Hebammenversorgung in München Teil B. Münchner Mütterbefragung 2013

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1 Arbeitsgemeinschaft für angewandte Sozialforschung GmbH Ligsalzstr München Telefon: (089) Telefax: (089) Hebammenversorgung in München Teil B Münchner Mütterbefragung 2013 und Zusammenfassung mit Ergebnissen der Hebammenbefragung 2011/12 im Auftrag des Referats für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München Karl Heinz Deutsch Claudia Grunert Stephan Marek München, April 2014

2 Inhalt Seite 1. Einleitung...5 Ziel der Befragung... 5 Vorgehensweise und Methode Die wichtigsten Ergebnisse und Empfehlungen Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick Erläuterungen zu den wichtigsten Ergebnissen Empfehlungen Zielgruppe Mütter Zielgruppe Hebammen Stadtbezirksebene Angebot und Nachfrage von Hebammenleistungen Versorgungslage vor und nach der Geburt Informationsquellen über Hebammen und ihre Leistungen Soziodemografische Einflüsse bei der Inanspruchnahme von Hebammen Hindernisse auf dem Weg zur Hebammenbetreuung Belastungsfaktoren Beschreibung der Müttertypen Schwangerschafts- und Geburtserleben Subjektive Eindrücke zur Schwangerschaft Das Erleben der Schwangerschaft Geburtsvorbereitungskurse Komplikationen und Unterstützung während der Schwangerschaft Geburtsverlauf und Erleben nach der Geburt Zufriedenheit mit der Hebammenbetreuung Besuchsaktivitäten der Hebammen Besuchshäufigkeit und Dauer Zeitpunkt des Erstkontakts für eine Betreuung nach der Geburt Stillen und Stillzeiten Hebammenversorgung in den Münchner Stadtbezirken Die Verteilung der gültigen Rückläufe auf die Stadtbezirke in München Unterschiede in den Betreuungsmodalitäten Informationen über Hebammenleistungen vor der Geburt Zugangsbarrieren und Risikofaktoren Abgleich mit der Münchner Hebammenbefragung Hebammenangebot und -nachfrage Betreuungsleistungen Frauen mit sozialen Belastungen und/oder Sprachproblemen Hebammenaktivitäten in den Stadtbezirken

3 Abbildungsverzeichnis Seite Abbildung 1: Die Nachfrage nach Hebammen vor und nach der Geburt Abbildung 2: Informationsquellen Abbildung 3: Inanspruchnahme von Hebammen nach soziodemografischen Faktoren Abbildung 4: Inanspruchnahme von Hebammen nach Migrationsstatus Abbildung 5: Zweikomponenten-Modell: Belastungsfaktoren Abbildung 6: Verteilung kultureller und sozialer Belastungen Abbildung 7: Inanspruchnahme von Hebammen nach Typen Abbildung 8: Nachfrage und Inanspruchnahme von Hebammen während der Schwangerschaft Abbildung 9: Monatliches Haushaltsnettoeinkommen nach Müttertypen Abbildung 10: Wunsch nach mehr Unterstützung während der Schwangerschaft Abbildung 11: Zustimmung zur Frage, ob ärztliche Betreuung während der Schwangerschaft ausreichend war Abbildung 12: Als belastend empfundene Zustände nach der Geburt Abbildung 13: Müttertypen und Gefühle der Überforderung Abbildung 14: Erlebte Betreuungsqualität Abbildung 15: Zufriedenheit mit Hebammen nach Zeitpunkt der Inanspruchnahme Abbildung 16: Zufriedenheit mit Hebammenbetreuung vor und ausschließlich nach der Geburt Abbildung 17: Betreuungsqualität nach Belastungstypen Abbildung 18: Besuchsmuster der Hebammen vor und nach der Geburt (Anzahl Besuche) Abbildung 19: Erstbesuchsstatistik - vor und nach der Geburt Abbildung 20: Besuchsaufwand vor und nach der Geburt Abbildung 21: Besuchsstunden vor und nach der Geburt Abbildung 22: Hebammenbesuchsdauer und Zufriedenheit der Mütter Abbildung 23: Zeitpunkt der Kontaktaufnahme von Müttern für eine Betreuung nach der Geburt Abbildung 24: Stillen und Stilldauer Abbildung 25: Stadtbezirksspezifische Quotenvergleiche

4 Tabellenverzeichnis Seite Tabelle 1: Soziodemografische Merkmale der erreichten Mütter und entsprechende Anteile aller Mütter von Neugeborenen in München Tabelle 2: Rücklauf, differenziert nach Stadtbezirken... 9 Tabelle 3: Nicht gedeckter Bedarf bei der Versorgung mit Hebammen (Schätzwerte) Tabelle 4: Armutsrisikogrenzen in München (2010) Tabelle 5: Tabelle 6: Tabelle 7: Verteilungsvergleich der Armutsrisiken nach Haushaltstypen Münchner Mütterbefragung 2013 mit Bürgerinnen- und Bürgerbefragung Verteilung aller befragten Mütter nach Migrationshintergrund und sozialen Belastungen Soziodemografische Merkmale und Inanspruchnahme von Hebammen nach den Müttertypen Ia-IIb Tabelle 8: Verteilung der Hebammenbesuche vor und nach der Geburt Tabelle 9: Stadtbezirke mit überdurchschnittlichem Anteil von Müttern, die vor und nach der Geburt von derselben Hebamme betreut wurden Tabelle 10: Stadtbezirke mit überdurchschnittlich hohen Anteilen von Müttern, die ausschließlich nach der Geburt von einer Hebamme betreut wurden Tabelle 11: Stadtbezirke mit überdurchschnittlichen Anteilen von Müttern ohne Hebamme Tabelle 12: Inanspruchnahme von Hebammen in den Stadtbezirken Tabelle 13: Anteile und Ränge von Risikogruppen in den Stadtbezirken Tabelle 14: Bewertung von Stadtbezirken

5 1. Einleitung Ziel der Befragung Auftrag des Stadtrats Abgleich mit den Ergebnissen der Hebammenbefragung 2011/12 Mit dieser Studie wird ein Stadtratsbeschluss vom umgesetzt, mit dem das Referat für Gesundheit und Umwelt beauftragt wurde, eine Datengrundlage zur Hebammenhilfe in München zu schaffen, die die Versorgungssituation der Münchner Frauen erfasst und ggf. bestehende Versorgungsdefizite aufzeigt. Dabei sollte insbesondere auf die Versorgung vor und nach der Geburt und auf benachteiligte Zielgruppen bzw. Zielgruppen mit erhöhten psychosozialen Belastungen eingegangen werden, z.b. Alleinerziehende, Frauen mit geringen finanziellen und sozialen Ressourcen, mit und ohne Migrationshintergrund, Frauen mit psychischen Erkrankungen. Der vorliegende Bericht enthält die Ergebnisse der im Sommer 2013 durchgeführten Befragung von Münchner Müttern. Er legt den Umfang der erhaltenen Hebammenleistungen, Zugangshindernisse und die Bewertung dieser kassenfinanzierten Versorgungsleistung durch die Mütter dar. Damit stehen der Stadt München für die Bewertung der Hebammenversorgung und ihre Verbesserung detaillierte Daten zur Verfügung. Diese Daten werden darüber hinaus mit der von Dezember 2011 bis Ende Januar 2012 durchgeführten Befragung aller in München außerklinisch arbeitenden Hebammen zur Versorgungssituation in München abgeglichen und, soweit möglich, mit den Antworten der Mütter, zusammengeführt. - Aus der Befragung der Hebammen 2011/12 ist bekannt, dass diese ihre Betreuungsleistungen sehr unterschiedlich gestalten. - Das schlägt sich in der Anzahl der betreuten Mütter, den individuell definierten Einzugsgebieten (Stadtbezirke) sowie in der Zuwendung zu Müttern mit sozialen, psychischen oder sprachlichen Verständigungsproblemen nieder. Die Münchner Mütterbefragung 2013 zielt schwerpunktmäßig darauf ab analog zur Hebammenbefragung verschiedene Zielgruppen ( Typen ) von Müttern mit ihren Bedarfen und Erfahrungen in Bezug auf Hebammenleistungen zu identifizieren. Von besonderem Interesse ist dabei, inwieweit die Aussagen von Müttern und Hebammen kongruent sind, und im Hinblick auf welche Sachverhalte sie möglicherweise auseinandergehen. 5

6 Vorgehensweise und Methode Feldstart Erinnerungsaktion Feldende Rücklaufquote 25% Repräsentativität In die Mütterbefragung wurden alle Münchner Mütter, welche im Zeitraum Mai 2012 bis Mitte August 2012 ein Kind (oder auch Mehrlinge) geboren haben, einbezogen. All diese Mütter wurden vom Referat für Gesundheit und Umwelt persönlich angeschrieben und gebeten, im Rahmen einer Online-Befragung über ihre Erfahrungen rund um die Geburt Auskunft zu geben. 1 Eine ausreichende Beteiligung an einer Online-Befragung versprach die z. T. aus anderen Untersuchungen bekannte hohe Internet-Affinität von jungen Frauen und Müttern. Die Mütter konnten mittels eines individuellen Zugangs ab 17. Juli 2013 ihren Fragebogen online aufrufen und bearbeiten. Genauere Informationen und technische Hinweise dazu waren im Anschreiben und dem beigelegten Flyer aufgeführt. Fragebogen und Erhebungsunterlagen waren mehrsprachig deutsch, türkisch, englisch, französisch, arabisch abgefasst. Unter allen Müttern, die sich an der Befragung beteiligten und Interesse an der Verlosung bekundeten, wurden 50 Gutscheine für Münchner Bäder, Freizeitsport oder Volkshochschule verlost. Die Ankündigung dieser Verlosung sollte die Mütter zusätzlich animieren, sich an der Befragung zu beteiligen. Eine vorläufige Zwischenbilanz der Rückläufe ergab nach 14 Tagen Feldzeit zum 31. Juli gültig ausgefüllte Fragebögen: Das entsprach einer Rücklaufquote von insgesamt 14%. Zwischen den einzelnen Stadtbezirken gab es jedoch zum Teil recht deutliche Unterschiede im Rücklauf. Gezielt wurden deshalb noch einmal Erinnerungsschreiben an diejenigen Mütter versandt, die ihren Wohnsitz in Stadtbezirken mit zu diesem Zeitpunkt unterdurchschnittlichen Rücklaufquoten hatten. Die Gesamtzahl der Erinnerungsschreiben betrug Aufgrund der bayerischen Schulferientermine wurde das Feldende auf den einem Zeitpunkte, an dem die Schule bereits wieder begonnen hatte gelegt. Damit konnten wir sicherstellen, dass sich mögliche urlaubsbedingte Abwesenheiten von Müttern nicht auf den Rücklauf niederschlagen. Bis zum Feldende konnte der Rücklauf noch einmal deutlich auf Fragebögen erhöht werden. Das entspricht einer Rücklaufquote von 25 %. 2 Die Mütterbefragung liefert damit aussagekräftige Ergebnisse, einmal für die vielen erreichten Frauen insgesamt und für einzelne Gruppen von Müttern, die aufgrund der vergleichsweise hohen Rücklaufquote mit ausreichenden Fallzahlen in dem Sample vertreten sind. 3 1 Die Adressen (der Kinder und ihrer gesetzlichen Vertreter) wurden vom Kreisverwaltungsreferat der Landeshauptstadt München für die Durchführung der Befragung gemäß den Bestimmungen des Bayerischen Gesetzes über das Meldewesen (Art. 28 Abs. 1 und 7) zur Verfügung gestellt. 2 Die angebotene Möglichkeit, den Online-Fragebogen in einer fremdsprachigen Version auszufüllen, wurde selten genutzt: Unter den insgesamt ausgefüllten Fragebögen waren 31 englische, 3 türkische, 2 französische und 5 arabische Bögen. 3 Über die Aussagekraft und Repräsentativität der Resultate von Online-Befragungen wird in der Fachliteratur z.t. kontrovers diskutiert. Die wissenschaftliche Zuverlässigkeit ist auf jeden Fall dann gegeben, wenn es weniger auf exakte Darstellung von Häufigkeitsverteilungen, sondern schwerpunktmäßig um einen Einstellungs-, Meinungs- und Verhaltensvergleich zwischen unterschiedlichen sozialen Gruppen geht. (Vgl. dazu: Bieber, I., Bytzek, E.: Online-Umfragen: Eine geeignete Erhebungsmethode für die Wahlforschung, in: Methoden Daten Analysen, 2012, H 2, S. 188f sowie Liljeberg, H., Krambeer, Sindy: Bevölkerungsrepräsentative Onlinebefragungen, in: Planung & Analyse 1/2012, Sonderdruck 6

7 In der hier vorliegenden Untersuchung sind jedoch ältere, wohlhabendere und besser ausgebildete Mütter eher überrepräsentiert. Tendenziell unterrepräsentiert sind dagegen - Mütter, die jünger als 30 Jahre sind 4, - Alleinerziehende Mütter 5, - deutsche Frauen mit Migrationshintergrund und insbesondere Ausländerinnen 6 sowie - Frauen ohne formale berufliche Qualifikation. Dieser Bias hat seine Ursache vermutlich u. a. in der erhöhten Bereitschaft/ Gewohnheit gut ausgebildeter Mütter, die eigenen Erfahrungen rund um die Geburt zu reflektieren und auch im Rahmen einer Online-Studie mitzuteilen waren in München 30 % aller Mütter von Neugeborenen jünger als 30 Jahre in unserer Stichprobe dagegen beträgt dieser Anteil 15 %. (Vgl. Statistisches Amt München ZIMAS-Auswertung v : Lebendgeborene nach Staatsangehörigkeit, Legitimität, Konfession und Alter der Eltern sowie Aydemir-Kengeroglu, Sibel et al.: Die Geburtenzahlen sind in München 2012 erneut angestiegen, in: Münchner Statistik, 1. Quartalsheft, Jahrgang 2013, S. 21 ) 5 Nach Information des Statistischen Amtes der Landeshauptstadt München gab es 2013 insgesamt 879 alleinerziehende Mütter in München mit einem Kind im Alter von unter einem Jahr. Bei Neugeborenen von insgesamt Müttern (306 Zwillingsgeburten!) in 2012 beläuft sich damit der der Anteil alleinerziehender Mütter auf knapp 6 %. Im Rahmen unserer Studie geben 3 % der befragten Mütter an, alleinerziehend zu sein. (Vgl. Aydemir-Kengeroglu et al., a.a.o., S. 24 sowie Statistisches Amt München ZIMAS-Auswertung v : Anzahl Privathaushalte mit weiblichen Alleinerziehenden 2012 mit mindestens einem Kind im Alter von unter 1 Jahr nach Stadtbezirken). 6 Die amtliche Statistik 2012 für München weist bei einer Gesamtbevölkerung von Einwohnern Personen mit Migrationshintergrund aus (39 %). Dabei handelt es sich um Deutsche mit Migrationshintergrund (14 %) und Personen mit ausländischer Staatsbürgerschaft (25 %). Im Rahmen der hier vorliegenden Online-Befragung beträgt die Migrationshintergrundquote 29,8 % (13,4 % Deutsche mit Migrationshintergrund / 16,4 % Ausländerinnen). Detailliertere Quoten liegen uns für die Staatsangehörigkeit der Mütter vor: 16 % aller Mütter in unserer Stichprobe waren Ausländerinnen. Die Stadt München weist für 2012 eine mehr als doppelt so hohe Ausländerinnenquote unter den Müttern von Neugeborenen aus, nämlich 37 %. Diese Relation gilt für jüngere und ältere Mütter gleichermaßen. Bei Frauen unter 30 Jahren ist die Ausländerquote lt. Amtlicher Statistik mit 51 % am größten (Mütterbefragung 24 %), bei den 30- bis 39-Jährigen sinkt sie deutlich auf 31 % (Mütterbefragung 15 %) und bei den Müttern, die 40 Jahre und älter sind, beträgt sie 28 % (Mütterbefragung 13 %). Quelle: Statistisches Amt München ZIMAS-Auswertung v : Lebensalter der Mütter 2012 sowie Datenexport Indikatorenatlas München 2012 ( 7

8 Tabelle 1 zeigt ausgewählte soziodemografische Merkmale der im Rahmen der Befragung erreichten Mütter im Vergleich zu den entsprechenden Anteilen aller Mütter von Neugeborenen in München im Jahr Altersgruppe Münchner Mütterbefragung 2013 (Basis n = 1.099) Mütter von Neugeborenen Landeshauptstadt München 2012 (Basis: n = ) Prozent Anzahl Prozent jünger als 30 Jahre 15% % Jahre 76% Jahre und älter 9% 100 Gesamt 100% % Haushaltsstruktur Paar mit 1 Kind 62% 677 Paar mit 2 Kindern 29% 316 Paar mit 3 und mehr Kindern 7% 74 Alleinerziehende 3% 32 6% Gesamt 100% % Familienstand nicht verheiratet 24% 260 verheiratet 76% 839 Gesamt 100% Berufsausbildung keine 3% 35 betriebliche Ausbildung/ mittlere Qualifikation 27% 300 Akademische Ausbildung 70% 764 Gesamt 100% Migrationsstatus keine Angaben keine Angaben Deutsche ohne Migrationshintergrund 71% % Deutsche mit Migrationshintergrund 13% % Ausländerin 16% % Gesamt 100% % 70% 94% Ausländerinnenanteil nach Altersgruppen jünger als 30 Jahre 24% 39 51% Jahre 15% % 40 Jahre und älter 16% 13 28% Ø alle Altersgruppen 16% % Tabelle 1: Soziodemografische Merkmale der erreichten Mütter und entsprechende Anteile aller Mütter von Neugeborenen in München Quelle: siehe Fußnoten 6 und 7 8

9 Aus welchen Stadtbezirken die erreichten Mütter kommen, und welche Rücklaufquoten jeweils erzielt wurden, ist in folgender Übersicht dargestellt. Bezirk Anz. Anzahl Anzahl kontaktierter Anzahl Anz. Mütter, Mütter Geburten in die Rücklaufqoute (nur Geburten München Jan- geantwortet (%) zwischen Dez 2012 haben ) 1 Altstadt - Lehel Ludw igsvorstadt - Isarvorstadt Maxvorstadt Schw abing West Au - Haidhausen Sendling Sendling - Westpark Schw anthalerhöhe Neuhausen - Nymphenburg Moosach Milbertshofen - Am Hart Schw abing - Freimann Bogenhausen Berg am Laim Trudering - Riem Ramersdorf - Perlach Obergiesing - Fasangarten Untergiesing - Harlaching Thalk.-Obersendl.-Forstenried-Fürstenried-Solln Hadern Pasing - Obermenzing Aubing - Lochhausen - Langw ied Allach - Untermenzing Feldmoching - Hasenbergl Laim keine Zuordnung möglich München insgesamt Tabelle 2: Rücklauf, differenziert nach Stadtbezirken 9

10 2. Die wichtigsten Ergebnisse und Empfehlungen Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick - Hebammen erfüllen einen wichtigen Teil der Versorgung von Müttern rund um die Geburt. Sie erreichten eine Hälfte der befragten Frauen bereits ab der Schwangerschaft, die andere Hälfte fast vollständig nach der Geburt. Sie besuchten jede Schwangere durchschnittlich 7-mal und jede Frau nach der Geburt durchschnittlich 11-mal. - Um eine Betreuung zu bekommen, musste jede Schwangere zuvor jedoch durchschnittlich 8 Hebammen kontaktieren. Wer vor der Geburt keine Hebamme bekommen hatte, berichtete von Anfragen % aller befragten Frauen waren sehr zufrieden oder überwiegend zufrieden mit den Hebammenleistungen. Die Zufriedenheit war besonders hoch bei den Frauen, die auf eine kontinuierliche Betreuung ab der Schwangerschaft durch eine Hebamme und häufig auch dieselbe zurückgreifen konnten. Je früher sich eine Schwangere um Hebammenbetreuung bemühte, desto sicherer war, dass sie vor und nach der Geburt eine Hebamme bekam. - Sozial belastete Frauen werden zum Teil erstmals 7 Tage nach der Geburt betreut das ist in Anbetracht der durchschnittlich kurzen Krankenhausverweildauer von 2-3 Tagen sehr spät in einer Lebensphase mit hohem Betreuungsbedarf. - Mütter in sozial belasteten Lebenslagen, darunter insbesondere Alleinerziehende, Frauen mit Migrationshintergrund, Frauen unter 30 Jahren oder auch ohne qualifizierten beruflichen Abschluss, bekamen häufiger als andere Frauen gar keine Hebamme. - Sozial belastete deutsche Frauen, die eine Hebamme fanden, wurden im Schnitt etwas öfter und länger als andere Frauen durch die Hebammen betreut und waren besonders zufrieden mit der Unterstützung. - Sozial belastete Frauen mit Migrationshintergrund sagen im Nachhinein besonders häufig, sie hätten mehr Unterstützung benötigt. Am wenigsten durch die Geburt belastet fühlten sich deutsche Mütter ohne Migrationshintergrund. - Ein Fünftel der befragten Frauen stillte ihre Kinder noch ein Jahr nach der Geburt. - Hebammen werden als die wichtigste Stillunterstützung benannt. - Nur ein kleiner Teil der von uns befragten Mütter wurde nach der Geburt nicht von einer Hebamme betreut. Eine Mehrheit dieser Frauen wünschte aus verschiedenen Gründen keine Hebamme. - 3 % aller befragten Mütter konnten ihren Wunsch nach einer Hebamme nicht realisieren. - Es gibt vermutlich einen versteckten Bedarf aufgrund von Informationsdefiziten bezüglich möglicher Hebammenleistungen und deren Erstattung durch die zuständigen Kostenträger (-> Information erhöht die Nachfrage). 10

11 - Hebammenbetreuung wirkt sich deutlich positiv auf das Wohlbefinden von Mutter und Kind aus. Sie beginnt idealerweise während der Schwangerschaft und erfolgt auch nach der Geburt durch dieselbe Hebamme (-> frühzeitige Kontaktierung einer Hebamme erhöht die Chancen, eine Hebamme zu bekommen). Mütter mit Betreuung durch dieselbe Hebamme vor und nach der Geburt sind mit ihrer Hebamme zufriedener, fühlen sich besser betreut und besser auf die Phase nach der Geburt vorbereitet. - Es gibt regionale Disparitäten in der Hebammenversorgung (-> die Versorgungssituation ist unterschiedlich in den Stadtbezirken, besonders schwierig ist die Situation in Ramersdorf-Perlach, Milbertshofen - Am Hart und Feldmoching Hasenbergl). Erläuterungen zu den wichtigsten Ergebnissen Fast jede Mutter konnte eine Hebamme in Anspruch nehmen Von den fast Müttern, die zwischen Mai und August 2012 in München Kinder zur Welt gebracht haben und sich an der Mütterbefragung beteiligten, wurden mehr als neun von zehn (93 %) während der Schwangerschaft oder nach der Geburt mindestens einmal von einer Hebamme betreut. Wir unterscheiden dabei in erster Linie zwischen diesen zwei großen Gruppen: a) einer Hälfte der Mütter (n=545/50 %) stand vor und nach der Geburt eine Hebamme zur Seite und b) vier von zehn Müttern (n=469/43 %) wurden ausschließlich nach der Geburt von einer Hebamme betreut. Mütter müssen erhebliche Anstrengungen unternehmen, um eine Hebamme zu bekommen Versteckter Bedarf aufgrund von Informationsmängeln Von den 85 Frauen, die letztlich keine Hebamme nach der Geburt 8 in Anspruch genommen haben, hätten gerne 33 eine solche Betreuung gehabt. Rein rechnerisch waren somit 3 % der von uns befragten Frauen von der Hebammenversorgung ausgeschlossen (s. Abbildung 1, S. 17). Hinter diesen Zahlen verbergen sich erhebliche Bemühungen von Müttern, eine Hebamme zu bekommen. Abgelehnten Frauen kann nicht der Vorwurf gemacht werden, sie hätten sich nur ungenügend um eine Hebamme bemüht. Einer Ablehnung während der Schwangerschaft so berichteten die Mütter in unserer Befragung gingen im Durchschnitt 13 bis 14 Anfragen voraus, einer Ablehnung der nachgeburtlichen Betreuung durchschnittlich 12 Anfragen 9. Auf der Basis der im Rahmen dieser Mütterbefragung ermittelten Versorgungslage wäre von einem aktuellen Defizit von wie erwähnt 3 % nach der Geburt auszugehen. Darüber hinaus wird vor allen Dingen die vorgeburtliche Nachfrage nach Hebammenbetreuung ansteigen: Bisher nimmt nur circa jede zweite Frau Hebammenleistungen vor der Geburt in Anspruch. Hier beträgt das aktuelle Defizit z.zt. 5 %. Dabei handelt es sich um die Frauen, die eine Hebamme wollten, aber keine bekamen das vor dem Hintergrund einer Quote schlecht informierter Frauen von 14 % und einem überdurchschnittlich hohen Sozialstatus der antwortenden Frauen. Sollte sich die Informationslage zu Hebammenleistungen und Kostenübernahme bei Frauen mit Migrationshintergrund und/oder niedrigem Sozialstatus verbessern, ist es gut möglich, 8 Neun Mütter haben ausschließlich vor, aber nicht mehr nach der Geburt eine Hebamme in Anspruch genommen und 76 Frauen hatten keinerlei Hebammenbetreuung weder während der Schwangerschaft noch nach der Geburt. 9 Eine nicht zustande gekommene Betreuung durch eine Hebamme kann auch auf Ablehnung seitens der Mutter beruhen. Dieser Aspekt wurde im Rahmen der Mütterbefragung nicht berücksichtigt. 11

12 Nicht alle Mütter haben die gleichen Chancen dass dieses Potenzial die Nachfrage nach Hebammenleistungen zur Schwangerschaftsbegleitung deutlich erhöht. Die verschiedenen Gruppen von Schwangeren/Müttern werden in unterschiedlichem Ausmaß mit Hebammenleistungen versorgt: - Während gut jede zweite Mutter ohne Migrationshintergrund bereits vor der Geburt eine Hebamme in Anspruch nahm (54 %), waren es bei Frauen mit Migrationshintergrund nur knapp vier von zehn Frauen (39 %). - Während von den 786 deutschen Frauen ohne Migrationshintergrund nur 36 (5 %) vor und nach der Geburt ohne Hebamme blieben, war dieser Anteil bei Müttern mit Migrationshintergrund mehr als doppelt so hoch (40 von 313 Frauen = 13 % / s. Abbildung 4, S. 22). - Ein weiteres Plus für die deutschen Mütter: fast der Hälfte von ihnen stand vor und nach der Geburt dieselbe Hebamme zur Verfügung (44 %), unter den Müttern mit Migrationshintergrund betrug diese Quote nicht einmal ein Drittel (32 %). Die Kontinuität der Hebammenversorgung (der sogenannte Betreuungsbogen über die Geburt hinweg) gilt als Qualitätsmerkmal. - Sofern bei einer deutschen Mutter soziale Belastungen (alleinerziehend und/oder Armutsrisiko) bestanden, wirkte sich dies leicht positiv auf die Betreuungsquote während der Schwangerschaft aus (+3%). Bei Frauen mit Migrationshintergrund, die alleinerziehend waren und/oder ein erhöhtes Armutsrisiko zu tragen hatten, sank hingegen die ohnehin niedrigere Betreuungsquote vor der Geburt um weitere 5 % (s. Abbildung 7, S. 29). Risikofaktoren Hebamme vs. keine Hebamme Im Rahmen unserer Studie konnten wir mehrere Risikofaktoren ausmachen, die entscheidend darauf Einfluss nehmen, ob eine Mutter überhaupt von einer Hebamme betreut wird, und inwieweit dieses Betreuungsverhältnis sowohl vor und nach der Geburt bestand oder sich ausschließlich auf die Zeit nach der Geburt beschränkte. Das Risiko, ganz von der Hebammenversorgung ausgeschlossen zu sein, erhöht sich signifikant, wenn eine Mutter - über keinerlei Berufsausbildung verfügt, - jünger als 30 Jahre ist, - nicht in einer Partnerschaft lebt, - einen Migrationshintergrund hat. Hebamme vor und nach der Geburt vs. Hebamme ausschließlich nach der Geburt Betrachten wir diese Risikofaktoren nur im Hinblick auf die Tatsache, welche Zielgruppe mit welcher Wahrscheinlichkeit sowohl während der Schwangerschaft als auch nach der Geburt Hebammenbetreuung erhält, so bleibt von den oben genannten vier Faktoren nur ein einziger statistisch relevanter Risikofaktor bestehen, und zwar der Migrationshintergrund. Alterssegment, Berufsausbildung und das Merkmal alleinerziehend spielen nun keine Rolle mehr. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine deutsche Mutter ohne Migrationshintergrund bereits vor der Geburt eine Hebamme für sich in Anspruch nehmen kann, ist um 22 % höher als bei einer Mutter mit Migrationshintergrund. 12

13 Auswirkungen guter Hebammenbegleitung Insgesamt hatten all die Mütter, die von einer Hebamme begleitet wurden sei es vor oder nach der Geburt ein positiveres Erlebnis ihrer Schwangerschaft als diejenigen, bei denen das nicht der Fall war. Alle Zufriedenheits- und Gesundheitsaussagen der von uns befragten Mütter führen darüber hinaus zu dem Schluss, dass eine optimale Hebammenversorgung bereits während der Schwangerschaftsphase beginnen sollte. Optimale Hebammenbetreuung beginnt während der Schwangerschaft Mütter, die vor und nach der Geburt von einer Hebamme betreut wurden unterscheiden sich von Frauen, denen eine Hebamme ausschließlich nach der Geburt zur Verfügung stand, vor allen Dingen im Hinblick auf die folgenden Punkte: - Sie fühlten sich besser auf die Phase nach der Geburt vorbereitet, - zeigten sich deutlich zufriedener mit ihrer gesundheitlichen Betreuung, - fühlten sich sicherer im Umgang mit ihrer neuen Lebenssituation, - stillten häufiger länger als sechs Monate, - waren mit ihrer Hebamme insgesamt zufriedener und würden diese häufiger weiter empfehlen. In manchen Stadtbezirken geringere Chancen, eine optimale Hebammenbetreuung zu realisieren Hebammen können also helfen, die lebensphasenspezifischen Belastungen der Mütter auszugleichen. Dort wo das nicht der Fall war, klagten die Mütter vermehrt über gesundheitliche Einschränkungen (u.a. Komplikationen für Mutter und/oder Kind) und fühlten sich häufiger als andere überfordert. Die Chancen von Müttern, eine möglichst optimale Hebammenbetreuung 10 realisieren zu können, sind je nach Verteilung der o. g. Risikofaktoren in den Stadtbezirken unterschiedlich. Dabei spielt wie wir aus der Hebammenbefragung wissen auch eine wichtige Rolle, inwieweit Hebammen sich einem bestimmten Stadtbezirk professionell widmen. Am schwierigsten, überhaupt eine Hebamme zu bekommen und von ihr sowohl vor als auch nach der Geburt betreut zu werden, ist es in - Ramersdorf-Perlach (Stadtbezirk 16), - Milbertshofen - Am Hart (Stadtbezirk 11), - Feldmoching Hasenbergl (Stadtbezirk 24). Übereinstimmung mit der Hebammenbefragung 2011 Hier besteht im Wesentlichen Übereinstimmung mit den Aussagen, die im Rahmen der Hebammenbefragung 2011 erhoben wurden. Die Hebammen stuften all die Stadtbezirke als schwer zu versorgendes Terrain ein, in denen bei den Müttern soziale Belastungen und geringe Deutschkenntnisse zusammentreffen. Die Angaben der Frauen in der Mütterbefragung bestätigen tendenziell auch die von den Hebammen gegebene Information, dass sich belastete Frauen mit den Fragen der Betreuung nach der Geburt häufig erst gegen Ende der Schwangerschaft oder gar erst nach der Geburt bei ihnen melden. Gelingt es jedoch, in solchen Fällen bereits während der Schwangerschaft ein Betreuungsverhältnis herzustellen, so widmen die Hebammen diesen Müttern dann auch überdurchschnittlich viel Zeit. Insgesamt tun sich Hebammen am schwersten, Frauen mit Migrationshintergrund und zusätzlichen sozialen Belastungen (schwierige Einkommenssituation des Haushalts und/oder alleinerziehende Mutter) zu betreuen. Auch bei ausreichen- 10 Als optimal gilt eine Kontinuität der Hebammenbetreuung über die Geburt hinweg ( Betreuungsbogen ). 13

14 den deutschen Sprachkenntnissen seitens dieser Frauen können wir hier eine deutliche Barriere feststellen. Die Betreuung deutscher Mütter ohne Migrationshintergrund mit sozialen Belastungen fällt den Hebammen auf jeden Fall leichter. Im Vergleich zu den Ergebnissen der Hebammenbefragung zeichnet die hier vorliegende Studie im Hinblick auf die Versorgungssituation mit Hebammen ein nicht ganz so angespanntes Bild. Laut Hebammenbefragung 2011 ist die Versorgungssituation geprägt durch jährlich durchschnittlich 27 Absagen pro Hebamme vor der Geburt und jährlich durchschnittlich 41 Ablehnungen bei der Wochenbettbetreuung. In den beiden Befragungen ergeben sich die folgenden Quoten von Müttern, die von der Hebammenversorgung vor bzw. nach der Geburt ausgeschlossen sind: Hebammenbefragung 2011 Mütterbefragung 2013 Schwangerschaft 7 % 5 % Nach der Geburt 11% 3 % Tabelle 3: Nicht gedeckter Bedarf bei der Versorgung mit Hebammen (Schätzwerte) Hebammen zeichnen ein kritischeres Bild von der Münchner Versorgungslage Aus Sicht der Hebammen ist somit die Versorgungslage deutlich schlechter. Möglicherweise lassen sich die hier bestehenden Differenzen mit dem vergleichsweise hohen Bildungsniveau der von uns befragten Frauen sowie der Tatsache, dass Migrantinnen (sowohl deutsche Frauen mit Migrationshintergrund als auch Ausländerinnen) und auch jüngere Frauen unter 30 Jahren in unserer Stichprobe unterrepräsentiert sind, erklären. Empfehlungen In München herrscht im Hinblick auf die Hebammenbetreuung von Frauen vor und nach der Geburt eine angespannte Versorgungssituation. Auch wenn die meisten der befragten Mütter letztendlich von einer Hebamme betreut wurden, bestehen aktuelle und potenzielle Defizite, vor allem im Hinblick auf die Betreuung während der Schwangerschaft. Aus den Befunden der Mütterbefragung lassen sich differenziert nach drei zentralen Ebenen aus unserer Sicht u. a. folgende Empfehlungen ableiten: Zielgruppe Mütter - Informationsdefizite auf Seiten werdender Mütter abbauen. Das beinhaltet u.a. - bessere, zielgruppengerechte und möglichst frühzeitige Information über mögliche Hebammenleistungen und deren Erstattung durch die zuständigen Kostenträger sowie über Kurs- und Beratungsangebote rund um die Geburt; - Infokampagnen für bestimmte Zielgruppen (Frauen mit Migrationshintergrund, ausländische Frauen unter Berücksichtigung der Herkunftskultur, Frauen mit Sprachproblemen, Alleinerziehende, junge Schwangere ); 14

15 - verstärkte Einbeziehung von Multiplikatoren (z. B. Frauenärztinnen/ -ärzte, Communities von Migrantinnen/Migranten; Sozialbürgerhäuser, Schwangeren- und Familienberatungsstellen etc.); - Möglichkeiten einer frühzeitigen, persönlichen und kultursensiblen Information und Beratung ausbauen; - Nutzung zielgruppenadäquater Medien (von Flyer bis Internet). Zielgruppe Hebammen - Weiterbildungsangebote für Hebammen ausbauen, z. B. differenzierte Weiterbildungsangebote für den Zugang zu und den Umgang mit spezifischen Zielgruppen, z. B. differenziert nach Herkunftskultur bzw. land ( kultursensible Schwangerschaftsvorsorge und Geburtshilfe ); - Kommunikation, Austausch und Vernetzung zwischen den (freiberuflichen) Hebammen untereinander und von ihnen zu den Kliniken verbessern; - Die Münchner Förderung der Existenzgründung von Hebammen durch das Beratungsangebot guide sollte bundesweit bekannt gemacht werden. 11 Stadtbezirksebene - Dezentrale Einrichtungen mit niedrigschwelligen Angeboten rund um Schwangerschaft und Geburt in den Stadtbezirken ausbauen bzw. fördern; - Gezielte Aktivitäten in besonders belasteten Stadtbezirken und ggf. dort verstärkt Familienhebammen o. ä. einsetzen; - Stadtteilspezifische (und zielgruppenspezifische) Erfahrungen der städtischen Kinderkrankenschwestern in besuchten Familien systematisch erfassen und gezielt auswerten, um sie auch für die Information/ Beratung vor der Geburt nutzen zu können. Die konkreten Maßnahmen, die sich aus diesen Empfehlungen ableiten lassen, zielen auf eine ausreichende und verbesserte Versorgung mit Hebammenleistungen insbesondere derjenigen Frauen, die bisher schlechtere Chancen auf eine entsprechende Versorgung hatten. Um über die Bedarfe dieser Frauen vertiefte Erkenntnisse zu gewinnen, empfehlen wir die Durchführung einer qualitativen Untersuchung, die sich gezielt mit dieser Thematik beschäftigt. 12 Zielgruppen einer derartigen Studie wären auf der Basis der Ergebnisse der Hebammen- und Mütterbefragung in München insbesondere werdende Mütter mit Migrationshintergrund (speziell Ausländerinnen), Schwangere ohne Partner in prekären Lebenslagen und Frauen ohne qualifizierenden beruflichen Abschluss, die ein Kind erwarten. 11 siehe/ 12 Die Senatsverwaltung des Landes Berlin hat 2009 ein in diese Richtung gehendes Forschungsprojekt initiiert: Ursachen und Auswirkungen der geringen Inanspruchnahme von Hebammenleistungen vor, während und nach der Geburt durch Frauen mit türkischem Migrationshintergrund in Berlin. (Vgl. Dobberstein, Danielle: Hebammenarbeit in Berlin Warum nehmen Frauen mit Migrationshintergrund weniger Hebammenleistungen in Anspruch, in: Gesundheitsförderung aktuell, 1/2010, S. 7 sowie Unterrichtung des Hauptausschusses über Gutachten- und Beratungsdienstleistungsaufträge durch die Senatorin für Gesundheit Umwelt und Verbraucherschutz vom 31. August 2009) 15

16 Zu bedenken ist, dass eine verbesserte Information und Beratung werdender Mütter zu einer Erhöhung der - bisher aufgrund von Informationsdefiziten verdeckten - Nachfrage nach Hebammenleistungen führen kann, und so die bereits angespannte Versorgungssituation möglicherweise noch verschärft wird. Es ist also bei Maßnahmen in diesem Bereich immer auch die Angebotsseite mit in den Blick zu nehmen. 16

17 3. Angebot und Nachfrage von Hebammenleistungen Versorgungslage vor und nach der Geburt Wer vor der Geburt keine Hebamme in Anspruch genommen hatte, wollte dies nicht (30 %), war schlecht informiert (14 %) oder mit dem Versuch gescheitert, während der Schwangerschaft eine Hebamme zu bekommen (5 %). Schließlich haben sich dann doch die allermeisten Frauen für eine Hebammenbetreuung nach der Geburt entschieden, nämlich - neun von zehn Frauen, die vor der Geburt keine Betreuung wünschten (89 %); - neun von zehn Frauen, die nicht über Hebammenleistungen vor der Geburt und deren Erstattung durch die gesetzliche oder private Krankenversicherung informiert waren (90 %) und - sechs von zehn Frauen, die sich eine Hebamme vor der Geburt gewünscht, aber nicht bekommen haben (62 %). Von den 334 Frauen, die vor der Geburt keine Hebammen wünschten, gaben 310 (93 %) an, dass für sie die ärztliche Betreuung ausreichend gewesen sei. Die folgende Abbildung 1 gibt einen Überblick über die Nachfrage nach Hebammen vor und nach der Geburt. Abbildung 1: Die Nachfrage nach Hebammen vor und nach der Geburt Angespannte Versorgungssituation Aufgrund der von uns ermittelten Befragungsergebnisse können wir insgesamt von einer angespannten Situation bei der Versorgung mit Hebammen in München ausgehen. Auch wenn die überwiegende Mehrzahl der befragten Mütter von einer Hebamme betreut wurde, bestehen aktuelle und potenzielle Defizite das vor allem im Hinblick auf die Betreuung während der Schwangerschaft. 17

18 Aktuelle und potenzielle Defizite während der Schwangerschaft 5 % aller Befragten wünschten sich bereits vor der Geburt eine Hebamme konnten diesen Wunsch allerdings nicht realisieren. Weiterhin bleibt festzustellen, dass ein erhebliches zusätzliches Nachfragepotenzial nach Hebammenleistungen vor der Geburt existiert. Es geht dabei um die Mütter, die nur unzureichend über Hebammenleistungen und deren Erstattung durch die gesetzliche und private Krankenversicherung informiert sind. Dieses Potenzial es kann durch verbesserte Informationen der werdenden Mütter freigelegt werden beläuft sich auf 14 % und erhöht zusätzlich zu den 5 %, die zurzeit vor der Geburt auf Hebammenleistung verzichten müssen, die Nachfrage. Wir können somit zumindest mittelfristig davon ausgehen, dass nicht nur gut jede zweite Mutter Hebammenleistungen bereits vor der Geburt nachfragt, sondern bei optimaler Information bis zu sieben von zehn Müttern (69%). Hochgerechnet auf gut Geburten in München wären das rund Mütter, deren Wunsch nach einer Hebammenbetreuung während der Schwangerschaft es zu berücksichtigen gälte. Erstrebenswert ist natürlich eine Versorgung aller Frauen. Informationsdefizite vor der Geburt Von all den 545 Frauen, die vor der Geburt keine Hebamme in Anspruch genommen hatten, sagten 153, dass sie nicht über Hebammenleistungen und deren Erstattung durch die gesetzliche oder private Krankenversicherung Bescheid wüssten. Das sind 28 %. Deutlich höher liegt der Anteil der Unwissenden - innerhalb der Gruppe der Alleinerziehenden mit 50 %, - bei allen Personen mit Migrationshintergrund bzw. ausländischer Herkunft mit 41 % sowie - bei Müttern ohne beruflichen Abschluss mit 40 %. Offenbar spielen sich aber im Vorfeld und kurz nach der Geburt noch Informations- und Klärungsprozesse ab, die in den meisten Fällen auf eine Inanspruchnahme einer Hebamme nach der Geburt hinauslaufen. Letztendlich verdoppelt sich die Betreuungsquote bei den befragten Müttern nach der Geburt nahezu im Vergleich zu der während der Schwangerschaft von 50 % auf 93 %. Keine vollständige Bedarfsdeckung nach der Geburt Werfen wir einen Blick auf diejenigen Frauen, die nach der Geburt keine Hebamme in Anspruch genommen haben: Für die Mehrheit dieser 85 Frauen bestand keine Notwendigkeit sich von einer Hebamme betreuen zu lassen die ärztliche Betreuung war ausreichend, manche von ihnen wollten auch nicht zuhause besucht werden oder hatten andere nicht näher genannte Gründe. 33 Frauen allerdings haben sich erfolglos um eine Hebammenbetreuung bemüht. Fast alle haben mehrere Versuche unternommen, um eine Hebamme zu bekommen. Die meisten von ihnen haben z.b. mit ihren Bemühungen schon während der Schwangerschaft begonnen, im Durchschnitt ab der 23. Woche. Das aktuelle Defizit nach der Geburt beträgt somit 3 %. Hochgerechnet auf die Münchner Geburtenzahlen des Jahres 2012 (15.092) ergibt sich somit ein jährlicher Nachfrageüberhang von ca. 450 Müttern, die zumindest nach der Geburt von einer Hebamme betreut werden wollen. 18

19 Informationsquellen über Hebammen und ihre Leistungen Vor der Geburt Geburtsvorbereitungskurse Nach der Geburt Einem guten Drittel derjenigen Mütter, die bereits während der Schwangerschaft eine Hebamme in Anspruch genommen haben, waren Hebammenleistungen bereits bekannt (36 %). In deutlich höherem Maße gilt das für über 40-jährige Frauen und diejenigen, die bereits ein Kind zur Welt gebracht haben. Auch Frauen aus Haushalten mit Armutsrisiko gaben überdurchschnittlich häufig an, dass ihnen Hebammenleistungen bereits bekannt waren (46 %) % der Mütter geben Familie und Freunde als Informationsquelle an. Diese spielen eine überdurchschnittliche Rolle bei der Information von Ausländerinnen (46 %) und Paaren, die das erste Kind erwarteten (46 %). 198 von 554 Frauen, die während ihrer Schwangerschaft von einer Hebamme betreut wurden (36 %), gaben an, von einer Ärztin oder einem Arzt auf ihre Hebamme aufmerksam gemacht worden zu sein. Überdurchschnittlich häufig wurden Ärztinnen oder Ärzte von Alleinerziehenden (50 %), Ausländerinnen (47 %) sowie Müttern unter 30 Jahren (45 %) als Informationsquellen genannt. 113 von 554 Frauen, die während ihrer Schwangerschaft von einer Hebamme betreut wurden (20 %) nannte das Internet als Quelle. Bei Paaren, die ihr erstes Kind bekommen haben (26 %) und bei Müttern, die in Vollzeitstellen tätig (24 %) waren, ist diese Quote leicht erhöht. In Geburtsvorbereitungskursen wird offenbar häufig über die Leistungen von Hebammen informiert. Jede fünfte Frau ist so auf Hebammenleistungen aufmerksam geworden. Vergleichsweise bedeutungslos als Informationsquellen sind städtische Beratungsstellen (Sozialbürgerhäuser und ähnliche Einrichtungen). Nur ein Prozent der Frauen sind durch sie auf Hebammenleistungen aufmerksam geworden. Etwas häufiger werden sie jedoch als Informationsquelle von allein erziehenden Müttern genannt (8%). Das steht möglicherweise in Zusammenhang mit dem Antrag auf SGB II-Leistungen. Ähnlich verhält es sich mit der Beratung durch die Geschäftsstellen der Krankenversicherungen: 5 % der Frauen nennen diese als Informationsquelle. Frauen ohne qualifizierten Berufsabschluss nennen diese Informationsquelle doppelt so häufig (10 %). Von 545 befragten Mütter, die während der Schwangerschaft keine Hebamme hatten, gaben 142 an, über Hebammenleistungen nach der Geburt informiert gewesen zu sein (26 %). - Bei Müttern ohne qualifizierte Berufsausbildung und bei Befragten mit eingeschränkten Deutschkenntnissen zeigt sich folgendes Bild: nachgeburtliche Hebammenleistungen waren hier völlig unbekannt. Keine der Mütter ohne Hebamme vor der Geburt hatte an einem Geburtsvorbereitungskurs teilgenommen. - Ebenso waren allein erziehende und nicht in Paarbeziehungen lebende Mütter schlechter informiert als der Durchschnitt nur jede zehnte Mutter gab hier an, dass ihr Hebammenleistungen nach der Geburt bereits bekannt waren (10 %). 13 Möglicherweise ist dies bedingt durch den Kontakt zu Schwangerenberatungsstellen oder Sozialbürgerhäusern, die im Zusammenhang mit Transferleistungen aufgesucht wurden. 19

20 Das nachfolgende Schaubild zeigt für die Zeiträume vor und nach der Geburt in der Übersicht, inwieweit den Frauen Hebammenleistungen bereits bekannt waren und durch welche Personen oder Institutionen sie darauf aufmerksam gemacht wurden. Abbildung 2: Informationsquellen Hier wird außerdem deutlich, dass die Kliniken vorwiegend nach der Geburt auf Hebammenleistungen aufmerksam machten. Vor der Geburt gab nur jede zehnte Frau (9 %) an, bereits während der Schwangerschaft durch eine Klinik oder ein Krankenhaus auf Hebammenbetreuung aufmerksam gemacht worden zu sein. Nach der Geburt äußerte sich jede fünfte Mutter dementsprechend (21 %). Soziodemografische Einflüsse bei der Inanspruchnahme von Hebammen Lebenssituation der Mütter Die Nachfrage nach Hebammenleistungen sowie die letztliche Inanspruchnahme einer Hebamme sind statistisch signifikant von der sozialen Lage und dem kulturellen Hintergrund einer Mutter abhängig. Mütter, die keine Hebamme in Anspruch nehmen, sind überdurchschnittlich häufig - ohne Berufsausbildung, - allein erziehend, - jünger als 30 Jahre, - haben einen Migrationshintergrund bzw. eine ausländische Staatsbürgerschaft 14 oder - von Armut bedroht. 14 Der Begriff Personen mit Migrationshintergrund schließt ausländische StaatsbürgerInnen mit ein. Im Rahmen der hier vorliegenden Studie verwenden wir, um etwaige Missverständnisse auszuschließen, für diesen Personenkreis die Terminologie Mütter mit Migrationshintergrund bzw. ausländischer Staatsbürgerschaft. Vgl. dazu Aydemir-Kengeroglu, Sibel: Migration in München in: Münchner Statistik, 1. Quartalsheft, Jahrgang 2013, S

21 Deutsche Mütter und/oder gut ausgebildete Frauen sind im Vorteil Gleichzeitig steigt gerade in diesen Zielgruppen die Wahrscheinlichkeit einer die Mutter und/oder das Kind gesundheitlich stark belastenden Geburt. Der Betreuungsbedarf in gesundheitlicher und psychosozialer Hinsicht ist hier besonders hoch. Die Frauen, denen es auf der anderen Seite gelingt, sich dieselbe Hebamme sowohl für die Schwangerschaft als auch für die Zeit nach der Geburt zu sichern, sind überwiegend Deutsche ohne Migrationshintergrund und vergleichsweise gut ausgebildet. Nicht einmal ein Drittel aller ausländischen Mütter (29 %) hatte für die Zeit vor und nach der Geburt dieselbe Hebamme, bei den deutschen Müttern war es fast jede zweite Frau (44 %). Eine vernachlässigbare Größe sind hier diejenigen Frauen, die ausschließlich vor der Geburt eine Hebamme in Anspruch genommen haben (n=9 / 1%). Abbildung 3: Inanspruchnahme von Hebammen nach soziodemografischen Faktoren Risikobewertungen Anhand einer Risikoanalyse wurde der Einfluss der Faktoren Berufsausbildung, Alleinerziehend, Alter (jünger als 30 Jahre), Migrationshintergrund und Armutsrisiko auf die Inanspruchnahme einer Hebamme geprüft. Diese Risikoanalyse wurde mit Hilfe einer binären logistischen Regression für jeweils 2 Kriterien mit fünf Prädiktoren 15 gerechnet. Die Kriterien waren: Hebamme vs. keine Hebamme und Hebamme vor und nach der Geburt vs. Hebamme ausschließlich nach der Geburt. Die (dichotomisierten) Prädiktoren waren: Berufsausbildung, Alleinerziehend, Alter (jünger als 30 Jahre), Migrationshintergrund und das Armutsrisiko. Ziel war es, festzustellen welche dieser Faktoren wie stark darauf Einfluss nehmen, - ob eine Mutter überhaupt eine Hebamme in Anspruch nimmt oder nicht, und - ob sie bereits während der Schwangerschaft von einer Hebamme betreut wird, oder erst nach der Geburt eine Hebamme in Anspruch nimmt. 15 Als Prädiktor bezeichnet man eine zur Vorhersage eines Merkmals herangezogene Variable. 21

22 Risikofaktoren im Hinblick auf die generelle Inanspruchnahme einer Hebamme Für die erste Modellrechnung erwiesen sich die Merkmale keine Berufsausbildung, Alleinerziehend, jünger als 30 Jahre und Migrationshintergrund als Risikofaktoren. Sie verringern (signifikant!) die Chance unter den gegebenen Bedingungen eine Hebamme zu bekommen (einschließlich Verzicht). Das Merkmal Armut zeigte sich im Rahmen dieses Modells als nicht signifikant. 16 Risikofaktoren im Hinblick auf die vorgeburtliche Inanspruchnahme einer Hebamme Im Rahmen der zweiten Modellrechnung fragten wir, inwieweit diese fünf Merkmale dafür ausschlaggebend waren, ob eine Frau bereits während der Schwangerschaft eine Hebamme in Anspruch nahm, oder erst nach der Geburt. Hier erwies sich lediglich ein einziger Faktor als durchschlagend: der Migrationshintergrund. Alle weiteren vier geprüften Einflussgrößen zeigten sich als nicht signifikant. Ein Migrationshintergrund verringert für eine werdende Mutter die Chance auf eine Hebammenbetreuung bereits während der Schwangerschaft. Mehr als die Hälfte aller deutschen Mütter ohne Migrationshintergrund (55 %) lässt sich bereits während der Schwangerschaft von mindestens einer Hebamme betreuen bei den Müttern mit Migrationshintergrund bzw. den ausländischen Müttern sind es dagegen nur vier von zehn Frauen (43 % bzw. 39 %). Deutlich steigt bei diesem Personenkreis auch der Anteil derjenigen, die letztlich keine Hebamme mehr bekommen, bzw. darauf verzichtet haben. Diesen Zusammenhang zeigt die folgende Abbildung 4. Abbildung 4: Inanspruchnahme von Hebammen nach Migrationsstatus 16 Im Simultanvergleich aller fünf Faktoren mit Hilfe einer binären logistischen Regression wies der Faktor "Armutsrisiko" die geringste Effektstärke [Exp(B)] auf und war statistisch nicht signifikant (p=0,34). (Vgl. Fromm, S.: Binäre logistische Regressionsanalyse, in: Schulze, G., Akremi, L (Hrsg.).: Bamberger Beiträge zur empirischen Sozialforschung, Nr. 11/2005, S. 24) 22

23 4. Hindernisse auf dem Weg zur Hebammenbetreuung Belastungsfaktoren Bestimmung der Armutsrisikoschwelle Die 2011 durchgeführte Hebammenbefragung der Stadt München unterscheidet im Hinblick auf die Lebens- und Alltagssituation der betreuten Mütter zwischen Frauen mit sozialen Belastungen sowie Frauen mit eingeschränkten Deutschkenntnissen. In der Mütterbefragung bot sich darüber hinaus auch die Möglichkeit die Einkommenssituation der Haushalte zu berücksichtigen und damit materielle soziale Probleme detaillierter darzustellen. Zu diesem Zweck wurde für jede Frau, die an der Befragung teilgenommen hatte, auch das Armutsrisiko errechnet. Alle Mütter wurden abhängig von ihren Angaben zum monatlichen Haushaltsnettoeinkommens und der Struktur ihres Haushaltes danach eingestuft, ob sie die jeweiligen Armutsrisikogrenzen unterschreiten oder nicht. Nach den Kriterien der OECD liegt die Armutsschwelle bei 60 % des mittleren Nettoeinkommens (Median) der Vergleichsbevölkerung (hier Münchnerinnen und Münchner). Diese Grenze liegt in München für unterschiedliche Haushaltstypen wie in der untenstehenden Tabelle aufgeführt. Tabelle 4: Armutsrisikogrenzen in München (2010) 17 Vergleichen wir die jeweiligen Anteile der als arm geltenden Haushalte in der Stadt München (gemäß Münchner Bürgerinnen- und Bürgerbefragung von 2010) mit denen aus unserer Mütterbefragung nach dem jeweiligen Haushaltstyp, so zeigen sich tendenzielle Übereinstimmungen: - Die Armutsquote steigt bei Paarhaushalten mit der Anzahl der Kinder. - Alleinerziehende fallen deutlich häufiger unter die Armutsgrenze als Paare mit Kind(ern). In Bezug auf die Anteile deutscher und ausländischer Haushalte entsprechen die Ergebnisse der Münchner Mütterbefragung denjenigen der Münchner Bürgerinnen- und Bürgerbefragung von Vgl. Landeshauptstadt München, Sozialreferat: Münchner Armutsbericht 2011, S

24 Die folgende Tabelle zeigt die jeweiligen Anteile von Haushalten unter den befragten Müttern, die statistisch als arm gelten, und stellt die Ergebnisse der Bürgerinnen- und Bürgerbefragung entgegen. Haushaltstyp Münchner Mütterbefragung 2013 Bürgerinnen- und Bürgerbefragung 2010 Anteile unterhalb der Armutsrisikogrenze (in Prozent) Paar mit 1 Kind 13 % 10 % Paar mit 2 Kindern 21 % 16 % Paar mit 3+ Kindern 19 % 28 % Alleinerziehende 63 % *) 32 % Deutsche 14 % 13 % Ausländer 33 % 31 % Gesamt 17 % 15 % *) n=20 Tabelle 5: Verteilungsvergleich der Armutsrisiken nach Haushaltstypen Münchner Mütterbefragung 2013 mit Bürgerinnen- und Bürgerbefragung Barrieren sind sozial und/oder kulturell bedingt Im Rahmen der hier vorliegenden Studie zeigen sich die folgenden Merkmale als soziale und/oder kulturell bedingte Barriere hinsichtlich der Chance auf eine möglichst kontinuierliche Hebammenbetreuung: - Migrationshintergrund, - Armutsrisiko, - fehlende formale berufliche Qualifikation, - alleinerziehend und - eingeschränkte Deutschkenntnisse. Die folgende Abbildung 5 macht deutlich, wie sich diese Merkmale in unserer Stichprobe verteilen und stellt dar, wie sie zusammengefasst wurden. Mit Hilfe einer Faktorenanalyse wurde geprüft, inwieweit sich diese fünf Variablen unabhängigen Faktoren zuordnen lassen. Dabei lässt sich eine gut interpretierbare 2-Faktorenlösung generieren, die - auf der einen Dimension Migrationshintergrund, fehlende formale berufliche Qualifikation und eingeschränkte Deutschkenntnisse, - auf der anderen Armutsrisiko und das Merkmal alleinerziehend ausweist. 18 Vgl. Landeshauptstadt München, Sozialreferat: Münchner Armutsbericht 2011, S

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