Workshop Management - Management-Kompetenz für Wissensmanager -

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1 Informationstag zum Master-Studiengang Informations- und Wissensmanagement 19. April 2008 Workshop Management - Management-Kompetenz für Wissensmanager - Folie 1

2 Module zur Management-Kompetenz I Strategisches Management Projektmanagement Qualitätsmanagement Personal- und Organisationsentwicklung Folie 2

3 Module zur Management-Kompetenz II Strategisches Management Projektmanagement Qualitätsmanagement Personal- und Organisationsentwicklung Fachkompetenz Sozialkompetenz? Methodenkompetenz Selbstkompetenz? Folie 3

4 Module zur Management-Kompetenz III Kommunikation Moderation Konfliktmoderation Individuelles Lernen Folie 4

5 Module zur Management-Kompetenz IV Projektmanagement Moderation Strategisches Management Kommunikation Qualitätsmanagement Personal- und Organisationsentwicklung Konfliktmoderation Individuelles Lernen Fachkompetenz Sozialkompetenz Methodenkompetenz Selbstkompetenz Folie 5

6 Strategie I Eine gute Strategie und ihre konsequente Umsetzung sind Voraussetzung für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens * Strategie Festlegung der langfristigen Ziele einer Unternehmung, Bestimmung der Maßnahmen und Zuteilung der Ressourcen, die notwendig sind, diese Ziele zu erreichen * Currle/Schwertner; in: Horváth & Partners (Hrsg.) Prozessmanagement umsetzten, Stuttgart 2005, S. 30 Folie 6

7 Strategie II Eine gute Strategie und ihre konsequente Umsetzung sind Voraussetzung für den langfristigen Erfolg eines Unternehmens * aber: 95 % der MA verstehen die Strategie nicht, 60 % verbinden Budgets nicht mit den strategischen Zielen, 85 % der Führungsmitglieder verwenden weniger als 1 Stunde pro Monat auf die Strategiediskussion** * Currle/Schwertner; in: Horváth & Partners (Hrsg.) Prozessmanagement umsetzten, Stuttgart 2005, S. 30 ** Befragungsergebnisse BSCOL in Europa, entnommen aus Dr. Michael Taeger & Partner (MTP) Folie 7

8 Strategieentwicklung I Strategieentwicklungsprozess 1. strategische Analyse und Prognose 2. strategische Zielbildung 3. wettbewerbsorientierte strategische Suche / Auswahl der Strategie 4. Strategiebeschreibung / -kommunikation 5. Strategierealisation / -controlling Folie 8

9 Strategieentwicklung II Fragen zur Strategieentwicklung (Bsp.) 1. Vision / Leitbild Wo kommen wir her? Wer sind wir und was wollen wir sein? Wo wollen wir hin? Welche Projekte, Prozesse, Kunden und Geschäftsbereiche haben Einfluss auf unser Geschäft? Welche strategischen Entwicklungen wirken sich auf uns aus? Folie 9

10 Strategieentwicklung III Fragen zur Strategieentwicklung (Bsp.) 2. Definition der Kerngeschäfte Was ist unser Beitrag zur Wertschöpfung? Welche Bedeutung hat unser Bereich innerhalb der Unternehmung? Für wen wollen / müssen wir tätig sein? Wer sind unsere Leistungsabnehmer und interne / externe Wettbewerber? Wie werden sich die uns beeinflussenden Bereiche verändern und wie wirken sich diese Veränderungen auf unseren Bereich aus? Folie 10

11 Strategieentwicklung IV Fragen zur Strategieentwicklung (Bsp.) 3. Umfeldanalyse / Interne Stärken- und Schwächenanalyse Welche sind die relevanten Kriterien, die Einfluss auf unser Kerngeschäft haben? Ergebnis einer SWOT-Analyse? Was sind unsere zentralen Herausforderungen? 4. Erarbeitung der Grundstrategie Wo steckt Handlungsbedarf, wo müssen wir aktiv werden? Was ergeben sich daraus für Zielsetzungen? Folie 11

12 Strategieentwicklung V Vision / Mission / Leitbild Strategische Ziele Unternehmungsstrategie Marktentwicklungsstrategie funktionale Strategien Projekte / Maßnahmen / Zielvereinbarungen Folie 12

13 SWOT-Analyse I Methode zur Unternehmens- und Umfeldanalyse dient der Erfassung der Stärken (Strengths) und Schwächen (Weaknesses) eines Unternehmens (sog. Unternehmensprofil) => hausgemacht Chancen (Opportunities) und Risiken (Threats) des Umfelds eines Unternehmens (sog. Umweltprofil) => äußere Einflüsse Folie 13

14 SWOT-Analyse II Positionierung von Produkten/Dienstleist./Geschäftsfeldern Xi Was ist zu tun? Chancen + externe Faktoren sind nicht direkt beeinflussbar, müssen gesehen und gehandhabt werden (nutzen, umgehen, kompensieren etc.) Risiken - Folie 14 (1) (2) (4) X2 X1 (3) - + Schwächen Stärken interne Faktoren sind i.d.r. direkt beeinflussbar (reduzieren, entwickeln etc.) Beispiele für Strategien: (1) Schwächen überwinden (2) Geschäft ausweiten (3) Risiken in den Griff bekommen/kompensieren (4) Reduktion/Aufgabe der betreffenden Geschäfte

15 SWOT-Analyse III von der SWOT-Analyse zur Strategie Stärken-Chancen- Strategien Schwächen-Chancen- Strategien Stärken-Risiken- Strategien Schwächen-Risiken- Strategien Folie 15

16 Aufgabe Gruppe I SWOT-Analyse für eine öffentliche Bibliothek erarbeiten Unterstützung durch eine Wissensmanagerin Ausgangsinformationen Mitarbeiter/innen: 1 Bibliothekarin Vollzeit, 1 Bibliothekarin Teilzeit (50 %), diverse Bücherkinder (Schüler, die Bücher einstellen und bei der Ausgabe helfen) Anzahl Medien: Umsatz: der Medienbestand wurde durchschnittlich 5mal verliehen Öffnungszeiten: Die., Mi u. Fr. 10:00-12:00 und 15:00-18:00 Uhr, Do. bis 19:00 Uhr, Sa. 10:00-12:00 Uhr, Mo. geschlossen Einwohner: Anzahl Schulen: 5 Anzahl Kindergärten: 4 Folie 16

17 Aufgabe Gruppe I Ergebnisse liegen mir leider nicht vor Folie 17

18 Aufgabe Gruppe II SWOT-Analyse für eine Stadtwerke AG erarbeiten Unterstützung durch eine Wissensmanagerin Ausgangsinformationen Rechtsform: Aktiengesellschaft (AG) Strom-, Gas-, Wasser- und Wärmeversorgung ca Mitarbeiter/innen Unternehmensstrategie: die eigene wirtschaftliche Zukunft zu stärken Umsatz ggü. Vorjahr: + ca. 26 % Engagement im Groß- und Industriekundengeschäft wurde bundesweit ausgedehnt individuelle Lösungen und Abrechnungen für Kunden entwickelt Folie 18

19 Aufgabe Gruppe II Ergebnisse I Stärken Wechselunwilligkeit (Privatkunden) Regionale Stärke / Kundennähe Gesamte Wertschöpfungskette Umsatz + 25% Gesamte Energien (Strom, Gas, Wasser) Schwächen Gewinn 2007 leicht gesunken Größe (vs. Markttreiber) Kommunale Abhängigkeit Hohe Investitionen in Leitungen erforderlich Folie 19

20 Aufgabe Gruppe II Ergebnisse II Chancen Konzentration auf Kernkompetenzen Politische Vorgaben als Chance für kleine Stadtwerke Risiken 2009: Umsatz sinkt durch politische Vorgaben Geschäftskunden Preisdruck wechselbereit Energieverbrauch sinkt Strategien: Eigenständigkeit bewahren Politische Einflussnahme Definition und ggf. Konzentration auf Kernaufgaben (?) Angebote / Beratung zum Energiesparen Folie 20

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