GESCHÄFTSBERICHT 2014

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1 GESCHÄFTSBERICHT 2014 Seit Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Wir machen den Weg frei. Volksbank Offenburg

2 Organisation Organisation der Volksbank Offenburg Vorstand Markus Dauber (Vorsitzender), Geschäftsleiter Andreas Herz, Geschäftsleiter Aufsichtsrat Karl-Hans Petersen-Fritz (Vorsitzender), Inh. Franz-Xaver Fritz e. K. Kornel Bruder (stellvertretender Vorsitzender), geschäftsführender Gesellschafter der Franz H. Bruder GmbH Daniel Huber (stellvertretender Vorsitzender), Geschäftsführer der Peter Huber Kältemaschinenbau GmbH Martin Armbruster, geschäftsführender Gesellschafter der Armbruster Bau- und Einrichtungssysteme GmbH Silvie Rendler, Geschäftsführerin der Rendler Bau GmbH Hermann Ruf, geschäftsführender Gesellschafter der OTH Ortenauer Treuhand GmbH Kurt Lutz und Partner Steuerberatungsgesellschaft Bettina Schneider, geschäftsführende Gesellschafterin der J. Schneider Elektrotechnik GmbH Dagmar Seebacher, geschäftsführende Gesellschafterin der Oehler GmbH Philipp Stier, geschäftsführender Gesellschafter der Hermann Asal GmbH Gerd Werner, geschäftsführender Gesellschafter der Werner Spedition, Transport & Logistik GmbH Die Volksbank Offenburg eg ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e. V., Berlin, angeschlossen. Bei dieser Veröffentlichung handelt es sich um eine Kurzfassung. Der vollständige Jahresabschluss und Lagebericht wurde vom Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband e. V. geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die Offenlegung gemäß 340 I HGB i. V. m. 325 HGB erfolgt im elektronischen Bundesanzeiger. Dr. Stefan Scheringer, Geschäftsführer der Meiko Beteiligungs GmbH 2

3 Bericht des Vorstandes Bericht des Vorstandes über das Geschäftsjahr 2014 Die Geschäftszahlen eines Unternehmens sind ein Spiegelbild seines Erfolgs. Das gilt auch für Ihre Volksbank Offenburg. Doch die Zahlen allein zeigen nicht immer alles. Insbesondere in unserem 150. Jubiläumsjahr haben wir mit unseren Veranstaltungen und Aktionen mehr für die Region geleistet, als Zahlen ausdrücken können. Auch über dieses Engagement wollen wir Sie informieren. Auftakt: Mit dem Benefiz-History-Konzert ins Jubiläumsjahr Geschichtsunterricht der Extraklasse, gepaart mit toller Unterhaltung und einem Schuss Wohltätigkeit diesen Cocktail servierte die Volksbank Offenburg zum Auftakt des Jubiläumsjahres ihren rund 900 Gästen in der Oberrheinhalle. Am Ende kamen beim Benefiz- History-Konzert Euro für den Förderverein für krebskranke Kinder e. V. zusammen. Die Spende wurde von der ärztlichen Direktorin der Uni-Kinderklinik Freiburg Prof. Dr. Charlotte Niemeyer persönlich entgegengenommen. Für den Geschichtspart war ZDF- History-Mann und Historiker Prof. Dr. Guido Knopp zuständig. Er verknüpfte unterhaltsam 150 Jahre deutsche Geschichte von 1864 dem Gründungsjahr der Volksbank Offenburg bis 2014 mit einander. Dabei schaffte es der Journalist mühelos, große Ereignisse der Geschichte mit der lokalen Historie der Volksbank zu verbinden. Die musikalische Unterhaltung übernahm die Stadtkapelle Offenburg. Sie führte die Gäste auf eine musikalische Zeitreise durch die vergangenen 150 Jahre. Ein weiterer Höhepunkt war das große Finale mit Tom Gaebel, dem deutschen Frank Sinatra, und seiner Band, der das Publikum begeisterte. Festakt: Spannender Blick ins Jahr 2025 Während das Benefiz-History-Konzert noch ganz im Zeichen der Vergangenheit stand, wählten wir im Juni für den Festakt zum 150-jährigen Bestehen die Zukunft als Leitmotiv. Mehr als 700 Gäste erlebten einen spannenden Abend. The World in 2025 unter diesem Titel nahm Zukunftsforscher Nils Müller das Publikum zu Beginn mit auf eine atemberaubende Zeitreise und stellte dabei die wichtigsten Trends der Zukunft vor. Bei der anschließenden Podiumsdiskussion erörterte ZDF-Moderatorin Gundula Gause mit Prof. Dr. Marion Kiechle, Direktorin Frauenklinik rechts der Isar der TU München, Holger Eckstein, Finanzvorstand Burda, Uwe Fröhlich, Präsident Bundesverband Volks- und Raiffeisenbanken, Dr. Roman Glaser, Präsident Genossenschaftsverband Baden-Württemberg, und Nils Müller einige der wichtigen Fragen der Zukunft aus medizinischer, wirtschaftlicher und politischer Sicht. Gastredner EU-Kommissar Günther Oettinger hielt einen launigen, aber nicht minder fun dierten Vortrag. Auch er betonte, wie wichtig gemeinsames Handeln ist. Seine Lehrstunde par excellence in Sachen Europa hat sein Publikum begeistert. 3

4 Bericht des Vorstandes Gemeinsam Zukunft gestalten: Stunden für den guten Zweck Doch nicht nur erfolgreiche Veranstaltungen standen im Zeichen des Jubiläumsjahres. Ihre Volksbank Offenburg wollte mehr tun und ein Jahr schaffen, das in Erinnerung bleibt. Aus diesem Antrieb heraus wurde ein einzigartiges Projekt gestartet, um den Menschen in der Region ein ganz besonderes Geschenk zu machen, das man mit keinem Geld der Welt kaufen kann: ehrenamtliche Stunden für den guten Zweck. Die Grundidee dabei war: Wer fleißige Hände für seinen Verein oder eine gemeinnützige Einrichtung zur Unterstützung bei Projekten und Aktionen braucht, konnte sich bei der Volksbank Offenburg bewerben. 330 Mitarbeiter der Bank investierten viele Stunden ihrer Freizeit für den guten Zweck. Aus den Bewerbungen wählte eine Jury die zu fördernden Projekte aus, die von den Volksbank-Teams unterstützt wurden. Die Resonanz war überwältigend zum Ende des Jahres kamen fast Stunden in rund 90 Projekten für den guten Zweck zustande. Eine Aktion, die in der Region nachhaltig Spuren hinter lassen hat. Auch 2015 werden die Mitarbeiter diese ehrenamtliche Aktion fortführen und gemeinsam Zukunft gestalten wurde die Bank als Nr. 1 in Baden-Württemberg sowie mit der höchsten Kundenzufriedenheit in ganz Deutschland ausgezeichnet. Das Geschäftsjahr 2014 ist für die Volksbank Offenburg eg eines der erfolgreichsten seiner 150-jährigen Geschichte. Wir sind eine hochmoderne, leistungsstarke, kunden- und mitgliederorientierte Bank. Die Volksbank Offenburg ist und bleibt ein Hort von ausgesprochener Stabilität, nachhaltiger strategischer Ausrichtung und damit DER verlässliche Partner in allen Finanzfragen für die Menschen und die Unternehmen in der mittleren Ortenau. Mitglieder- und Kundenforum mit Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble Mit den Mitglieder- und Kundenforen mit ca Gästen ging das gelungene Jubiläumsjahr zu Ende. Als weiteren Höhepunkt durften wir in Offenburg Dr. Wolfgang Schäuble als Gastredner begrüßen. Der Bundesfinanzminister sprach vor Gästen über die Bewältigung der Finanzkrise, den aktuellen Stand und die weitere Entwicklung der Finanzwirtschaft, aber auch von Bodenständigkeit und langjährigen Kundenbeziehungen, die die Volksbank auch nach über 150 Jahren so erfolgreich machen. Aktive Nähe zu unseren Mitgliedern und Kunden, Authentizität, Leidenschaft und konstruktiver Dialog, regionale Verwurzelung, Tradition und dennoch das Ohr am Puls der Zeit all das sind Stärken und Attribute, die auch im 150. Geschäftsjahr unserer Genossenschaft die Basis unseres Erfolges bildeten. Dies wurde uns auch von unseren Kunden bestätigt. So ist die Volksbank Offenburg zum dritten Mal in Folge Sieger beim Offenburger Kundenspiegel. Die Offenburger Bevölkerung attestierte der Bank ein weiteres Mal Platz 1 in der Kundenzufriedenheit. Aber nicht nur in Offenburg ist die Volksbank Offenburg in puncto Kundenzufriedenheit ganz vorne. 4

5 Nachfolgend die Entwicklung von ausgewählten Bilanzpositionen (Kurzfassung): I. Bilanzsumme Aufgrund des sehr dynamischen Wachstums im Kundengeschäft ist die Bilanzsumme zum Bilanzstichtag um 9,3 % auf nunmehr Mio. Euro gestiegen. II. Liquidität Die Zahlungsbereitschaft unserer Bank war während des gesamten Berichtszeitraumes jederzeit gegeben. Die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht aufgestellten Grundsätze über die Eigenkapitalausstattung und Liquidität haben wir stets eingehalten. Den Mindestreserveverpflichtungen sind wir stets nachgekommen. III. Wertpapiere Zum Jahresende belief sich der Bestand der bankeigenen Wertpapiere (überwiegend Emittenten des genossenschaftlichen Finanzverbundes und Bundesanleihen) auf 318,5 Mio. Euro (2013: 291,6 Mio. Euro). Davon waren 25 Mio. Euro dem Anlagevermögen zugeordnet. Der gesamte Wertpapierbestand wurde nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. IV. Kreditgeschäft Das Kundenkreditgeschäft verlief in allen Bereichen sehr erfolgreich. Dies unterstreicht unsere Bedeutung als strategischer Partner der mittelständischen Wirtschaft in der mittleren Ortenau. Der Forderungsbestand an Kunden wuchs im Berichtszeitraum um 118 Mio. Euro auf nunmehr 1.071,3 Mio. Euro. Dies ist die höchste Steigerungsrate der letzten 15 Jahre (+ 12,4 %). Im Berichtsjahr haben wir rund 195 Mio. Euro (+ 8,3 %) an neuen Firmenkrediten zugesagt. Der Forderungsbestand in diesem Segment hat sich sehr dynamisch um 78 Mio. Euro (+ 13,9 %) auf nunmehr 699 Mio. Euro erhöht. Wir konnten alle vertretbaren Kreditanfragen erfüllen und stellen darüber hinaus zusätzliche Kontokorrentlinien in erheblichem Umfang zur Verfügung. Neben dem Firmenkundenkreditgeschäft ist das Baufinanzierungsgeschäft die zweite tragende Säule unserer Aktiva und verzeichnet erneut eine sehr dynamische Entwicklung. Hier konnten wir mit einer Stückzahl von Finanzierungen oder + 35 % mehr Kreditzusagen machen als schon im sehr guten Vorjahr. Der Bestand der zum Stichtag valutierten Wohnbaukredite stieg um eindrucksvolle 17,9 % auf nunmehr 507 Mio. Euro. Wohnbaukredite Inklusive der außerbilanziellen Kundenkredite bei unseren Partnern der genossenschaftlichen FinanzGruppe betreuen wir per ein Kunden kredit volumen von 1.209,2 Mio. Euro (2013: 1.068,8 Mio. Euro). Mit einem Zusagevolumen in Höhe von 32 Mio. Euro haben wir im Berichtsjahr vielen mittelständischen Unternehmen und Privatpersonen in unserer Hausbankfunktion den Zugang zu zinsvergünstigten Krediten der Sonderkreditinstitute des Bundes und des Landes verschafft. Im Mittelpunkt standen dabei förderungswürdige Investitionen in den Bereichen Energieeffizienz und Innovation. Für alle erkennbaren Risiken in den Kreditengagements haben wir entsprechende Risikovorsorge getroffen. Die vorgeschriebenen Höchstkreditgrenzen nach den gesetzlichen und satzungsmäßigen Bestimmungen wurden eingehalten. Angaben in Mio. Euro 5

6 Bericht des Vorstandes V. Sachanlagen Der Buchwert unseres Sachanlagevermögens verringerte sich nach den vorgeschriebenen Abschreibungen, Abgängen und Zugängen um 0,3 Mio. Euro auf 11,5 Mio. Euro. Hiervon entfallen 9,1 Mio. Euro auf Grundstücke und Gebäude und 2,4 Mio. Euro auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung. VI. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 183,2 Mio. Euro (2013: 145,2 Mio. Euro) resultieren im Wesentlichen aus den Refinanzierungsmitteln der Förderkredite für unsere Kunden sowie einigen Positionen im Rahmen der Liquiditätssteuerung unserer Bank. IX. Mitglieder Die Anzahl unserer Mitglieder hat sich im Geschäftsjahr erneut sehr erfreulich entwickelt. So konnten wir über neue Mitglieder begrüßen. Nach Abzug der Abgänge (Umzug, Tod ) von 891 verzeichnen wir mit Mitgliedern einen neuen Höchstwert für unsere Genossenschaft in ihrer Geschichte. Dieses Wachstum unterstreicht eindrucksvoll die Attraktivität unseres Geschäftsmodells und unserer genossenschaftlichen Rechtsform! Mitgliederentwicklung VII. Einlagengeschäft Die bilanziellen Kundeneinlagen und verbrieften Verbindlichkeiten zeigen eine Steigerung um 7,4 % auf insgesamt Mio. Euro. Hierbei verzeichneten wir den höchsten Zuwachs bei den Sichteinlagen mit einem Plus von 15,2 %. Wiederum erfreulich entwickelte sich das Spareinlagengeschäft mit einem Wachstum von 2,5 % auf nunmehr 521,5 Mio. Euro. Unverändert ist unsere Produktfamilie Renditesparbuch das mit Abstand meistgenutzte Passivprodukt. Inklusive dieser nicht in unserer Bilanz wirksamen Anlageformen betreuten wir damit zum Bilanzstichtag ein Kundenanlagevolumen von insgesamt 1.919,9 Mio. Euro (2013: 1.801,6 Mio. Euro) eine Steigerung um 6,6 %. VIII. Sicherheit Das Vertrauen unserer Kunden in die Sicherheit ihrer Einlagen ist ein hohes Gut. Durch die Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e. V. haben unsere Kunden einen garantierten 100-prozentigen Schutz ihrer Einlagen X. Eigenkapital Das bilanzielle Eigenkapital belief sich zum auf 118,2 Mio. Euro. Die Eigenmittel nach CRR (bisher haftendes Eigenkapital) betrugen per ,6 Mio. Euro (2013: 150,9 Mio. Euro). Daraus ergibt sich eine Gesamtkapitalquote von 15,5 %, die deutlich über den gesetzlich geforderten 8 % liegt. Die aufsichtsrechtlichen Vorschriften zur Eigenkapitalausstattung und zur Einhaltung einer ausreichenden Liquidität wurden im Geschäftsjahr jederzeit eingehalten. Zudem bestehen umfangreiche Finanzierungsmöglichkeiten durch unsere Zugehörigkeit zur genossenschaftlichen FinanzGruppe. XI. Ertragslage Aufgrund des dynamischen Wachstums im Kreditgeschäft und der rückläufigen Zinsaufwendungen im Einlagenbereich hat sich der Zinsüberschuss im Berichtsjahr um 2 Mio. Euro auf 33,4 Mio. Euro erhöht. 6

7 Der Provisionsüberschuss konnte um 0,4 Mio. Euro auf nunmehr 16,4 Mio. Euro gesteigert werden. Neben dem klassischen Zahlungsverkehr und dem Vermittlungsgeschäft von Produkten unserer Partner der genossenschaftlichen FinanzGruppe hat sich unser primär bundesweit tätiges Geschäftsfeld Zahlungssysteme weiterhin sehr erfolgreich entwickelt und trägt wesentlich zum Wachstum des Provisions ergebnisses bei. Als weitere strategische Weichenstellung haben wir % der Geschäftsanteile der POS-Cashservice GmbH mit ihrer Tochter Sanitascard GmbH (Dresden) erworben. Die Unternehmen beschäftigten zum Stichtag 15 Mit arbeiter. neben Bankkaufleuten zudem IT-Systemkaufleute und Fachinformatiker aus. XIII. Gewinnverwendung Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat der Vertreterversammlung vor, den Jahresüberschuss von ,47 Euro unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages von ,74 Euro (Bilanzgewinn von ,21 Euro) wie folgt zu verwenden:. Ausschüttung einer Dividende von 7,00 % ,55 Euro Die Personalkosten stiegen gegenüber dem Vorjahreswert auf 20,5 Mio. Euro. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen lagen mit 9,6 Mio. Euro leicht über dem Niveau des Vorjahres. Nach dem guten Vorjahresergebnis (15,3 Mio. Euro) erhöhte sich das Betriebsergebnis vor Bewertung im Berichtsjahr auf 15,8 Mio. Euro und liegt damit unverändert über dem Durchschnitt vergleichbarer Volksbanken und Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg. Das Bewertungsergebnis einschließlich der Abschreibungen auf Wertpapiere des Anlagevermögens liegt mit rund + 1 Mio. Euro per Saldo über dem Vorjahr. Die Aufwands-Ertrags-Relation (Cost-Income-Ratio), die als Verhältnis der Verwaltungsaufwendungen zum Zins- und Provisionsüberschuss und zu dem Saldo aus den sonstigen ordentlichen Aufwendungen und Erträgen ermittelt wird, hat sich geringfügig um einen Prozentpunkt auf 65,1 % erhöht. XII. Mitarbeiter Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Bank haben wesentlich zum erfolgreichen Abschluss des Geschäftsjahres 2014 beigetragen. Um den laufenden Veränderungen der Arbeitsprozesse und den gesetzlichen Anforderungen gerecht werden zu können, investieren wir gezielt in deren Aus- und Weiterbildung. Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer hat sich von 325 auf 329 erhöht. Insgesamt 20 junge Damen und Herren befinden sich in der Ausbildung. Seit 2014 bildet die Volksbank Offenburg Zuweisung in die gesetzliche Rücklage ,00 Euro Zuweisung in andere Ergebnisrücklagen ,00 Euro Vortrag auf neue Rechnung ,66 Euro Voraussetzung dafür ist die Zustimmung der Vertreterversammlung. XIV. Vermögenslage Die Vermögenslage ist geordnet. Alle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten wurden unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen bewertet. Die Wertberichtigungen und Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet; sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken. XV. Schlusswort Wir danken unseren Mitgliedern, Kunden, Mitarbeitern und den Partnern innerhalb der genossenschaftlichen FinanzGruppe für ihr Vertrauen und für die aufrechten Geschäftsbeziehungen im zurückliegenden Jahr. Darüber hinaus danken wir dem Aufsichtsrat für die jederzeit vertrauens- und verantwortungsvolle Zusammenarbeit. Offenburg, im April 2015 Der Vorstand Markus Dauber Andreas Herz 7

8 Omnikanal-Banking Eine Bank alle Wege Viele Wege führen zu Ihrer Volksbank Offenburg: Sie erreichen uns per Telefon, um Informationen abzufragen, Termine zu vereinbaren oder Serviceaufträge durchzuführen, über das Internet und natürlich persönlich in unseren Filialen vor Ort. Durch dieses Multikanalangebot stehen wir Ihnen 24 Stunden über unterschiedliche Zugänge täglich zur Verfügung. Aber es geht noch besser: mit Omnikanal-Banking, dem Banking, das nicht nur Kommunika tionswege öffnet, sondern die Abwicklung von Bankgeschäften online bis zum Abschluss möglich macht. Von der Entscheidungsfindung zum Produkt Das Internet ist eine extrem vielseitige Informationsquelle mit Zugriff auf Daten aus aller Welt. Vor allem aber ist das Web zu jeder beliebigen Zeit erreichbar. Es ist also nicht erstaunlich, dass die Informationsangebote im Internet gerne genutzt werden, um sich über Produkte und auch Finanzdienstleistungen zu informieren. Viele Finanzlösungen schließt man nach dem Einholen von Informationen noch gerne im direkten Kontakt mit dem Kundenberater ab. Sicher eine gute Entscheidung. Denn im Gespräch mit uns lassen sich bei sehr komplexen Lösungen wie etwa Geldanlagen letzte Fragen klären und die gesamte Finanzplanung anpassen. Aber nicht immer gibt es die Zeit und die Möglichkeit, schnell bei uns in der Bank vorbeizuschauen oder einen Termin bei Ihnen vor Ort zu vereinbaren. Hier setzt nun eine neue Art des Bankings an: das Omnikanal- Banking, das Ihnen alle Wege zugleich eröffnet, um einen einzelnen Prozess zuverlässig und ohne offene Fragen abzuschließen. Modernes Banking macht alle Wege frei Die intelligente Vernetzung von Medien und Prozessen ermöglicht uns nun, Ihnen die zeitlich beliebige Online-Abwicklung einer neuen Vielzahl von Auf trägen anzubieten, die bisher nur im persönlichen Kontakt bzw. mit Unterschrift vor Ort umzusetzen waren: von der Änderung des gewählten Kontomodells über die Freischaltung des Online-Brokerages bis hin zum Kauf von Anteilen, um Mitglied bei uns zu werden! Die Folge: Sie sparen sich viele Wege zu uns und haben mehr Zeit für das, was Ihnen am Herzen liegt. Natürlich finden Sie unter den verfügbaren Online- Aufträgen auf unserer Website darüber hinaus immer noch Möglichkeiten zur Adressänderung, zum Widerruf von Vollmachten etc. Insgesamt bietet sich Ihnen jetzt eine breite Palette an Möglichkeiten, die Ihnen eine ganz neue Flexibilität eröffnet. Durch die Vernetzung von Prozessen verändert sich letztlich unser gesamtes Angebot zugunsten eines 24-Stunden- Services im PC oder auch über Ihr Smartphone. So können Sie etwa auf unserer Banking App Ihre Bankgeschäfte erledigen, Ihre Serviceaufträge durchführen, sich über die Angebote informieren und danach den Prozess über eine An frage direkt vorantreiben bis zum Abschluss. Heute schon haben Sie die Möglichkeit, Finanzierungen, 8

9 Anlageprodukte direkt abzuschließen oder Girokonten zu eröffnen! Dazu fragen Sie über eine Online- Antragsstrecke einen konkreten Finan zierungswunsch bzw. ein Finan zierungsvorhaben an, das unmittelbar bei uns in der Bank bearbeitet wird. Das Ergebnis: Innerhalb eines Tages erhalten Sie Ihr individuelles Angebot! Digital und persönlich eine vorteilhafte Kombination Mit wachsender Mediennutzung unserer Kunden steht also auch die fortschreitende Digitalisierung unserer Bank auf dem Programm. Allerdings immer unter der Voraussetzung, mensch liche Bedürfnisse in den Fokus zu stellen. So bleiben wir auch weiterhin die Bank vor Ort, der persönliche Ansprechpartner und der vertraute Finanzexperte für maßgeschneiderte Lösungen. Dabei können Sie in jedem gewünschten Stadium die Unterstützung durch unsere kompetenten Mitarbeiter erhalten. So gehört zu unserem aktuellen Leistungsangebot heute schon beispiels weise die Chat- und Video beratung ein Novum, mit dem wir unserem hohen Anspruch an persönliche Betreuung und Innovationskraft Rechnung tragen. Die Konsequenz: Die Mensch-Mensch- Interaktion nimmt zu und gleichzeitig bleiben Sie maximal flexibel. Entscheiden Sie selbst, wie digital Sie leben möchten. Wir sind für Sie da! 9

10 Digitalisierung im Firmenkundengeschäft Mittelstand im Fokus neue Wege frei gemacht. Hieran knüpfen wir nun mit der Erweiterung von Informationen und Dienstleistungen in unserer Internetpräsenz an. Als eine von zehn Pilotbanken sind wir die ersten in Deutschland, die Ihnen diesen Service bieten. Unterstützung in allen Unternehmensphasen Täglich suchen zahlreiche Firmenkunden nach Möglichkeiten, ihren konkreten Bedarf für Finanzierungen, Kredite und Geldanlagen zu decken. Aus Tradition zukunftsweisend Die Digitalisierung im Firmenkundengeschäft bewegt auch die Volksbank Offenburg. Ein großes Thema im Kontakt mit dem Mittelstand ist die Bereitstellung von Leistungen über moderne Medien. Die Entwicklung eines Betriebes, die betrieblichen, aber auch privaten finanziellen Belange des Unternehmers in einem mittelständischen Betrieb sind immer fest im Blick zu behalten, wenn Pläne geschmiedet werden. Unternehmensziele können niemals isoliert betrachtet werden. Die Volksbank Offenburg bietet Firmenkunden gleich zwei digitale Wege, über ihre eigene Website und über die Initiative Deutschland made by Mittelstand der DZ Bank eine konkrete Anfrage zu ihrem Bedarf zu stellen. Auf beiden Wegen können Sie eine Finanzierungsfrage stellen und erhalten innerhalb kürzester Zeit ein Onlineangebot. Schließlich bleibt Unternehmerinnen und Unternehmen oft besonders wenig Zeit, um Finanzlösungen zu eruieren und Anfragen in Bearbeitung zu geben. Deshalb ist unsere Beratung und Betreuung ganzheitlich ausgerichtet. Wir unterstützen Unternehmer in allen Phasen von der Gründung über die Expansion bis hin zur Unternehmensübergabe! Seit der Gründung aus dem Mittelstand heraus ist unser Haus den kleinen und mittelgroßen Unternehmen besonders verbunden und: gemeinsam sehr erfolgreich. So wurden bereits 2014 mehrere Projekte aufgesetzt, die das Ziel haben, die Kundenprozesse optimal digital abzubilden, von der Beratung bis zum direkten Produktabschluss im Netz. Ein Grund für die fruchtbare Zusammenarbeit unserer Volksbank mit den Unternehmerinnen und Unternehmern der Region ist unsere zukunftsweisende Ausrichtung. Denn von Anfang an haben wir unseren Kunden immer 10

11 Existenzgründung Startschuss zu neuer Unabhängigkeit Gerade bei der Gründung von Unternehmen ist vieles zu berücksichtigen. Dass man genau an diesem kritischen Punkt in der Regel besonders unerfahren ist, macht den Start zu einer echten Herausforderung. Da braucht es verlässliche Partner mit viel Erfahrung, die den Beginn der unternehmerischen Pläne absichern: uns, Ihre Volksbank. Um auch das junge Unternehmertum in seinen Prozessen optimal zu unterstützen, bieten wir den digitalen Online-Produktabschluss für Firmen kunden. Somit kann der Unternehmer eine Vielzahl an Produkten wie die Betriebsmittelfinanzierung, die Investitionsfinanzierung, Immobilienfinanzierung oder die Leasingfinanzierung digital bei der Volksbank Offenburg abschließen. Wir entwickeln gemeinsam mit dem Existenzgründer individuelle Finanzierungspläne und helfen bei der Sicherung des Zahlungsverkehrs und der Liquidität. Auch bei Themen, die nicht direkt mit der Finanzierung zu tun haben, stehen wir zur Seite zum Beispiel mit Informationen zur Rechtsform oder zur Erstellung von Businessplänen. Diese innovative Lösung gibt ein Beispiel für unsere Ausrichtung am Bedarf unserer Kunden. Denn täglich suchen Tausende von Unternehmern im Internet nach Finanzierungen und Geldanlagen. Bei uns werden Sie fündig! Beratung auf Augenhöhe, Service mit Zukunft, Leistung nach Bedarf so individuell und innovativ begleiten wir Sie an Ihre Ziele. Die Volksbank Offenburg schafft für Firmenkunden die Möglichkeit, Anfragen auch über den Online-Kanal zu platzieren. Die Volksbank Offenburg schafft für Firmenkunden die Möglichkeit, Anfragen auch über den Online-Kanal zu platzieren. Mittelständisches Mittelständisches Unternehmen Unternehmen mit Finanzierungsbedarf mit Finanzbedarf 1 Täglich Täglich suchen suchen zahlreiche Firmenkunden nach Möglichkeiten nach Möglichkeiten, ihren konkreten ihren konkreten Bedarf für Bedarf Finanzierungen für Finanzierungen und Geldanlage und Geldanlagen zu decken. zu decken. 2 Die Volksbank Offenburg eg Die Volksbank Offenburg eg bietet bietet Firmenkunden gleich zwei Wege, Firmenkunden gleich zwei Wege, über ihre über ihre eigene Website eigene Webseite und über die und über die Kampagnenwebsite Kampagnenwebseite Deutschland made by Deutschland made by Mittelstand Mittelstand, eine eine konkrete Anfrage Anfrage zu ihrem zu ihrem Bedarf Bedarf zu stellen. zu stellen. 1 11

12 Bilanz zum 31. Dezember 2014 (Kurzfassung) AKTIVA Geschäftsjahr Vorjahr T 1. Barreserve a) Kassenbestand , b) Guthaben bei Zentralnotenbanken , darunter: bei der Deutschen Bundesbank ,82 (11.109) c) Guthaben bei Postgiroämtern 0, , Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen 0,00 0 darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar 0,00 (0) b) Wechsel 0,00 0, Forderungen an Kreditinstitute a) täglich fällig , b) andere Forderungen , , Forderungen an Kunden , darunter: durch Grundpfandrechte gesichert ,25 ( ) Kommunalkredite ,98 (11.962) 5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere a) Geldmarktpapiere aa) von öffentlichen Emittenten 0,00 0 darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0) ab) von anderen Emittenten , ,00 0 darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank ,00 (0) b) Anleihen und Schuldverschreibungen ba) von öffentlichen Emittenten , darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank ,45 (15.272) bb) von anderen Emittenten , , darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank ,99 ( ) c) eigene Schuldverschreibungen 9.050, ,92 9 Nennbetrag 9.000,00 (9) 6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere , Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften a) Beteiligungen , darunter: an Kreditinstituten ,80 (1.196) an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0) b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften , , darunter: bei Kreditgenossenschaften 0,00 (0) bei Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0) 8. Anteile an verbundenen Unternehmen , darunter: an Kreditinstituten 0,00 (0) an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0) 9. Treuhandvermögen ,13 53 darunter: Treuhandkredite ,13 (53) 10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0, Immaterielle Anlagewerte a) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0 b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten , c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0 d) geleistete Anzahlungen 0, , Sachanlagen , Sonstige Vermögensgegenstände , Rechnungsabgrenzungsposten , Summe der Aktiva , Bei dieser Veröffentlichung handelt es sich nicht um den vollständigen Jahresabschluss. Die Verpflichtung zur Offenlegung gem. 340 l HGB i. V. mit 325 HGB bzw. der Hinweis dazu erfolgt im Bundesanzeiger. Der vollständige Jahresabschluss und Lagebericht wurde vom Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband e. V. geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

13 PASSIVA (Kurzfassung) Geschäftsjahr Vorjahr T 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten a) täglich fällig , b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist , , Verbindlichkeiten gegenüber Kunden a) Spareinlagen aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten , ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten , , b) andere Verbindlichkeiten ba) täglich fällig , bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist , , , Verbriefte Verbindlichkeiten a) begebene Schuldverschreibungen , b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 0, ,94 0 darunter: Geldmarktpapiere 0,00 (0) eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 0,00 (0) 4. Treuhandverbindlichkeiten ,13 53 darunter: Treuhandkredite ,13 (53) 5. Sonstige Verbindlichkeiten , Rechnungsabgrenzungsposten , Rückstellungen a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen , b) Steuerrückstellungen , c) andere Rückstellungen , , [gestrichen] 0, Nachrangige Verbindlichkeiten 0, Genussrechtskapital 0,00 0 darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig 0,00 (0) 11. Fonds für allgemeine Bankrisiken , darunter: Sonderposten nach 340 e Abs. 4 HGB 0,00 (0) 12. Eigenkapital a) gezeichnetes Kapital , b) Kapitalrücklage 0,00 0 c) Ergebnisrücklagen ca) gesetzliche Rücklage , cb) andere Ergebnisrücklagen , , d) Bilanzgewinn , , Summe der Passiva , Eventualverbindlichkeiten a) Eventualverbindlichkeiten aus weiter - gegebenen abgerechneten Wechseln 0,00 0 b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen , c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 0, , Andere Verpflichtungen a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften 0,00 0 b) Platzierungs- und Übernahme - verpflichtungen 0,00 0 c) unwiderrufliche Kreditzusagen , , darunter: Lieferverpflichtungen aus zinsbezogenen Termingeschäften 0,00 (0) Bei dieser Veröffentlichung handelt es sich nicht um den vollständigen Jahresabschluss. Die Verpflichtung zur Offenlegung gem. 340 l HGB i. V. mit 325 HGB bzw. der Hinweis dazu erfolgt im Bundesanzeiger. Der vollständige Jahresabschluss und Lagebericht wurde vom Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband e. V. geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. 13

14 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 (Kurzfassung) GuV Geschäftsjahr Vorjahr T 1. Zinserträge aus a) Kredit- und Geldmarktgeschäften , b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen , , Zinsaufwendungen , , Laufende Erträge aus a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren ,26 13 b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften , c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 0, , Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen , Provisionserträge , Provisionsaufwendungen , , Nettoertrag/-aufwand des Handelsbestands 0, Sonstige betriebliche Erträge , [gestrichen] 0, Allgemeine Verwaltungsaufwendungen a) Personalaufwand aa) Löhne und Gehälter , ab) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung , , darunter: für Altersversorgung ,34 (200) b) andere Verwaltungsaufwendungen , , Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen , Sonstige betriebliche Aufwendungen , Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 0, Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft , , Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 0, Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren 5.369, , Aufwendungen aus Verlustübernahme 0, [gestrichen] 0, Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit , Außerordentliche Erträge 0, Außerordentliche Aufwendungen 0, Außerordentliches Ergebnis 0,00 (0) 23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag , darunter: latente Steuern 0,00 (0) 24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen , , a. Einstellungen in Fonds für allg. Bankrisiken , Jahresüberschuss , Gewinnvortrag aus dem Vorjahr , , Entnahmen aus Ergebnisrücklagen a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 0 b) aus anderen Ergebnisrücklagen 0,00 0, , Einstellungen in Ergebnisrücklagen a) in die gesetzliche Rücklage 0,00 0 b) in andere Ergebnisrücklagen 0,00 0, Bilanzgewinn , Bei dieser Veröffentlichung handelt es sich nicht um den vollständigen Jahresabschluss. Die Verpflichtung zur Offenlegung gem. 340 l HGB i. V. mit 325 HGB bzw. der Hinweis dazu erfolgt im Bundesanzeiger. Der vollständige Jahresabschluss und Lagebericht wurde vom Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband e. V. geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. 14

15 Bericht des Aufsichtsrates Bericht des Aufsichtsrates über das Geschäftsjahr war ein besonderes Jahr. Die Volksbank Offenburg hat ihr 150-jähriges Bestehen gefeiert. Denn die Wurzeln unserer Volksbank reichen zurück bis zur badischen Revolution. Einer unserer Gründerväter war als einer der ersten Demokraten in diese Revolution involviert. Unsere Grundsätze basieren auf Werten wie Selbsthilfe, Selbstverantwortung, Demokratie, Gleichheit und Solidarität. Gemäß unserem genetischen Code leiten wir unsere Werte ab und glauben an ethische Werte wie Ehrlichkeit, Offenheit, soziale Verantwortung und Bemühen um den anderen. Die Volksbank Offenburg ist eine Bank, die aus der Kontinuität ihre Kraft und Akzeptanz bezieht. In diesem Sinne betreiben wir eine verlässliche Geschäftspolitik statt überraschende strategische Schwenks. Als Regionalbank sind wir fest verwurzelt in der Region und integraler Teil der örtlichen Wirtschaft und Gesellschaft. Wir leben von der Region und investieren in die Region. Eine Bank, die einen Qualitätsanspruch nicht nur hat, sondern ihn auch über ihre Leistungsversprechen lebt. Eine Bank, geschaffen für diese Region und für die Menschen in dieser Region. Begriffe wie heimatverwurzelt, bodenständig, sozial integriert, aufrichtig, verlässlich, konstant, verbunden, nachhaltig, engagiert, respektvoll, werteorientiert, auf Augenhöhe, demokratisch, gemeinschaftlich, stabil u. v. m. dürfen wir mit Stolz auf unsere Fahne schreiben. Es könnte nun der Eindruck einer verstaubten, sehr traditionsbehafteten Bank entstehen. Das ist beileibe nicht der Fall. Wir verbinden Tradition mit Moderne. Wir sind eine moderne und innovative Bank, die mit ihren Visionen oftmals die Vorreiterrolle in Deutschland innehat und mit viel Freude und Elan gemeinsam ihren Kunden und Mitgliedern, den Menschen in der Bank und den Menschen in der Region die Zukunft gestaltet. Wir sind auch heute nach 150 Jahren eine starke Mannschaft, die zusammensteht: Vorstand, Aufsichtsrat sowie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lenken heute die Geschicke unserer Bank und führen mit ihrer Arbeit gemeinsam zum Erfolg. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses geprüft, in Ordnung befunden und befürwortet den Vorschlag des Vorstandes. Der Vorschlag entspricht den Vorschriften der Satzung. Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seine Zuständigkeit fallenden Beschlüsse. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat und die Ausschüsse des Aufsichtsrates in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Der vorliegende Jahresabschluss 2014 mit Lagebericht wurde vom Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband e. V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung berichtet. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen. Offenburg, im April 2015 Für den Aufsichtsrat Karl-Hans Petersen-Fritz Vorsitzender 15

16 Volksbank Offenburg geno kom 2015

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