Automatisierte Systemverwaltung homogener und heterogener Netzwerke

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1 IT SERVICES SOLUTIONS SOFTWARE IT-Services CONSULTING Betriebskonzepte Sicherheitslösungen Linux-Cluster-Computing Automatisierte Systemverwaltung homogener und heterogener Netzwerke Systemmanagement Linux-Migration Rechenlastverteilung Open Software Software-Consulting Backup-Lösungen Workflowmanagement Strömungsvisualisierung FEM-Preprocessing Engineering Portale

2 Inhalt Übersicht 2 Einleitung 3 Heterogene Netzwerke 4 Konfigurationsverwaltung 5 Softwareverwaltung 7 Rechnerinstallation 9 Monitoring 10 Inventar 11 Single-System-Image 12 Graphische Oberfläche 13 Über science + computing 14

3 Übersicht scvenus ist eine Software, mit der das Automatisierungspotenzial der Systemadministration homogener und heterogener Rechnerumgebungen so weit wie möglich ausgeschöpft wird. Dieses technische erklärt die Konzepte und Technologien, die scvenus zugrunde liegen. Computernetzwerke sind häufig Ansammlungen unterschiedlicher Hardwarearchitekturen und Betriebssysteme. Je größer die Rechnerumgebung ist, desto mehr Administratoren kümmern sich um die Systemverwaltung. Sehr schnell entsteht so eine Komplexität, die effizient und mit hoher Qualität nur noch mittels Computern beherrscht werden kann. scvenus ist eine Software für intelligentes Systemmanagement komplexer Unix-, Linux- und Windows-Netzwerke. Die Software automatisiert die Rechneradministration und erhöht die Produktivität der Systemverwaltung, der Netzwerke und damit auch die der Anwender. Der Einsatz von scvenus verringert die Ausfallzeiten der Systeme deutlich und macht ein Rechnernetz trotz Plattformvielfalt einheitlich administrierbar. Mit scvenus konfiguriert der Administrator das System, verwaltet alle Benutzer, Clients und Dateisysteme und installiert sämtliche Software. Die Inventarisierung der Umgebung mittels scvenus hilft bei der Planung der Ressourcen, und das Monitoring zeigt sofort, was aktuell im Netz passiert. scvenus wurde konzipiert für den Einsatz in heterogenen Rechnerumgebungen wie sie typischerweise in Forschung, Entwicklung und Berechnung zu finden sind. Das Programm eignet sich jedoch ebenfalls für eine effiziente Verwaltung homogener Netze. Die Software kann in Umgebungen der unterschiedlichsten Größen eingesetzt werden: von einigen wenigen vernetzten Workstations bis hin zu Netzen mit mehreren tausend Rechnern. Dieses richtet sich an Administratoren und IT-Entscheider, die auf der Suche sind nach Möglichkeiten, wie sich die Administration komplexer Rechnernetze effizienter und kostengünstiger realisieren lässt. Es soll zeigen, auf welche Weise und mit welchen Mitteln scvenus einen wichtigen Beitrag zur optimalen Systemverwaltung liefert. 2

4 Einleitung Das moderne Computernetzwerk ist häufig eine Ansammlung unterschiedlicher Hardwarearchitekturen und Betriebssysteme. Bedienung und Administration eines Unix- Rechners unterscheidet sich völlig von einem Windows-Computer, und selbst innerhalb der Unix-Welt wartet jede Variante und jede neue Version mit subtilen Unterschieden auf. In solch einer heterogenen Rechnerumgebung wird das Arbeiten zunehmend kom-plexer, und es bedarf der Hilfe von Computern, um die Komplexität beherrschbar zu machen. Genau dieses Ziel verfolgt die Administrationssoftware scvenus: Sie dient dem Systemadministrator als Werkzeug, um Architekturunterschiede effizient und strukturiert zu behandeln - und macht auf Wunsch die Unterschiede für den Benutzer so wenig sichtbar wie möglich. Module der scvenus-systemverwaltung Rechnerinstallation 2 Benutzer- und Dateisystemverwaltung 3 Konfigurationsverwaltung 4 Softwareverwaltung 5 Inventar 6 Monitoring Mit scvenus liegen die Konfigurationsdaten aller Rechner zentral auf einem Server - selbst wenn sich das Netzwerk über mehrere Abteilungen oder gar Standorte erstreckt. Der Administrator hat vom Zentralrechner aus sämtliche Computer unter Kontrolle, kann sie überwachen, konfigurieren oder neue Software installieren. Jeder Administrationsschritt wird dokumentiert. Arbeiten mehrere Administratoren am selben System, sorgt scvenus dafür, dass sie sich gegenseitig nicht beeinträchtigen. Grundsätzlich gilt bei allen Administrationsschritten: Das Was bestimmt der Administrator, um das Wie kümmert sich die scvenus-software. 3

5 Heterogene Netzwerke Ein Pool aus völlig identischen Computern ist die Wunschvorstellung jedes Administrators - denn der ist besonders einfach zu verwalten. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Spätestens nach dem ersten Hardware-Upgrade müssen Unterschiede in Leistung oder Ausstattung berücksichtigt werden. Über die Jahre kommen neue Architekturen und Betriebssysteme hinzu und machen aus dem einst homogenen Pool ein heterogenes Gebilde mit vielen individuellen Besonderheiten. Die scvenus-software dient hier als Hilfsmittel, um das Netzwerk trotz gestiegener Komplexität für den Administrator beherrschbar zu halten. Grundlegende Administrationsschritte sind dazu in scvenus mehrfach implementiert: für jede Architektur die passende Implementierung. Gibt der Systemverwalter einen Administrationsbefehl, so sucht sich scvenus aus diesen Bausteinen automatisch die jeweils passende Version für jeden Rechner. Die Systemunterschiede werden so weitgehend verborgen. Befehl: Konfiguriere DNS sydney berlin mobil rom munich new york ankara seattle tuebingen boston tokyo a b c d e scvenus Konfigurationsdepot Ein Netzwerk lässt sich mit scvenus auch ganz bewusst heterogen verwalten. Das kann dann sinnvoll sein, wenn das Netzwerk sich über mehrere Abteilungen eines Unternehmens erstreckt oder wenn einzelne Rechner besondere Dienste übernehmen sollen. Genauso wie für verschiedene Architekturen verwaltet scvenus auch für selbst definierte Rechnergruppen gleichartige Administrationsschritte in unterschiedlichen Varianten: Auf den Computern im Intranet lässt sich so beispielsweise eine andere DNS- Konfiguration installieren als auf den Maschinen mit direktem Zugang zum Internet. Wichtig dabei: Der Administrator führt stets dieselben Befehle aus, um die Unterschiede kümmert sich die Software. Individuelle DNS Konfiguration abhängig vom Rechner 4

6 Konfigurationsverwaltung Systemadministration mit scvenus geschieht in zwei Stufen: Änderungen an der Rechnerkonfiguration werden nicht direkt ausgeführt, sondern mit Hilfe so genannter Methoden. Das sind Skriptprogramme, die auf dem Zielrechner die gewünschten Änderungen durchführen. Die Methode wird in einem separaten Schritt installiert oder deinstalliert - im zweiten Fall macht sie die Änderungen wieder rückgängig. Über so genannte Kontextdateien lässt sich eine Methode speziell konfigurieren. Die Vorteile des zweistufigen Prozesses zeigen sich beispielsweise bei Hardwaredefekten: Nach einem Plattencrash etwa lässt sich ein Ersatzrechner anhand der Daten aus dem Konfigurationsdepot problemlos identisch installieren. Methode für Architektur Windows Methode für Architektur AIX Methode für Architektur Red Hat Kontext für Gruppe Consulting Variable which_automounter = amd Führe Methode automount (Variable which_automounter) auf allen Rechnern aus. Kontext für Gruppe Marketing Variable which_automounter = sun sydney which_ automounter = sun tokyo which_ automounter = amd Kontext für Rechner sydney Variable which_automounter = sun Für die netzwerkweite Änderung der Konfiguration lässt der Administrator eine einzige Methode laufen. Die jeweils passende Variante sucht sich scvenus aus dem Konfigurationsdepot. Um die Systemunterschiede braucht sich der Administrator nicht mehr zu kümmern. 5

7 Wenn nötig, gibt es jede Methode und jeden Kontext in vielfacher Ausführung: für jede Rechnerarchitektur, für jede selbst definierte Rechnergruppe oder für jeden individuellen Rechner. So wird ein Service unter Windows anders gestartet als unter Unix, die Nameserver erhalten ihre spezielle DNS-Konfiguration und der Rechner des Abteilungsleiters eine eigene Druckerwarteschlange. Alle Methoden und Kontextdateien liegen zentral auf einem Administrationscomputer, dem scvenus-master. Dort sind sie hierarchisch geordnet, je nach ihrer Architektur-, Gruppen- oder Rechnerzugehörigkeit. Wird eine Methode auf einen Rechner angewandt, pickt sich scvenus die jeweils passende Methoden und Kontextdatei aus dem Konfigurationsbaum. Der Administrator selbst braucht sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr um die Systemunterschiede zu kümmern. Die scvenus-kommandos protokollieren automatisch jeden Administrationsschritt. Methoden und Kontextdateien werden über ein Versionskontrollsystem verwaltet, so dass sich jede Änderung nachvollziehen und bei Bedarf wieder rückgängig machen lässt. Und auch bei der Koordination zwischen mehreren Administratoren leistet scvenus Hilfestellung. Über Ausschlussmechanismen werden einzelne Dateien im Konfigurationsbaum oder ganze Arbeitsschritte geschützt, um zu verhindern, dass zwei Systemverwalter gleichzeitig konkurrierende Änderungen vornehmen. 6

8 Softwareverwaltung scvenus verfügt über einen eigenen Paketmanager, mit dessen Hilfe die Software im gesamten Netzwerk verwaltet wird. Denn während herkömmliche Paketmanager nur für einzelne Betriebssysteme verfügbar sind, funktioniert die Softwareverwaltung mit scvenus plattformübergreifend. Dazu erhält jedes Paket beim Erstellen eine Reihe von Attributen: Betriebssystem, Hardwarearchitektur oder die benötigte libc-version beispielsweise. Im zentralen Softwaredepot sind verschiedene Varianten desselben Pakets abgelegt. Mit einem Befehl lässt sich die Software netzwerkweit installieren. scvenus holt sich für jeden Rechnertyp die jeweils passende Variante aus dem Depot. Bei Bedarf bereiten flexible Zusatzskripte im Paket das System für die Installation vor oder übernehmen Aufräumarbeiten. Für kleinere Netzwerke reicht es aus, die Software aus dem zentralen Depot heraus auf alle Maschinen zu verteilen. Spätestens wenn das Netz sich auf verschiedene Standorte verteilt, empfiehlt es sich, lokale Server zu verwenden. scvenus kann deshalb das zentrale Depot auf weitere Rechner duplizieren und regelmäßig synchronisieren. Das spart Bandbreite in den Verbindungen zwischen den einzelnen Standorten und ermöglicht es, neue Software schnell und parallel auf sämtlichen Rechnern eines Netzwerks zu verteilen. Zusätzlich zum eigenen Format kann das Softwaredepot von scvenus auch MSI-Pakete verwalten und installieren. Im MSI-Format wird eine Vielzahl von Programmen für Windows vertrieben. Selbst mit den regelmäßigen Aktualisierungen für Windows samt Internet Explorer kann das Depot umgehen. Einfach zu bedienende Kommandos zeigen übersichtlich den Patchstand der Windows-Clients oder bringen sie unmittelbar auf den neuesten Stand. Wie alle übrigen Verwaltungsschritte kann der Administrator auch alle Kommandos zum Windows-Patchmanagement von der zentralen scvenus- Administrationsmaschine aus bedienen. 7

9 Software Samba (Variante für Red Hat El 5) Abfrage Abfrage Software Samba (Variante für Red Hat El 6) Software Samba (Variante für Windows 7) Installiere/deinstalliere Software Samba auf Rechner sydney, tokyo, seattle Abfrage Software Samba (Variante für WindowsXP) Software Samba (Variante für Solaris 10) Software Samba (Variante für AIX 6.1) Software Samba Software Samba Software Samba sydney tokyo seattle Red Hat El 6 Windows NT Solaris 10 Die netzwerkweite Installation von Software wird durch die Ausführung eines einzigen Befehls angestoßen. scvenus sorgt für die passende Variante (Version, Binary) für jeden Rechnertyp. 8

10 Rechnerinstallation Konfigurations- und Softwareverwaltung setzen ein laufendes Betriebssystem voraus und machen daraus eine vollständige Installation. scvenus bietet darüber hinaus auch die Möglichkeit, das Basissystem selbst automatisiert aufzuspielen - und zwar für jedes Betriebssystem, das auch die übrigen Komponenten von scvenus unterstützen. Host Betriebssysteminstallation scvenus Installation scvenus Client Rechnerinstallation Egal ob Windows, Linux oder Unix, nutzt scvenus dazu die nativen Installationsmechanismen wie beispielsweise WinPE, Kickstart, AutoYAST oder NIM und macht sie über eine einheitliche Schnittstelle verfügbar. Gestartet werden kann die Installation über das Netz oder von CD. Die Paketquellen liegen wahlweise auf einem HTTP-Server oder SMB- beziehungsweise NFS-Freigaben. Auch für die initiale Konfiguration kann scvenus beliebige Varianten verwalten. Der Administrator legt per Kommandozeilenbefehl fest, welcher Rechner mit welcher Konfiguration installiert werden soll. Im Fall eines Defekts lässt sich ein Ersatzsystem auf neuer Hardware so mit minimalem Aufwand aufsetzen oder etwa bei Kapazitätsengpässen in kürzester Zeit ein zusätzlicher Server mit identischer Konfiguration bereitstellen. Auch eine Neuinstallation mit geänderter Konfiguration ist jederzeit möglich. In einem speziellen Modus für Cluster- Systeme erkennt scvenus jeden Knoten anhand des verbundenen Switch-Ports. So lassen sich komplette Cluster konsistent installieren, ohne eine Liste von MAC-Adressen pflegen zu müssen. 9

11 Monitoring Schon auf einem einzelnen Rechner ist es dem Administrator kaum möglich, den Systemzustand ständig im Auge zu haben. Allein der regelmäßige Blick durch die Protokolldateien nimmt bereits beträchtlich Zeit in Anspruch. In großen Netzwerken gehen Anomalien in der Datenflut unter, sofern nicht automatisierte Routinen die Informationen für den Administrator sichten und filtern. Mit dem scvenus- Monitoring-Modul werden Systeminformationen auf einem zentralen Server zusammengeführt. Diese Informationen können zentral oder auf externen Beobachtern ausgewertet werden. Das Monitoring- und Reporting-Modul von scvenus erlaubt dem Administrator, alle relevanten Systeminformationen auf einem zentralen Server zusammenzuführen. Um das Datenvolumen zu begrenzen, trifft jeder Client-Rechner jedoch bereits eine Vorauswahl der übermittelten Informationen. Entsprechende Filterregeln kann der Administrator beliebig vorgeben. Sämtliche Schnittstellen lassen sich auch problemlos in eigene Skripte integrieren und so auf beliebige Informationsquellen erweitern. Das scvenus- Monitoring überwacht dabei nicht nur einzelne Ereignisse, sondern verfügt auch über Reporting-Funktionen, die den zeitlichen Verlauf von Systemzuständen aufzeichnen und aufbereiten. Auf dem zentralen Monitoring-Server verarbeitet scvenus die Daten weiter: Client Aus den Reporting-Informationen werden hier Tabellen und Grafiken, die sich über Sensor Sensor den Web-Browser abrufen lassen. Sie Ressource Ereignis bieten ein übersichtliches Hilfsmittel, um die langfristige Auslastung der Systeme im Blick zu behalten, und dienen als Grundlage für das Kapazitäts-Management der Umgebung. Beobachter Reporting Master Monitoring Zusätzlich können sich Java-basierte Clients mit graphischer Oberfläche aus dem gesamten Netzwerk anmelden und bekommen Meldungen in Echtzeit zugeschickt. Registriert sich ein Client lediglich für bestimmte Kategorien von Meldungen, bekommt er vom Server nur die entsprechende Auswahl zugesandt. So erhält beispielsweise der Netzwerkadministrator nur Informationen über den Netzzustand auf den Bildschirm. Auf Wunsch lässt sich scvenus darüber hinaus auch so konfigurieren, dass es eine automatische Reaktion anstößt, sobald der Monitoring-Server ein bestimmtes Ereignis registriert. 10

12 Inventar Mit steigender Größe werden heterogene Rechnernetzwerke zunehmend unübersichtlich. Die Inventarfunktion von scvenus hilft dem Administrator, den Überblick über die verwalteten Computer zu behalten. So sieht er mit einem kurzen Kommando oder einem Blick in die grafische Benutzeroberfläche, welche Maschinen mit welcher Grafikkarte bestückt sind oder auf welchen Rechnern eine bestimmte Spezialsoftware installiert ist. In der zentralen Inventar-Datenbank legt scvenus die grundlegenden Informationen zur Rechnerausstattung ab: Hardwarearchitektur und Speicherumfang etwa, aber auch eine Liste der bereitgestellten Software lässt sich hier abrufen. Ebenso können rechnerspezifische Änderungen der Administratoren über die Datenbank dokumentiert werden. Dabei legt scvenus Wert auf Komfort: Die meisten Einträge werden von einem Hilfsprogramm selbstständig ermittelt. Nur die Informationen wie den aktuellen Rechnerstandort, die sich nicht automatisch abfragen lassen, muss der Administrator von Hand eintragen. Von dem zentralen Inventar profitieren Administratoren und Benutzer gleichermaßen. Die Administratoren erhalten über einfache Kommandozeilenbefehle Zugriff auf Informationen aus der Datenbank. Auf diese Weise können sie ihre Methoden direkt an das Inventar koppeln, beispielsweise, um die Konfiguration der grafischen Oberfläche automatisch für die installierte Grafikkarte zu optimieren. Informationen sammeln Master Dateien Inventarisierung Clients Datenbank Informationen in die Datenbank schreiben Zugriff Datenbankeinträge betrachten oder ändern Kommando GUI Mit dem Inventar-Modul werden grundlegende Informationen zur Rechnerausstattung automatisiert gesammelt und zentral in einer Datenbank verwaltet. Der integrierte Soll-Ist-Vergleich zeigt Administratoren auf einen Blick, ob die aktuelle Konfiguration eines Rechners von einem festgelegten Normwert oder einem festen Referenz-System abweicht. Fehler bei Hardware-Lieferungen oder Wartungsmaßnahmen werden so auf Knopfdruck sichtbar. 11

13 Single-System-Image Heterogene Netzwerke erschweren nicht nur die Arbeit der Administratoren. Wechselnde Dateisystempfade und unterschiedliche Programmversionen zwischen verschiedenen Rechnern hemmen auch die Produktivität der Benutzer. Mit scvenus steht hingegen auf jedem Computer im Netzwerk ein verlässliches Grundgerüst an Funktionen zur Verfügung, unabhängig von der jeweiligen Plattform. Aufgabe: Benutzer anlegen Verzeichnisdienst-Schnittstelle NIS LDAP Acitve Directory venus scvenus Verzeichnisdienst-Schnittstelle scvenus konsolidiert Benutzerinformationen netzweit in einem einheitlichen Verzeichnis, gleichgültig ob LDAP, NIS oder Active Directory im Hintergrund die Daten zu den Client-Rechnern verteilen. Es kann sogar parallel mehrere dieser Dienste versorgen und synchron halten. So stellt scvenus sicher, dass ein Benutzer an jedem Rechner denselben Login-Namen und dasselbe Passwort besitzt. Auch das Home-Verzeichnis steht stets unter einem einheitlichen Pfadnamen zur Verfügung - die nötige Konfiguration für die Verzeichnisdienste und Automounter erledigt scvenus im Hintergrund. Das funktioniert mit Einschränkungen sogar auf Clients, die unter Windows laufen. Zwar lässt das Betriebssystem keine Dateisystempfade zu, die zu den verschiedenen Unix-Varianten identisch wären, doch scvenus synchronisiert mit Hilfe von Samba zumindest Passwörter und Benutzernamen und bindet die Home- Verzeichnisse einheitlich als Netzlaufwerk ein. Aus Sicht des Administrators bietet die scvenus-typische Kombination aus Netzwerk- Dateisystemen, Verzeichnisdiensten und Automountern noch einen besonderen Vorteil: Ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand können die Home-Verzeichnisse der Benutzer auf viele verschiedene Rechner im Netzwerk aufgeteilt werden. Besonders günstig liegt das Home-Verzeichnis auf dem Arbeitsplatzrechner des Benutzers. Dieser kann somit überwiegend lokal auf seine Daten zugreifen. Das ist meist schneller als ein traditioneller Aufbau mit zentralem Fileserver, bei dem Daten häufig über das vergleichsweise langsame Netzwerk ausgetauscht werden müssen, und auch weit weniger anfällig gegenüber Störungen in der Netzanbindung. 12

14 Graphische Oberfläche scvenus lässt sich vollständig über die Kommandozeile bedienen. Ein Administrator kann die Aufrufe so nach Belieben in eigene Skripte integrieren und einzelne Schritte weiter automatisieren. Als Alternative dazu steht jedoch auch eine graphische Benutzeroberfläche (GUI) zur Verfügung. Sie ist plattformübergreifend in Java programmiert und öffnet den bequemen Weg zur Systemverwaltung. Während die gewöhnlichen Kommandos stets auf dem zentralen Administrationsrechner ausgeführt werden müssen, lässt sich das Java-GUI auf jedem Rechner starten - sogar außerhalb des verwalteten Netzwerks. XEmacs zum Softwaredepot hinzufügen Standardaufgaben wie etwa das Ausführen einer Methode bedürfen so nur noch weniger Mausklicks. Graphische Wizards erleichtern auch umfangreichere Arbeiten im Konfigurations- und Softwaredepot. Das ist nicht nur bequem, es mindert auch das Risiko von Tippfehlern. Und um jegliche Sicherheitsbedenken auszuschließen, ist die Kommunikation zwischen GUI und Administrationsrechner komplett über SSL verschlüsselt. Der so genannte Job-Log-Browser erlaubt Zugriff auf ein Protokoll sämtlicher Administrationsschritte. Mit einfachen Suchanfragen kann ein Administrator sich so beispielsweise bei Problemen einen Überblick verschaffen über die zuletzt auf einem System durchgeführten Methoden oder nachvollziehen, ob eine Änderung im Konfigurationsdepot bereits ausgerollt worden ist. 13

15 IT SERVICES SOLUTIONS SOFTWARE CONSULTING Über science + computing Die science + computing ag (s+c), ein Tochterunternehmen der Bull-Gruppe, ist ein IT-Service- und Softwarehaus für technisch-wissenschaftliche Konstruktions- und Simulationsumgebungen (CAD/CAE/CAT). s+c konzentriert sich auf die optimale Gestaltung von offenen und verteilten Rechnersystemen und hat jahrelange Erfahrung in Betrieb und Administration komplexer Unix-, Linux- und Windows-Umgebungen. Derzeit arbeiten 250 Mitarbeiter an den vier Standorten Tübingen, München, Düsseldorf und Berlin. Kunden von s+c sind beispielsweise Audi, BMW, Bosch, Daimler, Porsche oder Infineon Technologies. Das Unternehmen kooperiert mit Vertriebspartnern in Frankreich, Italien, Japan und USA. science + computing ag Hagellocher Weg Tübingen T F

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