E-Mobility News 07/2017 Gemeinsam für eine vernünftige E-Mobilität in unserem Land

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1 Editorial: Sehr geehrte Damen und Herren! Es freut uns besonders, Ihnen unseren aktuelle E-Mobility News präsentieren zu können! Elektrofahrzeuge gehören bereits zum alltäglichen Straßenbild und sind für viele nichts Außergewöhnliches mehr. Die Zahlen der Neuzulassungen zeigen, dass die E-Mobilität am Vormarsch ist. Damit diese Entwicklungen gut voranlaufen können, werden auch vom Gesetzgeber Richtlinien herausgegeben, die der E-Mobilität dienen! Die Ladeinfrastruktur wächst täglich und bietet somit allen Elektrofahrzeug- Besitzern die Möglichkeit sein E-Fahrzeug auf- bzw. nachladen zu können. Alexander Mehler Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim durchlesen unserer E-Mobility News.. Auszug NÖ Bauordnung / 64 Ausgestaltung der Abstellanlagen für Kraftfahrzeuge (3) Bei Abstellanlagen in Gebäuden mit mehr als 12 Wohnungen ist Vorsorge zu treffen, dass pro angefangenen 10 Pflichtstellplätzen für Wohnungen zumindest ein Stellplatz nachträglich mit einem Ladepunkt (mindestens 3 kw Ladeleistung) für Elektrofahrzeuge ausgestattet werden kann (Leerverrohrungen, Platzreserven für Stromverzählerung und -verteilung, u. dgl.). (4) Bei allen anderen nicht öffentlich zugänglichen Abstellanlagen mit mehr als 10 Pflichtstellplätzen ist Vorsorge zu treffen, dass pro angefangenen 10 Pflichtstellplätzen zumindest ein Stellplatz mit einem Ladepunkt (mindestens 3 kw Ladeleistung) für Elektrofahrzeuge oder pro angefangenen 25 Pflichtstellplätzen zumindest ein Stellplatz mit einer Ladestation für beschleunigtes Laden (mindestens 20 kw Ladeleistung) ausgestattet werden kann. (5) Bei öffentlich zugänglichen Abstellanlagen mit mehr als 50 Pflichtstellplätzen ist Vorsorge zu treffen, dass pro angefangenen 10 Pflichtstellplätzen zumindest ein Stellplatz nachträglich mit einer Ladestation für beschleunigtes Laden (mindestens 20 kw Lade-leistung) für Elektrofahrzeuge ausgestattet werden kann. (6) Bei öffentlich zugänglichen Abstellanlagen mit mehr als 50 Pflichtstellplätzen, die seit dem 1. Jänner 2011 bewilligt wurden, ist pro angefangenen 50 Pflichtstellplätzen bis zum 31. Dezember 2015 zumindest ein Stellplatz mit einer Ladestation für beschleunigtes Laden (mindestens 20 kw Ladeleistung) für Elektrofahrzeuge auszustatten. (7) Bei öffentlich zugänglichen Abstellanlagen mit mehr als 50 Pflichtstellplätzen, die seit dem 1. Jänner 2011 bewilligt wurden, ist pro angefangenen 25 Pflichtstellplätzen bis zum 31. Dezember 2018 zumindest ein Stellplatz mit einer Ladestation für beschleunigtes Laden (mindestens 20 kw Ladeleistung) für Elektrofahrzeuge auszustatten. (8) Öffentlich zugängliche Abstellanlagen gemäß Abs. 6 und 7 mit einer durchschnittlichen Abstelldauer der Fahrzeuge von mehr als 6 Stunden können anstatt mit je einer Ladestation für beschleunigtes Laden auch mit je 4 Ladepunkten mit einer Ladeleistung von mindestens je 3 kw ausgestattet werden.

2 Drittes Pilotprojekt E-Ladestation für Kühl-Lkw Die Errichtung von E-Ladestationen an Rastplätzen und Raststationen für temperaturgeführte Transporte ist ein Kooperationsprojekt der ASFINAG mit österreichischen Energieanbietern. Wir als ASFINAG setzen dabei auf Ökostrom und reduzieren gleichzeitig den Dieselverbrauch. Das bedeutet weniger Lärm und Abgase und bringt zudem mehr Verkehrssicherheit. Denn: Lkw-Fahrerinnen und -fahrer werden nicht mehr durch laufende Motoren gestört und können somit ihre Ruhepausen besser zur Erholung nützen. Die Vorteile liegen klar auf der Hand > CO2-Reduktion bei der Lkw-Kühllogistik. > Verringerung der Lärm- und Schadstoffbelastung für Lenkerinnen und Lenker, Anrainerinnen und Anrainer sowie Umwelt. > Nachhaltige Pausen für Fahrerinnen und Fahrer durch Wegfall des Motorengeräusches bei Dieselkühlung. > Erhöhung der Verkehrssicherheit durch ausgeruhte Lenkerinnen und Lenker. > Einfache Handhabung durch direkten Anschluss der Kühlaggregate mittels Steckdose an das Stromterminal. Mit der Inbetriebnahme der E-Ladestation auf der Raststation Schwechat (S 1 Wiener Außenring Schnellstraße) setzt die ASFINAG einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Fahrerinnen und Fahrer von Kühlgut- und Gefriertransporten haben dabei die Möglichkeit, während der Lenkruhezeiten ihre Kühlaggregate mit Strom anstatt mit Diesel zu betreiben. Quelle: Und so funktioniert s > Die Fahrerinnen und Fahrer stellen ihre Lkw auf den mit einem Piktogramm gekennzeichneten Parkplatz ab. > Die Kühlaggregate werden direkt an die Terminals über eine Steckdose angeschlossen. > Nach der Systemfreischaltung startet der Kühlvorgang mittels Ökostrom. > Die Bezahlung erfolgt bargeldlos über SEPA-Lastschiften. > Die elektronischen Funktionsbeschreibungen am Haupt-Strom-Terminal stehen in mehreren Sprachen zur Verfügung. v.l.n.r.: Michael Strebl, Vorsitzender Geschäftsführer Wien Energie, Asfinag-Vorstand Alois Schedl und Bundesminister Jörg Leichtfried (BMVIT). (Fotocredit: Wien Energie/FOTObyHOFER)

3 Turbo für E-Mobilität: 64 neue Ladesäulen im Mostviertel! Das Projekt zeigt, dass man durch eine Bündelung der Kräfte weiter kommt. Most- und Eisenstraße haben im Bereich Elektromobilität eine Vorreiterrolle inne LAbg. Michaela Hinterholzer (Moststraße), NR Andreas Hanger (Eisenstraße) Öhling (OTS) - Moststraße. Durch die LEADER-Projekte der Regionen Moststraße und Eisenstraße entwickelte sich das Mostviertel in den vergangenen Monaten zur e-mobilen Vorzeigeregion. Im südwestlichen Niederösterreich stehen ab Sommer 64 neue E-Zapfsäulen im Vollbetrieb. Am 09. Juni eröffnete Wirtschafts- und Tourismuslandesrätin Petra Bohuslav im Wallfahrtsort Sonntagberg gemeinsam mit knapp 100 Gemeindevertretern und Projektpartnern symbolisch das E-Tankstellen-Netz. Das Projektvolumen der von der Europäischen Union und dem Land Niederösterreich kofinanzierten Initiative umfasst Euro. Innovationspotenzial hat das Projekt auch durch seine Verknüpfung mit touristischen Angeboten und Ausflugsrouten für E-Mobilisten. Weiteres Zuckerl, um der Elektromobilität auch unter den Bürgern zum Durchbruch zu helfen: An den Zapfsäulen in der Mostund Eisenstraße kann zwei Jahre lang kostenlos getankt werden. Die Verknüpfung mit dem Tourismus ist eine Stärke dieses Projekts, das einen engagierten Beitrag zur Elektromobilitäts-Strategie des Landes Niederösterreich leistet. Bis 2020 möchten wir den Elektromobilitätsanteil am PKW-Gesamtfahrzeugbestand auf 5 Prozent erhöhen, erklärte Landesrätin Petra Bohuslav in ihrer Festrede. Die ecoplus, die Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, ist mit der Umsetzung der niederösterreichischen Elektromobilitätsstrategie betraut. Geschäftsführer Helmut Miernicki: Da wir im Rahmen der ecoplus Regionalförderung auch die LEADER-Projekte betreuen, freut mich die erfolgreiche Kombination wichtiger Zukunftsthemen E-Mobilität und Tourismus besonders. Elektromobilität ist im Mostviertel fest verankert. Gemeinsamer Kraftakt Das Projekt zeigt, dass man durch eine Bündelung der Kräfte weiter kommt. Most- und Eisenstraße haben im Bereich Elektromobilität eine Vorreiterrolle inne, betonten die beiden LEADER-Obleute Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger (Eisenstraße) und Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer (Moststraße). Zentraler Projektpartner waren die NÖ Umweltverbände in der Region, deren Präsident Landtagsabgeordneter Anton Kasser betonte: Das Projekt ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Energiewende. Der ländliche Raum ist prädestiniert für Elektromobilität. Touristisches Angebot Im Rahmen des Projektabschlusses präsentierten die beiden LEADER-Regionen erstmals die Ausflugskarte emobil im Mostviertel, die alle Ladesäulen, attraktive Ausflugsziele und drei Routen für E-Auto-Fahrer ( Die Genussvolle, Die Aussichtsreiche und Die Sportliche ) in Wort und Bild vorstellt. Die Karte kann in den Büros von Eisenstraße und Moststraße sowie bei Mostviertel Tourismus bestellt werden. 5% E-Autos bis 2020

4 Niederösterreich: Region Mostviertel und Eisenstrasse Besser geht s nicht! Elektrofahrzeuge benötigen zum Laden der Batterie mehr Zeit als kraftstoffbetriebene Fahrzeuge zum tanken. In der Region Mostviertel und Eisenstrasse spielt das aber keine Rolle mehr. Es ist fast unglaublich, aber Sie finden in der ganzen Region überall wo Sie hinkommen E-Zapfsäulen bei der Sie Ihr E-Fahrzeug nachladen oder komplett aufladen können! Durch die optimale Auswahl der Ladeplätze, kann während der Ladezeit die Region in vollen Zügen genossen werden! Das touristische, kulinarische und kulturelle Angebot bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten seine Ladezeit und Freizeit bestens zu verbringen! Der Mensch und sein E-Fahrzeug tanken gleichzeitig Energie! Rund 150 Ladepunkte stehen zu Verfügung und können bestens genutzt werden. Wir gratulieren den Regionen und seinen Betreibern zu dieser nachhaltigen und zukunftsorientierten Umsetzung und Investition. Bericht und Fotos: Alexander Mehler

5 Das war der E-Mobilitäts Testtag 2017 am Wachauring in Melk Auch 2017 fand der größte e-mobilitätstestevent Europas wieder in Melk statt e-mobilitätsbegeistere pilgerten zum Wachauring, um mehr als 50 e-autos, 150 e-fahrräder, e-motorräder, e-scooter und vieles mehr zu testen. Das große Interesse am e-mobilitätstag war ein sichtbares Zeichen für die Energiewende. Er hat gezeigt, dass die e-mobilität bei den Niederösterreichinnen und Niederösterreichern längst angekommen ist. Mit über 400 Neuanmeldungen in den ersten 4 Monaten des heurigen Jahres und über e-autos gesamt, ist Niederösterreich Vorreiter bei der e-mobilität. Nach dem Etappensieg,100 Prozent Strom aus Erneuerbaren Energien ist dies ein nächstes starkes Zeichen in Richtung Energiewende. Einen großen Beitrag zum Erfolg der e-mobilität in Niederösterreich hat auch die Pionierförderung geleistet.in Niederösterreich wird die Anschaffung eines e-autos samt Zubehör wie Ladeinfrastruktur mit bis zu Euro gefördert. Damit wird für Privatpersonen und Firmen ein kräftiger Anreiz gesetzt, um auf ein e-mobil umzusteigen. Neben den Erfolgen und dem großen Interesse an e-mobilität in Niederösterreich ist es aber auch wichtig die passende Ladeinfrastruktur zu schaffen bzw. laufend zu verbessern. Damit e-autos das bleiben, was sie versprechen: eine ebenso innovative wie ökologische Alternative für die Mobilität der Zukunft. Bis 2017 wird die EVN flächendeckend in ganz Niederösterreich Stromtankstellen errichten und einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Text: Fotos: Markus Haslinger Ein großer Teil der Ladeinfrastruktur für diese Großveranstaltung kam von MEHLER Elektrotechnik. >Messwandlerschränke, Stützpunkt-Hauptverteiler, E-Zapfsäulen, Load-Boxen und Verbindungsleitungen sind bei uns leihweise erhältlich.

6 6. E-Rallye Pyhrn-Priel 2017 SAVE THE DATE

7 Aktuelle Projektumsetzungen: weitere Fotos und Projekte finden Sie auf Landesklinikum, 2620 Neunkirchen HAPPYFIT, 4407 Steyr-Gleink LINZ AG, 4211 Alberndorf

8 Aktuelle Projektumsetzungen: weitere Fotos und Projekte finden Sie auf emobil an der Moststraße, 3313 Wallsee emobil an der Moststraße, 3364 Neuhofen an der Ybbs LINZ AG, 4360 Grein LINZ AG, 4273 Kaltenberg

9 Aktuelle Projektumsetzungen: weitere Fotos und Projekte finden Sie auf emobil an der Moststraße, 3353 Seitenstetten emobil in der Eisenstraße, 3264 Gresten emobil in der Eisenstraße, 3292 Gaming emobil in der Eisenstraße, 3332 Rosenau am Sonntagberg