I. Was ist Mediation? VII. Wann kann ein Mediationsverfahren eingeleitet werden?

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1 Prof. Alfred Gerauer Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Mediator (DeutscheAnwaltAkademie), Honorarprofessor an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (FH) München, Gastdozent für Mediation an der Juristischen Fakultät der Westböhmischen Universität Pilsen, 1. Vorsitzender der Deutsch-Österreichischen MediatorenVereinigung e.v., Mitglied in MediAdvo - einem starken bundesweiten Netzwerk von AnwaltMediatoren. Dozent am Institut für Schlüsselqualifikation im Rahmen der Juristenausbildung an der Universität Passau Erfahrungsaustausch und gemeinsame Fortbildung der Netzwerkpartner sichern die Qualität der Mediation für die Mandanten. Weitere Mitgliedschaften Arbeitsgemeinschaft "Mediation" im Deutschen AnwaltVerein, Centrale für Mediation (Gemeinsames Unternehmen des Rudolf-Hauffe-Verlages und des Verlages Dr. Otto Schmid) I. Was ist Mediation? VII. Wann kann ein Mediationsverfahren eingeleitet werden? II. Wo wird Mediation angewandt? VIII. Wie kann man beurteilen, ob ein Konfliktfall für Mediation geeignet ist? III. Wie läuft ein Mediationsverfahren ab? IX. Was ist Co-Mediation? IV. Was kostet die Mediation - Wie lange dauert sie? X. Bereiche V. Ist die Vertraulichkeit in der Mediation gesichert? VI. Welche Rolle spielt das Recht in der Mediation? XI. Mediatoren Prof. Alfred Gerauer, Sigrid Gerauer und Gabriele Edle v. Pollak (zum direkten Speichern mit rechter Maustaste auf Link klicken und "Ziel speichern unter..." wählen)

2 I. Was ist Mediation? Mediation ist ein außergerichtliches Konfliktlösungsverfahren, in dem einneutraler Dritter, der Mediator, ohne inhaltliche Entscheidungsbefugnis die Konfliktpartner darin unterstützt, in eigener Verantwortung rechtsverbindliche Lösungen zu entwickeln. Im Gegensatz zum Richter oder Schiedsrichter ist der Mediator nicht ermächtigt, den Streit zu entscheiden. Die Konfliktpartner bleiben für den Streit und die im Ergebnis rechtsverbindliche Lösung selbst verantwortlich. Der Mediator entflechtet verfahrene Situationen, indem er die Verständigung zwischen den Konfliktpartnern fördert und eine Klärung der Streitpunkte herbeiführt. Die Konfliktpartner besitzen selbst die größte Kompetenz, den Streit zu lösen. Die Mediation setzt auf die Eigenverantwortung der Konfliktpartner. Es handelt sich um ein freiwilliges Verfahren. Jede Seite kann zu jedem Zeitpunkt den Prozess abbrechen. Deshalb benötigen die Konfliktparteien Vertrauensschutz. Wir Rechtsanwälte sind schon von Gesetzes wegen zur Verschwiegenheit verpflichtet und berechtigt. Regelmäßig vereinbaren die Konfliktpartner zu Beginn der Mediation, die Vertraulichkeit gegenüber allem, was in der Mediation zur Sprache kommt, zu wahren und nur gemeinsam einen Mediator von seiner Schweigepflicht zu entbinden. Prof. Alfred Gerauer Rechtsanwalt und Mediator Fachanwalt für Arbeitsrecht Sigrid Gerauer Rechtsanwältin und Mediatorin Ziel der Mediation ist eine rechtsverbindliche Abschlussvereinbarung. Die Konfliktparteien lernen darüber hinaus auf diesem Weg in diesem Verfahren, ihre Kommunikationsfähigkeiten zu verbessern und mit Konflikten besser umzugehen, diese vielmehr selbst bei Einschaltung des Mediators zu lösen. Gabriele Edle v. Pollak Rechtsanwältin und Mediatorin Fachanwältin für Fam ilienrecht

3 II. Wo wird Mediation angewandt? Anwendungsfelder der Mediation sind: Familienmediation und Mediation in Erbschaftsangelegenheiten, Wirtschaftsmediation im Rahmen der Unternehmensfortführung und Unternehmensnachfolge sowie im Bereich gesellschaftsrechtlicher Konflikte, Mediation im Bereich der Arbeitswelt bei innerbetrieblichen Konflikten. Hier wird die Vertraulichkeit im Betrieb gewahrt. Ziel des Vorgehens in der Arbeitsmediation ist oft nicht nur die Lösung des anstehenden Konflikts, sondern darüber hinaus auch, die Konfliktkompetenz der Beteiligten zu erweitern, indem sie diese in ihrer Selbstverantwortung und in ihrer Fähigkeit, die Interessen des jeweils Anderen anzuerkennen, stärkt. Weitere Anwendungsfelder: Nachbarschaftskonflikte, Schulmediation sowie u. a. im Bereich des Strafrechts der sog. Täter-Opfer- Ausgleich.

4 III. Wie läuft ein Mediationsverfahren ab? Das Mediationsverfahren unterliegt keinen rechtlichen Regeln oder Formzwängen. Dennoch unterscheiden wir regelmäßig zur Strukturierung des Verfahrens fünf Phasen. 1. Phase Mediationsvereinbarung Regelmäßig führen die Konfliktpartner bereits das erste Gespräch gemeinsam mit dem Mediator. An diesem ersten Gespräch können auch die Rechtsanwälte der Konfliktpartner teilnehmen. Es werden die Grundlagen der Mediation näher erläutert. Der Mediator prüft, ob sich der Konflikt überhaupt für eine Mediation eignet oder ob der Fall besser im Rahmen eines Gerichtsverfahrens gelöst wird. Es wird auch das Honorar des Mediators vereinbart. Regelmäßig rechnet der Mediator nach Stundensätzen ab. Die Kosten des Verfahrens werden noch dargestellt. Ferner soll geklärt werden, ob im Laufe des Verfahrens rechtliche Ansprüche einer der Parteien zu verjähren drohen und notfalls ein Verzicht auf die Einrede der Verjährung für die Dauer des Verfahrens und eine gewisse Zeit danach vereinbart wird. Auch die Frage, wer zu welchen Anteilen die Kosten des Verfahrens trägt, wird bei diesem ersten Gespräch angesprochen und geklärt. Die Vergütung des Mediators und eventuell ergänzende Regelungen werden entweder in einem eigenen Mediationsvertrag niedergelegt oder von dem Mediator in einem gesonderten Schreiben bestätigt, das die Konfliktpartner in dem Folgetermin gegenzeichnen. 2. Phase Klärung der Konfliktfelder und der entscheidungsrelevanten Themen Hier geht es vor allem darum zu klären, worüber zwischen den Konfliktpartnern Uneinigkeit und worüber Einigkeit besteht, wobei das eine so wichtig ist wie das andere. Die Konfliktpartner vertreten ihre Positionen in tatsächlicher und unter Umständen auch in rechtlicher Hinsicht. Es werden die entscheidungsrelevanten Themen und die erforderlichen offenzulegenden Tatsachen mit Hilfe des Mediators festgestellt. Der Einsatz einer Flip-Chart erweist sich zur Visualisierung oft als sehr hilfreich. 3. Phase Einführung einer neuen Kommunikationsstruktur und Bearbeitung der Konfliktebenen Der Mediation liegt der Gedanke zugrunde, dass es keine objektive Wahrheit sondern subjektive Wirklichkeiten gibt. Der Mediator setzt sich dafür ein, die jeweilige Sichtweise der Konfliktpartner zu verstehen. Erkenntnisse der Kommunikationswissenschaft und bestimmte Fragetechniken dienen ihm als Hilfsmittel. Er ebnet über das eigene Verstehen den Konfliktpartnern den Weg, wechselseitig

5 das eigene Verstehen den Konfliktpartnern den Weg, wechselseitig Verständnis aufzubringen und Unterschiede anzuerkennen. Das Unterscheiden von Positionen und Interessen spielt in dieser Phase eine wichtige Rolle. Das Aufschlüsseln der Interessen fördert das Verständnis und die Akzeptanz der unterschiedlichen Sichtweisen. Das so gewonnene wechselseitige Verständnis versetzt die Konfliktpartner in die Lage, zukunftsorientierte, wertschöpfende Optionen zu entwickeln, d.h., den Kuchen, der zu verteilen ist, zu vergrößern. In diesem Verfahrensabschnitt kommen auch die von den Konfliktpartnern geltend gemachten rechtlichen Ansprüche zur Sprache. Eine Beurteilung der Erfolgsaussichten in einem gerichtlichen Verfahren kann durch den Mediator selbst, sofern er Anwalt ist, erfolgen. Die rechtliche Aufklärung erstreckt sich vor allem auf die Beurteilung der Erfolgsaussichten eines gerichtlichen Verfahrens für jeden Konfliktpartner. 4. Phase - Einigung Sind die Interessen genau herausgearbeitet, ist die Kreativität der Konfliktpartner gefordert. Mittels der Technik des Brainstorming werden Lösungsoptionen entwickelt. Wir als AnwaltMediatoren können Anregungen aus unserer beruflichen Erfahrung geben. Anschließend werden die Optionen auf ihre Realisierbarkeit hin geprüft und die Vor- und Nachteile abgewogen. Hier zeigen sich die entscheidenden Vorteile der Mediation: Die Abkehr vom Positionendenken zu zukunftsorientierten Interessen eröffnet Einigungsalternativen, die vorher nicht denkbar waren. Der zu verteilende Kuchen wird vergrößert. Deshalb können die Konfliktpartner das antagonistische Prinzip des Rechts, in dem ein Anspruch entweder besteht oder nicht besteht, überwinden und zu sog. win-win-lösungen gelangen. Die Konfliktpartner bleiben selbst Herr ihrer Entscheidung. Am Ende dieser Phase fasst der Mediator das Ergebnis des Einigungsprozesses schriftlich zusammen. 5. Phase Gestaltung und Abschlussvereinbarung Die Konfliktpartner beraten, soweit noch nicht geschehen, eventuell mit ihren Anwälten das erzielte Ergebnis und überprüfen, ob es gegenüber der Alternative einer Nichteinigung z.b. einer gerichtlichen Auseinandersetzung Bestand hat. Die Vereinbarung wird abschließend entweder vom Mediator, wenn es sich um einen Anwalt handelt, oder von den beratenden Anwälten der Konfliktparteien in die Form eines schriftlichen Vertrages gegossen. Wenn rechtlich geboten oder von den Konfliktparteien gewünscht, wird die Vereinbarung von einem Notar beurkundet. So wird die Vollstreckbarkeit des Vertrages sichergestellt. Auch ein Abschluss im Wege des Anwaltvergleiches ist möglich. Die Abschlussvereinbarung bietet daher hinsichtlich ihrer Durchsetzbarkeit die gleiche Sicherheit wie ein gerichtliches Urteil. Damit ist die Mediation abgeschlossen.

6 IV. Was kostet die Mediation - Wie lange dauert sie? Üblicherweise vereinbaren Mediatoren ein Stundenhonorar. Dies kann sich zwischen 100,00 und 300,00 zzgl. Mehrwertsteuer bewegen. Setzt der Mediator auch die rechtsverbindliche Abschlussvereinbarung auf, wird oft eine 1,5 Einigungsgebühr nach der Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, die sich am Wert der Vereinbarung orientiert, vereinbart. Bei der Berechnung des Stundenhonorars ist zu berücksichtigen, dass dieses auch für die Erarbeitung einer Zusammenfassung der Sitzungstermine durch den Mediator berechnet werden muss. Sie erleichtert den Konfliktpartnern die Vorbereitung auf die jeweils anstehende Sitzung. Wer die Kosten trägt, sollte zu Beginn des Verfahrens geklärt werden. Eine paritätische Quotelung der Kosten ist selbst bei angespannten finanziellen Verhältnissen empfohlen. Dadurch wir die Eigenverantwortung der Medianten bekräftigt. Die Rechtsschutzversicherungsunternehmen haben Kostenschutz für Mediationsverfahren bisher nicht in ihre Versicherungsverträge aufgenommen. Solches ist jedoch vorgesehen. Die Vergangenheit zeigt, dass sich die Rechtsschutzversicherungen immer mehr an den Kosten des Mediationsverfahrens beteiligen bzw. diese sogar in vollem Umfang übernehmen. Es macht deshalb Sinn, weil die Mediation in einer Vielzahl von Fällen kostengünstiger ist als ein langwieriger Prozess. Die Dauer eines Mediationsverfahren hängt entscheidend von der Mitarbeit und der Zahl der Konfliktpartner ab. In der Familienmediation hat sich ein Erfahrungswert von 10 Doppelstunden herauskristallisiert, wobei längere Unterbrechungen zwischen den einzelnen Terminen liegen können. Die Konfliktpartner haben je nach ihrer Kooperationsbereitschaft entscheidenden Anteil an der Verfahrensdauer. Dies gilt auch für die Wirtschaftsmediation und die Arbeitsmediation. Es gibt Mediationen, die binnen eines Tages abgewickelt werden und solche, die sich über einen längeren Zeitraum hin erstrecken.

7 V. Ist die Vertraulichkeit in der Mediation gesichert? Wir Rechtsanwälte unterliegen schon gesetzlich der Verschwiegenheit. Die Wahrung der Vertraulichkeit ist deshalb unproblematisch. Die zivilprozessualen und strafprozessualen Vorschriften sehen nämlich vor, dass der von Gesetzes wegen zur Verschwiegenheit verpflichtete Berufsangehörige ein Zeugnisverweigerungsrecht vor Gericht hat, wenn er von der Schweigepflicht nicht entbunden wird ( 53 Abs. 2 StPO, 383, 385 Abs. 2 ZPO i.v.m. 203 StGB).

8 VI. Welche Rolle spielt das Recht in der Mediation? Das Recht ist in der Mediation anders als bei Gericht nicht der alleinige Leitfaden und Maßstab der Entscheidung. Es tritt stärker in den Hintergrund zu Gunsten der von den Parteien gefundenen Lösung. Dennoch wirkt es in verschiedener Form in den Mediationsprozess hinein. Zunächst dient es dazu, den Parteien durch den Mediator, wenn er Anwalt ist, ein Bild davon zu verschaffen, wie ein Gericht den Fall voraussichtlich entscheiden würde. Es erfolgt also grundsätzlich eine umfassende Aufklärung der Konfliktpartner über die Gesetzeslage. Der Ausgang eines Gerichtsprozesses hängt oft von Beweisschwierigkeiten ab. Eine sichere Prognose des Ergebnisses ist selten möglich. Das Recht dient im Mediationsprozess darüber hinaus als sogenannte Fairnesskontrolle.

9 VII. Wann kann ein Mediationsverfahren eingeleitet werden? Mediation ist kein formelles Verfahren. Es gibt daher grundsätzlich keinen Zeitpunkt, zu dem man das Verfahren als ausgeschlossen betrachten müsste. Das Verfahren kommt im Fall eines bereits eskalierten Streits ebenso in Betracht. Auch ein bereits eingeleitetes Klageverfahren hindert Mediation nicht. Die Zeit, die zwischen mehreren Gerichtsterminen liegt, kann genutzt werden, andernfalls müssen die Konfliktpartner sich bereit erklären, während der Dauer der Mediation gerichtliche Verfahren ruhen zu lassen.

10 VIII. Wie kann man beurteilen, ob ein Konfliktfall für Mediation geeignet ist? Die Frage ist nicht unproblematisch, weil zunächst davon auszugehen ist, dass sich jeder Konfliktfall grundsätzlich für Mediation eignet. Streitfälle, die in rechtlicher und/oder tatsächlicher Hinsicht einen hohen Schwierigkeitsgrad aufweisen, bieten sich für Mediation besonders an. Denn das Gewinner-Verlierer-Prinzip des gerichtlichen Verfahrens, in dem ein Anspruch entweder besteht oder nicht besteht, zwingt in vielen Fällen häufig zu kostenaufwendigen Beweisterminen und oft zu pauschalen Vergleichsregelungen, die beide Konfliktparteien unbefriedigt zurücklassen. Mediation eignet sich ferner besonders für solche Streitfälle, in denen sich Konfliktpartner im Fall einer größeren Öffentlichkeit einem hohen Imageverlust ausgesetzt sehen. Die Konfliktpartner sollten aber auch über ein Mindestmaß an Kooperationsbereitschaft verfügen. Ferner sollte ihnen daran gelegen sein, die persönliche oder geschäftliche Beziehung aufrecht zu erhalten; sei es, um Schaden von Dritten abzuwenden (z. B. von Kindern im Fall der Trennung), sei es, weil durch die Fortsetzung des Streits Ressourcen gebunden werden und wirtschaftliche Nachteile drohen (z. B. bei innerbetrieblichen Konflikten); sei es, weil gemeinschaftliche Interessen bereits in der Vergangenheit bestanden und in der Zukunft wirtschaftliche Vorteile versprechen oder sei es, weil sich die Parteien auch in Zukunft schlichtweg nicht aus dem Wege gehen können (z. B. in Familiengesellschaften oder bei Verbandskonflikten). Schließlich sollte bei den Konfliktparteien der Wunsch vorhanden sein, den Konflikt selbst zu lösen, statt ihn zu delegieren, und Regelungen für die Zukunft zu entwickeln.

11 IX. Was ist Co-Mediation? Es kann geboten sein, dass die Mediation nicht alleine von einem Mediator, sondern von mehreren durchgeführt wird. So hat sich im Bereich der Familienmediation die Zusammenarbeit zwischen einem AnwaltMediator und einem Psychologen als Mediator bewährt. Denkbar ist auch die Hinzuziehung eines Mediators aus einem anderen beruflichen Umfeld während einer bestimmten Phase des Verfahrens. Auch die Zahl der Beteiligten an einer Mediation kann die Hinzuziehung weiterer Mediatoren erfordern.

12 X. Bereiche Wir, die Rechtsanwälte Prof. Alfred Gerauer, Sigrid Gerauer und Gabriele Edle v. Pollak bieten, soweit wir ein Mediationsverfahren für sinnvoller als eine gerichtliche Auseinandersetzung halten, ein solches Verfahren auf folgenden Gebieten an: Wirtschaftsmediation Konflikte zw. Unternehmen Konflikte zw. Gesellschaftern Konflikte zw. Unternehmen und Behörden Arbeitsmediation Konflikte zw. Arbeitgeber und Arbeitnehmer Konflikte zw. Arbeitgeber und Betriebsrat/Personalrat Konflikte zw. Arbeitnehmern Erbschaft und Vermögensnachfolge Konflikte zw. Erben Konflikte zw. Erben und Pflichtteilsberechtigten Konflikte um die Unternehmensnachfolge Familienmediation Konflikte bei Trennung und Scheidung Konflikte in Eltern-Kind-Beziehungen Konflikte bei nicht-ehelichen Lebensgemeinschaften Mietrecht Konflikte zw. Vermieter und Mieter Konflikte zw. Mietern untereinander Wohnungseigentumsrecht Konflikte zw. Verwalter und Wohnungseigentümer Konflikte zw. Wohnungseigentümern untereinander Konflikte zw. Wohnungseigentümer und Mieter Konflikte zw. Verwalter und Mieter

13 XI. Mediatoren Prof. Alfred Gerauer, Sigrid Gerauer, Gabriele Edle v. Pollak Rechtsanwalt Prof. Alfred Gerauer hat seine Ausbildung zum Mediator bei der Deutschen AnwaltAkademie in Berlin absolviert. Prof. Gerauer ist Honorarprofessor an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (FH) München. Seine Vorlesungsgebiete sind Arbeitsrecht, Europäisches Arbeitsrecht und Mediation. Er lehrt Mediation auch an der Universität Pilsen (Tschechische Republik), ist Vorsitzender der Deutsch-Österreichischen MediatorenVereinigung e.v. und hielt bereits Vorträge über Mediationsverfahren im Arbeitsrecht an der Universität Passau. Prof. Gerauer ist Dozent am Institut für Schlüsselqualifikation im Rahmen der Juristenausbildung an der Universität Passau. In seinen inzwischen über 90 juristischen Publikationen in Fachzeitschriften finden sich auch immer mehr Aufsätze aus dem Bereich der Mediation. Die Rechtsanwältinnen Sigrid Gerauer und Gabriele Edle v. Pollak, letztere auch Fachanwältin für Familienrecht, haben ihre Ausbildung bei den im Bereich der Familienmediation sehr bekannten Rechtsanwälten Dr. Gisela und Dr. Hans-Georg Mähler (EIDOS Projekt Mediation) aus München absolviert. Sigrid Gerauer ist seit vielen Jahren zusätzlich auch als Yogalehrerin tätig. Ihre Ausbildung erfolgte beim Berufsverband Deutscher Yogalehrer. Sie ist zudem 1. Vorsitzende des Beirats der Deutsch-Österreichischen MediatorenVereinigung e.v., Gabriele von Pollak stv. Vorsitzende dieses Vereins. Als Mediatorinnen setzen Sigrid Gerauer und Gabriele v. Pollak die Mediationstechniken auch im juristischen Prozess als Konfliktlösungsstrategieein, wenn nur dadurch unerledigte Probleme bereinigt und nicht unnötig verschleppt werden. Im Bedarfsfall arbeiten beide im Team als Co-Mediatoren bei der Konfliktlösung zusammen. Sigrid Gerauer sowie Gabriele v. Pollak engagieren sich im Rahmen der grenzüberschreitenden Mediation zusätzlich in der Deutsch- Österreichischen MediatorenVereinigung e.v., Gabriele v. Pollak als stv. Vorsitzende im Vorstand und Sigrid Gerauer als 1. Vorsitzende im Beirat. Sigrid Gerauer als auch Gabriele v. Pollak haben sich nach Abschluss ihrer Ausbildung regelmäßig auch in diesem Bereich fortgebildet. Bei Vortragsveranstaltungen für Rechtsanwälte, Rechtsreferendare und Verbände setzen sie sich für Mediationsverfahren vehement in den Bereichen ein, in denen sie als Rechtsanwälte aus eigener Überzeugung und Erfahrung der Auffassung sind, dass die Konfliktbeteiligten ihre Probleme schneller und kostengünstiger als in einem zeitraubenden und aufwändigen Gerichtsverfahren lösen können. zurück

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