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1 8 Steuern mit der! - Band Kapitel 2: Grundfunktionen 2 Grundfunktionen 2. UD-Verknüpfung (AD) Eine UD-Verknüpfung ist eine logische Funktion mit mindestens zwei voneinander unabhängigen, binären Eingangsvariablen und einer binären Ausgangsvariable. Die Ausgangsvariable nimmt nur dann den Wert an, wenn alle Eingangsvariablen den Wert führen. Grundsätzlich werden folgende Darstellungsformen für die Beschreibung logischer Funktionen verwendet: Wertetabelle Signal-Zeit-Plan Stromlaufplan t 0 0 t t Funktionsplan (FUP) Funktionsgleichung =! = 2.. Einführungsbeispiel Der Stempel einer Stanze darf nur dann herausfahren, wenn beide Handtaster gleichzeitig gedrückt sind. ur wenn UD gedrückt sind, wird der Stempel ausgefahren. Somit ergibt sich eine UD-Verknüpfung. ur wenn beide Eingangsvariablen (Taster und ) den logischen Wert führen, nimmt die Ausgangsvariable (Stempel) den logischen Wert an. 2.. Umsetzung auf die Symbol -Beschaltung Kommentar Taster, Schließer Taster 2, Schließer Schütz, Stempel L Verdrahtungsplan der F L I3 I4 I5 I6 I7 I8 SIEES! 230 RC ESC OK Q2 Q3 Q4

2 Steuern mit der! - Band Kapitel 4: Abfrage von digitalen Eingangssignalen 9 4 Abfrage von digitalen Eingangssignalen 4. Allgemeines Das Ansteuern von Eingängen der -Baugruppen erfolgt meist mit digitalen Signalen mittels Schaltkontakten in Form von Schließern und Öffnern, den so genannten Gebern. Dabei besteht die öglichkeit, die Eingänge sowohl auf den Signalzustand als auch auf den Signalzustand 0 steuerungstechnisch abzufragen. Folgende Verhältnismäßigkeiten sollten berücksichtigt werden: Geberkontakte und deren schaltungstechnischer Zustand Programmtechnische Auswertung Der Geber ist ein Der Geber ist Signalzustand am Eingang betätigt Schließer nicht betätigt 0 Öffner betätigt 0 nicht betätigt Beispiele mit Schließer- und Öffnerkontakten Die Leuchte soll eingeschaltet werden, wenn betätigt und nicht betätigt ist. softwareseitig invertiert softwareseitig invertiert

3 Übungsaufgaben 7.2. Übung I Steuern mit der! - Band Kapitel 7: erker Stromlaufplan Symbol -Beschaltung biss8 bisi8 erker bis 4 S3 S4 S7 S5 S6 S ! Ergänzen Sie a) Funktionsgleichung =!! I3 2=I4 3=I6 4=I7 =" b) Funktionsplan

4 Steuern mit der! - Band Kapitel 8: Steuerungen mit Speicherverhalten Impulsschalter Eine Impulsschaltung soll mit Hilfe eines RS-Speichers realisiert werden, d.h. bei jeder Betätigung von soll am Ausgang des Speichers ein Signalwechsel erfolgen. Z S Z2 R Q! Ergänzen Sie a) Wertetabellen UD-Funktion I UD-Funktion II RS-Speicher Z Z2 Z Z2 b) Funktionsgleichung = " Umsetzung der Funktion auf die Editieren Sie die beschriebene Schaltung und testen Sie die Funktion! Überprüfung der Funktion JA EI # c) Beschreiben Sie die Vor- und achteile dieser Schaltung. Vorteile: achteile:

5 Steuern mit der! - Band Kapitel 3: Projektbezogene Aufgaben 95 3 Projektbezogene Aufgaben Die Aufgaben in diesem Kapitel dienen der Wiederholung und Vertiefung der bisher erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten. Die Aufgabenstellungen können dabei - unter Berücksichtigung der Vorkenntnisse der Teilnehmer bzw. der zur Verfügung stehenden Zeit und Ausstattung - in ihrer Gesamtheit oder modular bearbeitet werden. 3. Förderbandsteuerung Für die dargestellte Förderbandanlage ist eine Steuerung mit der zu entwickeln. Technologieschema Silo Transportstrecke II Schieber Y Transportstrecke I otor Wagen II S6 otor 3 otor 2 S4 Wagen I Waage II Waage I S7 S5 Funktionsbeschreibung Das Befüllen der Transportwagen soll automatisch vorgenommen werden. Die Füllstände der Wagen werden über die jeweiligen Waagen erfasst. Ist die entsprechende Füllmenge erreicht, wird dieser Zustand mittels der an den Waagen angebrachten Sensoren in Form einer Signaländerung der Steuerung zugeführt. Weiterhin wird die Positionsabfrage der Wagen mit den im Technologieschema dargestellten Sensoren erfasst. Die Steuerung ist so auszulegen, das die Förderbänder nur angesteuert werden können, wenn sich die Wagen in der entsprechenden Position befinden. Grundsätzlich kann nur einer der Wagen befüllt werden; beginnend mit dem Wagen, der sich zuerst in der Füllposition befindet. Sollten sich beide Wagen zeitgleich in der Füllposition einfinden, so ist für den Wagen I eine Vorrangschaltung zu realisieren. Die otoren 2 und 3 dürfen nicht gemeinsam betrieben werden. Die Wagen werden von externen aschinen positioniert und sind steuerungstechnisch nicht zu berücksichtigen. Das agnetventil Y wird pneumatisch betrieben, d.h. bei Ansteuerung der agnetspule öffnet das Ventil, nach dem Abschalten der Steuerspannung schließt das Ventil automatisch.

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