Pro Arbeit - Kreis Offenbach - (AöR)

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1 Pro Arbeit - Kreis Offenbach - (AöR)

2 Eingliederungsbericht Inhaltsverzeichnis 1. KURZPORTRÄT DES KOMMUNALEN TRÄGERS KREIS OFFENBACH RAHMENBEDINGUNGEN FÜR DEN ARBEITSMARKT ORGANISATIONSSTRUKTUR DES SGB II-BEREICHES ARBEITSSCHWERPUNKTE IM GESCHÄFTSJAHR ENTWICKLUNG DER FALLZAHLEN INTEGRATION IN DEN ARBEITSMARKT SERVICECENTER AKTIVIERUNGSWERKSTATT ARBEITGEBERSERVICE ABTEILUNG JOBCOACHING U25 UND 25PLUS ABTEILUNG 50PLUS EXISTENZGRÜNDER UND SELBSTSTÄNDIGE FÖRDERPROGRAMM RECHTS- UND VERGABESTELLE ARBEITSMARKTPOLITISCHE INSTRUMENTE BEWERTUNG UND AUSBLICK...29

3 Eingliederungsbericht Kurzporträt des kommunalen Trägers Kreis Offenbach 1.1 Rahmenbedingungen für den Arbeitsmarkt Der Kreis Offenbach (356 km²) gehört zur Wirtschaftsregion Rhein-Main. Drei Viertel der Gesamtfläche sind Wald- und Grüngebiete bzw. landwirtschaftliche Nutzfläche. Per Straße, Schiene und Flugverkehr ist der Kreis Offenbach mit den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten Deutschlands verbunden. Diese eng verzahnte Infrastruktur, die Nähe zum Frankfurter Flughafen sowie eine multikulturelle Internationalität stellen gute Bedingungen für Wachstum und Wohlstand dar, die Lebensqualität, Innovationsfähigkeit und Entwicklungsmöglichkeiten bieten. Die regionale Wirtschaftsstruktur ist durch mittelständische Unternehmen verschiedenster Branchen geprägt. Die Zahl aller IHK-zugehörigen Betriebe (vgl. Tab. 1), ohne die Genossenschaften und Betriebsstätten zu berücksichtigen, ist weiterhin gestiegen und beträgt (Vorjahr ). Drei Viertel aller Betriebe sind Kleingewerbetreibende. IHK-zugehörige Betriebe Eingetragene Anteil Kleingewerbetreibende Anteil Gesamt Unternehmen 1 in % in % Land und Forstwirtschaft 8 0,1 83 0,4 91 Produzierendes Gewerbe , , Handel und Reparatur , , Gastgewerbe 146 1, , Verkehr und Lagerei 280 3, , Information und Kommunikation 624 8, , Finanz- und Versicherungsdienstleistungen 144 1, , Wohnungswesen und 707 9, , Vermietung Unternehmensdienstleistungen , , Sonstige Dienstleistungen 262 3, , Insgesamt , , Tabelle 1: IHK-zugehörige Betriebe im Kreis Offenbach nach Wirtschaftszweigen 2 Der Dienstleistungssektor ist zugleich die wichtigste Branche 3 (vgl. Abb. 2) im Kreis Offenbach, zu dem gut ein Drittel aller IHK-zugehörigen Betriebe gehört. Über die Hälfte aller Kleingewerbetreibenden sind im Dienstleistungsbereich sowie im Handels- und Reparaturgewerbe tätig. Hier bestehen Innovations- und Wachstumspotenziale, die gute Chancen bieten können, um erwerbsfähige Leistungsberechtigte in den regionalen Arbeitsmarkt zu integrieren. 1 Im Handelsregister eingetragene Unternehmen (Hauptsitz und Zweigniederlassung). 2 Industrie- und Handelskammer Offenbach am Main Im Handelsregister eingetragene Unternehmen (ohne Genossenschaften und Betriebsstätten) und Kleingewerbetreibende im Jahr 2011, Daten der Industrie- und Handelskammer.

4 Eingliederungsbericht ,1% Land und Forstwirtschaft 13,4% Produzierendes Gewerbe 30,4% Handel und Reparatur 1,9% Gastgewerbe 3,6% Verkehr und Lagerei 8,0% Information und Kommunikation 1,9% Finanz- und Versicherungsdienstleistungen 9,1% Wohnungswesen und Vermietung 28,2% Unternehmensdienstleistungen 3,4% Sonstige Dienstleistungen Abbildung 1: Wirtschaftsstruktur im Kreis Offenbach Im Kreis Offenbach leben Einwohner. 4 Rund 14% sind jünger als 15 Jahre, 64% sind zwischen 15 und 65 Jahre alt sowie 22% sind älter als 65 Jahre. Der Ausländeranteil ist deutlich höher als der Bundesdurchschnitt von rund 9%, davon haben fast 23% aller Personen die türkische und 11% die italienische Staatsbürgerschaft. SGB II SGB III Frauen 37,7% 62,3% Männer 44,6% 55,4% < 25 Jahre > 50 Jahre 47,4% 52,6% 51,1% 48,9% Ausländer 25,2% 74,8% Abbildung 2: Arbeitslosigkeit ausgewählter Personengruppen in den Rechtskreisen SGB III und SGB II im Jahr Im Jahr 2012 waren insgesamt Menschen (Vorjahr 9.762) arbeitslos: (Vorjahr 2.984) im Rechtskreis SGB III und (Vorjahr 6.788) im Rechtskreis SGB II. Die Arbeitslosenquote auf 4 Hessische Kreiszahlen, 2. Halbjahr 2012, Hessisches Statistisches Landesamt, Wiesbaden (Stand ).

5 Eingliederungsbericht der Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug 5,2%, davon im Rechtskreis des SGB II 3,1% (Vorjahr 3,8%). Von den Personen ausländischer Herkunft gehörten 764 (25,2%) zum Rechtskreis SGB III und Personen (74,8%) zum Rechtskreis SGB II. Bei den von Arbeitslosigkeit betroffenen Personen ausländischer Herkunft waren drei Viertel langzeitarbeitslos (vgl. Abb.2). Der prozentuale Anteil der Langzeitarbeitslosen im Kreis Offenbach, gemessen an der Gesamtzahl aller Personen ohne Erwerbstätigkeit, beläuft sich auf 58,7% im Rechtskreis SGB II. In der folgenden Tabelle (vgl. Tab. 2) sind diese in Altersgruppen dargestellt sowie nach den Rechtskreisen SGB III und SGB II unterschieden. Arbeitslose Insgesamt SGB III SGB II Insgesamt Frauen Männer Unter 25 Jahren Jahre und älter Anteile in % Insgesamt 100,0 41,3 58,7 Frauen 47,3 37,7 62,3 Männer 52,7 44,6 55,4 Unter 25 Jahren 8,1 52,6 47,4 50 Jahre und älter 32,2 48,9 51,1 Tabelle 2: Arbeitslose Personen in Altersgruppen getrennt nach Rechtskreisen im Jahr Unter allen arbeitslosen Personen ist der Frauenanteil (47,3%) geringer als der der Männer (52,7%), die ohne Erwerbstätigkeit waren. 1.2 Organisationsstruktur des SGB II-Bereiches Die Pro Arbeit Kreis Offenbach (AöR) ist ein Kommunales Jobcenter, das seinen Betrieb als Anstalt öffentlichen Rechts auf der Grundlage der 2b ff des Hessischen Offensiv-Gesetzes i. d. F. vom 14. Dezember 2006 (GVBI. I S. 666) im Jahr 2008 aufnahm. Im Organigramm ist der aktuelle Aufbau des kommunalen Jobcenters dargestellt (vgl. Abb. 3). 5 Statistik der Bundesagentur für Arbeit (Stand Dezember 2012).

6 Eingliederungsbericht Abbildung 3: Organigramm der Pro Arbeit Kreis Offenbach (AöR) (Stand November 2012) Die Organisationsstruktur der Pro Arbeit Kreis Offenbach (AöR) wird stetig weiterentwickelt, um den Zielvorgaben u. a. durch Anpassungen in der Ablauf- und Aufbauorganisation gerecht zu werden. Optimierungen beziehen sich sowohl auf Prozesse, Strukturen und Schnittstellen wie auch auf das Fallsteuerungskonzept fa:z modell (fa:z = Förderansatz: Ziel). Oberste Zielsetzung sind die Aktivierung und Integration in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Um die Vorgabe zu erreichen, sind die vorhandenen Kompetenzen und Ressourcen der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten von zentraler Bedeutung für den Betreuungsprozess, um Vermittlungschancen zu identifizieren und erfolge zu realisieren. Mit der Potenzialanalyse als standardisiertem Profiling-Instrument wird ein individuelles Kundenprofil entlang von Ressourcenbereichen erarbeitet: Bewerbungs- und Stellensuchverhalten, Qualifikation, Arbeitsverhalten, Sozialkompetenz, körperliche und psychische Leistungsfähigkeit, lebenspraktische Kompetenzen sowie den Rahmenbedingungen. Über die zu stärkenden Ressourcen wird das jeweilige Förderziel definiert. Dieses lautet entweder Direktvermittlung, Herstellung der Wettbewerbsfähigkeit bzw. Prozessfähigkeit oder Stabilisierung der Erwerbsfähigkeit. Die organisationalen, strukturellen und methodischen Veränderungen in den vergangenen Monaten führten zu zahlreichen Anpassungen u. a. auch im Datenverarbeitungs-Fachverfahren comp.ass. Diese betrafen sowohl die Realisierung als auch Optimierung der fachlichen Vorgaben. Die Potenzialanalyse wurde als fester Bestandteil in die Fachanwendung eingebunden. Gleichzeitig wurden Vorlagen eingerichtet, um schnell, individuell und rechtssicher Eingliederungsvereinbarungen, Bescheide sowie Dokumentationen erstellen zu können. Zur Überprüfung der Datenqualität hinsichtlich der monatlichen 51b-Meldung gibt es standardmäßige Aufgabenbearbeitungen.

7 Eingliederungsbericht Seit Einführung des Kennzahlensystems nach 48a SGB II sind die Leistungen aller Grundsicherungsträger des SGB II miteinander vergleichbar geworden. Die korrekte Erfassung relevanter Daten ist demnach besonders wichtig. Neben der Information durch den Vorstand wurden alle Beschäftigten im Jobcoaching durch ihre Vorgesetzten kontinuierlich daraufhin hingewiesen. Als steuerungsrelevantes Controllingwerkzeug für verschiedene Handlungsebenen erhielten die Führungskräfte und Beschäftigten zusätzlich im zweiten Halbjahr 2012 mit dem so genannten Dashboard eine Softwareunterstützung, an dem unter Einbindung aller Abteilungen seit 2011 intensiv gearbeitet wurde. Weitere Neuerung war die Einführung des Jobnetzwerks in die Gesamtorganisation ab Juni Es handelt sich dabei um ein webbasiertes Arbeitsmarktportal, mit dem erwerbsfähige Leistungsberechtigte selbstständig Bewerbungen erstellen und Stellenangebote recherchieren können. Von ihren Jobcoaches erhalten sie einen persönlich autorisierten Zugang. Großer Vorteil ist es, dass neben der Recherche in aktuellen Stellenangeboten persönliche Bewerberprofile angelegt sowie die eigenen Bewerbungsaktivitäten verwaltet werden können. Rund 95% aller bundesweiten Stellenangebote im Internet sind in dem Portal zu finden. Die Einführung des Arbeitsmarktportals Jobnetzwerk konnte wesentlich zu den Vermittlungserfolgen beitragen. Der zuständige Jobcoach verfügt damit gleichzeitig über ein Bewerbungsmanagementtool, indem er jederzeit die aktuelle Bewerbungsdokumentation seiner erwerbsfähigen Leistungsberechtigten einsehen kann: Profiling, Status und Verlauf der Bewerbungen. Mithilfe dieses Instrumentes können die Jobcoaches die Bewerbungsaktivitäten um Beschäftigungsaufnahme ihrer Kunden nicht nur verfolgen und unterstützen, sondern auch interaktiv bewerten und verbessern. Um die Arbeitsprozesse in der Pro Arbeit Kreis Offenbach (AöR) zu konsolidieren, wurden weiterhin in allen Abteilungen und Bereichen stetig Anpassungen vorgenommen. Ziel war es u. a. auch organisationsinterne Lernprozesse zu initiieren. 1.3 Arbeitsschwerpunkte im Geschäftsjahr 2012 Im Jahr 2012 wurden insgesamt Erstanträge (Vorjahr 4.190) auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes bei der Grundsicherung eingereicht und bewilligt. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 582 Anträge (13,8%) weniger gestellt. Die Anzahl der bewilligten Anträge reduzierte sich um 446 Bescheide (14,7%). Diese Ergebnisse sind u. a. auch auf die strategisch verbesserte Beratung in der Grundsicherung hinsichtlich leistungsrechtlicher Fragen zurückzuführen. Besonderes Augenmerk galt der Umsetzung gesetzlicher Änderungen im SGB II im Bereich der passiven Leistungen, die durch die Rechtsprechung entsprechend konsolidiert wurden. Gesetzliche Anpassungen gab es vorwiegend im Bereich der aktiven Leistungen (Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen) bei den Regelungen zum Vermittlungsbudget sowie zum Gründungs- und Eingliederungszuschuss. Ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt bestand auch im Jahr 2012 in der Umsetzung des Bildungsund Teilhabepakets (BTP) nicht nur für die SGB II-Berechtigten, sondern auch für die Wohngeldund Kinderzuschlagsberechtigten. Für insgesamt Kinder und Jugendliche, die Wohngeld, Kinderzuschlag oder Leistungen nach dem SGB II beziehen, wurden in der Grundsicherung zusätzlich Zahlungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket veranlasst. Bei anspruchsberechtigten Kindern und Jugendlichen zum Jahresanfang im Rechtskreis SGB II konnte durch intensive Beratung eine hohe Abdeckung erreicht werden. Für insgesamt 736 Kinder und Jugendliche, die Wohngeld oder Kinderzuschlag beziehen, konnten ebenfalls Bildungs- und Teilhabeleistungen

8 Eingliederungsbericht bewilligt werden. Auch hier ist die hohe Quote der Hinwirkung des Grundsicherungsträgers geschuldet. Mit Anträgen (Vorjahr 2.296) auf Bildungs- und Teilhabeleistungen, die nach dem SGB II beschieden wurden, hat sich die Anzahl nahezu verdreifacht. Zugleich gingen Widersprüche (Vorjahr 1.281) in der Grundsicherung ein, davon wurden (Vorjahr 1.175) abschließend bearbeitet. Die Anzahl der Widerspruchsverfahren hat sich im Vorjahresvergleich um 17,6% erhöht. Die Abhilfequote bei den beschiedenen Fällen ist mit 34% leicht gestiegen, die Teilabhilfe- und Zurückweisungsquote (56%) ist nahezu unverändert. Die Anzahl der zurückgenommenen Widersprüche ist auf 7% (Vorjahr 10%) gesunken. Im Bereich der Kosten der Unterkunft (KdU) ist abermals ein Rückgang der Widerspruchsverfahren zu verzeichnen, was auf die Einführung des grundsicherungsrelevanten Mietspiegels 2011 und der Gerichtsfestigkeit der Angemessenheitswerte zurückzuführen sein dürfte. Im Beschwerdemanagement wurden 594 Beschwerden (Vorjahr 496) bearbeitet. 492 bezogen sich auf Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes und 102 auf Leistungen zur Eingliederung in Arbeit. Im Bereich der Grundsicherung war die sachgerechte und zeitnahe Leistungsgewährung zentral. Bei der Abwicklung der Leistungen nach dem Bildungs- und Teilhabepaket ergab sich in einer Gesamtfallzahl von 87 besonderer Beschwerde- bzw. Nachbesserungsbedarf. Bezüglich des Jobcoachings wurde die Beschwerdestelle zumeist tätig, um auf eine zielorientierte Ausübung des Ermessens bei der Gewährung von Eingliederungsleistungen und der Anwendung arbeitsmarktpolitischer Instrumente hinzuwirken. In enger Zusammenarbeit mit den Sachgebietsleitungen sowie der Widerspruchs- und Grundsatzstelle beteiligte sich das Beschwerdemanagement an der Schaffung einheitlicher Standards und Strukturen, um eine einheitliche Rechtsanwendung bzw. Lösungen zur Ausübung des Ermessens zu entwickeln. Der Ermittlungsdienst erhielt insgesamt Fälle als Neueingänge (Vorjahr 941). Davon waren 675 gemeldete Verdachtsfälle auf Leistungsmissbrauch (Vorjahr 446) sowie 429 Anträge auf Bedarfsüberprüfung (Vorjahr 495). Der Verdacht auf Leistungsmissbrauch hat sich in 118 Fällen bestätigt: ,22 Euro wurden zu Unrecht bezogen. Die Überprüfungen zur Wohnungserstausstattung ergaben in 177 Fällen keinen oder nur einen teilweisen Anspruch: Eine Ersparnis in Höhe von ,00 Euro wurde hier erzielt. Die Gesamtersparnis belief sich auf ,22 Euro. Im Vorjahresvergleich beträgt die Steigerung 17,6%. Die Rechts- und Vergabestelle als fachlicher Ansprechpartner hat insgesamt mehr als 60 Vergabeverfahren bearbeitet. Im Vorjahr waren es mehr als 40: Die Steigerung beträgt rund 50%. In 36 Fällen fand eine öffentliche Ausschreibung statt. Sämtliche Vergabeverfahren - die Zusammenstellung, rechtliche Prüfung, Veröffentlichung und Bekanntmachung der Vergabeunterlagen sowie ihre Dokumentation der Verfahren und die Ausarbeitung der entsprechenden Vergabevermerke wurden von der Rechts- und Vergabestelle begleitet. Im Anschluss an die Zuschlagserteilung war diese ferner in die weiteren internen Prozesse eingebunden, um die jeweilige Maßnahme auch statistisch zutreffend abzubilden und relevante Daten an die Bundesagentur für Arbeit zu übermitteln ( 51b SGB II).

9 Eingliederungsbericht Entwicklung der Fallzahlen Am 31. Dezember 2012 betreute die Pro Arbeit - Kreis Offenbach (AöR) insgesamt Bedarfsgemeinschaften (BG). Im Vorjahr waren es Die Anzahl der Bedarfsgemeinschaften verringerte sich um 150 (1,4%). Die Anzahl und Zusammensetzung der Personen in den Bedarfsgemeinschaften blieb annähernd gleich (vgl. Abb. 4). 2,4% Sonstige 8,1% Paar-BG ohne Kinder 20,7% Alleinerziehende BG 21,4% Paar-BG mit Kindern 47,3% Single-BG Abbildung 4: Größe und Zusammensetzung der Bedarfsgemeinschaften 6 im Jahr Die größte Gruppe bilden die Single-Haushalte mit rund 47%. Zugleich leben in rund 42% aller Bedarfsgemeinschaften Kinder entweder mit einer Person allein oder zwei Personen gemeinsam, die sich um Ihre Erziehung kümmern. Am 31. Dezember 2012 leben insgesamt erwerbsfähige Leistungsberechtigte (Vorjahr ) in den Bedarfsgemeinschaften (vgl. Abb. 5). Davon sind Jugendliche und junge Erwachsene in der Altersgruppe 15 bis 24 Jahre (Vorjahr 3.189); ihr Anteil beträgt ein Fünftel Personen sind über 50 Jahre alt und älter (Vorjahr 3.557); das sind gut ein Fünftel aller erwerbsfähigen Leistungsberechtigten. Das mittlere Alterssegment von 25 bis 49 Jahren stellt den größten Anteil mit Personen (rund 57%) dar. 6 Wenn eine Bedarfsgemeinschaft aufgrund der Konstellation keinem der vier Typen genau zugeordnet werden kann, so wird diese als Sonstige bezeichnet (vgl. Bundesagentur für Arbeit, Statistik, Glossar Grundsicherung, Stand vom ). 7 Abweichungen in der Summe sind rundungsbedingt.

10 Eingliederungsbericht Anzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Insgesamt davon U davon 50PLUS Abbildung 5: Anzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im Jahr 2012 Die Bundesagentur für Arbeit weist für den Kreis Offenbach im Rechtskreis des SGB II im Dezember 2012 insgesamt Arbeitslose aus (Vorjahr 6.778). Von diesen sind 358 (7%) jünger als 25 Jahre und Personen (28%) 50 Jahre und älter (vgl. Abb. 6) Anzahl der arbeitslosen Personen Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Insgesamt davon U davon 50PLUS Abbildung 6: Anzahl der arbeitslosen Personen im Jahr 2012 Am 31. Dezember des Vorjahres waren Personen arbeitslos (SGB II) gemeldet. Die Anzahl der Arbeitslosen hat sich damit innerhalb eines Jahres zum 31. Dezember 2012 um auf Personen verringert. Der Rückgang beträgt rund ein Fünftel (19%), d. h. dieser ist um 10% stärker als im Vorjahr 2011.

11 Eingliederungsbericht Integration in den Arbeitsmarkt erwerbsfähige Leistungsberechtigte wurden 2012 in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vermittelt. Durchschnittlich waren das 571 Vermittlungen monatlich. Im Vergleich zum Vorjahr (5.546) betrug die Steigerung der Vermittlungen rund 24% (1.310). Parallel begannen 496 erwerbsfähige Leistungsberechtigte eine Ausbildung. Insgesamt wurden Personen in den ersten Arbeitsmarkt integriert. Integration in den 1. Arbeitsmarkt - Personen unter 25 Jahren Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Integrationen in Ausbildung Integrationen in Arbeit Abbildung 7: Vermittlungen in den ersten Arbeitsmarkt der unter 25-Jährigen im Jahr 2012 Von allen Vermittlungen waren Personen jünger als 25 Jahre. Durch die Unterstützung der Pro Arbeit Kreis Offenbach (AöR) wurden 436 junge Erwachsene erfolgreich in ein Ausbildungs- und in ein Beschäftigungsverhältnis vermittelt (vgl. Abb. 7). Integration in den 1. Arbeitsmarkt - Personen über 25 Jahren Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Integrationen in Ausbildung Integrationen in Arbeit Abbildung 8: Vermittlungen in den ersten Arbeitsmarkt der über 25-Jährigen im Jahr 2012

12 Eingliederungsbericht Von allen in ein Beschäftigungsverhältnis vermittelten Leistungsberechtigten sind Personen älter als 25 Jahre. Für diese Altersgruppe ist die jährliche Entwicklung (vgl. Abb. 8) dargestellt, in dem die Vermittlungserfolge in Arbeit und Ausbildung abgebildet sind. Seit Mai 2011 veröffentlicht das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) Kennzahlen gemäß 48a SGB II. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) bereitet die Daten für das BMAS monatlich zur Veröffentlichung im Internet auf. Mithilfe der Kennzahlensystematik können die Leistungen der Pro Arbeit Kreis Offenbach (AöR) mit anderen Trägern verglichen werden. Die Kennziffern und ihre Ergänzungsgrößen dienen zur Überprüfung des Umsetzungserfolges. K1 Veränderung der Summe der Leistungen zum Lebensunterhalt (ohne LfU) Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez -1,3-1,5-2,7-1,7-1,9-2,7-1,3-0,2-1,2-0,5-0,7-0,7 Tabelle 3: Zur Verringerung der Hilfebedürftigkeit im Jahr 2012 Die Kennzahl K1 Verringerung der Hilfebedürftigkeit (vgl. Tab. 3) beziffert die Veränderungsrate der Hilfebedürftigkeit von Bedarfsgemeinschaften. Die Leistungen zum Lebensunterhalt (ohne Leistungen für Unterkunft und Heizung) der Bedarfsgemeinschaften eines Jobcenters werden im Bezugsmonat ins Verhältnis zum entsprechenden Vorjahresmonat gesetzt. Im Dezember 2012 betrug diese -0,7 für den Kreis Offenbach. Die zu vergleichenden Trägerbezirke zeigen eine breite Varianz, die vom Minimum -10,0 bis zum Maximum 11,9 verläuft. Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez K2 Integrationsquote 22,8 23,0 23,7 24,1 24,9 24,9 25,5 26,2 27,0 27,9 28,1 28,6 K2E4 Integrationsquote der Alleinerziehenden 19,1 19,2 19,5 19,9 20,8 21,1 21,7 22,7 24,0 25,4 25,5 26,7 Tabelle 4: Zur Verbesserung der Integration in Erwerbstätigkeit im Jahr 2012 Die Kennzahl K2 (vgl. Tab. 4) bildet den Umfang an Integrationen von erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ab, indem sie die Integrationen in den vergangenen zwölf Monaten im Verhältnis zum durchschnittlichen Bestand an erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in diesem Zeitraum setzt. Im Dezember 2012 erreichte der Kreis Offenbach 28,6, wobei das Maximum bei 49,9 und das Minimum bei 13,6 in der Bundesspannweite lagen. Im Vergleich dazu lag die Integrationsquote der Alleinerziehenden K2E4 im Kreis Offenbach bei 26,7, wobei das Maximum 46,0 und das Minimum 10,8 in der Bundesspannweite betrugen. K3 Veränderung des Bestandes an Langzeitleistungsbeziehern Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez -0,3-0,7-1,6-1,4-2,0-3,4-3,7-3,3-4,5-4,8-5,5-5,6 Tabelle 5: Zur Veränderung des Bestands an Langzeitleistungsbeziehern im Jahr 2012 Zentralen Stellenwert hat das Vermeiden von langfristigem Leistungsbezug. Die Kennziffer K3 stellt die präventiven Bemühungen dar, die erwerbsfähigen Leistungsberechtigten nicht in den Langzeitleistungsbezug übergehen zu lassen und den Grad der Zielerreichung, ihren Bestand zu verringern. Die Anzahl der Leistungsbezieher wird im Bezugsmonat ins Verhältnis zu denen des Vorjahresmonats gesetzt. Die monatlichen Veränderungsraten für den Kreis Offenbach (vgl. Tab. 5) zeigen stetige Bestandsreduzierung bis zum Dezember 2012 auf -5,6. Die Bundesspannweite reichte vom Maximum 7,8 bis zum Minimum -18,3.

13 Eingliederungsbericht Die Arbeitsmarktpolitischen Instrumente (API) sind für die Aktivierung und Integration essentiell, um erwerbsfähige Leistungsberechtigte in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln. Ziel ist es, bestehende Kompetenzen und Ressourcen zu stärken, um Integrationschancen zu fördern. Die Förderstatistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) zeigt, für welche Maßnahmen und in welchem Umfang Leistungen zur Eingliederung nach dem SGB II bei der Pro Arbeit Kreis Offenbach (AöR) verwendet wurden. Die zu Grunde liegenden Personen- und Förderungsdaten werden im Rahmen der Maßnahmen erhoben. Eine Förderung liegt vor, wenn für eine Person bzw. innerhalb der Teilnahme an einer Maßnahme der aktiven Arbeitsförderung eine Zahlung geleistet wird. Gemäß den Vorgaben der BA werden nur Förderfälle bzw. Teilnahmen gezählt, keine individuellen Personen. Für das Ergebnis bedeutet das, eine einzelne Person, die zeitgleich mehrere Förderleistungen erhalten hat, wurde in der vorliegenden Statistik mehrfach gezählt. Sonstige Förderung 3000 Freie Förderung 2500 Beschäftigung schaffende Maßnahmen Aufnahme einer Erwerbstätigkeit Berufliche Weiterbildung Berufswahl und Berufsausbildung Aktivierung und Eingliederung Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Abbildung 9: Bestand aller Personen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen im Rechtskreis SGB II im Jahr 2012 (incl. fremdfinanzierte Maßnahmen) Die einzelnen Förderarten (vgl. Abb. 9) fassen verschiedene arbeitsmarktpolitische Instrumente zusammen Teilnahmen an aktivierenden und qualifizierenden Maßnahmen wurden insgesamt gefördert. Im Vergleich zum Vorjahr 2011 mit Teilnahmen beträgt die Steigerung rund 70%. Die fremdfinanzierten Maßnahmen (Bundes- und Landesprogramme, BAMF sowie Europäischer Sozialfonds (ESF)) sind in der sonstigen Förderung erfasst, das ist ein Drittel aller Maßnahmen. 43% aller Maßnahmen sollten die Aktivierung und Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt verbessern. 10% der Förderungen betrafen die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, während 7% die Berufsauswahl und Berufsausbildung fokussierten. Die Förderstatistik offenbart unterschiedliche Lösungsansätze: so haben z. B. mit Eingliederungszuschüssen geförderte Arbeitnehmer, d. h. als Beschäftigung begleitende Maßnahme, einen ersten Erfolg zum Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt erreicht.

14 Eingliederungsbericht Sonstige Förderung Freie Förderung Beschäftigung schaffende Maßnahmen Aufnahme einer Erwerbstätigkeit Berufliche Weiterbildung Berufswahl und Berufsausbildung Aktivierung und Eingliederung Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Abbildung 10: Bestand aller unter 25-Jährigen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen im Rechtskreis SGB II im Jahr 2012 (incl. fremdfinanzierte Maßnahmen) Für die unter 25-Jährigen wurden Teilnahmen in Maßnahmen gefördert (vgl. Abb. 10). Im Vergleich zum Vorjahr (5.469) waren dies rund 9% mehr. Ca. die Hälfte aller Förderungen (47%) war auf Aktivierung und Eingliederung ausgerichtet. Die Berufsauswahl und Berufsausbildung standen in rund 16% der Förderungen im Mittelpunkt. Die Anzahl an Teilnahmen in Bezug auf sonstige Förderung betrug rund ein Drittel (32%). 120 Integration in den 2. Arbeitsmarkt - Praktika Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Abbildung 11: Anzahl der Vermittlungen in Praktika im Jahr 2012 Die Anzahl der Praktikumsabschlüsse betrug 735 (Vorjahr 594). Diese wurden als Vermittlungen in den zweiten Arbeitsmarkt erfasst (vgl. Abb. 11). Durchschnittlich monatlich waren dies rund 61 erwerbsfähige Leistungsberechtigte.

15 Eingliederungsbericht Servicecenter Mit eingereichten Neuanträgen (vgl. Abb. 12) ist die Anzahl im Vergleich zum Vorjahr (4.509) um 155 (3,4%) gesunken. Zugleich wurden mehr Anträge (394) zurückgezogen. Neben Neuerungen traten im Servicecenter auch Konsolidierungen ein. Neuanträge im Jahr Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Abbildung 12: Anzahl der im Servicecenter eingereichten Neuanträge im Jahr 2012 Zielsetzung des Servicecenters ist es, die Beratung der Bürger und die Bearbeitung ihrer Anträge kontinuierlich zu verbessern. Dadurch sollen die Beschäftigten in der Grundsicherung auf Basis einer intensiveren, z. T. auch schnelleren Beratung in leistungsrechtlichen Fragen deutlich entlastet werden. Die Beratungssituation sollte u. a. durch eine stringentere Lenkung der Kundenströme verbessert werden. Telefonische Anfragen werden von einer Hotline bearbeitet, um schnell effiziente Lösungen zu bieten. Verschiedene positive Effekte traten im Servicecenter ein: Eine Reduzierung hohen Kundenaufkommens und Vermeiden langer Wartezeiten sowie erhebliches Einsparen von Fahrtkosten. Neu waren u. a. auch die Einsteuerung von Bürgern, die einen Neuantrag auf Leistung nach dem SGB II stellten, in die neu gegründete Aktivierungswerkstatt sowie die Zuordnung der Mitglieder aus den Bedarfsgemeinschaften zu den einzelnen Jobcoaches in die dafür zuständigen Sachgebiete. Diese Maßnahme sowie die sofortige Berechnung von etwaigen Ansprüchen von Bürgerinnen und Bürgern im Servicecenter (Alternative: Wohngeld und/oder Kinderzuschlag) führte zur verringerten Anzahl von Bedarfsgemeinschaften, die tatsächlich in den Bezug übergingen. Die im Vorjahr neu angesiedelte Bearbeitung von Anträgen des Bildungs- und Teilhabepaketes im Servicecenter im Rahmen des 28 Abs. 3 SGB II für die Bezieher von Wohngeld und Kinderzuschlag wurde im Jahr 2012 in eine Unterabteilung ausgegliedert. Obwohl die Anzahl der Beschäftigten im Servicecenter im Jahr 2012 konstant geblieben ist, so war doch die Fluktuationsrate von rund 85% sehr hoch. Die stetigen Personalwechsel waren nicht nur mit aufwändigen Einarbeitungsprozessen, sondern auch interpersoneller Unruhe verbunden. Wobei alle Beschäftigten, die im Servicecenter eingearbeitet wurden, innerhalb der Pro Arbeit in die Grundsicherung oder ins Jobcoaching gewechselt sind.

16 Eingliederungsbericht Aktivierungswerkstatt Die Neukunden kommen direkt nach Antragstellung und Feststellung des Leistungsanspruchs regelhaft in die Aktivierungswerkstatt zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung in eine versicherungspflichtige Beschäftigung ( 16 SGB II i. V. m. 46 SGB III). Ziel ist eine, mit Antragstellung auf Leistungen nach dem SGB II sofortige Aktivierung und Vermittlung der Teilnehmenden in den ersten Arbeits- bzw. Ausbildungsmarkt unmittelbar nach deren festgestelltem Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II ( Neu-Antragsteller ). Im Unterschied zu vielen anderen Werkakademien werden alle Neuantragsteller mit wenigen Ausnahmen bei der Pro Arbeit zugewiesen. Das betrifft alle leistungsberechtigten, erwerbsfähigen, hilfebedürftigen Antragsteller i. S. d. 7 SGB II: arbeitslose Frauen und Männer mit und ohne Berufsausbildung, die im laufenden Bewerbungsverfahren unterstützt werden bzw. für die der Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt oder insbesondere in eine betriebliche Ausbildung unter Einbeziehung aller persönlichen Voraussetzungen, beruflichen Fähigkeiten und Qualifikationen, durch besondere Hilfen ermöglicht werden soll. Der zielgerichtete Integrationsprozesses in den ersten Arbeits- und Ausbildungsmarkt wird u. a. durch eine passgenaue Aktivierung, Vermittlung und Beratung gefördert. In Anlehnung an das Modell der holländischen Werkakademie wird besonderes Augenmerk auf die Hilfe zur Selbsthilfe sowie die Stärkung eigenverantwortlichen Handelns und der Eigeninitiative der Teilnehmenden gelegt. Das Motto lautet: Ihr Job ist es, einen Job (Ausbildung) zu finden. Für die Teilnehmenden werden hier die Rahmenbedingungen für selbstständiges Arbeiten geschaffen, in denen sie die Hilfestellung erhalten, die sie individuell benötigen. Der Werkakademie-Ansatz wurde mithilfe interner Workshops auf die spezifischen Bedingungen der Pro Arbeit Kreis Offenbach (AöR) angepasst und durch Beauftragung eines Trägers erfolgreich neu umgesetzt. Denn die seit 2008 in Eigenregie durchgeführte Maßnahme Start:Zeit wurde zum Jahresabschluss 2011 beendet. Die Aktivierungswerkstatt hat 206 Maßnahmenplätze. Die regelhafte Teilnahme dauert acht Wochen. Bis Ende des Jahres 2012 waren insgesamt Teilnehmende eingesteuert. Rund ein Viertel aller mindestens einmal physisch in der Aktivierungswerkstatt anwesenden Kunden konnten in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis vermittelt werden. Ihre spezifische inhaltliche und strategische Ausrichtung stellt für die Kundensteuerung und Zielvorgaben ein unverzichtbares Angebot dar. 3.3 Arbeitgeberservice Der Arbeitgeberservice (AGS) hat im Jahr 2012 insgesamt 663 Personen in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt: 628 in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und 35 Personen in Ausbildung (vgl. Abb. 13). Im Vergleich zum Vorjahr erzielte der AGS 33% weniger Integrationen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.

17 Eingliederungsbericht U25 25PLUS 50PLUS AZUBI geringfügige Beschäftigung betriebliche Erprobung Abbildung 13: Anzahl der Vermittlungen in den ersten Arbeitsmarkt und Aktivierungen durch den AGS im Jahr 2012 Die finanziellen Kürzungen bezüglich der Eingliederungstitel (EGT) sowie die deutliche Zunahme von Kunden mit größerem Unterstützungsbedarf bei höheren Zielvorgaben hinsichtlich der Integrationsquote führten zur Überprüfung der bisherigen Kundensteuerung und Aufgabenverteilung bei der Pro Arbeit Kreis Offenbach (AöR). Um die Zielvorgaben realisieren zu können, wurde zum Ende des Jahres 2011 u. a. eine strategische Neuausrichtung des AGS beschlossen. Im März 2012 wurde die bis dahin ausschließlich über den AGS organisierte Vermittlung für die Bereiche des Jobcoachings und 50PLUS unter der Bezeichnung Aktivierung geöffnet. Im Unterschied zur Vermittlung durch den AGS findet im Rahmen der Aktivierung als stellenorientierte Vermittlung keine direkte Ansprache von Arbeitgebern statt. Für die Neugestaltung der bewerberorientierten Vermittlung begannen der AGS wie auch der Bereich 50PLUS mit der Erarbeitung von bewerberorientierten Vermittlungsstrategien, die aufeinander abgestimmt und kompatibel gestaltet wurden. Die Implementierung des bewerberorientierten Vermittlungskonzeptes ist für das zweite Quartal des Jahres 2013 vorgesehen. Für das Jahr 2012 zeigte die Neuausrichtung trotz nicht vollständiger Implementierung des bewerberorientierten Vermittlungskonzeptes verschiedene Effekte. Für den AGS ist die vermehrt bewerberorientierte Vermittlung eine neue Arbeitsweise, die einen erheblich höheren Beratungs- und Vermittlungsaufwand erfordert und sich somit auf die Vermittlungszahlen auswirkt. Jedoch konnte der Rückgang der Vermittlungszahlen durch den AGS wie geplant durch die mit der Neuausrichtung stärker gewordene Vermittlung durch die Aktivierungswerkstatt und das Jobcoaching überkompensiert werden. Neben Vermittlungstätigkeiten im Rahmen der bewerberorientierten Vermittlung führte der AGS zahlreiche Auswahlverfahren im Kontext des Dienstleistungsangebotes für Arbeitgeber mit Personalbedarf durch. Im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit leistete der AGS sowohl in der Planung wie auch in der Umsetzung seinen Beitrag zum Gelingen diverser Marketingaktionen. Hervorzuheben ist dabei auch die sich stetig verbessernde Kooperation mit den Abteilungen der Pro Arbeit, dem Europabüro und der Wirtschaftsförderung des Kreises Offenbach. Zu den besonderen Aktionen gehörten u. a.: der Hessenaktionstag, die Jobmesse Zeitarbeit, der Messestand im Rahmen der Informationsveranstaltung zum SGB II für Schüler sowie die Businessveranstaltung B2B im Kreishaus.

18 Eingliederungsbericht Abteilung Jobcoaching U25 und 25PLUS Die Abteilung Jobcoaching ist organisatorisch nach Zielgruppen gegliedert. Das ist zum einen die Gruppe der unter 25-Jährigen (U25), für die in zwei Sachgebieten zwei Leitungskräfte und rund 23 Beschäftigte tätig sind. Für die Gruppe der über 25-Jährigen (25PLUS) gibt es drei Sachgebiete mit den Sachgebietsleitungen sowie rund 55 Beschäftigen. Das abteilungsbezogene Budget für Eingliederungsleistungen wurde zu 112% gemäß Planung und Abgleich mit dem Maßnahmencontrolling (API) ausgeschöpft, um individuelle Qualifizierungs- und Aktivierungsmaßnahmen umzusetzen. Schwerpunktmäßig erfolgte dies mit den Eingliederungsinstrumenten nach 45 SGB III, d. h. Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung, sowie mithilfe des Bildungsgutscheines nach 81 SGB III. Im Jobcoaching sollte auch im Jahr 2012 eine 100%ige Mittelausschöpfung erreicht sowie Leerkosten vermieden werden. Dafür waren die Abstimmung und Rückkopplung mit den Jobcoaches wichtig, um die Maßnahmen zielgruppen- und fachspezifisch auszurichten. Für die Zielgruppe der unter 25-Jährigen (U25) hatte der Übergang in Ausbildung und Arbeit oberste Priorität. Mit den Schülern im letzten Schuljahr waren die schulische Weiterentwicklung und der Übergang in Ausbildung zu klären. Die Zusammenarbeit mit dem Arbeitgeberservice (AGS) in der Ausbildungsvermittlung bot wichtige Hilfestellung. Mit dem AGS-Beschäftigten, der für die Vermittlung in Ausbildung zuständig ist, war die Kooperation effektiv und erfolgreich. 750 Schüler und Schülerinnen wurden im vierten Quartal, z. T. unter Einbeziehung der Erziehungsberechtigten, zur Veranstaltung Übergang von der Schule in den Beruf ins Kreishaus eingeladen. Rund ein Drittel der Eingeladenen nahm an der Veranstaltung teil. Zur Gruppenmaßnahme Nachvermittlungsoffensive 2012 wurden alle unversorgten Abgangsschüler im SGB II-Bezug eingeladen. Vorrangig waren die Schulabgänger im Übergang von der Schule in den Beruf zu behandeln. Für sie sollte der Übergang in die Arbeitswelt noch 2012 realisiert oder Alternativen erarbeitet werden. Ziele waren die Heranführung an den Ausbildungsund Arbeitsmarkt, Vermittlung in Ausbildung oder versicherungspflichtige Beschäftigung sowie Stabilisierung in einer Beschäftigungsmaßnahme. Fünf Kompetenzteams aus je einer Sachgebietsleitung und Beschäftigten sowie mit Unterstützung der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA) wurden im Jahr 2011 gebildet, um Leistungsberechtigte im SGB II-Bezug mit ähnlichen Eigenschaften in Zielgruppen zusammen zu fassen, zu bearbeiten und ggf. operativ steuern zu können. Dazu gehören die folgenden Kompetenzteams: Migranten, Alleinerziehende/Frauen/Kinder-betreuung, Schwerbehinderte, Geringfügig Beschäftigte und Langzeitleistungsbezieher. Im Kreis Offenbach lebt ein überdurchschnittlich hoher Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund, diese haben z. T. spezifische Problemlagen wie bspw. mit der Sprache, Qualifikation oder Familie. Daher hat das Kompetenzteam Migranten zunächst Daten über Staatsangehörigkeiten, Geburtsländer, Muttersprache, Deutschkenntnisse und nicht anerkannte Berufsabschlüsse ausgewertet. Danach wurde ein Handlungsleitfaden vor dem Hintergrund des am 01. April 2012 in Kraft getretenen Berufsqualifikationsfeststellungsgesetzes (BQFG) zur Anerkennung von ausländischen Berufs- und Bildungsabschlüssen erstellt. So können die Jobcoaches prüfen, ob sie ggf. Anerkennungsverfahren in die Wege leiten. Informationen über verschiedene Migrantenorganisationen bzw. Netzwerkstrukturen wie u. a. der Integrationsbeauftragten der Städte und Gemeinden sowie der Migrationsberatungsstellen wurden erfasst. Parallel fanden Treffen mit Vertreterinnen des Integrationsbüros des Kreises Offenbach statt. Zur Verbesserung der Qualifi-

19 Eingliederungsbericht kation wurden Maßnahmen analysiert und begleitet wie z. B. das Roma-Projekt. Insbesondere Integrationskurse und Dolmetscher sind in der Beratung zur Sprachförderung notwendig, um Aktivierungs- und Vermittlungserfolge erreichen zu können. Das Kompetenzteam Alleinerziehende/Frauen/Kinderbetreuung beschäftigt sich mit der Vermittlung von Frauen und Alleinerziehenden in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Ziel ist es, qualitativ hochwertige Maßnahmen mit integrierter Kinderbetreuung in Teilzeit ( Job und Kind ) durchzuführen und zu begleiten, Qualifizierung zur nachhaltigen Vermittlung anzubieten sowie die Kinderbetreuung für Frauen und Alleinerziehende im SGB II-Bezug zu verbessern. Im Dezember 2012 wurde dazu eine Bedarfserhebung bezüglich dem Alter der Kinder, Wohnort der Arbeitsuchenden und Betreuungszeiten durchgeführt. Im Kreis Offenbach leben insgesamt Alleinerziehende, davon benötigen 378 eine Kinderbetreuung. 127 Paare mit Kindern suchen einen Betreuungsplatz. Von den Alleinerziehenden benötigen 123 ganztags, 227 nachmittags und 11 vormittags Kinderbetreuung. Zielsetzung ist es, Alleinerziehende und Jobcoaches bei der Suche nach Betreuungsplätzen zu unterstützen. Neben Bedarfserhebungen finden regelmäßige Besprechungen mit kommunalen Vertretern wie z. B. Frauenbeauftragten bzw. Betreuungsplatzvergabestellen statt. Seit 2012 wird wöchentlich eine dreistündige Sprechstunde für Fragen zu Trennung und Scheidung, Kinderbetreuung etc. im Kreishaus angeboten. Netzwerkpartner sind neben internen Abteilungen wie der Wirtschaftlichen Jugendhilfe und pädagogischen Schulentwicklung auch externe Beratungsstellen und Vereine wie z. B. Frauen helfen Frauen. Ein Flyer für Alleinerziehende wurde neu aufgelegt. Parallel wird ein Beratungskonzept für Alleinerziehende und sich in Elternzeit befindende Kunden erstellt. Zur Vermittlung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat sich die Maßnahme Job und Kind etabliert. Das Kompetenzteam bildet eine spezielle Beratungs-, Informations- und Vermittlungsposition zwischen Kunden, Jobcoaches, Wirtschaftlicher Jugendhilfe sowie anderen Institutionen auf, die auf vertrauensvoller Kooperation basiert. Das Kompetenzteam Alleinerziehende/Frauen/Kinderbetreuung tauscht sich auch regelmäßig mit der Projektkoordinatorin des Infrastrukturprojekts Passgenaue Kinderbetreuung im Kreis Offenbach (PAKKO) aus, das sich seit 2012 für eine bessere Zusammenarbeit einzelner Institutionen im Bereich der Kinderbetreuung engagiert. Zudem regt die Projektkoordinatorin von PAKKO regelmäßige Besprechungen mit den einzelnen Vertretern der Frauenbüros, den Kitas, dem SGB VIII, dem Fachdienst Pädagogische Schulentwicklung, Kindertageseinrichtungen und der Pro Arbeit Kreis Offenbach (AöR) an. In Workshops zum Thema Zukunftswerkstatt wurden Prioritäten kurz- und mittelfristiger Aufgaben festgelegt. Dazu gehören u. a. die Finanzierung und Stabilisierung von Betreuung sowie bessere Informationen über rechtliche Rahmenbedingungen. Mittels einer Kooperation zwischen der Wirtschaftlichen Jugendhilfe und dem Jobcoaching der Pro Arbeit Kreis Offenbach (AöR) soll das Übernahmeverfahren von Kinderbetreuungskosten vereinfacht und stabilisiert werden. Regelmäßige Fachkonferenzen werden den Austausch in Bezug auf die Kinderbetreuung im Kreis Offenbach verbessern. Ein drittes Kompetenzteam ist Ansprechpartner für alle Beschäftigten zum Thema Schwerbehinderte. Alle Jobcoaches wurden über die verschiedenen Fördermöglichkeiten (SGB III, 4. Hessisches Schwerbehindertengesetz, Initiative Inklusion) informiert. Zudem wird die Dokumentation des Schwerbehindertenstatus in comp.ass unterstützt; dies sowohl in der zentralen Datenpflege wie auch in der individuellen Anwendung. Weiter wird der Frage nachgegangen, ob intensivere Hilfestellung durch eine optimierte Aufbau- und Ablauforganisation angeboten werden kann. Die Leitung des Kompetenzteams ist Mitglied im Arbeitskreis Berufliche Teilhabe, in welchem sich u. a. die verantwortlichen Vertreter der hessischen Optionskommunen, des hessi-

20 Eingliederungsbericht schen Sozialministeriums (HSM), des hessischen Landkreistages (HLT) sowie Referenten engagieren. Im Verein mit der Abteilungsleitung erarbeitet eine regionale Initiative, zu der Vertreter der Jobcenter der Stadt und des Kreises Offenbach, der Arbeitsagentur Offenbach sowie Industrieund-Handelskammer (IHK) und Handwerkskammer (HWK) gehören, wie mittels einer Marketingoffensive mehr regionale Arbeitsplätze für Schwerbehinderte generiert werden können. Das Kompetenzteam Geringfügig Beschäftigte wurde 2011 gegründet als dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) auffiel, dass viele Leistungsberechtigte im SGB II-Bezug in geringfügiger Beschäftigung verharren. Überlegung war, wie es möglich sei, diese gemäß den Zielvorgaben vermehrt in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu integrieren. Mit Unterstützung des Arbeitgeberservice (AGS) hat das Kompetenzteam bei Arbeitgebern den Beschäftigungsumfang von Kunden der Zielgruppen U25 und 25PLUS in geringfügiger Beschäftigung nachgefragt. Erfasst wurden relevante Angaben zu den erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (wie z. B. Geschlecht, Alter, Migrationshintergrund, Förderziel, Dauer der Arbeitslosigkeit, aktuelle DKZ etc.), dem Beschäftigungsumfang sowie den Arbeitgebern. Von insgesamt angeschriebenen Arbeitgebern bestätigten mehr als die Hälfte (714) direkt per Rückmeldebogen dem Jobcoaching, dass sich die Beschäftigungsverhältnisse verändert hatten. In 303 Fällen lag es keine Erneuerung des Beschäftigungsverhältnisses vor, 259 Anschreiben blieben unbeantwortet und 136 konnten nicht zugestellt werden. Gemeinsam mit Kunden in geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen wurde in der Maßnahme Nachvermittlungscoaching 400 überlegt, wie sie sich individuell weiter entwickeln könnten. Zielsetzung war es, ihre bestehenden, geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit mindestens 20 Stunden zu erhöhen bzw. für sie ein weiteres geringfügiges Beschäftigungsverhältnis zu bekommen. Das Kompetenzteam Langzeitleistungsbezieher, das sich aus Beschäftigten der Altersgruppen U25, 25PLUS sowie 50PLUS zusammensetzt, hat zunächst die Langzeitleistungsbezieher in comp.ass identifiziert. Für rund 20% der Langzeitleistungsbezieher besteht derzeit keine Integrationsmöglichkeit z. B. durch Elternzeit. Bei weitere 80% fielen zwei Tendenzen auf: Rund die Hälfte (40%) hat gesundheitliche Einschränkungen. Einem Drittel (26%) fehlt es an Motivation. Langleistungsbezieher können sich von der Beratungsqualität, passgenauen Förderung und Beziehungsarbeit motiviert fühlen. Die Paradigmen des f:az modells wie bspw. Gespräche auf Augenhöhe, wertschätzender Umgang, partnerschaftliche Erarbeitung eines gemeinsamen Ziels wirken besonders intensiv. Zusätzlich kann sich eine höhere Kontaktdichte mithilfe von Terminierungen, s oder Telefon als vorteilhaft erweisen. Sowohl die Beziehungsarbeit zwischen Jobcoach und Langleistungsbezieher als auch die Kontaktdichte können großen Einfluss auf den Integrationsprozess ausüben. Welche Maßnahmen-Schwerpunkte für diese Zielgruppe zu planen sind, soll 2013 erarbeitet werden. Darüber hinaus sind im Jobcoaching Multiplikatoren für berufsfachliche Themengebiete und interne Verfahren benannt, die z. B. die Bereiche Sozial- und Pflegeberufe, Metallbe- und - verarbeitung, Sicherheit, Zeitarbeit, interkulturelle Kommunikation, Schuldnerberatung sowie Übergangsmanagement vertreten. Gerne geben sie Informationen weiter und bieten Unterstützung an. Die Beschäftigten wurden zu folgenden Themen geschult: Berufliche Rehabilitation, Berufsfelder im Kontext Arbeitsmarkt und Bewerber, Deeskalation und Eigensicherung sowie Jobnetzwerk. Mithilfe von Informationsveranstaltungen bei Trägern und Arbeitgebern sollten u. a. die Zuweisungen in Maßnahmen gefördert werden. Ausgewählte Träger wurden auch in die Teamsitzungen eingeladen, um ihre Maßnahmen vorzustellen und Fragen zu beantworten.

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