LOGISTIK Zukunftsszenarien für eine nachhaltige Standortentwicklung in Österreich. forschen gestalten anwenden

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1 LOGISTIK 2030 Zukunftsszenarien für eine nachhaltige Standortentwicklung in Österreich Or am zzrilisit nulput ilit adigniam, quipis exeratis ex et lum ipisi tis am augait il illamco rperiurem velit, consequat ip ex ex elit alit prat non volor irit, quam, quis nulput lut veliquam vel utatet, suscil ing eu facing eliquismod ent la feum quipisit, vel ut vullaorem incing exercipit autpat at prat ing erilit autpat nim zzriuscinibh ea coreriustrud exero conullam, veliqua tueraesto et, quat. Ut alit lor si. Loreet volor sed dolor siscill ametum nibh eui ex esequisl dolut acipit at aut adipsum diat. Ad tie enit doluptat. Rud magna faccum do con ullam ipsum quat. Ut ut luptat dunt lore del eugiam, veliquamet, ver si. Si. Equatin volumsan ut iusci tio consequisl et augue coreet lam ipsum el eugait at. Duipsusto er amet autat et, susto exero con vulluptat, veros doloreetla augait wis er sequi tem quiscil iniam numsan ullummy nullutem. eum ing et lor sequatu erostrud tat. Duisi et, quis er irit prat. Duis duis ea feuguero er sendre commodolorem iril et wiscinc illaor autpati onullum erostis issecte vel ut iriure esectem deleseq uipsustrud dunt incil ullamet, sum verit lutat, velit lobor sum zzrit prat. Em dit alit alisi blaore magnit aciliquis at. Ut in velis exer sum acilit lore magnim volum zzrit nibh ea facipsu scilit am iril et, vel il ut dignis amet do conse velenim exeraesed doloboreros niam, veriliquis et ip eugiam init aliquis ad tat. Ut auguero consequat. Ut nibh eugait nit utatue moloreet volortie veriusto conum quisim venim irilla facipis ciliquisi tem zzrit iustiniam, quamet ullaortion utatin volore ent ut nulput am, quametum dolestrud el doloreet eniamet, quisi tat. Tie commolore delent lummy nostrud exer am, quatum vel iril er sum velit aut amet enibh eugiati onsequipit prat am venim voloreet, consed ent vel iriuscip esto cor sim delisi tatum vel dolor sisl ing enim dolum dolobor sum irit praesequat velese modolor eraesecte mincipisl eugue modolore tincin henim volore mod mincilit wis amcommy nim il et in heniamc ommoloreet ut pratummy nulluptat eniam del dolumsandit num doluptat wisisi. Ipit lan eumsan velenim quat. Lore tat. Ut nonullan et. - Tionsenis eros adiam in henim dolutat iscing ex enim delit in eugiatis nim qui bla faci bla qui bla feugiam consed magnit wiscil iuscing - eu feugait, quisi bla am, commolum quam illa feugue doloreet nonse corem et - sustrud min eu faccummy nit praestis accum dignisl ullaorer sed molore magnisl ipis duisl er summolore feum nonsent Si. Equatin volumsan ut iusci tio consequisl et augue coreet lam ipsum el eugait at. Duipsusto er amet autat et, susto exero con vulluptat, veros doloreetla augait wis er sequi tem quiscil iniam numsan ullummy nullutem. eum ing et lor sequatu erostrud tat. Duisi et, quis er irit prat. Duis duis ea feuguero er sendre commodolorem iril et wiscinc illaor autpati onullum erostis issecte vel ut iriure esectem deleseq uipsustrud dunt incil ullamet, sum verit lutat, velit lobor sum zzrit prat. Em dit alit alisi blaore magnit aciliquis at. Ut in velis exer sum acilit lore magnim volum zzrit nibh ea facipsu scilit am iril et, vel il ut dignis amet do conse velenim exeraesed doloboreros niam, veriliquis et ip eugiam init aliquis ad tat. 1 Or am zzrilisit nulput ilit adigniam, quipis exeratis ex et lum ipisi tis am augait il co rperiurem velit, 2 consequat ip ex ex elit alit prat non volor irit, quam, quis nulput lut veliquam vel suscil ing eu fucking eliquismod ent la feum quipisit, vel ut 3 vullaorem incing exercipit autpat at prat ing erilit autpat nim zzriuscinibh ea coreriustrud exero conullam, veliqua tueraes to et, quat. Ut alit lor si. Loreet forschen gestalten anwenden 1

2 Impressum Logistik 2030 Zukunftsszenarien für eine nachhaltige Standortentwicklung in Österreich Autoren (in alphabetischer Reihenfolge): Mag. Christian W. Flotzinger Mag.(FH) Hannelore Hofmann-Prokopczyk Prof.(FH) Dr. Friedrich Starkl ISBN FH OÖ Forschungs & Entwicklungs GmbH Das Werk ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, insbesondere die Rechte der Verbreitung, der Vervielfältigung, der Übersetzung, des Nachdrucks und der Wiedergabe auf fotomechanischem oder ähnlichem Wege, durch Fotokopie, Mikrofilm oder andere elektronische Verfahren sowie der Speicherung in Datenverarbeitungsanlagen, bleiben, auch bei nur vorzugsweiser Verwertung den Autoren vorbehalten. Es ist darauf verwiesen, dass alle Angaben in diesem Buch trotz sorgfältiger Bearbeitung ohne Gewähr erfolgen und eine Haftung der Autoren oder des Herausgebers ausgeschlossen ist. Soweit in dieser Studie zur leichteren Lesbarkeit die männliche Form personenbezogener Hauptwörter gewählt wurde, werden Frauen und Männer mit den Texten gleichermaßen angesprochen. Herausgeber: FH OÖ Forschungs & Entwicklungs GmbH Logistikum / Kompetenzzentrum Logistik und Unternehmensnetzwerke, 2008 Wehrgrabengasse 1-3 A-4400 Steyr 1. Auflage, Steyr 2008 Satz: Concepta Werbeagentur GmbH Lektorat: Helene Starlinger

3 LOGISTIK 2030 Zukunftsszenarien für eine nachhaltige Standortentwicklung in Österreich Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben. (Albert Einstein) auf Initiative von unterstützt von: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie sowie

4 GELEITWÖRTER Gütertransport ist Teil eines komplexen Systems. Bei dynamischer Betrachtung greifen Standortstrukturen und Produktionsorganisation, internationaler Wettbewerb und technologische Entwicklungen wie Zahnräder einer Wachstumsmaschine ineinander. Ein Verständnis der Systemlogik erfordert eine breite Bestandsaufnahme und eine integrative Sicht. Emotionen und Ideologien sind für eine politischinstrumentelle Interpretation wenig hilfreich. Das Logistikum hat die Herausforderung aufgegriffen, und in der Studie Logistik 2030 die notwendige integrative Perspektive eingebracht. Ein Netzwerk von Mitwirkenden aus der Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung erschließt einen umfassenden Wissenspool. Die Basisannahme einer nachhaltigen Entwicklung lässt die notwendige Zukunftsfähigkeit erwarten. Die Studie hat das Potenzial, die verkehrspolitische Debatte zu objektivieren und dadurch einen Beitrag zur Problemlösung zu leisten. Es ist zu hoffen, dass die vorgelegten Handlungsempfehlungen von der Wirtschaft und der Politik wohlwollend aufgenommen werden und zur Entscheidungsfi ndung beitragen. Darüber hinaus ist zu erwarten, dass die Unterlage auch für die Wissenschaft einen Erkenntnisgewinn darstellt und in der Ausbildung auf akademischer Ebene Anklang fi n- det. Hofrat Univ.-Doz. DI Dr. Leonhard Höfler Gesamtverkehrsplan Amt der Oberösterreichischen Landesregierung Wirtschaftliche Tätigkeit beruht auf der Anbieterseite auf zwei wesentlichen Stützen: Ressourcen und Infrastruktur. In der Vergangenheit haben diese beiden Säulen relativ eindeutige Inhalte verkörpert. Durch die technische Weiterentwicklung, insbesondere auf dem Gebiet der Informationstechnologien, haben sich die Grenzen zwischen den Säulen Ressourcen und Infrastruktur verschoben. Das Bildungsangebot hat eine neue Dimension erreicht und mit der wissenschaftlichen Durchdringung Bereiche erfasst, die bisher als schlichtes Handwerk gegolten haben. Im Bereich der Infrastruktur hat sich jedoch eine Erweiterung von klassischer Hardware hin zu den softwarebasierten Lösungen ergeben. Soll eine Industrieregion in einen internationalen Wirtschaftsverbund wettbewerbsfähig integriert werden, ist es daher unumgänglich, diese softwarebasierten Infrastrukturanteile weiter zu entwickeln. Das Land Oberösterreich hat schon in seinem Strategischen Programm OÖ 2010 erkannt und darauf reagiert, dass die Logistik eines jener softwarebasierten Infrastrukturkapitel ist, die es weiterzuentwickeln gilt. Mit der Studie Logistik 2030 ist es nun an der Zeit, jetzt und heute, die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen. Oberösterreich ist das Bundesland mit der größten Industriedynamik Österreichs. Gemessen an globalen Maßstäben ist Oberösterreich in einer günstigen Ausgangsposition. Das heißt, heute werden die Fundamente für die Wettbewerbsfähigkeit der Zukunft gebaut. Es ist daher notwendig, die geschaffenen Möglichkeiten weiter zu nutzen, die begonnenen Projekte weiterzuentwickeln und die nächsten Kapitel zu schreiben. Wenn wir unseren Blick in die Zukunft richten, muss uns gewahr sein, dass das Heute morgen gestern ist. KR Bruno Krainz Sprecher des Beirates Verein Netzwerk Logistik Die weltweiten Güterströme werden in Quantität und geographischer Ausdehnung weiter zunehmen und bewirken Veränderungen der Logistiksysteme. Diese Güterfl üsse sind eine bedeutende Basis für die zukünftige Planung und Durchführung der Transportkapazität zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Einfl ussfaktoren auf die Entwicklung der Güterströme sind vielfältig; sie reichen von der Gewinnung und der Auffi ndung der Rohstoffe über deren Verarbeitung bis hin zu den Bedürfnissen der Menschen an Gütern, aber auch an Diensten aller Art. Güterströme werden vornehmlich ausgelöst durch Aufkommen und Nachfrage technisch und ökonomisch weltweit. Der technische Fortschritt, der Wohlstand und die Einkommensverteilung nach geografischen Gebieten sind bestimmend. Güterströme werden aber auch beeinflusst durch politische und ökologische Kräfte. In der Studie Logistik 2030 werden Szenarien entwickelt, als eine wichtige Basis für Handlungsempfehlungen zur nachhaltigen Entwicklung unseres Wirtschaftsstandorts. Es wäre wünschenswert diese Studie für Planungsvorhaben zu nutzen. DI Dr.-Ing. Dr. h. c. em. Univ.-Prof. Albert F. Oberhofer Präsident Logistik Club Leoben

5 Seit die Menschheit Waren produziert, besteht auch der Bedarf damit Handel zu treiben. Und dieser Handel bedeutet Warenaustausch und damit auch Transport und Logistik. Die mit Weitblick angelegten Netze unserer Vorfahren, wie z.b. Bernstein- und Salzstraße, führen uns dies deutlich vor Augen. Mit der dynamischen Entwicklung der Produktions- und Transportsektoren in einer modernen Volkswirtschaft stellen sich immer neue Anforderungen an die Logistikkonzepte. Deregulierung, Liberalisierung und die Öffnung bisher abgeschotteter Märkte stellen uns vor neue Herausforderungen, bieten aber dem Standort Österreich auch große Chancen als Bindeglied zwischen alten und neuen Mitgliedern dieser Union. Im Rahmen einer integrierten Verkehrspolitik kommt dabei der Güterverkehrslogistik eine entscheidende Bedeutung zu: Die Logistik hat die Konzepte und die Antworten für die Entwicklung und des Betriebes dieser immer komplexer werdenden Systemdienstleistungen bereitzustellen. Voraussetzungen dafür sind geeignete Rahmenbedingungen; vor allem auch intakte und leistungsfähige Infrastrukturen. Dies betrifft Informationsinfrastrukturen genauso wie unser Verkehrswegenetz, entlang dessen die Wertschöpfung einer Volkswirtschaft und somit die des Standortes Österreich seit jeher stattgefunden hat und auch in Zukunft stattfinden wird. In diesem Sinne unterstützt das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie Bestrebungen zur Weiterentwicklung des Standortes Österreich, wie im gegenständlichen Fall das Projekt Logistik Manch eine der Maßnahmen, die wir im Kontext mit der aktuellen Situation leidenschaftlich diskutieren wird zukünftig in den Hintergrund treten, andere werden deren Platz einnehmen. In diesem Sinne sind auch die Handlungsempfehlungen zu sehen, losgelöst von aktuellen Zwängen und Positionen, mit dem Weitblick in eine hoffentlich erfolgreiche Zukunft. Die Szenarien und Empfehlungen in Logistik 2030 weisen uns jedenfalls den Weg. DI Franz Schwammenhöfer Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie Abteilung II/GV Gesamtverkehrsmanagement, Logistik und Telematik Die Logistik trägt wesentlich dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und der ganzen Region zu steigern. Damit ist es essenziell, ein ganzheitliches Bild und eine langfristige Perspektive der Logistik zu haben. Dieser Bedarf war für den VNL Anlass, diese Studie zu initiieren und damit eine objektive Basis zur positiven Gestaltung der Zukunft zu schaffen. Moderne Logistik als Grundlage: Grundlage der Studie ist die moderne Logistik mit ihrem Ziel, Material-, Informations- und Finanzfl üsse ergebnisoptimal zu gestalten und Unternehmen aller Branchen über bessere Differenzierung die leichtere und erfolgreichere Teilnahme am globalen Markt zu ermöglichen. Statt dem kleinsten gemeinsamen Nenner; Stärke durch sachorientierte Vernetzung: An der Studie arbeiteten VertreterInnen aller Bereiche mit, die die Logistik für ihren hohen Grad an Durchgängigkeit und Vernetzung braucht und vernetzt. Bedarfsträger (die gleichzeitig selbst die Logistik als das wesentliche Differenzierungsmerkmal nutzen) Anbieter (Logistikdienstleister, Spediteure, Lager- und Transportanbieter, Logistiktechnologieanbieter, Bildungs- und F&E- Anbieter im Bereich der Logistik) und Politik als Rahmengeber und Infrastrukturgestalter. Die Handlungsfelder für eine positive Zukunft sind klar beschrieben: Als Ergebnis liegen ein Positivszenario und die zur Erreichung notwendigen Handlungsfelder für ein für Menschen und Wirtschaft erfolgreiches 2030 vor. Darüber hinaus wird erläutert, welche Veränderungen die Forschungsergebnisse der Studie für die Wirtschaft und deren Umfeld bedeutet, wie dazu die Logistik beitragen kann und wie sich diese gleichzeitig selbst verändern muss. Die Studie ist der erste Schritt: Die Handlungsfelder sind beschrieben. Nun gilt es, diese weiter zu konkretisieren und damit einen pragmatischen Beitrag zu deren Umsetzung und damit einen positiven Gestaltungsbeitrag zur Logistik zu liefern. Prof.(FH) DI Franz Staberhofer Obmann Verein Netzwerk Logistik

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7 INHALTSVERZEICHNIS 1. Einleitung Spannungsfeld Politik/Wirtschaft Zielsetzung der Forschungsstudie Grundsätze der Forschungsstudie Themeneingrenzung Methode und Forschungsansatz Der Blick in die Zukunft Trendbruchereignisse Gegenwart und Zukunft aus makroökonomischer Sicht Literaturrecherche und Sondierung Einfl ussbereich Wirtschaft Einfl ussbereich Infrastruktur und Verkehr Einfl ussbereich Umwelt und Energie Einfl ussbereich Technologie und Multimodalität Einfl ussbereich Recht und Gesetzgebung Einfl ussbereich Bildung und Gesellschaft Entwicklung der Zukunftsszenarien Methode und Vorgehen Überblick Zukunftsszenarien Szenario A: Fokus auf Logistik und Innovation schafft Nachhaltigkeit Szenario B: Österreich als Verlierer im globalen Wettbewerb Empirische Trendbruchereignisse Szenarien aus dem mikroökonomischen Blickwinkel der Branchen Vorbemerkungen und Datenmaterial Synopsis über die ausgewählten Branchen Automobilindustrie Handel Lebensmittelindustrie Logistikdienstleister (Transport, Umschlag, Lagerung) Metall- und Kunststoffindustrie Möbel- und Holzindustrie Prozessindustrie Auswirkungen auf die Logistik und ihre Beiträge Handlungsempfehlungen für Politik und Wirtschaft 105 Zusammenfassung 119 Anhang 121 A Mitwirkende an der Studie 122 B Literaturverzeichnis 127

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