Ortsbürgergemeinde. rgergemeinde Villmergen wohin? Gedanken unseres Gemeindeammanns

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1 Ortsbürgergemeinde rgergemeinde Villmergen wohin? Gedanken unseres Gemeindeammanns

2 Grundsatzfragen Was sind wir? Was haben wir? Was können wir? Was machen wir? Was wollen wir in der Zukunft? Seite 2

3 Was sind wir? Öffentlich-rechtliche Körperschaft 563 stimmberechtigte OrtsbürgerInnen 326 Frauen 237 Männer 657 hier wohnhafte OrtsbürgerInnen 380 Frauen 277 Männer unterstehen dem Gesetz über die Ortsbürgergemeinden Seite 3

4 Was wir aber auch noch sind Eine schwindende Gemeinschaft 1994=683 / 2004 = 563 BürgerInnen in 10 Jahren = % theoretisch noch 60 Jahre Bestand in der Öffentlichkeit beschränkt handlungsfähige Gemeinschaft klare Aufgabenteilung EWG zu OBG Seite 4

5 Was haben wir? 75 ha Landwirtschaftsland auch an Einwohnerbürger verpachtet Verkehrswert ca ca. 295 ha Wald Naherholungsgebiet, Zugang für jedermann offen seit Jahren defizitär, trotz grosser Anstrengungen Verkehrswert unbekannt Seite 5

6 Ca 5 ha. Industrieland Erträge z.g Einwohnergemeinde Steuern, Wasser, Strom, etc. Wert Reservefläche = ca. 12,0 Mio Barvermögen Zinsgünstig an EWG Stand gegenwärtig ca 14 Mio Seite 6

7 Was aber haben wir nicht? Direkten Nutzen als Ortsbürgerinnen und Ortsbürger Wir können nur als EinwohnerIinnen von diesem Wohlstand profitieren. Günstige Zinsen = Vorteil beim Steuerfuss Aus dem beträchtlichen Besitz bleibt den OrtsbürgerInnen als einziges Privileg noch das Ortsbürgeressen (an welchem leider auch immer weniger teilnehmen). Seite 7

8 Was können wir? Uns selbst verwalten Ortsbürgergemeindeversammlungen selbstständige Buchführung Organisation und Dokumentation Ortsbürger-Gemeindeversammlungen separate Finanzkommission Forstverwaltung selbstständiges Personal- und Versicherungswesen Seite 8

9 Was aber können wir nicht? Künftig Forst selbstständig bewirtschaften Defizite kumuliert ca. 1,5-2,0 Mio Zusammenschluss nach Pensionierung Förster unausweichlich Dem politischen Druck von aussen ausweichen Der Begierde nach unserem Vermögen entgehen Seite 9

10 Was machen wir? Wir bewahren / verwalten unser Vermögen Wir bewirtschaften unseren Wald Wir machen hin und wieder eine Vergabung Seite 10

11 Was aber ein grosser Teil OrtsbürgerInnen nicht macht Mitbestimmen immer geringere Beteiligung an GV so z.b. Landverkauf für 5 Mio mit 44 Stimmberechtigten Sich politisch engagieren gegenwärtig noch 1 Vertretung im GR also OBG eigentlich fremdbestimmt weit und breit kein Nachwuchs in Sicht Seite 11

12 Zusammenfassung Die heutige OBG ist vermögend hat künftig weniger Stimmberechtigte immer weniger interessierte Mitglieder wird bald den Forst in eine Betriebsgemeinschaft einbringen müssen wird politisch unter Druck kommen Gemeindefusionen Industrieland / Wald Seite 12

13 Die heutige OBG wird der Begierde nach dem OBG- Vermögen ausgesetzt sein Diskussion Steuerfuss kann trotz grossem Vermögen seinen EigentümerInnen keinen direkten Nutzen bringen Seite 13

14 Was wollen wir in der Zukunft? Wir haben zwei Möglichkeiten Wir bleiben was und wie wir sind und wir reagieren nur Wir überlegen heute Lösungen und wir agieren Seite 14

15 Lösungsansatz Gründung einer Ortsbürgerstiftung Unabhängig von Gemeinderat und Einwohnergemeinde Mit einer Stiftungsversammlung als oberstes Organ mit einem fünfköpfigen Stiftungsrat mit einem Stiftungsvermögen von einigen Millionen, anschliessend Fusion mit der Einwohnergemeinde Seite 15

16 Stiftungszweck in der Gemeinde kulturell tätig in der Gemeinde sozial engagiert verbindend tätig für unsere auswärtigen OrtsbürgerInnen der Gemeindetradition verpflichtet fördernd für das Standortmarketing der Gemeinde Villmergen Seite 16

17 Stiftungsversammlung Jährliche Stiftungsversammlung Genehmigung Budget / Rechnung / dauernde Investitionen mit traditionellem Ortsbürgeressen Entscheid Aufnahmen in die Ortsbürgerstiftung Ehrenmitglieder Seite 17

18 Stiftungsrat 5 Mitglieder, nicht GR- Mitglieder alle 4 Jahre gewählt, mit GR Verantwortlich für Budget und Rechnung Finanzplanung Rechnungsführung gratis durch EWG Revision gratis durch FIKO (und Kanton) Seite 18

19 Stiftungskapital 5 Millionen Stammkapital 3 Mio verwendbares Gut 2 Mio Zinserträge verwendbar Zusätzliche Speisung bei Veräusserung von ehemaligen OBG- Werten durch die EWG mit jeweils 1/3 des Buchgewinns Seite 19

20 Fazit Stiftung wäre einmalige Gelegenheit, um den Pioniergeist zu belohnen und den OBG-Gedanken auf immer zu sichern die kreative Lösung von damals zu wiederholen und neu zu interpretieren die Ortsbürgergemeinde zu verewigen im Dienste aller VillmergerInnen als starke und lokale Förderinstitution für Kultur und Gesellschaft Seite 20

21 Stiftung wäre taugliches Instrument zur Erhaltung des Ortsbürgergedankens kann das gesellschaftliche Leben fördern kann Traditionen pflegen und bewahren kann Villmergen als Wohnort fördern kann über der Politik, und deshalb unabhängig und frei, nach dem Willen der Stiftungsversammlung tätig sein Seite 21

22 Abschluss Fusion mit der Einwohnergemeinde die Einwohnergemeinde übernimmt die verbleibenden Aktiven und Passiven zu Eigentum das Forstpersonal die Verpflichtungen aus der Stiftung Beteiligung bei übernommenem Vermögen OBG Fusion = Auflösung der Ortsbürgergemeinde und damit Aufhebung des Ortsbürgerrechtes Seite 22

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