Bedienerhandbuch. TCO-Inventar. Netzwerk Scanner

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1 Bedienerhandbuch TCO-Inventar Netzwerk Scanner

2 Zimmer IT-Solution Am Hart 9f Neufahrn Tel.: / Fax.: /

3 Inhaltsverzeichnis 1 Der Inventar-Scanner Wozu dient der Scanner? Der Scanner Dialog Vervielfältigung und Weitergabe an Dritte nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Zimmer IT-Solution Seite 3

4 1 Der Inventar-Scanner 1.1 Wozu dient der Scanner? Der Inventar Scanner dient zur Erfassung aller IP-Gebundenen Systeme innerhalb eines IP- Bereiches. Es werden über den Scanner Drucker, Server, Switches und alle im Netzwerk befindlichen Systeme mit IP-Adresse gefunden. Dies erfolgt ohne Installation von Software auf diesen Systemen. Daher können auch nur die minimalsten technischen Daten ermittelt werden. Die hardwaretechische Ermittlung der Informationen erfolgt über den Einsatz einer Open Source Software, die ohne Änderung im Original eingesetzt wird. Es handelt sich dabei um die Software Nmap. Die Einstellungen zum Scannen des Netzwerkes können in der Konfigurationsdatei entsprechend der Angaben von Nmap angepasst werden. Die über Nmap ermittelten Daten können in der Inventardatenbank abgelegt werden. Da der Name eines Inventars und weitere Informationen technisch nicht ermittelt werden können, werden Felder automatisch vorbelegt. Ebenso kann eine Kostenstellennummer nicht automatisch vorbelegt werden. Eine intensivere Informationsabfrage kann über das Zusatzmodul Hardware Agent durchgeführt werden. Diesess Modul ist nicht Bestandteil des Basismoduls und kann gesondert erworben werden. Vor der Durchführung eines netzwerkweiten Scan s ist folgendes zu beachten: a) Scannen Sie testweise einen kleinen Bereich, um sicherzustellen, dass keine Firewall- Probleme zu befürchten sind. b) Der Scannvorgang für eine IP-Adresse wird nach Auslaufen des Timeouts (siehe Konfigurationsdatei default = 3 Min.) abgebrochen und die nächste IP-Adresse gescannt. c) Bei Druckern sollte wenigstens jeder Druckertyp einmal Testweise als Einzelgerät getestet werden. In extremen Fällen kann es sein, dass ein Drucker unter bestimmten Einstellungen neu gestartet werden muss. d) Probieren Sie verschiedene Scan Parameter aus, um den optimalen für Ihr Netzwerk herauszufinden e) Scannen Sie das Netzwerk in Abschnitten nach IP-Bereichen und nicht in Einem das gesamte Netzwerk. f) Nach Abbruch eines aktiven Scan s können Sie die bisherigen Ergebnisse speichern. g) Auch bei bereits erfasstem Inventar ist ein Scan sinnvoll. Es werden nur die Portdaten verändert. h) Bei Systemen mit mehreren IP-Adressen wird jede IP-Adresse als eingenes Inventar angelegt. Sie können im Basismodul die jeweiligen IP-Adressen dem Hauptinventar zuordnen. Dabei wird die IP-Adresse und Mac-Adresse umgehängt und das dann verbleibende leere Inventar gelöscht. i) Führen Sie keine Massenscanns während der regulären Nutzungszeiten der Rechner durch. Suchen Sie dafür z.b. die Nachtzeiten bzw. Zeiten, in denen möglichst wenige Anwender im Netzwerk arbeiten. Ermittelt werden können folgende Informationen: IP-Adresse Die IP-Adresse ist nicht der primäre Schlüssel für die Kennzeichnung eines Systems. Die IP-Adresse kann jederzeit geändert werden. Mac-Adresse Die Mac-Adresse ist eindeutig für jedes Gerät und ist daher primär für die Erfassung eines Inventars notwendig. Ports Sind Ports erreichbar, werden deren Portnummer und Bezeichnung (wenn erfassbar) erfasst Vervielfältigung und Weitergabe an Dritte nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Zimmer IT-Solution Seite 4

5 Ports Services Zu den erfassten Ports werden die Services mit erfasst, soweit dies techisch möglich ist. Betriebssystem Bei Systemen mit einem erfassbaren Betriebssystem wird dieses erfasst. Bei Druckern oder anderen Geräten kann es vorkommen, dass keine Informationen vorliegen bzw. keine auswertbaren Informationen angezeigt werden (unsinnige Informationen sind möglich). Folgende Datenfelder werden automatisch gesetzt: Projektnummer Die Projektnummer des ausgewählten Projekts wird eingetragen und das Inventar mit diesem Projekt und Firmennamen verknüpft. Inventarnummer Die Inventarnummer wird entsprechend der Konfiguration automatisch vergeben und eingetragen. Inventarbezeichnung In der Inventarbezeichnung wird Scan eingetragen. Damit können über die Iconleiste und das Icon gescanntes Inventar das neu gescannte Inventar angezeigt werden, um weitere Daten zu erfassen. Kaufdatum Hier wird das aktuelle Datum eingetragen. Dies kann später jederzeit wieder geändert werden. Verwendungszweck Hier wird keine Info eingetragen. Lieferant Hier wird keine Angabe eingetragen. Hardware-Info im Rack Hier wird J eingetragen. Dies muss bei Systemen, die sich nicht im Rack befinden, wieder geändert werden. Hardware-Art Hier wird IP-System eingetragen. Der Scanner kann nicht feststellen, ob es sich um einen Server, einen Drucker oder ein anderes Gerät handelt. Dieser Wert kann später geändert werden. Hardwarebezeichnung Hier wird System gescannt eingetragen. Damit ist zu erkennen, dass dieses System gescannt wurde und eine manuelle Nacharbeit noch durchzuführen ist Vervielfältigung und Weitergabe an Dritte nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Zimmer IT-Solution Seite 5

6 Hardwarestatus Hier wird der Status scan eingetragen. Wird das Inventar manuell überarbeitet, kann der Status geändert werden z.b. in manuell ergänzt. Hardwarestatusdatum Als Hardwarestatusdatum wird das aktuelle Scanndatum eingetragen Vervielfältigung und Weitergabe an Dritte nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Zimmer IT-Solution Seite 6

7 1.2 Der Scanner Dialog Der Scan Dialog ist die Schaltzentrale für die Durchführung des Scan s im Netzwerk. Hier werden die Einstellungen vorgenommen, welcher Bereich, welche Ports und für welches Projekt gescannt wird. Die Auswahl eines Projektes ist zwingend. Es ist daher notwendig, mindestens ein Projekt über das TCO-Inventar anzulegen (ansonsten kann nicht gescannt werden). Scannbereich IP-Adresse Ausgewähltes Projekt Auswahlliste Projekt Export und Filetransfer der Ergebnisse Speichert Hosts UP oder markierte Export der Ergebnisse Stoppt den Scannvorgang Startet den Scannvorgang Portsauswahl für Alle Ports Ergebnisliste des Scannvorganges Eingabe von zwei gesonderten Portnummern Port Auswahlbereich Anzeige der aktuell gescannten IP- Adresse Scannmodus einstellen Vervielfältigung und Weitergabe an Dritte nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Zimmer IT-Solution Seite 7

8 Datenbeschreibung der Auswahl- und Eingabefelder Scannbereich Der Scannbereich gibt an, von welcher IP-Adresse bis zu welcher IP-Adresse das Netzwerk gescannt wird. Der Anwender kann hier die jeweiligen Ranges eingeben. Dies kann auch über IP-Adressbereiche hinweg durchgeführt werden (sollte nur in besonderen Fällen praktiziert werden). Grenzen Sie hier den Scannbereich logisch ab, um keine Scan s über mehrere Hundert IP-Adressen durchzuführen. von IP-Adresse Geben Sie hier die IP-Adresse an, ab der Sie scannen wollen (inklusive der eingegebenen IP-Adresse). bis IP-Adresse Geben Sie hier die IP-Adresse ein, bis zu der Sie scannen wollen (die eingegebene IP- Adresse ist die letzte gescannte IP-Adresse - inklusive) Projekt Zeigt das ausgewählte Projekt an. Ist nur über die Projektauswahlliste zu ändern. Projektliste Projektliste zur Auswahl eines Projektes. Alle gefundenen Systeme werden diesem Projekt zugeordnet. Sollte Inventar im IP-Range gefunden werden, das nicht zu diesem Projekt gehört, kann dieses Inventar in ein anderes Projekt umgehängt werden. Ports Über den Bereich Ports können die jeweiligen Ports ausgewählt werden, die gescannt werden sollen. Alle Wird dieser Button angeklickt bzw. ist markiert, so werden alle Ports gescannt. Dies kann zu relativ langen Scannzeiten führen. Nutzen Sie diese Möglichkeit nur, wenn Sie kleinere IP-Ranges (bis ca. 50 IP-Adressen) festgelegt haben. Wurden einzelne Ports ausgewählt, können Sie diese Auswahl durch Markieren von Alle wieder rückgängig machen. Port Auswahlbereich In diesem Bereich können Sie einzelne Ports auswählen, die für Sie wichtig erscheinen. Der Port 21 FTP kann nicht abgewählt werden und ist immer aktiv. Sie können hier mehrere Ports markieren. andere Hier können zusätzlich noch zwei Ports angegeben werden, die zusätzlich gescannt werden sollen. AKTUELLE SCANNINFO IP-Adr.: Zeigt die aktuell gescannte IP-Adresse an Vervielfältigung und Weitergabe an Dritte nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Zimmer IT-Solution Seite 8

9 Ergebnisse Unter Ergebnisse finden Sie die Ergebnisliste, in der die gescannten Informationen der einzelnen IP-Systeme angezeigt werden. Systeme, die nicht eingeschaltet sind oder nicht antworten, zeigen keine Mac-Adresse oder Portinformationen an. Zusätzlich wird im Feld Bemerkung der Status angezeigt. Die wichtigsten Bedienelemente: Start Scan Startet den Scan entsprechend der festgelegten Kriterien Stop Scan Stoppt den Scan sofort! Die bisher gescannten Informationen werden in der Ergebnissliste weiterhin angezeigt und können gesichert werden. Speichern alle Hosts UP Dieser Button speichert die ermittelten Daten in die Inventardatenbank. und hat zwei Funktionen: a) Wurden keine IP-Einträge in der Liste ausgewählt, werden nur die Systeme gespeichert, von denen Informationen gescannt werden konnten b) Wurden IP-Einträge ausgewählt, werden alle ausgewählten Einträge gespeichert. Damit ist es möglich, Systeme die z.b. nicht erreichbar sind, anzulegen. Export Analog zu dem Button Speichern alle Hosts UP werden hier die Daten nicht in der Datenbank gespeichert, sondern in einer Textdatei abgelegt. Diese Textdatei ist so angelegt, dass diese Daten in das TCO-Inventar eingelesen werden können. Dies wird notwendig, wenn z.b. verschiedene Netzwerkbereiche auf unterschiedlichen Systemen gescannt werden müssen, da keine Zugriff auf andere Netzwerkbereiche besteht (Scan von einem anderen Rechner, der z.b. keinen Zugang zur Datenbank hat). Über das Basismodul und den Menüeintrag Inventar-/Scan-/Agent-Werte einlesen können Sie die, in der Datei abgelegten Scandaten einlesen. Export undfiletransfer Funktioniert analog zu dem Button Export, nur dass ein Filetransfer automatisch durchgeführt wird. (Noch nicht im Release 1.2 Version enthalten). Hier kann der Scanmodus eingestellt werden. Es wird empfohlen im Standardmodus zu scannen, da hier die Scanndaten relativ vollständig bereitgestellt werden können. Der Quickscan sollte nur in Ausnahmefällen verwendet werden. Der Quickscan ist schneller aber nicht so umfangreich und sollte daher nur für temporäre Verfizierungen verwendet werden. Tipp: Grenzen Sie den IP-Bereich für den Scan so ein, dass Sie nicht über 100 IP-Adressen kommen. Es ist zwar problemlos möglich diese Mengen zu verarbeiten, jedoch entstehen lange Wartezeiten bis der Scan durchgeführt wurde und Sie haben während dieser Zeit keine Möglichkeit mehr einen weiteren Scan abzusetzen. Es ist dabei auch zu berücksichtigen, das Netzwerk nicht unnötig zubelasten. Scan's also immer zu ruhigeren Zeiten durchführen Vervielfältigung und Weitergabe an Dritte nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Zimmer IT-Solution Seite 9

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