Mobile Enterprise Vendor Benchmark 2014 Softwareanbieter und Dienstleister im Vergleich

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1 Mobile Enterprise Vendor Benchmark 2014 Softwareanbieter und Dienstleister im Vergleich Deutschland Eine Untersuchung der Experton Group AG München, Deutschland

2 Copyright Die vorliegende Analyse wurde von der Experton Group AG erstellt. Trotz der gewissenhaften und mit größter Sorgfalt erfolgten Ermittlung der Informationen und Daten kann für deren Vollständigkeit und Richtigkeit keine Garantie übernommen werden. Niemand sollte aufgrund dieser Informationen handeln ohne geeigneten fachlichen Rat und ohne gründliche Analyse der betreffenden Situation. Alle Rechte am Inhalt dieses Untersuchungsberichts liegen bei der Experton Group AG. Die Daten und Informationen bleiben Eigentum der Experton Group AG. Vervielfältigungen, auch auszugsweise, bedürfen der schriftlichen Genehmigung der Experton Group AG. Copyright Experton Group, 2014 Experton Group AG Seite 2

3 Inhaltsverzeichnis 1. Management Summary Mobile Enterprise Consulting Mobile Device Management Software Mobile Application Management Software Mobile Information Management Software Mobile Security Suites (Software) Mobile Device Management Services Workplace Management Managed Services Client-Virtualisierungssoftware Mobile Application Development Platform Anbieter Mobile Enterprise Ein IT-Hype wird zum Business Thema Nachfrageentwicklung Mobile Device Management Software die Konsolidierung hat begonnen Der Desktop in der Post-PC Ära ByoD ist tot, es lebe CyoD Braucht man eine Mobile Middleware für Mobile Apps? Mobile Enterprise und Industrie Mobile Security: Mobile Risiken und Sicherheitsfunktionen Mobile Risiken Mobile Sicherheitsfunktionen Mobile Security Suites als Antwort auf die mobilen Risiken Anbieterauswahl war, ist und bleibt eine Herausforderung Methodik Definitionen Methodik und Untersuchungsdesign Auswahl der untersuchten Anbieter Durchführung der Untersuchung Zeitlicher Ablauf des Projektes Experton Group AG Seite 3

4 4. Dienstleister für Mobile Enterprise Consulting Bewertungskriterien für Mobile Enterprise Consulting Dienstleister für Mobile Enterprise Consulting im Mittelstand Bewertete Dienstleister im Bereich Mobile Enterprise Consulting im Mittelstand Dienstleister Benchmark im Bereich Mobile Enterprise Consulting im Mittelstand Ausgewählte Einzelkriterien Mobile Enterprise Consulting im Mittelstand Dienstleister für Mobile Enterprise Consulting im gehobenen Mittelstand Bewertete Dienstleister im Bereich Mobile Enterprise Consulting im gehobenen Mittelstand Dienstleister Benchmark im Bereich Mobile Enterprise Consulting im gehobenen Mittelstand Ausgewählte Einzelkriterien Mobile Enterprise Consulting im gehobenen Mittelstand Dienstleister für Mobile Enterprise Consulting bei Large Accounts Bewertete Dienstleister im Bereich Mobile Enterprise Consulting bei Large Accounts Dienstleister Benchmark im Bereich Mobile Enterprise Consulting bei Large Accounts Ausgewählte Einzelkriterien für Mobile Enterprise Consulting bei Large Accounts Anbieter für Mobile Device Management Software Bewertungskriterien für Mobile Device Management Mobile Device Management Software für Smartphones und Tablets Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Device Management Software für Smartphones und Tablets Anbieter Benchmark Mobile Device Management Software für Smartphones und Tablets Experton Group AG Seite 4

5 Ausgewählte Einzelkriterien Mobile Device Management Softwareanbieter für Smartphones und Tablets Device Management Software für alle Endgeräte Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Device Management Software für alle Endgeräte Anbieter Benchmark Mobile Device Management Software für alle Endgeräte Ausgewählte Einzelkriterien Mobile Device Management Software-Anbieter für alle Endgeräte Anbieter für Mobile Application Management Software Bewertungskriterien für Mobile Application Management Software Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Application Management Software Anbieter Benchmark Mobile Application Management Software Ausgewählte Einzelkriterien Mobile Application Management Softwareanbieter Anbieter für Mobile Information Management Software Mobile Information Management Software auf FileSharing Basis Bewertungskriterien für Mobile Information Management Software auf FileSharing Basis Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Information Management Software auf FileSharing Basis Anbieter Benchmark Mobile Information Management Software auf FileSharing Basis Ausgewählte Einzelkriterien Mobile Information Management Softwareanbieter auf FileSharing Basis Mobile Information Management Software auf Enterprise Content Management Basis Bewertungskriterien für Mobile Information Management Software auf Enterprise Content Management Basis Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Information Management Software auf Enterprise Content Management Basis Experton Group AG Seite 5

6 Anbieter Benchmark Mobile Information Management Software auf Enterprise Content Management Basis Ausgewählte Einzelkriterien Mobile Information Management Softwareanbieter auf Enterprise Content Management Basis Anbieter im Bereich Mobile Security Suites Bewertungskriterien für Mobile Security Suites Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Security Suites Anbieter Benchmark Mobile Security Suites Ausgewählte Einzelkriterien bei Mobile Security Suites Anbieter im Bereich Client-Virtualisierungssoftware Bewertete Unternehmen im Bereich Client-Virtualisierungssoftware Bewertungskriterien für Client-Virtualisierungssoftware Anbieter Benchmark Client-Virtualisierungssoftware Ausgewählte Einzelkriterien für Client-Virtualisierungssoftware Dienstleister für Mobile Device Management Services Bewertungskriterien für Mobile Device Management Services Dienstleister für Mobile Device Management Services im Mittelstand Bewertete Dienstleister im Bereich Mobile Device Management Services im Mittelstand Dienstleister Benchmark im Bereich Mobile Device Management Services im Mittelstand Ausgewählte Einzelkriterien Mobile Device Management Services im Mittelstand Dienstleister für Mobile Device Management Services im gehobenen Mittelstand Bewertete Dienstleister im Bereich Mobile Device Management Services im gehobenen Mittelstand Dienstleister Benchmark im Bereich Mobile Device Management Services im gehobenen Mittelstand Experton Group AG Seite 6

7 Ausgewählte Einzelkriterien Mobile Device Management Services im gehobenen Mittelstand Dienstleister für Mobile Device Management Services bei Large Accounts Bewertete Dienstleister im Bereich Mobile Device Management Services bei Large Accounts Dienstleister Benchmark im Bereich Mobile Device Management Services bei Large Accounts Ausgewählte Einzelkriterien Mobile Device Management Services bei Large Accounts Dienstleister für Managed Workplace Services Bewertungskriterien für Managed Workplace Services Dienstleister für Managed Workplace Services im Mittelstand Bewertete Dienstleister im Bereich Managed Workplace Services im Mittelstand Dienstleister Benchmark im Bereich Managed Workplace Services im Mittelstand Ausgewählte Einzelkriterien Managed Workplace Services im Mittelstand Dienstleister für Managed Workplace Services im gehobenen Mittelstand Bewertete Dienstleister im Bereich Managed Workplace Services im gehobenen Mittelstand Dienstleister Benchmark im Bereich Managed Workplace Services im gehobenen Mittelstand Ausgewählte Einzelkriterien Managed Workplace Services im gehobenen Mittelstand Dienstleister für Managed Workplace Services bei Large Accounts Bewertete Dienstleister im Bereich Managed Workplace Services bei Large Accounts Dienstleister Benchmark im Bereich Managed Workplace Services bei Large Accounts Ausgewählte Einzelkriterien Managed Workplace Services bei Large Accounts Experton Group AG Seite 7

8 12. Anbieter im Bereich Mobile Application Development Platforms Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Application Development Platforms Bewertungskriterien für Mobile Application Development Platforms Anbieter Benchmark Mobile Application Development Platforms Ausgewählte Einzelkriterien für Mobile Application Development Platforms Ausblick Autoren und Kontakt 121 Experton Group AG Seite 8

9 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Mobile Enterprise Entwicklung in 4 Phasen Abbildung 2: Klassifizierung von Apps nach Zielgruppen Abbildung 3: Experton Market Insight im Überblick Abbildung 4: Untersuchte Marktsegmente Abbildung 5: Research Plan Abbildung 6: Methodik - vom Research zum Benchmark Abbildung 7: Dienstleister Benchmark im Bereich Mobile Enterprise Consulting im Mittelstand.. 37 Abbildung 8: Mobility Consulting Services, Mittelstand Strategie & Vision Abbildung 9: Mobility Consulting Management Services, Mittelstand Momentum Abbildung 10: Mobility Consulting Management Services, Mittelstand Awareness Abbildung 11: Dienstleister Benchmark im Bereich Mobile Enterprise Consulting im gehobenen Mittelstand Abbildung 12: Mobility Consulting Management Services, gehobener Mittelstand Strategie & Vision Abbildung 13: Mobility Consulting Management Services, gehobener Mittelstand Momentum Abbildung 14: Mobility Consulting Management Services, gehobener Mittelstand Awareness Abbildung 15: Dienstleister Benchmark im Bereich Mobile Enterprise Consulting bei Large Accounts Abbildung 16: Mobility Consulting Management Services, Large Accounts Strategie & Vision Abbildung 17: Mobility Consulting Management Services, Large Accounts Momentum Abbildung 18: Mobility Consulting Management Services, Large Accounts Awareness Abbildung 19: Anbieter Benchmark Mobile Device Management Software für Smartphones und Tablets Abbildung 20: Mobile Device Management, Smartphones und Tablets Strategie & Vision Abbildung 21: Mobile Device Management, Smartphones und Tablets Momentum Abbildung 22: Mobile Device Management, Smartphones und Tablets Awareness Abbildung 23: Anbieter Benchmark Mobile Device Management Software für alle Endgeräte Abbildung 24: Mobile Device Management, alle Enduser Devices Strategie & Vision Abbildung 25: Mobile Device Management, alle Enduser Devices Momentum Abbildung 26: Mobile Device Management, alle Enduser Devices Awareness Abbildung 27: Anbieter Benchmark Mobile Application Management Software Abbildung 28: Mobile Application Management Strategie & Vision Abbildung 29: Mobile Application Management Momentum Abbildung 30: Mobile Application Management Awareness Abbildung 31: Anbieter Benchmark Mobile Information Management Software auf FileSharing Basis Abbildung 32: Mobile Information Management, auf Filesharing basierend Strategie & Vision Abbildung 33: Mobile Information Management, auf Filesharing basierend Momentum Abbildung 34: Mobile Information Management, auf Filesharing basierend Awareness Abbildung 35: Anbieter Benchmark Mobile Information Management Software auf Enterprise Content Management Basis Abbildung 36: Mobile Information Management, auf Enterprise Content Management basierend Strategie & Vision Abbildung 37: Mobile Information Management, auf Enterprise Content Management basierend Momentum Abbildung 38: Mobile Information Management, auf Enterprise Content Management basierend Awareness Experton Group AG Seite 9

10 Abbildung 39: Anbieter Benchmark Mobile Security Suites Abbildung 40: Mobile Security Anbieter Functionality Abbildung 41: Mobile Security Anbieter Portfolio Abbildung 42: Mobile Security Anbieter Channel, Partner Abbildung 43: Mobile Security Anbieter Hardware Support Abbildung 44: Mobile Security Anbieter Marketing Abbildung 45: Anbieter Benchmark Client-Virtualisierungssoftware Abbildung 46: Client Virtualisierungssoftware Strategie & Vision Abbildung 47: Client Virtualisierungssoftware Momentum Abbildung 48: Client Virtualisierungssoftware Awareness Abbildung 49: Dienstleister Benchmark im Bereich Mobile Device Management Services im Mittelstand Abbildung 50: Mobile Device Management Services, Mittelstand Strategie & Vision Abbildung 51: Mobile Device Management Services, Mittelstand Momentum Abbildung 52: Mobile Device Management Services, Mittelstand Awareness Abbildung 53: Dienstleister Benchmark im Bereich Mobile Device Management Services im gehobenen Mittelstand Abbildung 54: Mobile Device Management Services, gehobener Mittelstand Strategie & Vision 92 Abbildung 55: Mobile Device Management Services, gehobener Mittelstand Momentum Abbildung 56: Mobile Device Management Services, gehobener Mittelstand Awareness Abbildung 57: Dienstleister Benchmark im Bereich Mobile Device Management Services bei Large Accounts Abbildung 58: Mobile Device Management Services, Large Accounts Strategie & Vision Abbildung 59: Mobile Device Management Services, Large Accounts Momentum Abbildung 60: Mobile Device Management Services, Large Accounts Awareness Abbildung 61: Dienstleister Benchmark im Bereich Managed Workplace Services im Mittelstand Abbildung 62: Managed Workplace Services, Mittelstand Strategie & Vision Abbildung 63: Managed Workplace Services, Mittelstand Momentum Abbildung 64: Managed Workplace Services, Mittelstand Awareness Abbildung 65: Dienstleister Benchmark im Bereich Managed Workplace Services im gehobenen Mittelstand Abbildung 66: Managed Workplace Services, gehobener Mittelstand Strategie & Vision Abbildung 67: Managed Workplace Services, gehobener Mittelstand Momentum Abbildung 68: Managed Workplace Services, gehobener Mittelstand Awareness Abbildung 69: Dienstleister Benchmark im Bereich Managed Workplace Services bei Large Accounts Abbildung 70: Managed Workplace Services, Large Accounts Strategie & Vision Abbildung 71: Managed Workplace Services, Large Accounts Momentum Abbildung 72: Managed Workplace Services, Large Accounts Awareness Abbildung 73: Anbieter Benchmark Mobile Application Development Platforms Abbildung 74: Mobile Application Development Platforms Strategie & Vision Abbildung 75: Mobile Application Development Platforms Momentum Abbildung 76: Mobile Application Development Platforms Awareness Experton Group AG Seite 10

11 1. Management Summary Insgesamt haben sich sowohl die Produktangebote als auch die Dienstleistungen in den letzten 12 Monaten deutlich verbessert, d.h. sie passen inzwischen gut zu den Anforderungen der Anwender. Gleichzeitig sind auch die Anforderungen der Anwender in dieser Zeit aufgrund von steigenden Nutzerzahlen und dem Betriebsnutzen gewachsen. Bei den Produkten und Dienstleistungen gibt es noch immer deutliche Unterschiede, derer sich Anwender bewusst sein müssen, bevor sie Investitionsentscheidungen treffen Mobile Enterprise Consulting Mobile Enterprise Consulting ist sowohl aus Anwender- wie auch aus Dienstleistersicht besonders wichtig. Der Einsatz mobiler Endgeräte als solches bringt Unternehmen kaum Vorteile, außer es werden Geschäftsprozesse entsprechend optimiert und mobilisiert, entsprechende Anwendungen entwickelt und die gesamte Infrastruktur angepasst. Diese Erkenntnis hat sich in den Unternehmen mittlerweile durchgesetzt. Dementsprechend steigt die Nachfrage nach entsprechenden Services. Waren 2013 noch Mobile Device Management Services der Einstieg vieler Dienstleister bei den Kunden, so ist es heute das Mobile Enterprise Consulting. Im Segment Mittelstand wurden die folgenden Dienstleister im Leader Quadranten bewertet: Bechtle, Cancom, Computacenter und Freudenberg IT. Im Segment gehobener Mittelstand wurden Cancom, Computacenter und HP, sowie Bechtle, Atos, Fujitsu, Freudenberg IT und Realtech Consulting im Leader Quadranten positioniert. Seven Principles wurde als Rising Star bewertet. Im Segment der Large Accounts ist die Liste der im Leader Quadranten positionierten Dienstleister noch länger: Accenture und T-Systems, gefolgt von Atos, IBM, Computacenter, Capgemini, HP, Fujitsu, Unisys, Realtech Consulting, Seven Principles, CSC und QSC. Inovex wurde als Risig Star bewertet Mobile Device Management Software Mobile Device Management Software ist ein wesentlicher technischer Baustein, wenn es um Mobile Enterprise Implementierungen geht. Die allermeisten IT-Leiter haben inzwischen verstanden, dass die professionelle Nutzung von mobilen Endgeräten auch eines gewissen Managements bedarf. Entsprechend werden auch derartige Lösungen genutzt. Im Segment der Mobile Device Management Software Lösungen für Smartphones und Tablets wurden MobileIron, Citrix, Trend Micro und AirWatch/VMware im Leader Quadranten positioniert, ebenso wie SAP, IBM, Symantec, Good Technology und Cortado. Im Segment der Mobile Device Management Software Lösungen für alle Enduser Devices wurden Matrix42, Microsoft, Novell, Cortado und IBM im Leader Quadranten positioniert. FrontRange wurde als Rising Star bewertet. Experton Group AG Seite 11

12 1.3. Mobile Application Management Software Mobile Application Management Software ist ein relativ neues Marktsegment, in dem sich vor allem Mobile Device Management Software Anbieter ein Differenzierungsmerkmal schaffen, in dem sie ihre Mobile Device Management Lösungen um das Application Management erweitern. Für viele Unternehmen ist dieser zusätzliche Funktionsumfang durchaus interessant und kann bei der Auswahl einer Mobile Device Management Lösung einen wichtigen Entscheidungsparameter darstellen. In diesem Bereich wurden die folgenden Unternehmen im Leader Quadranten positioniert: MobileIron, Trend Micro, Citrix, AirWatch/VMware, Microsoft SAP, IBM, Cortado, Good Technology, LANDesk und Symantec. FrontRange wurde als Rising Star bewertet Mobile Information Management Software Das Thema, wie Dokumente und andere Informationen sicher auf ein mobiles Endgerät kommen, dort sicher gespeichert werden und die Nutzungsrechte gesteuert werden können, hat im Jahr 2013 einen gewissen Hype erlebt. Viele Sicherheitsbeauftragte haben kostenlose und einfach zu nutzende Cloud Lösungen aus Sicherheitsgründen verboten, jedoch kaum entsprechende Alternativlösungen freigegeben. Der Unmut bei den Anwendern war entsprechend groß. Inzwischen gibt es eine ganze Reihe von Lösungen, die zum einen auf einem Filesharing Ansatz, zum anderen auf klassischen Enterprise Content Management Systemen basieren. Im Bereich Mobile Information Management Software, auf Filesharing basierend, konnten sich IBM, Microsoft, AirWatch/VMware, Citrix, Cortado, Trend Micro, Acronis, Alfresco, Box, EMC, NetApp und Good Technology im Leader Quadranten positionieren. Im Bereich Mobile Information Management Software, auf Basis von Enterprise Content Management gelangten IBM, Microsoft, Open Text, Hyland Software, EMC und Alfresco in den Leader Quadranten Mobile Security Suites (Software) Mobile Security Suites für den geschäftlichen Einsatz sichern insbesondere Tablets und Smartphones ab und gehen über den klassischen Notebook-Schutz hinaus. Zu ihren Funktionen gehören je nach Anbieter Scanner, die nicht nur nach schädlichen Apps oder Dateien suchen, sondern auch nach Datenschutzrisiken. Neben einer Fernlöschung im Fall des Geräteverlusts oder Diebstahls können verschiedene Lösungen mit einer zusätzlichen mobilen Verschlüsselung aufwarten. SMS-Filter sind als Antwort auf Spam-Nachrichten zu sehen, die nicht mehr nur über E- Mail auf mobile Endgeräte gelangen. Ein besonderes Augenmerk legen einzelne Mobile Security Suites auch auf BYOD-Szenarien, indem sie die Trennung betrieblicher und privater Apps und Daten unterstützen. Trend Micro, McAfee und Symantec wurden als führende Leader für Mobile Security Suites identifiziert, gefolgt von den weiteren Leadern wie Sophos, Kaspersky, F-Secure, G Data und Lookout. Bitdefender erhält die Einstufung als Rising Star. Experton Group AG Seite 12

13 1.6. Mobile Device Management Services Anfang des Jahres 2013 waren Mobile Device Management Services noch der ideale Einstieg bei neuen Kunden, um in weiteren Schritten den gesamten Workplace als Managed Service oder komplett im Outsourcing zu übernehmen. Entsprechend hochwertig sind die Angebote auch heute noch, wenngleich der Einstieg in neue Kunden eher über Mobility Consulting gelingt. Entsprechend sind die meisten Anbieter auch im Leader Quadranten positioniert. Im Segment Mittelstand sind dies: Deutsche Telekom, Cancom, Bechtle, Computacenter, Freudenberg IT und Seven Principles. Im Segment des gehobenen Mittelstandes wurden die folgenden Anbieter im Leader Quadranten positioniert: Deutsche Telekom, Computacenter, Cancom, Bechtle, HP, IBM, Atos, Unisys, Freudenberg IT, Fujitsu, QSC und Materna. Im Bereich der Large Accounts konnten die Deutsche Telekom / T-Systems, HP, Atos, IBM, Colt, Capgemini, Computacenter, Unisys, CSC, Fujitsu und QSC im Leader Quadranten positioniert werden Workplace Management Managed Services Workplace Management Managed Services umfassen heute in aller Regel neben dem eigentlichen Client Management auch die Bereiche Collaboration, Telefonie, mobile Lösungen und . Die meisten Dienstleister entwickeln diesen Bereich in einen as a Service Ansatz um, so dass als zusätzliche Option auch ein Desktop aus der Cloud (private oder public) angeboten wird. Die Nachfrage in diesem Bereich ist je nach Unternehmensgrößenklassen unterschiedlich ausgeprägt. Festzustellen ist, dass größere Unternehmen ein derartiges Angebot eher begrüßen als kleinere. Im Bereich des Mittelstandes konnten die folgenden Unternehmen im Leader Quadranten positioniert werden: Deutsche Telekom, Cancom, Bechtle, und Computacenter. Beim gehobenen Mittelstand wurden die nachfolgenden Unternehmen im Leader Quadranten positioniert: Deutsche Telekom, Computacenter, Bechtle, Cancom, Atos, HP, Unisys, QSC und IBM. Bei den Large Accounts wurden T-Systems, Atos, IBM, HP, Computacenter, Capgemini, Unisys, Colt, Fujitsu, CSC und die QSC im Leader Quadranten positioniert Client-Virtualisierungssoftware Im Client Virtualisierungssoftware Segment ist nach wie vor Server Based Computing das beherrschende Thema. VDI gewinnt aber inzwischen an Bedeutung, wenngleich auf niedrigerem Niveau. Generell steht der Wunsch nach einer Client Virtualisierung und damit auch einer Zentralisierung der Datenhaltung, der Wunsch nach mehr Mobilität diametral gegenüber, so dass virtuelle Clients nur als mehr oder weniger große Inseln bei Unternehmen zum Einsatz kommen können. Trotzdem sind virtuelle Clients, in welcher Ausprägung auch immer, noch ein wichtiger Bestandteil der Client Strategie. Im Leader Quadranten konnten die folgenden Anbieter platziert werden: Citrix, VMware, Microsoft und AppSense. Experton Group AG Seite 13

14 1.9. Mobile Application Development Platform Anbieter Mit dem Siegeszug mobiler Devices geht auch der Wunsch nach entsprechenden Apps einher. Unternehmen entwickeln passende Apps entweder intern oder über Dienstleister für unterschiedliche Einsatzszenarien. B2C, d.h. Apps für Endkunden, beispielsweise in Form von Spielen, Informationsplattformen oder sonstigen Unterhaltungsangeboten. B2B, d.h. Apps für Unternehmen, meist in Kombination mit den vertriebenen Produkten oder Lösungen, z.b. zur Maschinensteuerung oder Fehlerdiagnose. B2E, d.h. Apps die es Mitarbeitern erlauben auf Unternehmensanwendungen oder Daten zuzugreifen. Für alle diese unterschiedlichen Szenarien werden Entwicklungsumgebungen benötigt, die eine effiziente Anwendungsentwicklung, einen effizienten und sicheren Daten bzw. Anwendungszugriff und ein App Life Cycle Management erlauben. Im Leader Quadranten konnten die folgenden Anbieter positioniert werden: IBM, SAP, jquery Mobile, Kony, Adobe, Antenna, Microsoft, salesforce.com und Appcelerator. Experton Group AG Seite 14

15 2. Mobile Enterprise Ein IT-Hype wird zum Business Thema Kaum ein IT-Thema hat es so schnell zum Business Thema gebracht wie Mobility. Anfangs von IT belächelt wurden die Geräte sehr schnell vorstandsfähig und mussten entsprechend gemanaged werden kam der große Durchbruch weg vom eigentlichen gerätezentrierten Hype hin zur echten Unterstützung und Optimierung von Geschäftsprozessen und 2015 wird sich dieser Trend in der breiten Masse der Unternehmen fortsetzen und damit den Markt für Lösungen und Dienstleistungen weiter wachsen lassen. Ebenso weiter steigen wird der Bedarf nach Mitarbeitern mit entsprechenden Skills Nachfrageentwicklung Die Entwicklung von Mobile Enterprise vom Hype zum Business Thema wird nach Meinung der Experton Group in 4 Phasen verlaufen. Die ersten beiden Phasen haben die meisten Anwender bereits hinter sich, Phase 3 steht an und Phase 4 wird noch geraume Zeit auf sich warten lassen (vgl. Abbildung 1). Abbildung 1: Mobile Enterprise Entwicklung in 4 Phasen Die Zeit in der Mobile Enterprise ausschließlich in der verwendeten Hardware bestand liegt inzwischen hinter uns. Zwar spielt das Device immer noch eine sehr wichtige Rolle für viele Anwender, doch werden diese gemanaged und so zumindest die rudimentärsten Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Der Mittelstand ist in vielen Fällen noch in dieser Phase. Der nächste Schritt wird sein größere Unternehmen haben bereits damit begonnen die Geschäftsprozesse zu mobilisieren und so nicht nur den Mitarbeiter mit den vom ihm gewünschten Devices auszustatten, sondern auch tatsächlich einen Geschäftsnutzen zu erreichen, so dass das Mobile Enterprise auch ein wirtschaftliches Unterfangen wird. Experton Group AG Seite 15

16 Die letzte Phase erwartet Experton Group nicht vor 2015 und das ist schon optimistisch! In dieser Phase werden sowohl die Anwender, als auch die IT etwas entspannter sein was die Devices angeht und man wird sich wieder auf eine Ausstattung mit den Devices konzentrieren, die für die jeweilige Arbeitsplatzbeschreibung optimal ist. Aktuell gehen wir auch nicht davon aus, dass es die von einigen Anbietern beschworene Post-PC Ära in absehbarer Zeit geben wird. Vielmehr erwartet die Experton Group in naher Zukunft eine Co-Existenz zwischen Smartphones, Tablets, Notebooks, Desktops und Thin-Clients. Im Idealfall einheitlich gemanaged mit einem Werkzeug (vgl. Absatz 2.3) Mobile Device Management Software die Konsolidierung hat begonnen Der Markt für Mobile Device Management Software ist noch immer geprägt von einer Vielzahl kleiner bis kleinster Unternehmen, die sehr stark auf das Thema Mobile Device Management fokussiert sind. Gleichzeitig haben große IT-Anbieter und Dienstleister erkannt, dass sie einerseits das Thema Mobile Device Management adressieren müssen und andererseits es sehr aufwändig ist, eine derartige Lösung selbst zu entwickeln. Entsprechend besteht der Wunsch mit geeigneten Lösungsanbietern entweder sehr enge Partnerschaften einzugehen oder diese aufzukaufen. Sowohl Finanz- als auch IT-Analysten warten schon seit längerer Zeit auf den Zeitpunkt, an dem die erste große Übernahmewelle über den Mobile Device Management Softwaremarkt hereinbricht. Im Jahr 2014 scheint es nun soweit zu sein. Ende 2013 kündigte IBM die Übernahme von Fiberlink an, im Januar 2014 stimmte AirWatch der Übernahme durch VMware zu. Mobile Device Management Anbieter, die nicht direkt zu Übernahme-Kandidaten werden wollen, erweitern ihr Portfolio in Richtung Mobile Applikation Management und Mobile Information Management. Das macht sie für Kunden interessanter und beschleunigt auch das Wachstum. Die Attraktivität für Übernahme-Interessenten wird jedoch nicht geschmälert, sondern bestenfalls der Preis in die Höhe getrieben. Für Anwender wird die Auswahl der richtigen Mobile Device Management Lösung damit natürlich noch schwieriger. Zu bedenken sind: Abdeckung des internen Kriterienkatalogs: Kriterienkataloge sind natürlich individuell, sollten jedoch im Wesentlichen die folgenden Bereiche abdecken: o o o o o o o o o o o Paketierung (SaaS, Appliance, Verfügbarkeit für Windows, Mac, Linux), Lizenzierung, Maintenance, Support, Skalierbarkeit, Fehlertoleranz, Enrollment, Enrollment Authentifizierung Mobile Config Features, Support von ios 7 Features, On Demand Features, Experton Group AG Seite 16

17 o o o o o o o o Profile-Features, App-Management, Admin-Konsole, Daten-Export, Integration, Zertifikat-Features, LDAP Features, Support von Nicht-iOS-Geräte Kosten: Die Softwarekosten sind zwar im Rahmen einer Gesamtkostenbetrachtung eher weniger entscheidend, jedoch dürfen sie nicht gänzlich ignoriert werden. Implementierung: Im Bereich der Implementierung steht primär die Verfügbarkeit von Integrationsdienstleistern und Partnern im Vordergrund. Zwar implementieren viele Unternehmen Mobile Device Management Lösungen in Eigenregie, jedoch steigt die Zahl der Unternehmen die diese Aufgaben nicht zuletzt auf Grund fehlender interner Ressourcen vergeben möchten stetig an, so dass entsprechende Partner elementar sind. Zukunftsfähigkeit des Anbieters: In vielen Unternehmen sind mobile Lösungen heute zwar nicht Mission Critical, jedoch ist ein Wechsel der Mobile Device Management Software ein ärgerlicher Mehraufwand, den es zu vermeiden gilt. Deshalb geben sich die meisten Unternehmen viel Mühe bei der Bewertung der einzelnen Lösungen. Die Bewertung der Zukunftsfähigkeit des Anbieters ist dabei besonders schwierig, weil man als IT-Abteilung kaum eine Chance hat, die strategischen Optionen der unterschiedlichen Marktteilnehmer zu durchschauen. Ein kleiner Anbieter ist, wenn er technologisch führend ist, ein potentieller Übernahme-Kandidat, ein größerer Anbieter vielleicht auch. Ist der Anbieter nicht technologisch führend kann er zwar für einzelne Anwender trotzdem interessant sein, nicht jedoch für die Mehrzahl der Anwender, was die wirtschaftliche Überlebensfähigkeit negativ erscheinen lässt. Zusätzlich stellt sich die Frage, ob eine mögliche Übernahme für den Anwender negativ sein muss. Wenn der Käufer mit der Übernahme sein Portfolio erweitern und abrunden möchte, kann dies problemlos sein. Anders wenn der Käufer nur Teile des Produktes in seine eigene Technologie integrieren möchte. Das dann entstehende Produkt müsste durch den Anwender erneut bewertet und im schlechtesten Fall durch eine andere Lösung ersetzt werden. Damit werden für viele Unternehmen natürlich entsprechende Managed Service Lösungen im Mobile Device Management Umfeld noch interessanter, da damit die Anbieterauswahlrisiken und ggf. Migrationsrisiken auf den Dienstleister übertragen werden. Experton Group AG Seite 17

18 2.3. Der Desktop in der Post-PC Ära Immer wieder liest man in der Presse, aber auch in Anbieterpublikationen von der Post-PC Ära, also dem Zeitalter in dem der PC und das Notebook ausgedient haben. Nicht wenige Artikel beschwören dieses Zeitalter in die Gegenwart. Aus Sicht der Experton Group wird dieses Zeitalter noch eine ganze Weile auf sich warten lassen. Das liegt im Wesentlichen an den folgenden Punkten: Zwar sollen Mitarbeiter, die reisen auch effizient arbeiten können und mithin mit entsprechenden Hardware- und Softwarelösungen ausgestattet werden, jedoch sind diese mobilen Lösungen in der Regel eine Zusatzausstattung zu herkömmlichen Desktops bzw. Notebooks. Gleichzeitig gibt es aber eine ganze Reihe von Mitarbeitern und bei genauerer Betrachtung ist dies in den meisten Fällen die deutliche Mehrheit, die an einem festen Arbeitsplatz arbeiten. Für diese Mitarbeiter stellt ein Thin-Client, Desktop oder bei einer gewissen Mobilität im Gebäude (z.b. häufige Meetings), Notebook die optimale Ausstattung dar. Der Arbeitsplatz der Zukunft ist in den meisten Unternehmen noch eine Illusion. Zwar sprechen viele CEOs von Work-Life-Balance, der Suche nach den besten Talenten für das Unternehmen, neuen Arbeits(-platz) Modellen usw. Umgesetzt wird allerdings erstaunlich wenig, wenn man von wenigen Leuchtturmprojekten absieht. Ohne diese Änderungen macht aber auch eine Änderung in der IT-Ausstattung der Mitarbeiter nur sehr selektiv Sinn. Entsprechend müssen sich IT-Abteilungen auf eine noch länger anhaltende Koexistenz zwischen klassischem PC, Thin-Client und modernen mobilen Lösungen einstellen. Das bedeutet, dass es wichtig ist, möglichst integrierte Management Lösungen zu nutzen, die sowohl das effiziente Management von PC-Landschaften, als auch den Einsatz von Thin-Clients und natürlich von mobilen Lösungen ermöglichen. Alternativ ist ein Best-of-Breed-Ansatz möglich, den viele Unternehmen heute noch bevorzugen. Das bedeutet aber, dass die IT-Mitarbeiter mit unterschiedlichen Werkzeugen arbeiten müssen, was in der Regel zu höheren Kosten (Training, Lizenzen, ggf. Anzahl Mitarbeiter) führt. Insbesondere Unternehmen, die den Arbeitsplatz der Zukunft nicht unmittelbar in ihrer kurzfristigen Planung haben, müssen überlegen, welcher Ansatz in ihrem konkreten Fall zielführend ist und ob ein Managed Service oder ein komplettes Outsourcing des Arbeitsplatzes möglich und vielleicht noch zielführender ist ByoD ist tot, es lebe CyoD Nur ganz wenige Hypes aus den USA, sind in Europa und insbesondere im deutschsprachigen Raum so sehr auf Grund gelaufen, wie Bring your own Device. Das spannende daran ist nicht, dass die Unternehmensleitungen das Thema anfangs schlicht ablehnten und auch heute nur in sehr begrenztem Umfang tolerieren, sondern der Umstand, dass sowohl US-Konzerne als auch europäische Anbieter immer noch versuchen mit diesem Thema zu punkten. Die Tatsache, dass Bring your own Device mehr Fragen bereithält als Lösungen liefert, ist bekannt und wurde an unterschiedlichsten Stellen bereits ausführlich diskutiert. Neu sind Studien, die beschreiben, wie unzufrieden Unternehmen mit ihren High Potentials sind, also genau der Zielgruppe, die mit Bring your own Device eingefangen werden sollte, weil es jungen Akademikern ja nicht zuzumuten ist, mit Standard Hardware ihre Arbeit zu machen, weil es Experton Group AG Seite 18

19 altmodisch ist, Facebook und Twitter während der Arbeitszeit zu verbieten, weil es ja quasi unmöglich ist jungen Mitarbeitern zu sagen wie und mit welchen Werkzeugen sie ihre Arbeit erledigen sollen, etc. Nun stellen die Unternehmen also fest, dass Mitarbeiter überraschenderweise die Freiräume nutzen, die ihnen eingeräumt werden. Um zumindest die drängendsten Herausforderungen von Bring our own Device zu umgehen (Kostenverrechnung / Steuer, Support, Haftungsausschlüsse, etc.) empfiehlt Experton Group einen leicht modifizierten Ansatz Choose your own Device. Dabei hat der Mitarbeiter dieselbe Auswahl wie bei Bring your own Device, jedoch kauft das Unternehmen das Gerät und ist Eigentümer. Ob ein Choose your own Device auch privat genutzt werden darf, kann über Policies bzw. Betriebsvereinbarungen leicht und steuerunschädlich geregelt werden Braucht man eine Mobile Middleware für Mobile Apps? Eine Frage, die sich immer wieder aufdrängt ist die nach der Notwendigkeit einer Mobile Middleware. Welches Unternehmen braucht so etwas? Ab welcher Größenordnung und welchem Wichtigkeitsgrad? Geht es vielleicht auch ohne? Um sich diesen Fragen und insbesondere der Beantwortung der Ausgangsfrage zu nähern, muss man zunächst die Apps klassifizieren (vgl. Abbildung 2). Mobile Enterprise Strategie Unterschiedliche Blickwinkel Business-to-Consumer - Unterhaltung / Spiele mit Produkt- oder Unternehmensbezug Business-to-Business - Lösungen mit klarem Produkt- bzw. Lösungsbezug (Maschinensteuerung über Tablet, etc.) - Bezug zu Industrie 4.0 Business-to-Employee - Lösungen, die Mitarbeitern das mobile Arbeiten ermöglichen - Wenn Experton Group von Mobile Enterprise spricht, ist dieser Bereich in der Regel gemeint! Expertonale 2013 Abbildung 2: Klassifizierung von Apps nach Zielgruppen Experton Group AG 5 Apps, die für den Business-to-Consumer Bereich konzipiert sind, haben in der Regel keine Verbindung zur Unternehmens-IT und deren Back-Office Systemen. In der Regel handelt es sich um Stand-alone Apps, die bestenfalls lesend auf einige wenige Daten zugreifen. In diesem Bereich ist in der Regel keine Mobile Middleware notwendig. Experton Group AG Seite 19

20 Apps, die für den Business-to-Business Bereich entwickelt werden, haben im Idealfall eine Verbindung zu den BackOffice Systemen des Herausgebers und zu den Systemen des Kunden. Hier muss also eine möglichst standardisierte Middleware genutzt werden, die es unterschiedlichen Unternehmen mit unterschiedlichen BackOffice Lösungen erlaubt die App zu nutzen ohne ständig Anpassungen vornehmen zu müssen. Apps, die für den Business-to-Employee Bereich entwickelt wurden, haben in aller Regel eine oder mehrere Schnittstellen zu BackOffice Systemen. Diese Schnittstellen zu warten kann bei einer steigenden Anzahl von Apps sehr aufwändig werden. Entsprechend muss ab einer gewissen Anzahl Apps und anzubindender BackOffice Systeme, über eine entsprechende Middleware nachgedacht werden. In der Praxis erweisen sich diese Grenzen zwar als fließend, aber ab ca. 5 Apps und 4 BackOffice Systemen und vor dem Hintergrund eines weiteren Wachstums sollte ein Projekt Mobile Middleware initiiert werden Mobile Enterprise und Industrie 4.0 Gemäß der Definition der Experton Group beschreibt das Trendthema Industrie 4.0 die Konvergenz von Kybernetik und Informatik, die alle Fertigungsbereiche durchdringt und dabei intelligente, sich selbst konfigurierende und steuernde Produkte und Produktionssysteme entstehen lässt. Technisch betrachtet ist Industrie 4.0 die Konvergenz des Internet der Dinge mit dem Internet der Daten und Dienste. Das Internet der Dinge stellt die Schlüssel-Techniken CPS (Cyber Physical Systems), ICS (Industry Control Systems), Embedded Systems, M2M, neue Sensoren, standardisierte Kommunikationsprotokolle, bereit. Das Internet der Daten und Dienste setzt auf nahezu unbegrenzte Speicher- und Netzkapazitäten, hochverfügbare und performante Netze, neue Applikationen, Mobility, Big Data und Cloud Computing. Mobility ist bezogen auf den Industrie 4.0 Ansatz bereits vor der eigentlichen Produktion ein sehr wichtiges Thema. Die Grundidee besteht darin, nicht wie bisher üblich Produkte nach einem zentral abgelegten Bauplan zu fertigen, sondern das Wissen, wie ein Produkt gefertigt werden soll, dem ersten Bauteil mit auf den Produktionsweg zu geben. Dies kann in unterschiedlichsten Formen geschehen, ist aber in jedem Fall ein Paradigmenwechsel zu derzeitigen Produktionssteuerungskonzepten. Dadurch wird es auch wesentlich einfacher Customizing für kleinteilige Massenprodukte zu realisieren. Das durch geeignete Technologien die Produktionsmaschinen und -straßen mit dem Bauteil kommunizieren müssen ist eine neue Herausforderung, die sowohl die IT als auch die Anlagenhersteller in den nächsten Jahren beschäftigen wird. Nach erfolgter Fertigung, also im anschließenden Logistikprozess, spielt Mobility natürlich auch eine entscheidende Rolle. Barcodes, RFID und andere Technologien spielen hier seit Jahren eine wesentliche Rolle. Industrie 4.0 führt hier zu einer Ablösung von stationären Terminals und teuren oft unpraktischen Spezialscannern durch moderne Smartphones oder Tablets. Die Schnittstelle zu Mobile Enterprise bzw. Mobility wird aber auch dann interessant, wenn die Produkte nach deren Fertigung im Laufe ihres Lebenszyklus einer gewissen Wartung unterliegen und diesen Bedarf auch mitteilen können sollen. Bei stationären Geräten, wie beispielsweise Multifunktionsprinter, gibt es schon seit einiger Zeit so genannte Predictive Maintenance Ansätze. Die Idee dahinter ist relativ einfach und bestechend zugleich. Das entsprechende Gerät meldet eine bevorstehende Störung durch Verschleiß dem Hersteller oder Service Partner bevor es zu einem Ausfall kommt, so dass die Ausfallzeit nahe Null ist. Experton Group AG Seite 20

21 Inzwischen gibt es auch erste mobile Beispiele, die zeigen, wie durch geeignete Daten über im Einsatz befindliche Maschinen neue Geschäftsmodelle entwickelt und die Kundenzufriedenheit erhöht werden kann. Zum Beispiel bietet ein Premium Autohersteller die kostenpflichtige Möglichkeit, dass das Fahrzeug Daten über Fahrweise, Umgebungsparameter, aber auch von fahrzeuginternen Sensoren im Motor, Getriebe, Fahrwerk, etc. sammelt und per GSM-Modul an den Hersteller schickt, der diese automatisch auswertet und ggf. auf den Halter zukommt um ihn darüber zu informieren, dass entweder ein Kundendienst fällig wird (diese Information stellt in der Regel auch der Board-Computer bereit) oder das in den nächsten Wochen bzw. Kilometern mit dem Ausfall des einen oder anderen Aggregats zu rechnen ist, kombiniert mit einem Terminvorschlag in der üblicherweise genutzten (Vertrags-)Werkstatt. Aus diesen Beispielen lassen sich analoge Lösungen für sehr viele Produkte aus dem Maschinenbau und der Elektrotechnik ableiten. Aber auch Lösungen wie Smart Home, bei denen nicht der Hersteller sondern der Wohnungs- oder Hauseigentümer informiert wird. Bei einer technischen Umsetzung gilt es aber einige rudimentäre Herausforderungen frühzeitig in die Überlegungen einzubeziehen: Maschinen, die über mobile Verbindungen Daten liefern sollen, sind möglicherweise nicht immer online. Beispielsweise wird eine Tunnelbohrmaschine während eines längeren Einsatzes nicht online sein können. Das bedeutet, dass zum Teil Daten auch über einen längeren Zeitraum gespeichert werden müssen. Gleichzeitig müssen in so einem Fall klassische Service bzw. Maintenance Modelle greifen. Maschinen die derartig überwacht werden sollen, sind in der Regel langlebig. Entsprechend ist es notwendig, dass die verwendeten Kommunikationsstandards auch über den geplanten Lebenszyklus hinaus funktionieren und verfügbar sind. Die Daten, die übertragen werden, sind pro einzelner Maschine zwar leicht handhabbar, jedoch kann die Masse an überwachten Maschinen leicht zu einem gewaltigen Datenstrom führen, der nicht nur die Datenanbindung des Herstellers und seiner Service-Partner stark belasten kann, sondern auch die internen Netzwerke und die zur Verarbeitung dieser Daten verwendeten Server und Speichereinheiten. Richtiges Sizing ist hier von fundamentaler Bedeutung, so dass hier nicht nur Big Data Technologien zum Einsatz kommen können, sondern auch Cloud Computing, zumindest um Lastspitzen abfangen zu können. Sicherheit ist gerade in diesem Bereich extrem wichtig. Wenn Daten nur von der Maschine zum Hersteller fließen ist das ein Thema, noch entscheidender ist es aber, wenn der Hersteller Einstellungen an der Maschine vornehmen kann. Hier müssen sehr sichere Schnittstellen vorgesehen werden. Neben diesen technischen Aspekten sollten aber vor allem die betriebswirtschaftlichen Aspekte im Vordergrund stehen: Wie sieht ein Geschäftsmodell aus, das tatsächlich einen Wettbewerbsvorteil ggü. Wettbewerbern ermöglicht? Wie lässt sich ein entsprechender Vorteil ausbauen oder zumindest aufrechterhalten? Sind Kunden bereit für einen derartigen Service Geld auszugeben oder genügt es als Ergebnis von Industrie 4.0 Überlegungen, die Zuverlässigkeit der eigenen Produkte und die Zufriedenheit der Kunden zu erhöhen? Experton Group AG Seite 21

22 2.7. Mobile Security: Mobile Risiken und Sicherheitsfunktionen Mobile Risiken Mobile Endgeräte und Anwendungen bilden die technische Grundlage für den Erfolg in Mobile Enterprise Szenarien, sie bergen aber auch ein hohes Risikopotenzial für Unternehmensdaten in sich. Die mobilen Sicherheitsrisiken resultieren einerseits aus der Besonderheit der mobilen IT, wenn es zum Beispiel um die Gefahr geht, dass ein mobiles Endgerät und mit ihm die darauf gespeicherten Firmendaten verloren geht. Andererseits zieht die hohe Verbreitung von Smartphones, Tablets und Apps die Internetkriminellen und Datendiebe an. So werden mobile Endgeräte und Apps inzwischen zu den Hauptangriffszielen gerechnet, zum Beispiel in der Studie "ENISA Threat Landscape mid year 2013" der European Union Agency for Network and Information Security (ENISA), die die Gefahren durch und für mobile Endgeräten zu den größten Cyber-Risiken zählt. Als mobile Sicherheitsrisiken sollten insbesondere die folgenden betrachtet werden, die sich an einer Risikoanalyse von ENISA orientieren: Geräteverlust: Die Mobilität und Flexibilität bei der Smartphone- und Tablet-Nutzung hat als Kehrseite die Gefahr, dass mobile Geräte leicht verloren gehen und gestohlen werden können. Der entstehende Schaden resultiert dabei nicht alleine aus der verlorenen Hardware. Vielmehr können die auf den Geräten gespeicherten Daten einen Missbrauch von vertraulichen Informationen ermöglichen, wenn keine mobile Datenverschlüsselung stattfindet. Geräterückgabe: Der laufende Modellwechsel und die hohe Dynamik der Weiterentwicklung im Bereich der mobilen Endgeräte führen dazu, dass Smartphones und Tablets ausgemustert und von den Beschäftigten zurückgegeben werden. Ähnliches folgt aus der Dynamik am Arbeitsmarkt: Verlassen Mitarbeiter das Unternehmen, geben auch sie das betriebliche Gerät zurück, und es wird einem neuen Nutzer übergeben. Ohne eine gezielte Datenlöschung nach dem zentralen Backup können so die gespeicherten Daten Unbefugten zugänglich werden. BYOD (Bring Your Own Device): Werden private Smartphones oder Tablets betrieblich genutzt, kann es zu einer Vermischung auf Nutzerebene, auf Anwendungsebene und auf Datenebene kommen. Betriebliche Anwendungen könnten auf private Daten des Nutzers zugreifen und umgekehrt private Apps auf Firmendaten. Zudem werden verschiedene Sicherheitsmaßnahmen wie das Fernlöschen von Daten im Verlustfall oder die betriebliche Kontrolle der Gerätenutzung erschwert oder rechtlich gesehen unmöglich, da Arbeitgeber nicht ohne weiteres private Daten löschen oder auf diese zugreifen dürfen. Phishing: Phishing-Attacken stellen immer eine Gefahr dar - bei jeder Art von Endgerät. Doch bei mobilen Endgeräten kommen zusätzliche Risikofaktoren hinzu: Zum einen sind die mobilen Browser- und Mail-Apps nicht alle mit einem Phishing-Filter ausgestattet, der den Nutzer warnen könnte. Zum anderen sehen die mobilen Webseiten auch oftmals anders aus als gewohnt, so dass Fälschungen noch weniger auffallen. Gerade bei Smartphones kann das eher kleine Display dazu führen, dass die Fälschung einer Login- Seite nicht so leicht erkannt wird. Spyware: Spionierende und schädliche Dateien können bei Smartphones und Tablets nicht nur als -Anhang oder über verseuchte Webseiten auf das Gerät gelangen. Auch die Apps, die über einen der App-Stores installiert werden, können Spyware enthalten. Das Risiko für Spyware-Apps ist gerade bei android-basierten Geräten besonders hoch, da es hier eine Vielzahl an App-Stores gibt, deren Sicherheitsvorkehrungen unzureichend sind. Experton Group AG Seite 22

23 Aber auch die großen, bekannten App-Stores können bislang nicht verhindern, dass sich unter den angebotenen Apps Schadsoftware befindet. Network Spoofing (Rogue HotSpot): Viele mobile Internetnutzer bevorzugen aus Kostengründen die Verwendung von WLAN-HotSpots. Unterwegs kommt es häufig dazu, dass fremde HotSpots genutzt werden, die unzureichend geschützt sind, also eine zu schwache oder sogar keine Verschlüsselung aufweisen. Zudem können Datendiebe einen HotSpot vortäuschen (Rogue HotSpot) und alle Daten, die zum Beispiel über diesen angeblichen Hotel- oder Restaurant-HotSpot laufen, abgreifen, einsehen und manipulieren. Überwachung / Bewegungsprofile: Spyware-Apps können heimlich personenbezogene Daten sammeln, die eine Überwachung des Nutzers ermöglichen, beispielsweise eine unerlaubte Analyse seiner Internetaktivität. Gerade durch das unerlaubte Auslesen der GPS-Positionsdaten werden Bewegungsprofile des Nutzers erzeugt, so dass Dritte den Nutzer unerkannt auf Schritt und Tritt verfolgen könnten. Dialerware: Als Sonderfall mobiler Malware kann Dialerware angesehen werden. Dies sind Schadprogramme, die unerlaubt und heimlich kostenpflichtige Telefon- und Mobilfunkdienste nutzen. Der finanzielle Schaden zum Beispiel durch den massenhaften Versand von Premium-SMS kann für den einzelnen Nutzer, aber auch für das Unternehmen enorm sein. Financial Malware (Mobile Banking): Mobile Schadprogramme werden auch dazu eingesetzt, den zunehmend beliebten Trend mobiles Online-Banking oder Mobile Banking auszunutzen. Spezialisierte Schadsoftware kann zum Beispiel versuchen, die mobilen TANs abzufangen, die als SMS auf einem Smartphone empfangen werden. Der zusätzliche Schutz beim Online-Banking durch das zweite Passwort bei der Anmeldung wird so ausgehebelt. Netzwerküberlastung (Network resource overload): Mobile Endgeräte haben nahezu dauerhaft Internetzugang und können deshalb für Attacken missbraucht werden, bei denen über das Internet massenhafte Anfragen an das Firmennetzwerk und speziell den Webserver geschickt werden, um diesen in die Knie zu zwingen. Mobile Endgeräte werden so zu Werkzeugen von Internetkriminellen, ohne dass die Besitzer dies ahnen. Professionelle Lösungen im Bereich Mobile Security Suites sollten diese Risiken möglichst vollständig adressieren. Fehlende Sicherheitsfunktionen zur Risikoabwehr sollten sich über Zusatzmodule leicht ergänzen lassen. Wichtig ist dabei, dass der Nutzer genau informiert wird, welche Risiken durch die entsprechende Lösung berücksichtigt werden und welche nicht, wo also zusätzlicher Bedarf an Sicherheitslösungen besteht. Anwender mobiler Endgeräte und Apps sollten nicht im Unklaren darüber gelassen werden, wenn nur ein Teilschutz für ihre Daten angeboten wird Mobile Sicherheitsfunktionen Um den zuvor beschriebenen mobilen Risiken begegnen zu können, sollten Mobile Security Suites mehrere Sicherheitsfunktionen in sich vereinen. Deshalb versteht Experton Group unter einer Mobile Security Suite keine Lösung, die nur eine Einzelfunktion bietet, wie zum Beispiel das mobile Löschen von Daten oder das Scannen nach mobiler Malware. Experton Group AG Seite 23

24 Als Funktionsumfang sollten umfassende Mobile Security Suites vorgesehen sein: Privacy-Scanner: Prüfung von App-Berechtigungen, Warnung bei kritischen Berechtigungen Mobile Encryption: Verschlüsselung gespeicherter Daten, auf dem internen Gerätespeicher und auf möglichen Speicherkarten Remote Wipe: Datenfernlöschung bei Geräteverlust oder Gerätediebstahl Data Wipe: sichere Datenlöschung nach anerkanntem Löschverfahren Backup: Mobile Datensicherung Geräteortung: Lokalisierung des Gerätes im Verlustfall oder bei Diebstahl, keine dauerhafte Ortung des Nutzers (Vermeidung von Bewegungsprofilen) Virenschutz: Scannen neuer und bestehender Apps, gespeicherter Daten und übertragener Daten (wie mobile Downloads) auf Malware-Verdacht -Schutz: Scannen eingehender und ausgehender s auf Malware- oder Spam- Verdacht SMS-Filter: Behandlung von SMS-Spam App-Kontrolle: Grundfunktion zur App-Sperre, falls kein Mobile Device Management (MDM) verfügbar Firewall: Kontrolle des mobilen Netzwerkverkehrs VPN-Funktion: Aufbau verschlüsselter Verbindungen ins Firmennetzwerk, besonders wichtig bei WLAN-Nutzung unterwegs Unterscheidung private und betriebliche Nutzung: spezielle Funktion zur Unterteilung des Gerätes in private und in betriebliche Nutzer, Anwendungen und Daten. Die genannten Sicherheitsfunktionen wurden bei der Bewertung der funktionellen Leistungsfähigkeit der untersuchten Mobile Security Suites zugrunde gelegt Mobile Security Suites als Antwort auf die mobilen Risiken Verschiedene Prüfinstitute, Fachmagazine und Verbände führen bereits Anti-Malware-Tests durch, die die Güte der Erkennung von mobilen Schadprogrammen bewerten sollen. Dabei geht es insbesondere darum zu untersuchen, wie häufig eine bestimmte mobile Sicherheitslösung mobile Malware nicht erkennt, aber auch wie oft eine Falschmeldung (False Positives) generiert wird. Diese Tests sind in der Regel wertvoll und sollen mit dieser Analyse nicht ersetzt werden. Vielmehr nimmt diese Analyse in den Blick, dass Mobile Security Suites noch mehr können sollten als Anti- Malware. Bei der Bewertung einer erfolgreichen Risikoabwehr durch Mobile Security Suites sollten weitere Aspekte beachtet werden, die im Mobile Enterprise Vendor Benchmark 2014 betrachtet und hinsichtlich ihrer Erfüllung durch verschiedene Mobile Security Suites analysiert wurden. Dazu gehören zum Beispiel Bereiche wie die Supportleistungen, die Innovationsfähigkeit bei der Entwicklung neuer Produkte und Produktversionen, die Kundenzufriedenheit, die Integrationsfähigkeit der Lösungen und die Vollständigkeit des Angebots, das weit über die Erkennung mobiler Malware gehen muss. Experton Group AG Seite 24

25 Die Untersuchung von Mobile Security Suites durch Experton Group stellt deshalb eine wesentliche Ergänzung und Erweiterung bekannter Anti-Malware-Tests für Smartphones und Tablets verschiedener Prüfinstitute dar. Empfehlungen zur mobilen Sicherheit: Die European Union Agency for Network and Information Security (ENISA), das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und die Aufsichtsbehörden für den Datenschutz haben folgenden Leitfäden zur mobilen Sicherheit veröffentlicht: Smartphones: Information security risks, opportunities and recommendations for users (Dec 10, 2010), Beschluss des Düsseldorfer Kreises vom 04./05. Mai 2011: Datenschutzgerechte Smartphone-Nutzung ermöglichen!, erkreis/ smartphonenutzung.pdf Appstore security: 5 lines of defence against malware (Sep 12, 2011), Smartphone Secure Development Guidelines (Nov 25, 2011), Consumerization of IT: Risk Mitigation Strategies and Good Practices (Jan 07, 2013), Überblickspapier Smartphones, https://www.bsi.bund.de/shareddocs/downloads/de/bsi/grundschutz/download/ueberblic kspapier_smartphone_pdf.pdf Überblickspapier Consumerisation und BYOD, https://www.bsi.bund.de/shareddocs/downloads/de/bsi/grundschutz/download/ueberblic kspapier_byod_pdf.pdf Mobile Endgeräte und mobile Applikationen: Sicherheitsgefährdungen und Schutzmaßnahmen, https://www.bsi.bund.de/shareddocs/downloads/de/bsi/publikationen/broschueren/mobil Endgeraete/mobile_endgeraete_pdf.pdf Experton Group AG Seite 25

26 2.8. Anbieterauswahl war, ist und bleibt eine Herausforderung Die Auswahl eines geeigneten Dienstleisters oder einer Softwarelösung ist immer ein schwieriges und aufwändiges Unterfangen. Ideal ist das folgende Vorgehensmodell: Anforderungs- und Zielanalyse innerhalb der IT Anforderungs- und Zielanalyse bei den Anwendern Anforderungs- und Zielanalyse bei weiteren Stakeholdern (Betriebsrat, Personalabteilung, Sicherheitsbeauftragte, Rechtsabteilung) Ableitung einer umfassenden Mobile Enterprise-Strategie Ableitung einer umfassenden Client-Strategie Make or Buy-Entscheidung für alle Bereiche Anforderungsdefinition und -Priorisierung der Anforderungen (für Dienstleister oder Software) Auswahl aufgrund der konkreten individuellen Anforderungen Entsprechend ist der vorliegende Benchmark ein erster guter Überblick, ersetzt aber nicht die konkrete Bewertung für die individuelle Investitionsentscheidung. Experton Group AG Seite 26

27 3. Methodik 3.1. Definitionen Die folgenden Definitionen sind wichtig, um die Ergebnisse der einzelnen Benchmarks richtig einordnen zu können. Mobile Enterprise Consulting Mobile Device Management Software Mobile Application Management Software Mobile Information Management Software Mobile Security Suites (Software) Client-Virtualisierungssoftware Mobile Device Management Services Managed Workplace Services Mobile Application Development Plattform Mittelstand Beratung rund um den gesamten Mobile Enterprise- Themenkomplex, d.h. Prozesse, Managementlösungen und ggf. Services. Software, die es ermöglicht, mobile Endgeräte zu managen. In diesem Bericht wird zwischen Software- Angeboten für Smartphones und Tablets und allen Enduser Devices unterschieden. Software, die es ermöglicht, mobile Endgeräte (Tablets und Smartphones) intern mit Apps zu versorgen. In vielen Fällen sind dies die gleichen Anbieter wie im Bereich Mobile Device Management. Software, die den Zugriff auf und die Nutzung von Dokumenten und allgemeinen Files auf mobilen Endgeräten (Tablets und Smartphones) managed und ermöglicht. Hier finden sich Anbieter aus den Bereichen Mobile Device Management und Document Management. Software die mobile Endgeräte (Tablets und Smartphones) durch Funktionen wie Anti-Virus, Anti-Malware, Firewall für mobile Endgeräte, Anti-Spam unterstützt. Software, die die Client-Virtualisierung ermöglicht. Managed Service, der den Betrieb und die Wartung mobiler Endgeräte umfasst. Managed Service, der den Betrieb und die Wartung des kompletten Workplaces umfasst, d.h. Thin Clients, Desktops, Notebooks, Smartphones, Tablets, aber auch Festnetztelefonie, mobile Telefonie und je nach Anbieter auch und Collaboration-Lösungen. Applikationsentwicklungsumgebungen, die es Anwendern erlauben, Apps für unterschiedliche Einsatzszenarien zu erstellen. Unternehmen ab ca. 100 Mitarbeitern, zentral von Deutschland aus geführt, idealerweise inhabergeführt. Experton Group AG Seite 27

28 Gehobener Mittelstand Large Accounts Unternehmen ab ca Mitarbeitern, zentral von Deutschland aus geführt, idealerweise inhabergeführt, internationale Niederlassungen sind möglich, haben aber i.d.r. keine Entscheidungsbefugnisse. Multinationale Unternehmen ab ca Mitarbeitern, international verteilte Entscheidungsstrukturen, weltweit aktiv Methodik und Untersuchungsdesign Der vorliegende Mobile Enterprise Vendor Benchmark 2014 basiert auf der durch die Experton Group AG entwickelte Experton Market Insight -Methodik. Diese validierte und international anerkannte Methodik liefert die Grundlage für die Bewertung und Positionierung der einzelnen Anbieter. Für jeden einzelnen Anbieter findet je Produktkategorie ein detailliertes Scoring nach insgesamt 7 bis 10 Haupt- sowie weiteren 3 bis 5 Subkriterien statt. Diese Kriterien werden abhängig von der jeweiligen Produktkategorie gewichtet und ergeben dann die Bewertung der Attraktivität des Mobile-Enterprise-Angebotes ( Portfolio-Attraktivität ) sowie der Stärke des Anbieters am Markt ( Wettbewerbsstärke ). Der Experton Market Insight-Quadrant enthält vier Felder, in die die Anbieter eingeteilt werden: Leader: Die als Leader eingeordneten Hersteller verfügen über ein hoch attraktives Produkt- und Serviceangebot sowie eine ausgeprägt starke Markt- und Wettbewerbsposition und erfüllen daher alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Marktbearbeitung. Sie sind als strategische Taktgeber und Meinungsführer anzusehen. Market Challenger: Market Challenger verfügen ebenfalls über eine hohe Wettbewerbsstärke, haben allerdings auf der Portfolio-Seite noch erhebliches Potenzial und liegen hier klar hinter den Unternehmen, die als Leader positioniert sind. Experton Group AG Seite 28

29 Abbildung 3: Experton Market Insight im Überblick Experton Group AG Seite 29

30 Product Challenger: Die Product-Challenger decken mit ihren Produkten und Services die Anforderungen der Unternehmen überdurchschnittlich gut ab, können aber in den verschiedenen Kategorien der Marktbearbeitung nicht die gleichen Ressourcen und Stärken vorweisen wie die als Leader positionierten Anbieter. Häufig ist dies in der Größe des Anbieters oder dem schwachen Footprint im jeweiligen Zielsegment begründet. Follower: Unternehmen, die im Bereich Follower positioniert sind, mangelt es bisher noch an ausgereiften Produkten und Services bzw. einer ausreichenden Tiefe und Breite des Offerings. Gleichzeitig sind Schwächen und Verbesserungspotenzial im Bereich der Marktbearbeitung erkennbar. Rising Star: Darüber hinaus kann ein Unternehmen, das nicht im Leader Quadranten positioniert ist, als Rising Star bezeichnet werden. Dabei handelt es sich um ausgewählte Unternehmen mit großem Zukunftspotential. Sie bieten alle Anzeichen auf eine positive Zukunftsentwicklung, indem die Lösung bzw. das Portfolio viele interessante Aspekte zeigt und zugleich ein ausgewogenes und strategisch sinnvolles Management dahinter steht. Dennoch fehlt zumeist noch die Wettbewerbsstärke und/oder die Portfolioattraktivität für eine bessere Positionierung Auswahl der untersuchten Anbieter Im Fokus des Benchmarks stehen in Deutschland aktive Softwareanbieter und IT-Dienstleister in den folgenden Bereichen: Mobile Enterprise Consulting Mobile Device Management Software Mobile Application Management Software Mobile Information Management Software Mobile Security Suites (Software) Mobile Device Management Managed Services Client Virtualisierungssoftware Workplace Management Managed Services Mobile Application Development Platform Experton Group AG Seite 30

31 Selektionskriterien für die Aufnahme in den Benchmark waren: Dediziertes Angebot in mindestens einem der definierten Bereiche Verfügbarkeit des Angebotes im lokalen Markt Relevante realisierte Projekte, Umsätze und Referenzen im lokalen Markt Technologische Reife / Innovationspotenzial Aufgrund der Vielzahl an Angeboten übernimmt Experton Group keine Gewähr für die Vollständigkeit der aufgeführten Anbieter und Services. Bewertet wurden zudem nur die zum Stichtag verfügbaren Services und Angebote. Mobile Device Management Software Mobile Application Management Software Mobile Device Management Managed Service Mobile Information Management Software Mobile Enterprise Consulting Mobile Security Suites (Software) Workplace Management Managed Service Client Virtualisierungssoftware Mobile Application Development Plattform Abbildung 4: Untersuchte Marktsegmente Experton Group AG Seite 31

32 3.4. Durchführung der Untersuchung Die Untersuchung, die die Grundlage für den vorliegenden Mobile Enterprise Vendor Benchmark 2014 bildet, lief in vier Phasen ab: Research: Um eine fundierte Datengrundlage für denjenigen Bewertungsteil zu erhalten, der nicht auf Basis der Herstellerangaben erstellt wird, wurde ein umfangreicher Sekundär-Research durchgeführt, welcher neben dem Review der Angebote der einzelnen Hersteller auch eine Bewertung der Internet-Auftritte, Produktspezifikationen und Marketingmaterialien beinhaltete. Einen wesentlichen Beitrag lieferten eine Vielzahl von Interviews mit den Produktverantwortlichen, Technologie-Experten sowie den Kunden der Anbieter. Zudem kann Experton Group auf Basis zahlreicher Beratungsmandate innerhalb der Anwenderseite auf eine breite Erfahrungsbasis hinsichtlich der Beurteilung der tatsächlichen Leistungsfähigkeit der jeweiligen Anbieter zurückgreifen. Vendor Survey: Ein weiterer wesentlicher Bestandteil waren die Hersteller-Befragungen mittels Fragenbogen sowie Analystengespräche mit den verantwortlichen Managern auf Seiten der Anbieter. Der Fragebogen bestand je nach Segment aus 30 bis 44 Hauptfragen, die das gesamte Spektrum von der Strategie und Technologie über das Produkt- und Service-Angebot bis hin zum Support abdeckten. Testing/Demo: Um ein klares Bild von Praxisrelevanz und Usability der einzelnen Plattformen und Services zu erhalten, wurden Produkttests in unterschiedlicher Tiefe und Ausprägung durchgeführt. So wurden Produkte bei Kunden im Betrieb auf Funktionsumfang und Bedienbarkeit untersucht und bei Services die Service-Statistiken von Kunden ausgewertet. Diese Erkenntnisse sind ebenfalls in die Bewertung eingeflossen. Benchmark: Die 3 vorhergehenden Schritte bilden die Grundlage für die finale Bewertung und Positionierung der Anbieter im Rahmen des vorliegenden Mobile Enterprise Vendor Benchmarks Die Informationen und Erkenntnisse aus den einzelnen Schritten wurden konsolidiert und auf Basis der vorab definierten Kriterien bewertet. Experton Group AG Seite 32

33 Abbildung 5: Research Plan 3.5. Zeitlicher Ablauf des Projektes Von November 2013 bis März 2014 hat Experton Group nach einer standardisierten und bewährten Methode die Mobile Enterprise-Angebote der relevanten Anbieter in Deutschland untersucht. Die Bewertung wurde anhand eines über 100 Kriterien umfassenden Katalogs von langjährig erfahrenen Advisor durchgeführt und resultiert in: Produkt- und Segmentbewertung in Quadranten Themenbasiertem Scoring / Ranking Stärken / Schwächen Analyse der Produkte / Services / Technologien Als Entscheidungsgrundlage dienten Produkttests, Herstellerangaben sowie Experten-Interviews und Ergebnisse aus Experton Group Multi-Client-Studien. Experton Group AG Seite 33

34 Portfolio Attractiveness 100% 50% Tata Consultancy Services Computacenter HP T-Systems Deutsche Telekom IBM Colt Fujitsu Atos Technolgy Comparex CSC Solutions Bechtle Unisys 0% 0% 50% 100% Competitive Strength Dell Mobile Enterprise Vendor Benchmark 2014 Experton Market Insight, Managed Client and Client Hosting Services Providers, Germany, August 2012 Weighting Rating Result Subcategory Subcategory Subcategory Subcategory Vision/Strategy 20% 35% 0,07 Strategy Alignment with Corporate Strategy 20% 45% 0,09 Innovator / Market Thought Leadership 10% 15% 0,03 Competitive Strength 30% 28% 0,056 Market Thought Leader 20% 15% 0,03 Mobile Enterprise Vendor Benchmark 2014 A Comparison of Software Vendors and Service Providers An Analysis by Experton Group AG Author: Wolfgang Schwab Munich, Germany Abbildung 6: Methodik - vom Research zum Benchmark Experton Group AG Seite 34

35 4. Dienstleister für Mobile Enterprise Consulting Zu Beginn des Smartphone- und Tablet-Hypes wurde gänzlich ignoriert, dass die neuen Geräte nicht nur das Image des Anwenders (häufig sekundär auch des Unternehmens) repräsentieren sollen, sondern auch einen betriebswirtschaftlichen Sinn ergeben sollten. Seit Mitte 2013 wandelt sich das Thema deutlich in Richtung einer ganzheitlichen Betrachtung im Sinne des mobiler werdenden Unternehmens bzw. einer Mobile Enterprise-Strategie. Mit diesem Wandel spielen nicht mehr die neuesten Geräte, seien es Smartphones oder Tablets, die entscheidende Rolle, sondern eine Mobile Enterprise-Strategie, Prozesse und wirtschaftliche Überlegungen, die dann in eine Infrastruktur-Strategie und erst im letzten Schritt in Kaufentscheidungen für geeignete Infrastrukturen aus Endgeräten, Apps, Schnittstellen zu Anwendungen, Sicherheitslösungen und einer Management-Software überführt werden. Eine zunehmende Zahl von Unternehmen sucht für diesen Strategieansatz geeignete Berater, die sowohl über einen betriebswirtschaftlichen und prozessorientierten Blickwinkel die Strategiefindung unterstützen können, aber auch über technische Expertise verfügen, um Lösungen vorzuschlagen und im Idealfall auch umsetzen zu können. Für Dienstleister bedeutet dies, dass ein erfolgreiches Mobile Enterprise Consulting ein Türöffner für entsprechende Managed Services ist Bewertungskriterien für Mobile Enterprise Consulting Die Bewertungskriterien für Consulting an sich unterscheiden sich nicht zwischen den Zielgruppen des Mittelstandes, gehobenen Mittelstands und den Large Accounts. Besonders wichtig ist den meisten Anwenderunternehmen, dass ein Beratungsunternehmen im Idealfall von der Geschäftsprozessoptimierung und -Mobilisierung bis hin zur finalen technischen Umsetzung oder der Überführung in einen Managed Service oder ein Outsourcing, den Weg hin zu einem Mobile Enterprise unterstützen kann. Die Wettbewerbsstärke ist für Anwender zwar eher von sekundärem Interesse, trotzdem betrachten sie das Consulting-Portfolio und das Momentum im Mobile Enterprise Consulting durchaus Dienstleister für Mobile Enterprise Consulting im Mittelstand In diesem Abschnitt werden die Mobile Enterprise Consulting Dienstleister speziell für den Mittelstand auf dem deutschen Markt bewertet. Experton Group AG Seite 35

36 Bewertete Dienstleister im Bereich Mobile Enterprise Consulting im Mittelstand Der Markt für Beratung zu Mobile-Enterprise-Themen ist speziell für die Zielgruppe der kleinen und mittleren Unternehmen noch vergleichsweise jung. Es haben jedoch bereits einige Anbieter diesen Markt besetzt. Die folgenden im deutschen Markt aktiven Dienstleister wurden bewertet: Bechtle Cancom Computacenter Freudenberg IT Realtech Consulting Seven Principles Telefonica Experton Group AG Seite 36

37 Dienstleister Benchmark im Bereich Mobile Enterprise Consulting im Mittelstand Von den sieben für den Mittelstand relevanten Dienstleistern ist mit fünf eine deutliche Mehrheit im Leader-Quadranten positioniert ein erfreuliches Ergebnis, das für die Leistungsfähigkeit und Wertschätzung der Dienstleister spricht. Abbildung 7: Dienstleister Benchmark im Bereich Mobile Enterprise Consulting im Mittelstand Gleichzeitig zeigt sich, dass die Portfolio Attraktivität der bewerteten Dienstleister auf einem ähnlich hohen Niveau ist. Angeführt wird das Marktsegment von Cancom und Bechtle, die praktisch gleich positioniert sind, leicht schwächer im Hinblick auf die Wettbewerbsstärke folgen Computacenter und Freudenberg IT. Der SAP Spezialist Realtech fällt, sowohl was die Wettbewerbsstärke als auch was die Portfolio Attraktivität angeht, leicht zurück. Experton Group AG Seite 37

38 Ausgewählte Einzelkriterien Mobile Enterprise Consulting im Mittelstand Im Bereich Strategie & Vision unterscheiden sich die bewerteten Unternehmen nur unwesentlich. Freudenberg IT wird hier leicht besser bewertet, aber auch Bechtle, Computacenter und Cancom haben hier klare und nachvollziehbare Planungen und Ideen. Mobility Consulting Services, Mittelstand Strategie & Vision Freudenberg IT Bechtle Computacenter Cancom Telefonica Seven Principles Realtech Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Abbildung 8: Mobility Consulting Services, Mittelstand Strategie & Vision Das Momentum zeigt im Wesentlichen den Zuspruch, den ein Dienstleister im Markt erfährt. Hier liegen Computacenter, Freudenberg IT etwas vor Bechtle und Cancom. Die übrigen Dienstleister fallen hier zurück. Ein sehr ähnliches Bild zeigt sich bei der Awareness, auch hier liegen die 4 am besten bewerteten Unternehmen klar vorne. Experton Group AG Seite 38

39 Mobility Consulting Management Services, Mittelstand Momentum Computacenter Freudenberg IT Bechtle Cancom Realtech Telefonica Seven Principles Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Abbildung 9: Mobility Consulting Management Services, Mittelstand Momentum Mobility Consulting Management Services, Mittelstand Awareness Computacenter Bechtle Cancom Freudenberg IT Telefonica Seven Principles Realtech Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% Abbildung 10: Mobility Consulting Management Services, Mittelstand Awareness Experton Group AG Seite 39

40 4.3. Dienstleister für Mobile Enterprise Consulting im gehobenen Mittelstand In diesem Abschnitt werden die Mobile Enterprise Consulting Dienstleister speziell für den gehobenen Mittelstand auf dem deutschen Markt bewertet Bewertete Dienstleister im Bereich Mobile Enterprise Consulting im gehobenen Mittelstand Der Markt für Beratung zu Mobile-Enterprise-Themen ist speziell für die Zielgruppe der mittelgroßen Unternehmen schon etwas etablierter als bei kleineren Unternehmen. Entsprechend haben einige Anbieter diesen Markt besetzt. Die folgenden im deutschen Markt aktiven Dienstleister wurden bewertet: Bechtle Atos Cancom Computacenter Freudenberg IT Fujitsu HP inovex Materna Realtech Consulting Seven Principles Telefonica Dienstleister Benchmark im Bereich Mobile Enterprise Consulting im gehobenen Mittelstand Von den 12 für den gehobenen Mittelstand relevanten Dienstleistern ist mit neun eine deutliche Mehrheit im Leader-Quadranten positioniert ein erfreuliches Ergebnis, das für die Leistungsfähigkeit und Wertschätzung der Dienstleister spricht. Computacenter bietet seine Leistungen zu mobilen Arbeitsumgebungen aus einer eigenen Organisationseinheit unter dem Dach des Bereichs Consult & Change an. Offeriert werden Beratung bezüglich der Mobility-Strategie, Ist-/Soll-Analysen und Lösungskonzeption. Entsprechend gut ist Computacenters wahrgenommene Wettbewerbsposition. Zur Portfolio- Attraktivität trägt auch das umfassende Workplace Management bei. Ebenfalls hinsichtlich der Wettbewerbsstärke kann sich Computacenter von der Konkurrenz leicht absetzen, was insbesondere durch Stärken beim Workplace-Service-Angebot erreicht wird. Experton Group AG Seite 40

41 Hinsichtlich seiner Beratungsleistungen im Rahmen der Mobile Workplace Services kann Hewlett- Packard insbesondere durch die Zufriedenheit seiner Kunden mit den Workplace Services eine hohe Wettbewerbsstärke erzielen. Dazu trägt auch bei, dass HP sich dank einer umfassenden Branchenexpertise profilieren kann. Die Anbieter Cancom, Atos und Bechtle, aber auch Inovex unterscheiden sich von Computacenter kaum in der Portfolio-Attraktivität, sondern eher im Grad ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Fujitsu kann sich mit seinen umfangreichen Mobile Device Management Services exponieren. Darüber hinaus bietet Fujitsu im Rahmen des Workplace Consulting interessante technische Lösungen an. Bechtle kann sich bei seiner Mobile-Solutions-Beratung insbesondere mit günstigen Preisen für Transformation und vor allem für Transition hervorheben. Rising Star Abbildung 11: Dienstleister Benchmark im Bereich Mobile Enterprise Consulting im gehobenen Mittelstand Experton Group AG Seite 41

42 Atos Beratungsleistungen für mobile Lösungen sind Teil des Smart Mobility -Portfolios. Der IT- Dienstleister baut dabei auf einem End-to-End-Service-Framework auf, von Analyse und strategischer Definition über Untersuchung von Nutzersegmenten und Use Cases, Governance, IT-Architektur, Investitionsumfang- und Ressourcenbestimmung sowie Bewertung bis hin zu Empfehlungen. Dabei kann sich Atos hinsichtlich der Workplace-Beratung positiv hervorheben. Dies gilt insbesondere für Analysetiefe und Verständnis der Business-Prozesse Atos wird hier seinem Ruf als Prozess-Spezialist gerecht. Der SAP-Spezialist Realtech bietet Beratung von der Strategie in Bezug auf Umsetzung von Mobile Device Management über die Implementierung der Plattform bis hin zu Support- und Betriebsleistungen für die Plattform. Seven Principles wird aufgrund seiner deutlichen Portfolio Verbesserungen in den letzten 12 Monaten und der Wettbewerbsstärke kurz vor dem Leader Quadranten als Rising Star ausgezeichnet. Wenn es gelingt die Entwicklungsgeschwindigkeit aufrecht zu erhalten, kann davon ausgegangen werden, dass in der Ausgabe 2015 dieses Benchmarks Seven Principles im Leader Quadranten positioniert wird Ausgewählte Einzelkriterien Mobile Enterprise Consulting im gehobenen Mittelstand Die führende Position von Computacenter spiegelt sich auch in den Bewertungskriterien wider: Der Anbieter kann hinsichtlich Strategie & Vision, knapp hinter Freudenberg IT und HP, betreffend Momentum und Awareness die Top-Position vorweisen. Mobility Consulting Management Services, gehobener Mittelstand Strategie & Vision Freudenberg IT HP Computacenter Atos Bechtle Seven Principles Cancom inovex Realtech Telefonica Fujitsu Materna Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Abbildung 12: Mobility Consulting Management Services, gehobener Mittelstand Strategie & Vision Experton Group AG Seite 42

43 Mobility Consulting Management Services, gehobener Mittelstand Momentum Computacenter inovex Freudenberg IT Bechtle Cancom HP Realtech Seven Principles Atos Telefonica Fujitsu Materna Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Abbildung 13: Mobility Consulting Management Services, gehobener Mittelstand Momentum Mobility Consulting Management Services, gehobener Mittelstand Awareness Computacenter Bechtle Cancom Freudenberg IT Atos HP Fujitsu Seven Principles Telefonica inovex Realtech Materna Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% Abbildung 14: Mobility Consulting Management Services, gehobener Mittelstand Awareness Experton Group AG Seite 43

44 4.4. Dienstleister für Mobile Enterprise Consulting bei Large Accounts In diesem Abschnitt werden die Dienstleister im Bereich Mobile Enterprise Consulting bei Large Accounts bewertet Bewertete Dienstleister im Bereich Mobile Enterprise Consulting bei Large Accounts Im Segment der Großunternehmenskunden ist der Markt für Beratung zu Mobile-Enterprise- Themen bereits reif. Entsprechend ist dieser Markt bereits von deutlich mehr Anbietern besetzt. Die folgenden relevanten Dienstleister wurden im Benchmark berücksichtigt: Accenture Atos Capgemini Computacenter CSC Fujitsu HP IBM Infosys inovex Materna Realtech Consulting Seven Principles Steria Mummert Consulting TCS Telefonica T-Systems Unisys QSC Experton Group AG Seite 44

45 Dienstleister Benchmark im Bereich Mobile Enterprise Consulting bei Large Accounts Von den 19 Dienstleistern im Segment der Large Accounts konnten sich 13 Anbieter im Leader- Segment behaupten. Rising Star Abbildung 15: Dienstleister Benchmark im Bereich Mobile Enterprise Consulting bei Large Accounts Im Rahmen seines Mobility-Consultings bietet Accenture sowohl Management- als auch Technologie-Beratung an. Beratungsziele sind dabei Mobility-Strategien sowie Mobility-Businessund -Technologie-Pläne, des Weiteren das Design mobiler Lösungen. Weitere Leistungen sind unter anderem Anbieterbewertungen und Branchenlösungen. Auf Letzteres und die Business- Expertise generell ist das gute Abschneiden Accentures hinsichtlich der Prozessanalyse und des Prozessverständnisses zurückzuführen, was sich positiv auf die Portfolio-Attraktivität auswirkt. Ein weiterer positiver Faktor ist in dieser Hinsicht Accentures stimmige Strategie hinsichtlich des Mobility-Marktes. Eine starke Wettbewerbsposition erwirbt sich Accenture aufgrund des überzeugenden Angebots sowohl für Workplace- als auch für Mobility-Consulting. Experton Group AG Seite 45

46 Nicht ganz bei der Wettbewerbsstärke, aber hinsichtlich der Attraktivität des Portfolios, kann Atos, IBM aber auch T-Systems mit Accenture mithalten. Atos Beratungsleistungen für mobile Lösungen sind Teil des Smart Mobility -Portfolios. Der IT- Dienstleister baut dabei auf einem End-to-End-Service-Framework auf, von Analyse und strategischer Definition, über Untersuchung von Nutzersegmenten und Use Cases, Governance, IT-Architektur, Investitionsumfang- und Ressourcenbestimmung sowie Bewertung bis hin zu Empfehlungen. Dabei kann sich Atos wie im Mittelstandsmarkt hinsichtlich der Workplace- Beratung stark positionieren. Dies gilt insbesondere für Analysetiefe und Verständnis der Business-Prozesse. Darüber hinaus vermag sich Atos insbesondere hinsichtlich des Angebotes im Workplace Management hervorzuheben. Die weiteren Leader unterscheiden sich in erster Linie in Hinblick auf ihre Wettbewerbsfähigkeit. Dabei erweist sich T-Systems mit seinem Mobile Solutions Consulting als besonders konkurrenzfähiger Player, der in dieser Hinsicht leicht über dem Niveau von Accenture liegt. T- Systems hebt sich mit einem attraktiven Service-Angebot für Mobility und Workplace heraus. Computacenter bietet seine Leistungen zu mobilen Arbeitsumgebungen aus einer eigenen Organisationseinheit unter dem Dach des Bereichs Consult & Change an. Offeriert werden Beratung bezüglich der Mobility-Strategie, Ist-/Soll-Analysen und Lösungskonzeption. Zur Portfolio- Attraktivität von Computacenter tragen die Workplace-Betriebsdienstleistungen bei. Positiv auf die Wettbewerbsstärke wirkt sich das Service- und Consulting-Offering aus, speziell die Workplace- Services. Für Fujitsu kann im Rahmen seiner Betriebsdienstleistungen der Helpdesk besonders positiv hervorgehoben werden. Inovex wird aufgrund seiner deutlichen Portfolio Verbesserungen in den letzten 12 Monaten und der Wettbewerbsstärke kurz vor dem Leader Quadranten als Rising Star ausgezeichnet. Wenn es gelingt, die Entwicklungsgeschwindigkeit aufrecht zu erhalten, kann davon ausgegangen werden, dass in der Ausgabe 2015 dieses Benchmarks Inovex im Leader Quadranten positioniert wird Ausgewählte Einzelkriterien für Mobile Enterprise Consulting bei Large Accounts Ähnlich wie im gehobenen Mittelstand liegt im Large-Enterprise-Segment bei den Bewertungskriterien keine eindeutige Dominanz eines einzelnen Anbieters vor. Hinsichtlich Strategie & Vision, liegt Accenture (knapp) vor Atos. T-Systems kann den Wettbewerbsfaktor Awareness für sich entscheiden. Inovex und Computacenter liegen beim Momentum vorn. Hinsichtlich der Betriebsdienstleistungen für den Workplace und vor allem für Mobility zeigen fast alle Leader recht homogene Leistungen. Experton Group AG Seite 46

47 Mobility Consulting Management Services, Large Accounts Strategie & Vision Accenture T-Systems / Detecon Steria Mummert Consulting Info AG Materna Quelle: Experton Group AG, März 2014 Atos Seven Principles HP inovex Computacenter IBM Capgemini Realtech Infosys Telefonica Unisys Fujitsu CSC TCS 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% Abbildung 16: Mobility Consulting Management Services, Large Accounts Strategie & Vision Mobility Consulting Management Services, Large Accounts Momentum inovex Computacenter Accenture Steria Mummert Consulting Materna Quelle: Experton Group AG, März 2014 Atos Capgemini CSC Realtech Seven Principles HP IBM T-Systems Infosys Telefonica Fujitsu Unisys TCS QSC 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Abbildung 17: Mobility Consulting Management Services, Large Accounts Momentum Experton Group AG Seite 47

48 Mobility Consulting Management Services, Large Accounts Awareness T-Systems Computacenter Accenture Unisys Materna Steria Mummert Consulting Quelle: Experton Group AG, März 2014 Atos Capgemini IBM HP Fujitsu CSC Seven Principles Infosys Telefonica inovex Realtech TCS QSC 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% Abbildung 18: Mobility Consulting Management Services, Large Accounts Awareness Experton Group AG Seite 48

49 5. Anbieter für Mobile Device Management Software Das klassische Desktops und Notebooks mit geeigneter Software gemanagt werden sollten, ist inzwischen Usus. Die Total Cost of Ownership sinkt dramatisch, wenn entsprechende Devices gut gemanagt werden. Bei mobilen Devices wie Smartphones und Tablets kommt neben der Kostenüberlegung auch eine verstärkte Sicherheitsüberlegung hinzu. Moderne Mobile Device Management Software ermöglicht es, zentral nicht nur Patches zu erzwingen, sondern auch Sicherheits- und Zugriffsregeln zu implementieren, Apps zur Verfügung zu stellen und Daten zu sichern. Anwender haben hier im Wesentlichen zwei alternative Ansatzpunkte: entweder sie entscheiden sich für eine spezielle Mobile Device Management-Lösung, die dann parallel zur meist existierenden System Management-Lösung für klassische Endgeräte betrieben wird oder sie suchen eine Softwarelösung, die beide Welten gleichermaßen bedienen kann. Wie so häufig bei neuen Themen, waren Anwender vor zwei bis drei Jahren noch auf den Best-of- Breed- bzw. Punktlösungsansatz festgelegt, da die wenigsten System Management-Anbieter Mobility als Thema adressiert haben. Auch heute gibt es unter den großen System Management- Anbietern nur sehr wenige, die das Thema konkret adressieren. Experton Group erwartet in diesem Bereich kurzfristig auch keinen dramatischen Wandel, sodass Punktlösungen nach wie vor extrem wichtig sind. Eine Ausnahme bildet Microsoft. Hier scheint es einen Trend hin zu einer Erweiterung und vollständigen Unterstützung anderer, d.h nicht Microsoft eigener Betriebssysteme zu geben Bewertungskriterien für Mobile Device Management Für die Auswahl von Mobile Device Management Lösungen spielen neben den konkreten Features & Functions heute auch Fragen der Zukunftssicherheit eine wichtige Rolle (vgl. 2.2.). Für ein Unternehmen ist es extrem wichtig, dass eine Mobile Device Management Lösung über die nächsten Jahre hinweg nutzbar ist und bleibt. Es ist sehr ärgerlich und nicht zuletzt kostenintensiv, wenn eine ausgewählte und implementierte Lösung nach wenigen Monaten aufgekauft, in andere Lösungen integriert oder aufgrund von Insolvenz der Support eingestellt wird. Entsprechend stehen nicht nur funktionale sondern auch wirtschaftliche Überlegungen im Vordergrund Mobile Device Management Software für Smartphones und Tablets In diesem Abschnitt werden die auf dem deutschen Markt relevanten Mobile Device Management Softwarelösungen für Smartphones und Tablets bewertet. Experton Group AG Seite 49

50 Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Device Management Software für Smartphones und Tablets Im Bereich Mobile Device Management Software für Smartphones und Tablets wurden die folgenden 17 Anbieter berücksichtigt: Absolut Software AirWatch / VMware Citrix Cortado Good Technology IBM Kaspersky Lab McAfee Microsoft MobileIron Novell OpenPeak SAP Sophos SOTI Symantec Tangoe Trend Micro Anbieter Benchmark Mobile Device Management Software für Smartphones und Tablets Der Markt für Mobile Device Management Software ist noch deutlich uneinheitlich. Von den 17 auf dem deutschen Markt aktiven Anbietern spezieller Lösungen für Smartphones und Tablets wurden immerhin neun in den Leader-Quadranten aufgenommen. Das sind vier Anbieter mehr als Dies spricht für einen langsam reifenden Markt. Die am besten bewerteten Anbieter im Benchmark der Mobile Device Management Software für Smartphones und Tablets sind MobileIron, Trend Micro, AirWatch / VMware und Citrix, mit etwas Abstand gefolgt von SAP, IBM, Symantec, Good Technology und Cortado. Experton Group AG Seite 50

51 Abbildung 19: Anbieter Benchmark Mobile Device Management Software für Smartphones und Tablets MobileIron gehört schon seit Jahren zur absoluten Spitze in diesem Markt und kann diese Position auch weiter ausbauen. Die Positionierung MobileIrons resultiert vor allem aus der technologischen Stärke und der Leistungsfähigkeit der Software. So werden die gängigen Smartphones und Tablets mit ihren zahlreichen unterschiedlichen Betriebssystemversionen umfassend unterstützt. AirWatch / VMware konnte letztes Jahr deutlich aufholen und bietet derzeit das attraktivste Portfolio. Trend Micro hat sich in den letzten 12 Monaten massiv verbessert, insbesondere im Bereich Produkt und Portfolio und schließt entsprechend mit MobileIron im Segment Portfolioattraktivität auf. AirWatch und Citrix haben ebenfalls sehr stark zugelegt und differenzieren sich entsprechend vom direkten Wettbewerb. SAP konnte seine Positionierung in den letzten 12 Monaten halten. Sowohl die strategische Ausrichtung des Produktes, als auch die Einbettung in eine Mobile-Strategie der SAP haben den Entwicklungsfokus deutlich positiv beeinflusst und die Lösung insgesamt auch leicht verbessert. Good Technology hält im diesjährigen Benchmark aufgrund der etwas niedrigen Entwicklungsgeschwindigkeit in etwa seine Position. Experton Group AG Seite 51

52 Bereits beim letzten Benchmark überraschte Symantec mit einem überraschend starken Einstieg in den Markt für Mobile Device Management Lösungen. Dieses Jahr konnte sich der Anbieter noch einmal verbessern. IBM hat mit der Mobile First Initiative erst 2013 den Mobility Markt in seiner Gänze adressiert und konnte durch Zukäufe und eigene Entwicklungen dieses Jahr ebenfalls im Leaderquadranten positioniert werden. Auch Cortado hat in den letzten 12 Monaten durch eine Vielzahl kleiner Verbesserungen punkten können und ist nun ebenfalls im Leader Quadranten positioniert. Die übrigen Anbieter zeigen mehr oder weniger deutliche Defizite in mehreren einzelnen Bereichen, insbesondere auch bei der eigentlichen Funktionalität, einer geeigneten Strategie für den deutschen Markt, sowie geeigneter Vertriebs- bzw. Channelpartner Ausgewählte Einzelkriterien Mobile Device Management Softwareanbieter für Smartphones und Tablets Im Bereich Strategie & Vision liegen erwartungsgemäß die etablierten, spezialisierten Mobile Device Management Lösungen für Smartphones und Tablets vorne. Aber auch SAP, Symantec und Cortado haben eine genaue und nachvollziehbare Strategie in diesem Segment. Für Anwender bedeutet dies, dass die hier gut bewerteten Unternehmen auch weiterhin stark in die Entwicklung ihrer Software und des gesamten Eco Systems investieren werden und damit als Partner auch über längere Zeit geeignet sind. Gerade im Bereich System Management ist dies von durchaus hohem Interesse, da hier ein Systemwechsel zu vermeidbaren Kosten führt, die nicht nur durch die Software selbst, sondern auch z.b. durch Schulungen entstehen. Das Momentum eines Anbieters und einer Lösung ist neben der Strategie und Funktionalität der dritte Bereich, der über die zukünftige Entwicklung und die nachhaltige Weiterentwicklung einer Lösung entscheidet. Dabei ist sowohl das Wachstum der Partnerlandschaft als auch der Neukunden entscheidend. MobileIron ist auch in diesem Bereich am besten zu bewerten, da hier nicht nur massive Anstrengungen im Partnerumfeld unternommen werden, sondern diese auch durch ein deutliches Kundenwachstum belohnt werden. Größere Unternehmen haben in diesem Segment per se eine größere Hürde, da sie in der Regel ein existierendes Partner-Eco-System haben, das eher statisch ist. Umso positiver ist es zu sehen, dass SAP im Mobile-Umfeld nicht nur Kunden sondern auch neue Partner anziehen kann. Experton Group AG Seite 52

53 Mobile Device Management, Smartphones und Tabelts Strategie & Vision MobileIron Citrix AirWatch / VMware IBM Trend Micro Good Technology Absolut Software SAP Symantec Cortado Microsoft Novel Sophos McAfee OpenPeak Kaspersky Lab SOTI Tangoe Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% Abbildung 20: Mobile Device Management, Smartphones und Tablets Strategie & Vision Deutliche Unterschiede zeigen sich in der Bewertung der Awareness der einzelnen Anbieter. So ist MobileIron zwar einer der kleinsten Anbieter in diesem Benchmark, aber seine Produkte sind absolut führend, wenn es um die Kundenwahrnehmung geht. Der Abstand zu den folgenden Anbietern ist relativ groß, da nicht nur die Kenntnis des Anbieters, sondern auch seiner Lösungen, ebenso wie die Berücksichtigung bei Auswahlverfahren und Ausschreibungen erfasst wurden. Interessant ist, dass neben den anderen etablierten Mobile Device Management Spezialisten auch SAP zu den gut bewerteten Anbietern zählt. Hier zeigt sich deutlich, dass ein gutes Produkt, kombiniert mit einer klaren Strategie, auch zur Aufmerksamkeit bei den Anwendern führt. Experton Group AG Seite 53

54 Mobile Device Management, Smartphones und Tabelts Momentum MobileIron AirWatch / VMware Citrix Microsoft Trend Micro SAP Cortado Symantec IBM Good Technology Tangoe Sophos Novel OpenPeak Kaspersky Lab SOTI Absolut Software McAfee Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% Abbildung 21: Mobile Device Management, Smartphones und Tablets Momentum Mobile Device Management, Smartphones und Tabelts Awareness MobileIron AirWatch / VMware Good Technology Citrix IBM SAP Symantec Microsoft Absolut Software McAfee Tangoe Sophos Novel Trend Micro Cortado OpenPeak SOTI Kaspersky Lab Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Abbildung 22: Mobile Device Management, Smartphones und Tablets Awareness Experton Group AG Seite 54

55 5.3. Device Management Software für alle Endgeräte In diesem Abschnitt werden die auf dem deutschen Markt relevanten Mobile Device Management Softwarelösungen für alle Endgeräte bewertet Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Device Management Software für alle Endgeräte Im Bereich Mobile Device Management Software für alle Endgeräte wurden die folgenden 11 Anbieter berücksichtigt: Absolut Software Cortado FrontRange IBM LANDesk Matrix 42 Microsoft Novell Sophos Symantec Tangoe Anbieter Benchmark Mobile Device Management Software für alle Endgeräte Der Markt für Mobile Device Management Software, die für alle Enduser Devices eingesetzt werden kann, also für Smartphones, Tablets, Notebooks, aber auch Desktops mit den unterschiedlichsten Betriebssystemen wie Android, ios, Windows Phone, RIM OS, Symbian oder Windows Client in unterschiedlichsten Versionen, ist noch eher unreif. Die meisten klassischen System Management-Anbieter haben bislang diesen Markt nicht erkannt, und so verwundert es auch nicht, dass gerade einmal fünf Anbieter im Leader-Quadranten positioniert werden konnten. Dabei setzt sich Matrix42 deutlich von Microsoft und Novell ab und überzeugt durch die gelungene Integration von eigenen System Management-Lösungen für Standard-Endgeräte mit dem Mobile Device Management von Airwatch. Airwatch wurde seinerseits im Leader-Quadranten für Lösungen, die spezifisch auf Smartphones und Tablets zugeschnitten sind, positioniert. Experton Group AG Seite 55

56 Rising Star Abbildung 23: Anbieter Benchmark Mobile Device Management Software für alle Endgeräte Dies zeigt, dass nicht jeder System Management-Anbieter notwendigerweise eigene Mobile Device Management-Lösungen entwickeln muss. Die Integration von existierenden Lösungen entweder eigenen oder von Partnern in das eigene Framework halten jedoch die meisten Anwender für wichtig und attraktiv. Trotzdem ist die Hoffnung nicht allzu groß, dass sich diese Situation in den nächsten 12 Monaten fundamental ändern wird. Microsoft hat in den letzten 12 Monaten in diesem Marktsegment seine Position gut behauptet. In Q2/2014 stehen Updates an, die die Positionierung zusätzlich massiv verbessern könnten. Auch Novell positioniert sich in diesem Bereich gut und setzt ähnlich wie Microsoft auf Exchange Active Sync. Novell ist ebenso wie Microsoft in Lotus Notes Umgebungen nicht einsetzbar. FrontRange wurde in diesem Bereich als Rising Star ausgezeichnet, da die Lösung in den letzten 12 Monaten massiv verbessert wurde und gleichzeitig die Wettbewerbsstärke gestiegen ist. Sollte es FrontRange gelingen diese Entwicklungsgeschwindigkeit beizubehalten, werden sie im nächstjährigen Benchmark vermutlich im Leader Quadranten positioniert werden. Experton Group AG Seite 56

57 Ausgewählte Einzelkriterien Mobile Device Management Software-Anbieter für alle Endgeräte Im Bereich Strategie & Vision liegen erwartungsgemäß die beiden Unternehmen mit der längsten Erfahrung im System Management von Clients ganz vorne. Aber auch der relative Newcomer Cortado ein Unternehmen das seine Wurzeln im Printer Management hat kann hier vor so mancher Branchengröße punkten. Mobile Device Management, alle Enduser Devices Strategie & Vision Matrix 42 IBM Absolut Software Symantec FrontRange Novell Cortado Microsoft Sophos LANDesk Tangoe 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% Quelle: Experton Group AG, März 2014 Abbildung 24: Mobile Device Management, alle Enduser Devices Strategie & Vision Nach der Bewertung des Zuwachses an Lizenzverträgen, des Partner-Netzwerks, des Unternehmenswachstums und der Gewinnung von Kunden, die die Mobile Device Management- Lösung als Software-as-a-Service nutzen, könnten alle beobachteten Anbieter ihr Potential noch stärker ausschöpfen. LANDesk ist das Unternehmen, das vor Matrix 42 und FrontRange hier das größte Momentum entwickeln konnte, ebenfalls aber noch auf hohem Niveau. Experton Group AG Seite 57

58 Mobile Device Management, alle Enduser Devices Momentum LANDesk Matrix 42 FrontRange Microsoft Cortado Novell Symantec IBM Absolut Software Sophos Tangoe 0% 5% 10% 15% 20% 25% 30% 35% 40% Quelle: Experton Group AG, März 2014 Abbildung 25: Mobile Device Management, alle Enduser Devices Momentum Mobile Device Management, alle Enduser Devices Awareness IBM Matrix 42 Microsoft LANDesk Novell Symantec Absolut Software Sophos Cortado Tangoe FrontRange 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% Quelle: Experton Group AG, März 2014 Abbildung 26: Mobile Device Management, alle Enduser Devices Awareness Experton Group AG Seite 58

59 6. Anbieter für Mobile Application Management Software In den letzten 12 bis 18 Monaten wurden Smartphones und Tablets nicht nur an Mail- bzw. PIM- Systeme angebunden, sondern auch mit zahlreichen Apps ausgestattet. Der Wunsch dies zentral steuern zu können, hat viele Mobile Device Management Software Anbieter, auch um sich besser differenzieren zu können, veranlasst, entsprechende Funktionalitäten in ihre Mobile Device Management Lösungen zu integrieren. Die interessantesten Features in diesem Bereich sind: Verteilung interner Apps Verteilung von Apps aus Volumenlizenzen und deren Rücknahme wenn ein Mitarbeiter die App nicht mehr benötigt. Verteilung von Standard Apps Derzeit gibt es keine Anbieter, die sich ausschließlich auf Mobile Application Management fokussieren. Dies wäre auch nicht wirklich zielführend. Mobile Application Management ist vielmehr integraler Bestandteil von Mobile Device Management Lösungen. Anwender, für die Device Management im Vordergrund steht, sollten deshalb bei der Auswahl entsprechender Lösungen stärker die Bewertungen aus Kapitel 5 gewichten. Anwender, für die Application Management ebenfalls wichtig ist, sollten die Bewertungen in diesem Kapitel stärker gewichten Bewertungskriterien für Mobile Application Management Software Die Bewertungskriterien für Mobile Application Management Software unterscheidet sich nur leicht von denen im Bereich Mobile Device Management (vgl. Absatz 5.1). Neben den Features im Bereich Mobile Device Management, die hier ebenfalls wichtig sind, stehen natürlich die Features rund um das Application Management im Vordergrund. Auch das Thema Marktkonsolidierung ist hier präsent und muss bei der konkreten Anbieterauswahl berücksichtigt werden, ebenso die Strategie & Vision des Anbieters, seine Roadmap und sein Wachstum im Hinblick auf Umsatz, Partner und da insbesondere auf Implementierungspartner. Experton Group AG Seite 59

60 6.2. Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Application Management Software Im Bereich Mobile Device Management Software für Smartphones und Tablets wurden die folgenden 15 Anbieter berücksichtigt: AirWatch / VMware Citrix Cortado FrontRange Good Technology IBM LANDesk McAfee Microsoft MobileIron SAP Sophos SOTI Symantec Tangoe Experton Group AG Seite 60

61 6.3. Anbieter Benchmark Mobile Application Management Software Das Benchmark Ergebnis im Bereich Mobile Application Management Software unterschiedet sich nur bei wenigen Unternehmen von dem bei Mobile Device Management. Die vier Anbieter MobileIron, Trend Micro, AirWatch/ VMware und Citrix führen die Bewertung an. Größere Unterschiede zeigen sich vor allem bei Microsoft und SAP. Hier sind die Mobile Application Management Fähigkeiten besser als die im Mobile Device Management Bereich, was zu einer höheren Bewertung der Portfolio Attraktivität führt. Die Wettbewerbsstärke ist praktisch gleich wie bei Mobile Device Management. FrontRange wurde in diesem Bereich als Rising Star ausgezeichnet, da die Lösung in den letzten 12 Monaten massiv verbessert wurde und gleichzeitig die Wettbewerbsstärke gestiegen ist Rising Star Abbildung 27: Anbieter Benchmark Mobile Application Management Software Experton Group AG Seite 61

62 6.4. Ausgewählte Einzelkriterien Mobile Application Management Softwareanbieter Im Bereich der Strategie & Vision liegen erwartungsgemäß die etablierten Mobile Device Management Anbieter vorn. Auch SAP, Symantec und Cortado können mit einer genauen und nachvollziehbaren Strategie punkten. Für Anwender bedeutet dies, dass die hier gut bewerteten Unternehmen auch weiterhin stark in die Entwicklung ihrer Software und des gesamten Eco- Systems investieren werden. Mobile Application Management Strategie & Vision MobileIron Citrix AirWatch / VMware IBM Trend Micro FrontRange Good Technology SAP Cortado LANDesk Symantec Microsoft Sophos McAfee SOTI Tangoe Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% Abbildung 28: Mobile Application Management Strategie & Vision Das Momentum eines Anbieters und einer Lösung ist neben der Strategie und Funktionalität der dritte Bereich, der über die zukünftige Entwicklung und die nachhaltige Weiterentwicklung einer Lösung entscheidet. Dabei ist sowohl das Wachstum der Partnerlandschaft als auch der Neukunden entscheidend. MobileIron ist auch in diesem Bereich am besten zu bewerten, da hier nicht nur massive Anstrengungen im Partnerumfeld unternommen werden, sondern diese auch durch ein deutliches Kundenwachstum belohnt werden. Größere Unternehmen haben in diesem Segment per se eine größere Hürde, da sie in der Regel ein existierendes Partner-Eco-System haben, das eher statisch ist. Umso positiver ist es zu sehen, dass SAP im Mobile-Umfeld nicht nur Kunden sondern auch neue Partner anziehen kann. Experton Group AG Seite 62

63 Mobile Application Management Momentum MobilIron AirWatch / VMware Microsoft Citrix SAP Trend Micro Frontrange Cortado LANDesk IBM Good Technology Symantec Tangoe Sophos SOTI McAfee 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% Quelle: Experton Group AG, März 2014 Abbildung 29: Mobile Application Management Momentum Deutliche Unterschiede zeigen sich in der Bewertung der Awareness der einzelnen Anbieter. So ist MobileIron zwar einer der kleinsten Anbieter in diesem Benchmark, aber seine Produkte sind absolut führend, wenn es um die Kundenwahrnehmung geht. Der Abstand zu den folgenden Anbietern ist relativ groß, da nicht nur die Kenntnis des Anbieters, sondern auch seiner Lösungen, ebenso wie die Berücksichtigung bei Auswahlverfahren und Ausschreibungen erfasst wurden. Interessant ist, dass neben den anderen etablierten Mobile Device Management Spezialisten auch SAP zu den gut bewerteten Anbietern zählt. Hier zeigt sich deutlich, dass ein gutes Produkt, kombiniert mit einer klaren Strategie, auch zur Aufmerksamkeit bei den Anwendern führt. Experton Group AG Seite 63

64 Mobile Application Management Awareness MobilIron AirWatch / VMware Good Technology Citrix IBM SAP Symantec Microsoft Frontrange LANDesk Tangoe McAfee Sophos Trend Micro Cortado SOTI 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Quelle: Experton Group AG, März 2014 Abbildung 30: Mobile Application Management Awareness Experton Group AG Seite 64

65 7. Anbieter für Mobile Information Management Software Das Thema Mobile Information Management wird in vielen Unternehmen nach wie vor heiß diskutiert. Dass mobile Geräte in vernünftigem Umfang gemanaged werden müssen (MDM), das die Sicherheit gewährleistet sein muss (Mobile Security) und das Apps verfügbar sein müssen, um auf entsprechende BackOffice-Systeme zugreifen zu können, ist bei vielen Unternehmen adressiert. Beim Zugriff auf Dokumente oder andere Daten ist das Bild oft noch weniger klar. Einerseits werden kostenfreie Cloud-Lösungen von vielen Sicherheitsbeauftragten verboten, andererseits werden aber auch keine Alternativen angeboten, um entsprechende Informationen sicher auf entsprechende mobile Endgeräte zu kopieren bzw. zu synchronisieren. Im Wesentlichen lassen sich zwei Lösungsansätze unterscheiden: Filesharing: Hier werden Dokumente und andere Files, die der Anwender in einem Verzeichnis abgelegt hat, auf ein mobiles Endgerät synchronisiert und dort sicher abgelegt, sofern der Mitarbeiter dies möchte und darf (Rechtevergabe). Enterprise Content Management: Hier werden die abgelegten Dokumente im Einklang mit den Zugriffsrechten mobil zugreifbar gemacht und im Falle einer Synchronisierung sicher gespeichert. In beiden Teilbereichen werden die entsprechenden Anbieter in diesem Kapitel bewertet Mobile Information Management Software auf FileSharing Basis Bewertungskriterien für Mobile Information Management Software auf FileSharing Basis Von entscheidender Bedeutung ist aus Anwendersicht, das die Möglichkeit besteht, die Lösung sowohl als Cloud-Lösung wie auch idealerweise on Premise nutzen zu können. Noch ist, insbesondere im Mittelstand, der Wunsch nach on Premise Lösungen weit verbreitet und wenn Cloud-Lösungen überhaupt in die engere Wahl kommen sollen, muss zumindest sichergestellt werden, dass die entsprechenden Rechenzentren in der EU oder besser noch in Deutschland beheimatet sind. Ebenfalls wichtig ist die Verfügbarkeit einer App für die unterschiedlichen Betriebssystemvarianten, die es ermöglicht auf Dokumente zuzugreifen, diese sicher zu speichern und sicher weiter zu nutzen. Den Zugriffs- und Nutzungsrechten kommt hier eine ebenso große Bedeutung zu, wie der Offline-Verfügbarkeit ausgewählter Dokumente. Experton Group AG Seite 65

66 Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Information Management Software auf FileSharing Basis Im Bereich Mobile Information Management Software auf FileSharing Basis wurden die folgenden 20 Anbieter berücksichtigt: Accellion AirWatch/VMware Alfresco Apple Arconis Box Citrix Cortado Dropbox Egnyte EMC Good Technology Google Hightail IBM Microsoft NetApp Novell Trend Micro Salesforce.com Experton Group AG Seite 66

67 Anbieter Benchmark Mobile Information Management Software auf FileSharing Basis Von den 20 bewerteten Mobile Information Management Software auf Filesharing Basis Anbietern wurden 12 im Leader Quadranten positioniert. Interessant ist, dass sich auch weniger wettbewerbsstarke Anbieter bei der Portfolio Attraktivität gut behaupten können. Abbildung 31: Anbieter Benchmark Mobile Information Management Software auf FileSharing Basis IBM und Microsoft können sich leicht von ihren Wettbewerbern absetzen. IBM positioniert sich in diesem Segment insbesondere über Social Collaboration, Connections wird von Anwendern aber auch für klassisches Filesharing eingesetzt. Microsoft bietet mit OneDrive Pro, bzw. Sharepoint (Online) einen ausgereiften Stack auf Basis langjähriger Erfahrung im Content Management auf Mittelstands- und Enterprise-Niveau. Leider fehlt hier die on Premise Verfügbarkeit. AirWatch/VMware, Citrix, Trend Micro und Acronis unterscheiden sich nur unmerklich. Cortado fällt, was die Wettbewerbsstärke betrifft, leicht hinter dieser Gruppe zurück. Experton Group AG Seite 67

68 Box profitiert im Hinblick auf die Wettbewerbsstärke recht stark von einer Partnerschaft mit der Deutschen Telekom. NetApp und EMC bieten hier ebenfalls solide Lösungen für Kunden ihrer Storagelösungen an Ausgewählte Einzelkriterien Mobile Information Management Softwareanbieter auf FileSharing Basis Im Hinblick auf die Strategie & Vision der einzelnen Anbieter zeigt sich eine Dreiteilung. IBM und Google haben eine klare Vision und eine nachvollziehbare Strategie. Das Mittelfeld zwischen Apple und Box hat eine ganz gute Vorstellung davon, wohin sich das Angebot in diesem Bereich entwickeln soll, die Ansätze sind aber eher einseitig. Die übrigen Anbieter haben zum Teil gute Lösungen, aber noch keine ausgeprägte längerfristige Strategie. Mobile Information Management, auf Filesharing basierend Strategie & Vision IBM Google Apple Microsoft AirWatch / VMware Cortado Citrix Trend Micro Arconis Alfresco Hightail Accellion Box EMC Salesforce.com NetApp Novell Good Technology Egnyte Dropbox Quelle: Experton Group AG, März % 20% 40% 60% 80% 100% Abbildung 32: Mobile Information Management, auf Filesharing basierend Strategie & Vision Im Hinblick auf das Momentum im Markt überrascht Trend Micro. Der ursprüngliche Security Anbieter hat in den letzten 12 Monaten sein Portfolio massiv ausgeweitet und deckt heute weite Bereiche im Mobility Umfeld qualitativ hochwertig ab. Aber auch die übrigen gut bewerteten Anbieter erfahren vom Markt, in Form von neuen Kunden und Partnern, positives Feedback. Im Bereich Awareness liegt Microsoft ähnlich wie Dropbox nicht zuletzt aufgrund seines kostenfreien Privatkundenangebots ganz vorn. Aber auch die Lösungen von EMC, NetApp, IBM und Good Technology sind weiten Teilen den Unternehmen im B2B-Umfeld bekannt. Experton Group AG Seite 68

69 Mobile Information Management, auf Filesharing basierend Momentum Trend Micro Microsoft Salesforce.com AirWatch / VMware Google IBM Egnyte Dropbox Cortado Citrix Apple Arconis Accellion Alfresco Hightail Box EMC NetApp Novell Good Technology Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% Abbildung 33: Mobile Information Management, auf Filesharing basierend Momentum Mobile Information Management, auf Filesharing basierend Awareness Microsoft Dropbox EMC NetApp IBM Good Technology AirWatch / VMware Citrix Arconis Google Alfresco Apple Cortado Box Egnyte Hightail Accellion Salesforce.com Novell Trend Micro Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Abbildung 34: Mobile Information Management, auf Filesharing basierend Awareness Experton Group AG Seite 69

70 7.2. Mobile Information Management Software auf Enterprise Content Management Basis Bewertungskriterien für Mobile Information Management Software auf Enterprise Content Management Basis Wichtig ist die Verfügbarkeit einer App für die unterschiedlichen Betriebssystemvarianten, die es ermöglicht auf Dokumente zuzugreifen, diese sicher zu speichern und sicher weiter zu nutzen. Den Zugriffs- und Nutzungsrechten kommt hier eine ebenso große Bedeutung zu, wie der Offline- Verfügbarkeit ausgewählter Dokumente. Das die Anbieter über eine nachvollziehbare Strategie verfügen sollten und im Markt erfolgreich agieren müssen, liegt auf der Hand. Von vielen Anwendern gewünscht ist eine Lösung, die ggf. auf mehrere parallel laufende Enterprise Content Management Systeme zugreifen kann und so für den Anwender transparent die Dokumente bereitstellt Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Information Management Software auf Enterprise Content Management Basis Im Bereich Mobile Device Management Software für Smartphones und Tablets wurden die folgenden 10 Anbieter berücksichtigt: Alfresco EMC Hyland Software IBM Laserfiche M-Files Microsoft OpenText Oracle Saperion Experton Group AG Seite 70

71 Anbieter Benchmark Mobile Information Management Software auf Enterprise Content Management Basis Von den 10 bewerteten Anbietern in diesem Umfeld, wurden 6 im Leader Quadranten positioniert. Geradezu selbstverständlich konnten sich die 4 großen Enterprise Content Management Anbieter IBM, Microsoft, OpenText und EMC vom Wettbewerb absetzen. Aber auch Hyland Software und Alfresco konnten sich gut behaupten. Es zeigt sich, dass die Integration von mobilen Endgeräten zumindest für die im Leader Quadranten positionierten Anbieter keine große Herausforderung darstellt und entsprechend die Anwender hier vor keinen unlösbaren Herausforderungen stehen, wenn es gilt, eine entsprechende Lösung für ein existierendes Enterprise Content Management System zu implementieren. Abbildung 35: Anbieter Benchmark Mobile Information Management Software auf Enterprise Content Management Basis Experton Group AG Seite 71

72 Ausgewählte Einzelkriterien Mobile Information Management Softwareanbieter auf Enterprise Content Management Basis Aus Sicht der Strategie & Vision sind die beiden Anbieter IBM und Microsoft deutlich vor den Mitbewerbern zu bewerten. Sie haben eine klare Vorstellung davon, wie sich Lösungen und Märkte weiter entwickeln werden und wie sie sich zukünftig aufstellen wollen. Bei den übrigen Anbietern ist dies noch eher wage bzw. nicht völlig nachvollziehbar kommuniziert. Mobile Information Management, auf Enterprise Content Management basierend Strategie & Vision IBM Microsoft Alfresco OpenText Hyland Software EMC Oracle Saperion Laserfiche M-Files Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% Abbildung 36: Mobile Information Management, auf Enterprise Content Management basierend Strategie & Vision Ein sehr ähnliches Bild zeigt sich im Bereich Momentum. Hier liegt Microsoft allerdings vor IBM, was nicht zuletzt mit der engen Verzahnung zwischen SharePoint, Office und OneDrive zusammenhängt. Die Anwender honorieren offensichtlich die Anstrengungen beider Anbieter mit einer wachsenden Anzahl von Projekten. Das Partnernetzwerk ist bei beiden Unternehmen hervorragend. Im Segment Awareness übernehmen wiederum die vier großen Enterprise Content Management Anbieter die Führungsrolle. Microsoft, EMC, OpenText und IBM liegen hier klar vor den Wettbewerbern. Mit anderen Worten die Anwender gehen davon aus, dass ein Enterprise Content Management Anbieter heute auch in der Lage ist mobile Endgeräte zu integrieren und Dokumente dort sicher zu speichern bzw. im Rahmen der Zugriffs- und Nutzungsrechte zugänglich zu machen. Experton Group AG Seite 72

73 Mobile Information Management, auf Enterprise Content Management basierend Momentum Microsoft IBM OpenText Hyland Software EMC Oracle Alfresco Laserfiche Saperion M-Files Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% Abbildung 37: Mobile Information Management, auf Enterprise Content Management basierend Momentum Mobile Information Management, auf Enterprise Content Management basierend Awareness Microsoft EMC OpenText IBM Hyland Software Oracle M-Files Alfresco Laserfiche Saperion Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% Abbildung 38: Mobile Information Management, auf Enterprise Content Management basierend Awareness Experton Group AG Seite 73

74 8. Anbieter im Bereich Mobile Security Suites Smartphones und Tablets erlangen eine zunehmend wichtige Bedeutung als betriebliche mobile Endgeräte und laufen Notebooks und Netbooks den Rang ab. Dementsprechend hoch ist der Bedarf an professionellen Mobile Securiy Suites für den Business-Bereich auf Basis der mobilen Betriebssysteme Android OS, Apple ios, BlackBerry OS, Windows Phone OS und Windows OS. Nicht alle Anbieter im Bereich Mobile Security haben auf diese Entwicklung reagiert. Verschiedene Anbieter verharren im Consumer-Bereich und bieten keine Business-Lösungen für Smartphones und Tablets an. Andere definieren ihre mobilen Sicherheitslösungen so, dass sie lediglich Produkte für Notebooks im Angebot haben. Für Unternehmen bedeutet dies: Abhängig vom Anbieter ist es nicht möglich, alle Endgeräte aus einer Hand sichern zu lassen, da professionelle Smartphone- und Tablet-Lösungen fehlen. Betriebliche Anwender sollten informiert werden, dass sich bestimmte Mobile Security Suites nur an Consumer wenden, für die betriebliche Nutzung deshalb entweder wichtige Funktionen vermissen lassen oder aber aus lizenzrechtlichen Gründen nicht zu betrieblichen Zwecken eingesetzt werden dürfen. Im Mobile Enterprise Vendor Benchmark 2014 wurden ausschließlich solche Mobile Security Suites betrachtet, die sich an den Business-User richten. Der Anspruch bei der Bewertung war dabei, dass professionelle Lösungen die in Kapitel 2 dieser Studie betrachteten Risiken möglichst umfassend abdecken oder zumindest durch Zusatzlösungen einfach ergänzt werden können. Dem Nutzer muss zudem klar werden, gegen welche Risiken ein Schutz besteht und welche Gefahren nicht adressiert werden. Die folgende Bewertung ist als Ergänzung zu renommierten Anti-Viren-Tests für Tablets und Smartphones zu verstehen und trifft keine eigene Aussage über die Qualität der Malware- Erkennung. Hierfür wird auf die Untersuchungen führender Prüfinstitute verwiesen Bewertungskriterien für Mobile Security Suites Die Analyse betrachtet wie zuvor ausgeführt nicht die Güte der Malware-Erkennung oder die Zahl der False Positives (Falschmeldungen). Stattdessen wurde ein Fokus auf die Vollständigkeit und Integration der Funktionen zur Bekämpfung mobiler Risiken, die Supportleistungen, die Partnerlandschaft, den Vertriebsweg und Bestellprozess, die Unterstützung verschiedener Betriebssysteme, die Stimmigkeit des Marketings und den Schulungsbedarf sowie entsprechende Schulungsmöglichkeiten gelegt. Experton Group AG Seite 74

75 8.2. Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Security Suites Die vorliegende Analyse betrachtet die Mobile Security Suites von Bitdefender Doctor Web ESET F-Secure G Data Ikarus Kaspersky Lookout McAfee Sophos Symantec Trend Micro Im Vergleich zu IT-Sicherheitslösungen, die sich an betriebliche Nutzer von Desktop-Computern oder Notebooks richten, ist die Zahl der Anbieter überschaubar. Dies korrespondiert mit der zuvor gemachten Aussage, dass es verschiedene Security-Anbieter bisher unterlassen haben, eigene Business-Lösungen für Tablets und Smartphones auf den Markt zu bringen. Untersucht wurden die folgenden Mobile Security Suites in der jeweils im Dezember 2013 aktuellen Version: Bitdefender Security for Mobile Devices Dr. Web Mobile Security Suite ESET Mobile Security F-Secure Mobile Security for Business G Data EndpointProtection Business (Mobile Funktionen) Ikarus mobile.security Kaspersky Mobile Security Lookout Mobile Security McAfee VirusScan Mobile / McAfee Enterprise Mobility Management (McAfee EMM) Sophos Mobile Control / Mobile Security für Android Symantec Mobile Security / Symantec Mobile Management Suite Trend Micro Mobile Security Experton Group AG Seite 75

76 8.3. Anbieter Benchmark Mobile Security Suites Im Leader Quadranten konnten sich 8 der untersuchten 12 Anbieter für Mobile Security Suites platzieren, ein Anbieter wurde als Rising Star eingestuft. Trotz der relativ großen Anzahl an Leader-Bewertungen gibt es zum Teil deutliche Unterschiede in der Portfolio-Attraktivität und der Wettbewerbsstärke. Rising Star Abbildung 39: Anbieter Benchmark Mobile Security Suites Als Leader für Mobile Security Suites wurden Trend Micro, McAfee und Symantec identifiziert, gefolgt von Sophos, Kaspersky, F-Secure, G Data und Lookout. Bitdefender und Eset gehören zu den Product Challengern, wobei sich Bitdefender als Rising Star qualifizieren konnte. Die führenden Leader im Quadranten der Mobile Security Suites Trend Micro, McAfee und Symantec überzeugen durch eine große Funktionsbreite, eine umfassende Strategie der mobilen Sicherheit sowie einen anwenderorientierten Support. Ebenso eine weitreichende Vernetzung mit dem Channel und ihrer Partnerlandschaft sowie eine Abdeckung zahlreicher mobiler Betriebssysteme, die den Unternehmen die Gewissheit geben, auf Anwenderwünsche hinsichtlich der Geräte und Betriebssysteme eingehen zu können, ohne zu anderen Sicherheitslösungen greifen zu müssen. Experton Group AG Seite 76

77 Sophos, Kaspersky, F-Secure, G Data und Lookout wurden ebenfalls als Leader eingestuft. Sie zeigen überdurchschnittliche Reife in den Sicherheitsfunktionen, haben allerdings noch Potenzial in verschiedenen Bereichen, aber auch besondere Stärken, die in den nachfolgenden Betrachtungen bestimmter Einzelkategorien sichtbar werden. Bitdefender wurde als Rising Star identifiziert, der sich in naher Zukunft in den Leader-Quadranten vorarbeiten kann. Dabei sollte insbesondere im Bereich der angebotenen Security-Funktionen und bei der Unterstützung mobiler Plattformen angesetzt werden Ausgewählte Einzelkriterien bei Mobile Security Suites Die drei führenden Leader Trend Micro, McAfee und Symantec zeigen ihre Stärke insbesondere in der hohen Vollständigkeit der Funktionen, um den verschiedenen mobilen Risiken zu begegnen. Symantec konnte bei der Funktionstiefe noch einen kleinen Vorsprung erzielen. Bei der Betrachtung des Produktportfolios zeigten aus der Gruppe der weiteren Leader Kaspersky, Sophos und F-Secure ihre besonderen Stärken, wobei die Unterschiede in dieser Research- Kategorie weniger groß waren. Neben McAfee und Kaspersky überzeugte Eset mit seiner Channel- und Partner-Strategie. Die weiteren Leader Sophos, Lookout und Trend Micro folgen in relativ kurzem Abstand. Bei allen Leadern ist jedoch weiteres Potenzial im Partnervertrieb und Channel erkennbar. Deutlich sind die Unterschiede bei der Unterstützung der verschiedenen mobilen Hardware- Plattformen, die Sophos, McAfee und Trend Micro am besten umgesetzt haben. Lookout, das sich am Rand vom Leader-Quadranten hin zum Product Challenger platzieren konnte, zeigt eine große Marketingstärke, sollte jedoch in Bereichen wie der Hardware-Unterstützung und der Portfolio- Breite aufholen. Experton Group AG Seite 77

78 Mobile Security Suites Anbieter - Functionality Symantec Trend Micro Mc Afee Sophos G Data Kapsersky F-Secure Lookout Eset Bitdefender Doctor Web Ikarus 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Quelle: Experton Group AG, März 2014 Abbildung 40: Mobile Security Anbieter Functionality Mobile Security Suites Anbieter - Portfolio Kapsersky Sophos F-Secure Trend Micro Mc Afee Symantec Bitdefender G Data Eset Lookout Ikarus Doctor Web 0% 5% 10% 15% 20% 25% 30% 35% 40% 45% 50% Quelle: Experton Group AG, März 2014 Abbildung 41: Mobile Security Anbieter Portfolio Experton Group AG Seite 78

79 Mobile Security Suites Anbieter Channel, Partner Mc Afee Kaspersky Eset Sophos Lookout Trend Micro G Data Bitdefender Symantec F-Secure Doctor Web Ikarus 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% Quelle: Experton Group AG, März 2014 Abbildung 42: Mobile Security Anbieter Channel, Partner Mobile Security Suites Anbieter Hardware Support Sophos Mc Afee Trend Micro Symantec Kaspersky Bitdefender Lookout Eset F-Secure G Data Doctor Web Ikarus 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Quelle: Experton Group AG, März 2014 Abbildung 43: Mobile Security Anbieter Hardware Support Experton Group AG Seite 79

80 Mobile Security Suites Anbieter Marketing Lookout F-Secure Eset Symantec Kaspersky G Data Sophos Bitdefender Mc Afee Trend Micro Doctor Web Ikarus 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% Quelle: Experton Group AG, März 2014 Abbildung 44: Mobile Security Anbieter Marketing Experton Group AG Seite 80

81 9. Anbieter im Bereich Client-Virtualisierungssoftware Die Bereitstellung des Desktops, unabhängig vom Endgerät an jedem Ort, ist ein zentrales Mobility-Feature in der professionellen Nutzung. In der Praxis zeigt sich, dass beide klassischen Ansätze Server Based Computing (SBC / Terminal-Lösungen) und Virtual Desktop Infrastructure (VDI) im Unternehmen und auf dem Firmengelände auf Standardgeräten einwandfrei funktionieren. Im Fall von echter Mobilität aber ist aufgrund der immer noch schlechten Netzabdeckung außerhalb von Ballungszentren mit Einschränkungen zu rechnen. Hinzu kommt, dass eine klassische Windows-Anwendung auf einem Tablet zwar nutzbar ist, aber sicher nicht auf einem Smartphone. Die abweichende Haptik dürfte in den seltensten Fällen zu einer hohen Anwenderzufriedenheit führen. Für echte mobile Einsatzszenarien kommt Client-Virtualisierung also nur in ganz spezifischen Bereichen zum Tragen. In anderen Bereichen kommen Anwender um Apps oder den Webbrowser als Frontend für angepasste Benutzeroberflächen nicht umhin Bewertete Unternehmen im Bereich Client-Virtualisierungssoftware Im Bereich Mobile Device Management Software für Smartphones und Tablets wurden die folgenden 7 Anbieter berücksichtigt: AppSense Citrix Dell Microsoft Red Hat Res Software VMware 9.2. Bewertungskriterien für Client-Virtualisierungssoftware Aus Anwendersicht sind bei der Beurteilung der Attraktivität des Portfolios die Strategie & Vision, Agilität, Dynamik und das eigentliche Portfolio am wichtigsten. Es folgen gleichrangig die Technologie und Funktionalität. Die Wettbewerbsstärke, zwar ein wesentlicher Bewertungsbereich, ist für Anwender jedoch eher von sekundärem Interesse. Hier spielt das Produkt an sich die weitaus größte Rolle. Experton Group AG Seite 81

82 9.3. Anbieter Benchmark Client-Virtualisierungssoftware Von den auf dem deutschen Markt aktiven Anbietern gelang es Citrix, VMware, AppSense und Microsoft, sich im Leader-Quadranten zu positionieren. Wichtig für die Attraktivität des Produktprogramms und die Stärke im Wettbewerb ist das den Marktbedürfnissen entsprechende Portfolio. Server Based Computing war und ist das interessanteste Thema aus Anwendersicht und entsprechend stark sind Citrix und Microsoft positioniert. Darüber hinaus erwirbt Citrix seine starke Position hinsichtlich der Portfolio-Attraktivität auch durch die strategische Aufstellung im Wettbewerb. Da der VDI-Markt 2013 etwas stärker zu wachsen beginnt und damit das Angebot in diesem Bereich wichtiger wird, konnte sich VMware im Vergleich zum Vorjahr etwas verbessern und zu Citrix beinahe aufschließen. Abbildung 45: Anbieter Benchmark Client-Virtualisierungssoftware Die Anwender attestieren den Client-Virtualisierungslösungen von VMware eine hohe Leistungsfähigkeit, was sich neben weiteren Faktoren positiv auf die Bewertung der Wettbewerbsstärke des Unternehmens auswirkt. Insbesondere die IT-Abteilungen sind äußerst zufrieden mit dem Produkt. Experton Group AG Seite 82

83 AppSense kann besonders mit seinem Portfolio punkten, das auf Citrix, VMware und Microsoft aufsetzt und damit von einer Client-Virtualisierung zu einer User-Virtualisierung führt, bei der das aktuell verwendete Endgerät letztlich bedeutungslos wird. Aber nicht nur mit der aktuellen Produktpalette setzt sich AppSense positiv ab, sondern auch mit seiner überdurchschnittlich kompletten Roadmap, die aktuellen und zukünftigen Kunden die Planung erleichtert. Microsoft deckt mit dem in Windows Server und Windows 8 integrierten Hyper-V ein breites Portfolio für Managed Client Virtual Machines, Application Streaming, Server Based Computing und VDI ab Ausgewählte Einzelkriterien für Client-Virtualisierungssoftware Die führende Position von Citrix spiegelt sich auch in den einzelnen Bewertungskriterien wider: Der Anbieter kann hinsichtlich Strategie & Vision, Momentum und Awareness eine Top-Position vorweisen. AppSense profiliert sich, wie bereits oben beschrieben, hinsichtlich des Portfolios sowie auch in punkto Technologie (jeweils vor Citrix und VMware). Mit Blick auf die Integrationspartner kann sich Microsoft an die Spitze (jeweils vor Citrix und VMware) setzen. Hinsichtlich der Kundenzufriedenheit grenzen sich die vier führenden Unternehmen kaum voneinander ab. Noch weniger ist die Funktionalität in diesem Markt ein Differenzierungskriterium; bis auf Red Hat weicht die Leistung der Anbieter nicht sehr stark voneinander ab. Client Virtualisierungssoftware Strategie & Vision Citrix VMware AppSense Res Software Microsoft QuestSoftware (Dell) Red Hat Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% Abbildung 46: Client Virtualisierungssoftware Strategie & Vision Experton Group AG Seite 83

84 Client Virtualisierungssoftware Momentum Citrix Microsoft AppSense Res Software VMware Red Hat QuestSoftware (Dell) Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% Abbildung 47: Client Virtualisierungssoftware Momentum Client Virtualisierungssoftware Awareness Citrix VMware Microsoft QuestSoftware (Dell) Red Hat AppSense Res Software Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% Abbildung 48: Client Virtualisierungssoftware Awareness Experton Group AG Seite 84

85 10. Dienstleister für Mobile Device Management Services In Unternehmen aller Größenordnungen wächst der Zugriff auf Unternehmensdaten via Smartphones und Tablets, wobei Geräte von allen Anbietern genutzt werden. Verstärkt wird dieser Trend durch die zunehmende Akzeptanz des ByoD bzw. CyoD-Konzepts (Bring your own Device bzw. Choose your own Device) bei Smartphones und teilweise auch Tablets. Der mobile Zugriff auf die Unternehmensdaten fördert auf der einen Seite die Flexibilität, Mobilität und Unabhängigkeit der Mitarbeiter und Prozesse und damit auch des gesamten Unternehmens, andererseits wachsen damit die Anforderungen an Bereitstellung, Management und Sicherheit der Unternehmens-IT. Dies wird dadurch verstärkt, dass die neuen mobilen Endgeräte in den wenigsten Fällen von der IT-Abteilung des Unternehmens zentral gesteuert, im Unternehmen Einzug halten (siehe Kapitel 2). Die Herausforderung besteht hier vor allem in der Vielfalt der Endgeräte. Insbesondere in mittelständischen Unternehmen fehlen für den internen Betrieb bzw. Einsatz entsprechender Mobile Device Management-Softwarelösungen häufig die entsprechenden Ressourcen (personell und monetär), und so werden externe Dienstleister als Alternative gegenüber dem eigenen Ressourcenaufbau in Erwägung gezogen. Die immer breiter werdende Palette von Geräten, Betriebssystemversionen und Standards sowie die Komplexität bei der Implementierung mobiler Services lassen mittelständische Unternehmen leicht an ihre Grenzen stoßen. Gleichzeitig steigt der Druck durch die Nutzer, die auf eine Konvergenz in der Funktionalität ihrer Endgeräte drängen. Hinzu kommt, dass der Wettbewerbs- oder Kostenvorteil, diese Management-Aufgabe intern zu erbringen, eher gering ist und schon deshalb an einen Dienstleister ausgelagert werden sollte. Auch Unternehmen, die bislang den administrativen Support und das Gerätemanagement für Standardgeräte, wie PCs oder Laptops eigenständig bestreiten konnten, können bei Mobile Device Management vom Support durch Dienstleister profitieren. Die kommenden Jahre werden dadurch geprägt sein, dass neben neuen Endgeräten an unterschiedlichsten Stellen insbesondere auch neue Arbeitsplatzkonzepte eingeführt werden, die nicht nur eine neue Art von Endgerät unterstützen, sondern auch die Art und Weise der Zusammenarbeit verändern Bewertungskriterien für Mobile Device Management Services Für Anwender von besonderer Bedeutung bei der Portfolio-Attraktivität von Mobile Device Management Services sind neben der verwendeten Basis-Technologie und dem angebotenen Portfolio, insbesondere die Strategie & Vision des Anbieters, da der Markt relativ dynamisch ist und ein Anbieter durch falsche Strategieentscheidungen sehr schnell den Anschluss verlieren kann. Experton Group AG Seite 85

86 10.2. Dienstleister für Mobile Device Management Services im Mittelstand Die Anforderungen der Anwender im Mittelstand unterscheiden sich nur graduell von denen im gehobenen Mittelstand, jedoch sind die Nutzerzahlen nicht nur absolut sondern auch relativ gesehen niedriger als bei größeren Unternehmen. Dies liegt einerseits an einer deutlich höheren Kostensensitivität, andererseits an der Unternehmensstruktur. Entsprechend gibt es nur wenige Anbieter, die sowohl im Mittelstand als auch im gehobenen Mittelstand und bei Large Accounts aktiv sind. In diesem Abschnitt werden die auf dem deutschen Markt aktiven Mobile Device Management Service-Anbieter bewertet Bewertete Dienstleister im Bereich Mobile Device Management Services im Mittelstand Im Bereich Mobile Device Management Services im Mittelstand wurden die folgenden Anbieter berücksichtigt: Bechtle Cancom Computacenter Deutsche Telekom Freudenberg IT Seven Principles Telefonica Neben den klassischen IT-Dienstleistern spielen hier vor allem IT-Unternehmen mit einer starken Dienstleistungsorganisation eine wichtige Rolle. Die Dienstleister erhalten im Bereich Mobile Device Management Konkurrenz aus den Reihen der Telekommunikationsanbieter, die hinsichtlich der Plattformen (IT und Netze), der unterstützten Endgeräte, des Applikationssupports und der Helpdesks Stärken vorweisen können. Nicht bewertet wurden Anbieter, deren Dienstleistung auf die reine Bereitstellung der gehosteten Mobile Device Management Software beschränkt ist. SaaS-Angebote und ähnliche Hosting- Angebote wurden also explizit nicht bewertet, auch wenn einige wenige Anbieter dies als Managed Service ansehen und entsprechend offerieren. Experton Group AG Seite 86

87 Dienstleister Benchmark im Bereich Mobile Device Management Services im Mittelstand Erfreulich aus Anwendersicht ist der Umstand, dass bis auf Telefonica alle Anbieter im Leader Quadranten positioniert werden konnten. Ebenfalls positiv aus Anwendersicht ist, dass alle im Leader Quadranten positionierten Unternehmen auf einer Augenhöhe bewertet wurden, was die Portfolio-Attraktivität angeht. Für Anwender bedeutet dieser Umstand, dass bei der Dienstleisterauswahl bestehende Geschäftsbeziehungen eine wesentliche Rolle spielen können, ohne das dadurch der erworbene Service schlechter sein muss. Abbildung 49: Dienstleister Benchmark im Bereich Mobile Device Management Services im Mittelstand Entsprechend nah liegen die Deutsche Telekom, Bechtle, Cancom und Computacenter beieinander. Die Freudenberg IT fällt aufgrund der leicht niedrigeren Awareness etwas aus der Spitzengruppe heraus. Experton Group AG Seite 87

88 Ausgewählte Einzelkriterien Mobile Device Management Services im Mittelstand Auch mittelständische Unternehmen achten bei der Dienstleisterauswahl auf Anbieter, die eine nachvollziehbare Strategie & Vision haben. Die Analyse zeigt, dass auch hier die Bewertungen sehr eng zusammenliegen und kein Anbieter hier deutliche Vorteile erringen kann. Mobile Device Management Services, Mittelstand Strategie & Vision Cancom Bechtle Freudenberg IT Computacenter Deutsche Telekom Seven Principles Telefonica Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Abbildung 50: Mobile Device Management Services, Mittelstand Strategie & Vision Beim Momentum, d.h. der Entwicklungsgeschwindigkeit liegen wiederum die 4 Anbieter aus der Spitzengruppe leicht vorn, ebenso bei der Awareness, wobei sich hier Freudenberg IT ebenfalls gut positioniert hat. Experton Group AG Seite 88

89 Mobile Device Management Services, Mittelstand Momentum Computacenter Freudenberg IT Cancom Bechtle Seven Principles Deutsche Telekom Telefonica Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% Abbildung 51: Mobile Device Management Services, Mittelstand Momentum Mobile Device Management Services, Mittelstand Awareness Computacenter Deutsche Telekom Bechtle Cancom Freudenberg IT Seven Principles Telefonica Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% Abbildung 52: Mobile Device Management Services, Mittelstand Awareness Experton Group AG Seite 89

90 10.3. Dienstleister für Mobile Device Management Services im gehobenen Mittelstand Die Anforderungen der Anwender im gehobenen Mittelstand unterscheiden sich nur graduell von denen der Large Accounts, wobei jedoch die Nutzerzahlen nicht nur absolut sondern auch relativ gesehen niedriger sind als bei Large Accounts. Dies liegt einerseits an einer deutlich höheren Kostensensitivität, andererseits an der Unternehmensstruktur. Entsprechend gibt es nur wenige Anbieter, die sowohl im gehobenen Mittelstand als auch bei Large Accounts aktiv sind. In diesem Abschnitt werden die auf dem deutschen Markt aktiven Mobile Device Management Service Anbieter bewertet Bewertete Dienstleister im Bereich Mobile Device Management Services im gehobenen Mittelstand Im Bereich Mobile Device Management Services im gehobenen Mittelstand wurden die folgenden 15 Anbieter berücksichtigt: Atos Bechtle Cancom Computacenter Deutsche Telekom Freudenberg IT Fujitsu HP IBM QSC Materna Seven Principles Telefonica Unisys Vodafone Neben den klassischen IT-Dienstleistern spielen hier vor allem IT-Unternehmen mit einer starken Dienstleistungsorganisation eine Rolle. Die Dienstleister erhalten im Bereich Mobile Device Management Konkurrenz aus den Reihen der Telekommunikationsanbieter, die hinsichtlich der Plattformen (IT und Netze), der unterstützten Endgeräte, des Applikationssupports und der Helpdesks Stärken vorweisen können. Nicht bewertet wurden Anbieter, deren Dienstleistung auf die reine Bereitstellung der gehosteten Mobile Device Management Software beschränkt ist. SaaS-Angebote und ähnliche Hosting- Angebote wurden also explizit nicht bewertet, auch wenn einige wenige Anbieter dies für einen Managed Service halten. Experton Group AG Seite 90

91 Dienstleister Benchmark im Bereich Mobile Device Management Services im gehobenen Mittelstand Mobile Device Management Services, auch für den gehobenen Mittelstand, haben für die IT- Dienstleister eine nicht zu unterschätzende Bedeutung, da diese zusammen mit dem Mobile Enterprise Consulting (vgl. Kapitel 4) als guter Einstieg in weiterführende Managed Services im Client-Umfeld und darüber hinaus gelten. Entsprechend gut ausgestattet sind die angebotenen Services mit qualifizierten Ressourcen und Services auf allen Ebenen. Dies ist für Anwender recht erfreulich, im Einzelfall muss jedoch tiefer bewertet werden, inwiefern der jeweilige Dienstleister zum Unternehmen und den konkreten Anforderungen passt. Hinsichtlich der Wettbewerbsstärke kann sich die Deutsche Telekom zusammen mit Computacenter von den Mitbewerbern leicht absetzen. Dies liegt insbesondere an der konkreten Ausgestaltung der Services für den gehobenen Mittelstand und der sehr guten Service-Erbringung. Der Umstand, dass Computacenter im Bereich der Endgeräte seit Jahren erfolgreich Managed Services anbietet, zahlt sich hier aus. Der One Portfolio Ansatz der T-Systems mit der Deutschen Telekom hilft hier der Deutschen Telekom deutlich weiter und erklärt auch die deutliche Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr. Abbildung 53: Dienstleister Benchmark im Bereich Mobile Device Management Services im gehobenen Mittelstand Experton Group AG Seite 91

92 Quasi auf Augenhöhe mit der Deutschen Telekom, was die Portfolio-Attraktivität angeht, werden HP, aber auch Computacenter, Bechtle, Cancom, IBM und Atos in diesem Umfeld bewertet. Im Vergleich zur Deutschen Telekom ist die Wettbewerbsstärke der anderen Anbieter etwas geringer ausgeprägt Ausgewählte Einzelkriterien Mobile Device Management Services im gehobenen Mittelstand Im Bereich Strategie & Vision zeigt sich, das Cancom, Bechtle und Computacenter sowie die Deutsche Telekom nicht nur das Thema Mobility umfassend adressieren, sondern auch die Erfahrungen aus anderen Managed Services einbringen und umsetzen können. Entsprechend gut fallen die Bewertungen aus. Mobile Device Management Services, gehobener Mittelstand Strategie & Vision Cancom Bechtle Computacenter Deutsche Telekom HP Freudenberg IT Seven Principles Atos IBM Telefonica Unisys FTS QSC Materna Vodafone Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Abbildung 54: Mobile Device Management Services, gehobener Mittelstand Strategie & Vision Im Bereich Momentum liegt Computacenter nach wie vor mit leichtem Abstand vor Freudenberg IT, Cancom und Bechtle. Alle drei Unternehmen zeigen im Mobile Device Management Markt ein deutliches Wachstum bei Kunden und Umsatz. Experton Group AG Seite 92

93 Die großen IT-Dienstleister fallen hier naturgemäß leicht zurück, da sie von einer wesentlich größeren Basis ausgehen. Im Bereich Awareness zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Dienstleistern. Computacenter ist zwar bei weitem nicht der größte Anbieter in diesem Benchmark, ist aber mit Abstand führend, wenn es um die Kundenwahrnehmung geht. Der Abstand zu den folgenden Dienstleistern ergibt sich, da nicht nur die Kenntnis des Dienstleisters, sondern auch seines Managed-Services-Angebots und die Berücksichtigung bei Auswahlverfahren und Ausschreibungen erfasst wurden. Mit leichtem Abstand folgen die Deutsche Telekom, die im gehobenen Mittelstand gut verankert ist, und ebenfalls gut positioniert Bechtle und Cancom. Mobile Device Management Services, gehobener Mittelstand Momentum Computacenter Freudenberg IT Cancom Bechtle Atos HP Seven Principles Deutsche Telekom IBM Telefonica Fujitsu Unisys QSC Materna Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% Abbildung 55: Mobile Device Management Services, gehobener Mittelstand Momentum Experton Group AG Seite 93

94 Mobile Device Management Services, gehobener Mittelstand Awareness Computacenter Deutsche Telekom Bechtle Cancom Atos Freudenberg IT Fujitsu IBM HP Telefonica Seven Principles Unisys QSC Materna Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% Abbildung 56: Mobile Device Management Services, gehobener Mittelstand Awareness Experton Group AG Seite 94

95 10.4. Dienstleister für Mobile Device Management Services bei Large Accounts Bewertete Dienstleister im Bereich Mobile Device Management Services bei Large Accounts Im Bereich Mobile Device Management Services bei Large Accounts wurden die folgenden 16 Anbieter berücksichtigt: Atos Capgemini Colt Computacenter CSC Fujitsu HP IBM QSC Infosys Materna Seven Principles TCS Telefonica T-Systems Unisys Dienstleister Benchmark im Bereich Mobile Device Management Services bei Large Accounts Mobile Device Management Services sind auch hier neben, Mobility Consulting, ein geeignetes Einstiegstor in weitergehende Managed Services im Client-Umfeld und darüber hinaus. Entsprechend liefern die Dienstleister in diesem Bereich einen besonders guten Service, was sich auch in der Bewertung zeigt. Elf der 16 betrachteten Unternehmen liegen bei der Beurteilung ihrer Wettbewerbsstärke und ihrer Portfolio-Attraktivität im Leader-Quadranten. Lediglich Telefonica, Seven Principles, Materna und TCS fallen hier etwas zurück. T-Systems kann sich in diesem Bereich leicht von den Wettbewerbern absetzen. Insbesondere die starke Ausrichtung auf Managed Services im Allgemeinen und Innovationsthemen im Besonderen führen hier zu einer sehr guten Positionierung. T-Systems profitiert bei der Einordnung vor allem von den Faktoren Awareness, Kundenzufriedenheit, Lieferfähigkeit, Größe und Vollständigkeit des Portfolios, Strategie & Vision sowie Marketing. Experton Group AG Seite 95

96 Abbildung 57: Dienstleister Benchmark im Bereich Mobile Device Management Services bei Large Accounts Beinahe auf Augenhöhe mit T-Systems, was die Portfolio-Attraktivität angeht, wird HP in diesem Umfeld bewertet. Die Wettbewerbsstärke liegt etwas niedriger im Vergleich zu T-Systems, da HP im Awareness-Vergleich leichte Schwächen zeigt. Nur unwesentlich hinter T-Systems und HP wurden Atos, IBM, Capgemini und Computacenter bewertet. Alle vier Unternehmen positionieren sich aber stark in diesem Umfeld, so dass hier in absehbarer Zeit noch mit Verbesserungen gerechnet werden darf. Insbesondere für Atos und Capgemini ist das Large-Account-Segment auch im Mobile Device Management Services Bereich strategisch wichtig. Experton Group AG Seite 96

97 Ausgewählte Einzelkriterien Mobile Device Management Services bei Large Accounts Im Bereich Strategie & Vision zeigt sich, dass das Thema Mobile Device Management Services für die meisten bewerteten Dienstleister wichtig ist. Die führenden Anbieter bringen darin die Erfahrungen aus anderen Managed Services ein. Entsprechend gut fallen die Bewertungen aus. T- Systems schneidet dabei am besten ab und unterstreicht damit die Wichtigkeit des Marktes für das Unternehmen. Unisys, Computacenter, HP, Atos und Colt, aber auch Infosys, Telefonica Capgemini, Fujitsu und CSC entwickeln ihre Services strategisch weiter. Mobile Device Management Services, Large Accounts Strategie & Vision Deutsche Telekom / T-Systems Quelle: Experton Group AG, März 2014 Unisys Computacenter Seven Principles HP Atos Colt Infosys Telefonica Capgemini Fujitsu CSC IBM TCS QSC Materna 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Abbildung 58: Mobile Device Management Services, Large Accounts Strategie & Vision Besonders gut wird im Bereich Momentum Computacenter bewertet, weil einerseits die Kundenbasis auch im Bereich Mobile Device Management Services bei Large Accounts deutlich ansteigt und andererseits auch eine Migration in Richtung Workplace Services erkennbar ist. Leicht dahinter werden beinahe gleichauf Atos, Capgemini und Colt bewertet, die in diesem Bereich ebenfalls erfolgreich am Markt agieren. Im Bereich Awareness können sich T-Systems und Computacenter von den Wettbewerbern absetzen. Immer noch gut positioniert folgen IBM, Atos und Capgemini, die im Large-Account- Segment auch gut verankert sind, sowie HP mit einer ebenfalls guten Positionierung. Experton Group AG Seite 97

98 Mobile Device Management Services, Large Accounts Momentum Computacenter Quelle: Experton Group AG, März 2014 Atos Capgemini Colt IBM CSC Deutsche Telekom / T-Systems Seven Principals HP Infosys Telefonica Fujitsu TCS Unisys QSC Materna 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% Abbildung 59: Mobile Device Management Services, Large Accounts Momentum Mobile Device Management Services, Large Accounts Awareness Deutsche Telekom / T-Systems Computacenter Quelle: Experton Group AG, März 2014 IBM Capgemini Atos HP Fujitsu Colt CSC Seven Principles Unisys Telefonica Infosys TCS Info AG Materna 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% Abbildung 60: Mobile Device Management Services, Large Accounts Awareness Experton Group AG Seite 98

99 11. Dienstleister für Managed Workplace Services Managed Workplace Services stellen eine Evolution der etablierten Desktop Services dar, und im Laufe der letzten 5 Jahre entstanden auf dieser Basis zahlreiche neue und weiterführende Services und Konzepte, die sich auf die komplette Arbeitsumgebung beziehen. Viele Anwender haben im Rahmen der externen Desktop Services die jeweiligen Dienstleister kostenmäßig immer weiter unter Druck gesetzt, bis diese hiermit letztlich keinen Gewinn mehr machen konnten und selbst mit deutlich sinkendem Qualitätsniveau der Mitarbeiter zu keinen vernünftigen betriebswirtschaftlichen Ergebnissen mehr kamen. Gleichzeitig ist der Client-Bereich jedoch zu wichtig, um ihn einfach aufzugeben. Heute umfassen Managed Workplace Services in aller Regel einen Kern-Bereich bestehend aus: Client-Betrieb (Hardware/Software IMAC) 1 für Thin-Clients, Desktops, Notebooks Mobile-Client-Betrieb Festnetz- und Mobiltelefon-Betrieb Help Desk und zusätzlichen Komponenten wie: Collaboration etc. Für Anwender sind derartige Services interessant, da die interne Erbringung in den seltensten Fällen betriebswirtschaftliche Kostenvorteile bringt und auch eher selten zu Wettbewerbsvorteilen durch besonders gute oder schnelle Lösungen führt. Gleichzeitig werden die dort gebundenen IT- Fachkräfte häufig an anderer Stelle mehr benötigt Bewertungskriterien für Managed Workplace Services Für die Services für den gehobenen Mittelstand und die Large Accounts wurden im Rahmen des Benchmarks die gleichen Bewertungskriterien angelegt. Für Anwender von besonderer Bedeutung bei der Portfolio-Attraktivität von Managed Workplace Services (und damit auch wichtige Bewertungskriterien), sind neben der verwendeten Basis-Technologie und dem angebotenen Portfolio, insbesondere die Strategie & Vision des Anbieters, da der Markt relativ dynamisch ist und Anbieter durch falsche Strategieentscheidungen sehr schnell den Anschluss verlieren können. Die Dimension Wettbewerbsstärke berücksichtigt entsprechend auch technische Faktoren und die Marktpräsenz des Unternehmens. Zu den technischen Faktoren gehören unter anderem die angebotenen Services, die eingesetzte Technik, die Unterstützung neuer Hardware sowie der Preis. Die Attraktivität des Portfolios der jeweiligen Anbieter errechnet sich aus gewichteten Merkmalen wie der Unternehmensstrategie, den technologischen und strategischen Partnerschaften und dem Unternehmenswachstum beispielsweise hinsichtlich der Mitarbeiterzahl oder der Neukundengewinnung. Es wurden aber auch Merkmale wie die Transparenz, die das Unternehmen bei der Preisfindung an den Tag legt, berücksichtigt. Die Wettbewerbsstärke wird durch erbrachte Services, Awareness, Kundenzufriedenheit, Branchen-Know-how, Marketing, wichtige Referenzkunden sowie die Kosten beeinflusst. 1 Install, Manage, Add, Change Experton Group AG Seite 99

100 11.2. Dienstleister für Managed Workplace Services im Mittelstand In diesem Abschnitt werden die auf dem deutschen Markt relevanten Managed Workplace Service- Dienstleister im gehobenen Mittelstand bewertet. Während das Thema Managed Workplace bei Large Accounts mit mehreren 1000 Mitarbeitern seit einigen Jahren gesetzt ist, erreicht es inzwischen auch den Mittelstand in Deutschland. Gründe dafür sind vor allem in der zunehmenden Komplexität in der IT-Administration und den damit einhergehenden steigenden Kosten und dem Mangel an verfügbaren Fachkräften für mittelständische Unternehmen zu suchen Bewertete Dienstleister im Bereich Managed Workplace Services im Mittelstand Im Bereich Managed Workplace Services im Mittelstand wurden die folgenden 5 Dienstleister bewertet: Bechtle Cancom Computacenter Deutsche Telekom Seven Principles Dienstleister Benchmark im Bereich Managed Workplace Services im Mittelstand Auch im Mittelstand zeigt sich eine recht homogene Anbieterlandschaft in Bezug auf die Portfolio Attraktivität. Die Deutsche Telekom, Bechtle und Cancom liegen praktisch gleich auf, Computacenter fällt lediglich im Bereich Wettbewerbsstärke etwas zurück, was letztlich daran liegt, dass der Mittelstand nicht unbedingt die zentrale Zielgruppe von Computacenter ist. Wohingegen Bechtle und auch Cancom in diesem Marktsegment groß geworden sind. Die Deutsche Telekom profitiert einerseits von der jahrelangen Erfahrung in diesem Marktsegment, andererseits auch von der One Portfolio Strategie, die das Portfolio von T-Systems und der Deutschen Telekom zusammenführt. Experton Group AG Seite 100

101 Abbildung 61: Dienstleister Benchmark im Bereich Managed Workplace Services im Mittelstand Experton Group AG Seite 101

102 Ausgewählte Einzelkriterien Managed Workplace Services im Mittelstand Auch der Bereich Managed Workplace im Mittelstand wird entscheidend durch Strategien und Visionen beeinflusst. Hier kann Cancom einerseits mit klassischen Managed Workplace Services und andererseits mit einem Future Workplace genannten branchenspezifischen Desktop as a Service Angebot punkten, der perspektivisch für viele Anwender interessant sein kann. Die übrigen Marktteilnehmer folgen mit geringem Abstand. Managed Workplace Services, Mittelstand Strategie & Vision Cancom Deutsche Telekom Computacenter Bechtle Seven Principles Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% Abbildung 62: Managed Workplace Services, Mittelstand Strategie & Vision Im Bereich Momentum liegen Bechtle, Cancom und Computacenter praktisch gleich auf, d.h. alle drei Anbieter können in diesem Marktsegment wachsen. Die Deutsche Telekom fällt hier leicht zurück, da sie von einem relativ hohen Niveau aus wachsen muss. Seven Principles weißt ebenfalls ein relativ kleines Momentum auf, was letztlich mit der doch relativ niedrigen Awareness im Markt zusammen hängt. In diesem Bereich liegt die Deutsche Telekom naturgemäß leicht vor Cancom und Bechtle. Experton Group AG Seite 102

103 Managed Workplace Services, Mittelstand Momentum Cancom Seven Principles Deutsche Telekom Computacenter Bechtle Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Abbildung 63: Managed Workplace Services, Mittelstand Momentum Managed Workplace Services, Mittelstand Awareness Cancom Seven Principles Deutsche Telekom Computacenter Bechtle Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% Abbildung 64: Managed Workplace Services, Mittelstand Awareness Experton Group AG Seite 103

104 11.3. Dienstleister für Managed Workplace Services im gehobenen Mittelstand In diesem Abschnitt werden die auf dem deutschen Markt relevanten Managed Workplace Service- Dienstleister im gehobenen Mittelstand bewertet. Während das Thema Managed Workplace bei Large Accounts mit mehreren 1000 Mitarbeitern seit einigen Jahren gesetzt ist, erreicht es inzwischen auch den gehobenen Mittelstand in Deutschland. Gründe dafür sind vor allem in der zunehmenden Komplexität in der IT- Administration und den damit einhergehenden steigenden Kosten zu suchen Bewertete Dienstleister im Bereich Managed Workplace Services im gehobenen Mittelstand Im Bereich Managed Workplace Services im gehobenen Mittelstand wurden die folgenden 12 Dienstleister bewertet: Atos Bechtle Cancom Computacenter Deutsche Telekom Fujitsu HP IBM QSC Materna Seven Principles Unisys Dienstleister Benchmark im Bereich Managed Workplace Services im gehobenen Mittelstand Die Analyse ergibt ein eng gestecktes Wettbewerbsumfeld. Kein Unternehmen schafft es, sich deutlich von den Mitbewerbern abzuheben. Gleichzeitig befinden sich bis auf Materna und Seven Principles alle Unternehmen im Leader-Quadranten. Das bedeutet für die Anwender, dass sie bei allen Unternehmen mit einem guten bis sehr guten Angebot von der Technik über die Preisfindung bis zur Umsetzung und zum Betrieb rechnen dürfen. Die Bewertung zeigt aber auch, dass Anwenderunternehmen sehr schnell spüren, wenn sich die Anbieter auf ihren Lorbeeren aus früheren Jahren ausruhen. Spürbar wird dies, wenn einmal aufgestellte Service-Pakete und integrierte Lösungen keine Innovation erfahren. Sehr große Anbieter sind in gewisser Weise gezwungen, ihre Dienstleistungen in bestimmten Service-Paketen zu standardisieren. Anders ließe sich die eigene, oft große Dienstleistungsorganisation nicht Experton Group AG Seite 104

105 effizient steuern und ein Bauchladen-Effekt wäre die Folge. Ein Nachteil von standardisierten Service-Paketen ist jedoch wiederum die Notwendigkeit eines One-size-fits-all-Prinzips. Das kann sich bei großen Organisationen, mit klar strukturierten Hierarchien und Prozessen, als Vorteil erweisen. Im gehobenen Mittelstand jedoch auch Wettbewerbsvorteile zunichtemachen. Dort sind vor allem individuelle Beratungs- und Service-Pakete mit Branchen-Know-how entscheidend. Computacenter kann sich zusammen mit der Deutschen Telekom im Segment Managed Workplace Services leicht vom Wettbewerb absetzen, was insbesondere mit der ausgesprochenen Mittelstandsorientierung von Computacenter aber auch der Deutschen Telekom zusammenhängt, die zu optimalen, auf dieses Zielsegment abgestimmten Services und Serviceerbringung führt. Die Deutsche Telekom profitiert auch hier, insbesondere vom One Portfolio Ansatz in Zusammenarbeit mit T-Systems. Atos und HP aber auch Cancom und Bechtle sind ebenfalls sehr gut positioniert. Abbildung 65: Dienstleister Benchmark im Bereich Managed Workplace Services im gehobenen Mittelstand Experton Group AG Seite 105

106 Managed Workplace Services sind bei großen Unternehmen seit einigen Jahren Usus. Es wäre falsch, mit den dort implementierten Services nun einfach auf den Mittelstand zuzugehen. Mittelständische Unternehmen benötigen in einem signifikanten Umfang maßgeschneiderte Lösungen. Vieles, was in Large Accounts auch auf eine künftige Entwicklung des Marktes hin in einem Service-Paket enthalten ist, kann vom Mittelstand als Ballast empfunden werden. Dies schwächt die Attraktivität des Dienstleistungs-Portfolios erheblich. Anbieter mit nachgewiesener Expertise im mittelständischen Umfeld und mit breit gefächerter Branchenexpertise sind hier besser auf die Besonderheiten von Managed-Workplace-Projekten im Mittelstand vorbereitet. Rein auf Large Accounts ausgerichtete Anbieter stoßen bei mittelständischen Unternehmen mitunter auch auf Widerstand, was in den unterschiedlichen Unternehmenskulturen begründet ist. Bei Großkunden sind im Allgemeinen klar definierte, wenn auch mitunter sehr komplexe interne IT- Prozesse etabliert. Im gehobenen Mittelstand stehen die Geschäftsprozesse im Vordergrund. Die Anbieter haben daher mitunter zunächst die Aufgabe, das Bewusstsein für eine prozessorientierte IT zu schärfen Ausgewählte Einzelkriterien Managed Workplace Services im gehobenen Mittelstand Auch wenn Managed-Workplace-Konzepte bei Large Accounts gut etabliert sind, die Anbieter hier Best Practices schaffen und gute Umsätze erzielen, muss der gehobene Mittelstand mit einer ausgeprägten Strategie überzeugt werden. Neben den eigentlichen Services legen Mittelständler, oft aufgrund der werthaltigen Unternehmenskultur, das Augenmerk auch auf die künftige Entwicklung der Dienstleistungen. Entsprechend kann Computacenter im Bereich Strategie & Vision mit seiner ausgeprägten Mittelstandsorientierung einen leichten Vorsprung vor Cancom, der Deutschen Telekom und HP erzielen. Besonders positiv werten Anwender aus dem gehobenen Mittelstand, wenn Anbieter zwar Pakete anbieten, diese aber so flexibel anpassen bzw. kombinieren können, dass die Gesamtlösung bzw. der Gesamtservice genau ihre Anforderungen trifft. Experton Group AG Seite 106

107 Managed Workplace Services, gehobener Mittelstand Strategie & Vision Computacenter Cancom Deutsche Telekom HP Seven Principles Bechtle Atos Unisys Fujitsu IBM QSC Materna Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Abbildung 66: Managed Workplace Services, gehobener Mittelstand Strategie & Vision Größere Unterschiede sind bei dem Momentum festzustellen, das die Anbieter entwickeln. Ein großes Momentum in der Unternehmensentwicklung lässt sich beispielsweise durch eine überdurchschnittliche Entwicklung der Mitarbeiter im Bereich Workplace-Management, über den kontinuierlichen Ausbau des Partnerprogramms und über die Mitgestaltung der Marktdynamik erreichen. Die Anwender ziehen das Momentum unter anderem zur Beurteilung der Stabilität und der Sicherheit der getätigten Investitionen heran, aber auch bei der Einschätzung zukünftiger Entwicklungen. Experton Group AG Seite 107

108 Managed Workplace Services, gehobener Mittelstand Momentum Computacenter Bechtle Cancom Atos Seven Principles HP Deutsche Telekom Unisys Fujitsu QSC IBM Materna Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Abbildung 67: Managed Workplace Services, gehobener Mittelstand Momentum Managed Workplace Services, gehobener Mittelstand Awareness Computacenter Telekom Deutschland Cancom Atos Bechtle HP Fujitsu IBM Seven Principles Unisys QSC Materna Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% Abbildung 68: Managed Workplace Services, gehobener Mittelstand Awareness Experton Group AG Seite 108

109 11.4. Dienstleister für Managed Workplace Services bei Large Accounts In diesem Abschnitt werden die auf dem deutschen Markt relevanten Managed Workplace Service- Dienstleister bei Large Accounts bewertet Bewertete Dienstleister im Bereich Managed Workplace Services bei Large Accounts Im Bereich Managed Workplace Services bei Large Accounts wurden die folgenden 15 Dienstleister bewertet: Atos Capgemini Colt Computacenter CSC Fujitsu HP IBM QSC Infosys Materna Seven Principles TCS T-Systems Unisys Experton Group AG Seite 109

110 Dienstleister Benchmark im Bereich Managed Workplace Services bei Large Accounts Managed Workplace Services bei Large Accounts erfordern zunächst eine stark ausgeprägte Service Unit und ausgereifte Prozesse, da oft tausende Arbeitsplätze mit mehreren Endgeräten gleichzeitig betreut werden müssen. Die Endgeräte haben teilweise einen sehr kurzen Produktlebenszyklus, was bei vielen Anwendern in einer kontinuierlichen Rotation bzw. Erneuerung mündet. Dienstleister müssen hier also selbst an einer kontinuierlichen Weiterentwicklung arbeiten und diese Weiterentwicklung auch deutlich und glaubhaft den Anwenderunternehmen vermitteln. Der Benchmark zeichnet ein durchaus positives Bild von den Dienstleistern für Managed Workplace Services für Large Accounts. T-Systems kann sich hier mit leichtem Abstand vor dem Mitbewerb positionieren. Hier zeigen sich die jahrelange Erfahrung seitens T-Systems in diesem Marktsegment und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Services, um geänderten Anwenderanforderungen und Technologien gerecht zu werden. Nur um wenige Prozentpunkte unterscheidet sich das enge Feld der Verfolger, zunächst mit Atos, IBM, Capgemini, HP und Computacenter. Aber auch Unternehmen wie Unisys und Colt zeichnen sich durch ihre überdurchschnittliche Portfolio-Attraktivität aus. Rising Star Abbildung 69: Dienstleister Benchmark im Bereich Managed Workplace Services bei Large Accounts Experton Group AG Seite 110

111 Ausgewählte Einzelkriterien Managed Workplace Services bei Large Accounts Wie anspruchsvoll Großkunden sein können, spiegelt sich in der Bewertung von Strategie & Vision der Anbieter von Managed Workplace Services wider. Im Bereich Strategie & Vision fächert sich die Beurteilung der Anbieter deutlich auf. Während einige wenige genaue Vorstellungen über zukünftige Entwicklungen haben und diese auch strategisch umsetzen wollen, sind andere dort eher vage. Aus Anwendersicht ist ein Dienstleister ohne oder mit wenigen transparenten Visionen eher von untergeordneter Bedeutung. Managed Workplace Services, Large Accounts Strategie & Vision T-Systems Unisys Computacenter HP Atos Seven Principles Infosys Capgemini Colt Fujitsu IBM CSC QSC TCS Materna Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Abbildung 70: Managed Workplace Services, Large Accounts Strategie & Vision Stark differenzierend stellt sich das Wettbewerbsumfeld bei der Beurteilung des Momentums dar. Anbieter, die über dem wirtschaftlichen Trend wachsen, den Markt wesentlich beeinflussen, technologische Partner gewinnen und steuern sowie bewusst neue Themen besetzen, werden von den Anwendern auch bewusster wahrgenommen. Im Bereich Awareness zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Dienstleistern. T-Systems liegt hier relativ deutlich an der Spitze. Das ist einerseits darauf zurückzuführen, dass die Firma seit Jahren in diesem Bereich aktiv ist und entsprechende Marketing-Aktivitäten zeigt, andererseits ist T-Systems im Segment Large Accounts auch im Bereich Mobile Device Management gut positioniert und kann darüber die Managed Workplace Services gut positionieren. Experton Group AG Seite 111

112 Managed Workplace Services, Large Accounts Momentum Computacenter Atos Capgemini Colt T-Systems IBM HP CSC Seven Principles Infosys FTS QSC Unisys TCS Materna Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% Abbildung 71: Managed Workplace Services, Large Accounts Momentum Managed Workplace Services, Large Accounts Awareness T-Systems Computacenter IBM Atos Capgemini HP FTS Colt CSC Unisys Seven Principles Infosys QSC TCS Materna Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% Abbildung 72: Managed Workplace Services, Large Accounts Awareness Experton Group AG Seite 112

113 12. Anbieter im Bereich Mobile Application Development Platforms Im Bereich Mobile Application Development Plattformen gibt es eine ganze Reihe unterschiedlicher Ansätze: Native Toolkits, wie beispielsweise das ios Development Kit, ermöglichen es eine Applikation für ein spezifisches Betriebssystem zu entwickeln. Web Toolkits, wie beispielsweise jquery Mobile, ermöglichen es Applikationen zu entwickeln, die im Browser eines Smartphones oder Tablets laufen. Spezialisierte Plattformen, wie beispielsweise Appcelerator oder DSI, abstrahieren vom Betriebssystem oder den Einschränkungen eines Browsers und bieten in der Regel mehr Software Development Life Cycle Funktionen als Native oder Web Toolkits. Zusätzlich verfügen Sie in der Regel über vorkonfigurierte Enterprise Features. Wrapper Tools, wie beispielsweise Adobe PhoneGap, die es ermöglichen Web Applikationen als OS-spezifische Anwendungen zu kompilieren (Hybride Anwendungen). Mobile Middleware, wie beispielsweise SAP Unwired Platform, die es Nativen und Hybriden Anwendungen ermöglichen sicher mit BackOffice Systemen im Rechenzentrum oder in der Cloud zu kommunizieren. Application Generators, wie beispielsweise in KonyOne Studio, die es ermöglichen auf Basis einer Anwendungsbeschreibung Hybride, Native oder Web-Anwendungen zu erzeugen. Alle genannten Varianten haben ihre Daseinsberechtigung. Jedoch zeigt sich in der Praxis, dass bei einer umfassenden App Nutzung, insbesondere um auf unterschiedliche BackOffice Systeme zuzugreifen, eine Mobile Middleware sowohl für die Implementierung, als auch für den Life Cycle Vorteile bringen kann. Experton Group AG Seite 113

114 12.1. Bewertete Unternehmen im Bereich Mobile Application Development Platforms Im Bereich Mobile Application Development Platforms wurden die folgenden 20 Anbieter berücksichtigt: Adobe Antenna Appcelerator Apple BlackBerry DSI Embarcadero Google IBM jquery Mobile Kony Microsoft MicroStrategy Netbiscuits salesforce.com SAP Sencha Usablenet Verivo Software Xamarin Bewertungskriterien für Mobile Application Development Platforms Aus Anwendersicht sind bei der Beurteilung der Attraktivität des Portfolios, die Strategie & Vision, Agilität, Dynamik und das eigentliche Portfolio am wichtigsten. Es folgen gleichrangig die Technologie und Funktionalität. Bei der Auswahl einer Mobile Application Development Platform spielt aber auch die Art der Apps, die entwickelt werden sollen, eine wesentliche Rolle. Im Wesentlichen lassen sich drei unterschiedliche Ansätze unterscheiden: B2C: Business-to-Consumer Unterhaltung / Spiele mit Produkt- oder Unternehmensbezug. B2B: Business-to-Business Lösungen mit klarem Produkt- bzw. Lösungsbezug (Maschinensteuerung über Tablet, etc.). B2E: Business-to-Employee Lösungen, die Mitarbeitern das mobile Arbeiten ermöglichen. Experton Group AG Seite 114

115 Für die Positionierung in diesem Benchmark stehen die Szenarien B2B und noch stärker B2E im Vordergrund. Die Wettbewerbsstärke, zwar ein wesentlicher Bewertungsbereich, ist für Anwender hierbei eher von sekundärem Interesse. Hier spielen das Produkt an sich und seine Features die weitaus größte Rolle Anbieter Benchmark Mobile Application Development Platforms Von den 20 relevanten Anbietern konnten 9 Anbieter im Leader Quadranten positioniert werden. IBM zeichnet sich hier durch die breiteste Entwicklungsumgebung und eine sehr gute mobile Middleware aus. SAP fällt hier im Bereich Portfolio-Attraktivität leicht zurück, ohne jedoch in einem Bereich deutliche Schwächen zu zeigen. Abbildung 73: Anbieter Benchmark Mobile Application Development Platforms Experton Group AG Seite 115

116 Im Vergleich fällt jquery leicht zurück, da die Apps, die mit ihren Lösungen erstellt werden, meist nicht hochperformant sind. Kony tut sich derzeit noch schwer bei der Etablierung eines umfassenden Ecosystems, ein wesentlicher Punkt, da die wenigsten Unternehmen im App Bereich heute intern entwickeln. Adobes Wrapped-Hybrid Architektur führt häufig zu Performanceinschränkungen bei den resultierenden Apps, was zu einer gewissen Abwertung führte. Microsoft konnte in den letzten 12 Monaten auch in diesem Bereich in die Spitzengruppe vordringen. Einzig die etwas in die Jahre gekommene Middleware, die für mobile Zwecke zwar genutzt werden kann, aber nicht unbedingt die beste Lösung ist, verhindert eine noch bessere Bewertung. Antenna Kenntnisse sind außerhalb der USA eher selten, so dass Unternehmen sich schwer tun würden einen entsprechenden Partner zu finden. Außerdem wird die Entwicklungsumgebung nicht nur für die Implementierung benötigt, sondern auch für kleinere Anpassungen und Bug-fixes, d.h. ein Plattformwechsel würde zu einer Reihe von neu zu codierenden Teilen führen. Die Entwicklungsumgebung von Salesforce.com ist insbesondere für bestehende Salesforce.com Kunden interessant, die die entsprechende PaaS und API-Infrastruktur kostenfrei nutzen können. Appcelerator wird derzeit vor allem von kleinen App-Entwicklungsunternehmen und Werbeagenturen eingesetzt. Die im Enterprise-Umfeld notwendigen Features wie Life Cycle Management wurden erst letztes Jahr eingeführt, jedoch liegen hier noch nicht genug Erfahrungen vor Ausgewählte Einzelkriterien für Mobile Application Development Platforms In Punkto Strategie & Vision liegen IBM und SAP ganz klar vorne. Beide haben eine ausgeprägte Strategie und ein sehr gutes Gefühl wie der Markt bzw. die Kundenanforderungen sich in Zukunft entwickeln werden. Das Momentum zeigt, dass die Entwicklungen und Angebote der Anbieter auch von den Kunden bzw. Partnern honoriert werden. Auch in diesem Bereich sind IBM und SAP führend, gefolgt von jquery-mobile, Kony, Adobe und Embarcadero, die im Follower Quadranten beheimatet, eine recht hohe Portfolio-Attraktivität aufweisen. Im Bereich Awareness zeigt sich wieder, dass auch relativ kleine Anbieter hier sehr gut abschneiden können. Ähnlich wie MobileIron im Bereich Mobile Device Management liegt hier Appcelerator zusammen mit IBM, gefolgt von Adobe, SAP und Antenna., ganz vorne. Experton Group AG Seite 116

117 Mobile Application Development Platforms Strategie & Vision IBM SAP jquery Mobile Kony Adobe Embarcadero Microsoft Antenna MicroStrategy salesforce.com Appcelerator Apple Usablenet DSI Netbiscuits Google Sencha Xamarin BlackBerry Verivo Software Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Abbildung 74: Mobile Application Development Platforms Strategie & Vision Mobile Application Development Platforms Momentum IBM SAP jquery Mobile Kony Adobe Embarcadero Microsoft Antenna MicroStrategy salesforce.com Appcelerator Apple Usablenet DSI Netbiscuits Google Sencha Xamarin BlackBerry Verivo Software Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% Abbildung 75: Mobile Application Development Platforms Momentum Experton Group AG Seite 117

118 Mobile Application Development Platforms Awareness IBM Appcelerator Adobe SAP Antenna Kony jquery Mobile Microsoft Sencha salesforce.com Xamarin MicroStrategy Embarcadero DSI Google Apple Verivo Software Netbiscuits Usablenet BlackBerry Quelle: Experton Group AG, März % 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% Abbildung 76: Mobile Application Development Platforms Awareness Experton Group AG Seite 118

119 13. Ausblick Das Thema Mobile Enterprise ist inzwischen in den Geschäftsleitungen als Business Thema angekommen. Nach wie vor haben die neuen Geräte ihre Faszination nicht verloren, jedoch stehen inzwischen auch Fragen nach einem für das Unternehmen sinnvollen Einsatz auf der Tagesordnung. Das Thema Geschäftsprozess-Optimierung und Mobilisierung wird in den Jahren 2014 und 2015 viele andere Themen im Bereich Mobile Enterprise überlagern. Im Einzelnen erwartet Experton Group die folgenden Entwicklungen in den betrachteten Disziplinen: Dienstleistungen o o o Mobility Consulting: Molibity Consulting löst derzeit den Bereich Mobile Device Management Service als Türöffner zu umfassenden Managed Service oder Outsourcing Gesprächen ab. Gerade im gehobenen Mittelstand und den Large Accounts, aber auch im Mittelstand, wird dieses Thema immer wichtiger. Gleichzeitig erkennen die Unternehmen auch, dass hier professionelle Unterstützung sinnvoll und notwendig ist. Mobile Device Management Services: Mobile Device Management Services als Einzellösungen werden in den nächsten Jahren an Bedeutung verlieren. Ein Teil der Anbieter wird sich auf reine Software as a Service Angebote zurückziehen, der andere Teil dieses Angebotes im Rahmen von Managed Workplace Services erbringen. Managed Workplace Services: Managed Workplace Services werden sich in zwei Angebotsbereiche aufteilen. Bereits 2013 kamen die ersten ernstzunehmenden Workplace-Cloud-Lösungen unter den unterschiedlichsten Namen wie Desktop as a Service, Future Workplace und ähnlichem auf den Markt. Dieser Ansatz wird sich weiter verbreiten und auch von Unternehmen in Teilen ihrer Workplace-Landschaft adaptiert werden. Experton Group geht davon aus, das dieser Teil jedoch in den nächsten zwei Jahren noch kleiner sein wird, als der klassische Managed Workplace Service, der von vielen Unternehmen nach wie vor bevorzugt wird. Sicherheitsüberlegungen spielen dabei eine ebenso große Rolle, wie allgemeine Architektur- und Strategieüberlegungen. Mobile Device Management Software: MDM-Software hat inzwischen eine gewisse Reife erreicht. Experton Group erwartet, dass sich die Zahl der Anbieter in diesem Umfeld durch verstärkte M&A Aktivitäten reduzieren wird, was die Auswahl für die Anwenderunternehmen weiter erschweren wird. Mobile Application Management Software: MAM-Software ist meist in entsprechende Mobile-Device-Management-Lösungen integriert und stellt ein gewisses Differenzierungsmerkmal für diese Lösungen dar. Die meisten Unternehmen greifen bei Ausschreibungen auf eine Lösung zurück, die sowohl MDM als auch MAM für den spezifischen Fall optimal unterstützt. Experton Group AG Seite 119

120 Mobile Informationen Management Software: MIM-Software ist ein neues Segment. In den meisten Unternehmen sind die einfachen und oft kostenfreien Lösungen über Public Cloud Angebote aus Sicherheitsgründen verboten. Entsprechend wird nach geeigneten sicheren Lösungen gesucht. Dieser Markt wird sich in den nächsten 12 Monaten erst richtig entwickeln, wobei die wesentlichen Marktteilnehmer bereits positioniert sind. Unternehmen sind bei der Auswahl entsprechender Lösungen noch ein wenig zurückhaltend, da dies erst dann sinnvoll möglich ist, wenn eine Mobile Enterprise Strategie entwickelt wurde. Mobile Application Development Platforms: Entwicklungsumgebungen für Mobile Apps gibt es viele. Welche für das jeweilige Unternehmen sinnvoll ist, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Absehbar ist, dass Unternehmen sofern sie überhaupt intern entwickeln wollen, mehrere Betriebssystem-Plattformen unterstützen müssen und ein gesicherter Zugriff auf unterschiedlichste BackOffice Systeme möglich sein muss. Entwicklungsumgebungen mit einem entsprechenden Middleware-Ansatz haben bei Unternehmen bessere Chancen als reine Programmierumgebungen. Darüber hinaus zeigt sich, dass die Trendfrage HTML5 oder App sich doch eher in Richtung App entscheiden wird, da so die lokale Datenhaltung wesentlich eleganter und sicherer zu bewerkstelligen ist. Mobile Security Suites: Sicherheit wird auch in den nächsten Jahren eine immer wichtigere Rolle spielen. Entsprechend werden die Unternehmen in diesem Segment weiter auf Bestof-Breed Lösungen setzen. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass einige Security Suite Anbieter ihr Portfolio in Richtung MDM, MAM und MIM verbreitern, was für viele Unternehmen durchaus eine interessante Entwicklung sein kann. Client Virtualisierungssoftware: Client Virtualisierung ist nach wie vor ein wichtiges Thema in vielen Unternehmen. Als Lösung für einen gewissen Teil der Arbeitsplätze sind alle Spielarten von Terminal-Server-Lösungen bis VDI in den Unternehmen vertreten. Die Ausbreitung bei mobilen Endgeräten geht relativ langsam von statten und ist letztlich auch nur in wenigen Teilsegmenten wirklich sinnvoll einsetzbar. Experton Group AG Seite 120

121 14. Autoren und Kontakt Wolfgang Schwab ist als Manager Advisor & Program Manager Efficient Infrastructure bei der Experton Group für den Bereich User Consulting verantwortlich. Schwerpunktmäßig berät Herr Schwab IT-Anwender in den Bereichen Mobile Enterprise, IT-Strategien und Architekturen, sowie Wirtschaftlichkeitsrechnungen. Darüber hinaus berät Herr Schwab IT- Anbieter in den Bereichen Marketing- und Vertriebsstrategien hinsichtlich der strategischen Ausrichtung und führt Markt- und Wettbewerbsanalysen durch. Vor seinem Wechsel zur Experton Group war Herr Schwab als Senior Consultant für die META Group tätig. Er hat in dieser Position den Bereich IT-Architektur und Infrastruktur sowie den Bereich Emerging Vendors und Venture Capital aufgebaut. Vor dieser Position war Herr Schwab bei Compaq Computer Deutschland als Abteilungsleiter für den Bereich Market Research verantwortlich. Wolfgang Schwab hat einen Abschluss als Diplom-Informatiker der Universität Stuttgart sowie ein Diplom als Master of Business Administration der European University Toulouse. Oliver Schonschek ist als Research Fellow bei der Experton Group AG tätig. Parallel dazu arbeitet er als Herausgeber, Fachautor und Fachjournalist für verschiedene Fachverlage und Redaktionen. Die Schwerpunkte seiner Analysen und Publikationen liegen bei der Informationssicherheit und dem Datenschutz. Dabei behandelt er insbesondere die Schnittstellen zwischen IT, Business, Recht, Compliance, Datenschutz und Datensicherheit. So interessieren ihn Themen wie sich zum Beispiel Daten geschäftlich nutzen lassen, ohne den Datenschutz zu verletzen, und wie sich beispielweise IT- Infrastrukturen schützen lassen, ohne die Privatsphäre der Nutzer zu gefährden. Nach seinem Studium an der Universität Bonn mit dem Abschluss Diplom-Physiker begann Herr Schonschek 1997 seine Tätigkeit bei einem mittelständischen Softwareunternehmen, das zum Beispiel im Auftrag von Handelsunternehmen vertrauliche Daten verarbeitete. Bei den Kundenprojekten standen häufig Fragen zur Sicherheit und zum Schutz der Daten im Raum, so dass sich Herr Schonschek zunehmend auf diesen Bereich spezialisierte. Seit 2006 veröffentlicht Herr Schonschek Fachbücher, Fachartikel und Analysen zu Datenschutz und IT-Sicherheit in namhaften Publikationen und Verlagen. Bei der Experton Group ist er insbesondere an Analysen und Studien zu IT-Sicherheit und sicherheits- sowie datenschutzrelevanten Aspekten in anderen IT-Bereichen beteiligt. Experton Group AG Seite 121

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