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1 Die besten Dachfonds 2012: ausgezeichnet vom Geld-Magazin P.b.b. Verlagspostamt 1070 Wien, Nr. 03Z M Ausgabe ,60 Schuldenreiches Österreich! Die Löcher im Staatshaushalt werden immer grösser Die Schulden wachsen schneller als die Wirtschaft Zins und Zinseszins verschärfen die Lage drastisch Dividenden-Kaiser Sachwerte punkten gerade in unsicheren Zeiten. Dividendenstarke Aktien bringen Ihnen hohe Renditen, die weit über den Spar- und Anleihenzinsen liegen. Wachstums-Märkte Geht den Konjunktur-Lokomotiven wie China, Brasilien oder Indien der Dampf aus? Lesen Sie, in welchen Märkten Sie jetzt noch lukrative Investments finden. am ipad lesen! Jetzt auch am iphone und ipod Touch erhältlich.

2 SIE HABEN EINEN PLAN? WIR SIND BEI IHNEN. MIT SICHERHEIT. Keine Bank ist Land und Leuten mehr verbunden als die HYPO NOE LANDESBANK. Eine der 28 Filialen in Niederösterreich und Wien ist immer in Ihrer Nähe. Ganz auf Ihrer Seite: die Spezialisten der HYPO NOE GRUPPE für Großkunden und Großprojekte auf Landeswie Gemeindeebene. Unternehmer und Bauherren rechnen mit der GOLDENE ZINSEN UND PURES GOLD! Details und Bedingungen in Ihrer Filiale! HYPO NOE GRUPPE, wenn es um maßgeschneiderte Finanzierungskonzepte geht. Hier sind Sie finanziell in den besten Händen und bestens beraten. Egal ob Förderung, Finanzierung oder Veranlagung. Wir sind für Sie da. Überall, wo Sie dieses Zeichen sehen: Sicherheit, Kompetenz und Zukunft in Blau-Gelb. Landesweit. Jederzeit.

3 editorial 11 / 2012 Sicherheit geht vor Das Finanzvermögen der ÖsterreicherInnen betrug zur Jahresmitte laut Statistik der Nationalbank 475 Milliarden Euro und legte im ersten Halbjahr 2012 um zwei Prozent zu. 6,3 Milliarden Euro wurden dabei neu veranlagt, wovon 3,9 Milliarden Euro auf Sparbüchern landete 3,2 Milliarden Euro davon auf täglich fälligen! Insgesamt sind unglaubliche 45 Prozent oder 212 Milliarden Euro des österreichischen Finanzvermögens auf Girokonten und in Spareinlagen gebunkert, wobei die durchschnittliche Verzinsung 0,64 Prozent betrug und damit weit unter der Inflationsrate von durchschnittlich 2,2 Prozent lag. In dem Betrag von 212 Milliarden Euro Spareinlagen sind die 19,4 Milliarden Euro inkludiert, die in Bausparverträgen angespart wurden. Rund 160 Millionen Euro kamen hier im ersten Halbjahr neu hinzu. Dabei war und ist die Reduktion der staatlichen Prämie von drei auf 1,5 Prozent zu spüren: Schon vor der Änderung per 1. April 2012 war die Anzahl der Neuabschlüsse bei Bausparverträgen rückläufig. Nicht zu vergessen sind die rund 15 Prozent des Finanzvermögens, die in Lebensversicherungen (Stichwort: private Altersvorsorge und Tilgungsträger) veranlagt sind, die per Ende Juni einen Deckungswert von 70 Milliarden Euro aufwiesen. Auch hier ist die Verzinsung mickrig. Per 21. Dezember 2012 wird übrigens die garantierte Mindestverzinsung auf 1,75 Prozent gesenkt, nachdem diese erst am 1. April 2011 auf zwei Prozent reduziert wurde. Mario Franzin, Chefredakteur GELD-Magazin Nur rund 20 Prozent der Finanzanlagen, also 95 Milliarden Euro, sind in Wertpapieren wie Anleihen, Aktien und Investmentzertifikaten veranlagt. Dabei war im ersten Halbjahr bei privaten Anlegern ein deutlicher Trend zum Kauf von Unternehmensanleihen zu bemerken. Seit 2009 wurde rund ein Sechstel also 5,3 Milliarden Euro der neu aufgelegten Anleihen von diesen gekauft. Die durchschnittliche Verzinsung betrug hier 3,69 Prozent und lag damit immerhin um einiges über der Inflationsrate. Dass der österreichische Anleger sehr konservativ ist, zeigen nicht nur die hohen Spareinlagen, sondern auch die Tatsache, dass insgesamt 89 Prozent der Gelder im Inland veranlagt sind. Medieneigentümer 4profit Verlag GmbH Medieneigentümer-, Herausgeber- und Redaktionsadresse 1070 Wien, Neubaugasse 2/2, T.: +43/1/ , F.: DW-97, Herausgeber Wolfgang Freisleben GeschäftsführUNG Mario Franzin, Snezana Jovic Chefredakteur Mario Franzin Redaktion Mario Franzin (mf), Wolfgang Freisleben (wf), Johann Geher (jg), Harald Kolerus (hk), Wolfgang Regner (wr), Rainer Sommer (rs) GrafiK MACs Bildmaterial shutterstock.com datenanbieter Lipper Thomson Reuters*, software-systems, Morningstar Direct Verlagsleitung Snezana Jovic Projektleitung Anatol Eschelmüller Druck Berger Druck, 3580 Horn, Wiener Straße 80 Vertrieb Morawa Pressevertrieb, 1140 Wien Abo-Hotline +43/1/ * Weder Lipper noch andere Mitglieder der Reuters-Gruppe oder ihre Datenanbieter haften für Fehler, die den Inhalt betreffen. Performance-Ranglisten verwenden die zur Zeit der Kalkulation verfügbaren Daten. Die Beistellung der Performance-Daten stellt kein Angebot zum Kauf von Anteilen der genannten Fonds dar, noch gilt sie als Kaufempfehlung für Investmentfonds. Für Investoren gilt es zu beachten, dass die vergangenen Performancewerte keine Garantie für zukünftige Ergebnisse darstellen.

4 20 12 Brennpunkt 06 PANORAMA. Land des Monats: Großbritannien + Trikot-Sponsoring im Fußball als gutes Geschäft + Studie bestätigt Österreichern gute Englischkenntnisse + Israel ist im Atomstreit gegen den Iran zu allem entschlossen. 24 banken 22 PANORAMA. Gütesiegel Certified Financial Planner (CFP) macht sich bezahlt + Kahlschlag bei der Schweizer Großbank UBS + Banken: Systemrelevanz erfordert mehr Eigenkapital + BAWAG forciert des Endkundengeschäft. 24 Mifid. Neue EU-Richtlinie soll mehr Anlegerschutz und Transparenz bringen. Leider wird auch der bürokratische Aufwand immer größer Budgetplanung. Das heimische Steuersystem steht vor dem Umbruch. Lesen Sie, welche Pläne Finanzministerin Fekter in petto hat und wie Sie sich am besten auf die Neuerungen vorbereiten. 12 Dividenden-kaiser Die wirtschaftliche Situation bleibt unsicher; Investoren suchen fieberhaft nach soliden und gleichzeitig ertragreichen Anlagemöglichkeiten. Sparbücher bieten aber nur mehr äußerst bescheidene Zinsen. Eine lukrative Alternative bieten dividendenstarke Aktien. 20 Finance Watch. Erste Bank und RBI: Interne Aufspaltung? + Mitt Romney: Herr der Wahlmaschinen + Pharma-Industrie: Manipulierte Studien. GELDANLAGE 28 PANORAMA. Land des Monats: Australien verdonnert S&P zu Schadenersatzzahlung +Anlagetipp von Prime Assets für Gewinnfreibetrag Privatvermögen schmolzen heuer in Europa um 14 Prozent. 30 Emerging markets. Sie gelten als die Hoffnungsträger der Weltwirtschaft: Wachstumsstarke Schwellenländer wie China, Indien oder Brasilien. Allerdings haben auch diese Emerging Markets mit Problemen zu kämpfen: Der Konjunkturmotor droht ins Stottern zu geraten. Lesen Sie, welche Schwellenländer jetzt trotzdem ein Investment wert sind. 64 Die besten der besten. Erneut wurden die erfolgreichsten Dachfondsmanager vom GELD-Magazin ausgezeichnet. Hier finden Sie die Parade der Sieger. 66 anleihen-dachfonds. Sicherheit geht vor. 68 gemischte dachfonds Anleihenorientiert Konservativ zum Erfolg. 69 gemischte dachfonds Ausgewogen Der richtige Anlagemix entscheidet. 70 gemischte dachfonds Aktienorientiert Mit höherem Aktienanteil steigen Chancen, aber auch Risiken. 70 gemischte dachfonds Flexibel konservativ Kapitalerhalt steht an erster Stelle. 72 gemischte dachfonds Flexibel ausgewogen Extrem flexibel: Aktienquote zwischen null und 100 Prozent. 72 gemischte dachfonds Flexibel wachstumsorientiert Die Portfolios gewinnen an zusätzlicher Dynamik. 74 Aktien dachfonds global Die weltweit besten Regionen und Branchen im Depot. 74 Länder-Aktiendachfonds Asien/emerging markets Profitieren vom höchsten Wachstum bei geringer Staatsverschuldung. 76 Hedge-dachfonds Alternative Strategien im Fokus. credits: shutterstock.com, beigestellt

5 aktien Inhalt 11 / PANORAMA. Palfinger: Einkaufstour im hohen Norden + Mondi: Kein Papiertiger + Perseus empfiehlt Technologietitel. 38 Weltbörsen. USA: Nach der Wahl ist vor der Wahl + Europa: Problemländer infizieren Deutschland + China: Kleine Sprünge + Japan: Konjunkturmotor springt nicht an. Versicherung 56 PANORAMA. Umfrage: Versicherungen als Liebkind der Österreicher + Staatliche Prämien bleiben 2013 mickrig. 40 Anlagetipps. Hyundai: Auf der Überholspur + Gea Group: Gegessen und getrunken wird immer + Qualcomm: Heißer Draht zu Gewinnen. 42 BÖRSE WIEN. Heimische Unternehmen nutzen die niedrigen Zinsen: Expansion ist angesagt. 46 Semperit. Den Investoren droht die Kürzung der Dividende. Schuld ist ein missglücktes Asien-Abenteuer. 48 Praktiker. Wegen Umbau geöffnet: Praktiker ist wieder am Weg der Besserung. 58 Skandia. Die KAG will sich aus Österreich zurückziehen. Experten sprechen von einer bedenklichen Entwicklung. Service 60 Fondsgebundene. Der monatliche Überblick über die Portfolios fondsgebundener Lebensversicherungen. 62 Buchtipps. So nicht, Europa: Drei Fehler der EU + Was, wenn Europa scheitert: Kontinent am Scheideweg + Nachhaltige Ökonomie: 800 Seiten geballtes Wissen. 30 Alternative Investments 82 Nostalgie. Hutter & Schrantz: Stahlbau- und Technikspezialisten mit langer Tradition. 50 PANORAMA. Institutionelle Anleger: Verstärkter Appetit auf Alternative Investments + Die Zertifikateprofis. 52 Immobillien. Von der Aktie bis zum Zinshaus: Investments in Grund und Boden schützen vor der Inflation. Von den Besten lernen. 54 Rohstoffe Erdöl: Wirbelsturm Sandy beeinflusst Preise nur marginal + Gold: Jäger des Bundesbank-Schatzes + Silber: Schnelle Erholung nach dem Zwischentief? Leadership & Management Akademie Ganzheitlich denken nachhaltig handeln mit Dipl.-Päd. Ing. LASSNIG, MA, Mag. POLLAK u.a. von , Wien , Wien (14½-tägig + 2 frei wählbare Module) Interviews 73 bellevue asset management André Rüegg: Gerade in schwierigen Zeiten findet man zahlreiche Opportunitäten. 71 pictet funds Bénédicte Reisser: Unsere breite Produkt- Palette deckt fast jedes Investoren-Bedürfnis. Gesamtheitliches Prozess-Management Lehrgang mit Mag. POLLAK, Dipl.-Päd. Ing. LASSNIG, MA von , Wien , Wien (3-tägig) MiFID II & Wertpapier-Compliance mit Dr. WOHLSCHLÄGL-ASCHBERGER Mag. DÄMON am , Wien , Wien EMIR Die neue Marktinfrastruktur für OTC-Derivate mit Mag. Dr. FABIAN u.a. am , Wien , Wien ars.at

6 Brennpunkt Panorama 1, 2, 3, ZahlenspielE 522Fussball als gutes Geschäft. Trikot- Sponsoring hat sich im Fußball längst zu einem Big Business entwickelt. In der aktuellen Saison wurde, so eine Studie von Sport + Markt, erneut eine beachtliche Rekordmarke geknackt. Insgesamt nehmen die Vereine der sechs wichtigsten europäischen Ligen England, Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich und Niederlande in dieser Spielzeit allein mit der Werbung auf der Brust ihrer Spieler 522 Millionen Euro ein. Wenig überraschend an der Spitze des European Jersey Report liegt der FC Barcelona (Qatar Foundation; 30 Millionen Euro pro Spielzeit), ex aequo gefolgt von Manchester United (AON; 25 Millionen) sowie dem FC Liverpool (Standard Chartered; ebenfalls 25 Millionen). Grossbritannien Land des Monats Vereinigtes Königreich Staatsform: Parlamentarisch konstitutionelle Monarchie Hauptstadt: London Amtssprache: keine (de facto: Englisch) Staatsoberhaupt: Königin Elisabeth II Regierungschef: David Cameron Fläche: km 2 Einwohner: etwa 62 Millionen Bevölkerungsdichte: etwa 253 pro km 2 Teilstaaten: England, Schottland, Wales, Nordirland Währung: Pfund Sterling Kfz-Kennzeichen: GB Internet-TLD:.uk Internat. Telefonvorwahl: +44 Größte Städte: London, Birmingham, Glasgow, Liverpool, Leeds, Sheffield Höchste Erhebung: Ben Nevis (Schottland, m) Triple Dip? Um die britische Economy ist es trotz der eher positiven Zahlen zur Wirtschaftsentwicklung im dritten Quartal nicht allzu gut bestellt. Das glaubt zumindest Schroders Europa-Volkswirt Azad Zangana. Laut dem Makro-Experten werden weiter steigende Energie- und Lebensmittelpreise die ohnehin laue Inlandsnachfrage nachhaltig belasten. Das schmerzt insbesondere, weil aufgrund der Staatsschuldenkrise auch mit einer gesteigerten Nachfrage aus Kontinentaleuropa kurzfristig nicht zu rechnen ist. Für 2013 sieht Zangana die reelle Gefahr, dass Großbritannien in Richtung einer Triple-Dip-Rezession abgleiten könnte. 7Pisa was? Spätestens seit Pisa scheint das österreichische Bildungssystem seinen vormals guten Ruf verspielt zu haben. Da kommt das positive Ergebnis einer aktuellen Studie des Sprachreisen-Spezialisten EF gerade recht. Im Rahmen des Proficiency Index wurde das durchschnittliche Englischniveau von Erwachsenen in 54 Ländern erhoben. Und siehe da: Österreich liegt auf dem respektablen siebten Platz. Geschlagen geben musste sich die Alpenrepublik, wenig überraschend, von den nordeuropäischen Ländern Schweden, Dänemark, Niederlande, Finnland und Norwegen. Insgesamt ist die Englischkompetenz in Europa am höchsten, doch haben einige Länder, wie etwa Portugal oder Italien, eindeutigen Aufholbedarf. Eher schlecht abgeschnitten haben überraschenderweise viele asiatische Staaten, deren Schulsystem ansonsten als vorbildlich gilt. Ich bin natürlich bereit, den Knopf zu drücken, falls nötig! Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hofft zwar, laut eigenen Aussagen, immer noch auf eine friedliche Beilegung des Atomstreits mit dem Iran, scheint aber zu allem entschlossen. Die EU wird sich um eine Flotte kümmern müssen. Christof Rühl, Chefvolkswirt bei BP, sieht die Europäische Union aufgrund der US-Pläne, energieautark zu werden, gefordert. Die amerikanischen Partner könnten ihre militärische Präsenz im Nahen Osten in diesem Zusammenhang zu überdenken beginnen. Starke Worte Die EZB geht damit ein großes Risiko ein. Richard McGuire von der niederländischen Rabobank ist kein ausgewiesener Fan des EZB-Anleihen-Ankaufprogramms OMT und warnt davor, dass Spanien das gesamte Konstrukt stürzen könnte.

7 Brennpunkt Panorama Christian Kern Kopf des Monats NEWS NEWS NEWS STUDIE DES MONATS NEWS Aufsteiger. Verbund-Boss Wolfgang Anzengruber ist der einflussreichste Manager der Republik, zumindest wenn es nach dem jährlichen Ranking des Industriemagazins geht. Der wahre Sieger der von FAS Research unter Miteinbeziehung des Firmenbuchs sowie der hauseigenen Netzwerkdatenbank durchgeführten Erhebung ist jedoch ein anderer: Christian Kern. War der umtriebige ÖBB-Chef im Jahr 2011 noch auf Platz 28 des Rankings zu finden, belegt der Shooting Star des Jahres heuer, gemeinsam mit dem voestalpine-lenker Wolfgang Eder, den zweiten Platz. Überhaupt scheint der Aufstieg des 46-jährigen Kommunikationswissenschafters nicht enden wollend, wird Kern doch, zumindest hinter vorgehaltener Hand, bereits als zukünftiger roter Kanzlerkandidat gehandelt. Confidence. Laut dem aktuellen Business- Barometer einer halbjährlichen Erhebung der amerikanischen Handelskammer in Österreich (AmCham), die in Kooperation mit PWC durchgeführt wird rechnen die amerikanischen Unternehmen mit Sitz in Österreich trotz des momentanen Krisengewitters nicht mit einem Zusammenbruch der Eurozone. 76 Prozent der befragten 100 Entscheidungsträger aus den Reihen von Top-US-Firmen in Österreich, darunter Microsoft, 3M, McDonald s oder IBM, vertrauen dem Euro. Auch wenn die Gefahr eines Kollapses des gemeinsamen Währungsraums für die meisten US-Konzerne nicht evident ist, hat sich die Stimmung betreffend den Wirtschaftsstandort Österreich unter den Befragten doch merklich eingetrübt. Die Abkühlung des Geschäftsklimas in Österreich beeinträchtigt die Beschäftigungs- und Investitionspläne der US-Unternehmen, warnt Felix Thun-Hohenstein, GM von 3M Österreich und Schweiz sowie Präsident der AmCham, der auch die heimische Politik gefordert sieht, entsprechende Maßnahmen zur Belebung Österreichs als attraktiven Wirtschaftsstandort zu setzen! Wir machen es möglich: Top Performance bei kurzer Laufzeit KUPFER Begehrtes (Diebes-)Gut. Dass Kupferdiebe mitunter ganze Bahnstrecken lahmlegen, ist hinlänglich bekannt und sehr problematisch. Mittlerweile haben die Kriminellen aber ein neues weniger gemeingefährliches, dafür umso pietätloseres Reservoir für ihre Beutezüge entdeckt. Wie die niederösterreichische Polizei kurz vor Allerheiligen berichtete, haben Kupferdiebe zahlreiche Friedhöfe im Bezirk Gänserndorf heimgesucht. Dort hatten es die Kupfer-Liebhaber vor allem auf Laternen und Vasen abgesehen. Der Preis für eine Tonne des weichen Metalls mit dem Elementsymbol Cu liegt aktuell bei über Dollar. Aufgrund seiner hohen spezifischen Leitfähigkeit wird Kupfer vor allem in der Elektrotechnik, etwa zur Produktion von Leitungen und Leiterplatten, oder als Bestandteil von Legierungen sowie als Münzmetall eingesetzt. Die bedeutendsten Kupferproduzenten sind Chile, die USA und Peru. Gewinner des Morningstar Awards Morningstar Awards 2012 (c). Morningstar, Inc. All Rights Reserved. Awarded for Best Fund House: Larger Fixed Income, Austria Die hier von AXA Investment Managers Deutschland GmbH bereitgestellten Informationen stellen kein Angebot zum Kauf, Verkauf oder zur Zeichnung von Fondsanteilen bzw. Finanzinstrumenten oder ein Angebot für Finanzdienstleistungen dar. Ein Kauf von Fondsanteilen erfolgt ausschließlich auf Basis der jeweils gültigen Verkaufsprospekte und den darin enthaltenen Informationen. Die Verkaufsprospekte, wesentlichen Anlegerinformationen (KIID) und Jahres- und Halbjahresberichte erhalten Sie kostenlos bei AXA Investment Managers Deutschland GmbH, Bleichstraße 2 4, Frankfurt/Main oder der jeweiligen Informations- und Zahlstelle in Österreich oder unseren Vertriebspartnern sowie unter Der Erhalt bisheriger Auszeichnungen stellt keine Garantie für den Erhalt zukünftiger Auszeichnungen dar. Entdecken Sie SHORT DURATION ANLEIHEN für sich.

8 Staatsbudget Brennpunkt LÖCHER IM STAATSHAUSHALT Der wahre Schuldenstand wird seit Jahren verschleiert. Der Rechnungshof ortet zusätzliche Verpflichtungen des Staates von 159 Milliarden Euro. In ausgegliederten Gesellschaften fehlen weitere 50 Milliarden, die den Staatssäckel belasten. Die offiziellen Schulden von 220 Milliarden Euro sind daher nur Makulatur. Wolfgang Freisleben Ganze 82 Minuten hat Finanzministerin Maria Fekter am 16. Oktober 2012 im Parlament stolz aus der Kurzfassung ihres Haushaltsplanes für 2013 vorgelesen. Doch Freude kam beim Publikum nicht auf. Angesicht überraschend üppig sprudelnder Steuereinnahmen hatte man eigentlich erwartet, dass die Finanzministerin auch eine Verringerung des erwarteten Budgetdefizits verkünden werde. Doch das Gegenteil war der Fall. Denn im Zuge ihrer Rede musste sie eingestehen, dass das Budgetdefizit 2012 nach heutigem Stand mit 11,1 Milliarden Euro um 20 Prozent höher ausfallen werde als im Budgetgesetz mit 9,2 Milliarden veranschlagt. Geradezu erschreckend ist aber das Faktum, dass es damit um das Zweieinhalbfache höher als der Abschluss 2011 mit einem Defizit von nur 4,36 Milliarden Euro liegt! Mit 3,1 Prozent gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) sprengt es natürlich die Maastricht-Kriterien. Der Staatshaushalt läuft also weiterhin aus dem Ruder. Wer schert sich schon um Verantwortung in einer Demokratie, in der das Schlimmste, was einem Politiker passieren kann, die Verabschiedung in die üppige Pension ist? Zur Rechenschaft gezogen werden nur und auf jeden Fall die Steuerzahler der nachkommenden Generationen sie müssen nämlich auch für Frau Fekter die offen gebliebenen Rechnungen bezahlen. Die heurige Budgetüberschreitung mag zwar die Finanzministerin überrascht haben. Für einige Experten, wie jene vom Föhrenbergkreis, war sie aber vorhersehbar. Dieser einst der Industriellenvereinigung entsprungene Think Tank hatte die Misere ebenso vorausgesagt wie auch die Realität gewordene Begründung. Lediglich die Regierung war davon überrascht, dass eine neuerliche Milliardenhilfe für (teil-) verstaatlichte Banken ohne Existenzberechtigung nötig ist für ÖVAG, Bad Bank der Kommunalkredit und Hypo-Alpe- Adria. Aber nächstes Jahr, so versprach zumindest Frau Fekter, wird alles anders. Das Defizit wird wieder auf 2,3 Prozent vom BIP reduziert. Es wird nicht noch einmal etwas Unvorhergesehenes passieren, klar. Die maroden Banken werden ebenso wie Griechenland nie wieder Zuschüsse von Österreich brauchen. Die Steuereinnahmen werden auch ohne wesentliche Tariferhöhungen sprudeln wie nie zuvor. Und die Ausgaben hat die Regierung ja fest im Griff. Somit ist alles wieder im Lot. Das will uns credits: shutterstock.com

9 Brennpunkt Staatsbudget WERDEN IMMER GRÖSSER Herr und Frau Österreicher können sich auf mich als Finanzministerin verlassen [...] wir haben ein stabiles Budget geplant. Maria Fekter, Finanzministerin jedenfalls die Finanzministerin glauben machen. Wir haben ein stabiles Budget geplant, berichtete sie stolz. Ab 2017 wirkt dann überhaupt die vom Nationalrat am 7. Dezember 2011 beschlossene Schuldenbremse des Bundes. Sie limitiert das strukturelle Defizit auf 0,35 Prozent des BIP. Das erlaubt in einer wirtschaftlichen Rezession durchaus etwas mehr Defizit, verpflichtet dafür aber im konjunkturellen Aufschwung zu entsprechend hohem Überschuss. Das Budgetdefizit darf 2017 jedenfalls nicht höher sein als 1,37 Milliarden Euro. Zur Erinnerung: 2012 wird es 11,139 Milliarden Euro betragen. Aus heutiger Sicht hören sich die Versprechungen der Berufspolitikerin Fekter eher wie ein Wunschkonzert für die Abgeordneten an, von denen die Mehrheit gläubig den Voranschlag abnickte. Er wurde aber zu Recht auch mit schriller Kritik quittiert. Der Rechnungshof (RH) vermisst gar die gebotene Budgetwahrheit und Transparenz in der ministeriellen Darstellung. 156 Milliarden Euro beim Schuldenstand verschwiegen Im Bericht über den Rechnungsabschluss des Jahres 2011 meißelten die RH- Prüfer nämlich bisher diskret verschwiegene Verpflichtungen zulasten künftiger Finanzjahre in Höhe von sage und schreibe 156 Milliarden Euro ins Papier. Diese Position hatte sich binnen einem Jahr um 50,182 Milliarden Euro oder 47,4 Prozent erhöht. Bundesvoranschlag in Mio. EUR Einzahlungen Auszahlungen Nettofinanzierungsbedarf Quelle: Finanzministerieum Der größte Teil der Verpflichtungen entfällt mit 84,8 Milliarden Euro auf die Position Finanzierungen, Währungstauschverträge im Voranschlag, in der den größten Anteil künftige Zinszahlungen ausmachen. Und die haben es in sich. Denn nach wie vor müssen die Zinsen für die Staatsschuld mit neuen Krediten berappt werden. Dank der Finanzkrise und der seit 2008 historisch niedrigsten Zinsen in den USA und Europa haben sich seither die Zinszahlungen trotz der steigenden Finanzschuld zwischen 6,7 und 7,9 Milliarden Euro eingependelt. Wenn jedoch die Durchschnittsverzinsung von derzeit 3,5 auf 4,5 Prozent ansteigt, dann wären es schon zehn, bei 5,5 Prozent bereits 12,3 Milliarden Euro. Die Zinszahlungen auf Pump werden automatisch vom Zinseszinseffekt immer höher getrieben. Und das mit exponentiellem Wachstum. Jeder kann sich selbst mit der 72er-Regel den Zeitraum ausrechnen, in dem sich eine Kreditschuld allein durch Zins und Zinseszins verdoppelt: 72 dividiert durch den Zinssatz ergibt die Jahre. Bei 5,5 Prozent sind es also 13 Jahre. Weil das Steueraufkommen aber bestenfalls linear anwächst, wird sich die Schere immer weiter öffnen. Um diese Dynamik zu brechen, wären drastische Einschnitte einerseits und Steuererhöhungen andererseits vonnöten. Doch davor drückt sich die Regierung ja bekanntlich. Denn schließlich sind im nächsten Jahr Wahlen. Primärhaushalt ohne Zinsbelastungen annährend ausgeglichen Der Bundeshaushalt im Sinne des Primärsaldos ohne Berücksichtigung der Zinszahlungen ist ohnedies halbwegs im Lot bis 2008 war der Primärsaldo sogar mit einem Primärüberschuss immer positiv gewesen. Nach den negativen Jahren 2009 und 2010 wurde 2011 wieder ein Primärüberschuss in Höhe von 832 Millionen Euro bilanziert. Der Bund musste also nur den Zinsaufwand, nicht aber die operativen Ausgaben durch zusätzliche Schulden finanzieren. In der österreichischen Dimension von Verschuldung und Zinszahlungen entartet die Neuverschuldung somit zum fiskalisch nutzlosen Selbstzweck und einer Umverteilung von unten nach oben. Sie dient nicht mehr der eigentlichen Haushaltsdeckung, sondern der Finanzierung der von ihr selbst erzeugten Zinslast und damit nur mehr der Bereicherung der Gläubiger auf Kosten der Steuerzahler. Zins und Zinseszins verschärfen die Lage Diese Entwicklung mit dramatischen Konsequenzen hat die Deutsche Bundes-

10 Staatsbudget Brennpunkt bank schon 1997 erfolglos aufgezeigt, als sie sich auf die Spur der Schuldenwirtschaft begab und zu dem Ergebnis gelangte: Als Warnzeichen muss insbesondere gelten, dass der Anstieg der Schuldenquote in den letzten Jahren [ ] wesentlich mit der hohen Zinsbelastung zusammenhängt. Damit nährt sich die Verschuldung aus sich selbst heraus. Da mit der Neuverschuldung fortgefahren wird wie in den vergangenen Jahrzehnten, wird der Schuldenberg zulasten der nachfolgenden Generationen immer schneller und steiler wachsen. Staatsverschuldung wächst seit langem schneller als das BIP Gefährlich destabilisierend wirkt das unterschiedliche Wachstumstempo: Wenn die Staatsverschuldung schneller wächst als das BIP, schlittert der Staat dem Bankrott entgegen. Der britische Wirtschaftshistoriker Niall Ferguson diagnostiziert daher: Hohe Verschuldung und langsames Wachstum bringen sogar Imperien zu Fall. Das österreichische Bruttoinlandsprodukt hat sich beispielsweise seit dem Jahr 1970 etwas mehr als verzehnfacht. Die Finanzschulden des Bundes stiegen hingegen um das 55fache und erreichten Ende 2011 die stolze Summe von 220,74 Milliarden Euro, womit sie um 9,1 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres lagen. Das nominelle BIP, im Unterschied zum realen unbereinigt um die Inflation, stieg nur um fünf Prozent. Mit dem daraus resultierenden Anstieg auf mehr als 73 Prozent des BIP war die Dynamik also ungebrochen. Anstatt des Vergleichs der Staatsschulden mit dem Bruttoninlandsprodukt (BIP) wäre daher der direkte Vergleich des Schuldendienstes mit den Steuereinnahmen des Staates sinnvoll und allein aussagekräftig. Denn von diesen muss der Zinsendienst ja bezahlt werden. Da während der Rezession 2009 die Steuereinnahmen zurückgingen, die Zinszahlungen aber weiter stiegen, öffnete sich die Defizit-Schere noch weiter. Dies und die Milliarden für die Bankenrettung hatten die europäischen Staaten über die Grenzen des längerfristig Machbaren getrieben. Irland, Griechenland, Portugal und Spanien waren nur die Ersten. Andere werden folgen. Gemessen an den Steuereinnahmen von netto rund 41,9 Milliarden Euro (nach Abzug der Überweisungen an Länder und Gemeinden) ergab sich für das Jahr 2011 in Österreich eine Zinssteuerquote von 16,2 Prozent. Das heißt: ungefähr jeder sechste Euro der Steuereinnahmen des Bundeshaushalts entfiel auf Zinsausgaben. ÖBB reisst neue Löcher in den Staatshaushalt Doch die künftigen Zinszahlungen an die Gläubiger der Republik sind noch nicht alles, was die Finanzministerin bei ihrer Vorschau vor den Bürgern verschwiegen hat. Unter anderem hat der Staat nämlich auch für den Ausbau der Eisenbahn-Infrastruktur geradezustehen. Wegen Investitionen der Infrastruktur sind die Gesamtverpflichtungen für die ÖBB um 40,729 Milliarden auf 43,384 Milliarden Euro angewachsen. Die Vereinbarungen wurden aber bereits 2010 auf Basis von sechsjährigen Rahmenplänen der ÖBB mittels Gesetz getroffen und jene Zuschüsse näher determiniert, mit denen sich der Bund zu jährlichen Zahlungen verpflichtet. Darüber hinaus ist der Bund auf Basis eines Staatsvertrags mit Italien aus dem Jahr 2004 zusätzlich zu einem bereits zuvor beschlossenen Rahmenplan verpflichtet, Zahlungen für die Errichtung des Brenner- Basistunnels zu 100 Prozent zu leisten. Diesbezüglich kritisierte der Rechnungshof schonungslos, dass per 31. Dezember 2011 der Stand der Schulden bei dieser Finanzposition 10,835 Milliarden Euro, jener der Verpflichtungen aber tatsächlich 43,366 Euro betragen habe. Diese Verschleierungen festigen die Bedenken bezüglich der Budgetplanung und der Machbarkeit, wenn der Fiskalpakt 2013 inkraft tritt. Da sich diese Finanzverpflichtungen kaum nennenswert verringern lassen, schlittert Österreich langsam, aber sicher der Zahlungsunfähigkeit entgegen. Mit dem Fekter schen Steuerinkasso bei österreichischen Steuerflüchtlingen in der Schweiz und der Finanztransaktionssteuer ist es nämlich nicht getan. Herr und Frau Österreicher können sich auf mich als Finanzministerin verlassen, tönte sie im Parlament. Das stimmt. Aber in anderer Hinsicht, als es der ahnungslose Steuerzahler glaubt. Maria Fekter hat nämlich der Republik binnen einem Jahr allein 50 Milliarden mehr an Zahlungsverpflichtungen aufgehalst. Da schlägt sie locker alle ihre Vorgänger. Darauf ist Verlass. Zu allem Überfluss müssen auch noch folgende Eventualitäten berücksichtigt werden: Die Bankenrettung wird alljährlich mit großer Wahrscheinlichkeit weitere nicht vorhergesehene Milliardenbeträge verschlingen. Für eine Griechenland-Hilfe drohen gleichfalls Belastungen aus übernommenen Garantien, nachdem die Medienberichte über die Notwendigkeit eines weiteren Schuldenschnitts daran keinen Zweifel lassen. Die offiziell von Maria Fekter prognostizierte Staatsschuld soll 2016 bei 70,8 Prozent des BIP halten. Dieser Wunsch wird aber kaum in Erfüllung gehen. Denn trotz unerwartet hoher Steuereinnahmen stiegen die Schulden auch 2011 auf 72,4 Prozent des BIP und werden 2012 laut Voranschlag 74,7 Prozent erreichen, um 2013 bereits bei 75,4 Prozent zu landen. Die in Wirtschaftsunternehmen ausgelagerten Schulden betragen inzwischen mehr als 50 Milliarden Euro und werden künftig auf jeden Fall budgetrelevant. Sie betreffen: die Autobahngesellschaft ASFINAG, die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) und die ÖBB mit 36 Milliarden, Krankenanstaltenbetriebsgesellschaften mit zwei Milliarden und kommunale marktbestimmte Betriebe mit mehr als 12,5 Milliarden Euro. Wenn man diese Schulden dazurechnet (die bis 2017 sicher von Eurostat als den Schulden zurechenbar erklärt werden), dann erhöht sich die Staatsverschuldung auf 82,6 Prozent des BIP. Die Schulden aus schlagend gewordenen Garantien des Staates sind von 2007 bis 2010 auf 129 Milliarden Euro (plus 48 Prozent) gestiegen. Mit einem weiteren Anstieg ist zu rechnen. 10

11 Erasmus Habermel, detail from Perpetual Calendar, c Collections of the Prince of Liechtenstein, Vaduz, Liechtenstein Museum, Vienna Leading the way in alternative investing 15 Jahre exzellente Performance, USD 40 Milliarden AuM 400 institutionelle Kunden aus 32 Ländern Globale Präsenz, 300 Mitarbeiter Einer der weltweit führenden Anbieter von Multi-Alternative-Programmen Spezialist für massgeschneiderte Investmentlösungen

12 Dividenden-Aktien Brennpunkt WENN ARISTOKRATEN DIE BÖRSEN BEHERRSCHEN In Zeiten unsicherer weltwirtschaftlicher Entwicklung rücken Sachwerte in den Fokus der Investoren. Dividendenstarke Unternehmensbeteiligungen können eine Rendite bieten, die über den Spar- und Anleihezinsen liegt. Wer Einzeltitel scheut, findet für sein Investment eine große Zahl von Investmentfonds, die auf Dividendentitel spezialisiert sind. Wolfgang Freisleben Schlechte Nachrichten für Aktionäre: Die Telekom Austria, einst eine der dividendenstärksten unter den heimischen Aktien, wird für das Geschäftsjahr 2012 nur mehr fünf Cent pro Aktie ausschütten. Die Rendite aus der Dividende macht aus heutiger Sicht weniger als ein Prozent aus. Ein Trauerspiel. Schon für das Jahr davor war Top 5 Ausschüttungen in Mio. EUR e OMV 298,8 298,8 358,7 Raiffeisen Bank International 30,9 204,3 205,0 Verbund 385,3 191,1 191,1 Telekom Austria 331,9 331,9 168,2 Immofinanz 40,0 104,4 155,4 Quelle: AK die Dividende auf 38 Cent pro Aktie halbiert worden. Der Aktienkurs hatte sich diesem Schnitt angepasst und war seit der Ankündigung Mitte Dezember 2011 um fast 50 Prozent zurückgegangen, was gemessen an der zurückliegenden Auszahlung schon wieder eine attraktive, aber irreführende Bewertung von 7,6 ergibt, die auch vielfach ausgewiesen wird. Der österreichische Konzern ist nicht der erste in der europäischen Telekomlandschaft, der wegen des harten Wettbewerbs, des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds und einer drückenden Schuldenlast den Gürtel enger schnallen muss und dies auch seine Aktionäre spüren lässt. Der spanische Telekomkonzern Telefónica strich die Dividende für dieses Jahr überhaupt und lässt für das nächste bestenfalls die Hälfte der früher üblichen erwarten. Stattdessen schüttet die in Deutschland gerade an die Börse gebrachte Tochtergesellschaft O2 eine Dividende aus, die zur Erstnotiz von 5,7 Euro eine Rendite von acht Prozent bringen würde. Mit diesem Zuckerl wurde die Emission der Krisenbranche ein voller Erfolg und spülte 1,45 Milliarden Euro in die Kassen des Mutterschiffs Telefónica. Der französische Konkurrent France Telecom senkte die Dividenden für dieses und das kommende Jahr deutlich. Und auch den verwöhnten Aktionären der Deutschen Telekom droht Ähnliches. Nachdem am credits: shutterstock.com 12

13 Brennpunkt Dividenden-Aktien Unter den europäischen Dividendentiteln sind unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen vor allem Aktien aus den Sektoren Telekommunikation und Energieversorgung interessant. Karl Huber, Fondsmanager, Pioneer Investments 2. November durchgesickert war, dass der Vorstand die Dividende um bis zu ein Drittel kürzen wolle, fiel der Aktienkurs um fast drei Prozent. Analysten schätzen, dass die Telekom für nächstes Jahr die Dividende auf 65 Cent je Aktie senkt. Dividenden-Aristokraten sind gefragt wie schon lange nicht Für Börsianer gibt es unter den Aktien das gemeine Volk und den Adel. Während mit der Bezeichnung Dividendenkaiser eine besonders hohe Dividendenrendite vermittelt wird, versteht man unter Dividendenaristokraten jene Unternehmen, die über viele Jahre hinweg spendabel ihre Aktionäre verwöhnen, indem sie verlässlich ihre Dividenden zahlen und womöglich stetig erhöhen. Diese Dividendenaristokraten sind für Anleger derzeit wertvoller denn je. Die Dividendenrenditen sind zum ersten Mal seit Generationen höher als die Renditen von Staatsanleihen. Das ist ziemlich aufregend, schreibt Richard Turnill, der den Global Equity Fonds von Blackrock verwaltet, in einer Analyse. Die Notenbanken haben die Zinsen auf ein so niedriges Niveau gedrückt, dass sich mit Zinspapieren kaum noch etwas verdienen lässt. Die Unternehmen fahren hingegen weiterhin Gewinne ein und schütten davon einen guten Teil aus. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Dividendenrendite für Aktien im deutschen Paradeindex DAX liegt bei 3,7 Prozent. Für zehnjährige deutsche und österreichische Bundesanleihen gibt es nur 1,5 Prozent das gleicht nicht einmal die Inflation aus. Kaum eine Fondsgattung wird in Deutschland daher derzeit angesichts der historisch sehr seltenen Konstellation mehr beworben als Dividendenfonds. Die in Hausse-Zeiten mit hohen Kursgewinnen eher nachrangige Komponente der Unternehmensausschüttung gewinnt jetzt eben immer mehr an Bedeutung. Zumal die weiteren Aussichten nach der typischen US-Wahlrallye an den Börsen mit hoher Unsicherheit belastet sind. Denn die Konjunktur bricht in allen Kontinenten ein. Bald dürfte eine defensive Börsenstrategie gefragt sein. Wenn Kursverluste drohen, sind Aktien mit attraktiver Dividende gemessen am Kurs ausgesprochene Favoriten. Attraktive Dividenden-zuwächse an der Wiener Börse An der Wiener Börse wurden die Ausschüttungen bei Immofinanz und RHI heuer um 50 Prozent, bei Lenzing sogar um zwei Drittel erhöht. Knapp 30 Prozent mehr überwies Andritz an die Aktionäre. Bei der CA Immobilien Anlagen AG flossen erstmals seit mehreren Jahren wieder Dividenden an die Aktionäre: 33,385 Millionen Euro oder 0,3 Euro je Aktie. Vienna Insurance Group, Conwert, Wienerberger, OMV und Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment verzeichneten zweistellige Dividendenzuwächse zwischen zehn und 20 Prozent. Raiffeisen und Verbund hielten ihre Dividendenzahlungen 2012 konstant. Zumtobel nahm die Dividende etwas zurück. OMV als österreichischer Ausschüttungs-Champion Das Ausschüttungsvolumen der Titel im österreichischen Leitindex ATX erreichte heuer insgesamt rund zwei Milliarden Euro. Von 15 der 20 ATX-Unternehmen wurden die Dividendenzahlungen zum Teil sehr kräftig erhöht, sodass die Gesamtsumme der Ausschüttungen gegenüber dem Vorjahr abgesehen von den beiden Verlustunternehmen Erste und Telekom um mehr Dividendenrenditen österreichischer Aktien Aktie kurs per Divid./Aktie 2012 e Veränd. Dividende Divid.Rendite 2012 e Österreichische Post 29,78 1,80 +5,9 % 5,98 % Polytec 5,54 0,30-14,3 % 5,42 % immofinanz 2,98 0,15 0,0 % 5,02 % OMV 28,90 1,17 +6,4 % 4,10 % VoestAlpine 24,79 1,00 25,0 % 4,08 % ca Immobilien Anlagen 9,55 0,38 0,0 % 3,94 % Conwert 8,94 0,35 0,0 % 3,91 % EVN 11,03 0,42 +2,4 % 3,81 % Verbund 18,15 0,65 +18,2 % 3,61 % Vienna Insurance Group 33,50 1,20 +9,1 % 3,57 % rhi 22,05 0,75 0,0 % 3,38 % Rosenbauer 40,17 1,25 +4,2 % 3,04 % Flughafen Wien 35,52 1,00 0,0 % 2,82 % Mayr-Melnhof 78,31 2,10 0,0 % 2,68 % Raiffeisen Bank Int. 30,85 0,80-23,8 % 2,60 % Quelle: onvista.de, Erste Bank Research, eigene Recherche 13

14 Dividenden-Aktien Brennpunkt als 15 Prozent gestiegen ist. Spitzenreiter war der Ölkonzern OMV AG mit einer Ausschüttung von 358,7 Millionen Euro bei einer Dividende von 1,1 Euro je Aktie. Mit der Dividendenrendite von 4,6 Prozent war die OMV AG aber nur die Nummer drei unter den österreichischen Dividendenkaisern (s. Tabelle Top 5 Ausschüttungen, S. 12). Zumindest drei Prozent Dividenden-rendite sind beruhigend Dividendenaktien sollten zumindest eine Dividendenrendite von drei Prozent ausweisen und davon gibt es in Europa und den USA genügend. In Österreich werden diesem Anspruch aber nur wenige Firmen gerecht. Besonders attraktiv präsentiert sich heuer die Österreichische Post (ISIN: AT0000APOST4). Die von 1,6 auf 1,7 Euro Dividendenrenditen deutscher Aktien je Aktie erhöhte Dividende ergibt bei einem Kaufkurs von 29,78 Euro (2. November 2012) unter der Voraussetzung einer zumindest gleich bleibenden Dividende eine jährliche Rendite von 6,3 Prozent. Das kann sich sehen lassen. Mit einem Gewinn pro Aktie von 1,82 Euro (2011) erscheint die Dividende gut abgesichert, zumal sich das Ergebnis je Aktie im ersten Halbjahr 2012 um 14,2 Prozent auf 1,05 Euro steigerte. Die Ausschüttungsquote, also der Anteil der Ausschüttung vom Gewinn, war 2011 mit 93 Prozent aber bereits relativ hoch. Bei der CA Immobilien Anlagen AG ergeben die 0,38 Euro je Aktie derzeit eine Dividendenrendite von 3,97 Prozent. Der Vorstand ließ allerdings im Halbjahresbericht einen Hinweis vermissen, ob dies nur eine Eintagsfliege war oder künftig weiterhin mit Ausschüttungen zu rechnen ist. Das Aktie währung Kurs per Veränd. Dividende Dividenden-rendite MLP AG EUR 4, ,0 % 12,1 % Bijou Brigitte EUR 53,65-15,4 % 10,3 % Deutsche Telekom AG EUR 8,66 0,0 % 8,1 % SMA Solar Technology AG EUR 16,19-56,7 % 8,0 % amadeus Fire AG EUR 35,35 +70,1 % 8,0 % Freenet AG EUR 12,71 +25,0 % 7,9 % Drillisch AG EUR 9,51 +40,0 % 7,4 % Comdirect Bank AG EUR 7,85 +33,3 % 7,1 % Delticom AG EUR 42,68 +8,5 % 6,9 % Metro EUR 22,01 0,0 % 6,1 % Daimler EUR 37,09 +18,9 % 5,9 % Leoni AG EUR 25, ,3 % 5,8 % E.on EUR 17,55-33,3 % 5,7 % rwe AG EUR 35,38-42,9 % 5,7 % Deutsche Börse EUR 41,46 +9,5 % 5,6 % ProSiebenSat1 Media AG EUR 21,90 +2,6 % 5,3 % Sixt AG EUR 14,47 +7,1 % 5,2 % Axel Springer AG EUR 33,68 +6,3 % 5,1 % Munich Re EUR 124,05 0,0 % 5,0 % Leifheit AG EUR 26,19 +30,0 % 5,0 % Wincor Nixdorf EUR 34,50 0,0 % 4,9 % Allianz SE EUR 95,67 0,0 % 4,7 % Deutsche Post AG EUR 15,64 +7,7 % 4,5 % Hawesko Holding AG EUR 38,32 +6,7 % 4,2 % cewe Color Holding AG EUR 34,11 +12,0 % 4,1 % Pfeiffer Vacuum Techn. AG EUR 79,78 +8,6 % 4,0 % Hannover Rück AG EUR 53,13-8,7 % 4,0 % BASF EUR 65,09 +13,6 % 3,8 % Siemens EUR 79,56 +11,1 % 3,8 % K + S EUR 36,09 +30,0 % 3,6 % BMW EUR 65,00 +76,9 % 3,5 % Fielmann EUR 75,01 +4,2 % 3,3 % Daten: topdiv.com,= letzte Dividende, Börsenkurse vom (unverwässerte) Ergebnis je Aktie erhöhte sich jedenfalls dank der um 9,5 Prozent je Aktie gestiegenen Mieterlöse um 87,5 Prozent auf 0,3 Euro je Aktie, was für das Gesamtjahr 2012 hoffen lässt. Die Raiffeisen International AG Bank meldete zur Jahresmitte eine Steigerung des Gewinns je Aktie um 16,5 Prozent auf 3,09 Euro. Damit scheint die Aussicht auf eine Wiederholung der Ausschüttung von zumindest 1,05 Euro/ Aktie und eine Dividendenrendite von 3,4 Prozent durchaus realistisch. Dass aus einer Dividendenperle rasch eine Niete werden kann, demonstrierte heuer nicht nur die Telekom Austria. Auch der Gummikonzern Semperit, der zwei Jahrzehnte lang mit kontinuierlich steigender Dividende als Star unter den Dividendenaktien galt, kürzte die Ausschüttung heuer überraschend um 36 Prozent auf 0,8 Euro pro Aktie. Ein Jahr zuvor waren es noch 1,25 Euro. Zehn Jahre ohne Pause höhere Dividenden An den deutschen Börsen hatten während der letzten zehn Jahre immerhin drei Unternehmen, nämlich Fresenius SE, Fuchs Petrolub und Fresenius Medical, Jahr für Jahr ohne Pause die Dividenden erhöht um durchschnittlich 24,4 bzw. 21,3 und 9,3 Prozent p. a. Alle drei liegen damit aber unter der magischen Drei-Prozent-Grenze der Dividendenrendite. Der Brillenerzeuger Fielmann erhöhte neun Mal in zehn Jahren um durchschnittlich 9,3 Prozent und sollte 2013 eine Dividendenrendite von 3,6 Prozent erreichen. Für den Chemieriesen BASF werden nach einer durchschnittlichen Dividendenerhöhung um 14,4 Prozent jährlich in sieben von zehn Jahren ,9 Prozent als Dividendenrendite erwartet. Hohe Dividenden gibt es nicht ohne Risiko Die in Europa übliche jährliche Ausschüttung birgt allerdings auch ein Risiko. Denn wer beispielsweise jetzt eine Aktie kauft, erhält die Dividende erst im nächsten Frühjahr, wobei sie in Abhängigkeit vom Geschäftsgang des vorangegangenen Ge 14

15 Vier Mal Gold! Auch beim diesjährigen Österreichischen Dachfonds Award gingen die Spitzenplätze an die angeführten Dachfonds der Allianz Invest KAG. Allianz Invest Defensiv: 1. Platz 3 Jahre, Kategorie: Rentendachfonds konservativ, Volatilität < 4,5 1. Platz 5 Jahre, Kategorie: Rentendachfonds konservativ, Volatilität < 4,5 Allianz Invest Konservativ: 1. Platz: 5 Jahre, Kategorie: Gemischte Dachfonds Anleihenorientiert, Volatilität > 5 Allianz Invest Dynamisch: 1. Platz: 1 Jahr, Kategorie Rentendachfonds konservativ, Volatilität < 4,5 Hoffentlich Allianz. Die vorliegende Marketingmitteilung stellt keine Anlageanalyse, Anlageberatung oder Anlageempfehlung dar. Insbesondere ist sie kein Angebot und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Investmentfondsanteilen. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds zu. Ein Ranking, Rating oder eine Auszeichnung ist kein Indikator für die künftige Entwicklung und unterliegt Veränderungen im Laufe der Zeit. Die steuerliche Behandlung hängt von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Kunden ab und kann künftigen Änderungen unterworfen sein. Der Ausgabeaufschlag zur Abgeltung der Ausgabekosten des Allianz Invest Defensiv beträgt bis zu 3% des Wertes eines Anteiles. Die Verwaltungsgebühr beträgt zzt. 0,15% (max 0,45%) des Fondsvermögens jährlich. Die laufenden Kosten betragen 0,68% jährlich. Der Ausgabeaufschlag zur Abgeltung der Ausgabekosten des Allianz Invest Konservativ beträgt bis zu 3% des Wertes eines Anteiles. Die Verwaltungsgebühr beträgt zzt. 0,32% (max 0,45%) des Fondsvermögens jährlich. Die laufenden Kosten betragen 0,83% jährlich. Der Ausgabeaufschlag zur Abgeltung der Ausgabekosten des Allianz Invest Dynamisch beträgt bis zu 4% des Wertes eines Anteiles. Die Verwaltungsgebühr beträgt zzt. 0,42% (max 0,45%) des Fondsvermögens jährlich. Die laufenden Kosten betragen 1,38% jährlich. Der Prospekt einschließlich der Fondsbestimmungen sowie die Wesentlichen Anlegerinformationen (Kundeninformationsdokument) des in dieser Unterlage beschriebenen Investmentfonds sind jederzeit kostenlos bei der Allianz Invest Kapitalanlagegesellschaft mbh, Hietzinger Kai , 1130 Wien, sowie im Internet unter in deutscher Sprache erhältlich. Stand: November 2012

16 Dividenden-Aktien Brennpunkt schäftsjahrs festgelegt wird. In den USA und Japan schütten die Konzerne hingegen quartalsweise aus. Wer also hierzulande keine unliebsamen Überraschungen erleben will, sollte sich daher anhand der Unternehmensberichte über die ersten drei Quartale 2012 ein jeweils aktuelles Bild der Ertragslage machen, um selber ermessen zu können, ob das Unternehmen die Dividendenpolitik der letzten Jahre beibehalten kann. Außerdem ist bei den Veröffentlichungen von Dividendenrenditen schon allein deshalb Vorsicht geboten, weil es darauf ankommt, ob die zuletzt im Jahr 2012 für das Geschäftsjahr 2011 ausbezahlte Dividende gemeint ist oder jene, die für das Geschäftsjahr 2012 im Jahr 2013 ausgezahlt wird. Ein weiterer entscheidender Aspekt: der Tag der Berechnung. Ist es der zurückliegende Tag der Hauptversammlung bzw. der Ausschüttung oder wird der jeweils gerade aktuelle Tageskurs herangezogen? Richtige Beurteilung der Dividenden-stärke enorm wichtig Bei der Beurteilung der wahren Ausschüttungsstärke sollte man auch einige andere Faktoren unbedingt beachten: Hat das Unternehmen in den vorangegangenen Jahren als Stärkezeichen die Dividende kontinuierlich gesteigert? Zeigt der Markt Vertrauen, indem der Dividendenabschlag im Kurs nach der Dividendenzahlung umgehend wieder aufgeholt wurde? Konnte die Dividende in der Vergangenheit aus einem üppigen Gewinn gezahlt werden oder womöglich nur aus der Substanz, wie zum Beispiel durch Auflösung von Rücklagen? Letzteres muss jedenfalls als deutliches Warnzeichen gewertet werden. In der Riege der deutschen DAX-Konzerne zahlten beispielsweise sechs der insgesamt 30 Unternehmen Dividenden ganz oder teilweise aus der Substanz: E.ON, Lufthansa, Thyssen Krupp, Deutsche Telekom, MAN und Münchener Rück. Generell stammen dividendenstarke Titel häufig aus weniger zyklischen Marktsegmenten. Dazu gehörten früher auch die jetzigen fallen angels der Telekommunikations- und Finanzbranche. Heute sind es unter anderem Stromversorger, Pharmakonzerne oder konjunkturunabhängige Dividendenrendite top 20 internat. (ex Deutschland) Aktie land WHG Kurs per AQ*) Veränd. Div. Div.- rendite Mobistar B EUR 20,23 79 % 0,0 % 14,3 % tcl Comm. Techn. Hlds. CHN HKD 2,41 41 % +70,6 % 12,0 % Pitney Bowes USA USD 12,73 86 % +1,4 % 11,6 % Tele Danmark DK DKK 39, % 0,0 % 11,1 % Rautaruukki FIN EUR 5,13 Verl. -16,7 % 9,8 % Belgacom B EUR 22,64 92 % 0,0 % 9,6 % France Telecom F EUR 8,66 96 % 0,0 % 9,2 % Nokia FIN EUR 2,20 Verl. -50,0 % 9,1 % Veolia Environnement F EUR 7,77 Verl. -42,1 % 9,0 % Enel I EUR 2,94 59 % -7,1 % 8,8 % Bouygues F EUR 18,48 52 % 0,0 % 8,7 % gdf Suez F EUR 17,82 84 % 0,0 % 8,4 % iberdrola E EUR 4,00 69 % 0,0 % 8,3 % SanomaWSOY FIN EUR 7, % -45,5 % 8,2 % RSA (Royal & Sunalliance) GB GBP 113,00 78 % +3,9 % 8,1 % Television Francaise 1 (TF 1) F EUR 6,81 64 % 0,0 % 8,1 % Elisa FIN EUR 16, % +44,4 % 7,8 % Indra Sistemas E EUR 8,85 61 % 0,0 % 7,7 % aviva GB GBP 339, % +2,0 % 7,7 % Qingling Motors CHN HKD 1,90 90 % +26,3 % 7,6 % *) AQ = Ausschüttungsquote (Payout Ratio): Teil des Bilanzgewinns, der an die Aktionäre ausgeschüttet wird, in Prozent L = Berechnung mit letzter Dividende; E = Berechnung mit erwarteter nächster Dividende, Daten: topdiv.com, Börsenkurse vom Konsumgüterhersteller. Durch regelmäßige Ausschüttungen können Anleger auch ohne Kursgewinn auf einen Ertrag von vier bis zehn Prozent pro Jahr kommen. Mit Staatsanleihen sind in Österreich und Deutschland nicht einmal mehr zwei Prozent möglich. Mit gewöhnlichen Sparbüchern erleidet man unter Berücksichtigung von Inflation und Steuer sogar reale Verluste. Übermässige Ausschüttungen geben zu Sorge Anlass Experten halten eine Ausschüttung von maximal 50 Prozent in guten Zeiten sogar von nur 30 bis 40 Prozent für angemessen, um so einen Puffer für schlechte Zeiten zu schaffen. Gereifte Unternehmen, wie etwa große Tabakkonzerne, können aber durchaus 80 Prozent ihres Gewinns weitergeben. Konjunkturempfindliche Firmen hingegen sollten dies nicht tun, weil sonst Dividendenkürzungen in konjunkturschwachen Jahren vorhersehbar sind. Diese Firmen sollten in guten Zeiten nicht einmal 30 Prozent ihres Nettogewinns ausschütten. Aus heutiger Sicht haben etliche Telekomunternehmen in den letzten Jahren durchwegs zu viel ausgeschüttet und sitzen heute bei hohem Investitionsbedarf auf enormen Schuldenbergen. Für konjunkturempfindliche Unternehmen, wie die deutschen Konzerne BASF, Siemens und die Autobauer VW, Daimler und BMW, die unter einer nachlassenden Weltwirtschaft besonders stark leiden, erwarten Analysten 2012 deutlich sinkende Gewinne. Auch der Chiphersteller Infineon prognostiziert für das Gesamtjahr 2012 geringere Umsätze und niedrigere Margen. Dies könnte sich dann im Frühjahr 2013 in fallenden Dividenden widerspiegeln. Die großen Dividendenmonate April und Mai 2012 waren daher womöglich für einige Zeit das letzte goldene Frühjahr. Feste Ausschüttungsquoten, basierend auf Mittelzuflüssen und Nettogewinnen, wirken auf Investoren jedenfalls vertrauensbildend. So haben Bayer, Lufthansa und Merck in ihren Geschäftsberichten postuliert, 30 bis 40 Prozent ihres Konzerngewinns ausschütten zu wollen; E.ON und 16

17 C-QUADRAT ARTS Total Return Bond Verlässlichkeit mit Top Performance 124 Wertentwicklung 3 Jahre *7 Jahre 47,72 % *7 Jahre p.a. 5,73 % *YTD 8,41 % *3 Jahre p.a. 6,67 % ,40 % Performanceergebnisse der Vergangenheit lassen keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Investmentfonds zu und garantieren keine gleiche oder ähnliche Performance für die Zukunft. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Kurse können sowohl steigen als auch fallen. Ausgabe- und Rücknahmespesen sind in der Berechnung der Performanceergebnisse nicht berücksichtigt. Die Performance wurde unter Anwendung der Berechnungsmethode der OeKB (Österreichische Kontrollbank) berechnet. * Berechnungsquelle: Cyberfi nancials Datenkommunikation GmbH Jan 2010 Jan 2011 Jan 2012 Der C-QUADRAT ARTS Total Return Bond überzeugt als chancenreicher, verlässlicher Portfoliobaustein in jeder Marktphase. Seine Top- Performance von 5,28 % per anno (seit Auflage im November 2003) sichert dem Gewinner der Lipper Fund Awards 2012 über fünf Jahre einen Platz unter den Top 3 Dachfonds in Deutschland. Die Flexibilität seiner Anlagerichtlinien ermöglicht ihm, in eine uneingeschränkte Auswahl von Anleihen- und Geldmarktprodukten investieren zu können. Die geringe Korrelation mit dem JP Morgan Global Bond Index macht den Fonds, der trendfolgend computergesteuert verwaltet wird, zu einem erfolgversprechenden Baustein in jedem Depot. Wie alle C-QUADRAT ARTS Produkte wird auch der mehrfach ausgezeichnete Fonds nach dem erfolgreichen ARTS Managementansatz verwaltet. Vielfache Auszeichnungen Morningstar Rating TM Gesamt Stand: Lipper Leader Stand: Platz: 5 Jahre 3. Platz: 3 Jahre Nähere Infos zum C-QUADRAT ARTS Total Return Bond erhalten Sie bei Ihrem persönlichen Anlageberater oder bei Ihrer Hausbank. ISIN: AT (T). deutsche WKN: A0B6WZ (T). C-QUADRAT Kapitalanlage AG. Stubenring 2. A-1010 Wien. Fax C-QUADRAT Info-Hotline: ANZEIGE Diese Marketingmitteilung dient ausschließlich Informationszwecken und stellt kein Angebot oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Fondsanteilen dar, noch ist sie als Aufforderung anzusehen, ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages über eine Wertpapierdienstleistung oder Nebenleistung abzugeben. Dieses Dokument kann eine Beratung durch Ihren persönlichen Anlageberater nicht ersetzen. Grundlage für den Kauf von Investmentanteilen sind die jeweils gültigen Verkaufsprospekte, der Jahresbericht und, falls älter als acht Monate, der Halbjahresbericht. Das Kundeninformationsdokument ( KID, KIID ) und der veröffentlichte Verkaufsprospekt (inklusive Fondsbestimmungen) für den C-QUADRAT ARTS Total Return Bond in seiner aktuellen Fassung steht dem Interessenten auf Deutsch bei der C-QUADRAT Kapitalanlage AG, Stubenring 2, A-1010 Wien, sowie am Sitz der Zahl- und Informationsstelle in Deutschland, Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA, Kaiserstraße 24, D Frankfurt am Main, sowie im Internet unter kostenlos zur Verfügung. Eine Kapitalanlage in Investmentfonds unterliegt allgemeinen Konjunkturrisiken und Wertschwankungen. Trends können sich ändern und negative Renditeentwicklungen nach sich ziehen. Ein trendfolgendes Handelssystem kann Trends über- oder untergewichten. Hinweis für Endverbraucher: Den Ausgabeaufschlag kann Ihre Bank oder Ihr Vermittler erhalten. Die Verwaltungsvergütung kann eine Vertriebsprovision beinhalten, die Ihre Bank oder Ihr Vermittler ggf. teilweise erhält. Die Produkte sind über Ihren Anlageberater, Ihre Bank oder Ihre Sparkasse erhältlich. Konzession der C-QUADRAT Kapitalanlage AG: Die Verwaltung von Kapitalanlagefonds nach dem österr. Investmentfondsgesetz sowie die Anlageberatung und Portfolioverwaltung nach dem österr. Wertpapieraufsichtsgesetz Morningstar. Alle Rechte vorbehalten. Details zum Morningstar Rating unter Alle Angaben ohne Gewähr. Stand November 2012

18 Dividenden-Aktien Brennpunkt RWE sogar 50 bis 60 Prozent, Henkel dagegen nur 25 Prozent. Ein anderes Auswahlkriterium sollte man aber gleichfalls nicht übersehen: weltweite Präsenz. Von Firmen beispielsweise, die ihr Geschäft ausschließlich im Euroraum betreiben, ist gegenwärtig eher abzuraten. Die Wachstumsaussichten in Europa sind einfach zu schwach, die Krise gärt weiter. Ausgewählte Fonds mit Dividenden-strategie Dividenden-renditen sind nicht von ewiger Dauer Die Dividendenrendite allein reicht also als Kennzahl bei der Suche nach dividendenstarken Aktien noch nicht aus. Aktien mit besonders hohen Dividendenrenditen zu kaufen, ist sogar eine schlechte Idee. Denn diese zeigen oft einen vorangegangenen Kursverfall an und deuten auf ein tiefes Misstrauen der Börse gegenüber der künftigen Dividende. Meistens behielten die Märkte mit ihrem Misstrauen recht. Dividendenrenditen von zehn Prozent und mehr sind gleichfalls eher ein Warnsignal dafür, dass die Firmen später ihre Dividenden kürzen müssen wie 2011 die beiden deutschen Versorger E.ON und RWE. Aktien von Unternehmen zu kaufen, die überhaupt keine Dividende ausschütten, induziert wiederum nicht unbedingt die Aussicht auf Kursgewinne in der Zukunft. Denn Dividenden sind nun einmal auch ein wesentliches Qualitätsmerkmal. Nur sehr junge Unternehmen dürfen und sollen es sich leisten, keine Dividenden zu zahlen. Solche Aktien können trotzdem interessant sein. Ein Beispiel der Knausrigkeit war Apple. Nach 17 Jahren gab der Hightech-Konzern erstmals im Juli 2012 wieder ein Stück vom Gewinnkuchen an die Aktionäre weiter. Die Aktie machte aber dennoch Freude. In dieser Zeit stieg nämlich der Aktienkurs von umgerechnet 7,74 um fast das 59fache auf 453,5 Euro (per 2. November 2012) an. Der jahrelange attraktive Kursanstieg fand aber heuer mit Erreichen der 700-US-Dollar- Marke sein vorläufiges Ende. Schwache Verkaufszahlen und Lieferprobleme beim iphone drückten den Kurs. Dividende und die Ankündigung eines milliardenschweren Aktienrückkaufprogramms änderten daran vorerst nichts. ISIN Wachstumsmärkte währung Perf. 1 J. 3 J. p.a. 5 J. p.a. AA TER DE000A0H0744 ishares Dow Jones Asia Pacific Sel. Dividend 30 EUR 22,4 18,0 2,4 0,00 0,31 LU Fidelity Funds - Asia Pacific Dividend USD 17,1 12,4 2,2 5,25 1,97 LU Henderson HF Asian Dividend Income USD 21,8 11,2 2,5 5,00 2,02 ISin europa währung Perf. 1 J. 3 J. p.a. 5 J. p.a. AA TER GB00B1327S65 Threadneedle Pan European Equ. Div. Net GBP 17,0 15,5-1,4 3,75 1,27 LU Schroder ISF European Dividend Maximiser EUR 16,5 7,7-3,5 5,26 2,20 LU jpm Europe Strategic Dividend EUR 13,6 7,3-2,6 5,00 1,90 ISIN global währung Perf. 1 J. 3 J. p.a. 5 J. p.a. AA TER LU db x-trackers Stoxx Global Select Div 100 ETF EUR 17,0 15,1-2,0 0,00 0,50 GB00B1YW3W13 Threadneedle Global Equity Income Ret Net GBP 15,6 15,0 0,7 3,75 1,73 LU Schroder ISF Global Dividend Maximiser USD 21,6 12,7-0,7 5,26 2,30 Quelle: Lipper Hindsight, alle Perfomance-Angaben in Prozent auf Eurobasis, AA=Ausgabeaufschlag, TER=Total Expense Ratio (Gesamtgebühren), Kurse vom Investmentfonds als Spezialisten für Dividenden-titel Die Angst der Anleger vor plötzlichen Kursverlusten manifestiert sich auch in den Zuflüssen für Aktienfonds, die auf Dividendenaktien spezialisiert sind. Nach Angaben des Informationsdienstes EPFR Global haben Dividendenfonds in den USA seit Anfang des Jahres netto 16 Milliarden Dollar eingenommen. Die Zuflüsse sind in den vergangenen Wochen angeschwollen. Aus regulären Aktienfonds haben Anleger dagegen im gleichen Zeitraum 25 Milliarden Dollar abgezogen. Unter den europäischen Dividendentiteln sind unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen vor allem Aktien aus den Sektoren Telekommunikation und Energieversorgung interessant, erklärt Karl Huber von Pioneer Investments. Selbst in schwachen Märkten verdienen diese Unternehmen noch Geld. Der Manager des Pioneer Funds European Equity Target Income bevorzugt derzeit Unternehmen aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien mit einer entsprechend starken Marktstellung. Nach der Finanzkrise 2009 hätten viele Unternehmen ihre Bilanzen durch Abschreibungen und Wertberichtigungen bereinigt, so Huber. Auch die konsequente Eintreibung von Forderungen habe die finanzielle Ausstattung der Unternehmen deutlich verbessert. Stabile Dividenden im Jahr 2013 erwartet Mit Blick auf die Dividendenzahlungen im Jahr 2013 rechnet Huber mit einer stabilen bzw. positiven Entwicklung. Die Rahmenbedingungen für die Dividendenzahlungen haben sich nicht grundlegend verändert, sagt er. Selbst wenn das extrem hohe Niveau der Dividendenzahlungen bei vielen Telekommunikationsanbietern nicht wieder erreicht werde, sei bei europäischen Dividendentiteln insgesamt mit einer guten Entwicklung zu rechnen. Bestätigung findet diese Einschätzung durch die jüngste IWF- Prognose, laut der die Wirtschaft in Deutschland und Frankreich auch 2013 wachsen werde. Der Fondsmanager sieht aber auch in europäischen Krisenländern interessante Aktien, weil diese Unternehmen einen Großteil ihres Umsatzes ohnedies im Ausland erwirtschaften und von der wirtschaftlichen Entwicklung im Heimatland nicht abhängig sind. Die Entwicklung der jüngeren Vergangenheit sah Fonds mit Schwerpunkt in Dividenden-Aktien der Entwicklungsländer und Großbritanniens klar vorn. Die Eurokrise schlug unübersehbar auch in die Investmentbranche durch (s. Tabelle links). credits: shutterstock.com 18

19 Langfristig Aber ist nicht gleich nachhaltig. nachhaltig ist gleich langfristig. Nicht jede langfristige Investition dient automatisch der Nachhaltigkeit. Nachhaltige Investments hingegen, wie die Bank Sarasin sie bereits seit über 20 Jahren anbietet, sind immer eine langfristige Investition in eine bessere Zukunft. Eine Selbstverständlichkeit für uns, die wir grossen Wert auf sozialverantwortliche und ökologisch wie ökonomisch optimierte Prozesse legen. Schön, wenn noch mehr Unternehmen unserem Beispiel folgen. Nachhaltiges Schweizer Private Banking seit 1841.

20 Meldungen aus der Hochfinanz Brennpunkt Mitt Romney kontrolliert die Wahlstimmen- Zählmaschinen in Ohio Fragwürdig. Über einen Investmentfonds kontrolliert Romney zusammen mit Familie und Freunden den drittgrößten Wahlmaschinenproduzenten der USA, Hart Intercivic, dessen Geräte unter anderem im wichtigen Swing- State Ohio eingesetzt werden. Während die US-Präsidentschaftswahlen bei Erscheinen dieses GELD-Magazins bereits geschlagen sein werden, könnte so wie bereits 2004 der Wahlsieger erst feststehen, wenn die Ergebnisse in den wesentlichen Swing-States amtlich abgesegnet sind. Hier gilt derzeit insbesondere Ohio als Schlüssel zum Wahlsieg, wobei zudem noch nie ein republikanischer Kandidat die Wahl gewonnen hat, der nicht auch in Ohio siegreich war. Sollte sich Ohio aber tatsächlich als Zünglein an der Waage herausstellen, dann dürfte sich der kommende Präsident wohl in jedem Fall noch ein wenig gedulden müssen. Denn wie der Informationsdienst Freepress berichtet, haben Mitt Romney und seine Familie umfassenden Einfluss auf ein Unternehmen, das die Wahlcomputer in Ohio betreibt, die schon 2004 erhebliche Zweifel an ihrer Unabhängigkeit hatten aufkommen lassen. So sind der Kandidat selbst, seine Frau, sein Bruder und ein Sohn maßgebliche Eigentümer eines nach dem Lieblings-Ski-Ort der Romneys benannten Investmentfonds namens Solamere, zu dessen Gründung Mitt Romney selbst zehn Millionen Dollar als Anschubfinanzierung beigesteuert hat. Der Fonds ist wiederum stark bei der Investmentfirma H.I.G. Capital investiert, die seit Juli 2011 wiederum die Mehrheit an Hart Intercivic hält und im Board seither drei von fünf Direktoren stellt. Pikant dabei ist, das Hart Intercivic der drittgrößten Wahlmaschinenbetreiber der USA ist, der schon 2004 für einiges Aufsehen sorgte, als angeblich ein elektronischer Schwenk von Stimmen Ohio von John Kerry zu George Bush wandern ließ, was diesem eine zweite Amtszeit ermöglichte. Sollte Romney diesmal also Ohio knapp gewinnen, ist absehbar, dass die Demokraten dafür etwaige Manipulationen der Zählmaschinen verantwortlich machen werden. Verliert indes Romney, dann könnte er zwar immerhin darauf verweisen, dass die im Vorhinein erhobenen Vorwürfe gegenstandslos waren angesichts der auch sonst eher mageren Rentabilität von Hart Intercivic wäre dann aber freilich Romneys Kernkompetenz als Investor infrage zu stellen. (rs) Erste Bank und RBI vor interner Aufspaltung? Auslagerung von Risiko. Die EU- Kommission fordert, dass Banken ab 15 bis 25 Prozent an Risikopositionen diese intern in eine unabhängige Risiko-Bank auslagern das betrifft bei strenger Auslegung auch die heimischen Großbanken. Geht es nach der vom finnischen Notenbankchef Erkki Liikanen geführten EU-Bankenreform-Gruppe, dann werden Banken, deren Risikobereiche einen signifikanten Anteil am Geschäft der Bank erreichen, diese in eine eigene Gesellschaft auslagern müssen. Die Risikogruppe darf zwar mit der Geschäftsbank ( Deposit-Bank ) innerhalb der Gruppe unter einem gemeinsamen Holdingdach verbleiben, muss aber gesellschaftsrechtlich abgesondert werden. Festgelegt werden soll das in einem zweistufigen Prozess, der vom Anteil der Risikopositionen am Bilanzvolumen abhängt. Explizit genannt werden hier nur assets held for trading und assets available for sale, was aber nicht als abschließend zu verstehen sei. Liegt dieser Anteil über einem Schwellenwert, der irgendwo zwischen 15 und 25 Prozent festgelegt werden soll, oder übersteigen die Risikopositionen ein Volumen von 100 Milliarden Euro, dann erreicht die Bank die zweite Stufe, in der die Aufsichtsbehörden prüfen, ob tatsächlich eine Aufspaltung erfolgen muss. Dazu werde dieser Schwellenwert kalibriert, wobei beispielsweise das reale Handelsgeschäft der Bank analysiert werde. Überschreitet eine Bank nun diese Schwelle, dann müssten alle betroffenen Aktivitäten auf eine legal abgesonderte Gesellschaft übertragen werden, wobei kleine Banken aber ausgenommen wären. Im Bilanzvolumen der Raiffeisen International für 2011 von 147 Milliarden Euro machten die Handelsaktiva 11,6 Milliarden Euro aus und die zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte erreichten 3,9 Milliarden Euro, was zusammen nur knapp elf Prozent der Bilanzsumme ausmacht, womit die RBI folglich in einem Stück erhalten bliebe. Soll- ten jedoch auch Bilanzpositionen, wie etwa erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte von 7,4 Milliarden zur Risikogruppe gezählt werden, wäre eine 15-Prozent-Schwelle bereits überschritten. Ähnlich bei der Erste Bank, deren Handelsaktiva 5,9 Milliarden ausmachen und wo für 20,2 Milliarden finanzielle Vermögenswerte zum Verkauf verfügbar sind, was bei einer Bilanzsumme von zuletzt 201 Milliarden Euro ebenfalls noch nicht zu einer Auslagerung zwingen würde. Müssten jedoch auch die derivativen Finanzinstrumente von 10,9 Milliarden und die 1,8 Milliarden an Faire-Value-Investments einbezogen werden, dann wäre wohl auch die Erste Bank ein Aufspaltungskandidat. Bei der Bank Austria dürfte an einer Abspaltung ohnehin kein Weg vorbeiführen, denn diese gehört über ihre Mutter UniCredit zum erlauchten Kreis der 25 internationalen Großbanken mit dem größten systemischen Bedrohungspotenzial und übertrifft auch die 100-Milliarden-Grenze deutlich. (rs) 20

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