The-BIT Büro für IT Ltd. 1. Allgemeines 1.1. Die nachstehenden Geschäftsbedingungen gelten für alle Lieferungen, Leistungen und Angebote von The-BIT Büro für IT

Mehr

Medizinprodukterechtliche Stellungnahme zu Weisungsunabhängigkeitsbescheinigungen für Prüfungen im Rahmen der Aufbereitung von Medizinprodukten

Medizinprodukterechtliche Stellungnahme zu Weisungsunabhängigkeitsbescheinigungen für Prüfungen im Rahmen der Aufbereitung von Medizinprodukten MEDIZINRECHT ARZNEIMITTELRECHT MEDIZINPRODUKTERECHT KANZLEI DR. JÄKEL www.jaekel-law.de BERLINER STR. 37 T 03546 9349 528 15907 LÜBBEN (SPREEWALD) F 03546 9349 529 DR. CHRISTIAN JÄKEL dr@jaekel-law.de

Mehr

Allgemeine Hostingbedingungen der expeer GmbH

Allgemeine Hostingbedingungen der expeer GmbH Allgemeine Hostingbedingungen der expeer GmbH Stand: 04.10.2012 1. Geltung dieser Webhostingbedingungen 1.1 Die expeer GmbH erbringt ihre Webhostingleistungen ausschließlich auf der Grundlage ihrer Allgemeinen

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS. vom. 31. Oktober 2006. in dem Rechtsstreit

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS. vom. 31. Oktober 2006. in dem Rechtsstreit BUNDESGERICHTSHOF VI ZB 20/06 BESCHLUSS vom 31. Oktober 2006 in dem Rechtsstreit Nachschlagewerk: BGHZ: BGHR: ja nein ja ZPO 233 Fe, 85 Abs. 2 Der beim OLG nicht zugelassene Rechtsanwalt, der als Vertreter

Mehr

Allgemeine Bedingungen. für die. Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten als. administrativen Ansprechpartner

Allgemeine Bedingungen. für die. Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten als. administrativen Ansprechpartner Allgemeine Bedingungen für die Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten als administrativen Ansprechpartner Präambel Der Kunde möchte einen Domainvertrag mit der Denic-Domain-Verwaltungs- und Betriebsgesellschaft

Mehr

Wissenschaftlich begründetes KURZGUTACHTEN

Wissenschaftlich begründetes KURZGUTACHTEN Deubner Verlag GmbH & Co. KG Wissenschaftlich begründetes KURZGUTACHTEN zur rechtlichen Problematik internationales Familienrecht - u.a. anwendbares Recht für geltend gemachte Ansprüche erstellt im Auftrag

Mehr

DR. CLEMENTE RECHTSANWALT

DR. CLEMENTE RECHTSANWALT Seite 1 von 7 DR. CLEMENTE RECHTSANWALT MÜNCHEN BAVARIASTR. 7-80336 MÜNCHEN TEL.: 089-74 73 17 0 - FAX: 089-74 73 17 40 WEB: WWW.CLEMENTE.DE - E-MAIL: DR@CLEMENTE.DE Grundschuld und Sicherungsgrundschuld

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen. Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Helmut Mätzig - EXPLOSIONSSCHUTZ -

Allgemeine Geschäftsbedingungen. Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Helmut Mätzig - EXPLOSIONSSCHUTZ - Seite 1 von 5 Stand: 06.2007 Allgemeine Geschäftsbedingungen Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Helmut Mätzig - EXPLOSIONSSCHUTZ - I. Geltungsbereich 1. Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten

Mehr

Lösung Fall 20. Lösung Ausgangsfall: A) Anspruch des B gegen A auf Übergabe und Übereignung des Hausgrundstücks, 433 Abs.1 S.1 BGB

Lösung Fall 20. Lösung Ausgangsfall: A) Anspruch des B gegen A auf Übergabe und Übereignung des Hausgrundstücks, 433 Abs.1 S.1 BGB Lösung Fall 20 Lösung Ausgangsfall: A) Anspruch des B gegen A auf Übergabe und Übereignung des Hausgrundstücks, 433 Abs.1 S.1 BGB Als Grundlage für einen Anspruch des B gegen A auf Übergabe und Übereignung

Mehr

Bundesministerium der Finanzen 27. März 2001

Bundesministerium der Finanzen 27. März 2001 Bundesministerium der Finanzen 27. März 2001 Eckpunkte des Vierten Finanzmarktförderungsgesetzes Die internationale Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft hängt entscheidend von der Funktionsfähigkeit

Mehr

Entwurf einer Richtlinie zum Day-Trading-Geschäft der Wertpapierdienstleistungsunternehmen

Entwurf einer Richtlinie zum Day-Trading-Geschäft der Wertpapierdienstleistungsunternehmen B A We Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel Entwurf einer Richtlinie zum Day-Trading-Geschäft der Wertpapierdienstleistungsunternehmen Diskussionsentwurf (Stand:27.07.2000) Richtlinie gemäß 35 Abs.

Mehr

Patientenrechtegesetz

Patientenrechtegesetz Patientenrechtegesetz Rechtsanwalt Herbert Wartensleben Anwaltskanzlei Wartensleben Gut Gedau 1 52223 Stolberg Tel: 0 24 02/8 11 22 Fax:0 24 02/8 27 32 www.kanzleiwartensleben.de E-Mail: herbert.wartensleben@t-online.de

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Internetplattform www.hospitality-boerse.de. 1. Grundlegendes

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Internetplattform www.hospitality-boerse.de. 1. Grundlegendes Allgemeine Geschäftsbedingungen der Internetplattform www.hospitality-boerse.de 1. Grundlegendes Die Internetseite www.hospitality-boerse.de wird von Ralf Schneider, Eimsbütteler Chaussee 84, 20259 Hamburg,

Mehr

Entschädigung nach Art. 41 EMRK: 1.000,- für immateriellen Schaden, 3.500, für Kosten und Auslagen (einstimmig).

Entschädigung nach Art. 41 EMRK: 1.000,- für immateriellen Schaden, 3.500, für Kosten und Auslagen (einstimmig). Bsw 30804/07 Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte, Kammer 5, Beschwerdesache Neziraj gg. Deutschland, Urteil vom 8.11.2012, Bsw. 30804/07. Art. 6 Abs. 1 EMRK, Art. 6 Abs. 3 EMRK - Verwerfung der

Mehr

Rechtsanwalt. Dr. Martin Bahr ANSPRÜCHE DES ABGEMAHNTEN BEI UNBERECHTIGTEN WETTBEWERBS- ABMAHNUNGEN

Rechtsanwalt. Dr. Martin Bahr ANSPRÜCHE DES ABGEMAHNTEN BEI UNBERECHTIGTEN WETTBEWERBS- ABMAHNUNGEN Rechtsanwalt Dr. Martin Bahr ANSPRÜCHE DES ABGEMAHNTEN BEI UNBERECHTIGTEN WETTBEWERBS- ABMAHNUNGEN!"#$$$ - Seite 2 - ANSPRÜCHE DES ABGEMAHNTEN BEI UNBE- RECHTIGTEN WETTBEWERBS-ABMAHNUNGEN von Rechtsanwalt

Mehr

Der verbraucherrechtliche Widerruf

Der verbraucherrechtliche Widerruf Der verbraucherrechtliche Widerruf A. Allgemeines I. rechtliche Einordnung: unter Anspruch untergegangen als rechtsvernichtende Einwendung ( nachträgliche Vernichtung eines bereits zuvor wirksam zustande

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS. vom. 22. Februar 2010. in dem Rechtsstreit

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS. vom. 22. Februar 2010. in dem Rechtsstreit BUNDESGERICHTSHOF II ZB 8/09 BESCHLUSS vom 22. Februar 2010 in dem Rechtsstreit Nachschlagewerk: BGHZ: BGHR: ja nein ja BRAO 155 Abs. 4, 5 Satz 1 Wegen des eindeutigen, einer Auslegung nicht zugänglichen

Mehr

vorgelegt von Rechtsanwalt Jens Kirchner aus Offenbach am Main

vorgelegt von Rechtsanwalt Jens Kirchner aus Offenbach am Main KREDITGEBERHAFTUNG AUFGRUND DER VERLETZUNG VON INFORMATIONS- UND AUFKLÄRUNGSPFLICHTEN IM DEUTSCHEN UND US-AMERIKANISCHEN RECHT Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Justus-Liebig-Universität

Mehr

Ich lade mir mal das Video runter Urheberrechtsverletzungen über private Internetanschlüsse A L L T A G S P R O B L E M E I M I N T E R N E T

Ich lade mir mal das Video runter Urheberrechtsverletzungen über private Internetanschlüsse A L L T A G S P R O B L E M E I M I N T E R N E T Ich lade mir mal das Video runter Urheberrechtsverletzungen über private Internetanschlüsse A L L T A G S P R O B L E M E I M I N T E R N E T Gliederung I. Einführung II. Die Verantwortlichkeit des Täters

Mehr

Outsourcing bei Kreditinstituten: Rechtsfragen im Zusammenhang mit dem Bank- und Datenschutzrecht

Outsourcing bei Kreditinstituten: Rechtsfragen im Zusammenhang mit dem Bank- und Datenschutzrecht Melanie Gutmann Outsourcing bei Kreditinstituten: Rechtsfragen im Zusammenhang mit dem Bank- und Datenschutzrecht Wirtschaftliche Interessen der Banken im Spannungsverhältnis zum Geheimhaltungsinteresse

Mehr

MA-Thesis / Master. Geldwäsche. Die Organisierte Kriminalität und die Infizierungstheorie. Joachim Monßen. Bachelor + Master Publishing

MA-Thesis / Master. Geldwäsche. Die Organisierte Kriminalität und die Infizierungstheorie. Joachim Monßen. Bachelor + Master Publishing MA-Thesis / Master Joachim Monßen Geldwäsche Die Organisierte Kriminalität und die Infizierungstheorie Bachelor + Master Publishing Joachim Monßen Geldwäsche Die Organisierte Kriminalität und die Infizierungstheorie

Mehr

Informationen über die Wertpapierdienstleistungen der KochBank GmbH Wertpapierhandelsbank (gemäß 31 Abs. 3 Satz 3 Nr. 1 WpHG)

Informationen über die Wertpapierdienstleistungen der KochBank GmbH Wertpapierhandelsbank (gemäß 31 Abs. 3 Satz 3 Nr. 1 WpHG) Informationen über die Wertpapierdienstleistungen der KochBank GmbH Wertpapierhandelsbank (gemäß 31 Abs. 3 Satz 3 Nr. 1 WpHG) 1. Informationen über die Wertpapierhandelsbank KochBank GmbH Wertpapierhandelsbank

Mehr

V fordert nach weiteren zwei Wochen nunmehr Zahlung des Kaufpreises von K.

V fordert nach weiteren zwei Wochen nunmehr Zahlung des Kaufpreises von K. Übung im Privatrecht I Wintersemester 2014/15 Fall 2: Computerkauf mit Problemen Rentner Karl (K) beabsichtigt seit geraumer Zeit, sich einen Laptop zu kaufen, um endlich standesgemäß mit seinen Enkeln

Mehr

Zahlung mit Kreditkarte und Lastschrift im Internet

Zahlung mit Kreditkarte und Lastschrift im Internet Prof. Dr. Georg Bitter Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Bank-, Börsen- und Kapitalmarktrecht Zahlung mit Kreditkarte und Lastschrift im Internet Chancen und Risiken für den Verbraucher www.georg-bitter.de

Mehr

Im Namen des Volkes. Urteil

Im Namen des Volkes. Urteil Aktenzeichen: 4 C 339/13 Verkündet am 24.04.2013 Abschrift I Amtsgericht Stuttgart Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle. Im Namen des Volkes Urteil In dem Rechtsstreit 1) 2) 1 Prozessbeyollmächtigte zu 1

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL. in dem Rechtsstreit. BörsG 50 (F: 21.12.2000), 53 (F: 13.7.2001), 60 (F: 9.9.1998)

BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL. in dem Rechtsstreit. BörsG 50 (F: 21.12.2000), 53 (F: 13.7.2001), 60 (F: 9.9.1998) BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES XI ZR 132/03 URTEIL in dem Rechtsstreit Verkündet am: 13. Juli 2004 Herrwerth, Justizangestellte als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle Nachschlagewerk: ja BGHZ: ja

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL. 17. März 2010 Ring, Justizhauptsekretärin als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle. in dem Rechtsstreit

BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL. 17. März 2010 Ring, Justizhauptsekretärin als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle. in dem Rechtsstreit BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES VIII ZR 70/09 Nachschlagewerk: ja URTEIL in dem Rechtsstreit Verkündet am: 17. März 2010 Ring, Justizhauptsekretärin als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle BGHZ: nein

Mehr

Der Beschwerdeführer unterhält bei dem Beschwerdegegner eine Privat-, Berufs- und Verkehrs-Rechtsschutzversicherung,

Der Beschwerdeführer unterhält bei dem Beschwerdegegner eine Privat-, Berufs- und Verkehrs-Rechtsschutzversicherung, Empfehlung des Ombudsmanns vom 27.2.2002 Aktenzeichen: 755/01-R Versicherungssparte: Rechtsschutz Deckung für Aktionärsklage auf Schadensersatz, 3 Abs. 2c ARB 94, Recht der Handelsgesellschaften; 3 Abs.

Mehr

Die Möglichkeit der Kreditvergabe einer eigenständigen Entwicklungsagentur

Die Möglichkeit der Kreditvergabe einer eigenständigen Entwicklungsagentur Die Möglichkeit der Kreditvergabe einer eigenständigen Entwicklungsagentur - Ausarbeitung - Dr. Matthias Mock, Claudia Weichel 2006 Deutscher Bundestag WD 4-265/06 Wissenschaftliche Dienste des Deutschen

Mehr

Anlegerschutz bei Börsentermingeschäften im europäischen Vergleich -Deutschland, Schweiz, England -

Anlegerschutz bei Börsentermingeschäften im europäischen Vergleich -Deutschland, Schweiz, England - Achim Glade Anlegerschutz bei Börsentermingeschäften im europäischen Vergleich -Deutschland, Schweiz, England - Theorie und Forschung, Bd. 761 Rechtswissenschaften, Bd. 109 S. Roderer Verlag, Regensburg

Mehr

Die außerordentliche Revision der beklagten Partei wird gemäß 508a Abs 2 ZPO mangels der Voraussetzungen des 502 Abs 1 ZPO zurückgewiesen.

Die außerordentliche Revision der beklagten Partei wird gemäß 508a Abs 2 ZPO mangels der Voraussetzungen des 502 Abs 1 ZPO zurückgewiesen. 9 Ob 16/13p Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Hopf als Vorsitzenden, die Hofräte des Obersten Gerichtshofs Hon.-Prof. Dr. Kuras

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS BUNDESGERICHTSHOF I ZR 137/05 BESCHLUSS vom 3. Mai 2007 in dem Rechtsstreit - 2 - Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 3. Mai 2007 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Bornkamm und die Richter

Mehr

Abmahnung im Arbeitsrecht. Nr. 137/10

Abmahnung im Arbeitsrecht. Nr. 137/10 Abmahnung im Arbeitsrecht Nr. 137/10 Ansprechpartner: Frank Wildner Geschäftsbereich Recht Steuern der IHK Nürnberg für Mittelfranken Ulmenstraße 52, 90443 Nürnberg Tel.: 0911 13 35-428 Fax: 0911 13 35-463

Mehr

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN DIE COMPUTERBERATER Johannes Kaiblinger IT Consulting. 1 Allgemeines. 2 Vertragsabschluss. 3 Gegenstand des Vertrages

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN DIE COMPUTERBERATER Johannes Kaiblinger IT Consulting. 1 Allgemeines. 2 Vertragsabschluss. 3 Gegenstand des Vertrages ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN DIE COMPUTERBERATER Johannes Kaiblinger IT Consulting 1 Allgemeines Der Auftraggeber im Nachfolgenden AG genannt hat die AGBG s gelesen und zur Kenntnis genommen und anerkannt.

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS. vom. 3. Juli 2007. in dem Rechtsstreit

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS. vom. 3. Juli 2007. in dem Rechtsstreit BUNDESGERICHTSHOF VI ZB 21/06 BESCHLUSS vom 3. Juli 2007 in dem Rechtsstreit Nachschlagewerk: BGHZ: BGHR: ja nein ja RVG VV Nr. 3201 Nr. 1; Nr. 3200 Wird der Zurückweisungsantrag vor Zustellung der Berufungsbegründung

Mehr

Nachtrag Nr. 1. Wertpapierprospekt

Nachtrag Nr. 1. Wertpapierprospekt Nachtrag Nr. 1 gemäß 16 Abs. 1 Wertpapierprospektgesetz vom 22. Februar 2013 zum Wertpapierprospekt vom 07. Dezember 2012 für das öffentliche Angebot und die Einbeziehung in den Entry Standard an der Frankfurter

Mehr

Crowdinvesting-Symposium

Crowdinvesting-Symposium Crowdinvesting-Symposium Rechtslage und Regelungsperspektiven München, 8.2.2013 1 Gliederung I. Rechtslage in Deutschland 1. Prospektpflicht 2. Prospekthaftung 3. Aufsicht und Pflichten der Plattformen

Mehr

Der inkompetente Vertreter

Der inkompetente Vertreter Der inkompetente Vertreter K ist Spediteur, der sich darauf spezialisiert hat, Eilsendungen innerhalb von 24 h an jeden Ort der Welt zu transportieren. Zu diesem Zweck hat er einen Fuhrpark mit besonders

Mehr

Verbraucherkreditrecht Aufklärungspflichten

Verbraucherkreditrecht Aufklärungspflichten Verbraucherkreditrecht Aufklärungspflichten Dr. Claire Feldhusen Charts Nr. 2 1 Aufklärungspflichten iws Informationspflicht Auskunftspflicht Hinweispflicht Warnpflicht Angabepflicht Aufklärungspflicht

Mehr

Lösungsskizze zu Fall 9. Frage 1

Lösungsskizze zu Fall 9. Frage 1 Lösungsskizze zu Fall 9 Frage 1 Anspruch des P gegen S auf Zinsen für den Zeitraum 1. September bis 30. November I. aus 288 I 1 1 Zu prüfen ist ein Anspruch des P gegen S auf die Zahlung von Verzugszinsen

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL. 1. Dezember 2010 Ermel, Justizangestellte als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle. in dem Rechtsstreit

BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL. 1. Dezember 2010 Ermel, Justizangestellte als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle. in dem Rechtsstreit BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES VIII ZR 82/10 Nachschlagewerk: ja BGHZ: nein BGHR: ja URTEIL in dem Rechtsstreit Verkündet am: 1. Dezember 2010 Ermel, Justizangestellte als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle

Mehr

1 Lesen Sie bitte vor dem Ausfüllen dieses Dokumentes die Geschäftsbedingungen und

1 Lesen Sie bitte vor dem Ausfüllen dieses Dokumentes die Geschäftsbedingungen und Anleitung 1 Lesen Sie bitte vor dem Ausfüllen dieses Dokumentes die Geschäftsbedingungen und die Risikohinweise sowie die ggf. zusätzlich zur Verfügung gestellten Informationen. 2 Bitte füllen Sie sämtliche

Mehr

DIE AUFKLARUNGSPFLICHT DER BANKEN BEI DER UMSCHULDUNG SITTENWIDRIGER KREDITE

DIE AUFKLARUNGSPFLICHT DER BANKEN BEI DER UMSCHULDUNG SITTENWIDRIGER KREDITE DIE AUFKLARUNGSPFLICHT DER BANKEN BEI DER UMSCHULDUNG SITTENWIDRIGER KREDITE Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades eines Doktors der Rechtswissenschaften der Fakultät für Rechtswissenschaft

Mehr

Online Banking. Duncker & Humblot Berlin. Sphärenhaftung, Rechtsscheinhaftung, Verschuldenshaftung. Dirk Brückner. Von

Online Banking. Duncker & Humblot Berlin. Sphärenhaftung, Rechtsscheinhaftung, Verschuldenshaftung. Dirk Brückner. Von Online Banking Sphärenhaftung, Rechtsscheinhaftung, Verschuldenshaftung Eine Erörterung im Hinblick auf das Online Banking nach dem von der deutschen Kreditwirtschaft verwendeten Standard unter besonderer

Mehr

Grundsätze zum Umgang mit Interessenkonflikten

Grundsätze zum Umgang mit Interessenkonflikten Grundsätze zum Umgang mit Interessenkonflikten Stand: Dezember 2014 I. Einleitung Das Handeln im Kundeninteresse ist das Leitbild, das die Geschäftsbeziehung der Lingohr & Partner Asset Management GmbH

Mehr

Vorabkontrolle gemäß 4d Abs. 5 BDSG

Vorabkontrolle gemäß 4d Abs. 5 BDSG - Checkliste + Formular - Vorabkontrolle gemäß 4d Abs. 5 BDSG Version Stand: 1.0 07.08.2014 Ansprechpartner: RA Sebastian Schulz sebastian.schulz@bevh.org 030-2061385-14 A. Wenn ein Unternehmen personenbezogene

Mehr

1 Einleitung. A. Einführung und Problemaufriss

1 Einleitung. A. Einführung und Problemaufriss 1 Einleitung A. Einführung und Problemaufriss Dem tradierten Konzept des Vertragsschlusses, wie es auch die Verfasser des BGB vor Augen hatten, liegt die Vorstellung zugrunde, ein Vertrag werde entweder

Mehr

Entwurf eines Gesetzes zur Vermeidung von Gefahren und Missbräuchen im Hochfrequenzhandel (Hochfrequenzhandelsgesetz)

Entwurf eines Gesetzes zur Vermeidung von Gefahren und Missbräuchen im Hochfrequenzhandel (Hochfrequenzhandelsgesetz) Bundesrat Drucksache 607/2/12 21.11.12 Antrag des Landes Hessen Entwurf eines Gesetzes zur Vermeidung von Gefahren und Missbräuchen im Hochfrequenzhandel (Hochfrequenzhandelsgesetz) Punkt 35 der 903. Sitzung

Mehr

Kreditgewährung durch Kontoüberziehung und Kontoüberschreitung

Kreditgewährung durch Kontoüberziehung und Kontoüberschreitung Institut für Bankrecht a. Univ.-Prof. Dr. SILVIA DULLINGER Tel.: +43 732 2468-8463 Fax: +43 732 2468-9841 silvia.dullinger@jku.at Kreditgewährung durch Kontoüberziehung und Kontoüberschreitung I. Überziehung

Mehr

Allgemeine Geschäftsbedingungen (Online-Shop B2B) 1 Geltungsbereich und Anbieter

Allgemeine Geschäftsbedingungen (Online-Shop B2B) 1 Geltungsbereich und Anbieter Allgemeine Geschäftsbedingungen (Online-Shop B2B) 1 Geltungsbereich und Anbieter (1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Bestellungen, die Sie bei dem Online-Shop der, Geschäftsführer:,

Mehr

2. Die Erhebung dieser Angaben und die Bewertung der Angemessenheit erfolgen mittels des vorliegenden Kundenfragebogens.

2. Die Erhebung dieser Angaben und die Bewertung der Angemessenheit erfolgen mittels des vorliegenden Kundenfragebogens. WpHG-Bogen, Angaben gemäß Abs. 5 Wertpapierhandelsgesetz für Kunden bzw. deren gesetzliche Vertreter oder Bevollmächtigte; Grundsätze für die Auswertung von Kundenangaben Vorname, Nachname Ausweisnummer.

Mehr

AGBs. Werbung Beschriftung Internet

AGBs. Werbung Beschriftung Internet AGBs Werbung Beschriftung Internet Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der DesignFactory AG 1. Geltung der AGB Für alle Aufträge an uns, gelten ausschliesslich die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der

Mehr

Stellungnahme zum Entwurf einer Finanzanlagenvermittlerverordnung. 18. Juli 2011

Stellungnahme zum Entwurf einer Finanzanlagenvermittlerverordnung. 18. Juli 2011 Stellungnahme zum Entwurf einer Finanzanlagenvermittlerverordnung 18. Juli 2011 Ausweislich 34g des Gesetzes zur Novellierung des Finanzanlagenvermittler- und Vermögensanlagenrechts ist es das Ziel der

Mehr

Verantwortung des Auftraggebers beim Werkvertrag hinsichtlich des Arbeitsschutzes

Verantwortung des Auftraggebers beim Werkvertrag hinsichtlich des Arbeitsschutzes Verantwortung des Auftraggebers beim Werkvertrag hinsichtlich des Arbeitsschutzes 1) Stellung des Auftraggebers zum Arbeitsschutz Beim Werkvertrag verpflichtet sich der Auftragnehmer zur Lieferung oder

Mehr

Aktuelle Entwicklungen in der Kranken und Krankentagegeldversicherung

Aktuelle Entwicklungen in der Kranken und Krankentagegeldversicherung Aktuelle Entwicklungen in der Kranken und Krankentagegeldversicherung Vortrag vor dem Versicherungswissenschaftlichen Verein in Hamburg e.v. Hamburg, 3. Juli 2014 I. Neuregelung im Versicherungsvertragsgesetz,

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL. in dem Rechtsstreit

BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL. in dem Rechtsstreit BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES VII ZR 103/02 Nachschlagewerk: ja URTEIL in dem Rechtsstreit Verkündet am: 9. Januar 2003 Seelinger-Schardt, Justizangestellte als Urkundsbeamter der Geschäftsstelle

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS. vom. 27. März 2007. in dem Rechtsstreit

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS. vom. 27. März 2007. in dem Rechtsstreit BUNDESGERICHTSHOF VIII ZB 123/06 BESCHLUSS vom 27. März 2007 in dem Rechtsstreit Nachschlagewerk: BGHZ: BGHR: ja nein ja ZPO 513, 520, 529, 531 Auch unter der Geltung des reformierten Zivilprozessrechts

Mehr