Einstufung der Pflegebedürftigkeit bei Demenzen. 9. Mai 2015

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1 Einstufung der Pflegebedürftigkeit bei Demenzen 9. Mai 2015

2 Begutachtung für die Pflegeversicherung Dr. Martin Schünemann, Leiter der Abteilung Pflegeversicherung, MDK Nord

3 Aufgaben der Begutachtung Beurteilung der Pflegebedürftigkeit gem. SGB XI Erkennen von Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz Treffen von Empfehlungen zu möglichem Rehabilitationsbedarf Verbesserung der individuellen Pflegesituation - Pflegehilfsmittel, Hilfsmittelversorgung - wohnumfeldverbessernden Maßnahmen Angaben zu rentenversicherungsfähigen Pflegezeiten (pflegender Angehöriger)

4 Gesetzliche Grundlagen Sozialgesetzbuch (SGB) - Elftes Buch (XI) - Soziale Pflegeversicherung (Artikel 1 des Gesetzes vom 26. Mai 1994, BGBl. I S. 1014) 1 Soziale Pflegeversicherung somatisch geprägter Pflegebedürftigkeitsbegriff Besonderheiten der Demenz fanden erst mit dem Pflegeleistungs-Ergänzungsgesetz (Abkürzung: PflEG, Langtitel: Gesetz zur Ergänzung der Leistungen bei häuslicher Pflege von Pflegebedürftigen mit erheblichem allgemeinem Betreuungsbedarf) ab 1. Januar 2002 Berücksichtigung. Ab dem 1. April 2002 konnte der berechtigte Personenkreis sogenannte "zusätzliche Betreuungsleistungen" in Höhe von 460 Euro pro Kalenderjahr in Anspruch nehmen.

5 Begutachtung Bei der Feststellung von Pflegebedürftigkeit gilt: Pflegebedürftig sind Personen die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung.. für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens 6 Monate in erheblichem oder höherem Maße der Hilfe bedürfen

6 Unterschied: Pflege somatisch Erkrankter Pflege bei Demenz worüber sprechen wir? Begriffsklärung: Pflege Betreuung Wir sprechen von Menschen mit und ohne Fehlverhalten Wir sprechen von Menschen in zunehmend schwieriger werdenden Beziehungen Und wir sprechen von Leistungen ( Geld )

7 SMD2 Definition der alltäglichen Verrichtungen GRUNDPFLEGE Im Bereich der Körperpflege Waschen Duschen / Baden Zahnpflege Kämmen / Rasieren Darm-/Blasenentleerung Im Bereich der Ernährung Mundgerechte Nahrungszubereitung Nahrungsaufnahme Im Bereich der Mobilität Aufstehen / Zubettgehen An- / Auskleiden, Gehen, Stehen, Treppensteigen Verlassen / Wiederaufsuchen der Wohnung Im Bereich der HAUSWIRTSCHAFT Einkaufen, Kochen Reinigung der Wohnung Spülen, Wechseln / Waschen der Kleidung

8 Folie 7 SMD2 das hat entfernt mit Assessments wie dem Barthel Index zu tun - nur zum Zweck einer Leistungsentscheidung "verfeinert" Schünemann, Martin, Dr.;

9 Beurteilung Für die Pflegestufenbegutachtung ist die vorliegende Krankheit / Behinderung von untergeordneter Bedeutung Es handelt sich um eine funktionelle Bewertung (ICF) Relevant ist, welche Fähigkeiten zur Grundpflege bestehen oder welche Defizite Ist der an Demenz Erkrankte körperlich in der Lage, die Grundpflege (Waschen/Duschen, Kleiden etc.) durchzuführen, aufgrund kognitiver Defizite aber nicht, so wird ein Hilfebedarf im Gutachten notiert.

10 Frage: Werden demente Menschen in der Pflegeversicherung schlechter gestellt? Angesichts des vermeintlichen gutachterlichen Abhebens auf somatische Grundpflege könnte der Eindruck entstehen aber:

11 Historisches (noch einmal zur Erinnerung ) Die soziale Pflegeversicherung wurde zur Entlastung der Sozialhilfeträger geschaffen ( Geschaffen wurde die Pflegeversicherung wegen der zunehmenden Zahl pflegebedürftiger Personen, die in engem Zusammenhang mit dem steigenden Anteil älterer Menschen in der Bevölkerung steht, und der unzureichenden Absicherung des Risikos der Pflegebedürftigkeit, die zu einer wachsenden Belastung der Sozialhilfe (Soziale Grundsicherung) mit Ausgaben für Pflegefälle geführt hatte. ) Quelle: Konrad Adenauer Stiftung Die Pflegeversicherung ist eine Art Teilkaskoversicherung Die Pflegeversicherung wird vielfach missverstanden. Man gewinnt den Eindruck, die Pflege sei Sache des Staates - doch der Schein trügt: Die Pflegeversicherung soll Familien nur dabei helfen, ihre Aufgaben zu meistern - sie ist und bleibt eine Art Teilkaskoversicherung Quelle: Focus

12 Gesetzliche Grundlagen (SGB XI - Auszug) 18 Verfahren zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit 18a Abs. 1 Rehabilitationsempfehlung 29 Wirtschaftlichkeitsgebot 40 Pflegehilfsmittel und wohnumfeldverbessernde Maßnahmen 44 Leistungen zur sozialen Sicherung der Pflegepersonen

13 Paradigmenwechsel? Problem - allgemeine Beaufsichtigung und Betreuung sind i.d.r. viel zeitaufwändiger als Grundpflege PflEG allgemeine Beaufsichtigung und Betreuung Hilfe/Entlastung für pflegende Angehörige Leistungen für Versicherte mit erheblichem allgemeinem Betreuungsbedarf, zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen und Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen 45a Berechtigter Personenkreis (ambulant) 87b Vergütungszuschläge für zusätzliche Betreuung und Aktivierung in stationären Pflegeeinrichtungen

14 Begutachtung der Pflegebedürftigkeit bei Menschen mit Demenz Feststellung der Auswirkungen der Erkrankung auf die Grundpflege verläuft wie bei jedem Antragsteller (wichtig: funktionelle Beurteilung!)

15 Begutachtung der Pflegebedürftigkeit bei Menschen mit Demenz - Ergänzung In einem Zeitrahmen von Minuten ist keine Diagnostik MMST DemTect MoCa 6CIT möglich Wenn keine aussagekräftigen Unterlagen vorhanden sind, ist eine Abgrenzung der Demenz von einem Mild Cognitive Impairment und anderen Erkrankungen aus dem neurologisch psychiatrischen Fachgebiet schwierig

16 Begutachtungsprozess Pflegebedürftigkeit Alltagskompetenz allgmeine Betreuung Weitere Fragestellungen Hilfsmittel Pflegestufenbeurteilung Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen Reha-Bedarf Rentenversicherungspflicht

17 Bundessozialgericht Urteil vom , Az.: B 3 P 8/04 R Die Annahme einer "wesentlichen" Änderung setzt voraus, dass zunächst überhaupt eine Änderung der Verhältnisse feststellbar ist. Das ist im Hinblick auf die besonderen Umstände der Ermittlung eines zeitlichen Pflegebedarfs schwierig, weil ihr in der Regel keine exakten Messungen vorausgehen, sondern im Rahmen einer zeitlich beschränkten medizinisch-pflegerischen Begutachtung ein Gesamtpflegebedarf durch Addition einer Reihe von einzelnen zeitlich geschätzten Hilfeleistungen festgestellt wird. Der Gutachter greift dabei auf seine ärztliche oder pflegerische Berufserfahrung zurück, unterstützt durch Richtzeitwerte und Zeitkorridore in den Begutachtungsrichtlinien. In hohem Maße muss er auch die Angaben des Pflegebedürftigen und/oder der jeweiligen Pflegeperson berücksichtigen und -soweit glaubhaft -seiner Begutachtung zu Grunde legen. Der erkennende Senat hat in diesem Zusammenhang wiederholt den Beweiswert eines sog Pflegetagebuchs betont (vglzuletzt BSG SozR Nr1 RdNr13). Unabhängig davon hat der Sachverständige zu prüfen, ob der tatsächliche Pflegeaufwand dem entspricht, was von einer durchschnittlichen, nicht professionellen Pflegekraft erwartet werden kann. Im Zweifel hat er dann den angemessenen Pflegebedarf zu schätzen.

18 Grundsätze der Begutachtung besondere Umstände der Ermittlung eines zeitlichen Pflegebedarfs schwierig keine exakten Messungen zeitlich beschränkten Begutachtung ein Angaben des Pflegebedürftigen und/oder der jeweiligen Pflegeperson berücksichtigen und - soweit glaubhaft - seiner Begutachtung zu Grunde legen. Beweiswert eines sog Pflegetagebuchs der Sachverständige (hat) zu prüfen, ob der tatsächliche Pflegeaufwand dem entspricht Im Zweifel den angemessenen Pflegebedarf zu schätzen.

19 Gutachteraufgaben Die Ermittlung des Pflegebedarfes im zeitlich beschränkten Rahmen ist schwierig, sie stellt keine Messung dar. Angaben und ein Pflegetagebuch sind - soweit glaubhaft - der Begutachtung zu Grunde zu legen. Der Sachverständige hat zu prüfen und im Zweifel den Pflegebedarf zu schätzen

20 Begutachtung Pflegebedürftigkeit Kontaktaufnahme Beobachtung Befragung Untersuchung liegt auch eine psychische oder dementielle Erkrankung vor? Wertung Ergebnismitteilung (an die Pflegekasse)

21 Besonderheiten bei Demenz Ist eine Demenzerkrankung immer sofort augenscheinlich? Versicherte versuchen, Defizite hinter einer Fassade zu verbergen es ist deshalb nicht immer sofort offensichtlich, welche Defizite bestehen

22 Begutachtungsverfahren zur Feststellung eingeschränkter Alltagskompetenz Screening? Assessment

23 Screening Quelle: Pixabay.com

24 Screening Bei Vorliegen von demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, geistiger Behinderung oder psychischer Erkrankung muss das Screening- und ggf. Assessment-Verfahren durchgeführt werden (siehe Punkt D 3.4 Screening und Assessment zur Feststellung von Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz ). Quelle: Begutachtungsrichtlinien des GKV-Spitzenverbandes (August 2013)

25

26 Das ist die eigentliche Screening-Frage Liegt bei dem Antragsteller eine demenzbedingte Fähigkeitsstörung, geistige Behinderung oder eine psychische Erkrankung vor?

27 Screening

28 Screening - Assessment Wenn aufgrund mindestens einer der im Screening festgestellten Auffälligkeit regelmäßig und auf Dauer ein Beaufsichtigungs- und Betreuungsbedarf entsteht, ist das Assessment durchzuführen Das ist meistens? aber nicht immer so Bei der o. g. Diagnose einer Depression handelt es sich um eine Erkrankung, die aufgrund ihres wechselnden Ausprägungsgrades auf Dauer keinen allgemeinen Betreuungsbedarf entsprechend der Items 1 13 des Assessments zur Erkennung von Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz nach sich zieht

29 Assessment zur Erkennung von Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz 1. Unkontrolliertes Verlassen des Wohnbereiches (Weglauftendenz) 2. Verkennen oder Verursachen von gefährdender Situation 3. Unsachgemäßer Umgang mit gefährlichen Gegenständen oder potentiell gefährlichen Gegenständen oder potentiell gefährdenden Substanzen 4. Tätlich oder verbal aggressives Verhalten in Verkennung der Situation 5. Im situativen Kontext inadäquates Verhalten 6. Unfähigkeit, die eigenen körperlichen und seelischen Gefühle oder Bedürfnisse wahrzunehmen 7. Unfähigkeit zu einer erforderlichen Kooperation bei therapeutischen oder schützenden Maßnahmen als Folge einer therapieresistenten(schweren) Depression oder Angststörung einer

30 Assessment zur Erkennung von Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz 8. Störungen der höheren Hirnfunktionen (Beeinträchtigungen des Gedächtnisse, herabgesetztes Urteilsvermögen), die zu Problemen bei der Bewältigung von sozialen Alltagsleistungen geführt haben 9. Störungen des Tag-/Nacht-Rhythmus 10. Unfähigkeit, eigenständig den Tagesablauf zu planen und zu strukturieren 11. Verkennen von Alltagssituationen und inadäquates Reagieren in Alltagssituationen

31 Verkennen von Alltagssituationen und inadäquates Reagieren in Alltagssituationen Ein Ja ist zu dokumentieren, wenn der Antragsteller z. B.: Angst vor seinem eigenen Spiegelbild hat, sich von Personen aus dem Fernsehen verfolgt oder bestohlen fühlt, Personenfotos für fremde Personen in seiner Wohnung hält, aufgrund von Vergiftungswahn Essen verweigert oder Gift im Essen riecht/schmeckt, glaubt, dass fremde Personen auf der Straße ein Komplott gegen ihn schmieden, mit Nichtanwesenden schimpft oder redet, optische oder akustische Halluzinationen wahrnimmt. Hier geht es um Verhaltensstörungen, die in Item 5 (Im situativen Kontext inadäquates Verhalten) nicht erfasst und durch nicht-kognitive Störungen bedingt sind Das Verkennen von Alltagssituationen und inadäquates Reagieren in Alltagssituationen muss die Folge von mangelndem Krankheitsgefühl, fehlender Krankheitseinsicht, therapieresistentem Wahn erleben und therapieresistenten Halluzinationen sein, welche nervenärztlich/psychiatrisch gesichert sind.

32 Folie 30.3 psychische und Verhaltenssymptome (auch als herausforderndes Verhalten oder nicht-kognitive Störungen bezeichnet), z.b. Unruhe, Agitiertheit, Aggressivität, wahnhafte Überzeugungen, Halluzinationen und Depression...;

33 Assessment zur Erkennung von Personen mit eingeschränkter Alltagskompetenz 12. Ausgeprägtes labiles oder unkontrolliert emotionales Verhalten 13. Zeitlich überwiegend Niedergeschlagenheit, Verzagtheit, Hilflosigkeit oder Hoffnungslosigkeit aufgrund einer therapieresistenten(schweren) Depression Die Items 7, 11 und 13 müssen nervenärztlich/psychiatrisch gesichert sein

34 Bewertung Liegt bei mindestens 2 Assessment-Bereichen ein ja vor, davon mindestens ein ja aus den Bereichen 1 9? Liegt zusätzlich bei mindestens einem weiteren Item aus einem der Bereiche 1, 2, 3, 4, 5, 9, 11 ein ja" vor? Davon abhängig kann erheblich oder erhöht eingeschränkte Alltagskompetenz bestehen

35 Gutachtenumfang Seiten inkl. Gesonderter Feststellung eines möglichen Rehabilitationsbedarfs Minuten persönliche Begutachtung Minuten Gesamtzeit inkl. anteiliger Fahrzeiten

36 Fazit Die Begutachtung Dementer stellt erhöhte Anforderungen an Gutachter und Gutachten Der 2002 begonnene Paradigmenwechsel findet seine Fortsetzung mit der Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffes Dieser wird alle Beteiligten vor neue Herausforderungen stellen, und man kann heute bereits sicher sein, dass wieder nicht alle Betroffenen zufriedengestellt werden

37 Kontakt Dr. Martin Schünemann Leiter Abteilung Pflegeversicherung Medizinischer Dienst der Krankenversicherung Nord Katharinenstr Lübeck

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