TRITTSICHER. Neues Konzept der Notfallrucksäcke Seite 16. Drum prüfe, wer ans Seil sich bindet Entscheidungshilfen zum PSA-Check

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1 Herbst 2015 Heft Nr. 1 TRITTSICHER das Magazin der Bergwacht Schwarzwald Neues Konzept der Notfallrucksäcke Seite 16 Ein Interview Seite 20 Drum prüfe, wer ans Seil sich bindet Entscheidungshilfen zum PSA-Check Seite 11 Mit Spaß gemeinsam ans Ziel Teambildende Spiele in der Jugendgruppe Furtwangen 1

2 Für alle Schneeund Berghasen, Häschen schneller, höher, und weiter, schlauer. Häsinnen. Kaiser-Joseph-Straße 217, Freiburg Klarastraße 100, Freiburg Inhalt WAS WAR DA LOS? PANORAMA PORTRAIT MAGAZIN SPENDEN & FÖRDERER JUGENDARBEIT Mit Spass gemeinsam ans Ziel NATURSCHUTZ Naturschutzgebiet Totengrien EINSATZBERICHT Zwei Lawinen an einem Tag NOTFALLMEDIZIN Neues Konzept der Notfallrucksäcke HORIZONTE Schnelle Hilfe bei Freizeitunfällen TECHNIK Drum prüfe, wer ans Seil sich bindet EINE OG STELLT SICH VOR Ortsgruppe Schnönau DIE LETZTE SEITE IMPRESSUM Editorial Liebe Bergwachtkameradinnen und Bergwachtkameraden, Liebe interessierte Leserinnen und Leser, schon in früheren Jahren gab es immer wieder Überlegungen abseits der eingefahrenen Informationswege innerhalb unserer Bergwacht ein Informationsblatt herauszugeben. Vielfache Ursachen haben dies bisher verhindert. Jetzt ändert sich das aber. Eine junge und junggebliebene Gruppe hat sich zu einer Redaktion zusammengefunden, hat ein Konzept entwickelt und stellt hiermit die erste Ausgabe des Bergwachtmagazins vor. Mit diesem Magazin schließen wir die Lücke zwischen den offiziellen Informationswegen und dem, was oft nur teilweise, gerüchteweise oder gar nicht bei unseren Mitgliedern ankommt. Neuheiten, Hintergrundinformationen, Weichenstellungen und auch Interessantes aus den Ortsgruppen, der Landesleitung und aus unserem Umfeld soll besser den Weg zu unseren Mitgliedern finden. Wir wollen damit die aktiven und nicht mehr aktiven Mitglieder erreichen. Nicht zuletzt kann man das Bergwachtmagazin daher auch in Papierform in den Händen halten. Innerhalb der Bergwacht wollen wir das gegenseitige Kennenlernen und Verstehen fördern. Die künftig noch stärker notwendige Zusammenarbeit wird gefördert, das Zusammengehörigkeitsgefühl wird gestärkt. Dieser neue Informationsweg soll auch dazu dienen interessierte Förderer, Unterstützer, befreundete Rettungsdienste und Organisationen und andere Einrichtungen, mit denen wir zusammenarbeiten, über uns zu informieren. Das Magazin lässt sich künftig ganz maßgeblich nur durch eine aktive Mitgestaltung durch die Mitglieder in Form von Beiträgen und Fotos interessant gestalten. Ihr habt damit die Möglichkeit, Euch als freischaffende Redakteure einzubringen und seid hiermit ausdrücklich dazu aufgefordert. Im Namen des Landesvorstands danke ich den Mitgliedern des Redaktionsteams für die Initiative und die Bereitschaft einen neuen Weg zu beschreiten. Ich wünsche dem Team dafür einen nicht versiegenden Ideenreichtum, und dass das Bergwachtmagazin unter ihrer Leitung zu einem Dauerläufer wird. Euer Frank Kühnel Landesvorsitzender 2 1

3 WAS WAR DA LOS? Wir wurden zu einer gestürzten Wanderin alarmiert und mussten lange suchen. Meine Kollegen haben sie dann endlich gefunden und uns nachalarmiert um Bergungsmaterial zur Unfallstelle zu Bergretter bringen. demonstrieren beim Man, Unfallverhütungstag haben wir geschwitzt! des Forstamtes Freiburg die Versorgung eines verletzten Arbeiters im Gelände. 2 3

4 PANORAMA Ruhe kehrt ein am Skigebiet Feldberg: Die Besatzung der Seebuckhütte hatte einen arbeitsreichen Tag. Von Anfang Dezember bis Ende der Saison im April wurde die Bergwacht zu rund 600 Wintereinsätzen gerufen. 4 5

5 PORTRAIT Nico, was machst du da zwischen den Bäumen? Als einer von sechs Rettungsspezialisten Helikopter der Bergwacht bin ich Mitglied der Crew von Rega 2, dem Schweizer Rettungshubschrauber. Wir werden dann aufgeboten, wenn eine Rettung aus unzugänglichem Gelände mit der Seilwinde nötig wird. Dabei sind wir für die Sicherheit des Patienten und des Notarztes zuständig. Hier bin ich im Rahmen einer Übung am Seilwindenhaken - da kommen schon mal Baumkronen in die Quere. Was ist das besondere an der Arbeit in der Bergwacht für dich? Die Kameradschaft und das Teamwork innerhalb der Bergwacht, egal ob auf Ortsgruppen- oder Landesebene. Ich finde es echt toll, wie jedes Bergwachtmitglied seine persönlichen Fähigkeiten und Stärken in der Vereinsarbeit, im Naturschutz, besonders aber im Rettungseinsatz einbringt und man gemeinsam jemandem in einer Notsituation helfen kann. Dein schönster Bergwachtmoment? Da gibt es mehrere: Bei meiner Hochzeit kamen wir aus der Kirche raus und meine Kameraden standen mit Sondersignal und Skiern Spalier. Oder dieses Frühjahr, als unsere Ortsgruppe eine große Spende erhalten hat. Dadurch wird unsere Arbeit doch um einiges leichter. Ich bin aber auch für die vielen kleinen Spenden dankbar, die uns voranbringen. Gibt es auch Momente, wo du genervt bist? Ja, immer dann, wenn sehr viele Bergwachttermine aufeinander folgen und dann noch einige SEG Einsätze dazukommen (meist im Frühjahr) kollidiert das schon mal mit den Familieninteressen. Hier möchte ich mich besonders bei meiner Frau und meinen Kindern für ihr Verständnis bedanken. Wie lange bist du schon dabei? Seit Nico Zink, 37, ist im echten Leben Forstwirtschaftsmeister und lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Waldkirch. 6 7

6 MAGAZIN Schwerpunktthema: Führung im Einsatz Die Einsätze für die Bergwacht Schwarzwald nehmen nicht nur in ihrer Anzahl zu, sondern werden auch immer komplexer. Im Rahmen der Strukturreform hat die Bergwacht Schwarzwald daher das Thema Einsatzführung zu einer zentralen Aufgabe gemacht. Mit einer Reihe aufeinander aufbauender Maßnahmen sollen Kompetenzen in diesem Bereich gezielt gestärkt werden, sodass auch komplexe Einsatzszenarien noch professioneller und strukturierter abgearbeitet werden können. Im Fokus steht dabei auch die Anpassung an bewährte Strukturen des straßengebundenen Rettungsdienstes und der Feuerwehr. Mit der Ausbildung von Gruppenführern in der Landesrettungsschule Pfalzgrafenweiler und im ZSA in Bad Tölz wurde ein erster wichtiger Grundstein gelegt. Einige Bergretterinnen und Bergretter aus dem Nord- und Südschwarzwald absolvieren aktuell zusätzlich eine Ausbildung zum Zugführer. Sie lernen in intensiven Lehrgängen vor allem die bestehenden Führungsstrukturen anderer Organisationen kennen und können dieses Wissen über Führungsaufgaben in die Bergwachtarbeit einbringen. Ergänzt wird dieser Ansatz durch bergwachtinterne Lehrgänge. So bietet zum Beispiel der Lehrgang Bevölkerungsschutz Gelegenheit, Funktionen der Einsatzleitung kennenzulernen und selbst zu trainieren. Auch in der Grundausbildung sollen sich Anwärter künftig stärker mit dem Thema Führungsorganisation beschäftigen. Die Anwärter sollen selbstverständlich nicht gleich zu Gruppenführern ausgebildet werden, aber die wichtigsten Prinzipien der Führungslehre und standardisierte Einsatzabläufe sollen ihnen bekannt sein. Momentan werden deshalb auch die Ausbildungsunterlagen überarbeitet. Nicht nur in der Ausbildung, auch im realen Einsatzalltag wurden erste Maßnahmen auf den Weg gebracht. Mit der Bildung der vier Bereiche Waldshut, Nord, Breisgau-Hochschwarzwald und Lörrach sowie der Einführung von Bereichsleitern hat der Landesausschuss den Rahmen für die künftige Organisationsform geschaffen. Sogenannte Einsatzleiter vom Dienst (EvD) sollen innerhalb dieser Bereiche jederzeit für koordinative Aufgaben, aber auch für taktische Führungsaufgaben vor Ort abrufbar sein. Sie sollen die derzeit aktiven Einsatzkoordinatoren ablösen und je nach Situation das lokale Personal bei Führungsaufgaben unterstützen. Geleitet werden die EvD-Gruppen von den jeweils zuständigen Bereichsleitern. Wir streben an, für jeden Bereich Funkausstattung, Einsatzunterlagen und ein Fahrzeug für den EvD zu beschaffen, sodass die Einsatzkräfte ihrer Aufgabe effektiv nachkommen können. Die Bergwacht Bayern dient uns hier als Vorbild. Durch diese sofortige Erreichbarkeit zentraler Ansprechpartner und die strukturierte Führung von Einsätzen soll nicht nur das Patienten-Outcome verbessert werden, sondern auch die Struktur des Bergrettungsdienstes an die anderer Hilfsorganisationen angepasst werden. Damit wird die Bergwacht weiter in das Hilfeleistungssystem des Landes Baden-Württemberg integriert. Foto: Olga v.plate Kuriose Bergung einer Gitarre vom Freiburger Münster Auf die Turmspitze des Freiburger Münsters wurden am 12. Juni zwei Bergretter der Ortsgruppe Freiburg zu einem ungewöhnlichen Einsatz gerufen: Ein Kletterer hatte dort in der Nacht eine Gitarre befestigt. Hoch über der Stadt war sie für alle gut sichtbar bis die Bergretter unter Seilsicherung auf die Turmspitze kletterten und die Gitarre entfernten. Rund zweieinhalb Stunden dauerte der komplette Einsatz, dann war das Musikinstrument wieder auf dem Erdboden. In der Vergangenheit wurden die Bergretter immer wieder zur Entfernung von Gegenständen vom Freiburger Münster gerufen. Seit der laufenden Sanierung des Turmhelms ist es in den vergangenen Jahren ruhiger geworden, da der Anreiz zur Besteigung durch das erleichternde Gerüst scheinbar nachlässt. Foto: Jörgens.mi / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons) Einsätze im Bereich von Flug- und Klettersport Jahr Einsätze gesamt Transporte Flugunfälle ,68 3 0, , ,34 4 0, , ,83 5 1, , ,27 4 0, , ,85 2 0, , ,44 4 0, , ,60 4 0, , ,69 8 1, , ,03 7 0, , ,13 6 0, , ,87 4 0, , ,89 6 0, , ,22 4 0, , ,04 6 0, , ,73 8 0, ,64 Summe in % 1,79% 75 Klettern in % 0,61% Extrem gesamt Schon lange weist die Bergwacht auf eine gefährliche Entwicklung hin: Während die Zahl der Menschen, die sich in der Natur aufhalten, immer größer, das Einsatzspektrum immer breiter und die Anforderungen an die Einsatzkräfte immer komplexer werden, steht die Finanzierung der Bergwacht in Baden- Württemberg auf immer wackligeren Füßen. So haben zum Beispiel die Einsatzzahlen in den vergangenen Jahren rasant zugenommen und auch die finanziellen Aufwendungen sind stark gestiegen. Aktuell beläuft sich der jährliche Aufwand für den Bergrettungsdienst in Baden-Württemberg auf ca. 2,4 Mio. Euro. Mit einer Unterdeckung von mittlerweile 1,4 Mio. Euro ist die Grenze des Leistbaren nun weit überschritten. Unsere ehrenamtlichen Kräfte können künftig zusätzlich zu ihrem ohnehin hohen zeitlichen Engagement nicht auch noch finanziell derart belastet werden und eine so hohe Unterdeckung der Kosten ausgleichen. Wir halten die aktuelle Situation nicht nur für unanständig, sondern angesichts der stetig steigenden Einsatzzahlen auch für gefährlich, betont der stellvertretende Landesvorsitzende Adrian Probst. Mit einer umfangreichen Strukturreform stellt sich die Bergwacht derzeit auf veränderte Rahmenbedingungen und anstehende Herausforderungen ein. Denn auch in Zukunft will sie ihre umfangreichen Kompetenzen einbringen und einen professionellen Rettungsdienst abseits asphaltierter Straßen gewährleisten. Dies ist aber auf Basis der aktuellen Finanzmittel nicht möglich. Die Bergwacht fordert deshalb von den Krankenkassen und dem Land Baden-Württemberg, die laut Gesetz für die Finanzierung des Bergrettungsdienstes verantwortlich sind, deutlich mehr Unterstützung. Der immense Investitionsstau muss endlich abgebaut und der Bergrettungsdienst finanziell auf gesunde Beine gestellt werden. Wir appellieren daher an die zuständigen Akteure, das Ehrenamt nicht länger im Stich zu lassen, sondern ihrer Verantwortung nachzukommen, so Probst. Im Rahmen der Ende September angelaufenen Entgeltverhandlungen mit den Krankenkassen und intensiver Gespräche mit dem Innenministerium, den Parteien und weiteren Entscheidungsträgern wird in den kommenden Monaten nach Lösungen gesucht. Foto: Eric Vazzoler 297 in % 2,4% Bergretter dürfen nicht hängengelassen werden Berichte über spektakuläre Rettungen oder gar Todesfälle wecken den Eindruck eines gefährlichen Freizeitsports. Wie hoch ist der Anteil der Bergwachteinsätze im Bereich der sogenannten Risikosportarten aber tatsächlich? Die nebenstehende Tabelle gibt einen Einblick in unsere Statistik der letzten vierzehn Jahre. Mit einem Anteil von durchschnittlich 2,4% spielen die Einsätze im Bereich von Flug- und Klettersport eine vergleichsweise geringe Rolle im Alltag der Bergwacht. Offenbar entspricht die spektakuläre Berichterstattung der Medien nicht den tatsächlichen Fakten. 8 9

7 SPENDEN & FÖRDERER Gemeinschaftsleistung: Spendenaktion ermöglicht Ersatzbeschaffung Nach einem arbeitsreichen Winter mit zahlreichen Rettungseinsätzen, Suchaktionen und den Lawinenunglücken im Feldberggebiet ist das sieben Jahre alte ATV der Ortsgruppe Hinterzarten- Breitnau während eines Einsatzes spät in der Nacht bei der Suche nach einer vermissten Person bei Titisee-Neustadt im Tiefschnee steckengeblieben. Der Motorschaden war wirtschaftlich nicht mehr zu reparieren. Angesichts der geringen Rücklagen, die wir für einen Reparaturfall gebildet hatten, sahen wir zunächst keine Lösung für das Problem, erklärt der Leiter Bergrettungsdienst in Hinterzarten-Breitnau, Jan Steiert. Nach intensiven Gesprächen innerhalb der Ortsgruppe und mit der Landesleitung der Bergwacht wurde schließlich entschieden, den schwierigen Weg Sparkassenfilialleiter Markus Kleiser überreicht eine Spende einer Ersatzbeschaffung zu gehen. Nachdem ein Antrag auf Sondermittel beim Land Baden- Württemberg abgelehnt worden war, wurde eine breit angelegte Spendenaktion gestartet. Der Erfolg dabei war überwältigend: Schon nach wenigen Monaten konnte mit Hilfe der Hochschwarzwälder Bevölkerung, der Sparkasse Hochschwarzwald und vielen weiteren Spendern der notwendige Eigenanteil aufgebracht werden. Mit einem deutlich leistungsfähigeren Motor und einer robusteren Bauweise steht nun ein Can-Am Outlander der Firma Schmeiser für Rettungseinsätze zur Verfügung. Wir können uns nicht genug bei denjenigen bedanken, die uns in dieser schwierigen und nervenaufreibenden Zeit unterstützt haben. Allen voran gilt unser Dank den Spendern, die mit ihren kleinen und großen Beträgen diese Ersatzbeschaffung überhaupt erst möglich gemacht haben. Aber auch den Ortsgruppen Baden-Baden, Bad Herrenalb-Dobel und Freiburg danken wir für die vorübergehende Zurverfügungstellung ihrer Schneefahrzeuge, so die stellvertretende Vorsitzende der Ortsgruppe Hinterzarten-Breitnau, Diana Böhringer. Firma Semiconductor spendet der OG Muggenbrunn Sehr positiv ging für die Bergwacht Muggenbrunn ein arbeitsreiches Jahr 2014 mit 89 Einsätzen zu Ende. Rechtzeitig vor Winterbeginn traf im November das neue ATV als Ersatz für den Skidoo ein. Bei diesem wären größere Reparaturen notwendig gewesen, deren Kosten den Zeitwert des Skidoos deutlich überschritten hätten. Zur Finanzierung des Eigenanteils des neuen ATV (ca ) erhielten wir von der Firma Dialog Semiconductor aus Kirchheim eine Spende in Höhe von Im Rahmen eines internen Spendenprogramms konnte die Spende von der Firma, welche sich mit der Entwicklung von Mikro-Chips für das Energiemanagement von Smartphones beschäftigt, zur Verfügung gestellt werden. Die Bergwacht dankt hierfür sehr herzlich. INFO Bei dem ATV handelt es sich um einen BRP Outlander 1000 MAX mit 1000ccm Hubraum und 82 PS Leistung. Ausgestattet mit Raupensatz, Anhängerkupplung, Notfallrucksacksystem, Sondersignalanlage und Seilwinde ist das ATV bestens für Einsätze aufgestellt. FACHBEREICH JUGENDBERGWACHT Mit Spaß gemeinsam ans Ziel Teambildende Spiele in der Jugendgruppe Furtwangen Text: Yasmin Koch und Jannik Probst, OG Furtwangen Fotos: Yasmin Koch Zwei Bäume, ein Seil und eine Uhr die tickt. Die Kinder und Jugendlichen kämpfen um jede einzelne Sekunde. Sie sprechen sich schnell untereinander ab, wie sie am besten über das Seil kommen ohne dieses zu berühren und dann geht es los. Mit einer Räuberleiter heben zwei den Ersten hinüber. Jetzt geht alles ganz rasch. Sie heben die Nächste hoch, die auf der anderen Seite schon in Empfang genommen wird. Einer nach dem anderen wird über das Seil gereicht. Der Letzte hievt sich an den Bäumen hoch und springt. Die Anderen sind da, um ihn sicher aufzufangen. Die Uhr wird gestoppt: 21,53 Sekunden! Als die Jugendlichen das Ergebnis hören, fangen sie an zu jubeln und klatschen sich ab. Sie strahlen und sind stolz, denn sie haben gemeinsam eine neue Bestzeit erreicht. Teamwork wird bei uns groß geschrieben erzählt die Jugendleiterin Yasmin Koch. Die Einundzwanzigjährige ist angehende Erzieherin im dritten Lehrjahr. Teambildende Spiele und Vertrauensübungen sind ein fester Bestandteil der Ausbildungsstunden. Am Anfang hat diese Übung gar nicht funktioniert. Sie brauchten beim erstem mal über sieben Minuten, um alle über das Seil zu bekommen. Sie mussten erst lernen als Team zusammen zu arbeiten verrät Yasmin Koch. Egal ob Regen oder Schnee, die Ausbildungsstunden finden draußen statt. Für jede Ausbildungsstunde wird etwas Neues vorbereitet, aber bei besonderen Ereignissen, wie Neuschnee, wird der Plan über den Haufen geworfen und es wird eine Schneeburg gebaut. Ich finde es gut, dass man Lernen Spielerisch werden Einsatzsituationen nachgestellt und Spaß verbindet und das man viel draußen unternimmt so Celine Probst, elf Jahre alt und begeisterte Jugendbergwächtlerin. Acht Kinder & Jugendliche treffen sich alle zwei Wochen an der Bergrettungswache Neueck in Furtwangen. In der Jugendbergwacht verbindet Yasmin Koch ihr Hobby und Ihren Beruf. Durch die Ausbildung hat sie ein großes Repertoire an Aktivitäten mit Kindern und eine große Methoden- und Materialvielfalt. So verbindet sie Naturpädagogik und Medienpädagogik zu einem Projekt, um den Kindern und Jugendlichen Einsatzabläufe näher zu bringen. So durften die Kinder und Jugendlichen mit der Playmobil Bergrettung Einsatzsituationen nachstellen. Vom verunglücken der Person, über Versorgung des Patienten, bis hin zum Abtransport wurde nachgestellt und fotografiert. Um dieses Projekt dieses Jahr zu wiederhohlen zu können fragte die Ortsgruppe bei Playmobil an, ob sie der Jugendbergwacht ein Set der Bergwelt sponsern würde, da das Playmobil-Set der vorherigen Aktion geliehen war. Kurz darauf konnten sich die Kinder über ein großes Paket der Firma Playmobil freuen. Wir bedanken uns recht Herzlich bei der Firma Playmobil für diese großzügige Spende. INFO Ohne Kinder und Jugendliche sähe die Bergwacht alt aus. Daher ist sie stolz auf ihre Jugendbergwacht, in der sich Interessierte ab dem zehnten Lebensjahr engagieren können. Mit spannenden Aktionen werden sie an die Aufgaben im Bergrettungsdienst herangeführt. Unterstützt werden sie dabei von der Elfriede und Walter Böcherer-Stiftung. Diese Seiten wird von den Jugendbergwachten selbst gestaltet

8 FACHBEREICH NATURSCHUTZ Naturschutzgebiet Totengrien Eine Oase der Orchideen im Dienstgebiet der OG Istein Text: Otto Ruppenstein, OG Istein Fotos: Benjamin Zwittwig, Otto Ruppenstein Das Naturschutzgebiet Totengrien besteht seit Die Gemeinde Efringen-Kirchen als Eigentümerin überließ das Gelände der Bergwacht Schwarzwald e.v., Ortsgruppe Istein, die es regelmäßig im Auftrag der Bezirksstelle für Naturschutz und Landschaftspflege Freiburg mäht und während der Blütezeit der Orchideen, von Mitte April bis Ende September, Naturschutzstreifen durchführt. Das Naturschutzgebiet befindet sich im Bereich des nicht regulierten Rheins. Griene waren flache Inseln im Rhein, die als Wiesen genutzt wurden. Werthe waren höhere Inseln, auf denen sich auch Wald befand. Früher war es üblich, Selbstmörder und angeschwemmte Tote außerhalb von Friedhöfen zu bestatten. Bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts befand sich dieser Begräbnisort am Fuße des Isteiner Klotzes. Als der Friedhof an den heutigen Ort verlegt wurde, musste ein neuer Platz für die vom Rhein angeschwemmten Toten gefunden werden. Man fand ihn auf einer Insel im Rhein und nannte sie Totengrien. Da sich diese Insel im Bereich des jetzigen Naturschutzgebietes befand, benannte man dieses Totengrien. Der Rhein hat früher an den Uferbereichen Kiesbänke abgelagert, auf denen sich im Laufe der Zeit eine dünne Humusschicht bildete. Vom Grundwasser sind diese Böden abgeschnitten, trocknen während einer Trockenperiode im Sommer leicht aus und erwärmen sich in Folge dessen sehr stark, was durch die lockere Vegetation gefördert wird. Auf Dauer können sich hier nur wärmeliebende, trockenresistente Pflanzen und Tiere halten. Je nachdem, welche Gebirge von den Flüssen abgetragen wurden, ist auch kalkhaltiges Material abgelagert worden, was insbesondere dem Orchideenreichtum zu Gute kommt. Im Gebiet wachsen zahlreiche seltene und interessante Pflanzenarten, u.a.: Spinnenragwurz (Orphrys sphegodes) Hummelragwurz (Orphrys holosericea) Helmknabenkraut (Orchis militaris) Brandknabenkraut (Orchis ustulata) Bienenragwurz (Orphrys apifera) Pyramidenorchis (Anacamptis pyramidalis) Mückenhändelwurz (Gymnadenia conopsea) Rispen Flockenblume (Centaurea stoebe) Esels Wolfsmilch (Euphorbia esula) Insgesamt finden Orchideen auf mageren Böden mit lockerem Pflanzenbewuchs die besten Bedingungen. Bei den in unserer Gegend vorkommenden Orchideen-Standorten handelt es sich meist um Kalkmagerrasen. Die Magerrasen auf Flussschotter (Brennen) zeigen ähnliche Artengemeinschaften. Beim Naturschutzgebiet Totengrien handelt es sich um eine Magerwiese (Halbtrockenrasen) auf kalkreichem, kiesigem Untergrund. Der Boden trocknet im Sommer stark aus. Die Pflanzendecke ist an vielen Stellen sehr niedrig und lückenhaft. Solche Wiesen sind für die landwirtschaftliche Nutzung nicht sehr begehrt, da sie nur sehr wenig Ertrag abwerfen; sie sind jedoch sehr reich an Pflanzen und Kleintieren. Auf einer Fläche von einem Hektar können 60 und mehr verschieden Pflanzenarten wachsen. Halbtrockenrasen dürfen nicht gedüngt werden, da sie sonst ihren Artenreichtum verlieren. Pflegemaßnahmen Die Wiese im Naturschutzgebiet wird einmal jährlich gemäht und das Mähgut abgeräumt. Hierbei wird im Besonderen darauf geachtet, dass die Aufnahme und das Abführen des Mähgutes nicht mit schwerem Gerät durchgeführt wird - zur Schonung der dünnen Humusschicht. Der Schnittzeitraum wurde vom Herbst (Oktober/November) in den Spätsommer (August/ September) verlegt, um das Wachstum bzw. das Versamen der stickstoffsammelnden Pflanzen einzuschränken. Gleichermaßen wird das Gebüsch an den Randbereichen kurz gehalten, damit sich die lichtbedürftigen Wiesenpflanzen besser entwickeln können. Um den im Spätsommer oder Herbst blühenden Arten das Aussamen zu ermöglichen, wird wechselweise jeweils nur 2/3 der Wiese gemäht. Für die Insekten und Kleintiere werden auf den gemähten Wiesenflächen Rückzugsgebiete geschaffen, in dem mehrere Quadratmeter große Wiesenflächen nicht gemäht werden. Hummelragwurz (Orphrys holosericea) INFO Ursprünglich war die Bergwacht eine reine Naturschutzorganisation, bis der Rettungsdienst nach und nach in den Vordergrund rückte. Jedoch setzt sich die Bergwacht nach wie vor für einen rücksichtsvollen Umgang mit unserer einmaligen Natur ein. Gleichzeitig haben Erholungssuchende ein Anrecht auf das Erleben der Natur - im Rahmen gesetzter Grenzen. Die Ortsgruppen wirken durch Information, Streifendienst, Pflegemaßnahmen und sonstige Arbeiten in ihren jeweiligen Dienstgebieten aktiv im Naturschutz mit

9 EINSATZBERICHT Regelmäßig wird die Suche geübt Genau eine Stunde nach der ersten Alarmierung erreichte uns die zweite Zwei Lawinen an einem Tag Großeinsatz am Feldberg Text: Mirko Friedrich, OG Freiburg Fotos: Jörn Heller (staatl. gepr. Berg- und Skiführer) und Olga v.plate Der letzte Freitag im Januar 2015 versprach ein eher ruhiger Tag zu werden. Das Wetter war schlecht, die Ferienzeit zu Ende. Nur die Tatsache, dass es stark schneite freute in dem Moment die Wintersportbegeisterten - endlich der lang ersehnte starke Schneefall. Im Nachhinein war der Hinweis - man müsse bei der Bergwacht immer auf alles gefasst sein - wohl nie so richtig wie an diesem Tag. Um Uhr wurde die Bergwacht Schwarzwald von der integrierten Leitstelle Freiburg über einen Lawinenabgang informiert und die Ortsgruppen Hinterzarten, Todtnau, Muggenbrunn und das Einsatzleitfahrzeug alarmiert. Zu diesem Zeitpunkt waren die Bergretter der Skiwacht bereits im Skigebiet am Feldberg und in Todtnauberg. Schnell war klar, dass bei Sturm, Schneefall und Nebel mit Sicht unter 50m die Unterstützung der Rettungshubschrauber kaum möglich sein wird. Trotzdem fährt man in diesen Situationen zweigleisig, sodass der Rettungshubschrauber Christoph 54 der DRF aus Freiburg zeitgleich den Lawinenhundeführer aufnahm, um den Lawinenhund und seinen Führer so nah wie möglich an die Einsatzstelle zu bringen. Umgehend wurde das immer wieder geübte Verfahren begonnen. Die ersten zwei Retter fuhren mit dem Motorschlitten die Unfallstelle an, zwei weitere Bergretter besetzten die Einsatzleitung und begonnen die Check-Liste für Lawineneinsätze abzuarbeiten. Die nächsten ankommenden Bergretter richteten das Material für weitere nachrückende Einsatzkräfte der Bergwacht, eintreffende Rettungsmittel von anderen Organisationen wurden koordiniert und auf die Situation vorbereitet. Die Check-Liste half, dass nichts vergessen wurde und die Punkte in der richtigen Reihenfolge abgearbeitet wurden. Nach kurzer Zeit wurden weitere Bergwachteinheiten aus dem Landkreis Breisgau- Hochschwarzwald und Lörrach nachalarmiert, da aus dem zweiten Telefonat mit dem Alarmierenden auf der Lawine hervorging, dass es sich um mindestens eine vollverschüttete Person handeln muss. Fast genau eine Stunde nach der ersten Alarmierung erreichte die Einsatzleitung die Meldung einer zweiten Lawine am Herzogenhorn mit mindestens einer verschütteten Person. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits fünf Ortsgruppen der Bergwacht im Einsatz; außerdem das Einsatzleitfahrzeug der Bergwacht, ein Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, ein Rettungshubschrauber, mehrere Polizeistreifen sowie eine Rettungshundestaffel. Für das zweite Lawinenfeld wurden sofort weitere vier Ortsgruppen aus dem Landkreis Waldshut und ein zusätzlicher Rettungswagen alarmiert. Die verschütteten Lawinenopfer wurden durch Sondieren der Bergretter und einen Lawinenhund gefunden und sofort ausgegraben. Trotz der schnellen Ortung haben beide vollverschütteten Opfer den Lawinenabgang nicht überlebt; die anderen vier wurden durch die Bergwacht geborgen und versorgt. INFO Seit Beginn der Aufzeichnung 1844 ereignete sich eine Vielzahl von Lawinenabgängen im Schwarzwald. Eine Übersicht dokumentierter Fälle mit Personen- oder Sachschäden, zusammengestellt durch Frank Kühnel, ergibt je nach Quellen um die 65 verschütteten Personen. Davon haben 37 diese nicht überlebt, darunter auch 2 Mitglieder der Bergwacht. Weltweit sterben jedes Jahr etwa 200 Menschen den weißen Tod, gut die Hälfte der Fälle ereignen sich in den Alpen. Wintersportler, die von einer Lawine vollverschüttet werden und keine inneren Verletzungen durch beispielsweise Baumkollisionen erleiden, haben nur bei sofortiger Rettung durch ihrer Kameraden eine gute Überlebenschance. Nach 15 Minuten sinkt die Überlebenschance aufgrund des rasch eintretenden Sauerstoffmangels rapide auf wenige Prozent; einhergehend damit auch die Chancen der Bergretter, die Opfer lebend zu retten. Daher ist neben dem Wissen über die Gefahren, welche von Geografie, Schneelage und Wetter abhängen, die richtige Ausrüstung und der geübte Umgang mit LVS-Sets überlebenswichtig. Die Bergwacht Schwarzwald appelliert seit vielen Jahren, den Schwarzwald im Bezug auf die Lawinengefahr nicht zu unterschätzen. Auch wenn eine solche Häufung sehr selten ist, kommen Lawineneinsätze im Schwarzwald immer wieder vor. Die Koordinierung der Rettungskräfte bei zwei Lawinenunglücken zur gleichen Zeit und die Rettung vor Ort bei diesen widrigen Bedingungen forderten der Bergwacht alles ab und bedeutete für alle Beteiligten eine große Belastung. Wieder einmal wurde deutlich, wie wichtig gemeinsame und realitätsnahe Übungen für die Handlungsfähigkeit sind, und dass eine fundierte Aus- und Fortbildung unentbehrlich ist. Eine Woche nach dem einschneidenden Ereignis wurden in einer ausführlichen Nachbesprechung mit allen beteiligten Organisationen die Abläufe rekonstruiert und evaluiert. Im Rückblick kann die Einsatzleitung feststellen, dass alle beteiligten Organisationen sehr gut zusammengearbeitet haben und eine schnellere Rettung, an diesem Tag und unter diesen Bedingungen nicht möglich gewesen wäre. Eine Ortsbegehung einen Tag nach dem Ereignis zeigt die Größe der Abrisskante 14 15

10 FACHBEREICH NOTFALLMEDIZIN Neues Konzept für Notfallrucksäcke Ein Interview mit David Hierholzer Text: Carolin Schütz, OG Todtnauberg Fotos: Benedikt Asal und Olga v.plate Die Ortsgruppe Todtnau hat im Winter ein neues Konzept für die Notfallrucksäcke getestet. Grund waren Überlegungen zur Praktikabilität der bisherigen großen und schweren Rucksäcke für alle diejenigen, die im Dienst auch außerhalb von Einsätzen viel mit Skiern unterwegs sind. Caro Schütz hat mit David Hierholzer aus der Ortsgruppe Todtnau über die Ergebnisse des Testes gesprochen. Hallo David! Ihr habt im Winter ein neues Konzept zu den Notfall- und Notarztrucksäcken getestet. Kannst Du das neue Konzept beschreiben? Im neuen Konzept soll einer der großen Rucksäcke durch einen kleineren Rucksack ersetzt werden. Dieser EH-Rucksack [Erste-Hilfe-Rucksack] soll die nötigen Basics enthalten, um einen Patienten adäquat erstversorgen zu können. So sind eine Laerdal-Maske zur Basisreanimation, ein Stifneck und verschiedenes Verbandsmaterial enthalten. Außerdem haben wir zum Monitoring noch eine Blutdruckmanschette und ein BZ-Messgerät [Blutzuckermessgerät]. Wünschenswert wäre ein kleines Pulsoxymeter das ist aber zur Zeit finanziell leider nicht möglich. Bis dahin tasten wir den Puls beim Patienten eben selbst. Im zweiten, großen Rucksack finden wir die Atemwegs- und Beatmungseinheiten, Sauerstoff, Infusionen und Zugänge sowie das Ampullarium. Die Ersatzsauerstoffflasche und den Defi haben wir, falls nötig, gesondert zu den Patienten transportiert. So sollen die empfindlichen Materialien vor Kälte und Nässe geschützt werden, wenn sie nicht gebraucht werden. Was hat den Anlass zu dem neuen Konzept gegeben? Die Idee stammte aus einem Sammelsurium von Ideen und Anregungen aus den Ortsgruppen und dem Fachbereich Notfallmedizin in der Landesleitung. Einige Ortsgruppen, die während der Dienste auch außerhalb von Einsätzen viel mit Skiern unterwegs sind, hatten die Idee, kleinere und leichtere Erstangriffsrucksäcke zu konzipieren. So sollen die Mitglieder auch mit Rucksäcken sportlich und sicher Ski fahren können und bei einem Einsatz den Patienten adäquat erstversorgen. Wir haben uns dabei an ein System angelehnt, das die Ortsgruppe Todtnau schon seit Jahrzehnten benutzt: die sogenannten Wimmerl werden gerne von allen Mitgliedern zum Skifahren mitgenommen. Ein Problem könnte die Sache mit dem Defi sein, er ist aktuell unsere Monitoringeinheit für den Patienten. Das ist richtig, hier haben wir aktuell noch ein Problem. Allerdings haben wir im letzten Jahr beschlossen, unsere Defis durch Vollautomaten ohne Monitoringfunktionen zu ersetzen. Der Defi wird dann nur noch in Reanimationssituationen eingesetzt werden. Was siehst Du für Vorteile an dem neuen System? In der aktuellen Situation sehe ich den größten Vorteil tatsächlich in den finanziellen Vorteilen. Die kleinen EH Rucksäcke kosten maximal ein Drittel der aktuellen Notfallrucksäcke. Außerdem würden wir uns durch Umstellen des Systems eine Reserve an Rucksäcken schaffen, da die Hälfte der großen Rucksäcke gespart werden würde. Für die einzelnen Mitglieder sind die Vorteile in der höheren Flexibilität zu sehen. Klettern, Skifahren oder andere Aktivitäten sind mit dem kleineren Rucksack kein Problem mehr. Es ergibt sich außerdem eine erhöhte Einsatzsicherheit für unsere Mitglieder. Gerade im Bereich der Höhenrettung und beim Einsatz in Felswänden kann es nur von Vorteil sein, weniger Gewicht am Rücken hängen zu haben. Und das Beste ist: trotzdem ist das nötigste Material dabei. Könnt Ihr schon eindeutige Ergebnisse präsentieren? Aktuell können wir noch nichts Eindeutiges über den Test sagen. Uns fehlen noch von einigen Mitgliedern die Feedbacks. Außerdem müssen wir den Test noch mit in den nächsten Winter nehmen und auch hier auf genügend Einsatzzahlen hoffen. Eine weitere Idee wäre, den Test noch um einen Winter zu verlängern und die Skiwacht mit ihren vielen Einsätzen und ihrer großen Erfahrung mit einzubeziehen. Die ersten Ergebnisse sehen jedoch recht vielversprechend aus. Wie haben eure Mitglieder auf das neue System reagiert? Die Mitglieder haben größtenteils sehr positiv reagiert. Die Umgewöhnung ist zur Zeit noch etwas schwierig, da wir noch die alten Defis im Einsatz haben. So muss auch für ein Monitoring explizit an den Defi gedacht werden. Dieses Problem wird sich mit der Umstellung der Defis erübrigen, da der Defi dann nur noch im Reanimationsfall gebraucht wird. Gibt es Schwächen beim neuen System? Grundsätzlich muss man bedenken, dass die Ersatz- Sauerstoffflasche und der Defi bei Bedarf zusätzlich mitgeführt werden müssen. Das kann im stressigen Einsatzfall vergessen werden und ist so als Schwäche zu werten. Ob wir diese Schwäche in Kauf nehmen und ob das Konzept mehr Vorteile hat als das alte, muss natürlich gründlich überdacht werden. Dann wird das Projekt dem Landesverband vorgestellt und anschließend entschieden. Das wird alles noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Wie ist dein Fazit zum neuen System? Grundsätzlich glaube ich, dass eine Überprüfung unserer Standards nach fast 10 Jahren notwendig ist. Das hier vorgestellte System ist eine Möglichkeit, das bewährte System zu optimieren. Wir sind immer dankbar über Ideen aus den Ortsgruppen und weitere Erfahrungsberichte. Ich denke aber, dass das neue System schon eine Option für die Zukunft sein könnte. Vielen Dank, David. Gerne! David Hierholzer, im echten Leben Rettungsassistent, ist stellvertretender Landesausbilder Notfallmedizin und seit 2004 in der Ortsgruppe Todtnau aktiv. Ein Blick in das neue Rucksacksystem Die großen Rucksäcke im Einsatz 16 17

11 HORIZONTE Schnelle Hilfe bei Freizeitunfällen Schwarzwaldverein und Bergwacht entwickeln innovatives Konzept zum Auffinden von Einsatzorten im Gelände Text: Adrian Probst, OG Höchenschwand Fotos: Adrian Thomale, Illustration: Schwarzwaldverein Der Schwarzwald lockt mit zahlreichen Wanderwegen viele Besucher an Die Deutschen verbringen ihre Freizeit immer lieber in der freien Natur. Allein in Baden- Württemberg zieht es jeden Tag über 2 Mio. Menschen in den Wald. Beim Wandern, Mountainbiken oder anderen Natursportarten genießen sie unsere herrliche Landschaft. Themenwege, Genießerpfade, Singletrails und Abenteuersteige bilden ein spannendes Angebot für unterschiedliche Zielgruppen. Seit vielen Jahren beobachtet die Bergwacht daher eine Fehlende Ortskenntnis der Anrufer erschwert die Arbeit Zunahme ihrer Einsätze. Kommt es zu einem Notfall, so stehen die Rettungskräfte meist vor mehreren Herausforderungen. Die Wege bis zum Einsatzort sind oft lang und nur eingeschränkt befahrbar. Schwierig ist auch das Auffinden des Einsatzortes. Fehlende Ortskenntnis der Anrufer und umständliche Beschreibungen des Standorts erschweren die Arbeit der Leitstellendisponenten und verursachen unnötige Verzögerungen. Die Forstverwaltung in Baden- Württemberg hat daher schon vor Jahren ein System entwickelt, das den Rettern im Notfall helfen soll, die Einsatzstelle bei Forstunfällen schneller zu finden. Vordefinierte Punkte dienen dabei als Anfahrtsort. Die Retter werden dort von einem Ortskundigen abgeholt und zur Einsatzstelle gelotst, die Rettungskette Forst kommt in Gang. Das Problem: Für Erholungssuchende ist dieses System kaum nutzbar. Sie kennen weder die Identifikationsnummern oder Koordinaten der Rettungspunkte, noch haben sie die Möglichkeit, mit einem Fahrzeug die Rettungskräfte abzuholen und zur Einsatzstelle zu lotsen. Aufbauend auf eine Masterarbeit der Universität Freiburg haben der Schwarzwaldverein und die Bergwacht Schwarzwald daher nun ein ergänzendes System entwickelt, das auch Erholungssuchenden dienen soll. Als bedeutendster Akteur im Bereich der Wanderwegweisung verfügt der Schwarzwaldverein über ein Netz aus über Wegweisern und km markierter Wanderwege. Alle Wegweiser im Gelände sind mit einem Standortnamen, einer Höhenmeterangabe und einer eindeutigen ID-Nummer digital erfasst und können online verwaltet werden. Im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts wird den Leitstellen ein spezieller Onlinezugang bereitgestellt, über den die Disponenten auf die Daten des Schwarzwaldvereins zurückgreifen können. Im Ernstfall läuft der Anrufer bis zum nächsten Wegweiser (in der Regel also bis zur nächsten Wegkreuzung) und nennt der Leitstelle die auf dem Wegweiser abgedruckte Standortsbezeichnung. Über eine einfache Suchfunktion ruft der Disponent den Standort auf und alarmiert umgehend die Bergwacht. Mittels GPS und Rücksprache via Funk können die Einsatzkräfte gezielt zum genannten Wegweiser dirigiert werden. Mit diesem System greifen wir auf die umfangreichen Daten des Schwarzwaldvereins zurück, ohne zusätzliche Kosten für die Ausweisung oder Erfassung von Rettungspunkten zu generieren. Unsere Einsatzkräfte können so noch gezielter an die Einsatzstelle geschickt werden, was im Ernstfall wertvolle Minuten sparen kann, so Landesleiter Bergrettungsdienst Mirko Friedrich. Auch der Schwarzwaldverein freut sich, mit seinen digitalen Daten wesentlich zur Verbesserung der Lokalisation im Notfall beitragen zu können. Mit vergleichsweise einfachen Schritten schaffen wir es, den Erholungssuchenden in der Natur ein deutliches Plus an Sicherheit bieten zu können. Mit diesem innovativen Projekt zeigen wir, Wegweiser mit Orts- und Höhenangabe, sowie Entfernungen zu weiteren Punkten wie wichtig und fruchtbar die enge Verzahnung verschiedener Akteure ist, betont der Präsident des Schwarzwaldvereins, Georg Keller. Derzeit bemühen sich Bergwacht und Schwarzwaldverein darum, zwei weitere wichtige Voraussetzungen zu schaffen, die für eine effektive Umsetzung des Konzepts von besonderer Bedeutung sind: Während sämtliche Daten der Wanderwegweisung schon jetzt digital im System des Schwarzwaldvereins vorgehalten und gepflegt werden, gilt es, auch die Daten der Mountainbikestrecken im Schwarzwald zentral zusammenzuführen. Denn mit der begonnen Ausweisung von Single-Trails und anderer Mountainbikerouten wird das Netz aus Wegweisern und markierten Standorten im Gelände künftig noch dichter. Nur dann, wenn auch diese Daten zentral über das System des Schwarzwaldvereins abrufbar sind, können die Leitstellen und die Einsatzkräfte der Bergwacht im Notfall schnelle Hilfe leisten. Neben der Datenhaltung spielt die Datenverarbeitung eine wichtige Rolle. So werden in den kommenden Jahren sämtliche Fahrzeuge des straßengebundenen Rettungsdienstes mit einem GPS-gesteuerten Flottenmanagementsystem ausgestattet, das die Einsatzkräfte im Notfall schnell und sicher an ihr Ziel führt. Die Bergwacht bemüht sich beim Land Baden-Württemberg intensiv darum, dass auch die Fahrzeuge des Bergrettungsdienstes mit diesen Geräten ausgestattet werden. Gerade im unwegsamen Gelände, wo Sie sich nicht an Straßennamen und Hausnummern orientieren können, sind moderne GPS-Systeme geeignete Hilfsmittel, um noch schneller zum Patienten zu gelangen. Um bei Forstunfällen im Wald, bei Wander- oder Mountainbikeunfällen keine wertvolle Zeit zu verlieren, müssen die Geländefahrzeuge der Bergwacht deshalb mit diesem digitalen Flottenmanagementsystem ausgestattet und direkt mit der Leitstelle verbunden werden, fordert der stellvertretende Landesvorsitzende Adrian Probst

12 FACHBEREICH TECHNIK Drum prüfe, wer ans Seil sich bindet Entscheidungshilfen zur Ausmusterung des Materials Text: Peter Oster, OG Hinterzarten Fotos: Peter Oster Seile, Gurte, Karabiner, Helme unsere persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) darf im Ernstfall nicht versagen. Gesetzgeber und Unfallversicherung setzen strenge Rahmenbedingungen für Einsatz und Überprüfung dieser Ausrüstung: Vom Hersteller werden Baumusterprüfung, CE-Zertifizierung (vierstellige Nummer), strenge Qualitätssicherung und eine umfangreiche Betriebsanleitung gefordert. Die Bergwacht muss u.a. sicher stellen, dass eine regelmäßige Prüfung durch sachkundige Personen und eine rechtzeitige Ausmusterung erfolgt. Dieser Beitrag möchte nicht sämtliche Vorschriften, Regeln und Gesetze aufzählen, die den Umgang mit PSAgA regeln, obwohl es auch hierzu vieles zu berichten gäbe. Es sollen vielmehr einige Tipps aus der Praxis der PSA-Prüfung dargestellt werden. Diese Tipps sollen dabei helfen, im Zweifelsfall auch dann richtig zu entscheiden, wenn gerade kein geprüfter Sachkundiger verfügbar ist z.b. beim Check vor oder nach einem Einsatz oder einer Übung. Die Lektüre kann jedoch einen vollständigen Sachkundelehrgang nicht ersetzen. Betriebsanleitung, Geschichte und Gebrauchsdauer Die Betriebsanleitung ist das wichtigste Utensil zur Prüfung: Keiner weiß besser als der Hersteller selbst, wie lange er für sein Produkt gerade stehen kann und wie es zu prüfen ist. Wenn keine Anleitung vorhanden ist, kann man auf der Hersteller- Webseite oft eine aktuelle Version herunterladen. Seriennummern und/oder Chargenbezeichnungen helfen manchmal bei der Altersbestimmung. Man muss allerdings deutlich sagen: Bei unklarer Herkunft oder Geschichte sollte man einen Gegenstand lieber ausmustern! Bei allen Nicht-Metall-Produkten (Seile, Schlingen, Gurte, Helme) ist das Alter oft das entscheidende Kriterium zur sog. Ablegereife. Die Betriebsanleitung legt die Gebrauchsdauer i.d.r. in Anhängigkeit von der Gebrauchsintensität fest. Die BGR 199 zum Thema Rettungsausrüstung schreibt hierzu allgemein: Nach den bisherigen Erfahrungen kann unter normalen Einsatzbedingungen bei Gurten von einer Gebrauchsdauer von 6 bis 8 Jahren und bei Verbindungsmitteln (Seil/Gurtband) von einer Gebrauchsdauer von 4 bis 6 Jahren ausgegangen werden. In den folgenden Abschnitten werden Prüf- und Ablegekriterien beschrieben. Wenn ein Nicht-Metall-Produkt seine maximale Gebrauchsdauer überschritten hat, ist der Zustand allerdings unerheblich es muss ausgemustert werden! Als Praktiker fragt man sich natürlich, ob diese Ausrüstungsgegenstände tatsächlich nach so kurzer Zeit nicht mehr sicher sind! Die Antwort ist möglicherweise etwas unbefriedigend und vor allem teuer: Mit hoher Wahrscheinlichkeit halten die Produkte wesentlich länger. Aber wenn es einen Schaden gibt, haben die Vorsitzenden ein Problem denn der Hersteller haftet nur innerhalb der angegebenen Gebrauchsdauer! Seile und Reepschnüre Zur Prüfung Stück für Stück genau von allen Seiten anschauen, langsam durch die Hand laufen lassen und jedes Stück einmal biegen. Eventuell dauerhaft ins Seil geknüpfte Anschlagknoten müssen für die Prüfung natürlich gelöst werden. Tipp: Wenn bei Statikseilen (gilt nicht für Dynamikseile) das Alter unklar ist, kann man ein Stück abschneiden und den Mantel längs auftrennen. Im Inneren ist ein Kennzeichnungsfaden vorgeschrieben, der neben anderen Angaben das Herstellungsjahr nennen muss. Prüfen auf: Schnitte Verbrennungen Aufrauhungen Biegsamkeit Mantelverschiebung vernähte Endverbindung mögliches Ergebnis 1 maximal einzelne Fasern des Mantels beschädigt höchstens schmale oder kurze, oberflächliche Verbrennungen des Mantels nur etwas pelzig gleichmäßige Biegung vorhanden aber nicht störend ordentliches Aussehen der Naht kann noch verwendet werden mögliches Ergebnis 2 Mantel durchtrennt, Kern sichtbar, Kern beschädigt ausgedehnte Verbrennungen des Mantels, Verwendbarkeit deutlich beeinträchtigt stark aufgepelzt, Mantel stellenweise aufgelöst, Verwendbarkeit deutlich beeinträchtigt echter Knick an der Biegestelle, sichtbare Wölbung unter dem Mantel Verwendbarkeit beeinträchtigt, Mantel ohne Kern am Seilende unruhiges, stellenweise gestauchtes Nahtbild ausmustern! nach: Beal Pro Academy Kennfaden mit Herstellungsjahr nach EN 1891 Einzelne Fasern des Mantels beschädigt: geht noch Mantel stark beschädigt, Kern sichtbar: ausmustern Echter Knick beim Biegen: ausmustern Ausstellungsstück: ausmustern Schließt nicht mehr von selbst: ausmustern Manschette beschädigt: ausmustern 20 21

13 EINE OG STELLT SICH VOR Bandschlingen und Gurte Auch hier machen wir eine visuelle und haptische Prüfung. Bei Beschädigungen verwenden wir die 10%-Regel: Wenn mehr als 10% des Materials abgewetzt oder durchtrennt sind, geht eine Neu-Bestellung an die Landesgeschäftsstelle. Helme Auch bei Plastik gibt es sog. Weißbrüche: Ausmustern! Deutliche Beschädigungen (Sturz?) und Verformungen der Schale oder Schäden an den Bändern führen natürlich ebenfalls zur Ausmusterung. Weißbruch der Helmschale: ausmustern Unscheinbarer Weißbruch in eloxiertem Alu: ausmustern Sog. Materialfluss < 1mm: kein Problem Karabiner und andere Hardware Alle Teile auf ordnungsgemäße und leicht gängige Funktion prüfen. Ggf. mit einer Zahnbürste reinigen und einen Tropfen Öl auf bewegliche Teile geben. Schrauberhülse unbeschädigt und leichtgängig? Funktionieren automatische Verschlusssicherungen auch wirklich zuverlässig? Materialverschleiß (z.b. eingeschliffener Karabiner oder Achter) von > 1 mm oder > 10%? Ausmustern! Besonderheit bei eloxiertem Aluminium, z.b. bei Steigklemmen, Shunt, o.ä.: Ein sog. Weißbruch ist eine helle Verfärbung des eloxierten Aluminiums, weist auf eine (über) große Belastung hin. Ausmustern! Materialfluss ist hingegen weniger problematisch. Bei Steigklemmen den Anschlag prüfen: Wenn eine hohe (Sturz-) Belastung auf die Steigklemme gekommen ist, kann man das an einem verformten Anschlag erkennen. Auch unscheinbare Verformungen sind nicht normal! Eine maximale Gebrauchsdauer im Sinne einer Materialalterung gibt es bei Hardware nicht. Eine Ausmusterung erfolgt hier in der Regel dann, wenn die Technik überholt ist (z.b. Schraubkarabiner). Bei akutem Läusebefall mit Goldgeist forte behandeln :-) Generell sollte man im Zweifelsfall ein Stück lieber einmal zu früh austauschen als einmal zu spät. Außerdem ist es nicht nur bei der Prüfung wichtig, die Gebrauchsanleitung zu beachten: Das richtige Material für den richtigen Einsatzzweck, schonender Umgang und trockene, lichtgeschützte Lagerung sorgen dafür, dass wir uns stets auf diese lebenswichtigen Ausrüstungsgegenstände verlassen können und nach Einsatz oder Übung sicher zurück auf die Wache kommen! Einen herzlichen Dank an die Christoph & Markus Krah GmbH für die Anschauungsobjekte. Vom Schönsten im Schwarzwald Die Ortsgruppe Schönau stellt sich vor Text: Mathis Stettner Fotos: Benedikt Asal Die Bergwacht Schönau ist auf dem 1414 hohen Belchen im südlichen Schwarzwald stationiert. Die 1926 gegründete Ortsgruppe widmete sich damals hauptsächlich dem Naturschutz; später kam der Rettungsdienst dazu. Eine Besonderheit der Ortsgruppe ist das Haus Bergfried, welches sich am Fuße des Belchens befindet. Es beherbergt nicht nur die Räumlichkeiten der Bergwacht, sondern auch Platz für 52 Personen. Es wird an Privatpersonen bzw. Gruppen vermietet, wodurch die Kasse der Bergwacht Schönau etwas aufgebessert wird. Das Haus besitzt eine gut ausgestattete Küche, einen großen Aufenthaltsraum mit Kachelofen und einen großen Außenbereich mit Spiel- und Grillplatz. Die Ortsgruppe Schönau besitzt zwei Skidoos und einen Mercedes-Benz Sprinter, um das weitläufige Dienstgebiet vom Belchen bis nach Schopfheim inklusive dem Liftbetrieb Belchenseilbahn und den Skilift in Fröhnd abzudecken. In der von Petra Bernauer geleiteten Jugendbergwacht sind aktuell 14 Kinder aktiv und werden mit Spiel und Spaß auf die Ausbildung vorbereitet. Derzeit befinden sich fünf Anwärter in der Ausbildung zum Bergretter. In der Ortsgruppe Schönau engagieren sich 65 Bergwachtler, davon 26 aktive und 20 nicht aktive Einsatzkräfte. Großgeschrieben wird in dieser Ortsgruppe die Gemeinschaft. Wenn gerade kein Einsatz ist, alle Vorräte aufgefüllt und auch sonst keine Aufgaben in und ums Haus anfallen, gehen sie Klettern, Skifahren oder erledigen ihre Naturschutzstreife. Bereits die Anwärter werden voll in die Dienste hineingenommen und bekommen im Rahmen ihrer Möglichkeiten Verantwortung übertragen. Das Haus Bergfried befindet sich in der Trägerschaft eines eigenen Vereins und erfreut sich großer Beliebtheit, sodass es gut belegt ist. Zu den Nachbarortsgruppen gehören Wieden, Münstertal, Todtnau und Istein. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender: Dirk Kiefer 2. Vorsitzender: Andreas Steiger Leiter Bergrettungsdienst: Kay Kiefer Schriftführer: Herbert Strittmatter Kassenwart: Johannes Kiefer Die Bergrettungswache an der Talstation der Belchenbahn ist das ganze Jahr über jedes Wochenende besetzt. Wir freuen uns auf Besuch von Euch! Das Haus Bergfried ist Ausgangspunkt vieler Einsätze 22 23

14 DIE LETZTE SEITE Neue Mitglieder Wir begrüßen herzlich unsere neuen Mitglieder! Helena Heppeler Freiburg Florian Bernstein Schönau Landestermine Impressum: Bergwacht Schwarzwald Basler Landstr Freiburg Katharine Kaiser Höchenschwand Marti Duffner Furtwangen Stand Änderungen möglich Herausgeber: Frank Kühnel Jonathan Throm Waldkirch Alex Schlegel Furtwangen Okt Jugendleiterlehrgang II Todtnauberg 24. Okt Lehrteamsitzung Oberried Nov Bergrettungsausschuss Belchen 15. Nov Landesversammlung Todtnauberg 22. Nov Funkwartetagung Wir freuen uns über neue Mitglieder und Anwärter im Redaktionsteam, einfach an Laura Strack Istein Alexander Finkbeiner Obertal Ehrungen 2015 Moritz Augsburger Karlsruhe 50 Jahre Mitgliedschaft: Alfred Basler (Offenburg), Hubert Klingele (Freiburg), Albert Rantz, Dieter Franz, Peter Rambach (Waldkirch), Roland Berthel (Karlsruhe), Gerold Seng (Furtwangen), Herbert Strittmatter, Herbert Piecha (Schönau), Helmut Faschian (Todtmoos), Norbert Waßmer (Todtnau), Helmut Sayer (Münstertal), Klaus Behringer (Wieden), Alfred Karl Haas, Hans Joachim Knapp, Nikolaus Knapp, Wilhelm Robert Kern (Achertal) 60 Jahre Mitgliedschaft: Fritz Günter (Obertal), Paul Stickel (Offenburg) Redaktion: Simon Ackermann, Benedikt Asal, Peter Oster, Adrian Probst, Jannic Probst, Olga v.plate, Caro Schütz, Lutz Scherer, Mathis Stettner, David Vaulont 10 % Rabatt für Bergwacht- Mitglieder Gegen Vorlage des Mitgliedsausweises ausgenommen Rotpreise, Werkstatt, Verleih, Bücher und Elektronik. mit dem Testsieger unter Freiburgs Sportgeschäften* Klettern Bergsport Wandern Trekking Running Bike Kanu Ski / Skitouren Langlauf Snowboard Verleih & Kurse * im Freiburger Kundenspiegel 2002, 2005, 2008, 2011, 2014 (unabh. Kundenbefragung für verschiedene Branchen durch MF Consulting) Schwarzwaldstraße Freiburg Tel

15 [UMSCHLAG AUSSEN]

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