Digitale Infrastrukturen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Digitale Infrastrukturen"

Transkript

1 Zielbilder für die Digitale Agenda Deutschlands Die Wirtschafts- und Innovationskraft Deutschlands, unsere Position im internationalen Wettbewerb und der gesellschaftliche Fortschritt sind maßgeblich damit verbunden, dass unser Land den Wandel von einer klassischen Industrienation zum digitalen Zeitalter vollzieht. Mit der Energiewende hat Deutschland einen Weg eingeschlagen, der die Chance bietet, weltweit eine Vorreiterrolle einzunehmen. Dazu gehört aber zwingend der rasche Aufbau Intelligenter Netze. Denn ohne diese kann die Energiewende nicht gelingen. Gleiches gilt für die mit dem demografischen Wandel verbundenen Herausforderungen im Gesundheits- und Bildungswesen sowie die Anforderungen im Bereich Verkehr im Zentrum Europas und einer modernisierten öffentlichen Verwaltung. In all diesen Feldern sind Intelligente Netze von immenser Bedeutung. Neben dem flächendeckenden Breitbandausbau sind sie der nächste, unverzichtbare Schritt in eine chancenreiche Zukunft für Gesellschaft und Wirtschaft im Rahmen der Digitalen Agenda für Deutschland. Dieses Jahrbuch dokumentiert die Arbeiten und Ergebnisse der AG2 des Nationalen IT-Gipfels in Es benennt die grundlegenden Ziele und wesentliche Maßnahmen für die Digitale Agenda Deutschlands. 1. Intelligente Netze Infrastrukturen der digitalen Gesellschaft Die Unterarbeitsgruppe Intelligente Netze erarbeitete im Rahmen ihres Fahrplans 2020 mit Experten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft Zielbilder und Maßnahmenempfehlungen zur Umsetzung Intelligenter Netze. Digitale Infrastrukturen Arbeitsgruppe 2 Jahrbuch 2013/ Plattformen und Querschnittstechnologien Die Enabler Intelligenter Netze Die Unterarbeitsgruppe Plattformen hat sich zum Ziel gesetzt, den branchen übergreifenden Austausch über technische Herausforderungen Intelligenter Netze und ihrer Enablertechnologien zu fördern und zu forcieren. 3. Flächendeckendes Breitband Die Grundlage für Intelligente Netze Die Unterarbeitsgruppe Breitband arbeitet seit vielen Jahren sehr erfolgreich an der Zielsetzung, den Ausbau und die Nutzung der Breit bandinfrastruktur in Deutschland zu beschleunigen. Schwerpunkte und Zielbilder für die Digitale Agenda Deutschlands

2 Digitale Infrastrukturen Arbeitsgruppe 2 des Nationalen IT-Gipfels Jahrbuch 2013/2014 Arbeitsgruppe 2 Jahrbuch 2013/ , korrigierte Auflage Digitale Infastrukturen Herausgeber: Arbeitsgruppe 2 des Nationalen IT-Gipfels (AG2) Digitale Infrastrukturen als Enabler für innovative Anwendungen Ansprechpartner: Dr. Sven Hischke Deutsche Telekom telekom.de Dr. Peter Knauth Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) bmwi.bund.de Redaktion: Jens Mühlner (Projekt- und Redaktionsleitung) T-Systems International t-systems.com Die Projektgruppen der AG2 und ihre Leiter (siehe ab S. 435) Tanja Bosse Kerstin Hain Klaus-Peter Liepach Hinnerk Fretwurst-Schiffel T-Systems International ja wirtschaftskommunikation Berlin Gestaltung: Druck: Kerstin Hain T-Systems International mc-quadrat Markenagentur und Kommunikationsberatung Berlin München (Ausgewählte Infografiken und Datenvisualisierung) BerlinDruck Achim Schwerpunkte und Zielbilder für die Digitale Agenda Deutschlands

3 5 Inhalt Vorworte der AG2-Leitung... 8 Einleitung Schwerpunkte und Zielbilder für die Digitale Agenda Deutschlands 1 Intelligente Netze Infrastrukturen für die digitale Gesellschaft Einordnung des Konzepts Intelligenter Netze Fahrplan zur Umsetzung Intelligenter Netze in Deutschland Zielbilder und Synergiepotenziale Intelligenter Netze Intelligente Energienetze Intelligente Gesundheitsnetze Intelligente Verkehrsnetze Intelligente Bildungsnetze Intelligente Verwaltungsnetze Gastbeitrag: Strategie Intelligente Netze Gastbeitrag: Best-Practice-Studie Intelligente Netze

4 6 Inhalt Inhalt 7 2 Plattformen und Querschnittstechnologien Die Enabler Intelligenter Netze 247 AG2-Übersicht Impressionen der unterjährigen Arbeit Sichere IKT-Plattformen für Intelligente Netze M2M Initiative Deutschland Gastbeitrag: Empfehlungen des IPv6 Rates zur Förderung der Einführung von IPv Hochleistungsfähiges Breitband Grundlage für Intelligente Netze 319 Verzeichnis der mitwirkenden Unter nehmen, Behörden und Organisationen Abkürzungsverzeichnis Glossar Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis Breitbandentwicklung in Branchenübergreifende Zusammenarbeit beim Breitbandausbau Alternative Verlege-Technologien am Beispiel von Mikro-Trenching und Verlegungen in Wasserleitungen Haus- und Heimvernetzung Zukunftsorientierte Frequenzpolitik und Rahmenbedingungen für mobile Breitbandnetze Breitband für Intelligente Netze Breitbandaktivitäten der Bundesländer Gastbeitrag: NGA-Forum

5 8 Vorworte der AG2-Leitung 9 Vorworte der AG2-Leitung Die Informations- und Kommunikationstechnologie erreicht immer neue Bereiche des täglichen Lebens werden rund 50 Milliarden Dinge miteinander vernetzt sein nicht nur Computer und Maschinen, sondern auch Güter des täglichen Lebens. Mit modernsten Breitbandinfrastrukturen ermöglichen wir, dass Menschen Gigabyte-Volumen in Gigabit-Geschwindigkeit transportieren können. Der Breitbandausbau der nächsten Generation ist die größte Chance, der Aufbau Intelligenter Netze das größte Infrastrukturprojekt, um den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel positiv gestalten zu können. Die AG2 des Nationalen IT-Gipfels hat hierfür wegweisende Akzente gesetzt: mit unseren Arbeiten zum flächendeckenden Breitbandausbau und für eine Strategie Intelligente Netze. Die Cloud ist kein wolkiges Versprechen geblieben, mobiles Breitband ist Realität. Und wir haben einen Dialog der Branchen angestoßen. Denn Infrastrukturen für eine vernetzte Welt zu bauen, braucht gemeinsames Handeln. Der IT-Gipfel bietet hierfür einen einmaligen Rahmen. Dieses Jahrbuch zeigt auf, wie sich die genannten Themen bis zum Jahr 2020 weiter verändern werden. Es konkretisiert die Ziele, die sich Deutschland auf dem Weg in die digitale Gesellschaft setzen sollte. Und es nennt Maßnahmen, die heute angestoßen werden müssen, damit die Ziele realistisch erreichbar sind. Meine Bitte zu meinem Ausscheiden aus der AG2 ab 2014 lautet daher: Zeigen wir noch mehr Entschlossenheit in der Umsetzung! Fördern wir moderne Netzinfrastruktur. Ermutigen wir Investoren, damit der Wirtschaftsstandort Deutschland seine Stärken voll ausspielen kann. Ihr René Obermann Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom AG Nichts ist so stetig wie der Wandel. Es gibt kaum einen Wirtschaftszweig, den diese Aussage so treffend charakterisiert wie der IKT-Sektor. Dieses Jahrbuch der AG2 ist das Ergebnis der Arbeit von mehr als 300 Vertretern aus Unternehmen und Verbänden der IKT-Branche und wichtigen Anwendersektoren. Es ist ein gehaltvoller Beleg für die Bedeutung, die der IT-Gipfel-Prozess für die IKT-Branche selbst, aber auch für die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft hat. Nach aktuellen Studien haben die IKT-Unternehmen im Jahr 2013 wieder mehr in die Netze investiert trotz weiterhin rückläufiger Umsätze und lebhaft geführter Diskussionen über Netzneutralität und Vectoring. Dies zeigt: Die Rahmenbedingungen sind investitionsfreundlich. Nun brauchen wir weitere Stimuli für Innovation und Wachstum. Die AG2 hat hierfür wichtige Impulse gesetzt. Sie unterstützt den Breitbandausbau, treibt die Entwicklung Intelligenter Netze voran und leistet bemerkenswerte Grundlagenarbeit bei Querschnittstechnologien wie der M2M-Kommunikation. Leistungsfähige und flächendeckende digitale Infrastrukturen sind nicht nur der Schlüssel für eine moderne, wachstumsorientierte Wirtschaft (Stichwort: Industrie 4.0). Die zunehmende Digitalisierung der Lebens- und Arbeitswelt ist auch eine große Gestaltungsaufgabe und zugleich Lösung für gesellschaftliche und ökonomische Herausforderungen unserer Zeit wie Energiewende und demografischer Wandel. Der IT-Gipfel ist ein hervorragendes Forum für den notwendigen Schulterschluss von Wirtschaft und Politik. Gerade die AG2 ist dabei eine treibende Kraft. Anne Ruth Herkes Staatssekretärin Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)

6 11 Einleitung Die intelligente Vernetzung Deutschlands in den Bereichen Energie, Gesundheit, Verkehr, Bildung und Verwaltung ist ein Infrastrukturprojekt von historisch nahezu einzigartiger Dimension mit entsprechenden Herausforderungen, vor allem aber auch Chancen für die Zukunft. Um diese Vision Realität werden zu lassen bedarf es der Meisterung vielfältiger Herausforderungen wie z. B. der Definition von Modellen für eine branchenübergreifende Zusammenarbeit, der Festlegung und internationalen Abstimmung neuer rechtlicher Rahmenbedingungen und Standards, der Umsetzung einer umfassenden Datenschutzstrategie sowie der Sicherstellung nötiger Inves titionsunterstützung. Für all diese Bereiche ist ein konzertiertes Handeln über Branchen- und Ressortgrenzen hinweg erforderlich. Es braucht Entschlossenheit und Umsetzungswillen, um Deutschland bis zum Jahr 2020 zum Land der Intelligenten Netze werden zu lassen. Die Mitglieder der AG2 sind überzeugt, dass die großen Herausforderungen und Chancen auf diesem Weg nur gemeinsam bewältigt werden können im Schulterschluss von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Unter dieser Leitlinie wurde auch im Jahr 2013 in der AG2 die Mitwirkung von erneut über 300 Experten und Branchenvertretern aus mehr als 100 Unternehmen, Organisationen und Institutionen koordiniert. Die Struktur der AG2 basiert auf drei Unterarbeitsgruppen (UAG), deren Arbeit die relevanten infrastrukturellen Grundlagen (UAG Breitband), Querschnittstechnologien (UAG Plattformen) und Anwendungsfelder (UAG Intelligente Netze) Intelligenter Netze umfasst. Im hier vorliegenden Jahrbuch sind die in 2013 erzielten Ergebnisse der AG2 und ihrer Untergruppen dokumentiert. Die jeweiligen Einzelaspekte sind dabei eng miteinander verbunden. Sie zahlen auf den gemeinsamen Fokus der AG2 im Jahr 2013 ein: Mit Intelligenten Netzen zu Innovation, Wachstum und Fortschritt in Deutschland. Zusammengenommen ergeben die vielfältigen Einzel aspekte das umfassende Zielbild für ein digitales Deutschland sowie ein breites Spektrum an Maßnahmenempfehlungen für eine neue digitale Infrastrukturpolitik.

7 12 Einleitung Einleitung 13 Zielbilder für die Digitale Agenda Deutschlands Unsere Infrastrukturen befinden sich in einem umfassenden Prozess des Wandels. Im digitalen Zeitalter wird die intelligente Vernetzung der Infrastrukturen insbesondere in den Bereichen Energie, Gesundheit, Verkehr, Bildung und Verwaltung von zentraler volkswirtschaftlicher und gleichzeitig gesellschaftlicher Bedeutung sein. Die mit Intelligenten Netzen einhergehenden Produktivitäts- und Effizienzgewinne im Einsatz natürlicher Ressourcen sind wichtige Grundlagen für Wachstum und Wohlstand in den nächsten Jahrzehnten. Deutschland hat hier das Potenzial für eine Vorreiterstellung. Dem Aufbau Intelligenter Netze muss im Rahmen der Digitalen Agenda für Deutschland ein zentraler Stellenwert beigemessen werden: Die neue Bundesregierung sollte ihre Ziele und ihre Strategie in einem Regierungsprogramm zur digitalen Strukturpolitik vorlegen, das den zügigen Aufbau Intelligenter Netze in Deutschland vorantreibt. Hierbei sollten geeignete rechtliche und regulatorische Rahmensetzungen ebenso berücksichtigt werden, wie die entsprechend zielführende Ausrichtung der Technologieund Forschungspolitik. Eine flächendeckende hochleistungsfähige breitbandige Infrastruktur ist die Schlüsseltechnologie des digitalen Zeitalters und entscheidender Faktor für die internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Trotz der sehr positiven Entwicklung in der Versorgung mit Hochgeschwindigkeitsanschlüssen bleibt noch viel zu tun, um die Ziele der Breitbandstrategie der Bundesregierung zu erreichen. Neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Politik sind zu etablieren. Für den erforderlichen kooperativen Auf- und Ausbau digitalisierter und vernetzter Infrastrukturen sollten Plattformen zur Kooperation und gemeinsamen Projektierung geschaffen werden, branchenübergreifend und in Public-Private-Partnerships zwischen Wirtschaft und öffentlicher Hand. Anzustoßen sind ein Zukunftsdialog und eine Ausbildungsinitiative. Deutschland braucht nicht nur Wissen und Wollen, sondern auch Können als Basis für den Erfolg in der digitalen Welt. Daher sollte zum einen der breite Austausch über die Chancen und den Nutzen vernetzter Technologien zwischen Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft gefördert werden. Zum anderen sollte, um einem Fachkräftemangel vorzubeugen, frühzeitig eine kombinierte IKT-/Anwendungsbranchen-Ausbildungsinitiative initiiert werden, die durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales begleitet wird. Denn Intelligente Netze erfordern in erheblichem Umfang und in vielerlei Hinsicht neue Quali fikationen. Datenpolitik und rechtliche Rahmenbedingungen sind innovativ zu gestalten. Die branchenübergreifende Verknüpfung und Nutzung von Daten mit unterschiedlichen Schutzniveaus zwischen verschiedenen branchenspezifischen Intelligenten Netzen kann für die Gesellschaft von hohem Mehrwert sein. Um die Möglichkeiten dieser Verknüpfungen zu nutzen, muss ein entsprechender rechtlicher Rahmen geschaffen werden. Gerade aktuelle Entwicklungen zeigen, dass hierbei eine der Hauptherausforderung die Sicherstellung eines umfassenden Datenschutzes sein wird. Es bleibt zu klären, wie ein europäischer Datenrechtsraum so umgesetzt werden kann, dass er tatsächlich die Persönlichkeitsrechte und Daten des Einzelnen schützen kann. Rein technische Lösungen wie die Schaffung einer europäischen Dateninfrastruktur können einen bedeutenden Beitrag leisten. Daneben kommt aber z. B. auch der Aufklärung breiter Bevölkerungsschichten zentrale Bedeutung zu, um das nötige Datenschutzbewusstsein zu schaffen, über die technologischen Möglichkeiten des Schutzes zu informieren und die Anwendung verfügbarer sowie die Entwicklung neuer Technologien zu fördern. Internationale Standardisierungsbemühungen sollten intensiver begleitet werden. Bei der Gestaltung einer branchenübergreifenden Rahmensetzung ist die unmittelbare Einbettung in den internationalen Kontext essenziell. Deutschland sollte sich deshalb noch stärker in Standardisierungsbemühungen auf europäischer Ebene sowie international einbringen und hierfür den entsprechenden Dialog im eigenen Land vorantreiben.

8 14 Einleitung Einleitung 15 Der Einsatz offener Standards muss unterstützt werden. Aufgrund der schnellen technologischen Entwicklung ergibt sich beim Aufbau von langlebigen, sich auch aus technischen und wirtschaftlichen Gründen evolutionär entwickelnden Infrastrukturen die Anforderung, eine proprietäre Gestaltung von Technologien zu vermeiden. Der Einsatz offener Standards sollte unterstützt werden, da damit eine größtmögliche Interoperabilität zwischen verschiedenen Komponenten ermöglicht wird. Erprobungsräume sollten eingerichtet und gefördert werden. Anzustreben ist die Förderung von Erprobungsräumen als Orten der Innovation und Transformation, z. B. für Entwicklung und Etablierung neuer Arbeits- und Organisationsformen in verschiedenen Infrastrukturbereichen bzw. im Bereich der Entwicklung und Erprobung neuer Formen digitaler Service- und Prozessinfrastrukturen. Bei der Umsetzung der Vision einer übergreifenden intelligenten Vernetzung unseres Landes steht die Bundesrepublik damit vor großen Herausforderungen. Zum einen gilt es, die Marktakteure künftig branchenübergreifend in einen organisierten und effizienten Dialog zu führen, wobei die organisatorische Ausgestaltung und Zusammenarbeitsmodelle erst noch im Detail zu konzeptionieren sind. Eine weitere übergreifende Herausforderung stellt die künftige rechtliche und ordnungspolitische Rahmensetzung dar, die die richtige Balance zwischen Regulierung und Planungssicherheit auf der einen und Freiheitsgraden für die Marktakteure auf der anderen Seite sicherstellen muss. Darüber hinaus muss eine Abstimmung zwischen nationaler und staatengemeinschaftlicher Rahmensetzung stattfinden, die sich auch auf die Definition einheitlicher Standards zur Herstellung von Systeminteroperabilität erstreckt. Weitere oftmals übersehene Herausforderungen sind: Die Haus- und Heimvernetzung stellt immer noch ein unterschätztes zentrales Element dar, um die Marktdurchdringung Intelligenter Netze und zukünftiger Anwendungen überhaupt zu ermöglichen. Eine ganzflächige und hoch qualitative Netzabdeckung auch innerhalb des Hauses und der Wohnung ist hierfür Voraussetzung. Der Breitbandausbau in der Bundesrepublik wird von allen Netzbetreibern mit Hochdruck vorangetrieben. Damit auch in jeder Wohnung und in jedem Raum breitbandige Dienste genutzt werden können, bedarf es aber auch einer adäquaten Infra struktur im Gebäude. Immer noch werden viele Gebäude gebaut oder kernsaniert, ohne eine Kommunikationsinfrastruktur für die einzelnen Räume zu schaffen. Unabdinglich ist auch eine Förderung von M2M-Lösungen für den Mittelstand. Durch die verbesserten technischen Möglichkeiten und die zunehmend flächendeckende Bereitstellung von Kommunikationsnetzen hat sich in den letzten Jahren der Bereich der Maschine-zu-Maschine (M2M)-Kommunikation zu einem wichtigen Zukunftsfeld entwickelt. Die Einführung von M2M-Anwendungen wird oft erschwert durch hohe anfängliche Integrationsaufwendungen, Datensicherheitsbedenken und fehlende Übersicht über M2M-Dienstleistungsangebote. Dies trifft den Mittelstand härter als beispielsweise Automobilhersteller, Energieversorger oder große Maschinenbauer, da diese die Mittel und das Know-how haben, ihre M2M-Anwendungen und -Plattformen aus eigenen Ressourcen heraus zu finanzieren, zu entwickeln und zu betreiben. Welche Maßnahmen und Rahmenbedingungen die Mitglieder der AG2 hier für erforderlich erachten, ist in den drei großen Themenkomplexen digitaler Infrastrukturen, die dieses Jahrbuch umfasst, dargestellt. Jedes Kapitel wurde von einer Unterarbeitsgruppe verantwortet und erstellt, die sich wiederum in verschiedene Projektgruppen (PG) gliedert. Daneben finden sich Fachinitiativen und Fokusgruppen (FG), die sich jeweils mit sehr spezifischen Themen im Detail auseinandersetzten. Ein Überblick über die Gruppen und ihre Mitwirkenden findet sich in der AG2-Übersicht (ab S. 427). Intelligente Netze Infrastrukturen für die digitale Gesellschaft Die Unterarbeitsgruppe Intelligente Netze erarbeitete im Rahmen ihres unterjährigen Arbeitsprozesses mit Experten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft Zielbilder und Maßnahmenempfehlungen zur Umsetzung Intelligenter Netze. Kapitel 1 Kapitel 1

9 16 Einleitung Einleitung 17 zeigt die Ausgangssituation, die Auswirkungen und Handlungsempfehlungen in den Bereichen Energie, Gesundheit, Verkehr, Bildung und Verwaltung auf. Es werden Antworten gegeben auf Fragen wie: Welche Relevanz haben Intelligente Netze? Wo steht Deutschland beim Aufbau Intelligenter Netze? Warum sind Intelligente Netze ein politisch wichtiges Thema? Welche Rolle spielen Intelligente Netze für die Digitale Agenda Deutschlands? Welche Anforderungen stellen sich für die Wirtschaft beim Aufbau Intelligenter Netze? Politische Empfehlungen flossen in die Breitbandstrategie der Bundesregierung ein. Konkrete Handlungsempfehlungen wurden entwickelt und in vielen einzelnen Maßnahmen umgesetzt. Schwerpunkte der Projektgruppen waren Fragen wie: Wie können beim Breitbandausbau Synergien gehoben werden? Wie können Maßnahmen der Energiewende zum Breitbandausbau beitragen? Wie können zukunftsorientierte Frequenzpolitik und verbesserte Rahmenbedingungen helfen? Kapitel 3 gibt einen Überblick über den Status und die Treiber dieser Themen. Kapitel 3 Kapitel 2 Plattformen und Querschnittstechnologien Die Enabler Intelligenter Netze Die Unterarbeitsgruppe Plattformen hat sich zum Ziel gesetzt, den branchenübergreifenden Austausch über technische Herausforderungen Intelligenter Netze und ihrer Enablertechnologien zu zu forcieren. In einem Praxisdialog zwischen Managementverantwortlichen, politischen Entscheidungsträgern und Vertretern aus der Wissenschaft wurden erste Schritte hin zu einem gemeinsamen Verständnis von strategischen Handlungsoptionen bezüglich der technologischen Dimensionen Intelligenter Netze geschaffen. Hierbei spielen Fragen der Standardisierung, der Governance und Architekturprinzipien kritischer Infrastrukturen ebenso eine wichtige Rolle wie Referenzen für Architektur-, Daten- und Betriebsmodelle sowie die Berücksichtigung höchster Anforderungen an Sicherheit und Datenschutz. Kapitel 2 gibt einen vertiefenden Einblick in diese Themen. Flächendeckendes Breitband Die Grundlage für Intelligente Netze Nach wie vor gilt das Credo der Breitbandstrategie der Bundesregierung: Die digitale Gesellschaft benötigt eine hochleistungsfähige Breitbandversorgung und das flächendeckend. Ist diese nicht gegeben, droht eine Abkopplung unterversorgter Gebiete von der übrigen Entwicklung. Für Haushalte wie auch die Wirtschaft ist eine breitbandige Anbindung an digitale Dienste unverzichtbar. Die UAG Breitband der AG2 arbeitet seit vielen Jahren sehr erfolgreich an der Zielsetzung, den Ausbau und die Nutzung der Breitbandinfrastruktur in Deutschland zu beschleunigen. Mit diesen drei großen Themenfeldern gibt das vorliegende Jahrbuch gibt einen umfassenden Überblick über die Diskussionen, Einschätzungen, und Empfehlungen der AG2 des Nationalen IT- Gipfels. Es soll Entscheidungsträgern Argumente und Handlungsempfehlungen an die Hand geben und allen anderen Interessenten Stoff für eine vertiefende Diskussion dieser zentralen Zukunftsthemen liefern. Gleichzeitig soll das Jahrbuch Grundlage, Anregung und Ansporn zukünftiger Initiativen für den weiteren Fortschritt in Deutschland sein. Dabei eignet sich das Dokument auch zum gezielten Querlesen. Es steht zum freien Download zur Verfügung auf

10 Intelligente Netze Infrastrukturen für die digitale Gesellschaft Die Wirtschafts- und Innovationskraft Deutschlands, unsere Position im internationalen Wettbewerb und der gesellschaftliche Fortschritt sind maßgeblich damit verbunden, dass unser Land den Wandel von einer klassischen Industrie nation zum digitalen Zeitalter vollzieht. Für eine solche Entwicklung sind digitale Infrastrukturen und insbesondere Intelligente Netze die wesentliche Grundlage. Sie sind Ausdruck der nächsten Phase der Digitalisierung. Welche Relevanz haben Intelligente Netze heute? Das Zusammenspiel zwischen netzbasierten Innovationen und gesellschaftlichen Trends wird maßgeblich die weitere Digitalisierung unterschiedlicher Lebensbereiche bestimmen. Die zunehmende Verfügbarkeit digitaler Informationen und die immer umfassendere digitale Vernetzung sind Kennzeichen einer neuen Gesellschaft, die mehr ist als eine beschleunigte Informationsgesellschaft. Neue gesellschaftliche Herausforderungen bedürfen einer höheren Effizienz der Infrastrukturen. Verstärkter IKT-Einsatz und Intelligente Netze sind der Schlüssel zur Bewältigung der vor uns liegenden Aufgaben: Die Energiewende ist nur mit Intelligenten Netzen zu realisieren. Intelligente Gesundheits-, Bildungs- und Verwaltungsnetze helfen, die Folgen des demografischen Wandels und die Notwendigkeit zur Kosteneinsparung bei gleichzeitig steigenden Qualitätsanforderungen in den Griff zu bekommen. Intelligente Verkehrsnetze bewahren uns vor dem Verkehrsinfarkt und sind Voraussetzung für einen verbesserten Schutz von Klima und Menschenleben. Die systematische Einführung von IKT in unsere Infrastrukturen ist damit ein wesentlicher Hebel für die aktuelle und zukünftige Politikgestaltung.

11 20 21 Wo stehen wir beim Aufbau Intelligenter Netze in Deutschland? Die Technik zur Realisierung Intelligenter Netze ist verfügbar. Aber die für Deutschland wichtige zügige Umsetzung wird nicht allein durch den Antrieb der Marktkräfte zu realisieren sein. Der Aufbau Intelligenter Netze ist eines der größten Infrastrukturprojekte in der Geschichte unseres Landes. Es bedarf einer gemeinsamen nationalen Kraftanstrengung, um fünf Infrastrukturen Energie, Gesundheitswesen, Verkehr, Bildung und Verwaltung gleichzeitig in das digitale Zeitalter zu transformieren. Hier steht Deutschland erst am Anfang des Weges. Die kommenden Jahre werden entscheidend sein. Zügiges Handeln ist die Voraussetzung für die Nutzung der Chancen. Warum sind Intelligente Netze ein politisch wichtiges Thema? Deutschland muss heute die infrastrukturellen Grundlagen für Wachstum und Fortschritt in der zukünftigen digitalen Gesellschaft schaffen. Für einen solchen Strukturwandel braucht es eine neue digitale Standortpolitik. Die Digitalisierung der Infrastrukturen wird eine Rolle des Staates erfordern, die über die reine Setzung von Rahmenbedingungen hinausgeht. Ihm kommt die Rolle eines Treibers der Veränderung zu, der zielführende politische Impulse setzt und entsprechende Aktivitäten zwischen Gesellschaft, Staat und Wirtschaft koordiniert. Die Instrumente, eine solche Rolle wahrzunehmen, umfassen dabei mehr als die Forschungsförderung und die Bereitstellung von Wagnis- bzw. Gründungskapital. Erforderlich sind beispielsweise eine wachstums- und innovationsfördernde Regulierung, die Unterstützung innovativer Geschäftsmodelle in neuen Märkten sowie die Forcierung und Koordination von Standardisierungsaktivitäten und deren Etablierung auf internationaler Ebene. Die notwendige gesellschaftliche Akzeptanz Intelligenter Netze erfordert darüber hinaus einen breiten und kritischen Zukunftsdialog über alle gesellschaftlichen Ebenen hinweg. Welche Rolle spielen Intelligente Netze für die Digitale Agenda Deutschlands? Intelligente Netze sind Ausdruck der nächsten Phase der Digitalisierung nach dem flächendeckenden Breitbandausbau. Durch intelligente Vernetzung entstehen branchenübergreifend neue verteilte und vielfach selbstregelnde Anwendungen. Ähnlich dem Internet und seiner rasanten Entwicklung schafft die intelligente Vernetzung der Infrastrukturen neue Synergie-Effekte und Hebel, die vielfältige Inno vationssprünge ermöglichen. Basis hierfür sind neben der flächendeckenden Breitbandversorgung die forcierte Einführung von Technologien wie dem Internetprotokoll Version 6 (IPv6), Cloud Computing, Machine-to-Machine- Kommunikation (M2M) und die Fähigkeit zur Echtzeitverarbeitung großer Datenmengen (Big Data). Welche Anforderungen stellen sich für die Wirtschaft beim Aufbau Intelligenter Netze? Der Aufbau Intelligenter Netze ist komplex und erfordert ein branchenübergreifendes Handeln. Es ist eine Vielzahl relevanter Beteiligter zu koordinieren. Hohe Anfangsinvestitionen müssen aufgebracht und zukünftige Markt modelle gestaltet werden. Intelligente Netze bringen moderne ITund Kommunikationstechnik mit bisher separierten branchenspezifischen Technologien zusammen. Dies tun sie über verschiedene Anwendungsfelder hinweg. Das Branchendenken muss daher einer vernetzten und branchenübergreifenden Kooperation weichen. Auf Basis geeigneter rechtlicher Rahmenbedingungen und wirksamer Anreizsysteme müssen Unternehmen in innovative Technologien und F&E investieren. Darüber hinaus ist dem Fachkräftemangel vorzubeugen. Denn Intelligente Netze erfordern neue Kompetenzen. Diesbezüglich sind vor allem die Ausbildungsberufe gefordert. Eine kombinierte IKT-/Anwendungsbranchen-Ausbildungsinitiative auf nationaler Ebene ist hier unabdinglich.

12 22 1 Intelligente Netze Infrastrukturen für die digitale Gesellschaft Einordnung des Konzepts Intelligenter Netze Nutzen und Anwendungsfelder Intelligenter Netze Volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Effekte Intelligenter Netze Parallele Entwicklungen im Kontext Intelligenter Netze Fahrplan zur Umsetzung Intelligenter Netze in Deutschland Zielbilder und Synergiepotenziale Intelligenter Netze Intelligente Energienetze Intelligente Gesundheitsnetze Intelligente Verkehrsnetze Intelligente Bildungsnetze Intelligente Verwaltungsnetze Gastbeitrag: Strategie Intelligente Netze Gastbeitrag: Best-Practice-Studie Intelligente Netze Einordnung des Konzepts Intelligenter Netze Ausgangssituation Deutschland verfügt im internationalen Vergleich über qualitativ ausgezeichnete Infrastrukturen sei es in den Bereichen Verkehr, Telekommunikation, Gesundheit oder auch bei staatlichen Dienstleistungen im Bereich der Verwaltung. Unsere Infrastrukturen sind jedoch zum Teil schon Jahrzehnte alt. Angesichts neuer gesellschaftlicher Herausforderungen sowie neuer technischer Möglichkeiten ist die Anpassung grundlegender Infrastrukturen erforderlich. Die Digitalisierung hat bereits heute grundlegende Veränderungen bewirkt. Ein zielgerichteter IKT-Einsatz und der Aufbau Intelligenter Netze sind der Schlüssel zur Erhöhung der Effizienz und damit ein wichtiger Beitrag zur Bewältigung der vor Deutschland liegenden Herausforderungen (siehe folgende Abbildung 1.1-1). Intelligente Netze im modernen Verständnis haben zwar ihren Ursprung in der Nachrichtentechnik/Telekommunikation, gehen aber weit darüber hinaus. Sie verfügen über Attribute, die einen Innovationssprung dar stellen und die Evolution der Infrastrukturen sprungartig vorantreiben. Heutige und zukünftige Intelligente Netze haben den Charakter von Intelligente Netze als Enabler und Querschnittstechnologien

13 Vom statischen Stromnetz zum selbstorganisierten System Energiekonzept der Bundesregierung Erneuerbare Der Anteil der Erneuerbaren Energien soll steigen Konventionielle Quelle: In Anlehnung an db_smartgrids_1105.pdf 80% 82% 65% 65% 50% 50% 35% 35% 16% 20% Angebot von erneuerbarer Energie selten synchron zur Nachfrage Residuallast bei einem Kraftwerkspark mit hohem Anteil an Erneuerbaren Energien Last Nachfrage Residuallast Erneuerbare Energien Zeit 1 Woche Quelle: In Anlehnung an den Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) Photovoltaik Biomasse Wasserkraft Windkraft Biogener Hausmüll Regenerative Energie wird zunehmend dezentral in kleinen Einheiten erzeugt Quelle: In Anlehnung an trend:research, Anteile der Eigentümergruppen an Erneuerbaren Energien (Gesamtdarstellung) Seite Wer verbraucht am meisten Energie? Der Energieverbrauch der Heizung wird häufig unterschätzt. Gewerbe Industrie 28% Quelle: In Anlehnung an die Deutsche Energie-Agentur (dena)/energiedaten BMWi (Stand: 12/2011, Bezugsjahr 2010), Datenbasis: AG Energiebilanzen e.v. Verkehr 28% Gewerbe 16% Haushalte 28% 2004 Landwirte Sonstige Raumwärme 72% Warmwasser 13% Elektrogeräte und Beleuchtung 15% Intelligente Gesundheitsnetze für die Herausforderungen der demographischen Entwicklung Demographische Entwicklung in Deutschland Quelle: In Anlehnung an https://www.destatis.de/bevoelkerungspyramide/ Anteil der über jährigen 80 20,4 % ,6 % ,0 % Tausend Tausend Entwicklung der Arztzahlen in Deutschland Quelle: In Anlehnung an die Studie der KBV/BÄK Studie zur Altersstruktur- und Arztzahlentwicklung: Daten, Fakten,Trends, 5. aktualisierte und komplett überarbeitete Auflage, 2010 Hausärzte in Deutschland Anzahl ohne Kinderärzte Ärzte unter 35 Jahren 26,6 % 18,1 % 15,9 % Absolventen im Fach Humanmedizin Anteil der Krankenhäuser,???? 28 % 80 % die offene Stellen nicht besetzen Häuser mit entsprechendem Problem, konnten im konnten Schnitt 3,9 Stellen nicht besetzen Der Mobilitätsbedarf steigt Mehr Personen und mehr Güter teilen sich zu Stoßzeiten die gleichen Verkehrswege Die Bedeutung der Straße im Güterverkehr Entwicklung Güterverkehr in Deutschland in Milliarden Tonnenkilometer Straße Bahn Binnenschiff Pipeline Quelle: In Anlehnung an ProgTrans, BGL 2008 Entwicklung der Güterverkehrsleistung Gesamte Güterverkehrsleistung Fahrten in Millionen pro Jahr Prognostiziertes Wachstum von 581 Mrd. Tonnenkilometer Quelle: In Anlehnung an Schon heute viel Software im Auto Software-Code im Kfz, in Lines of Code (LOC) 10 Millionen LOC Premiumfahrzeuge 1 Million LOC Volumenfahrzeuge 100 LOC Anfang der 1970er 2008 Quelle: In Anlehnung an ForTISS GmbH Entwicklung des Verkehrsaufkommens: Der öffentliche Verkehr hält nicht Schritt ÖPNV Quelle: In Anlehnung an Destatis Datenreport 2006, bis 1990 nur Westdeutschland, 2010 eigene Berechnung MIV Intelligente Bildungsnetze Höhere Effizienz in der Hochschulbildung Reichweite von Lehre verbessern Standardwissen effizienter vermitteln Ressourcen können entlastet und an anderen Stellen eingesetzt werden. Die Reichweite und die Anzahl der Studierenden in einer Vorlesung kann gesteigert werden. Intelligente Verwaltungsnetze Infrastruktur zur Verschlankung der übergreifenden Prozesse Behörden Verwaltungsvorgänge Vernetzung Unternehmen Quelle: egovernment MONITOR 2012 Partizipation Open Government Bekanntheit 39 % Nutzung 21% Bürger Aufgaben für Verwaltungen Pflichten für Bürger und Unternehmen Breitbandversorgung Unternehmen Behörden Vernetzung Bürger 24 1 Intelligente Netze Infrastrukturen für die digitale Gesellschaft 1.1 Einordnung des Konzepts Intelligenter Netze 25 Energie Gesundheit Verkehr Bildung Verwaltung Definition Intelligente Netze: Treiber: Energiewende Der Anteil erneuerbarer Energien an der Energieversorgung steigt bis 2050 auf 80 Prozent. Regenerative Energie wird zunehmend dezentral in kleinen Einheiten erzeugt. Das Angebot von erneuerbarer Energie ist selten synchron zur Nachfrage. Installierte Leistung in MW Große 4 Regionsalerzeuger sonstige EVU Internationale EVU Contractingunternehmen Projektierer Fonds/Banken Privatpersonen Treiber: Demographischer Wandel Der Anteil der über 60-Jährigen in der deutschen Bevölkerung wächst bis 2020 auf 31 Prozent. Die Anzahl der Hausärzte geht von 2002 bis 2020 um 20 Prozent zurück. Leistung in Mrd. Tonnenkilometer Treiber: Verkehrsmenge Der Mobilitätsbedarf steigt. Mehr Personen und mehr Güter teilen sich zu Stoßzeiten die gleichen Verkehrswege. Die Güterverkehrsleistung in Deutschland wird sich bis 2050 nahezu verdoppeln. Treiber: Bildungsqualität Weiter steigender Kostendruck Wachsender Bildungsbedarf Verstärkter internationaler Qualitätswettbewerb Vernetzung und innovative IKT-Plattformen Treiber: Kostenentwicklung Über staatliche Einrichtungen und Standorte Steigende Personalkosten Wachsender Bedarf der Bürger an Prozessgeschwindigkeit, Transparenz und Beteiligung Als Intelligente Netze werden Lösungen bezeichnet, die netzbasiert eine Regelung oder Koordination unterschiedlichster technischer Geräte ermöglichen. Dies geschieht zumeist kontextbezogen und über einen automatisierten Austausch von Daten. Ziel ist es, komplexe Prozesse besser zu managen, die Effizienz zu steigern, Verbrauch und Erzeugung miteinander zu koppeln und damit Ressourcen zu schonen sowie weitere, neue vernetzte Anwendungen zu ermöglichen. Intelligente Netze beginnen/enden bei Sensoren/Aktoren, denen sie Daten entnehmen bzw. zuführen, werden über Kommunikationskanäle verschiedener, meist breitbandiger Accesstechnologien aggregiert und münden in zentralen Plattformen zur Speicherung bzw. Weiterverarbeitung über anwendungsbezogene Dienste. 2 Definition Intelligente Netze Intelligente Energienetze Intelligente Gesundheitsnetze Intelligente Verkehrsnetze Intelligente Bildungsnetze Intelligente Verwaltungsnetze Vom statischen Stromnetz zum selbstorganisierten System Neue Versorgungsformen mit Telemedizin Vernetztes Verkehrsmanagement Erhöhung von Effektivität und Qualität der Bildung Übergreifender Datenund Prozessverbund Abbildung 1.1-1: Gesellschaftliche Herausforderungen als Treiber für fünf Intelligente Netze Quelle: AG2 des Nationalen IT-Gipfels, 2013 Intelligente Netze sind eine neue Epoche der Infrastrukturen. Deutschland hat hier das Potenzial für eine internationale Vorreiterstellung. Enablern und Querschnittstechnologien. Sie schaffen neue Paradigmen der Rolle und Bedeutung von Infrastrukturen. Dies tun sie in ihren jeweiligen dedizierten, branchenbezogenen Anwendungsfeldern wie auch und insbesondere in ihrer Wirkung über verschiedene Anwendungsfelder hinweg. Intelligente Netze bringen moderne IT- und Kommunikationstechnik mit bisher silo artig separierten branchenspezifischen Technologien zusammen. Es entstehen neue, verteilte und selbstregelnde Anwendungen. Diese Entwicklung ist Teil des Übergangs in eine neue Infrastrukturphase, in der nach dem Aufbau der klassischen Infrastrukturen (1950er bis 1970er Jahre) und der Liberalisierung (1970er Jahre bis heute) die effizientere Ausgestaltung durch den Einsatz von IKT im Fokus steht Nutzen und Anwendungsfelder Intelligenter Netze Der Nutzen und die Anwendungsfelder Intelligenter Netze sind sehr vielfältig. Abbildung gibt hierzu einen Überblick. Technische Grundlage aller Intelligenten Netze stellen die Enablerschichten der möglichst breitbandigen physischen Vernetzung sowie sicherer IKT-Plattformen unter Anwendung von Querschnittstechnologien wie M2M, IPv6, Cloud-Computing oder Big Data dar (vgl. Kapitel 2: UAG Plattformen). 1 BITKOM, Der Staat als Gestalter der digitalen Welt Industriepolitisches Grundsatzpapier, IT-Gipfel AG2: Digitale Infrastrukturen. AG2-Jahrbuch 2011/2012, S. 295, URL: ( )

14 26 1 Intelligente Netze Infrastrukturen für die digitale Gesellschaft 1.1 Einordnung des Konzepts Intelligenter Netze 27 Umweltorientiertes, verlässliches Verkehrsmanagement Erhöhte Qualität und Wirtschaftlichkeit der Versorgung Bessere Wissenszugriff und effizientere Arbeitsteilung Schnellere Notfallversorgung Flächendeckender Zugang zu medizinischer Versorgung Förderung von Prävention Erhöhung der Verkehrssicherheit Optimierte Reiseorganisation Stärkere Einbindung von Patienten Gesundheit Verbesserung des Arzt-Patienten- Verhältnisses Effizientere Steuerung logistischer Prozesse Besser fließender Verkehr mit weniger Zeitverlusten Verkehr Grundlage für eine auf erneuerbaren Energien beruhende Energiewende Optimale und wirtschaftliche Nutzung von Verkehrsinfrastruktur Dezentraler Ausgleich von Energieproduktion und -verbrauch Erhöhung von Effektivität und Qualität des Lehrbetriebs Energie Besserer Abgleich von Bildungsinteressen und -angeboten Neue Angebote und Märkte Bildung Optimierter Netzausbau Verbesserte Energieeffizienz Gewährleistung von Versorgungssicherheit Abbildung 1.1-2: Enabler und Nutzenfelder Intelligenter Netze Quelle: Unterarbeitsgruppe Intelligente Netze der AG2 des Nationalen IT-Gipfels, 2013 Erhöhte Verfügbarkeit und besserer Zugang zu Lehrinhalten Verbesserung von Feedback und Betreuung Verwaltung Einbindung von privaten Verbrauchern als Energieproduzenten Verbesserung des Informations- und Wissenstransfers Unterstützung von Administrationsund Organisationsprozessen Verbesserung der Daten-Souveränität Beschleunigung von Arbeitsabläufen und Verfahren Bessere Planungs- und Entscheidungsgrundlagen Effizientere Prozessgestaltung Verringerung des Beratungsaufwands bei Steigerung der Servicequalität Ausbau der Möglichkeiten zur Partizipation Warum braucht Deutschland für die Energiewende Intelligente Netze? Durch den massiven Zubau erneuerbarer Energien ändern sich die Anforderungen an die Stromnetze grundlegend. Die zunehmende Volatilität und Dezentralität der Energieerzeugung erhöht die Komplexität und erfordert eine höhere Flexibilität der Netze sowie eine angepasste Steuerungslogik. Das Energieversorgungssystem wird zu einem komplexen und mehrstufigen System, an dem nicht nur deutlich mehr Erzeugungseinheiten angeschlossen sind, sondern in dem die Verbraucher darüber hinaus multifunktional agieren. Der Aufbau von Intelligenten Energienetzen (Smart Grids) dient unter anderem dazu, Daten einer großen Zahl von Akteuren flexibel, bidirektional und nahezu in Echtzeit miteinander zu verknüpfen und zu verarbeiten, um den Strombedarf aller Verbraucher intelligent abzuschätzen und auf dieser Basis die Erzeugung und Bereitstellung des Stroms dynamisch anzupassen. Gleichfalls werden neue dynamische Angebote ermöglicht, die zu Änderungen im Verhalten der Verbraucher führen werden. Wo und wie können Intelligente Netze im Gesundheitswesen die Folgen des demografischen Wandels meistern helfen? Die guten Lebensbedingungen und das leistungsfähige Gesundheitssystem tragen zu einer stetig steigenden Lebenserwartung der Bevölkerung bei. Dies führt zu einer wachsenden Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen. Um diese Leistungen erbringen zu können, bedarf es auch einer steigenden Zahl medizinischer und pflegerischer Fachkräfte. Unter diesen Gegebenheiten stellen sich an das deutsche Gesundheitswesen Herausforderungen, zu deren Lösung Intelligente Gesundheitsnetze einen wesentlichen Beitrag leisten können. So ermöglichen beispielsweise Anwendungen des Telemonitorings, den Arzt mit zeitnahen Informationen über den Gesundheitszustand des Patienten zu unterstützen und mittels Telekonsultation Abstimmungen zwischen Ärztinnen und Ärzten unter noch intensiverer Einbindung ihrer Patientinnen und Patienten in die Behandlungs- und Betreuungsprozesse zu verbessern. Bewältigung des demografischen Wandels

15 28 1 Intelligente Netze Infrastrukturen für die digitale Gesellschaft 1.1 Einordnung des Konzepts Intelligenter Netze 29 Deckung des Mobilitätsbedarfs Was bedeuten Intelligente Netze für Deutschlands Verkehrsinfrastrukturen? Der Mobilitätsbedarf steigt. Mehr Personen und mehr Güter teilen sich die gleichen Verkehrswege. Zu Stoßzeiten werden die Kapazitäten überschritten, es kommt zu Staus. Heutige Verkehrssysteme sind funktionierende Insellösungen. Verfügbare Informationen erlauben nur eine verzögerte Anpassung des Mobilitätsverhaltens. Intelligente Verkehrsnetze ermöglichen demgegenüber eine Optimierung der wirtschaftlichen Nutzung von Verkehrsinfrastruktur. Die Bereitstellung von Informationen zum Verkehrsgeschehen erlaubt dem Verkehrsteilnehmer eine vereinfachte und bessere Planung der Reisen. Intelligente Verkehrsnetze können Alternativen aufzeigen, die es zu Stoßzeiten erlauben, auf andere Strecken oder Verkehrsmittel auszuweichen. Komplexe Mobilitätsdienste, die zum Beispiel mehrere Verkehrsmittel oder Anbieter kombinieren, können nur durch eine Vernetzung und Digitalisierung der Angebote einfach und schnell für den Nutzer verfügbar gemacht werden. Als Beispiel seien die verschiedenen Car-Sharing-Angebote genannt, die in den letzten Jahren in vielen Großstädten verfügbar wurden und zusammen mit dem öffentlichen Nahverkehr oftmals den eigenen PKW im Stadtzentrum ersetzen. Mit der Einführung und Verbreitung von Intelligenten Verkehrsnetzen könnten zudem Folgekosten durch Umweltschäden deutlich verringert und die Zahl der Unfalltoten und Verletzten im Straßenverkehr deutlich gesenkt werden. Spezialwissen sowie auf hoch individueller Betreuung. Intelligente Bildungsnetze ermöglichen eine stärkere Differenzierung zwischen diesen Leistungen mit dem Ziel, die vorhandenen Ressourcen bei gleichzeitig höherer Bildungsqualität effizienter zu nutzen. Warum braucht die öffentliche Verwaltung intelligente Vernetzung? Mit Blick auf eine Vielzahl bedeutender gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Herausforderungen stehen Staat und Verwaltung heute vor der Aufgabe, neue und innovative Lösungswege zur Sicherstellung der öffentlichen Aufgaben zu erschließen. Dabei wird der Staat zugleich zum Leitanwender, der die sich bietenden Chancen frühestmöglich nutzen muss. Bund und Länder haben die strategische Bedeutung der neuen technologischen Möglichkeiten erkannt: Mit dem Artikel 91c GG wurde ein umfassender Gestaltungsauftrag zur Schaffung einer alle staatlichen Ebenen verbindenden, föderalen IT-Infrastruktur verfassungsrechtlich verankert. Dies gilt es jetzt auf allen Ebenen in der Verwaltungsrealität zeitnah umzusetzen Volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Effekte Intelligenter Netze Verwaltung modernisieren bessere Bildung zu geringeren Kosten Ist mit Intelligenten Netzen bessere Bildung zu geringeren Kosten möglich? Der demografische Wandel und steigender Kostendruck auf die Bildungslandschaft verändern die Rahmenbedingungen für Bildung und ihre Qualität grundlegend. Ein wesentlicher Treiber des Wandels sind die Erwartungen und das Nutzungsverhalten der Lernenden von heute. Insbesondere das deutsche Hochschulsystem muss sich einer angespannten Finanzlage, der Erwartungshaltung der Studierenden und neuer Konkurrenz durch renommierte internationale Anbieter stellen. Die Vermittlung von Wissen beruht auf der Vermittlung sowohl standardisierten Wissens als auch von Die volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Effekte Intelligenter Netze lassen sich grob in drei Kategorien aufteilen 3 : 1. Wachstumspotenziale: Intelligente Netze sind Infrastruktur und Nährboden für neuartige IKT-gestützte Produkte und Dienstleistungen. 2. Effizienzsteigerung: Intelligente Netze bringen Informationsquellen und Informationsbedarfe zusammen. Angebots- und Nachfragesituationen können sehr viel leichter ausgeglichen werden als bisher. Infolgedessen können Ressourcen sehr viel sparsamer und schonender eingesetzt werden. 3 Fraunhofer ISI, Gesamtwirtschaftliche Potenziale intelligenter Netze in Deutschland Ergebnisse einer Metastudie, Karlsruhe, 2012 Volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Effekte: Wachstumspotenziale, Effizienzsteigerung und Steigerung der Lebensqualität

16 30 1 Intelligente Netze Infrastrukturen für die digitale Gesellschaft 1.1 Einordnung des Konzepts Intelligenter Netze 31 gesellschaftlicher Gesamtnutzen von jährlich bis zu 55,7 Mrd. Euro 3. Steigerung der Lebensqualität und des Convenience-Faktors: In allen Bereichen ergeben sich Verbesserungen der Lebensqualität. So kann zum Beispiel die Gesundheitsversorgung verbessert und das Leben im Alter erleichtert werden. Die Haus- und Heimvernetzung bringt viele Produkte mit sich, die den Alltag noch angenehmer gestalten werden. Die Entwicklung des Internets hat gezeigt, dass die langfristigen Wirkungen von Querschnittstechnologien insbesondere solcher mit Netzeffekten nicht unterschätzt werden sollten. Die geschätzten Effekte (Effizienzgewinne und Wachstumsimpulse) Intelligenter Netze können sich gemäß Fraunhofer ISI bei konsequenter Umsetzung des Konzepts und bei einem schnellen Rollout zu einem gesellschaftlichen Gesamtnutzen von jährlich bis zu 55,7 Milliarden Euro summieren. Dieser volkswirtschaftliche Gesamt nutzen von Intelligenten Netzen baut sich laut Fraunhofer ISI in den nächsten Jahren sukzessive, jedoch nicht linear, auf. Der Diffusionsverlauf erfolgt in verschiedenen Phasen. Im Zehnjahreszeitraum von 2012 bis 2022 erreichen die gesamtwirtschaftlichen Effekte entsprechend der Diffusionskurve einen kumulierten Gesamtwert von rund 336 Milliarden Euro. 4 Wachstumspotenziale durch Möglichkeiten für neue innovative IT-Lösungen und IT-gestützte Produkte Intelligente Netze Steigerung der Lebensqualität Verbesserte Gesundheitsversorgung, Hilfen für das Leben im Alter, Zeitersparnis und höhere Flexibilität im Verkehr, schnellere und transparentere Verwaltungsabläufe, bessere Lernmittel und -möglichkeiten in Aus- und Weiterbildung, innovative vernetzte Produkte in Haus und Heim Effizienzsteigerung Steigerung der Produktivität durch verringerten Ressourceneinsatz und Schonung natürlicher Ressourcen Abbildung 1.1-3: Intelligente Netze volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Effekte Quelle: AG2 des Nationalen IT-Gipfels, Parallele Entwicklungen im Kontext Intelligenter Netze Intelligente Netze stehen technisch und in ihrer Anwendung vielfältig in Beziehung zu weiteren, aktuellen Innovations- und IKT- Anwendungsfeldern. Besonders im Fokus der fachöffentlichen Betrachtung stand dabei 2013 das Thema Industrie 4.0. Hierbei wurde mitunter die Diskussion geführt, ob das Konzept der Industrie 4.0 Teil der Intelligenten Netze sei, oder gar anders herum. Die UAG Intelligente Netze hat diesbezüglich eine Einordnung der Begrifflichkeit, der Zielrichtungen und der Wirkungen der Konzepte erarbeitet. Demnach basieren beide Ansätze zwar weitgehend auf den gleichen Enablern (Breitbandvernetzung und Querschnittstechnologien), differenzieren sich jedoch hinsichtlich der weiteren Dimensionen deutlich (siehe folgende Abbildung ). Eine weitaus engere Verwandtschaft zeigen Intelligente Netze mit Smart-City - und Smart-Region -Konzepten, mitunter zusammenfassend auch als Urban Solutions bezeichnet. Handelt es sich dabei doch um Infrastrukturlösungen für Städte und Gemeinden, die die Herausforderungen der zunehmenden Urbanisierung, des Wettbewerbs um die besten Standortfaktoren und den demografischen Wandel adressieren. Die Vernetzung von Daten und Infrastrukturen wird als Schlüssel für zukunftssichere, lebenswerte und nachhaltig strukturierte Ballungszentren und (Groß-) Städte verstanden. 5 Adressiert werden vor allem hochverfüg bare und effiziente technische Infrastrukturen mit ökologischen und energieeffizienten Auswirkungen auf Gebäude, auf die Optimierung von Transport und Verkehr, auf Ver- und Endsorgung, Gesundheitsversorgung und E-Government. Mittlerweile gibt es international langjährige und umfassende Forschungs- und Erprobungsprojekte, die zeigen, dass digitale Infrastrukturen für Städte und Gemeinden nachhaltige wirtschaftliche, ökologische und auf die Lebensqualität der Bürger wirkende Effekte haben. Gleichfalls ist es offensichtlich, dass in Deutschland keine Smart-Cities am Reißbrett für die grüne Wiese konzipiert und umgesetzt werden können, sondern für Politiker, Planer, Wissenschaftler und Unternehmen die Herausforderung einer Transformation und Integration in bestehende Industrie 4.0 Smart-City, Smart-Region und Urban Solutions 4 Fraunhofer ISI, Gesamtwirtschaftliche Potenziale intelligenter Netze in Deutschland Ergebnisse einer Metastudie, Karlsruhe, Scheer Innovation Review Urban Solutions, IM Fachzeitschrift für Information, Management und Consulting, Heft 2, 2013, S. 6

17 M2M Recycling M2M Fertigung 32 1 Intelligente Netze Infrastrukturen für die digitale Gesellschaft 1.1 Einordnung des Konzepts Intelligenter Netze 33 Begriff Ziele Wirkung Gesundheit Verkehr Intelligente Netze IPv6 Sicherheit Cloud Computing Energie Bildung Intelligente Netze Digitalisierung von fünf volkswirtschaftlich zentralen Infrastrukturen (Energie, Verkehr, Gesundheit, Bildung, Verwaltung) Integration von IKT-Lösungen und -Netzen in die branchenspezifischen Prozesse Lösung volkswirtschaftlicher Herausforderungen (Demografischer Wandel, Klimawandel/Energiewende, Verkehrskollaps, Bildungsmisere, Verwaltungskosten) Direkt auf die Volkswirtschaft Indirekt auf die Unternehmen (Entstehung neuer Geschäftsfelder und Exportchancen) Staat in der Rolle als Change Agent Big Data Verwaltung Auslieferung Auftrag Industrie 4.0 IPv6 Sicherheit Breitbandvernetzung Breitbandvernetzung Cloud Computing Industrie 4.0 Vierte industrielle Revolution durch die Konvergenz von Produktion und IKT Integration von IKT-Lösungen und -Netzen in moderne Produkte und Produktionsprozesse in Fabrikation, Landwirtschaft und angrenzenden Bereichen (z.b. Logistik) Produktionsoptimierung Betriebswirtschaftliche Effizienz Internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie steigern. Direkt auf das Unternehmen und dessen Leistungserstellung Indirekt auf die Volkwirtschaft Staat in der Rolle als Gestalter allgemeiner Rahmenbedingungen Big Data Logistik Entwicklung Strukturen erforderlich ist. 6 Die Zukunftsvision einer CO2-neutralen, energieeffizienten und klima-angepassten Stadt findet sich so auch in der Hightech-Strategie der Bundesregierung. Hier finden sich zudem direkte Bezüge zu den Anforderungen einer nachhaltigen Mobilität sowie dem Ausbau Intelligenter Energie netze. 7 BITKOM hat den Smart-City-Ansatz bereits 2011 im Kontext eines Smart-Life diskutiert. Dies macht deutlich, dass derzeit keine harten Abgrenzungen der Konzepte existieren. Es ist jedoch davon auszugehen, dass Intelligente Netze als wesentliche Enabler für Smart-City-, Smart-Region-, bzw. Smart-Life-Projekte mit ganz unterschiedlichen Ausprägungen der Anwendungsschwerpunkte dienen werden. In 2014 wird sich die UAG Intelligente Netze der AG2 verstärkt damit auseinandersetzen, diese Zusammenhänge anhand praktischer Beispiele zu verdeutlichen und konkrete Handlungsempfehlungen zu erarbeiten. IT-gestützte Düngung Früherkennung von Pflanzenschädlingen Klimamanagementsysteme Planungstools Gerätesteuerung Smart Agriculture Smart Buildings Smart Life Smart-Life Smart Water Supply (IT-gestützte Wasserversorgung und -nutzung) Smart Communications, Smart Work, Connected Living (Dematerialisierung) E-Invoice Telearbeit E-Paper E-Media Virtual Conferencing Hardware-Virtualisierung Enabler Beide Initiativen basieren auf ähnlichen IKT-Lösungen: Netze, Cloud Computing, Big Data, M2M, Einkaufsnavigator Gerätesteuerung Online Coaching Smart Consumption Smart Closed Loops Economy Recycling Kreislaufwirtschaft Abbildung 1.1-4: Einordnung der Konzepte von Intelligenten Netzen und Industrie 4.0 Quelle: Unterarbeitsgruppe Intelligente der AG2 des Nationalen IT-Gipfels, 2013 Smart Meter Demand-Side-Management Kraftwerke-Flottenoptimierung Smart Grid Smart Services (innovative Dienstleistungen Cloud Computing Effizienzkonzepte für Internethandel Städtemaut Verkehrsfl usssteuerung Car Electronics / Navigation Smart Mobility und Smart Logistics Smart Production und Smart Motors Einsatz von Frequenzumrichtern Systemautomatisierung optimierter Kraftwerksbetrieb Abbildung 1.1-5: Ausprägung von Smart-Life als Perspektive der digitalen Entwicklung Quelle: Smart Cities Grüne ITK zur Zukunftssicherung moderner Städte, Diskussionspapier zur 5. Jahreskonferenz BMU/UBA/BITKOM, Mai Scheer Innovation Review Urban Solutions, IM Fachzeitschrift für Information, Management und Consulting, Heft 2, 2013, S. 8 7 URL: ( )

18 Intelligente Netze Infrastrukturen für die digitale Gesellschaft Einordnung des Konzepts Intelligenter Netze Fahrplan zur Umsetzung Intelligenter Netze in Deutschland Zielbilder und Synergiepotenziale Intelligenter Netze Fahrplan zur Umsetzung Intelligenter Netze in Deutschland 1.4 Intelligente Energienetze Intelligente Gesundheitsnetze Intelligente Verkehrsnetze Intelligente Bildungsnetze Intelligente Verwaltungsnetze Gastbeitrag: Strategie Intelligente Netze Gastbeitrag: Best-Practice-Studie Intelligente Netze Die Digitalisierung und Vernetzung von fünf zentralen Infrastrukturen Energie, Verkehr, Gesundheit, Bildung und öffentliche Verwaltung unter dem Stichwort Intelligente Netze ist eine Aufgabe, vor der nicht nur Deutschland steht, sondern alle Industrieländer. Intelligente Netze werden von zentraler volkswirtschaftlicher und gesellschaftlicher Bedeutung sein. Sie bieten Lösungen für Herausforderungen wie die Energiewende oder den demografischen Wandel. Was tut Deutschland, um dieses wohl größte und wichtigste Infrastrukturprojekt der kommenden Dekade umzusetzen? Seit 2011 hat die Arbeitsgruppe 2 des Nationalen IT-Gipfels (AG2) das Thema in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten gestellt. Die Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft haben zum 7. IT-Gipfel Empfehlungen für eine Nationale Strategie Intelligente Netze erarbeitet. Die darin hervorgehobene Notwendigkeit einer verstärkten branchenübergreifenden Zusammenarbeit ist Grundlage des Handelns der AG2. Ihre Mitglieder sind überzeugt, dass die großen Herausforderungen und Chancen digitaler Infrastrukturen nur gemeinsam bewältigt werden können im Schulterschluss von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Intelligente Netze sind das wichtigste Infrastrukturprojekt der kommenden Dekade. Empfehlungen für eine Nationale Strategie Intelligente Netze

19 36 1 Intelligente Netze Infrastrukturen für die digitale Gesellschaft 1.2 Fahrplan zur Umsetzung Intelligenter Netze in Deutschland 37 Deutschland muss den Wandel von einer klassischen Industrienation zum digitalen Zeitalter vollziehen Strategiephase 2013 bis 2017 Aktionsphase 2017 bis 2020 Rollout-Phase Was ist zu tun? Unabhängig davon, ob Intelligente Netze im Zusammenhang mit Energieversorgung, gesundheitlicher Versorgung, Verkehr, Bildung oder Verwaltung betrachtet werden, gleichen sich die Ausgangssituationen. Technische Lösungsansätze zur Umsetzung Intelligenter Netze sind vorhanden. Einzig fehlte bisher eine übergreifende Nationale Strategie, die Hemmnisse im Aufbau geeint anzugehen und auszuräumen. Ein tiefgreifender Infrastrukturumbau, wie ihn die Zukunft Deutschlands erfordert, kann nicht allein aus Marktkräften heraus erfolgen. Wer einen solchen Umbau bewältigen will, braucht eine konzertierte Vorgehensweise aller gesellschaftlichen Kräfte. Unter dieser Maxime hat die AG2 im Jahr 2012 ihre Empfehlungen für eine Strategie Intelligente Netze 2020 erarbeitet. Hierbei sind drei Phasen unterschieden, in denen unterschiedliche Ziele und Herausforderungen angegangen werden sollten (siehe Abbildung 1.2-1). Strategie- Empfehlung Strategischer Ansatz Maßnahmen- Empfehlung Digitalisierung der Infrastrukturen priorisieren Richtige und frühzeitige politische Weichenstellung Kabinettsbeschluss zur digitalen Infrastrukturpolitik Erstellung eines gesamtheitlichen Zielbildes Gemeinsamen Handeln die Richtung geben Regierungsprogramm zur digitalen Infrastrukturpolitik Mandatierung der Gesamtkoordination Ressortübergreifende Handlungsfähigkeit gewährleisten Übergeordnetes Mandat zur Koordination der digitalen Infrastrukturpolitik erteilen Balancierung von Investitionsförderung und Preiswettbewerb Investitionsfördernde Regulierungspolitik Erarbeitung geeigneter rechtlicher und regulatorischer Grundlagen Beschleunigung der Umsetzungsgeschwindigkeit Operative Erprobung bei reduzierter Komplexität Demonstration von Machbarkeit und Nutzen durch schlanke und schnelle Pilotprojekte Referenz für eine Architektur-, Daten- und Betriebsmodell Beschleunigung harmonisierter technischer Grundlagen Koordinierung eines Referenzgremiums Sicherstellung von Interoperabilität und Standards Operative Technologiepolitik Ausrichtung der Technologiepolitik auf beschleunigte Standardisierung Intelligenter Netze Technologische Vorreiterrolle einnehmen gesellschaftlichen Nutzen maximieren Interdisziplinäres Forschungsprogramm Forschungs- und Förderprogramm Intelligente Netze Beschleunigte Verbreitung Eigendynamik der Märkte Realisirung innovativer Finanzierungs- und Risikoverteilungsmodelle Rechtliche Rahmenbedingungen Anreizsysteme Förderung neu entstehender Marktrollen 2013 Strategiephase Politischer Wille Aufmerksamkeit Branchenübergreifende Zusammenarbeit Gestaltungsauftrag Gemeinsames Zielbild Rollenmodell 2013 bis 2017 Aktionsphase Operative Erprobung bei reduzierter Komplexität Vorwettbewerbliche Zusammenarbeit Entwicklung übergreifende System-Architektur und Prozess-Frameworks Marktmodell 2017 bis 2020 Rollout-Phase Flächendeckende Umsetzung Nachfragesteigerung Wettbewerb der Geschäftsmodelle Internationale Standartisierung Fachkräftemangel vorbeugen Förderung neuer Kompetenzen Bildungspolitik Ausrichten der Bildungspolitik auf erforderliche neue Qualifikationen für Intelligente Netze Gesellschaftliche Akzeptanz stärken Bürgerbeteiligung Aufsetzen eines Zukunftsdialogs Intelligente Netze Ziele: Herausforderungen: Reformfähigkeit stärken Branchengrenzen Ressortzuständigkeiten Rechts-/ Regulierungsrahmen Akzeptanz schaffen Komplexität Standardisierung Sicherheit Nutzen Marktmodelle Investitionen ermöglichen Investitionssicherheit Kommunikation Ziele: Reformfähigkeit stärken Stärkung der Reformfähigkeit durch nachdrückliche Artikulation des politischen Auftrags zur Umsetzung Intelligenter Netze bis zum Jahr 2020 Akzeptanz schaffen Schaffung von Akzeptanz und Unterstützung in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bezüglich der Umsetzung Intelligenter Netze bis zum Jahr 2017 Investitionen ermöglichen Realisierung von ausreichend Investitionsfähigkeit der Privatwirtschaft zur flächendeckenden Umsetzung Intelligenter Netze bis zum Jahr 2020 Ansatz: Politische Führung Konzertiertes Handeln Marktentfaltung Ansatz: Politische Führung Konzertiertes Handeln Marktentfaltung Abbildung 1.2-1: Empfehlungen der AG2 für einen Fahrplan Intelligente Netze bis zum Jahr 2020 Quelle: AG2 des Nationalen IT-Gipfels, 2012 Abbildung 1.2-2: Übersicht der AG2-Empfehlungen für eine Strategie Intelligente Netze, überreicht auf dem IT-Gipfel 2012 Quelle: AG2 des Nationalen IT-Gipfels, 2012

20 38 1 Intelligente Netze Infrastrukturen für die digitale Gesellschaft 1.2 Fahrplan zur Umsetzung Intelligenter Netze in Deutschland 39 Die Strategiephase ist entscheidend. Die Bundesregierung hat die auf dem 7. IT-Gipfel in Essen vorgelegten Empfehlungen aufgegriffen. Die Strategiephase ist entscheidend, um allen nachfolgenden Aktivitäten das solide Fundament eines belastbaren Regierungsbeschlusses und damit den politischen Rahmen für die Umsetzung Intelligenter Netze zu geben. Gleichzeitig müssen die rechtlichen/ regulatorischen Grundlagen auf den Weg gebracht werden. Dabei geht es nicht mehr um die Frage Digitalisierung ja oder nein, sondern um die Frage der Geschwindigkeit. Wenn der Erfolg Intelligenter Netze davon abhängt, bislang getrennte Infrastrukturen miteinander zu verbinden, müssen auch die Grenzen zwischen den Branchen und in der politischen Verwaltung geöffnet werden. Die Bundesregierung hat die auf dem 7. IT-Gipfel in Essen vorgelegten Empfehlungen aufgegriffen und ihrerseits eine ressort übergreifende Arbeitsgruppe unter Koordination des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie mit der weiteren Ausarbeitung der Strategie sowie begleitender Maßnahmen beauftragt (siehe Kapitel 1.9 Gastbeitrag: Strategie Intelligente Netze). Ziel ist es, die in allen Ressorts existierenden dedizierten Fachkompe tenzen und Aktivitäten einzubeziehen. Die AG2 hat parallel im IT-Gipfelprozess bereits am Folgeschritt zu arbeiten begonnen, den Empfehlungen für die Umsetzungs phase anhand eines Aktionsplans bis zum Jahr 2020 (siehe Abbildung 1.2-3). In einem Aktionsplan sollen für alle fünf Intelligenten Netze die Leitfragen auf dem Weg zur Realisierung von zuvor ausgearbeiteten konkreten Zielbildern bis zum Jahr 2020 beantwortet werden. Die AG2 steuert diesen Prozess über ihre Unterarbeitsgruppe Intelligente Netze und fünf Projektgruppen, die jeweils relevante Stakeholder mit tiefem Branchen- und Technologie-Know-how zusammenbringen. Die Ergebnisse des Arbeitsprozesses 2013 sind in den nachfolgenden Kapiteln dokumentiert und werden in den Folgejahren kontinuierlich bis zur Rollout-Phase 2017 bis 2020 erweitert. Die AG2 hat bereits am Folgeschritt zu arbeiten begonnen. Aktionsplan bis bis 2020 Richtung geben Umsetzen Ausbauen Nationale Strategie BMWi Nationaler Aktionsplan AG2 Politik Wirtschaft Gesellschaft Nationaler Rollout Abbildung 1.2-3: Parallele Handlungsstränge zum Ausbauziel im Jahr 2020 Quelle: AG2 des Nationalen IT-Gipfels, 2013

Sechster Nationaler IT-Gipfel 2011 in München vernetzt, mobil, smart

Sechster Nationaler IT-Gipfel 2011 in München vernetzt, mobil, smart Sechster Nationaler IT-Gipfel 2011 in München vernetzt, mobil, smart ERKLÄRUNG Wir befinden uns auf dem Weg in die Digitale Welt. Das Internet entwickelt sich rasant. Smarte Informations- und Kommunikationstechnologien

Mehr

Die Energiewende als Chance nutzen. Die Deutsche Telekom als Partner der Energiewirtschaft

Die Energiewende als Chance nutzen. Die Deutsche Telekom als Partner der Energiewirtschaft Die Energiewende als Chance nutzen. Die Deutsche Telekom als Partner der Energiewirtschaft Wissenschaftstag der Metropolregion Nürnberg, Juli 2012 Andreas Knobloch, Konzerngeschäftsfeld Energie DT Der

Mehr

Für eine Infrastruktur der Zukunft. Mehr Entschlossenheit zum digitalen Fortschritt in Deutschland

Für eine Infrastruktur der Zukunft. Mehr Entschlossenheit zum digitalen Fortschritt in Deutschland Für eine Infrastruktur der Zukunft Mehr Entschlossenheit zum digitalen Fortschritt in Deutschland Wir müssen noch in der laufenden Legislaturperiode entscheiden, ob wir die Weichen für ein digitales Deutschland

Mehr

Trends und Entwicklungen in der ICT Branche Chancen und Herausforderungen. Urs Schaeppi CEO Swisscom AG

Trends und Entwicklungen in der ICT Branche Chancen und Herausforderungen. Urs Schaeppi CEO Swisscom AG Trends und Entwicklungen in der ICT Branche Chancen und Herausforderungen Urs Schaeppi CEO Swisscom AG «Ich sehe eine Schweiz, in der auch besondere Orte das beste Netz haben.» Mehr Möglichkeiten fu r

Mehr

Chancen und Herausforderungen durch Digitalisierung

Chancen und Herausforderungen durch Digitalisierung Chancen und Herausforderungen durch Digitalisierung Prof. Dr. Henning Kagermann CONNECTED LIVING CONFERENCE Berlin, 4. September 2013 0 CONNECTED LIVING CONFERENCE, 4. September 2013 Vor welcher Aufgabe

Mehr

Gemeinsamer Beschluss: Schnelles Internet für Brandenburg!

Gemeinsamer Beschluss: Schnelles Internet für Brandenburg! 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 Gemeinsamer Beschluss: Schnelles Internet für Brandenburg! Deutschland hat die Chance auf ein digitales Wirtschaftswunder und Brandenburg kann einen Beitrag dazu

Mehr

Situation der IKT-Branche in Deutschland Telekommunikation als Innovationstreiber für den Mittelstand

Situation der IKT-Branche in Deutschland Telekommunikation als Innovationstreiber für den Mittelstand Situation der IKT-Branche in Deutschland Telekommunikation als Innovationstreiber für den Mittelstand Dr. Wolfgang Kubink Deutsche Telekom AG 1 ITK-Branche weiterhin stabil BITKOM-Index: Saldo der Umsatzerwartungen

Mehr

Statement ZVEI-Präsident Friedhelm Loh. PK 5. Juni 2013, 9.00 Uhr, Berlin. Sehr geehrte Damen und Herren,

Statement ZVEI-Präsident Friedhelm Loh. PK 5. Juni 2013, 9.00 Uhr, Berlin. Sehr geehrte Damen und Herren, Statement ZVEI-Präsident Friedhelm Loh PK 5. Juni 2013, 9.00 Uhr, Berlin Sehr geehrte Damen und Herren, in drei Monaten wird der neue Bundestag gewählt. Wir entscheiden über die Politik, die Deutschland

Mehr

Cloud Computing in Industrie 4.0 Anwendungen: Potentiale und Herausforderungen

Cloud Computing in Industrie 4.0 Anwendungen: Potentiale und Herausforderungen Cloud Computing in Industrie 4.0 Anwendungen: Potentiale und Herausforderungen Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftsingenieur der Fakultät

Mehr

Technologieförderschwerpunkt des BMWi

Technologieförderschwerpunkt des BMWi Forschungsbereich Konvergente IKT - Technologieförderschwerpunkt des BMWi Überblick, Trends, Perspektiven Future Internet PPP 22.5.2013 Dr. Alexander Tettenborn Referatsleiter Entwicklung konvergenter

Mehr

Präsentationsvorlage IT+Energy partnering in Green Business für Herrn Pollert, stv. HGF

Präsentationsvorlage IT+Energy partnering in Green Business für Herrn Pollert, stv. HGF Präsentationsvorlage IT+Energy partnering in Green Business für Herrn Pollert, stv. HGF ITandENERGY Von BigData zu SmartData Die Informations- und Diensteplattform für die Bayerische Wirtschaft Auf dem

Mehr

Das Internet der Dinge - Von Bedeutung für eine moderne Verwaltung? Norbert Ender, IBM Schweiz AG, Smarter Cities Leader

Das Internet der Dinge - Von Bedeutung für eine moderne Verwaltung? Norbert Ender, IBM Schweiz AG, Smarter Cities Leader Das Internet der Dinge - Von Bedeutung für eine moderne Verwaltung? Norbert Ender, IBM Schweiz AG, Smarter Cities Leader 1 Einführung 2 Lösungen und Beispiele 3 Schlussfolgerungen für egovernment 1 Einführung

Mehr

SWOT SWO UND STRA T TEGIE UND STRA IT-Branche Mecklenburg- Mecklenburg Vo V rpommern

SWOT SWO UND STRA T TEGIE UND STRA IT-Branche Mecklenburg- Mecklenburg Vo V rpommern SWOT UND STRATEGIE IT-Branche Mecklenburg-Vorpommern Inhalt Vision Megatrends IT in Mecklenburg-Vorpommern Stärken-Schwächen-Analyse SWOT Handlungsfelder und Strategie aus der SWOT Agenda IT@MV2020 Vision

Mehr

Ausschuss für Recht, Wirtschaft und Arbeit Sitzungsdatum 01.07.2015 öffentlich

Ausschuss für Recht, Wirtschaft und Arbeit Sitzungsdatum 01.07.2015 öffentlich I. Anmeldung TOP: Ausschuss für Recht, Wirtschaft und Arbeit Sitzungsdatum 01.07.2015 öffentlich Betreff: Industrie 4.0 hier: Antrag der CSU-Stadtratsfraktion vom 20.10.2014 Zwischenbericht Anlagen: -

Mehr

Wie hat die Digitalisierung unsere Wirtschaft verändert?

Wie hat die Digitalisierung unsere Wirtschaft verändert? Fakultät für Betriebswirtschaft Munich School of Management Wie hat die Digitalisierung unsere Wirtschaft verändert? Prof. Tobias Kretschmer 14. Münchner Wissenschaftstage, 10. November 2014 Institut für

Mehr

Die Trends im Cloud Computing

Die Trends im Cloud Computing Die Trends im Cloud Computing und wie Deutschland als Standort davon profitieren kann Erfahrungsbericht aus dem Silicon Valley Claudia Mrotzek Stefan Pechardscheck 8. November 2012 AGENDA Delegationsreise

Mehr

Anforderungen an IT im logistischen Prozess der pharmazeutischen Industrie aus Perspektive der Anbieterseite

Anforderungen an IT im logistischen Prozess der pharmazeutischen Industrie aus Perspektive der Anbieterseite Anforderungen an IT im logistischen Prozess der pharmazeutischen Industrie aus Perspektive der Anbieterseite Michael Barth, Bereichsleiter Anwenderbranchen Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation

Mehr

Aufbruch in die Digitale Wirtschaft: Wertschöpfungskonzepte und Sicherheitsperspektiven

Aufbruch in die Digitale Wirtschaft: Wertschöpfungskonzepte und Sicherheitsperspektiven acatech DEUTSCHE AKADEMIE DER TECHNIKWISSENSCHAFTEN Aufbruch in die Digitale Wirtschaft: Wertschöpfungskonzepte und Sicherheitsperspektiven Henning Kagermann WELT-Konferenz Wirtschaft_digital Berlin, 12.

Mehr

MOBILITÄT 2100 NAHMOBILITÄT Nahverkehr der Zukunft

MOBILITÄT 2100 NAHMOBILITÄT Nahverkehr der Zukunft MOBILITÄT 2100 NAHMOBILITÄT Nahverkehr der Zukunft - vortrag - DB ML AG Christoph Djazirian Leiter Strategie Personenverkehr Frankfurt, den 21.06.2013 Rückblick und Status Quo Ausblick und Diskussion 2

Mehr

Konsequenzen der Energiewende für den Haushalt. Forum Waschen 8. Multiplikatorentagung Fulda, 15. März 2012 T. Zierdt

Konsequenzen der Energiewende für den Haushalt. Forum Waschen 8. Multiplikatorentagung Fulda, 15. März 2012 T. Zierdt Konsequenzen der Energiewende für den Haushalt Forum Waschen 8. Multiplikatorentagung Fulda, 15. März 2012 T. Zierdt RWE Deutschland AG, RWE-Forum Energieeffizienz, 14.12.2011 Selbst die Kaffeeröster machen

Mehr

Chance Energiewende-Markt?! Analyse und Thesen der IG Metall. Astrid Ziegler

Chance Energiewende-Markt?! Analyse und Thesen der IG Metall. Astrid Ziegler Veranstaltung Chance Energiewende-Markt?! am 04. Dezember 2014 in Frankfurt / Main Chance Energiewende-Markt?! Analyse und Thesen der IG Metall Astrid Ziegler Industrie ist Treiber der Energiewende These

Mehr

Perspektive Breitband zukünftige Bedarfe der NGA-Versorgung. Leipzig, 2. Juni 2014

Perspektive Breitband zukünftige Bedarfe der NGA-Versorgung. Leipzig, 2. Juni 2014 Perspektive Breitband zukünftige Bedarfe der NGA-Versorgung Leipzig, 2. Juni 2014 1 Vortragsinhalte 1. Bedeutung exzellenter Breitbandversorgung für die Wirtschaft der Region 2. Brauchen wir überhaupt

Mehr

Gute Arbeit in einer digitalisierten. Was passiert da und was kann das für uns bedeuten?

Gute Arbeit in einer digitalisierten. Was passiert da und was kann das für uns bedeuten? Gute Arbeit in einer digitalisierten Dienstleistungswelt Was passiert da und was kann das für uns bedeuten? Karl-Heinz Brandl, Leiter IKT-Projekt ver.di-bundesverwaltung http://tk- it.verdi.de Technologie

Mehr

Potenziale von Industrie 4.0 im Mittelstand Empfehlungen aus der aktuellen BMWi-Studie

Potenziale von Industrie 4.0 im Mittelstand Empfehlungen aus der aktuellen BMWi-Studie Potenziale von Industrie 4.0 im Mittelstand Empfehlungen aus der aktuellen BMWi-Studie Dr. Jürgen Bischoff, agiplan GmbH Synergieworkshop Industrie 4.0 im Mittelstand am 30. Juni 2015 Synergieworkshop

Mehr

acatech DEUTSCHE AKADEMIE DER TECHNIKWISSENSCHAFTEN Cloud Computing und der Weg in die digitale Gesellschaft

acatech DEUTSCHE AKADEMIE DER TECHNIKWISSENSCHAFTEN Cloud Computing und der Weg in die digitale Gesellschaft acatech DEUTSCHE AKADEMIE DER TECHNIKWISSENSCHAFTEN Cloud Computing und der Weg in die digitale Gesellschaft Henning Kagermann Fachtagung Future Business Clouds Berlin, 6. Juni 2013 Zwei konvergente Technologieentwicklungen

Mehr

Industrie 4.0 und der Mittelstand

Industrie 4.0 und der Mittelstand a.tent.o-zeltsysteme 16. September 2015 Classic Remise Düsseldorf Industrie 4.0 und der Mittelstand Fraunhofer Seite 1 INDUSTRIE 4.0 FÜR DEN MITTELSTAND Dipl.-Ing. H.-G. Pater Industrie 4.0 : ERP und KMU

Mehr

Smart Data for Smart Cities

Smart Data for Smart Cities Smart Data for Smart Cities Innovation Forum Digitalisierung 21.04.2015 Dr.Daniela Rothenhöfer Landeshauptstadt München, Direktorium Hauptabteilung III - IT-Strategie und IT-Steuerung/IT-Controlling (STRAC)

Mehr

2. Fachdialog Intelligente Netze Open Innovation als Methode politischer Gestaltung

2. Fachdialog Intelligente Netze Open Innovation als Methode politischer Gestaltung Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel Das Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) GmbH 2. Fachdialog Intelligente Netze Open Innovation als Methode

Mehr

Freie und Hansestadt Hamburg

Freie und Hansestadt Hamburg Freie und Hansestadt Hamburg Erster Bürgermeister 30. April 2014: Smart City Initiative / Memorandum of Understanding Meine sehr geehrten Damen und Herren, Wir schaffen das moderne Hamburg. Unter diese

Mehr

Grid Analytics. Informationsanforderungen und plattformen für Ihre Netze

Grid Analytics. Informationsanforderungen und plattformen für Ihre Netze Grid Analytics Informationsanforderungen und plattformen für Ihre Netze GAT / WAT IT Forum 2014 September 2014 Fichtner-Gruppe Gegründet 1922 und seither in Familienbesitz Deutschlands größtes unabhängiges

Mehr

Breitband-Powerline. Smart Grids Smart Metering Smart Cities

Breitband-Powerline. Smart Grids Smart Metering Smart Cities Breitband-Powerline Smart Grids Smart Metering Smart Cities Die Energieversorgung im Wandel Mit den beschlossenen Zielen der Energiewende sind die Weichen für die Transformation der Energieversorgung hin

Mehr

ERNEUERBARE ENERGIEN.

ERNEUERBARE ENERGIEN. WARMWASSER ERNEUERBARE ENERGIEN KLIMA RAUMHEIZUNG ERNEUERBARE ENERGIEN. INTELLIGENTE ENERGIEKONZEPTE FÜR DAS EFFIZIENZHAUS VON HEUTE. Karlheinz Reitze ENERGIEKONZEPT DER BUNDESREGIERUNG Erneuerbare Energien

Mehr

Energie intelligent vernetzt: Micro Smart Grid Innovatives Energiemanagement

Energie intelligent vernetzt: Micro Smart Grid Innovatives Energiemanagement Energie intelligent vernetzt: Micro Smart Grid Innovatives Energiemanagement Übersicht Die NBB im Portrait Energie smart managen Das Micro Smart Grid auf dem EUREF-Campus 18.06.2012 Micro Smart Grid Innovatives

Mehr

Perspektive München Stadt im Gleichgewicht. Leitlinie Smart City

Perspektive München Stadt im Gleichgewicht. Leitlinie Smart City Smart City München EU-Leuchtturmprojekt und thematische Leitlinie Smart City München im Rahmen der strategischen Stadtentwicklungsplanung PERSPEKTIVE MÜNCHEN Perspektive München Stadt im Gleichgewicht

Mehr

Monitoring-Report Digitale Wirtschaft

Monitoring-Report Digitale Wirtschaft Monitoring-Report Digitale Wirtschaft Innovationstreiber IKT www.bmwi.de Der aktuelle Monitoring-Report Digitale Wirtschaft Digitale Wirtschaft: IKT und Internetwirtschaft MehrWert- Analyse Internationales

Mehr

Wie schafft der deutsche Mittelstand den digitalen Wandel?

Wie schafft der deutsche Mittelstand den digitalen Wandel? Wie schafft der deutsche Mittelstand den digitalen Wandel? Überblick, Bestandsaufnahme und Perspektiven Prof. Dr. Christian Schalles Duale Hochschule Baden-Württemberg Person Prof. Dr. Christian Schalles

Mehr

Smarter Cities. mehr Intelligenz für unsere Städte... schafft Lebensqualität und schont die Ressourcen

Smarter Cities. mehr Intelligenz für unsere Städte... schafft Lebensqualität und schont die Ressourcen Smarter Cities mehr Intelligenz für unsere Städte... schafft Lebensqualität und schont die Ressourcen Norbert Ender Smarter City Executive Zürich, 16.11.2012 Wir leben in einer zunehmend vernetzten und

Mehr

Das Internet der Dinge und Dienste neue Aufgaben für Verbände

Das Internet der Dinge und Dienste neue Aufgaben für Verbände Industrie 4.0 ein Paradigmenwechsel in der Wertschöpfung Wien, 3. April 2014 Das Internet der Dinge und Dienste neue Aufgaben für Verbände Dr. Klaus Mittelbach Vorsitzender der Geschäftsführung Industrie

Mehr

Cluster IKT.NRW. NRW gestaltet IKT- Industriell. Integriert. Innovativ. Mittelstand-Digital Synergie-Workshop, 14.5.2013

Cluster IKT.NRW. NRW gestaltet IKT- Industriell. Integriert. Innovativ. Mittelstand-Digital Synergie-Workshop, 14.5.2013 Cluster IKT.NRW NRW gestaltet IKT- Industriell. Integriert. Innovativ. Mittelstand-Digital Synergie-Workshop, 14.5.2013 Inhalt Informations- und Kommunikationstechnologie in Nordrhein-Westfalen IKT in

Mehr

Herausforderungen und Lösungen für Energieverteilungsnetze der Zukunft

Herausforderungen und Lösungen für Energieverteilungsnetze der Zukunft Herausforderungen und Lösungen für Energieverteilungsnetze der Zukunft Agenda EWE Das Multi-Service-Unternehmen Anforderungen an Verteilnetze Forschung und Entwicklung für intelligente Energienetze Herausforderungen,

Mehr

Erfahrene Berater in einer starken Gruppe

Erfahrene Berater in einer starken Gruppe Company Profile Erfahrene Berater in einer starken Gruppe GOPA IT Gründung 1998 Erfahrene Berater aus namhaften IT Unternehmen kommen 2004 bei GOPA IT zusammen. Durchschnitt > 15 Jahre IT/SAP Erfahrung

Mehr

Technologiepolitische Schwerpunkte der Digitalen Agenda

Technologiepolitische Schwerpunkte der Digitalen Agenda Technologiepolitische Schwerpunkte der Digitalen Agenda Open Innovation Innovationskraft für den Mittelstand. 11. November 2014 Deutsches Museum München Dr. Andreas Goerdeler Unterabteilungsleiter Informationsgesellschaft;

Mehr

Zukunftsbild Industrie 4.0 im Mittelstand

Zukunftsbild Industrie 4.0 im Mittelstand Gördes, Rhöse & Collegen Consulting Zukunftsbild Industrie 4.0 im Mittelstand Stand: Juni 2015 Seite 1 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Gördes, Rhöse & Collegen Consulting 1 Einleitung 2 Die Geschichte

Mehr

Wie schafft eine Stadt oder eine Region dank intelligenter Systeme mehr Lebensqualität und schont dabei erst noch die Ressourcen?

Wie schafft eine Stadt oder eine Region dank intelligenter Systeme mehr Lebensqualität und schont dabei erst noch die Ressourcen? Smarter Cities in der Schweiz Wie schafft eine Stadt oder eine Region dank intelligenter Systeme mehr Lebensqualität und schont dabei erst noch die Ressourcen? 3. Dezember 2014 AG, Smarter Cities Leader

Mehr

Berner Fachhochschule. Bildung und Forschung auf dem faszinierenden Gebiet der Informatik. bfh.ch/informatik

Berner Fachhochschule. Bildung und Forschung auf dem faszinierenden Gebiet der Informatik. bfh.ch/informatik Berner Fachhochschule Bildung und Forschung auf dem faszinierenden Gebiet der Informatik. bfh.ch/informatik Berner Fachhochschule Technik und Informatik Postfach, CH-2501 Biel/Bienne T +41 32 321 61 11

Mehr

Der Energiesektor im Wandel. 10. Mai 2012

Der Energiesektor im Wandel. 10. Mai 2012 Der Energiesektor im Wandel 10. Mai 2012 Der Energiesektor im Wandel: Was sind die wesentlichen Herausforderungen Heute und Morgen? Riesige Datenmengen! Klimawandel Marktliberalisierung Statt einem Zählerstand

Mehr

Globale energiepolitische Herausforderungen 2050*

Globale energiepolitische Herausforderungen 2050* Energiezukunft: Ausgangssituation & Herausforderungen Wolfgang Anzengruber, Generaldirektor VERBUND MSc-Lehrgang Management & Umwelt, 19.01.2012 VERBUND AG, www.verbund.com Globaler Kontext Globale energiepolitische

Mehr

IPv6 in Deutschland. Constanze Bürger Referat IT 5, IT-Infrastrukturen und IT- Sicherheitsmanagement des Bundes Bundesministerium des Innern

IPv6 in Deutschland. Constanze Bürger Referat IT 5, IT-Infrastrukturen und IT- Sicherheitsmanagement des Bundes Bundesministerium des Innern IPv6 in Deutschland Constanze Bürger Referat IT 5, IT-Infrastrukturen und IT- Sicherheitsmanagement des Bundes Bundesministerium des Innern 1 There are 645 days until Central Registry IPv4 address exhaustion

Mehr

Stand: April 15 Seite 1. Geschäftsmodell Regionales Rechenzentrum

Stand: April 15 Seite 1. Geschäftsmodell Regionales Rechenzentrum Stand: April 15 Seite 1 Geschäftsmodell Regionales Rechenzentrum Unsere Gesellschafter Dortmunder Stadtwerke AG (84,07 %) Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (10,95 %) DOKOM Gesellschaft für

Mehr

Big Data/ Industrie 4.0 Auswirkung auf die Messtechnik. 16.07.2015 Jochen Seidler

Big Data/ Industrie 4.0 Auswirkung auf die Messtechnik. 16.07.2015 Jochen Seidler Big Data/ Industrie 4.0 Auswirkung auf die Messtechnik 16.07.2015 Jochen Seidler Die Entwicklung zur Industrie 4.0 4. Industrielle Revolution auf Basis von Cyber-Physical Systems Industrie 4.0 2. Industrielle

Mehr

Bedeutung von Breitband für Region und Unternehmen

Bedeutung von Breitband für Region und Unternehmen Breitband für den Landkreis Cochem-Zell Starke Wirtschaft Starke Regionen: Infrastruktur Bedeutung von Breitband für Region und Unternehmen 30.04.2014, Landrat Manfred Schnur Landkreis Cochem-Zell - Bundesland

Mehr

Energiepolitik ist Standortpolitik Wie Industrieunternehmen der Region Köln mit Energiekosten umgehen

Energiepolitik ist Standortpolitik Wie Industrieunternehmen der Region Köln mit Energiekosten umgehen Energiepolitik ist Standortpolitik Wie Industrieunternehmen der Region Köln mit Energiekosten umgehen 10. Mittelstandstag Nordrhein-Westfalen am 31. Mai 2012 Christi Degen Inhalt Die Energiewende der Bundesregierung

Mehr

Hamburg, 28.04.2015. Zukunft mitgestalten. Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender Dataport

Hamburg, 28.04.2015. Zukunft mitgestalten. Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender Dataport Hamburg, 28.04.2015 Zukunft mitgestalten Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender 3 E-Government: Anspruch Infrastruktur Digitale Wirtschaft Innovativer Staat Breitband für alle, Netzneutralität Big Data,

Mehr

Industrie 4.0 umsetzen Wie Modelle der strategischen Organisationsgestaltung dabei unterstützen können

Industrie 4.0 umsetzen Wie Modelle der strategischen Organisationsgestaltung dabei unterstützen können Industrie 4.0 umsetzen Wie Modelle der strategischen Organisationsgestaltung dabei unterstützen können Wien, 12. März 2015 Mag. (FH) Lukas Schober KALUCON GmbH Zukunft vorausdenken und in der Organisation

Mehr

Glasfaser-Netzentwicklungskonzept für NRW: Nur wer einen Plan hat, kann gewinnen!

Glasfaser-Netzentwicklungskonzept für NRW: Nur wer einen Plan hat, kann gewinnen! NGA-Breitbandforum NRW 16. Juli 2013 Glasfaser-Netzentwicklungskonzept für NRW: Nur wer einen Plan hat, kann gewinnen! Dr. Martin Fornefeld, Geschäftsführer MICUS Management Consulting GmbH Stadttor 1

Mehr

Studie: Effizienzsteigerung in stromintensiven Industrien

Studie: Effizienzsteigerung in stromintensiven Industrien Studie: Effizienzsteigerung in stromintensiven Industrien Ausblick und Handlungsstrategien bis 2050 München im August 2011 1 2 Agenda A. B. C. D. STEIGENDE STROMKOSTEN ALS HERAUSFORDERUNG FÜR DIE INDUSTRIE

Mehr

Kompetenzzentrum Fertigungs- und Informationsmanagement DHBW Mosbach Lohrtalweg 10 74821 Mosbach

Kompetenzzentrum Fertigungs- und Informationsmanagement DHBW Mosbach Lohrtalweg 10 74821 Mosbach Kompetenzzentrum Fertigungs- und Informationsmanagement DHBW Mosbach Lohrtalweg 10 74821 Mosbach Prof. Dr. Wolfgang Funk Prof. Dr. Stephan Hähre Prof. Dr. Christian Kuhn fim@dhbw-mosbach.de 15:00 15:10

Mehr

Zwerger Isabella, Abt. für Energie- und Umwelttechnologien. Stadt der Zukunft. Stadt der Zukunft. Intelligente Energielösungen für Gebäude und Städte

Zwerger Isabella, Abt. für Energie- und Umwelttechnologien. Stadt der Zukunft. Stadt der Zukunft. Intelligente Energielösungen für Gebäude und Städte 1 Intelligente Energielösungen für Gebäude und Städte 2 Hintergrund - Die globale Zukunft wird in den Städten entschieden - Globaler Megatrend Urbanisierung - Herausforderung: Energieversorgung und -sicherheit

Mehr

Vorstellung der Ergebnisse des Zukunftspanels Staat & Verwaltung 2015

Vorstellung der Ergebnisse des Zukunftspanels Staat & Verwaltung 2015 Staat & Gesellschaft in der Digitalen Revolution Vorstellung der Ergebnisse des Zukunftspanels Staat & Verwaltung 2015 Prof. Dr. Gerhard Hammerschmid Hertie School of Governance Von 11:00 12:45 Uhr Durchführung

Mehr

Process Consulting. Beratung und Training. Branchenfokus Energie und Versorgung. www.mettenmeier.de/bpm

Process Consulting. Beratung und Training. Branchenfokus Energie und Versorgung. www.mettenmeier.de/bpm Process Consulting Process Consulting Beratung und Training Branchenfokus Energie und Versorgung www.mettenmeier.de/bpm Veränderungsfähig durch Business Process Management (BPM) Process Consulting Im Zeitalter

Mehr

Das Internet der Dinge

Das Internet der Dinge Das Internet der Dinge Peter Mengel 15. September 2015 Definition IoT Geprägt wurde der Begriff 1999 vom britischen Technologie-Pionier und Mitbegründer des Auto-ID-Centers des Massachusetts Institute

Mehr

E-Energy: Deutschlands Weg zum Internet der Energie

E-Energy: Deutschlands Weg zum Internet der Energie Innovationspolitik, Informationsgesellschaft, Telekommunikation E-Energy: Deutschlands Weg zum Internet der Energie Dr. Michael Zinke, Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie www.bmwi.de www.bmwi.de,

Mehr

Unified Communications and Collaboration

Unified Communications and Collaboration Smart Buildings das zweite C in UCC Unified Communications and Collaboration Innovationsforum IT-Transfer Frankfurt am Main The Squaire 30. Oktober 2014 Ein Markt kommt in Schwung SmartHome und SmartBuilding

Mehr

BITKOM-Initiative Cloud Computing Status April 2012

BITKOM-Initiative Cloud Computing Status April 2012 BITKOM-Initiative Cloud Computing Status April 2012 Marco Junk, Mitglied der Geschäftsleitung, Dr. Mathias Weber, Bereichsleiter IT Services, BITKOM e.v. Fachtagung Cloud Computing Initiativen 2012 Internetbasierte

Mehr

Digitalwirtschaft. Treiber des Wandels und Garant von Bayerns Zukunftsfähigkeit. Ort, Datum, ggf. Referent

Digitalwirtschaft. Treiber des Wandels und Garant von Bayerns Zukunftsfähigkeit. Ort, Datum, ggf. Referent Treiber des Wandels und Garant von Bayerns Zukunftsfähigkeit. Ort, Datum, ggf. Referent Innovationstreiber von Wirtschaft und Gesellschaft. Die digitale Wirtschaft ist der zentrale Innovationstreiber für

Mehr

Die Bedeutung des Internets als Wertschöpfungs- und Wirtschaftsfaktor. Peter Knapp Geschäftsführer

Die Bedeutung des Internets als Wertschöpfungs- und Wirtschaftsfaktor. Peter Knapp Geschäftsführer Die Bedeutung des Internets als Wertschöpfungs- und Wirtschaftsfaktor Peter Knapp Geschäftsführer Agenda Einführung Kurzvorstellung Interxion FrankfurtRheinMain Metropole des Internets Chancen und Herausforderungen

Mehr

INDUSTRIAL DATA SPACE

INDUSTRIAL DATA SPACE E C K P U N K T E A U F D E M W E G Z U M I N D U S T R I A L D ATA S PA C E INDUSTRIAL DATA SPACE D I G I TA L E S O U V E R Ä N I TÄT Ü B E R D AT E N U N D D I E N S T E ECKPUNKTE AUF DEM WEG ZUM»INDUSTRIAL

Mehr

Arbeitspapier IHK NRW: Digitalisierung - Chance für NRW

Arbeitspapier IHK NRW: Digitalisierung - Chance für NRW Arbeitspapier IHK NRW: Digitalisierung - Chance für NRW Die Digitalisierung revolutioniert die Wertschöpfungsketten nahezu aller Produkte und Dienstleistungen. Verbesserte Produkte, vernetzte Dienstleistungen

Mehr

Smart City als Vision:

Smart City als Vision: Smart City als Vision: Mehr als Technik dank Technik IG Smart Cities Workshop 06.09.2013 Eine Smart City steigert die Effizienz, die Produktivität, das ökologische Bewusstsein, sie reduziert die Verschmutzung

Mehr

Strategische Bedeutung von ICT und Data Center in der Schweiz Gedanken aus politischer Sicht. 22.05.2013 / Thomas Maier

Strategische Bedeutung von ICT und Data Center in der Schweiz Gedanken aus politischer Sicht. 22.05.2013 / Thomas Maier Strategische Bedeutung von ICT und Data Center in der Schweiz Gedanken aus politischer Sicht 22.05.2013 / Thomas Maier Agenda 1) Grosse politische Herausforderungen 2) Die Lösungen und Ziele 3) Umsetzung

Mehr

April 10, 2012 CLOUD SERVICES WEGE ZU EINEM BÜRGERZENTRIERTEN GESUNDHEITSMANAGEMENT

April 10, 2012 CLOUD SERVICES WEGE ZU EINEM BÜRGERZENTRIERTEN GESUNDHEITSMANAGEMENT April 10, 2012 CLOUD SERVICES WEGE ZU EINEM BÜRGERZENTRIERTEN GESUNDHEITSMANAGEMENT Bedeutung der Cloud-Technologie 2 Als neues Schlagwort der Informationstechnik ist "Cloud Computing" in aller Munde,

Mehr

Industrie 4.0 Potenziale und Herausforderungen für den Mittelstand

Industrie 4.0 Potenziale und Herausforderungen für den Mittelstand Industrie 4.0 Potenziale und Herausforderungen für den Mittelstand Dr. Jürgen Bischoff, agiplan GmbH Kongress Kommunale Wirtschaftsförderung NRW 2015 Mülheim an der Ruhr; 20. Mai 2015 Kongress Kommunale

Mehr

Intelligente Netze: Chancen für Wirtschaft und Gesellschaft

Intelligente Netze: Chancen für Wirtschaft und Gesellschaft Intelligente Netze: Chancen für Wirtschaft und Gesellschaft Prof. Dr. Nico Grove Assistant Professor Institute for Infrastructure Economics & Management www.infrastructure-economics.com Frankfurt, 03.

Mehr

Integration von Dienstleistungen und Informationen in vernetzte Mobilitätsangebote Kai Probst T-Systems International GmbH Connected Car HOLM-Forum,

Integration von Dienstleistungen und Informationen in vernetzte Mobilitätsangebote Kai Probst T-Systems International GmbH Connected Car HOLM-Forum, Integration von Dienstleistungen und Informationen in vernetzte Mobilitätsangebote Kai Probst T-Systems International GmbH Connected Car HOLM-Forum, Frankfurt, 11. Dezember 2013 Vernetztes Fahrzeug, vernetzter

Mehr

Die wahre Entdeckung besteht nicht darin, Neuland zu finden, sondern die Dinge mit neuen Augen zu sehen. Marcel Proust

Die wahre Entdeckung besteht nicht darin, Neuland zu finden, sondern die Dinge mit neuen Augen zu sehen. Marcel Proust Dynamische Rollen Dreh- und Angelpunkt von perbit.insight ist ein intuitiv bedienbares HR Solution Center. Hier stehen alle personalwirtschaftlichen Anwendungen zusammengeführt unter einer einheitlichen

Mehr

Dr.-Ing. Lutz Martiny achelos GmbH Vattmannstraße 1 33100 Paderborn. 1 2015 achelos GmbH

Dr.-Ing. Lutz Martiny achelos GmbH Vattmannstraße 1 33100 Paderborn. 1 2015 achelos GmbH Dr.-Ing. Lutz Martiny achelos GmbH Vattmannstraße 1 33100 Paderborn 1 2015 achelos GmbH DIGITALISIERUNG Meilensteine der I & K Technik: Die technische Entwicklung Miniaturisierung -Text, Bild, Ton - Übertragen,

Mehr

Industrialisierung bei offshore/nearshore SW-Projekten Erfahrungen, Trends und Chancen

Industrialisierung bei offshore/nearshore SW-Projekten Erfahrungen, Trends und Chancen Industrialisierung bei offshore/nearshore SW-Projekten Erfahrungen, Trends und Chancen 72. Roundtbale MukIT, bei Bankhaus Donner & Reuschel München, 06.08.2014 Jörg Stimmer, Gründer & GF plixos GmbH joerg.stimmer@plixos.com,

Mehr

Zukunft braucht Forschung Green Mobility Südtirol : Strategische Roadmap für nachhaltige alpine Mobilität

Zukunft braucht Forschung Green Mobility Südtirol : Strategische Roadmap für nachhaltige alpine Mobilität Zukunft braucht Forschung Green Mobility Südtirol : Strategische Roadmap für nachhaltige alpine Mobilität Daniel Krause Fraunhofer Italia - IEC Fraunhofer 1 Gesamtstrategie: Roadmap Südtirol 2030 Auf dem

Mehr

Chancen der Fernerkundung Nationale Perspektiven

Chancen der Fernerkundung Nationale Perspektiven Chancen der Fernerkundung Nationale Perspektiven MinDirig Dr. Georg Thiel Bundesministerium des Innern Ständiger Vertreter der Leiterin der Abteilung O Verwaltungsmodernisierung; Verwaltungsorganisation

Mehr

Anforderungen an den zukünftigen konventionellen Kraftwerkspark als Partner der Erneuerbaren

Anforderungen an den zukünftigen konventionellen Kraftwerkspark als Partner der Erneuerbaren Anforderungen an den zukünftigen konventionellen Kraftwerkspark als Partner der Erneuerbaren Dr. Reinhold Elsen Leiter Forschung und Entwicklung Deutschland, RWE Power AG Die Energiewende, e e ihre Folgewirkungen

Mehr

Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe von der Erzeugung bis zum Verbraucher

Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe von der Erzeugung bis zum Verbraucher Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe von der Erzeugung bis zum Verbraucher Vor dem Hintergrund hoher Energiepreise sowie den Anforderungen des Klima- und Umweltschutzes ist die Bedeutung des Faktors

Mehr

Klimaschutzmanagement Deutsche Telekom AG

Klimaschutzmanagement Deutsche Telekom AG CSR Forum 2010 Stuttgart, 14.04.2010 Klimaschutzmanagement Deutsche Telekom AG Dr. Heinz-Gerd Peters, Deutsche Telekom AG Corporate Responsibility; Leiter Nachhaltige Entwicklung und Umwelt Deutsche Telekom

Mehr

Cloud-Computing Seminar - Vergleichende Technologien: Grid-Computing Hochschule Mannheim

Cloud-Computing Seminar - Vergleichende Technologien: Grid-Computing Hochschule Mannheim Sven Hartlieb Cloud-Computing Seminar Hochschule Mannheim WS0910 1/23 Cloud-Computing Seminar - Vergleichende Technologien: Grid-Computing Hochschule Mannheim Sven Hartlieb Fakultät für Informatik Hochschule

Mehr

Arbeiten 4.0. Cyber-physikalische Systeme revolutionieren unsere Arbeitswelten und Leitmärkte. Margit Noll Corporate Strategy

Arbeiten 4.0. Cyber-physikalische Systeme revolutionieren unsere Arbeitswelten und Leitmärkte. Margit Noll Corporate Strategy Arbeiten 4.0 Cyber-physikalische Systeme revolutionieren unsere Arbeitswelten und Leitmärkte Margit Noll Corporate Strategy Cyber-physische Systeme bezeichnet den Verbund informatischer, softwaretechnischer

Mehr

Systemintegration der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungsprozesse

Systemintegration der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungsprozesse Systemintegration der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungsprozesse Chancen und Optionen der IKT in der Energiewirtschaft Detlef Schumann Münchner Kreis E-Energy / Internet der Energie 2009 Die Vision

Mehr

Reflexions Workshop. Wie leben wir 2025 in Leoben klimaschonend, umweltgerecht, energiesparend UND mit hoher Lebensqualität?

Reflexions Workshop. Wie leben wir 2025 in Leoben klimaschonend, umweltgerecht, energiesparend UND mit hoher Lebensqualität? Reflexions Workshop Wie leben wir 2025 in Leoben klimaschonend, umweltgerecht, energiesparend UND mit hoher Lebensqualität? Die Umsetzung im Sinne einer Smart City Leoben Leoben, 17. November 2011 Kammersäle/Sitzungszimmer,

Mehr

Forum Gesundheitswirtschaft Basel. Nutzen einer privaten Krankenversicherung in einer alternden Gesellschaft: Chance oder Gefahr?

Forum Gesundheitswirtschaft Basel. Nutzen einer privaten Krankenversicherung in einer alternden Gesellschaft: Chance oder Gefahr? Vertraulich Forum Gesundheitswirtschaft Basel 27. Juni 2013 Nutzen einer privaten Krankenversicherung in einer alternden Gesellschaft: Chance oder Gefahr? Marcel Stalder Eingliederung der Fragestellung

Mehr

Deutschlands Weg in die zukünftige Energieversorgung. Ein Blick auf die Ergebnisse der E-Energy Modellregionen.

Deutschlands Weg in die zukünftige Energieversorgung. Ein Blick auf die Ergebnisse der E-Energy Modellregionen. Deutschlands Weg in die zukünftige Energieversorgung Ein Blick auf die Ergebnisse der E-Energy Modellregionen. Ludwig Karg, B.A.U.M. Consult, Leiter der E-Energy Begleitforschung 1 Die Energiewende ist

Mehr

GESCHäFTSPROZESSMANAGEMENT

GESCHäFTSPROZESSMANAGEMENT GESCHäFTSPROZESSMANAGEMENT Veränderungsfähig durch Geschäftsprozessmanagement (BPM) Beratung und Training BPM-Lösungen und Technologien Branchenfokus Energie und Versorgung Im Zeitalter stetigen Wandels

Mehr

Globales Supply Chain Management in der Cloud. Hermes Winands Senior Executive Stuttgart, 02. März 2010

Globales Supply Chain Management in der Cloud. Hermes Winands Senior Executive Stuttgart, 02. März 2010 Globales Supply Chain Management in der Cloud Hermes Winands Senior Executive Stuttgart, 02. März 2010 Logistik wird zunehmend global 2 Die Geschäftsbeziehungen in der Logistik werden zunehmend komplexer

Mehr

Medizintechnik wird digital. Neue Wege in der Gesundheitsversorgung

Medizintechnik wird digital. Neue Wege in der Gesundheitsversorgung Medizintechnik wird digital Neue Wege in der Gesundheitsversorgung Innovationen für die digitale Gesundheitsversorgung Für die Gesundheitssysteme weltweit bietet die Digitalisierung große Chancen: Sie

Mehr

Cloud Computing Potenziale für die öffentliche Verwaltung führungskräfte forum im HHI, Berlin

Cloud Computing Potenziale für die öffentliche Verwaltung führungskräfte forum im HHI, Berlin Cloud Computing Potenziale für die öffentliche Verwaltung führungskräfte forum im HHI, Berlin Dr. Klaus-Peter Eckert, Dr. Peter Deussen Fraunhofer FOKUS - Berlin 18.10.2011 Agenda Technische Voraussetzungen

Mehr

CleanTech-Cluster als Katalysatoren für nachhaltige Systeme: Was zeichnet Spitzencluster aus?*

CleanTech-Cluster als Katalysatoren für nachhaltige Systeme: Was zeichnet Spitzencluster aus?* Hans-Gerd Servatius CleanTech-Cluster als Katalysatoren für nachhaltige Systeme: Was zeichnet Spitzencluster aus?* Die dritte Runde des 2007 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ins Leben

Mehr

10 Fort Schritte. Da geht. noch was!

10 Fort Schritte. Da geht. noch was! 10 Fort Schritte Da geht noch was! Die Energiewende gelingt nur gemeinsam mit ihnen. Schließlich sind die privaten Verbraucher eine bedeutende Kundengruppe der EnBW. Doch wie zufrieden sind sie mit den

Mehr

Arbeitsgruppe 1: Monitoring-Report Digitale Wirtschaft 2014

Arbeitsgruppe 1: Monitoring-Report Digitale Wirtschaft 2014 Arbeitsgruppe 1: Monitoring-Report Digitale Wirtschaft 2014 Innovationstreiber IKT Zentrale Ergebnisse Veröffentlichung Anfang Dezember 2014 Die Digitale Wirtschaft ist von entscheidender Bedeutung für

Mehr

Energielandschaft Morbach: Ein Weg zur energieautarken Kommune

Energielandschaft Morbach: Ein Weg zur energieautarken Kommune : Ein Weg zur energieautarken Kommune 1957-1995 1957-1995 Vorteile des Konversionsgeländes für die Energiegewinnung: - 146 ha Fläche - relativ hoher Abstand zu Orten (1.000 m) - Gelände 50 Jahre nicht

Mehr

Club of. Logistics 23. TAGUNG AM 10. UND 11. NOVEMBER 2014 IN BREMEN PARKHOTEL. Industrie 4.0 = Logistik 4.0

Club of. Logistics 23. TAGUNG AM 10. UND 11. NOVEMBER 2014 IN BREMEN PARKHOTEL. Industrie 4.0 = Logistik 4.0 23. TAGUNG AM 10. UND 11. NOVEMBER 2014 IN BREMEN PARKHOTEL Club of Logistics Industrie 4.0 = Logistik 4.0 Industrie 4.0: Geförderte Zukunft 2 Wettbewerbsfähigkeit entscheidet Deutschlands Zukunft Deutschland

Mehr

Mobile Government für Deutschland

Mobile Government für Deutschland für Deutschland Verwaltungsdienste t effizient, i sicher und kommunizierbar i bei den Bürgerinnen und Bürgern anbieten egov Fokus 01/2012 Berner Fachhochschule 27.04.2012 Jan Möller Ausgangslage Die Zielgruppe

Mehr

Industrie 4.0 braucht den Mittelstand Synergieworkshop Industrie 4.0 im Mittelstand

Industrie 4.0 braucht den Mittelstand Synergieworkshop Industrie 4.0 im Mittelstand Industrie 4.0 braucht den Mittelstand Synergieworkshop Industrie 4.0 im Mittelstand Konferenzzentrum des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) Berlin 30. Juni 2015 Prof. Dr. Christoph Igel

Mehr