2 Änderungen im Einkommensteuergesetz

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "2 Änderungen im Einkommensteuergesetz"

Transkript

1 2 Änderungen im Einkommensteuergesetz Neuer 3 Nr. 55 a EStG Die interne Teilung ist sowohl für die ausgleichspflichtige als auch für die ausgleichsberechtigte Person steuerneutral. Die ausgleichsberechtigte Person erlangt mit ihrem neu begründeten Anrecht steuerlich die gleiche Rechtsstellung wie die ausgleichspflichtige Person. Das gilt auch für den Status Altvertrag bei Direktversicherungen und Pensionskassen (Zusage bis zum , weitere Anwendungsmöglichkeit der Pauschalversteuerung nach 40 b EStG). Siehe dazu 52 Abs. 36 EStG. Bereits laufende oder spätere Versorgungsleistungen werden bei der ausgleichsberechtigten Person so besteuert, wie das Anrecht bei der ausgleichspflichtigen Person zu besteuern wäre. Es ist jedoch für jede Person die eigene Kohorte zu ermitteln und anzuwenden. Neuer 3 Nr. 55 b EStG Gemäß 3 Nr. 55 b Satz 1 EStG wird bei einer externen Teilung der Teil des Ausgleichswerts gestellt, der sonst zu steuerpflichtigen Einkünften führen würde. Es bleibt bei der Besteuerung in der Auszahlungsphase. Durch 3 Nr. 55 b Satz 2 EStG wird diese Steuerfreiheit für bestimmte Fallgestaltungen ausgeschlossen, da sich sonst eine Besteuerungslücke ergeben würde. Die Steuerfreiheit des 3 Nr. 55 a EStG gilt bei einer externen Teilung nicht, wenn die Übertragung auf ein System durchgeführt wird, in dem die Zahlungen aus der Altersversorgung anders versteuert werden. Das betrifft insbesondere einen Wechsel von einem in ein anderes der folgenden Systeme: betriebliche Altersversorgung (Direktzusage, Unterstützungskasse), Riester-Produkte (Zulage, Sonderausgaben-Abzug) und nach 3 Nr. 63 EStG e Anlageformen (Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds) mit voller Steuerpflicht der Leistungen (Kohortensystem) Lebensversicherungen mit Besteuerung des Wertunterschiedes nach 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG (ggf. mit Abgeltungssteuer) 11

2 Rentenversicherungen mit Besteuerung nur des Ertragsanteils nach 22 Nr. 1 Satz 3 Buchstabe a Doppelbuchstabe bb EStG Individuell oder nach 40 b EStG pauschal besteuerte Beiträge mit Steuerfreiheit der Auszahlung Der Versorgungsträger der ausgleichspflichtigen Person hat dem Versorgungsträger der ausgleichsberechtigten Person die für die Besteuerung der Leistungen erforderlichen Grundlagen mitzuteilen, außer diese sind dem Versorgungsträger der ausgleichsberechtigten Person bereits bekannt. HINWEISE: In bestimmten Fällen einer externen Teilung kann es nach 3 Nr. 55 b EStG dazu kommen, dass der ausgleichspflichtige Arbeitnehmer den Ausgleichswert 5 Satz 1 EStG versteuern muss bzw. die Riester-Förderung zurück zahlen muss. Wählt die ausgleichsberechtigte Person eine solche externe Teilung, ist die Zustimmung der ausgleichspflichtigen Person erforderlich. Das sollte durch den Arbeitgeber abgefragt werden, bevor unnötige Kosten für die Teilung entstehen. Beispiele: Übertragung aus einer nachgelagert als Versorgungsbezug steuerpflichtigen Direktzusage oder Unterstützungskasse in eine nur mit dem Ertragsanteil steuerpflichtige Rentenversicherung Übertragung aus er oder riestergeförderter Direktversicherung, Pensionskasse oder Pensionsfonds in eine nur mit dem Ertragsanteil steuerpflichtige Rentenversicherung Die Steuerpflicht kann vermieden werden durch einen Übertrag in die neue Versorgungsausgleichskasse. Siehe dazu Kapitel 3. Ergänzung in 19 Abs. 1 Nr. 2 EStG Leistungen, die eine ausgleichsberechtigte Person aufgrund der Teilung des Versorgungsanspruches aus einer Direktzusage oder Unterstützungskasse erhält, sind Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit. Es gelten also die Regeln für Versorgungsbezüge (Kohorte, KVdR). 12

3 Ergänzung in 22 Nr. 5 Satz 2 EStG Leistungen, die eine ausgleichsberechtigte Person aufgrund der Teilung des Versorgungsanspruches erhält, sind in dem Umfang nachgelagert steuerpflichtig, wie diese auch bei der ausgleichspflichtigen Person steuerpflichtig gewesen wären. Das betrifft insbesondere Leistungen aus übertragenen Beiträgen, die nach 3 Nr. 55 b Satz 1 EStG waren. Neuer 52 Abs. 36 Satz 10 EStG Um bei der Besteuerung der Erträge aus einem Versicherungsvertrag eine Gleichbehandlung beider Ehegatten zu gewährleisten, wird bei einer Teilung des Versorgungsanspruches der Zeitpunkt des Vertragsabschlusses fiktiv mit übertragen. In diesen Fällen ist das übertragene Anrecht wie ein Vertrag gegen Einmalbeitrag zu behandeln. Das ist wichtig z. B. in Verbindung mit der Steuerbefreiung für bis zum abgeschlossene Verträge (sog. alte Direktversicherungen und Pensionskassen) für die Berechnung der Frist für den en hälftigen Unterschiedsbetrag nach 20 Abs. 1 Nr. 6 Satz 2 EStG für seit dem abgeschlossene Lebensversicherungen die weitere Anwendung des 40 b EStG (der aus der Teilung entstandene Vertrag kann vom Ausgleichsberechtigten jedoch nicht weiter im Rahmen des 40 b EStG bespart werden). Ergänzung in 93 Abs. 1 a Satz 1 EStG Bei Riester-geförderten Beträgen führt die Teilung des Versorgungsanspruches dann nicht zu einer Rückzahlungsverpflichtung der Zulagen und Steuerersparnis nach 10 a Abs. 4 EStG, wenn das geförderte Altersvorsorgevermögen weiterhin bestimmungsgemäß verwendet wird. Beiträge des ersten und letzten Jahres der Ehezeit werden monatsweise zugeordnet, unabhängig vom tatsächlichen Zahlungstermin. Sowohl die ausgleichsverpflichtete als auch die ausgleichsberechtigte Person erhalten von der zentralen Stelle einen entsprechenden Feststellungsbescheid. Der Anbieter erhält von der zentralen Stelle einen Datensatz nach 90 Abs. 2 Satz 6 EStG. 13

4 Tab. 2.1: Überblick zu den steuerlichen Auswirkungen bei einer externen Teilung Durchführungsweg Steuerliche Behandlung zum Zeitpunkt der (bisher) beim (neu) beim Ausgleichsberechtigten Teilung beim Auszahlung beim Ausgleichsberechtigten Direktzusage, Unterstützungskas se Direktzusage, Unterstützungskasse Vertrag nach 3 Nr. 63 EStG, Riester- Vertrag steuerpflichtig als Versorgungsbezug nach 19 EStG in voller Höhe steuerpflichtig 5 EStG Basisrente (z. B. DRV, berufsständisches Versorgungswerk, Rürup- Vertrag) steuerpflichtig unter Anwendung des Kohortenprinzips Bis zum abgeschlossene private Rentenversicherung oder nach 40 b EStG pauschal versteuerte Direktversicherung / Pensionskasse steuerpflichtig Ertragsanteil steuerpflichtig 1 Satz 3 a) bb) EStG 14

5 Tab. 2.1: Überblick zu den steuerlichen Auswirkungen bei einer externen Teilung (Forts.) Durchführungsweg Steuerliche Behandlung zum Zeitpunkt der (bisher) beim (neu) beim Ausgleichsberechtigten Teilung beim Auszahlung beim Ausgleichsberechtigten Vertrag nach 3 Nr. 63 EStG, Riester-Vertrag Direktzusage, Unterstützungskasse Vertrag nach 3 Nr. 63 EStG, Riester- Vertrag steuerpflichtig als Versorgungsbezug nach 19 EStG in voller Höhe steuerpflichtig 5 EStG Basisrente (z. B. DRV, berufsständisches Versorgungswerk, Rürup- Vertrag) steuerpflichtig unter Anwendung des Kohortenprinzips Bis zum abgeschlossene private Rentenversicherung oder nach 40 b EStG pauschal versteuerte Direktversicherung / Pensionskasse steuerpflichtig Ertragsanteil steuerpflichtig 1 Satz 3 a) bb) EStG 15

6 Tab. 2.1: Überblick zu den steuerlichen Auswirkungen bei einer externen Teilung (Forts.) Durchführungsweg Steuerliche Behandlung zum Zeitpunkt der (bisher) beim (neu) beim Ausgleichsberechtigten Teilung beim Auszahlung beim Ausgleichsberechtigten Vertrag nach 40 b EStG Vertrag nach 40 b EStG Wie der ursprüngliche 40-b-Vertrag des Vertrag nach 3 Nr. 63 EStG, Riester- Vertrag in voller Höhe steuerpflichtig 5 EStG Basisrente (z. B. DRV, berufsständisches Versorgungswerk, Rürup- Vertrag) steuerpflichtig unter Anwendung des Kohortenprinzips bis zum abgeschlossene private Rentenversicherung steuerpflichtig Ertragsanteil steuerpflichtig 1 Satz 3 a) bb) EStG 16

über steuerpflichtige Leistungen aus einem Altersvorsorgevertrag oder aus einer betrieblichen Altersversorgung ( 22 Nr.

über steuerpflichtige Leistungen aus einem Altersvorsorgevertrag oder aus einer betrieblichen Altersversorgung ( 22 Nr. Datum der Absendung (Bezeichnung und Anschrift des Anbieters) (Bekanntgabeadressat) Wichtiger Hinweis: Diese Mitteilung informiert Sie über die Höhe der steuerpflichtigen Leistungen aus Ihrem Altersvorsorgevertrag

Mehr

Die steuerliche Begleitung des Versorgungsausgleichs

Die steuerliche Begleitung des Versorgungsausgleichs Die steuerliche Begleitung des Versorgungsausgleichs In den vergangenen Monaten nahm das BMF verschiedentlich zur steuerlichen Behandlung des Versorgungsausgleichs Stellung. Nachfolgend werden die für

Mehr

Das Alterseinkünftegesetz

Das Alterseinkünftegesetz Ausgangssituation: Gleichbehandlung von Renten und Pensionen Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 06.03.2002: unterschiedliche Besteuerung von Beamtenpensionen und Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung

Mehr

Einkommensteuerrechtliche Behandlung von Ausgleichszahlungen im Rahmen des Versorgungsausgleichs nach 10 Absatz 1 Nummer 1b EStG und 22 Nummer 1c EStG

Einkommensteuerrechtliche Behandlung von Ausgleichszahlungen im Rahmen des Versorgungsausgleichs nach 10 Absatz 1 Nummer 1b EStG und 22 Nummer 1c EStG Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Nur per E-Mail Oberste Finanzbehörden der Länder nachrichtlich: HAUSANSCHRIFT

Mehr

Mitteilung. für das Kalenderjahr. Grund für die Mitteilung:

Mitteilung. für das Kalenderjahr. Grund für die Mitteilung: Datum der Absendung (Bezeichnung und Anschrift des Anbieters) Wichtiger Hinweis: Diese Mitteilung informiert Sie über die Höhe der steuerpflichtigen Leistungen aus Ihrem Altersvorsorgevertrag oder aus

Mehr

Die steuerlichen Auswirkungen des AltEinkG

Die steuerlichen Auswirkungen des AltEinkG Die steuerlichen Auswirkungen des AltEinkG Das am 01.01.2005 in Kraft tretende Alterseinkünftegesetz (AltEinkG) hat einschneidende Auswirkungen auf die steuerliche Behandlung der Altersvorsorge. Mit ihm

Mehr

Kapitel 2. Besteuerung von Altersvorsorgeprodukten. Dr. Alexander Kling apl. Prof. Dr. Jochen Ruß. www.ifa-ulm.de

Kapitel 2. Besteuerung von Altersvorsorgeprodukten. Dr. Alexander Kling apl. Prof. Dr. Jochen Ruß. www.ifa-ulm.de Kapitel 2 Besteuerung von Altersvorsorgeprodukten Dr. Alexander Kling apl. Prof. Dr. Jochen Ruß www.ifa-ulm.de Vorbemerkung Die Besteuerung von Altersvorsorgeprodukten in Deutschland ist extrem komplex.

Mehr

2 Struktur der gesetzlichen Regelungen

2 Struktur der gesetzlichen Regelungen 2.1 Die sieben Grundregeln zur BAV Das Einkommensteuergesetz regelt sechs verschiedene Möglichkeiten der begünstigten zusätzlichen Altersvorsorge, die auch gleichzeitig genutzt werden können: 1. 3 Nr.

Mehr

Nur per E-Mail. Oberste Finanzbehörden der Länder. nachrichtlich: Bundesministerium für Arbeit und Soziales ... Bundesministerium des Innern

Nur per E-Mail. Oberste Finanzbehörden der Länder. nachrichtlich: Bundesministerium für Arbeit und Soziales ... Bundesministerium des Innern Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Nur per E-Mail HAUSANSCHRIFT Wilhelmstraße 97, 10117 Berlin Oberste Finanzbehörden

Mehr

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Leistungsmitteilung zur Einkommenssteuererklärung nach 22 Nr. 5 Satz 7 EStG

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Leistungsmitteilung zur Einkommenssteuererklärung nach 22 Nr. 5 Satz 7 EStG Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema Leistungsmitteilung zur Einkommenssteuererklärung nach 22 Nr. 5 Satz 7 EStG Inhalt: 1. Warum versendet die DRV KBS eine Leistungsmitteilung nach 22 Nr. 5

Mehr

Basiswissen BETRIEBLICHE VORSORGE

Basiswissen BETRIEBLICHE VORSORGE _ Basiswissen BETRIEBLICHE VORSORGE Machen Sie mehr aus Ihrem Gehalt Als Arbeitnehmer können Sie einen Teil Ihres Bruttogehalts in eine betriebliche Altersversorgung umwandeln. Netto merken Sie davon nur

Mehr

Vergleich Durchführungswege Direktversicherung, Pensionsfonds, Pensionskasse, Pensionszusage und Unterstützungskasse

Vergleich Durchführungswege Direktversicherung, Pensionsfonds, Pensionskasse, Pensionszusage und Unterstützungskasse Fachinformation Vergleich Durchführungswege Direktversicherung, Pensionsfonds, Pensionskasse, Pensionszusage und Unterstützungskasse Stand: April 2010 BA823_201004 O201 txt Inhalt Rechtsform des Anbieters

Mehr

Das Versorgungsausgleichsgesetz (VersAusglG) in der betrieblichen Altersversorgung

Das Versorgungsausgleichsgesetz (VersAusglG) in der betrieblichen Altersversorgung Das Versorgungsausgleichsgesetz (VersAusglG) in der betrieblichen Altersversorgung Der Versorgungsausgleich regelt die Verteilung von Versorgungsansprüchen zwischen den Eheleuten nach einer Scheidung.

Mehr

Vergleich Durchführungswege Direktversicherung, Pensionsfonds, Pensionskasse, Pensionszusage und Unterstützungskasse

Vergleich Durchführungswege Direktversicherung, Pensionsfonds, Pensionskasse, Pensionszusage und Unterstützungskasse Fachinformation Vergleich Durchführungswege Direktversicherung, Pensionsfonds, Pensionskasse, Pensionszusage und Unterstützungskasse Stand: Juli 2015 BA823_201507 txt Inhalt Rechtsform des Anbieters 1

Mehr

Einkommensteuerliche Behandlung von Altersvorsorgeaufwendungen und Altersbezugen

Einkommensteuerliche Behandlung von Altersvorsorgeaufwendungen und Altersbezugen Einkommensteuerliche Behandlung von Altersvorsorgeaufwendungen und Altersbezugen Neuregelungen durch das Alterseinkunftegesetz von Heinz Dahr \ Dipl. Finanzwirt (FH), Oberfinanzdirektion Koblenz \'. und

Mehr

Fragen und Antworten zur jährlichen Steuerbescheinigung* für Empfänger von Leistungen (Renten) der ZVK-KVBW

Fragen und Antworten zur jährlichen Steuerbescheinigung* für Empfänger von Leistungen (Renten) der ZVK-KVBW Fragen und Antworten zur jährlichen Steuerbescheinigung* für Empfänger von Leistungen (Renten) der ZVK-KVBW (*Leistungsmitteilung nach 22 Nr. 5 Satz 7 Einkommensteuergesetz (EStG)) Seite 1. Warum habe

Mehr

Anmerkungen zur Riester-Rente Für Fehler oder Irrtümer übernehmen wir keine Haftung.

Anmerkungen zur Riester-Rente Für Fehler oder Irrtümer übernehmen wir keine Haftung. Aktion Demokratische Gemeinschaft e.v. Februar 2002 Anmerkungen zur Riester-Rente Für Fehler oder Irrtümer übernehmen wir keine Haftung. Auf den folgenden Seiten sind Folien abgedruckt, die die wesentliche

Mehr

Starke Partner. Starke Vorsorge. MetallRente Eine gemeinsame Einrichtung von Gesamtmetall und IG Metall

Starke Partner. Starke Vorsorge. MetallRente Eine gemeinsame Einrichtung von Gesamtmetall und IG Metall Starke Partner. Starke Vorsorge. MetallRente Eine gemeinsame Einrichtung von Gesamtmetall und IG Metall 21. März 02 Sicherheit. Vorsorge. Zukunft. Unsere Produktphilosophie MetallRente bietet alle Durchführungswege

Mehr

Vergleich der fünf Durchführungswege im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung

Vergleich der fünf Durchführungswege im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung Vergleich der fünf e im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung Zusageart Unverfallbarkeit dem Grunde nach - Leistungszusage ( 1 Abs.1 BetrAVG) - Leistungszusage ( 1 Abs.1 BetrAVG) - beitragsorientierte

Mehr

Betriebliche Altersvorsorge

Betriebliche Altersvorsorge Betriebliche Altersvorsorge Kompetenz beweisen. Vertrauen verdienen. I. Allgemeines: Die Durchführung einer betrieblichen Altersvorsorge ist nur im 1. Dienstverhältnis möglich, d. h. der Arbeitnehmer legt

Mehr

zu Nr. 55 [Übertragungswert von Versorgungsanwartschaften] idf des AltEinkG v. 5.7.2004 (BGBl. I 2004, 1427; BStBl. I 2004, 554)

zu Nr. 55 [Übertragungswert von Versorgungsanwartschaften] idf des AltEinkG v. 5.7.2004 (BGBl. I 2004, 1427; BStBl. I 2004, 554) 3Nr. 55 3 Nr. 55 [Übertragungswert von Versorgungsanwartschaften] idf des AltEinkG v. 5.7.2004 (BGBl. I 2004, 1427; BStBl. I 2004, 554) Steuerfrei sind... 55. der in den Fällen des 4 Abs. 2 Nr. 2 und Abs.

Mehr

Christian Sawade BCA Kompetenzcenter Altersvorsorge

Christian Sawade BCA Kompetenzcenter Altersvorsorge Christian Sawade BCA Kompetenzcenter Altersvorsorge Einführung bav Grundlagen der bav Durchführungsweg: Schwerpunkt Direktversicherung Steuerfreiheit + nachgelagerte Besteuerung Sozialversicherung Ausscheiden

Mehr

Getrennte Wege faire Teilung.

Getrennte Wege faire Teilung. Überreicht von AsseCon Assekuranzmakler GmbH Ihr Ansprechpartner: Manfred Bock http://www.assecon.de email: mbo@assecon.de AsseCon - Leopoldstr. 70-80802 München Tel. 089/343 878 - Fax 089/343 979 Sitz

Mehr

erarbeitet durch den Ausschuss Steuerrecht der Bundesrechtsanwaltskammer

erarbeitet durch den Ausschuss Steuerrecht der Bundesrechtsanwaltskammer Stellungnahme der Bundesrechtsanwaltskammer zum Gesetzentwurf zur Neuregelung der einkommensteuerrechtlichen Behandlung von Altersvorsorgeaufwendungen und Altersbezügen (Alterseinkünftegesetz) erarbeitet

Mehr

Durchführungswege der bav

Durchführungswege der bav Durchführungswege der bav Düsseldorf, Januar 2004 Durchführungswege der bav 1 Durchführungswege Im Rahmen der bav bestehen nunmehr fünf verschiedene Gestaltungsformen, die als Durchführungswege bezeichnet

Mehr

AXER PARTNERSCHAFT. Die steuerliche Behandlung der Direktversicherung

AXER PARTNERSCHAFT. Die steuerliche Behandlung der Direktversicherung AXER PARTNERSCHAFT Köln Düsseldorf Uerdinger Str. 12 40474 Düsseldorf Fon 0211 / 43 83 56 0 Fax 0211 / 43 83 56 11 Eine Einheit der axis-beratungsgruppe Inhaltsverzeichnis Die steuerliche Behandlung der

Mehr

DIE DURCHFÜHRUNGSWEGE IM VERGLEICH: VOR- UND NACHTEILE

DIE DURCHFÜHRUNGSWEGE IM VERGLEICH: VOR- UND NACHTEILE DIE DURCHFÜHRUNGSWEGE IM VERGLEICH: VOR- UND NACHTEILE DIREKTVERSICHERUNG des s sehr geringer Verwaltungsaufwand kein Versorgungsrisiko, da sich die Ansprüche des s bzw. seiner Angehörigen unmittelbar

Mehr

Betriebliche Altersversorgung

Betriebliche Altersversorgung Konzept Direktversicherung 1 Übersicht Betriebliche Altersversorgung Jörg Wiechers, FH-Koblenz 05.07.2004 Arbeitgeber Arbeitsverhältnis Arbeitnehmer Beiträge Leistungen Versicherung 2 Vertragsgestaltung

Mehr

Betriebliche Altersvorsorge (bav)

Betriebliche Altersvorsorge (bav) Betriebliche Altersvorsorge (bav) Düsseldorf, Januar 2004 Betriebliche Altersvorsorge 1 Betriebliche Altersvorsorge (bav) Die betriebliche Altersversorgung in Deutschland hat Tradition. Seit Mitte des

Mehr

OBERFINANZDIREKTION KARLSRUHE

OBERFINANZDIREKTION KARLSRUHE OBERFINANZDIREKTION KARLSRUHE Oberfinanzdirektion Karlsruhe! Postfach 10 02 65! 76232 Karlsruhe An die Finanzämter Karlsruhe, 19.09.2005 Durchwahl (07 21) 9 26-26 58 Zimmer-Nr.: 203 Name: Frau Decker Verteiler

Mehr

Besondere Versicherungsbedingungen. Teilungsordnung

Besondere Versicherungsbedingungen. Teilungsordnung Besondere Versicherungsbedingungen Teilungsordnung Besondere Versicherungsbedingungen für die interne Teilung aufgrund des Gesetzes über den Versorgungsausgleich (Teilungsordnung) 1. Anwendungsbereich

Mehr

Erläuterungen zum Berechnungsbogen Altersvorsorge 2005

Erläuterungen zum Berechnungsbogen Altersvorsorge 2005 Berechnungsbogen Altersvorsorge 2005 Unser Tip: Unter www.steuertip-service.de können Sie den Berechnungsbogen Altersvorsorge 2005 als interaktives PDF-Formular herunterladen, sofort am Bildschirm ausfüllen

Mehr

Interessengemeinschaft deutscher und belgischer Grenzgänger Alterseinkünftegesetz für belgische Grenzgänger

Interessengemeinschaft deutscher und belgischer Grenzgänger Alterseinkünftegesetz für belgische Grenzgänger Alterseinkünftegesetz für belgische Grenzgänger Dipl. Finanzwirt Rolf Moeris Historie des dt. Rechts Beamte: Vollversteuerung der Pension lebenslang und Versorgungsfreibetrag Renter: Versteuerung mit dem

Mehr

3. Betriebliche Altersversorgung

3. Betriebliche Altersversorgung Gesamtdarstellung Altersvermögens- und Alterseinkünftegesetz 235 3. Betriebliche Altersversorgung 3.1 Gesamtdarstellung Altersvermögensgesetz und Alterseinkünftegesetz Das Altersvermögensgesetz hat seit

Mehr

Altersvorsorge - Kompendium

Altersvorsorge - Kompendium Altersvorsorge - Kompendium 2014 HonorarKonzept Drei Schichten der Altersvorsorge 3. Wertpapiere, z.b. Aktien, Investmentfonds Schicht - Kapitalanlageprodukte Kapitalbildende Lebens- u. Rentenversicherungen

Mehr

Bei Beginn der Rente vollendetes Lebensjahr des

Bei Beginn der Rente vollendetes Lebensjahr des Tabellenseite Einkommensteuergesetz 22 EStG 1 2004 geleisteten Beiträgen beruhen, welche oberhalb des Betrags des Höchstbeitrags zur gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt wurden; der Steuerpflichtige

Mehr

Ordnung für die Teilung von Lebensversicherungen aufgrund des Gesetzes über den Versorgungsausgleich (Teilungsordnung) in der Fassung vom 01.12.

Ordnung für die Teilung von Lebensversicherungen aufgrund des Gesetzes über den Versorgungsausgleich (Teilungsordnung) in der Fassung vom 01.12. Ordnung für die Teilung von Lebensversicherungen aufgrund des Gesetzes über den Versorgungsausgleich (Teilungsordnung) in der Fassung vom 01.12.2012 1. Anwendungsbereich Diese Teilungsordnung gilt für

Mehr

0306/2005. An die Vorstände der Lebensversicherungsunternehmen. Vorstände der Pensionsfonds. Vorstände der Pensionskassen

0306/2005. An die Vorstände der Lebensversicherungsunternehmen. Vorstände der Pensionsfonds. Vorstände der Pensionskassen 0306/2005 An die Vorstände der Lebensversicherungsunternehmen Vorstände der Pensionsfonds Vorstände der Pensionskassen Mitglieder und Gäste des Ausschusses für Steuerfragen der Lebensversicherung/Pensionsfonds

Mehr

Auszüge Alterseinkünftegesetz; Gesetzestext ab 1.1.2005

Auszüge Alterseinkünftegesetz; Gesetzestext ab 1.1.2005 1 ANLAGE 2 Auszüge Alterseinkünftegesetz; Gesetzestext ab 1.1.2005 EStG 3 Nr. 63, Fassung ab 1.1.2005 63. Beiträge des Arbeitgebers aus dem ersten Dienstverhältnis an einen Pensionsfonds, eine Pensionskasse

Mehr

Fragen und Antworten zur jährlichen Steuerbescheinigung* für Empfänger von Leistungen (Renten) der ZVK-KVBW

Fragen und Antworten zur jährlichen Steuerbescheinigung* für Empfänger von Leistungen (Renten) der ZVK-KVBW Fragen und Antworten zur jährlichen Steuerbescheinigung* für Empfänger von Leistungen (Renten) der ZVK-KVBW (*Leistungsmitteilung nach 22 Nr. 5 Satz 7 Einkommensteuergesetz (EStG)) Seite 1. Warum habe

Mehr

Kennen Sie schon die "Vervielfältigungsregelungen"?

Kennen Sie schon die Vervielfältigungsregelungen? Kennen Sie schon die "Vervielfältigungsregelungen"? Wer aus einem Unternehmen ausscheidet und sich abfinden lässt, bekommt leicht den Eindruck, dass auch das Finanzamt abgefunden sein will. Arbeitnehmer

Mehr

Abkürzungsverzeichnis... A. Einleitung... 1. B. Historie des Versorgungsausgleichs... 5

Abkürzungsverzeichnis... A. Einleitung... 1. B. Historie des Versorgungsausgleichs... 5 Abkürzungsverzeichnis... XV A. Einleitung... 1 B. Historie des Versorgungsausgleichs... 5 C. Der Versorgungsausgleich seit dem 1. September 2009... 7 I. Struktur des neuen Versorgungsausgleichs und Reformkonzept...

Mehr

Informationsdienst. Betriebliche Altersversorgung Letzte Aktualisierung: Januar 2009

Informationsdienst. Betriebliche Altersversorgung Letzte Aktualisierung: Januar 2009 Betriebliche Altersversorgung Letzte Aktualisierung: Januar 2009 Inhaltsverzeichnis 1 Allgemeines 2 Die betriebliche Altersversorgung 3 Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung 3.1 Direktzusage

Mehr

Die betriebliche Altersversorgung (bav)

Die betriebliche Altersversorgung (bav) Pferdemarkt 4 45127 Essen T 0201 810 999-0 F 0201 810 999-90 email info@fairrat.de Die betriebliche Altersversorgung (bav) Jeder Arbeitnehmer hat nun einen Rechtsanspruch auf eine betriebliche Altersversorgung

Mehr

Sofern der Ausgleichswert weniger als 1.000 EUR beträgt, findet eine externe Teilung gem. 14 VersAusglG statt (vgl. Ziffer 6).

Sofern der Ausgleichswert weniger als 1.000 EUR beträgt, findet eine externe Teilung gem. 14 VersAusglG statt (vgl. Ziffer 6). Ordnung für die Teilung von fondsgebundenen Lebensversicherungen aufgrund des Gesetzes über den Versorgungsausgleich (Teilungsordnung) in der Fassung vom 01.12.2012 1. Anwendungsbereich Diese Teilungsordnung

Mehr

Ordnung für die Teilung von Lebensversicherungen aufgrund des Gesetzes über den Versorgungsausgleich (Teilungsordnung) in der Fassung vom 01.09.

Ordnung für die Teilung von Lebensversicherungen aufgrund des Gesetzes über den Versorgungsausgleich (Teilungsordnung) in der Fassung vom 01.09. Ordnung für die Teilung von Lebensversicherungen aufgrund des Gesetzes über den Versorgungsausgleich (Teilungsordnung) in der Fassung vom 01.09.2009 1. Anwendungsbereich Diese Teilungsordnung gilt für

Mehr

10 a Einkommensteuergesetz- Zusätzliche Altersvorsorge (EStG) 82 Abs. 2 Einkommenssteuergesetz - Altersvorsorgebeiträge (EstG)

10 a Einkommensteuergesetz- Zusätzliche Altersvorsorge (EStG) 82 Abs. 2 Einkommenssteuergesetz - Altersvorsorgebeiträge (EstG) Steuerliche Förderung bav Für die Durchführungsformen Pensionsfonds (Rentenfonds), Pensionskasse (Rentenkassen) und Direktversicherung hat der Gesetzgeber eine steuerliche Förderung gemäß 10 a Einkommensteuergesetz

Mehr

Das Alterseinkünftegesetz - Wichtige Neuregelungen für Erwerbstätige und Rentner ab dem 1.1.2005

Das Alterseinkünftegesetz - Wichtige Neuregelungen für Erwerbstätige und Rentner ab dem 1.1.2005 Das Alterseinkünftegesetz - Wichtige Neuregelungen für Erwerbstätige und Rentner ab dem 1.1.2005 Inhaltsverzeichnis 1. Die künftige Förderung der Vorsorgeaufwendungen a) Die Basisversorgung (erste Gruppe)

Mehr

RAINER W. HORN. Direktversicherung. Diplom-Betriebswirt

RAINER W. HORN. Direktversicherung. Diplom-Betriebswirt Direktversicherung Inhalt 1 Aktueller Überblick 2 Die vertraglichen Regelungen 2.1 Entgeltumwandlung 2.2 Arbeitszeitkonten 3 Begriffliche Bestimmung 4 Rechtslage für Altpolicen 5 Rechtslage seit 2005 1

Mehr

Information zur Portabilität der betrieblichen Altersversorgung bei Arbeitgeberwechsel Version 1.04 vom 01.01.2013. Inhaltsverzeichnis

Information zur Portabilität der betrieblichen Altersversorgung bei Arbeitgeberwechsel Version 1.04 vom 01.01.2013. Inhaltsverzeichnis Information zur Portabilität der betrieblichen Altersversorgung bei Arbeitgeberwechsel Version 1.04 vom Inhaltsverzeichnis 1. Definition 2 2. Inhalt des 4 BetrAVG 2 3. Das Recht eines Arbeitnehmers auf

Mehr

VORTRAGSVERANSTALTUNG

VORTRAGSVERANSTALTUNG VORTRAGSVERANSTALTUNG Betriebliche Altersvorsorge Eckpunkte der Rentenreform Durchführungswege für die betriebliche Altersvorsorge Betriebliche Altersvorsorge im Vergleich zur Riester-Rente Weitere Informationen

Mehr

Betriebliche Altersvorsorge muss sich für alle rechnen Individuelle Konzepte für Unternehmen und Mitarbeiter.

Betriebliche Altersvorsorge muss sich für alle rechnen Individuelle Konzepte für Unternehmen und Mitarbeiter. Vorsorge Betriebliche Altersvorsorge muss sich für alle rechnen Individuelle Konzepte für Unternehmen und Mitarbeiter. Betriebliche Altersvorsorge Betriebliche Altersvorsorge, die sich für alle rechnet.

Mehr

Umwandlung von Wertguthaben in Ansprüche auf betriebliche Altersversorgung: Steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Aspekte

Umwandlung von Wertguthaben in Ansprüche auf betriebliche Altersversorgung: Steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Aspekte Umwandlung von Wertguthaben in Ansprüche auf betriebliche Altersversorgung: Steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Aspekte Prof. Dr. Dietmar Wellisch, StB Wellisch Steuerberatungsgesellschaft mbh,

Mehr

Versicherungskonsortium Presse-Versorgung Federführender Versicherer Allianz Lebensversicherungs-AG

Versicherungskonsortium Presse-Versorgung Federführender Versicherer Allianz Lebensversicherungs-AG Versicherungskonsortium Ordnung für die Teilung von Lebensversicherungen aufgrund des Gesetzes über den Versorgungsausgleich (Teilungsordnung) in der Fassung vom 01.12.2012 1. Anwendungsbereich Diese Teilungsordnung

Mehr

Altersvorsorge. Auch im Alter gut Leben!

Altersvorsorge. Auch im Alter gut Leben! Altersvorsorge Auch im Alter gut Leben! Durch ein sinkendes Rentenniveau und eine zukünftig stärkere Rentenbesteuerung wachsen die Versorgungslücken und somit der Bedarf an zusätzlicher Altervorsorge.

Mehr

für: Die Auswertung wurde erstellt von: Marsing Finanzberatung Reinhard Marsing Albrecht-Dürer-Str. 2 91336 Heroldsbach

für: Die Auswertung wurde erstellt von: Marsing Finanzberatung Reinhard Marsing Albrecht-Dürer-Str. 2 91336 Heroldsbach Anforderungsprofil für: Die Auswertung wurde erstellt von: Marsing Finanzberatung Reinhard Marsing Albrecht-Dürer-Str. 2 91336 Heroldsbach Telefon: Telefax: E-Mail: Internet: Datum: 09190 / 99 55 46 09190

Mehr

LVM-Pensionsfonds LVM-Unterstützungskasse. Geben Sie Ihre Pensionszusage in unsere Hände: Dann haben Sie Ihre Altersversorgung fest im Griff!

LVM-Pensionsfonds LVM-Unterstützungskasse. Geben Sie Ihre Pensionszusage in unsere Hände: Dann haben Sie Ihre Altersversorgung fest im Griff! LVM-Pensionsfonds LVM-Unterstützungskasse Geben Sie Ihre Pensionszusage in unsere Hände: Dann haben Sie Ihre Altersversorgung fest im Griff! Die Übertragung von Pensionsverpflichtungen auf den LVM-Pensionsfonds

Mehr

Alterseinkünftegesetz

Alterseinkünftegesetz Ausgangspunkt für die Reform Alterseinkünftegesetz Neuordnung der steuerrechtlichen Behandlung von Altersvorsorgeaufwendungen und Altersbezügen Eckpunkte der Reform: für Vorsorgeaufwendungen eine nachgelagerte

Mehr

Allianz Lebensversicherungs-AG

Allianz Lebensversicherungs-AG Ordnung für die Teilung von Lebensversicherungen aufgrund des Gesetzes über den Versorgungsausgleich (Teilungsordnung) in der Fassung vom 01.02.2010 1. Anwendungsbereich Diese Teilungsordnung gilt für

Mehr

Prof. Dr. Ludewig + Sozien

Prof. Dr. Ludewig + Sozien A. Grundinformationen zum Alterseinkünftegesetz I. Hintergründe und Zielsetzung 1. Auslöser der Reform ist ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 06.03.2002, in dem die unterschiedliche Besteuerung

Mehr

Die betriebliche Altersversorgung

Die betriebliche Altersversorgung 1 Die betriebliche Altersversorgung 1. Was ist die betriebliche Altersversorgung? In der Vergangenheit trug sie nur wenig zum Alterseinkommen der Deutschen bei. Doch inzwischen ist die Alters- und Hinterbliebenenvorsorge

Mehr

Steuerliche Behandlung von Versicherungen Personenversicherungen

Steuerliche Behandlung von Versicherungen Personenversicherungen Steuerliche Behandlung von Versicherungen Personenversicherungen Versicherungsart Beitragszahlung Leistung Berufsunfähigkeitsversicherung 1. Schicht (Rürup-Rente) Aufwendungen zur Altersvorsorge nach 10

Mehr

OBERFINANZDIREKTION KARLSRUHE

OBERFINANZDIREKTION KARLSRUHE OBERFINANZDIREKTION KARLSRUHE Oberfinanzdirektion Karlsruhe! Postfach 10 02 65! 76232 Karlsruhe An die Finanzämter Karlsruhe, 03.09.2007 Durchwahl (07 21) 9 26-24 20 Zimmer-Nr.: 301 Name: Hr. Schustek

Mehr

Das Alterseinkünftegesetz

Das Alterseinkünftegesetz Das Alterseinkünftegesetz Auswirkungen auf die betriebliche Altersversorgung Dieses Dokument enthält vertrauliche Informationen. Die Weitergabe an Dritte, Verbreitung oder Veröffentlichung des Inhaltes

Mehr

Referent. Christiane Droste-Klempp Magister Volkswirtschaftslehre/Germanistik/Geschichte

Referent. Christiane Droste-Klempp Magister Volkswirtschaftslehre/Germanistik/Geschichte Betriebliche Altersversorgung, 27. August 2015 Referent Magister Volkswirtschaftslehre/Germanistik/Geschichte 1995 bis 1999 Tätigkeit in der Personalbetreuung und Entgeltabrechnung 1999 bis 2001 Einführung

Mehr

1. Einkünfte aus wiederkehrenden Bezügen, soweit sie nicht zu den in 2 Absatz 1 Nummer 1 bis 6 bezeichneten

1. Einkünfte aus wiederkehrenden Bezügen, soweit sie nicht zu den in 2 Absatz 1 Nummer 1 bis 6 bezeichneten Einkommensteuergesetz TK Lexikon Arbeitsrecht 22-23 g) Sonstige Einkünfte ( 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 7) 22 Arten der sonstigen Einkünfte HI43576 HI43577 Sonstige Einkünfte sind 1. Einkünfte aus wiederkehrenden

Mehr

KAV. Rundschreiben V 04/2008. 22. Januar 2008. Sehr geehrte Damen und Herren,

KAV. Rundschreiben V 04/2008. 22. Januar 2008. Sehr geehrte Damen und Herren, KAV Rundschreiben V 04/2008 Kommunaler Arbeitgeberverband Sachsen-Anhalt e. V. Jahressteuergesetz 2007 (JStG 2007); Auswirkungen auf die Entgeltumwandlung nach dem TV- EUmw/VKA 22. Januar 2008 Sehr geehrte

Mehr

Allgemeine Information zum Versorgungsausgleich

Allgemeine Information zum Versorgungsausgleich Regierungspräsidium Kassel Allgemeine Information zum Versorgungsausgleich 1. Versorgungsausgleich Wird eine Ehe geschieden, sorgt der Versorgungsausgleich dafür, dass die Versorgungsanrechte aus den gemeinsamen

Mehr

Betriebliche Altersversorgung nach 3.63 EStG

Betriebliche Altersversorgung nach 3.63 EStG nach 3.63 EStG präsentiert von Gerhard Schneider geprüfter Fachberater für betriebliche Altersversorgung Grundsätzliche Fragestellungen Wer kann versorgt werden? Wer handelt? Was wird abgesichert? Wann

Mehr

1 Grundsätzliches zur Altersversorgung

1 Grundsätzliches zur Altersversorgung 1 Grundsätzliches zur Altersversorgung 1.1 Abgrenzung Altersvorsorge und Altersversorgung Unter dem Begriff der Altersvorsorge versteht man im Allgemeinen alle Aktivitäten zum Ansparen von Vermögen, das

Mehr

INFORMATIONEN ZU GENERATION BASIC PLUS

INFORMATIONEN ZU GENERATION BASIC PLUS FÜR DEN STEUERBERATER INFORMATIONEN ZU GENERATION BASIC PLUS Als Steuerberater obliegt es Ihnen, die steuerlichen Belange Ihrer Mandanten zu optimieren. In diesem Zusammenhang bietet Canada Life das Produkt

Mehr

Wir möchten Sie heute über die wesentlichen Inhalte und Folgen dieses Gesetz informieren.

Wir möchten Sie heute über die wesentlichen Inhalte und Folgen dieses Gesetz informieren. Neuerungen bei der Besteuerung von "Alterseinkünften" Am 1. Januar 2005 wird das Alterseinkünftegesetz in Kraft treten. Wir möchten Sie heute über die wesentlichen Inhalte und Folgen dieses Gesetz informieren.

Mehr

INFORMATION FÜR ARBEITGEBER ZU AKTUELLEN ÄNDERUNGEN IN DER STEUERLICHEN BEHAND- LUNG VON GRUPPENUNFALLVERSICHERUNGEN STAND 2010

INFORMATION FÜR ARBEITGEBER ZU AKTUELLEN ÄNDERUNGEN IN DER STEUERLICHEN BEHAND- LUNG VON GRUPPENUNFALLVERSICHERUNGEN STAND 2010 Kundeninformation Erfahrung seit 1949. Innovativ bis heute. Siegemund Versicherungsvermittlung GmbH & Co. KG August-Siebert-Straße 11-13, 60323 Frankfurt a. M. Mehrfachagentur Tel.: 069 / 955 219-0, Fax:

Mehr

TROISDORF ALTERSVORSORGEZULAGE ( RIESTER-ZULAGE )

TROISDORF ALTERSVORSORGEZULAGE ( RIESTER-ZULAGE ) TROISDORF ALTERSVORSORGEZULAGE ( RIESTER-ZULAGE ) Stand: 6. März 2007 INHALT Seite Der Staat fördert die Altersvorsorge 3 Wer kann die Förderung erhalten? 3 Welche Mindesteigenbeiträge muss ich leisten?

Mehr

... top aktuell! Besteuerung in der Auszahlphase

... top aktuell! Besteuerung in der Auszahlphase Gesetzliche Rente Die Aussichten für die gesetzliche Rente sind düster. Fehler der Vergangenheit können kaum noch korrigiert werden. Damit die Systeme nicht endgültig kollabieren und auch dem einzelnen

Mehr

Zusammenfassung des Alterseinkünftegesetzes (Alt EinKG) Alters- Einkünftegesetz 3 Schichtenmodell

Zusammenfassung des Alterseinkünftegesetzes (Alt EinKG) Alters- Einkünftegesetz 3 Schichtenmodell Zusammenfassung des Alterseinkünftegesetzes (Alt EinKG) Alters- Einkünftegesetz 3 Schichtenmodell 1. Schicht Basisversorgung - gesetzliche Rente - berufsständige Versorgungswerke und Landwirtschaftliche

Mehr

Das Einmaleins der bav-praxis

Das Einmaleins der bav-praxis Thomas Fromme Mit Unterstützung von Andreas Nareuisch Das Einmaleins der bav-praxis DATAKONTEXT Das zum 01. 01. 2005 in Kraft getretene Alterseinkünftegesetz führt im Zusammenspiel mit dem schon seit dem

Mehr

Betriebliche Altersversorgung

Betriebliche Altersversorgung TK-Firmenkundenservice 0800-285 85 87 60 Mo. bis Do. 7 bis 18 Uhr und Fr. 7 bis 16 Uhr (gebührenfrei innerhalb Deutschlands) Fax 040-85 50 60 56 66 www.firmenkunden.tk.de E-Mail: firmenkunden@tk.de Techniker

Mehr

Auszug aus dem Einkommensteuergesetz 2002 (EStG 2002) (in der Fassung des Alterseinkünftegesetzes aus ABA 4/2004)

Auszug aus dem Einkommensteuergesetz 2002 (EStG 2002) (in der Fassung des Alterseinkünftegesetzes aus ABA 4/2004) Auszug aus dem Einkommensteuergesetz 2002 (EStG 2002) (in der Fassung des Alterseinkünftegesetzes aus ABA 4/2004) Steuerfrei sind 3 Steuerfreie Einnahmen (55) der in den Fällen des 4 Abs. 2 Nr. 2 und Abs.

Mehr

Betriebliche Altersversorgung

Betriebliche Altersversorgung Betriebliche Altersversorgung A. Begriff Betriebliche Altersversorgung i. S. d. 1 BetrAVG liegt vor, wenn dem Arbeitnehmer aus Anlass seines Arbeitsverhältnisses vom Arbeitgeber Leistungen zur Absicherung

Mehr

Steuerliche Förderung der betrieblichen Altersversorgung - BMF-Schreiben vom 05. Februar 2008 -

Steuerliche Förderung der betrieblichen Altersversorgung - BMF-Schreiben vom 05. Februar 2008 - Firmenvorsorge - Info Steuerrecht - Steuerliche Förderung der betrieblichen Altersversorgung - BMF-Schreiben vom 05. Februar 2008 - Wiesbaden, 12.05.2008 Mit seinem Schreiben vom 17. November 2004 hatte

Mehr

Betriebliche Altersversorgung

Betriebliche Altersversorgung Zusätzliche Altersvorsorge Betriebliche Altersversorgung > Das Plus vom Arbeitgeber > Gestaltungsmöglichkeiten > Staatliche Förderung Betriebliche Altersversorgung das Plus vom Arbeitgeber Betriebliche

Mehr

B OCHUMER V ERBAND. Teilungsrichtlinie

B OCHUMER V ERBAND. Teilungsrichtlinie B OCHUMER V ERBAND Teilungsrichtlinie Diese Teilungsrichtlinie gilt für die Fälle, in denen ein gegenwärtiger oder früherer Mitarbeiter oder eine gegenwärtige oder frühere Mitarbeiterin (nachfolgend für

Mehr

Allianz Pensionskasse AG

Allianz Pensionskasse AG Ordnung für die Teilung von Lebensversicherungen aufgrund des Gesetzes über den Versorgungsausgleich (Teilungsordnung) in der Fassung vom 01.12.2012 1. Anwendungsbereich Diese Teilungsordnung gilt für

Mehr

Swiss Life Vorsorge-Know-how

Swiss Life Vorsorge-Know-how Swiss Life Vorsorge-Know-how Thema des Monats: Sofortrente Inhalt: Sofortrente, Ansparrente Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Sofortrente nach Maß Verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten. Sofortrente und

Mehr

Richtlinie. zum Versorgungsausgleich gemäß 58a Abs. 1 VAPS. Richtl VersAusgl. der Versorgungsanstalt der Deutschen Bundespost

Richtlinie. zum Versorgungsausgleich gemäß 58a Abs. 1 VAPS. Richtl VersAusgl. der Versorgungsanstalt der Deutschen Bundespost VERSORGUNGSANSTALT DER DEUTSCHEN BUNDESPOST Der Vorstand: Beschlussfassung XV./14. Sitzung am 05.10.2010 VAP Richtlinie zum Versorgungsausgleich gemäß 58a Abs. 1 VAPS Richtl VersAusgl der Versorgungsanstalt

Mehr

Starke Partner. Starke Vorsorge.

Starke Partner. Starke Vorsorge. Starke Partner. Starke Vorsorge. Pressegespräch Pensionsfonds am 28. Juni 2002 in Frankfurt Björn Schütt-Alpen Geschäftsführer MetallRente GbR, Berlin Angebot MetallRente MetallDirektversicherung MetallPensionskasse

Mehr

Sehr geehrter Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen! Mit der Verabschiedung des Alterseinkünftegesetzes wurde im

Sehr geehrter Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen! Mit der Verabschiedung des Alterseinkünftegesetzes wurde im Sehr geehrter Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen! Mit der Verabschiedung des Alterseinkünftegesetzes wurde im vergangenen Jahr die einkommensteuerrechtliche Behandlung von Altersvorsorgeaufwendungen

Mehr

Die betriebliche Altersversorgung aus der Sicht des Unternehmers

Die betriebliche Altersversorgung aus der Sicht des Unternehmers Die betriebliche Altersversorgung aus der Sicht des Unternehmers Allgemeine Rentensituation Überblick der möglichen Durchführungswege Merkmale aus der Sicht des Arbeitgebers Umsetzung im Unternehmen Die

Mehr

Inhaltsübersicht. Vorwort 2 Wie sieht unser Altersvorsorge-System

Inhaltsübersicht. Vorwort 2 Wie sieht unser Altersvorsorge-System 1 Inhaltsübersicht Vorwort 2 Wie sieht unser Altersvorsorge-System aus? 3 Von Säulen zu Schichten 3 Dienachgelagerte Besteuerung 3 Steuerersparnis-Effekt durch AltEinkG undbürgerentlastungsgesetz 5 Die

Mehr

Kapitel 4 Ergänzende Vorsorge und Finanzstrategie

Kapitel 4 Ergänzende Vorsorge und Finanzstrategie 102 Kapitel 4 Ergänzende Vorsorge und Finanzstrategie Finanzielle Nachteile vermeiden Die Regelungen zum vorzeitigen Renteneintritt sind immer restriktiver geworden und bringen für Betroffene mehr denn

Mehr

2. Betriebliche Altersversorgung

2. Betriebliche Altersversorgung 2. Betriebliche Altersversorgung Die betriebliche Altersversorgung wird nicht nur von dem AltEinKG geregelt. Es ist hier auch das Betriebsrentengesetz (BetrAVG) zu beachten. 1b Abs. 1 bis 4 BetrAVG führen

Mehr

Sparteninformation Riester-Rente

Sparteninformation Riester-Rente Riester-Rente Schon jetzt an später denken Informationsmaterial Wunsiedler Str. 7 95032 Hof/Saale Tel: 09281/7665133 Fax: 09281/7664757 E-Mail: info@anders-versichert.de Web: www.anders-versichert.de facebook:

Mehr

OBERFINANZDIREKTION KARLSRUHE

OBERFINANZDIREKTION KARLSRUHE OBERFINANZDIREKTION KARLSRUHE Oberfinanzdirektion Karlsruhe Postfach 10 02 65 76232 Karlsruhe An die Finanzämter Überarbeitet am 17.01.2014 Karlsruhe, 03.09.2007 Durchwahl (07 21) 9 26-26 67 Name: Fr.

Mehr

Die Freiwillige Versicherung der Zusatzversorgungskasse Thüringen (ZVK) Produktinformationsblatt... 2. Vertragsinformationen... 4

Die Freiwillige Versicherung der Zusatzversorgungskasse Thüringen (ZVK) Produktinformationsblatt... 2. Vertragsinformationen... 4 Die Freiwillige Versicherung der Zusatzversorgungskasse Thüringen (ZVK) Inhaltsverzeichnis Produktinformationsblatt... 2 1. Welchen Versicherungsvertrag bieten wir Ihnen an?... 2 2. Welche Risiken umfasst

Mehr

Versicherungskonsortium Presse-Versorgung Federführender Versicherer Allianz Lebensversicherungs-AG

Versicherungskonsortium Presse-Versorgung Federführender Versicherer Allianz Lebensversicherungs-AG Ordnung für die Teilung von Lebensversicherungen aufgrund des Gesetzes über den Versorgungsausgleich (Teilungsordnung) in der Fassung vom 01.01.2010 1. Anwendungsbereich Diese Teilungsordnung gilt für

Mehr

Vorwort Nur einige wenige Neuerungen im Überblick:

Vorwort Nur einige wenige Neuerungen im Überblick: Vorwort Im Handbuch für Lohnsteuer und Sozialversicherung 2015 sind die für die Lohnabrechnung bedeutsamen Änderungen der bis zum 1.1.2015 im Bundesgesetzblatt veröffentlichten Gesetze und Verordnungen

Mehr

Das Alterseinkünftegesetz. Eine Einführung 04.11.05

Das Alterseinkünftegesetz. Eine Einführung 04.11.05 Das Alterseinkünftegesetz Eine Einführung 041105 1 Die Inhalte Deutschland altert Die Folgen Die drei Vorsorge-Schichten Die neue Basisrente (Rürup) Betriebliche Altersversorgung und Riester Die herkömmlichen

Mehr

Kapitalanlage und Steuern Themenbrief 30/2011 Steuerliche Behandlung der Direktversicherung

Kapitalanlage und Steuern Themenbrief 30/2011 Steuerliche Behandlung der Direktversicherung Kapitalanlage und Steuern Themenbrief 30/2011 Steuerliche Behandlung der Direktversicherung 25.07.2011 Inhaltsverzeichnis 1. Einführung... 2 2. Rechtslage bis Ende 2004... 2 3. Definition der betrieblichen

Mehr

Förderung der freiwilligen Altersvorsorge in Deutschland: Staatliche Bevormundung und schwache Anreize

Förderung der freiwilligen Altersvorsorge in Deutschland: Staatliche Bevormundung und schwache Anreize Institute for Research in Economic and Fiscal issues IREF Policy Paper Series Förderung der freiwilligen Altersvorsorge in Deutschland: Staatliche Bevormundung und schwache Anreize Ein Vergleich staatlicher

Mehr