Fragen und Fälle zu dem 2. Teil der Vorlesung Nationale und internationale Steuern im SS 2010

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Fragen und Fälle zu dem 2. Teil der Vorlesung Nationale und internationale Steuern im SS 2010"

Transkript

1 Fragen und Fälle zu dem 2. Teil der Vorlesung Nationale und internationale Steuern im SS 2010 I. Umsatzsteuer 1) Erläutern Sie das System der Allphasennettoumsatzsteuer. 2) Welche Tatbestandsmerkmale müssen erfüllt sein, damit ein Umsatz als steuerbar im Sinne des UStG gilt? 3) Nennen Sie typische Versendungsfälle. 4) Wer ist Unternehmer im Sinne des UStG? 5) Wann ist ein Unternehmer Kleinunternehmer im Sinne des UStG? 6) Welche umsatzsteuerlichen Regelungen gelten für Kleinunternehmer? 7) Die A-KG mit Sitz in Hannover liefert Waren an die B-AG in München. Wo befindet sich der Ort der Lieferung? 8) Die A-KG beauftragt den Spediteur C Waren in Bonn abzuholen und zur B-AG zu liefern. Wo befindet sich der Ort der Lieferung? 9) Sie kaufen Semmeln beim Bäcker ein. Wo befindet sich der Ort der Lieferung? 10) Unternehmer U in Ulm übergibt dem Frachtführer eine Maschine zum Transport an den Abnehmer S in Zürich (Schweiz). U ist Schuldner der Schweizer Einfuhrumsatzsteuer. 10) Unternehmer S in Zürich (Schweiz) übergibt dem Frachtführer eine Maschine zum Transport an den Abnehmer U in Ulm. F entrichtet für S die deutsche Einfuhrumsatzsteuer. 11) Was ist ein Reihengeschäft? 12) Welche Lieferung gilt als bewegte Lieferung bei einem Reihengeschäft? 13) Wo befindet sich der Ort der Lieferung im Fall der bewegten Lieferung? 14) Die T-Immobilien-KG mit Sitz in München verkauft zwei Betriebsgrundstücke an die Firma K aus Taiwan. Ein Grundstück ist in Berlin und das andere Grundstück ist in Luxemburg belegen? Wo befindet sich der Ort der Lieferung für die jeweiligen Grundstücksverkäufe? 15) Nennen Sie ein Beispiel für einen umsatzsteuerlichen Leistungsaustausch?

2 16) Ein Hotel- und Restaurantbesitzer T aus München erzielt Umsätze für folgende Leistungen: a) Verkauf alter Möbel des Hotels, die aufgrund einer Renovierung nicht mehr benötigt werden b) Verkauf von 25 Menues bei einer Familienfeier c) Verkauf seines Oldtimers, den er dem Privatvermögen zugeordnet hat d) Vermietung von Zimmern e) Verkauf seiner privaten Münzsammlung Welche Leistungen erbringt U im Rahmen seines Unternehmens? 17) Nennen Sie zwei Beispiele für eine unentgeltliche Nutzungsentnahme? 18) Weshalb werden unentgeltliche Sach-, Nutzungs- und Leistungsunternehmen besteuert? 19) Nennen Sie vier Leistungen, die von der Umsatzsteuer befreit sind? 20) Weshalb sind bestimmte Leistungen von der Umsatzsteuer befreit? 21) Prüfen Sie in den nachfolgenden Fällen, ob die Lieferungen a) steuerbar b) steuerpflichtig sind. Gehen Sie immer davon aus, dass a) der Leistungsgeber Unternehmer ist, b) Lieferungen im Rahmen des Unternehmens erbracht werden, c) die Lieferungen entgeltlich sind, d) die für eine evt. Steuerbefreiung erforderlichen Nachweise vorliegen, e) keine Ausfuhr im Reiseverkehr vorliegt. 1. L in Stuttgart befördert die Ware W zu A in Rom (Italien). Lieferort ist Stuttgart, da Beginn der Beförderung. 3 Abs. 6 S. 1 UStG.Steuerfreie i.g. Lieferung nach 4 Abs. 1 Nr. 1b ivm 6a UStG. 2. L in Stuttgart versendet die Ware W zu A in Zürich (Schweiz). Lieferort ist Stuttgart, da Beginn der Beförderung. 3 Abs. 6 S. 1 UStG.Steuerfreie i.g. Lieferung nach 4 Abs. 1 Nr. 1a ivm 6 UStG. 3. Unternehmer U in Basel (Schweiz) tankt sein Firmenfahrzeug in der Tankstelle E in Lörrach auf. 4. Die KfZ-Werkstatt K in Basel (Schweiz) erwirbt beim Händler E in Lörrach 100 Autorreifen und transportiert sie anschließend nach Basel. 22) Für welche steuerfreien Leistungen kann Vorsteuer geltend gemacht werden? 23) Besteht die Möglichkeit auf die Steuerbefreiung zu verzichten? Wenn ja, welche umsatzsteuerliche Konsequenz resultiert daraus?

3 24) Unternehmer U verkauft im März 2010 Waren an verschiedene Kunden in Deutschland. Die umsatzsteuerbaren und umsatzsteuerpflichtigen Lieferungen, die dem Regelsteuersatz unterfallen, belaufen sich auf brutto Euro. Wie hoch ist die Bemessungsgrundlage und der darauf entfallende Umsatzsteuerbetrag, den U in der Umsatzsteuer-Voranmeldung März dem Finanzamt melden muss? 25) Wann ist ein Vorsteuerabzug möglich? 26) Welche Vorsteuerbeträge der der Unternehmer grundsätzlich abziehen? 27) Welche Angaben muss eine Rechnung enthalten, damit der Vorsteuerabzug grds. möglich ist? 28) Welche Umsätze eines Unternehmers sind in der Umsatzsteuer-Jahreserklärung anzugeben? 29) Wann stellt der Unternehmer eine Dauerfristverlängerung beim Finanzamt? II. Aufgaben zum internationalen Steuerrecht 1) Wann ist eine natürliche Person unbeschränkt steuerpflichtig im Inland? 2) Was ist die Folge der beschränkten Steuerpflicht? 3) Was versteht man unter der sog. isolierenden Betrachtungsweise? 4) Der in Rom ansässige I vermietet ein Haus in München und erzielt Einkünfte aus V+V in Höhe von Euro jährlich. I ist Arbeitnehmer bei einer Firma in Rom und erzielt Einkünfte in Höhe von Euro jährlich. Muss I seine Einkünfte in Deutschland versteuern? 5) Der in Bern (Schweiz) ansässige Schweizer S produziert Waren und verkauft diese nach Deutschland. Mit diesen Verkäufen erzielt er Einkünfte in Höhe von Euro. Sind diese Einkünfte in Deutschland zu versteuern? 6) Welche Veranlagungsverfahren kommen für beschränkt Steuerpflichtige in Betracht? 7) Welche Quellensteuern kennen Sie? 8) Können beschränkt Steuerpflichtige das Splittingverfahren anwenden? 9) Malton Darr ist Sänger aus den USA. Er tritt auf Konzerten in Deutschland auf und vereinbart eine Gage in Höhe von zuzüglich Auslagenersatz. Die Kosten für Flug und Übernachtung in Höhe von trägt er selbst. Unterliegen die Gagen der deutschen Einkommensteuer? Wenn ja, ermitteln Sie die Steuerschuld.

4 10) Werner Wichtig hat sich vor Jahren aus dem aktiven Erwerbsleben zurückgezogen und lebt seither zusammen mit seiner Ehefrau in Spanien. Das inländische Unternehmen wird von einem angestellten Geschäftsführer geführt. Außerdem erzielt er Einkünfte aus der Vermietung mehrerer inländischer Immobilien sowie aus der Beteiligung an inländischen Kapitalgesellschaften. Die Eheleute verfügen im Inland über keine Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt. Können die Eheleute gemeinsam zur Einkommensteuer veranlagt werden? 11) Fabio Falini ist leitender Angestellter der Pirello Spa (=italienische Kapitalgesellschaft) im Rom Im Kj übernimmt er voraussichtlich drei Jahre die Leitung der deutschen Tochtergesellschaft in München. Die Familie bleibt aus persönlichen Gründen in Rom zurück. Fabio erzielt Einkünfte aus seiner nichtselbständigen Tätigkeit und geringfügige Einkünfte aus Kapitalvermögen in Italien (unter 10 % der Gesamteinkünfte), die Ehefrau erzielt keine Einkünfte. Unterliegt Fabio Falini der deutschen Einkommensteuer? 12) Wann liegt eine Doppelbesteuerung vor? 13) Nennen Sie zwei Sachverhaltskonstellationen, die zu einer Doppelbesteuerung führen können? 14) Welche Techniken zur Vermeidung der Doppelbesteuerung gibt es? 15) Der Münchner Kaufmann Eibel ermittelt einen Gewinn für 2009 von Euro. Darin ist ein Gewinn aus einer Betriebsstätte in einem ausländischen Staat enthalten, mit dem Deutschland kein DBA geschlossen hat. Der Gewinn dieser Betriebsstätte beläuft sich auf Euro. Die gezahlte ausländische Steuer auf den Betriebsstättengewinn belaufen sich auf Euro. Die inländischen Sonderausgaben belaufen sich auf Euro. Führen Sie die Anrechnung der ausländischen Steuer durch. 16) Die A-GmbH ist zu 100 % an der amerikanischen K-Ltd. beteiligt. Die K-Ltd. schüttet im Wirtschaftsjahr 2009 eine Dividende in Höhe von 500 T an die A-GmbH aus. Wie wird die Dividende in Deutschland auf Ebene der A-GmbH besteuert? Auf Ebene der A-GmbH sind Zinsaufwendungen in Höhe von Euro angefallen, die mit dem Darlehen zur Finanzierung des Beteiligungserwerbs der K-Ltd. zusammenhängen. Können diese Zinsaufwendungen abgezogen werden? 17) Nach welchen Merkmalen bestimmt sich die Ansässigkeit im OECD-MA. 18) Was legen die Schrankennormen des DBA-MA fest? 19) Was legt der Methodenartikel des DBA-MA fest? 20) Welche Möglichkeiten sieht das DBA-MA vor, die Doppelbesteuerung zu vermeiden?

5 21) Der in Deutschland unbeschränkt Steuerpflichtige ledige B hat im Veranlagungszeitraum 2009 folgendes Einkommen: Zu versteuerndes Einkommen Euro Befreite ausländische Einkünfte (aus DBA-Staat) Euro Berechnen Sie die Einkommensteuerbelastung unter Beachtung der Freistellung mit Progressionsvorbehalt. 22) Welchem Staat steht nach dem DBA-MA das Besteuerungsrecht zu, wenn ein Steuerpflichtiger im Staat A ansässig ist und folgende Einkünfte erzielt (Staat B sei der andere Staat): a) Vermietung eines Hauses im Staat B b) Gewerbebetrieb im Staat A c) Dividenden aus einer Beteiligung mit Sitz in Staat B d) Lizenzgebühren, die ein Lizenznehmer aus dem Staat B bezahlt 23) Der Monteur M aus München war in der Zeit vom bis für seine Arbeitgeberin, die B-GmbH in deren italienischen Betriebsstätte tätig. Er unterstützte dort den Aufbau von Produktionsmaschinen. Das Gehalt von M wurde für den o.g. Zeitraum von der italienischen Betriebsstätte bezahlt und wirtschaftlich getragen. Muss M diese Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit in der BRD versteuern? 24) Worauf muss geachtet werden, wenn eine Zwischenholding aus steuerlichen Gründen in einem Niedrigsteuerland implementiert werden soll? 25) Wieso können konzerninterne Leistungsbeziehungen die Konzernsteuerquote mindern? 26) Erklären Sie den Grundsatz des Fremdvergleichs. 27) Welche steuerlichen Konsequenzen ergeben sich, wenn konzerninterne Verrechnungspreise mit der Zielsetzung der Minimierung der Konzernsteuerquote festgesetzt werden? 28) Die Muttergesellschaft (MG) mit Sitz in Staat A (Steuerbelastung 40 %) vertreibt Waren, die sie von ihrer Tochtergesellschaft (TG) mit Sitz im Staat B (Steuerbelastung 15 %) bezieht. MG erzielt durch den Verkauf der Waren an fremde Dritte einen Erlös von 100 GE. Bei TG sind Herstellungskosten von 30 angefallen. Stellen Sie die Steueraufkommen der Staaten A und B sowie die Steuerbelastung der beiden Gesellschaften bei folgender Variation der Verrechnungspreise dar: a) Verrechnungspreis: 80 b) Verrechnungspreis: 40

6 29) Welche Standard-Methoden sieht die Finanzverwaltung zur Vermeidung von Verrechnungspreisen vor? 30) Was ist der hypothetische Fremdvergleich? 31) Emil Sandmann, deutscher Staatangehöriger, lebt mit seiner Ehefrau, italienische Staatsangehörige, seit 1995 in Deutschland. Am 1. Juni 2009 wandern die Eheleute nach Liechtenstein aus. Emil Sandmann ist Gesellschafter der Sandmann & Co. OHG in Dortmund. Für den Zeitraum wurde ihm ein Gewinnanteil von Euro zugerechnet. Weiterhin erhält er Zinsen aus einem Festgeldkonto in Höhe von Euro. Aus einem Einzelunternehmen in Liechtenstein erzielt er in der Zeit vom 1.6. bis einen Gewinn von Frau Sandmann hat für ein dinglich ungesichertes Darlehen, das sie ihrer Dortmunder Freundin gewährt hat, am Euro Zinsen erhalten. Welche Auswirkungen hat der Wohnsitzwechsel auf die Einkommensteuerpflicht sowie der Eheleute Sandmann im Jahre 2009? Welche Besonderheiten ergeben sich hinsichtlich der Steuerschuld für die Zeit nach dem Wohnsitzwechsel? 32) Der Steuerpflichtige A hat % der Anteile an der B-GmbH mit Sitz in Köln erworben. Der Kaufpreis betrug Euro. Im Jahre 2008 verlegt A seinen Wohnsitz nach Mallorca. Zu diesem Zeitpunkt beläuft sich der Börsenkurs für seine Anteile auf Euro. Im Jahre 2010 verkauft A 20 % seiner Anteile an der B- GmbH zum Wert von Euro. Welche steuerlichen Folgen resultieren aus a) dem Wegzug in 2009 b) dem Verkauf der Hälfte seiner Anteile in 2010

BEI LIEFERUNGEN ZWISCHEN DEUTSCHLAND UND CHINA

BEI LIEFERUNGEN ZWISCHEN DEUTSCHLAND UND CHINA UMSATZSTEUER BEI LIEFERUNGEN ZWISCHEN DEUTSCHLAND UND CHINA Stefan Rose Wirtschaftsprüfer/Steuerberater 7. Oktober 2008 BM Partner Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BM Partner GmbH Steuerberatungsgesellschaft

Mehr

Die deutsche Abgeltungsteuer Auswirkungen auf Expats in Hongkong

Die deutsche Abgeltungsteuer Auswirkungen auf Expats in Hongkong Die deutsche Abgeltungsteuer Auswirkungen auf Expats in Hongkong KONTAKT Claus Schürmann claus.schuermann@wts.com.hk +852 2528 1229 Michael Lorenz michael.lorenz@wts.com.hk +852 2528 1229 Wichtiges in

Mehr

Nationale und internationale Steuern 2. Teil (Umsatzsteuer und internationales Steuerrecht)

Nationale und internationale Steuern 2. Teil (Umsatzsteuer und internationales Steuerrecht) Nationale und internationale Steuern 2. Teil (Umsatzsteuer und internationales Steuerrecht) Vorlesung von Dipl.-Kffr., Stb. Dr. Alexandra Coenenberg Hochschule Augsburg SS 2010 I. Internationales Steuerrecht

Mehr

Inhaltsübersicht. Vorwort...5. Abkürzungsverzeichnis...13. Literaturhinweise...15

Inhaltsübersicht. Vorwort...5. Abkürzungsverzeichnis...13. Literaturhinweise...15 Inhaltsübersicht Vorwort...5 Abkürzungsverzeichnis...13 Literaturhinweise...15 1. Einführung...17 a) Begriffsbestimmungen...17 b) Grundprinzipien der Besteuerung...18 (1) Transparenzprinzip...18 (2) Trennungsprinzip...19

Mehr

3. Bohrmaschine an spanische Privatperson aus Madrid. Die spanische Lieferschwelle wird nicht überschritten.

3. Bohrmaschine an spanische Privatperson aus Madrid. Die spanische Lieferschwelle wird nicht überschritten. Übungsaufgabe 1 Unternehmer Proldi GmbH aus Köln (Deutschland) verkauft: 1. Maschine an belgischen Unternehmer (ID-Nr.: BE 123 456 789) aus Brüssel. Die belgische Lieferschwelle wird nicht überschritten.

Mehr

AKTUELL: EU-FREIZÜGIGKEIT AB 01.05.2011 SOWIE PFLICHTEN DES ARBEITGEBERS

AKTUELL: EU-FREIZÜGIGKEIT AB 01.05.2011 SOWIE PFLICHTEN DES ARBEITGEBERS AKTUELL: EU-FREIZÜGIGKEIT AB 01.05.2011 SOWIE PFLICHTEN DES ARBEITGEBERS Bezüglich der neuen EU-Freizügigkeit ab dem 01.05.2011 (wahrscheinlich relevant für polnische und tschechische Arbeitnehmer) stellen

Mehr

Besteuerung der Kapitalgesellschaft. Zusammenfassendes Beispiel. Lösung

Besteuerung der Kapitalgesellschaft. Zusammenfassendes Beispiel. Lösung Besteuerung der Kapitalgesellschaft Zusammenfassendes Beispiel Lösung 1. Ermittlung des zu versteuernden Einkommens der AGmbH für den Veranlagungszeitraum Vorläufiger Jahresüberschuss 600.000 Ermittlung

Mehr

Internationale Besteuerung I: Grundzüge der Internationalen Besteuerung

Internationale Besteuerung I: Grundzüge der Internationalen Besteuerung Professor Dr. Dietmar Wellisch, StB International Tax Institute (IIFS), Hamburg Internationale Besteuerung I: Grundzüge der Internationalen Besteuerung Sommersemester 2006 I.1 Einführung I.1.1 I.1.2 Zum

Mehr

Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer

Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer Was versteht man unter einem Dreiecksgeschäft? Ein Dreiecksgeschäft ist ein Sonderfall des Reihengeschäftes. Die Grundregeln des Reihengeschäftes sind im Infoblatt

Mehr

STEUERLICHE BEHANDLUNG EINER WARENLIEFERUNG AUS DEM DRITTLAND - EINFUHR

STEUERLICHE BEHANDLUNG EINER WARENLIEFERUNG AUS DEM DRITTLAND - EINFUHR MERKBLATT Recht und Steuern STEUERLICHE BEHANDLUNG EINER WARENLIEFERUNG AUS DEM DRITTLAND - EINFUHR Die Warenlieferung aus einem Drittland nach Deutschland ist an bestimmte steuerliche Voraussetzungen

Mehr

Teil III B Erläuterungen zum Vordruck Anlage UR 2013 zur Umsatzsteuererklärung USt 2 A 2013

Teil III B Erläuterungen zum Vordruck Anlage UR 2013 zur Umsatzsteuererklärung USt 2 A 2013 72 B. Umsatzsteuerjahreserklärung Teil III B Erläuterungen zum Vordruck Anlage UR 2013 zur Umsatzsteuererklärung USt 2 A 2013 (gegliedert nach den am Rand des beigefügten amtlichen Musters angegebenen

Mehr

Vorlesungsplan A. Einleitung B. Ausgangsumsätze C. Eingangsumsätze / Vorsteuerabzug (Überblick) D. Besteuerungsverfahren (Überblick)

Vorlesungsplan A. Einleitung B. Ausgangsumsätze C. Eingangsumsätze / Vorsteuerabzug (Überblick) D. Besteuerungsverfahren (Überblick) Christiane Maxminer Vorlesung zum Umsatzsteuerrecht SS 2012 Vorlesungsplan A. Einleitung I. Merkmale der Umsatzsteuer II. Verhältnis des UStG zum Europarecht III. Prüfungsschema Umsatzsteuer B. Ausgangsumsätze

Mehr

Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht

Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht Ein Merkblatt der Industrie- und Handelskammer Hannover Kleinunternehmer brauchen für die von ihnen ausgeführten Umsätze keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abzuführen

Mehr

Doppelbesteuerungsabkommen

Doppelbesteuerungsabkommen Doppelbesteuerungsabkommen Das Deutsch-Polnische DBA eine Übersicht. Die Bundesrepublik Deutschland eine Vielzahl an Doppelbesteuerungsabkommen und anderer Abkommen im Bereich der Steuern abgeschlossen

Mehr

Übung zur Vorlesung Grundzüge der Ertragsteuern

Übung zur Vorlesung Grundzüge der Ertragsteuern Europarecht Ende der Nationalen Steuersouveränität? Institut für Ausländisches und Internationales Finanz- und Steuerwesen (IIFS) Übung zur Vorlesung Grundzüge der Ertragsteuern Übung 4: Ermittlung der

Mehr

Merkblatt. Deutsch-dänisches Doppelbesteuerungsabkommen vom 22. November 1995

Merkblatt. Deutsch-dänisches Doppelbesteuerungsabkommen vom 22. November 1995 Merkblatt Deutsch-dänisches Doppelbesteuerungsabkommen vom 22. November 1995 Stand: Juli 2014 Alle Angaben dieses Merkblattes beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen der Deutschen Botschaft Kopenhagen

Mehr

Erfordernisse einer Rechnung

Erfordernisse einer Rechnung Erfordernisse einer Rechnung Wann muss ein Unternehmer Rechnungen ausstellen? Der Unternehmer ist nach dem Umsatzsteuergesetz verpflichtet Rechnungen auszustellen, wenn er Umsätze an andere Unternehmer

Mehr

Fragen und Antworten zur GmbH und zu Personengesellschaften

Fragen und Antworten zur GmbH und zu Personengesellschaften Rechtsformenvergleich: Merkblatt Fragen und Antworten zur GmbH und zu Personengesellschaften Inhalt 1 Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) 1.1 Fragen und Antworten zu den gesetzlichen 1.2 Fragen

Mehr

Besteuerung von Dividenden, Zinsen und Lizenzen aus der Schweiz

Besteuerung von Dividenden, Zinsen und Lizenzen aus der Schweiz Besteuerung von Dividenden, Zinsen Dieses Infoblatt informiert österreichische natürliche Personen und Kapitalgesellschaften, die in der Schweiz weder Wohnsitz, Sitz, Geschäftsleitung noch Betriebsstätte

Mehr

Buchhaltung und Rechnungswesen Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft 1. Teil: Vereinsorganisation und Steuern

Buchhaltung und Rechnungswesen Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft 1. Teil: Vereinsorganisation und Steuern Buchhaltung und Rechnungswesen Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft 1. Teil: Vereinsorganisation und Steuern Ralf Stahl 1 Die Themen Vereinsorganisation Buchführung Umsatzsteuer Kostenrechnung 2

Mehr

Einkommen- und Umsatzsteuer Steuerberatungstag am 28. Mai 2014

Einkommen- und Umsatzsteuer Steuerberatungstag am 28. Mai 2014 Einkommen- und Umsatzsteuer Steuerberatungstag am 28. Mai 2014 1 } Die Einkommensteuer ist eine Steuer, die auf das Einkommen natürlicher Personen erhoben wird. Bemessungsgrundlage ist das zu versteuernde

Mehr

Basiswissen Vor den Klausuren noch einmal durcharbeiten! Kein Anspruch auf Vollständigkeit

Basiswissen Vor den Klausuren noch einmal durcharbeiten! Kein Anspruch auf Vollständigkeit Basiswissen Vor den Klausuren noch einmal durcharbeiten! Kein Anspruch auf Vollständigkeit Besteuerung von Dividenden gem. 20 Abs. 1 EStG 1 Bei natürlichen Personen 1.1 Im Privatvermögen Einkünfte aus

Mehr

Teil 2: Fälle zum Körperschaftsteuergesetz

Teil 2: Fälle zum Körperschaftsteuergesetz Unbeschränkte Steuerpflicht Teil 2: Fälle zum Körperschaftsteuergesetz 1) Die A GmbH unterhält in einer Steueroase eine Tochtergesellschaft (B GmbH), die kein eigenes Personal hat ( Briefkastenfirma ).

Mehr

1. Leistungsempfänger ist kein Unternehmer ( 3a Abs. 1 UstG)

1. Leistungsempfänger ist kein Unternehmer ( 3a Abs. 1 UstG) Der neue Ort der sonstigen Leistung im Sinne des UstG Änderung seit dem 01. Januar 2010 I. Allgemeines Die Umsatzsteuer ist eine Steuer, die den Austausch von Leistungen (= Umsatz) besteuert. Sie ist eine

Mehr

Steuerliche Informationen für Mandanten Juli 1999. Mit diesem Schreiben informiere ich Sie über:

Steuerliche Informationen für Mandanten Juli 1999. Mit diesem Schreiben informiere ich Sie über: Dipl.-Kfm. Knut Lingott Steuerberater Fachberater für internationales Steuerrecht Wielandstraße 30. 10629 Berlin Telefon / -fax +49 (0)30 887786-0 / - 77 E-Mail knut@lingott.de Internet www.lingott.de

Mehr

19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG)

19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) 19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) Kleinunternehmerinnen/ Kleinunternehmer Nach 19 Abs. 1 UStG wird die für Umsätze im Sinne des 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG geschuldete Steuer von den Kleinunternehmern (vgl.

Mehr

Grundlagen der Besteuerung des VOLKSBANK-CONVERTIBLE-BOND-FUND. A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern.

Grundlagen der Besteuerung des VOLKSBANK-CONVERTIBLE-BOND-FUND. A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern. Grundlagen der Besteuerung des VOLKSBANK-CONVERTIBLE-BOND-FUND. A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern. Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf in

Mehr

Erfordernisse einer Rechnung

Erfordernisse einer Rechnung Erfordernisse einer Rechnung Wann muss ein Unternehmer Rechnungen ausstellen? Der Unternehmer ist nach dem Umsatzsteuergesetz verpflichtet Rechnungen auszustellen, wenn er Umsätze an andere Unternehmer

Mehr

Getrennt wird zwischen dem Gewinn der Kapitalgesellschaft und den Einkünften des einzelnen Gesellschafters.

Getrennt wird zwischen dem Gewinn der Kapitalgesellschaft und den Einkünften des einzelnen Gesellschafters. Die Besteuerung einer GmbH und ihrer Gesellschafter (Rechtsanwalt Valentin Schaffrath) Die wesentlichen Ertragssteuerarten sind auf Ebene der GmbH die Körperschaftsteuer und die Gewerbesteuer sowie auf

Mehr

Der unbeschränkten Steuerpflicht unterliegen im Inland ansässige Personen.

Der unbeschränkten Steuerpflicht unterliegen im Inland ansässige Personen. Kapitel 3 Ertragsteuern 3.1 Einkommensteuer 3.1.1 Vorbemerkungen Steuern, deren (Haupt-)Bemessungsgrundlage eine Ertragsgröße ist, haben wir in Abschnitt 2.4 auf S. 57 als Steuern auf das Einkommen bezeichnet.

Mehr

LÖSUNG Übungsfall: Umsatzsteuer

LÖSUNG Übungsfall: Umsatzsteuer LÖSUNG Übungsfall: Umsatzsteuer HINWEIS: Das Jahr 03 entspricht dem aktuellen Jahr! Hartmut Freytag ist Unternehmer, da er eine gewerbliche Tätigkeit nachhaltig mit Einnahmenerzielungsabsicht selbständig

Mehr

INHALTSVERZEICHNIS 1 STEUERRECHTLICHE INFORMATION

INHALTSVERZEICHNIS 1 STEUERRECHTLICHE INFORMATION Vorsorgewohnungen Steuerrechtliche Information INHALTSVERZEICHNIS 1 STEUERRECHTLICHE INFORMATION 1 1.1 Steuerliches Ergebnis und steuerliche Veranlagung 1 1.2 Spekulationsfrist 1 1.3 Liebhaberei bei Vermietung

Mehr

Beurteilen Sie bitte den Sachverhalt aus Sicht des D1 und des D3 (Steuerbarkeit und Steuerpflichtigkeit).

Beurteilen Sie bitte den Sachverhalt aus Sicht des D1 und des D3 (Steuerbarkeit und Steuerpflichtigkeit). Klausurteil USt Zeit 60 Minuten Hilfsmittel: UStG / UStDV / UStR Frage 1: (20 Minuten) Der deutsche Schokoladenhersteller D1 (Sitz der Fabrik in Köln), bestellt bei dem belgischen Großhändler B in Brüssel

Mehr

Steuerliche Aspekte bei der Finanzierung von Auslandsaktivitäten.

Steuerliche Aspekte bei der Finanzierung von Auslandsaktivitäten. Steuerliche Aspekte bei der Finanzierung von Auslandsaktivitäten. Dr. Thomas Scheipers Partner Deloitte München 06.11.2008 1. Einleitung 1.1 Ausgangssituation Inländisches Unternehmen Kapital Deutschland

Mehr

Firmengründung in Deutschland für Schweizer Unternehmen

Firmengründung in Deutschland für Schweizer Unternehmen Referent: Dipl. Finanzwirt (FH) Roland Wetzel Vereid. Buchprüfer, Steuerberater Geschäftsführer I.N.T. Treuhand GmbH I.N.T. Treuhand GmbH Steuerberatungsgesellschaft Wiesentalstrasse 74a 79539 Lörrach

Mehr

IMMER NOCH OHNE DBA. Die steuerlichen Folgen deutscher Investitionen in Brasilien. Prof. Dr. Luís Eduardo Schoueri

IMMER NOCH OHNE DBA. Die steuerlichen Folgen deutscher Investitionen in Brasilien. Prof. Dr. Luís Eduardo Schoueri IMMER NOCH OHNE DBA Die steuerlichen Folgen deutscher Investitionen in Brasilien Prof. Dr. Luís Eduardo Schoueri Vor und nach der Kündigung Ausgewählte Problemkreise Zinsen Das DBA (1975) sah für Brasilien

Mehr

Das Gesetz über Einkommensteuer natürlichen Personen. Rechtsgrundlage

Das Gesetz über Einkommensteuer natürlichen Personen. Rechtsgrundlage Einkommensteuer Im Laufe der Systementwicklung wurden in Polen zwei Arten von Einkommensteuer gesetzlich geregelt: das Einkommensteuer der natürlichen Personen und Pauschalsteuer von einigen Einkünften,

Mehr

Basiswissen ABGELTUNGSTEUER

Basiswissen ABGELTUNGSTEUER Basiswissen ABGELTUNGSTEUER Was Unternehmen beachten müssen Die Regeln für den Quellensteuer-Abzug auf Kapitalerträge wurden mit Einführung der Abgeltungsteuer zum 01. Januar 2009 umfassend geändert. Wie

Mehr

Fallstudie zur steuerlichen Optimierung

Fallstudie zur steuerlichen Optimierung 5. INTERNATIONALER DEUTSCHER STEUERBERATERKONGRESS ITALIEN 2010 Fallstudie zur steuerlichen Optimierung Dr. Robert Frei Mayr Fort Frei Mailand Zivilrechtliche Aspekte Zur Ausübung einer gewerblichen Tätigkeit

Mehr

Das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Russischen Föderation. Überblick und ausgewählte Rechtsfragen

Das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Russischen Föderation. Überblick und ausgewählte Rechtsfragen Das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Russischen Föderation Überblick und ausgewählte Rechtsfragen Prof. Dr. Lars Hummel Universität Hamburg Interdisziplinäres

Mehr

Informationsbrief. zum 3. November 2009. Inhalt

Informationsbrief. zum 3. November 2009. Inhalt Informationsbrief zum 3. November 2009 Inhalt 1. Allgemeines 5. Geschenke 2. Verluste aus typisch stillen Beteiligungen a) Geschenkegrenzen a) Allgemeines b) Steuerpflicht der Geschenke b) Verlustausgleich

Mehr

C.O.X. Steuerliche Behandlung von Zahlungen an ausländische Lizenzgeber

C.O.X. Steuerliche Behandlung von Zahlungen an ausländische Lizenzgeber C.O.X. Steuerliche Behandlung von Zahlungen an ausländische Lizenzgeber Mitja Wolf Zum 1.1.2002 haben sich einige wichtige Vorschriften im Umsatzsteuer- und Ertragsteuerrecht geändert, die auch für die

Mehr

3. Behandlung der vom Vater des A übernommenen Schuldzinsen

3. Behandlung der vom Vater des A übernommenen Schuldzinsen 3. Behandlung der vom Vater des A übernommenen Schuldzinsen Fraglich ist, ob A die vom Vater übernommenen Schuldzinsen in Höhe von 3.000 steuerwirksam geltend machen kann. In Betracht käme ein Abzug als

Mehr

DBA Deutschland - Luxemburg. 21. Mai 2012

DBA Deutschland - Luxemburg. 21. Mai 2012 DBA Deutschland - Luxemburg 21. Mai 2012 Agenda 1. Überblick über die wesentlichen Änderungen 2. Dividenden-Besteuerung in Luxemburg nach Mutter-Tochterrichtlinie und DBA 3. Hybride Instrumente 4. Informationsaustausch

Mehr

Mehrwertsteuer. Umsatzsteuer. Vorsteuer. Die Umsatzsteuer Grundlagen I. Umsatzsteuergesetz (UStG)»Erster Abschnitt

Mehrwertsteuer. Umsatzsteuer. Vorsteuer. Die Umsatzsteuer Grundlagen I. Umsatzsteuergesetz (UStG)»Erster Abschnitt Mehrwertsteuer Vorsteuer Umsatzsteuer Die Umsatzsteuer Grundlagen I Umsatzsteuergesetz (UStG)»Erster Abschnitt 1. (1) Der Umsatzsteuer unterliegen die folgenden Umsätze: die Lieferungen und sonstigen Leistungen,

Mehr

42. ÖGWT-Berufsanwärter-Meeting Die Umsatzsteuer in Beispielen Beispiele aus der Steuerberaterprüfung

42. ÖGWT-Berufsanwärter-Meeting Die Umsatzsteuer in Beispielen Beispiele aus der Steuerberaterprüfung 42. ÖGWT-Berufsanwärter-Meeting Die Umsatzsteuer in Beispielen Beispiele aus der Steuerberaterprüfung Mag. Stephan Hofbauer 6.5.2009 www.oegwt.at Wir verbinden - Menschen und Wissen. Fahrplan Vermittlungsleistung

Mehr

Vorab per E-Mail (Länder: Verteiler ASt) Bundesamt für Finanzen. Oberste Finanzbehörden der Länder. nachrichtlich:

Vorab per E-Mail (Länder: Verteiler ASt) Bundesamt für Finanzen. Oberste Finanzbehörden der Länder. nachrichtlich: Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin MR Ulrich Wolff Vertreter Unterabteilungsleiter IV B POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Vorab per E-Mail (Länder:

Mehr

2 Umsatzsteuerpflicht ja oder nein?

2 Umsatzsteuerpflicht ja oder nein? 2 Umsatzsteuerpflicht ja oder nein? Ist der Umsatz umsatzsteuerpflichtig, muss das Unternehmen zusätzlich zum Waren- bzw. Leistungswert den entsprechenden Umsatzsteuersatz in Rechnung stellen. Die Umsatzsteuer

Mehr

Die Besteuerung von Dividenden, Zinsen und Lizenzen aus Deutschland

Die Besteuerung von Dividenden, Zinsen und Lizenzen aus Deutschland Die Besteuerung von Dividenden, Zinsen und Lizenzen aus Deutschland Dieses Infoblatt soll österreichische natürliche Personen und Kapitalgesellschaften, die in Deutschland weder Wohnsitz noch Betriebsstätte

Mehr

3.1 STEUERFREIE GERINGFÜGIGE BESCHÄFTIGUNGEN

3.1 STEUERFREIE GERINGFÜGIGE BESCHÄFTIGUNGEN 3. BESTEUERUNG 3.1 STEUERFREIE GERINGFÜGIGE BESCHÄFTIGUNGEN Geringfügige Beschäftigungen, für die vom Arbeitgeber pauschale Beiträge zur Rentenversicherung bezahlt werden, sind steuerfrei, wenn der Arbeitnehmer

Mehr

Steuer und Sozialversicherung

Steuer und Sozialversicherung Steuer und Sozialversicherung Informationsveranstaltung zur Abwicklung der ÖAW-Stipendien 31.1.2015 Überblick Einleitung: Einkommensarten Sozialversicherungsrecht Steuerrecht Sonderfall Auslandsbezug Weiterführende

Mehr

Verfügung betr. Neuregelung des Steuerabzugs nach 50 a EStG durch das Jahressteuergesetz 2009 (JStG 2009) vom 19. 12. 2008, BGBl. I S.

Verfügung betr. Neuregelung des Steuerabzugs nach 50 a EStG durch das Jahressteuergesetz 2009 (JStG 2009) vom 19. 12. 2008, BGBl. I S. Verfügung betr. Neuregelung des Steuerabzugs nach 50 a EStG durch das Jahressteuergesetz 2009 (JStG 2009) vom 19. 12. 2008, BGBl. I S. 2794 Vom 14. Januar 2009 (OFD Karlsruhe S 230.3/48 St 111/St 142)

Mehr

HANDLUNGSHINWEISE DES AUSSCHUSSES STEUERRECHT

HANDLUNGSHINWEISE DES AUSSCHUSSES STEUERRECHT HANDLUNGSHINWEISE DES AUSSCHUSSES STEUERRECHT ZUR UMSATZSTEUER 2010 DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE FÜR ANWALTLICHE DIENSTLEISTUNGEN BEI AUSLANDSBEZUG Das Umsatzsteuergesetz wurde mit Wirkung zum 01.01.2010 geändert.

Mehr

Investments in Österreich

Investments in Österreich Investments in Österreich Lucie Vorlíčková, LL.M. Andreas Sauer, MAG Prag, am 15.3.2011 Themenübersicht 1. Warum in Österreich investieren? 2. Rechtsformwahl 3. Unternehmensbesteuerung 3.1 Highlights der

Mehr

Unternehmensbesteuerung bei Investitionen in den Vereinigten Arabischen Emiraten Auswirkungen des neuen Doppelbesteuerungsabkommens

Unternehmensbesteuerung bei Investitionen in den Vereinigten Arabischen Emiraten Auswirkungen des neuen Doppelbesteuerungsabkommens Unternehmensbesteuerung bei Investitionen in den Vereinigten Arabischen Emiraten Auswirkungen des neuen Doppelbesteuerungsabkommens Dr. Thomas Wülfing Gliederung I. Das Steuerrecht der VAE II. Grundlegendes

Mehr

15. April 2014 Abu Dhabi / AHK 16. April 2014 Dubai / AHK

15. April 2014 Abu Dhabi / AHK 16. April 2014 Dubai / AHK 15. April 2014 Abu Dhabi / AHK 16. April 2014 Dubai / AHK Das aktuelle Doppelbesteuerungsrecht: - Wie vermeide ich Probleme beim Wegzug? - Vermeidung Steuerpflicht in D während Aufenthalt in VAE? - Wie

Mehr

MERKBLATT zur Systematik der Umsatzsteuer

MERKBLATT zur Systematik der Umsatzsteuer MERKBLATT zur Systematik der Umsatzsteuer Die Umsatzsteuer spielt, insbesondere bei unternehmerischen Projekten, eine immer größere Rolle. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick über

Mehr

Steuerliche Behandlung von Zahlungen an ausländische Lizenzgeber

Steuerliche Behandlung von Zahlungen an ausländische Lizenzgeber C.O.X. Steuerliche Behandlung von Zahlungen an ausländische Lizenzgeber Mitja Wolf Zum 1.1.2003 hat sich der Steuersatz für die Ausländersteuer, der auch bei Zahlungen an ausländische Lizenzgeber relevant

Mehr

LEITFADEN FÜR BESCHRÄNKT STEUERPFLICHTIGE ARBEITNEHMER. (Ergänzung zum Steuerbuch 2005)

LEITFADEN FÜR BESCHRÄNKT STEUERPFLICHTIGE ARBEITNEHMER. (Ergänzung zum Steuerbuch 2005) LEITFADEN FÜR BESCHRÄNKT STEUERPFLICHTIGE ARBEITNEHMER (Ergänzung zum Steuerbuch 2005) INHALTSVERZEICHNIS 1 STEUERPFLICHT IN ÖSTERREICH FÜR ARBEITNEHMER... 3 1.1 Wohnsitz bzw. gewöhnlicher Aufenthalt...

Mehr

Mini One Stop Shop. Gottfried Jestädt, Rechtsanwalt, Steuerberater, Fachanwalt für Steuerrecht, Hannover

Mini One Stop Shop. Gottfried Jestädt, Rechtsanwalt, Steuerberater, Fachanwalt für Steuerrecht, Hannover Gottfried Jestädt, Rechtsanwalt, Steuerberater, Fachanwalt für Steuerrecht, Hannover Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Beispiel 1 (Outbound ins Drittland)... 3 Lösung... 3 Beispiel 2 (Inbound aus Drittland)...

Mehr

Finanzamt Brilon Besteuerung der Vereine allgemeine Informationen

Finanzamt Brilon Besteuerung der Vereine allgemeine Informationen 1 Überblick: Tätigkeitsbereiche Steuerpflicht Umsatzsteuerliche Beurteilung Vorsteueraufteilung bei Schützenhallen 2 Tätigkeitsbereiche 3 Tätigkeitsbereiche: Verein ideelle Tätigkeit Vermögensverwaltung

Mehr

Teil 6. Steuern und internationale Unternehmenstätigkeit. Inhalt:

Teil 6. Steuern und internationale Unternehmenstätigkeit. Inhalt: Teil 6 Steuern und internationale Unternehmenstätigkeit Inhalt: 1 Grundproblematik der Internationalen Unternehmensbesteuerung... 2 1.1 Rechtliche und wirtschaftliche Doppelbesteuerung... 2 1.2 Maßnahmen

Mehr

Umsatzsteuer/Mehrwertsteuer

Umsatzsteuer/Mehrwertsteuer IHK-Kurs, Technischer Fachwirt, Fach Steuern Seite 1 Technischer Fachwirt, Fach Steuern Umsatzsteuer/Mehrwertsteuer IHK-Kurs, Technischer Fachwirt, Fach Steuern Seite 2 Inhalt Allgemeines zur Umsatzsteuer

Mehr

Gemeinsam erfolgreich

Gemeinsam erfolgreich Gemeinsam erfolgreich Missglückter internationaler Mitarbeitereinsatz Möglichkeiten der Korrektur Susanne Hierl, Rita Santaniello Forum Going Global Nürnberg 13. Juni 2013 Rödl & Partner 12.Juni 2013 1

Mehr

2. Abgabenänderungsgesetz 2014 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. BMF veröffentlicht Wartungserlass 2014 zu Körperschaftsteuerrichtlinien 2013

2. Abgabenänderungsgesetz 2014 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. BMF veröffentlicht Wartungserlass 2014 zu Körperschaftsteuerrichtlinien 2013 Tax Flash Nr. 01/2015 2. Abgabenänderungsgesetz 2014 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht BMF veröffentlicht Wartungserlass 2014 zu Körperschaftsteuerrichtlinien 2013 Mitteilungspflicht für bestimmte Honorarzahlungen

Mehr

Fallstricke bei der Softwareüberlassung & Steuern

Fallstricke bei der Softwareüberlassung & Steuern Fallstricke bei der Softwareüberlassung & Steuern Tax Breakfast 8. April 2014 Inhaltsverzeichnis Software in der Bilanz Individual- versus Standardsoftware Die Gewerbesteuer-Falle Umsatzsteuer Praxisfall:

Mehr

DBA Italien 1989 (Aktuelle Fassung)

DBA Italien 1989 (Aktuelle Fassung) DBA Italien 1989 (Aktuelle Fassung) Stefan Karsten Meyer TK Lexikon Arbeitsrecht 18. September 2013 DBA Italien 1989 (Aktuelle Fassung) HI1943541 Kurzbeschreibung HI1943541.1 Systematische Übersicht über

Mehr

TKI-Info-Mail Nr. 01/2015

TKI-Info-Mail Nr. 01/2015 TKI-Info-Mail Nr. 01/2015 Im Folgenden ein Auszug aus den beschlossenen Neuerungen/Änderungen, die für das Jahr 2015 gelten. Einkommensteuerrecht Neue Grenzbeträge für die Geringfügigkeit ab dem 01.01.2015

Mehr

B. Selbständige und Gewerbetreibende

B. Selbständige und Gewerbetreibende Grundlagen im internationalen Steuerrecht B. Selbständige und Gewerbetreibende Für selbständige Grenzgänger gilt Art. 9, für Gewerbetreibende Art. 5 DBA-Luxemburg. Entscheidend für die Besteuerung ist

Mehr

Weltweit engagiert. Aktuelles aus dem Steuerbereich. Kateřina Jordanovová, VORLÍČKOVÁ PARTNERS Praha 10.03.2015

Weltweit engagiert. Aktuelles aus dem Steuerbereich. Kateřina Jordanovová, VORLÍČKOVÁ PARTNERS Praha 10.03.2015 Weltweit engagiert Aktuelles aus dem Steuerbereich Kateřina Jordanovová, VORLÍČKOVÁ PARTNERS Praha 10.03.2015 Rödl & Partner 08.08.2011 1 Aktuelles aus dem Steuerbereich 1. Besteuerung des Geschäftsführers

Mehr

Grenzüberschreitende Dienstleistungen

Grenzüberschreitende Dienstleistungen Seite 1 von 14 Grenzüberschreitende Dienstleistungen Wann seit dem 1.1.2010 die deutsche Umsatzsteuer berechnet werden muss Wilhelm Krudewig 05.05.2010 Weitere Downloads, nützliche Informationen sowie

Mehr

Statistische Berichte

Statistische Berichte Statistisches Landesamt Bremen Statistische Berichte Ausgegeben im April 2009 ISSN 1610-6288 L IV 3-3j / 04 Statistisches Landesamt Bremen An der Weide 14-16 28195 Bremen - Ergebnisse der Einkommensteuerstatistik

Mehr

Als Veräußerung gilt nach 16 Abs. 3 EStG auch die Aufgabe eines Betriebs/Teilbetriebs/Mitunternehmeranteils.

Als Veräußerung gilt nach 16 Abs. 3 EStG auch die Aufgabe eines Betriebs/Teilbetriebs/Mitunternehmeranteils. 156 17. Betriebsveräußerung/Betriebsaufgabe ( 16 E StG) 17. Betriebsveräußerung/Betriebsaufgabe ( 16 EStG) 17.1 Einführung Veräußert ein Steuerpflichtiger seinen Betrieb oder gibt er diesen auf, so werden

Mehr

Info. recht steuern interessant. Lieferung eines Gegenstandes aus dem Ausland in die Schweiz (Zweiparteienverhältnis) juni 2014 www.bdo.

Info. recht steuern interessant. Lieferung eines Gegenstandes aus dem Ausland in die Schweiz (Zweiparteienverhältnis) juni 2014 www.bdo. Info juni 2014 www.bdo.ch recht steuern interessant im griff xxxxx warenlieferungen aus dem ausland in die schweiz aus Sicht (3. der Teil) mwst Beim Warenimport können Fehler entstehen, welche zur Verweigerung

Mehr

Unilaterale Entlastungsmaßnahmen bei der Körperschaftsteuer

Unilaterale Entlastungsmaßnahmen bei der Körperschaftsteuer 5. Einseitige Regelungen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung Unilaterale Entlastungsmaßnahmen bei der Körperschaftsteuer Verweis auf die Regelungen des EStG ( 26 VI KStG) Direkte Anrechnung mit - Höchstbetragsbelastungsregelung

Mehr

Vereine im Steuerrecht. Umsatzsteuer

Vereine im Steuerrecht. Umsatzsteuer Vereine im Steuerrecht Umsatzsteuer Edgar Oberländer Mitglied Landesausschuss Recht, Steuern und Versicherung im lsb h Stand: März 2009 Voraussetzungen der Unternehmereigenschaft eines Vereins Es muss

Mehr

DBA Italien 1989 (Aktuelle Fassung) DBA Italien 1989 (Aktuelle Fassung)

DBA Italien 1989 (Aktuelle Fassung) DBA Italien 1989 (Aktuelle Fassung) DBA Italien 989 (Aktuelle Fassung) DBA Italien 989 (Aktuelle Fassung) Abkommen Fundstelle BStBl I Inkrafttreten BStBl I mit vom Jg. Seite Jg. Seite Italien 8.0.989 990 96 99 7 Besonderheiten: keine Geltungszeiträume

Mehr

SEITE 6 UMSATZSTEUER ÜBERGANG DER STEUERSCHULD. 1 Einleitung

SEITE 6 UMSATZSTEUER ÜBERGANG DER STEUERSCHULD. 1 Einleitung SEITE 6 1 Einleitung Ein Unternehmer, der eine steuerpflichtige Lieferung durchgeführt bzw. eine steuerpflichtige Leistung erbracht hat, schuldet im Normalfall die auf das Entgelt entfallende Umsatzsteuer

Mehr

Antwort. Deutscher Bundestag Drucksache 18/2732. der Bundesregierung

Antwort. Deutscher Bundestag Drucksache 18/2732. der Bundesregierung Deutscher Bundestag Drucksache 18/2732 18. Wahlperiode 07.10.2014 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Herbert Behrens, Caren Lay, Annette Groth, weiterer Abgeordneter und

Mehr

Merkblatt Gewerbesteuer

Merkblatt Gewerbesteuer Merkblatt Gewerbesteuer Stand: Juni 2011 Mit der Unternehmensteuerreform 2008 wurde die Gewerbesteuer zum 1.1.2008 grundlegend geändert. Dieses Merkblatt erläutert die wichtigsten Elemente der Gewerbesteuer.

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat 15 GZ. RV/0287-W/12 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufungen des Bw., vertreten durch Ernst & Young Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungs GmbH,

Mehr

Wichtige Änderungen im Schweizer Mehrwertsteuerrecht ab 01.01.2010

Wichtige Änderungen im Schweizer Mehrwertsteuerrecht ab 01.01.2010 Wichtige Änderungen im Schweizer Mehrwertsteuerrecht ab 01.01.2010 1. Einleitung Zum 01.01.2010 wird in der Schweiz ein neues Mehrwertsteuergesetz (im Folgenden: nmwstg) in Kraft treten. Das neue Gesetz

Mehr

Steuerliche Grundsätze in der Zahnarztpraxis

Steuerliche Grundsätze in der Zahnarztpraxis Steuerliche Grundsätze in der Zahnarztpraxis Seitenzahl: 5 Simrockstraße 11 53113 Bonn T +49 (0) 2 28.9 11 41-0 F +49 (0) 2 28.9 1141-41 bonn@viandensommer.de Sachsenring 83 50677 Köln T +49 (0) 2 21.93

Mehr

Info-Blatt Fünftel-Regelung (mit Berechnungsbogen)

Info-Blatt Fünftel-Regelung (mit Berechnungsbogen) st 265204 + st 345004 Info-Blatt (mit Berechnungsbogen) Inhalt 1. im Überblick 2. Steuerlicher Vorteil der 3. Berechnungsbogen zur Ermittlung des Vorteils durch Tarifermäßigung mit Muster-Beispiel 4. Gesetzeswortlaut

Mehr

ANFORDERUNGEN AN EINE RECHNUNG. Inhaltsverzeichnis

ANFORDERUNGEN AN EINE RECHNUNG. Inhaltsverzeichnis ANFORDERUNGEN AN EINE RECHNUNG Inhaltsverzeichnis 1. ALLGEMEINES... 2 1.1. STEUERLICHE GRUNDLAGEN... 2 1.2. FORMANFORDERUNGEN... 2 1.2.1. E-Mail-Rechnungen... 2 1.2.2. Fa-Rechnungen... 2 2. FEHLERFOLGEN...

Mehr

Die wichtigsten Steuern für Unternehmen

Die wichtigsten Steuern für Unternehmen Die wichtigsten Steuern für Unternehmen Quelle: Auszüge aus der Broschüre der IHK Hessen Steuern für Existenzgründer (IHK Arbeitsgemeinschaft Hessen arge Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern)

Mehr

Steuerliche Gefahren bei Gründung und Betrieb von Medizinischen Versorgungszentren

Steuerliche Gefahren bei Gründung und Betrieb von Medizinischen Versorgungszentren Steuerliche Gefahren bei Gründung und Betrieb von Medizinischen Versorgungszentren 4.11.2011 Düsseldorf Robert-Perthel-Str. 77a, 50739 Köln, Telefon 0221/95 74 94-0, E-Mail: office@laufmich.de Steuerliche

Mehr

Vermieten an Unternehmer: Vorsteuererstattung durch Option

Vermieten an Unternehmer: Vorsteuererstattung durch Option Vermieten an Unternehmer: Vorsteuererstattung durch Option Voraussetzung für Option bei Neubauten Vermietungsabsicht ist entscheidend Wie Sie den Mietvertrag optimal formulieren Folgen von Leerstand, geänderter

Mehr

Rechnungen - Das muss drinstehen

Rechnungen - Das muss drinstehen Rechnungen - Das muss drinstehen Die Rechnung, die Sie Ihrem Kunden stellen, ist nicht nur für Ihre Unterlagen wichtig, sondern sie ermöglicht Ihrem Kunden den Abzug der Umsatzsteuer, die Sie ihm in Rechnung

Mehr

1. Betriebsvermögen versus Privatvermögen

1. Betriebsvermögen versus Privatvermögen 1. Betriebsvermögen versus Privatvermögen Wird ein PKW zu mehr als 50% betrieblich genutzt, stellt es für steuerliche Zwecke sog. notwendiges Betriebsvermögen dar. Wird ein PKW hingegen lediglich zu weniger

Mehr

Studienarbeit KSt - 27 - Lösungshinweise

Studienarbeit KSt - 27 - Lösungshinweise Studienarbeit KSt - 27 - Lösungshinweise 1. Allgemeine Ausführungen: Die Sachsen-High-Tec GmbH (SHT GmbH) ist eine gem. 1 Abs.1 Nr.1 KStG unbeschränkt steuerpflichtige Kapitalgesellschaft, da sie ihre

Mehr

Buchhaltung und Rechnungswesen - Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft

Buchhaltung und Rechnungswesen - Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft Buchhaltung und Rechnungswesen - Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft Steuerliche Grundlagen Wer in Deutschland regelmäßig einkommen bezieht ist grundsätzlich Einkommensteuerpflichtig. Hier ist zu

Mehr

Besteuerungsgrundlagen

Besteuerungsgrundlagen Ausschüttungen/Thesaurierungen 2011 Besteuerungsgrundlagen Allianz Global Investors Ireland S. A. Inhalt Ausschüttungen/Thesaurierungen Allianz Global Investors Fund VI Allianz RCM China Fund.......................................

Mehr

Go East Polen - Steuerliche Aspekte der Tätigkeit in Polen

Go East Polen - Steuerliche Aspekte der Tätigkeit in Polen Go East Polen - Steuerliche Aspekte der Tätigkeit in Polen Teterow/Teschow, 25. Mai 2011 Dr. Anja Wischermann Rechtsanwältin, Steuerberater Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Übersicht

Mehr

Merkblatt zur Besteuerung von Berufssportlern mit Wohnsitz in der Schweiz

Merkblatt zur Besteuerung von Berufssportlern mit Wohnsitz in der Schweiz Merkblatt zur Besteuerung von Berufssportlern mit Wohnsitz in der Schweiz A. Einleitung 1. Adressatenkreis und Besonderheiten; Sozialversicherungen, Mehrwertsteuer Dieses Merkblatt richtet sich primär

Mehr

Die Erbengemeinschaft im Steuerrecht

Die Erbengemeinschaft im Steuerrecht HAUS + GRUND MÜNCHEN INFORMIERT Die Erbengemeinschaft im Steuerrecht im Hinblick auf die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung von Robert Hammerl Diplom Finanzwirt (FH), Steuerberater convocat GbR München

Mehr

Merkblatt zur Pkw- Nutzung durch Unternehmer

Merkblatt zur Pkw- Nutzung durch Unternehmer Merkblatt zur Pkw- Nutzung durch Unternehmer Inhaltsverzeichnis 1. ALLGEMEINES... 2 2. BETRIEBS- ODER PRIVATVERMÖGEN: DIE NUTZUNGSART ENTSCHEIDET!... 2 3. DIE PRIVATE PKW-NUTZUNG - WIE WIRD SIE BESTEUERT?...

Mehr

Finanz und Steuern Band 8 Examenstraining

Finanz und Steuern Band 8 Examenstraining Finanz und Steuern Band 8 Examenstraining VII Vorwort... V Teil A: Abgabenordnung und Finanzgerichtsordnung Festsetzungs- und Zahlungsverjåhrung/Steuerhinterziehung/ Haftung als Vertreter/Haftung als Steuerhinterzieher/Haftung

Mehr