Columbus Inventory. Benutzerhandbuch. Modulversion 7.2. Stand: 06.12

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1 Columbus Inventory Benutzerhandbuch Modulversion 7.2 Stand: 06.12

2 Copyright Brainware Consulting & Development AG All rights reserved Das vorliegende Werk ist in all seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das Recht der Übersetzung, des Vortrags, der Reproduktion, der Vervielfältigung auf fotomechanischem oder anderen Wegen und der Speicherung in elektronischen Medien. Ungeachtet der Sorgfalt, die auf die Erstellung von Text, Abbildungen und Programmen verwendet wurde, können weder Brainware Consulting & Development AG, noch Autor, Herausgeber oder Übersetzer für mögliche Fehler und deren Folgen eine juristische Verantwortung oder irgendeine Haftung übernehmen. Die in diesem Werk wiedergegebenen Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. können auch ohne besondere Kennzeichnung Marken sein und als solche den gesetzlichen Bestimmungen unterliegen. Produktversion 7.2 Dokumentversion 02 Dokumenttitel Herstellung Druck und Verarbeitung Columbus Inventory - Benutzerhandbuch Brainware Consulting & Development AG Brainware Consulting & Development AG Veröffentlichungsdatum / 02 / deu Brainware Consulting & Development AG Sumpfstr. 15 CH-6300 Zug / 02 / deu 2/70

3 Inhalt 0 Allgemeines Ergänzende Dokumente Typografische Konventionen Hilfestellungen Abkürzungen Lizenzierung Produktbeschreibung Einleitung Warum Inventarisieren Asset-Management Inventarisierungsmethoden Software Deployment Basisinventardaten InventoryScanner NetworkScanner Funktionsweise Systemüberblick Master Server Inventory Collection Agent Management Console InventoryScanner Management Client Überblick Datenfluss Verwendete Begriffe Produktdefinition Hardwaredefinition ProductList Scan-Resultat Usage Metering Konzeptionelles Umgebung Depotstruktur Installation Basisinstallation Modulinstallation NetworkScanner Anforderungen / 02 / deu 3/70

4 3.3 Installation auf bestehenden Computern Zentrale Inventarisierung Funktion des NetworkScanners Network Browser NetworkScanner NetworkScanner konfigurieren Laufzeiten definieren IP-Bereich definieren Importeinstellungen Scan-Art definieren Reporting Daten exportieren Störungen und Probleme Mögliche Fehlerquellen Agentenbasierte Inventarisierung Anwendungsprinzip Einführung Client InventoryScanner Ablauf Verarbeitungszeit Inventarisierung Erkennung der Windows Version Nutzungshäufigkeit registrieren Konfiguration Was müssen Sie beachten Systembelastung Einstellungen Konfigurationsparameter Standalone-InventoryScanner Umgebung bereitstellen Agent aktivieren und zuweisen Importer konfigurieren Importer Funktion festlegen Importverzeichnisse Methode der Weiterleitung OTB für den Client-Receiver einstellen Automatischer Export der productlist.zip InventoryScanner konfigurieren Aufbau einer Produktdefinition Standalone-InventoryScanner konfigurieren Definitionsdatei COLUMBUS.ini Registry Einstellungen Spezielle Funktionen Standalone InventoryScanner konfigurieren Scheduler Verfügbare Befehlszeilenoptionen Zeitplanung Betrieb InventoryScanner verteilen Als Paket verteilen Standalone Betrieb Produktdefinitionen verwalten Produktdefinitionen importieren Erfassen von Produkte Definitionen / 02 / deu 4/70

5 Erweiterte Produkterkennung mit 64-Bit Erweiterte Produkterkennung über logische Erweiterungen Uninstall-Informationen verbessern So exportieren sie Produkte Definitionen für den Scanner Software Observation Hardware Definitionen managen Bearbeiten der Hardware Definitionen Anhang Inventardaten in der Konsole managen Eigene Inventardaten erfassen Re-Deliver /Delete & Re-Deliver Inventory / 02 / deu 5/70

6 Allgemeines 0 Allgemeines Es freut uns, dass Sie sich für die brainwaregroup und Columbus entschieden haben. Mit diesem Handbuch wollen wir Ihnen einen detaillierten Einblick in Columbus Inventory vermitteln. Das Handbuch beschränkt sich auf die Eigenheiten von Inventory und setzt grundlegende Kenntnisse von Columbus voraus. Bevor Sie sich mit Inventory beschäftigen, empfehlen wir das Studium der Handbücher Columbus Installation sowie Grundlagen, welche Sie mit der Erstinstallation oder Migration, den grundlegenden Funktionen, der Konfiguration von Columbus als auch Aufbau und Bedienung der Management Console vertraut machen. 0.1 Ergänzende Dokumente Für weiterführende und ergänzende Informationen zu Columbus Inventory verweisen wir auf folgende Handbücher: Installation Ausführliche Installations- und Migrationsanleitung. Columbus Technical Reference Beschreibung der Scriptbefehle und Variablen sowie eine Übersicht der Konfigurationsparameter der Management Console (nur in englischer Sprache verfügbar). 0.2 Typografische Konventionen In diesem Handbuch werden verschiedene Formatierungen verwendet um bestimmte Begriffe und Aktionen hervorzuheben. Spezielle Hinweise und Tipps werden je nach Gewichtung mit einer anderen Hintergrundfarbe dargestellt. Formatierung Fette Schrift Kursivschrift Dreieck Symbol " " Spitze Klammer ">" Systemschrift Beschreibung Elemente in der Software oder im Betriebssystem, wie Menüpunkte, Buttons oder Elemente einer Auswahlliste Hervorhebungen (wichtige Details) und Verweise auf andere Kapitel oder Dokumente Schritt einer Handlungsanweisungen Befehlsmenüabläufe, z.b. Datei > Öffnen Verzeichnisse, Code- und Scriptbeispiele GROSSBUCHSTABEN Tastenbezeichnungen, z.b. SHIFT, STRG, oder ALT TASTE+TASTE Tastenkombinationen, bei welchen der Benutzer eine Taste gedrückt halten muss und eine weitere Taste drückt, z.b. STRG+P oder ALT+F4. Hinweis Wichtig Wird für Hinweise oder Tipps verwendet, welche die Arbeit erleichtern oder für zusätzliche Informationen die das Verständnis für das Produkt fördern. Informationen die der Benutzer beachten sollte da sonst Probleme oder Mehraufwand im Betrieb entstehen können / 02 / deu 6/70

7 Allgemeines Achtung Informationen die der Benutzer beachten muss um Fehlfunktionen des Systems (Abstürze, Datenverluste, Systemausfall) zu verhindern. 0.3 Hilfestellungen Für zusätzliche Informationen und Unterstützung empfehlen wir unsere Website Hier finden Sie sämtliche Dokumentationen, eine Knowledgebase und ein Supportformular für Fragen an unsere Spezialisten. Support Auf der Supportseite finden Sie den Link zur Knowledgebase, das Supportformular und Informationen zu unserem Kundendienst. Navigieren Sie in ihrem Browser zu und klicken Sie auf der rechten Seite auf Support. Beginnen Sie ihre Suche in der Knowledgebase wo die häufigsten Supportfälle aufgeführt sind. Falls Sie nicht fündig werden, können Sie das Supportformular für weiterführende Informationen benutzen. Beschreiben Sie ausführlich ihr Anliegen, damit ihnen unsere Spezialisten so rasch wie möglich helfen können. Klicken Sie auf Supportformular. Füllen Sie mindestens die mit * markierten Felder aus und klicken Sie auf Anfrage absenden. l Sie erhalten eine Bestätigung, dass ihre Anfrage im System aufgenommen wurde. Für telefonischen Kontakt finden Sie auf der Supportseite die entsprechenden Telefonnummern. Dokumentation Für die aktuellen Dokumentationen steht auf unserer Website ein eigener Downloadbereich zur Verfügung. Dieser enthält alle Handbücher im PDF und CHM Format in deutscher und englischer Sprache. Einige technische Handbücher sind derzeit nur in Englisch verfügbar. Navigieren Sie in ihrem Browser zu und wählen Sie auf der rechten Seite Downloads + Lizenzen. Klicken Sie auf Login, melden Sie sich mit ihrem Benutzernamen und Kennwort an und klicken Sie auf Anmelden. Wählen Sie beim Downloadtyp Dokumentation, das gewünschte Produkt und klicken Sie dann auf Suchen. l Eine Übersicht aller zur Verfügung stehenden Dokumentationen wird angezeigt. Klicken Sie auf das gewünschte Format und Sprache, um die PDF/CHM-Datei in der jeweiligen Form zu downloaden. Den Acrobat Reader finden Sie auf der Supportseite oder direkt unter Hinweis Bei der Installation werden die Dokumente standardmässig in das Verzeichnis [C:\Program Files]\Columbus kopiert. Um die Konsolen-Hilfe in Deutsch anzuzeigen, muss im Unterverzeichnis \Console die Datei CMC_de.chm in CMC.chm umbenennt werden / 02 / deu 7/70

8 Allgemeines Schulungsinformationen Die brainwaregroup hat grosses Interesse daran, dass unsere Produkte und Lösungen fachgerecht, qualifiziert und sachgemäss eingesetzt und betrieben werden. Aus diesem Grund bieten wir eine Reihe verschiedener Kurse an. Sämtliche Informationen über Kursarten und Daten finden Sie unter dem Menüpunkt Schulung. 0.4 Abkürzungen Zum besseren Verständnis werden die verwendeten Abkürzungen in diesem Kapitel ausgeschrieben. SLA WMI Service Level Agreement Windows Management Instrumentations / 02 / deu 8/70

9 Allgemeines 0.5 Lizenzierung Die Lizenzierung von Columbus erfolgt auf Basis der Anzahl Computer für die Columbus eine Leistung erbringt. Eine solche Leistung kann z.b. die Installation des Betriebssystems, die Inventarisierung oder die Verteilung von Software-Patches sein. Die vom Kunden gewünschte Leistung bestimmt wiederum die zu lizenzierenden Module. Eine Lizenz ist grundsätzlich an einen Computer gebunden, unabhängig davon ob die Lizenz nur einmalig oder kontinuierlich genutzt wird. Im Rahmen einer Ersatzbeschaffung ist jedoch die Übertragung auf einen neuen Computer möglich. Dieser kurzzeitige Parallelbetrieb des alten und neuen Computers ist während maximal 1 Monat erlaubt. Als technische Lösung hierzu erlaubt das Columbus System eine Übernutzung der gekauften Lizenzen um ca. 10%. Die kontinuierliche Übernutzung der Lizenz ist nicht gestattet. Neben Computern ist Columbus in der Lage Daten von zusätzlichen Netzwerkgeräten (Router, Switches, Printer usw.) aufzunehmen welche als so genannte Not Managed Devices verwaltet werden. Diese Geräte erfordern keine Columbus Lizenz solange sie im Status Not Managed belassen werden, sind aber in der Anzahl auf maximal 200% der erworbenen Columbus Lizenzen begrenzt. Beispiel Ein Kunde betreibt ein Netzwerk mit 250 Computern und erwirbt hierfür eine entsprechende Lizenz von Columbus. In diesem Falle erlaubt das System die zusätzliche Erfassung von maximal 500 Not Managed Devices. Columbus verfügt über einen aktiven Lizenzcheck für alle Columbus-Module. Überschreitungen werden sowohl an der Konsole als auch in der Protokolldatei gemeldet. Eine grobe Überschreitung (>10%) führt zu einer Deaktivierung bestimmter Dienste und fordert den Benutzer der Konsole dazu auf die Datenbasis zu bereinigen oder Lizenzen zu beschaffen. Zusammenfassung Die Brainware Lizenzregeln beinhalten folgende Punkte: Jeder mit Columbus bediente Computer benötigt eine Lizenz. Die Übertragung der Lizenz auf einen anderen Computer ist begrenzt auf Ersatzbeschaffungen. Die Anzahl der Not Managed Geräte ist auf 200% der erworbenen Lizenzmenge beschränkt. Für eine Migration ist eine kurzfristige Lizenz-Überschreitung gestattet. Diese beträgt 10% bis zu einer Kundengrösse von 20'000 Geräten, darüber sind es konstant 2'000 Geräte. Bei einer Lizenz-Überschreitung erscheint beim Start oder während der Arbeit mit der Konsole ein Hinweis, erlaubt die Konsole noch eine 10 minütige Arbeitssitzung (bei gravierender Überschreitung), verweigern alle Komponenten die Aufnahme weiterer Geräte. Wichtig Wird ein Gerät von Managed auf Not Managed gesetzt, löscht Columbus die zugehörigen Konfigurations- und Inventardaten. Die Lizenz wird aber erst 24 Stunden später freigegeben. Eine Lizenz umfasst zeitlich unbegrenzt das nicht exklusive Nutzungsrecht der Software für die aktuelle Version einschliesslich sämtlicher Hotfixes für ein Jahr ab Rechnungsdatum / 02 / deu 9/70

10 Produktbeschreibung K A P I T E L 1 1 Produktbeschreibung In diesem Kapitel Einleitung Inventarisierungsmethoden Funktionsweise Verwendete Begriffe Dieses Kapitel gibt eine kurze Einführung in die Materie und beschreibt die Grundfunktionalität von Columbus Inventory. 1.1 Einleitung Columbus Inventory wird für die Inventarisierung der mit Columbus verwalteten Systeme eingesetzt. Inventory beinhaltet verschiedene Komponenten für unterschiedlichste Inventarisierungsbedürfnisse. Die durch Inventory gesammelten Inventar-Daten können manuell durch beliebige Daten wie Kosten, Kostenstelle, Garantie, Wartung, Lizenzen usw. ergänzt werden. Dadurch ist ein flexibles und individuelles Assetmanagement möglich. Columbus Inventory kann sowohl für die einmalige Rollout Planung als auch für den täglichen Betrieb eingesetzt werden. Die Daten von Inventory dienen ferner der filterbasierten Softwareverteilung Warum Inventarisieren Können Sie heute Auskunft darüber geben, welche IT-Systeme in Ihrem Netzwerk unterhalten werden? an welchem Standort sich ein System tatsächlich befindet? wie die Systeme konfiguriert sind? welche Software installiert ist und wie häufig diese verwendet wird? Nur die wenigsten Unternehmen sind in der Lage diese oder ähnliche Fragen zu beantworten. Um auf diese aussagekräftige Antworten zu erhalten, wurde Columbus Inventory entwickelt. Damit ist es im Bereich Inventarisierung das richtige Werkzeug für Ihr Unternehmen und hilft Ihnen gleichzeitig, Lizenzkosten, Fehleranalyse- und Ausfallzeiten zu minimieren Asset-Management Die Aufmerksamkeit der IT Verantwortlichen gilt derzeit verstärkt der Vereinheitlichung, Verbesserung und Kostenreduktion im Betrieb. Assetmanagement ist ein Mittel, mit dem sich diese Ziele erreichen lassen. Columbus Inventory liefert die technischen Basisdaten für ein weitergehendes Assetmanagement das in der brainwaregroup Produktfamilie von Spider Asset abgedeckt wird. Hierbei geht / 02 / deu 10/70

11 Produktbeschreibung es um die Bewertung von IT Investitionsgütern, Hard- und Software, Lizenzen, Verträge beziehungsweise Service Level Agreements (SLAs) sowie die Frage: Wer nutzt was, wie intensiv? Die Daten lassen sich ebenso in ein Helpdesk-System, wie z.b. in Columbus Incident integrieren. Auch dort ist es für den Supporter von grossem Nutzen, alle relevanten technischen Daten über einen Computer sofort im Zugriff zu haben, um effizient reagieren zu können. Im Zusammenspiel mit Spider Asset und Incident ermöglicht Columbus Inventory die Erfassung und Verwaltung technischer, finanzieller und vertraglicher Aspekte der IT Infrastruktur und deckt somit wesentliche Bereiche in einem Lifecycle Managementsystem ab. 1.2 Inventarisierungsmethoden Die Inventarisierungsbedürfnisse sind je nach aktueller Aufgabenstellung sehr unterschiedlich. Deshalb bietet Columbus verschiedene Methoden an, um Inventarisierungsdaten zu erheben. Basisinventardaten (Client Basisinventardaten) InventoryScanner für die detaillierte Inventarisierung von Hardware und Software NetworkScanner zur zentralisierten Inventarisierung aller Netzwerkgeräte wie Computer, Router, Switches, Printer usw. Manuelle Erfassung Software Deployment Basisinventardaten Der Management Client sammelt automatisch eine kleine Anzahl grundlegender Inventardaten des Computers, welche für eine effiziente Softwareverteilung benötigt werden, wie z.b. die Grösse der Festplatte und freier Speicherplatz. Des Weiteren können auch in Software-Paketen Inventarwerte mit der Columbus Scriptsprache über die WMI-Schnittstelle ausgelesen und an die Datenbank weitergeleitet werden. Hinweis Es ist aber zu beachten, dass die Nutzung von WMI sehr ressourcenintensiv und langsam ist. Der Einsatz des InventoryScanner ist darum immer die präferierte Methode InventoryScanner Der InventoryScanner ist ein im Management Client integriertes Feature das auch als separates Programm ohne Installation verfügbar ist. Während die installierte Version im Management Client für den Dauerbetrieb eingesetzt wird eignet sich die Standalone Version vornehmlich für einmalige Inventarisierungen bei denen man nichts installieren möchte. InventoryScanner ist in der Lage über 5000 Hardware Werte direkt aus dem System auszulesen und die gesamte Festplatte nach installierter Software zu durchsuchen und deren Nutzung zu verfolgen. Weiter kann auch die Nutzung von Web Applikationen und virtualisierten Anwendungen oder Anwendungen auf Terminalservern und ThinClients nachverfolgt werden. Man kann den InventoryScanner über den Columbus eigenen zentralen Client Rollout, ein Software-Paket, manuell oder z.b. Login-Scripts verteilen die Möglichkeiten sind vielfältig. Der InventoryScanner eignet sich aber auch, um vor der Einführung eines Software Managementsystems oder vor Betriebssystem Migrationen den Ist-Zustand der IT-Umgebung zu erheben. Der InventoryScanner kann dazu z.b. aus dem Login-Script angestossen werden und seine Ergebnisse zentral auf einem Server ablegen. Sie können aber auch mit einem USB-Stick die Computer von Hand inventarisieren. Für eine erweiterte Erkennung der installierten Software Produkte auf Lizenzmanagement Niveau benötigt der InventoryScanner so genannte Produktdefinitionen welche einerseits von Brainware zur Verfügung gestellt werden, andererseits vom Kunden selber eingepflegt werden / 02 / deu 11/70

12 Produktbeschreibung können. Diese stellen dem InventoryScanner in Form von XML-Dateien verschiedene relevante Erkennungsmerkmale wie Dateinamen, -Version, Hersteller, Registry-Keys usw. bereit NetworkScanner Der NetworkScanner ist ein im Indexing and Network Scanner Agent integriertes Modul das definierte IP-Bereiche nach aktiven Geräten absucht und diese mittels Techniken wie Ping, RARP, NetBIOS, SNMP, DNS reverse lookup, Intel AMT usw. inventarisiert. Diese Technik eignet sich speziell zur Erkundung unbekannter Netze und Inventarisierung von Druckern, Switches usw. auf denen kein Management Client läuft. 1.3 Funktionsweise Systemüberblick Im Folgenden werden die Systemkomponenten und ihre Grundfunktionen erklärt, welche für ein funktionierendes Columbus Inventory nötig sind. Master Server Der Master Server, der auch die Columbus Datenbank enthält, ist das Herzstück eines Columbus Systems über das alle Komponenten miteinander kommunizieren. In der Columbus Datenbank werden alle benötigten Informationen gesammelt und stehen so auch für ein umfassendes Reporting zur Verfügung. Im Grundsatz beruht das Columbus System darauf, dass einerseits ein aktueller Zustand einer Device in der Datenbank gespeichert ist, andererseits über Zuweisung von Aufträgen (z.b. Software, Betriebssystem) ein neuer Zielzustand definiert wird der dann in Zusammenarbeit mit allen beteiligten Komponenten herbeigeführt wird / 02 / deu 12/70

13 Produktbeschreibung Als Datenbankbasis dient Firebird SQL, ein SQL Server der aus Sicht Funktion, Performance und Sicherheit höchsten Anforderungen genügt und neben Microsoft Plattformen auch verschiedenen UNIX und Linux Derivate unterstützt. Da Firebird ein OpenSource Spinoff der schon lange bekannten Interbase ist, fallen für das Datenbanksystem keine Lizenzkosten an. Inventory Collection Agent Der Inventory Collection Agent ist als Teil des Master Server zuständig für den Import oder die Weiterleitung von Inventardaten, die vom InventoryScanner oder dem Management Client übermittelt worden sind. Management Console Das Verwaltungsinstrument von Columbus ist die Management Console (CMC). In der Konsole werden Daten eingesehen und Aufträge für die Computer vergeben. Zu diesem Zweck kommuniziert diese Komponente mit der Datenbank und trägt dort jegliche Änderungen ein. Da die Konsole bis auf wenige Spezialfunktionen nicht direkt mit Clients kommuniziert sondern nur via Datenbank, deren Veränderungen dann wiederum von den Infrastruktur Servern an die Clients weitergegeben werden entsteht eine hochskalierbare Umgebung in der auch die zu nutzenden Kommunikationswege und damit Router- und Firewall Konfigurationen klar definiert sind. Die Konsole kann sowohl zentral auf einem Server als auch auf einzelnen administrativen Clients installiert werden. Wichtig Die Management Console erlaubt den Zugriff auf vielerlei Funktionen inklusive dem kompletten Neuaufsetzen von Computern. Der Zugriff auf die Konsole und die Definition welchem Benutzer welche Funktionen zugestanden werden sollte deshalb gut durchdacht werden um Risiken einer Fehlbedienung zu minimieren. InventoryScanner Der InventoryScanner wird einmalig oder in regelmässigen Intervallen auf allen Computern gestartet, um die lokale Festplatte nach installierten Dateien zu durchsuchen und Daten über die vorhandene Hardware zu sammeln. Er wird entweder direkt aus dem Management Client heraus verwendet, als Standalone von Hand oder über das Login-Script gestartet oder über ein Software-Paket verteilt (z.b. zur Nutzung in Fremdsystemen). Neben einer periodischen Aufnahme des Inventars kann über den InventoryScanner die so genannte Observation aktiviert werden, welche für erkannte Software, Fenster und URLs die Nutzung misst. Diese Daten dienen als Basis für Entscheide welche Software aktuell im Betrieb effektiv verwendet wird und erlaubt so Lizenznutzung nachzuweisen und ungenutzte Lizenzen an andere Computer zu verschieben oder Wartungsverträge nicht mehr zu verlängern. Hinweis Im Zuge der Virtualisierung von Applikationen oder auch ganzen Desktops ist die Überwachung der Nutzung von Software der einzige verlässliche Weg zur Lizenzbestimmung. Es geht hier also nicht um die Überwachung von Benutzerverhalten sondern um die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen / 02 / deu 13/70

14 Produktbeschreibung Management Client Die Management Client Komponente ist auf den Zielcomputern installiert und überprüft bei jedem Start oder je nach Konfiguration zu bestimmten Zeiten ob Aktionen zur Ausführung bereitstehen. Nach jeder Aktion erfolgt via Site Server eine Meldung des aktuellen Zustandes zurück an die Columbus Datenbank. Der Management Client kann über verschiedene Techniken die später in diesem Handbuch beschrieben sind auf einem Zielsystem installiert werden. Hinweis Wenn InventoryScanner lizenziert ist kann, dieser direkt über den Client gesteuert werden Überblick Datenfluss Die ersten Daten die benötigt werden sind Produkt-Definitionen, welche über die Management Console in die Columbus Datenbank eingespielt werden. Aus diesen Definitionen wird eine ProductList erzeugt, welche über ein Netzwerk-Share von Windows, FTP oder OTB an den Client weitergereicht wird. Nur in der Management Console können die Ortsangaben (Firmenstruktur) gepflegt werden, welche dem InventoryScanner in Form der LocationList beigelegt sind. Der InventoryScanner wird nach der Verarbeitung ein Scan Result erstellt haben, welches wiederum über Netzwerk-Share, FTP oder OTB an den Server zurückgeliefert wird. Dort wird dann der Inventory Collection Agent die Scan Results einlesen und in der DB verfügbar machen / 02 / deu 14/70

15 Produktbeschreibung 1.4 Verwendete Begriffe Im Folgenden werden einige Begriffe erklärt, die für das Verständnis der folgenden Kapitel wichtig sind Produktdefinition Jede Applikation kopiert bei der Installation verschiedene Dateien auf den Computer und erzeugt meistens auch Registry-Einträge für die Konfigurationseinstellungen. Anhand dieser Dateien und Registry-Einträge lässt sich herausfinden, ob die Applikation auf einem Computer installiert ist. Eine Produktdefinition enthält die Angaben für den InventoryScanner. Anhand von eindeutig definierten Dateien und Registry-Einträgen oder auch aufgerufenen Fenstern und ausführbarer Dateien zu erkennen ob eine Applikation auf dem Computer installiert ist oder eine remote Nutzung vorliegt. Will man die Nutzung bestimmter Applikationen überwachen, muss in der Produktdefinition die zu überwachende Setupdatei angegeben werden Hardwaredefinition Der InventoryScanner ist in der Lage über 5000 Hardware Werte auszulesen. Je mehr Daten man sammelt, desto mehr wächst auch die Datenbank an und desto länger dauert die Verarbeitung. In der Praxis benötigt man wesentlich weniger Werte für ein effizientes Assetmanagement. Darum macht es Sinn, die Anzahl der gelieferten Werte einzuschränken und nur die auch wirklich benötigten Daten in die Datenbank zu übernehmen. In der Konsole sollen die Daten auch noch übersichtlich strukturiert angezeigt werden. Mit den Hardwaredefinitionen bestimmt man welche Hardwaredaten in die Datenbank übernommen werden und unter welchem Eintrag Sie in der Konsole angezeigt werden ProductList Die ProductList ist eine ZIP-Datei, welche die in der Datenbank verfügbaren Produktdefinitionen als XML-Datei enthält. Diese Datei kann in der Konsole generiert werden oder man lässt diese zu definierten Zeitpunkten jeweils automatisch generieren. Der Dateiname ist immer ProductList.zip, die enthaltenen Produktdefinitionen befinden sich in der Datei SoftwareRecognitionList.xml / 02 / deu 15/70

16 Produktbeschreibung Scan-Resultat Der InventoryScanner speichert die Ergebnisse einer Inventarisierung als komprimierte XML-Datei und überträgt diese anschliessend auf den konfigurierten Infrastruktur Server. Die komprimierte Datei ist je nach Konfiguration des InventoryScanners zwischen 20 und 400 KB gross. Der Dateiname setzt sich wie folgt zusammen: Ergebnis_Computer_Benutzer_Zeitstempfel.zip Feld <Ergebnis> <Computer> <Benutzer> <Zeitstempfel> Beschreibung Typ des Ergebnis, Inventory oder Observation Name des Computername Name des Benutzername mit welchem der Scan ausgeführt wurde Zeitstempfel im Format MMDDhhmm Beispiele: Inventory_MYCOMPUTER_MYUSER_ zip Observation_COMPUTER2_TESTUSER_ zip Usage Metering Darunter versteht man die aktive Überwachung, wann und wie oft eine Software auf einem Computer zuletzt benutzt wurde. Diese Funktionalität hilft herauszufinden, wo Software nicht benutzt wird damit diese von diesem Computer entfernt und somit die Lizenzgebühren eingespart werden können. Hinweis Diese Funktion ermöglicht keine aktive Überwachung von Benutzern. Brainware.log Alle Columbus Komponenten führen eine zentrale Protokolldatei Brainware.log welche im Systemverzeichnis C:\Windows gespeichert wird. In dieser Datei werden sämtliche Aktionen protokolliert, welche vom Infrastruktur Server und dem Client ausgeführt werden. Der Inhalt der Datei wird regelmässig abgeschnitten (max. 2 MB) und kann in jedem gebräuchlichen Texteditor geöffnet und eingesehen werden. Hinweis Wenn der Standalone-Scanner als einfacher Benutzer ausgeführt wird und dieser Benutzer nicht über Schreibberechtigungen in C:\Windows verfügt, wird die Protokolldatei Brainware.log in das öffentliche Applikationsdatenverzeichnis (CSIDL_COMMON_APPDATA) geschrieben. Beispiele: C:\Documents and Settings\All Users\Application Data\Columbus in Windows XP C:\ProgramData\Columbus in Windows / 02 / deu 16/70

17 Konzeptionelles K A P I T E L 2 2 Konzeptionelles 2.1 Umgebung Damit der Inventory Collection Agent korrekt konfiguriert werden kann, müssen auf dem Infrastruktur Server wo der Agent laufen soll, gewisse Verzeichnisse bereitgestellt und mit einer Windows Freigabe zugänglich gemacht werden. Wir sprechen dann von einem Depot Depotstruktur Das Setup erstellt eine Standard-Verzeichnisstruktur und richtet den Agent mit den zugehörigen Einstellungen ein. Diese Standardeinstellungen können jederzeit verändert werden. Dies wird vor allem dann nötig, wenn die Depots umbenannt oder auf andere Server verschoben werden. Verzeichnis \InvData...\ScanResults...\ScanResultArchiv...\ProductList Beschreibung Standardverzeichnis des Importers. Der InventoryScanner sollte so konfiguriert sein, dass er die Scan-Resultate in dieses Verzeichnis übermittelt. Der Inventory Collection Agent muss so konfiguriert werden, dass er die Scan-Resultate aus diesem Verzeichnis importiert. Der Inventory Collection Agent kann so konfiguriert werden, dass er die Scan-Resultate nach der Verarbeitung in dieses Verzeichnis verschiebt. Dieses Verzeichnis erfüllt zwei Zwecke. Zunächst wird es für den Import und Export der Produktliste verwendet. Ausserdem wird es für die Site-Synchronisierung von Produkten einer Master-Site mit dieser Sub-Site verwendet. Neue Produktdefinitionen sind in diesem Verzeichnis verfügbar. Diese können mit Hilfe der Konsole in die Datenbank importiert werden. Ausserdem wird das Verzeichnis für den Export der Produktliste verwendet. Der InventoryScanner muss so konfiguriert werden, dass die Produktliste aus diesem Verzeichnis geladen wird. Schliesslich können Sie auch Synchronisierungsdateien der Master-Site im XML-Format in diesem Verzeichnis ablegen. Der Inventory Collection Agent erkennt die neue XML-Datei und synchronisiert die Produkte automatisch / 02 / deu 17/70

18 Installation K A P I T E L 3 3 Installation In diesem Kapitel Basisinstallation Modulinstallation Installation auf bestehenden Computern Eine Beschreibung der notwendigen Voraussetzungen und Schritte für eine erfolgreiche Installation des Columbus Basis Systems finden Sie im Handbuch Installation. Dieses Kapitel beschreibt nur die Besonderheiten der Inventory Installation. 3.1 Basisinstallation Für die Installation benötigen Sie die Setupdatei Columbus 7.2.exe und die Lizenzdatei License.xml. Diese Dateien erhalten Sie auf unserer Website > Downloads und Lizenzen. Jedes Modul benötigt verschiedene Columbus Komponenten die bei der Installation zur Auswahl stehen. Die folgenden Komponenten müssen für jedes Columbus System mindestens einmal im Netzwerk installiert werden. Komponente Beschreibung Database Server Der Datenbank Server wird benötigt, damit die Applikationen auf die Daten zugreifen können. Die Columbus Datenbank besteht aus zwei Datenbankdateien und speichert alle benötigten für die Verwaltung der Computer. Infrastructure Server Der Infrastruktur Server stellt verschiedene Agenten für die Verwaltung des Columbus Systems zur Verfügung. Es muss mindestens ein Infrastruktur Server eingerichtet werden. Dieser kann auch zusammen mit dem Datenbank Server auf einem Computer installiert sein / 02 / deu 18/70

19 Installation Komponente Management Console Beschreibung Mit der Management Console wird das Columbus System unternehmensweit verwaltet. Die Konsole kann sowohl auf einem Server als auch auf einer Workstation installiert sein. Hinweis Wir empfehlen die Konsole auf dem zentralen Datenbank Server zu installieren und konfigurieren und von dort aus über Kopieren des Verzeichnisses oder ein Software-Paket auf weitere Computer zu verteilen. 3.2 Modulinstallation Für die Installation von Inventory werden die zusätzlichen Komponenten benötigt. Komponente InventoryScanner Beschreibung Die für den Rollout des Standalone-Scanners benötigten Dateien und Konfigurationen stehen nach dem Setup im Programmverzeichnis von Columbus unter..\console\invrollout\ bereit / 02 / deu 19/70

20 Installation NetworkScanner Anforderungen Ports Folgende Ports werden beim Scannen abhängig von der eingestellten Konfiguration verwendet. ARP, ist nicht IP / Port basierend ICMP, ist nicht Port basierend NetBIOS Name Service, Port 137 UDP NetBIOS Browser, Port 138 UDP SNMP, Port 161 UDP Intel AMT, Port TCP Überlegungen Je besser der zu scannende Computer vom Scanner per NetBIOS, DNS, Wins aufgelöst werden kann, desto mehr Informationen können vom Computer gesammelt werden. Je grösser das Netzwerk ist desto mehr Scanner sollten eingesetzt werden. Jedes Subnetz sollte mehrfach gescannt werden damit evtl. ausgeschaltete Geräte erkannt werden können, manche Geräte geben auch erst im 2 od. 3 Anlauf mehr Daten Preis. Mit mehreren Scannern kann man z.b. auch Subnetzabhängig zu verschiedenen Zeiten scannen (Server nachts und am Wochenende, Desktops Wochentags tagsüber). Es gibt immer noch ein Subnetz das vergessen wurde, planen Sie den Einsatz genau. Computer können nur dann als Server/Desktop kategorisiert werden, wenn sie in der Netzwerkumgebung der Scan-Maschine existiert, nur dort können die nötigen Informationen abgefragt werden. Die Computer mit denen der Scan durchgeführt wird sollten Mitglied einer Domain sein, am besten Mitglied der Domain von der die meisten Geräte erwartet werden / 02 / deu 20/70

21 Installation 3.3 Installation auf bestehenden Computern Auf bereits bestehende Computer, welche nicht über Columbus Software Verteilung verfügen, muss der InventoryScanner manuell verteilt werden. Für vernetzte Computer bietet Columbus dafür die Funktion Rollout an. Die Computer müssen dazu bereits in der Datenbank vorhanden sein. Man kann Sie manuell in der Konsole erfassen, über den LDAP Import Agenten importieren lassen oder sich via PXE registrieren lassen. Während der Columbus Installation wurde bereits ein Rollout Verzeichnis für den aktuellen InventoryScanner und den Management Client eingerichtet. Dieses Verzeichnis enthält auch Standard Konfigurationseinstellungen für diesen Client. Hinweis Der Inventory Client ist im Management Client enthalten. Ist also der Management Client bereits installiert, muss der Inventory Client nicht mehr installiert werden. So führen Sie einen Rollout durch Markieren Sie den gewünschten Computer in der Ansicht Workplace und wählen Sie im Kontextmenü Rollout > Inventory Client. Hinweis Wird nur der Inventory Client (also ohne Management Client) installiert, muss der Standalone-InventoryScanner noch separat aufgerufen werden, z.b. per Anmeldeskript oder Registry Run Key. Dies ist nicht Teil des Rollout-Vorgangs. Im Rollout Dialog werden die verfügbaren Rollout Verzeichnisse aufgelistet. Markieren Sie den gewünschten Eintrag. Spezifizieren Sie die notwendigen Angaben für den Zugriff auf das Windows Verzeichnis auf dem Computer und die gewünschten Optionen. Klicken Sie auf Rollout. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage, um die markierten Komponenten auf den ausgewählten Computer zu installieren. Im Feld Rollout Progress wird der Fortschritt des Rollout-Prozesses angezeigt und eventuelle Fehler angezeigt. Wenn alle Computer upgedated worden sind, ist der Rollout abgeschlossen. Haben Sie die Option Agent based rollout angewählt, dann übernimmt der Agent die Verteilung um auch Computer zu erreichen, welche im Moment nicht online sind. In diesem Falle wird der Dialog automatisch geschlossen. Bei den betroffenen Computern wird auf der Registerkarte Scheduled Actions eine Verteilaktion eingetragen / 02 / deu 21/70

22 Installation Feld Beschreibung Versions available for Verfügbare Versionen für den Rollout. Wählen Sie bitte den gewünschten Client aus der rollout Liste. Hinweis Erst Clients ab Version 7.1 enthalten auch den InventoryScanner im Management Client. Remote Admin Share Netzlaufwerk zum Windows-Verzeichnis, z.b. C:\Windows. Standardmässig ist dieses Verzeichnis als ADMIN$ freigegeben. Domain / User Password Domain und Benutzername mit lokalen Administratorenrechten für den Zugriff auf ADMIN$. Wird hier kein Benutzer spezifiziert, stellt die Konsole die Verbindung mit Ihrem eigenen Windows Benutzerkonto, unter dem Sie aktuell angemeldet sind, her. Wenn die Verbindung mit dem angegebenen Konto nicht gelingt werden von der Konsole alle unter Connecting Users erfasste Konten der Reihe nach ausprobiert, bis eine Verbindung hergestellt werden kann. Passwort des angegebenen Benutzers für die Installation. Agent based Rollout Der Rollout kann auch dem Columbus Base Agent auf dem zugeordneten Infrastruktur Server übertragen werden. Dadurch erfolgt die Verteilung automatisch im Hintergrund und über einen längeren Zeitraum hinweg. Dies minimiert den Aufwand beträchtlich, falls gewisse Computer nicht eingeschaltet sein sollten. Hinweis Verfügen Sie selbst über Administrationsrechte auf den Zielsystemen, brauchen Sie keinen speziellen Benutzer angeben. Stellen Sie sicher, dass die administrativen Netzlaufwerke (ADMIN$) Ihrer Clients nicht durch Group Policy Einstellungen deaktiviert und daher nicht zugreifbar sind. Beachten Sie vor allem die restriktive Windows Standardeinstellung. Bevor Sie den Rollout durchführen, können Sie auch mit der Funktion All Tasks > Check Online Status auf dem Kontextmenü zuerst überprüfen, ob diese Computer auch eingeschalten sind. Wenn nicht können Sie sie entweder mit der Kontextmenüfunktion Power On die Computer zuerst einschalten oder den Rollout einem Agent übertragen, damit dieser über einen Zeitraum von einer Woche, versucht die Computer zu erreichen / 02 / deu 22/70

23 Zentrale Inventarisierung K A P I T E L 4 4 Zentrale Inventarisierung In diesem Kapitel Funktion des NetworkScanners NetworkScanner konfigurieren Reporting Störungen und Probleme Die zentrale Inventarisierung beinhaltet den NetworkScanner (siehe "Funktion des Network- Scanners" auf Seite 23). 4.1 Funktion des NetworkScanners Der NetworkScanner ist ein im Indexing and Network Scanner Agent integriertes Modul das definierte IP-Bereiche nach aktiven Geräten absucht und diese mittels Techniken wie Ping, RARP, NetBIOS, SNMP, DNS reverse lookup, Intel AMT usw. inventarisiert. Diese Technik eignet sich speziell zur Erkundung unbekannter Netze und Inventarisierung von Druckern, Switches usw. auf denen kein Management Client läuft Network Browser Der Network Browser ist Bestandteil des NetworkScanners und ermittelt die folgenden Werte anhand der Informationen die er über die Netzwerkumgebung (Network Neighbourhood) findet: Liste der Domains Liste der Computer Von den Computern bereitgestellte Services Typ und Version der Betriebssysteme Diese Informationen werden vom Domain Master Browser bezogen der diese verwaltet. Die Informationen welche der Domain Master Browser erhält veralten wenn Computer heruntergefahren werden und eine Weile nicht online sind. Bei einem Ausfall des Domain Master Browser übernimmt ein anderer Computer diese Aufgabe. In diesem Fall kann es dauern bis die Informationen wieder zur Verfügung stehen / 02 / deu 23/70

24 Zentrale Inventarisierung NetworkScanner Der NetworkScanner verwendet eine vorgegebene Liste von IP-Adressen und arbeitet diese gemäss Vorgaben ab. Dabei bedient er sich folgender Methoden um Ergebnisse zu erhalten: Methode ICMP (Ping) ARP NetBIOS DNS Lookup SNMP Beschreibung Wenn der Computer online ist (kann als Voraussetzung für weitere Scans dienen) MAC-Adresse Computername Name der beim DNS Server registriert ist public Properties eines Gerätes ermitteln (Kontakt, Beschreibung, Lokation, Name) 4.2 NetworkScanner konfigurieren Der NetworkScanner ist im Indexing and Network Scanner Agent integriert und wird auch über diesen konfiguriert. Nachdem der Agent aktiviert und einer funktionalen Einheit zugewiesen (siehe Seite 38) ist, kann dieser nun konfiguriert werden. So konfigurieren Sie den Agenten Markieren Sie den Agent in der Ansicht Infrastructure. Wählen Sie in der RibbonBar die Funktion Net Scanner / 02 / deu 24/70

25 Zentrale Inventarisierung Laufzeiten definieren Die Laufzeit des NetworkScanner wird in der Regel auf bestimmte Tage und Zeiten beschränkt. Pro Wochentag sind bis zu 8 mögliche Time Slots konfigurierbar. Wählen Sie den Tag und geben Sie die Start- und Endzeit ein. Klicken Sie auf Add. l Der gewählte Zeitabschnitt wird dem nächsten (freien) Time Slot zugeordnet. Wiederholen Sie diesen Arbeitsschritt bis Sie alle gewünschten Time Slots erstellt haben. Hinweis Abhängig von der Menge und den Einstellungen der Scanner kann das Netzwerk beeinträchtigt werden. Um ein Time Slot zu löschen, markieren Sie den Tag in der Liste und klicken Sie auf Remove. Sie werden gefragt ob Sie alle oder nur einen bestimmtem Time Slot entfernen möchten / 02 / deu 25/70

26 Zentrale Inventarisierung IP-Bereich definieren Die vom NetworkScanner zu durchsuchenden Netzwerksegmente müssen angegeben werden. Geben Sie die IP-Adressen in die Felder From und To ein. Klicken Sie auf Add. Zur Vereinfachung dieser Eingaben können Sie definierte Subnetze von bekannten DHCP Servern einlesen. Ausserdem können Sie mit der Funktion File Import IP-Adressen auch über eine CSV-Datei importieren. In der CSV-Datei wird pro Zeile ein Bereich definiert, z.b.: / 02 / deu 26/70

27 Zentrale Inventarisierung Importeinstellungen Hier können die über den Network Browser erkannten Domänen verwaltet werden. Es kann ausserdem angegeben werden, mit welchem Status Computer die sich in einer bestimmten Domäne befinden in die DB eingetragen werden. Damit der Scanner erweiterte Informationen über ein Gerät sammeln kann, ist es möglich zusätzlich eine UserID und Passwort anzugeben. Um Domänen automatisch erkennen und eintragen zu lassen setzen Sie den Haken bei Create newly discovered Bei Set new domain activation as, kann bestimmt werden welchen Status die jeweiligen Geräte der Domäne beim Hinzufügen bekommen. Um für eine bereits erfasste Domäne den Activation Status zu ändern, markieren Sie die gewünschte Domäne und wählen Sie im Kontextmenü den neuen Status / 02 / deu 27/70

28 Zentrale Inventarisierung Scan-Art definieren Für die Einstellung wie der Scanner arbeiten soll, oder mit welchen Einstellungen muss ein Profil gewählt werden oder mit dem Profil Advanced sämtliche Einstellungen was Protokolle, Verzögerungen, gewünschte Wartezeiten/Wiederholungen angeht selbst gewählt werden. Wählen Sie die gewünschte Scan-Einstellung. Geben Sie einen SNMP read community string ein. Markieren Sie die gewünschten Optionen (Behandlung erkannter Geräte spezifizieren) und klicken Sie auf Next. Hier können Sie die Scan-Einstellungen verändern, den SNMP Read Only community string eintragen sowie die Behandlung erkannter Geräte spezifizieren. May import if only the IP address is discovered Die IP-Adresse wird in die DB importiert obwohl ausser einem erfolgreichen Ping keine weiteren Daten ermittelt werden konnten. May import if the MAC is unknown Das Gerät darf trotz fehlender MAC-Adresse in die DB importiert werden. May classify devices Der Scanner darf versuchen die gefundenen Geräte zu kategorisieren (Workstation, Server, Drucker, Router usw.). Falls dies gewählt ist kann man zusätzlich noch wählen May Import Computers Computer dürfen Importiert werden. May import Printers Drucker dürfen importiert werden. May import Switches and Routers Switches und Router dürfen importiert werden. May import unknown Devices Unbekannte Geräte dürfen importiert werden / 02 / deu 28/70

29 Zentrale Inventarisierung May Scan for AMT Devices Der Scanner darf nach Intels AMT mittels angegebener UserID und Passwort gescannt werden. Die Scan Settings im Auswahlmenü bestimmen die folgenden Parameter: Parameter Fast Normal Safe Paranoid ProtocolRetries IcmpTimeout (ms) MaxScanThreads IPScanDelayTime (ms) ProtScanDelayTime (ms) Random* ScanRepetitions** NeedsICMPSuccess* MayScanWithArp* MayScanWithICMP* MayScanWithNetBIOS* MayScanWithSNMP* * 1 = True / 0 = False ** 0 = repeat forever Scan Property ProtocolRetries IcmpTimeout MaxScanThreads IPScanDelayTime ProtScanDelayTime Random ScanRepetitions NeedsICMPSuccess Beschreibung Gibt an wie oft (pro Protokoll) bei ausbleibender Antwort ein neuer Versuch gestartet wird. Maximale Wartezeit auf die Antwort eines ICMP Pings Maximale Anzahl an parallele Scan Threads Wartezeit nach der ein Scan mit der nächsten IP weitermacht. Wartezeit bis ein Thread das nächste Protokoll auf die derzeitige IP Adresse anwendet Gibt an ob die IP-Adressen der Reihe nach 1-10 oder zufällig aus der Liste gewählt werden Gibt an wie oft der Scan wiederholt wird. Bei '0' wird der Scan laufend wiederholt Um mit dem scannen der IP-Adresse fortzufahren muss der Ping erfolgreich gewesen sein (0 / 1) May Scan With ARP Soll ARP verwenden um die MAC-Adresse zu ermitteln (0 / 1) May Scan With ICMP Soll ICMP verwenden (0 / 1) May Scan With NetBIOS Soll NetBIOS verwenden (0 / 1) May Scan With SNMP Soll SNMP Informationen abfragen (0 / 1) / 02 / deu 29/70

30 Zentrale Inventarisierung 4.3 Reporting Daten exportieren In diesem Bericht kann definiert werden, welche Asset-Daten man auswerten will. Die Definitionen können gespeichert werden und bei Bedarf wieder verwendet werden. Tipp Wenn Sie einen Report über die Microsoft Uninstall Log Einträge machen wollen, definieren Sie in ihrem Set sämtliche Microsoft Uninstall Log Einträge. Somit können Sie einen Report pro Computer erstellen, welcher alle Software Applikationen von diesem Computer auflistet die nicht unbedingt von Columbus installiert wurden. Wählen Sie in der Konsole die RibbonBar Reporting. Markieren Sie die Computer zu denen Sie Informationen ausgeben möchten. Wählen Sie die Funktion Users & Devices > Preselected details for selected objects. Wird dieser Dialog das erste Mal benutzt, muss ein Set erstellt werden um die entsprechenden Informationen im Report zu erhalten. Wählen Sie Manage Sets. Erstellen Sie ein neues Set mit Create new Set und geben Sie dem Set einen Namen / 02 / deu 30/70

31 Zentrale Inventarisierung Markieren Sie die gewünschten Komponenten und klicken Sie auf Add to Set. Wählen Sie Close. Wählen Sie das entsprechende Set / 02 / deu 31/70

32 Zentrale Inventarisierung Wählen Sie Report. Die vorhandenen Daten zu den gewählten Computern werden angezeigt. Sie haben nun die Möglichkeit, die Daten in verschiedene Formate zu exportieren. 4.4 Störungen und Probleme Mögliche Fehlerquellen Konfiguration der im Netz befindlichen Router und Switches die evtl. manche Ports filtern TTL (Time To Live) im Netzwerk, ist diese zu niedrig werden evtl. Verbindungen in entlegene Teile des Netzwerkes nicht erreicht da zuvor das Paket wegen Zeitüberschreitung verworfen wird. Latenz / Timeouts Im Netz kann so viel Traffic herrschen das unterwegs Daten verloren gehen. Alternativ kann bei falscher Konfiguration evtl. auch der Scanner für übermässig viel Traffic sorgen. IDS (Intrustion Detection Systems) könnte die Aktivitäten des NetworkScanners als feindliche Aktivitäten einstufen und evtl. Sperren oder ähnliches initiieren. Auf der Clientseite können Firewalls dafür sorgen das der Computer keine oder nur sehr wenige Informationen über sich preisgibt. Wichtig Bei der Konfiguration des NetworkScanners muss auf alle Belange der Umgebung (Netzwerk, Computer/Server, Service Zeiten, Off hours, usw.) unbedingt Rücksicht genommen werden. Andernfalls kann es bei nicht sachgemässer Verwendung z.b. zu Einbussen bei der Netzwerk Performance bis hin zum lahmlegen des Netzwerkes kommen / 02 / deu 32/70

33 Agentenbasierte Inventarisierung K A P I T E L 5 5 Agentenbasierte Inventarisierung In diesem Kapitel Anwendungsprinzip Konfiguration Betrieb Anwendungsprinzip In diesem Kapitel widmen wir uns dem Frontend des Inventory Prozesses Einführung Mit der Management Console kann man jederzeit feststellen, welche Columbus Pakete welchem Computer zugewiesen sind. Doch damit wird nur erfasst, was im kontrollierten Rahmen von Konsole und Client installiert wurde. Damit man nun aber den wirklich installierten Paketen auf die Spur kommt und so entsprechende Anzahl Lizenzen lösen kann, ist eine genauere Untersuchung von Festplatte, Windows Registry und laufenden Applikationen nötig. Nur auf diesem Weg sind Handinstallationen, Downloads und virtuelle Applikationen erkennbar. Übrigens ist auch die Festplatte selbst von Interesse, denn wenn man schon die Software sucht, kann man auch gleich eine Inventur der Hardware vornehmen um z.b. zu dokumentieren, dass die neue 400 GB-Platte durch eine ehemals private 80 GB-Platte ersetzt wurde oder dass der teure RAM-Upgrade nur für eine Woche im Gehäuse gesteckt hat. Nachfolgend ist ein Screenshot des Standalone-InventoryScanner dargestellt / 02 / deu 33/70

34 Agentenbasierte Inventarisierung Client InventoryScanner Der InventoryScanner durchsucht den Computer nach Hardware-Informationen, die gesamte Festplatte nach bestimmten Dateitypen und versucht anhand der Produktdefinitionen herauszufinden, um welche installierten Produkte es sich dabei handelt. Erkannte Softwareprodukte werden als Ergebnis an den Server übermittelt. Der InventoryScanner besteht aus einer Standalone-Version (bwscan.exe) oder ist alternativ im Management Client integriert und erfasst Hardware, Dateien, Registry und laufende Applikationsteile welche eine Software definieren. Der Importer (Indexing and Network Scanner Agent) und die Management Console sind benötigte Komponenten, um die gesammelten Daten entsprechend in der Columbus Datenbank zu speichern und anzuzeigen. Ablauf Die aufeinander folgenden Arbeitsschritte sind beim InventoryScanner immer gleich, auch wenn sie durch einzelne Konfigurationsmöglichkeiten gegebenenfalls ausgeschaltet werden können. Einlesen und anpassen der Konfiguration Verbinden zum Server um die Produkte Liste PRODUCTLIST.ZIP herunterzuladen (optional). Festlegen der zu durchsuchenden Partitionen; jedes konfigurierte Laufwerk wird geprüft, ob es nicht ein CD-ROM, Netzlaufwerk oder über Substitute Befehl eingerichtet wurde. Sämtliche Dateien auf der Festplatte suchen und inklusive Dateiinformationen registrieren. Entpacken der ProductList.zip und anwenden der darin gelagerten Filterkriterien für einzelne Software-Pakete, hier kommt es auch zu Registry-Zugriffen um die tatsächliche Installation der Software zu prüfen. Erfassen der gewünschten HW-Informationen. Zusammenstellen des Scan Resultats in einem ZIP-Archiv. Verbinden zum Server und das Scan Ergebnis als Datei mit der Bezeichnung Inventory_<Computername>_<UserName>_<Datum/Zeit>.ZIP an diesen senden (optional). Verarbeitungszeit Besonders bei viel genutzten Computern mit grossen Festplatten GB kann es doch seine Zeit brauchen, weil jede einzelne EXE, DLL usw. geöffnet werden muss, um Zeit, Attribute und andere wichtige Informationen zu sammeln. So werden nicht selten 20'000 und mehr Dateien erfasst, welche zum Schluss noch mit diversen Filtern reduziert werden müssen. Selbst der Scan der Hardware kann eine Minute dauern, wenn viele Hardware-Module gewählt wurden und der Computer über einiges an Hardware verfügt (z.b. Laptop) / 02 / deu 34/70

35 Agentenbasierte Inventarisierung Inventarisierung Der Management Client hat zwar genau unter Kontrolle, welche Software-Pakete auf den Computer installiert sind, aber er liefert nur wenige Informationen über manuelle Installationen. Er erlaubt auch nicht die Inventarisierung von Computer, wo der Client nicht installiert ist. Weil der Client als Systemdienst installiert sein muss, ist es auch schwierig so auf die Schnelle ein Inventar einer existierenden Umgebung zu erstellen, bevor man z.b. überhaupt ein Softwareverteilsystem einführt oder auf ein neues Betriebssystem wechselt. Bei der Entwicklung des InventoryScanners standen folgende Ziele im Vordergrund. Inventarisierung eines jeden Windows basierten Systems mit oder ohne Installation eines Client Programms, je nachdem ob ein dauerhafter Betrieb gewünscht ist oder nur eine einmalige Inventarisierung. Einfachste Erstellung eines kombinierten Hardware und Software-Inventars eines Computers. Die Inventarisierung kann Daten sowohl von Computer mit einer direkten Verbindung zur Columbus Datenbank erheben, wie auch von Computer ohne Verbindung. In diesem Fall können die Daten z.b. auf Memorystick gesammelt und später als Datei übertragen werden, z.b. auf einen FTP-Server. Revisionssichere Erkennung von Software die lokal installiert, virtuell genutzt oder über einen Webbrowser gestartet wird. Das Windows Betriebssystem bietet leider keine zuverlässige Möglichkeit herauszufinden, welche Software effektiv auf dem Computer installiert ist. Der beste Weg ist deshalb die Schaffung sogenannter Fingerprints die es ermöglichen die Präsenz einer Applikation aufgrund mehrerer Attribute mit einer Produktdatenbank zu vergleichen. Ein Suchvorgang muss die folgenden Anforderungen erfüllen: Suche nach genau definierbaren Dateitypen wie z.b. dll, exe, ocx, usw. auf konfigurierbaren Laufwerken auf Servern, Desktops und Notebooks. Auslesen der Dateiinformationen wie z.b. Version, Hersteller, usw. um detaillierte Informationen über diese Dateien zur Verfügung zu stellen, welche bei der Identifikation von unbekannten Produkten helfen. Auslesen von Registry Informationen Realtime Auswertung welche Applikationen der Benutzer ausführt und welche Browser Fenster geöffnet werden Anpassbare Suchgeschwindigkeit, damit sichergestellt werden kann, dass der Benutzer während dem Suchvorgang weiter arbeiten kann. Erkennung der Windows Version Die Erkennung einer auf einem Gerät installierten Windows Version, z.b. für die Verwendung im Lizenzmanagement, wird immer schwieriger. Allein von Windows 7 gibt es rund 30 Produktversionen die es zu unterscheiden gilt. Für die Auswertung im Lizenzmanagement muss von jeder Installation auch noch bekannt sein um was für einen Beschaffungskanal es sich handelt, z.b. OEM, Volumenlizenz, Akademische Lizenz, MSDN usw. Nur für Windows 7 ergibt dies schon ca. 300 Typen und für alle Windows Versionen seit NT 4 im gesamten ca unterschiedliche Typen. Der Columbus InventoryScanner ist in der Lage alle diese Typen automatisch zu unterscheiden und so ein exaktes Lizenzmanagement zu ermöglichen. Neben der aktuellsten Version des InventoryScanners muss hierzu die von Brainware gelieferte Sammlung von Produktdefinitionen (Windows OS Products.xml) in der Konsole importiert und in die ProductList.zip exportiert werden / 02 / deu 35/70

36 Agentenbasierte Inventarisierung Nutzungshäufigkeit registrieren Der InventoryScanner ist in der Lage für definierte Anwendungen die Häufigkeit der Benutzung aufzuzeichnen und eine unpersönliche Gesamtauswertung an den Server zu liefern. Diese Funktion ist nicht darauf ausgelegt aktiv die Benutzertätigkeiten zu überwachen, sondern nur wie häufig bestimmte Anwendungen überhaupt benötigt werden. Das ermöglicht eine effiziente Lizenzbewirtschaftung, in dem unbenutzte Software von den entsprechenden Computern entfernt werden kann. Anstatt neue Lizenzen zu kaufen kann man die freigewordenen Lizenzen an solche Computer zuweisen, wo die Software auch effektiv benötigt wird. Bei den neueren Techniken virtualisierter Software Pakete ist dies übrigens die einzige Möglichkeit überhaupt eine Präsenz/Nutzung der Software festzustellen da ja auf der Platte des Gerätes gar nichts mehr installiert wird. Bei teuren Wartungsverträgen oder vor Nachlizenzierungen empfiehlt sich durchaus eine solche Kontrolle durchzuführen, ob die installierten Anwendungen auch wirklich benötigt werden. Dies eröffnet ein hohes Sparpotential. 5.2 Konfiguration Was müssen Sie beachten Im Folgenden erhalten Sie einige Tipps aus der Praxis, wie sie am besten mit diesem System loslegen und was Sie dabei beachten müssen. Wichtig Es kann aus datenbanktechnischen Gründen nur immer ein einziger Inventory Collection Agent als Importer pro Firma fungieren, da es ansonsten zu DeadLock-Situationen kommen kann, die zu einem Neustart des Infrastruktur Servers bzw. der DB führen können. Weitere Infrastruktur Server können zwar als Empfänger der Scan-Resultate fungieren, müssen aber so konfiguriert werden, dass sie diese nicht importieren, sondern an den entsprechenden Import-Server weiterleiten. Systembelastung Da es sich beim Importer um eine selbstständig arbeitende Funktion handelt wurde auf sämtliche Ein- und Ausgabemöglichkeiten verzichtet. Entsprechend kann nur über die Protokolldatei Brainware.log und dem Verschwinden der Scan-Resultate der Importer bei der Arbeit beobachtet werden. Die CPU-Belastung konnte so stark gedrosselt und der DB-Durchsatz beschleunigt werden, dass die Verarbeitung nur noch heftige Rechenkapazität zum Entpacken der ZIP-Archive und zum Aufbau der XML-Strukturen benötigt, zwei Dinge, welche nur sehr schwer verbessert werden können. Direkt von der Dateigrösse des Scan-Resultats abhängig sind die Zeit zum Entpacken der Datei und der Aufbau des XML-Trees. Daher sollte man einen Import mit /1984-Switch auf Scanner-Seite nicht allzu häufig durchführen. Eine gut befüllte ProductList tut ihr übriges dazu, dass die Scan-Resultate klein bleiben und wenn der Importer alte Daten verwerfen soll, kann der Software- & Hardware-Import auf jeweils eine Sekunde reduziert werden / 02 / deu 36/70

37 Agentenbasierte Inventarisierung Einstellungen Die im Konfigurationsdialog eingestellten Optionen werden in der Registry auf dem entsprechenden Infrastruktur Server gespeichert. Unter dem Key HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Brainware\Columbus\7\Inventory and Asset Management\Importer liegen die allgemeinen Werte für den Importer, im SubKey ClientReceiver sitzen die Empfangsparameter für die OTB-Verbindung und im Subkey ServerTransmitter kann man wieder ein Windowsfreigabe, FTP- oder OTB-Verbindung wählen bzw. konfigurieren, über welche die importierten Dateien weitergereicht werden. Für 64-Bit Systeme lautet der Key HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Brainware\Columbus\7\Inventory and Asset Management\Importer Konfigurationsparameter Mit folgenden Einstellungen, kann das Verhalten des Agenten an spezielle Verhältnisse angepasst werden. Diese Einstellungen sollen nur auf Anraten von Brainware oder einem autorisierten Partner abgeändert werden und haben direkt in der Registry zu erfolgen. Wichtig Eine unsachgemässe Modifikation kann die Performance des gesamten Columbus Systems beeinträchtigen. CoffeeBreak Wert <Zeit in Millisekunden> Typ: Reg_Dword Reduziert die Last auf den Prozessor, verlängert aber die Ausführungszeit. CoffeeBreak=0 ImportTimeout Wert <Timeout in Millisekunden> Typ: Reg_Dword Definiert die Zeit bis der Agent als nicht mehr aktiv angenommen wird. In so einem Fall wird der Thread durch den Infrastruktur Server beendet. Damit wird ein automatischer Neustart des Agenten im Fehlerfall erreicht. ImportTimeout=7200 MaxFilesPerRound Wert <Anzahl Dateien> Standard=200 Typ: Reg_Dword Definiert die Anzahl der Dateien, die der Agent während seinem Ausführungsintervall von 5 Minuten verarbeiten soll. ImportTimeout=0x (Hex) ImportTimeout=50 (Dezimal) Standalone-InventoryScanner Bei der Inventarisierung ist zu beachten, dass je nachdem in welchem Zusammenhang der Scanner gestartet wurde, die Berechtigungen des System-Accounts und der Benutzer-Accounts unterschiedlich sein können. Ein System-Account hat z.b. mehr Rechte auf konfigurationsspezifische Informationen als ein normaler Desktop-Benutzer. Um dieser Tatsache gerecht zu werden, wurde der InventoryScanner für 2 Benutzergruppen entwickelt. Zum Einen als Teil des Infrastruktur Servers (Client) welcher typischerweise unter dem System-Account läuft und zum Anderen als Teil des Benutzers welcher auf dem System angemeldet ist. Diese 2 Benutzergruppen erfordern unterschiedliche Einstellungen, weshalb die Konfiguration in 2 Teile unterteilt ist. Beide Abschnitte unterstützen die gleichen Einstellungen, aber Sie können ein anderes Verhalten für die eine oder anderen Gruppe angeben / 02 / deu 37/70

38 Agentenbasierte Inventarisierung Tipp Hinweis Wir empfehlen, den Hardware- und den Softwares-Scan unter dem System-Account und die Observierung unter dem Benutzer-Account auszuführen. Der Standalone-InventoryScanner (bwscan.exe) ist kein installierter Dienst und hat keinen Service-Teil wie eine GUI-typische Anwendung. Deshalb muss der Standalone-InventoryScanner z.b. in einer Logon-Session gestartet werden und die Einstellungen vom System- und Benutzerteil können kombiniert werden Umgebung bereitstellen Damit der Inventory Collection Agent (Importer) korrekt konfiguriert werden kann, müssen auf dem Infrastruktur Server wo der Agent laufen soll, gewisse Verzeichnisse bereitgestellt und mit einer Windows Freigabe zugänglich gemacht werden. Wir sprechen dann von einem Depot. Das Setup erstellt eine Standard-Verzeichnisstruktur und richtet den Agent mit den zugehörigen Einstellungen ein. Diese Standardeinstellungen können jederzeit verändert werden. Dies wird vor allem dann nötig, wenn die Depots umbenannt oder auf andere Server verschoben werden Agent aktivieren und zuweisen Bevor ein Agent genutzt werden kann, muss dieser einer Firma zugewiesen und aktiviert werden. Mit der Aktivierung wird ein Agent vom entsprechenden Infrastruktur Server geladen und seine Funktion eingeschaltet. Der Agent lädt danach die Standardkonfiguration und nimmt seinen Dienst auf. So aktivieren Sie den Agenten Wechseln Sie in der Konsole in die Ansicht Infrastructure und markieren Sie den Infrastruktur Server. l In der Liste unterhalb erscheinen alle auf diesem Server verfügbaren Agenten. Markieren Sie den Inventory Collection Agent. l In der RibbonBar werden alle zur Verfügung stehenden Funktionen angezeigt. Wählen Sie im Menüfeld General die Funktion Assign. Wählen Sie aus dem Listenfeld die Firma und klicken Sie auf Apply. l In der Liste wird vor dem Inventory Collection Agent die zugehörige Firma in der Spalte Company eingeblendet. Wählen Sie dann in der RibbonBar die Funktion Activate. l In der Tabellenübersicht wechselt in der ersten Spalte das Agent aktiviert worden ist. -Icon und zeigt an, dass der l Es kann bis zu 5 Minuten dauern, bis sich der Agent bei der Datenbank meldet. In der Spalte Last Contact wird anschliessend Datum und Uhrzeit der letzten Verbindung protokolliert. Um festzulegen für welche Teile der Organisation der Agent seine Dienste anbieten soll, muss eine funktionale Zuweisung per Drag&Drop im Strukturbaum erfolgen / 02 / deu 38/70

39 Agentenbasierte Inventarisierung So weisen Sie den Agenten einer Firma oder Site zu Markieren Sie den Inventory Collection Agent. Ziehen Sie den Agent per Drag&Drop auf eine Firma oder Site im Strukturbaum. Der Agent wird nach einer solchen Aktion seine Funktion für die entsprechende Site und alle darunter liegenden Sites (Vererbung) anbieten. Eine solche Vererbung kann unterbrochen werden, indem in einer tieferen Stufe wieder ein anderer Agent zugewiesen wird. Der aktuell zuständige Agent für eine Site ist jeweils in der Konsole über das Site Management ersichtlich Importer konfigurieren Bevor die gescannten Daten angezeigt oder an das Spider Assetmanagement weitergereicht werden können, müssen die Inventory-Daten in die Datenbank eingefügt werden. Dies ist die Aufgabe der Importfunktion des Inventory Collection Agent. Nebst dem Import der Daten aus den XML-ScanResults bietet der Agent optional auch die Möglichkeit als OTB-Server für Clients zu dienen die ihre Inventory Resultate so abliefern. Nachdem der Agent aktiviert und einer funktionalen Einheit zugewiesen ist, kann dieser nun konfiguriert werden. So konfigurieren Sie den Agenten Markieren Sie den Agent in der Ansicht Infrastructure. Wählen Sie in der RibbonBar die Funktion Importer. Importer Funktion festlegen In diesem Register wird definiert, wie der Importer mit den Scan-Resultaten verfahren soll. Da die Systembelastung des Datenbankservers je nach den zu importierenden Daten mitunter recht hoch werden kann, können Sie Zeitfenster für die Ausführung der Importe definieren. Wichtig ist, dass der Import nicht anläuft, wenn der Datenbankserver z.b. am Morgen, wenn sich alle Benutzer zur gleichen Zeit anmelden, mit PXE Anfragen und Softwareverteilaufgaben ohnehin schon ausgelastet ist. Wenn der InventoryScanner dann auch noch bei jedem Benutzer anläuft und seine Daten schickt, kann es zu massiven Performanceeinbrüchen kommen. Geben sie Zeitfenster an, wo der Import stattfinden kann. Wählen Sie die Funktion und klicken Sie auf Next / 02 / deu 39/70

40 Agentenbasierte Inventarisierung Geben Sie ein Zeitfenster ein, wo der Import stattfinden kann. l Sie können mehrere Zeitfenster definieren. Diese müssen durch ein Komma getrennt sein. Option Import Import and forward Forward and then import Forward only Beschreibung Importiert die Scan-Resultate lokal und überträgt die Informationen in die Datenbank. Importiert die Scan-Resultate lokal, überträgt die Informationen in die Datenbank und sendet sie dann an einen weiteren Infrastruktur Server weiter. Sendet die Scan-Resultate zuerst an einen weiteren Infrastruktur Server, importiert sie dann lokal und überträgt die Informationen in die Datenbank. Sendet die Scan-Resultate ohne sie lokal zu importieren an einen anderen Infrastruktur Server weiter / 02 / deu 40/70

41 Agentenbasierte Inventarisierung Importverzeichnisse In diesem Register werden die Importeinstellungen definiert und welche Verzeichnisse der Importer verwenden soll. Feld Beschreibung Scan-results path Move processed files to Productlist path Pfad in welchem die Scan-Resultate gesammelt werden. Ist dieser Pfad definiert, werden importierte Dateien dorthin verschoben statt gelöscht Pfad von welchem die Produktliste geladen wird. Diese liegt standardmässig im Verzeichnis \Productlist. Import only files with Es werden nur Dateiinfos importiert, welche einer Software zugeordnet association to a werden konnte. product Im Normalbetrieb nicht nötig, da der Scanner ohnehin nur zu einem Produkt gehörende Dateien anliefert. Use delete-insert instead of update with full-sw-scans Use Uninstall-information to create product-definitions Allow device classification Löscht zuerst die bestehenden Software-Daten der importierten Computer und fügt dann lediglich ein. Wenn die Option Import only files with association... nicht aktiviert ist, dann ist diese Funktion im allgemeinen schneller als das Update der bestehenden Daten. Im Normalbetrieb nicht nötig, da der Scanner ohnehin nur geänderte Daten anliefert. Zudem kann man auf diesem Weg zumindest teilweise Datenleichen aus der DB entfernen. Erstellt leere Produktdefinitionen aus den Uninstall Informationen der importierten Computer. Diese können später mit Datei- und Registry-Informationen komplettiert werden um vollwertige Produktdefinitionen zu erhalten. Erlaubt die Klassifizierung von gescannten Computer anhand bestimmter Parameter um diese dann als Desktop, Laptop, Server oder virtuelle Maschine zu kennzeichnen / 02 / deu 41/70

42 Agentenbasierte Inventarisierung Feld Use as default company Product site synchronization Beschreibung Wenn ein Scan-Resultat von einem Computer eingelesen wird, welcher noch nicht in Columbus existiert, dann wird dieser Computer vom Importer automatisch angelegt Sobald mehrere Firmen in der Datenbank definiert sind, kann man hier die Firma konfigurieren, in der die neuen Computer angelegt werden sollen. Für bereits bestehende Computer ist diese Einstellung nicht von Bedeutung, ihre Inventardaten werden immer importiert, egal in welcher Firma sie sich befinden. Die brainwaregroup Produktliste wird während der Installation eingelesen. Diese Produktdefinitionen können über die Konsole angepasst werden. Alle Änderungen und neuen Erfassungen werden aufgezeichnet, um diese bei einem Update zu schützen. Bei kommenden Updates können Sie selbst entscheiden, ob Sie die Änderungen überschreiben möchten oder nicht. Sie haben die folgenden Optionen: Neue Brainware Produktdefinitionen überschreiben bestehende Brainware Produktdefintionen Neue Kunden Produktdefinitionen überschreiben bestehende Kunden Produktdefintionen Neue Brainware Produktdefinitionen überschreiben bestehende Kunden Produktdefintionen Neue Kunden Produktdefinitionen überschreiben bestehende Brainware Produktdefintionen Methode der Weiterleitung Ein Inventory Collection Agent kann aber auch als Vermittler fungieren und die gelieferten Scan-Resultate zum Beispiel für einen firmenweiten Zusammenzug an einen zentralen Infrastruktur Server weiterleiten. Dazu stehen verschiedene Kommunikationskanäle zur Verfügung, welche jeweils unterschiedliche Einstellungen benötigen / 02 / deu 42/70

43 Agentenbasierte Inventarisierung In diesem Fenster sehen Sie eine typische Einstellung für die Weiterleitung über eine Netzwerk Freigabe. Feld Forwarding Method Beschreibung Transmit to specified network share: Weiterkopieren auf eine Netzwerkfreigabe Transmit to specified FTP server: Hochladen auf einen FTP Server Transmit to specified OTB server: An einen anderen OTB Server weiterleiten Registry-Eintrag: TransmissionMethod= = Windows-Net 1 = FTP 3 = OTB Directory scan-result Pfad auf dem Zielserver, in welchem die Scan-Resultate abgelegt werden sollen. Registry-Eintrag: ExportPath=Pfad zu den ScanR-esultaten Directory productlist Pfad wohin die Produkte Liste kopiert werden soll. Registry-Eintrag: DefinitionPath=Pfad für die ProductList-Updates Hinweis Bei einer Verbindung über Netzwerk Freigabe ist der UNC Pfad anzugeben. Bei einer OTB Verbindung sind nur die entsprechenden Unterverzeichnisse auf dem anderen Server (ScanResults, Productlist) anzugeben. Der OTB Receiver hat ja bereits ein Initialverzeichnis konfiguriert, unter dem alle anderen Verzeichnisse liegen müssen. Domain Name der Domäne Nur für eine Windows Netzverbindung. Registry-Eintrag:Domain=Domänenname Host User / Password Bandwidth Name des Servers an den die Daten weitergeleitet werden sollen. Unterstützt werden NetBIOS-Name oder IP-Adresse. Nur bei Verwendung von OTB oder FTP anzugeben. Registry-Eintrag: Host=Name oder IP Benutzername und Passwort des Benutzers, der über die nötigen Berechtigungen für die gewählte Übermittlungsart verfügen muss. Registry-Eintrag: UserName=Benutzername Registry-Eintrag: Password=Gültiges Passwort Maximal zu verwendende Bandbreite in KB (0 oder leer = unbeschränkt), wird nur bei OTB unterstützt Registry-Eintrag: Bandwidth=Verfügbare Bandbreite Port Portnummer auf der OTB-Verbindungen geöffnet werden können. Dieser Port muss im Netzwerk freigeschalten sein. Auf den Clients muss die gleiche Portnummer konfiguriert sein. Registry-Eintrag: Port=Portnummer / 02 / deu 43/70

44 Agentenbasierte Inventarisierung OTB für den Client-Receiver einstellen Der Inventory Collection Agent kann die Resultate des InventoryScanners auch über das Netzwerk schonende OTB-Protokoll entgegennehmen und fungiert dabei als Client-Receiver. Aktivieren Sie diese Option, wenn sie OTB verwenden wollen. Hinweis Damit die Scan-Resultate von den Clients auch über OTB übermittelt werden, muss auf den Clients ebenfalls OTB als Transmission Protokoll konfiguriert sein. Feld OTB-Portnumber Max. Bandwidth Initial Basedirectory Force Encryption Force Compression Beschreibung Port-Nummer auf der OTB-Verbindungen geöffnet werden können. Dieser Port muss im Netzwerk freigeschalten sein. Auf den Clients muss die gleiche Port-Nummer konfiguriert sein. Maximal zu verwendende Bandbreite (0 = unbeschränkt) In diesem Basisverzeichnis liegen alle Arbeitsverzeichnisse des Importers. Dort befindet sich das Verzeichnis \ScanResults, wo die Scan-Resultate der Clients entgegengenommen werden und das Verzeichnis \ProductList, wo die Produktdefinitionen zum Download für die Clients bereitgestellt werden. Hinweis Bei einer OTB Verbindung dürfen auf den Clients nur mehr die entsprechenden Unterverzeichnisse als Verbindungsparameter konfiguriert werden (ScanResults, ProductList) und nicht mehr der gesamte UNC Pfad wie bei einer Windowsverbindung. Der OTB Server kann nur innerhalb dieses Verzeichnisses agieren. Verschlüsselung erzwingen Kompression erzwingen, verlangsamt Transfer etwas, nicht zwingend nötig, da Scan-Resultate bereits gezippt sind. Der integrierte OTB-Server ist so ausgelegt, dass nur Verzeichniswechsel in ein Unterverzeichnis des BaseDirectories möglich sind / 02 / deu 44/70

45 Agentenbasierte Inventarisierung Automatischer Export der productlist.zip Die productlist.zip kann jederzeit aus der Management Console exportiert werden. Ein einfacherer Weg ist aber die Automatisierung dieser Aktion im Agenten. Feld Include operating system definitions Include patch-definitions Include uninstall definitions Include default SW definitions Beschreibung Erlaubt dem InventoryScanner die detaillierte Windows Version zu erkennen Identifizierung von Security Patches UNINSTALL ist die einfachste Windows Informationsquelle für installierte Applikationen, enthält aber auch sehr viel Unnötiges und Fehlinformationen. Dies sollte deshalb nur für einfaches Inventory verwendet werden und nicht für Lizenzmanagement Dies sind die sauber hergestellten Software Definitionen InventoryScanner konfigurieren Dieses Kapitel beschreibt die Konfigurationsschritte, welche für die Bereitstellung von Columbus Inventory nötig sind. Aufbau einer Produktdefinition Ohne Produktdefinitionen, welche die Vielzahl an DLLs und EXEs gewissen Applikationen und Paketen zuordnen, bleibt der Nutzen des Inventory sehr gering. Dabei können verschiedene Ausführungen der Produktdefinition unterschieden werden: Produktdefinitionen eines einzelnen Produktes/Produktpalette, welche die Brainware den Kunden zur Verfügung stellt, sind einzelne Dateien welche jeweils detaillierte Herstellerangaben sowie die eigentlichen Filterkriterien enthält. Dann gibt es den Secondary-Site-Export, eine Liste von Produktdefinitionen, welche die gesamte Liste an Produkten für eine andere DB zusammen mit den Herstellerangaben in eine einzige Datei packt. Und zu letzt gibt es noch die ResultList, welche eine etwas / 02 / deu 45/70

46 Agentenbasierte Inventarisierung schmalere Version der Secondary-Site-Export-Liste darstellt. Es fehlen darin die Manufacturer und alle als Inaktiv gesetzten Definitionen und ist für den InventoryScanner bestimmt. Ob nun aber eine Produktdefinition einzeln oder in einer Liste erscheint, sie setzt sich immer aus allgemeinen Infos und Datei- bzw. Registry-Informationen zusammen: Allgemeine Infos OID Title Version Language Product Comment TestResult Manufacturer Active AddByCustomer Dateifilter Name Version_From Version_To Language Size_From Size_To Date_From Date_To Beschreibung Systemweit eindeutige Kennung, anhand welcher die Software identifiziert wird Bezeichnung der Software Versionsbezeichnung Vierstelliger Sprach-Code basierend auf Windows Spezifikationen. Die Liste ist u.a. in der DB enthalten. Weitere Bezeichnung für die Software, wird allerdings nur selten verwendet Kommentar zu Definition oder dem Produkt Für zukünftige Anwendungen, welche noch andere Tests zur Erkennung anwenden wollen Name des Herstellers, die Aufschlüsselung wird direkt über den Namen gemacht Nur aktive Definitionen werden vom InventoryScanner verarbeitet Kennzeichnung, ob die Definition von Brainware oder dem Kunden selbst stammt Beschreibung Dateiname mit Endung Versionsinformation Untergrenze bzw. exakter Wert, wenn keine Obergrenze gesetzt Versionsinformation Obergrenze Erwarteter Sprachcode Dateigrösse Untergrenze bzw. exakter Wert, wenn keine Obergrenze gesetzt Dateigrösse Obergrenze Zeit/Datumsstempel Untergrenze bzw. exakter Wert, Format ist BW-typisch Jahr, Monat, Tag, Stunde, Minute, Sekunde. Es wird mit UTC gearbeitet, d.h. man beachtet keine Zeitzonen. Zeit/Datumsstempel Obergrenze Erfolgreich erkannte Dateien werden, zur Verwendung in den Excludes in der Registry zwischengespeichert. Im Registry-Knoten Current_User gibt es parallel zur Ablage der Scannerdaten einen Schlüssel Variables. Darin steht z.b. VMware.exe mit dem Wert C:\Programme\WMware\. Registry Filter Check Root Key ValueName Value Beschreibung Definition der Prüfregel: Key Exists (32Bit), Value Exists (32Bit) oder Value (32Bit), mit einem Not kann die Regel negiert werden. Diese Prüfregeln können sowohl für 32-Bit als auch 64-Bit oder für beide erstellt werden (siehe ScreenShot). Root-Hive Registry-Pfad *Wertename **Zugehöriger Wert / 02 / deu 46/70

47 Agentenbasierte Inventarisierung * wird nur bei Check = Value Exists und Value benötigt ** wird nur bei Check = Value benötigt Ausschlüsse Exclude Beschreibung Verzeichnisdefinition, deren Inhalt vom weiteren Produkte Erkennungsprozess ausgeschlossen werden soll. Wildcard * ist am Anfang, Ende und zwischendrin erlaubt, BW-Variablen werden z.t. ebenfalls unterstützt, und wenn man den Namen einer Datei aus dem Dateifilter angibt, kann man bei positiver Erkennung dessen Pfad verwenden. Standalone-InventoryScanner konfigurieren Während der im Management Console integrierte InventoryScanner direkt über die Client Config Templates in der Konsole konfiguriert wird, kann der Standalone InventoryScanner über eine Konfigurationsdatei (Columbus.ini) an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Beim Ausführen des InventoryScanners können einzelne dieser Optionen noch von Befehlszeilenparametern übersteuert werden. Benötigte Dateien Die Standalone Ausgabe besteht aus folgenden Dateien: Datei bwscan.exe Beschreibung Benutzerschnittstelle columbus.ini Definitionsdatei, muss an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. bwscan.xml PRODUCTLIST.ZIP LICENSE.ini Dient der Benutzerabfrage von Standort, Strukturbaum der Firmengebäude und Verwendungszweck. Diese Datei wird in der Konsole generiert und ist nur im Standalone-InventoryScanner verfügbar. Liste mit Produktdefinitionen, Der Pfad ist konfigurierbar. Die Datei kann auch erst zur Laufzeit vom Infrastruktur Server geladen werden (empfohlen). Diese Datei wird in der Konsole generiert. Wenn diese Datei weggelassen wird liefert der Scanner lediglich die Angaben die aus den MS Uninstall Einträgen gewonnen werden können. Der InventoryScanner benötigt eine gültige Columbus Lizenzdatei. Diese kann sich im Applikations- oder im Windowsverzeichnis befinden. Wird der Scanner auf einem Computer benutzt, auf dem der Manage / 02 / deu 47/70

48 Agentenbasierte Inventarisierung Datei Beschreibung ment Client läuft, so wird dessen Lizenzdatei mitverwendet. Befehlszeilenparameter Der InventoryScanner unterstützt folgende Parameter, welche beim Aufruf der Applikation angegeben werden können. Diese Parameter sind sehr nützlich, wenn man den InventoryScanner aus einer Batch- oder Scriptdatei aufruft. Parameter /silent /autostart /autoclose /onceaday /onceaweek Beschreibung Versteckt den InventoryScanner wenn keine Benutzeraktion nötig ist und startet den InventoryScanner auch wieder automatisch (setzt /autostart und /autoclose). Der Scan startet automatisch. Schliesst den InventoryScanner nach Scan-Ende Blockiert den Scan, wenn dieser bereits in den letzten 24 Stunden durchgeführt wurde. Blockiert den Scan, wenn dieser bereits in den letzten 7 Tagen durchgeführt wurde. /1984 Liefert alle Dateiinformationen vom System, nicht nur diejenigen welche mit einem Software-Paket verbunden sind. Hinweis Wir empfehlen, diesen Parameter nur zur Informationsbeschaffung über unbekannte Systeme zu verwenden, da die Datenmenge die DB zu sehr belastet. /showall /terminateall /terminateifnotdue Zeigt alle bereits laufenden Instanzen des InventoryScanners auf dem aktuellen Host an Schliesst alle aktuell laufenden Instanzen des InventoryScanners auf dem aktuellen Host Schliesst den InventoryScanner wenn keine Arbeit ansteht. Diese Parameter können auch in der Konfigurationsdatei Columbus.ini fix eingetragen werden. Die Datei bwscan.exe verwendet dann bei jedem Start automatisch diese Parameter. Das erspart die Angabe dieser Parameter auf der Befehlszeile. Beispiel Folgender Befehl eignet sich gut für den Einbau ins Login-Script. Der InventoryScanner wird im Silent Modus ohne Benutzerinteraktion ausgeführt. Der Benutzer wird in seiner Arbeit nicht weiter gestört. Zusätzlich wird mit der Option /onceaday sichergestellt, dass der Scan nur einmal am Tag durchgeführt wird, auch wenn sich der Benutzer mehrmals einloggt. bwscan.exe /silent /autostart / 02 / deu 48/70

49 Agentenbasierte Inventarisierung Definitionsdatei COLUMBUS.ini Die Definitionsdatei Columbus.ini besteht aus mehreren Sektionen, worin die Parameter thematisch geordnet sind. Sektion: Scanner und UserScanner Die erste Sektion steuert den Hauptablauf (Software- und Hardware-Scan) des InventoryScanners. Scanner: Steuerung der Systems-Section. UserScanner: Steuerung der User-Section, vor allem Prozessüberwachung (Observation). Hinweis In einer Terminalserver Umgebung wird der Hardware- und Software-Scan mit einem anderen Account ausgeführt. Deshalb wurde der Ablauf des Scanners in die Sektion in einen Scanner und UserScanner aufgeteilt. Parameter Wert Beschreibung BaseToScan 1 / 2 / 3 / 4 Methode der Überwachung 1 Software-Scan 2 Hardware-Scan 4 aktive Prozessüberwachung Um mehrere Methoden gleichzeitig zu verwenden werden die Werte addiert, z.b. HW und SW = 3, HW, SW, und Prozessüberwachung = 7, SW und Prozess = 5 MaxThreads 1-10 Anzahl paralleler SW-Scan-Threads, wird vom GUI auf 5, 3 oder 2 gesetzt. Standard ist 3 Priority = idle, 3 = normal, 6 = time critical Drives ``, C-Z, all z.b. CDFGK Priorität der Threads, wird vom GUI auf 4, 3 oder 2 gesetzt, 3 ist Standard Laufwerke, die durchsucht werden müssen; all bzw. kein Eintrag ist gleich alle lokalen Laufwerke Extensions.EXE.DLL.OCX Dateiendungen die berücksichtigt werden durch ein Leerzeichen getrennt ExportPath %_Temp% %_ExePath% In dieses Verzeichnis werden ProductList und Scan- Result abgelegt. Entweder absolut (z.b. C:\Windows...) oder relativ mit gewissen Columbus Variablen aus HKCU\Software\Brainware\CorporateInventory. Wichtig Der Benutzer benötigt in diesem Verzeichnis Schreibrechte UpdateBeforeScan 0 / 1 Soll automatisch eine aktuellere ProductList vom Server geholt werden (empfohlen) 1= update, dies ist der Default TransmitAfterScan 0 / 1 Soll automatisch das Scan-Resultat an den Server gesendet werden ScanStartPeriod Never Once Always Zeitintervall zwischen den Inventar-Scans. Startet keinen Inventar Scan. Dies wird benutzt wenn nur die Observation auf einem Terminalserver laufen soll. Einmaliger Scan Führt bei jedem Start des Scanners einen Inventory Scan durch / 02 / deu 49/70

50 0=Disabled / 1=Enabled Columbus Inventory - Benutzerhandbuch Agentenbasierte Inventarisierung ScanStartTime Hourly 4-Hourly Daily Weekly Monthly hh:mm.ss oder sssss Scanning entsprechend dem Zeitintervall Wenn die Parameter autostart oder silent verwendet werden, kann der Start des Scanvorgangs um max 1 Tag verzögert werden, um Performanceengpässe zu vermeiden Section: Hardware Die erfassten Hardware-Module können ebenfalls eingeschränkt werden. Welche Module aber nicht erfasst werden, sollte mit den Spider-Importdaten abgeglichen werden. Jedes Modul kann für den Hardware-Scan aktiviert oder deaktiviert werden. Parameter Wert Beschreibung APM Audio CPU Devices Drives Engines Mainboard Memory Monitor Network Printers Software USB Stromspareinstellungen Audio und Soundkarten Prozessor angeschlossenen Geräte Laufwerke Mainboard Speicher Bildschirm Netzwerkkarten und Protokolle Drucker USB Anschlüsse und Geräte Video Windows Location Grafikkarte Betriebssysteminformationen Nur im Standalone-InventoryScanner verfügbar. Der Endbenutzer wird beim ersten Start des Scanners nach den im bwscan.xml definierten Standortinformationen abgefragt / 02 / deu 50/70

51 Agentenbasierte Inventarisierung Sektion Transmitter Die Sektion Transmitter beinhaltet sämtliche Kommunikationsparameter, wobei diese teilweise mehrfach aufgeführt sind, da jeder Kanal andere Parameter benötigt. Beschreibung: Verbindungseinstellungen für die Kommunikation mit dem Infrastruktur Server. Standardmässig bezieht der Scanner eine Productlist.zip vom Server und schickt die Resultate zurück an den Server. Parameter Wert Beschreibung SendTo -1 / 0 / 1 / 3 Kommunikationskanal -1 = Keine Übertragung 0 = Windows-Net 1 = FTP 3 = OTB DeleteAfterTransmit 0 / 1 Löscht das lokale Scan-Resultat nach der Übertragung. CreateProducts NetDomain NetRemoteProductListPath NetRemoteScanResultPath NetUserName NetPassword FTP_Host FTP_Port FTP_ProductListDirectory FTP_ScanResultDirectory FTP_UserName FTP_Password OTB_Host OTB_Port OTB_ProductListDirectory OTB_ScanResultDirectory Domäne Pfad in welcher die ProductList liegt Ziel für das Scan-Resultat Benutzername Passwort FTP-Servername Portnummer des FTP-Servers Standard =Port 21 Pfad in welcher die ProductList liegt Pfad für die Scan-Resultate Benutzername für den FTP-Server Passwort für den FTP-Server Hostname des OTB-Servers Portnummer des OTB-Server Standard = Quellverzeichnis für die Produktliste auf dem OTB-Server relativ zum Stammverzeichnis des OTB-Servers Zielverzeichnis auf dem OTB-Server für die Scan-Resultate. Relativ zum Stammverzeichnis des OTB-Servers / 02 / deu 51/70

52 Agentenbasierte Inventarisierung Sektion UserInterface Die Sektion UserInterface erlaubt die Konfigurationsmöglichkeiten vor dem Benutzer zu verstecken Parameter Wert Beschreibung Language z.b. JPN, DEU Languagecode um eine entsprechende Sprachdatei bwscan_[languagecode].lng zu laden. Sie können die mitgelieferten Beispiele auch selbst in andere Sprachen übersetzen. LocationEntryPeriod never / once / always Intervall zur Abfrage der Ortsangaben. / hourly 4-hourly / daily / weekly / monthly Hinweis Nur im Standalone-InventoryScanner Commandline Vordefinierte Befehlszeilenparameter (auf Seite 48) Sektion Observer Diese Sektion enthält die Konfiguration für eine aktive Prozessüberwachung, um die Nutzungshäufigkeit bestimmter Programme zu ermitteln. Für den Standalone-InventoryScanner werden die Einstellungen aus der Sektion [Observer] verwendet. Bei Verwendung des im Management Client eingebauten InventoryScanner läuft ein Observer als Service im Hintergrund und ein weiterer Observer in der angemeldeten Benutzer Session, damit Programme aus beiden Bereichen überwacht werden können. Hierzu werden für den Serviceteil die Einstellungen aus [Observer] gelesen, für den angemeldeten Benutzer die Einstellungen aus [UserObserver]. Observer: Steuerung der Systems-Section bezüglich der Überwachungseinstellungen. UserObserver: Steuerung der User-Section bezüglich der Überwachungseinstellungen. Parameter Wert Beschreibung TransmitPeriod never / hourly / 4-hourly / daily / weekly / monthly / always [empty] Zeitintervall wann die Ergebnisse an den Server übermittelt werden. Die Übermittlung findet immer zusammen mit den Scan-Resultaten statt. Testing 0/1 Aktiviert einige zusätzliche Debugging -Log-Einträge bei der Software-Erkennung. Section: DirectoryFilter und UserDirectoryFilter Die Filtermöglichkeit ist eigentlich mit den Exclude-Möglichkeiten in den Produktdefinitionen nicht mehr nötig. Man könnte noch Verzeichnisse vom Scan ausklammern, doch macht dies nur Sinn, wenn z.b. ein SW-Depot viel Platz belegt, aber keine eigenständige Partition belegt. Beschreibung: Pfade für den Software Inventory Scan ausschließen. DirectoryFilter: Steuert, welche Pfade der System Agent beim Scan ignoriert. UserDirectoryFilter: Steuert, welche Pfade der User Agent beim Scan ignoriert. Parameter Wert Beschreibung Count Anzahl Filterdefinitionen Filterxxx dllcache Verzeichnisse welche vom Software-Scan ausgeschlossen werden. Absolute Pfade wie auch Columbus Variablen sind möglich, z.b. % _WINDOWS% oder % _ProgramFiles%öglich. Mit einem Asterisk * werden alle weiteren Dateien und Verzeichnisse eingeschlossen / 02 / deu 52/70

53 Agentenbasierte Inventarisierung Registry Einstellungen Gewisse Einstellungen hinterlegt der Scanner in der Registry für jeden Benutzer. Im Registry Hive HK_Current_User wird der Schlüssel SOFTWARE\BrainWare\CorporateInventory\Scanner\ eingerichtet. An diesem Ort werden folgende Werte abgelegt: Eintrag Wert Beschreibung Location Zuletzt eingegebene Ortsangaben Usage Server / Workstation Verwendungszweck LastLocationSet Zeit und Datum Letzte Änderung der obigen beiden Werte LastRun Zeit und Datum Letzter abgeschlossener Scan Durchlauf Spezielle Funktionen Folgende werden spezielle Funktionen des Scanners beschrieben, welche zum Beispiel Administratoren zum Finetuning der Konfiguration benötigen. Der /1984-Switch Wenn man ein Abbild des momentanen SW-Standes haben möchte, benötigt man nebst einem Registry-Export auch eine Dateiliste, welche nicht nach Produkten bereinigt wurde. Zudem liefert der Scanner keine SW-ScanResult wenn keine ProductList.ZIP gefunden wird. Aus diesen und noch anderen Gründen wurde der 1984-Switch eingeführt, welcher eine umfassende Analyse der installierten Dateien zulässt. Wenn nötig könnte man sogar durch die Konfiguration zusätzlicher Dateierweiterungen (.DOC.MPG.JPG...) die Analyse noch ausdehnen. Diese Praxis kann in einigen Ländern rechtliche Konsequenzen haben Standalone InventoryScanner konfigurieren Der Standalone-InventoryScanner (bwscan.exe) ist kein installierter Dienst und hat keinen Service-Teil wie eine GUI-typische Anwendung. Deshalb muss der Standalone-InventoryScanner z.b. in einer Logon-Session gestartet werden und die Einstellungen vom System- und Benutzerteil können kombiniert werden. Kombinierte der Einstellungen aus System- und Benutzerteil BasetoScan (wenn z.b. die Systemeinstellungen auf scan HW und die Benutzereinstellungen scan SW eingestellte sind, wird bwscan.exe Hardware und Software scannen.) Extensions Drives DirectoryFilters Einstellung, bei denen der höchst Wert verwendet wird: MaxThreads (wenn z.b. in den Systemeinstellungen 1 und in den Benutzereinstellungen 2 steht, wird bwscan.exe den Wert 3 benutzen.) Priorität ScanStartPeriod ObserverTransmitPeriod AutostartDelay / 02 / deu 53/70

54 Agentenbasierte Inventarisierung Einstellungen, bei denen die Benutzereinstellung Vorrang hat: ExportDir (wenn z.b. in den Systemeinstellungen C:\Windows und in den Benutzereinstellungen C:\Temp steht, wird bwscan.exe das Verzeichnis C:\Temp benutzen.) TransmitAfterScan UpdateBeforeScan CreateProducts Scheduler Die Kombination von 8 Scan-Zeitplänen (von "Nie" bis "Immer"), 2 Betriebsarten (Überwachung aktiviert oder deaktiviert) und 4 Befehlszeilenoptionen (entsprechend dem Zeitplan) kann schwierig zu verwalten sein. Berater, Kunden und Entwickler müssen wissen, wann ein Scan beginnen sollen, wann die Standalone-GUI ausgeblendet wird und wann die Standalone-GUI beendet ist. Dieses Dokument soll eine bessere Nachverfolgung des erwarteten Verhaltens bei der Kombination dieser Einstellungen ermöglichen. Zuerst wird das Dokument die für den Standalone-Inventory Scanner verfügbaren Befehlszeilenoptionen untersuchen, dann werden die verfügbaren GUI-Vorgänge untersucht und schliesslich die auf dem Scanner verfügbaren Scan-Zeitpläne, wenn sie mit den zuvor erklärten anderen Optionen kombiniert werden. Verfügbare Befehlszeilenoptionen Beschreibung /autostart /silent /terminateifnotdue /autoclose Hiermit wird der Zeitplaner beim Laden des Prozesses gestartet. Es wird jedoch kein unmittelbarer Scan erzwungen. Der Scan-Zeitplan wird befolgt, wenn der Parameter /scanstartperiod angegeben wurde. /autostart wird ausgeführt und anschliessend das GUI ausgeblendet. Der InventoryScanner wird beendet, wenn keine Arbeit zu erledigen ist. Arbeit liegt an, wenn die Überwachung aktiviert ist oder wenn ein Scan sofort durchgeführt werden muss. InventoryScanner ausblenden, wenn ein Scan beendet ist. Beenden, wenn keine Arbeit zu erledigen ist. Arbeit liegt an, wenn die Überwachung aktiviert ist. Arbeit liegt an, wenn ein Scan sofort durchgeführt werden muss. Der Unterschied zwischen dieser Option und /terminateifnotdue ist, dass /autoclose reaktiv ist (geschieht nach einem Scan) wohingegen /terminateifnotdue präemptiv ist (geschieht unabhängig von einem durchzuführenden Scan) / 02 / deu 54/70

55 Agentenbasierte Inventarisierung Applicable GUI operations Launch (Vorbereitungen) Prüft auf Befehlszeilenbefehle und liest die Konfiguration ein. Initialisiert den Aufgabenplaner wenn er benötigt wird Zeigt das GUI oder minimiert es automatisch, je nach Einstellung. Start anklicken: Dieser Klick startet den Zeitplaner, wenn er noch nicht gestartet war und weist dann den Zeitplaner an, so bald wie möglich einen Scan durchzuführen. Bitte daran denken, dass die Autostart-Verzögerung Teil dieses Prozesses ist (und oft sieht es deshalb so aus, als ob der Scan nur zögerlich startet). Start click Dieser Klick startet den Aufgabenplaner und lässt ihn sobald wie möglich einen Scan ausführen. Bitte beachten Sie, dass die Autostart-Verzögerung Teil dieses Prozesses ist. Close click (or system menu x) Damit wird das GUI geschlossen und auch der Aufgabenplaner wenn er nicht noch eine Aufgabe auszuführen hat. Logoff (WM_ENDSESSION) Dadurch wird der Scanner so schnell wie möglich beendet. Falls ein Scan noch läuft, wird dieser abgebrochen. Scan beenden-ereignis (Callback): Der Scanner beinhaltet ein scan ending event (wird auch als Callback-Funktion bezeichnet). Dieses Ereignis wird ausgelöst, wenn ein Inventory Scan beendet ist. Dies kann als Mittel zur Überprüfung von Konfigurationen und zur Durchführung von Nachbearbeitungen nach Abschluss eines Scans verwendet werden. In dieser Funktion trifft der Scanner normalerweise die Entscheidung, sichtbar zu bleiben, sich auszublenden oder zu beenden, weil die Konfiguration für eine solche Aktion passt. Zeitplanung Nie Der Scan wird nie automatisch durchgeführt. Der Aufgabenplaner kann aber durch Klicken auf Start übersteuert werden. Wenn die Überwachung zusammen mit diesem Zeitplan deaktiviert ist, besteht für die Anwendung kein Grund, geladen zu bleiben. /terminateifnotdue und /autoclose beenden die Anwendung, wenn diese vom Benutzer ausgeblendet wird. Wurde vor dem Ende des Scans Close angeklickt, beendet sich die Anwendung, wenn der Scan beendet wird. Wird Close angeklickt, wenn gerade kein Scan läuft, wird die Anwendung sofort beendet. Wird /silent zusammen mit /terminateifnotdue angegeben, wird die Anwendung geladen und beendet. Wird /autostart zusammen mit /terminateifnotdue angegeben, wird die Anwendung beendet, wenn jemand das GUI schließt. Einmal / 02 / deu 55/70

56 Agentenbasierte Inventarisierung Der Inventory Scan wird nur einmal durchgeführt. Die Scanzeit wird in der Registry für den aktuellen Benutzer gespeichert und so lange dieser Registry-Eingang besteht, wird für diesen Benutzer kein automatischer Scan mehr durchgeführt. Der Aufgabenplan kann aber durch Anklicken von Start übersteuert werden. Wenn Überwachung deaktiviert ist: /terminateifnotdue und /autoclose beenden die Anwendung, wenn die Anwendung ausgeblendet wird. Wurde vor dem Ende des Scans Close angeklickt, beendet sich die Anwendung, wenn der Scan beendet wird. Wird Close angeklickt, wenn gerade kein Scan läuft, wird die Anwendung sofort beendet. /silent zusammen mit /terminateifnotdue hält sich an den Zeitplan. Wenn ein Scan zuvor durchgeführt wurde, beendet sich die Anwendung einfach. /autostart zusammen mit /terminateifnotdue hält sich an den Zeitplan. Wenn ein Scan zuvor durchgeführt wurde, beendet sich die Anwendung einfach, wenn die GUI geschlossen wird. Aber solange die GUI sichtbar bleibt, hat der Benutzer die Gelegenheit, Start anzuklicken und so einen Scan auszulösen. Immer Insbesondere interessant, wenn /autostart (oder /silent) angegeben ist. Dieser Zeitplan bedeutet, dass der Scanner einen Inventory Scan pro Prozessstart durchführen muss (jedes Mal, wenn die EXE ausgeführt wird). Der Zeitplaner kann aber durch Anklicken von Start übersteuert werden. Wenn Überwachung deaktiviert ist: /terminateifnotdue und /autoclose beenden die Anwendung, wenn die Anwendung ausgeblendet wird. Wurde vor dem Ende des Scans Close angeklickt, beendet sich die Anwendung, wenn der Scan beendet wird. Wird Close angeklickt, wenn gerade kein Scan läuft, wird die Anwendung sofort beendet. /silent zusammen mit /terminateifnotdue hält sich an den Zeitplan. Ein automatischer Scann wird durchgeführt, und die Anwendung wird beendet. /autostart zusammen mit /terminateifnotdue hält sich an den Zeitplan. Ein automatischer Scann wird durchgeführt, und die Anwendung wird beendet, wenn die GUI ausgeblendet wird. Stündlich, alle 4 Stunden, Täglich, Wöchentlich, Monatlich Wenn /autostart (oder /silent) angegeben ist, werden diese Zeitpläne entsprechend ihrem Namen befolgt. Besonders zu beachten bei diesen Zeitplänen ist, wie /termineifnotdue mit dem Scan interagiert. /terminateifnotdue (ohne Überwachung) bedeutet, den Scanner so weit wie möglich aus dem Speicher zu halten, da typische Logon-Sitzungen ihn oft genug neu starten. Wenn ein Scan daher nicht sofort geplant ist, bevorzugt diese Option, den Scanner zu beenden. Arbeit liegt an, wenn die Überwachung aktiviert ist. Arbeit liegt an, wenn ein Scan sofort durchgeführt werden muss. Wenn Arbeit anliegt, kann sich der Scanner nicht beenden, da er zumindest einen Scan vor dem Beenden durchführen muss. Wenn /terminateifnotdue NICHT angegeben ist, bleibt der Scanner geladen, so dass er Datum und Zeit überwachen kann, um einen Scan zu starten, wenn er das nächste Mal anliegt. Dieser Modus ist geeignet für Computer, die nicht oft den Scanner aus einem Logon-Script o.ä. heraus starten. In diesem Modus muss Folgendes beachtet werden: CPU-Last wird auf einem Minimum gehalten. 2 Threads müssen in diesem Zusammenhang erwähnt werden: Der Überwachungs-Thread (wenn aktiv) prüft alle 60 Sekunden auf Prozessänderungen. Der Zeitplaner prüft einmal alle 15 Minuten auf anliegende Arbeit. Das kann ein Neueinlesen der Config-Datei sein, die Durchführung noch ausstehender Datei-Downloads, noch ausstehende Datei-Uploads, Inventory-Scans nach Zeitplan und das Schreiben von Ergebnis-Dateien (Zip-Datei) / 02 / deu 56/70

57 Agentenbasierte Inventarisierung Die Speicherbelastung wird zwischen den 15-Minuten-Zyklen auf einem Minimum gehalten, typischerweise zwischen 1 und 5 MB. 5.3 Betrieb InventoryScanner verteilen Damit ein Computer inventarisiert und die Festplatte nach installierter Software durchsucht werden kann, muss der InventoryScanner auf diesem Computer ausgeführt werden, den Computer analysieren und die Ergebnisse zur Auswertung an einen Server übermitteln. Es gibt verschiedenste Möglichkeiten diese Ausführung zu erreichen abhängig davon ob es sich nur um eine einmalige oder wiederholte Inventarisierung handelt aber auch welche Möglichkeiten das System bietet. Typische Verteilmethoden: Als Paket via Softwareverteilung In einem Login-Script Manuelle Inventarisierung mittels Memorystick Anhang zu einer die der Benutzer ausführt Vor Migrationen oder Umstellung auf ein Software Managementsystem empfiehlt sich ein einmaliger Scan der Computer zur Feststellung des Ist-Zustandes der IT Landschaft. Meistens fehlt in solchen Umgebungen ein Software-Verteilmechanismus. Ist dies der Fall, ist meistens die Variante über ein Login-Script am schnellsten realisierbar, da die manuelle Inventarisierung indem man mit einem Memorystick von Computer zu Computer geht sehr zeitaufwändig ist und häufig nicht alle Computer erfasst werden. Sie können aber auch bestimmten Personen eine schicken mit der Anweisung das Programm einmal auszuführen. Der InventoryScanner kann dazu völlig unabhängig von Columbus eingesetzt werden, es muss nicht einmal ein Datenbank Server vor Ort installiert sein. In einer verwalteten Umgebung ist es nötig, dass die Computer in regelmässigen Abständen gescannt werden, um Veränderungen an der Hardware oder neu installierte Software zu erkennen. Hier benötigt man Mechanismen zum zeitgesteuerten Aufruf des Scanners und muss auch in der Lage sein, die Konfiguration und Produktdefinitionen regelmässig upzudaten. Hinweis Wenn der InventoryScanner normal im Benutzerkontext ausgeführt wird, benötigt der Benutzer Schreibrechte im Verzeichnis, wo das Scan Resultat gespeichert wird. Als Paket verteilen Wenn man auch Columbus SWDeploy im Einsatz hat, besteht auch die Möglichkeit den InventoryScanner über ein Software-Paket zu verteilen Vorteile Ein Software-Paket erlaubt dem Administrator eine genauere Kontrolle über die Verteilung Ein Software-Paket kann kontrolliert auf bestimmten oder allen Computern installiert werden. Man kann den Scanner über das Software-Paket einfach wieder entfernen. Updates können über Patch-Pakete oder einen Reinstall an alle Clients verteilt werden. Diese Mechanismen laufen nur an, wenn Änderungen nötig sind und in der restlichen Zeit wird keine Netzwerklast wegen automatischen Überprüfungen auf Updates generiert. Nachteile Wegen der besseren Steuermöglichkeiten hat der Administrator einen höheren Verwaltungsaufwand / 02 / deu 57/70

58 Agentenbasierte Inventarisierung Durch anpassen des Parameters ScanStartPeriod kann eingestellt werden, wie häufig der Scanner einen Computer scannt. Änderungen am Programmaufruf können nur mit Paketanpassung und Reinstall verteilt werden. Standalone Betrieb Der InventoryScanner ist so konzipiert worden, dass er auch völlig unabhängig von Columbus eingesetzt werden kann. Sie benötigen dazu auf dem Client die Scannerdateien. Der Aufruf des Scanners geschieht typischerweise aus einem Script, wie dem Login Script oder über eine Batch-Datei. Um das Verhalten des Scanners optimal steuern zu können, stehen ihnen diverse Befehlszeilenparameter (auf Seite 48) für den Aufruf des Scanners zur Verfügung Produktdefinitionen verwalten Der Columbus InventoryScanner gibt normalerweise alle Software-Titel an, die in den Uninstall-Listen von Microsoft gespeichert sind (es handelt sich um dieselben Einträge, die in der Systemsteuerung angezeigt werden können). Die Einträge sind nicht immer aktuell, da ein Benutzer möglicherweise Programme manuell und nicht über die Systemsteuerung gelöscht hat. Mit Hilfe der Produktdefinitionen kann der Benutzer exakt definieren, welche Dateien und Registry-Einträge bestimmen, dass ein Produkt als gefunden gemeldet wird. Sie sind dadurch präziser. Darüber hinaus erlauben sie die Definition der Programme, die laufen müssen, damit Columbus den Gebrauch der Anwendung erkennt (z.b. um zu wissen, ob ein Benutzer eine installierte Anwendung wirklich braucht). Columbus wird ohne Produktdefinitionen ausgeliefert, da sich diese von Kunde zu Kunde leicht unterscheiden. Es besteht aber einen Beispielsatz von mehr als 1000 Produktdefinitionen der wichtigsten Produkte, welche als separater Download bei Brainware erhältlich sind. Dieser Download wird kontinuierlich mit neuen Daten aus unseren Projekten erweitert. Wenn Sie die Liste von Brainware verwenden möchten, werden Sie bemerken, dass die Konsole diese importierten Definitionen mit dem Status By Customer = No angezeigt. Wenn Sie eine solche Produktdefinition bearbeiten oder ändern, wechselt der Status auf By Customer = Yes. Das Markieren von Produktdefinitionen auf diese Weise ist wichtig, wenn eine neu gelieferte Produktliste von Brainware importiert werden soll. So sind Sie in der Lage, Ihre Änderungen zu schützen. Hinweis Die Einfärbung der Produktdefinitionen (von Kunde = ja/nein) kann im Optionsfenster der Konsole konfiguriert werden / 02 / deu 58/70

59 Agentenbasierte Inventarisierung Zur Verwaltung der Produktdefinitionen wählen Sie Tools > Software. Dadurch wird das Dialogfenster Produktmanagement geöffnet. Auf der linken Seite finden sie die Navigation Bar mit allen zur Verfügung stehenden Optionen. In der Registerkarte Products sehen sie die Liste der verfügbaren Produkte Definitionen. Nur die hier aufgeführten Produkte können vom Scanner als installiert protokolliert werden. Sollte die Liste, wie nach dem Initialsetup leer sein, so sollten sie zuerst die Produktdefinitionen, welche Brainware auf ihrer Webseite zum Download anbietet importieren. Das geschieht mit der Funktion Import new Product definitions. Wenn sie auf den Computern auch Software detektieren wollen, zu der keine Definitionen existieren, so können sie diese mit der Funktion Define new product manuell erfassen. Bestehende Definitionen können markiert werden und dann mit der Funktion Enable selectet Products aktiviert werden oder mit Disable selectet Products deaktiviert werden. Die Funktion Change selected Product öffnet den Bearbeitungsdialog, wo sie die Definition modifizieren können. Mit der Funktion Delete selected Products werden sie aus der Datenbank gelöscht. Vorsicht dieser Vorgang kann nicht rückgängig gemacht werden. Haben sie die Definitionen vorher exportiert, dann könnten sie sie wieder zurück importieren. Im Folgenden werden diese Funktionen näher erklärt. Produktdefinitionen importieren Produktdefinitionen werden als XML-Dateien erstellt, die einzeln oder in Gruppen im System eingespielt werden können. Eine grössere Menge vorbereiteter Produktdefinitionen können Sie auf der Downloadseite als Productslist.zip beziehen. Starten Sie die Management Console und wählen Sie in der RibbonBar Tools > Software. Wählen Sie im Fenster Product Management die Option Import product definitions. Wählen Sie im Import Product Definitions Dialog entweder eine einzelne XML-Datei für den Import an oder ein Verzeichnis, dann werden alle XML-Dateien in diesem Verzeichnis importiert. Sie können auch beides angeben. Wird die angegebene XML-Datei nicht gefunden, wird das ganze angegebene Verzeichnis importiert / 02 / deu 59/70

60 Agentenbasierte Inventarisierung l Es muss sorgfältig ausgewählt werden, welche Produktdefinitionstypen während des Imports synchronisiert werden sollen. l Typischerweise befindet sich das Verzeichnis mit den Produktdefinitionen auf dem Infrastruktur Server im Datenverzeichnis z.b. \Columbus\InvData. l Die von Brainware angebotene Definitionsdatei heisst üblicherweise SoftwareRecognitionList.xml Während des Imports zeigt ein Fenster die Produktdefinitionen an, die gerade importiert werden. Als Ergebnis des Imports erscheinen eine Reihe von Produkten im Product Management Dialog unter der Registerkarte Products und können dort, wenn nötig, weiter bearbeitet werden / 02 / deu 60/70

61 Agentenbasierte Inventarisierung Erfassen von Produkte Definitionen Zum Erfassen von neuen Produktdefinitionen wählen Sie im Menü Tools Manage Products. Dies öffnet den Product Management Dialog. Wählen sie in der linken Navigationbar die Funktion Define new product. Sie können ein Produkt auch von Grund auf neu definieren. Wechseln Sie auf die Registerkarte Unknown Files. Das kann je nach Anzahl Dateien etwas dauern. Durchsuchen Sie die Liste und markieren Sie die Dateien, die sie zur Identifizierung einer bestimmten Software benötigen. Wählen Sie Define new product um den Define Product Dialog zu öffnen. In diesem Dialog können sie die grundlegenden Informationen wie Titel, Version, Sprache und Kategorie eines Produktes eingeben, wie auch genaue Angaben zum Hersteller erfassen. Die Herstellerangaben werden in einer separaten Liste gespeichert und können für weitere Produkte dieses Herstellers übernommen werden. Unter der Registerkarte Files, erfassen sie detaillierte Erkennungsmerkmale zu den Dateien. Standardmässig wird nur auf die Existenz dieser Datei abgefragt. Sie können aber noch weitere Eigenschaften wie Grösse Datum und interne Version definieren, damit das Produkt und vor allem auch die richtige Produktversion erkannt werden. Unter der Registerkarte Registry, können sie zusätzlich zu den Dateien auch Registry-Einträge als Erkennungsmerkmale definieren. Damit können sie sicherstellen, dass diese Applikation auch wirklich auf dem Computer installiert ist und nicht etwa nur die Dateien uninstalliert in einem Verzeichnis gelagert werden. Zusätzlich zu den Erkennungsmerkmalen, können Sie angeben, welche weiteren Verzeichnisse oder Dateien von der Erkennungsliste entfernt werden sollen, sobald ein Produkt erfolgreich erkannt worden ist. Dies erhöht die Arbeitsgeschwindigkeit des Scanners / 02 / deu 61/70

62 Agentenbasierte Inventarisierung Erweiterte Produkterkennung mit 64-Bit Der InventoryScanner erkennt automatisch ob das zugrundeliegende Betriebssystem 64-Bit oder 32-Bit ist: Auf 64-Bit Systemen ist das Windows-Verzeichnis \system32 virtualisiert (es bestehen separate Verzeichnisse für 64-Bit und 32-Bit). Das Verzeichnis \Program Files ist ebenfalls virtualisiert (separate Verzeichnisse für 64-Bit und 32-Bit) Der Registry Bereich HKey_Local_MAchine\Software ist virtualisiert Es ist demnach auch möglich über diese Unterscheidungsmerkmale Produktdefinitionen zu machen die 64-Bit und 32-Bit Applikationen eindeutig unterscheiden. Zur Unterscheidung definiert man bei Angabe von File oder Registry Informationen in den Produktdefinitionen einfach ob es sich um ein 32-Bit oder ein 64-Bit Ziel handelt / 02 / deu 62/70

63 Agentenbasierte Inventarisierung Erweiterte Produkterkennung über logische Erweiterungen Es ist auch möglich über logische Verknüpfungen verschiedene Datei oder Registry Auswahlen zum gleichen Software Erkennungsergebnis kommen zu lassen. Wenn Beispielsweise die Erkennung von Datei A,B und C die gleiche Software definieren soll wie die Erkennung von Software A,B und D dann kann dies mit einer Produktdefinition abgebildet werden. Erfassen sie hierzu erst in der Produktdefinition alle an der Erkennung beteiligten Dateien und Registry Einträge. Wechseln Sie dann in das Fenster Software detection logic" wo sie die logischen Gruppen und Verknüpfungen bilden können. Uninstall-Informationen verbessern Falls konfiguriert werden die vom Scanner erkannten Uninstall-Informationen beim Import automatisch in die Datenbank als Produktdefinitionen eingetragen. Diese Produktdefinitionen müssen aber nachbearbeitet und z.b. mit Datei- und Registry-Informationen ergänzt werden. Erst dann wird daraus eine vollwertige Produktdefinition. Um bestehende Produkt-Definitionen zu verbessern können folgende Modifikationen wie in Erfassen von Produkte Definitionen (siehe Kapitel "Erfassen von Produkte Definitionen", Seite 60) beschrieben an der Konsole vorgenommen werden: Dateien: Definition von Programmdateien deren Existenz auf der Festplatte geprüft werden soll. Registry: Prüfung eines Registry-Eintrages den das Programm im installierten Zustand nutzt. Observation: Eintrag eines Programmmodules das beim Start des Programms geladen wird somit kann auch erkannt werden ob der Benutzer das Programm verwendet. Durch solche Anpassungen erhält eine Produkt-Definition die Qualität welche für echtes Lizenzmanagement notwendig ist / 02 / deu 63/70

64 Agentenbasierte Inventarisierung So exportieren sie Produkte Definitionen für den Scanner Damit man die in der Datenbank verwalteten Produktdefinitionen dem InventoryScanner zur Verfügung stellen kann, müssen sie in eine XML-Datei exportiert werden. Starten Sie die Management Console und wählen Sie in der RibbonBar Tools > Manage Products. Dies öffnet den Product Management Dialog. Wählen Sie in der linken NavigationBar im Menü Export die Funktion Export client scan product list. Wählen sie im Export Client Scan Dialog das entsprechende Daten Verzeichnis des InventoryScanners an. Als Ergebnis des Exports werden alle Produktdefinitionen in diesem Verzeichnis als komprimierte XML Datei ProductList.zip gespeichert. Hinweis Hinweis Haben Sie den Scanner so konfiguriert, dass er die Produktliste vor jedem Scan direkt vom Server bezieht, so stellen Sie sicher dass das auf dem Scanner konfigurierte Verzeichnis mit dem Speicherort des Exports übereinstimmt. Verwendet der Scanner eine lokale Produktliste, stellen Sie sicher, dass bestehende Installationen des Scanners mit dieser Datei upgedated werden. Das kann über das Scanner Package oder den Scanner Job geschehen / 02 / deu 64/70

65 Agentenbasierte Inventarisierung Software Observation Um Software nicht nur zu finden sondern deren Nutzung und Einsatz auch messen zu können wurde das Software Meetering unter dem Begriff Observation in Columbus eingeführt. Observation bedeutet, dass erster Start und letzter Stopp aber auch Anzahl Starts festgehalten werden und so eine Aussage gemacht werden kann, wie wichtig eine Applikation auf einem bestimmten Computer ist ohne damit den Benutzer in seiner Arbeit zu überwachen. Ungenutzte Software Lizenzen verursachen riesige Kosten und können eigentlich sehr einfach entdeckt werden. Als Basis dient eine Softwaredefinition die mal grundsätzlich die Präsenz einer Software auf einem Computer feststellt. Auf dem Observation Tab haben Sie unterschiedliche Möglichkeiten eine Software zu überwachen: Register Process Window name Web browser Beschreibung Geben Sie den Prozessnamen ein den Sie überwachen wollen. Diesen sehen Sie am einfachsten im Taskmanager von Windows wenn die Applikation gestartet ist Geben Sie ein Fenster der Applikation ein das erkannt werden soll Geben sie eine bestimmte URL an die im Browser zur Erkennung führen soll / 02 / deu 65/70

66 Agentenbasierte Inventarisierung Hardware Definitionen managen Mit den Hardwaredefinitionen bestimmt man welche der tausenden von erkannten Hardware Werten schlussendlich in die Datenbank importiert werden und unter welchem Eintrag sie in der Konsole angezeigt werden. Eine neue Columbus Datenbank wird mit einem Grundgerüst von Hardware Definitionen ausgeliefert, welche vor allem für die Weiterverarbeitung der Daten im Columbus Asset Managementsystem Columbus Asset optimiert sind. Die im InventoryScanner implementierte Hardware Erkennungskomponente liefert eine riesige Anzahl von Werten. Auf dem InventoryScanner kann man zwar grob konfigurieren, welche Systemkomponenten gescannt werden sollen, aber pro Modul werden alle möglichen Werte gescannt. Somit liefert der InventoryScanner immer alle Daten. Aber alle diese Werte in die Datenbank zu übernehmen, wäre sehr zeit- und rechenintensiv und würde die Datenbank extrem vergrössern. Darum kann man in der Hardware Definition bestimmen, welche von den angelieferten Daten schlussendlich in die Datenbank übernommen werden. Daneben enthält die Definition auch eine Matchliste, womit bestimmt wird, in welcher Struktur und unter welchem Namen ein bestimmter Wert in der Datenbank abgelegt wird. Zum Managen von Hardware Definitionen wählen Sie im Menü Tools > Hardware. Dies öffnet den Hardware Definition Management Dialog. Auf der linken Seite finden sie die Navigation Bar mit allen zur Verfügung stehenden Optionen. Im rechten Fenster sehen sie die Hardware Definitionen. Sollte die Liste leer sein, so sollten sie zuerst die Hardwaredefinitionen, welche Brainware auf ihrer Webseite zum Download anbietet importieren. Das geschieht mit der Funktion Import new hardware defnitions. Wenn sie weitere Hardware Werte detektieren wollen, zu der keine Definitionen existieren, so können sie diese mit der Funktion Add definition entry manuell erfassen. Mit der Funktion Delete definition entry werden markierte Definitionen aus der Datenbank gelöscht. Vorsicht dieser Vorgang kann nicht rückgängig gemacht werden. Haben sie die Definitionen vorher exportiert, dann könnten sie sie wieder zurück importieren / 02 / deu 66/70

67 Agentenbasierte Inventarisierung Bearbeiten der Hardware Definitionen Die Hardware Definitionsliste besteht aus zwei Spalten. In der linken Spalte XML-Path befinden sich die verfügbaren Hardware Definitionen, welche in die Datenbank importiert werden. Die Bezeichnung stimmt mit der Definition in der XML Datei des Scan-Resultats des Client Scanners überein. Nur die hier aufgeführten Werte werden in die Datenbank übernommen. In der rechten Spalte DB-Entry finden sie den Pfad, unter welchem der ermittelte Wert in der Datenbank abgelegt wird. Der Pfad besteht aus durch Punkte getrennten Einträgen. Der letzte Eintrag ist der Name unter dem der Wert abgelegt wird. Die vorderen Einträge bilden die Baumstruktur ab, unter der dieser Wert angelegt wird. Beispiel Der erkannte Wert Machine.Name wird in der Datenbank unter Assets.Machine.Name abgelegt. Assets ist der oberste Knoten im Baum, darunter wird eine Kategorie Machine angelegt, wo sich der Eintrag Name befindet. Es können beliebig tiefe Strukturen angelegt werden. Zum Bearbeiten einer Definition wählen sie den entsprechenden Eintrag mit der Maus aus und klicken noch einmal in das Feld, dann können sie diesen Eintrag editieren / 02 / deu 67/70

68 Anhang K A P I T E L 6 6 Anhang 6.1 Inventardaten in der Konsole managen Eigene Inventardaten erfassen Die einfachste aber auch aufwendigste und fehleranfälligste Art Inventardaten zu erfassen, ist sie manuell einzugeben und zu pflegen. Zusätzlich zu den automatischen Funktionen technische Inventardaten zu erheben, besteht die Möglichkeit, in der Konsole manuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Asset Daten zu erfassen, zuzuweisen und zu verwalten. Markieren Sie im Fenster Devices bzw. Users einen oder mehrere Computer oder Benutzer. Wählen Sie im Kontextmenü All Tasks > Inventory > Edit manual asset data / 02 / deu 68/70

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