Grundsätzliches zum Arbeitsschutz in kleinen Unternehmen

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1 Merkblatt Grundsätzliches zum Arbeitsschutz in kleinen Unternehmen Grundsätzlich ist jeder, der einen Mitarbeiter beschäftigt, dazu verpflichtet, bestimmte organisatorische Maßnahmen zur Arbeitssicherheit zu treffen! Zu den Mitarbeitern zählen auch geringfügig Beschäftigte, Aushilfen und Putzfrauen und Leiharbeiter! Auch Unternehmen, in denen "noch nie etwas passiert" ist, müssen diese Maßnahmen treffen. Dabei geht es schon lange nicht mehr um die reine Unfallverhütung, sondern auch um den Gesundheitsschutz. Maßnahmen, die jeder Arbeitgeber treffen muss: 1. Gefährdungsbeurteilung Alle Arbeitsplätze müssen auf eventuelle Gefährdungen hin untersucht werden. Diese Analyse muss schriftlich festgehalten werden. Hilfen hierbei gibt es z. B. in Form von Checklisten bei der Berufsgenossenschaft (BG). Die Gefährdungsbeurteilung ist eine wichtige Grundlage für den betrieblichen Arbeitsschutz. 2. Unterweisung Die Mitarbeiter müssen mindestens einmal im Jahr zu allen sicherheitsrelevanten Dingen ihres Arbeitsplatzes unterwiesen werden. Die Grundlage hierfür bildet die o. g. Gefährdungsbeurteilung. Diese Unterweisung ist schriftlich festzuhalten und muss vom Unterwiesenen unterschrieben werden. 3. Ersthelfer Damit für Erste-Hilfe-Leistungen genügend ausgebildete Helfer zur Verfügung stehen, muss für 2-20 anwesende Versicherte mindestens ein Ersthelfer zur Verfügung stehen. 4. Sicherheitstechnische und Arbeitsmedizinische Betreuung Jeder Arbeitgeber ist verpflichtet, seine Mitarbeiter sicherheitstechnisch und arbeitsmedizinisch betreuen zu lassen. Das heißt, es müssen in jedem Unternehmen eine Fachkraft für Arbeitssicherheit und ein Betriebsarzt beauftragt werden, die sich das Unternehmen ansehen und den Arbeitgeber in Bezug auf Arbeitssicherheit beraten. In kleinen Unternehmen ist auch eine alternative Betreuung (Unternehmerschulung) möglich. Jede Berufsgenossenschaft hat diese Regelungen anders gestaltet. Informieren Sie sich darüber! Maßnahmen, in Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern: 5. Sicherheitsbeauftragte sind Mitarbeiter, die sich im Kollegenkreis um die Arbeitssicherheit kümmert. Sie ersetzen nicht die Fachkraft für Arbeitssicherheit! 6. Arbeitsschutzausschuss Dieser Ausschuss, der vierteljährlich zu allen betrieblichen Belangen des Arbeitsschutzes tagt, setzt sich zusammen aus dem Arbeitgeber oder einem von ihm Beauftragten, dem Betriebsarzt, der Fachkraft für Arbeitssicherheit, den Sicherheitsbeauftragten und sofern vorhanden zwei Betriebs- oder Personalratsmitgliedern. Auf den folgenden Seiten werden die hier aufgeführten Pflichten weiter erläutert.

2 1. Gefährdungsbeurteilung Diese Beurteilung der Arbeitsbedingungen soll dazu dienen, bestehende Schwachstellen zu erkennen, um rechtzeitig Arbeitsschutzmaßnahmen zu ergreifen. Große Bedeutung kommt der Einbeziehung der Beschäftigten zu. Sie können aufgrund ihrer Erfahrungen wichtige Hinweise zu Gefahren und Belastungen am Arbeitsplatz geben. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen muss ebenfalls überprüft werden. Bei der Entwicklung von Maßnahmen zum Arbeitsschutz sollte der Rat von Fachleuten eingeholt werden, um gleichermaßen optimale wie auch kostengünstige Lösungen herbeizuführen. Für alle Betriebe herrscht Dokumentationspflicht. Der Umfang der Dokumentation ist nicht vorgeschrieben, es kann sich daher auf das Wesentliche beschränkt werden. Die Dokumentation sollte jedoch folgende Punkte enthalten: Datum der Untersuchung Untersuchender Bezeichnung des Arbeitsplatzes Art der Tätigkeit Art, Höhe, Dauer der Gefährdung/Belastung Mess- und Untersuchungsergebnisse Bewertung Erforderliche Maßnahmen Termin für die Durchführung der erforderlichen Maßnahmen Verantwortlicher Wirksamkeitskontrolle Wann ist eine Gefährdungsbeurteilung notwendig? Als Erstanalyse an bestehenden Arbeitsplätzen, In regelmäßigen Abständen, insbesondere bei Änderungen von Vorschriften bzw. Veränderungen des Standes der Technik, Wenn Einrichtungen wesentlich erweitert oder umgebaut werden, Wenn die Nutzung der Einrichtungen wesentlich geändert wird, Vor Anschaffung neuer Maschinen und Produktionsausrüstungen, Bei wesentlichen Änderungen der Arbeitsorganisation sowie Nach dem Auftreten von Arbeitsunfällen, Beinaheunfällen und von Erkrankungen. 2. Unterweisung Der Arbeitgeber bzw. der jeweilige Vorgesetzte hat die Beschäftigten über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit während ihrer Arbeitszeit ausreichend und angemessen zu unterweisen. Die Unterweisung soll die Beschäftigten mit den bei ihrer Arbeit auftretenden Gefahren sowie den Maßnahmen zur Abwendung dieser Gefahren und dem richtigen Verhalten nach dem Eintreten von Unfallereignissen vertraut machen. Sie umfasst dabei insbesondere (Betriebs-) Anweisungen und Erläuterungen, die eigens auf den Arbeitsplatz oder den Aufgabenbereich der Beschäftigten ausgerichtet sind. Anlass Die Unterweisung muss vor Aufnahme der Tätigkeit von Beschäftigten bei deren Einstellung, bei Veränderungen im Aufgabenbereich, bei der Einführung neuer Arbeitsmittel oder einer neuen Technologie erfolgen. Arbeitsschutz in kleinen Unternehmen Seite 2

3 Sie muss an die Gefährdungsentwicklung angepasst sein und regelmäßig, mindestens jedoch jährlich wiederholt werden. Durchführung Die Unterweisung wird am besten vom Vorgesetzten selbst durchgeführt; es kann aber auch eine andere dafür geeignete Person damit beauftragt werden; der Vorgesetzte sollte aber in jedem Fall dabei sein. Die Unterweisung muss mündlich und in der Sprache der Beschäftigten erfolgen. Der Unterweisende sollte sich durch Nachfrage überzeugen, dass die Unterweisungsinhalte verstanden wurden. Dokumentation Ausreichend ist eine stichwortartige Auflistung der behandelten Themen, Namensliste mit Unterschrift der teilnehmenden Mitarbeiter usw., entsprechend dem beiliegenden Unterweisungsprotokoll. Da im Falle eines schwereren Unfalls von den ermittelnden Behörden erfahrungsgemäß gleich nach dem Nachweis einer Unterweisung gefragt wird, sollte das Protokoll vom Vorgesetzten mindestens fünf Jahre aufbewahrt werden. 3. Ersthelfer Bei bis zu 20 anwesenden Versicherten hat der Unternehmer dafür zu sorgen, dass für die Erste-Hilfe- Leistung mindestens 1 Ersthelfer zur Verfügung steht. Bei mehr als 20 anwesenden Versicherten müssen in Verwaltungs- und Handelsbetrieben 5 % und in sonstigen Betrieben 10 % der anwesenden Versicherten als Ersthelfer ausgebildet sein. Die Erste-Hilfe-Aus- und Fortbildung erfolgt in der Regel bei Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland (ASB), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH), Malteser-Hilfsdienst (MHD) oder berufsgenossenschaftlich dafür anerkannte Stellen Die Ausbildung erfolgt in einem acht Doppelstunden (2 Tage) umfassenden Erste-Hilfe-Lehrgang. Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass die Ersthelfer im Abstand von maximal 2 Jahren fortgebildet werden. Die Fortbildung erfolgt durch Teilnahme an einem vier Doppelstunden (1 Tag) umfassenden Erste- Hilfe-Training. Wenn Mitarbeiter in Ihrer Freizeit beim DRK oder sonstigen Diensten tätig sind, kann eine Fortbildung über den Arbeitgeber entfallen. Ansonsten wird die Ausbildung als Grundkurs anerkannt, die regelmäßige Fortbildung alle 2 Jahre muss jedoch erfolgen. Bei Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr, des THW s oder Katastrophenschutzes ist zu klären, ob die Personen dort regelmäßige Erst-Helfer-Kurse absolvieren (Nachweis erbitten!). 4. Sicherheitstechnische und Arbeitsmedizinische Betreuung Was ist eine Fachkraft für Arbeitssicherheit? Die Hauptaufgabe der Fachkraft für Arbeitssicherheit - auch Sicherheitsfachkraft genannt - ist die Unterstützung des Unternehmers in den Fragen des Arbeitsschutzes. Sie berät bei der Planung, der Beschaffung und beim Einsatz von Betriebsanlagen, Arbeitsmitteln, Schutzausrüstungen und der Gestaltung der Arbeitsplätze. Die Arbeitsstätten werden von der Fachkraft regelmäßig begangen. Die festgestellten Mängel Arbeitsschutz in kleinen Unternehmen Seite 3

4 werden dem Unternehmer mitgeteilt und Vorschläge zur Abhilfe gemacht. Arbeitsunfälle werden untersucht und Vorschläge zur Verhütung unterbreitet. Die Fachkraft sollte ebenfalls darauf hinwirken, dass die Beschäftigten die Anforderungen des Arbeitsschutzes einhalten. Die Fachkraft für Arbeitssicherheit kann ein eigener Mitarbeiter mit einer ausreichenden Qualifikation sein oder eine externe Fachkraft. (Die Fachkraft für Arbeitssicherheit ist nicht der Sicherheitsbeauftragte!) Was ist ein Betriebsarzt? Der Betriebsarzt berät ebenso wie die Fachkraft für Arbeitssicherheit zu allen Belangen des Arbeitsschutzes. Dabei liegt der Schwerpunkt jedoch bei den medizinischen Aspekten. Als Betriebsarzt kann nicht ein normaler" Hausarzt, sondern nur ein speziell ausgebildeter Arbeitsmediziner bestellt werden. Der Betriebsarzt ist ein zum Arbeitsmediziner ausgebildeter Arzt, der wie die externe Fachkraft für Arbeitssicherheit vom Unternehmer beauftragt wird. Übersicht der Betreuungsmöglichkeiten Unternehmensgröße Regelbetreuung Alternative Betreuung 1 10 Grundbetreuung und Anlassbezogene Betreuung 11 30/50 (je nach BG) Regelmäßige Betreuung mit festen Einsatzzeiten und betriebsspezifischer Betreuung > 30/50 (je nach BG) Schulung des Unternehmers und Bedarfsgerechte Betreuung und Anlassbezogene Betreuung Keine alternative Betreuung möglich Diese Betreuung erfolgt durch Überbetrieblichen Dienst (sicherheitstechnische und arbeitsmedizinische Betreuung aus einer Hand) oder Freiberufliche Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte oder Eigene Mitarbeiter mit entsprechender Aus- oder Weiterbildung (bei größeren Unternehmen) Grundbetreuung Für die Grundbetreuung legt die Vorschrift fixe Einsatzzeiten fest. Dabei ist jede Branche einer Gefährdungsgruppe zugeordnet. Je nach Gruppe und Betriebsgröße ergeben sich die Einsatzzeiten und die Intervalle in denen die Grundbetreuung wiederholt werden muss. Bedarfsgerechte Betreuung Auf der Grundlage der Gefährdungsbeurteilung entscheidet der Unternehmer welche Betreuung und in welchem Umfang er in Anspruch nimmt. Anlassbezogene Betreuung Der Unternehmer ist verpflichtet, sich bei besonderen Anlässen durch einen Betriebsarzt oder eine Fachkraft für Arbeitssicherheit mit branchenbezogener Fachkunde in Fragen der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes betreuen zu lassen. Die besonderen Anlässe sind fest vorgegeben (z.b. die Einrichtung neuer Betriebsanlagen, neue Arbeitstechniken,...) Betriebsspezifische Betreuung Mit der betriebsspezifischen Betreuung, wird der individuelle Bedarf im Unternehmen untersucht. Den not- Arbeitsschutz in kleinen Unternehmen Seite 4

5 wendigen Umfang der betriebsspezifischen Betreuung ermittelt der Arbeitgeber anhand eines Leistungskatalogs und in Abstimmung mit Betriebsarzt, Fachkraft für Arbeitsicherheit und der betrieblichen Interessenvertretung. 5. Sicherheitsbeauftragte In Unternehmen mit mehr als 20 Beschädigten muss mindestens ein Sicherheitsbeauftragter bestellt, d.h. schriftlich benannt werden. Der Sicherheitsbeauftragte soll ein Mitarbeiter vor Ort sein. Er arbeitet ehrenamtlich. Er soll den Unternehmer bei der Durchführung des Unfallschutzes unterstützen, insbesondere indem er sich von dem Vorhandensein und der ordnungsgemäßen Benutzung der vorgeschriebenen Schutzeinrichtungen fortlaufend überzeugt. Der Sicherheitsbeauftragte trägt weder eine zivilrechtliche noch eine strafrechtliche Verantwortung, wenn durch Verstoß gegen Sicherheitsbestimmungen ein Schaden entsteht. Wegen der Erfüllung seiner übertragenen Aufgaben darf er nicht benachteiligt werden. Die Ausbildung der Sicherheitsbeauftragten ist eine wesentliche Aufgabe der zuständigen Berufsgenossenschaften. In dreitägigen Seminaren vermitteln sie, in der Regel kostenfrei, das notwendige Fachwissen. Achtung: In der Praxis werden oftmals die Bezeichnungen "Sicherheitsbeauftragter" und "Sicherheitsfachkraft" verwechselt. 6. Arbeitschutzausschuss Der Arbeitsschutzausschuss hat die Aufgabe, Anliegen des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung zu beraten. Der Arbeitsschutzausschuss tritt mindestens einmal vierteljährlich zusammen. Nach dem Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) besteht der Arbeitsschutzausschuss in Betrieben mit mehr als zwanzig Beschäftigte aus dem Arbeitsgeber oder einem von ihm Beauftragten, der Fachkraft für Arbeitssicherheit, dem Betriebsarzt, den Sicherheitsbeauftragten und sofern vorhanden - zwei Mitgliedern des Betriebs- oder Personalrates. 7. Gesetzliche Grundlagen und weitere Informationen Gesetze, Regelwerke, Berufsgenossenschaften, allgemeine Informationen: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, Spitzenverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften: Branchenspezifische Informationen und Beratung von Mitgliedsunternehmen Handwerkskammer Koblenz, Zentrum für Umwelt und Arbeitssicherheit August-Horch-Str. 6-8, Koblenz Telefon: +49 (0) 261/ , Telefax: +49 (0) 261/ Web: Arbeitsschutz in kleinen Unternehmen Seite 5

6 Gefährdungsbeurteilung, Dokumentation Standort: Arbeitsbereich: Berufsgruppe/Personen Tätigkeit: allgemein Information Ermittelte Gefährdungen und deren Beschreibung Risiko Bearbeiter/ Handl. Termin wirksam Maßnahmen G M K bedarf Berater Erledigt Ja nein BGI 560 Brandschutz ausreichend geeignete Feuerlöscher regelmäßige Überprüfung durch eine Fachfirma Kennzeichnung der Standorte Standort darf nicht zugestellt werden: Freiräumen! Unterweisung der Mitarbeiter über den richtigen Einsatz der Löscher und das Verhalten im Brandfall. Brandschutzübung... BGI 509 Erste-Hilfe ausreichende Anzahl von Erste-Hilfe-Kästen Kennzeichnung der Standorte regelmäßige Überprüfung auf Vollständigkeit Unterweisung der Mitarbeiter über den richtigen Einsatz Ausbildung von Ersthelfern... u.s.w. Tätigkeit: Werkstatt / Handwerkszeug Information Ermittelte Gefährdungen und deren Beschreibung Risiko Bearbeiter/ Handl. Termin wirksam Maßnahmen G M K bedarf Berater Erledigt Ja nein BGR 191 Fußverletzungen durch Herabfallen schwerer Teile Schutzschuhe zur Verfügung stellen und Benutzung veranlassen... BGI 533 Hand-/Armverletzungen durch ungeschützte, sich drehende Teile u.s.w. Prüfen, ob Schutz am Handwerkzeug vorhanden und wirksam ist Handwerkzeuge sicher ablegen... Arbeitsschutz in kleinen Unternehmen Seite 6

7 Unterweisung zur Arbeitssicherheit der Mitarbeiter Ort: Zeitraum Unterweisender Themen 1. Allgemeine Arbeitnehmerpflichten 2. Arbeitssicherheitsorganisation des Unternehmens 3. Brandschutz 4. Erste Hilfe 5. Umgang mit Gefahrstoffen 6. Anforderungen beim Umgang mit Maschinen, Werkzeugen und Arbeitsgeräten (anhand der Betriebsanweisungen) 7. Benutzung der persönlichen Schutzausrüstung 8. Besondere Gefährdungen im Unternehmen Bestätigung Mit meiner Unterschrift bestätige ich, dass ich den Inhalt der Belehrung zur Kenntnis genommen und verstanden habe. Nr Name, Vorname Datum Unterschrift Datum Unterschrift des Referenten Arbeitsschutz in kleinen Unternehmen Seite 7

8 Mögliche Themen einer Mitarbeiterunterweisung Allgemeiner Teil Allgemeine Arbeitnehmerpflichten Den Anweisungen der Vorgesetzten ist Folge zu leisten Fehler/Störungen sind sofort zu melden defekte Maschinen/Werkzeuge/Geräte sind nicht weiter zu benutzen Sicherheitseinrichtungen sind zu benutzen und dürfen nicht abmontiert oder unbrauchbar gemacht werden. Informationen und Unfallverhütungsschriften, die den Beschäftigten im Unternehmen zur Verfügung stehen Arbeitssicherheitsorganisation des Unternehmens zuständige Ersthelfer Fachkraft für Arbeitssicherheit Sicherheitsbeauftragter Ansprechpartner der Berufsgenossenschaft Brandschutz Alarmpläne, Brandschutzordnung Flucht- und Rettungswege Lage und Benutzung der Feuerlöscheinrichtungen Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten Bereiche mit Rauchverbot Besondere betriebliche Brandgefahren Erste Hilfe Verhalten im Notfall (Ersthelfer, Notruf, Ärzte, Durchgangsärzte, Krankenhäuser) Lage der Verbandkästen Eintragung ins Verbandbuch Unfallmeldung Spezifische Gefährdungen im Unternehmen Hier liegt ein Schwerpunkt der Unterweisung! Es müssen die Themen behandelt werden, die in der Gefährdungsanalyse ermittelt wurden (siehe Kapitel 1. "Gefährdungsbeurteilung") Beispiele: Umgang mit Gefahrstoffen im Unternehmen eingesetzte Gefahrstoffe Betriebsanweisungen (Gefahren, Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln, Verhalten im Gefahrfall, Erste Hilfe, Entsorgung) Anforderungen beim Umgang mit Maschinen, Werkzeugen und Arbeitsgeräten richtiger Umgang Gefahren durch elektrischen Strom Benutzung der persönlichen Schutzausrüstung Was ist wann zu tragen? richtige Benutzung und Pflege Weitere betriebsspezifische Themen... Arbeitsschutz in kleinen Unternehmen Seite 8

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