Inhalt. Störungsmanagement auf der Schiene - Neue Bedienkonzepte und Unterstützung für den Anwender

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2 Inhalt Störungsmanagement auf der Schiene - Neue Bedienkonzepte und Unterstützung für den Anwender... zur Verbesserung der Verfügbarkeit des Bahnverkehrs... für eine hohe Leistungsfähigkeit und Qualität bei Betriebsstörungen... durch intelligente Vernetzung von verschiedenen Arbeitsbereichen... für eine optimale Unterstützung der agierenden Anwender... anhand von operativen und betriebswirtschaftlichen Leistungskennziffern... mit einem kollaborativen Decision Support System Seite

3 zur Verbesserung der Verfügbarkeit des Bahnverkehrs Die Akzeptanz der öffentlichen Verkehrsangebote wird maßgeblich durch Sicherheit, Zuverlässigkeit und Komfort bestimmt. Die Fahrgäste im öffentlichen Personenverkehr erwarten kurze Zugfolge- und Umsteigezeiten. Vorhandene Kapazitäten werden durch Ausschöpfung aller Leistungsreserven immer besser ausgenutzt. Jede technische oder betriebliche Störung hat negative Auswirkungen auf die Verfügbarkeit und den geplanten Betriebsablauf (Regelbetrieb). Diese wirken sich um so stärker aus, je dichter und verzahnter die Verkehrsleistungen erbracht werden. Seite 3

4 für eine hohe Leistungsfähigkeit und Qualität bei Betriebsstörungen Intelligente Automatisierungs- und Dispositionsfunktionen zur effizienten Behandlung von betrieblichen Ausnahmesituationen Effiziente Wartungsorganisation zur Reduzierung von Stör- und Ausfallzeiten und daraus resultierenden Betriebsbehinderungen Bessere Nutzbarmachung aller vorhandenen Kapazitäten und Ressourcen Erleichterung der Betriebsabläufe Schnelle Entscheidungsfindung Optimale Unterstützung bei der Behandlung von Abweichungen im geplanten Betriebsablauf aufgrund von technischen oder betrieblichen Störungen zur Reduzierung der negativen Auswirkungen Seite 4

5 durch intelligente Vernetzung von verschiedenen Arbeitsbereichen Der Wartungsmanager koordiniert und überwacht alle notwendigen Wartungsund Reparaturarbeiten. Der Disponent koordiniert vorausschauend und bei plötzlich eintretenden Ereignissen den Zugbetrieb. Kollaborative Entscheidungsfindung auf Grundlage mehrerer Alternativen und Auswertung nach verschiedenen Leistungskennziffern für eine schnelle Reaktion in betrieblichen Ausnahmesituationen Seite 5

6 für eine optimale Unterstützung der agierenden Anwender 1 Aufgabenbezogene Informationsdarstellung Verändern des zu betrachtenden Lösungsraumes 3 Anzeige von möglichen Handlungsoptionen Transparente Darstellung der Entscheidungskriterien Berücksichtigen der eigenen Erfahrungen Interaktiver Meinungsaustausch Gemeinsame Entscheidungsfindung Ausrichtung an den Arbeitsaufgaben und -zielen der Nutzer mit einem durchgängigen Interaktionskonzept für eine intuitive und effiziente Bedienung unter Berücksichtigung von ergonomischen Aspekten Seite 6

7 anhand von operativen und betriebswirtschaftlichen Leistungskennziffern Die Entscheidungsfindung wird konsequent ausgerichtet an den Zielen und Leistungskennziffern (KPIs = Key Performance Indicators) der Betreiber. Folgende Kennziffern wurden z.b. in der Studie herangezogen: Verspätungsminuten Nicht realisierte Anschlussbeziehungen Anzahl der betroffenen Züge und Fahrgäste Kosten für eingerichteten Schienenersatzverkehr Pönalen wegen nicht erbrachter Verkehrsleistung und nicht erreichter Verfügbarkeit Regressansprüche der Fahrgäste Zusätzlicher CO -Ausstoß Seite 7

8 mit einem kollaborativen Decision Support System 1 Auswahl: Servicetechniker: Horst Peters (Anfahrtsdauer: 100min / keine Ersatzteile / Qualifikation: Principal) Ausweichstrecke: St. Lea - Leander - Nirts (0000) Zug Wartungsmanager abgebrochene W artungsaktivitäten 0 Herstellung der Funktionsfähigkeit [min] 160 Reparaturdauer [min] 60 umdisponierte Servicetechniker 0 Anfahrtskosten [ ] 15 Pönale / Nichtverfügbarkeit [ ] Disponent resultierende Verspätungen [min] 310 verlorene Anschlußbeziehungen Rückkehr zum Sollfahrplan [min] 160 Anzahl der betroffenen Fahrgäste 330 Anzahl der betroffenen Züge 10 Kosten Schienenersatzverkehr [ ] Pönale / Verkehrsleistung [ ] Regressansprüche der Fahrgäste [ ] zusätzlicher CO-Ausstoß [kg] Zeitdauer des Problems [min] 160 Kosten des Problems [ ] Seite 8

9 mit einem kollaborativen Decision Support System Verknüpfung von 1 1 Betriebsführung (zur Steuerung des Bahnverkehrs) und Wartung (zur Aufrechterhaltung der Verfügbarkeit der für die Betriebsführung notwendigen Infrastruktur) Cockpit mit aufgabenbezogenen Informationen Liste der anstehenden Aufgaben und Detailinformationen 3 Aufgabenbezogene Handlungsoptionen 4 Gesamtauswertung für eine Handlungsoption Seite 9

10 mit einem kollaborativen Decision Support System Nutzen Die kollaborative Entscheidungsfindung ermöglicht Bahnbetreibern und Instandhaltungsorganisationen, gemeinsame Entscheidungen zum Nutzen des Unternehmens und der Fahrgäste zu treffen. Geringere Auswirkungen von Störungen Minimierung von Verspätungen Geringere Instandhaltungskosten Optimale Nutzung der Ausrüstung Voraussetzungen Für eine kollaborative Entscheidungsfindung ist eine Integration der Informationen aus der Betriebsleittechnik und dem Ausrüstungs- und Instandhaltungsmanagement kombiniert mit den Entscheidungskriterien des Bahnbetreibers erforderlich. Seite 10

11 Rail IT von Siemens - Optimierung des Bahnverkehrs mit IT-Lösungen Rail IT ist, wenn aus vielen Möglichkeiten eine optimale Entscheidung wird. Controlguide Rail IT von Siemens Seite 11

12 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Siemens AG Infrastructure & Cities Sector, Mobility and Logistics Division Seite 1

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