??? Smart Metering??? Herzlich Willkommen an der technischen Gasfachtagung des VIGW vom 23. April 2015 in Frauenfeld

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1 ??? Smart Metering??? Herzlich Willkommen an der technischen Gasfachtagung des VIGW vom 23. April 2015 in Frauenfeld

2 Agenda Grundlagen IST-Situation in der Schweiz Smart Payment Chancen und Risiken von Smart Metering Systeme Zusammenfassung VIGW Gasfachtagung in Frauenfeld 2

3 Grundlagen VIGW Gasfachtagung in Frauenfeld 3

4 Grundlagen EU massgebliche Regeln Energieeffizienz-Richtlinie von 2006 Die Richtlinie 2006/32 EG hält fest, das Endverbraucher mit ausreichenden Informationen versehen werden müssen, um ihren Energieverbrauch beurteilen und anpassen zu können VIGW Gasfachtagung in Frauenfeld 4

5 Grundlagen Erdgasbinnenmarkt-Richtlinie von 2009 Die Richtlinie 2009/73 EG Anhang I mit dem Titel < Massnahmen zum Schutz der Kunden > soll sichergestellt werden, dass die Kunden h) Zugang zu ihren Verbrauchsdaten haben und durch ausdrückliche Zustimmung und gebührenfrei einem beliebigen registrierten Lieferanten Zugang zu ihren Messdaten gewähren können. i) häufig genug in angemessener Form über ihren tatsächlichen Gasverbrauch und ihre Gaskosten informiert werden, um ihren Gasverbrauch regulieren zu können. j) Den Kunden darf dafür keine zusätzlichen Kosten in Rechnung gestellt werden VIGW Gasfachtagung in Frauenfeld 5

6 Ist Situation in der Schweiz Manuelle Zählerablesung ( i.d.r. einmal pro Jahr ) Manueller Datentransfer in die nachgelagerten Systeme Kundenabrechnungen erfolgen Verbrauchsbezogen VIGW Gasfachtagung in Frauenfeld 6

7 AMR Automated / Advanced Meter Reading Walk by Zähler werden (häufiger) fernausgelesen Daten werden aus dem HHT automatisch übertragen Kundenabrechnungen erfolgen Verbrauchsbezogen Automatische Ablesung Effizientere Auslesung Keine Zutrittsprobleme Erweiterte Daten z.b. Alarme Einweg-Kommunikation VIGW Gasfachtagung in Frauenfeld 7

8 AMI Advanced Metering Infrastructure Fixed Network Zählerdaten werden täglich automatisch oder auf Anforderung übertragen Automatische Datenübertragung ins System Abrechnung erfolgt verbrauchsbezogen Zweiwege Kommunikation Spontane Ablesung möglich Multi-Energie Nahezu Echtzeiterfassung Lastprognosen Neue Services möglich Visualisierung des Verbrauchs VIGW Gasfachtagung in Frauenfeld 8

9 Alternativen wie z.b in Belgien VIGW Gasfachtagung in Frauenfeld 9

10 Smart Payment System Kunde ist jederzeit über seinen Verbrauch informiert Zwei-Wege- Kommunikation Bewährte Technologie Sehr geringer administrativer Aufwand Eichfrist 14 Jahre Durchflussüberwachung VIGW Gasfachtagung in Frauenfeld 10

11 Warum Smart Payment System angespannte finanzielle Situation vieler Endverbraucher Verschlechterung der Zahlungsmoral Risiko ausbleibender Zahlungen beherrschbar halten Gerichtliches Mahn- und Vollstreckungsverfahren führt nicht immer zu befriedigendem Ergebnis Systemlösung, die mit geringstem personellen und logistischem Aufwand eine effiziente Unterbrechung und Freischaltung der Versorgung ermöglicht VIGW Gasfachtagung in Frauenfeld 11

12 Nutzen Smart Payment System Smart-Payment-Systeme bieten gleichermaßen Vorteile für das Versorgungsunternehmen und für den Endverbraucher. Nutzen für das Versorgungsunternehmen: Sicherstellung des Cash-flows Reduktion von finanziellen Ausständen Reduziertes Mahnwesen Weniger Betrugsfälle Keine kostenaufwändigen Sperrungen und Wiederinbetriebnahmen Automatisierte Ablesung Nutzen für den Letztverbraucher: volle Kostenkontrolle keine unerwartet hohen Nachzahlungen keine plötzlichen Abschaltungen Transparenz des Verbrauchsverhaltens keine zusätzlichen Kosten für Wiederinbetriebnahmen nach Sperrung VIGW Gasfachtagung in Frauenfeld 12

13 Chancen und Risiken von Smart Metering Systeme VIGW Gasfachtagung in Frauenfeld 13

14 Chancen und Möglichkeiten von Smart Metering Effizienzsteigerung der Kunden durch Visualisierung des Verbrauches / Momentanverbrauches Ohne eine Smart Metering Infrastruktur gibt es kein Smart Grid Reduzierung der Co2 Werte Handling der Netze Überwachung der Verbräuche Zeitgenaue Verbrauchzahlen für die Gasvorbestellung Lastgänge, Jahresvergleiche und Verbrauchsanalysen auf Stundenbasis auf alle angeschlossene Verbraucher Zeitunabhängige Auslesung (programmierbare Intervalle) Keine Probleme mit Zutritte VIGW Gasfachtagung in Frauenfeld 14

15 Risiken oder Nachteile von solchen Systemen Datenschutz Kosten Monopolbildungen einzelner Hersteller kompatible Kommunikationsschnittstellen verschiedenster Hersteller Veränderungen der Kommunikationsschnittstellen Akzeptanz der Kunden bei Funkkommunikation Infrastruktur Persönliche Kontrolle der Anschlüsse (Kundenkontakt) Elektronische Zählwerke haben eine reduzierte Eichgültigkeit Schutz von Hackerangriffe VIGW Gasfachtagung in Frauenfeld 15

16 Zusammenfassung In der Schweiz gibt es noch keine Richtlinien im Haushaltsbereich die uns zwingen etwas zu unternehmen Grundlagen den müssen zuerst geschaffen werden Zählertechnik für Smart Metering ist vorhanden und erprobt Das unsere Netzte und Verbräuche auch gesteuert werden können, bedarf es einer Zweiweg-Kommunikation Datenschutz wird uns noch vor eine grosse Herausforderung stellen Zugriffe aus der Ferne birgt auch Gefahren Vorbereitung ist besser als nichts zu tun VIGW Gasfachtagung in Frauenfeld 16

17 Fragen VIGW Gasfachtagung in Frauenfeld 17

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