Schuld ist Italien. Besser gesagt, die italienischen

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1 Portfolio abschnitt private banking Solide Staaten zahlen nur noch minimale Zinsen. FORMAT fragte elf Private Banker, wo sie jetzt das Geld ihrer betuchten Klientel arbeiten lassen. Die Strategien reichen von Safety First bis zur Zinsjagd in Schwellenländern. In der Kreide: Staatsschulden der Industrieländer ufern aus schwere schuldenlast. In Japan liegt das Verhältnis von Staatsschulden zu Wirtschaftsleistung (BIP) bei 238 Prozent, in Griechenland bei 165 Prozent. Aufstrebende Staaten wie Indien, Brasilien und China stehen deutlich besser da. Schuld ist Italien. Besser gesagt, die italienischen Städte Venedig, Florenz und Genua. Sie lösten bereits im 14. Jahrhundert ihre klamme finanzielle Lage durch die Ausgabe sogenannter prestiti oder prestanze. Sie gelten damit als die Erfinder der Staatsanleihen. Wenig später machten sich die Stadtstaaten auch durch ihre fehlende Rückzahlungsmoral einen unrühmlichen Namen und wurden damit zum Vorbild heutiger Staatsinsolvenzen. Heute zittert die ganze Welt vor einer Pleite Griechenlands. Oder gar vor einem Bankrott von Italien, just jenem Land, in dem die öffentliche Verschuldung ihren Ausgang nahm. Tatsächlich wirkt die Schuldenlast Italiens bedrohlich, befinden sich doch Staatsobligationen im Gegenwert von rund Milliarden Euro im Umlauf. Dagegen nimmt sich die Verschuldung von Europas Sorgenkind Nummer eins, Griechenland, mit einem Staatsanleihenvolumen von 330 Milliarden noch bescheiden aus. Bernhard Ramsauer, Leiter des Österreich- Private-Banking der Deutschen Bank: Von politischer Seite ist der Versuch der Deeskalation bis jetzt gelungen. Nun wird die Höhe eines möglichen Schuldenschnitts für Griechenland öffentlich diskutiert. Das ist vernünftig. Rechnen wird man noch dürfen. foto: Getty Images Pleite ante portas. Nun stehen Anleger vor den entscheidenden Fragen, bei welchen Staatsanleihen das Geld noch sicher ist und wo die besten Zinsen der Welt zu holen sind. Bezüglich der Höhe ist Wackelkandidat Griechenland rekordverdächtig, liegt doch die aktuelle Rendite 10-jähriger griechischer Staatspapiere bei rund 22 Prozent. Damit brauchen sich Investoren aber nicht länger zu beschäftigen, denn es wird Tag für Tag unwahrscheinlicher, dass die Hellenen ihre Staatschulden-Malaise in den Griff bekommen. Auf der anderen Seite stehen Länder der Euro- Kernzone wie Deutschland und Österreich, die jeweils mit AAA die höchste Bonität aufweisen. Die Sicherheit hat aber ihren Preis, liegen doch die aktuellen Die besten Zin sen der Welt 14 PORTFOLIO 41 I I 11 PORTFOLIO 15

2 Renditen zehnjähriger Staatsanleihen unter der Inflation, weshalb Anleger unterm Strich Verluste einfahren. Schoellerbank-Vorstand Heinz Mayer: Jetzt in 10-jährige deutsche Staatsanleihen zu investieren ist Unfug. Die Lage wird in Zukunft noch komplizierter, irgendwann werden die Zinsen wieder steigen. Zusätzlich kämpft Deutschland wie andere Industrieländer mit steigenden Staatsschulden. Laut einer Analyse der Barclays Bank ist der Schuldenberg des österreichischen Nachbarlandes seit 2005 um 12,5 Prozentpunkte gewachsen. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum konnte Brasilien seine Staatsverschuldung um knapp drei Prozent reduzieren. Auch bei den Schätzungen der Neuverschuldung in 2011 hat Meinl Bank Rückzug aus der Euro-Kernzone peter weinzierl, Vorstand der Meinl Bank, empfiehlt, Staatspapiere der Euro-Kernländer durch Unternehmensanleihen zu ersetzen. Valartis Bank Mehr als ein Drittel der Geldanlage in Cash Bares ist Wahres. So lange sich keine Lösung der europäischen Staatsschuldenproblematik abzeichnet, lässt Monika Jung, Leiterin des Private Banking der Valartis Bank, nichts anbrennen. Jung: In den Kundendepots wurde der Cash- Anteil auf bis zu monika Jung, Private-Banking-Leiterin der Valartis 35 Prozent erhöht. Bank, glaubt, dass die Anleihenmärkte von Indien, Während die Expertin mit den tiefen Anleihenrenditen Deutschter an Bedeutung gewinnen. China und Indonesien weilands oder Österreichs noch leben kann, hält sie wenig von einer Flucht aus dem Euro in Währungen der europäischen Nordländer. Jung: Ich halte den Umstieg vom großen Schiff in eine kleine Nussschale für zu gefährlich. Rückzug aus Staatsanleihen. Anleger, die Staatsanleihen der europäischen Kernzone kaufen, machen wegen des tiefen Renditeniveaus nach Abzug der Inflation einen sicheren Verlust. Deshalb kann Peter Weinzierl, Vorstand der Meinl Bank, etwa einem Engagement bei den als sicherer Hafen geltenden deutschen Staatspapieren nichts abgewinnen. Weinzierl: Das Risiko, dass Deutschland seine Anleihenzinsen nicht bezahlen kann, ist mäßig. Mittelfristig könnte aber die Inflation steigen, was länger laufende Anleihen unattraktiv macht. Als Alternative schickt er Unternehmensanleihen ins Rennen. Weinzierl: Konzerne haben zwar auch ein Insolvenzrisiko. Aber solide Großunternehmen wie Siemens werden ihre Schulden bedienen. Unter Schwellenländeranleihen bevorzugt Weinzierl längerfristig Papiere aus Russland. Die Diskussion um einen möglichen Flächenbrand innerhalb der Eurozone bereitet dem Bank-Vorstand keine schlaflosen Nächte. Weinzierl: Auch die baltischen Staaten haben in den vergangenen Jahren harte Sparprogramme umgesetzt. Die Griechen werden sich künftig weniger leisten können, egal ob sie mit dem Euro oder der Drachme bezahlen. Auch bei Italien bin ich nicht so skeptisch. Die Regierung agiert zwar desaströs, aber Italien wird das Budgetdefizit aus eigener Kraft finanzieren können. Abwarten bei Exoten-Anleihen. Auch bei Schwellenländeranleihen sieht die Expertin jetzt keinen guten Zeitpunkt zum Einstieg: Die aufstrebenden Staaten werden sich der nahenden konjunkturellen Abkühlung nicht entziehen können. Längerfristig werden Schwellenländerpapiere aus Indien, China, Singapur oder Indonesien immer wichtiger. Vorausgesetzt, dass politische Anpassungen gelingen. solide. Im Staatsanleihenfonds Valartis Vorsorge (ISIN AT ) sind Österreich-Anleihen hoch gewichtet. Gesamtertrag seit Oktober 2008: 13 Prozent. fotos: Lukas Ilgner, Lukas Beck 16 PORTFOLIO 41 I 11

3 RLB NÖ-Wien Abkehr von Euro-Peripheriestaaten Christian ohswald, Leiter des Private Banking der RLB NÖ-Wien, hat den Anteil von Schwellenländeranleihen in den Kundendepots schrittweise erhöht. der südamerikanische Staat die Nase vorn. Brasilien ist aber nur ein Beispiel dafür, dass Anleger längerfristig gut beraten sind, den Anteil von Anleihen aus den Schwellenländern Zug um Zug aufzustocken. So beträgt etwa die Kennzahl von Staatsverschuldung zu Wirtschaftsleistung (BIP) in China, dem bevölkerungsreichsten Land der Erde, 20 Prozent. Indien, das in der globalen Bevölkerungsstatistik Rang zwei hält, konnte seine Schulden in den vergangenen Jahren deutlich abbauen. Die für heuer geschätzte Quote von Schulden zu BIP beträgt 66 Prozent. Von einem solchen, relativ günstigen Wert sind nicht nur Griechenland und Italien, sondern auch die USA, Frankreich und Deutschland meilenweit entfernt (siehe Grafik S. 14). Laut Schätzung der Deutschen Bank könnte sich der Abstand noch deutlich vergrößern. Man erwartet, dass die Quote von Staatsverschuldung zu BIP in Bank Austria Schwellenländerpapiere beimischen Leidenschaft zum Kapitalerhalt. Anleihen spielen in den risikomoderaten Kundendepots der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien mit einem Anteil von 66 Prozent die Hauptrolle. Private- Banking-Leiter Christian Ohswald: Während der Finanzkrise ist Anlegern die Lust auf Risiko vergangen und der Leidenschaft zum Kapitalerhalt gewichen. Deshalb kommen bei der Vermögensverwaltung nur noch Papiere von Staaten der Euro-Kernzone wie Österreich und Deutschland zum Zug. Während der Anteil französischer Papiere deutlich reduziert wurde, finden sich Italien-Anleihen überhaupt nur mehr in geringen Dosen in den Kundendepots. Dagegen sind mit guter Bonität versehene Unternehmenspapiere, in welche der Fonds RLBnoew Euro Corporates Active investiert, mit 27 Prozent relativ hoch gewichtet. Rochade. Als Ersatzspieler für unsichere Papiere der Wackelkandidaten der Eurozone schickt Ohswald vermehrt Anleihen aus den Schwellenländern ins Rennen. Die Gewichtung von Papieren in Lokal- und in Hartwährung stieg in den Multi-Asset-Fonds bereits seit Jahren. Zusätzlich ist der Alternativ-Fonds Absolute Insight Emerging Market Debt (ISIN IE00B1HL8W03, s. Chart) im moderaten Mix der Bank mit sieben Prozent gewichtet. Mit anleihen der Schwellenländer legte der Alternativ-Fonds Absolute Insight Emerging Market Debt (ISIN IE00B1HL8W03) in den vergangenen drei Jahren um insgesamt 50,1 Prozent zu. Bank Vontobel Euro-Staatsanleihen unerwünscht Tabuzone Euroland. Staatsanleihen aus der Eurozone sind für Marcel Landesmann, Österreich-Chef der Bank Vontobel, kein Thema mehr. Landesmann: Wir investieren nicht mehr in Euro-Staatsanleihen. Sie wurden lange Zeit als absolut sicheres Investment eingestuft. Marcel Landesmann, Ich stelle infrage, ob Österreich-Chef der Bank das auch heute noch Vontobel, ist überzeugt, gilt. Bessere Anlagechancen ortet der dass die Rettung Griechenlands nach dem Muster des Marshall-Plans möglich ist. Vontobel-Banker bei Unternehmensanleihen. Problem dabei: Bei der Suche nach Anleihen mit günstigem Risiko- Ertrags-Profil wird die Luft bereits dünn. Seit Jahresanfang wurde auch das Engagement bei Schwellenländeranleihen erhöht. Landesmann: Beim Verhältnis von Staatsschulden zur Wirtschaftsleistung stehen aufstrebende Länder gut da. So gesehen ist eine Veranlagung in Schwellenländerpapiere eigentlich grundkonservativ. Euro-Bonds als Rettungsanker. Der Experte hält sehr viel von der Idee, Euro-Bonds einzuführen. Landesmann: Der Markt verlangt danach. Wenn die EU will, dass der Euro überlebt, führt kein Weg daran vorbei. fotos: Michael Rausch-Schott/Trend, René Prohaska/Trend, Heidi Michel-Debor robert zadrazil, seit Oktober neuer Chef des Bank Austria Private Banking, glaubt an die Zukunft der Eurozone. Überlebenskünstler. Laut Robert Zadrazil, Bank-Austria- Vorstand für Private Banking, muss man die Eurozone noch nicht abschreiben. Zadrazil: Die Kosten eines Zerfalls der Währungsunion wären auch für starke Länder wie Österreich und Deutschland enorm. Die notwendige Solidarität kostet sicherlich deutlich weniger. Weil die Krise in den europäischen Peripherieländern nicht über Nacht zu lösen ist, glaubt der Experte, dass Anleihen aus den Euro-Kernländern noch eine Zeit lang vom Status des sicheren Hafens profitieren. Zadrazil: Mittelfristig werden die Renditen aber langsam steigen. Bereits jetzt sind in den Kunden-Port folios solide. Der Pioneer Austria Euro Inflation Linked Bond (ISIN AT ) brachte seit Oktober 2008 ohne große Schwankungen 14 Prozent Gesamtertrag. Staatsanleihen untergewichtet. Dabei erfolgt die Veranlagung unter anderem in den Anleihenfonds Pioneer Austria Inflation Lin ked Bond, der in Euro-Inflationsschutz anleihen investiert (s. Chart). Bei kurz laufenden Euro-Staatsanleihen kommt der JPMorgan Euro Government Short Duration Bond (ISIN LU ) zum Einsatz. Aus Gründen der Risikostreuung werden Schwellenländeranleihen in Lokalwährungen den Kundendepots beigemischt. Zadrazil: Die Verschuldungsquote der aufstrebenden Staaten ist gering, die Wachstumsaussichten sind im Vergleich zu den Industrienationen gut. 18 PORTFOLIO 41 I 11

4 Credit Suisse Fokus auf Unternehmensanleihen Henrik Herr, Leiter des Private Banking der Credit Suisse Österreich, setzte bei Anleihen verstärkt auf Unternehmenspapiere. den Schwellenländern bis 2020 im Schnitt von derzeit knapp über 40 Prozent auf 35 Prozent sinken wird. In den Industriestaaten wird dagegen ein Anstieg auf über 130 Prozent befürchtet. Trotz der günstigeren Schuldenquoten liegen bereits jetzt die aktuelle Anleihenrenditen in den aufstrebenden Staaten teils deutlich über jenen der westlichen Welt. So zahlt die brasilianische Regierung auf zehnjährige Staatsanleihen im Moment rund zehn Prozent Zinsen, in Indonesien werden mehr als fünf Prozent gutgeschrieben, in China immerhin noch über vier Prozent. Damoklesschert Inflation? Zusätzlich ist laut einer aktuellen Analyse der Citibank die Angst vor einer rasch steigenden Inflation in den Schwellenländern unbegründet. Die Bank schätzt, dass die Teuerungs- kurssturz. Der IBOXX-Index 10-jähriger italienischer Staatsanleihen blieb bis zum Oktober 2010 stabil, seither sackte der Index um 18 Prozent ab. Ansteckungsgefahr im Griff. Bei Euro-Staatspapieren lautet das Motto: Nicht alle Emittenten über einen Kamm scheren. Henrik Herr, Leiter des Private Banking bei Credit Suisse Österreich: Einige Länder stehen unter Beschuss. Aber der Versuch der Europäischen Zentralbank, ein Überschwappen der Probleme auf Italien und Spanien zu verhindern, war von Erfolg gekrönt. Bei der Anleihen-Veranlagung spielen Unternehmenspapiere die erste Geige. Herr: Aktuell entfallen 60 Prozent der Investments auf Unternehmensanleihen. Bei Euro- Staatspapieren kommen nur noch AAA-Emittenten zum Zug. Inflationsschutz- und Schwellenländeranleihen runden das Paket ab. Herr: In den Industrieländern wird der Schuldenabbau nur über einen längeren Zeitraum hinweg gelingen. Deshalb wird der Trend zu Papieren der aufstrebenden Staaten immer wichtiger. Bei der Umsetzung setzt die Bank auf Fremdfonds. In den Kundendepots ist der Schwellenländeranleihenfonds HSBC Global Emerging Markets Debt Total Return (ISIN LU ) ebenso vertreten wie der Julius Baer Local Emerging (ISIN LU ). Darüber hinaus kommen mit dem Templeton Asian Bond Fund (ISIN LU , s. Chart) und dem Templeton Global Bond Fund (ISIN LU ) zwei langjährig erfolgreiche Fonds zum Einsatz. 56,4 Prozent Ertrag seit Oktober 2008 für den Templeton Asian Bond Fund, der in asia tische Staatsund Unternehmensanleihen in Lokalwährung investiert. Euram Bank Zu spät für den Kauf solider Euro-Staatspapiere Der Zug ist abgefahren. Die Kurse sicherer Euro-Staatsanleihen sind in den vergangenen Monaten stärker gestiegen als erwartet. Manfred Huber, Vorstand der Euram Bank: Solide Euro- Staatspapiere brachten im bisherigen Jahresverlauf sechs Prozent Ertrag. Wegen der Kursanstiege der Euram Bank, empfiehlt, manfred huber, Vorstand von Papieren der einen Bogen um Euro-Staatspapiere zu machen. Mittel- Kernzone ist es für fristig ortet Huber Chancen einen Einstieg nun bei Unternehmensanleihen. bereits zu spät. Obwohl Schwellenländeranleihen seit Jahresanfang abgestraft wurden, zählen die aufstrebenden Nationen für den Euram- Banker zu den Musterschülern. Huber: Einige Länder glänzen mit Schuldenabbau. Deshalb sollten Anleger Papiere der aufstrebenden Staaten ins Depot holen. Dabei ist laut dem Experten zu beachten, dass das Währungsrisiko hoch ist. Huber: Derzeit ist niemand in der Lage, die Währungssituation vernünftig zu analysieren. Auch der Umweg über in Euro begebene Schwellenländeranleihen ist verstellt. Ursache: Hartwährungsanleihen der Schwellenländer werden großteils in Dollar und nicht in Euro begeben. fotos: Lukas Beck, Daniela Klemencic, Corbis 20 PORTFOLIO 41 I 11

5 SchoellerBank Internationale Währungen als Joker Heinz MAyer, Vorstand der Schoellerbank, legt Investoren nahe, 15 bis 20 Prozent ihres Geldes in internationale Anleihen zu investieren, die nicht in Euro begeben sind. rate der weltweiten Schwellenländer im Jahr 2015 im Schnitt bei 4,9 Prozent liegen wird, die Inflation der Industriestaaten wird auf 3,1 Prozent taxiert. Exotenmix. Privatanlegern sind beim direkten Engagement in Schwellenländeranleihen häufig die Hände gebunden, weil der Einstieg in Einzelpapiere schwierig oder gar unmöglich ist. Auch aus Gründen der breiten Streuung empfiehlt sich deshalb der Kauf einschlägiger Fonds. Gute Produkte, die in Lokalwährungsanleihen investieren, sind etwa der Pictet Emerging Local Currency Debt (ISIN LU , 3-Jahres-Ertrag 44 Prozent) sowie der BNP Paribas Bonds World Emerging Local (ISIN LU , 3-Jahres-Ertrag 39 Prozent). Wer Depots bevorzugt, die Hartwährungsanleihen im Depot haben, wird etwa beim HSBC Global Emerging Markets Bond (ISIN LU , Alternativen zum Euro. Nach Abzug der Inflation machen Anleger, die zehnjährige Staatsanleihen der Euro-Kernländer halten, einen Verlust. Schoellerbank-Vorstand Heinz Mayer: Jetzt in 10-jährige deutsche Staatsanleihen zu investieren ist ein Unfug. Die Lage wird in Zukunft noch komplizierter, denn irgendwann werden die Zinsen wieder steigen. Deshalb nützt Mayer bei der Verwaltung des Kundengeldes den Anleihenfonds Schoellerbank Euro Alternativ / AT , s. Chart). Mayer: Der Fonds hält Papiere, die nicht in Euro begeben sind, und kann damit von Währungsveränderungen profitieren. Aktuell ist rund ein Drittel des Fonds, der in den vergangenen drei Jahren 36,2 Prozent Ertrag brachte, in US- Dollar-Anleihen investiert, ein Fünftel des Fondsvermögens liegt in Papieren in dänischer Krone, der Anteil von Anleihen in norwegischer Krone beträgt etwa 13 Prozent. Mayer: Selbst in konservativen Depots sollten Fremdwährungsanleihen jetzt mit 15 bis 20 Prozent gewichtet sein. Bezüglich der prekären Lage in der Eurozone legt der Bank-Vorstand Skepsis an den Tag. Mayer: Am Ende des Tages wird man Griechenland und Portugal in Form einer Pleite abwickeln müssen. Und irgendwann ist auch Deutschland wegen der Schuldenproblematik von Spanien und Italien weichgeklopft. Seit Oktober 2008 brachte der Schoellerbank Euro Alternativ, der in internationale Anleihen außerhalb der Eurozone investiert, in Summe 36,2 Prozent Ertrag. LLB Aufstrebende Staaten sind die besseren Schuldner Zeit zum Umdenken. Für Christoph von Bonin, Anlage-Chef der Liechtensteinischen Landesbank (LLB), ist die Rechnung einfach. Von Bonin: Manche Industriestaaten haben schlicht und einfach über ihre Verhältnisse gelebt. Dagegen stehen zahlreiche Schwellenländer beim Wirtschafts Anlage-Chef der Liechten- Christoph von Bonin, wachstum, beim steinischen Landesbank Budgetdefizit und (LLB) in Wien, rät, bis zu 20 Prozent in Schwellenländeranleihen zu legen. den Staatsschulden deutlich besser da. Obwohl die politischen Risiken in den Schwellenländern vergleichsweise hoch sind, empfiehlt der Experte, zwischen 15 und 20 Prozent der Geldanlage in Schwellenländeranleihen zu investieren. Dabei ist besonders auf breite Streuung zu achten. Von Bonin: Aktuell bevorzuge ich Anleihen in Hartwährung. Längerfristig ist aber ein breiter Mix, der etwa auch Papiere in Lokalwährungen Brasiliens, Mexikos, Polens oder Ungarns enthält, von Vorteil. Zusätzlich rät von Bonin, den Anleihenfonds LLB Anleihen Strategie CEEMENA (ISIN AT0000A0J813), der Papiere aus Zentral- und Osteuropa, dem Nahen Osten und aus Nordafrika hält, beizumischen. fotos: René Prohaska/Trend 22 PORTFOLIO 41 I 11

6 Breiter Mix. Breite Vermögensstreuung ist für Bernhard Ramsauer, Österreich- Leiter des Private Banking der Deutschen Bank, das Gebot der Stunde. Ramsauer: Das Geld befindet sich bereits seit mehr als 20 Jahren auf Wanderschaft. Der Strom bewegt sich zusehends in Richtung der Schwellenländer. Zu Recht, denn in Staaten wie Südkorea oder Brasilien ist das Wirtschaftswachstum anhaltend hoch. Obwohl die Verzinsung von Schwellenländeranleihen im Schnitt deutlich höher ist als bei Papieren der etablierten Staaten, warnt der Experte vor Übertreibungen. Euro-Anleger sollten derzeit nur wohldosiert in Schwellenländer-Bonds investieren, weil sie damit ein Währungs-, Zinsänderungssowie Bonitätsrisiko in Kauf nehmen. Deshalb sind Anleihen der aufstrebenden Staaten im defensiven Musterdepot der Deutschen Bank nur mit einem Anteil von drei Prozent gewichtet. Mit 22 Prozent ist auch der Anteil von Euro-Staatsanleihen und Pfandbriefen im historischen Vergleich relativ knapp bemessen (s. Grafik). Selektive Chancen ortet Ramsauer im Bereich von europäischen Unternehmensanleihen. Dabei sollten Investoren aber nur zu Papieren von Unternehmen greifen, die eine gute Bonität aufweisen und die dem erwarteten Wirtschaftsabschwung mit vollen Kassen entgegensehen. 18 Prozent Cash. Angesichts der unsicheren Lage innerhalb der Eurozone empfiehlt der Experte, den Bargeldanteil der Geldanlage vergleichsweise Deutsche Bank österreich Global gestreut durch die Euro-Krise bernhard ramsauer, Österreich-Leiter des Private Banking der Deutschen Bank, begrüßt die Diskussion um einen Schuldenschnitt Griechenlands. ANleihen-joker. In den Kundendepots der Deutschen Bank kommt der Anleihenfonds Templeton Global Bond Fund (ISIN LU , Drei-Jahres-Ertrag 34,3 Prozent) zum Einsatz. hoch zu halten. Dementsprechend hoch liegt die Liquiditätsquote im Musterdepot aktuell bei 18 Prozent. Beim Engagement in globale Anleihen setzt die Deutsche Bank auf den Templeton Global Bond Fund (ISIN LU ), der in den vergangenen drei Jahren 34,3 Prozent Gesamtrendite erwirtschaftete. Bei der Suche nach Lösungen der Euro-Krise ortet der Private- Banking-Leiter Fortschritte. Ramsauer: Es sieht zwar so aus, als würde die Politik zu langsam vorgehen. Aber der Versuch der Deeskalation ist bislang gelungen. Nun wird die Höhe eines möglichen Schuldenschnitts für Griechenland diskutiert. Das ist vernünftig. Rechnen wird man noch dürfen. 3-Jahres-Ertrag 55 Prozent) fündig. Alternativ dazu steht ein Investment in Fonds offen, die bei den österreichischen Private-Banking-Chefs bei der Verwaltung der Kundengelder zum Einsatz kommen. Dazu zählt der Templeton Global Bond Fund (s. Chart links) ebenso wie der Templeton Asian Bond Fund (s. Chart S. 20). Anleger sollten beim Kauf von Schwellenländeranleihen berücksichtigen, dass jederzeit Rückschläge möglich sind. In den vergangenen Wochen kamen prompt einige Exotenwährungen unter Druck. Ursache: Wegen der Nervosität in der Eurozone zogen Großanleger massiv Kapital ab. Dafür bekommen Neueinsteiger jetzt noch bessere Konditionen. robert winter susanne höllinger, Leiterin des Private Banking der Erste Bank, kann sich nicht für Exoten-Anleihen begeistern. Erste Bank Fixstarter Deutschland und Österreich Sicherheit hat Vorrang. Obwohl die aktuelle Rendite die Geldentwertung nicht ausgleichen kann, bleibt Susanne Höllinger, Private-Banking-Leiterin der Erste Bank, sicheren Euro- Staatsanleihen treu. Höllinger: Ein solides Depot ohne Papiere von Deutschland und Österreich ist trotz der tiefen Renditen undenkbar. Bessere Ertragsmöglichkeiten ortet die Expertin bei Unternehmensanleihen, auf die derzeit im defensiven Private-Banking-Mix rund ein Fünftel des investierten Geldes entfällt. Bei Schwellenländeranleihen legt die Expertin den Einstieg über Fonds nahe. Der Favorit Höllingers ist der Osteuropa-Anleihenfonds Espa Bond Danubia (ISIN AT , Gesamt ertrag 30,9 Prozent seit Oktober 2008). Höllinger: Bis auf Ungarn erfüllen die zentraleuropäischen Staaten durchwegs die Maastricht-Kriterien. Bezüglich Anleihen aus Lateinamerika kommt bei der Expertin dagegen nur wenig Freude auf, weil ein Anstieg der Inflation droht und weil es keine in Euro begebenen südamerikanischen Papiere gibt. Auch auf längere Sicht kann sich die Private- Banking-Leiterin nicht für die massive Aufstockung des Anteils von Schwellenländeranleihen erwärmen. Höllinger: Wenn der Euro über die Krise hinweg ist, wird weiterhin ein Großteil der Anlegergelder in Wertpapiere fließen, die auf Euro lauten. Musterdepot. Aktuell beträgt die Bargeldquote im konservativen Anlagemix der Deutschen Bank 18 Prozent. Euro- Staatsanleihen und Pfandbriefe sind zu 22 Prozent vertreten. fotos: René Prohaska/Trend

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