Berufsorientierte Kompetenzförderung Azubis - fit für Beruf und Zukunft

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1 Berufsorientierte Kompetenzförderung Azubis - fit für Beruf und Zukunft Unsere Seminare stärken die Kompetenzen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen für die Anforderungen und Aufgaben, die an sie in Ausbildung und Beruf gestellt werden. Wir arbeiten mit erfahrungs- und handlungsorientierten Methoden, die durch ihren Aufforderungs- und Ernstcharakter die Teilnehmer herausfordern. Verbunden werden diese Methoden mit theoretischen Inputs sowie Reflexionen. Kognitives Arbeiten und Lernen wechselt bei uns mit Aktivität und Bewegung sowie mit ruhigen Seminarteilen. Die Seminare finden Outdoor und Indoor statt. Dabei nutzen wir die vielfältigen Möglichkeiten, die unser großes und schön gestaltetes Gelände bietet. Diese Arbeitsweise trägt zu einer positiven Lernatmosphäre bei, in der für die Teilnehmer ein intensives und ganzheitliches Lernen stattfindet. Unser pädagogisches Team hat langjährige Erfahrungen in der Seminararbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Wir gestalten Ihr Azubi-Seminar nach Ihren Wünschen und Themen. Effektiv Lernen und richtig Wohlfühlen Die ländliche Lage unseres Hauses am Rande des Wiehengebirges und unser etwa 2 ha großes Außengelände laden zu effektivem Arbeiten und Wohlfühlen ein. Für die Gestaltung des Aufenthalts in unserem Haus, das frische Essen, unsere Programme und Arbeitsweise sind wir mit dem GUT-DRAUF-Zertifikat der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ausgezeichnet. GUT DRAUF steht für eine bundesweite Initiative zur nachhaltigen Verbesserung der Gesundheit von Jugendlichen. Durch Förderung ihrer Lebenskompetenzen basierend auf den drei Säulen Bewegung, Ernährung und Stressregulation werden die Fähigkeiten der Jugendlichen zur eigenständigen Gesundheitsförderung gesteigert. Mit besseren Lebenskompetenzen sind sie in der Lage, Belastung und Anforderungen besser meistern und positiver zu beeinflussen.

2 Individuelle Seminargestaltung Wir bieten Ihnen für Ihr Azubi-Seminar ein Baukastensystem bestehend aus drei Seminarmodulen mit insgesamt 17 thematischen Bausteinen. Sie wählen die für Ihre Auszubildenden relevanten Module und Bausteine aus, wir stimmen diese auf Ihre Auszubildenden und Ihre Wünsche ab. So erhalten Sie ein individuell zugeschnittenes Seminar. Die Module und Bausteine stellen wir Ihnen auf den folgenden Seiten näher vor. Jedes Azubi-Seminar schließt bei uns mit einem Transferbaustein ab. Dort werden die Lernergebnisse gesichert und mit den Auszubildenden eine Planung erstellt, wann und wie das Erlernte in Ausbildungsbetrieb und Arbeitsalltag umgesetzt werden soll. Ein Transferbaustein pro Seminar ist daher obligatorisch.

3 Modul 1: Azubi Knigge Gebraucht werden motivierte und verantwortungsbewusste Auszubildende mit guten Kommunikationsfähigkeiten und angemessenen Umgangsformen, die mitdenken und sowohl im Team als auch eigenständig arbeiten können. In Modul 1 stehen die personalen und sozialen Kompetenzen der Teilnehmer im Fokus. Sie erleben, worauf es bei Kommunikation und Teamarbeit ankommt. Die Teilnehmer setzen sich mit der Wirkung ihres Verhaltens auseinander, erproben neue Handlungsweisen und den Umgang mit Kritik. Sie nehmen ihr Zeitmanagement unter die Lupe und lernen das strukturierte Lösen von Aufgaben kennen. Zum Abschluss des Moduls planen die Teilnehmer, wo und wie sie diese Erfahrungen im Ausbildungsalltag und der Berufsschule umsetzen wollen. Zu Modul 1 werden sechs verschiedene Bausteine angeboten: Baustein 1.1.: Verstehst du mich? Kommunikationsübungen machen die Vielschichtigkeit von Kommunikation sichtbar. Die Teilnehmer erfahren, wie Kommunikation funktioniert. Zudem beschäftigen sie sich damit, wie Missverständnisse und Konflikte entstehen und welche Verantwortung ein jeder Kommunikationspartner trägt, damit die Kommunikation gelingen kann und respektvoll abläuft. Baustein 1.2.: Hast du mich sicher? Dauer: 1,5 Tage Klettern fordert die Teilnehmer heraus, ist aber bei den meisten auch mit Ängsten verbunden. Um diese Ängste überwinden zu können, ist das Vertrauen in die sichernden Personen von großer Bedeutung. Zudem ist die Wahrnehmung der Kletterer durch ihre Ängste geschärft. Der ideale Rahmen, sich mit Themen, wie Vertrauensbildung, Fremdwahrnehmung des eigenen Verhaltens und Verantwortungsübernahme zu beschäftigen. Baustein 1.3.: Wenn Teamarbeit am Seil hängt Dauer: 1,5 Tage In immer komplexer werdenden Kooperationsaufgaben fordern wir die Teilnehmer in ihrer Teamarbeit und ihrer kreativen Lösungsfindung heraus, die in Reflexionen näher betrachtet und weiterentwickelt werden. Der Fokus wird z.b. auf Kommunikation, Entscheidungsfindung, Beteiligung, Rollen- und Aufgabenverteilung, Sorgfalt, Umgang mit Regeln, Konflikten und Misserfolgen gelegt. Den Abschluss bildet ein Seilbahnbauprojekt.

4 Baustein 1.4.: Alles kein Problem! Die richtige und für sich selbst passende Lösung zu finden, ist oft eine Herausforderung. In diesem Baustein erproben die Teilnehmer das systematische und ressourcenorientierte Lösen von Problemen und Aufgaben in Problemlöse- und Kooperationsaufgaben. (identisch mit Baustein 3.4.) Baustein 1.5.: Die Uhr tickt! e Hier steht das Zeitmanagement im Fokus. Bei immer komplexer werdenden Kooperationsaufgaben, die auf Zeit zu lösen sind, sind die Teilnehmer selbst für Planung, Zeiteinteilung, Aufgabenverteilung und Umsetzung verantwortlich. Dabei beschäftigen sie sich auch mit ihrem Zeitmanagement im Alltag, ihren Zeitfressern und lernen hilfreiche Methoden zur Zeit- und Tagesstrukturierung kennen. Den Abschluss bildet ein Vehikelbauprojekt. (identisch mit Baustein 3.5.) Baustein 1.6.: Transfer Dieser Baustein ist obligatorisch und schließt das Modul ab. Die Teilnehmer planen, wo und wie sie das Erlernte im Ausbildungs- und Berufsschulalltag umsetzen wollen

5 Modul 2: Mein Job, mein Haus, mein Leben - Zielorientierung Ein erfolgreicher Ausbildungsabschluss, ein sicherer Arbeitsplatz, die berufliche Spezialisierung, Karriere machen, eine eigene Familie gründen Ziele geben uns Orientierung im Leben. Aber die gesteckten Ziele auch zu erreichen, erfordert Durchhaltevermögen und vielseitige Kompetenzen. Im Modul 2 ergründen die Teilnehmer ihre persönlichen Ziele für Ausbildung und Karriere und analysieren, was es erfordert, diese Ziele zu erreichen. Sie loten ihre persönlichen Ressourcen aus und lernen Methoden kennen, die die Chance, ein Ziel zu erreichen, erhöhen. Zu Modul 2 werden vier verschiedene Bausteine angeboten: Baustein 2.1.: Mitten ins Schwarze Das Ziel im Fokus Um ein Ziel verfolgen zu können, muss man es zunächst erst einmal bestimmen. Darauf folgt dann die eigentliche Arbeit, welche Konzentration auf das Ziel, Motivation und Durchhaltevermögen, aber auch das Verarbeiten von Misserfolgen erfordert. Beim Bogenschießen, das viele Parallelen bietet, beschäftigen sich die Teilnehmer mit diesen Herausforderungen im Leben. Baustein 2.2.: Hoch hinaus? Klettern fordert die Teilnehmer auf unterschiedliche Weise heraus, gibt ihnen aber auch die Möglichkeit, sich individuelle Ziele zu setzen und sich mit diesen auseinanderzusetzen. Beim Klettern eines Elements in unserem Hochseilgarten reflektieren die Teilnehmer, wie sie sich persönliche Ziele setzen, was sie bereit sind für diese Ziele zu tun und untersuchen, welche Ressourcen ihnen zur Verfügung stehen. Baustein 2.3.: Versuch und Irrtum oder immer gerade aus? e Ein Ziel ist selten auf geradem Wege erreichbar, oft verlangt uns der Weg mit seinen Hindernissen, Irrwegen und Verzweigungen einiges ab und leicht verliert man sein Ziel aus den Augen. Beim Geocaching beschäftigen sich die Teilnehmer damit, wie man sich einem Ziel Schritt für Schritt über Teilziele nähert, welche Einsatzbereitschaft aber auch notwendig ist, um ein Ziel zu erreichen. Baustein 2.4.: Lebe deinen Traum Transfer e Dieser Baustein ist obligatorisch und schließt das Modul ab. Die Teilnehmer erstellen eine Zielplanung für ein persönliches Ziel in Ausbildung und Beruf.

6 Modul 3: Stress im Griff Die Ausbildung ist der Eintritt ins Erwachsenenleben. Dieser Lebensabschnitt bringt viele neue Anforderungen und Aufgaben mit sich. Im Modul 3 befassen sich die Teilnehmer damit, wie Stress entsteht und unterschiedlich wahrgenommen wird. Sie lernen Methoden kennen, wie sie mit Druck umgehen und Belastungssituationen aushalten können. In praktischen Herausforderungen üben sie, sich zu fokussieren, Prioritäten zu setzen und Ängste zu überwinden Zu Modul 3 werden sieben verschiedene Bausteine angeboten: Baustein 3.1.: Mach nich so n Stress! Es werden Grundlagen zur Entstehung und Verstärkung von Stress vermittelt und das Zusammenspiel verschiedener Stressfaktoren wird bei einer Kooperationsaufgabe selbst erfahren. Baustein 3.2.: Ich schaffe das! Die Teilnehmer lernen die Grundlagen einer effektiven Stressbewältigung kennen und bearbeiten damit Beispielfälle aus ihrem Alltag. Zudem lernen sie eine Methode aus dem Kognitionstraining zur Bewältigung kognitiver Stressverstärker kennen. Baustein 3.3.: Stressbewältigung beim Klettern e Das Klettern ist für die meisten Teilnehmer mit Ängsten verbunden, die überwunden werden müssen, und damit mit Stress. Dadurch bietet das Klettern den Teilnehmern ein gutes Medium zum Üben, sich auf eine Stresssituation vorzubereiten, Bewältigungsstrategien gegen die Ängste und Unsicherheiten zu entwickeln und diese dann in der Stresssituation anzuwenden. Bei Kombination mit Baustein 3.2. können die Teilnehmer hier noch einmal die vorher erlernte Methode aus dem Kognitionstraining üben. Baustein 3.4.: Alles kein Problem! Die richtige und für sich selbst passende Lösung zu finden ist oft eine Herausforderung. In diesem Baustein erproben die Teilnehmer das systematische und ressourcenorientierte Lösen von Problemen und Aufgaben in Problemlöse- und Kooperationsaufgaben. (identisch mit Baustein 1.4.)

7 Baustein 3.5.: Die Uhr tickt! Hier steht das Zeitmanagement im Fokus. Bei immer komplexer werdenden Kooperationsaufgaben, die auf Zeit zu lösen sind, sind die Teilnehmer selbst für Planung, Zeiteinteilung, Aufgabenverteilung und Umsetzung verantwortlich. Dabei beschäftigen sie sich auch mit ihrem Zeitmanagement im Alltag, ihren Zeitfressern und lernen hilfreiche Methoden zur Zeit- und Tagesstrukturierung kennen. Den Abschluss bildet ein Vehikelbauprojekt. (identisch mit Baustein 1.5.) Baustein 3.6.: Entspannung und Wellness Sich bewusst Entspannung verschaffen zu können, ist ein wichtiger Bestandteil effektiver Stressbewältigung. In diesem Baustein lernen die Teilnehmer Methoden, wie Traumreisen und einfache Massagetechniken kennen und können selbst zubereitete, entspannende Gesichtsmasken, Hand- und Fußbäder sowie Haarkuren anwenden. Baustein 3.7.: Transfer e Dieser Baustein ist obligatorisch und schließt das Modul ab. Die Teilnehmer planen und entwickeln Bewältigungs- und Handlungsstrategien für persönliche Stresssituationen im Ausbildungs- und Berufsschulalltag.

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