2 Grundlagen und aktueller Stand der Forschung im Untersuchungskontext

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1 2 Grundlagen und aktueller Stand der Forschung im Untersuchungskontext In diesem Kapitel werden zunächst die Grundlagen im Kontext der Untersuchung definiert und hergeleitet (Teilkapitel 2.1). Anschließend folgt eine kurze Einführung zu den beiden Forschungsperspektiven, die in dieser Dissertation Anwendung finden (Teilkapitel 2.2), bevor in Teilkapitel 2.3 und 2.4 der Stand der Forschung zu den beiden Themen Softwareeinkauf und Adoption und Nutzung von Software as a Service umfassend beschrieben wird. 2.1 Grundlegende Begriffe und Definitionen Zwei grundlegende Konzepte werden in diesem Teilkapitel vorgestellt. Zunächst werden die Grundlagen von Standardsoftware eingeführt, was den allgemeinen Untersuchungskontext dieser Dissertation beschreibt. Anschließend folgt eine Definition und Einordnung der Begriffe Cloud-Computing und insbesondere Software as a Service als eine aktuelle Entwicklung im Bereich der Standardsoftware, die für die Beantwortung der beiden Forschungsfragen 4 und 5 genauer untersucht wird Standardsoftware Software und die Softwareindustrie im Allgemeinen sind relativ jung (Buxmann et al. 2011); der Begriff Software selbst tauchte erstmals um das Jahr 1959 auf (Campbell-Kelly 1995). Historisch betrachtet wurden in den Anfängen der Softwareindustrie individuelle Probleme mittels spezifisch entwickelter Lösungen, bestehend aus Kombinationen von Hard- und Software, adressiert (Buxmann et al. 2011). Im Laufe der Zeit und durch die zunehmende Verbreitung von Informationstechnologie kamen immer mehr Anwendungsfälle auf, für die es ökonomisch sinnvoll wurde, einmalig entwickelte Lösungen standardisiert für verschiedene Unternehmen einzusetzen. Dies kennzeichnet den Beginn der Ära von Standardsoftware (Damsgaard & Karlsbjerg 2010). Für diese Arbeit wird Standardsoftware (entsprechend dem englischen standard software package ) definiert als: A collection of software components which when combined perform a set of generalized tasks that are applicable to a range of users. As a package is adopted by many, it forms a standard because the core components are identical across all of its installations. The software package may be configured or customized to make it fit with specific requirements unique to the concrete implementation. This is accomplished by setting program parameters, installing add-on modules, or building interfaces with other software systems. (Damsgaard & Karlsbjerg 2010, S. 64) Aus dieser Definition wird ersichtlich, dass auch Standardsoftware durchaus individuell an spezifische Anforderungen angepasst werden kann allerdings nicht bezogen auf die Kern- S. Harnisch, Einkauf und Einsatz von Unternehmenssoftware, DOI / _2, Springer Fachmedien Wiesbaden 2015

2 12 Grundlagen und aktueller Stand der Forschung funktionalitäten (Mertens et al. 2005). Dennoch ist der Übergang zwischen Standard- und Individualsoftware oft fließend (Buxmann et al. 2011). Eine weitere Unterteilung von Software, neben der in Individual- und Standardsoftware, bezieht sich auf den Anwenderkreis. Software kann entweder für kommerzielle oder private Nutzer entwickelt werden (Buxmann et al. 2011; Campbell-Kelly 1995), wobei es auch Arten von Software gibt, die für beide Nutzerkreise relevant sind etwa Textverarbeitungsprogramme wie Microsoft Word. Für diese Dissertation liegt der Fokus auf standardisierter Unternehmenssoftware, also Standardsoftware, die in Unternehmen eingesetzt wird. Typische Beispiele für diese Art von Software sind etwa Enterprise Resource Planning (ERP) und Customer Relationship Management (CRM) Software, die wie folgt definiert werden können: Unter einem ERP-System wird eine integrierte Software verstanden, die auf Basis standardisierter Module alle oder wesentliche Teile der Geschäftsprozesse eines Unternehmens aus betriebswirtschaftlicher Sicht informationstechnisch unterstützt. Die zur Verfügung stehenden Systemfunktionalitäten liefern dabei aktuelle Informationen auf Basis der erfassten und verarbeiteten Daten und ermöglichen hierdurch unternehmensweite Planung, Steuerung und Kontrolle. (Hesseler & Görtz 2007, S. 6) CRM-Software bietet die technologische Unterstützung für die ganzheitliche Bearbeitung der Beziehung eines Unternehmens zu seinen Kunden, wobei Kommunikations-, Distributions- und Angebotspolitik integriert an den Kundenbedürfnissen ausgerichtet sind und Kundenzufriedenheit als Indikator für Kundenbindung und letztendlich für den langfristigen Unternehmenswert die zentrale Messgröße ist. (Helmke et al. 2008, S. 7) Cloud-Computing und Software as a Service Cloud-Computing stellt eine Form des IT-Outsourcings dar (Buxmann et al. 2008) und gewinnt in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung. Viele Unternehmen ziehen die Nutzung von Cloud-Services in Erwägung, entsprechend steht das Thema auf der Agenda vieler Führungskräfte (Buxmann et al. 2011). Cloud-Computing ist ein Modell zum allgegenwärtigen, einfachen On-Demand-Zugriff auf einen gemeinsamen Pool konfigurierbarer Rechenressourcen, der schnell bereitgestellt und mit geringem Aufwand abgerufen werden kann (Mell & Grance 2011). Innerhalb des Cloud- Computing-Modells werden drei aufeinander aufbauende Service-Modelle unterschieden (Mell & Grance 2011). Bei Software as a Service (kurz: SaaS) werden standardisierte Anwendungen durch den Anbieter auf einer Cloud-Infrastruktur zur Verfügung gestellt, wobei der Zugriff in der Regel über einen Webbrowser erfolgt (Buxmann et al. 2008). Im Platform as a Service-Modell (kurz: PaaS) wird eine Plattform angeboten, auf der Nutzer eigene oder erworbene Software zum Einsatz bringen oder anbieten können. Ein Infrastructure as a Ser-

3 Grundlegende Begriffe und Definitionen 13 vice-angebot (kurz: IaaS) umfasst als Angebot auf der hardwarenahen Ebene die Bereitstellung von Rechenleistung, Speicherplatz, Netzwerkbandbreite oder anderer grundlegender Infrastrukturdienste. Das Management der Hardware wird vom IaaS-Anbieter übernommen (Mell & Grance 2011). Zusätzlich wird zwischen Public, Private, Community und hybriden Cloud-Angeboten unterschieden: Im Fall einer Private Cloud steht die gesamte Infrastruktur nur einer Organisation zur Verfügung, bei einer Public Cloud dagegen allen. Die Community Cloud beschreibt das Angebot einer Cloud-Infrastruktur explizit für eine bestimmte Gemeinschaft von Nutzern. Hybride Cloud-Lösungen stellen eine Kombination von mindestens zwei der zuvor beschriebenen Varianten dar (Mell & Grance 2011). In dieser Arbeit liegt der Fokus auf Software as a Service im Public Cloud - Bereitstellungsmodell. Wie beschrieben werden dabei Anwendungen im Rahmen von Services (Armbrust et al. 2010) in der Cloud zur Verfügung gestellt (Leimeister et al. 2010; Vaquero et al. 2008), wobei die SaaS-Anbieter für Betrieb und Wartung der Software verantwortlich sind (Buxmann et al. 2011). Spezifika von Software as a Service sind die folgenden (Stuckenberg & Heinzl 2010): Erweiterung des Auslieferungsprozesses: Betrieb und Wartung liegen in der Verantwortung des Anbieters. Kontinuierliche Verbesserung: Die Software ist versionslos und wird ständig verbessert. Zentrale Infrastruktur: Der Anbieter stellt die Infrastruktur zentral zur Verfügung. Service-Charakter: Das Bereitstellen des Services ist eine Dienstleistung. Eingeschränkte Customizing Möglichkeiten: Durch die Multi-Mandanten-Architektur sind Anpassungsmöglichkeiten beschränkt. Serviceorientierte Architektur: Die Anwendung ist modular aufgebaut. Fernzugriff: Der Zugriff auf die Software erfolgt über das Internet per Browser. Bezahlmodell: Es sind keine Anfangsinvestitionen nötig, die Abrechnung erfolgt subskriptionsbasiert oder nutzungsabhängig. Ownership: Die Nutzung und Eigentümerschaft der Software sind getrennt. Historisch betrachtet ist das Software-as-a-Service-Modell aus dem seit Ende der 1990er Jahre bestehenden Application Service Providing (ASP) entstanden, die Idee geht aber noch weiter auf das sog. Time-Sharing 9 zurück (Cusumano 2010b). Der Hauptunterschied liegt darin, dass bei ASP individuell angepasste Lösungen mit spezifischem Programmcode zentral gehostet und über ein Netzwerk bereitgestellt werden. Bei SaaS sind die Anpassungsmöglichkeiten dagegen weiter eingeschränkt (Xin & Levina 2008). SaaS ist als Weiterentwicklung des 9 Beim Time-Sharing teilten Unternehmen den Zugriff auf Mainframe-Rechner. Besonders kleine Unternehmen (ohne eigenen Mainframe-Zugriff) kauften größeren für spezifische Aufgaben Rechenzeit ab (Sultan 2011).

4 14 Grundlagen und aktueller Stand der Forschung ASP-Modells zu sehen und wurde insbesondere durch die Entwicklung und Verbreitung von Internet-Technologien und -Standards ermöglicht (Buxmann et al. 2011). Wie in der Auflistung der Spezifika von Software as a Service zu sehen ist, ist es ein sehr oft genanntes Charakteristikum dieser Art von Software, dass die Abrechnung subskriptionsbasiert, also über ein Mietmodell, erfolgt (Leimeister et al. 2010). Dabei werden im Grunde genommen die üblichen Lizenzkosten klassischer Software über den Zeitverlauf verteilt, wobei die Kosten für Wartung und ggf. Support noch hinzukommen (Cusumano 2010a). Nach den Parametern von Preismodellen für Softwareprodukte entspricht diese Art der Zahlung einer regelmäßig wiederkehrenden Zahlung (Lehmann & Buxmann 2009). Im Weiteren gilt es allerdings zu unterscheiden: Die wiederkehrenden Zahlungen können nutzungsabhängig sein (etwa nach Anzahl durchgeführter Transaktionen, Speicherbedarf, Zeit) oder nutzungsunabhängig (Anzahl der Nutzer, Anzahl Server, Finanzkennzahlen, usw.) (Lehmann & Buxmann 2009). In empirischen Untersuchungen stellt sich heraus, dass nach dieser Einteilung fast alle SaaS-Angebote nutzungsunabhängig lizensiert werden, meistens fix nach der Anzahl der Nutzer (Lehmann et al. 2012; Lehmann et al. 2010). Für diese Arbeit wird die Definition von nutzungsabhängigen Preis- oder Tarifmodellen breiter gefasst. Dies ist notwendig, um Forschungsfrage 3 sinnvoll beantworten zu können. In der Literatur zu Tarifwahlverzerrungen gibt es nur zwei Arten von Tarifen: Flatrate-Modelle und nutzungsabhängige Tarife. Die Flatrate-Zahlungen entsprechen dabei der Einmalzahlung nach Lehmann & Buxmann (2009), die nutzungsabhängigen Zahlungen den wiederkehrenden Zahlungen in Abhängigkeit des Verbrauchs. Typischerweise wird SaaS in der Praxis meistens nach der Anzahl der Nutzer abgerechnet (Deeter & Jung 2013), was nach dem hier zugrunde gelegten Verständnis im weiteren Sinne als nutzungsabhängig betrachtet werden kann, da die Anzahl der Nutzer flexibel variiert werden kann. Einschränkend muss allerdings angemerkt werden, dass viele Softwareanbieter diese Flexibilität einschränken. Salesforce als die weitverbreitetste SaaS-Lösung für den Bereich CRM gibt etwa eine Vertragslaufzeit von einem Jahr vor (Salesforce.com 2014), für SAP Business ByDesign (als ein typisches Beispiel für ERP-Software aus der Cloud) sind Laufzeiten von einem bis fünf Jahre wählbar (arvato Systems 2014). Neue Nutzer können dabei jederzeit hinzu gebucht werden, das variable Verringern der Nutzerzahl ist jedoch nicht immer einfach möglich. Rechtlich betrachtet sind SaaS-Verträge als Mietverträge einzuordnen (Marly 2014). Dabei gibt es jedoch einige datenschutzrechtliche Aspekte zu beachten, wenn personenbezogene Daten durch SaaS-Anwendungen verarbeitet werden (Weichert 2010) was im Kontext von Unternehmenssoftware wie ERP und CRM typischerweise der Fall ist. Eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten ist dann rechtlich kein Problem, wenn diese nur innerhalb der Europäischen Union oder des europäischen Wirtschaftsraums erfolgt (Marnau & Schlehahn 2011), da in diesem Fall ein nach 11 des Bundesdatenschutzgesetzes geregeltes Auftragsda-

5 Forschungsperspektiven 15 tenverarbeitungsverhältnis vorliegt. Die europäisch gültigen Datenschutzrichtlinien (Direktive 95/46/EG) garantieren ein angemessenes Sicherheitsniveau. Anders ist dies, wenn der Standort eines SaaS-Anbieters oder eines Rechenzentrums außerhalb der EU-Grenzen liegt. In diesem Fall ist ein angemessenes Schutzniveau der Daten erforderlich (Marnau & Schlehahn 2011). Dieses angemessene Schutzniveau ist durch die Datenschutzgesetzgebung in vielen Ländern insbesondere in den USA nicht per se gegeben. In diesem Fall kann ein ausreichendes Datenschutzniveau durch bestimmte vertragliche Klauseln oder durch zusätzliche, länderübergreifende Abkommen geregelt werden (Marnau & Schlehahn 2011). Ein Beispiel für ein solches Abkommen ist das sogenannte Safe Harbor -Abkommen zwischen der EU und den USA. Dieses Abkommen soll ein den EU-Standards entsprechendes Datenschutzniveau garantieren. US-Unternehmen können sich Safe Harbor zertifizieren lassen, was in der Praxis allerdings einer rein freiwilligen Selbstverpflichtung auf entsprechende Datenschutzstandards entspricht (Marnau & Schlehahn 2011). Juristisch gesehen ist es unklar, ob durch Safe Harbor ein angemessenes Schutzniveau erreicht werden kann (Sädtler 2013). Insbesondere nach den Erkenntnissen rund um den sog. NSA-Skandal und die Prism-Affäre ist ein ausreichender Schutz durch Safe Harbor fraglich (Sädtler 2013). Das EU-Parlament hat bereits eine Aufhebung des Abkommens gefordert (Zeit Online 2014), was allerdings für Anwenderunternehmen erhebliche juristische Unsicherheit nach sich ziehen würde. 2.2 Forschungsperspektiven Eine kurze Einordnung einiger wissenschaftstheoretischer Begriffe bzw. epistemologischer (erkenntnistheoretischer) Grundlagen ist notwendig, da für die im Rahmen dieser Dissertation durchgeführten Studien zwei verschiedene Ansätze verwendet werden. Generell kann zwischen positivistischen, interpretativen und kritisch-realistischen Forschungsperspektiven unterschieden werden (Gregor 2006; Wynn & Williams 2012)10, wobei die Annahmen des kritischen Realismus nicht weiter diskutiert werden, da diese keine Rolle für die durchgeführten Studien spielen. Die Einteilung der Ansätze beruht auf einer Vielzahl von philosophischen, epistemologischen und ontologischen Unterscheidungen, die hier nur kurz behandelt werden (vgl. ausführlicher etwa Gregor 2006; Orlikowski & Baroudi 1991). Die beiden in dieser Arbeit verwendeten Ansätze lassen sich grob wie folgt definieren: Positivismus: Positivist studies are premised on the existence of a priori fixed relationships within phenomena which are typically investigated with structured instrumentation. Such studies serve primarily to test theory, in an attempt to increase predictive understanding of phenomena. (Orlikowski & Baroudi 1991, S. 5) 10 Kritischer Realismus bzw. critical realism stellt einen Ansatz dar, der zwischen den beiden Extrempositionen Positivismus und Interpretivismus steht. Critical realism acknowledges the role of subjective knowledge of social actors in a given situation as well as the existence of independent structures that constrain and enable these actors to pursue certain actions in a particular setting (Wynn & Williams 2012, S. 787f.).

6 16 Grundlagen und aktueller Stand der Forschung Interpretivismus: Interpretive studies assume that people create and associate their own subjective and intersubjective meanings as they interact with the world around them. Interpretive researchers thus attempt to understand phenomena through accessing the meanings that participants assign to them. (Orlikowski & Baroudi 1991, S. 5) Der grundlegende Unterschied betrifft die Art des Erkenntnisgewinns durch Forschung. Während beim Positivismus davon ausgegangen wird, dass Beobachtungen objektiv sind und bestehende Theorien, Hypothesen oder Annahmen belegen oder widerlegen können, besagt Interpretivismus, dass alle Beobachtungen subjektiv sind und es keine objektive Wahrnehmung gibt. Die subjektiven Beobachtungen lassen sich als Konzepte erster und zweiter Ordnung beschreiben (Van Maanen 1979), wobei Konzepte erster Ordnung die Wahrnehmung von handelnden Personen und Konzepte zweiter Ordnung die Wahrnehmung von außenstehenden, beobachtenden Forschern beschreiben (Walsham 1995). Diese beiden Wahrnehmungen können betrachtet und untersucht werden, es lassen sich jedoch keine allgemeingültigen Aussagen daraus ableiten. In der Forschung im Bereich Information Systems sind positivistische Ansätze vorherrschend (Mingers 2001; Orlikowski & Baroudi 1991; Walsham 1995). Interpretative und positivistische Ansätze schließen sich jedoch nicht aus, sondern können sich wechselseitig ergänzen (Lee 2004; Mingers 2001). Dabei ist ein entscheidender Aspekt zur Wahl der Perspektive die Art der gewählten Theorie (Gregor 2006). Da der für die Beantwortung von Forschungsfrage 2 sehr gut geeignete und gewählte theoretische Rahmen Technological Frames of Reference eine interpretative Perspektive verlangt, folgt die Untersuchung jenem Paradigma (siehe Teilkapitel 3.2; dort werden auch mehr Details zum Ansatz beschrieben). Die anderen Forschungsfragen und durchgeführten Untersuchungen bzw. Auswertungen sind positivistischer Natur und folgen somit dem nach wie vor gängigsten Forschungsparadigma der Wirtschaftsinformatik. 2.3 Strukturierter Literaturüberblick zum Einkauf von Standardsoftware11 Standardsoftware gewinnt seit Jahren immer weiter an Bedeutung. Nach aktuellen Marktstudien wurden im Jahr 2013 weltweit mehr als 360 Milliarden US-Dollar für Standardsoftware ausgegeben (Melgarejo 2012). Laut einer Studie von Forrester wollen 63 % aller Unternehmen in Zukunft (weitere) Standardsoftware einkaufen (Roe 2011). Im selben Zeitraum wird auch Software as a Service als eine Ausprägung von Standardsoftware immer wichtiger (Katzmarzik 2011). In diesem Kontext gewinnen Sourcing-Arrangements für den Einkauf von standardisierter Software zunehmende Relevanz (Dibbern et al. 2004). Das Sourcing (oder: die Beschaffung) von Unternehmenssoftware (wie ERP- oder CRM-Software) geschieht im Allgemeinen in komplexen und kostspieligen Beschaffungsprojekten, die oftmals Budgets 11 Vgl. nachfolgend auch Harnisch (2014).

7 Strukturierter Literaturüberblick zum Einkauf von Standardsoftware 17 von mehreren Millionen Euro besitzen können (Mabert et al. 2001). Zum Teil stellen Projekte solcher Art einen bedeutenden Anteil des gesamten IT-Budgets eines Unternehmens dar (Verville & Halingten 2003). Der Einkauf von Standardsoftware ist ein im Allgemeinen wenig untersuchtes Gebiet (Esteves & Bohorquez 2007; Howcroft & Light 2006). Dabei sind die Aktivitäten des Softwareeinkaufs als frühe Phasen im anwenderseitigen Software-Lebenszyklus (Poon & Yu 2010) wichtig für spätere Phasen (Lin & Silva 2005). Die Fehler- und Fehlschlagrate von Softwareeinführungen und Implementierungsprojekten ist hoch. Sie liegt laut Garg (2010) bei bis zu %. Eine maßgebliche Ursache für diese Probleme ist die fehlerhafte oder schlecht ausgeführte Auswahl der einzukaufenden Software (Lall & Teyarachakul 2006). Entsprechend ist IT-Governance für Beschaffungsentscheidungen im Kontext von Unternehmenssoftware von hoher praktischer Relevanz (IT Governance Institute 2011). Während Governance-Arrangements für Outsourcing in einer Vielzahl von Forschungsarbeiten untersucht worden sind (vgl. z.b. Fischer et al. 2012; Leimeister 2009; Vitharana & Dharwadkar 2007), wurde Governance für den Bereich des Softwareeinkaufs bislang noch kaum untersucht. Typischerweise geht es bei IT-Governance um Entscheidungsbefugnisse und Verantwortlichkeiten zwischen Fachabteilungen und IT (Weil & Ross 2004). Im Softwareeinkauf sind allerdings oftmals deutlich mehr unterschiedliche Stakeholder beteiligt, wie etwa Einkaufsabteilungen, Controlling und (externe) Berater (vgl. z.b. Harnisch et al. 2013; Krouse 1999; Poon & Yu 2010; Verville & Halingten 2003). Da diese Vielzahl von Akteuren aus unterschiedlichen Bereichen miteinander interagiert, ist es essenziell, die spezifischen Strukturen und Mechanismen (Peterson 2004; Van Grembergen et al. 2004) zu kennen und zu verstehen (Palanisamy et al. 2010). Zusätzlich bietet dieses Forschungsgebiet unter Berücksichtigung aktueller Entwicklungen wie etwa stealth adoption (Zainuddin 2012), was den Einkauf bzw. die Adoption von Standardsoftware unter Übergehen bestehender Governance- Strukturen beschreibt, spannende, zeitgemäße und potenziell aufschlussreiche Forschungsmöglichkeiten. Um dieses komplexe Thema zu verstehen und eine Basis zur Erweiterung des Wissens (Webster & Watson 2002, S. xiii) zur Governance von standardisierter Unternehmenssoftware zu schaffen, wird im Folgenden der aktuelle Stand der Literatur zum Softwareeinkauf durch die Linse der IT-Governance untersucht. Da sich die aktuellen Forschungsergebnisse verstreut um eine Vielzahl von Themen drehen, wurde eine strukturierte Literaturrecherche nach der von vom Brocke et al. (2009) vorgeschlagenen und beschriebenen Methodik durchgeführt. Dabei wird für die konzeptionelle Struktur der Analyse (Webster & Watson 2002) auf das IT- Governance -Framework von Weil & Ross (2004) zurückgegriffen.

8 18 Grundlagen und aktueller Stand der Forschung Somit hat diese Analyse das Ziel, Forschungsfrage 1 sowie die zugehörigen Untersuchungsfragen der vorliegenden Dissertation wie folgt zu beantworten: Forschungsfrage 1: Welche unternehmensinternen Strukturen und Prozesse sind nach dem aktuellen Stand des Wissens beim Einkauf von standardisierter Unternehmenssoftware relevant? Untersuchungsfrage 1.1: Welche Themen werden im Allgemeinen in der Literatur zum Softwareeinkauf durch Unternehmen behandelt? Zur Beantwortung dieser Fragen wird eine Übersicht über bestehende wissenschaftliche Erkenntnisse zum Einkauf standardisierter Unternehmenssoftware gegeben, die eine Basis für zukünftige Forschungsarbeiten legt und die Wissenschaftlern und Praktikern die Möglichkeit bietet, strukturiert auf existierende relevante Erkenntnisse zuzugreifen. Untersuchungsfrage 1.2: Welche organisationalen Strukturen und Prozesse für den Softwareeinkauf werden in der bestehenden Literatur beschrieben? Die relevanten Themen Softwareeinkaufs-Governance, Softwareauswahl und Einflussfaktoren beim Softwareeinkauf werden konzeptionell zusammengeführt und zusammengefasst. Darüber hinaus zeigt diese Analyse, basierend auf der Untersuchung der bestehenden Literatur zur Governance des Softwareeinkaufs, Möglichkeiten für weitere Forschungsarbeiten auf. Im nächsten Abschnitt wird zunächst der Prozess der Literatursuche, -filterung und -analyse vorgestellt. Anschließend werden die Ergebnisse der Analyse zu den identifizierten relevanten Themen überblicksweise und deskriptiv präsentiert (Abschnitt 2.3.2), bevor diese Themen im Abschnitt detailliert behandelt und beschrieben werden. Basierend auf den Ergebnissen aus der Literatur wird eine Agenda mit zukünftigen Forschungsmöglichkeiten abgeleitet (Abschnitt 2.3.4), bevor im letzten Abschnitt ein kurzes Zwischenfazit gezogen wird Vorgehen bei der strukturierten Literaturrecherche Die durchgeführte strukturierte Literaturrecherche folgt dem von vom Brocke et al. (2009) entwickelten strukturierten Verfahren. Das entwickelte Framework ist in Abbildung 3 dargestellt. Entsprechend der vorgeschlagenen Phasen wurde im ersten Schritt der konzeptionelle Umfang des Reviews definiert. Details zu dieser Festlegung des Umfangs sind Tabelle 1 zu entnehmen. In Anlehnung an die Taxonomie für Literaturübersichten nach Cooper (1988) ist das zentrale Ziel die Integration bestehender Forschungsergebnisse. Auch Methoden, Theorien und zentrale Themen werden analysiert, stehen aber nicht im methodischen Fokus. Die Literaturübersicht wird konzeptionell organisiert (Webster & Watson 2002), d.h. nach Themen und in der Literatur aufzufindenden Konzepten synthetisiert beschrieben. Die Darstellung geschieht ohne eine eigene Meinung einzunehmen und richtet sich in erster Linie an spezialisierte Wissenschaftler, soll aber auch für allgemeine Wissenschaftler im Bereich der

9 (I) \ / (4) Oefinition (I) des ) Strukturierter Literaturüberblick zum Einkauf von Standardsoftware 19 Wirtschaftsinformatik und Praktiker verständlich sein und bei Bedarf als Referenz dienen. Schlussendlich ist das Ziel, eine vollständige Abdeckung des zu betrachtenden Literaturbereichs zu erzielen. des Umfan ~ ForxhungQgenda I(onleplUali5.ierung fhemi\l$ (2) 1 llter""i, ''illn~l e und svntllese llterijllur$uche (3) ] Abbildung 3: Framework für strukturierte Literaturubersichten nach vom Brocke et al. (2009) Tabelle 1: Umfang und Fokus der strukturierten Literaturrechercbe (vgl. Cooper 1988, S. 109) Eigenschaft Kategorien (1) i Fokus F orschungsergebnisse F orschungsmethoden Theorien Anwendungen : oe _ -::o<: o<:. ""oe e-- - c.~ oe _...::o. ~ (2) : Ziel Integration Kritik Zentrale Themen (3) i Organisation Historisch J t,. (4) i Perspektive Neutrale Darstellung : oc _ oc:oc:<. oc:oc: c-o Spezialisierte (5) : Publikum Wissenschaftler Praktiker Allgemeinheit Wissenschaftler (6) i Abdeckung Vollständig Vollständig selektiv und Repräsentativ Zentral Erklärung: Dunkelgrau schattierte Zellen stellen zentrale Ziele dieser Literaturübersicht dar. Hellgrau schattierte Zellen stehen für Aspekte, die ebenfalls adressiert werden. In der zweiten Phase (Konzeptualisierung, vgl. Abbildung 3) wurde der inhaltliche Rahmen der Literaturrecherche abgesteckt und definiert. Basierend auf einer ersten explorativen Recherche über die beiden Suchmaschinen Google Scholar und EbscoHost wurden drei zentrale Artikel herausgearbeitet (Kauffman & Tsai 2009; Palanisamy et al. 2010; Verville &

10 20 Grundlagen und aktueller Stand der Forschung Halingten 2003). Auf Grundlage dieser drei Quellen wurden im Anschluss Suchbegriffe (auch: Keywords) definiert, die das Thema umfassend beschreiben. Verschiedene Begriffe wurden in unterschiedlichen Kombinationen getestet, bis schlussendlich die in Abbildung 4 dargestellte Kombination der einzelnen Begriffe für die Suche festgelegt und verwendet wurde. (title:(software OR "Software as a Service" OR SaaS OR cloud) AND title:(acquisition OR procurement OR purchase)) OR (abstract:( software OR "Software as a Service" OR SaaS OR cloud) AND abstract:(acquisition OR procurement OR purchase)) Abbildung 4: Verwendete Suchbegriffe (im Beispiel: Syntax für die AISeL) Die dargestellten Begriffe finden alle Quellen, die in Titel oder Abstract eine Kombination aus den Begriffen Software oder Software as a Service (bzw. den gängigen Begriffen zur Abdeckung des Themas Software as a Service, SaaS und Cloud) und den Synonymen für Einkauf (Acquisition, Procurement oder Purchase) enthalten. Mithilfe dieser Suchbegriffe wurden vier verschiedene Literaturdatenbanken durchsucht: (1) (2) (3) (4) AIS Electronic Library (AISeL), SciVerse ScienceDirect, Business Source Premier, EconLit. Auf die beiden letztgenannten Datenbanken wurde mit der Suchmaschine EbscoHost zugegriffen. Den Hinweisen von Webster & Watson (2002) folgend wurden Zeitschriften, Bücher und Konferenzbeiträge berücksichtigt. Da das Ziel in einer umfassenden Abdeckung des aktuellen Wissensstands bestand, wurde bewusst ein breiter Suchumfang gewählt, ohne vorab eine Einschränkung basierend auf Zeitschriftenrankings oder Ähnlichem vorzunehmen. Die Menge an relevanten Beiträgen auf dem Gebiet des Softwareeinkaufs ist nicht auf ein bestimmtes Set an Zeitschriften einzuschränken. Über die Wahl der Datenbanken sind im Set der untersuchten Publikationen dennoch die hochwertigsten Publikationen im Bereich der Wirtschaftsinformatik / des Information Systems Research enthalten12, um sicherzustellen, dass keine hochwertigen Beiträge übersehen werden. Zur Sicherung der Qualität wurden nur durch Experten geprüfte ( peer-reviewed ) Publikationen aufgenommen. In einem abschließenden Qualitätssicherungsschritt wurden außerdem diejenigen Publikationen entfernt, die sich nicht an allgemeingültige wissenschaftliche Standards hielten.13 Der gesamte Suchprozess fand im Juni 2013 statt Konkret wurden u. a. alle Zeitschriften aus dem sog. AIS Senior Scholars Basket of Eight (Senior Scholars Consortium 2011) und die Top 25 Journals aus dem MIS Journal Ranking (AIS o. A.) berücksichtigt. Dies betraf etwa reine persönliche Erfahrungsberichte, Veröffentlichungen ohne erkennbare Methodik oder ohne Kennzeichnung der Übernahme fremden Gedankenguts.

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