Die Bewertung selbsterstellter Software für Veräußerungszwecke in der Bilanz

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Die Bewertung selbsterstellter Software für Veräußerungszwecke in der Bilanz"

Transkript

1 74 StB Heft 3 N März der Jahresabschluss berücksichtigt ausschließlich Sachverhalte, die sich in den vergangenen Perioden ereignet haben, Aussagen über die zukünftige Entwicklung des Unternehmens sind daher nur sehr schwer zu treffen; 4. der Jahresabschluss bildet nicht alle Einflussgrößen von zukünftigen Zahlungen ab, wie bspw. die Qualifikation des Managements; 5. jahresabschlusspolitische Maßnahmen können den Jahresabschluss beeinflussen; 6. die Aussagefähigkeit von Kennzahlen kann durch die Zusammenfassung von Einzelposten zu Sammelposten eingeschränkt sein; 7. aus der Bilanz ist nicht ersichtlich, welche genauen Vermögensgegenstände zur Sicherheit übereignet wurden; 8. es gibt keinen objektiven Vergleichsmaßstab für Kennzahlen; 9. die Vergleichbarkeit von Jahresabschlüssen wird durch unterschiedliche Rechnungslegungsstandards noch weiter erschwert. Die Kenntnis dieser Einschränkungen soll dazu beitragen, die Analysemethoden und die daraus gewonnen Erkenntnisse kritisch zu hinterfragen und mit der notwendigen Vorsicht zu interpretieren. 19 Auch aus diesem Grund ist es wichtig, die Jahresabschlussanalyse nicht nur auf die Angaben, die sich aus der Bilanz ergeben, zu beschränken, sondern vielmehr ist es erforderlich, diese Angaben durch weitere Informationen, welche aus dem Anhang und dem Lagebericht gewonnen werden können, in die Analyse mit einzubeziehen. Eine exakte und detaillierte Vorschrift, welche Angaben der Anhang und der Lagebericht enthalten sollten, wäre daher zu begrüßen. V. Fazit Die Jahresabschussanalyse bietet dem externen Jahresabschlussadressaten gute Möglichkeiten zur Beurteilung der finanzwirtschaftlichen Lage eines Unternehmens. Auch für Zwecke der Kreditwürdigkeitsprüfung sowie der Abschätzung einer möglichen Insolvenz werden dem Jahresabschlussanalysten gerade im Bereich der quantitativen Jahresabschlussanalyse nützliche Kennzahlen an die Hand gegeben, um eine Aussage über die Kapitaldienstfähigkeit eines Unternehmens oder eine mögliche Insolvenzgefährdung zu geben. Jedoch sollte auch beachtet werden, dass die Kennzahlen durch jahresabschusspolitische Möglichkeiten bewusst zugunsten des Unternehmens beeinflusst werden können. Diese Effekte, welche ausschließlich auf der Jahresabschlusspolitik beruhen, sollten vom Jahresabschlussanalysten wenn möglich eliminiert werden, um eine verlässliche Aussage treffen zu können. Weiterhin sollte bedacht werden, dass die Jahresabschlussanalyse keine Garantie für beispielsweise eine störungsfreie Kreditbeziehung ist. Hier kann die qualitative Jahresabschlussanalyse eine sinnvolle und notwendige Ergänzung sein. 19 Vgl. Brösel, Bilanzanalyse, 13. Aufl. 2010, S. 39. Dipl.-Wirtschaftsinformatiker Dr.-Ing. Christian Roth, Hamburg * Die Bewertung selbsterstellter Software für Veräußerungszwecke in der Bilanz Generell führt der bewertete Ausweis selbsterstellter Software in der Bilanz ( Aktivierung ) zu dem Effekt, dass Ergebnis und Bilanzsumme erhöht werden. Die günstige Ausnutzung bestehender Bewertungsvorgaben zur Aktivierung selbsterstellter Software zum Zwecke der Veräußerung bietet zumindest den Softwareherstellern aber auch die Möglichkeit, das eigene Unternehmen realitätsnäher positiver in seiner Wirtschaftskraft nach außen darzustellen, was z.b. im Zuge von Wettbewerbssituationen, bei der Kreditvergabe oder auch der Unternehmensveräußerung Vorteile bietet. I. Einführung Für die Bewertung selbsterstellter Software ist der IDW-Standard Grundsätze zur Bewertung immaterieller Vermögenswerte IDW S 5 [IDWS5] 1 maßgeblich, der in der Fassung vom Mai 2010 überarbeitet und in Gestalt einer Fortsetzung Besonderheiten bei der Bewertung von Technologien im August 2010 ergänzt wurde [IDWS5F]. 2 Diese Überarbeitung liefert einen wesentlichen Grund für eine aktuelle Auseinandersetzung mit den heranzuziehenden Bewertungsverfahren (siehe Abschnitt IV. IDW-Standard zur Bewertung immaterieller Vermögenswerte ). Wesentlich darüber hinaus geht aber auch, wenigstens aus der Perspektive der Abgrenzung, der im Rahmen des BilMoG neu geregelte 248 Abs. 2 HGB, der ein Aktivierungswahlrecht für selbsterstellte Software zur Eigennutzung eröffnet. Durch diese Neuregelung werden * Dipl.-Wirtschaftsinformatiker Dr.-Ing. Christian Roth ist Geschäftsführer der akquinet engineering GmbH und arbeitet als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Systeme und Anwendungen der Informationsverarbeitung sowie für Softwaretechnik. Als Certified Ethical Hacker EC Council (CEH/ECO-350) und als Computer Hacking Forensic Investigator EC Council (CHFI/ECO-349) beschäftigt er sich u. a. mit der Beweissicherung von digitalen Spuren. 1 IDW Standard: Grundsätze zur Bewertung immaterieller Vermögenswerte (IDW S 5, Stand: ). 2 Entwurf einer Fortsetzung von IDW S 5: Grundsätze zur Bewertung immaterieller Werte (IDW S 5): Besonderheiten bei der Bewertung von Technologien (Stand: ).

2 Heft 3 N März 2011 StB 75 nämlich Bewertungsmaßstäbe gesetzt, die für selbsterstellte Software zu Veräußerungszwecken nicht gelten. Beide Bewertungskonzepte sind deswegen abzugrenzen. II. Bewertung selbsterstellter Software zur Eigennutzung Gemeint ist hier selbst erstellte oder zugekaufte Software, die zum Zwecke der Leistungserbringung im eigenen Unternehmen dauerhaft eingesetzt wird und nicht der Veräußerung dient, also als Produktionsmittel anzusehen ist. Die Aktivierung kann insofern im Anlagevermögen erfolgen. 3 Wird dieses Aktivierungswahlrecht in Anspruch genommen, sind die Herstellungskosten 4 als Gesamtbetrag anzusetzen. 5 Die Bilanzsumme, ggf. aber auch die Steuerbelastung steigt. Da das Aktivierungswahlrecht erst ab dem besteht, gilt eine Übergangsregelung für die Behandlung vorhandener Software, laufender oder zukünftiger Projekte (EGHGB Art. 66 Abs. 7). Diese führt u. U. dazu, dass Herstellungskosten nur teilweise angesetzt werden dürfen. Außerdem sind nach 255 Abs. 2 a HGB nicht grundsätzlich alle bei der Softwareentwicklung angefallenen Kosten als aktivierbare Herstellungskosten zu werten. 6 Die Herstellungskosten können am zuverlässigsten anhand der tastsächlich entstandenen Aufwendungen ermittelt werden, d.h. hauptsächlich über die mit Lohnkosten bewerteten Entwicklerarbeitstage bzw. bei Zukauf über die Rechnungsbeträge aus den Dienstverträgen. Liegen keine Aufwandszahlen oder Rechnungen vor, müssen spezifische Aufwandsschätzverfahren der Softwaretechnik quasi nachträglich bezogen auf bereits existierende Software benutzt werden. Entgegen der Auffassung von Hoppen et al. 7 sind diese Schätzverfahren allerdings weit weniger zuverlässig, als dort unterstellt. Algorithmische Verfahren, wie die von Hoppen et al. zitierten COCOMO oder Function Point, basieren i. d. R. auf empirischen Messungen resp. Statistiken über die Entwicklerproduktivität, algorithmisch auf Codevolumen oder Systemfunktionen abgebildet. Die Übertragbarkeit solcher Statistiken und Abbildungsalgorithmen auf andere Projekte ist angesichts z. B. unterschiedlicher formaler Projektbedingungen, Mitarbeiterqualifikationen oder eingesetzter Technologien aber nur bedingt möglich. Unter Praxisbedingungen muss deswegen oft auf analogiebasierte Schätzmethoden zurückgegriffen werden. Diese mögen im Einzelfall transparenter und aussagekräftiger sein, führen aber oft zu einem deutlich aufwendigeren Schätzvorgehen, jedenfalls wenn die Schätzgenauigkeit einigermaßen akzeptabel sein soll (Konfidenzintervall +/ 20%). Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass selbsterstellte Software zur Eigennutzung aktivierbar und das dazu nötige Bewertungsverfahren hinreichend geregelt und anwendbar ist. Es wird aber auch deutlich, dass dieses Bewertungsverfahren Einschränkungen definiert und vor allen Dingen explizit kostenbasiert und nicht ertragskraftbasiert ist. Aus der Sicht z.b. eines Softwarehauses, das den Wert der von ihm erstellten und veräußerten Software möglichst realitätsnah ansetzen will, ist das Verfahren deswegen ungeeignet und eine saubere Differenzierung, um welche Art von Software es sich bei der Bewertung handelt, unerlässlich. III. Bewertung selbsterstellter Software zu Veräußerungszwecken Gemeint ist hier selbsterstellte Software, die Dritten in Lizenz zum Kauf angeboten wird. In ihrem Charakter ist solche Software kein Produktionsmittel, sondern fertiges Erzeugnis oder Ware ; die Aktivierung erfolgt infolgedessen grundsätzlich 8 im Umlaufvermögen. 9 Der Wert der betreffenden Software darf auch nicht mit den Herstellungskosten bewertet werden; maßgeblich ist der Marktwert. 10 Dieser wird als (diskontierter) Barwert [IDWS5] und vor Steuern aktiviert. In dieser Sichtweise ist das Prinzip immanent, dass sich der Wert von Erzeugnissen oder Waren an ihrer Eigenschaft messen lassen muss, Überschüsse der Einnahmen über die Ausgaben zu realisieren. Dieses auf die Ertragskraft oder den Cashflow abstellende Prinzip bei immateriellen Vermögenswerten wird (inzwischen) gleichermaßen im HGB wie auch in internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IAS/IFRS) angewendet. 11 Für eine solche Wertermittlung sind die Standards des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) maßgeblich, im Allgemeinen die Grundsätze zur Durchführung von Unternehmensbewertungen [IDWS1] und im Besonderen die Grundsätze zur Bewertung immaterieller Vermögenswerte [IDWS5] einschließlich der Fortsetzung [IDWS5F]. IV. IDW-Standard zur Bewertung immaterieller Vermögenswerte 1. Anzuwendendes Bewertungsverfahren Der Standard [IDWS5] definiert neben dem für die Bewertung selbsterstellter Software zu Veräußerungszwecken nicht relevanten kostenorientierten Verfahren zwei weitere Bewertungsverfahren. Die Entscheidung für die Anwendung des einen oder des anderen dieser beiden Verfahren hängt von der Tragfähigkeit der jeweils getroffenen Grundannahmen ab. 3 Gabler Wirtschaftslexikon (Online-Ausgabe: gabler.de/; Stand: Dezember Dies sind i. d. R. die Personalkosten für die Erstellung. Zugekaufte Software darf nur dann zu Herstellungskosten ausgewiesen werden, wenn die Erstellung im Rahmen eines Dienstvertrages erfolgte. Es gelten dann die bezahlten externen Stundensätze. Ansonsten, d. h. oftmals bei Werkverträgen, ist das Entgelt für die Lieferung ggf. inkl. von (eigenen) Inbetriebnahmekosten anzusetzen (Gabler Wirtschaftslexikon (Fn. 3), Stand: Dezember 2010). 5 Gabler Wirtschaftslexikon (Fn. 3), Stand: Dezember 2010; Hoppen, P./ Hoppen, Ch., Bewertung und Bilanzierung selbst erstellter Software: Auswirkungen des BilMoG und Vorgehensweise der Wertbestimmung, CR 2009, Hoppen, P./Hoppen, Ch., CR 2009, Hoppen, P./Hoppen, Ch., CR 2009, Eine gesetzliche Regelung für das Umlaufvermögen gibt es nicht, aber im Umkehrschluss zu 247 Abs. 2 HGB lässt sich verallgemeinern, dass das Umlaufvermögen alle zur Verarbeitung, Veräußerung oder zum Verbrauch bestimmten Güter umfasst. Zumindest für Güter, die innerhalb eines Jahres veräußert werden sollen, gilt eine Aktivierungspflicht im Umlaufvermögen. Entscheidend ist letztlich der wirtschaftliche Zweck eines Gutes. Kann dieses nicht eindeutig zugeordnet werden, entscheidet die Betrachtungsweise des Bilanzierenden. 9 Gabler Wirtschaftslexikon (Fn. 3), Stand: Dezember S. IDWS5F; Hoppen/Hoppen, CR 2009, Gjuzi, Die bilanzielle Behandlung immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens nach HGB, Steuerrecht und IAS/IFRS (http:// pdf).

3 76 StB Heft 3 N März 2011 Beim marktpreisorientierten Verfahren ergibt sich der zu aktivierende Wert aus der Eigenschaft der betrachteten Software, künftige Erfolgsbeiträge zu erwirtschaften, d. h. es wird eine Prognose über die Ertragskraft erstellt. Die Bewertung erfolgt über tatsächlich vorkommende Marktpreise. Die Annahme dabei ist ein aktiver Markt, auf dem Marktpreise tatsächlich beobachtet werden können. Ein aktiver Markt liegt vor, wenn die gehandelten Güter homogen sind, vertragswillige Käufer und Verkäufer i. d. R. jederzeit gefunden werden können und wenn die Preise öffentlich bekannt sind. Dies würde z.b. auf den Markt von Notebooks oder Gas zutreffen: Zwar sind innerhalb des Notebook- bzw. Gas- Marktes unterschiedliche Anbieter mit unterschiedlicher Produktqualität und unterschiedlichen Preismodellen vertreten, dennoch sind in jeder der genannten Produktkategorien homogene Angebote zu finden und lassen sich tatsächlich Preise öffentlich beobachten. Zur Bewertung selbsterstellter Software zu Veräußerungszwecken dürfte dieses Verfahren allerdings nur in seltenen Fällen anwendbar sein. Selbst bei weit verbreiteter und gängiger Standardsoftware, etwa vom Typ ERP-Software oder Bürokommunikationssoftware, sind die Produkte meistens nicht homogen und die Preise i. d. R. nicht öffentlich. ERP-Software aus dem Hause SAP etwa ist nicht homogen zum Mitbewerberprodukt Microsoft Dynamics. Zwar lassen sich funktionale Gemeinsamkeiten finden, die für Homogenität sprechen, dennoch sind beide Produkte in ganz unterschiedlichen Käufersegmenten vertreten, was auf verschiedene nichtfunktionale Eigenschaften zurückgeht, Kaufentscheidungen und damit auch Verkaufspreise beeinflusst und insgesamt ein deutliches Zeichenvon Inhomogenität ist. Weiterhin gibt es zwar Preislisten, diese sind aber höchstens den Fachhändlern zugänglich, und sie werden im konkreten Vertragsfall nicht immer auch angewendet. Der Verkaufspreis bestimmt sich häufiger über Unternehmensverträge, bei dem nicht nur Mengenstaffeln und Branchengegebenheiten einfließen, sondern oft auch verkaufspolitische Aspekte. Ein wesentlicher Grund dafür ist sicher auch, dass die Herstellungskosten zusätzlicher Produktkopien gegen Null gehen bzw. eine Softwarelizenz einen fast ausschließlich immateriellen Wert hat. Bei weniger gängiger Standardsoftware für Spezialzwecke, z. B. Erfassung und Abrechnung von Pflegeleistungen im Sozialbereich, treffen die vorgenannten Gründe noch stärker wie auch häufiger zu. Das Bundling von Lizenzpreisen mit Wartungs-/Supportpreisen wie auch die Existenz kostenfreier Open-Source Software verschärfen das Problem einer Bewertung zu Marktpreisen zusätzlich. Von einem aktiven Markt im Sinne des IDW-Standards kann insofern oftmals nicht gesprochen werden(siehe auch [IDWS5F]). Da das Marktpreisorientierte Verfahren aus den vorstehenden Gründen eher selten Anwendung finden dürfte, wird es hier nicht weiter betrachtet. Sofern nicht auszuschließende Ausnahmen auftreten d.h. es für ein zu bewertendes Softwareprodukt tatsächlich einen aktiven Markt gibt, ist die Wahl des Marktpreisorientierten Verfahrens gut zu begründen. Die Alternative zum Marktpreisorientierten ist das Kapitalwertorientierte Verfahren. Es geht von ganz ähnlichen Grundüberlegungen aus, benutzt für die Prognose der zukünftigen Ertragskraft aber in Ermangelung vorliegender Marktpreise den vergangenen Cashflow und insofern schlicht Werte aus der Vergangenheit. Dies lässt sich für Software zu Veräußerungszwecken Standardsoftware sehr gut anwenden, setzt aber voraus, dass vergangene Verkaufserfolge auch nachhaltig sind bzw. die Prognose den Charakter des Produktes und der Marktgegebenheiten abbildet (siehe Abschnitt V. Prognose zukünftiger finanzieller Überschüsse ). 2. Anzuwendende Bewertungsmethode Im Kapitalwertorientierten Verfahren werden folgende Bewertungsmethoden in [IDWS5] unterschieden: 1. Unmittelbare Cashflow-Prognose 2. Lizenzpreisanalogie 3. Residualwertmethode 4. Mehrgewinnmethode Zur Bewertung selbsterstellter Software zu Veräußerungszwecken kommt lediglich die Methode der unmittelbaren Cashflow-Prognose in Betracht, da nur diese die mit der zu bewertenden Software kausal und direkt verknüpfte Ertragskraft aufgreift. Bei der Lizenzpreisanalogie wie auch der Mehrgewinnmethode stehen die Lizenzkosten nutzenäquivalenter Vergleichprodukte im Fokus bzw. werden die Cashflows zweier (fiktiver) Unternehmen verglichen, von denen eines die betreffende Software lizenziert hat und das andere nicht. Beide Szenarien sind für die Ermittlung der zukünftigen Ertragskraft von Software nicht relevant. Die Residualwertmethode stellt auf die erst im Verbund mit anderen, unterstützenden Vermögenswerten erzielbaren Erträge mit einer Software ab und basiert insofern auf deren fiktiven Lizenzkosten. 12 So wäre denkbar, dass der Veräußerer einer Software diese im Zusammenhang mit Rechenzentrumsdienstleistungen anbietet ( Software As A Service ) und anstelle eines Software-Lizenzpreises einen alle Leistungskomponenten umfassenden Gesamtpreis ansetzt. Dieses Szenario stellt einen Spezialfall des Absatzes von Software zu Veräußerungszwecken dar und würde auch nur dann relevant werden, wenn die betreffende Standardsoftware nicht zugleich auch eigenständig verkauft werden würde. 3. Zusammenfassung In den meisten (aktuellen) Fällen wird man die Bewertung selbsterstellter Software zu Veräußerungszwecken nach dem Kapitalwertorientierten Verfahren und der Methode zur unmittelbaren Cashflow-Prognose durchführen. Das alternative Marktpreisorientierte Bewertungsverfahren dürfte selten anwendbar sein, die alternative Mehrgewinnmethode allerdings durchaus: Die Marktdurchdringung von Software As A Service oder Cloud Computing steigt stetig. Z.B. wird mit SAP Business ByDesign sogar ERP- Standardsoftware angeboten, die ausschließlich als Service und damit nur in Kombination mit Rechenzentrumsleistungen bepreist ist. Insofern dürfte sich zukünftig bestimmt häufiger die Frage stellen, wie die fiktiven Mieten der unter- 12 Für die genannten unterstützenden Unternehmenswerte werden Kosten gegen gerechnet, wie sie bei der Miete von einem Dritten entstehen würden.

4 Heft 3 N März 2011 StB 77 stützenden Unternehmenswerte also etwa RZ-Leistungen anzusetzen sind. Dies ist allerdings nicht Thema dieses Aufsatzes. V. Prognose zukünftiger finanzieller Überschüsse 1. Kurzfristige Prognose In den einschlägigen IDW-Standards wird leider nur wenig dazu geregelt, wie nun genau die Eingangsparameter zur Anwendung der unmittelbaren Cashflow-Prognose ermittelt werden sollen. Als einen ersten Schritt in diese Richtung muss aber das neu aufgenommene Kapitel 6 in [IDWS5] verstanden werden, das den Wert von Kundenbeziehungen aufgreift. Natürlich darf dieser kundenorientierte Wert ebenso wenig wie etwa ein Markenwert dem Wertansatz für Software zugeschlagen werden ( 248 Abs. 2 HGB), allerdings können die Kriterien, die dafür angesetzt werden, sehr wohl dazu dienen, die Nachhaltigkeit vergangener Erträge und damit die Prognose für die Zukunft einzuschätzen. Bei der Erstellung einer Prognose über die zukünftige Ertragskraft zu veräußernder Software gehen neben der Aufwands- und Ertragsentwicklung im Unternehmens externe Einflussgrößen ein [IDWS1], die sich zusammenfassend als Marktentwicklung bezeichnen lassen und zu denen auch die Kriterien aus Kapitel 6 [IDWS5] zählen. Alles in allem sollten zur Prognose zukünftiger Erträge für Verkaufssoftware folgenden Einflussgrößen analysiert und bewertet werden: Prognoseparameter zum Markt und zur Marktentwicklung Größe und lösungsabhängige Absatzchancen im betreffenden Marktsegment Marktpositionierung, d. h. funktionale und preisliche Einordnung gegenüber Mitbewerbern einschl. Bewertung von ergänzenden Dienstleistungen, z. B. Schulungen, regelmäßige Produktweiterentwicklung, Support Umfang und Qualität von Kundenlisten und Kundenbeziehungen Auftragsbestand inkl. Rahmen- und Wartungsverträge Wertveränderungen beim Umsatz Prognoseparameter zur Kostenentwicklung Tragfähigkeit eingesetzter Technologie und deren Lebenserwartung Kosten künftiger ¾nderungen und Erweiterungen Verhältnis zwischen Eigen- und Fremdleistungen bei der Entwicklung Wertveränderungen bei den Kosten Prognoseparameter zur Ertragsentwicklung Leistungsfähigkeit von Vertrieb und Marketing Potenzial zur Erschließung neuer Märkte Ebenso wenig wie stets alle Parameter einfließen müssen, können fallbezogen weitere Einflussgrößen relevant werden. Es ist nur sicherzustellen, dass bei der Bewertung ein möglichst umfassendes Bild darüber entsteht, wie sich vergangene Umsatz- und Aufwandswerte im Prognosezeitraum verhalten werden. Dazu ist eine hinreichende Analyse von Unternehmens- und Marktinformationen durchzuführen, was ausführlich in Kapitel 5 [IDWS1] dargestellt ist. Eine Prognose kann nur für eine nähere Phase hinreichend brauchbare Ergebnisse liefern. In [IDWS1] wird ein Zeitraum von drei bis fünf Jahren vorgeschlagen. Der Minimalansatz bestünde demnach darin, alle fünf Jahre einen neuen Prognosewert für die nächsten fünf Jahre zu ermitteln. Ein praxistauglicher bester Ansatz könnte darin bestehen, jedes Jahr eine Prognose für die jeweils kommenden drei Jahre zu ermitteln. 13 Die Festlegung der Prognosehäufigkeit sollte Teil der Analyse von Unternehmens- und Marktinformationen sein bzw. aus den dabei gewonnenen Randbedingungen heraus festgelegt werden. Es tritt jetzt allerdings noch das Problem auf, dass Prognosezeitraum und (wirtschaftliche) Nutzungsdauer (über welchen Zeitraum hinweg kann die betreffende Software Ertrag bringend veräußert werden?) nicht notwendig übereinstimmen müssen. Da für die Wertermittlung der Software aber der gesamte zu erwartende Ertrag berücksichtigt werden muss, reicht eine Betrachtung über den Prognosezeitraum ggf. nicht aus. In [IDWS1] ist ein über den Prognosezeitraum ( Phase der Detailplanung ) hinausgehender, längerfristiger Bewertungszeitraum ( langfristige Fortschreibung der Trendentwicklung ) dann auch vorgesehen; die dort abgegebenen Empfehlungen sollten für die Softwarebewertung berücksichtigt werden. Demnach ist darauf zu achten, dass die erwarteten Überschüsse aus der längerfristigen Trendbetrachtung nicht übergewichtig einfließen und insofern kritisch gewürdigt werden. Dies betrifft natürlich zuerst die Frage, ob die Werte der Prognosephase konstant fortgeschrieben werden dürfen und wie diese ggf. nach dem Vorsichtsprinzip ( 252 HGB) in der Trendbetrachtung zu korrigieren sind. Selbst mit der gebotenen Vorsicht und unter Einbezug des geltenden Niederstwertprinzips nach 253 HGB entstünde aber ggf. trotzdem ein falsches Bild, wenn nämlich der Zeitraum der Langfristprognose als quasi ewig unterstellt werden würde. Ginge man etwa davon aus, das Codeteile einer ursprünglichen Produktentwicklung auch nach Jahrzehnten der Vermarktung und Generationen neuer Produktversionen immer noch existieren und es sich deswegen um immer noch das gleiche Softwareprodukt handeln würde, ergäbe sich eine unendliche Zahlungsreihe für den Abzinsungsfaktor der Barwert für das betreffende Produkt könnte ein Zigfaches eines Jahresüberschusses ausmachen. Der sich aus der längerfristigen Trendbetrachtung ergebende Wert würde dann den Wert aus der Kurzfristprognose ggf. sogar übersteigen, was genau das Gegenteil der Vorgabe des o.a. IDW- Standards wäre. Insofern ist die Festlegung einer angemessenen Zeitdauer für die Trendbetrachtung bzw. der gesamten Lebensdauer eines Softwareproduktes wesentlich für die Haltbarkeit des ermittelten Wertes. 2. Langfristiger Trend Zur Bestimmung der gesamten Ertrags-/Nutzungsdauer wäre die analoge Anwendung gesetzlicher Regelungen über Ab- 13 Dies wäre auch konform zu 253 Abs. 4 und 5 HGB, wonach Wertveränderungen im Umlaufvermögen zu- oder abgeschrieben werden müssen. Dies setzt aber voraus, dass diese Wertänderungen auch ermittelt werden, also eine regelmäßige Prognose in angemessenen Abständen erfolgt.

5 78 StB Heft 3 N März 2011 schreibungszeiträume per se begründbar, das wären für normale Anwendungssoftware drei Jahre 14 und für ERP-Software fünf Jahre. 15 Aus softwaretechnischer Sicht sind diese auf Abschreibungsdauern basierenden Zeiträume im Kontext der Veräußerbarkeit von Software aber nicht empfehlenswert. Die Grundannahme, Software hält solange wie die Hardware, auf der sie läuft, trifft jedenfalls nicht (mehr) zu. 16 Grundsätzlich sind Zeiträume, über die ein Softwareprodukt nach seiner Entstehung noch gekauft wird, u. U. sehr viel länger. Wer z. B. Software für das Betriebssystem Windows NT entwickelt hat, kann diese noch heute, nach vielleicht 10 Jahren, für die noch weit verbreiteten Windows XP Software- Plattformen veräußern, obwohl sich die ursprüngliche Hardware längst um Generationen weiterentwickelt hat. Alternativ zu den Abschreibungszeiträumen könnten die Wartungskostensätze für Kaufsoftware herangezogen werden, mit denen die Pflege- und Weiterentwicklungskosten bepreist werden. Unter Ansatz eines Wartungskostensatzes ließe sich die Zeitdauer bestimmen, nach der ein Käufer ein Softwareprodukt über die Wartungsgebühren ein zweites Mal bezahlt hat und insofern eine Weiterentwicklung erwarten kann, die qualitativ einem neu zu erwerbenden Produkt entspricht. Zwar lässt sich diese Argumentation nicht ganz von der Hand weisen, sie hat aber den Nachteil, dass einerseits nur vermutet werden kann, ob ein Hersteller die Wartungsgebühren tatsächlich in die Produktweiterentwicklung investiert. Andererseits sind Wartungskostensätze häufig auch Teil des Preismodells der Lizenzkosten, d. h. man kann aus ihnen nicht notwendig Rückschlüsse über die Produktweiterentwicklung und damit die Lebensdauer ableiten. Die Frage nach der anzusetzenden Lebensdauer eines Softwareproduktes sollte dem Vorgesagten entgegen viel stärker auf eine angemessene Lebenszyklus-Betrachtung zurückgehen, wodurch auch der in [IDWS5F] geforderten Berücksichtigung technologischer Aspekte Rechnung getragen werden würde. In der Softwaretechnik spricht man im Kontext von Nutzungsoder Lebensdauer vom Phänomen der Softwarealterung. 17 Der Alterungsprozess von Software oder anders herum formuliert, die Lebenserwartung von Software ist wesentlich von der Codequalität und dem Lifecycle-Management abhängig. 18 Eine allgemeine Methode, den Alterungsprozess zu messen und/oder die Lebenserwartung zu bestimmen, gibt es zwar nicht, jedoch lässt sich zumindest sicher sagen, dass spätestens 19 bei einer Anpassung auf geänderte technische Umgebungsbedingungen einer Software diese zu einer neuen Version umgebaut muss, um in eben dieser geänderten Umgebung tatsächlich nutzbar und damit verkaufbar zu sein. Dieses Prinzip orientiert sich eng an dem des Niedersächsischen FG, indem die Nutzbarkeit der Umgebung maßgeblich für die Nutzungsdauer der Software sein soll, nur mit dem Unterschied, dass diese Umgebung nach dem Stand der Technik nicht von der Hardware, sondern der Software- Plattform repräsentiert wird. Wird ein Softwareprodukt etwa von einer C-Implementierung auf.net- oder Java-Code umgestellt oder wird das Produkt von einer Fat-Client-Architektur zu einer browserbasierten Weblösung umgestellt, muss von einem neuen Softwareprodukt ausgegangen werden. Es bliebe dabei unerheblich, ob bei einem derartigen Umbau Teile des ursprünglichen Codes weiter verwendet werden können oder nicht. Auch wäre dann von einem eigenständigen (neuen) Softwareprodukt zu sprechen, wenn ein Softwarehersteller existierenden Code fast gänzlich wiederverwendet, um etwa eine mobile Variante seines Produktes für ein PAD oder Smartphone herauszugeben. Auch die durch die Softwarealterung ins Spiel gebrachten Parameter der Codequalität und der Wartungsprozesse als Parameter für die Lebensdauer einer Software sind in der vorgenannten Betrachtungsweise implizit, denn das durch etwa mangelnde Codequalität bedingte Ende der Weiterentwickelbarkeit von Software verursacht i.d.r. zugleich auch ihren technologischen Umbau bzgl. neuer, aktueller Software-Plattformen. Denn ohne diese ständige Ausrichtung auf den Stand der Technologien und Architekturen bestünden über kurz oder lang keine nennenswerte Verkaufschance für ein Softwareprodukt. Für die Trendbetrachtung von Software über ihre Lebensdauer muss insofern auf die (geplante) Weiterentwicklung des betreffenden Produktes abgestellt werden. Diese ist im Rahmen der Bewertung analytisch zu ermitteln und wird als Lebenszyklusmodell dokumentiert. Beispiel: Ein Softwarehersteller plant nach der Herausgabe von Releases 1.3 seiner Produktversion 1 die Umstellung auf eine neue Software-Architektur. Insofern verläuft der Lebenszyklus der Produktversion 1 vom Zeitpunkt 0 bis zum Zeitpunkt 3; alle im gelb markierten Bereich entstehenden Kosten und Erträge sind, im Rahmen der Prognose oder der Trendbetrachtung, zu berücksichtigen. Nach dem Erreichen von Zeitpunkt 3 kann für Produktvariante 1 nichts mehr aktiviert werden. Dafür kann der graue [für den Satz: orangefarbige] Bereich zwischen den Zeitpunkten 2 und 3.3 für die Ermittlung des Barwertes von Produktversion 2 herangezogen werden (s. Abb.). Im Lebenszyklusmodell ist die Planung des Herstellers nicht nur zu neuen Produktversionen, sondern auch zur Produktpflege in Form von Releases enthalten (im Beispiel an den Meilensteinen 1.x und 3.x zu erkennen). Dadurch werden insbesondere die geplanten Kosten künftiger ¾nderungen und Erweiterungen an einem Softwareprodukt besser erkennbar, was neben der Trendbetrachtung natürlich auch der Prognose dient. 14 Niedersächsisches FG, K 82/ BMF, Schreiben v IV B 2 S / Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von Standardsoftware soll sich lt. Niedersächsischem FG an der Nutzungsdauer von Hardware orientieren (Fn. 14). 17 Siehe z. B. Parnas, Software Aging. Proceedings ICSE-16: May th International Conference on Software Engineering 18 Arbeitskreis Langlebige Softwaresysteme in der Gesellschaft für Informatik. 3. Workshop Design For Future Langlebige Softwaresysteme ; 19 Das Ende der Lebenszeit eines Softwareproduktes kann natürlich auch unabhängig von ¾nderungen der technischen Umgebung erreicht werden, etwa wenn der Hersteller aus wirtschaftlichen Gründen die Vermarktung einstellt oder aus Wettbewerbsgründen eine Nachfolgeversion herausgegeben werden soll.

6 Heft 3 N März 2011 StB Zusammenfassung Die Ermittlung des zu aktivierenden Barwertes für ein Softwareprodukt erfolgt in einem Prognosezeitraum zwischen drei und fünf Jahren. Im Rahmen der Bewertung wird ebenfalls die geplante Produktweiterentwicklung analysiert und der Lebenszyklus für das zu bewertende Softwareprodukt abgeleitet. Der Lebenszyklus für ein Softwareprodukt endet mit seinem softwaretechnischen Umbau. Die vor und nach diesem Umbauzeitpunkt veräußerten Softwareversionen werden als eigenständig zu bewertende Produkte behandelt. Ebenso wie der Prognosezeitraum und die Häufigkeit wiederkehrender Prognosen von der Nachhaltigkeit der getroffenen Annahmen abhängen, gilt dies auch für die Analyse des Lebenszyklus. Dieser ist mindestens im Rahmen einer neuen Prognose erneut zu würdigen. Alle getroffenen Annahmen zu Prognose und Trend sind stets nachvollziehbar zu begründen und beschreiben. VI. Hinweise zur Nutzung Aus praktischen Gründen würde man eine Softwarebewertung mit der Prognose beginnen. Am einfachsten ist die Anwendung von Fortschreibungsfaktoren auf Vorjahreswerten, um über den Prognosezeitraum hochzurechnen. Die Fortschreibungsfaktoren geben das Ergebnis der Analyse von Unternehmensund Marktgegebenheiten wieder. Die Barwertermittlung erfolgt für jedes zu aktivierende Softwareprodukt getrennt als Differenz zwischen den direkt einem spezifischen Produkt zurechenbaren Erlösen (i. d. R. Lizenz- und Wartungskosten) und den direkten Aufwendungen (i. d. R. Lohnkosten). Sofern diese Werte nicht direkt zugeordnet werden können, dürfen sie anteilig nach den gängigen Verfahren aufgeteilt werden. Vertriebskosten dürfen mit Verweis auf 255 Abs. 2 Satz 6 HGB nicht angesetzt werden. Der für jedes Betrachtungsjahr ermittelte Überschuss muss diskontiert werden [IDWS1], d. h. behandelt werden wie der Gegenwartswert einer dem Prognosezeitraum entsprechenden Geldanlage. Im zweiten Schritt wird für jedes Softwareprodukt im Rahmen der längerfristigen Trendbetrachtung ein Lebenszyklusmodell erstellt. Geht die Lebenserwartung für ein Softwareprodukt über den Prognosezeitraum hinaus, ist für diesen hinausgehenden Zeitraum ebenfalls eine (diskontierte) Barwertermittlung durchzuführen. Es gelten dieselben Bewertungsmaßstäbe wie bei der Prognose. Sofern zukünftige Weiterentwicklungs- bzw. Pflegeaufwände für ein Softwareprodukt durch das Lebenszyklusmodell erkennbar werden, sind sie, im Trend wie der Prognose, natürlich einzurechnen. Die Barwerte aus der Prognose und dem Trend werden addiert und ergeben gemeinsam den zu aktivierenden Wert für das Softwareprodukt. Einkommensteuer/Erbschaftsteuer Professor Bernd Neufang, StB, Calw, und Dipl.-Finanzwirt (FH) Wolfgang Merz, Karlsruhe * Erbauseinandersetzung unter Beachtung der Auswirkungen auf die Verschonungsregelungen bei der Erbschaftsteuer (Teil I) I. Einleitung Nach dem Recht vor 2009 wurde ein Miterbe im Regelfall durch 13 a ErbStG begünstigt, obwohl er das begünstigte Vermögen nicht übernommen hat. Den Miterben traf allerdings bei einem Verstoß gegen Behaltensregelungen auch das Nachversteuerungsrisiko, obwohl nicht er, sondern der das Unternehmensvermögen übernehmende Miterbe einen Verstoß gegen 13a Abs. 5 ErbStG a.f. begangen hatte. * Professor Bernd Neufang, Leiter der Neufang GmbH Akademie für Deutsche Steuerberater, Calw und Dipl.-Finanzwirt (FH) Wolfgang Merz, Richter am FG Baden-Württemberg, Senate in Freiburg; Dozent bei der Neufang GmbH Akademie für Deutsche Steuerberater.

3.1.3 Aktivierungspflicht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände

3.1.3 Aktivierungspflicht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände Änderungen für den Einzelabschluss 3/1.3 Seite 1 3.1.3 Aktivierungspflicht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Zielsetzung Die wesentliche Änderung in der Neufassung

Mehr

Der Ausweis von Software im Jahresabschluss (HGB)

Der Ausweis von Software im Jahresabschluss (HGB) Newsletter Mai 2005 Der Ausweis von Software im Jahresabschluss (HGB) Problematik / Anlass Allgemein gilt: Software ist, wenn entgeltlich erworben, unter den immaterielles Vermögensgegenständen zu aktiven.

Mehr

Die Bewertung von Marken Rheinischer Unternehmertag

Die Bewertung von Marken Rheinischer Unternehmertag www.pwc.com Die Bewertung von Marken Rheinischer Unternehmertag Markenstudie 2012 Einschätzung der allgemeinen Bedeutung von Marken durch das deutsche Topmanagement Eine starke Marke ist der wichtigste

Mehr

Leistungen und Softwarelösungen

Leistungen und Softwarelösungen Leistungen und Softwarelösungen Powered by Inhaltsübersicht 1. 1. Immaterielle Vermögenswerte 2. 2. Beratungsleistungen von von IP-Valuation 3. 3. Markenbewertungssoftware BrandValue 1. Immaterielle Vermögenswerte

Mehr

Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS)

Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) www.boeckler.de Mai 2011 Copyright Hans-Böckler-Stiftung Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) Kapitel 2 Bilanzierung immaterieller Vermögenswerte Jahresabschluss

Mehr

Inhaltsübersicht 1. 1.1 1.2 1.3. Einleitung Bedeutung und Stellenwert des Themas. Problemstellung Gang der Untersuchung. .1.4 6

Inhaltsübersicht 1. 1.1 1.2 1.3. Einleitung Bedeutung und Stellenwert des Themas. Problemstellung Gang der Untersuchung. .1.4 6 IV Inhaltsübersicht 1. 1.1 1.2 1.3 Einleitung Bedeutung und Stellenwert des Themas. Problemstellung Gang der Untersuchung..1.4 6 2. 2.1 2.2 Kennzeichen von Software in technischer und bilanzierungsrelevanter

Mehr

Fragestellung: Wie sind die Kosten, die im Zusammenhang mit der Einführung der doppischen Finanz- Software anfallen, bilanziell zu behandeln?

Fragestellung: Wie sind die Kosten, die im Zusammenhang mit der Einführung der doppischen Finanz- Software anfallen, bilanziell zu behandeln? Häufig gestellte Fragen Nr. 1.1.04 Thema: Software Fragestellung: Wie sind die Kosten, die im Zusammenhang mit der Einführung der doppischen Finanz- Software anfallen, bilanziell zu behandeln? Lösungsansatz:

Mehr

Jahresabschluss. zum. 31. Dezember 2010. der. Qualitypool GmbH, Lübeck

Jahresabschluss. zum. 31. Dezember 2010. der. Qualitypool GmbH, Lübeck Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 der Qualitypool GmbH, Lübeck Anlage I Blatt 1 31.12.2010 31.12.2009 Aktiva T T Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände 0 0 Sachanlagen 6 6 Finanzanlagen 1.236

Mehr

Bremer Wandplatten GmbH Bremen

Bremer Wandplatten GmbH Bremen Bremer Wandplatten GmbH Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 Inhaltsverzeichnis Seite Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht 1 Anlagenverzeichnis Anlage Bilanz zum 31. Dezember 2013 1 Gewinn- und

Mehr

IWW Studienprogramm. Aufbaustudium. Modul XIII: Internationale Rechnungslegung. Lösungshinweise zur Musterklausur

IWW Studienprogramm. Aufbaustudium. Modul XIII: Internationale Rechnungslegung. Lösungshinweise zur Musterklausur Institut für Wirtschaftswissenschaftliche Forschung und Weiterbildung GmbH Institut an der FernUniversität in Hagen IWW Studienprogramm Aufbaustudium Modul XIII: Internationale Rechnungslegung zur Musterklausur

Mehr

existierenden BMF-Schreiben zum Thema Teilwertabschreibungen

existierenden BMF-Schreiben zum Thema Teilwertabschreibungen Herrn Ministerialrat Peter Rennings Bundesministerium der Finanzen Referat IV C 2 Wilhelmstraße 97 10117 Berlin Düsseldorf, 28. Februar 2014 613 Entwurf eines BMF-Schreibens zu Teilwertabschreibung Abs.

Mehr

Filmfest Hamburg gemeinnützige GmbH, Hamburg Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2013.

Filmfest Hamburg gemeinnützige GmbH, Hamburg Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2013. Filmfest Hamburg gemeinnützige GmbH, Hamburg Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis zum 31. Dezember 2013 Bilanz A K T I V A P A S S I V A 31.12.2013 Vorjahr 31.12.2013 Vorjahr EUR

Mehr

Jahresabschluss und Bewertung

Jahresabschluss und Bewertung Jahresabschluss und Bewertung Die Jahresabschlussarbeiten gewinnen, insbesondere bei den Banken, vor dem Hintergrund von 18 Kreditwesengesetz (KWG) und im Hinblick auf das zu erwartende Kreditrating (Basel

Mehr

I. Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die steuerliche Gewinnermittlung. 1. Anwendung des 5 Absatz 1 Satz 1 Halbsatz 1 EStG

I. Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die steuerliche Gewinnermittlung. 1. Anwendung des 5 Absatz 1 Satz 1 Halbsatz 1 EStG Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT BEARBEITET VON Wilhelmstraße

Mehr

StarDSL AG, Hamburg. Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2013. und

StarDSL AG, Hamburg. Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2013. und StarDSL AG, Hamburg Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2013 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS An die StarDSL AG, Hamburg: Wir haben den Jahresabschluss

Mehr

Der Film in der Bilanz: Neue Bilanzierung für die Medienwirtschaft - Chancen und Risiken

Der Film in der Bilanz: Neue Bilanzierung für die Medienwirtschaft - Chancen und Risiken Advisory Der Film in der Bilanz: Neue Bilanzierung für die Medienwirtschaft - Chancen und Risiken Dr. Markus Kreher Medientage München 30. Oktober 2008 1 Agenda Stand des Gesetzgebungsverfahrens zum BilMoG

Mehr

White Paper WINLine "BilMoG"

White Paper WINLine BilMoG White Paper WINLine "BilMoG" Copyright 2011 Seite 2 Inhaltsverzeichnis 1. WINLine "BilMoG"...3 1.1. Einführung...3 1.2. Formale Änderungen der Bilanzerstellung durch BilMoG...3 1.3. Wesentliche Änderungen

Mehr

Modul: Rechnungslegung (32781) WS 2012/13

Modul: Rechnungslegung (32781) WS 2012/13 Aufgabe 1: Grundlagen KLAUSUR ZUM KURS 42261 BILANZPOLITIK UND BILANZANALYSE, KURSEINHEIT I UND II Modul: Rechnungslegung (32781) WS 2012/13 (14 Punkte) a) Identifizieren Sie, welchen finanziellen Stromgrößen

Mehr

Software & Tax & Newsletter Frühjahr-Sommer 2013

Software & Tax & Newsletter Frühjahr-Sommer 2013 Software & Tax & Newsletter Frühjahr-Sommer 2013 Bilanzsteuern & "Immaterielles Wirtschaftsgut" Software - mit Ausnahmen Ausnahmen Keine Software (im engeren Sinne)! Firmware (Steuerungsprogramme) Bundling

Mehr

Wesentliche Bilanzierungsunterschiede zwischen HGB und IFRS dargestellt anhand von Fallbeispielen

Wesentliche Bilanzierungsunterschiede zwischen HGB und IFRS dargestellt anhand von Fallbeispielen www.boeckler.de Juli 2014 Copyright Hans-Böckler-Stiftung Christiane Kohs Wesentliche Bilanzierungsunterschiede zwischen und dargestellt anhand von Fallbeispielen Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien

Mehr

JAHRESABSCHLUSS. zum 31. Dezember 2012. pferdewetten-service.de GmbH Betrieb und Service der Internetseite "www.pferdewetten.

JAHRESABSCHLUSS. zum 31. Dezember 2012. pferdewetten-service.de GmbH Betrieb und Service der Internetseite www.pferdewetten. RETEX Steuerberatungsgesellschaft mbh Alfredstraße 45 45130 Essen JAHRESABSCHLUSS zum 31. Dezember 2012 pferdewetten-service.de GmbH Betrieb und Service der Internetseite "www.pferdewetten.de" Kaistraße

Mehr

Buchführung und Bilanzwesen

Buchführung und Bilanzwesen Buchführung und Bilanzwesen Stand 15.02.2014 Themenübersicht 2 Kapitel A: Der Gewinnermittlungszeitraum, Kapitel B: Die Gewinnermittlungsmethoden, Kapitel C: Die handelsrechtliche Bilanzierung, Kapitel

Mehr

Formulierung des Bestätigungsvermerks gemäß 274 UGB des Abschluss/Bankprüfers zum Rechenschaftsbericht

Formulierung des Bestätigungsvermerks gemäß 274 UGB des Abschluss/Bankprüfers zum Rechenschaftsbericht Richtlinie des Instituts Österreichischer Wirtschaftsprüfer zur Formulierung des Bestätigungsvermerks gemäß 274 UGB des Abschluss/Bankprüfers zum Rechenschaftsbericht einer Verwaltungsgesellschaft (Kapitalanlagegesellschaft

Mehr

Ermittlung kalkulatorischer Zinsen nach der finanzmathematischen Durchschnittswertmethode

Ermittlung kalkulatorischer Zinsen nach der finanzmathematischen Durchschnittswertmethode Ermittlung r finanzmathematischen (von D. Ulbig, Verfahrensprüfer der SAKD) 1. Einleitung Die n Zinsen können gemäß 12 SächsKAG nach der oder der ermittelt werden. Bei Anwendung der sind die n Zinsen nach

Mehr

Kapitel I 3 Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) - Gliederung

Kapitel I 3 Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) - Gliederung Kapitel I 3 Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) - Gliederung 31 Der Begriff und die Aufgabe der GoB 321 Überblick 322 Die Dokumentationsgrundsätze 323 Die Rahmengrundsätze 324 Die Systemgrundsätze

Mehr

Eröffnungsbilanz zum 01.01.2008

Eröffnungsbilanz zum 01.01.2008 Anlage 5.2a Eröffnungsbilanz zum 01.01.2008 Entwurf aufgestellt am 11.03.2008 Entwurf bestätigt am 11.03.2008 gem. 92 Abs.1 i.v.m. 95 Abs.3 GO NRW Czuka Geschäftsführer Müller Verbandsvorsteher Die Prüfung

Mehr

PANTALEON ENTERTAINMENT GMBH, BERLIN BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2013 P A S S I V A

PANTALEON ENTERTAINMENT GMBH, BERLIN BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2013 P A S S I V A PANTALEON ENTERTAINMENT GMBH, BERLIN BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2013 A K T I V A P A S S I V A 31.12.2013 31.12.2012 A. ANLAGEVERMÖGEN I. Sachanlagen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.456,00

Mehr

Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS)

Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) www.boeckler.de Mai 2011 Copyright Hans-Böckler-Stiftung Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) Kapitel 4 Leasing Jahresabschluss und Jahresabschlussanalyse: Informationen

Mehr

4. Grundlagen einer Kreditentscheidung das måssen Sie wissen

4. Grundlagen einer Kreditentscheidung das måssen Sie wissen 4. das måssen Sie wissen DOWNLOAD: Begleitblåtter Grundlagen Kreditentscheidung Teil 1: Jahresabschluss Ihr Kreditwunsch wird in der Bank gepråft und anschließend wird ein Beschluss gefasst. Welche Informationen

Mehr

KWG Kommunale Wohnen AG, Berlin

KWG Kommunale Wohnen AG, Berlin Berlin, den 14. April 2016-5779/B - KWG Kommunale Wohnen AG, Berlin Bericht über die Prüfung der Angemessenheit des im Beherrschungs-und Gewinnabführungsvertrag festgesetzten Ausgleichsanspruchs nach 304

Mehr

Solar Application GmbH, Freiburg Bilanz zum 31. Dezember 2012

Solar Application GmbH, Freiburg Bilanz zum 31. Dezember 2012 Solar Application GmbH, Freiburg Bilanz zum 31. Dezember 2012 AKTIVA PASSIVA 31.12.2012 31.12.2011 31.12.2012 31.12.2011 EUR EUR EUR EUR EUR A. ANLAGEVERMÖGEN A. EIGENKAPITAL II. Sachanlagen I. Gezeichnetes

Mehr

Hinweise zur Bewertung und Korrektur der Abiturarbeiten (2007)

Hinweise zur Bewertung und Korrektur der Abiturarbeiten (2007) Hinweise zur Bewertung und Korrektur der Abiturarbeiten (2007) Kriterien zur Bewertung von Aufgaben: s. EPA: Gesamtanforderung umfasst inhaltliche, methodische und sprachliche Leistung; die Bearbeitung

Mehr

Vorlesung Buchführung / Bilanzierung

Vorlesung Buchführung / Bilanzierung Vorlesung Buchführung / Bilanzierung Unit 2.3.: Bewertung der Rechnungsabgrenzungsposten Ansatz Ausweis -Bewertung 1 1. Ansatz 250 I HGB: Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben

Mehr

1. Eingehen auf die Rechnungslegungsgrundsätze im Prüfungsbericht ( 321 Abs.3 HGB-E)

1. Eingehen auf die Rechnungslegungsgrundsätze im Prüfungsbericht ( 321 Abs.3 HGB-E) www.wpk.de/stellungnahmen/stellungnahmen.asp Stellungnahme zu dem Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Einführung internationaler Rechnungslegungsstandards und zur Sicherung der Qualität der Abschlußprüfung

Mehr

Solar Application GmbH, Freiburg Bilanz zum 31. Dezem ber 2011

Solar Application GmbH, Freiburg Bilanz zum 31. Dezem ber 2011 Solar Application GmbH, Freiburg Bilanz zum 31. Dezem ber 2011 AKTIVA PASSIVA 31.12.2011 31.12.2010 31.12.2011 31.12.2010 EUR EUR EUR EUR EUR A. ANLAGEVERMÖGEN A. EIGENKAPITAL I. Immaterielle Vermögensgegenstände

Mehr

Düsseldorf, 6. Februar 2012. Stellungnahme zum Entwurf Best-Practice-Empfehlungen Unternehmensbewertung

Düsseldorf, 6. Februar 2012. Stellungnahme zum Entwurf Best-Practice-Empfehlungen Unternehmensbewertung Herren Prof. Dr. Bernhard Schwetzler Prof. Dr. Christian Aders Arbeitskreis Corporate Transactions and Valuation der DVFA Mainzer Landstr. 47a 60329 Frankfurt am Main per E-Mail an: unternehmensbewertung@dvfa.de

Mehr

Maßgeblichkeitsprinzip und grundsåtzliche Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz*

Maßgeblichkeitsprinzip und grundsåtzliche Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz* Maßgeblichkeitsprinzip und grundsåtzliche Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz* O Sachverhalt H und W sind Gesellschafter einer OHG, die einen Großhandel mit Motorrad-Ersatzteilen betreibt.

Mehr

Jahresabschluss per 31.12.2008. BASF US Verwaltung GmbH. BASF SE ZFR Rechnungslegung BASF

Jahresabschluss per 31.12.2008. BASF US Verwaltung GmbH. BASF SE ZFR Rechnungslegung BASF Jahresabschluss per 31.12.2008 BASF US Verwaltung GmbH BASF SE ZFR Rechnungslegung BASF BASF US Verwaltung GmbH, Ludwigshafen am Rhein Bilanz zum 31. Dezember 2008 AKTIVA PASSIVA 31.12.2007 31.12.2007

Mehr

Der risikoorientierte Prüfungsansatz erläutert am Beispiel der Erstprüfung einer eigenkapital- und renditeschwachen mittelgroßen Bau-GmbH.

Der risikoorientierte Prüfungsansatz erläutert am Beispiel der Erstprüfung einer eigenkapital- und renditeschwachen mittelgroßen Bau-GmbH. Thema 1: Der risikoorientierte erläutert am Beispiel der Erstprüfung einer eigenkapital- und renditeschwachen mittelgroßen Bau-GmbH Gliederung A. Die handelsrechtliche Jahresabschlussprüfung im Spannungsfeld

Mehr

PAC RADAR ITK-Anbieterbewertung von PAC

PAC RADAR ITK-Anbieterbewertung von PAC ITK-Anbieterbewertung von PAC Führende Anbieter von SAP Hosting in Deutschland 2013 Konzept und Mitwirkungsmöglichkeit Mehrwert für Teilnehmer PAC RADAR-Grafik (Beispielhafte Darstellung) 1. Bringen Sie

Mehr

Wesentliche Bilanzierungsunterschiede zwischen HGB und IFRS dargestellt anhand von Fallbeispielen

Wesentliche Bilanzierungsunterschiede zwischen HGB und IFRS dargestellt anhand von Fallbeispielen www.boeckler.de Juli 2014 Copyright Hans-Böckler-Stiftung Christiane Kohs Wesentliche Bilanzierungsunterschiede zwischen HGB und IFRS dargestellt anhand von Fallbeispielen Latente Steuern Auf einen Blick

Mehr

initplan GmbH Karlsruhe Jahresabschluss und Anhang

initplan GmbH Karlsruhe Jahresabschluss und Anhang initplan GmbH Karlsruhe Jahresabschluss und Anhang 31. Dezember 2012 initplan GmbH, Karlsruhe Anhang für das Geschäftsjahr 2012 I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 wurde

Mehr

- ANSICHTSEXEMPLAR - - Dieser Jahresabschluss ist ausschließlich in Papierform maßgeblich - PIER Tempo Zeitarbeit GmbH Hamburg

- ANSICHTSEXEMPLAR - - Dieser Jahresabschluss ist ausschließlich in Papierform maßgeblich - PIER Tempo Zeitarbeit GmbH Hamburg PIER Tempo Zeitarbeit GmbH Hamburg Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 - ANSICHTSEXEMPLAR - Ausfertigung von I Anlagen 1 JAHRESABSCHLUSS 1.1 Bilanz zum 31. Dezember 2012 1.2 Gewinn- und Verlustrechnung

Mehr

IAS. Übung 7. ) Seite 1

IAS. Übung 7. ) Seite 1 IAS Übung 7 ) Seite 1 Erklären Sie die Ursachen für die Entstehung von latenten im IAS-Abschluss. Wann sind latente anzusetzen? Wie sind diese zu bewerten und auszuweisen? ) Seite 2 Grundlagen: IAS 12

Mehr

Certified Junior Accountant

Certified Junior Accountant Erstellen von Abschlüssen nach nationalem Recht Martin Weber Fachgebiet: Bilanz Lehrbrief 1 Bestandteile des Jahresabschlusses Ansatz- und Bewertungsgrundsätze Vermögensgegenstände und Wirtschaftsgüter

Mehr

1/2 Gesamtinhaltsverzeichnis

1/2 Gesamtinhaltsverzeichnis Seite 1 1/2 1/2 1 Verzeichnisse 1/1 Herausgeber und Autoren 1/2 1/3 Stichwortverzeichnis 2 Aktuelles über das BilMoG 2/1 Das Bilanzrecht wird grundlegend modernisiert 2/2 Rückblick 2/3 Ziel der Bundesregierung:

Mehr

Bachelorarbeit. Latente Steuern nach dem BilMoG. Das neue HGB im Vergleich zum HGB a.f. und den IFRS. Jens Michael Neumann

Bachelorarbeit. Latente Steuern nach dem BilMoG. Das neue HGB im Vergleich zum HGB a.f. und den IFRS. Jens Michael Neumann Bachelorarbeit Jens Michael Neumann Latente Steuern nach dem BilMoG Das neue HGB im Vergleich zum HGB a.f. und den IFRS Bachelor + Master Publishing Jens Michael Neumann Latente Steuern nach dem BilMoG

Mehr

IAS. Übung 7. 18. Mai 2009. Übung_7_IAS_FS09_final (Lösungen) Seite 1

IAS. Übung 7. 18. Mai 2009. Übung_7_IAS_FS09_final (Lösungen) Seite 1 IAS Übung 7 18. Mai 2009 Übung_7_IAS_FS09_final (Lösungen) Seite 1 Erklären Sie die Ursachen für die Entstehung von latenten Steuern im IAS-Abschluss. Wann sind latente Steuern anzusetzen? Wie sind diese

Mehr

Der Vorsteuergewinn ist 3.700 Tsd., die Ertragsteuer 2.722,5 Tsd.. Es ergibt sich ein Ertragsteuersatz von 2.722,5./. 3.700 = 0,736 oder 73,6 %.

Der Vorsteuergewinn ist 3.700 Tsd., die Ertragsteuer 2.722,5 Tsd.. Es ergibt sich ein Ertragsteuersatz von 2.722,5./. 3.700 = 0,736 oder 73,6 %. Lösungen zu den Beispielen der Schrift Rechnungslegung nach neuem HGB 149 Lösung zu Beispiel 51 Nr. 1: Aktive latente Steuern Die angegebenen Ansatz- und Bewertungsabweichungen der Handelsbilanz der A

Mehr

Seite 1 von 5 www.jurijs-skripte.de.vu ExReWe Aufgabe6 AUFGABE 6.1) Prüfung der abstrakten Aktivierungsfähigkeit

Seite 1 von 5 www.jurijs-skripte.de.vu ExReWe Aufgabe6 AUFGABE 6.1) Prüfung der abstrakten Aktivierungsfähigkeit Seite 1 von 5 www.jurijs-skripte.de.vu ExReWe Aufgabe6 AUFGABE 6.1) - Der Geschäftsführer benötigt diese Einrichtungsgegenstände, um seine Arbeit ordnungsgemäß durchführen zu können. Dadurch entstehen

Mehr

J A H R E S A B S C H L U S S

J A H R E S A B S C H L U S S J A H R E S A B S C H L U S S zum 31. Dezember 2014 der PSI Nentec GmbH Berlin Anlage 1 PSI NENTEC GMBH, KARLSRUHE BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2014 A K T I V A ANLAGEVERMÖGEN P A S S I V A 2014 2013 2014 2013

Mehr

Testatsexemplar. Bertrandt Ingenieurbüro GmbH Hamburg. Jahresabschluss zum 30. September 2013. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Testatsexemplar. Bertrandt Ingenieurbüro GmbH Hamburg. Jahresabschluss zum 30. September 2013. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Testatsexemplar Bertrandt Ingenieurbüro GmbH Hamburg Jahresabschluss zum 30. September 2013 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers "PwC" bezeichnet in diesem Dokument die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft

Mehr

Buchwert: Wert, zu dem der Vermögensgegenstand in der Bilanz erfasst wird (abzüglich aller planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen).

Buchwert: Wert, zu dem der Vermögensgegenstand in der Bilanz erfasst wird (abzüglich aller planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen). Inhaltsverzeichnis 1. Ziele des Standards im Überblick... 1 2. Definitionen... 1 3. Anwendungsbereich... 1 4. Negativabgrenzung..... 5. Wesentliche Inhalte... 2 5.1 Erstbewertung... 2 5.2 Folgebwertung...

Mehr

Ausgewählte Aspekte des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes BilMoG aus Sicht der Versicherungswirtschaft

Ausgewählte Aspekte des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes BilMoG aus Sicht der Versicherungswirtschaft Ausgewählte Aspekte des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes BilMoG aus Sicht der Versicherungswirtschaft 2 Gliederung Grundlagen des BilMoG Wichtige Änderungen im Überblick Änderungsvorschläge der Versicherungswirtschaft

Mehr

Dynamisches Investitionsrechenverfahren. t: Zeitpunkt : Kapitalwert zum Zeitpunkt Null : Anfangsauszahlung zum Zeitpunkt Null e t

Dynamisches Investitionsrechenverfahren. t: Zeitpunkt : Kapitalwert zum Zeitpunkt Null : Anfangsauszahlung zum Zeitpunkt Null e t Kapitalwertmethode Art: Ziel: Vorgehen: Dynamisches Investitionsrechenverfahren Die Kapitalwertmethode dient dazu, die Vorteilhaftigkeit der Investition anhand des Kapitalwertes zu ermitteln. Die Kapitalwertverfahren

Mehr

Übungsfragen und Lösungen zu Gräfer/Schneider, Bilanzanalyse, 11. Aufl., Herne 2010, ISBN: 978-3-482-63241-9 1

Übungsfragen und Lösungen zu Gräfer/Schneider, Bilanzanalyse, 11. Aufl., Herne 2010, ISBN: 978-3-482-63241-9 1 Übungsfragen und Lösungen zu Gräfer/Schneider, Bilanzanalyse, 11. Aufl., Herne 2010, ISBN: 978-3-482-63241-9 1 1. Teil Kapitel 1, Abschnitt 1.1 1. Welche gesetzlichen Vorschriften verpflichten Kaufleute

Mehr

61 ESt Einzelveranlagung von Ehegatten und Lebenspartnern

61 ESt Einzelveranlagung von Ehegatten und Lebenspartnern 61 ESt Einzelveranlagung von Ehegatten und Lebenspartnern EStG 26, 26a, 33a Abs. 2, 33b, 35a Ab Veranlagungszeitraum 2013 haben Ehegatten und Lebenspartner neben der Zusammenveranlagung die Möglichkeit,

Mehr

Filmfest Hamburg gemeinnützige GmbH, Hamburg Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2014.

Filmfest Hamburg gemeinnützige GmbH, Hamburg Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2014. Filmfest Hamburg gemeinnützige GmbH, Hamburg Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2014 Bilanz A K T I V A P A S S I V A 31.12.2014 Vorjahr 31.12.2014 Vorjahr EUR

Mehr

Richtlinie des BVSK zur Ermittlung des Restwertes

Richtlinie des BVSK zur Ermittlung des Restwertes E N T W U R F April 2011 fu-schw II 2803 RL-RW-04-2011 Richtlinie des BVSK zur Ermittlung des Restwertes Stand: 04/2011 I. Die Restwertermittlung im Haftpflichtschaden 1. Restwertangabe im Gutachten/ Vergleichskontrollrechnung

Mehr

Projektarbeit im SPA

Projektarbeit im SPA Projektarbeit im SPA Konzepte latenter Steuern nach HGB und IAS Umstellung der latenten Steuerposition von HGB auf IAS Natalie Ioannidis und Nicole Radics 12.02.2004 1 Inhaltsverzeichnis Latente Steuern

Mehr

3., vollständig überarbeitete und wesentlich erweiterte Auflage

3., vollständig überarbeitete und wesentlich erweiterte Auflage www.nwb.de Der Anhang im Jahresabschluss der GmbH Inhalte, Kommentierung, Gestaltung und Offenlegung Ausführliche Erläuterungen» Zahlreiche Formulierungs- und Gestaltungsbeispiele aus der Praxis Checklisten

Mehr

Fresenius Versicherungsvermittlungs GmbH Bad Homburg v.d.höhe. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012

Fresenius Versicherungsvermittlungs GmbH Bad Homburg v.d.höhe. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 Bad Homburg v.d.höhe Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 Bilanz zum 31. Dezember 2012 Fresenius Versicherungsvermittlungsges. mbh, Bad Homburg A K T I V A Anhang 31.12.2012 31.12.2011 ( Tz ) EUR EUR

Mehr

IAS 7 KAPITALFLUSSRECHNUNG

IAS 7 KAPITALFLUSSRECHNUNG IAS 7 KAPITALFLUSSRECHNUNG Zielsetzung Grundlage zur Beurteilung der Fähigkeit liquide Mittel zu erwirtschaften Informationen über Bewegungen der liquiden Mittel durch eine Kapitalflussrechnung 2 Anwendungsbereich

Mehr

J A H R E S A B S C H L U S S

J A H R E S A B S C H L U S S J A H R E S A B S C H L U S S für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2012 der bitiba GmbH München ********************* bitiba GmbH Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar

Mehr

Erläuterungen zum Lehrplan RECHNUNGSWESEN, Jgst. 11 (Rechtsstand 30. Juni 2010) Seite 1

Erläuterungen zum Lehrplan RECHNUNGSWESEN, Jgst. 11 (Rechtsstand 30. Juni 2010) Seite 1 Erläuterungen zum Lehrplan RECHNUNGSWESEN, Jgst. 11 (Rechtsstand 30. Juni 2010) Seite 1 Lerngebiet 10 Personalwirtschaft 35 Stunden Die Schüler erwerben die Fähigkeit, Lohn- und Gehaltsabrechnungen unter

Mehr

Restatement. Version: V 0.5. Letzte Änderung: 08.05.2013. Verabschiedet: - Projektteam am: 18.08.2011 - Projektaufsicht am: - Regierungsrat am:

Restatement. Version: V 0.5. Letzte Änderung: 08.05.2013. Verabschiedet: - Projektteam am: 18.08.2011 - Projektaufsicht am: - Regierungsrat am: Restatement Version: V 0.5 Dateiname: A1restatement11 Letzte Änderung: 08.05.2013 Durch: Bruno Mayer Verabschiedet: - Projektteam am: 18.08.2011 - Projektaufsicht am: - Regierungsrat am: Änderungskontrolle

Mehr

Buchführung / Jahresabschluss / Rechnungswesen

Buchführung / Jahresabschluss / Rechnungswesen Fachbegriffe & Erläuterungen A 1 A Buchführung / Jahresabschluss / Rechnungswesen Abgeld: siehe Disagio Abschreibung: Unter dem Begriff der Abschreibung werden sämtliche Wertminderungen des mengenmäßig

Mehr

Campingplatz Programm

Campingplatz Programm Campingplatz Programm Camping System Application für Personal Computer for windows Hinweise zur Mehrwertsteuer Erhöhung 1 Inhalt 1 Allgemeines... 3 2 Wie bringe ich die Erhöhung meinem Programm bei?...

Mehr

Anforderungen: Management

Anforderungen: Management Anforderungen: Management Anforderungen: Management Der Begriff der Anforderungsanalyse ist grundsätzlich vom Begriff des Anforderungsmanagements zu trennen, obwohl beide Konzepte in vie l- fältiger Weise

Mehr

2. Gesetzliche Grundlagen der Buchführung

2. Gesetzliche Grundlagen der Buchführung Lernziel: Wer ist buchführungspflichtig? Was sind Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung? Welche Bewertungsgrundsätze gibt es? 1 Der FALL Xaver Als ich meinen Dackel von der Züchterin abholte und bezahlte,

Mehr

Wesentliche Bilanzierungsunterschiede zwischen HGB und IFRS dargestellt anhand von Fallbeispielen

Wesentliche Bilanzierungsunterschiede zwischen HGB und IFRS dargestellt anhand von Fallbeispielen www.boeckler.de Juli 2014 Copyright Hans-Böckler-Stiftung Christiane Kohs Wesentliche Bilanzierungsunterschiede zwischen HGB und IFRS dargestellt anhand von Fallbeispielen Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Mehr

ISO 9001:2015 und Risikomanagement ISO/DIS 9001 (E) 08/2014

ISO 9001:2015 und Risikomanagement ISO/DIS 9001 (E) 08/2014 ISO 9001:2015 und Risikomanagement ISO/DIS 9001 (E) 08/2014 Übersicht 1. Risikomanagement - Hintergrund 2. Risikomanagement ISO 9001: 2015 3. Risikomanagement Herangehensweise 4. Risikomanagement Praxisbeispiel

Mehr

Februar 2006. Stellungnahme. Vorsitzender der Arbeitsgruppe: Werner Fleischer

Februar 2006. Stellungnahme. Vorsitzender der Arbeitsgruppe: Werner Fleischer Februar 2006 Stellungnahme Bilanzierung von CO 2 -Emissionszertifikaten gemäß österreichischem HGB der Arbeitsgruppe CO 2 -Emissionszertifikate Vorsitzender der Arbeitsgruppe: Werner Fleischer Mitglieder

Mehr

Mitarbeiterbeteiligungen in der Krise

Mitarbeiterbeteiligungen in der Krise Mitarbeiterbeteiligungen in der Krise Die bilanzielle Behandlung von Mitarbeiterbeteiligungen nach nationalen (UGB) und internationalen (IAS/IFRS) Vorschriften Salzburg, am 22. Jänner 2010 ao. Univ.-Prof.

Mehr

Wandel bei der Bewertung von Unternehmen

Wandel bei der Bewertung von Unternehmen Wandel bei der Bewertung von Unternehmen Von Thorsten Wiesel und Prof. Dr. Bernd Skiera Unternehmen mit vertraglichen Kundenbeziehungen verfügen normalerweise über gute Informationen über ihre Kundenbasis

Mehr

8. Cash flow. Lernziele: Den Cash flow mit der Grundformel (Praktikerformel) berechnen können.

8. Cash flow. Lernziele: Den Cash flow mit der Grundformel (Praktikerformel) berechnen können. 8. Cash flow Lernziele: Den Begriff Cash flow definieren und erläutern können. Lernziele Den Cash flow mit der Grundformel (Praktikerformel) berechnen können. Der Cash flow gehört zweifelsfrei zu den am

Mehr

Excalibur Capital AG ISIN DE007204208. Jahresabschluss. für das Geschäftsjahr 2013

Excalibur Capital AG ISIN DE007204208. Jahresabschluss. für das Geschäftsjahr 2013 Excalibur Capital AG ISIN DE007204208 Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2013 Geschäftsadresse: General-Mudra-Str. 21, 55252 Mainz-Kastel Tel.: 06134/5 67 87-03 Fax: 06134/5 67 87-10 E-Mail: kontakt@excalibur-capital.de

Mehr

Die Erklärung zur Unternehmensführung

Die Erklärung zur Unternehmensführung Die Erklärung zur Unternehmensführung nach BilMoG November 2009 AUDIT Inhalt Editorial Betroffene Unternehmen Inhalte Entsprechenserklärung ( 161 AktG) Unternehmensführungspraktiken Beschreibung von Arbeitsweise

Mehr

CLOUD N 7 GmbH (vormals: Baufeld 7 Grundstücksgesellschaft mbh) Stuttgart

CLOUD N 7 GmbH (vormals: Baufeld 7 Grundstücksgesellschaft mbh) Stuttgart CLOUD N 7 GmbH (vormals: Baufeld 7 Grundstücksgesellschaft mbh) Stuttgart Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 Baufeld 7 Grundstücksgesellschaft mbh, Stuttgart B I L A N Z zum 31. Dezember 2012 A K T

Mehr

Verfahrensanweisung Umgang mit Beschwerden.doc INHALT

Verfahrensanweisung Umgang mit Beschwerden.doc INHALT INHALT 1 Zweck und Anwendungsbereich 2 2 Begriffe / Definitionen 2 2.1 Definitionen 2 3 Zuständigkeiten 2 4 Verfahrensbeschreibung 3 4.1 Schematische Darstellung Fehler! Textmarke nicht definiert. 4.2

Mehr

Erfassung und Kontierung von Geschäftsvorfällen

Erfassung und Kontierung von Geschäftsvorfällen 64 Der Geldstrom können. Dabei werden die wesentlichen Bestandteile des Jahresabschlusses die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und die Kapitalflussrechnung behandelt. Erfassung und Kontierung von

Mehr

Bilanzierung selbst geschaffener immaterieller Anlagegüter nach deutschen Rechnungslegungsstandards

Bilanzierung selbst geschaffener immaterieller Anlagegüter nach deutschen Rechnungslegungsstandards Bilanzierung selbst geschaffener immaterieller Anlagegüter nach deutschen Rechnungslegungsstandards Referenten: WP/StB Rainer Weichhaus und RA Konstantin Maretis, LL.M. Kernfragen Was sind selbst geschaffene

Mehr

6 Zusammenfassende Bewertung und Ausblick

6 Zusammenfassende Bewertung und Ausblick 437 6 Zusammenfassende Bewertung und Ausblick Immer wieder scheitern Projekte zur Software-Gestaltung im Öffentlichen Dienst bzw. sie laufen nicht wie geplant ab. Dies ist für sich genommen nicht weiter

Mehr

Vom Kundenwert zum Unternehmenswert

Vom Kundenwert zum Unternehmenswert Zukunftsorientierte Analyse von Kundendaten Vom Kundenwert zum Unternehmenswert von Werner Maier Der Autor Dipl.-Ing. Werner Maier ist Geschäftsführender Gesellschafter der Wertsteigerungs-GmbH in Hamberg.

Mehr

Auswirkungen der Cloud auf Ihre Organisation So managen Sie erfolgreich den Weg in die Cloud

Auswirkungen der Cloud auf Ihre Organisation So managen Sie erfolgreich den Weg in die Cloud Die Cloud Auswirkungen der Cloud auf Ihre Organisation So managen Sie erfolgreich den Weg in die Cloud Die Auswirkungen und Aspekte von Cloud-Lösungen verstehen Cloud-Lösungen bieten Unternehmen die Möglichkeit,

Mehr

Trader-Ausbildung. Teil 2 Fundamentalanalyse

Trader-Ausbildung. Teil 2 Fundamentalanalyse Trader-Ausbildung Teil 2 Fundamentalanalyse Teil 2 - Fundamentalanalyse - Was ist eine Aktie und wie entsteht ein Aktienkurs? - Wie analysiert man eine Aktie? - Top-Down Down-Ansatz - Bottom-Up Up-Ansatz

Mehr

Ausschluss der Sachmängelhaftung beim Verkauf durch eine Privatperson

Ausschluss der Sachmängelhaftung beim Verkauf durch eine Privatperson Ausschluss der Sachmängelhaftung beim Verkauf durch eine Privatperson Aus gegebenem Anlass wollen wir nochmals auf die ganz offensichtlich nur wenig bekannte Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamm vom

Mehr

Fachartikel. Neuregelung BilMoG: Kapitalkonsolidierung gemäß 301 Abs. 1 Satz 2 HGB/Neubewertungsmethode. Georg Komm und Ulrich Stauber April 2010

Fachartikel. Neuregelung BilMoG: Kapitalkonsolidierung gemäß 301 Abs. 1 Satz 2 HGB/Neubewertungsmethode. Georg Komm und Ulrich Stauber April 2010 Fachartikel Neuregelung BilMoG: Kapitalkonsolidierung Georg Komm und Ulrich Stauber April 2010 www.lucanet-academy.com Im Jahr 2009 wurde das Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts (BilMoG) verabschiedet.

Mehr

seemaxx Radolfzell Bearbeitung: Dipl.-Geograph Jürgen Lein Stuttgart, März 2014

seemaxx Radolfzell Bearbeitung: Dipl.-Geograph Jürgen Lein Stuttgart, März 2014 Modifiziertes Verkaufsflächenlayout mit maximaler Verkaufsfläche 9.000 qm Ergänzende Aussagen zur Sortimentsgliederung für den Bereich Oberbekleidung Bearbeitung: Dipl.-Geograph Jürgen Lein CIMA Beratung

Mehr

SQ IT-Services GmbH, Schöneck. Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2012

SQ IT-Services GmbH, Schöneck. Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2012 SQ IT-Services GmbH, Schöneck Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2012 Bilanz zum 31. Dezember 2012 AKTIVA PASSIVA 31.12.2012 31.12.2011 31.12.2012 31.12.2011

Mehr

Testatsexemplar. Bertrandt Ehningen GmbH (vormals: Bertrandt Fahrerprobung Nord, Hamburg) Ehningen

Testatsexemplar. Bertrandt Ehningen GmbH (vormals: Bertrandt Fahrerprobung Nord, Hamburg) Ehningen Testatsexemplar Bertrandt Ehningen GmbH (vormals: Bertrandt Fahrerprobung Nord, Hamburg) Ehningen Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr vom 18. Juli bis zum 30. September 2012 Bestätigungsvermerk

Mehr

Probeklausur 30.06.2008

Probeklausur 30.06.2008 Seite 1 / 13 BETRIEBLICHES RECHNUNGSWESEN - Teil Buchführung und 30.06.2008 Seite 2 / 13 Aufgabe 1 Ca. 10 Warenkonto Min. Sie sind Geschäftsführer eines mittelständischen Betriebes und handeln mit Motorrollern

Mehr

Equity A Beteiligungs GmbH. Salzburg J A H R E S A B S C H L U S S

Equity A Beteiligungs GmbH. Salzburg J A H R E S A B S C H L U S S J A H R E S A B S C H L U S S zum 31. Dezember 2012 Wirtschaftsprüfungs- und Treuhand - GmbH Steuerberatungsgesellschaft 5020, Kleßheimer Allee 47 Inhaltsverzeichnis Bilanz zum 31. Dezember 2012... 1 Gewinn-

Mehr

Der sogenannte "Komponentenansatz", die neue Bewertung von Anlagevermögen (insbesondere Gebäude) nach IDW RH HFA 1.016

Der sogenannte Komponentenansatz, die neue Bewertung von Anlagevermögen (insbesondere Gebäude) nach IDW RH HFA 1.016 Der sogenannte "Komponentenansatz", die neue Bewertung von Anlagevermögen (insbesondere Gebäude) nach IDW RH HFA 1.016 Fachtagung Dienstleistungsmanagement 11. Oktober 2010 WP/StB Friedrich Lutz Folie

Mehr

Wirtschaftliche Sichtweise in der Ertragsrealisierung (revenue recognition)

Wirtschaftliche Sichtweise in der Ertragsrealisierung (revenue recognition) Wirtschaftliche Sichtweise in der Ertragsrealisierung (revenue recognition) Frank Hadlich Industriekaufmann in München Leiter Bilanzierungsgrundsatzabteilung der Gores Siemens Enterprise Networks Group

Mehr

4.2.5 Wie berücksichtigt man den Einsatz und die Abnutzung der Anlagen?

4.2.5 Wie berücksichtigt man den Einsatz und die Abnutzung der Anlagen? Seite 1 4.2.5 4.2.5 den Einsatz und die Bei der Erzeugung von Produkten bzw. der Erbringung von Leistungen sind in der Regel Anlagen (wie zum Beispiel Gebäude, Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung)

Mehr

Übungsaufgaben WI I. Inhaltsverzeichnis

Übungsaufgaben WI I. Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Einführung... 2 1.1 Unternehmens- und Softwareportraits... 2 1.2 Softwarekosten... 3 2 ERP-Systeme... 4 2.1 Leistungsumfang von ERP-Systemen... 4 2.2 Leiten Sie eine wissenschaftliche

Mehr

Carl Schenck Aktiengesellschaft Darmstadt. Testatsexemplar Jahresabschluss 31. Dezember 2012. Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Carl Schenck Aktiengesellschaft Darmstadt. Testatsexemplar Jahresabschluss 31. Dezember 2012. Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Carl Schenck Aktiengesellschaft Darmstadt Testatsexemplar Jahresabschluss 31. Dezember 2012 Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Inhaltsverzeichnis Bestätigungsvermerk Rechnungslegung Auftragsbedingungen,

Mehr

Finanzwirtschaft Teil III: Budgetierung des Kapitals

Finanzwirtschaft Teil III: Budgetierung des Kapitals Finanzmärkte 1 Finanzwirtschaft Teil III: Budgetierung des Kapitals Kapitalwertmethode Agenda Finanzmärkte 2 Kapitalwertmethode Anwendungen Revolvierende Investitionsprojekte Zusammenfassung Kapitalwertmethode

Mehr

IWW-Studienprogramm. Aufbaustudium. Modul XIX Jahresabschlussanalyse

IWW-Studienprogramm. Aufbaustudium. Modul XIX Jahresabschlussanalyse Institut für Wirtschaftswissenschaftliche orschung und Weiterbildung GmbH Institut an der ernuniversität in Hagen IWW-Studienprogramm Aufbaustudium Modul XIX Jahresabschlussanalyse Lösungshinweise zur

Mehr