ADVO-Zertifikatsstudium

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "ADVO-Zertifikatsstudium"

Transkript

1 ADVO-Zertifikatsstudium IPA Institut für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung

2 IPA Institut für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung Vorwort Die anwaltsorientierte Juristenausbildung hat in Hannover lange Tradition. Die Juristische Fakultät wurde 1974 im Rahmen des Modellversuchs der einphasigen Juristenausbildung als eine der Reformfakultäten in Deutschland gegründet. In der einphasigen Juristenausbildung wurde die Referendarzeit in das juristische Studium integriert. Eine intensive Zusammenarbeit zwischen Theorie und Praxis war die logische Konsequenz. Nachdem durch eine Änderung des DRiG den Modellversuchen die Grundlage entzogen wurde, suchte die Fakultät nach neuen Wegen, bereits im Rahmen des juristischen Studiums Theorie und Praxis miteinander zu verbinden. Auf diese Weise wurde Hannover eine der Pionierfakultäten, die sich intensiv der anwaltsorientierten Juristenausbildung zuwandten. In Rechtsanwalt Dr. Ulrich Stobbe fand die Fakultät einen Partner, der zu den ersten und führenden Vertretern der Anwaltschaft gehört, welche nachdrücklich für eine Erweiterung und Ergänzung des juristischen Studiums um die Perspektive der anwaltlichen Praxis eintritt. Als Gründer und langjähriger Vorsitzender des Fördervereins der anwaltsorientierten Juristenausbildung an der Universität Hannover trat und tritt er unermüdlich für die Verbindung von Theorie und Praxis ein. Durch die Hans-Soldan-Stiftung erfuhr die Fakultät großzügige finanzielle Unterstützung und konstruktive Impulse zur Weiterentwicklung der anwaltsorientierten Juristenausbildung. Die erste Soldan-Tagung fand 1999 in Hannover statt war erneut Hannover war erneut Hannover - nunmehr unter Federführung des Instituts für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung (IPA) - Gastgeber der Tagung, welche sich mit der grundlegenden Dogmatik der anwaltsorientierten Juristenausbildung befasste. Im Rahmen des, durch das IPA betreuten ADVO-Z-Ergänzungsstudienganges vermitteln renommierte Praktiker in enger Zusammenarbeit mit den Hochschullehren in den Zusatzvorlesungen eine Theorie der Praxis. Am Ende des Zertifikatsstudiums steht ein von der Juristischen Fakultät, der Rechtsanwaltskammer Celle und dem Förderverein der anwaltsorientierten Juristenausbildung gemeinsam vergebenes Zertifikat. Die externe Lehrevaluierung bezeichnete die anwaltsorientierte Juristenausbildung an der Universität Hannover erst kürzlich in ihrem Gutachten als vorbildlich. Professor Dr. Volker Epping - Dekan - Professor Dr. Christian Wolf - geschäftsführender Direktor IPA -

3 Geleitwort Anwaltsorientierte Juristenausbildung an der Universität Hannover eine besondere Chance. Die Statistik belegt, dass immer noch ca. 2/3 der Assessoren Rechtsanwälte werden. Auch wenn nicht alle zugelassenen Rechtsanwälte dann tatsächlich im anwaltlichen Wettbewerb stehen, hat die speziell anwaltsorientierte Ausbildung schon daher ihre unzweifelhafte Berechtigung. Das war nicht immer so: Bis zur Änderung der Juristenausbildungsregelungen im Jahr 2004 wurde der anwaltlichen Ausbildung kaum Beachtung geschenkt. Seit 2004 wird aber auch in Deutschland in der Referendarausbildung wesentlich stärker auf den Anwaltsberuf vorbereitet, bereits die Dauer der normalen Anwaltsstation wurde mehr als verdoppelt. Gleichwohl hat die Rechtsanwaltskammer Celle die Auffassung vertreten, dass anwaltliche Ausbildung schon im Studium beginnen sollte. Wir haben daher mit der der Juristischen Fakultät der Universität Hannover eine Vereinbarung über das sog. ADVO- Zertifikatsstudium geschlossen. Dieses führt Sie schon früh in spezielle anwaltliche Themen heran und schließt mit einem besonderen Zertifikat ab. Mit diesem Zertifikat können Sie sich dann nach dem ersten Examen für die Anwaltsstation in der Referendarzeit bei den Kanzleien bewerben. Entscheidung geführt hat, ich möchte Anwältin/Anwalt werden. Eine besondere Chance für die Studenten ist das Zertifikatsstudium, weil das Zertifikat eine besondere Zusatzqualifikation darstellt, die den Absolventen bei Ihren Bewerbungen zum Berufseinstieg helfen kann. Es lohnt sich daher in mehrfacher Hinsicht, sich mit dem besonderen Angebot der Juristischen Fakultät der Universität Hannover frühzeitig zu befassen. Ihr Dr. Thomas Remmers Präsident der Rechtsanwaltkammer Celle Die Erfahrungen der letzten Jahre mit dem ADVO-Zertikatsstudium zeigen, dass dieses Zertifikat gut bewährt hat und für manche Absolventen bereits früh zu der

4 IPA Institut für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung Inhalt Seite I. IPA...1 II. III. IV. Einführung...2 Die drei Säulen...3 Die einzelnen Module...4 Modul 1: Zivilrecht...6 Modul 2: Öffentliches Recht...7 Modul 3: Strafrecht...8 Modul 4: Anwaltsrecht...9 Modul 5: Moot Court...10 Modul 6: Anwaltspraktikum...11 V. Fragen rund um das Studium...13 VI. VII. VIII. Dozenten...14 Studentenfutter...20 ADVO-Z-Ordnung...22

5 I. IPA Das IPA vertritt das Prozessrecht, insbesondere das Zivilprozessrecht in Forschung und Lehre. Darüber hinaus trägt das Institut die anwaltsorientierte Juristenausbildung und entwickelt auf dem Gebiet der rechtsberatenden Berufe entsprechende Forschungstätigkeiten. Den Vorstand des Instituts bilden: Professor Dr. Hermann Butzer Wiss. Ass. Sonja Lange Professor Dr. Veith Mehde Professor Dr. Henning Radtke Professor Dr. Roland Schwarze Professor Dr. Christian Wolf (geschäftsführender Direktor). Dem Institutsbeirat gehören an: Rechtsanwalt Stephan Göcken (Sprecher der Geschäftsführung der Bundesrechtsanwaltskammer) Rechtsanwalt Martin W. Huff (Geschäftsführer der Rechtsanwaltskammer Köln) Rechtsanwalt Dr. Christoph Knauer (Verlagsbereichsleiter C.H.Beck) Ministerialrat Dr. Karl Kröpil (Präsident des Landesjustizprüfungsamt Niedersachsen) Rechtsanwältin Verena Mittendorf (Schatzmeisterin des Deutschen Anwaltvereins) Rechtsanwalt Dr. Thomas Remmers (Präsident der Rechtsanwaltskammer Celle) Rechtsanwalt Dr. Ulrich Scharf (ehem. Präsident der Rechtsanwaltskammer Celle) Rechtsanwalt und Notar Wulf Meinecke (Vorsitzender des Fördervereins für die anwaltsorientierte Juristenausbildung an der Universität Hannover) 1

6 II. Einführung Voraussetzung für die Zulassung als Rechtsanwalt ist gem. 4 Bundesrechtsanwaltsordnung die Befähigung zum Richteramt. Ist aber jeder befähigte Richter auch ein befähigter Rechtsanwalt oder sind nicht für den Anwaltsberuf andere Fähigkeiten erforderlich? Der Rechtsanwalt ist nicht nur anders als der Richter freiberuflich und ggf. als Selbstständiger tätig, sondern auch inhaltlich werden unterschiedliche Anforderungen gestellt. So beurteilt der Richter einen in der Vergangenheit abgeschlossenen Sachverhalt aus der Perspektive eines neutralen Dritten. Aufgabe des Rechtsanwalts ist es hingegen, gestaltend tätig zu werden: Er hat Verträge zu entwerfen, zu optimieren und entsprechende Verhandlungen zu führen, Prozessrisiken zu bewerten und Prozesse zu steuern, Interessen der Mandaten vor Gericht oder außergerichtlich zu vertreten und dabei kreativ nach Lösungen zu suchen. Obwohl die weit überwiegende Zahl der Jura-Absolventen später nicht als Richter, sondern als Anwalt tätig wird, steht traditionell die Orientierung am Richterberuf im Mittelpunkt der juristischen Ausbildung. Um der Berufswirklichkeit gerechter zu werden, hat die Juristische Fakultät die anwaltsorientierte Ausbildung in das Examensstudium integriert. Mit 12 der Studienordnung soll sichergestellt werden, dass in den Übungen für Fortgeschrittene jeweils eine Anwaltsklausur angeboten wird. Dies ist ein Schritt in die richtige Richtung, reicht aber bei weitem nicht aus, um die bekannten Defizite zu beheben. Mit dem fakultativen Angebot des ADVO-Z- Studiums erhalten die Studierenden daher die Möglichkeit, sich in bestimmten anwaltsorientierten Veranstaltungen erworbene Kenntnisse zertifizieren zu lassen. Der erfolgreiche Abschluss des ADVO-Z-Studiums verschafft den Absolventen zunächst einen Bewerbervorteil für die Anwaltsstation im Referendariat sowie in der Folge auf dem umkämpften Arbeitsmarkt, da das Zertifikat in Ergänzung zu den Staatsexamina auch das Vorhandensein der - von einstellenden Kanzleien bei Berufsanfängern so oft vermissten - Grundfähigkeiten für den Anwaltsberuf nachweist. 2

7 III. Die drei Säulen Das Modell der anwaltsorientierten Juristenausbildung in Hannover besteht aus drei Säulen: Die erste Säule bildet die Vermittlung der Perspektive der rechtsberatenden Praxis in den dogmatischen Grundvorlesungen. Bereits in den Pflichtvorlesungen werden die prozesstaktischen Möglichkeiten aus anwaltlicher Sicht veranschaulicht sowie z.b. im Rahmen des Vertragsrechts auch die Gestaltungsmöglichkeiten vermittelt. Mit der zweiten Säule wird unter großer Beteiligung der Anwaltschaft die reine Anwaltsperspektive vermittelt. Beispielhaft zu nennen sind Lehrveranstaltungen wie Kanzleimanagement oder notarielle Vertragsgestaltung, welche speziell für das ADVO-Z-Studium angeboten werden. Mit der dritten Säule soll die Verbindung zwischen Theorie und Praxis hergestellt werden, indem die Studenten an einem Moot Court teilnehmen sowie ein besonderes Anwaltspraktikum bei einer kooperierenden Anwaltskanzlei absolvieren. Moot Courts sind schon lange und aus gutem Grund fester Bestandteil im Kursprogramm amerikanischer Law Schools. Die Juristische Fakultät der Leibniz Universität gehört seit langem zu denjenigen deutschen Fakultäten, an denen diese Tradition lebendig ist. Das zu absolvierende Anwaltspraktikum ist - gegenüber dem regulär im Examensstudium abzuleistenden - auf die Dauer von sechs Wochen erweitert und unterliegt bestimmten inhaltlichen Mindestanforderungen. 3

8 IV. Die einzelnen Module Die drei Säulen lassen sich wiederum in 6 Module untergliedern, aus denen die in der ADVO-Z-Ordnung geforderten Leistungsnachweise erbracht werden: Die erste Säule besteht aus drei Modulen: Zivilrecht (Modul 1), Öffentliches Recht (Modul 2), Strafrecht (Modul 3). Die zweite Säule wird allein durch das Anwaltsrecht (Modul 4) gebildet. Die dritte Säule setzt sich aus zwei Modulen zusammen, dem Moot Court (Modul 5) sowie dem Anwaltspraktikum (Modul 6). Während sich in den ersten drei Modulen die Angebote zum Teil mit denen des regulären Examensstudienangebotes decken, werden insbesondere im Anwaltsrecht (Modul 4) ausschließlich spezielle Veranstaltungen angeboten, wie z.b. Kanzleimanagement oder notarielle Vertragsgestaltung. Gefordert wird der Nachweis von insgesamt 10 testierten Leistungen aus den Modulen 1-6. Einführung Module 1-3 / Die Anwaltsklausur Bei den im Rahmen der dogmatischen Fächer der ersten Säule (Module 1-3) zu besuchenden Lehrveranstaltungen, ist zwischen Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen zu differenzieren. Einen inhaltlichen Schwerpunkt stellt innerhalb der Module 1-3 jeweils das Prozessrecht als das täglich Brot eines jeden Rechtsanwalts dar. Darüber hinaus differieren die Schwerpunkte in den jeweiligen Rechtsgebieten. Die in den Modulen 1-3 im Mittelpunkt stehende und jeweils als Leistungsnachweis erforderliche Klausur aus der rechtsberatenden Praxis ( Anwaltsklausur ) kann auch in Vorlesungen aus dem Hauptstudium, also im Zivilrecht z.b. der Erbrechts- oder Kapitalmarktrechtsvorlesung, im Öffentlichen Recht der Steuerrechts- oder Sozialversicherungsrechtsvorlesung, im Strafrecht der Vorlesung Kriminologie etc. geschrieben werden. Wichtig ist daher darauf zu achten, welche regulären Lehrveranstaltungen gleichzeitig als ADVO-Z- Veranstaltung angeboten werden. Alternativ kann dieser Leistungsnachweis auch in den jeweiligen Übungen für Fortgeschrittene erbracht werden. So soll nach 12 Abs. 3 der Studienordnung in den großen Übungen jeweils eine der vier zum Erwerb des großen Scheins anzubietenden Klausuren eine so genannte Anwaltsklausur sein. 4

9 Was ist eigentlich eine so genannte Anwaltsklausur? Bei den üblicherweise im Examensstudium zu absolvierenden Richterklausuren hat der Bearbeiter einen feststehenden Sachverhalt aus richterlicher Perspektive rechtliche zu beurteilen. Im Gegensatz hierzu gilt es bei der Anwaltsklausur, sich in die Lage eines Rechtsanwalts zu versetzen. Dabei lassen sich allgemein zwei unterschiedliche Typen von Anwaltsklausuren unterscheiden: Typ 1: Der erste Typ Anwaltsklausur simuliert die Tätigkeit des forensisch tätigen Rechtsanwalts. Solche Klausuren liegen von ihrer Grundstruktur noch recht nah an der Richterklausur, da ihnen ebenfalls ein feststehender Sachverhalt zugrunde liegt. Im Gegensatz zur Richterklausur aber hat der Bearbeiter diesen aus anwaltlicher Sicht zu beurteilen und dabei auch taktische Überlegungen einzubeziehen. Die Aufgabe besteht daher regelmäßig aus drei Teilen: (1) Zunächst gilt es, die Interessenlage der vom Bearbeiter (Anwalt) vertretenen Partei zu ermitteln. (2) Im Anschluss ist die Rechtslage zu analysieren, wobei auch die Handlungsoptionen für die durch den Bearbeiter (Anwalt) vertretene Partei auszuloten sind. (3) Den Abschluss bildet eine Bewertung der möglichen Handlungsoptionen, in die nicht nur rechtliche, sondern vor allem auch ökonomische Überlegungen einfließen können. Typ 2: Der zweite Typ bezieht sich auf die kautelarjuristische Tätigkeit. Im Mittelpunkt solcher Klausuren steht der Entwurf eines Vertrags. Dem Bearbeiter wird abverlangt (1) das Regelungsziel des Mandanten zu erfassen, (2) die bestehende Rechtslage zu analysieren, (3) vor diesem Hintergrund den möglichen rechtlichen Gestaltungsspielraum und den tatsächlichen Gestaltungsbedarf zu ermitteln und (4) schließlich einen Vertragsentwurf anzufertigen. 5

10 IV. Die einzelnen Module Modul 1: Zivilrecht Im Zivilrecht ist neben dem Prozessrecht besonderes Augenmerk auf die Vertragsgestaltung gerichtet, die erfahrungsgemäß im regulären Studium nur eine untergeordnete Rolle spielt, für die Praxis aber von nicht zu unterschätzender Bedeutung ist. Auch werden besondere Rechtsgebiete, wie das Arbeitsrecht, aufgrund ihrer großen praktischen Relevanz stärker in den Mittelpunkt gerückt. Pflichtveranstaltungen Vertragsgestaltung I und II, ZPO I und II, Seminar mit anwaltsorientierten Inhalten. Wahlpflichtveranstaltungen anwaltliche Prozessstrategien oder anwaltliche Beratung im Arbeitsrecht oder Mediation / Streitschlichtung / Streitvermeidung. Leistungsnachweise ein kommentierter Vertragsentwurf mit mündlicher Erörterung (Leistung 1), eine Klausur aus der rechtsberatenden Praxis (Leistung 2), vgl. hierzu oben Einleitung Module 1-3, eine Seminararbeit mit anwaltsorientierten Inhalten (Leistung 3), welche wahlweise auch im Öffentlichen Recht oder Strafrecht erbracht werden kann. Erfahrungen von Stud.iur. Christoph Bauch Zwar lernt man im normalen Studium, wie ein Vertrag zu bewerten ist und welche Anspruchsgrundlagen sich aus diesem ergeben können. Wie allerdings ein Vertrag formuliert wird, lernt man leider nicht. Gut, dass die Fakultät dieses anwaltsorientierte Zertifikatsstudium anbietet. Hier bringen einem erfahrene Rechtsanwälte bei, wie man die Erwartungen der Mandanten am besten umsetzt. Dies erleichtert einem zudem das Verständnis der regulären Studieninhalte. 6

11 IV. Die einzelnen Module Modul 2: Öffentliches Recht Dieses Modul vermittelt die Tätigkeiten eines im Verwaltungsrecht praktizierenden Rechtsanwalts. Ein Schwerpunkt wird hier auf die Gebiete des Besonderen Verwaltungsrechts gelegt. Aufgrund der hohen Praxisrelevanz wird darauf geachtet, dass die Absolventen in den Gebieten des Steuerrechts und des Sozialversicherungsrechts, welche üblicherweise im Rahmen des Examensstudiums ein Schattendasein führen, über ein entsprechendes Basiswissen verfügen. Pflichtveranstaltungen anwaltsbezogene Gebiete des Verwaltungsrechts, Verwaltungsprozessrecht. Wahlpflichtveranstaltungen Steuerrecht aus anwaltlicher Sicht oder Sozialversicherungsrecht aus anwaltlicher Sicht oder Gefahrenabwehrrecht aus anwaltlicher Sicht. Leistungsnachweise eine Klausur aus der rechtsberatenden Praxis (Leistung 4) vgl. hierzu oben Einleitung Module 1-3. Erfahrungen von Stud.iur. Caterina Oppelt Ich weiß zwar noch nicht, ob ich später wirklich einmal Rechtsanwältin werde, aber durch das ADVO-Zertifikatsstudium habe ich auf jeden Fall schon einmal einen ersten positiven Einblick in diesen Beruf erhalten. Insbesondere die Veranstaltungen zu den anwaltsbezogenen Gebieten im Verwaltungsrecht fand ich dabei sehr interessant, da sich dieses Tätigkeitsfeld doch sehr von denen im Zivil- und Strafrecht unterscheidet. 7

12 IV. Die einzelnen Module Modul 3: Strafrecht In diesem Modul soll, wiederum auf der Basis solider Prozessrechtskenntnisse, die Sicht des Strafverteidigers näher gebracht werden. Verteidigungsstrategien werden bereits in den dogmatischen Vorlesungen erarbeitet und erörtert. Besondere Berücksichtigung findet auch die Frage nach den gesetzlichen und standesrechtlichen Grenzen der Strafverteidigung. Pflichtveranstaltungen Strafverteidigung, StPO I und StPO II. Wahlpflichtveranstaltungen eine Veranstaltung zum Nebenstrafrecht (z.b. Kriminologie, Jugendstrafrecht, Strafvollzug). Leistungsnachweise eine Klausur aus der rechtsberatenden Praxis (Leistung 5) vgl. hierzu oben Einleitung Module 1-3. Erfahrungen von Stud.iur. Rebecca Lautz Das Jurastudium wird oft als eine trockene Materie beschrieben. Deshalb finde ich es sehr gut, dass in dem Zertifikatsstudium auch Veranstaltungen wie Anwaltliches Berufsrecht und Kanzleimanagement angeboten werden. Hier lernt man, wie eine Kanzlei organisiert werden muss und wo die durch die Anwaltshaftung bedingten Gefahren liegen. Dies alles macht das Studium deutlich plastischer. 8

13 IV. Die einzelnen Module Modul 4: Anwaltsrecht In diesem Modul werden Grundfähigkeiten und -kenntnisse vermittelt, die ein Anwalt zur Ausübung seines Berufes, über die eigentlichen fachlichen Kompetenzen in den dogmatischen Fächern hinaus, zwingend benötigt. Die Teilnehmer sollen dabei insbesondere einen Eindruck bekommen was es heißt, eine Kanzlei zu gründen und zu führen. Durch begleitende Veranstaltungen, wie die Vortragsreihe Studentenfutter (vgl. S.20), soll aber den Studierenden auch der Blickwinkel erweitert werden in Bezug auf andere Berufsfelder, die sich unter dem Begriff anwaltlicher Tätigkeit im weiteren Sinne auftun. Neben der Schulung rhetorischer und argumentativer Fähigkeiten als Voraussetzungen für gerichtliche und außergerichtliche Verhandlungsführung sowie die Ausarbeitung von Schriftsätzen steht im Fokus des Anwaltsrechts im engeren Sinne die Erarbeitung der Grundlagen des so genannten Kanzleimanagements. Der Schwerpunkt des Moduls liegt sodann auf der Vermittlung von berufsrechtlichen Kenntnissen. Das frühzeitige Heranführen an das später so bedeutsame Berufsrecht soll dazu beitragen, dass Haftungsrisiken, etwa durch Fristversäumnisse, frühzeitig erkannt und vermieden werden können. Pflichtveranstaltungen anwaltliches Berufsrecht, Kanzleimanagement, anwaltliche Berufsfelder. Wahlpflichtveranstaltungen anwaltliche Rhetorik oder Theorie der juristischen Argumentation oder Legal Writing und Fremdsprachen. Leistungsnachweise Klausur in der Veranstaltung Anwaltliches Berufsrecht (Leistung 6), Klausur in der Veranstaltung Kanzleimanagement oder ein Leistungsnachweis in einer der Wahlpflichtveranstaltungen (Leistung 7). 9

14 IV. Die einzelnen Module Modul 5: Moot Court Moot Courts sind seit langem ein fester Bestandteil im Kursangebot unserer Fakultät. To moot in einem fiktiven Fall werden die Positionen der Gegenseite auf ihre rechtliche Stimmigkeit getestet; der eigene Standpunkt wird offensiv verteidigt. Wie Anwälte nehmen die Studierenden in einem vorgegebenen Sachverhalt die Perspektive der Kläger- und Beklagtenanwälte ein. Schriftsätze sind zu fertigen, eine eigene Argumentationslinie ist aufzubauen, die der Gegenseite gilt es zu widerlegen. Ziel eines Moot Courts ist die praxisnahe Schulung von Rhetorik und freier Rede sowie das Erlernen von Prozesstaktik und Verhandlungsführung. Zudem bietet ein solcher Wettbewerb die Möglichkeit, die an der Universität erlernten juristischen Kenntnisse praktisch anzuwenden. Daher ist die Teilnahme an einem Moot Court auch zwingende Vorraussetzung für das Erlangen des ADVO-Zertifikats. Neben den national ausgelegten Moot Courts besteht die Möglichkeit, sich am Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot zu beteiligen. Dabei handelt es sich um einen alljährlich in Wien stattfindenden internationalen Wettbewerb auf den Gebieten des CISG und der internationalen Handelschiedsgerichtsbarkeit. Studierende erhalten hier im Rahmen des ADVO- Z-Studiums die Gelegenheit, sich mit Kommilitonen von ca. 160 Universitäten aus ca. 50 Ländern zu messen. Pflichtveranstaltung Teilnahme an mindestens einem Moot Court, Leistungsnachweise eine schriftliche Leistung (Leistung 8) und eine mündliche Leistung (Leistung 9). Derzeitige Angebote der Fakultät: Willem C. Vis Moot Court in Wien Moot Court am Bundesarbeitsgericht in Erfurt ELSA Deutschland Moot Court mit Finale am Bundesgerichtshof in Karlsruhe Fakultätsinterner Moot Court im Zivilrecht 10

15 IV. Die einzelnen Module Modul 6: Anwaltspraktikum Für einen praxisnah angelegten Studiengang ist die Ableistung eines Praktikums unerlässlich. Hierbei handelt es sich nicht um ein zwingend zusätzliches Praktikum zu dem im regulären Examensstudium geforderten. Dies kann vielmehr mit abgegolten werden, da lediglich bestimmte zusätzliche Anforderungen zu erfüllen sind. So ist die Mindestdauer des ADVO-Z-Praktikums, welches bei einer der umseitig aufgeführten kooperierenden Kanzleien zu absolvieren ist, auf sechs Wochen verlängert und unterliegt inhaltlich den unten aufgeführten Anforderungen. Die Vorgaben für das ADVO-Z-Anwaltspraktikum orientieren sich an denen der Anwaltsausbildung beim DAV. Die Praktikumsplätze werden den Studierenden ausschließlich über das ADVO-Z- Büro vermittelt. Pflichtveranstaltung 6 Wochen Praktikum in einer für das anwaltsorientierte Zertifikatsstudium zugelassenen Kanzlei. Tätigkeitsumfang (Mindestanforderungen) Entwurf eines Schriftsatzes mit Anträgen und Begründung eine gutachterliche Stellungnahme zur vertieften Bearbeitung eines rechtlichen Einzelproblems wahlweise ein Aktenvortrag oder ein Probeplädoyer zwei Entwürfe außergerichtlicher anwaltlicher Schreiben drei Teilnahmen an Mandantengesprächen mit Besprechungsvermerk zwei Teilnahmen an Gerichtsterminen mit Terminsbericht Entwurf einer Honorarabrechnung sowie einer Vergütungsvereinbarung Teilnahme an einer Einführung in die Kanzleibuchhaltung inkl. Fremdgeldverwaltung sowie Auslagen- und Honorarabrechnung Teilnahme an einer Einführung in die Kanzleiverwaltung inkl. Fristenkalender und Wiedervorlagesystem Leistungsnachweis abschließende Bescheinigung der ausbildenden Rechtsanwältin/ des ausbildenden Rechtsanwalts über die Leistungsanforderungen (Leistung 10). 11

16 Die ADVO-Z Praktikumskanzleien (Stand 1. September 2008) Bartels, Mehring & Partner, Rechtsanwälte und Notare, Hannover Bax, Rechtsanwälte und Notare, Hannover Beukenberg Rechtsanwälte, Hannover Borsum & Kollegen, Rechtsanwälte, Hannover Brinkmann.Weinkauf, Rechtsanwälte, Notare und Fachanwälte, Hannover Clifford Chance, Partnerschaftsgesellschaft von Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern und Solicitors, Düsseldorf CMS Hasche Sigle, Rechtsanwälte und Steuerberater, Hamburg Dahlgrün, Engel, Rohe, Rechtsanwälte, Burgdorf Dohrendorff + v. Hugo, Rechtsanwälte und Notar, Braunschweig und Celle Eckstein & Leitner, Rechtsanwälte und Fachanwälte für Strafrecht, München Fontaine Götze, Rechtsanwälte und Notare, Hannover Franke & Franke, Rechtsanwälte, Hannover Garraway, Erika, Rechtsanwältin, Fachanwältin für Familienrecht und Mediatorin, Hannover v. Fromberg & Collegen, Rechtsanwaltskanzlei und Notariat, Hannover Göhmann Rechtsanwälte, Berlin, Braunschweig, Bremen, Frankfurt/M., Hannover, Leipzig, Magdeburg und Barcelona Homann, Uhde, Staats & Kollegen, Rechtsanwälte und Notare, Braunschweig Helms Nolte Klenzner, Anwaltskanzlei und Notariat, Hannover Hermann, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Frankfurt/M., Leipzig, Berlin, Karlsruhe, Dresden, Hannover, Limburg und Bonn Mahne / Germann + Drost, Rechtsanwälte, Hamburg und Hannover Meyerhoff, Ebeling, Peineke & Kollegen, Rechtsanwälte und Notar, Braunschweig Mittendorf, Verena, Rechtsanwältin, Hildesheim Nahme & Reinicke, Rechtsanwälte und Notare, Hannover Neef Schrader Straube, Fachanwälte für Arbeitsrecht, Hannover Parigger & Coll., Rechtsanwälte und Notar, Hannover Kanzlei Peetz, Rechtsanwälte, Gronau Scharf.Rechtsanwälte, Celle und Hannover Schindhelm Rechtsanwaltsgesellschaft mbh, Hannover Schreiber Godehard Rechtsanwalt, Hannover Schucht & Coll., Rechtsanwälte, Notare, Fachanwälte und Steuerberater, Hildesheim Senger Reimann Kunzmann, Rechtsanwälte und Notare, Hannover und Magdeburg Seppelt & Müller, Rechtsanwälte und Notare, Hildesheim SJ Berwin, Rechtsanwälte und Steuerberater, Frankfurt/M., München und Berlin Stobbe: Rechtsanwälte, Notar, Anwalt und Rechtsberatung, Hannover Versteyl, Andrea, Rechtsanwälte, Berlin, Hamburg und Hannover Prof. Versteyl Rechtsanwälte, Notare und Rechtsanwälte, Burgwedel, Berlin, Hannover und Peine White & Case, Rechtsanwälte und Steuerberater, Berlin, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München KSB Intax, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Notare, Celle und Hannover Die Praktikumsplätze werden den Studierenden ausschließlich über das ADVO-Z-Büro vermittelt.

17 V. Fragen rund um das Studium Das ADVO-Z-Studium ist als studienbegleitendes Ergänzungsprogramm konzipiert. Muss ich mich für das Studium anmelden? Eine gesonderte Anmeldung für das Studium zu einem bestimmten Termin ist nicht zwingend erforderlich, da die Teilnahme an Veranstaltungen und das Ablegen von Leistungsnachweisen nicht an eine Anmeldung gekoppelt sind. Es ist aber dringend zu empfehlen, sich als ADVO-Z-Studierender führen und erbrachte Leistungen sukzessive eintragen zu lassen. So kann das ADVO-Z-Büro jederzeit über Neuerungen oder interessante Veranstaltungen informieren und die einzelnen Teilnehmer auch individuell beraten. Wann sollte ich mit dem ADVO-Z-Studium beginnen? Es empfiehlt sich mit dem ADVO-Z-Studium ab dem 3. Semester anzufangen. Zu diesem Zeitpunkt sollten die Teilnehmer ein ausreichendes rechtliches Grundverständnis erworben haben, um sich in eine Beratungssituation hineinversetzen zu können. Zudem verbleibt dann noch genug Zeit, das Studienprogramm bequem zu absolvieren. Auch hier ist anzumerken, dass es sich lediglich um eine Empfehlung handelt, da jeder Teilnehmer selbst entscheiden kann, wann er sich dem ADVO-Z- Studium stellen möchte. Wie lange dauert das Studium? Eine Studienzeitbeschränkung gibt es beim ADVO-Z-Studium nicht. Jeder immatrikulierte Studierende kann jederzeit Veranstaltungen besuchen und entsprechende Leistungen erbringen. Beendet ist das Studium mit erfolgreichem Abschluss oder bei Exmatrikulation. Als Mindestzeitraum, in dem alle nötigen Leistungen studienbegleitend erbracht werden können, sollte man vier Studiensemester kalkulieren. Sollte bei dem Besuch der Veranstaltungen eine bestimmte Reihenfolge eingehalten werden? ADVO-Z-Veranstaltungen sollten grundsätzlich erst im Anschluss an die entsprechenden materiellrechtlichen Grundlagenveranstaltungen besucht werden. Empfehlenswert ist es zudem, im Rahmen des ADVO-Z-Studiums stets mit den prozessrechtlichen Veranstaltungen zu beginnen, da diese in der Regel als Grundlage für die weiteren Studieninhalte vorausgesetzt werden. Besonders für den Einstieg eignen sich, neben den prozessrechtlichen Vorlesungen, die Veranstaltungen zum Anwaltsrecht (Modul 4), da diese weitestgehend eigenständig sind. Hingegen sind die Veranstaltungen der Module Moot Court (Modul 5) und Anwaltspraktikum (Modul 6) primär für Fortgeschrittene gedacht, da hier das zuvor Erlernte praktisch umgesetzt werden soll. Sie bilden quasi den krönenden Abschluss des Studienprogramms.

18 VI. Die Dozenten Mit dem Institut für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung sind die optimalen Voraussetzungen für eine institutionelle Zusammenarbeit von Theorie und Praxis geschaffen worden. Dem Institut gehören überwiegend in Doppelmitgliedschaft je zwei Hochschullehrer aus dem Zivilrecht, Strafrecht und Öffentlichen Recht an, die sich der anwaltsorientierten Juristenausbildung besonders verpflichtet fühlen. Außerdem wirken in dem Institut Honorarprofessoren der Fakultät mit, die zugleich als Rechtsanwälte tätig sind. Nicht zuletzt vervollständigt eine Reihe regelmäßig im Rahmen der anwaltsorientierten Ausbildung tätiger Lehrbeauftragter das Dozententeam. Hochschullehrer Rechtsanwalt Professor Dr. Wolfgang Büchner Wolfgang Büchner ist Partner der Sozietät Lovells in München und verantwortlicher Koordinator für Westeuropa in der internationalen Praxisgruppe Technology Media Telecommunication (TMT). Er ist Board Member der ITechLaw, USA und Erster Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Recht und Informatik (DGRI) sowie Herausgeber und Autor zahlreicher Publikationen aus den Bereichen Informationstechnologie, Medienrecht und Telekommunikation. Er ist 2006 zum Honorarprofessor an der Leibniz Universität ernannt worden. Richter des BVerfG Professor Dr. Reinhard Gaier Reinhard Gaier ist im November 2004 zum Richter des Bundesverfassungsgerichts berufen worden, nachdem er zuvor seit 2000 als Richter am Bundesgerichtshof in Zivilsachen tätig war. Im ersten Senat ist er als Berichterstatter für Art. 12 GG, also auch für die freien Berufe zuständig. Im WS 2005/2006 konnte ihn die Fakutät als Lehrbeauftragten gewinnen. Professor Dr. Hermann Butzer Hermann Butzer ist Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Recht der staatlichen Transfersysteme, an der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover. Im März 2006 wurde er zum stellvertretenden Mitglied des Niedersächsischen Staatsgerichtshofs unter Berufung in das Richterverhältnis als Ehrenrichter ernannt. 14 Rechtsanwalt Professor Dr. Benno Heussen Benno Heussen ist seit über 30 Jahren zugelassener Rechtsanwalt. Seit 2004 ist er Of-Counsel der Heussen Rechtsanwaltsgesellschaft mbh mit den Tätigkeitsschwerpunkten Nationale und Internationale Schiedsgerichtsverfahren und Beratung beim Konfliktmanagement ist er zum Honorarprofessor an der Leibniz Universität Hannover ernannt worden. Des Weiteren zeichnet er sich durch zahlreiche Herausgeberschaften und Publikationen aus. Er ist Mitglied im Vorstand des Deutschen Anwaltvereins.

19 Professor Dr. Veith Mehde Veith Mehde ist Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, insbesondere Verwaltungsrecht an der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover. Er ist unter Anderem Mitautor des im C.F. Müller Verlag erscheinenden Werkes Allgemeines Verwaltungsrecht mit Verwaltungslehre (mit Hans Peter Bull). Rechtsanwalt Professor Dr. Klaus Neef Klaus Neef ist seit über 30 Jahren als Anwalt tätig. Er ist Gründungsvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht im Deutschen Anwaltverein e. V. und lehrte an den Universitäten Bielefeld und Hannover wurde er zum Honorarprofessor an der Leibniz Universität Hannover ernannt. Klaus Neef ist Mitheraugeber der NZA und Vorstandsmitglied des Fachanwalts-Forum-Arbeitsrecht. Professor Dr. Henning Radtke Henning Radtke ist seit 2005 Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, Strafprozessrecht und Internationales Strafrecht an der Leibniz Universität Hannover. Zuvor hatte er eine Professur an der Universität des Saarlandes inne und war von Januar 2000 bis Juli 2002 als Richter im Strafsenat des Saarländischen Oberlandesgerichts tätig. Seit September 2002 war er Inhaber eines strafrechtlichen Lehrstuhls an der Phillips-Universität Marburg. Rechtsanwalt Professor Dr. Henning Recknagel Henning Recknagel wurde 1974 als Rechtsanwalt zugelassen und lehrt seit 1986 an der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover, welche ihn 2002 zum Honorarprofessor ernannte. Er ist Autor zahlreicher Publikationen. Seine Tätigkeitsschwerpunkte sind u.a. Energierecht und Kartellrecht. Professor Dr. Roland Schwarze Nach Rufanfragen der Universitäten Hannover, Trier und Hagen bekleidet Roland Schwarze seit 2003 eine Professur für Zivilrecht, Arbeitsrecht und Zivilprozessrecht an der Leibniz Universität Hannover. Im WS 2000/2001 erhielt er einen Ruf auf eine Professur an der Ruhr-Universität Bochum, wo er bis zu seiner Ernennung in Hannover lehrte. Rechtsanwalt beim BGH Professor Dr. Volkert Vorwerk Volkert Vorwerk ist einer von 31 zugelassenen Rechtsanwälten am BGH in Zivilsachen. Seit Juni 2006 ist er zudem Honorarprofessor an der Leibniz Universität Hannover. Weiterhin ist Volkert Vorwerk Vorsitzender des Schuldrechtsausschusses der BRAK sowie Herausgeber und Autor zahlreicher Publikationen zum Prozess- und Schuldrecht. 15

20 Professor Dr. Christian Wolf Christian Wolf ist Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Deutsches, Europäisches und Internationales Zivilprozessrecht an der Leibniz Universität Hannover und Mitherausgeber der JA. In seiner Eigenschaft als geschäftsführender Direktor des IPA sowie als Beauftragter für das ADVO-Zertifikatsstudium ist er für dessen Ausgestaltung und Umsetzung verantwortlich. Lehrbeauftragte Notarassessor Dr. Sebastian Apfelbaum Sebastian Apfelbaum ist seit Anfang 2006 in der Geschäftsführung der Bundesnotarkammer in Berlin tätig. Er ist dort verantwortlich für den Bereich Handelsund Gesellschaftsrecht sowie elektronischen Rechtsverkehr. Er promovierte 2004 zum Thema der Verpfändung von AG-Anteilen an der Universität Bayreuth. Anschließend war als Notarassessor und Notariatsverwalter im Bereich der Landesnotarkammer Bayern tätig. Rechtsanwalt Rainer M. Bähr In 1990 schlossen sich Rehtsanwalt Rainer M. Bähr und sein Partner Ottmar Hermann zusammen zur zwischenzeitlich unter HERMANN Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater firmierenden Kanzlei. Rechtsanwalt Bähr, Fachanwalt für Insolvenzverwaltung und Sanierungsberatung spezialiert wurde in den letzten 15 Jahren in über 1000 Verfahren zum Insolvenzverwalter bzw. Gutachter bestellt. Notarassessor Dr. Jens Bormann, LL.M. (Harvard) Jens Bormann ist seit Anfang 2006 Hauptgeschäftsführer der Bundesnotarkammer. Zuvor war er als Notarassessor im Bereich der Rheinischen Notarkammer tätig. Er promovierte 2002 in Freiburg und absolvierte im gleichen Jahr ein Postgraduiertenstudium an der Harvard Law School. Der gebürtige Düsseldorfer ist Lehrbeauftragter an den Universitäten Freiburg und Hannover. Rechtsanwältin Dr. Angela Dageförde Angela Dageförde, Rechtsanwältin seit 2001 und Fachanwältin für Verwaltungsrecht, gehört seit dem WS 2004/2005 als Lehrbeauftragte für Vergaberecht der Leibniz Universität Hannover an. Im SS 2005 und WS 2005/06 lehrte sie auch in Lüneburg. 16 Rechtsanwalt Christian Dahns Christian Dahns, seit 2005 als Geschäftsführer bei der Bundesrechtsanwaltskammer, ist seit dem WS 2005/2006 als Lehrbeauftragter für Anwaltliches Berufsrecht an der Universität Hannover tätig. Er bringt sich zudem als Referent in die Deutsche Stiftung für Internationale rechtliche Zusammenarbeit e.v. ein.

21 RA Dr. Josef Fullenkamp Josef Fullenkamp war von 1989 bis 2002 Rechtsanwalt am OLG Celle und Partner der Sozietät Dr. Blanke und Partner GbR, Celle. Seit 2002 ist er Rechtsanwalt in der Schindhelm Rechtsanwaltsgesellschaft mbh. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen im Bank- und Zivilprozessrecht und seit 1994 Mitherausgeber des OLG Report Celle, Braunschweig, Oldenburg. Rechtsanwalt Dr. Florian Hartl, LL.M. Florian Hartl, seit 1994 als Rechtsanwalt zugelassen und Fachanwalt für Steuerrecht, arbeitet seit 2001 auch als Steuerberater. Seine Tätigkeitsschwerpunkte sind Unternehmenskäufe, Unternehmensnachfolge, erbrechtliche Beratung, Handelsrecht sowie Steuerrecht. Er ist ein Post-Graduate Member der University of Sydney. Rechtsanwältin Alexandra Hippe RechtsanwältinAlexandra Hippe absolvierte ihre Referendarsausbildung im OLG- Bezirk Frankfurt ammain und war im Rahmen der Referendarausbildung in der New Yorker Kanzlei Alston& Bird (USA) tätig. Von war sie Rechtsanwältin in der Kanzlei Ritterhaus, Frankfurt und arbeitete in den darauf folgenden zwei Jahren als selbständige Rechtsanwältin in Hannover. Seit 2005 arbeitet sie als Rechtsanwältin in der Schindhelm Rechtsanwaltsgesellschaft in Hannover u.a.auf dem Spezialgebiet des internationalen Industrieanlagenbaus. RA Dr. Ulrich von Jeinsen Ulrich von Jeinsen, Rechtsanwalt und Notar, ist Partner in der Kanzlei Göhmann Rechtsanwälte. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen u.a. im Bereich der nationalen und internationalen Schiedsgerichtsbarkeit sowie der nationalen und internationalen Schadensregulierung. Des Weiteren ist Ulrich von Jeinsen Honorarkonsul von Mexiko für Nds. An der Leibniz Universität Hannover ist er als Lehrbeauftragter tätig. Rechtsanwalt Dr. Christoph Knauer Christoph Knauer ist in der juristischen Verlagsbranche tätig, u.a. bis 2005 beim Verlag C.H.Beck. Danach als Leiter der Verlagsgruppe Recht der Wolters Kluwer Deutschland GmbH verantwortlich für die juristischen Verlagsmarken Luchterhand und Werner, ab Mai 2006 zugleich Geschäftsführer des Carl Heymanns Verlages. Er ist Lehrbeauftragter für das Fach Strafrecht an der LMU München und Vorsitzender des Vorstandes des Vereins zur Förderung eines Instituts für Anwaltsrecht an der LMU München e.v.. Seit ist Christoph Knauer nun Verlagsberichsleiter bei C.H.Beck. 17

22 RA Dr. Winfried Lippmann Winfried Lippmann, 30 Jahre als Rechtsanwalt sowie später auch als Notar in der Kanzlei Dr. Lippmann & Collegae in Laatzen bei Hannover tätig, ist Fachanwalt für Verwaltungsrecht und lehrt seit 1997 an der Leibniz Universität Hannover. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen u.a. im Bereich des Gesellschafts- und Handelsrechts, Markenrechts, Gewerblichen Rechtsschutzes, sowie des Wettbewerbs- und Kartellrechts. RAin Dr. Elke Müller Die Rechtsanwältin und Mediatorin Elke Müller gründete die Konstanzer Schule für Mediation. Sie war Initiatorin und 3 Jahre Leiterin des ersten Nds. Mediationsbüros im Amtsgericht Hannover und ist Lehrbeauftragte und Dozentin u.a. der Universitäten Hannover, Liechtenstein sowie der Bundessteuerberaterkammer. RA Dr. Michael Nagel Michael Nagel, Fachanwalt für Strafrecht, lehrt seit 2001 an der Universität Hannover. Er ist zudem seit 1995 Lehrbeauftragter an der Universität Cergy-Pontoise in Frankreich und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Strafrecht des Deutschen Anwaltsvereins. Am 1. Oktober 2006 ist er zum ehrenamtlichen Richter des Anwaltsgerichts für den Bezirk der RAK Celle berufen worden. RA Professor Dr. Wolfgang Schlüter Wolfgang Schlüter, bereits seit über 40 Jahren als Rechtsanwalt zugelassen und 1975 zum Notar bestellt, lehrt an der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover seit 2001 Vertragsgestaltung wurde er von der Universität Witten/ Herdecke zum Honorarprofessor ernannt. Notarin a.d. Dr. Andrea Schmucker Andrea Schmucker war im Anschluss an ihr zweites Staatsexamen zunächst für zwei Jahre als Notarassessorin im Freistaat Bayern tätig, bis sie Anfang 2002 in die Geschäftsstelle der Bundesnotarkammer abgeordnet wurde. Sie betreut dort u.a. das Schuld- und Liegenschafts- sowie das Familien- und Erbrecht. Ende 2005 wurde sie zur Geschäftsführerin für den nationalen Bereich bestellt. Justiziar Dr. Karsten Scholz Karsten Scholz ist seit 2000 Justiziar und Leiter der Berufsaufsicht und Vertragsberatung der Ärztekammer Niedersachsen und seit 2005 Lehrbeauftragter der Leibniz Universität Hannover. Er promovierte bei Professor Dr. Dr. h.c. mult. Erwin Deutsch an der Georg-August-Universität in Göttingen. Karsten Scholz ist des Weiteren seit 2001 Mitglied des Beirats für Grundsatzfragen des Arbeitskreises Medizinischer Ethik-Kommissionen. 18

23 RAin Dr. Andrea Versteyl Andrea Versteyl, 1983 als Rechtsanwältin zugelassen und seit 1989 Fachanwältin für Verwaltungsrecht, war Partnerin in der Kanzlei Prof. Versteyl Rechtsanwälte im Büro Hannover gründete sie die Kanzlei Andrea Versteyl Rechtsanwälte. Als Lehrbeauftragte an der Universität Hannover unterrichtet sie die anwaltsbezogenen Gebiete des Verwaltungsrechts. Rechtsanwalt Hilmar Voigt Hilmar Voigt ist Mediator (BAFM) und Rechtsanwalt und seit 2000 Partner einer interprofessionellen Kanzlei sowie seit 2001 Jahren Leiter des Mediationsbüros am Amtsgericht Hannover und des Fachlehrgangs Mediation der Rechtsanwaltskammer Celle. Seit 2004 ist er Lehrbeauftragter der Universität Hannover sowie der Konstanzer Schule für Mediation, Hannover. 19

24 VII. Studentenfutter Unter dem Motto Studentenfutter steht eine Reihe öffentlicher Vortragsveranstaltungen, zu denen auch die örtliche Anwaltschaft eingeladen wird. Kennzeichnend ist jeweils, dass ausgewählte Praktiker über ihren beruflichen Alltag berichten und anschließend in geselliger Atmosphäre zu Gesprächen mit den Studierenden und anderen Gästen zur Verfügung stehen. Die im Folgenden vorgestellten Themen bilden das Gerüst des Studentenfutters, welches regelmäßig weiterentwickelt und aktualisiert wird, um dem breiten Spektrum anwaltlicher Tätigkeiten in einem weiten Sinne gerecht zu werden. Unter dieser Zielsetzung ist die Vortragsreihe auch als Veranstaltung zu anwaltlichen Berufsfeldern (Modul 4) in das ADVO- Zertifikatsstudium integriert. Unternehmer im Gespräch Zwei Juristen drei Meinungen - ein gängiges (Vor-) Urteil über Juristen. Entspricht dies aber auch den Erwartungen, die ein Vorstand einer Aktiengesellschaft an das Rechtsgutachten zum Betriebsübergang hat, welches er bei der den M&A-Prozess begleitenden Anwaltskanzlei in Auftrag gegeben hat? Will der Manager ein Staudinger-Gutachten lesen oder erwartet er, dass sein Anwaltsteam den Staudinger gelesen hat und schnell auf den Punkt kommt? Wie Unternehmer denken und inwieweit auch juristische Risiken ihre Entscheidungen beeinflussen, soll im Rahmen der Unternehmergespräche vermittelt werden. Hierzu lädt das IPA Vorstände, Geschäftsführer und Manager der oberen Führungsebene ein, um den Studierenden aus erster Hand unternehmerisches Denken und die praktischen Bedürfnisse ihrer zukünftigen Mandanten zu vermitteln. Kanzleien stellen sich vor 20 Anwälte sind nicht nur Rechtsberater; sie sind auch Unternehmer in eigener Sache. Wie sind Kanzleien strukturiert, durch welche Unternehmensphilosophie geprägt, welche Anforderungen stellen sie an den juristischen Nachwuchs und wie sieht der Arbeitsalltag von Rechtsanwälten aus? Diese und viele andere Fragen werden durch die Referenten aus erster

25 Hand beantwortet. Die Studierenden lernen hier die Profile unterschiedlicher Anwaltskanzleien kennen. Dabei wird ein möglichst breites Spektrum von Kanzleien verschiedener Größenordnung und inhaltlicher Ausrichtung vorgestellt. Politische Prozesse Unter dem Thema politische Prozesse werden Aufsehen erregende deutsche Gerichtsverfahren behandelt, die nicht nur von der Entwicklung der Gerichtsbarkeit als Institution, sondern auch ein Stück deutscher Geschichte erzählen. Wie es zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Grossen Lauschangriff kam wird hier genauso zum Gegenstand eines Vortragsabends gemacht, wie die Bemühungen ehemaliger NS-Zwangsarbeiter und ihrer Anwälte um Entschädigung vor den deutschen Gerichten nach Hinter langwierigen politischen Entwicklungen, die von Gerichtsverfahren begleitet bzw. abgeschlossen werden stehen oftmals Juristische Biographien, die in dieser Vortragsreihe ebenfalls lebendig werden. Rechtsanwältinnen / Juristinnen Schließlich widmet sich die Vortragsreihe den unterschiedlichen Berufsfeldern von Rechtsanwältinnen. Längst ist der Rechtsanwaltsberuf keine Männerdomäne mehr. Was zeichnet den Beruf der Rechtsanwältin aus? Praktikerinnen berichten hier aus ihrem Alltag. 21

26 VII. ADVO-Z-Ordnung Der Fakultätsrat der Juristischen Fakultät der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover hat am die nachfolgende Ordnung für das anwaltsorientierte Zertifikatsstudium (ADVO-Zertifikat) beschlossen. Das Präsidium hat die Ordnung am genehmigt. Die Ordnung tritt am Tage nach ihrer hochschulöffentlichen Bekanntmachung im Verkündungsblatt der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover in Kraft. Ordnung für das anwaltsorientierte Zertifikatsstudium (ADVO-Zertifikat) an der Juristischen Fakultät der Universität Hannover Präambel Im Bewusstsein um die Bedeutung der anwaltlichen Tätigkeit als ein klassisches juristisches Berufsbild und deren herausragende Bedeutung für den Rechtsstaat bietet die Juristische Fakultät der Universität Hannover in Zusammenarbeit mit der Rechtsanwaltskammer Celle und dem Verein zur Förderung anwaltsbezogener Ausbildung an der Juristischen Fakultät in Hannover e.v., ein anwaltsorientiertes Zertifikatsstudium (ADVO Zertifikatsstudium) an. Dieses eröffnet den Teilnehmern die Möglichkeit, sich schon während des Studiums qualifiziert auf den Anwaltsberuf vorzubereiten. Mit diesem Angebot sollen über den gesetzlichen Auftrag hinaus die späteren Absolventen auf den sich rasch wandelnden und in zunehmendem Maße stärker umkämpften Rechtsberatungsmarkt vorbereitet werden. Ziel ist es, durch die Ergänzung des regulären Studienplans sowie durch Einbeziehung praktizierender Rechtsanwälte und Richter in die Lehre den Absolventen spezielle Kenntnisse für die kautelarjuristische und forensische Anwaltstätigkeit, verknüpft mit Kenntnissen anderer einschlägiger Disziplinen sowie europarechtlichen Bezügen zu vermitteln. Das Zertifikatsstudium schließt mit der Erlangung des ADVO-Zertifikats ab, welches dem Absolventen derartige Fähigkeiten und Kenntnisse in den Bereichen deutsches, europäisches und internationales Zivil-, Wirtschafts- und Arbeitsrecht, Öffentliches Recht und Strafrecht für die anwaltliche Berufspraxis bescheinigt. 1 Zweck der Ausbildung Im Rahmen des Zertifikatsstudiums sollen die Teilnehmer nachweisen, dass sie die in der Präambel bezeichneten Kenntnisse erworben haben. Voraussetzungen für den Erwerb des ADVO-Zertifikats sind die Teilnahme an den in 4 bis 6 näher bezeichneten Veranstaltungen und der Erwerb der in 7 genannten Leistungsnachweise. 2 Teilnehmer des Zertifikatsstudiums Voraussetzung für die Teilnahme am Zertifikatsstudium ist die Immatrikulation in einem der Studiengänge des Fachbereichs Rechtswissenschaften der Universität Hannover. 3 Aufbau des Zertifikatsstudiums Das ADVO Zertifikatsstudium besteht aus sechs Modulen, in denen jeweils Veranstaltungen gem. 4 bis 6 besucht und Leistungsnachweise gem. 7 erbracht werden müssen: Modul 1 (Zivilrecht), Modul 2 (Öffentliches Recht), Modul 3 (Strafrecht), Modul 4 (Anwaltsrecht), Modul 5 (Moot-Court) und Modul 6 (Anwaltspraktikum). 22

27 4 Lehrveranstaltungen (Module 1 bis 4) (1) Folgende Pflichtveranstaltungen müssen belegt werden 1. aus Modul 1 (Zivilrecht): a) Vertragsgestaltung I und Vertragsgestaltung II und b) Zivilprozessrecht I und Zivilprozessrecht II und c) Seminar mit anwaltsorientierten Inhalten, welches auch im Öffentlichen Recht oder Strafrecht erbracht werden kann; 2. aus Modul 2 (Öffentliches Recht): a) anwaltsbezogene Gebiete des Verwaltungsrechts und b) Verwaltungsprozessrecht; 3. aus Modul 3 (Strafrecht): a) Strafverteidigung und b) Strafprozessrecht I und Strafprozessrecht II; 4. aus Modul 4 (Anwaltsrecht): a) anwaltliches Berufsrecht und b) Kanzleimanagement und c) eine Veranstaltung zu anwaltlichen Berufsfeldern. (2) Zusätzlich ist aus jedem in Abs. 1 genannten Modul noch mindestens eine Wahlpflichtveranstaltung zu besuchen 1. aus Modul 1 (Zivilrecht): a) anwaltliche Prozessstrategien oder b) anwaltliche Beratung im Arbeitsrecht oder c) Mediation/Streitschlichtung/Streitvermeidung; 2. aus Modul 2 (Öffentliches Recht): a) Steuerrecht aus anwaltlicher Sicht oder b) Sozialversicherungsrecht aus anwaltlicher Sicht oder c) Gefahrenabwehrrecht aus anwaltlicher Sicht; 3. aus Modul 3 (Strafrecht): eine Veranstaltung zum Nebenstrafrecht; 4. aus Modul 4 (Anwaltsrecht): a) anwaltliche Rhetorik oder b) Theorie der juristischen Argumentation oder c) Legal Writing und d) Veranstaltung, in der der Fremdsprachennachweis nach 7 der Studienordnung erbracht wird. (3) Die Lehrveranstaltungen haben einen zeitlichen Umfang von mindestens zwei Semesterwochenstunden. Die Studiendekanin oder der Studiendekan kann für einzelne Veranstaltungen oder Veranstaltungsarten einen anderen Umfang festlegen. (4) Die regelmäßige Teilnahme an den Pflichtveranstaltungen und den ausgewählten Wahlpflichtveranstaltungen ist durch die Leiterin oder den Leiter der jeweiligen Veranstaltung zu bescheinigen. 23

28 5 Moot Court (Modul 5): (1) Weitere Voraussetzung für den Erwerb des ADVO-Zertifikats ist die Teilnahme an mindestens einem Moot-Court aus dem Bereich des Zivilrechts oder des Öffentlichen Rechts oder des Strafrechts. (2) 4 Abs. 4 gilt entsprechend. 6 Anwaltspraktikum (Modul 6): (1) Darüber hinaus ist ein sechswöchiges Anwaltspraktikum in einer für das anwaltsorientierte Zertifikatsstudium von der Studiendekanin bzw. dem Studiendekan zugelassenen Kanzlei zu absolvieren, in welchem mindestens folgende Tätigkeiten erbracht werden müssen: a) einen Entwurf für einen Schriftsatz inkl. Anträgen und Begründungen (wie z.b. Klageschrift oder - erwiderung, Berufungsbegründung, Antrag im Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes, Widerspruch im einstweiligen Verfügungsverfahren, Streitverkündung, Widerklage, Schutzschrift); b) eine gutachterliche Stellungnahme zur vertieften Bearbeitung eines rechtlichen Einzelproblems; c) wahlweise einen Aktenvortrag oder ein Probeplädoyer; d) zwei Entwürfe außergerichtlicher anwaltlicher Schreiben (wie z.b. Kündigung, Aufrechnung, Rücktritt, Zahlungsaufforderung, Anfechtung, Abmahnung); e) drei Teilnahmen an Mandantengesprächen mit Besprechungsvermerk; f) zwei Teilnahmen an Gerichtsterminen mit Terminsvermerk; g) einen Entwurf einer Honorarabrechnung sowie einer Vergütungsvereinbarung; h) Teilnahme an einer Einführung in die Kanzleibuchhaltung inkl. Fremdgeldverwaltung sowie Auslagen- und Honorarabrechnung; i) Teilnahme an einer Einführung in die Kanzleiverwaltung inkl. Fristenkalender und Wiedervorlagesystem. (2) Die Studiendekanin bzw. der Studiendekan lässt allgemein oder für den Einzelfall Rechtsanwaltskanzleien als ADVO-Zertifikat-Praktikumskanzlei zu, die sich durch Vertrag gegenüber der Fakultät verpflichtet haben, das Praktikum nach Maßgabe von Abs. 1 durchzuführen. (3) Die Zulassung kann widerrufen werden, wenn die Kanzlei dem universitären Ausbildungsstandard nicht entspricht. Bereits ausgestellte Bescheinigungen bleiben vom Widerruf der Zulassung unberührt. (4) 14 Abs. 1 NJAVO gilt entsprechend. 24

29 7 Leistungsnachweise (1) Für den Erwerb des Zertifikats sind die folgenden Leistungen nachzuweisen 1. aus Modul 1 (Zivilrecht): a) ein kommentierter Vertragsentwurf mit mündlicher Erörterung (Leistung 1) und b) eine Klausur, welche die rechtsberatende Praxis i.s.d. 5 d Abs. 1 S. 1 DRiG beinhaltet (Leistung 2) und c) eine Seminararbeit mit anwaltsorientierten Inhalten, welche auch im Öffentlichen Recht oder Strafrecht erbracht werden kann (Leistung 3); 2. aus Modul 2 (Öffentliches Recht): eine Klausur, welche die rechtsberatende Praxis i.s.d. 5 d Abs. 1 S. 1 DRiG beinhaltet (Leistung 4); 3. aus Modul 3 (Strafrecht): eine Klausur, welche die rechtsberatende Praxis i.s.d. 5 d Abs. 1 S. 1 DRiG beinhaltet (Leistung 5); 4. aus Modul 4 (Anwaltsrecht): a) eine Klausur in der Veranstaltung Anwaltliches Berufsrecht (Leistung 6) und b) eine Klausur in der Veranstaltung Kanzleimanagement oder ein Leistungsnachweis in einer der Wahlpflichtveranstaltungen (Leistung 7); 5. aus Modul 5 (Moot-Court): a) eine schriftliche Leistung (Leistung 8) und b) eine mündliches Leistung (Leistung 9); 6. aus Modul 6 (Anwaltspraktikum): eine abschließende Bescheinigung der ausbildenden Rechtsanwältin oder des ausbildenden Rechtsanwalts über die in 6 genannten Leistungsanforderungen. (2) Die Leistungen nach Absatz 1 sind wie folgt definiert: a) Klausuren haben einen zeitlichen Umfang von mindestens zwei Unterrichtsstunden. Gegenstand ist der Lernstoff der jeweiligen Lehrveranstaltung. b) Seminararbeiten haben einen Umfang von mindestens 15 Schreibmaschinenseiten (1 ½-zeilig, Schriftgröße 12 mit 7 cm Korrekturrand auf einer Seite). Die Lehrenden können einen Höchstumfang festlegen. Die Bearbeitungsdauer beträgt mindestens zwei Wochen und soll drei Monate nicht überschreiten. c) Die mündliche Erörterung (Leistung 1) bezieht sich auf den kommentierten Vertragsentwurf und dauert mindestens 10 Minuten. Dabei sollen die Studierenden zeigen, dass sie das Erarbeitete auch mündlich vertreten können. d) Die schriftliche Leistung für einen Moot-Court (Leistung 8) ist eine an der anwaltlichen Praxis orientierte schriftliche Ausarbeitung (wie z.b. Klageschrift, Klageerwiderung). e) Die mündliche Leistung für einen Moot Court (Leistung 9) ist die mündliche Verhandlung des Falls, welcher dem Moot-Court zugrunde liegt. Dabei sollte jeder Teilnehmer 10 Minuten vortragen. (3) Es gilt die Notenskala gem. 12 f. NJAG i.v.m. der Verordnung über die Noten- und Punkteskala für die erste und zweite juristische Prüfung vom , BGBl. I, S. 1243, in der jeweils geltenden Fassung. (4) Als bestanden gilt eine Studienleistung, die mindestens mit der Note ausreichend (4 Punkte) bewertet worden ist. 25

30 (4) Als bestanden gilt eine Studienleistung, die mindestens mit der Note ausreichend (4 Punkte) bewertet worden ist. (5) Für die Gesamtnote des ADVO-Zertifikats wird der Durchschnitt der Noten aus den Leistungsnachweisen 1-9 ermittelt und ohne Rundung mit einer Nachkommastelle genannt. Die den errechneten Punktwerten entsprechenden Notenbezeichnungen ergeben sich aus 2 Abs. 2 der Verordnung über eine Noten- und Punkteskala für die erste und zweite juristische Prüfung vom 3. Dezember 1981 (BGBl. I S. 1451) in der jeweils gültigen Fassung. (6) Die Studiendekanin oder der Studiendekan entscheidet, inwieweit Leistungsnachweise, die für andere rechtswissenschaftliche Studiengänge der Universität Hannover erteilt werden, zugleich als Leistungen für das ADVO-Zertifikat anerkannt werden können. 8 Täuschungsversuche (1) Ein Täuschungsversuch beim Erwerb einer Einzelleistung führt zum Nichtbestehen dieser Leistung. (2) Ein wiederholter Täuschungsversuch in Bezug auf diese oder eine andere Einzelleistung führt zum Ausschluss vom Zertifikatsstudium. (3) Stellt sich die Täuschung erst im Nachhinein heraus, so kann ein bereits erteiltes Zertifikat für ungültig erklärt werden. Die Entscheidung hierüber trifft die Studiendekanin oder der Studiendekan. (4) Im Übrigen gilt die Studienordnung entsprechend. 9 Beauftragter für das ADVO-Zertifikat Die Juristische Fakultät der Universität Hannover kann eine Beauftragte oder einen Beauftragten bestellen, die bzw. der die in dieser Studienordnung der Studiendekanin oder dem Studiendekan zugewiesenen Aufgaben wahrnimmt. 10 Übergangs- und Anerkennungsbestimmungen (1) Für Teilnehmer, die ihren ersten Leistungsnachweis im Wintersemester 2006/2007 oder später erbringen, gilt ausschließlich diese Studienordnung. (2) Für Teilnehmer, die ihren ersten Leistungsnachweis vor dem Wintersemester 2006/2007 erbracht haben, besteht ein Wahlrecht hinsichtlich der Bedingungen zur Erlangung des ADVO-Zertifikats nach der alten Fassung oder nach dieser Fassung der ADVO-Z- Studienordnung. (3) Leistungen, die im Falle eines Studienortwechsels an die Juristische Fakultät der Universität Hannover an anderen Universitäten erworben wurden und den Leistungsnachweisen dieser Studienordnung entsprechen, können anerkannt werden. Die Entscheidung hierüber trifft die Studiendekanin oder der Studiendekan. 11 Inkrafttreten Diese Studienordnung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung im Verkündungsblatt der Universität Hannover in Kraft. 26

31 IPA Institut für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung Impressum 1. Ansprechpartner für Vorlesungen: Zivilrecht: Professor Dr. Christian Wolf Öffentliches Recht: Professor Dr. Veith Mehde Strafrecht: Professor Dr. Henning Radtke 2. Beauftragter i.s.v. 9 ADVO-Z-O: Professor Dr. Christian Wolf (Geschäftsführender Direktor des IPA) IPA - Institut für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung Internet: Sekretariat Tel.: 0511/ Postadresse: Königsworther Platz 1, Hannover 3. Ansprechpartner ADVO-Zertifikatsstudium: Dipl. Jur. Paulo Dias Dipl.-WJur. (FH) Internet: ADVO-Z-Büro Sprechstunde: Dienstags, Uhr Mittwochs, Uhr Raum: II/901 Tel.: 0511/ Postadresse: Königsworther Platz 1, Hannover Broschüre Herausgeber: IPA Redaktion und Gestaltung: Ass. jur. Sonja Lange, Christoph Bauch Fotos: Malte Burbließ u.a.

32 IPA Institut für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung

Ordnung für das anwaltsorientierte Zertifikatsstudium (ADVO-Zertifikat) an der Juristischen Fakultät der Universität Hannover

Ordnung für das anwaltsorientierte Zertifikatsstudium (ADVO-Zertifikat) an der Juristischen Fakultät der Universität Hannover Der Fakultätsrat der Juristischen Fakultät der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover hat am 31.05.2006 die nachfolgende Ordnung für das anwaltsorientierte Zertifikatsstudium (ADVO-Zertifikat)

Mehr

ADVO-Zertifikatsstudium

ADVO-Zertifikatsstudium ADVO-Zertifikatsstudium IPA Institut für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung IPA Institut für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung Vorwort Die anwaltsorientierte Juristenausbildung

Mehr

IPA. Institut für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung. ADVO-Zertifikatsstudium

IPA. Institut für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung. ADVO-Zertifikatsstudium IPA Institut für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung ADVO-Zertifikatsstudium IPA Institut für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung Vorwort Die anwaltsorientierte Juristenausbildung

Mehr

Verkündungsblatt der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover vom 20.06.2011 12/2011

Verkündungsblatt der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover vom 20.06.2011 12/2011 Verkündungsblatt der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover vom 20.06.20 2/20 Der Fakultätsrat der Juristischen Fakultät der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover hat am 02.2.2009, 0.07.200,

Mehr

Institut für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung. Rechenschaftsbericht. Wintersemester 2005/06 bis Sommersemester 2007

Institut für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung. Rechenschaftsbericht. Wintersemester 2005/06 bis Sommersemester 2007 IPA Institut für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung Rechenschaftsbericht Wintersemester 2005/06 bis Sommersemester 2007 IPA Institut für Prozessrecht und anwaltsorientierte Ausbildung Vorwort

Mehr

Inhaltsübersicht. 1 Regelungsinhalt

Inhaltsübersicht. 1 Regelungsinhalt Studienordnung für den gemeinsamen Studiengang Rechtswissenschaft der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der FernUniversität Gesamthochschule in Hagenvom vom 15. Februar 1995, in der Fassung der

Mehr

Das Kölner Modell zur Vermittlung von Schlüsselqualifikationen an Universitäten

Das Kölner Modell zur Vermittlung von Schlüsselqualifikationen an Universitäten Das Kölner Modell zur Vermittlung von Schlüsselqualifikationen an Universitäten Symposion Schlüsselqualifikationen in der universitären Juristenausbildung Status quo et quo vadis Donnerstag, 4. November

Mehr

12. Soldan-Tagung. Anwaltsorientierung im Studium. Soldan Stiftung. Aktuelle Herausforderungen Neue Perspektiven. Bielefeld, 25. und 26.

12. Soldan-Tagung. Anwaltsorientierung im Studium. Soldan Stiftung. Aktuelle Herausforderungen Neue Perspektiven. Bielefeld, 25. und 26. Institut für Anwalts- und Notarrecht 12. Soldan-Tagung Anwaltsorientierung im Studium Aktuelle Herausforderungen Neue Perspektiven Bielefeld, 25. und 26. Juni 2015 soldan-tagung.de Soldan Stiftung 12.

Mehr

Referendarinformationen

Referendarinformationen Stand: 27.11.2014 Referendarinformationen 1. Einleitung Bis zum Jahre 2002 war die Juristenausbildung traditionell auf den Richterberuf und nicht auf den Anwaltsberuf fokussiert. Tatsächlich arbeiten aber

Mehr

Willkommen bei der Einführungsveranstaltung zum Studium Rechtswissenschaft an der Universität Bonn. 11.10.2011 Einführungsveranstaltung WS 2011/2012

Willkommen bei der Einführungsveranstaltung zum Studium Rechtswissenschaft an der Universität Bonn. 11.10.2011 Einführungsveranstaltung WS 2011/2012 Willkommen bei der Einführungsveranstaltung zum Studium Rechtswissenschaft an der Universität Bonn. 1 1. Teil Begrüßung und kurze Orientierung Ansprechpartner Prüfungsamt - Frau Weiß, Leiterin der Geschäftsstelle

Mehr

Leibniz Universität Hannover. Nachtrag zum Rechenschaftsbericht 201 0 IPA. Institut für Prozess- und Anwa Itsrecht

Leibniz Universität Hannover. Nachtrag zum Rechenschaftsbericht 201 0 IPA. Institut für Prozess- und Anwa Itsrecht Leibniz Universität Hannover Nachtrag zum Rechenschaftsbericht 201 0 Institut für Prozess- und Anwa Itsrecht IPA Institut fü r Prozess- und Anwa Itsrecht Teil 1: Das Institut 11. Vorstand Aus dem Bereich

Mehr

Studienordnung für das Fach Pädagogik (Nebenfach) mit dem Abschluß Prüfung zum Magister Artium an der Universität - Gesamthochschule Siegen

Studienordnung für das Fach Pädagogik (Nebenfach) mit dem Abschluß Prüfung zum Magister Artium an der Universität - Gesamthochschule Siegen Studienordnung für das Fach Pädagogik (Nebenfach) mit dem Abschluß Prüfung zum Magister Artium an der Universität - Gesamthochschule Siegen Vom 27. September 1999 Aufgrund des 2 Abs. 4 und des 85 Abs.

Mehr

Herr Rechtsanwalt Rüdiger Ludwig ist weiter Mitglied des Deutschen AnwaltVereins und des Deutschen Juristentages e.v..

Herr Rechtsanwalt Rüdiger Ludwig ist weiter Mitglied des Deutschen AnwaltVereins und des Deutschen Juristentages e.v.. Rechtsanwälte Rüdiger Ludwig Herr Ludwig war nach Abschluss seiner juristischen Ausbildung Geschäftsführer eines bundesweit tätigen Inkassounternehmens in Hamm. 1989 gründete er die Kanzlei Ludwig und

Mehr

Studienordnung für den Studiengang Rechtswissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf vom 03.09.2003

Studienordnung für den Studiengang Rechtswissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf vom 03.09.2003 Studienordnung für den Studiengang Rechtswissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf vom 03.09.2003 Aufgrund des 2 Abs. 4 und des 86 Abs. 1 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen

Mehr

Studienplan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Studienplan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Studienplan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Neufassung vom. Juli 008 (zuletzt geändert 17. Juni 015) Der Studienplan stellt Gegenstand, Art, Umfang und

Mehr

Juristische Fakultät

Juristische Fakultät Juristische Fakultät ADVO Zertifikatsstudium 1 Impressum Herausgeber Prof. Dr. Christian Wolf Königsworther Platz 1 30167 Hannover Redaktion Prof. Dr. Christian Wolf/ Priv.-Doz. Dr. Jutta Stender-Vorwachs/

Mehr

Studienordnung für den Studiengang MEDIENWISSENSCHAFT als Ergänzungsfach im Bachelorstudium an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Studienordnung für den Studiengang MEDIENWISSENSCHAFT als Ergänzungsfach im Bachelorstudium an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Studienordnung für den Studiengang MEDIENWISSENSCHAFT als Ergänzungsfach im Bachelorstudium an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Aufgrund des 2 Abs. 4 und des 86 Abs. 1 des Gesetzes über die Hochschulen

Mehr

Fassung 17. 5. 2005. Inhaltsübersicht

Fassung 17. 5. 2005. Inhaltsübersicht Studienordnung für den Studiengang Kommunikations- und Medienwissenschaft als Ergänzungsfach im Bachelor-Kernfachstudium an der Heinrich-Heine- Universität Düsseldorf Fassung 17. 5. 2005 Aufgrund des 2

Mehr

Studienordnung Kommunikations- und Medienwissenschaft Inhaltsübersicht

Studienordnung Kommunikations- und Medienwissenschaft Inhaltsübersicht Studienordnung für den Studiengang Kommunikations- und Medienwissenschaft als Ergänzungsfach im Bachelor-Kernfachstudium der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf vom xx.xx.20xx

Mehr

Studienordnung für Studierende im Master-Studiengang Informationsmanagement an der Universität Koblenz-Landau Vom 28. Februar 2001

Studienordnung für Studierende im Master-Studiengang Informationsmanagement an der Universität Koblenz-Landau Vom 28. Februar 2001 Studienordnung für Studierende im Master-Studiengang Informationsmanagement an der Universität Koblenz-Landau Vom 28. Februar 2001 Auf Grund des 5 Abs. 2 Nr. 2 und des 80 Abs. 2 Nr. 1 des Universitätsgesetzes

Mehr

Unternehmen und Verbänden sowie in Behörden und Gerichten vorzubereiten.

Unternehmen und Verbänden sowie in Behörden und Gerichten vorzubereiten. Studienordnung für den Weiterbildenden Studiengang Gewerblicher Rechtsschutz an der Juristischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf vom 10. Oktober 2001 Aufgrund des 2 Abs. 4 und des 86

Mehr

Studienplan Rechtswissenschaft. Abschluss: Erste juristische Prüfung

Studienplan Rechtswissenschaft. Abschluss: Erste juristische Prüfung Studienplan Rechtswissenschaft Abschluss: Erste juristische Prüfung (Anlage zur Studienordnung und Ordnung für die Schwerpunktbereichsprüfung der Abteilung Rechtswissenschaft der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen

Mehr

(Fiktiver) Grobplan des Studenten B (zu Kapitel 1, S. 15)

(Fiktiver) Grobplan des Studenten B (zu Kapitel 1, S. 15) (Fiktiver) Grobplan des Studenten B (zu Kapitel 1, S. 15) Vorbemerkung: Nachfolgend finden Sie den (fiktiven) Grobplan des Studenten B, dessen Studium und Ziele in Kapitel 1, S. 8 ff. beschrieben werden.

Mehr

III. Vom Abitur zum Rechtsanwalt (ggf. Fachanwalt)...41. IV. Juristenausbildung in den 16 Bundesländern...43

III. Vom Abitur zum Rechtsanwalt (ggf. Fachanwalt)...41. IV. Juristenausbildung in den 16 Bundesländern...43 Seite I. Grundlegende Informationen...17 1. Die Rolle der Eltern Hilfe bei der Entscheidungsfindung...17 2. Kenntnisse/überfachliche Fertigkeiten des Rechtsanwalts...23 3. Tätigkeitsbezeichnungen...25

Mehr

Studienplan des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg für den Studiengang Rechtswissenschaft

Studienplan des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg für den Studiengang Rechtswissenschaft Studienplan des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg für den Studiengang Rechtswissenschaft Empfehlungen zum Aufbau des Studiums mit Studienbeginn im Sommersemester

Mehr

Aufgrund von Art. 6 Abs. 1, Art. 72 Abs. 1 und Art. 81 Abs. 1 des Bayerischen Hochschulgesetzes erlässt die Fachhochschule München folgende Satzung:

Aufgrund von Art. 6 Abs. 1, Art. 72 Abs. 1 und Art. 81 Abs. 1 des Bayerischen Hochschulgesetzes erlässt die Fachhochschule München folgende Satzung: Satzung über den Erwerb der Zusatzqualifikation "Betrieblicher Datenschutz" für Studierende der Informatik- und Wirtschaftsinformatik-Studiengänge an der Fachhochschule München vom 26. Februar 2003 mit

Mehr

9. Medizinrechtliche Jahresarbeitstagung. 28. Februar bis 1. März 2014 Berlin, Gemeinsamer Bundesausschuss

9. Medizinrechtliche Jahresarbeitstagung. 28. Februar bis 1. März 2014 Berlin, Gemeinsamer Bundesausschuss FACHINSTITUT FÜR MEDIZINRECHT 9. Medizinrechtliche Jahresarbeitstagung 28. Februar bis 1. März 2014 Berlin, Gemeinsamer Bundesausschuss Das DAI ist eine Einrichtung von Bundesrechtsanwaltskammer, Bundesnotarkammer,

Mehr

Studiengang Soziale Arbeit ( Sozialarbeit/ Sozialpädagogik),

Studiengang Soziale Arbeit ( Sozialarbeit/ Sozialpädagogik), Prüfungsordnung für den Diplomstudiengang Soziale Arbeit (Teil B) Seite 1 von 8 Besonderer Teil (B) der Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Soziale Arbeit ( Sozialarbeit/ Sozialpädagogik), Fachbereich

Mehr

Zugangs- und Prüfungsordnung. für das. weiterbildende Zertifikatsstudium. Management und Unternehmensrecht

Zugangs- und Prüfungsordnung. für das. weiterbildende Zertifikatsstudium. Management und Unternehmensrecht Zugangs- und Prüfungsordnung für das weiterbildende Zertifikatsstudium Management und Unternehmensrecht an der Fachhochschule Südwestfalen, Standort Hagen 1 Aufgrund des 2 Abs. 4 und des 62 Abs. 1 und

Mehr

Fachbereich Rechtswissenschaften

Fachbereich Rechtswissenschaften Fachbereich Rechtswissenschaften Lehrveranstaltungen ab 2. Semester Vertragsrecht II 60200, Vorlesung, SWS: 4 Oppermann, Bernd H. Schaden und Ausgleich II 60202, Vorlesung, SWS: 2 Buck-Heeb, Petra Methodenlehre

Mehr

2. Bürgerliches Recht mit Schwerpunkt Medienrecht: ZR

2. Bürgerliches Recht mit Schwerpunkt Medienrecht: ZR Beschluss des Fakultätsrates vom 18.01.2006 Richtlinien der Juristischen Fakultät für Studium und Prüfung der rechtswissenschaftlichen Fächer als Nebenfach / zweites Hauptfach für Studierende anderer Fachbereiche

Mehr

Gesamtanzahl an Semesterwochenstunden (SWS) 18 6

Gesamtanzahl an Semesterwochenstunden (SWS) 18 6 b) STUDIENPLAN FÜR STUDIENANFÄNGER IM SOMMERSEMESTER (1) Pflichtveranstaltungen, Ergänzungsveranstaltungen und Wirtschaftswissenschaftliche Zusatzausbildung Die Spalte Prüfung umfasst Zwischenprüfungsklausuren

Mehr

I. Pflichtfachveranstaltungen einschließlich Arbeitsgemeinschaften und Übungen (1. bis 3. Studienjahr) 1. Semester Wochenstunden

I. Pflichtfachveranstaltungen einschließlich Arbeitsgemeinschaften und Übungen (1. bis 3. Studienjahr) 1. Semester Wochenstunden 49 Studienplan Rechtswissenschaft Abschluss: Erste Juristische Prüfung (Anlage zur Studienordnung für den Studiengang Rechtswissenschaft Abschluss: Erste juristische Prüfung und Ordnung für die Schwerpunktbereichsprüfung

Mehr

Amtliche Bekanntmachung Jahrgang 2008 / Nr. 048 Tag der Veröffentlichung: 01. November 2008

Amtliche Bekanntmachung Jahrgang 2008 / Nr. 048 Tag der Veröffentlichung: 01. November 2008 Amtliche Bekanntmachung Jahrgang 2008 / Nr. 048 Tag der Veröffentlichung: 01. November 2008 Studienordnung für den Masterstudiengang Law and Economics an der Universität Bayreuth (LLMSO) Vom 20. Juni 2008

Mehr

Allgemeine Hinweise zum Studium der Rechtswissenschaft mit dem Abschluss Erste Prüfung, gemäß 2 Abs. 1 JAG NRW n. F.

Allgemeine Hinweise zum Studium der Rechtswissenschaft mit dem Abschluss Erste Prüfung, gemäß 2 Abs. 1 JAG NRW n. F. Allgemeine Hinweise zum Studium der Rechtswissenschaft 1 Allgemeine Hinweise zum Studium der Rechtswissenschaft mit dem Abschluss Erste Prüfung, gemäß 2 Abs. 1 JAG NRW n. F. Ein herzliches Willkommen in

Mehr

Masterstudiengang Informatik

Masterstudiengang Informatik Masterstudiengang Informatik Studienordnung Universität zu Lübeck Seite 1 von 5 Studienordnung (Satzung) für Studierende des Masterstudienganges Informatik an der Universität zu Lübeck mit dem Abschluss

Mehr

Verordnung über die Eignungsprüfung für die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft

Verordnung über die Eignungsprüfung für die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft Verordnung über die Eignungsprüfung für die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft Vom 18. Dezember 1990 (BGBl. I S. 2881) zuletzt geändert durch Gesetz zur Änderung des Gesetzes über die Tätigkeit europäischer

Mehr

LAND BRANDENBURG Was Sie über Rechtsanwälte wissen sollten

LAND BRANDENBURG Was Sie über Rechtsanwälte wissen sollten Ministerium der Justiz und für Europaangelegenheiten LAND BRANDENBURG Was Sie über Rechtsanwälte wissen sollten 2 Allgemeines Der Rechtsanwalt ist ein unabhängiges Organ der Rechtspflege ( 1 Bundesrechtsanwaltsordnung).

Mehr

Verkündungsblatt der Hochschule Ostwestfalen-Lippe 42. Jahrgang 5. Juni 2014 Nr. 36

Verkündungsblatt der Hochschule Ostwestfalen-Lippe 42. Jahrgang 5. Juni 2014 Nr. 36 Verkündungsblatt der Hochschule Ostwestfalen-Lippe 42. Jahrgang 5. Juni 2014 Nr. 36 Ordnung zur Durchführung der Praxisphase für die Bachelorstudiengänge Bauingenieurwesen und Wirtschaftsingenieurwesen

Mehr

Informatik als zweites Hauptfach im Magisterstudiengang an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Informatik als zweites Hauptfach im Magisterstudiengang an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Informatik als zweites Hauptfach im Magisterstudiengang Seite 1 Informatik als zweites Hauptfach im Magisterstudiengang an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz 1 Allgemeine Vorbemerkungen (1) Diese

Mehr

Freiburg Legal Clinics. Prof. Dr. Boris P. Paal, M.Jur. (Oxford)

Freiburg Legal Clinics. Prof. Dr. Boris P. Paal, M.Jur. (Oxford) Prof. Dr. Boris P. Paal, M.Jur. (Oxford) Gliederung I. Zielsetzungen II. Ausgangssituation III. Rechtliche Rahmenbedingungen IV. Grundstruktur des Projekts - 1. Ausbildung durch die Rechtswissenschaftliche

Mehr

Studienplan Jura. unter Berücksichtigung von Pflicht- und Ergänzungsveranstaltungen sowie wirtschaftswissenschaftlicher Zusatzausbildung

Studienplan Jura. unter Berücksichtigung von Pflicht- und Ergänzungsveranstaltungen sowie wirtschaftswissenschaftlicher Zusatzausbildung Studienplan Jura unter Berücksichtigung von Pflicht- und Ergänzungsveranstaltungen sowie wirtschaftswissenschaftlicher Zusatzausbildung Der Abschnitt Prüfung umfasst Zwischenprüfungsklausuren (ZP) und

Mehr

Verordnung über das Curriculum des Universitätslehrganges Master of Business Law (Corporate Law) an der Wirtschaftsuniversität Wien

Verordnung über das Curriculum des Universitätslehrganges Master of Business Law (Corporate Law) an der Wirtschaftsuniversität Wien Verordnung über das Curriculum des Universitätslehrganges Master of Business Law (Corporate Law) an der Wirtschaftsuniversität Der Senat der Wirtschaftsuniversität hat am 22.10.2008 auf Grund des Bundesgesetzes

Mehr

PRAKTIKUMSORDNUNG. Allgemeines

PRAKTIKUMSORDNUNG. Allgemeines PRAKTIKUMSORDNUNG für den Diplomstudiengang Erziehungswissenschaft der Fakultät für Pädagogik der Universität Bielefeld vom 15. Dezember 2003 Aufgrund des 2 Abs. 4 des Gesetzes über die Hochschulen des

Mehr

Herzlich Willkommen. Symposium. Schlüsselqualifikationen in der universitären Juristenausbildung Status quo et quo vadis

Herzlich Willkommen. Symposium. Schlüsselqualifikationen in der universitären Juristenausbildung Status quo et quo vadis Herzlich Willkommen Symposium Schlüsselqualifikationen in der universitären Juristenausbildung Status quo et quo vadis Goethe-Universität Frankfurt am Main Vortrag Prof. Harald Koch Vortrag 10:15 Uhr Schlüsselqualifikationen:

Mehr

Juristenausbildung in China

Juristenausbildung in China Juristenausbildung in China von Yiying Yang, China University of Political Science and Law Wenn wir die Geschichte betrachten, dann wissen wir, dass die Magisterstudium/-ausbildung in Deutschland entstanden

Mehr

Studienordnung für den Studiengang Rechtswissenschaft an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät vom 9. Juli 2004

Studienordnung für den Studiengang Rechtswissenschaft an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät vom 9. Juli 2004 2 Studienordnung für den Studiengang Rechtswissenschaft an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät vom 9. Juli 2004 Auf Grund der 2 Abs. 4, 84 Abs. 1, 86 des Gesetzes über die Hochschulen des

Mehr

Technische Universität Dresden. Fakultät Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften

Technische Universität Dresden. Fakultät Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften Technische Universität Dresden Fakultät Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften Studienordnung für das "studierte Fach" Französisch im Studiengang Lehramt an Mittelschulen Vom 30.01.2004 Auf Grund

Mehr

Merkblatt. (Stand: März 2016) des Vorprüfungsausschusses Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht der Rechtsanwaltskammer Köln

Merkblatt. (Stand: März 2016) des Vorprüfungsausschusses Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht der Rechtsanwaltskammer Köln Merkblatt (Stand: März 2016) des Vorprüfungsausschusses Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht der Rechtsanwaltskammer Köln 1. Mitglieder des Vorprüfungsausschusses RA Paul H. Assies, Bismarckstraße

Mehr

vom 02.02.2005 1 Grundsatz der Gleichbehandlung

vom 02.02.2005 1 Grundsatz der Gleichbehandlung Aufgrund von 9 Abs. 1 i. V. m 74 Abs. 1, Ziff. 1 des Gesetzes über die Hochschulen des Landes Brandenburg (Brandenburgisches Hochschulgesetz - BbgHG) vom 6. Juli 2004 (GVBl. Nr. 17, S. 394 ff.) hat der

Mehr

Indogermanistik mit dem Abschluss Master of Arts vom 14. Juli 2010... 237

Indogermanistik mit dem Abschluss Master of Arts vom 14. Juli 2010... 237 14.07.2010 Erste Änderung der Studienordnung der Philosophischen Fakultät für das Fach Südosteuropastudien als Kernfach und Ergänzungsfach in Studiengängen mit dem Abschluss Bachelor of Arts vom 14. Juli

Mehr

Studienordnung für das Studium des Faches Mathematik im Studiengang Lehramt an Gymnasien an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Studienordnung für das Studium des Faches Mathematik im Studiengang Lehramt an Gymnasien an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Studienordnung für das Studium des Faches Mathematik im Studiengang Lehramt an Gymnasien an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Vom 24. April 1984 [erschienen im Staatsanzeiger Nr. 26, S. 552; geändert

Mehr

Fachspezifische Bestimmungen. für die. Magisterprüfung mit Anglistik/Amerikanistik. als Haupt- und Nebenfach

Fachspezifische Bestimmungen. für die. Magisterprüfung mit Anglistik/Amerikanistik. als Haupt- und Nebenfach Fachspezifische Bestimmungen für die Magisterprüfung mit Anglistik/Amerikanistik als Haupt- und Nebenfach beschlossen von der Konferenz der Rektoren und Präsidenten der Hochschulen in der Bundesrepublik

Mehr

Studien- und Prüfungsordnung für den Masterstudiengang Informatik an der Technischen Hochschule Ingolstadt Vom 6. November 2006

Studien- und Prüfungsordnung für den Masterstudiengang Informatik an der Technischen Hochschule Ingolstadt Vom 6. November 2006 Studien- und Prüfungsordnung für den Masterstudiengang Informatik an der Technischen Hochschule Ingolstadt Vom 6. November 2006 In der Fassung einschließlich der Änderungssatzung vom 30.11.2015 Aufgrund

Mehr

Streichung der Studienleistungen im Bereich Methodenkompetenz in den BA- Nebenfachstudienprogrammen Religionswissenschaft

Streichung der Studienleistungen im Bereich Methodenkompetenz in den BA- Nebenfachstudienprogrammen Religionswissenschaft 1 HINWEIS - Änderung vom 22.09.05 10, Fachstudienprogramm Religionswissenschaft: Streichung der Studienleistungen im Bereich Methodenkompetenz in den BA- Nebenfachstudienprogrammen Religionswissenschaft

Mehr

Studienordnung für den Studiengang Elektrotechnik des Fachbereichs Elektrotechnik an der Fachhochschule Merseburg

Studienordnung für den Studiengang Elektrotechnik des Fachbereichs Elektrotechnik an der Fachhochschule Merseburg Studienordnung für den Studiengang Elektrotechnik des Fachbereichs Elektrotechnik an der Fachhochschule Merseburg Inhalt I. Allgemeine Bestimmungen 1 Geltung 2 Allgemeines Ausbildungsziel 3 Studiendauer

Mehr

Mitteilungsblatt Nr. 80. Studienordnung Bachelor of Arts Studiengang Architektur. FACHHOCHSCHULE LAUSITZ University of Applied Sciences

Mitteilungsblatt Nr. 80. Studienordnung Bachelor of Arts Studiengang Architektur. FACHHOCHSCHULE LAUSITZ University of Applied Sciences FACHHOCHSCHULE LAUSITZ University of Applied Sciences Mitteilungsblatt Nr. 80 Studienordnung Bachelor of Arts Studiengang Architektur DIE PRÄSIDENTIN 21.10.2002 Inhaltsverzeichnis 1 Geltungsbereich S.

Mehr

FACHBEREICH RECHTSWISSENSCHAFT

FACHBEREICH RECHTSWISSENSCHAFT Seite 2 FU-Mitteilungen 7/2002 Bearbeiter: FACHBEREICH RECHTSWISSENSCHAFT Dr. Andreas Fijal, FB Rechtseissenschft Studienbüro Tel. 838 52 527 Studienordnung für den Teilstudiengang Teilgebiete des Rechts

Mehr

Prüfungsordnung für den Studiengang Bachelor of Science (B.Sc.)

Prüfungsordnung für den Studiengang Bachelor of Science (B.Sc.) Vom 31. August 2010 (Amtliche Bekanntmachungen Jg. 41, Nr. 72, S. 401 503) in der Fassung vom 3. November 2014 (Amtliche Bekanntmachungen Jg. 45, Nr. 78, S. 593 602) Prüfungsordnung für den Studiengang

Mehr

Prüfungsordnung für den Studiengang Master of Science (M.Sc.)

Prüfungsordnung für den Studiengang Master of Science (M.Sc.) Vom 9. August 005 (Amtliche Bekanntmachungen Jg., Nr., S. 9 9), in der Fassung vom. September 0 (Amtliche Bekanntmachungen Jg., Nr. 8, S. 58 58) Prüfungsordnung für den Studiengang Master of Science (M.Sc.)

Mehr

Fachspezifische Prüfungsbestimmungen und Studienordnung

Fachspezifische Prüfungsbestimmungen und Studienordnung Philosophische Fakultät III Institut für Sozialwissenschaften Fachspezifische Prüfungsbestimmungen und Studienordnung für den Magisterteilstudiengang MTSG Politikwissenschaft als Nebenfach (NF) Teil II

Mehr

Die Anwaltsklausur Zivilrecht

Die Anwaltsklausur Zivilrecht Assessorexamen - Lernbücher für die Praxisausbildung Die Anwaltsklausur Zivilrecht von Torsten Kaiser, Horst Kaiser, Jan Kaiser 5., neu bearbeitete Auflage Die Anwaltsklausur Zivilrecht Kaiser / Kaiser

Mehr

auf Frauen und Männer in gleicher Weise bezogen. 1 Alle maskulinen Bezeichnungen von Personen und Funktionsträgern in dieser Satzung sind

auf Frauen und Männer in gleicher Weise bezogen. 1 Alle maskulinen Bezeichnungen von Personen und Funktionsträgern in dieser Satzung sind Fachprüfungsordnung für das Aufbaustudium Informatik an der Technischen Universität München 1 Vom 07.08.1996 Aufgrund des Art. 6 i.v.m. Art. 81 Absatz 1 des Bayerischen Hochschulgesetzes (BayHSchG) erläßt

Mehr

Sommersemester 2014 (Änderungen vorbehalten) (Stand 31.03.2014)

Sommersemester 2014 (Änderungen vorbehalten) (Stand 31.03.2014) Sommersemester 2014 (Änderungen vorbehalten) (Stand 31.03.2014) A. Studiengang Rechtswissenschaft I. Pflichtveranstaltungen: 1. Veranstaltungen des 2. Semesters (Studienjahrgang 2013): 1. Bürgerliches

Mehr

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Dokumentation der Studien -und Prüfungsordnungen. (Keine amtliche Bekanntmachung)

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Dokumentation der Studien -und Prüfungsordnungen. (Keine amtliche Bekanntmachung) Blatt: 1 (Satzung) der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel für Studierende des Diplomstudienganges Betriebswirtschaftslehre vom 20. September

Mehr

Mediation Verfahren ohne Verlierer. Außergerichtliches Management zur professionellen Lösung von Konflikten im Wirtschaftsleben

Mediation Verfahren ohne Verlierer. Außergerichtliches Management zur professionellen Lösung von Konflikten im Wirtschaftsleben Mediation Verfahren ohne Verlierer Außergerichtliches Management zur professionellen Lösung von Konflikten im Wirtschaftsleben Was ist Mediation? Mediation (= Vermittlung) ist eine außergerichtliche Form

Mehr

Berufsziel Rechtsanwalt/Fachanwalt

Berufsziel Rechtsanwalt/Fachanwalt Berufsziel Rechtsanwalt/Fachanwalt Studium / Referendariat, Tätigkeitsbereiche, Perspektiven Bearbeitet von Michael Salamon, Detlef Jürgen Brauner 2., überarbeitete und erweiterte Auflage 2013. Buch. 240

Mehr

Zuständiges Gericht oder Verwaltungsbehörde. Kantonale, öffentliche Liste gemäss Art. 28 BGFA

Zuständiges Gericht oder Verwaltungsbehörde. Kantonale, öffentliche Liste gemäss Art. 28 BGFA Angehörige von Mitgliedstaaten der EU / EFTA, die berechtigt sind, den Anwaltsberuf im Herkunftsstaat auszuüben Angehörige von Nicht-EU/ EFTA-Staaten, die berechtigt sind, den Anwaltsberuf im Herkunftsstaat

Mehr

FACHINSTITUTE FÜR HANDELS- UND GESELLSCHAFTSRECHT/NOTARE

FACHINSTITUTE FÜR HANDELS- UND GESELLSCHAFTSRECHT/NOTARE FACHINSTITUTE FÜR HANDELS- UND GESELLSCHAFTSRECHT/NOTARE 12. Gesellschaftsrechtliche Jahresarbeitstagung 21. bis 22. März 2014 Hamburg, Bucerius Law School Das DAI ist eine Einrichtung von Bundesrechtsanwaltskammer,

Mehr

Studienordnung für den Diplomstudiengang Betriebswirtschaftslehre

Studienordnung für den Diplomstudiengang Betriebswirtschaftslehre Studienordnung für den Diplomstudiengang Auf der Grundlage von 4 und 71 des Berliner Hochschulgesetzes (BerlHG) in der Fassung vom 5.Oktober 1995 (GVBl. S. 77), zuletzt geändert durch Gesetz vom 9.Juli

Mehr

Stellenangebote: Angebote Rechtsreferendarinnen/-referendare: PricewaterhouseCoopers

Stellenangebote: Angebote Rechtsreferendarinnen/-referendare: PricewaterhouseCoopers Stellenangebote: Angebote Rechtsreferendarinnen/-referendare: PricewaterhouseCoopers Kontaktadresse Friedrich-Ebert-Anlage 35-37 Telefon 069 9585-5286 Fax 069 / 9585-971975 Angebot Stelle Rechtsreferendare

Mehr

REGELUNGEN FÜR DEN VOM 25. MAI 2005

REGELUNGEN FÜR DEN VOM 25. MAI 2005 REGELUNGEN FÜR DEN ZERTIFIKATSKURS INTELLECTUAL PROPERTY RIGHTS DES INSTITUTS FÜR GEISTIGES EIGENTUM, WETTBEWERBS- UND MEDIENRECHT DER JURISTISCHEN FAKULTÄT AN DER TECHNISCHEN UNIVERSITÄT DRESDEN VOM 25.

Mehr

Aufgaben der Studienordnung

Aufgaben der Studienordnung Studienordnung und Modulhandbuch für das Wahlpflichtfach Musik im Bachelor-Studiengang Internationales Informationsmanagement (IIM) Fachbereich III Sprach- und Informationswissenschaften Universität Hildesheim

Mehr

[ Mehr zur Ausbildung ]

[ Mehr zur Ausbildung ] Ausbildung: Vom Studienabschluss über die Praxis bis zum Bundespatentgericht. Patentanwälte sind im Recht über den Schutz von Erfindungen, Marken, Design, Software und Sorten genauso zu Hause wie in Wissenschaft

Mehr

Lehrveranstaltungen Sommersemester 2008

Lehrveranstaltungen Sommersemester 2008 Lehrveranstaltungen Sommersemester 2008 (Änderungen vorbehalten) I. Pflichtveranstaltungen 1. Veranstaltungen des 2. Semesters (Studienjahrgang 2007) 1. Bürgerliches Recht II, Schuldrecht AT 4-stündig

Mehr

Sommersemester 2015 (Änderungen vorbehalten) (Stand 24.02.2015)

Sommersemester 2015 (Änderungen vorbehalten) (Stand 24.02.2015) Sommersemester 2015 (Änderungen vorbehalten) (Stand 24.02.2015) A. Studiengang Rechtswissenschaft I. Pflichtveranstaltungen: 1. Veranstaltungen des 2. Semesters (Studienjahrgang 2014): 1. Bürgerliches

Mehr

Erbrechtstage Speyer 2009 12.+13. November 2009

Erbrechtstage Speyer 2009 12.+13. November 2009 Erbrechtstage Speyer 2009 12.+13. November 2009 Zusammenfassung Inhalt Viele Testamente ungültig - Erbrechtstage Speyer gut besucht!...2 Programm...3 Referenten...4 Veranstalter und Partner...5 Erbrechtstage

Mehr

Wählen Sie Ihre Frankfurter Vertretung in die 6. Satzungsversammlung der Bundesrechtsanwaltskammer!

Wählen Sie Ihre Frankfurter Vertretung in die 6. Satzungsversammlung der Bundesrechtsanwaltskammer! Angela Adler Hans-Peter Benckendorff Dr. Clemens Canzler Dr. Andreas Hasse Dr. Tobias Hemler Dr. Timo Hermesmeier Florian Ernst Lorenz Dr. Volker Posegga Dr. Kerstin Unglaub Wählen Sie Ihre Frankfurter

Mehr

1.2 Autoren. Stefan Dausner. Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht

1.2 Autoren. Stefan Dausner. Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht Seite 1 1.2 1.2 Stefan Dausner Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht Studium an der Universität Bayreuth mit anschließendem Referendariat in Mainz 1991 bis 2002 Tätigkeit als Justitiar und Geschäftsführer

Mehr

BUNDESRECHTSANWALTSKAMMER IHR ANWALT FÜR ARBEITSRECHT

BUNDESRECHTSANWALTSKAMMER IHR ANWALT FÜR ARBEITSRECHT BUNDESRECHTSANWALTSKAMMER IHR ANWALT FÜR ARBEITSRECHT EIN ALLTÄGLICHER FALL... Der Arbeitgeber kündigt das langjährig bestehende Arbeitsverhältnis des Mitarbeiters mit der Begründung, im Rahmen einer betrieblichen

Mehr

7. Alternative Dispute Resolution Tag der Rechtsanwaltskammer München. Schiedsverfahren in der Anwaltspraxis

7. Alternative Dispute Resolution Tag der Rechtsanwaltskammer München. Schiedsverfahren in der Anwaltspraxis 7. Alternative Dispute Resolution Tag der Rechtsanwaltskammer München Schiedsverfahren in der Anwaltspraxis 12. Juli 2012 09:00 Uhr bis ca. 16.30 Uhr Max. Teilnehmerzahl: 120 Teilnahmebetrag: 80,00 Ort:

Mehr

Jetzt einsteigen: www.noerr.com/karriere FÜR DEN BAUCH.

Jetzt einsteigen: www.noerr.com/karriere FÜR DEN BAUCH. Jetzt einsteigen: www.noerr.com/karriere FÜR DEN BAUCH. FÜR DEN BAUCH. Gut zu spüren, dass Noerr mit einer Kultur aus Offenheit, Respekt und Vertrauen individuelle Kompetenzen und unternehmerisches Handeln

Mehr

Ziele und Grundstrukturen der Zusatzausbildung

Ziele und Grundstrukturen der Zusatzausbildung Ziele und Grundstrukturen der Zusatzausbildung Zusätzliche Qualifikationsmöglichkeiten Im Zuge der fortschreitenden Europäisierung und Internationalisierung der staatlichen Rechtsordnungen haben sich die

Mehr

ANWALTSPROFIL. Alexander Herbert berät neben mittelständischen Unternehmen auch Gründer und Start-Ups.

ANWALTSPROFIL. Alexander Herbert berät neben mittelständischen Unternehmen auch Gründer und Start-Ups. Alexander Herbert ist Rechtsanwalt und Partner am Standort der Buse Heberer Fromm Rechtsanwälte Steuerberater AG Zürich den er geschäftsführend seit 2006 leitet sowie am Standort von Buse Heberer Fromm

Mehr

Fachanwälte für Arbeitsrecht

Fachanwälte für Arbeitsrecht Fachanwälte für Arbeitsrecht Erst die Arbeit, dann das Vergnügen? Arbeit ist eine Grundbestimmung der Menschen und besitzt nicht nur als Mittel zur Unterhaltsbeschaffung einen hohen Stellenwert. Arbeit

Mehr

(2) Der Ausschuß besteht aus drei habilitierten Mitgliedern der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, die vom Fakultätsrat gewählt werden.

(2) Der Ausschuß besteht aus drei habilitierten Mitgliedern der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, die vom Fakultätsrat gewählt werden. Prüfungsordnung 1 Studienabschluß Die Friedrich-Schiller-Universität Jena verleiht durch die Rechtswissenschaftliche Fakultät aufgrund der in dieser Ordnung geregelten Prüfungen den akademischen Grad "legum

Mehr

Ordnung für das Auslandssemester im Bachelor-Studiengang Internationale Fachkommunikation

Ordnung für das Auslandssemester im Bachelor-Studiengang Internationale Fachkommunikation Seite 1 Ordnung für das Auslandssemester im Bachelor-Studiengang Internationale Fachkommunikation Anlage zur Prüfungs- und Studienordnung für den Bachelor-Studiengang Internationale Fachkommunikation 1

Mehr

Familienunternehmertag 31. Oktober 2007. Private Equity Ein Beitrag zur Unternehmensnachfolge

Familienunternehmertag 31. Oktober 2007. Private Equity Ein Beitrag zur Unternehmensnachfolge Familienunternehmertag 31. Oktober 2007 Private 1 Die Die Sozietät Menold Bezler Rechtsanwälte Ist eine unabhängige Rechtsanwalts- und Notarkanzlei mit Sitz in Stuttgart. Die Kanzlei wurde 2004 von 13

Mehr

Unsere Referendarausbildung

Unsere Referendarausbildung Unsere Referendarausbildung Wir suchen ständig Referendare (m/ w) in den Pflicht- und Wahlstationen Wir verstehen uns als Kanzlei, die erstklassige juristische Beratung bei individueller Betreuung bietet.

Mehr

Artikel I. 1. 2 Absatz 2 erhält folgende Fassung: (2) Schwerpunktbereiche sind. 1. Deutsches und Internationales Privat- und Verfahrensrecht

Artikel I. 1. 2 Absatz 2 erhält folgende Fassung: (2) Schwerpunktbereiche sind. 1. Deutsches und Internationales Privat- und Verfahrensrecht Sechste Ordnung zur Änderung der Schwerpunktbereichsprüfungsordnung für den Studiengang Rechtswissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf vom 15.01.2008 Aufgrund des 2 Abs. 4 und des 64 Abs.

Mehr

Mitteilungsblatt der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Nr. 36/2011 vom 22. Juli 2011

Mitteilungsblatt der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Nr. 36/2011 vom 22. Juli 2011 Mitteilungsblatt der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Nr. 36/2011 vom 22. Juli 2011 Veröffentlichung der konsolidierten Fassung der Prüfungsordnung des Bachelor-Studiengangs Wirtschaftsrecht

Mehr

Kautelarjuristische Klausuren im Zivilrecht

Kautelarjuristische Klausuren im Zivilrecht Sikora Mayer Kautelarjuristische Klausuren im Zivilrecht Kautelarjuristische Klausuren im Zivilrecht Von Dr. Markus Sikora ist Notar a.d. und Geschäftsführer der Notarkasse A.d.ö.R., München Dr. Andreas

Mehr

1 Für Studierende, die ihr Studium vor dem 1.09.2010 aufgenommen haben, gelten folgende Ordnungen:

1 Für Studierende, die ihr Studium vor dem 1.09.2010 aufgenommen haben, gelten folgende Ordnungen: Richtlinie zur Praxisphase in den Bachelorstudiengängen Marketing/- sowie Logistik/ Technische Betriebswirtschaftslehre des Departments Wirtschaft der Fakultät Wirtschaft & Soziales an der Hochschule für

Mehr

Kunstgeschichte: Bereich I [120 ECTS]

Kunstgeschichte: Bereich I [120 ECTS] Kunstgeschichte: Bereich I [120 ECTS] 1. Um im Fach Kunstgeschichte, Bereich I, das universitäre Diplom eines Bachelor of Arts (BA) zu erlangen, müssen die Studierenden 120 ETCS Punkte in vier Teilbereichen

Mehr

Inhaltsverzeichnis: Vom 11. April 2014

Inhaltsverzeichnis: Vom 11. April 2014 Satzung über die Durchführung eines Modulstudiums auf dem Gebiet der Natur- und Ingenieurwissenschaften ( studium MINT ) an der Technischen Universität München Vom 11. April 2014 Auf Grund von Art. 13

Mehr

Litigation. +++ Nominierung für JUVE Awards 2006 Kanzlei des Jahres und Kanzlei des Jahres für Nachwuchsförderung +++

Litigation. +++ Nominierung für JUVE Awards 2006 Kanzlei des Jahres und Kanzlei des Jahres für Nachwuchsförderung +++ Litigation Kanzlei des Jahres für Pharma- und Medizinprodukterecht +++ Nominierung für JUVE Awards 2006 Kanzlei des Jahres und Kanzlei des Jahres für Nachwuchsförderung +++ Litigation Überblick Seit Jahrzehnten

Mehr

Studium an der Universität Bayreuth mit anschließendem Referendariat in Mainz

Studium an der Universität Bayreuth mit anschließendem Referendariat in Mainz Seite 1 1.2 Stefan Dausner Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht Studium an der Universität Bayreuth mit anschließendem Referendariat in Mainz 1991 bis 2002 Tätigkeit als Justitiar und Geschäftsführer

Mehr

Studienordnung. Bachelorstudiengang Fernsehproduktion

Studienordnung. Bachelorstudiengang Fernsehproduktion Studienordnung für den Bachelorstudiengang Fernsehproduktion an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (StudO-FPB) Fassung vom auf der Grundlage von 13 Abs. 4, SächsHSG Aus Gründen der

Mehr

Rechenschaftsbericht 2009 IPA. Institut für Prozess- und Anwaltsrecht. Institut für Prozess- und Anwaltsrecht

Rechenschaftsbericht 2009 IPA. Institut für Prozess- und Anwaltsrecht. Institut für Prozess- und Anwaltsrecht Rechenschaftsbericht 2009 Institut für Prozess- und Anwaltsrecht IPA Institut für für Prozess- und Anwaltsrecht Anwaltsrecht Vorwort Professor Dr. Christian Wolf Dies ist der erste Rechenschaftsbericht,

Mehr

der Rechtswissenschaftlichen Fakultät Stand: 12.01.2015 Studienziel: Erste juristische Prüfung

der Rechtswissenschaftlichen Fakultät Stand: 12.01.2015 Studienziel: Erste juristische Prüfung Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Rechtswissenschaftliche Fakultät Studienplan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät Stand: 12.01.2015 Studienziel: Erste juristische Prüfung B) Schwerpunktstudium Als

Mehr