Der Weltagrarbericht Internationale Bestandsaufnahme von landwirtschaftlichem Wissen, Forschung und Technologie für die Entwicklung

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1 Der Weltagrarbericht Internationale Bestandsaufnahme von landwirtschaftlichem Wissen, Forschung und Technologie für die Entwicklung Weltbank, UN initiiert multi-stakeholder 500 Wisssenschaftler aus 86 Ländern 58 Staaten- ohne Deutschland

2 Die gemeinsame Frage Wie können wir durch die Schaffung, Verbreitung und Nutzung von landwirtschaftlichem Wissen, Forschung und Technologie Hunger und Armut verringern, ländliche Existenzen verbessern gerechte, ökologisch, ökono- misch und sozial nachhaltige Entwicklung befördern?

3 Zentrale Botschaften 1) Problem-orientiert, nicht lösungsfixiert Ernährungssouveränität wird als das Recht von Menschen und souveränen Staaten definiert, auf demokratische Weise ihre eigenen Agrar-und Ernährungspolitik zu bestimmen. 2) Kleinbauern sind entscheidend 3) Frauen machen den Unterschied 4) Agrarökologische Revolution 5) Multifunktionalität 6) Mehr öffentliche Forschung mit den Bäuerinnen und Bauern und ihrem Wissen 7) Ernährungs-Souveränität

4 Business as usual is not an option Die Herausforderungen der kommenden 40 Jahre sind mit den Methoden der letzten 40 Jahre nicht zu bewältigen Weiter wie bisher ist keine Option

5 Willkommen im Anthropozän! A safe operating space for humanity Der sichere BetriebsBereich der Menschheit 1 Klimawandel 10 Chemische Verschmutzung 9 Aerosole in der Atmosphäre Rockstroem et. al. Nature Vol September Verlust an Artenvielfalt 2 Versauerung der Ozeane 10 Kritische Globale 3 Ozonloch? Kreisl ä ufe f ü r? die Stabilität 4 Stickstoff-Kreislauf des Holozäns5 Phosphor-Kreislauf 7 Ver nderte IAASTD: Die Die Rolle Rolle der der Landwirtschaft Landwirtschaft als äökosystem-dienstleister Ökosystem-Dienstleister wird für für eine eine 6 Süsswassernutzung IAASTD: als wird Landnutzung global nachhaltige nachhaltige Entwicklung Entwicklung an an Bedeutung Bedeutung gewinnen und und für für das das Überleben Überleben global gewinnen der Menschheit Menschheit auf auf diesem diesem Planeten Planeten eine eine zentrale zentrale Rolle Rolle spielen. spielen. der

6 95 % aller Bauern leben in Asien und Afrika 85% haben unter 2 Hektar Quelle:

7 Quelle: Verteilung der Höfe H auf dieser Welt

8 925 Millionen Hungernde Über 70% auf dem Lande Zwei Drittel in Bangladesch, China, DR Kongo, Äthiopien, Indien, Indonesien, Pakistan

9 Über 1 Milliarde Fettleibige

10 Getreideproduktion pro Kopf so hoch wie nie Weizenpreise ab 2008 Quelle: FAO Food Outlook, Juni 2010

11 WeltweiterGetreideverbrauch2009/2010 Ca. 2,3 Milliarden Tonnen Sonstige Lebensmittel 18% Tierfutter 35% 47% Quelle: FAO Food Outlook, Juni 2009

12 : Getreideproduktion ca. 250% Source: David Tilman et. Al, Agricultural sustainability and intensive production practices, Nature 2002

13 Pestizide ca. 400 % Nach David Tilman et. Al, Agricultural sustainability and intensive production practices, Nature 2002 Quelle:

14 Stickstoffverbrauch + 700% Ca. 5% der weltweiten Gas-Produktion ca. 2% der weltweiten Energie-Produktion Quelle: Royal Society, 2009, Reaping the benefits

15 Ernährungs hrungs-effizienz: 44 % 20 30% der indischen Produktion verrottet nach der Ernte Die Kalorien, die bei der Konversion von Getreide in Fleisch verloren gehen, könnten theoretisch 3,5 Milliarden Menschen ernähren (UNEP) 13% 26% Weltweiter Durchschnitt ohne Agrarsprit In den USA werden c.a. 50% aller Nahrungsmittel weggeworfen, in der EU ca 30 % 17% Quelle: UNEP, The environmental food crisis, 2009

16 Fleischkonsum + ca. 320% FAO: 500 mio Tonnen Bis 2050

17 70% mehr? FAO: How much more needs to be produced in 2050? Developing Developed World future past future past future past Agricultural production Source: FAO (2009)

18 Ernährung und Erderwärmung rmung 40 ~ % Landwirtschaft ~ 80 % & Ernährung Einsparung Quelle: IPCC und eigene Berechnungen

19 Die ärmsten L Entwicklung des Wertes von Lebensmittel- Importen und Exporten der ärmsten Länder L (Least developed countries) Welthandel: rmsten Länder wurden Netto-Importeure 08 Uruguay Runde der WTO = 1987

20 Quelle:

21 Multifunktionalität t zusammendenken Lebensmittel non-food Produkte Ökosysteme Gesundheit Soziales Kultur Spiritualität Quelle:

22 Zweierlei Wachstums-Prinzipien Industrielles Maximum: Optimale Verwertung durch lineare Ausdehnung Ökologisches Optimum: bestmögliche Nutzung begrenzter Ressourcen

23 Grösser Optimale Anpassung Schneller Rechtzeitig Innovation = Neu Bewährtes verbessern Standardisierung Vielfalt Zentrale Selbstorganisierte Kontrolle Evoultion Perfekt Fehlerfreundlich Steril Fruchtbar Mehrwert Nährwert Monokulturen Gärten Mehr Genug Mehr

24 Die Zukunft unserer Ernährung & Landwirtschaft: Vielfältigltig Effizient Multifunktional Selbstbestimmt Gerecht Weiblich Genug für r alle!

25 Broschüre Webseite Freundeskreis Debatte zur EU- Agrarreform Benny Haerlin Zukunftsstiftung Landwirtschaft

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