Betriebliche Altersversorgung im Jahresabschluss nach nationalen und internationalen Bilanzierungsgrundsätzen

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1 Betriebswirtschaft Aufsätze DB vom , Heft 50, Seite DB Betriebliche Altersversorgung im Jahresabschluss nach nationalen und internationalen Bilanzierungsgrundsätzen Bewertungsannahmen zum Dr. Georg Thurnes / Rainer Vavra, beide München / Dr. André Geilenkothen, Mülheim a. d. Ruhr Der Beitrag erläutert die wirtschaftlichen Bewertungsannahmen für Pensionsverpflichtungen und sonstige Verpflichtungen aus Arbeitsverhältnissen im Jahresabschluss nach IFRS bzw. US-GAAP sowie nach HGB und gibt Hinweise auf die Parameterwahl zum Dabei wird insbesondere auf die Rechnungszinsfestlegung im aktuellen Kapitalmarktumfeld eingegangen. Gliederung I. Einleitung II. III. Aktuelle Rechnungszinssätze für Pensionsverpflichtungen im internationalen Jahresabschluss Rechnungszinssätze im Einzel- und Konzernabschluss nach HGB IV. Weitere Bewertungsparameter 1. Einkommens- und Rententrend 2. Verzinsung des Planvermögens 3. Rechnungszins für Jubiläums- und Altersteilzeitverpflichtungen im internationalen Jahresabschluss 4. Sonstige Bewertungsannahmen V. Zusammenfassung I. Einleitung Im Rahmen des für die Mehrzahl der Unternehmen bevorstehenden Jahresabschlusses zum steht auch wieder die Festlegung der Bewertungsprämissen für Altersversorgungsverpflichtungen sowie andere langfristig fällige Verpflichtungen an. Hierbei sind die Vorschriften des nationalen Handelsrechts (HGB i. d. F. des BilMoG) sowie - für kapitalmarktorientierte Unternehmen - auch die Regelungen internationaler Bilanzierungsstandards (IFRS bzw. US-GAAP) zu berücksichtigen. Während die wesentlichen Trendannahmen zur zukünftigen Lohn- und Gehalts- sowie Rentenentwicklung, die biometrischen Grundannahmen (z. B. zugrunde gelegte Sterbetafeln, Fluktuationsraten, Renteneintrittsalter etc.) und selbst der gem. BilMoG zu verwendende Rechnungszins für die nationale Handelsbilanz i. d. R. bereits einige Zeit vor dem eigentlichen Stichtag mit hinreichender Genauigkeit bestimmt und festgelegt werden können, ist der für die internationale Bilanzierung zu verwendende Rechnungszins erst unmittelbar zum oder nach dem Bilanzstichtag final bestimmbar. Auch eine verlässliche Abschätzung der Zinsentwicklung bis zum Jahresende ist im Allgemeinen schwierig und wird gerade gegenwärtig durch die im Zusammenhang mit der Euro-Schuldenkrise aufs Neue sehr volatilen Finanzmärkte noch zusätzlich erschwert. Vor diesem Hintergrund soll der Beitrag stichtagsnahe Hinweise zur Analyse des Marktumfelds und zur Bestimmung eines sachgerechten Rechnungszinses, aber auch zur Festlegung anderer Rechnungsannahmen für die Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen und anderen Personalverpflichtungen geben 1). II. Aktuelle Rechnungszinssätze für Pensionsverpflichtungen im internationalen Jahresabschluss Die Rechnungslegungsstandards verlangen bei der Festlegung des Rechnungszinses für die versicherungsmathematische Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen und anderen langfristig fälligen Verpflichtungen die Bezugnahme auf stichtagsbezogene Marktrenditen hochrangiger Unternehmensanleihen 2). Dabei wird der Rechnungszins als sog. "Ersatzzins" bestimmt, mit dem die einheitliche Abdiskontierung der künftigen Zahlungsströme aus den Verpflichtungen zum gleichen Ergebnis führt wie bei Berücksichtigung der aus den Marktrenditen gewonnenen Zinsstruktur für die einzelnen Auszahlungszeitpunkte 3).

2 Abb. 1 4) stellt die Entwicklung eines aus den entsprechenden Marktrenditen abgeleiteten Rechnungszinsniveaus für die Bilanzierung gem. IFRS und US-GAAP für typische Verpflichtungsbestände seit Ende 2007 dar. Während das Jahr 2010 bis zum Monat August von deutlich sinkenden Zinssätzen und einem anschließenden Anstieg der Zinssätze bis zum Jahresende geprägt war, zeigt sich für das Jahr 2011 eine große Volatilität der einzelnen Monatsendstände und ein im Vergleich zum Stichtag aktuell leicht höheres Zinsniveau. Mit Stand ergibt sich eine bestandsabhängige Bandbreite von 5,00% bis 5,40%. Kommt es bis zum Jahresende nicht mehr zu wesentlichen Kapitalmarktänderungen, wirkt sich diese Entwicklung reduzierend auf den Verpflichtungsumfang der Pensionszusagen im Jahresabschluss 2011 aus. Allerdings waren am Kapitalmarkt in den letzten Wochen und Monaten nicht nur auf Monatsendbasis, sondern selbst auf Tagesbasis häufig Renditeschwankungen von 10 bis 20 Basispunkten zu beobachten. Je nach weiterer Entwicklung der Finanzmärkte können daher aus der Sicht von Anfang Dezember auch deutliche Veränderungen des tatsächlichen Zinsniveaus bis zum Jahresende nicht ausgeschlossen werden. Die Zinssätze in Abb. 1 basieren auf Musterprofilen künftiger Zahlungsströme 5) sowie einer Zinsstrukturkurve der Renditen hochrangiger Unternehmensanleihen, für die Indexwerte (Kuponrenditen) der iboxx Corporates AA Subindices für Laufzei[DB 2011 S. 2786]ten von 1-3, 3-5, 5-7, 7-10 und ab 10 Jahren als Datenbasis herangezogen werden. Die Verdichtung der Renditen von Einzelpapieren zu Laufzeitklassen verhindert dabei - gerade im langen Laufzeitbereich - unerwünschte Einflüsse einzelner Bonds auf das Ergebnis. Die so gewonnenen Stützstellen dienen zur Bestimmung eines Polynoms, das zunächst eine Zinsstruktur für Kuponrenditen widerspiegelt. Nach Umrechnung in eine Kurve für Nullkuponrenditen stehen nun laufzeitadäquate Diskontierungssätze zur Zinsbestimmung zur Verfügung. Es ist allerdings zu beachten, dass die Datenbasis für sehr lange Laufzeiten immer noch stark von denrenditen der wenigen hier notierten Papiere beeinflusst wird, die oftmals großen und insbesondere zufälligen Schwankungen unterworfen sind. Als Alternativlösung für diesen Laufzeitbereich bietet es sich daher an, ab der Duration des letzten iboxx-subindexes auf die weitere Entwicklung der Zinsstrukturkurve für (fiktive) Nullkupon-Staatsanleihen zurückzugreifen. Hierfür stehen von der Bundesbank veröffentlichte,

3 täglich aktualisierte Daten zur Verfügung 6). Ab einer Laufzeit von 30 Jahren wird die verwendete Zinsstrukturkurve konstant gehalten. Im historischen Vergleich zeigt sich eine gute Übereinstimmung zwischen den Rechnungszinssätzen, die unter Verwendung der dargestellten Methodik abgeleitet wurden, und der tatsächlich im Durchschnitt angesetzten Diskontierung (vgl. Tab. 1) 7). Die Bandbreite in der Spalte "Ermittelter Rechnungszins" berücksichtigt dabei bis zu einem gewissen Maß auch mögliche Abweichungen von den Musterbeständen durch ungewöhnlichere Bestandsstrukturen und Zusagetypen. Tab. 1: Rechnungszinssätze Stichtag Ermittelter Tatsächlich beobachteter Rechnungszins Rechnungszins Minimum Mittelwert Maximum ,20%-5,80% 5,00% 5,42% 5,75% ,50%-6,30% 5,25% 5,92% 6,50% ,00%-5,80% 4,75% 5,31% 6,00% ,60%-5,10% 4,25% 4,89% 5,50% Andere Herleitungsverfahren zum Rechnungszins können derzeit neben den o. g. Ergebnissen zu deutlich höheren, aber auch zu deutlich niedrigeren Zinssätzen führen. So liefert z. B. das im letzten Jahr an dieser Stelle vorgestellte Verfahren auf der Basis von Einzelbonddaten 8) etwa 0,30 bis 0,40 Prozentpunkte höhere Zinssätze, während Verfahren, die eine Modifizierung oder Bereinigung der von den einschlägigen Finanzmarktdatenanbietern zur Verfügung gestellten Index- Rohdaten beinhalten, in etwa gleichem Maße verminderte Rechnungszinssätze ergeben. Dabei muss im Besonderen das Rating der verschiedenen aktuell als "hochrangig" eingestuften Anleihen im Blick behalten werden, da das gegenwärtige Kapitalmarktumfeld von einer hohen Unsicherheit geprägt ist und auch bislang als "sicher" oder "nahezu sicher" eingestufte Schuldtitel kurzfristig herabgestuft werden können. Massive Ratingveränderungen waren vor allem zu den Monatswechseln von September auf Oktober wie auchvon Oktober auf November zu beobachten und haben z. B. die Gruppe der im iboxx AA Corporates Index zusammengefassten Schuldtitel von 232 Anleihen zum auf inzwischen nur noch 181 Anleihen zum zusammenschmelzen lassen - ein Rückgang um immerhin 22%. Bei jeder Bereinigungswelle war jeweils auch ein deutlicher Rückgang der abgeleiteten Rechnungszinssätze zu bemerken, da verständlicherweise im Allgemeinen eher Anleihen mit höheren Renditen Ziel einer Rating-Korrektur sind. So ist folglich zu beobachten, dass die Risikoaufschläge (Spreads) von als hochrangig eingestuften Anleihen, also die Differenz der Renditen dieser Anleihen zu nahezu risikolosen Renditen (Staatsanleihen mit AAA-Rating bzw. Festzins- Swapsätze), im Mittel wieder deutlich angestiegen sind und mit aktuell rund 2,50 Prozentpunkten in etwa das Krisenniveau des Jahreswechsels 2008/2009 erreicht haben. In Einzelfällen (vgl. Abb. 2 9) ) liegen die Risikoaufschläge sogar um ein Vielfaches höher.

4 Unter Berücksichtigung dieser außergewöhnlich hohen Risikoaufschläge ist davon auszugehen, dass auch künftig - sei es kurz- oder mittelfristig - weitere Rating-Korrekturen erfolgen werden. Daher kann es je nach Marktlage sinnvoll oder gar notwendig sein, die jeweils aktuell vorliegenden Rating-Einstufungen kritisch zu hinterfragen, um ggf. auch Index-Rohdaten um zweifelhafte Schuldtitel oder Emittenten zu bereinigen. Alternativ könnte auch eine Beschränkung auf Anleihen außerhalb des in der Krise besonders risikobelasteten Finanzsektors oder eine geringere Gewichtung der Renditen des Finanzbereichs erwogen werden 10). Es ist jedoch zu beachten, dass ein solcher Ansatz mit Abschlägen von mehr als 0,50 Prozentpunkten gegenüber den o. g. Renditen definitiv am unteren Ende der derzeit angemessenen Zinsbandbreite liegen würde. Festzuhalten bleibt somit, dass eine finale Zinsfestlegung für die internationale Bilanzierung nur in unmittelbarer zeitlicher Nähe zum Stichtag erfolgen kann, da ansonsten nachträglicher Anpassungsbedarf notwendig sein könnte. In diesem Zusammenhang ist es daher regelmäßig sinnvoll, bereits im Vorfeld des Stichtags mehrere Zinsalternativen zu berücksichtigen und durch den Aktuar kalkulieren zu lassen. Durch derartige Sensitivitätsrechnungen sind die Unternehmen auch für kurzfristige Marktschwankungen angemessen gerüstet. III. Rechnungszinssätze im Einzel- und Konzernabschluss nach HGB Die für die internationale Bewertung zu beobachtenden Schwierigkeiten hinsichtlich der Bestimmung einer geeigneten Zinskurve stellen sich bei Bewertungen für die Zwecke der nationa[db 2011 S. 2787]len Handelsbilanz erfreulicherweise nicht, da 253 Abs. 2 HGB i. V. mit der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) die Ermittlung der Rechnungszinssätze seit Inkrafttreten des BilMoG detailliert vorschreibt. Die ermittelten Zinssätze sind darüber hinaus von der Bundesbank monatlich zu aktualisieren und zu veröffentlichen 11). Die jeweiligen laufzeitadäquaten Zinssätze der Strukturkurve ergeben sich als 84-Monate-Durchschnitte, was größere zinsbedingte Rückstellungsschwankungen im Vergleich zum Vorjahr ausschließt. Zudem ermöglicht dies den Unternehmen, den Rechnungszins bereits vor dem Stichtag auf Basis der jeweils letzten verfügbaren Monatsendwerte festzulegen, da nennenswerte Abweichungen aufgrund der langfristigen Durchschnittsbildung i. d. R. nicht mehr auftreten können. Darüber hinaus muss der BilMoG-Rechnungszins nicht unbedingt bestandsspezifisch gewählt werden, da die einheitliche Verwendung des Zinssatzes für eine Restlaufzeit von 15 Jahren regelmäßig zulässig ist 12). Diese pauschale Vereinfachungsmöglichkeit gilt neben den Altersversorgungsverpflichtungen uneingeschränkt auch für andere vergleichbare langfristig fällige Verpflichtungen, also insbesondere für Jubiläums- oder Altersteilzeitverpflichtungen. Allerdings ist in der Praxis zu beobachten, dass für die i. d. R. kurzfristigeren Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen ein pauschaler

5 Ansatz einer 3-jährigen Restlaufzeit im Allgemeinen ebenfalls angemessen ist 13). Zum beträgt der von der Bundesbank ermittelte Abzinsungszinssatz bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren 5,14% p. a. (nach 5,15% p. a. zum ). Für eine Restlaufzeit von drei Jahren (z. B. für Altersteilzeitverpflichtungen) ergibt sich derzeit ein Zins von 4,09% p. a. (nach 4,07% p. a. zum ). Die im Vergleich zum Vorjahr nahezu unveränderte Zinsstruktur ist zum Einen auf die bereits angesprochene Schwankungsresistenz im Zusammenhang mit der langfristigen Durchschnittsbildung zurückzuführen, beruht zum Anderen aber ebenfalls auf den Effekten der Euro- und Finanzkrise. Dies ist dadurch begründet, dass der BilMoG-Rechnungszins in einem zweistufigen Verfahren ermittelt wird, bei dem zunächst ein 84-Monate-Durchschnitt von Euro-Festzins-Swapsätzen (d. h. von nahezu risikolosen Zinssätzen) festgestellt und anschließend um einen Risikoaufschlag erhöht wird, der ebenfalls als 84-Monate-Durchschnitt der Differenz zwischen nahezu risikolosen und "hochklassigen" Anleihen (im Allgemeinen ebenfalls AA-Rating analog IFRS bzw. US-GAAP; vgl. die Ausführungen in Abschn. II.) zu bestimmen ist. Während im Zuge der Finanzkrisen der letzten drei bis vier Jahre der nahezu risikolose Zins deutlich gesunken ist, haben sich gleichzeitig die Risikoaufschläge für AA-Titel deutlich erhöht. Während ein solcher Risikoaufschlag vor dem Juli 2007 üblicherweise bei rund 0,45 bis 0,60 Prozentpunkten lag, waren über die letzten Jahre regelmäßig Spreads von über 1,00 Prozentpunkten, oft sogar von über 2,00 Prozentpunkten zu beobachten. Auch derzeit sind - wie bereits in Abschn. II. erwähnt - wieder mittlere Risikoaufschläge von bis zu 2,50 Prozentpunkten am Markt zu verzeichnen. Dies hat dazu geführt, dass sich der 84-Monate-Durchschnitt der Festzins-Swapsätze über die letzten Jahre deutlich vermindert hat, während sich der 84-Monate-Durchschnitt der Risikoaufschläge (vor allem im letzten Jahr) in nahezu gleichem Maße erhöht hat (vgl. Tab. 2 14) ). Insofern beschert die Finanzkrise den Unternehmen an dieser Stelle einen stabilen Bewertungszins, der sich voraussichtlich auch über die nächsten Monate und ggf. sogar über die nächsten ein bis anderthalb Jahre noch auf dem aktuellen Niveau halten wird.entsprechend können die Unternehmen die künftige Belastung ihrer Bilanzen durch Altersversorgungsverpflichtungen und andere langfristig fällige Verpflichtungen zumindest nach deutschem Handelsrecht derzeit relativ verlässlich planen. Tab. 2: Zinssätze gem. RückAbzinsV (84-Monate- Durchschnitte) für eine Restlaufzeit von 15 Jahren Euro-Festzins-Swapsätze 4,41% 4,23% 4,08% Risikoaufschlag 0,84% 0,92% 1,06% Zins gem. RückAbzinsV 5,25% 5,15% 5,14% IV. Weitere Bewertungsparameter 1. Einkommens- und Rententrend Die Inflationsrate ist in Deutschland zuletzt angestiegen auf einen Wert von 2,50% p. a. (Stand Oktober 2011). Da die künftige Entwicklung der Einkommen und der erforderlichen Rentenanpassungen nach 16 Abs. 1 und 2 BetrAVG wesentlich von der Inflationsentwicklung abhängt 15), stellt sich die Frage, ob auch diese Parameterannahmen angehoben werden müssen. Für die Analyse dieses Zusammenhangs ist zu differenzieren zwischen kurzfristigen Inflationseffekten und dem langfristigen Charakter der Pensionsverpflichtungen. In den Bewertungsparametern soll sich die Zeitspanne, über die diese Trends wirken, angemessen widerspiegeln 16). Das Stabilitätsziel der EZB - eine langfristige Inflationsrate von knapp unter 2,00% p. a. - hat sich trotz der Probleme in der Eurozone nicht geändert. Die mittelfristige Inflationserwartung für die Eurozone liegt gegenüber dem Vorjahr ebenfalls kaum verändert bei etwa 2,00% p. a.; für die Jahre 2012 und 2013 werden jeweils rund 1,80% vorhergesagt 17). Als Gründe für die gegenwärtig höhere Inflationsrate können der in der jüngeren Vergangenheit erlebte Wirtschaftsboom sowie die gegenwärtig am Markt ausreichend verfügbaren Zentralbankgelder angesehen werden. Hieraus resultiert aber nicht zwingend eine höhere langfristige Inflationserwartung, solange die EZB die Grundsätze ihrer Geldpolitik beibehält und sich keine deutlichen Anzeichen für einen langfristigen Trend ergeben. Auch der Blick in die Vergangenheit zeigt, dass Schwankungen der Inflationsrate um ihren Mittelwert durchaus üblich sind. So betrug der jährliche Anstieg des Verbraucherpreisindex z. B. im Jahresdurchschnitt 2008 rund 2,60%, ein Jahr später dagegen nur noch 0,40%. [DB 2011 S. 2788] [DB 2011 S. 2788] Kommt man zu dem Ergebnis, dass auf lange Sicht mit einem jährlichen Anstieg des Verbraucherpreisindex von rund 2,00% zu rechnen ist, empfiehlt sich für den Rententrend ein Wert im Bereich von 1,75% bis 2,00% p. a. Da die Anpassungsprüfung der Betriebsrenten i. d. R. nur alle drei Jahre erfolgt und somit die Inflation leicht verzögert ausgeglichen wird, ist in dieser Spannbreite eine im Vergleich zur Inflationsrate etwas geringere durchschnittliche jährliche Steigerung berücksichtigt.

6 Bei der Festlegung des Einkommenstrends ist ebenfalls die Konsistenz mit der künftigen Inflationserwartung zu beachten. In welchem Maß die Einkommenssteigerung über der Entwicklung des Verbraucherpreisindexes liegen wird, hängt dann aber stark von branchen- und firmenspezifischen Faktoren ab. Insgesamt dürften sich im Vergleich zu den vorjährigen Bewertungsparametern auch zum jetzigen Jahresende nur geringe Veränderungen ergeben. Die in den vergangenen Jahren beobachteten Mittel- und Extremwerte beim angesetzten Einkommens- und Rententrend sind als Orientierungshilfe in Tab. 3 dargestellt. Stichtag Tab. 3: Einkommens- und Rententrend Einkommenstrend Rententrend Minimum Mittelwert Maximum Minimum Mittelwert Maximum ,90% 2,60% 3,50% 1,50% 1,80% 2,00% ,80% 2,80% 3,80% 1,50% 1,90% 2,30% ,80% 2,70% 3,50% 1,50% 1,90% 2,30% ,80% 2,80% 3,50% 1,50% 1,80% 2,40% 2. Verzinsung des Planvermögens Falls den Pensionsverpflichtungen spezielle Vermögenswerte gegenüberstehen, die als Plan- bzw. Deckungsvermögen klassifiziert sind, verringern die Erträge aus diesen Vermögensanlagen den Aufwand für die Pensionsverpflichtungen. Bei der handelsrechtlichen Bilanzierung geschieht dies, indem am Jahresende die tatsächlichen Erträge festgestellt und entsprechend verbucht werden. Dagegen wird der Pensionsaufwand bei der internationalen Bilanzierung meist schon am Jahresbeginn auf Basis von Annahmen ermittelt. Es muss also auch eine Einschätzung über die erwartete Verzinsung des Planvermögens erfolgen. Dabei ist die konkrete Anlagestruktur zu berücksichtigen, sodass sich kaum allgemeine Aussagen über die geeignete Renditeannahme treffen lassen. Zuletzt lag der Durchschnitt der beobachteten Parameter - bei einer sehr großen Schwankungsbreite - knapp oberhalb von 5,00% p. a. In der am veröffentlichten Neufassung von IAS 19,die für Berichtsjahre mit Beginn ab dem verpflichtend anzuwenden ist (und zuvor bereits optional angewendet werden kann 18) ), entfällt die Festlegung eines gesonderten Bewertungsparameters zur Renditeannahme. Stattdessen werden Zinsaufwand und Planvermögensertrag zur neuen Position Nettozinsaufwand/-ertrag zusammengefasst, die sich durch Anwendung des Rechnungszinses auf die Nettoverpflichtung ergibt. Dies führt für den Gesamtaufwand zu dem Ergebnis, dass faktisch ein erwarteter Vermögensertrag i. H. des Rechnungszinses unterstellt wird. 3. Rechnungszins für Jubiläums- und Altersteilzeitverpflichtungen im internationalen Jahresabschluss Jubiläums- und Altersteilzeitverpflichtungen weisen in aller Regel kürzere Durationen auf als Pensionsverpflichtungen. Da somit auch die Zinssensitivität der Bewertungsergebnisse geringer ausfällt, wird für die Bewertung von Jubiläums- und Altersteilzeitverpflichtungen im internationalen Jahresabschluss teilweise vereinfachend der gleiche Diskontierungssatz wie bei den Pensionsverpflichtungen herangezogen. Sofern ein gesonderter Rechnungszins verwendet wird, kann der geeignete Wert meist direkt aus Indexwerten für hochrangige Unternehmensanleihen abgeleitet werden. Für die hier maßgeblichen kürzeren Durationen steht eine ausreichend breite Datengrundlage zur Verfügung. Im Ergebnis kommt für typische Jubiläumsverpflichtungen ein Ansatz am unteren Ende der für Pensionsverpflichtungen maßgeblichen Bandbreite in Betracht, während sich der Rechnungszins für Altersteilzeitverpflichtungen je nach genauer Restlaufzeit im konkreten Bestand in einem Bereich von 2,50-3,25% p. a. bewegt (Stand: ). 4. Sonstige Bewertungsannahmen Die übrigen Bewertungsannahmen - Pensionierungsalter, Fluktuationswahrscheinlichkeiten und biometrische Rechnungsgrundlagen - können i. d. R. über längere Zeiträumeunverändert bleiben. Nur wenn sich neue Erkenntnisse ergeben, dass die realistische Erwartung von den getroffenen Annahmen signifikant abweicht, wird eine Anpassung erforderlich. Dies gilt insbesondere auch für die verwendeten biometrischen Tafeln (im Wesentlichen Sterbe- und Invalidisierungswahrscheinlichkeiten) bei der Bilanzierung gem. IFRS. Hier wird in der Neufassung von IAS 19 nun noch expliziter als bisher darauf hingewiesen, dass die biometrischen Tafeln die bestmögliche Einschätzung des bilanzierenden Unternehmens über die Verhältnisse im Verpflichtungsbestand wiedergeben sollen und dass eine solche bestmögliche Einschätzung auch die Effekte künftig zu erwartender Verbesserungen in der Langlebigkeit ("Projektivität") antizipieren muss. Damit muss aber nicht zwingend von allgemein anerkannten Standardtafeln (i. d. R. "Richttafeln 2005 G" von K. Heubeck) abgewichen werden, die auf Basis umfangreicher Datengrundlagen erstellt wurden und bereits entsprechende Annahmen zur Projektivität beinhalten. Eine Überprüfung erscheint jedoch zumindest dann notwendig, wenn deutliche Anzeichen für Diskrepanzen zwischen den tatsächlich beobachteten Häufigkeiten und den verwendeten Tafelwerten

7 vorliegen. V. Zusammenfassung Der Rechnungszins für die Bilanzierung von Pensionsverpflichtungen fällt nach dem Stand vom zum Jahresende etwas höher aus als am Die mögliche Bandbreite für den Diskontierungssatz reicht je nach Bestandsstruktur etwa von 5,00-5,40% p. a. Aufgrund der aktuell besonders ausgeprägten Volatilität der Kapitalmärkte sind allerdings Veränderungen bis zum und somit eine noch erforderliche Anpassung des Rechnungszinses auf das genaue Stichtagsniveau nicht unwahrscheinlich. Insbesondere können kurzfristige Rating-Änderungen, aber auch ein übermäßiger Anstieg der Risikoaufschläge von hochrangigen Unternehmensanleihen im Vergleich mit nahezu risikolosen Staatsanleihen, noch signifikante Auswirkungen auf die zum anzusetzenden Rechnungszinssätze haben. Das zur Ableitung der o. g. Ergebnisse verwendete Zinsbestimmungsverfahren zielt daher darauf ab, Zufalls[DB 2011 S. 2789]einflüsse durch einzelne Wertpapiere in der Marktdatenbasis so weit wie möglich zu reduzieren und somit weitere, nicht auf generelle Marktveränderungen zurückzuführende Ergebnisschwankungen zu vermeiden. Andere Herleitungsverfahren können derzeit auch um bis zu 0,30 oder 0,40 Prozentpunkte höhere oder niedrigere Zinssätze liefern. Der Rechnungszins gem. Vereinfachungswahlrecht (Ansatz einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren) für die Handelsbilanz liegt mit 5,14% p. a. zum Stand Ende November fast genau auf dem Vorjahresniveau (5,15% p. a. Ende 2010). Auch für die meisten sonstigen Bewertungsparameter - insbesondere Einkommenstrend, Rententrend und biometrische Rechnungsgrundlagen - sollte sich im Normalfall kein Änderungsbedarf ergeben. Damit können in den Jahresabschlüssen zum erneut ein durchschnittlicher Einkommenstrend von rund 2,75% p. a. und ein Rententrend im Bereich von 1,75-2,00% p. a. erwartet werden. Im Januar wird in DER BETRIEB eine Aktualisierung der Zinssätze mit Stand veröffentlicht werden. Informationen zu den Autoren Dr. Georg Thurnes ist Geschäftsführer, Rainer Vavra und Dr. André Geilenkothen sind versicherungsmathematische Sachverständige bei Aon Hewitt. Sie betreuen nationale und multinationale Unternehmen aller Größenordnungen. Fußnoten: 1) Insoweit wird die in Höfer/Früh/Neumeier, DB 2011 S ff., erfolgte Vorausschau mit der gebotenen Stichtagsnähe aktualisiert und ergänzt. 2) "High quality corporate bonds" (IAS bzw. IAS (rev. 2011)) bzw. "high quality fixed-income investments" (SFAS 87.44, Codification Topic ), d. h. Rating AA (Standard & Poor's) bzw. Aa (Moody's). 3) Vgl. hierzu z. B. Bauer/Gohdes/Lucius/Rhiel, Der Aktuar 2/2007 S. 86 ff. 4) Quellen: Deutsche Bundesbank, Markit, eigene Berechnungen. 5) Den Musterzahlungsströmen liegt eine Zusage auf Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenleistungen in Form von laufenden Rentenzahlungen für einen Aktiven-, Rentner- bzw. Mischbestand zugrunde. 6) Zinssätze für (hypothetische) Null-Kupon-Anleihen ohne Kreditausfallrisiko, (letzter Abruf: ) 7) Die tatsächlich beobachteten Rechnungszinssätze basieren auf einer Erhebung der verwendeten Parameter bei rund 50 größeren Unternehmen, darunter den DAX30-Konzernen mit Abschlussstichtag ) Vgl. Thurnes/Vavra/Geilenkothen, DB 2010 S ff. 9) Quellen: Deutsche Bundesbank, Markit, Barclays Capital, eigene Berechnungen. 10) Vgl. auch die entsprechenden Ausführungen in Thurnes/Vavra, DB 2008 S ff. 11) Abrufbar unter (Abruf: ). 12) Vereinfachungswahlrecht gem. 253 Abs. 2 Satz 2 HGB. 13) Aufgrund der kurzen Restlaufzeit hat der Abzinsungszinssatz für ATZ-Verpflichtungen i. d. R. nur geringen Einfluss auf die Verpflichtungshöhe und das Jahresergebnis. 14) Quellen: Deutsche Bundesbank, De Nederlandsche Bank (DNB), eigene Berechnungen. 15) Bei der Rentenanpassung stellt die Erhöhung gemäß der Entwicklung des Verbraucherpreisindexes für Deutschland die derzeit am häufigsten verwendete Methode dar. Entfällt die Anpassungsprüfungspflicht aufgrund einer ablösenden Garantieanpassung nach 16 Abs. 3 Nr. 1 BetrAVG oder haben sich die Nettolöhne im Unternehmen seit Rentenbeginn weniger erhöht als der Verbraucherpreisindex (Anwendung der Obergrenze aus 16 Abs. 2 Nr. 2 BetrAVG), besteht keine bzw. nur eine geringere Abhängigkeit der Rentenanpassungen von der Inflationsrate. 16) Vgl. IAS bzw. IAS (rev. 2011). 17) Vgl. EZB, Monatsbericht November 2011, S ) Das EU-Endorsement des neu gefassten IAS 19 wird derzeit allerdings erst für das erste Quartal 2012 erwartet, sodass eine Anwendung der Änderungen zum für kapitalmarkorientierte EU-Unternehmen im Allgemeinen noch nicht in Frage kommt. DER BETRIEB, Fachverlag der Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH 2012

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