Führungslehre. Führung selbst begreifen (Ein)Führung. 1. Umfrage 2. Vorabdefinition Führung 3. Professionelles Management. Seite 2

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2 Führungslehre Führung selbst begreifen (Ein)Führung 1. Umfrage 2. Vorabdefinition Führung 3. Professionelles Management Seite 2

3 Literatur Grün, A., Menschen führen Leben wecken, 4. Aufl., München 2007 Karbach, R., Grundlagen der Unternehmensführung, Altenberge 2005 Malik, F., Führen, Leisten, Leben, neueste Auf., Frankfurt /New York (Solllektüre) Olfert, K., Personalwirtschaft, 12. Aufl., Ludwigshafen (Rhein) 2006 Paul, Michael (Hrsg.), So entwickeln Sie Ihre Unternehmensstrategie, Frankfurt/Wien 2002 Siebenbrock, H., Führen Sie schon oder herrschen Sie noch? Marburg 2013 (Pflichtlektüre) Siebenbrock, H., Zeilinger, H., Kernpunkte der Betriebswirtschaft, 3. Aufl., Münster 2010 Staehle, Wolfgang: Management, neueste Auflage, München Bleicher, Knut: Das Konzept Integriertes Management, neueste Auflage, Frankfurt/ New York Sprenger, R., Mythos Motivation, neueste Auflage, Frankfurt/ New York Sprenger, R., Das Prinzip Selbstverantwortung, neueste Auflage, Frankfurt/ New York Sprenger, R., Vertrauen führt, neueste Auflage, Frankfurt/ New York Wüthrich, H.A., Osmetz, D., Kaduk, S., Musterbrecher, Führung neu leben, Wiesbaden 2006 Seite 3

4 Literatur Küng, Hans, Anständig wirtschaften, Warum Ökonomie Moral braucht, München 2010 Csikszentmihalyi, Mihaly, Flow im Beruf, Das Geheimnis des Glücks am Arbeitsplatz, 2. Aufl., Stuttgart 2004 Semler, Ricardo, Das Semco System, Management ohne Manager, 2. Aufl., München 1993 Goeudevert, Daniel, Das Seerosen-Prinzip, Wie uns die Gier ruiniert, Köln 2008 Berger, Wolfgang, Business Reframing, Erfolg durch Resonanz, 3. Aufl., Wiesbaden 2002 Berger, Wolfgang, Eine Anleitung zur artgerechten Menschenhaltung in Betrieben, 2012 Goleman, Daniel, Emotionale Intelligenz Pfläging, Niels, Führen mit flexiblen Zielen, Frankfurt/New York 2006 Petek, Rainer, Das Nordwandprinzip Senge, Peter M., Die 5. Disziplin von Cube, Felix, Lust an Leistung: Die Naturgesetze der Führung Lohmann, Detlef, und mittags geh ich heim, 2012 Seite 4

5 1. Umfrage Ob als Auszubildender, Werksstudent, Praktikant oder Aushilfe: Sie alle haben schon einmal einen Vorgesetzten oder eine Vorgesetzte erlebt. An welchen derzeitigen oder ehemaligen Vorgesetzten denken Sie gerade? Konzentrieren Sie sich auf genau diesen Vorgesetzten! Bitte notieren Sie spontan, jede Bezeichnung ist erlaubt! Seite 5

6 1. Umfrage Mein Vorgesetzter ist / war... Übertragen Sie Ihre Bezeichnung bitte in Druckschrift auf eine Metaplan-Karte. Keine Angst, die Anonymität bleibt gewahrt. Seite 6

7 2. Vorabdefinition Führung Spiel: Baum, Haus, Hund Tafelbild: Was verstehen Sie unter Führung? Bevor wir uns mit guter Führung beschäftigen: Was ist eigentlich gute Arbeit? Weit verbreitete Annahme: Führung besteht mindestens aus Koordination und Motivation Mythos Motivation! (Titel des Bestsellers von Reinhard Sprenger). Sprengers Hauptsatz: Alles Motivieren ist Demotivieren! Wir lesen dazu den Kurztext von Judith Reicherzer: Misstrauen mit Methode in: Die Zeit vom , S. 33 Seite 7

8 2. Vorabdefinition Führung Management, eine Kunst des Loslassens? Nicht ganz! Schauen wir uns deshalb in einem Video einmal das Beispiel des Dirigenten, einer ganz spezifischen Führungskraft im nicht- ökonomischen Kontext, an: Seite 8

9 2. Vorabdefinition Führung Es soll uns bei dieser Veranstaltung aber nicht nur um eine Definition von Führung gehen. Was ist gute Führung? Ist Führung bereits gut, wenn die Ergebnisse gut sind? Oder stellen sich gute Ergebnisse nur dann ein, wenn die Führung gut ist? Hierzu schauen wir uns Die Situation des Drogisten König an. Wer spielt Herrn König? Seite 9

10 3. Professionelles Management Die industrielle Revolution gilt als die Geburtsstunde des industriellen Managements, einem Management, das über Familien- bzw. Stammesgrenzen hinausgeht. Wurde man ursprünglich in eine Gemeinschaft hineingeboren, kam im Laufe der Zeit dem Aspekt der freiwilligen Zugehörigkeit eine immer größere Bedeutung zu. Entsprechend orientiert sich das moderne Management im Gegensatz zur Leitung ursprünglicher Gemeinschaften nicht so stark an tradierten, überlieferten Vorstellungen und Arbeitsweisen, sondern sucht nach immer neuen Wegen, um Effektivität und Effizienz zu steigern. Peter Drucker prägte den Vergleich: Von Effektivität sprechen wir, wenn wir die Dinge richtig tun, während Effizienz dann gegeben ist, wenn wir die richtigen Dinge tun. Seite 10

11 3. Professionelles Management Um die in der Überschrift formulierte Frage nach professionellem Management zu beantworten, kann man versuchen, den vermeintlichen Gegensatz zwischen der vorindustriellen Führung von Gemeinschaften und dem industriellen Management herauszuarbeiten: Hier ein eher konservativer, auf Erhaltung angelegter Ansatz; dort ein eher progressiver, auf Veränderung angelegter Ansatz. Bei näherem Hinsehen erweist sich diese Differenzierung jedoch als zu grob. Auch sehr weit vor dem industriellen Zeitalter hat es Führungspersönlichkeiten gegeben, die alles andere als konservativ waren. Denken wir an die Religionsstifter, aber auch an Philosophen und Staatslenker. Und auch heute gibt es nach wie vor extrem konservative Manager, Unternehmenslenker, die in ihren Job hineingeboren werden. Seite 11

12 3. Professionelles Management Professionelles Management bedeutet nach Fredmund Malik im Wesentlichen 1. den Erfolg zu suchen, 2. Verantwortung zu übernehmen und 3. Führungswerkzeuge zu beherrschen. Dazu sehen wir uns drei Beispiele an: Itay Talgam: Lead like the great conductors! Manfred Kets de Fries: When leaders turn bad Bob Davids: Leadership without Ego Seite 12

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