Finanzielle Repression erschwert Kapitalerhalt 6,00 % 5,00 % 4,00 % 3,00 % Inflationsrate Euroland ** 2,5 % 2,00 % 1,00 % 0,00 %

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1 BKC aktuell Dezember 2012 Finanzielle Repression erschwert Kapitalerhalt >>> In allen vier großen Währungsräumen der Welt Großbritannien, USA, Japan und in der Eurozone ist seit einiger Zeit zu beobachten, dass die Anlagezinsen für sichere Investitionen unter den jeweils vorherrschenden Inflationsraten liegen. Hält diese Situation längerfristig an, spricht man von finanzieller Repression. Negative Realzinsen resultieren dabei aus der ultraexpansiven Geldpolitik der Notenbanken, die über unterschiedliche Maßnahmen (zum Beispiel sehr niedrige Leitzinsen, unbegrenzte Kreditvergabe an den Bankensektor, Aufkauf von Staatsanleihen) versuchen, langfristige Zinsen niedrig zu halten, um so die Konjunktur anzukurbeln. Gleichzeitig wird es den Staaten erleichtert, ihre Verschuldung abzubauen. Dieser Effekt geht mit einer relativen Entwertung des Sparvermögens einher und wirkt faktisch wie eine verdeckte Besteuerung von Kapitalvermögen. Das Rezept der finanziellen Repression fand in Großbritannien und den Vereinigten Staaten bereits in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich Anwendung und führte zu einem spürbaren Abbau der in den Kriegsjahren angehäuften Verschuldung. 6,00 % 5,00 % 4,00 % 3,00 % 2,00 % 1,00 % 0,00 % Laufende Renditen unterschiedlicher Anlagen* Bundesanleihe 2019 Inflationsrate Euroland ** 2,5 % Anleihe KW 2019 Staatsanleihe Österreich 2019 Unternehmensanleihe SAP 2019 Pfandbrief ING-Diba 2019 Unternehmensanleihe Deutsche Telekom 2019 Dividendenrendite Dow Jones Industrial Average Index Sparer, die auf kurzfristige Anlagen im Geldmarktbereich vertrauen, sind der finanziellen Repression weitgehend schutzlos ausgeliefert. Sie erzielen eine negative Realrendite. Doch selbst Anlagen im mittelbis langfristigen Laufzeitsegment garantieren heute keineswegs mehr den Kapitalerhalt. Mit sicheren Anlagen, etwa Bundesanleihen oder deutschen Hypothekenpfandbriefen mit Endfälligkeit 2019, wird in der aktuellen Situation die Inflationsrate nicht ausgeglichen (siehe Grafik). Bei sicheren Anlagen besteht selbst in ultralangen Laufzeiten kein Schutz negativer Realrendite: Bundesanleihen mit 30-jähriger Restlaufzeit rentieren aktuell mit 2,26 Prozent und damit unter der europäischen Inflationsrate, die im Oktober bei 2,5 Prozent lag. Dividendenrendite Dax Staatsanleihe Italien 2019 Dividendenrendite EuroStoxx 50 Staatsanleihe Spanien 2019 Rendite * * Stand 19. Nov ** Stand Okt Nur noch erhebliche Laufzeit- oder Bonitätsrisiken bieten innerhalb der Anlageklasse Renten die Chance auf einen positiven realen Ertrag. Beispielsweise gehen die Risikoaufschläge bei italienischen oder spanischen Staatsanleihen mit positiven realen Renditen einher. Anleger, die keine Peripherieländerrisiken im Portfolio wünschen, können mit einer gut ausgewogenen und über viele Anlageklassen hinweg diversifizierten Anlagestrategie die Effekte der finanziellen Repression abmildern: Mit einem langfristigen Anlagehorizont lassen sich über Beimischungen in renditestärkeren Schwellenländeranleihen, in Fremdwährungsanlagen oder auch in dividendenstarken Aktientiteln Zusatzerträge erzielen, die die Wahrscheinlichkeit des realen Kapitalerhalts gegenüber risikofreien Anlagen erhöhen. Zur Umsetzung dafür eignen sich speziell defensive Mischfonds. Quelle: Bloomberg Wir wünschen unseren Kunden eine gesegnete Weihnacht sowie ein erfolgreiches neues Jahr in Zufriedenheit und Gesundheit!

2 Eurokrise Europa in der Rezession Abbau der Neuverschuldung führt zu steigender Arbeitslosigkeit >>> Im September 2012 hat die Europäische Zentralbank beschlossen, im Bedarfsfall unbegrenzt Staatsanleihen der Eurokrisenländer aufzukaufen. Voraussetzung hierfür ist, dass sich das entsprechende Land unter den europäischen Rettungsschirm begibt und mit Europa Pläne zur Rückführung der Staatsdefizite vereinbart. Seit diesem Beschluss hat sich die Lage an den Finanzmärkten deutlich beruhigt. Die Zinsen für spanische und italienische Staatsanleihen sind deutlich gesunken. Diese positiven Auswirkungen sind ein reiner Ankündigungseffekt, denn die EZB hat bisher aus diesem Programm noch keine Staatsanleihen gekauft. Wachstum BIP 3. Quartal 2012 gegenüber dem Vorjahresquartal Deutschland Österreich Frankreich 0,9 % 0,4 % 0,1 % Belgien Euroraum Finnland Niederlande Spanien Zypern Italien Portugal -0,3 % -0,6 % -0,8 % -1,4 % -1,6 % -2,3 % -2,4 % -3,4 % Griechenland -7,2 % -10,0 % -7,5 % -5,0 % -2,5 % 0,0 % 2,5 % 5,0 % Quelle: eurostat Pressemitteilung vom Damit ist die Eurokrise aber noch nicht überwunden. Zur Lösung der Probleme müssen die grundlegenden Ursachen beseitigt werden. Auslöser der jetzigen Krise waren insbesondere drei Entwicklungen: 1. Seit der Euroeinführung sind die Löhne in allen Euroländern deutlich stärker gestiegen als in Deutschland. Während dies früher durch entsprechende Wechselkursbewegungen ausgeglichen wurde, gibt es diese Möglichkeit seit der Euroeinführung nicht mehr. Stärker steigende Löhne haben deshalb zu einer rückläufigen Wettbewerbsfähigkeit der entsprechenden Länder geführt. 2. Als Folge hiervon sanken die Exporte dieser Länder und die Importe stiegen. Von Letzteren hat insbesondere Deutschland profitiert. Die Leistungsbilanzdefizite der fünf Krisenländer sind bis 2008 auf über 200 Mrd. Euro angestiegen. Seit 2009 bilden sich die Lohnkostendifferenzen wieder zurück, da es in den Krisenländern deutliche Kürzungen gibt und auch in Deutschland die Löhne stärker steigen als im europäischen Durchschnitt. Diese Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit zeigt sich in der Entwicklung der Leistungsbilanzdefizite, die sich seit 2008 von 200 Mrd. Euro auf etwa 50 Mrd. Euro im Jahr 2012 reduziert haben. 3. Alle Eurolandstaaten bemühen sich seit 2010, die Neuverschuldung der staatlichen Haushalte zu reduzieren. Durch Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen wurden schon erhebliche Erfolge erzielt. So ist die Neuverschuldung im Durchschnitt der Euroländer von 6 Prozent im Jahr 2009 auf etwa 3,5 Prozent 2012 gesunken. Gleichzeitig haben diese Maßnahmen aber das wirtschaftliche Wachstum reduziert. Ein Blick auf das Wirtschaftswachstum im dritten Quartal 2012 gegenüber dem Vorjahresquartal zeigt, dass nur noch Deutschland und Österreich wachsen, Frankreich stagniert und der Rest der Eurozone sich in einer Rezession befindet. Auch Deutschland wird sich dem Schrumpfungsprozess nicht entziehen können. Ein Absturz in die Rezession ist 2013 auch für Deutschland wahrscheinlich. Die Rezession in Euroland führt auch dazu, dass die Schuldenquoten weiter ansteigen. Dies wird entsprechend der bisherigen Logik der Wirtschaftspolitik den Druck auf die Staaten erhöhen, ihre Neuverschuldung noch stärker zurückzufahren, was die Rezession weiter verschärfen wird. Die zentrale Frage für die Zukunft der Eurozone liegt darin, ob es den Ländern gelingt, trotz der bisherigen Sparpolitik wieder in eine Wachstumsphase zu gelangen. Zahlreiche Ökonomen bezweifeln, dass dies möglich ist und fordern die europäischen Länder auf, zur Stützung der Konjunktur nicht zu sparen, sondern zusätzlich Geld auszugeben. In Großbritannien und den USA wird hierfür die Hilfe der Zentralbanken in Anspruch genommen. Gelingt es im Laufe des nächsten Jahres nicht, wieder auf den Wachstumspfad zu kommen, so müssen die europäischen Länder ihre bisherige Rettungsstrategie überdenken und Konjunkturprogramme zur Beendigung der Rezession auflegen. Anderenfalls droht eine sich selbstverstärkende Depression wie in den 1930er-Jahren mit einer erheblichen Gefahr für die Stabilität unserer Demokratien. Paderborn, 23. November 2012 Dr. Richard Böger Vorstandsvorsitzender bei der Bank für Kirche und Caritas

3 Kapitalmarktforum 2012 Online-Banking Kapitalmarktforum 2012 Können wir uns den Sozialstaat noch leisten? >>> Mit den Themen unseres diesjährigen Kapitalmarktforums ist es uns erneut gelungen, den Nerv der Zeit zu treffen. Altersarmut, Erneuerung des Sozialstaates, Bedürfnisorientierung in Sozialunternehmen und Staatsdefizitproblematik sind nur einige Schlagworte, die in fachkompetenten Vorträgen vertieft wurden. Über 250 Gäste konnte Vorstandsmitglied Jürgen Reineke zu unserem Forum am 7. November 2012 im Heinz Nixdorf MuseumsForum begrüßen. Steht der Sozialstaat vor dem Aus? Dr. Christoph Butterwegge, renommierter Professor für Politikwissenschaft an der Universität Köln, machte für den fortschreitenden Um- und Abbau des Sozialstaates zwei große Erzählungen aus: den demografischen Wandel und die Globalisierung. Er zeigte allerdings, dass beide Modelle nicht als Begründung für weitere Einschnitte in den Sozialstaat taugen. Die Wirtschaft kann nur dann dauerhaft leistungsfähig sein, wenn ihr ein gut entwickelter Sozialstaat zur Seite steht, so Butterwegge. Als schwierig erweise es sich in der derzeitigen Situation, dass unsere Gesellschaft von einer zunehmenden Verteilungsschieflage gekennzeichnet sei. Damit soziale Gerechtigkeit nicht auf der Strecke bleibe, forderte Karl-Heinz Vogt erläuterte sozialpolitische Veränderungen Butterwegge eine allgemeine Bürgerversicherung, in die alle Gesellschaftsmitglieder einbezogen werden. Es sollten zudem auf alle Einkunftsarten Sozialabgaben entrichtet werden. Inklusion Illusion oder Vision? Prof. Dr. Christoph Butterwegge forderte mehr soziale Gerechtigkeit Wie sich Sozialunternehmen den wachsenden Anforderungen stellen können, machte Karl-Heinz Vogt, Vorstandsvorsitzender des Caritas Wohn- und Werkstätten im Erzbistum Paderborn e. V. (CWW), zum Inhalt seiner Überlegungen. Er folgte dabei der Vision eines inklusiven Gemeinwesens. Unter dem Stichwort Inklusion gehe es darum, so Vogt, die Bedürfnisse der Menschen mit Behinderung zu entdecken und entsprechende Angebote zu machen. Grundlage für diesen Ansatz sei die UN-Behindertenkonvention, die es strategisch in den Sozialunternehmen umzusetzen gelte. Darüber hinaus war die Staatsschuldenkrise das beherrschende Thema unserer Tagung. Dr. Richard Böger, Vorstandsvorsitzender der Bank für Kirche und Caritas, nahm Stellung zu den aktuellen Entwicklungen und wagte einen Ausblick auf Abgerundet wurden die Vorträge von Wolfgang Schütte, Bereichsleiter für die Betreuung kirchlicher und caritativer Einrichtungen, der das Lebensarbeitszeitkonto als wichtigen Bestandteil zur Bindung von Mitarbeitern vorstellte. Sicheres Online-Banking per PIN/TAN-Verfahren >>> Mit dem Zwei-Schritt-Verfahren mobiletan und optic können wir Ihnen Online-Banking mit hohen Sicherheitsstandards bieten und Sie vor potenziellen Angriffen auf Ihre Daten schützen. Diese Verfahren trennen den Überweisungsauftrag und die TAN-Bestätigung in zwei Teilschritte. Das bedeutet, dass die TAN an eine spezifische Überweisung gebunden ist und nur einmalig verwendet werden kann. Bei dem Verfahren mobiletan wird Ihnen die TAN per SMS auf Ihr zuvor bei uns freigeschaltetes Handy geschickt. Bei der Anwendung optic wird mithilfe Ihrer VR-BankCard und eines optischen Lesegerätes die TAN erzeugt. Wichtiger Hinweis: Vergleichen Sie unbedingt die auf dem Display des Handys bzw. auf Ihrem Kartenleser angezeigten Transaktionsdaten sorgfältig mit den Originaldaten (wie Betrag und Konto- Nr. des Empfängers) und geben Sie die Überweisung nur nach kompletter Übereinstimmung frei. Brechen Sie den Geschäftsvorfall andernfalls ab und informieren Sie uns! Beachten Sie die ausführlichen Sicherheitshinweise bei uns im Internet unter > > Online-Filiale.

4 Privatkundenbetreuung Betreuung unserer Privatkunden: kompetent persönlich individuell Ganzheitlicher Beratungsansatz garantiert >>> Nach unserem Motto Die Bank von Mensch zu Mensch liegen uns die Nähe zu unseren Kunden und der persönliche Kontakt besonders am Herzen. Die Wünsche und Ziele unserer Kunden stellen wir stets in den Mittelpunkt der Beratung. Diese Philosophie gewährleisten wir dadurch, dass wir in keinen Bereichen Verkaufs- oder Absatzziele vorgeben. Erstklassige Kundenbetreuung Ihre persönliche Kundenberaterin / Ihr persönlicher Kundenberater steht Ihnen in allen Finanzfragen kompetent zur Seite. Ganz gleich, ob es um den Aufbau oder die Anlage Ihres Kapitals, um Finanzierungsmöglichkeiten oder um die Vorsorge für Ihr Alter geht. Friedhelm Ikemeyer, Bereichsleiter 05251/ Felix Bering, Kundenzuordnung A F 05251/ Antonius Tegethoff, Kundenzuordnung G K 05251/ Sonja Seipel, Kundenzuordnung L R 05251/ Maria Sievers, Kundenzuordnung S V 05251/ Regina Deppe, Kundenzuordnung W Z 05251/ Individuelle Vermögensberatung Egal, ob Sie kurzfristig Geld parken oder langfristig Vermögen ansparen möchten: Unsere Vermögensberater erstellen Ihnen nach einer umfassenden Finanzanalyse optimale Lösungsmöglichkeiten für die Anlage Ihres Vermögens. Dieter Schäfers, Abteilungsleiter 05251/ Nicolai Hiedels 05251/ Heinz Seifert 05251/

5 Privatkundenbetreuung Maßgeschneiderte Baufinanzierung Interessieren Sie sich für den Bau, Kauf oder die Modernisierung Ihrer eigenen vier Wände? Unsere Experten für Baufinanzierungen kennen sich bestens aus. Ihre Kreditberater (v. l.) Uwe Thauern 05251/ Günter Kappe 05251/ Unser Service per Telefon: montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr Telefon: 05251/121-0 Haben Sie sich schon einmal gefragt, wer die nette Stimme beim Telefon-Banking ist, wer für die schnelle und unbürokratische Abwicklung Ihrer Geldgeschäfte sorgt oder wer Sie in unserer Geschäftsstelle in Paderborn willkommen heißt? Das sind unsere freundlichen und kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Kundenservice BKC-Direkt. BKC-Direkt Nehmen Sie freudig in Empfang Claudia Sommer, Abteilungsleiterin Harry Schmidt, Empfang und Kasse Erledigen Ihre Wünsche schnell und zuverlässig v. l.: Gerda Rose, Sarah Zinselmeier, Sandra Discher und Monika Morawe. Darüber hinaus unterstützt Nicole Niebuhr das Team an zwei Tagen in der Woche. Kasse und Sorten MarktServiceCenter Alexander Gunkel 05251/ Neben Bargeld können Sie sich hier auch mit ausländischen Banknoten für Ihren Urlaub versorgen. Möchten Sie über eine größere Summen verfügen oder Münzen bestellen? Ein Anruf vor Ihrem Besuch genügt. v. l.: Galina Klassen, Ulrich Hoheisel, Stephanie Klute und Eckhard Kirchhoff Das Team des MarktServiceCenters unterstützt die Kunden- und Vermögensberatung und ist zuständig für die allgemeine Sachbearbeitung, Kunden- und Kontodatenpflege sowie die Verwaltung der Riester-Banksparpläne. Sie sind jederzeit herzlich willkommen! Ob persönlich oder am Telefon: Unser Mitarbeiterteam freut sich auf Sie!

6 BKC Treuhand Portfolio Unser Nachhaltigkeitsfonds BKC Treuhand Portfolio Defensiver Mischfonds, der Stabilität und Dynamik nachhaltig miteinander vereint >>> 2010 ist unser nachhaltiger Mischfonds BKC Treuhand Portfolio gestartet. Mit der Auflage kommen wir dem vielfachen Wunsch unserer Kunden nach, die für ihr Portfolio Nachhaltigkeitsprodukte mit einem sehr hohen Qualitätsanspruch suchen. Fragen an Herrn Bernhard Matthes, CFA, Portfoliomanager bei der Bank für Kirche und Caritas, zu unserem Nachhaltigkeitsfonds BKC Treuhand Portfolio: In welche Anlageklassen investiert der Nachhaltigkeitsfonds BKC Treuhand Portfolio? Investitionsschwerpunkt sind europäische Renten. Deren Anteil am Fondsvermögen liegt unter normalen Bedingungen bei 70 Prozent. Beimischungen zu jeweils 15 Prozent investieren wir im Aktienmarkt und in alternativen Anlagen, zu denen wir etwa Immobilien, Rohstoffe oder Absolute Return Fonds zählen. Selbstverständlich können wir im Management des Fonds taktisch von diesen Quoten abweichen, in Abhängigkeit unserer jeweiligen Kapitalmarkteinschätzung. Aktuell sind wir beispielsweise im Aktienmarkt vergleichsweise defensiv positioniert, weil wir die Gewinnschätzungen in einem insgesamt schwierigen konjunkturellen Umfeld für zu optimistisch halten. Wie findet die Nachhaltigkeit bei dem Anlagekonzept Anwendung? Im BKC Treuhand Portfolio findet die gleiche strenge Nachhaltigkeitsphilosophie Anwendung, die auch für die Eigenanlagen der Bank für Kirche und Caritas bindend ist. Zur Umsetzung wenden wir den bewährten Nachhaltigkeitsfilter der Bank an, der in einem zweistufigen Prozess zunächst schwere ethische Verstöße ausschließt wie etwa ausbeuterische Kinderarbeit oder Tötungsdelikte an ungeborenem Leben und in einem zweiten Schritt über eine Best-in-Class-Selektion, bevorzugt in jene Unternehmen investiert, die aus Sicht der Nachhaltigkeit innerhalb ihrer Branche führend sind. Wie hat sich der Fonds seit Auflegung im Januar 2010 entwickelt? Im ersten Jahr erzielte der Fonds ein Ergebnis von 3,55 Prozent und lag über der Benchmark. Im Folgejahr, 2011, standen die Märkte unter dem Eindruck der sich verschärfenden europäischen Schuldenkrise, sodass nahezu alle Anlagesegmente unter Abgabedruck gerieten. Die Risikoaufschläge bei vielen Anleihen explodierten förmlich, Aktien lagen prozentual zweistellig im Minus. In einem solch nervösen Umfeld, in dem Flucht-in-Qualität-Bewegungen dominieren, können die Risikoprämien einer ausgewogenen, auf Langfristigkeit gerichteten Anlagestrategie nur schwer vereinnahmt werden. Daher verbuchte der Fonds ein Minus von 1,91 Prozent. Mit der Normalisierung des Marktumfelds im laufenden Jahr sind wir zu einer konstruktiveren Positionierung zurückgekehrt. Anlageentscheidungen wie eine Ausweitung der Restlaufzeiten bei Renten, unsere klare Präferenz für Schwellenländer gegenüber der Eurozone oder auch die Beimischung von Fremdwährungen, die gegenüber dem Euro deutlich aufwerten konnten (zum Beispiel schwedische Krone oder polnischer Zloty), verhelfen uns seit Jahresbeginn zu einer Wertentwicklung von 7,37 Prozent. Ziel des Fonds ist, über einen vollständigen Kapitalmarktzyklus von fünf bis sieben Jahren eine positive reale Rendite zu erzielen und die Rendite einer reinen Festgeldanlage zu übertreffen. Wichtig ist uns dabei, einerseits stetige Ausschüttungen zu gewährleisten und das Ergebnis andererseits mit minimalen Risiken zu erzielen. Wir jagen daher nicht dem letzten Zehntel Rendite nach, sondern versuchen auch in schwierigen Marktphasen immer zuerst den Kapitalerhalt zu gewährleisten. Das attestieren auch die Risikokennzahlen des Fonds. Outperformance des BKC Treuhand Portfolio gegenüber der Peergroup von Jan bis Okt ,00 % 8,00 % 6,00 % 4,00 % 2,00 % 0,00 % -2,00 % -4,00 % -6,00 % -8,00 % 3,55 % 1,82 % -1,91 % -1,68 % 7,37 % 5,42 % Quelle: Bloomberg, 15. Oktober ,00 % BKC Treuhand Portfolio Peergroup Durchschnitt F&C HVB Stiftungsfonds-A DWS Stiftungsfonds Deka Euroland Balance-CF Deka Stiftungen Balance Sarasin FairInvest Haspa PB Strategie Berenberg-1590-Stiftung KCD-Union Nachhaltigkeit Mix

7 Bausparen Riester-Rente Dispozinsen Das Weihnachtsgeschenk für Kinder und Enkel Bausparvertrag Fuchs Junge Leute >>> Sichern und gestalten Sie schon heute die Zukunft Ihrer Kinder und Enkelkinder. Egal, ob während der Schulzeit, zum Ausbildungsbeginn oder als Geschenk zur Taufe. Der Bausparvertrag Fuchs Junge Leute unseres Verbundpartners Bausparkasse Schwäbisch Hall ist ein lukratives Angebot für alle jungen Leute unter 25 Jahren: flexibel und sicher. Ihr Gewinn: überzeugende Konditionen, vertragliche Flexibilität und Sparprämien vom Staat. Handeln Sie schnell und kaufen Sie noch in diesem Jahr Freiheit und Unabhängigkeit für Ihre Familie! Beispielrechnung: Jonas, heute 10 Jahre alt, verfügt nach seinem 18. Geburtstag über ein schönes Startkapital von rund Euro. Seine Eltern haben auf dem Bausparvertrag Fuchs Junge Leute (Bausparsumme Euro) bis dahin monatlich 50 Euro gespart. Dazu haben Sie ihm den Bonus von 100 Euro gesichert. Quelle: Schwäbisch Hall Ihre Vorteile: > Bis zu 300 Bonus > Starke Rendite > Dauerhaft attraktive Zinsen > Flexible Anlage und Verwendung > Staatliche Förderung > Günstige Darlehnsoptionen Foto: Yuri Arcurs - Fotolia.com Vereinbaren Sie noch in diesem Jahr einen Termin mit Ihrer Kundenberaterin / Ihrem Kundenberater > Telefon 05251/ oder per Mail > Finanztest: Kritik an zu hohen Dispozinsen Bank für Kirche und Caritas hebt sich mit günstigen Zinssätzen deutlich ab >>> Die Zinsen für Kontoüberziehungen stehen weiterhin stark in der Kritik. Stiftung Warentest berichtete in der Finanztest- Ausgabe 11/2012, dass der Dispozins im Durchschnitt aller Tests bei 11,76 Prozent liegt. Laut der Verbraucherschutzorganisation nimmt die teuerste Bank sogar 14,25 Prozent. Mit einem Zinssatz von zurzeit 5,9 Prozent für eingeräumte Überziehungsmöglichkeiten zeichnet sich die Bank für Kirche und Caritas dagegen mit einem der niedrigsten Zinssätze am Markt aus. Stiftung Warentest gesteht vielen Banken zwar zu, dass sie gegenüber der Vorjahresuntersuchung immerhin rund 0,6 Prozentpunkte weniger berechnen. Allerdings seien die Zinsen, zu denen sich die Banken Geld leihen 14,00 % 12,00 % 10,00 % 8,00 % 6,00 % 4,00 % Unsere Dispozinsen im Vergleich zu anderen Banken* 12,28 % 12,20 % 12,02 % 11,84 % 11,91% Dispozins Bank für Kirche und Caritas Dispozins, Durchschnitt 68 Banken im Dauertest, Quelle: Finanztest 02/2012 * Dispozins: Zinssatz für eingeräumte Überziehungsmöglichkeit Stand: November ,39 % 11,76 % Dispozins (Durchschnitt aller Banken laut Finanztest, 11/2012) 11,30 % 11,41 % 11,44 % 1. August August August August August 12 können, stärker gesunken als die Zinsen, zu denen die Kunden ihr Konto überziehen können. Anders bei der Bank für Kirche. Wir haben unsere Konditionen stets entsprechend der Bewegung der Marktzinsen verändert und die Zinssenkungen genau mitvollzogen. Grafik: Bank für Kirche und Caritas

8 Konditionen BKC aktuell per Konditionsübersicht für Privatkunden* Stand: 29. November 2012 * Stand bei Drucklegung. Die aktuellen Konditionen finden Sie im Internet unter > KONTOKORRENTKONTO Guthaben bis , 0,00 % p.a. Guthaben über , 0,00 % p.a. Überziehungsmöglichkeit (vierteljährliche Zinsverrechnung): > eingeräumte Überziehungsmöglichkeit 5,90 % p.a. > geduldete Überziehungsmöglichkeit 7,90 % p.a. > TAGESGELD Guthaben ab 500, 0,50 % p.a. > SPAREINLAGEN mit 3-monatiger Kündigungsfrist Mehrzinssparen Guthaben unter 5.000, 0,25 % p.a. Guthaben ab 5.000, 0,50 % p.a. Guthaben ab , 0,50 % p.a. mit 12-monatiger Kündigungsfrist 0,50 % p.a. mit 24-monatiger Kündigungsfrist 0,50 % p.a. mit 36-monatiger Kündigungsfrist 0,75 % p.a. mit 48-monatiger Kündigungsfrist 0,75 % p.a. > EINMALANLAGEN Wachstumssparen ab 5.000, : 1. Jahr 0,50 % 2. Jahr 0,75 % 3. Jahr 0,75 % 4. Jahr 1,00 % Durchschnittsverzinsung: 0,75 % Termineinlagen nach Marktlage > Staatlich geförderter ALTERSVORSORGEVERTRAG (Riester-Rente) VR-RentePlus-Referenzzins: aktueller Zinssatz bis : 0,82 % > DARLEHEN (monatliche Zinsverrechnung) > Anschaffungsdarlehen -variabel- 5,75 % p.a., anf. eff. Jahreszins 5,90 % Die Konditionen für Baufinanzierungsdarlehen mit und ohne Festzinsbindung finden Sie aktuell bei uns im Internet. Die Konditionen für Forward-Darlehen und KFW-Darlehen teilen wir Ihnen gern auf Anfrage mit. > UNSER SERVICE ZUM GIROKONTO > Führung der Girokonten kostenlos > Kostenlose Bargeldversorgung an allen genossenschaftlichen Geldautomaten im BankCard ServiceNetz und Ausdruck der Kontoauszüge per VR-BankCard oder elektronischem Postkorb > VR-BankCard pro Jahr: 5, > MasterCard / VISA pro Jahr: 15, > MasterCard Gold / VISA Gold pro Jahr: 45, IMPRESSUM Herausgeber: Bank für Kirche und Caritas eg Kamp Paderborn Tel.: 05251/121-0 Fax: 05251/ Stand: Dezember 2012 Layout: geno kom Werbeagentur GmbH klimaneutral gedruckt Zertifikatsnummer: BKC aktuell auch per Ja, ich möchte die Kundenzeitung BKC aktuell künftig ausschließlich per erhalten. Meine Einwilligungserklärung kann ich jederzeit per Telefon, oder Post widerrufen. Meine -Adresse lautet: Datum, Unterschrift Bisher habe ich BKC aktuell per Post an folgende Adresse erhalten: bei Institutionen: Name der Einrichtung und evtl. Ansprechpartner / bei Privaten: (Titel) Vorname, Name Straße, Hausnummer PLZ, Ort Nein, ich wünsche künftig keine Zusendung der BKC aktuell, weder per Post noch per . Wie gefällt Ihnen unsere Kundenzeitung BKC aktuell? sehr gut gut weniger gut gar nicht

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