TÄTIGKEITSBERICHT SOMMERSEMESTER 2000 SOMMERSEMESTER 2002

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1 TÄTIGKEITSBERICHT SOMMERSEMESTER 2000 SOMMERSEMESTER 2002

2 2. Auflage, 2003 Institut für Anwaltsrecht an der Universität Rostock, Rostock-Warnemünde, Richard-Wagner-Straße 31 Direktorium: Prof. Dr. Harald Koch Prof. Dr. Detlef Czybulka Prof. Dr. Reinhard Singer Prof. Dr. Christoph Sowada Geschäftsführer: RA Bernd Hüpers Tel.: (0381) Fax: (0381) Internet: Umschlag: Druck: Sascha Hubert Universitätsdruckerei Rostock 2

3 VoRWORT Sehr verehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, dieser erste Tätigkeitsbericht umfasst die Zeit vom Sommersemester 2000 bis zum Sommersemester Er schließt damit an den Band Zur Eröffnung des Instituts für Anwaltsrechts an, mit dem die feierliche Eröffnung vom dokumentiert wurde. Insbesondere auf das dort abgedruckte Referat des langjährigen geschäftsführenden Direktors Prof. Dr. Detlef Czybulka, Über die Strukturen und inhaltliche Konzeption des Instituts für Anwaltsrecht, sei verwiesen. In seinem damaligen Grußwort hat Herr Dr. Ahlers, Vorstandsmitglied der das Institut finanzierenden Hans Soldan Stiftung, darauf aufmerksam gemacht, dass sich das eigentliche Anwaltsrecht auf das Berufsrecht der Bundesrechtsanwaltsordnung, das Beratungshilfe- und das Rechtsberatungsgesetz, die Gebührenordnung sowie die gesetzliche Anwaltshaftung reduzieren lasse. Die Aufgaben des Instituts könnten sich aber darin nicht erschöpfen. Das rechtswissenschaftliche Studium müsse sich verstärkt am Anwaltsberuf orientieren, indem die Lehre die Sicht der Rechtsberatung, Rechtsgestaltung und Interessenvertretung aufnehme. Dies müsse mit Lehrbeauftragten aus Anwaltschaft und Notariat in gemeinschaftlichen universitären Veranstaltungen geschehen, damit zu der erforderlichen theoretischen Fundierung der Praxisbezug die ihm zukommende Bedeutung erlangen kann. 3

4 Der damalige Schatzmeister und heutige Vorsitzende des Fördervereins für das Institut, Herr RA Stocker, strich daneben heraus, dass das Institut nicht nur versuchen dürfe, Kräfte aus der Praxis für die Lehre einzuspannen, sondern umgekehrt auch etwas für die Fortbildung der Rechtsanwälte tun müsse. Beide Forderungen haben wir versucht zu erfüllen und dabei vor allem starken Rückhalt und Unterstützung aus der Juristischen Fakultät der Universität Rostock sowie zunehmend aus der Anwaltschaft und dem Notariat erfahren. Dies wird im Einzelnen aus dem Tätigkeitsbericht ersichtlich. An dieser Stelle möchte ich mich für die Hilfe, die aus dem Tätigkeitsbericht nicht unmittelbar zu entnehmen ist, bedanken. Mein erster Dank gilt Herrn Thomas Hirse, ohne dessen bedingungsloses Engagement unsere Rechtsanwaltsfortbildung bloßes Konzept geblieben wäre. Mein nächster Dank gilt Frau Timm, der Geschäftsführerin der Weiterbildungsgesellschaft an der Universität Rostock e.v. (WBG) und ihren beiden Mitarbeiterinnen Frau Böge und Frau Tomke. Die WBG hat die Rechtsanwaltsfortbildung in organisatorischer Hinsicht erst möglich gemacht. Danken möchte ich Herrn Rechtsanwalt Dr. Vormelker, der mit seiner Bücherspende hoffentlich zum Vorbild für andere Kollegen wird und dem Designer Sascha Hubert, der unserem Institut ein Gesicht gegeben hat. Mein besonderer Dank gilt schließlich Frau Manuela Hantscher für ihre kreative und verantwortungsvolle Mitarbeit. 4

5 Ich hoffe, dass wir auch in Zukunft Anwaltschaft und Universität, Theorie und Praxis weiter integrieren und zum gegenseitigen Nutzen befördern können. Mit freundlichen, kollegialen Grüßen RA Bernd Hüpers - Geschäftsführer - 5

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7 INHALTSVERZEICHNIS VORWORT...03 A. DIREKTORIUM...09 I. PROF. DR. DETLEF CZYBULKA...09 II. PROF. DR. HARALD KOCH...10 III. PROF. DR. REINHARD SINGER...11 IV. PROF. DR. BERNHARD HARDTUNG...12 V. PROF. DR. CHRISTOPH SOWADA...13 B. WISSENSCHAFTLICHE MITARBEITER...15 I. RA MATTHIAS BAUMGÄRTEL...15 II. RA BERND HÜPERS...16 C. EXTERNE MITARBEITER...17 D. LEHRE...36 I. SOMMERSEMESTER II. WINTERSEMESTER 2000/ III. SOMMERSEMESTER IV. WINTERSEMESTER 2001/ V. SOMMERSEMESTER VI. KONZEPTION DER ZUKÜNFTIGEN ANWALTSORIENTIERTEN JURISTENAUSBILDUNG AN DER UNIVERSITÄT ROSTOCK DIE SCHWERPUNKTBEREICHE DIE ANWALTSORIENTIERUNG...59 a) SCHWERPUNKTBEREICH RECHTSBERATUNG (ANWALTSORIENTIERTE JURISTENAUSBILDUNG)...59 b) DIE PRAKTISCHE UMSETZUNG DES KONZEPTS DER ANWALTSORIENTIERTEN JURISTENAUSBILDUNG...60 c) ANWALTSORIENTIERUNG IN DEN ANDEREN SCHWERPUNKTFÄCHERN CURRICULA

8 E. FORTBILDUNG FÜR RECHTSANWÄLTE F. VERÖFFENTLICHUNGEN DES IFA I. DISSERTATIONEN II. AUFSÄTZE III. KOMMENTAR IV. SKRIPT ZUR ANWALTSORIENTIERTEN JURISTENAUSBILDUNG V. SKRIPTEN ZUR RECHTSANWALTSFORTBILDUNG VI. SONSTIGES G. AUSBLICK

9 A. DIREKTORIUM I. UNIVERSITÄTSPROFESSOR DR. DETLEF CZYBULKA (Geschäftsführender Direktor bis September 2002) Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht, Umweltrecht und Öffentliches Wirtschaftsrecht Geb in Reisern (Oberschlesien) Beruflicher Werdegang: Nach dem Wehrdienst Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten München und Genf/Schweiz. Nach der 1. Staatsprüfung WS 1973/74 Promotion in München. Seit Frühjahr 1974 Rechtsanwalt in München. Ebenfalls 1974 wissenschaftlicher Assistent am Juristischen Fachbereich der Universität Augsburg, 1978 bis 1980 Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft, ab 1980 wieder Rechtsanwalt in München und ab 1984 Lehrbeauftragter an der Universität Augsburg Habilitation in Augsburg, danach abwechselnd Lehrstuhlvertretungen in Trier, Heidelberg und Augsburg sowie forensische und gutachterliche Tätigkeit im Öffentlichen Recht. Oktober 1993 Ruf nach Rostock. Juli 1996 bis September 2002 geschäftsführender Direktor des Instituts für Anwaltsrecht an der Universität Rostock. Seit 1998 Richter am Oberverwaltungsgericht Mecklenburg-Vorpommern, Dekan der Juristischen Fakultät. Ab 10/2002 Prorektor der Universität Rostock für Studium, Lehre und Evaluation. 9

10 II. UNIVERSITÄTSPROFESSOR DR. HARALD KOCH (Vorsitzender Direktor seit Oktober 2002) Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht, Rechtsvergleichung und Internationales Privatrecht Geb Beruflicher Werdegang: Studium und Referendarausbildung in Bonn, Tübingen und Hamburg. Promotion, wissenschaftlicher Assistent und Habilitation in Hamburg für die Fächer Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung Professor für Recht der Wirtschaft am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Hamburg Professor für Zivilrecht und Verfahrensrecht am Fachbereich Rechtswissenschaften der Universität Hannover. Auslandsstudium und Forschungsaufenthalte in den USA: 1973/74 an der University of California, Berkeley, 1984 an der University of Virginia, Charlottesville und 1994 an der Tulane University New Orleans. Seit WS 1992/93 in Rostock. Richter am Oberlandesgericht. 10

11 III. UNIVERSITÄTSPROFESSOR DR. REINHARD SINGER Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeits- und Handelsrecht sowie juristische Methodenlehre Geb in Stuttgart Beruflicher Werdegang: Studium der Physik und Mathematik in Stuttgart Studium der Rechtswissenschaft in München Referendariat in München, Traunstein und Augsburg wissenschaftlicher Assistent am Institut für Bürgerliches Recht und Zivilprozessrecht der Universität München Promotion in München (Das Verbot widersprüchlichen Verhaltens, München 1993) Habilitation in München (Selbstbestimmung und Verkehrsschutz im Recht der Willenserklärungen, München 1995). WS 1993/94 Lehrstuhlvertretung an der Humboldt-Universität zu Berlin; seit in Rostock; seit Direktor des Instituts für Bankrecht und Bankwirtschaft an der Universität Rostock (seit geschäftsführend); seit im Nebenamt Richter am Oberlandesgericht Rostock; seit Vertrauensdozent der Stiftung der deutschen Wirtschaft. 11

12 IV. UNIVERSITÄTSPROFESSOR DR. BERNHARD HARDTUNG (Im Direktorium bis April 2002) Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht und strafrechtliche Nebengebiete Geb in Marl (Westfalen) Beruflicher Werdegang: 1982 bis 1988 Studium der Rechtswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum; 1988 Erste juristische Staatsprüfung bis 1993 wissenschaftliche Tätigkeit an der Bochumer Juristischen Fakultät bis 1993 Juristischer Vorbereitungsdienst beim Oberlandesgericht Hamm; 1993 Zweite juristische Staatsprüfung Promotion zum Doktor der Rechte an der Ruhr-Universität Bochum; Thema der Dissertation: Erlaubte Vorteilsannahme 331 StGB, 70 BBG, 10 BAT Zugleich ein Beitrag zur Einheit der Rechtsordnung und zur Rückwirkung behördlicher Genehmigungen im Strafrecht bis 1999 Wissenschaftlicher Assistent in Bochum Habilitation (Lehrbefugnis für die Fachgebiete Strafrecht und Strafprozessrecht); Thema der Habilitationsschrift: Versuch und Rücktritt bei den Teilvorsatzdelikten des 11 Abs. 2 StGB Über Erfolgsqualifikationen und andere sogenannte Vorsatz-Fahrlässigkeits-Kombinationen bis 2000 Hochschuldozent an der Ruhr-Universität Bochum. April bis Oktober 2000 Lehrstuhlvertreter an der Universität Rostock. Seit November 2000 Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht und strafrechtliche Nebengebiete an der Juristischen Fakultät der Universität Rostock. 12

13 V. UNIVERSITÄTSPROFESSOR DR. CHRISTOPH SOWADA (Im Direktorium seit Mai 2002) Lehrstuhl für Strafrecht und Strafprozessrecht Geb in Berlin Beruflicher Werdegang: Studium der Rechtswissenschaft an der Freien Universität Berlin; 1981 erste juristische Staatsprüfung. Von 1981 bis 1988 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Dr. Klaus Geppert (FU Berlin) Referendariat; 1984 zweite juristische Staatsprüfung Tätigkeit als Rechtsanwalt Promotion ( Die notwendige Teilnahme als funktionales Privilegierungsmodell im Strafrecht ) wissenschaftlicher Assistent an der FU Berlin Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft Habilitation ( Der gesetzliche Richter im Strafverfahren ). WS 2000/2001 Lehrstuhlvertretung an der Ruhr-Universität Bochum. Am 1. März 2001 Ernennung zum Professor in Bochum. Nach Lehrstuhlvertretung seit Oktober 2001 am Ernennung zum Professor in Rostock. 13

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15 B. WISSENSCHAFTLICHE MITARBEITER I. RA MATTHIAS BAUMGÄRTEL Geb in Berlin Beruflicher Werdegang: Studium der Rechtswissenschaften an der FU Berlin; Februar 1993 Erste juristische Staatsprüfung vor dem JPA Berlin. Anschließend freier Mitarbeiter bei RA und Notar Kühnel, Berlin, zugleich Arbeitsgemeinschaftsleiter an der HU Berlin und seitdem Korrekturassistent im Examensklausurenkurs an der FU Berlin Referendariat beim Kammergericht Berlin; Oktober 1995 zweite juristische Staatsprüfung vor dem JPA Berlin. Februar 1996 bis März 2001 Rechtsanwalt in der Sozietät BBLP Beiten Burkhardt Mittl u. Wegener (Büro Berlin); seit April 1998 als freier Mitarbeiter teilzeitbeschäftigt. Zugleich April 1998 bis März 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Anwaltsrecht an der Universität Rostock. Dissertation wird von Prof. Dr. D. Czybulka betreut. Seit April 2001 Zulassung beim Kammergericht Berlin und nebenamtliches Mitglied beim Justizprüfungsamt Berlin. Zugleich seit Oktober 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Handels- und Wirtschaftsrecht an der Universität Osnabrück (Lehrstuhl Prof. Dr. Ahrens). 15

16 II. RA BERND HÜPERS Geb in Oldenburg i. O. Beruflicher Werdegang: Studium von 1984 bis 1991 in Augsburg und Göttingen. Referendarausbildung in Oldenburg bis 2000 Mitarbeit in Stadthagener Rechtsanwaltskanzlei, insbesondere Vertretung von polnischen KZ-Häftlingen und Zwangsarbeitern. Ab Mai 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter am IfA. Seit Oktober 2002 dessen Geschäftsführer. 16

17 C. EXTERNE MITARBEITER Notar Dr. Martin Bauer Geb in Remscheid Beruflicher Werdegang: Studium der Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln; Dezember 1983 bis März 1986 Zivildienst; April 1986 bis Oktober 1990 Fortsetzung des Studiums an der Universität zu Köln; Oktober 1990 erste juristische Staatsprüfung. Januar 1991 bis Dezember 1991 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Großen Klausurenkurses im Rechtswissenschaftlichen Seminar der Universität zu Köln. Januar 1992 bis November 1994 Referendardienst in Köln. Januar 1992 bis Januar 1996 wissenschaftliche Hilfskraft im Institut für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre der Universität zu Köln (Prof. Dr. Dres. h.c. Klaus Stern). Februar 1996 bis Februar 1998 Notaranwärter in Mecklenburg-Vorpommern (Rostock und Ribnitz-Damgarten). Februar 1998 Promotion an der Universität Rostock (Kultur und Sport im Bundesverfassungsrecht). Seit März 1998 Notar in Ribnitz-Damgarten. Dr. Benedict RA Dr. Berger 17

18 Notar Dr. Carsten Deecke Geb in Braunschweig Beruflicher Werdegang: Studium der Rechtswissenschaften in Münster. Anschließend bis 1991 wiss. Hilfskraft am Kommunalwissenschaftlichen Institut bei Prof. Dr. Hans-Uwe Erichsen Referendariat in Oldenburg bis 1997 wiss. Assistent an der Juristischen Fakultät der TU Dresden (Lehrstuhl für Öffentliches Recht - Prof. Dr. Hartmut Bauer). Sommersemester 1997 Promotion an der TU Dresden Notarassessor in Mecklenburg-Vorpommern; seit Juni 2000 Notar in Ribnitz-Damgarten. RA Dr. Martin Dippel Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht Partner der Sozietät BRANDI DRÖGE PILTZ HEUER & GRONEMEYER Geb in Bielefeld Beruflicher Werdegang: Vor dem Studium zunächst dreieinhalb Jahre Polizeibeamter in Nordrhein-Westfalen. Studium der Rechtswissenschaft in Bielefeld (einstufige Juristenausbildung) Zulassung als Rechtsanwalt Fachanwalt für Verwaltungsrecht Promotion zum Dr. jur. an der Universität Bielefeld bei Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier. 1990/91 Syndicus bei der Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG in der Rechtsabteilung der Oetker- Gruppe. Seit 1992 bei BDPHG, seit 1994 als Partner. Berufliche Tätigkeit überwiegend im Umwelt- und Planungsrecht für die industrielle und gewerbliche Wirtschaft mit gewissen Branchenschwerpunkten. Regelmäßige Vortragstätigkeit über anwaltsrelevante Themen an der Universität Bielefeld 18

19 (seit 1995) und an der Universität Rostock (seit 1999) sowie an der TÜV Nord Akademie (seit 1997). Nicholas Eschenbruch, M.St. Geb in Cleveland, Ohio, USA Beruflicher Werdegang: Abitur am Adriatic College, Duino, Italien, und Wehrdienst Studium der Neueren Geschichte, Islamwissenschaft und Politikwissenschaft in Freiburg/ Br., Oxford und Istanbul wiss. Hilfskraft und Tutor am Lehrstuhl für Neuere Geschichte, Prof. Dr. W. Reinhard, Freiburg. Juni 1998 Magisterprüfung an der Universität Oxford Seminarleiter, Dozent und Kommunikationstrainer in der politischen Bildungsarbeit Doktorand am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt - Universität zu Berlin bei Prof. Dr. Peter Niedermüller. 2000/ 2001 Forschungsaufenthalt an der Universität Durham/ England. Dissertation abgeschlossen im Oktober 2002, Promotionsverfahren läuft noch. Stipendien der Studienstiftung des deutschen Volkes, der deutschen Stiftung United World Colleges und des Humanities Research Board der British Academy. RA Thomas Fischer LL.M. Geb in Essen Beruflicher Werdegang: Studium der Rechtswissenschaft an den Universitäten Bochum und Münster. Januar 1990 erstes juristisches Staatsexamen in Düsseldorf. Mai 1990 nach studienbegleitender Ausbildung 19

20 Prüfung zum fremdsprachlichen Korrespondenten für Englisch an der IHK Düsseldorf; anschließend Zivildienst Referendariat im OLG- Bezirk Hamm. Im Rahmen des Referendariats im WS 1992/93 Studium an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer und 1994 Tätigkeit in einer Rechtsanwaltskanzlei in London/Großbritannien. Oktober 1994 zweites juristisches Staatsexamen in Düsseldorf. November 1994 bis August 1995 Mitarbeit in einer Rechtsanwaltskanzlei in Essen. September 1995 bis Juni 1996 Aufbaustudium Europarecht und Rechtsvergleichung an der Universität Maastricht/Niederlande mit dem Abschluss Master of Laws (LL.M.)/Magister Iuris Communis. August 1996 Sprachtraining Französisch an der Universität Lüttich/Belgien. September 1996 Kurs im Völkerrecht am Institute of International Public Law and International Relations in Tessaloniki/Griechenland. Seit November 1996 Schuldnerberater beim Verein Schuldnerhilfe e.v. Essen (VSE), seit 1999 mit dem Schwerpunkt Verbraucherinsolvenzberatung. Seit Januar 2001 zugleich zugelassen und tätig als Rechtsanwalt beim LG Essen. Oberregierungsrat Dirk Fuhrmann Geb in Schwerin Beruflicher Werdegang: 1988 bis 1992 Studium der Rechtswissenschaften an der Humboldt-Universität Berlin; Dezember 1992 Erstes Juristisches Staatsexamen in Berlin. Mai 1993 bis Mai 1995 Referendariat in Rheinland- Pfalz; Mai 1995 Zweites Juristisches Staatsexamen in Mainz. Juni 1995 bis November 1997 Rechtsanwalt in Mainz. Dezember 1997 bis November 1998 Sachgebietsleiter im Finanzamt Wismar. Seit Dezember 1998 Referatsleiter beim Landesrechnungshof Mecklenburg-Vorpommern. 20

21 Dr. Detlef Geerds Rechtsanwalt in Rostock in der Kanzlei Schulz Noack Bärwinkel RAin Dr. Doris Geiersberger Fachanwältin für Arbeitsrecht Rechtsanwälte Johannson-Lehmann-Geiersberger Geb in München Beruflicher Werdegang: Studium der Rechtswissenschaft in München und Genf Referendariat in München und Bogota/Kolumbien Richterin für Zivilsachen an den Amtsgerichten Starnberg und Weilheim Rechtsanwältin in München Promotion an der Universität München Zulassung zum Oberlandesgericht München. Seit 1994 Rechtsanwältin in Rostock, seit 1999 Präsidentin des Anwaltsgerichtshofs Mecklenburg-Vorpommern. RA Ingo Glas Geb in Husum Beruflicher Werdegang: Berufsausbildung von 1979 bis 1981 als Bankkaufmann Beginn des Jurastudiums an der Universität Bayreuth und Fortsetzung an der Christian-Albrechts Universität Kiel. April 1986 erstes Staatsexamen in Schleswig. Referendariat im Bezirk des Schleswig- Holsteinischen OLG. August 1989 Absolvierung des zweiten Staatsexamens. Seit Januar 1990 angestellter Rechtsanwalt in der Kanzlei Hoffmann- Fölkersamb in Kiel, seit 1994 Sozius. Mai 1994 Verleihung der Bezeichnung 21

22 Fachanwalt für Steuerrecht. Mit Wirkung zum 1. Januar 1995 Zulassung beim OLG Rostock und seitdem Ausübung der Rechtsanwaltstätigkeit in Rostock, seit Juni 2001 in Sozietät Geiersberger Glas. Ab 1998 Lehrbeauftragter an der Universität Rostock, Fachbereich Agrarökologie. Präsidiumsmitglied im Vorstand der Rechtsanwaltskammer Mecklenburg-Vorpommern und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Agrarrecht, dort Vorsitzender des Fachausschusses für Strukturfragen und Agrarwirtschaftsrecht. Notar Dr. Hans-Niklas von Götz Geb in Chemnitz Beruflicher Werdegang: Studium der Rechtswissenschaften in Kiel und München; erste jur. Staatsprüfung Wiss. Mitarbeiter an der Universität Kiel, dort Promotion zum Doktor der Rechte 1969 bei Prof. Dr. Alfred Söllner, der später auch Richter am BVerfG war. Referendariat in Schleswig-Holstein und Hamburg; 1972 zweite jur. Staatsprüfung in Hamburg. Ab 1972 Staatsdienst, zuletzt Oberregierungsrat im Schl.-H. Innenministerium. Ab 1988 Rechtsanwalt in Scharbeutz, seit März 1996 Notar. Veröffentlichungen u.a.: Dissertation: Die Beteiligung des Betriebsrates bei Massenentlassungen, Aufsätze: Sind die Straftatbestände der 316 und 315 c Abs. 1 Nr. 1 StGB verfassungsgemäß?, Zeitschrift für Rechtspolitik 1995, 246; Beschädigung des Rechtsbewusstseins der Bürger durch abwegige Steuerveranlagung?, ebenda 1996, S. 5, Eingeschränkter Rechtsschutz bei der Errichtung von Höchstspannungsfreileitungen, DBVl. 1999,

23 RA Hammermüller RA Harald Heinrich Geb in Frankfurt/Main Beruflicher Werdegang: Studium und erstes jur. Staatsexamen in Marburg/Lahn, Philipps-Universität; Referendariat und zweites jur. Staatsexamen in Oldenburg. Tätigkeit als Rechtsanwalt in Oldenburg seit Seit 1992 als Rechtsanwalt in Rostock tätig. Beim Oberlandesgericht Rostock seit 1993 zugelassen. Seit 1995 Vertragsanwalt des ADAC. Mitglied der Deutschen Akademie für Verkehrswissenschaft. Thomas Hirse Geb in Neustrelitz/Meckl. Beruflicher Werdegang: Studium der Rechtswissenschaften in Rostock; 2000 Erstes juristisches Staatsexamen wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Richter am OLG Prof. Dr. Harald Koch, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Universität Rostock Mitarbeit am Teilgutachten von Prof. Dr. Armin Willingmann zum Verjährungs-, Allgemeinen Leistungsstörungs- und Rücktrittsrecht in einem Gutachten zum Diskussionsentwurf eines Gesetzes zur Modernisierung des Schuldrechts für die Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände e. V.; 2001 Wahrnehmung zweier Anhörungstermine im BMJ für die Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände e.v. zum Verjährungsrecht und zum Kauf-, Werkvertrags- 23

24 und Allgemeinen Leistungsstörungsrecht im Rahmen des Entwurfs eines Gesetzes zur Modernisierung des Schuldrechts. 2000/01 Coach des Rostocker Teams für den Ninth Annual Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot. Seit 2001 Tätigkeit als Referent für Fortbildungsseminare der Verbraucherzentrale Bundesverband e.v., des Instituts für Anwaltsrecht an der Universität Rostock und der Weiterbildungsgesellschaft an der Universität Rostock zur Schuldrechtsmodernisierung. Derzeit Promotion zum Thema Ausweichklauseln im deutschen und europäischen IPR Entwicklung eines methodischen Konzepts zum Umgang mit einer kollisionsrechtlichen Generalklausel. Kommentierung der Bestimmungen zum Leistungsstörungsrecht und zum Rücktrittsfolgenrecht nach der Schuldrechtsmodernisierung ( 241, , 311a c; 313, 314, , BGB) teilweise zusammen mit Prof. Dr. Armin Willingmann, in Kohte/Micklitz/Rott/Tonner/Willingmann, Das neue Schuldrecht Luchterhand Kompaktkommentar, erscheint im Dezember RA Franz-Joachim Hofer Geb in Hamburg Beruflicher Werdegang: Seit 1996 Rechtsanwalt in Schwerin und Geschäftsführer der Rechtsanwaltskammer Mecklenburg-Vorpommern Syndikusanwalt und Projektmanager bei der IKB Immobilien-Leasing GmbH, Düsseldorf. Anwaltsstagen bei Advogado Dr. Sousa e Costa & Coll., Lissabon, Portugal and law firm Brandt, Richards, Miller & Nelson, Salt Lake City, USA Referendariat in Passau und München; Zweites Juristisches Staatsexamen, München Studium in Passau; Erstes Juristisches Staatsexamen in Lissabon, Universidade Catholica

25 Bundeswehr Abitur an der Deutschen Schule Lissabon, Portugal. Ausbildung in Familienmediation bei eidos e.v., nach Richtlinien der bafm; Bundesarbeitsgemeinschaft für Familienmediation; in Wirtschaftsmediation bei gwmk, Gesellschaft für Wirtschaftsmeditation und Konfliktmanagement. RA Hoppe Anja Jeschke Geb in Güstrow Beruflicher Werdegang: Studium der Rechtswissenschaften in Rostock; 2000 Erstes juristisches Staatsexamen. Seit 2001 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht, Rechtsvergleichung und Internationales Privatrecht, Prof. Peter Winkler von Mohrenfels an der Universität Rostock. Seit 2002 freie Referentin für das Institut für Anwaltsrecht an der Universität Rostock und der Weiterbildungsgesellschaft an der Universität Rostock zur Schuldrechtsmodernisierung. Derzeit Promotion zum Thema Europäischer Streik (Arbeitstitel) Mitarbeit am Handbuch zum SGB IX, erscheint Ende März 2003 Kaube (FAZ Redakteur) 25

26 Peter Kersandt Geb in Rostock Beruflicher Werdegang: Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Rostock. Juni 1999 Erstes Juristisches Staatsexamen in Rostock. Seit August 1999 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Juristischen Fakultät der Universität Rostock am Lehrstuhl für Staats- und Verwaltungsrecht, Umweltrecht und Öffentliches Wirtschaftsrecht (Prof. Dr. Detlef Czybulka). Umwelt-, naturschutz- und seerechtliches Dissertationsvorhaben (Arbeitstitel: Rechtliche Vorgaben und Defizite bei Schutz und Nutzung der Nordsee unter besonderer Berücksichtigung des Naturschutzrechts ). RA Knoll RA Holger Kröger Geb in Lübeck Beruflicher Werdegang: Nach seinem Abitur in Bad Schwartau begann er im Wintersemester 1983 sein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg, welches er 1991 mit dem Ersten Staatsexamen abschloss. Die Referendarzeit absolvierte er ebenfalls in Hamburg, wo er im Winter 1995 das Zweite Staatsexamen ablegte. Herr Kröger ist seit September 1995 als angestellter Rechtsanwalt in der Kanzlei Geiersberger Glas tätig und wurde im Jahre 2000 Sozius. Seine Tätigkeitsschwerpunkte sind privates Bau- und Architektenrecht, Immobilienrecht, Verkehrsrecht und Versicherungsrecht. Er ist Mitglied der ARGE Baurecht im Deutschen 26

27 Anwaltverein und Mitglied des Justizprüfungsamtes des Justizministeriums des Landes Mecklenburg-Vorpommern. RAin Dr. Lampe RA Thomas Löcker Geb in Mönchengladbach Beruflicher Werdegang: Studium der Rechtswissenschaften, Skandinavistik (Schwerpunkt Dänisch), Germanistik, Niederländisch und Theaterwissenschaften in Bonn Referendariat in Düsseldorf und Mönchengladbach; 2. jur. Staatsexamen in Düsseldorf Anstellung als Rechtsanwalt in einer Rostocker überörtlichen Sozietät Anstellung in einer überörtlichen Hamburger Sozietät mit dem Tätigkeitsschwerpunkt in der Niederlassung Flensburg Rückkehr nach Rostock und Beginn der Selbständigkeit als Sozius in einer Rostocker Sozietät. Gründung des Strafverteidigerinnen und Strafverteidigervereins M-V und Übernahme des ersten Vorsitzes bis Seit 2000 alleiniger Inhaber einer Anwaltskanzlei. Im Dezember 2003 Gründung und Übernahme des 1. Vorsitzes des Verkehrsrechtsvereins M-V. Dr. Meyer RA Mevert 27

28 RAin Katja Milewski Geb in Heidelberg Beruflicher Werdegang: Studium der Rechtswissenschaften an der Juristischen Fakultät der Universität Mannheim. Zweites Staatsexamen am OLG Zweibrücken. Seit 1992 als Rechtsanwältin in Rostock-Warnemünde in der Rechtsanwaltskanzlei Dr. Großkopf tätig. Mitglied des Berufsbildungsausschusses der Rechtsanwaltskammer Mecklenburg- Vorpommern; Prüfer- und Dozententätigkeit für die Rechtsanwaltskammer Mecklenburg-Vorpommern in der Ausbildung der Rechtsanwaltsfachangestellten und Rechtsfachwirte. Dozententätigkeiten unter anderem für das Studieninstitut Vorpommern, für L.I.S.A. und diverse private Bildungsträger. RA Mück Constantin Olbrisch Geb in Köln Beruflicher Werdegang: Studium der Rechtswissenschaften, Geschichte und Politologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Humboldt Universität Berlin; 1999 Erstes juristisches Staatsexamen. Anschließend bis 2001 wissenschaftlicher Mitarbeiter am völkerrechtlichen Lehrstuhl von Prof. Schütz an der Universität Rostock. Dort Beginn mit der Promotionsarbeit Ausbildung zum Mediator (BAM) an der 28

29 Mediationsstelle Frankfurt/Oder. Seitdem dort freie Tätigkeit als Mediator. Derzeit Referendariat am Kammergericht Berlin. Seit WS 2001 Lehrtätigkeit im Bereich Verhandlungsmanagement an der Universität Rostock und im Sommer 2002 Lehrtätigkeit im Bereich Mediation im Rahmen der Summer School for Intercultural Mediation für die Humboldt-Universität Berlin und Tulane University (New Orleans) in Berlin. RA Parbst RAin Dr. Angela Rapp Geb in Aurich/Ostfriesland Beruflicher Werdegang: Schulausbildung 1968 bis 1981 in Aurich, Taunusstein, Cochem und Koblenz; Abitur 1981, Durchschnitt 1,0. Studium in Kiel und Surrey, Guilford, England; 1986 erstes jur. Staatsexamen, Note vollbefriedigend; Referendariat in Berlin und Kiel, 1990 zweites jur. Staatsexamen, Note befriedigend; Promotion 1990 bis 1992 Thema europäisches Energierecht, Note magna cum laude wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Institut für internationales Recht in Kiel Assistentin bei Prof. Dr. Dr. Ebenroth, Konstanz Treuhandanstalt Berlin, Rechtsabteilung, u. a. Begleitung von Privatisierungsverträgen. Seit 1993 selbständiger Rechtsanwalt, Berlin. Seit 1995 Fachanwalt für Verwaltungsrecht. Praktikumsaufenthalt an der UNESCO/Paris, Vertretung Deutschlands mit der Universität Kiel beim Jessup C. Moot Court in New York (Thema: Art. 2 IV UN-Charta); Wahlstation beim Europäischen Parlament, Luxemburg. Legal expert für den Europarat. Seit

30 in den Ländern Rumänien (1997), Kroatien (1998, 2002), Bosnien-Herzegowina (1998), Kosovo (1999, 2000), insbesondere für Eigentumsfragen vor dem Hintergrund der EMRK. verschiedene Aufsätze in juristischen Fachzeitschriften (u.a. Aufsatz über Termination of fixed-term contracts von UN-Mitarbeitern, im German Yearbook of International Law), Mitkommentierung Vermögensund Investitionsvorranggesetz; Vorträge: u. a. Rechtssicherheit in Grundstückskaufverträgen, vor allem in der ehemaligen DDR, Ungeklärte Eigentumsfragen im Kosovo an der Universität Jena 2000, Subventionsrecht, beim Deutschen Anwaltstag in Bremen RA/StB Dr. Wolfgang Frhr. v. Rechenberg Geb in Bad Gandersheim Beruflicher Werdegang: Studium der Rechtswissenschaften und der VWL in Göttingen, Lausanne und Freiburg i. Br.. Seit 1982 Tätigkeit als Rechtsanwalt sowie als Mitarbeiter am Institut für Wirtschaftsrecht (Prof. Dr. Rittner) der Universität in Freiburg i. Br.. Promotion (s.c.l.) aus dem Aktienrecht. Steuerberaterexamen Seit 1988 bei Sigle Loose Schmidt-Diemitz im Büro Stuttgart. 1989/90 Tätigkeit als Foreign Associate bei Carter, Ledyard & Milburn, New York; Ab 1990 Aufbau des Büros in Berlin; Partner der Sozietät seit

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