Bauen in Stahl. Technische Dokumentation des Stahlbau Zentrums Schweiz 01/06. steeldoc. Konstruktives Entwerfen. Grundlagen und Praxis.

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Bauen in Stahl. Technische Dokumentation des Stahlbau Zentrums Schweiz 01/06. steeldoc. Konstruktives Entwerfen. Grundlagen und Praxis."

Transkript

1 Bauen in Stahl Technische Dokumentation des Stahlbau Zentrums Schweiz 01/06 steeldoc Konstruktives Entwerfen Grundlagen und Praxis tec 01

2 Inhalt I Einführung 1 Einführung 4 2 Stahl Vom Rohmaterial zum Bauwerk 5 Materialtransformation Neue Dimensionen Der Weg zum Glashaus Vorfabrikation und «anything goes» Plastizität und Ornament II Grundlagen des Stahlbaus 3 Stahl Das Baumaterial 10 Die Eigenschaften von Baustahl Die Vorteile der Stahlbauweise Vordimensionierung von Stahlträgern 4 Stahlprodukte Formen und Anwendungen 12 Profilarten Flachprodukte und weitere Profile 5 Tragwerksplanung 14 Struktur des Tragwerks Tragwerks-Stabilisierung Wahl der Stabilisierungselemente Tragverhalten von vertikalen Verbänden 6 Stützen 17 Gebräuchlichste Stützenquerschnitte Konstruktionsdetails von Stützen 7 Träger 19 Gebräuchliche Trägertypen Fachwerkträger 8 Decken 22 Installationsführung Deckenkonstruktionen 9 Verbindungen 24 Stützen-Träger-Anschlüsse Trägeranschlüsse 10 Fassaden Skelettrahmenbau 27 Rahmen mit durchlaufenden Trägern Rahmen mit durchlaufenden Stützen Ungerichtetes Rahmenskelett 12 Brandschutz 30 Aktive Brandschutzmassnahmen Baulicher Brandschutz Einsatzmöglichkeiten der Stahlbaus III Anwendung in der Praxis 13 Skelettrahmenbau Fachwerk und Fassade Raumfachwerke Raute und Diagonale Pilzkonstruktionen Falten und Biegen Hilfsmittel und Planungsgrundlagen 38 Kompetenz im Stahlbau Das Stahlbau Zentrum Schweiz ist das Schweizer Kompetenz-Forum für den Stahlbau. Als Fachorganisation vereint das SZS die wichtigsten stahlverarbeitenden Betriebe, Zulieferfirmen und Planungsbüros der Schweiz und erreicht mit seinen Aktionen mehr als 8000 Architektinnen, Bauplaner, Entscheidungsträger und Institutionen. Das SZS informiert das Fachpublikum, fördert die Forschung, Entwicklung und Zusammenarbeit im Stahlbau, pflegt internationale Verbindungen und unterstützt die Aus- und Weiterbildung von Fachleuten. Seine Mitglieder profitieren von einem breiten Leistungsangebot zu günstigen Konditionen. Steeldoc ist die Bautendokumentation des Stahlbau Zentrums Schweiz und erscheint periodisch mindestens viermal pro Jahr. Sonderhefte mit einem technischen Schwerpunkt können auch einzeln oder als separate Reihe bezogen werden. Stahlbau Zentrum Schweiz Centre suisse de la construction métallique Centro svizzero per le costruzioni in acciaio

3 Editorial Bauen in Stahl ist ein konstruktiver Prozess. Schon beim ersten Entwurf muss sich der Planer Gedanken zur Tragstruktur, zu Spannweiten und Stützenabständen machen. Denn beim Bauen mit Stahl fügt sich das eine zum anderen. Ist die Wahl des Strukturrasters getroffen, so entsteht aus Stützen, Balken und Verstrebungen ein stabiles Skelett, das als Grundlage für den Einbau von Decken, Wänden und der Gebäudehülle dient. So einfach die Sache im Grunde ist, umso ausschlaggebender ist die Wahl der Elemente und die Kenntnis ihrer Funktionsweise. Es gibt Stützen, Träger und Deckenelemente aller Art und Grösse, die sich zu einem Ganzen fügen. Die Fügung bestimmt nicht nur das Tragsystem, sondern auch den Raum selbst. Was die Griechen «Tektonik» nannten, ist beim Stahlbau höchst legendig. Es ist die Baukunst des Fügens von tragenden und raumabschliessenden Elementen zu einem Ganzen. Das ist Architektur. Das vorliegende Heft ist eine Sonderausgabe von Steeldoc mit technischem Schwerpunkt. Es ist die erste Ausgabe dieser Art, und sie widmet sich dem konstruktiven Entwerfen mit Stahl. Die Einführung ist eine Bestandesaufnahme der bisherigen Möglichkeiten des Bauens mit Stahl. Der Text stützt sich grösstenteils auf einen ausführlichen Artikel von Alois Diethelm, der im Handbuch «Architektur konstruieren» von Andrea Deplazes im Birkhäuser Verlag erschienen ist. Der zweite Teil widmet sich den Grundlagen des konstruktiven Entwerfens mit Stahl, d. h. der Tragstruktur, den Elementen und deren Anschlüssen sowie dem Aspekt des Brandschutzes. Dieser Teil gibt einen Überblick über die Konstruktionsprinzipien des Stahlbaus und zeigt die gängigsten Konstruktionsdetails. Ausführliche Literatur hierzu ist im Anhang aufgeführt. Grundlage für dieses Kapitel bilden diverse Quellen, unter anderen die bestehenden Publikationen des SZS und insbesondere das Buch «Conception des charpentes métalliques» von Manfred Hirt und Michel Crisinel (EPFL), aus dem viele der Plandarstellungen stammen. In einem dritten Teil werden Architekturbeispiele aus der Praxis dokumentiert, die jeweils einen besonderen konstruktiven Aspekt des Stahlbaus verdeutlichen. Diese Texte stammen wiederum grösstenteils von Alois Diethelm aus dem oben erwähnten Handbuch und wurden mit aktuellem Bildmaterial ergänzt. Diese Ausgabe ist eine Planungshilfe für das Bauen mit Stahl. Sie soll die Konstruktionsprinzipien des Stahlbaus aufzeigen und dazu anregen, mit diesen Prinzipien neue Wege in der Architektur zu beschreiten. Denn «jedes Material ist nur soviel wert, wie was man aus ihm macht» sagte schon Mies van der Rohe. Wir wünschen viel Vergnügen und Einsichten beim Studium der folgenden Seiten. Evelyn C. Frisch 3

4 I Einführung 1 Einführung Evelyn C. Frisch Der Stahlbau war seit jeher eng mit der Ingenieur-Baukunst verbunden und hat so zu einer eigenen Architektur-Sprache gefunden. Wirft man einen Blick zurück auf die Architekturgeschichte, so kann man wohl mit Recht behaupten, der Stahlbau habe die Architektur revolutioniert. Kein anderes Baumaterial hat die Form von Bauwerken so radikal beeinflusst und der Tragstruktur zu reinerem Ausdruck verholfen. Die intelligente Reduktion auf das Wesentliche war die Prämisse der Moderne, welche in den 50er-Jahren mit dem amerikanischen Strukturalismus einen weiteren Höhepunkt fand. Grossbauten wie Markthallen, Bahnhöfe oder Warenhäuser waren eine neu aufgekommene Gebäudetypologie, für die der Stahlbau wie geschaffen war. Während die Moderne und das Industrie-Zeitalter in der Architektur zu einer Typisierung der Bauformen führten, erwachte die Ingenieur-Baukunst mit neuen Konstruktionsund Tragwerksystemen zu einer eigenen Disziplin. Heute steht der Stahlbau für High-tech, für den ökonomischen Umgang mit der Masse, für die intelligente Konstruktion und die Eleganz der Form. Mit dem Know-how des Ingenieurs ist der Stahlbau wesentlich enger verknüpft als die meisten anderen Bauweisen. Die Kraftverläufe bilden die Grundlage der Gestaltung im Stahlbau. Typische Ingenieur-Baukunst in Stahl besteht denn auch vornehmlich aus Brücken, Hallenbauten oder Dachkonstruktionen mit unschlagbaren Spannweiten oder komplexen Formen. Das Zusammenwirken von verschiedenen und neuen Materialien wie Glas, Kunststoff, Holz oder Beton zielt dabei auf die Optimierung der Materialeigenschaften ab. Ingenieure und Architekten lassen sich kaum auf die Verwendung eines bestimmten Materials beschränken, sondern sie suchen stets nach neuen Möglichkeiten in der Konstruktions- und Materialwahl. Das Zusammenführen beider Baudisziplinen ist für den Stahlbau von primärer Bedeutung. Die Virtuosität der unter Mitwirkung von Ingenieuren entworfenen Tragwerke zeigt sich an unzähligen Beispielen der jüngeren Baugeschichte. Der Stahlbau ist wie der Holzbau eine Leichtbauweise mit ökonomischen und ökologischen Vorteilen. Beide haben hohe Anforderungen an den Brandschutz und die Dauerhaftigkeit des Materials zu erfüllen. Im Vergleich zum Holzbau hat der Stahlbau auch einige konstruktive Vorteile vorzuweisen, wie die leistungsfähigen Querschnitte und die Verbindungstechnik, die ihn für aussergewöhnliche Bauwerke grosser Dimension prädestinieren. Der Brandschutz ist im Stahlbau heute wesentlich einfacher handhabbar geworden als noch vor ein paar Jahren. Die neuen Brandschutzvorschriften erlauben ganzheitliche Brandschutzkonzepte, bei denen auch Sprinkleranlagen zum Zuge kommen. Brandschutzanstriche, welche im Brandfall aufschäumen und den Stahl vor Hitze schützen, sind heute ästhetisch überzeugend und finanzierbar, so dass Stahl auch in Innenräumen sichtbar bleiben kann. Der Stahl gilt in weiten Planerkreisen immer noch als Baumaterial mit energieintensiver Produktion. Doch Baustahl wird heute in Europa zu 90 Prozent aus Recycling- Material gewonnen und mit elektrischer Energie verarbeitet, was ihn zu einem ressourcenschonenden Werkstoff erster Güte macht. So bemüht sich die Stahlbranche vermehrt um die Beweisführung in Sachen Umweltfreundlichkeit. Die Förderung des Recycling von Stahlbauteilen und Stahlschrott sowie deren Wiederverwertung mit Hilfe von kohlenstoffarmen, erneuerbaren Energieträgern ist einer der wichtigsten Gradmesser nachhaltiger Entwicklung in der Stahlherstellung. Der Stahlbau erlaubt eine schnelle, effiziente Bauphase und hat durch seine flexible Nutzbarkeit eine lange Lebensdauer. Danach lässt er sich problemlos demontieren und recyclieren. Doch die wichtigste Komponente für die Nachhaltigkeit eines Bauwerkes ist seine gesellschaftliche Akzeptanz, das heisst, letztlich seine architektonische Qualität. Denn «ein Bau lebt solange, wie er geliebt wird», sagte einmal der Architekt Jean Nouvel und die Architekturgeschichte gibt ihm Recht. Weitgespanntes Dachgewölbe der juristischen Bibliothek der Universität Zürich (Santiago Calatrava), 2003 Mehrgeschossiger Stahlbau: der Messeturm in Basel (Morger & Degelo), steeltec 01

5 2 Stahl Vom Rohmaterial zum Bauwerk Alois Diethelm Materialtransformation Stahl fand während der Industrialisierung zuerst Anwendung im Bau von Maschinen, Fahrzeugen und Schiffen und öffnete den Weg zu Architekturformen, die zuvor unvorstellbar waren. In den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts galt Stahl als eines von der Avantgarde bevorzugten Materials für das Neue Bauen und führte zu einer «Maschinenästhetik» einer aufs Notwendigste reduzierten Ingenieurlogik. So schrieb Le Corbusier in Vers une architecture (1923): «Les ingénieurs font de l architecture, car ils emploient le calcul issu de la nature, et leurs œuvres nous font sentir l harmonie.» Die Maschinenästhetik bezog sich jedoch vornehmlich auf den Baustil, denn das Bauen von Häusern war nur selten auf eine serielle Produktion ausgelegt, und der Aspekt der Montage und Demontage sowie die dynamische Beanspruchung galten als zweitrangig. Die Beschränkung auf ein einziges Material, wie sie die Herstellung von Maschinen und Transportmitteln kennzeichnet, ist dem Bauwesen fremd. Massiv- oder Skelettbauten waren schon in frühen Kulturen die beiden möglichen Formen menschlicher Behausungen (Höhlen oder Jurten) und bilden noch heute die Pole, innerhalb derer sich das Bauen bewegt. Aus dieser traditionellen Dualität erklärt sich, dass das Hervorbringen eines neuen Materials wie etwa Stahl keinen eigentlichen Ablöseprozess verursacht, sondern vielmehr zu Materialtransformationen und Vermischungen führt. Der Stahlbeton beispielsweise übersetzte zuerst die Prinzipien des Holzbaus mit Stützen und Balken in Beton, ehe die Flachdecke entstehen konnte. So auch beim Stahl: die Schokoladenfabrik Menier (1871/72) von Jules Saulnier basiert auf einem Fachwerk, das sich von einer Ausführung in Holz nur dadurch unterscheidet, dass die Querschnitte geringer sind. Und bei der Bibliothèque Nationale in Paris (1875) von Henri Labrouste erinnern die Rippen der Kuppeln an gotische Konstruktionen aus Stein. Im Spannungsfeld zwischen Massiv- und Filigranbau brachte Stahl schliesslich eine Form der Vermischung hervor, bei der das Partnermaterial nicht mehr länger nur als Füllung ohne statische Funktion vorkommt wie etwa die Ausmauerungen in Holzriegelbauten, sondern in gegenseitiger Abhängigkeit zu einem integralen Bestandteil der Tragkonstruktion wird. Die Rede ist von der Kombination von Stahl und Beton: von jener Paarung, bei der Stahl weiterhin in Form von Stützen und Balken ein Skelett bildet, jedoch zugleich im statischen Verbund mit Beton wirkt. In wechselnder Beziehung ergänzen sich die beiden Materialien gegenseitig; beispielsweise ersetzen Stahlträger die Betonunterzüge, oder Trapezbleche fungieren als verlorene Deckenschalung und Bewehrung. Für diese so genannten Verbundkonstruktionen aus Stahl und Beton sprechen statische und bauphysikalische Gründe. Betondecken haben den Vorteil, dass sie Lasten in mehrere Richtungen abtragen können, und sie sind deshalb ideal für eine variable Verkehrsflächennutzung. Der Beton bringt auch die Verbesserung des Brandschutzes für das Tragwerk. Denn die Feuerbeständigkeit der Stahlprofile bemisst sich nach dem Verhältnis von ungeschützter Oberfläche (Abwicklung) und Querschnittsfläche jede plane Berührung zwischen Stahl und Beton bedeutet demnach eine Reduktion der Oberfläche, welche dem Feuer ausgesetzt ist und zudem bremst der wasserhaltige Beton die Erwärmung der Bauteile enorm. Aufgrund ihrer Vorteile sind Verbundkonstruktionen aus der heutigen Bauproduktion vor allem bei mehrgeschossigen Büro- und Gewerbebauten nicht mehr wegzudenken. Versteht man die Vermischung der Baustoffe als gegenseitige Hilfestellung, ist auch jenes Charakteristikum getroffen, das einen wesentlichen Zweig der Anwendung von Stahl in der Architektur kennzeichnet. Viele Bauten jedoch vor allem Ingenieur-Bauwerke mit grossen Spannweiten können auf die Hilfestellung des Betons verzichten. Verkleidung der Stahldeckenträger mit Hohlziegeln. William LeBaron Jenney: Fair Store, Chicago, 1890 Verwandtschaft des Stahlbaus mit dem Holzbau. Jules Saulnier: Schokoladenfabrik Menier, Noisiel (F), 1872 Übersetzung einer steinernen in eine gusseiserne Struktur. Henri Labrouste: Bibliothèque Nationale, Paris,

6 I Einführung Neue Dimensionen Stahlskelett im Verbund mit Ortbeton. Roland Rohn: Fabrik BBC, Baden, 1952 Noch vor dem Aufkommen des armierten Betons ermöglichten die hervorragenden statischen Eigenschaften von Stahl den Bau von höheren Häusern. Verglichen mit einem Stein- oder Holzbau, wuchsen so bei gleicher oder gar geringerer Anzahl lastabtragender Komponenten die bisherigen Gebäudehöhen zunächst um ein paar Geschosse und wurden in der weiteren Entwicklung schliesslich um ein Vielfaches überschritten. Stahl schuf somit die Grundvoraussetzung für einen gänzlich neuen Gebäudetyp, das Hochhaus, dessen Grundrisslayout von Aufzügen und Treppenhäusern geprägt ist, um die nunmehr gestiegene Zahl von Benutzern rasch in die entsprechenden Geschosse zu transportieren. In der Fassade führte das Bauen in Stahl dank grösserer Spannweiten zu grösseren Fenstern, wie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Chicago eindrücklich demonstriert wurde. Unabhängig davon, ob das Stahlskelett sichtbar in Erscheinung trat oder hinter einer Verkleidung verborgen lag: Fenster, welche als strukturelle Öffnungen vom Boden bis zur Decke und von Stütze zu Stütze reichen, verweisen auf den dahinter liegenden Stahlbau. Daneben entstanden aber auch Bauten, bei denen allein deren Grösse den Einsatz neuer Technologien verriet. Umhüllt von einem steinernen Mantel und darin ausgesparten Lochfenstern, waren die Fassaden dieser Skelettbauten von jenen eines Massivbaus kaum zu unterscheiden. Die Pragmatiker des Industriebaus begriffen Stahl vor allem bei hohen Gebäuden schnell auch als strukturelles Ersatzmaterial für Stein und Holz, deren Tragfähigkeit sich ab einer bestimmten Höhe erschöpfte. Später wirkte Stahl auch als Ersatz für Tragwerksteile in Beton, deren Erstellung sehr material- und arbeitsintensiv ist. Die Übertragung der Prinzipien des Holzrahmenbaus (dünne Stützen und aussteifende Beplankung) auf den Stahlbau findet in Regionen mit geringeren Holzvorkommnissen grössere Verbreitung als anderswo. Dabei haben die Systeme mit dünnwandigen Blechprofilen gegenüber dem Holzrahmen- Grosse Öffnungen: L.H. Sullivan: Schlesinger & Mayer Department Store, Chicago, 1904 bau unübersehbare Vorteile: Sie sind robust und unterhaltsarm, verzugsfrei und wiegen weniger. Sie sind deshalb prädestiniert für Gebäudeaufstockungen, bei denen es darum geht, Gewicht zu sparen, eignen sich aber genauso gut für Neubauten. Eine herausragende Stellung nimmt der Stahlbau noch immer bei grossen Spannweiten ein. Weit gespannte Hallendächer, wie beispielsweise jene von Flughäfen und Ausstellungshallen, werden fast ausschliesslich aus Stahl gefertigt. Hier wird die Feingliedrigkeit der Tragstruktur zum raumprägenden Motiv und erzeugt damit eine Formensprache, die allein dem Stahlbau vorbehalten ist. Wenn es sich dabei um eingeschossige Gebäude handelt, bedarf es meist keiner Brandschutzverkleidungen; nötigenfalls werden Sprinkler und Brandschutzanstriche eingesetzt. Hinter einer Vormauerung verborgener Stahlbau. Diener & Diener: Vogesenschulhaus, Basel, 1994 rechts: Tragende Stahlstruktur hinter Verputz. Wassili und Hans Luckhardt: Haus am Rupenhorn, Berlin, steeltec 01

7 Schlanke Querschnitte: der Weg zum Glashaus Wenn bei Hochhäusern die Querschnitte der Stahlstützen und -träger wesentlich mehr zu tragen vermochten oder grössere Spannweiten erlaubten, so fanden die Exponenten des Neuen Bauens in Stahl auch ein Mittel, um schlankere Konstruktionen zu erzielen. Material- und gewichtssparend wurden zwischen die dünnen Stützen häufig nichttragende Leichtbauplatten gestellt, die alsdann beidseitig und über die Stützen hinweg verputzt wurden. Zusammen mit den bündig zur Fassade gestellten Fenstern vermittelten die oft vom Boden abgehobenen Bauten das Bild schwereloser, abstrakter Körper. Das Stahlgerüst dieser «leichten» Bauten trat wenn überhaupt nur punktuell in Erscheinung, wobei «leicht» sowohl physisch im Sinne einer Materialoptimierung als auch optisch zu verstehen ist. So diente Stahl einerseits der Baurationalisierung und verhalf andererseits zu einer puristischen, weitgehend entmaterialisierten Architektur. Das charakteristische Relief der aus Stegen und Flanschen bestehenden Stahlprofile und die Prinzipien der Skelettbauweise blieben hinter einer äusseren und einer inneren Verkleidung verborgen; dass es sich um einen Stahlbau handelt, fand einzig in der Schlankheit der Konstruktion Niederschlag. Dank dieser Schlankheit hoben sich die Stützen, wie bei Neutras Lovell House ( ), kaum noch von den Fensterrahmen ab und ermöglichten dadurch grossflächige Verglasungen und Bandfenster, die sich scheinbar nicht mehr an die Tragstruktur zu halten hatten. schiedlichster Gesinnung, so scheint es, als sei Glas zu Beginn des 21. Jahrhunderts von den ideologischen Grabenkämpfen der 90er-Jahre (Stichwort: steinernes Berlin) befreit und nicht mehr länger Ausdruck einer einzigen Architekturauffassung. Bei Mies van der Rohes Entwurf für ein Hochhaus an der Friedrichstrasse (1922) noch Vision, ermöglichte die Glasindustrie schon bald sprossenfreie Scheibengrössen, die dem Wunsch nach beinahe entmaterialisierten Wänden entsprachen. Dass in den 80er-Jahren ein Grossteil dieser Stahl-Glas- Häuser nur unter aufwändigem Einsatz von Klima- und Heizanlagen bewohnbar war, schien nach der Erdölkrise und dem gewachsenen Umweltbewusstsein das Ende des Glashauses zu bedeuten. Heute gibt es alternative Energiekonzepte, bei denen Glas zur Gewinnung solarer Wärmestrahlung auch als «Kollektorlinse» eingesetzt wird. Verknüpft mit der Bereitschaft der Architekten, einen äusseren Sonnenschutz anzubringen, sind Glashäuser aufgrund neuartiger Glasscheiben, die einen Dämmwert von bis zu U = 0,4 W/m 2 K aufweisen, aktueller denn je. Dabei öffnete das hoch wärmedämmende Glas gleich noch ein Feld, das schon aufgegeben schien: das von innen wie aussen sichtbare Stahlskelett. Die dämmende Schicht legt sich nunmehr wie ein transparenter Schleier um das Gebäude und kommt dem nahe, was Mies van der Rohe als Haut-und-Knochen-Architektur bezeichnete, selber aber in dieser Konsequenz als glatte Membran aus technologischen Gründen nie erreichte. Fenster als Paneele zwischen das Stahlskelett gesetzt. Le Corbusier & Pierre Jeanneret: Immeuble Clarté, Genf, 1932 Die Stahlstützen heben sich kaum von den Fensterprofilen ab. Richard Neutra: Lovell House, Los Angeles, 1929 Transparenz: Ludwig Mies van der Rohe: Farnsworth House, Plano (USA), Schon mit Paxtons Kristallpalast (1851) zeichnete sich ab, dass die Kombination mit Glas zum herausragenden Gestaltmerkmal des Bauens mit Stahl respektive Eisen werden würde. Die filigranen, in Fachwerke aufgelösten Träger und die von dünnsten Metallleisten gefassten Gläser gewährten einen Lichtdurchlass, der mit einer Ausführung in Holz undenkbar gewesen wäre. Wie kaum ein anderer Bautyp, vermag das Glashaus selbst 150 Jahre nach Paxton die Architekten immer wieder neu herauszufordern. Verfolgt man die jüngsten Projekte von Architekten unter- Die Ausfachung des Stützenzwischenraumes mit Paneelen oder Fensterscheiben prägte den Ausdruck von Le Corbusiers «Immeuble Clarté» in Genf genauso wie viele Industriebauten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Aufgrund wärmetechnischer Anforderungen ist diese Ausfachung zwischen sichtbar bleibenden Stützen heute nicht mehr ohne weiteres möglich. Denn anders als Holz, das einen relativ guten Wärmedämmwert aufweist, ist Stahl ein Wärmeleiter. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die in der Fassade sichtbaren Stahlprofile alter Industriebau- 7

8 I Einführung Das Bauen mit Stahl ist von der Vorfabrikation geprägt. Denn die hoch entwickelte Verbindungstechnik garantiert die Tragfähigkeit der Verbindungen. In der Werkstatt des Stahlbauunternehmers werden Stahlprofile durch Sägen, Brennschneiden, Bohren und allenfalls Biegen bearbeitet; andere Bauteile werden aus Blechen geschnitten, abgekantet oder zu Trägern zusammengeschweisst. Dann kommen Anschlussteile und schliesslich der Korrosionsschutz dazu. Für die Montage auf der Baustelle werden Schraubverbindungen bevorzugt, denn die Bedingungen für das Schweissen auf dem Bau sind nicht optimal, und Anpassungen während der Montage würden den Korrosionsschutz (z. B. Zinkphosphatbeschichtung mit allfälligen Deckanstrichen oder Feuerverzinkung) verletzen. In dieser Konstruktionsart ist auch gleich die einfache Demontage angelegt, was unter anderem die grosse Verbreitung von Stahl für temporäre Bauten erklären mag. Von Hand geschweisste Nähte erfordern hohe Sachkenntnisse; CNC-gesteuerte Brennschneidanlage; Einbau von vorgefertigten Sandwich- Paneelen. ten häufig Teil einer Sekundärkonstruktion sind, die nur die Verkleidung tragen (z. B. die Vormauerung aus Backstein). In diesem Sinne reflektiert die Teilung in der Fassade meist eine unmittelbar dahinter liegende Tragstruktur. Ausfachung und Verkleidung bilden auch dort eine Einheit, wo die Grösse der Elemente mit dem Raster des Skeletts übereinstimmt. Wenn folglich Stützen und Träger von den Elementrahmen abgedeckt werden, ist die Erwartung erfüllt, wonach sich das Wesen der gewählten Konstruktion im Ausdruck des Gebäudes niederschlagen soll. Vorfabrikation und «anything goes» Höchste Transparenz bei minimalem Energieverbrauch: Null-Energie-Haus von Werner Sobek, Stuttgart, 2003 Vom Aspekt der Vorfabrikation ist aber nicht nur die Tragstruktur berührt, sondern auch die Hülle. Denn das Potenzial dünner, industriell vorbeschichteter Bleche ist direkt an die Möglichkeit geknüpft, durch Falten und Biegen eine Stabilität zu erlangen, die bei anderen Materialien erst durch das Aufbringen von zusätzlichen Rippen oder Unterkonstruktionen erreicht wird. Die Formgebung durch Rollprofilieren oder Abkanten ist ein maschineller, an die Werkstatt gekoppelter Prozess, allenfalls gefolgt von Weiterbearbeitungen (z. B. Ausschneiden, Knicken, Biegen, Schweissen, zusätzliche Oberflächenbehandlungen). Die Vorfabrikation vereinfacht den Bauablauf, verkürzt die Bauzeit und erlaubt die Fertigung grosser Serien. Die an der Fassade sichtbaren Paneele werden als funktionsfertige Einheit (Sandwich) auf die Baustelle geliefert oder erst dort im Sinne einer Teilvorfabrikation (Vorfertigung einzelner Schichten) zusammengefügt. In der weitgehenden Werkstattproduktion gründet auch das im Stahlbau früh entwickelte Bestreben nach Standardisierung, die entweder für ein einziges Bauwerk angelegt ist oder ein Baukastensystem bezweckt. Wird im erstgenannten Fall mit der seriellen Wiederholung nur eine kostengünstige Herstellung angestrebt, ermöglicht der Baukasten ferner den Austausch einzelner Elemente und nahtlose Erweiterung. Zudem ist der Baukasten nicht an einen spezifischen Gebäudetypus gebunden. 8 steeltec 01

9 Plastizität und Ornament Auf der einen Seite ist der Stahlbau oft seriell und orthogonal aufgebaut; auf der anderen Seite kann er aber in Form gebündelter Stäbe auch beliebig geformte Körper übersetzen. Der Linienzeichnung eines Rendering gleich, werden dabei plastische Baukörper wie die des Architekten Frank Gehry in gerade Stäbe aufgelöst, wodurch konkave und konvexe Deformationen sowie Verdrehungen und Verjüngungen auf die einfachste ökonomische Formel gebracht werden können. Da die Stäbe, welche die vielgestaltige Form nachbilden, nicht überall dem Kräftefluss entsprechen, werden weitere Druck- und Zugglieder eingeführt, die sich hinter dem Schleier einer homogenen Verkleidung mit dem Balloon Frame vermengen. Nach wirtschaftlichen Kriterien in einem anderen Material kaum denkbar man stelle sich bloss die aufwändigen und nur einmal verwendbaren Schalungen für eine Bauweise in Beton vor, wird Stahl auch hier zum Material, das alles möglich macht. Mit der Unterstützung von Computern in Planung und Produktion entstehen Architekturformen, die unsere bisherigen Vorstellung von Skulpturalität und Gravitation übersteigen. Der Computer hat die Orthogonalität als vorrangiges Kriterium für ein ökonomisches Tragwerk ausser Kraft gesetzt und die neuen, skulpturalen Räume für Museen und Konzertsäle finanzierbar gemacht. Der spielerischen Plastizität und der cartesischen Ordnung ist noch eine dritte Form hinzuzufügen: die Diagonale, respektive die schräge Stütze. Der Zeitpunkt für die Wiederentdeckung der Diagonalen in jüngster Zeit scheint nicht zufällig. Nach dem einengenden Minimalismus der neunziger Jahre und der nach einem Befreiungsschlag zur Beliebigkeit neigenden Opulenz vermögen nicht-orthogonale Tragwerke nämlich gleichermassen Sachlichkeit und eine neu gewonnene Freude am Ornament zu vereinen. Wies der Stahlbau mit den Nietverbindungen einst jene Verzierungen auf, die weil technisch bedingt selbst von den Puristen akzeptiert wurden, liegen Stahlbau und konstruktives Ornament zu Beginn des 21. Jahrhunderts erneut nahe beieinander. Im Zentrum stehen aber nicht mehr die Verbindungen, sondern Strukturen, die vom Primat des rechten Winkels abweichen und aus statischen, wirtschaftlichen und architektonischen Gründen (Schlankheit der Konstruktion) hauptsächlich aus Stahl gefertigt werden. Diese Strukturen müssen nicht schon im Rohbau einen ornamentalen Charakter aufweisen, sondern können zu einer dahingehenden Bearbeitung der Ausbauteile anregen. Damit ist das Aufgreifen einer strukturell bedingten Form gemeint, die dann in der Fassade massstäblich verändert und mehrfach wiederholt als Ornament wahrgenommen wird. Als Beispiel seien zwei jüngere Bauten erwähnt, deren Fassaden rautenförmige Öffnungen aufweisen und bei denen schiefwinklige Stützen das Tragwerk bilden. Auf den ersten Blick recht ähnlich, korrespondiert die engmaschige Fassadengliederung im Fall des Epicenter Store von Prada in Tokio (Herzog & de Meuron, 2003) exakt mit dem Raster der dahinter liegenden Tragstruktur, während es sich im Fall des Swiss Re Towers (Norman Foster, 2004) um ein skaliertes Abbild davon handelt. Finden im ersten Fall innerhalb eines Geschosses zwei Rauten Platz, bedarf es im anderen Fall vier Geschosse, bis das Tragwerk überhaupt eine Raute formt. In beiden Fällen bildet das Fassadengitter steife Korsette, wodurch die Kerne keine aussteifende Funktion mehr zu übernehmen haben. Irreguläre Plastizität lässt sich demnach auch anders herstellen als durch massgeschneiderte Strukturen, die meist Skelette aufweisen, die einer Verkleidung bedürfen: Raute und Dreieck heissen die Alternativen zum herkömmlichen orthogonalen Konstruktionsmodul. * * Dieser Artikel basiert auf einem Text des Autors im Handbuch «Architektur Konstruieren» (siehe Quellennachweis) und wurde von der Redaktion aktualisiert und überarbeitet. Hinter den plastisch geformten Körpern liegt ein Stahlskelett. Frank O. Gehry: Guggenheim Museum, Bilbao, 1997 Die bewegten Formen werden in lineare Gitterstrukturen übersetzt. Frank O. Gehry: Guggenheim Museum, Bilbao, 1997 Die Grösse der Rauten passt sich der Gebäudeform an. Foster & Partners, Swiss Re Tower, London, 2004 Tragwerk und Glasteilung sind identisch. Herzog und de Meuron: Epicenter Store Prada, Tokio,

10 II Grundlagen des Stahlbaus 3 Stahl Das Baumaterial Die Eigenschaften von Baustahl Die Vorteile der Stahlbauweise Der Werkstoff Baustahl zeichnet sich durch ein elastisches Verhalten mit hoher Festigkeit und Steifigkeit aus. Damit erträgt Stahl höchste Spannungen auf Zug und Druck bis zur sogenannten Streckgrenze. Wenn bei Zug-, Druck- oder Biegebeanspruchung die Streckgrenze überschritten wird, verhält sich Baustahl plastisch, woraus sich drei Trümpfe ergeben: freie Formgebungsmöglichkeiten, sichere Tragreserven dank Spannungsausgleich in den Bauteilen, gutmütiges Bauteilverhalten ohne Risse bei Überlastung. Auch im Anschluss an solch hohe Beanspruchungen verhält sich Baustahl wieder elastisch. Dank industrieller, sorgfältig überwachter Herstellungsprozesse weist der Werkstoff Baustahl gleichmässige Materialqualitäten auf. Baustahl ist leicht und vielfältig zu bearbeiten: Durch Sägen, Scheren oder Brennschneiden zerteilt, lassen sich die einzelnen Elemente stanzen, bohren, abkanten, rollen und biegen, durch verschiedene Verfahren zusammenschweissen, schleifen und beschichten. Die Stahlbauweise bietet bei der Projektierung, Bauabwicklung und Nutzung wesentliche Vorteile: Filigrane und leichte Bauweise Planungssicherheit durch gleichbleibende Qualität des Baustoffs und standardisierte Konstruktionsdetails Grosse Spannweiten und schlanke Bauteilquerschnitte zur Optimierung des Nutzvolumens Durchlässige Tragsysteme und geringe Bautoleranzen für eine einfache Planung und Ausführung der Installationen und Ausbauelemente Anpassungsfähigkeit an Nutzungsänderungen durch lösbare Verbindungen und Integration neuer Ausbauelemente und Installationen Vielfältige Farbgebung durch Oberflächenschutz- und Brandschutzbeschichtungen Hohe Wirtschaftlichkeit durch geringes Tragwerksgewicht (minimale Fundamente) Trockene und geräuscharme Baustelle mit geringem Platzbedarf Schnelle, witterungsunabhängige Montage Vorbildliche Bauökologie (hoher Recyclingwert, Demontierbarkeit, Wiederverwendung) Spannungs-Dehnungsdiagramme der Baustähle S235 und S355, mit Streckgrenze bei 235 bzw. 355 N/mm 2 Baustahl hat ein gutmütiges Korrosionsverhalten, indem er langsam und gut sichtbar oberflächlich abrostet; als Gegenmassnahme besteht eine Auswahl bewährter Oberflächenschutzbehandlungen. Wegen der guten Wärmeleitfähigkeit von Baustahl sind Wärmebrücken nicht vernachlässigbar, und weil er, obwohl nicht brennbar, sich bei hohen Temperaturen entfestigt, kommt dem Brandschutz grosse Bedeutung zu. Die ökologischen Vorteile von Stahl als robuster und vollkommen recyclingfähiger Baustoff sind entscheidend: ohne Qualitätsverlust erträgt er beliebig viele Lebenszyklen und passt sich problemlos immer wieder neuen Verwendungszwecken an. Nebst seiner Anwendung für Hallen und mehrgeschossige Büro- und Wohngebäude ist Stahl prädestiniert für Deckentragwerke mit grossen Spannweiten. Innenstützen fallen dabei weitgehend weg, was eine flexible Raumteilung ermöglicht. Soll die Spannweite vergrössert werden, so ist die Trägerhöhe und/oder die Querschnittsfläche der Flansche zu vergrössern. Bei grossen Deckenspannweiten werden zwei oder gar drei Trägerscharen übereinandergelegt. Dabei wird durch Kombination verschiedener Trägertypen das bestgeeignete System gesucht. Kultur- und Kongresszentrum Luzern (Jean Nouvel), Das Dach überspannt rund m 2. Auskragung: 35 m, in der Diagonale: 45 m, Trägerhöhe: max. 3,7 m [N/mm 2 ] S 355 S 235 E = N/mm [%] (Quelle: Conception des charpentes métalliques, PPUR) 10 steeltec 01

11 Vordimensionierung von Stahlträgern Abschätzen von Bauteilabmessungen im Entwurf Elementhöhe H (m) 1/ / / / / Spannweite L (m) Anwendungsbereich Element Spannweite L (m) H/L (Tragwerksteil) Dachpfetten IPE, HEA 10 m 1/18 1/36 Deckenträger IPE, HEA, HEB 6 15 m 1/15 1/24 Loch-/Wabenträger IPE, HEA, HEB 8 20 m 1/12 1/18 Blechträger > 12 m Fachwerkträger geschweisst > 10 m 1/10 1/15 Vordimensionierung von Trägern Grosse Elementhöhen sind zu wählen bei einfachen Balken und hoher Belastung, niedrige Elementhöhen kommen bei Durchlaufträgern und geringer Belastung sowie bei Verbundwirkung mit der aufliegenden Betondecke in Betracht. Weitere Gesichtspunkte bei der Wahl der Elementhöhe sind: Anschlüsse, Installationsbedarf, Gebäudehöhe, allfällige Überdimensionierung für Feuerwiderstand oder spätere Umnutzung. Vordimensionierung von Stützen Die SZS-Bemessungstafeln C4 erlauben die direkte Festlegung der Profilgrösse für zentrisch belastete Stützen, sofern die wirkenden Kräfte und die Knicklängen bekannt sind. (Quelle: M. Dietrich: Ingenieurschule Burgdorf, 1990) 11

12 II Grundlagen des Stahlbaus 4 Stahlprodukte Formen und Anwendungen Profilarten Breitflanschträger HEA, HEB und HEM Breitflanschträger (für Träger und Stützen) sind wegen den breiten Flansche auch für grosse Lasten und schiefe Beanspruchungen (Biegung gleichzeitig um beide Achsen) geeignet. Achtung: Nur bei der HEB-Reihe entspricht die Profilbezeichnung, z. B. HEB 200, der tatsächlichen Profilhöhe. Normalprofile INP und UNP Normalprofile sind etwas kostengünstiger als Profile mit parallelen Flanschen. Sie sind für geschweisste Konstruktionen geeignet. Wegen der schrägen Innenflansche werden sie eher selten für geschraubte Konstruktionen verwendet. Profile mit parallelen Flanschen IPE, UPE und IPET IPE-Profile sind schlanke Profile, Anwendung vor allem als Biegeträger (wegen der geringen Flanschbreite als Druckstäbe weniger gut geeignet). UPE-Profile eignen sich als Randträger, sie können auch paarweise verbunden werden. Durch den Unternehmer halbierte IPE-Profile (IPET) werden bei Fachwerkträgern und z. B. als Sprossen von Glasdächern eingesetzt. Die den UPE ähnlichen UAP-Profile werden nicht mehr hergestellt. Hohlprofile, quadratisch, rechteckig oder rund Hohlprofile finden hauptsächlich Anwendung als Stützen und für Fachwerkträger, ideal für zentrische Belastung. Hohlprofile weisen im Vergleich mit HEA-Profilen eine kleine Oberflächenabwicklung auf (weniger Malerarbeiten). Der Aussendurchmesser bleibt bei unterschiedlichen Wanddicken gleich («unsichtbare» Abstufungen). Unterschieden wird zwischen kaltgefertigten (RRK, leicht und kostengünstig) und warmgefertigten Profilen (RRW, knickfester als RRK, gestauchte Eckbereiche). Rund- und Vierkantstahl RND und VKT Rund- und Vierkantstahl findet seine hauptsächliche Verwendung als Hänge- und Zugstangen, bei grösseren Querschnitten auch als Druckglieder z. B. in Betonverbundstützen (zwecks Brandschutz). Winkel- und Kleinprofile gebräuchliche Profile für allgemeine Schlosserarbeiten (Geländer, Vordächer, einfache Türen und Fenster, etc.). Rundkantige Winkel und Flachstäbe werden auch im normalen Stahlbau eingesetzt Winkel rundkantig, gleichschenklig 2 Winkel rundkantig, ungleichschenklig 3 T-Stahl rundkantig, hochstegig 4 U-Stahl 5 Z-Stahl Normalprofil 6 Flachstäbe 7 Winkel scharfkantig, gleichschenklig 8 Winkel scharfkantig, ungleichschenklig 9 T-Stahl scharfkantig 10 Coulissenstahl 11 Z-Stahl scharfkantig 12 Geländerrohr 13 Winkelprofil kaltgerollt, gleichschenklig 14 Winkelprofil kaltgerollt, ungleichschenklig 15 U-Profil kaltgerollt 16 Z-Profil kaltgerollt 17 Hutprofil kaltgerollt 18 C-Profil kaltgerollt 12 steeltec 01

13 Bezeichnung kleinste Abmessung (h x b) grösste Abmessung (h x b) Breitflanschträger HEA leichte Reihe HEA 100 (96 mm x 100 mm) 16,7 kg/m HEA 1000 (990 mm x 300 mm) 272,0 kg/m HEB normale Reihe HEB 100 (100 mm x 100 mm) 20,4 kg/m HEB 1000 (1000 mm x 300 mm) 314,0 kg/m HEM verstärkte Reihe HEM 100 (120 mm x 106 mm) 41,8 kg/m HEM 1000 (1008 mm x 302 mm) 349,0 kg/m Normalprofile INP INP 80 (80 mm x 42 mm) 5,9 kg/m INP 550 (550 mm x 200 mm) 166,0 kg/m UNP UNP 65 (65 mm x 42 mm) 7,1 kg/m UNP 400 (400 mm x 110 mm) 71,8 kg/m Profile mit parallelen Flanschen IPE IPE 80 (80 mm x 46 mm) 6,0 kg/m IPE 600 (600 mm x 220 mm) 122,0 kg/m IPET IPET80 (40 mm x 46 mm) 3,0 kg/m IPET 600 (300 mm x 220 mm) 61,2 kg/m UPE UPE 80 (80 mm x 50 mm) 7,9 kg/m UPE 400 (400 mm x 115 mm) 72,2 kg/m Hohlprofile RRW / RRK quadratisch RRW 40 x 40 (40 mm x 40 mm) 3,4 kg/m RRW 400 x 400 (400 mm x 400 mm) 191,0 kg/m RRW / RRK rechteckig RRW 50 x 30 (50 mm x 30 mm) 3,6 kg/m RRW 400 x 200 (400 mm x 200 mm) 141,0 kg/m ROR rund ROR 21,3 ( 21,3 mm) 0,9 kg/m ROR 813 ( 813 mm) 159,0 kg/m Rund- und Vierkantstahl RND RND 10 ( 10 mm) 0,6 kg/m RND 500 ( 500 mm) 1540,0 kg/m VKT VKT 10 (6 mm x 6 mm) 0,3 kg/m VKT 200 (200 mm x 200 mm) 314,0 kg/m Flachprodukte und weitere Profile Flachprodukte (z. B. Bleche) werden gewalzt. Sie sind lieferbar in Standardabmessungen oder auf Bestellung, doch die Breiten sind im Allgemeinen beschränkt auf 2000 mm. Die Dicke erreicht bis 100 mm für walmgewalzte und bis 3 mm für kaltgewalzte Bleche. Kaltgewalzte Bleche können beispielsweise zu Profilblechen geformt werden (Anwendung im Decken- und Fassadenbereich) und werden meistens schon im Werk verzinkt. Flachprodukte werden oft für geschweisste Konstruktionen in vielfältiger Querschnittsform eingesetzt. Eine vollständige Übersicht der in der Schweiz gebräuchlichen Profilformen liefert die SZS-Publikation Steelwork C5 «Konstruktionstabellen». Weitere Profilübersichten sind auf der Website der Europäischen Konvention für Stahlbau EKS unter abrufbar oder über den Schweizer Stahlhandel erhältlich (siehe SZS-Homepage). 13

14 II Grundlagen des Stahlbaus 5 Tragwerksplanung Struktur des Tragwerks Die tragende Konstruktion eines Stahlbaus setzt sich aus Stahlstäben zusammen: dem Stahlskelett. Das Skelett ist ein Stabwerk und hat nur tragende, nicht raumabschliessende Funktion. Es ermöglicht aber die Befestigung raumabschliessender Teile. Das Skelett setzt sich meist aus horizontal verlaufenden Trägern und vertikalen Stützen zusammen. Um die Stabilität des Gebäudes zu gewährleisten, werden wo nötig zusätzliche stabilisierende Elemente wie Diagonalen, biegesteife Rahmen oder Flächenelemente eingesetzt. Durch die Wahl eines Strukturrasters werden die Stützenund Trägerabstände sowie die Spannweiten festgelegt. Wirtschaftlich sind Spannweiten zwischen 6 und 18 m, in besonderen Fällen bis 30 m. Die Stützen von Stahlgeschossbauten stehen in der Regel auf den Kreuzungspunkten eines Rasters. Rechteckige Raster führen bei den meisten Skeletten zu einer wirtschaftlicheren Konstruktion als Raster mit quadratischen Feldern, weil die Trägerlagen entsprechend besser ausgenutzt werden können. Auch eine schiefwinklige Stützenrasterung ist möglich. Das Strukturraster steht in Wechselbeziehung zum sekundären Raster der raumabschliessenden Elemente und der technischen Installationen. Es nimmt Bezug auf die Gebäudefunktion (Belastung, nutzungsbedingte Freiräume, Installationsbedürfnisse) und auf die Rahmenbedingungen für Fertigung, Transport und Montage der Bauteile. Strukturraster im Geschossbau mit einer Trägerschar 1 Stütze 2 Deckenträger 3 Trennwand 4 Deckenrand Strukturraster im Geschossbau mit zwei Trägerscharen 1 Deckenträger 2 Unterzug 3 Deckenrand (Zeichnungen aus: Conception des charpentes métalliques, PPUR) 14 steeltec 01

15 Tragwerks-Stabilisierung Die einzelnen Tragelemente (Träger, Stützen, etc.) müssen untereinander zu einem räumlichen Tragwerk verbunden werden, welches eine sichere und genügend steife Abtragung aller Horizontalkräfte in die Fundation ermöglicht und somit das Gebäude stabilisiert. Die Horizontalkräfte werden über die Deckenscheiben und allfällige Dachverbände zu den vertikalen Aussteifungselementen geführt. Als vertikale Aussteifungselemente werden fachwerkförmige Verbände, massive Wandscheiben oder biegesteife Rahmen verwendet. Für ein günstiges Erdbebenverhalten sind die stabilisierenden Elemente möglichst symmetrisch anzuordnen. Wahl der Stabilisierungselemente Drehgefahr! Schubmittelpunkt Die Art der Aussteifung und ihre Anordnung haben grossen Einfluss auf die Raumnutzung oder die Fassadengestaltung und sind daher frühzeitig festzulegen. Vielfach ist es zweckmässig, die Aussteifung in die Aussenwände zu legen, da hierdurch jede konstruktive Bindung für die Aufteilung der Geschossfläche entfällt. Fachwerkverbände sind bei Stahlkonstruktionen die Regel, da Justierungen während der Montage möglich sind. Massive Wände werden nur dann berücksichtigt, wenn sie aufgrund anderer Bedürfnisse ohnehin vorgesehen sind. Biegesteife Rahmen eignen sich vor allem für eingeschossige Bauten, wenn sie besonders durchlässig sein sollen, sie sind jedoch auch etwas massiver und folglich teurer. Einige Kriterien sprechen besonders für Deckenscheiben im Geschossbau haben je 3 Freiheitsgrade. Die Anordnung der Aussteifungselemente kann in der Fassade oder im Kern erfolgen. Es braucht mindestens 3 (besser 4) Vertikalverbände. Fachwerkverbände leichte, weitgespannte Vertikalfachwerke wenn Lifte und Treppen als offene Strukturen oder im Aussenbereich geplant sind bei unzureichender Aussteifung durch die vorhandenen massiven Elemente Massive Wände oder Kerne wenn diese ohnehin vorgesehen und sonst keine Verbände mehr notwendig sind wenn sich keine ausreichenden Fachwerkverbände im Skelett unterbringen lassen Anordnung von Stabilisierungsverbänden im Geschossbau und bei einer Halle (Quelle: Conception des charpentes métalliques, PPUR) Biegesteife Rahmen wenn auf maximale Durchlässigkeit Wert gelegt wird wenn keine tragenden Wände mitwirken bei kleineren, eingeschossigen Objekten 15

16 II Grundlagen des Stahlbaus Tragverhalten von vertikalen Verbänden Statisch gesehen wirken Vertikalverbände als Biegeträger, und zwar als im Boden eingespannte Fachwerk-Kragarme (a). Schmale Vertikalverbände erhalten grosse Stabkräfte. Die Stäbe erleiden Längenänderungen und bewirken dadurch Verschiebungen (b). Breite Fachwerkverbände sind wegen ihrer geringen Stabkräfte leichter und haben geringere Verformungen (c). Es ist ein vernünftiges Verhältnis von Höhe zu Breite des Verbandes anzustreben (max. 1:5 bis 1:7), um einfache Stabanschlüsse und eine genügende Steifigkeit zu erreichen. Die Steifigkeit eines schmalen Windverbandes wird wesentlich erhöht, wenn der Verband über ein horizontales Fachwerk zu den Aussenstützen hin verspannt wird, so dass eine Rahmenwirkung entsteht (d). Vertikalverband über 8 Geschosse. Arcelor Office Building, Luxembourg a b c d Tragverhalten und Steifigkeit von Vertikalverbänden Vertikalverbände e) Raute (kleine Knicklängen) f) Kreuz (aus schlanken Zugstreben) g) K-Fachwerk h) Fachwerkrahmen (teuer) i) Biegesteifer Rahmen (teuer) Als Verbandstreben eignen sich alle Profile, die sich für ein geschraubtes Fachwerk bewähren: Rohre, einfache Winkel, Doppelwinkel, gekreuzte Winkel, T-Profile, HEA, HEB, UNP, UPE. e f g h i Mögliche Formen von Vertikalverbänden Für Verbände mit gekreuzten Streben eignen sich auch Flachstäbe, Rundstäbe oder evtl. Drahtseile; diese Streben übernehmen nur Zugkräfte. 16 steeltec 01

17 6 Stützen Die senkrechten Lasten eines Bauwerks werden durch Stahlstützen und bisweilen durch Betonwände abgefangen. Für die wirtschaftliche Stützenplanung ist eine integrale Sichtweise entscheidend. Je nach Gebäudenutzung können Stützen in den Innenräumen als Hindernisse wirken. Deshalb ist eine Anordnung zu wählen, die den Betriebsabläufen nicht entgegensteht. Für innenliegende Stützenreihen sollten aus wirtschaftlichen Gründen möglichst schlanke Querschnitte in möglichst grossen Abständen gewählt werden. Enggestellte Stützen entlang der Aussenwand sind hingegen von Vorteil, denn sie können in die Fassade integriert werden, ohne dass zusätzliche Fassadenpfosten notwendig sind. Und sie bieten gleiche Anschlüsse für Trennwände in allen Achsen. Betonstützen Stahlstützen Lärmschutzverbauung, (Mario Botta), Chiasso, N d = 1120 kn Stahlstützen haben meist viel geringere Querschnitte als Betonstützen. Sie nehmen wenig Grundfläche in Anspruch, wodurch sich ein günstiges Verhältnis zwischen gesamter Grundrissfläche und nutzbarer Fläche zwischen den Stützen ergibt. Um Lasten von 1120 kn bzw kn (Bemessungswerte) zu tragen, ergibt sich nebenstehender Vergleich der Querschnittsabmessungen von Beton- und Stahlstützen. Bei Einbezug von Stahl-Beton-Verbundquerschnitten mit ähnlichen Aussenabmessungen kann Stahl unverkleidet sichtbar bleiben. Gebräuchlichste Stützenquerschnitte 680 Vergleich statisch gleichwertiger Beton- und Stahlstützen Allgemeine Bedingungen Knicklänge L K = 3 m Beton C 20/25 Bewehrung µ = 0,6 % Baustahl S355 Feuerwiderstand R N d = 5600 kn -Querschnitte Häufigste und wirtschaftlichste Stützenform Besonders gut geeignet für Anschlüsse von Trägern in beiden Richtungen Alle Teile des Profils für Schraubverbindungen zugänglich Als Verbundquerschnitt («kammerbetoniert») mit erhöhter Tragfähigkeit, Feuerwiderstand bis R 90 Rechteckige Kastenprofile und Vollstahlprofile Geeignet für Stützen mit hohen Lasten, Biegung in beiden Richtungen, grossen Knicklängen bei kleinem Querschnitt Wegen der glatten Aussenfläche als unverkleidete Stütze beliebt, Feuerwiderstand R 30 für Vollquerschnitte ab 80 mm Hohle Walzprofile Runde Kanten geben ein glattes Bild Profile gleicher Aussenabmessung sind durch die Wanddicke abstufbar Die Einleitung der Kräfte bedarf besonderer konstruktiver Massnahmen Ausbetonieren erhöht Tragfähigkeit und Feuerwiderstand (mit Längsbewehrung für R 60/R 90) Mehrteilige Stützen Geeignet, wenn der Unterzug zwischen den Stützenhälften liegen soll oder in der Stütze die Installationen zugänglich geführt werden sollen Grösserer Aussenquerschnitt als alle oben beschriebenen Stützen Bindebleche für Knicksteifigkeit notwendig 17

18 II Grundlagen des Stahlbaus Konstruktionsdetails von Stützen Gelenkige Stützenfüsse Sonderfall Eingespannte Stützenfüsse Trägeranschlüsse an Stützen gelenkig, mit Fahnenblech gelenkig, mit Doppelwinkel biegesteif, mit Stirnplatte Laschen an Rohrflansche Stützenköpfe, weitgehend gelenkig Stahlpilzstütze, in Geschossdecke eingespannt, mit Deckenrand-Varianten Sonderformen: aufgelöste Pylonstützen (Zollanlage Kreuzlingen-Konstanz); Schräggestellte Gelenkstützen (Airside Center, Flughafen Zürich), rechts: Stützenfuss 18 steeltec 01

19 7 Träger Als Träger werden die horizontalen Tragelemente bezeichnet, welche die Lasten aus Decken und Dächern zu den Auflagern hin abtragen. Nebst statisch-konstruktiven Überlegungen sind für die Wahl der Stahlträger ausserdem die Raumwirkung, die Anforderungen an die Installationsführung und an den Brandschutz zu beachten. Je nach Verwendungszweck und Beanspruchung kommen verschiedene Trägertypen zur Anwendung. Gebräuchliche Trägertypen Träger HEA, HEB, HEM mit breiten Flanschen Tragen hohe Lasten bei minimaler Trägerhöhe ( mm) Stegaussparungen beschränkt, max. = 0,5 H Empfohlene Spannweiten: ab 4,5 bis max. 7 m Trägerhöhe H = 1/18 (einfache Balken) bis 1/30 der Spannweite (Durchlaufträger) (b) Träger IPE mit schmalen Flanschen Wirtschaftlicher Profiltyp Grössere Stegaussparungen möglich, max. = 0,5 H Empfohlene Spannweiten: bis 9 m (Decken), bis 16 m (Dächer) Trägerhöhe H = 1/15 (einfache Balken) bis 1/24 der Spannweite (Durchlaufträger) (a) Träger U-Profile und Doppel-U-Profile Für geringe Beanspruchung (z. B. Deckenrandfelder) U-Profile können doppelt verwendet werden, meist mit seitlicher Befestigung an die Stützen Die Verdrehung lässt sich durch verschiedene konstruktive Vorkehrungen verhindern Empfohlene Spannweiten: bis 9 m (Decken), bis 16 m (Dächer) Trägerhöhe H = 1/15 (einfache Balken) bis 1/24 der Spannweite (Durchlaufträger) (d) (e) Wabenträger/Lochstegträger Hergestellt aus Grundprofilen IPE, HEA oder HEB Für Installationsleitungen mit grösseren Durchmessern (max. = 0,7 H) Wirtschaftlich zur Übertragung grosser Biegemomente bei grossen Spannweiten Einfache Formgebung möglich (Überhöhung, Biegung, Vouten, etc.) Im Stützbereich Löcher vermeiden/schliessen Empfohlene Spannweiten: bis 12 m (Decken), bis 20 m (Dächer) Trägerhöhe H = ca. 1/16 der Spannweite (k) (l) (Isometrische Zeichnungen aus: Conception des charpentes métalliques, PPUR) 19

20 II Grundlagen des Stahlbaus Zentrum Paul Klee, Bern: freie Formgebung und grosse Spannweiten mit Blechträgern Blechträger Aus Blechen, selten aus Profilen zusammengeschweisst Grössere Stegaussparungen möglich, max. = 0,7 H Einfache Formgebung möglich (Überhöhung, variable Bauhöhe) Empfohlene Spannweiten: über 12 m (besonders für Dächer) Trägerhöhe H = 1/12 (einfache Balken) bis 1/24 der Spannweite (Durchlaufträger) (h) (f) Sonderformen Davex -Träger sind mechanisch verbunden, d.h. weder geschweisst, noch gepresst. Damit sind unterschiedliche Dicken von Gurt und Steg möglich, so dass der Trägerquerschnitt optimiert wird. Es können nahezu alle Geometrien erstellt und unterschiedliche Materialien wie Metalle oder Kunststoffe als Steg eingesetzt werden. Anwendung für geringe Belastungen im sichtbaren Stahlbau als Fassadenelemente, für Balkone, Messebau, Treppen, etc. Davex -Träger bieten durch das scharfkantige Profil und die filigrane Optik neue Möglichkeiten für die Architektur. (www.d-a.ch, Verbundträger Der Stahlträger wirkt dank aufgeschweisster Kopfbolzendübel statisch mit der aufliegenden Betondecke oder Blechverbunddecke zusammen, wobei der Beton hauptsächlich Druckkräfte infolge Biegung übernimmt. Alle oben beschriebenen Stahlträgertypen kommen dafür in Frage Relativ steifes Tragelement, bei gleichzeitig reduzierter Trägerhöhe Verbundquerschnitte aus Stahlträger und Betondecke (Zeichnungen: Conception des charpentes métalliques, PPUR) 20 steeltec 01

Die Ytong-Mauertafel im Industriebau

Die Ytong-Mauertafel im Industriebau Die Ytong-Mauertafel im Industriebau Montagefertige Mauertafeln für den Industriebau reduzieren die Rohbaukosten bei gleichbleibender hoher Ausführungsqualität Zeit ist Geld. Die Baukosten müssen deutlich

Mehr

Neue Architektur mit Profil.

Neue Architektur mit Profil. Neue Architektur mit Profil. 1 Ein Unternehmen von ThyssenKrupp Steel ThyssenKrupp DAVEX tk 2 Die Technologie. Die Produkte DAVEX eröffnet neue Wege zur Gestaltung von Stahlkonstruktionen durch maßgenaue,

Mehr

Bauen in Stahl 9/2003 Construire en Acier Costruire in Acciaio

Bauen in Stahl 9/2003 Construire en Acier Costruire in Acciaio Bauen in Stahl 9/2003 Construire en Acier Costruire in Acciaio Bauherrschaft: Swiss Prime Site AG, Olten Totalunternehmer: Batigroup AG Generalunternehmung, Basel Architektengemeinschaft: Morger & Degelo

Mehr

Elegant überspannt: Hangar Euroairport Basel / Mulhouse

Elegant überspannt: Hangar Euroairport Basel / Mulhouse 16. Internationales Holzbau-Forum 10 Elegant überspannt Hangar Euroairport Basel / Mulhouse Ch. Meier 1 Elegant überspannt: Hangar Euroairport Basel / Mulhouse Elegantly spanned: hangar at Euroairport

Mehr

Stahlbau 1. Name:... Matr. Nr.:...

Stahlbau 1. Name:... Matr. Nr.:... 1/6 Name:... Matr. Nr.:... A. Rechnerischer steil 1. Stabilitätsnachweise Druckstab und Biegeträger Die Druckstäbe (RHS-Profil, I-Profil) werden jeweils zentrisch durch eine Normalkraft (Druckkraft) belastet.

Mehr

1 Einleitung. 1.1 Tragwerke aus Vollholz

1 Einleitung. 1.1 Tragwerke aus Vollholz 1 Einleitung 1.1 Tragwerke aus Vollholz Holz ist ein seit Jahrhunderten bewährter Baustoff. Es besitzt eine Reihe von günstigen Eigenschaften. Das Holz lässt sich u. a. leicht und mit einfachen Werkzeugen

Mehr

Richtlinie «Gebäudeintegrierte Photovoltaikanlagen» zur Anwendung von Ziffer 2.3 des Anhangs 1.2 der Energieverordnung (EnV)

Richtlinie «Gebäudeintegrierte Photovoltaikanlagen» zur Anwendung von Ziffer 2.3 des Anhangs 1.2 der Energieverordnung (EnV) Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK Bundesamt für Energie BFE Richtlinie «Gebäudeintegrierte Photovoltaikanlagen» zur Anwendung von Ziffer 2.3 des Anhangs 1.2

Mehr

Herzogenmühlestrasse Zürich, 2011

Herzogenmühlestrasse Zürich, 2011 Michael Meier und Marius Hug Architekten Zürich Herzogenmühlestrasse Zürich, 2011 Wohnhaus mit Scheune eingeladener Wettbewerb 2008, 1. Preis, Realisierung 2010 Anlagekosten CHF 2.1 Mio Bauherrschaft Liegenschaftenverwaltung

Mehr

Nutzen Sie unsere Bearbeitungskompetenz bei Trägern, Hohlprofilen und Stabstahl.

Nutzen Sie unsere Bearbeitungskompetenz bei Trägern, Hohlprofilen und Stabstahl. Nutzen Sie unsere Bearbeitungskompetenz bei Trägern, Hohlprofilen und Stabstahl. Das können Sie von uns erwarten. Wir realisieren Ihre Bearbeitungswünsche flexibel, professionell und in ausserordentlicher

Mehr

PFT Profiles produziert avancierte Kohlenstoff- und Glasfaserprofile und ist auf dem Gebiet der hochwertigen Pultusionstechniken

PFT Profiles produziert avancierte Kohlenstoff- und Glasfaserprofile und ist auf dem Gebiet der hochwertigen Pultusionstechniken SEHR AVANCIERTE UND HOCHWERTIGE PRODUKTIONSTECHNIKEN IM EIGENEN HAUS ENTWICKELTE, HOCHWERTIGE PULTRUSIONSTECHNIK EIGENE PRODUKTIONSHALLE UND FORSCHUNG IN DRONTEN PFT Profiles produziert avancierte Kohlenstoff-

Mehr

Einleitung. Vergleichsbasis. Schlanke Wandaufbauten

Einleitung. Vergleichsbasis. Schlanke Wandaufbauten Einleitung Das vorliegende Buch zeigt eine Auswahl von innovativen Wandkonstruktionen in Leichtund Massivbauweise, die sich für Häuser im Minergie-P- oder Passivhaus-Standard eignen. Die systematische

Mehr

Stahlbau Grundlagen. Einführung. Prof. Dr.-Ing. Uwe E. Dorka

Stahlbau Grundlagen. Einführung. Prof. Dr.-Ing. Uwe E. Dorka Stahlbau Grundlagen Einführung Prof. Dr.-Ing. Uwe E. Dorka Stahl hat Tradition und Zukunft Die Hohenzollernbrücke und das Dach des Kölner Doms sind beides Stahlkonstruktionen, die auch nach über 100 Jahren

Mehr

Die Architektur bestimmt das Fenster der Zukunft

Die Architektur bestimmt das Fenster der Zukunft Forum Holz Bau Energie Köln 09 Die Architektur bestimmt das Fenster der Zukunft Christian Walch 1 Die Architektur bestimmt das Fenster der Zukunft Christian Walch Walch GmbH Ludesch, Österreich 2 Die Architektur

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Hans-Hermann Prüser. Konstruieren im Stahlbetonbau 1. Grundlagen mit Anwendungen im Hochbau ISBN: 978-3-446-41618-5

Inhaltsverzeichnis. Hans-Hermann Prüser. Konstruieren im Stahlbetonbau 1. Grundlagen mit Anwendungen im Hochbau ISBN: 978-3-446-41618-5 Inhaltsverzeichnis Hans-Hermann Prüser Konstruieren im Stahlbetonbau 1 Grundlagen mit Anwendungen im Hochbau ISBN: 978-3-446-41618-5 Weitere Informationen oder Bestellungen unter http://www.hanser.de/978-3-446-41618-5

Mehr

Modern Times. 8 steeldoc 01/09. New York Times Building, New York. Bauherrschaft The New York Times Forest City Ratner Companies

Modern Times. 8 steeldoc 01/09. New York Times Building, New York. Bauherrschaft The New York Times Forest City Ratner Companies New York Times Building, New York Modern Times Bauherrschaft The New York Times Forest City Ratner Companies Architekten Renzo Piano Building Workshop FXFowle Architects, New York Ingenieure Thornton Tomasetti,

Mehr

Leichtbau- Konstruktion

Leichtbau- Konstruktion Bernd Klein Leichtbau- Konstruktion Berechnungsgrundlagen und Gestaltung 8., überarbeitete und erweiterte Auflage Mit 341 Abbildungen und Tabellen sowie umfangreichen Übungsaufgaben zu allen Kapiteln des

Mehr

Stahlbau Grundlagen. Der plastische Grenzzustand: Plastische Gelenke und Querschnittstragfähigkeit. Prof. Dr.-Ing. Uwe E. Dorka

Stahlbau Grundlagen. Der plastische Grenzzustand: Plastische Gelenke und Querschnittstragfähigkeit. Prof. Dr.-Ing. Uwe E. Dorka Stahlbau Grundlagen Der plastische Grenzzustand: Plastische Gelenke und Querschnittstragfähigkeit Prof. Dr.-Ing. Uwe E. Dorka Einführungsbeispiel: Pfette der Stahlhalle Pfetten stützen die Dachhaut und

Mehr

K33. Allgemeine Informationen zum Brandschutz Rechtsgrundlagen. Bayerische Bauordnung (BayBO)

K33. Allgemeine Informationen zum Brandschutz Rechtsgrundlagen. Bayerische Bauordnung (BayBO) Allgemeine Informationen zum Brandschutz Rechtsgrundlagen Bayerische Bauordnung (BayBO) Am 1. Januar 2008 trat die neue Bayerische Bauordnung (BayBO) in Kraft. Die bisherige Systematik im vereinfachten

Mehr

Dreibein, Korsett. 24 transformiert TEC21 36 / 2008

Dreibein, Korsett. 24 transformiert TEC21 36 / 2008 24 transformiert TEC21 36 / 2008 Dreibein, Korsett und Regenschirme Die denkmalgeschützten n des Elektrizitätswerks «Central Eléctrica del Mediodìa» in Madrid sollen gemäss den Architekten Herzog & de

Mehr

2 Definitionen a Ordnen Sie die Merkmale aus dem Schüttelkasten dem jeweiligen Begriff zu.

2 Definitionen a Ordnen Sie die Merkmale aus dem Schüttelkasten dem jeweiligen Begriff zu. Architektur 1 Rund ums Bauen a Welches Wort passt nicht in die Reihe? Streichen Sie es durch. 1 Konzerthalle Brücke Schloss Krankenhaus 2 Beton Plastik Holz Backstein 3 Barock Minimalismus Idealismus Dekonstruktivismus

Mehr

BERECHNUNGEN VON QUERSCHNITTS-

BERECHNUNGEN VON QUERSCHNITTS- Rolf Kindmann Henning Uphoff BERECHNUNGEN VON QUERSCHNITTS- KENNWERTEN UND SPANNUNGEN NACH DER ELASTIZITÄTSTHEORIE Entwurf vom 05.06.2014 Veröffentlichung des Lehrstuhls für Stahl-, Holz- und Leichtbau

Mehr

Metawell Metawell -Produkte Deutsch

Metawell Metawell -Produkte Deutsch Deutsch die Leichtbauplatte Was ist MEtawell? Metawell ist eine minium- Leichtbauplatte, bei der zwei minium-deckbleche mit einem wellen-förmigen Kern verbunden werden. Metawell flex ist eine minium-leichtbauplatte

Mehr

primolam Massivholz-Wand/Deckensystem von Weinberger

primolam Massivholz-Wand/Deckensystem von Weinberger primolam Massivholz-Wand/Deckensystem von Weinberger Wahlweise Anlieferung als vorgefertigtes Wandelement (auf Wunsch direkt auf die Baustelle) oder in individuell angepassten Elementgrößen für alle Abbundanlagen

Mehr

Brücken. Die Postbridge, eine so genannte "Clapperbridge" im Nationalpark Dartmoor/England (Heiner Gutsch) 25.11.2008 Brücken Berthold Wulf

Brücken. Die Postbridge, eine so genannte Clapperbridge im Nationalpark Dartmoor/England (Heiner Gutsch) 25.11.2008 Brücken Berthold Wulf Brücken Die Postbridge, eine so genannte "Clapperbridge" im Nationalpark Dartmoor/England (Heiner Gutsch) 1 Brücken Die Rialtobrücke in Venedig (pixelquelle.de) 2 Ziele Die Kinder sollen - Grundformen

Mehr

Windkraftanlagen. Windräder. Geschichte. Eckdaten. Turm. Fundament. Stahlrohrtürme. Gittertürme. Stb-Türme

Windkraftanlagen. Windräder. Geschichte. Eckdaten. Turm. Fundament. Stahlrohrtürme. Gittertürme. Stb-Türme Windräder Erste vollautomatische Windkraftanlage von Charles F. Brush im Winter 1887/1888 in Cleveland, Ohio Rechteckiger mit ~18 Meter Höhe Ältesten Windkraftanlagen sind Windmühlen oder Wasserpumpen

Mehr

1 Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen sowie deren Klassifizierung... 3

1 Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen sowie deren Klassifizierung... 3 Vorwort Mit der Einführung der nationalen Bemessungsnormen auf Grundlage des Sicherheitskonzepts mit Teilsicherheitsbeiwerten wurde es notwendig, die DIN 4102 Teil 4 um den Anwendungsteil 22 zu erweitern,

Mehr

System. Thermo- GE Thermo- GE. Thermo- GE. Thermo- GE. Thermo-Rollpappe

System. Thermo- GE Thermo- GE. Thermo- GE. Thermo- GE. Thermo-Rollpappe Holz-Massiv-Haus stauss - seit über 0 Jahren in Fassaden bewährt, - die Ur- Kerndämmung seit 50 Jahren. ( massive stauss -Putzwand & wasserabweisende -Dämmung ) gesunde, vollwirksame Mauern ohne Fertighaus-Probleme

Mehr

AUGUST RICHTER STAHLKATALOG 2012/13

AUGUST RICHTER STAHLKATALOG 2012/13 AUGUST RICHTER STAHLKATALOG 2012/13 Ihre Ansprechpartner Wilfried Müller Telefon: 02942 / 9787-13 Email: mueller@august-richter.de Thomas Bertelsmeier Telefon: 02942 / 9787-22 Email: bertelsmeier@august-richter.de

Mehr

I Baukonstruktion in der ägyptischen Architektur. 7

I Baukonstruktion in der ägyptischen Architektur. 7 I n h a l t s v e r z e i c h n i s Einleitung 1 Ägypten 6 I Baukonstruktion in der ägyptischen Architektur. 7 1 Kulturgeschichtlicher Überblick 7 2 Bauplanung und Bauausführung 9 2.1 Baustoffe 10 2.11

Mehr

Herbstuniversität 2008. Stahlbau

Herbstuniversität 2008. Stahlbau Herbstuniversität 2008 Bauwerksplanung und Konstruktion Stahlbau Herbstuniversität 2008 1 Was ist Stahl? Herstellung und Produkte aus Stahl Eigenschaften des Werkstoffs Stahl Stahl im Zugversuch Prüfmaschine,

Mehr

S wis s I nnovations. Hawa AG 8932 Mettmenstetten Schweiz Telefon + 41 44 767 91 91 Telefax + 41 44 767 91 78 www.hawa.ch

S wis s I nnovations. Hawa AG 8932 Mettmenstetten Schweiz Telefon + 41 44 767 91 91 Telefax + 41 44 767 91 78 www.hawa.ch Swiss Innovations. Wo Innovation zur Tradition gehört: die Hawa AG. Seit bald 50 Jahren bewegen Schiebebeschläge von Hawa weltweit Türen, Wände, Fenster und Läden. Dies liegt auch daran, dass die Hawa

Mehr

STATISCHE BERECHNUNG vom 20.04.2012

STATISCHE BERECHNUNG vom 20.04.2012 Projekt : 1020-12 Frank Blasek Beratender Ingenieur Heinestraße 1 D-33142 Büren Tel. +49 2951-937 582-0 Fax +49 2951-937 582-7 info@ifb-blasek.de Ingenieurbüro Frank Blasek Beratender Ingenieur Heinestraße

Mehr

GlassWin System Structural Glazing mit Kunststoff-Profilen

GlassWin System Structural Glazing mit Kunststoff-Profilen GlassWin System Structural Glazing mit Kunststoff-Profilen Kleben auf höchstem Niveau Structural Glazing im Fensterbau Geklebte Verbindungen zwischen Glas und Trägerwerkstoff, das Structural Glazing, nutzen

Mehr

Projekt: Leuphana Universität Lüneburg, Statische Vorprüfung für die Installation von PV-Anlagen

Projekt: Leuphana Universität Lüneburg, Statische Vorprüfung für die Installation von PV-Anlagen Statische Vorprüfung für die Installation von PV-Anlagen auf Gebäuden der Leuphana Universität Lüneburg Auftraggeber: Erstellt von: Leuphana Universität Lüneburg, FB IV Institut für Ökologie und Umweltchemie

Mehr

R A U M D O K U M E N T A T I O N 1 2

R A U M D O K U M E N T A T I O N 1 2 R A U M D O K U M E N T A T I O N 1 2 Zeppelin Carré Stuttgart Bauherr: DEGI Deutsche Gesellschaft für Immobilienfonds mbh, Frankfurt am Main Architekten: Planungsgruppe Zeppelin Carré; Auer+Weber+Partner

Mehr

Optimierung und Fertigung eines Bogenmittelteils aus einer Magnesiumlegierung

Optimierung und Fertigung eines Bogenmittelteils aus einer Magnesiumlegierung 363 Optimierung und Fertigung eines Bogenmittelteils aus einer Magnesiumlegierung Jürgen Edelmann-Nusser 1 (Projektleiter), Sándor Vajna 2 & Konstantin Kittel 2 1 Universität Magdeburg, Institut für Sportwissenschaft

Mehr

Protokoll zum Versuch: Zugversuch

Protokoll zum Versuch: Zugversuch Protokoll zum Versuch: Zugversuch Fabian Schmid-Michels Nils Brüdigam Universität Bielefeld Wintersemester 2006/2007 Grundpraktikum I 18.01.2007 Inhaltsverzeichnis 1 Ziel 2 2 Theorie 2 3 Versuch 2 3.1

Mehr

Janisol HI. Starker Stahl für starke Isolation

Janisol HI. Starker Stahl für starke Isolation Janisol HI Starker Stahl für starke Isolation Neue Massstäbe in der Wärmedämmung Janisol HI vereint Ästhetik mit technischer Raffinesse. Filigrane Ansichtsbreiten setzen stilvolle Akzente in der Architektur,

Mehr

Messehalle 3A Nürnberg. Fortschritt baut man aus Ideen.

Messehalle 3A Nürnberg. Fortschritt baut man aus Ideen. Messehalle 3A Nürnberg Fortschritt baut man aus Ideen. Die NürnbergMesse ist eine der 15 größten Messegesellschaften der Welt und zählt zu den Top Ten der modernsten Messeareale in Europa. Seit dem Umzug

Mehr

LifeCycle-Tower in Dornbirn das erste Holz-Hybrid-Hochhaus

LifeCycle-Tower in Dornbirn das erste Holz-Hybrid-Hochhaus LifeCycle-Tower in Dornbirn das erste Holz-Hybrid Hochhaus C. Dünser 1 LifeCycle-Tower in Dornbirn das erste Holz-Hybrid-Hochhaus Christoph Dünser DI Arch. Architekten Hermann Kaufmann ZT GmbH AT-Schwarzach,

Mehr

Leichtbau Seite 1. Basiswissen Luft- und Raumfahrttechnik

Leichtbau Seite 1. Basiswissen Luft- und Raumfahrttechnik Leichtbau Seite 1 Leichtbau Seite 2 Leichtbau Seite 3 Der Leichtbau läßt sich einteilen in: Zweck-Leichtbau: Um eine bestimmte Funktion zu erfüllen, muß die zu entwickelnde Struktur leicht sein, z.b.:

Mehr

Statische Versuchsplanung (DoE - Design of Experiments)

Statische Versuchsplanung (DoE - Design of Experiments) Statische Versuchsplanung (DoE - Design of Experiments) Übersicht Bei der statistischen Versuchsplanung wird die Wirkung von Steuerparametern unter dem Einfluss von Störparametern untersucht. Mit Hilfe

Mehr

sia Stahlbau Schweizer Norm Norme suisse Norma svizzera SIA 263: 2013 Bauwesen 505 263 Constructions en acier Costruzioni di acciaio Steel Structures

sia Stahlbau Schweizer Norm Norme suisse Norma svizzera SIA 263: 2013 Bauwesen 505 263 Constructions en acier Costruzioni di acciaio Steel Structures sia Schweizer Norm Norme suisse Norma svizzera SIA 263: 2013 Bauwesen 505 263 Ersetzt Norm SIA 263, Ausgabe 2003 Constructions en acier Costruzioni di acciaio Steel Structures Stahlbau 263 Referenznummer

Mehr

ZÄH-MASSIV-HOLZHAUS Natürliches Wohnen

ZÄH-MASSIV-HOLZHAUS Natürliches Wohnen ZÄH-MASSIV-HOLZHAUS Natürliches Wohnen www.holzbau-zaeh.de... weil Holz unsere Leidenschaft ist! Rohstoff HOLZ natürlich, gesund & warm Holz ist ein natürlicher Rohstoff, der uns in vielen Lebensbereichen

Mehr

StoVentec ARTline Das Photovoltaik-Fassadensystem bringt Energie an die Fassade

StoVentec ARTline Das Photovoltaik-Fassadensystem bringt Energie an die Fassade Fassade Vorgehängte Navigation1 hinterlüftete Navigation2 Fassadensysteme Navigation3 StoVentec ARTline Das Photovoltaik-Fassadensystem bringt Energie an die Fassade Bei den nachfolgend in der Broschüre

Mehr

Die Baureihe von massiven Elementen für den nachhaltigen Wohnungsbau mit Passivhaus-Standard. www.alphabeton.eu www.pamaflex.eu

Die Baureihe von massiven Elementen für den nachhaltigen Wohnungsbau mit Passivhaus-Standard. www.alphabeton.eu www.pamaflex.eu Die Baureihe von massiven Elementen für den nachhaltigen Wohnungsbau mit Passivhaus-Standard www.alphabeton.eu www.pamaflex.eu Die von Alpha Beton entwickelte Bauteilreihe Pamaflex berücksichtigt im Besonderen

Mehr

Lernfeld 1: Einrichten einer Baustelle. Erweiterte Zielformulierung. Berufsfachschule Bautechnik im Schwerpunkt Ausbau.

Lernfeld 1: Einrichten einer Baustelle. Erweiterte Zielformulierung. Berufsfachschule Bautechnik im Schwerpunkt Ausbau. 4.1.2_bau_lernfelder Lernfeld 1: Einrichten einer Baustelle Eine Baustelleneinrichtung planen Maßnahmen zur Absperrung und Sicherung eine Baustelle treffen Stell- und Verkehrsflächen in einen Baustelleneinrichtungsplan

Mehr

DAS KABELVERLEGE-SYSTEM

DAS KABELVERLEGE-SYSTEM K A B E L H Y G I E N E K A B E L V E R L E G E S Y S T E M E DAS KABELVERLEGE-SYSTEM SILTEC Kabelverlege-Systeme ist ein auf optimale Funktion entwickeltes Produkt: Einfach, zugänglich für Reinigung und

Mehr

Grundlagen zur Projektierung und Auslegung a) Untergrund b) Montage der Regale c) Ausrichten der Regale

Grundlagen zur Projektierung und Auslegung a) Untergrund b) Montage der Regale c) Ausrichten der Regale Grundlagen zur Projektierung und Auslegung Als Grundlage für den Einsatz des Systems SUPERBUILD gelten die von der Großhandels- und Lagereiberufsgenossenschaft herausgegebenen Richtlinien für Lagereinrichtungen

Mehr

8 F Stahlbauprofile. Prof. Dr.-Ing. Christof Hausser, Prof. Dr.-Ing. Christoph Seeßelberg

8 F Stahlbauprofile. Prof. Dr.-Ing. Christof Hausser, Prof. Dr.-Ing. Christoph Seeßelberg 8.159 8 F Stahlbauprofile Prof. Dr.-Ing. Christof Hausser, Prof. Dr.-Ing. Christoph Seeßelberg Kurzzeichen für Walzmaterial (Beispiele) Kurzbezeichnung zeichnerisch IPE 240-4600 DIN 1025-5 HEB 400-8000

Mehr

Brücken. Die Postbridge, eine so genannte "Clapperbridge" im Nationalpark Dartmoor/England (Heiner Gutsch) 14.03.2008 Brücken Berthold Wulf

Brücken. Die Postbridge, eine so genannte Clapperbridge im Nationalpark Dartmoor/England (Heiner Gutsch) 14.03.2008 Brücken Berthold Wulf Brücken Die Postbridge, eine so genannte "Clapperbridge" im Nationalpark Dartmoor/England (Heiner Gutsch) 1 Brücken Die Rialtobrücke in Venedig (pixelquelle.de) 2 Ziele Die Kinder sollen - Grundformen

Mehr

BMW Welt München. Daten und Fakten

BMW Welt München. Daten und Fakten BMW Welt München BMW Welt München Die BMW Welt im Norden Münchens ist ein Meisterstück innovativer Architektur. Seit Oktober 2007 dient sie als multifunktionale Bühne für Veranstaltungen jeder Art: Konzerte,

Mehr

Zukunftsweisender Hybridbau

Zukunftsweisender Hybridbau 09/15-07 Zukunftsweisender Hybridbau Neubau eines Bürogebäudes mit Werkhalle für den Messebau Im Auftrag des Messebauers Public Address realisierte Brüninghoff in den vergangenen Monaten ein Bürogebäude

Mehr

Erläuterungen zur Anwendung der Eurocodes vor ihrer Bekanntmachung als Technische Baubestimmungen

Erläuterungen zur Anwendung der Eurocodes vor ihrer Bekanntmachung als Technische Baubestimmungen Fachkommission Bautechnik der Bauministerkonferenz Erläuterungen zur Anwendung der Eurocodes vor ihrer Bekanntmachung als Technische Baubestimmungen 1 Allgemeines Die europäischen Bemessungsnormen der

Mehr

GIPS. INFORMATIONEN: Massive Gips-Wandbauplatten für individuelle Raumkonzepte

GIPS. INFORMATIONEN: Massive Gips-Wandbauplatten für individuelle Raumkonzepte Bundesverband der Gipsindustrie e.v. Industriegruppe Gips-Wandbauplatten GIPS schafft Freiräume. INFORMATIONEN: Massive Gips-Wandbauplatten für individuelle Raumkonzepte SCHNELLE TROCKENE BAUWEISE GUTER

Mehr

Luxe-Line Twin und Single nach Maß, ein Schmuckstück für Ihr Haus

Luxe-Line Twin und Single nach Maß, ein Schmuckstück für Ihr Haus Luxe-Line Twin und Single nach Maß, ein Schmuckstück für Ihr Haus Luxe-Line Twin: Isoliertes doppeltes Flügeltor Luxe-Line Single: Isolierte Nebengaragentür Design, Dämmung und Benutzerfreundlichkeit Das

Mehr

[ARBO Kragplattenanschluss-Bewehrungen] Das umfassende Sortiment an Bewehrungselementen zur Wärmedämmung

[ARBO Kragplattenanschluss-Bewehrungen] Das umfassende Sortiment an Bewehrungselementen zur Wärmedämmung Das Magazin für die Kunden der F. J. Aschwanden AG Mai 2010 [ARBO Kragplattenanschluss-Bewehrungen] Das umfassende Sortiment an Bewehrungselementen zur Wärmedämmung ARBO Kragplattenanschluss-Bewehrungen

Mehr

Sanierung. Im Fokus. von korrodierter Bewehrung in Betonsandwichwänden. Vorgehängte Hinterlüftete Fassade

Sanierung. Im Fokus. von korrodierter Bewehrung in Betonsandwichwänden. Vorgehängte Hinterlüftete Fassade Steffen Michael Gross, Weimar Sanierung von korrodierter Bewehrung in Betonsandwichwänden Im Fokus Vorgehängte Hinterlüftete Fassade Fachverband Baustoffe und Bauteile für vorgehängte hinterlüftete Fassaden

Mehr

Bauen in Stahl. Bautendokumentation des Stahlbau Zentrums Schweiz 02/04. steeldoc. Rauten Konstruktion und Ornament

Bauen in Stahl. Bautendokumentation des Stahlbau Zentrums Schweiz 02/04. steeldoc. Rauten Konstruktion und Ornament Bauen in Stahl Bautendokumentation des Stahlbau Zentrums Schweiz 02/04 steeldoc Rauten Konstruktion und Ornament Inhalt Editorial 3 Rauten zwischen Konstruktion und Ornament Essay von Alois Diethelm 4

Mehr

Workbook 2-35. Statik 36-49. Feuerwiderstand 50-53. Ästhetik 54-55. Ökologie 56-73. Schallschutz 74-89. Raumakustik 90-101. Wärmeschutz 102-113

Workbook 2-35. Statik 36-49. Feuerwiderstand 50-53. Ästhetik 54-55. Ökologie 56-73. Schallschutz 74-89. Raumakustik 90-101. Wärmeschutz 102-113 2-35 Statik 36-49 Feuerwiderstand 50-53 Ästhetik 54-55 Ökologie 56-73 Schallschutz 74-89 Raumakustik 90-101 Wärmeschutz 102-113 Ausführungsplanung Workbook 114-121 122-127 Montage Multifunktional Wärmeschutz

Mehr

DIN EN 1090 Ausführung von Stahltragwerken und Aluminiumtragwerken

DIN EN 1090 Ausführung von Stahltragwerken und Aluminiumtragwerken - Hilfestellung des BVM für Metallbetriebe - Einfluss von Normung auf die Arbeit in Betrieb und Verband Rust, 02. Juli 2011 Dipl.-Ing. Karsten Zimmer Bundesverband Metall Ruhrallee 12, 45138 Essen karsten.zimmer@metallhandwerk.de

Mehr

Richtig sanieren. Mit dem Schöck Isokorb.

Richtig sanieren. Mit dem Schöck Isokorb. Richtig sanieren. Mit dem Schöck Isokorb. Gebäude wirksam sanieren. Und was ist mit dem Balkon? 2 Wenn saniert wird, steht meist der energetische Gedanke im Vordergrund. Aus gutem Grund, denn viele Bestandsbauten

Mehr

Nutzerhandbuch zum Integralen Energiekonzept

Nutzerhandbuch zum Integralen Energiekonzept Nutzerhandbuch zum Integralen Energiekonzept Hinweise zur energiesparenden und komfortablen Nutzung der Büroräume im ENERGIEFORUM BERLIN / Informationen zum Integralen Energiekonzept Hinweise zur energiesparenden

Mehr

Innovative Produkte machen Markt

Innovative Produkte machen Markt Innovative Produkte machen Markt Martin Opitz Opitz Holzbau GmbH Mechernich D 1 2 Innovative Produkte machen Markt Neue Fertigungsmethoden, höhere Automatisierung und innovative Produktideen schaffen im

Mehr

LAYHER AllroundGERÜST

LAYHER AllroundGERÜST LAYHER AllroundGERÜST Traggerüst tg 60 Ausgabe 04.2013 Art.-Nr. 8116.006 Qualitätsmanagement zertifiziert nach ISO 9001:2008 durch TÜV-CERT AllroundGerüst Layher AllroundGerüst das Original // Ein System

Mehr

Erläuterungen zur Anwendung der Eurocodes vor ihrer Bekanntmachung als Technische Baubestimmungen

Erläuterungen zur Anwendung der Eurocodes vor ihrer Bekanntmachung als Technische Baubestimmungen Berichte DOI: 10.1002/dibt.201030059 Fachkommission Bautechnik der Bauministerkonferenz Erläuterungen zur Anwendung der Eurocodes vor ihrer Bekanntmachung als Technische Baubestimmungen 1 Allgemeines Die

Mehr

Solitärbau in besonderer Sichtbetonoptik

Solitärbau in besonderer Sichtbetonoptik PRESSEMITTEILUNG Pautzfeld, im Februar 2013 Villa Funken, Köln Solitärbau in besonderer Sichtbetonoptik Die in der gestockten Fassadenfläche sichtbaren Liapor-Blähtonkugeln verleihen der Villa Funken in

Mehr

jenseits des üblichen Standards eine individuelle Lösung Allroundservice für Abmessungen Für jede Anfrage Profil

jenseits des üblichen Standards eine individuelle Lösung Allroundservice für Abmessungen Für jede Anfrage Profil Profil Allroundservice für Abmessungen jenseits des üblichen Standards Als Wilhelm Göcke 1988 sein Unternehmen gründete, wusste er, dass Stahlblechverarbeitung zumeist in Massenproduktion durchgeführt

Mehr

s+v Planungssoftware für Verbundbau jetzt mit Bemessungsprogramm für Verbundträger

s+v Planungssoftware für Verbundbau jetzt mit Bemessungsprogramm für Verbundträger s+v Planungssoftware für Verbundbau jetzt mit Bemessungsprogramm für Verbundträger Mit der jetzt vorliegenden Version 2.0 der s+v Planungssoftware für Verbundbau werden Sie bei Ihrer Planung und Ausführung

Mehr

Allroundservice für Abmessungen jenseits des üblichen Standards

Allroundservice für Abmessungen jenseits des üblichen Standards Profil Als Wilhelm Göcke 1988 sein Unternehmen gründete, wusste er, dass Stahlblechverarbeitung zumeist in Massenproduktion durchgeführt wird, sodass kein Raum für Individuelles oder Abmessungen abseits

Mehr

Frischer Wind für PVC-Fenster

Frischer Wind für PVC-Fenster Frischer Wind für PVC-Fenster SWISS MADE ökologisch... TAVAPET besteht aus extrudiertem PET (Poly-Ethylen-Terephthalat) welches aus rezyklierten Getränkeflaschen hergestellt wird. Dank hoher Technologie

Mehr

Baukonstruktion Ausbau

Baukonstruktion Ausbau Uta Pottgiesser / Katharina König Baukonstruktion Ausbau Wilhelm Fink Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Vorwort 5 1 Einführung 13 1-1 Geschichtlicher Überblick 13 1-2 Elemente des Ausbaus 17 1-3 Elementierung

Mehr

ALU SOLAR Aluminiumprofilsystem. Solarmodulen für dachintegrierte Photovoltaikanlagen. flexible building. sustainable thinking.

ALU SOLAR Aluminiumprofilsystem. Solarmodulen für dachintegrierte Photovoltaikanlagen. flexible building. sustainable thinking. ALU SOLAR Aluminiumprofilsystem mit Solarmodulen für dachintegrierte Photovoltaikanlagen flexible building. sustainable thinking. PRODUKTE ALU SOLAR die ressourcenschonende Synergie von Architektur, Funktion

Mehr

Steinmetz das moderne Handwerk mit Tradition

Steinmetz das moderne Handwerk mit Tradition PRESSEMITTEILUNG Frankfurt, 18. November 2015 Steinmetz das moderne Handwerk mit Tradition Der Beruf des Steinmetzen vereint gestalterische Kompetenz und handwerkliches Können. Mit traditionellen Bearbeitungsmethoden

Mehr

Ihr Partner für Bau-Spezialartikel!

Ihr Partner für Bau-Spezialartikel! Abschalelement sicura710 Anwendung: Bodenplatte Trigoform Abschalelement sicura710 einbaufertig, selbststehend, mit Schlitz und Klemmbügel geeignet zur Aufnahme eines CEMflex VB 150 Verbundbleches, mit

Mehr

FLC200 BL - Hintergrund

FLC200 BL - Hintergrund FLC200 BL - Hintergrund WE-EF s Philosophie in puncto Umweltschutz ist ganz einfach: Wir entwerfen und produzieren innovative langlebige Leuchten und schließen damit auf lange Zeit aus, dass sie ersetzt

Mehr

Großhandel für Stahl, Edelstahl und Aluminium MAASTRICHT

Großhandel für Stahl, Edelstahl und Aluminium MAASTRICHT Großhandel für Stahl, Edelstahl und Aluminium MAASTRICHT LIEFERPROGRAMM Alle in dieser Liste aufgeführten Abmessungen sind lagermäßig vorrätig. Zwischenverkauf vorbehalten. Andere Abmessungen und Güten

Mehr

Wohnungsbau mit Stahl 071 Bio-Solar-Haus

Wohnungsbau mit Stahl 071 Bio-Solar-Haus Wohnungsbau mit Stahl 07 Bio-Solar-Haus Stahl-Informations-Zentrum Wohnungsbau mit Stahl 07 Bio-Solar-Haus Das Bio-Solar-Haus wurde als Typenentwurf entwickelt. Es verbindet Vorteile und Funktionalität

Mehr

Department Chemie der ETH Zürich, Hönggerberg, Schweiz

Department Chemie der ETH Zürich, Hönggerberg, Schweiz Department Chemie der ETH Zürich, Hönggerberg, Schweiz Das 1990/91 aus einem zweistufigen Architekturwettbewerb hervorgegangene Projekt umfasst ein kammartiges Lehr- und Forschungsgebäude mit fünf Institutstrakten,

Mehr

Wer richtig dämmt, spart Bares Jetzt Kellerdecke dämmen und bis zu 15 % Heizkosten sparen!

Wer richtig dämmt, spart Bares Jetzt Kellerdecke dämmen und bis zu 15 % Heizkosten sparen! Deckendämmung Februar 2010 Wer richtig dämmt, spart Bares Jetzt Kellerdecke dämmen und bis zu 15 % Heizkosten sparen! Warum Kellerdeckendämmung? So schnell können Sie sparen Durch 1 m² ungedämmte Kellerdecke

Mehr

STATISCHE BERECHNUNG "Traverse Typ Foldingtruss F52F" Länge bis 24,00m Elementlängen 0,60m - 0,80m - 1,60m - 2,40m Taiwan Georgia Corp.

STATISCHE BERECHNUNG Traverse Typ Foldingtruss F52F Länge bis 24,00m Elementlängen 0,60m - 0,80m - 1,60m - 2,40m Taiwan Georgia Corp. Ing. Büro für Baustatik 75053 Gondelsheim Tel. 0 72 52 / 9 56 23 Meierhof 7 STATISCHE BERECHNUNG "Traverse Typ Foldingtruss F52F" Länge bis 24,00m Elementlängen 0,60m - 0,80m - 1,60m - 2,40m Taiwan Georgia

Mehr

Holzbau. Teill Grundlagen 4., neubearbeitete und erweiterte Auflage 1991. Werner-Verlag. Begründet von Prof. Dipl.-Ing.

Holzbau. Teill Grundlagen 4., neubearbeitete und erweiterte Auflage 1991. Werner-Verlag. Begründet von Prof. Dipl.-Ing. Begründet von Prof. Dipl.-Ing. Gerhard Werner Neubearbeitet von Prof. Dr.-Ing. Günter Steck Holzbau Teill Grundlagen 4., neubearbeitete und erweiterte Auflage 1991 Werner-Verlag Inhaltsverzeichnis Teil

Mehr

Industrie- Sektionaltore

Industrie- Sektionaltore Industrie- Sektionaltore PRODUKTE FÜR GEWERBE KRISPOL TORE FÜR ANSPRUCHSVOLLE KRISPOL EIN ZUVERLÄSSIGER PARTNER IM GESCHÄFT Die Firma KRISPOL ist ein führender europäischer Hersteller von Toren und Öffnungsabschlüssen

Mehr

Pressemitteilung. Vom ungedämmten Altbau zum Niedrigenergie-Standard. Sanierung Dreifamilienhaus in Penzberg

Pressemitteilung. Vom ungedämmten Altbau zum Niedrigenergie-Standard. Sanierung Dreifamilienhaus in Penzberg Pressemitteilung Fribourg, im September 2010 Sanierung Dreifamilienhaus in Penzberg Vom ungedämmten Altbau zum Niedrigenergie-Standard Energetische Sanierung eines Wohnhauses Pavatex SA Martin Tobler Direktor

Mehr

ENTWERFEN UND KONSTRUIEREN IM MASSIVBAU HALLENBAUWERKE SEITE 1

ENTWERFEN UND KONSTRUIEREN IM MASSIVBAU HALLENBAUWERKE SEITE 1 HALLENBAUWERKE SEITE 1 Hallenbauwerke 1. Allgemeines zu Hallenbauten - Ziel: große Räume - wenig Konstruktion (möglichst stützenfrei) - Verwendungszweck: Industrie-, Messe-, Sport-, Theaterhallen - Einwirkungen:

Mehr

Zugversuch. Laborskript für WP-14 WS 13/14 Zugversuch. 1) Theoretische Grundlagen: Seite 1

Zugversuch. Laborskript für WP-14 WS 13/14 Zugversuch. 1) Theoretische Grundlagen: Seite 1 Laborskript für WP-14 WS 13/14 Zugversuch Zugversuch 1) Theoretische Grundlagen: Mit dem Zugversuch werden im Normalfall mechanische Kenngrößen der Werkstoffe unter einachsiger Beanspruchung bestimmt.

Mehr

AUS FORSCHUNG UND TECHNIK

AUS FORSCHUNG UND TECHNIK Der Hochleistungs-Dämmstoff AUS FORSCHUNG UND TECHNIK 2005 NR. 5 Allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis für feuerhemmende Steildachkonstruktionen mit einer Aufsparrendämmung aus Polyurethan-Hartschaum

Mehr

Dreidimensionale Wärmebrückenberechnung für das Edelstahlanschlusselement FFS 340 HB

Dreidimensionale Wärmebrückenberechnung für das Edelstahlanschlusselement FFS 340 HB für das Edelstahlanschlusselement FFS 340 HB Darmstadt 12.03.07 Autor: Tanja Schulz Inhalt 1 Aufgabenstellung 1 2 Balkonbefestigung FFS 340 HB 1 3 Vereinfachungen und Randbedingungen 3 4 χ - Wert Berechnung

Mehr

Pressemitteilung. Energieeffizientes Fassadensystem im Bausatz

Pressemitteilung. Energieeffizientes Fassadensystem im Bausatz Pressemitteilung Energieeffizientes Fassadensystem im Bausatz Lengerich (Ems) / Tübingen, März 2012 Rechtzeitig zur fensterbau/ frontale 2012 erweitert die FOPPE Metallbaumodule GmbH ihr Produktprogramm

Mehr

CONSULTING & MANAGEMENT

CONSULTING & MANAGEMENT CONSULTING & MANAGEMENT WIRTSCHAFTSMEDIATION COACHING & SEMINARE Baubetriebliche Kompetenz und Konstruktive und nachhaltige Lösung Individuell auf Ihre Organisation, Ihre Dienstleistung für Alle: Unternehmen,

Mehr

Ein Mantel für Ihr Haus

Ein Mantel für Ihr Haus Ein Mantel für Ihr Haus Nachträgliche Wärmedämmung für Außenwände NACHTRÄGLICHE WÄRMEDÄMMUNG FÜR AUSSENWÄNDE 2 Steht Ihr Haus nackt da? Niemand würde an einem kalten Wintertag ohne warme Kleidung nach

Mehr

Systeme & Lösungen Flash info

Systeme & Lösungen Flash info Systeme & Lösungen Flash info System Module4 by Pflaum Lösung Die unbrennbare, wärmegedämmte modul-fassade Zeitloses Design. Brandschutz bis EI90. Wärmedämmung bis 200 mm. Flash info ARSOLAR PLUS the economic

Mehr

Feuchtraumabdichtungen

Feuchtraumabdichtungen Feuchtraumabdichtungen mit dem KÖSTER BD-System Abdichtung unter Fliesen KÖSTER Produkte für die Abdichtung unter Fliesen Eine vollständige und widerstandsfähige Abdichtung ist eine entscheidende Voraussetzung

Mehr

BEISPIELGEBÄUDE [SI-MODULAR] DER GEBÄUDEBAUKASTEN

BEISPIELGEBÄUDE [SI-MODULAR] DER GEBÄUDEBAUKASTEN BEISPIELGEBÄUDE [SI-MODULAR] DER GEBÄUDEBAUKASTEN [SI-MODULAR] Ein modularer Baukasten für Gebäude Ein BAUKASTEN kein BAUSATZ! Ein phänomenaler Unterschied. [SI-MODULAR] bietet keine feststehenden Fertighaustypen,

Mehr

21 Artischocke 2. Rang 2. Preis

21 Artischocke 2. Rang 2. Preis 21 Artischocke 2. Rang 2. Preis VerfasserIn wbarchitekten eth sia, Bern CH weber+brönnimann ag, Bern CH Marc Rüfenacht, Bauphysik, Bern CH Architron Visualisierung, Zürich CH Architektur: Gian Weiss, Kamenko

Mehr

Festigkeit und Härte

Festigkeit und Härte Festigkeit und Härte Wichtige Kenngrößen für die Verwendung metallischer Werkstoffe sind deren mechanische Eigenschaften unter statischer Beanspruchung bei Raumtemperatur (RT). Hierbei hervorzuheben sind

Mehr

Schutzschild gegen die Spuren der Zeit

Schutzschild gegen die Spuren der Zeit Sammlungszentrum Landesmuseum, Affoltern am Albis Schutzschild gegen die Spuren der Zeit Bauherrschaft Bundesamt für Bauten und Logistik, Bern Architekten Stücheli Architekten AG, Zürich Ingenieure Basler

Mehr

Die ES4-Familie. Noch mehr Flexibilität und Leistung für Zutritt, Zeit- und Betriebsdatenerfassung. Industrial Technologies

Die ES4-Familie. Noch mehr Flexibilität und Leistung für Zutritt, Zeit- und Betriebsdatenerfassung. Industrial Technologies Die ES4-Familie Noch mehr Flexibilität und Leistung für Zutritt, Zeit- und Betriebsdatenerfassung Industrial Technologies ES4: Die nächste Generation unserer Systemfamilie Die perfekte Ergänzung für Ihr

Mehr

Europäische Normen für Regalsysteme Überblick und aktuelle Entwicklung

Europäische Normen für Regalsysteme Überblick und aktuelle Entwicklung Europäische Normen für Regalsysteme Überblick und aktuelle Entwicklung Dr.-Ing. Oliver Kraus Leiter Entwicklung & Standardisierung Stahl CeMAT 2014-23.05.2014 1 Einige Punkte vorab: Überblick Einblick

Mehr

innovative Leichtbaulösungen Aluminiumschaum Sandwichplatten und 3D Formteile

innovative Leichtbaulösungen Aluminiumschaum Sandwichplatten und 3D Formteile innovative Leichtbaulösungen Aluminiumschaum Sandwichplatten und 3D Formteile Referenzen Plattform-Systeme mit 70 % geringerem Gewicht Offshore Systeme mit 30% geringerem Gewicht Mit Leichtigkeit stark

Mehr