3/2013 TRAUM ODER ALBTRAUM? WASSER IM NAHEN OSTEN ZERSTÖRTE KIRCHEN ÄGYPTENS UNGEWISSE ZUKUNFT MAGAZIN ÜBER CHRISTLICHES LEBEN IM NAHEN OSTEN

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1 ISSN E /2013 MAGAZIN ÜBER CHRISTLICHES LEBEN IM NAHEN OSTEN TRAUM ODER ALBTRAUM? WASSER IM NAHEN OSTEN ZERSTÖRTE KIRCHEN ÄGYPTENS UNGEWISSE ZUKUNFT

2 INHALT TRAUM ODER ALBTRAUM? WASSER IM NAHEN OSTEN Damit alle genug zu trinken haben 2 Wassergerechtigkeit eine Friedenshoffnung im Nahen Osten 4 Abwässer ohne Grenzen! 7 Abwasserproblem im Kidrontal braucht israelisch-palästinensische Lösung Wasser aus der Wüste 10 Grundwasser und die Zukunft der Wasserversorgung Jordaniens Ein Fluss jenseits von Eden 12 Das Jordantal erlebt eine von Menschen gemachte Naturkatastrophe NACHRICHTEN AUS DER SCHNELLER-ARBEIT Kinder erleben eine Kultur des Vertrauens 14 Der neue EMS-Generalsekretär besucht die Schneller-Schulen Nachrichten aus den Schulen 16 Nachrichten aus dem EVS 18 Glauben leben und gestalten in der Pluralität 21 Internationale Konsultation nimmt Deutschland und Libanon in den Blick CHRISTEN UND DER NAHE OSTEN Die Hoffnung ist nicht zerstört 24 Ein ägyptischer Pfarrer berichtet von Ausschreitungen gegen Christen Christliche Präsenz im Mittleren Osten 26 Gedanken zu einer Konferenz in Beirut Medien 27 Leserbriefe 31 Impressum 33 Titelbild: Ein Mädchen an der Johann-Ludwig-Schneller-Schule im Libanon Foto: EMS/Uwe Gräbe

3 EDITORIAL Liebe Leserinnen und Leser, Wasser im Nahen Osten ist nicht nur knapp. Oft genug ist es auch ungerecht verteilt zwischen Armen und Reichen, Mächtigen und Schwachen. Dass Wasser das Potenzial hat, Kriege auszulösen, ist hinreichend bekannt. Umso wichtiger erschien uns in der Redaktion, den Blick einmal auf diejenigen zu lenken, die klug und umsichtig mit dem knappen Gut umgehen, die sich von politischen Spannungen nicht aufhalten lassen und sich beharrlich für eine gerechtere Verteilung und nachhaltige Nutzung von Wasser einsetzen. Ihr Engagement ist grundlegend für eine gedeihliche Zukunft der Gesamtregion. Darüber hinaus erfahren Sie in diesem Heft wieder viel Neues aus den beiden Schneller-Schulen und aus der Arbeit des Evangelischen Vereins für die Schneller-Schulen (EVS). Der neue Generalsekretär der Evangelischen Mission in Solidarität (EMS), Pfarrer Jürgen Reichel, berichtet im Interview über seine Eindrücke bei seinem ersten Besuch im Libanon und in Jordanien und zeigt auf, wie einmalig und wichtig die Schneller- Arbeit für die gesamte Arbeit der EMS ist. Besonders hinweisen möchten wir an dieser Stelle auch auf das Schneller-Fest am 27. Oktober in Fellbach, zu dem Sie alle herzlich eingeladen sind (siehe Seite 20). Auf die vorangegangene Ausgabe haben wir ungewöhnlich viele Rückmeldungen bekommen positive und kritische. Zum einen hat der Schwerpunkt Israel Palästina: Wem gilt unsere Solidarität? offenbar einen Nerv getroffen. Zum anderen hat der Artikel Das Kreuz mit der Christenverfolgung zahlreiche Leserinnen und Leser zum Stift bzw. zum Telefonhörer greifen lassen. Auch wenn es Kraft kostet, Kritik auszuhalten und mit ihr umzugehen, so sind wir doch dankbar für jede Rückmeldung. Der direkte Kontakt zu den Leserinnen und Lesern gehört zu den Privilegien der Redaktionsarbeit und ist uns Ansporn, an den Themen weiterzudenken. In der Hoffnung, dass die Artikel in dieser Ausgabe Sie ansprechen, grüßt Sie im Namen des ganzen Redaktionsteams Ihre Katja Dorothea Buck (Verantwortliche Redakteurin 1

4 BESINNUNG DAMIT ALLE GENUG ZU TRINKEN HABEN Zusammen mit EAPPI-Kollegen bin ich unterwegs im Jordantal. Die Gegend ist trocken, sehr heiß. Nur wenige Pflanzen wachsen hier. Wir verlassen das staubige Städtchen Al Auja, vor uns die steilen Hänge des Jordantals. Am Straßenrand steht ein Kiosk. Außen hängen aufgepustete Schwimmringe, Badehosen und Taucherbrillen mitten in der Wüste stehen wir vor einem Stand mit Ausrüstung für den Badeurlaub! Wir lachen herzhaft bei diesem Anblick. Bald wissen wir aber, dass der Kioskbesitzer den richtigen Riecher hat. Im Hinterland von Al Auja entspringt die wasserreichste Quelle des Westjordanlandes. Mitten in einer trockenen Schlucht sprudelt Wasser aus dem Berg. Kühl und klar strömt es. Das ist wie ein Wunder. Du lässest Wasser in den Tälern quellen, dass sie zwischen den Bergen dahinfließen, dass alle Tiere des Feldes trinken und das Wild seinen Durst lösche. Darüber sitzen die Vögel des Himmels und singen unter den Zweigen. Du feuchtest die Berge von oben her, du machst das Land voll Früchte, die du schaffest. Du lässest Gras wachsen für das Vieh und Saat zu Nutz den Menschen, dass du Brot aus der Erde hervorbringst. (Psalm 104, 10-14) Kinder planschen im Wasser, Frauen genießen die Kühle und Männer wenden die brutzelnden Fleischspieße auf den Grills. Meine Kollegen und ich spazieren am Wasser entlang, halten Füße und Hände ins kühle Nass. Wie die Familien genießen wir die Ruhe und den Abstand zum sonstigen Trubel. Bereits einen Kilometer südlich ist alles wieder kahl und trocken. Einzelne staubige Bäume spenden Schatten. Abu Karbish ist das Oberhaupt einer Beduinen-Großfamilie. Viele Kinder springen um die Zelte. Wie viele Kinder er habe, möchte ich wissen. Viele, so viele, dass ich sie nicht mehr zählen kann, scherzt er. Eine seiner beiden Ehefrauen bringt Tee. Wasser hat die Familie nur aus Wassertanks, die sie in Jericho befüllen lassen und dann mit dem Traktor herbringen. Trinkwasser ist teuer, Quellwasser dagegen kann Abu Karbish kostenlos haben, doch den Transport muss er selbst bezahlen und das Quellwasser eignet sich lediglich zum Tränken der Schafe und Ziegen. Das Wasser der nahegelegenen Al Auja-Quelle darf Abu Karbish nicht nutzen. Die Verteilung des Wassers ist zwischen den Bauern Al Aujas genau geregelt. Der Beduinen-Familie allerdings steht kein Wasser zu: Sie sind Flüchtlinge, die 1948 aus der Ein-Gedi- Region vertrieben wurden. In regenreichen Jahren führt die Al- Auja-Quelle so viel Wasser, dass es über den ganzen Sommer für alle reichen könnte. Meistens versiegt sie aber schon im Juni oder Juli, weil israelische Siedler in direkter Nachbarschaft Wasser aus größerer Tiefe pumpen. Andere, kleinere Quellen versiegen noch früher. Viele der Bauern haben ihre Felder aufgegeben, weil sie das Wasser für die Bewässerung nicht mehr zahlen können. Abu Karbishs Frau setzt sich zu uns. Das ist ungewöhnlich. Andere Ehefrauen nehmen wir nur als Schatten und Arbeitskräfte hinter verschlossener Tür wahr. Sie berichtet uns, dass die Kinder oft krank seien, weil in den Wassertanks Keime 2

5 Foto: Evi Handke Im biblischen Verständnis ist Wasser nie menschlicher Besitz, sondern immer eine Gabe Gottes. wachsen. Mit bitterer Miene deutet sie auf die nahegelegene israelische Siedlung. Kaum war das Land für die Siedler erschlossen, hatten sie Wasserleitungen und Strom. Und wir?, fragt sie. Wir sind seit 1948 hier und haben bis heute kein Wasser und keinen Strom. Dabei führt die Stromleitung direkt über unser Zelt. Die Frau zählt weiter auf, wie schwierig das Leben ist, vor allem für die Kinder: kein Fernseher, kein Telefon, kein Computer. Sie erhofft sich Hilfe von uns. Als sie merkt, dass bei uns nichts zu holen ist, zieht sie sich wieder zurück. Ich nehme ihr das nicht übel. Sie muss die Großfamilie über die Runden bringen. Da ist kein Raum für höfliche Zurückhaltung. Sie und ihre Familie sind aber offenbar optimal an das Leben in der Wüste angepasst. Sie ähneln den Bäumen; tief verwurzelt im Land, anpassungsfähig an die jeweiligen äußeren Gegebenheiten. Wenn es Überfluss gibt, dann wird in aller Pracht gefeiert. In Dürrezeiten wiederum müssen sie in aller Bescheidenheit überleben. Auch lassen sie sich mal verbiegen, arbeiten in den israelischen Siedlungen. Doch abknicken werden sie nicht, sie bleiben ihrem Lebensstil treu. Stolz und gradlinig leben sie als Beduinen mit ihren Traditionen. In ihrer Gastfreundschaft sind sie unübertroffen, wie die Bäume, unter deren Krone jeder Schatten findet. Evi Handke war mit dem Ökumenischen Begleitprogramm für Palästina und Israel (EAPPI) fünf Monate lang im Heiligen Land. 3

6 TRAUM ODER ALBTRAUM? WASSER IM NAHEN OSTEN WASSERGERECHTIGKEIT EINE FRIEDENSHOFFNUNG IM NAHEN OSTEN Ein Tropfen kann bekanntlich das Fass zum Überlaufen bringen. Doch ein leeres Fass kann noch mehr: es kann Konflikte eskalieren lassen. Das ist die Erfahrung der Menschen im Nahen Osten. Da das knappe Wasser zudem sehr ungleich verteilt ist, bedeutet jeder Schritt zu mehr Wassergerechtigkeit auch einen Schritt hin zum Frieden. Beispiele aus vier Ländern zeigen, wie unterschiedlich die Herausforderungen sind und auch die Lösungen. Palästina Knappes Wasser wirkungsvoller nutzen Der palästinensischen Bevölkerung auf der Westbank und im Gazastreifen wird von der Besatzungsmacht systematisch der Zugang zu sauberem Wasser erschwert. Viele Betroffene erleben das als Versuch, ihnen ihre Heimat zu nehmen. Die Tiefbrunnen der israelischen Siedlungen verursachen zudem ein Absinken des Grundwasserspiegels. Viele palästinensische Brunnen fallen trocken. Nur mit israelischer Genehmigung dürfen die Palästinenser neue Brunnen graben, und die wird ihnen fast immer verweigert. Schließlich machen die zerstückelten Autonomiegebiete eine landesweite Trinkwasserversorgung unmöglich. Mit Unterstützung der Europäischen Union, der Weltbank und anderer Geber werden deshalb in größeren Städten wie Ramallah lokale moderne Trinkwasserund Abwassersysteme aufgebaut. Parallel dazu wird in den ländlichen Gebieten versucht, die Brunnen gegen Übergriffe israelischer Siedler zu verteidigen und sich Foto: Florian Freundt gegen Landenteignungen zu wehren, die mit dem Verlust von Brunnen und Quellen verbunden sind. Im Jordantal leben die palästinensischen Familien mit zahlreichen Restriktionen. Umso hartnäckiger verteidigen sie ihr Land und ihr Wasser, vor Gericht und im Alltag. Die deutsche Organisation medico international zum Beispiel hat die Bewohner des Dorfes Jiftlik dabei unterstützt, Plastikschläuche zu verlegen 4

7 Grundwasserbrunnen in der Basaltwüste nördlich der jordanischen Stadt Azraq und so für ihre Felder einfache Bewässerungssysteme zu schaffen, mit denen sie kostbares Wasser sparen und höhere Ernten erzielen. Im Gazastreifen sind die Grundwasservorräte von den auf engstem Raum zusammengedrängten Menschen so stark übernutzt, dass Salzwasser aus dem Mittelmeer in die Grundwasserspeicher eindringt. Auch hier engagieren sich die lokalen Behörden und Entwicklungsorganisationen für den Aufbau einer Trinkwasser- und Abwasserversorgung, u.a. mit Meerwasserentsalzungsanlagen. Israel der zähe Kampf der Beduinen Jeder Israeli verbraucht vier Mal so viel Wasser wie ein Palästinenser im Westjordanland oder im Gazastreifen. Aber auch innerhalb von Israel gibt es Ungerechtigkeiten beim Zugang zu Wasser. Ein extremes Beispiel dafür sind die Beduinenfamilien in der Negevwüste. Die israelische Regierung versucht seit Jahrzehnten, sie in einigen städtischen Siedlungen zu konzentrieren, wo sie aber entwurzelt von ihrer Kultur und oft ohne Arbeit und Perspektive leben. Die gemeinschaftlichen Ansprüche der Beduinen auf ihr Land werden nicht anerkannt, und es ist ihnen verboten, dort feste Gebäude zu errichten. Trotzdem leben etwa Beduinen in nicht anerkannten Dörfern. Dort wird ihnen jede staatliche Infrastruktur wie eine Wasser- und Abwasserversorgung verweigert. Am 12. Mai 2013 berichtete die Jerusalem Post, dass das Dorf al-arakib das 50. Mal von der Polizei zerstört worden war. Unter solchen Bedingungen grenzt es an ein Wunder, dass die Bewohner der Dörfer es immer wieder schaffen, einfache Wasserleitungen zu bauen. Im Dorf al-sara ist es sogar gelungen, mit einer Wasserleitung die Olivenbäume zu bewässern. Jordanien Bauern setzen auf gebrauchtes Wasser Viele jordanische Bauern sind von akuter Wasserknappheit betroffen, weil ihre Heimat zu den wasserärmsten Ländern der Welt gehört. Städte und Industrie reklamieren für sich außerdem einen wachsenden Anteil an dem knappen Gut. Die Bauern sehen sich ungerecht behandelt, haben darauf aber seit einigen Jahren eine 5

8 TRAUM ODER ALBTRAUM? WASSER IM NAHEN OSTEN Foto: UNRWA Zwei palästinensische Jungen wollen Wasser holen. erfolgreiche Antwort: die Verwendung von gereinigtem Abwasser. Längst rümpft niemand mehr die Nase über dieses gebrauchte Wasser, von dem dank Kläranlagen kein Gesundheitsrisiko ausgeht. Da es reich an pflanzlichen Nährstoffen ist, kommen die Bauern mit weniger Kunstdünger aus. Jordanien nutzt mittlerweile 114 Millionen Kubikmeter gereinigtes Wasser im Jahr, vor allem für die Bewässerung der Felder im Jordantal. Inzwischen werden weit mehr als eine Million Tonnen Obst und Gemüse exportiert. Gerade angesichts des zusätzlichen Wasserbedarfs durch die vielen Flüchtlinge aus Syrien stellt die Wiederaufbereitung von Wasser für die Landwirtschaft einen wichtigen Beitrag zum Abbau von Konflikten dar. Libanon Wasser aus dem Hahn für alle Der Libanon verfügt über ausreichend Grund- und Flusswasser für die ganze Bevölkerung. Dennoch fehlt vielerorts der Zugang zu Trinkwasser, und landesweit besteht eine ungerechte Verteilung des kostbaren Nasses. Im Bürgerkrieg von 1975 bis 1990 und im Krieg mit Israel 2006 wurden große Teile der Wasserinfrastruktur zerstört und dies besonders im Süden des Landes. In Beirut verfügen weit mehr als 90 Prozent der Bevölkerung über einen Wasseranschluss, in manchen ländlichen Gebieten sind es kaum mehr als 50 Prozent. Aber aus den vorhandenen Hähnen kommt häufig nur stundenweise Wasser. Reiche Familien in Beirut haben eigene Brunnen und Wassertanks, die Armen des Landes nicht. Wassergerechtigkeit entsteht im Libanon nicht allein durch einzelne karitative Projekte, sondern vor allem dadurch, dass die öffentliche Wasserversorgung so ausgebaut wird, dass alle Menschen kontinuierlich Zugang zu sauberem Wasser erhalten. Dazu ist neben Wasserwerken und Leitungen auch der von Umweltschützern wie Friends of the Earth propagierte umsichtige Umgang mit dem knappen Gut nötig. Wichtige Maßnahmen dafür sind der im Libanon bisher fast unbekannte Einbau von Wasserzählern und die Einführung verbrauchsabhängiger Wassergebühren. UN-Organisationen und bilaterale Partner wie die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) unterstützen die Regierung auf dem Weg zu Wasser für alle einschließlich der Bewohner der palästinensischen und nun auch der syrischen Flüchtlingslager. INFO Frank Kürschner-Pelkmann Eine ausführliche Analyse von Frank Kürschner-Pelkmann zu Wasserkonflikten und Wasserkooperation im Nahen Osten finden Sie auf seiner Website 6

9 ABWÄSSER OHNE GRENZEN Abwasserproblem im Kidrontal braucht israelisch-palästinensische Lösung Durch das Kidrontal (hier nahe Jerusalem) fließen jährlich 15 Millionen Kubikmeter ungeklärte Abwässer. Foto: Kerstin Göller Als Mose auf sein Lebensende zuging, wissend, dass es ihm nicht erlaubt sein würde, seinen Fuß in das gelobte Land zu setzen, da segnete er die Kinder Israels. Ich nehme Himmel und Erde heute über euch zu Zeugen: Ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt, damit du das Leben erwählst und am Leben bleibst, du und deine Nachkommen (Deuteronomium 30, 19) Dieser Segensvers ist von besonderer Bedeutung in Zusammenhang mit dem Abwasser im Kidrontal bzw. dem Wadi Al-Naar, welches in einer Menge von 15 Millionen Kubikmetern pro Jahr zum Toten Meer hinunter fließt, und welches das Thema dieses Beitrags ist. An den südöstlichen Hängen der Jerusalemer Altstadt öffnet sich das Kidrontal zu einem Flussbett, welches durch Überschwemmungen, Regenwasser und Wasser aus der Siloah-Quelle geschaffen wurde. Dieses Flussbett ergießt sich ins Tote Meer, wobei sein Verlauf von Klöstern und biblischen Stätten gesäumt ist, vor der Kulisse einer der bedeutendsten historischen Landschaften dieser Welt. Aufgrund der geopolitischen Unentschiedenheit hinsichtlich Jerusalems ist das Kidrontal jedoch seit Jahrzehnten zum Hinterhof der Stadt geworden. Die Stadtentwicklung ist ohne Investitionen in Infrastruktur, öffentliche Einrichtungen und Grünflächen fortgeschritten und dies zum großen Teil illegal. Darüber hinaus stellt ungeklärtes Abwasser in Jerusalems östlichem Wassereinzugsgebiet eine Gefahr für Gesundheit und Umwelt dar. Zugleich zerstört es jede Hoffnung auf wirtschaftliche und kulturelle Nachhaltigkeit für die nahezu Einwohner in den Orten im und am Kidrontal. Während der gegenwärtigen Legislaturperiode haben wir als Stadtverwaltung versucht, diesen Problemen entgegenzutreten. Unter Einbeziehung vieler Betroffener wurden in einem Prozess die Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung angegangen einschließlich Abwasseraufbereitung, Legalisierung der meisten bestehenden Gebäude, Errichtung dringend benötigter Wohneinheiten, und nicht zuletzt der Wiederherstellung der Landschaft und des Kulturerbes an einem der wichtigsten Pilgerwege in Jerusalem, vom Toten Meer zur Altstadt. Diese Strecke ist 7

10 TRAUM ODER ALBTRAUM? WASSER IM NAHEN OSTEN Foto: EMS/Uwe Gräbe Wenn Wasser zur Gefahr für Gesundheit und Umwelt wird von Bedeutung für Juden, Christen und Muslime. Wir hoffen und beten, dass wir durch die Schaffung eines Konsenses in diesem Prozess in der Lage sein werden, den Grundstein zukünftigen Wohlstandes in einem Gebiet zu legen, welches so sehr vernachlässigt wurde. Vor achtzehn Monaten wurde Jerusalem, gemeinsam mit anderen Weltstädten, Gründungsmitglied eines Netzwerkes von Städten, welche ebenfalls Pilgerziele sind. Diese Initiative soll für Städte und Religionen Räume der Begegnung schaffen. Alle Städte des neu errichteten Netzwerkes für grünes Pilgern haben ihre Bedeutung für jeweils eine Weltreligion, wobei der Fall Jerusalems einzigartig ist. Christen, Juden und Muslime auf der ganzen Welt sehen Jerusalem als ein spirituelles Ziel. Diese dreifache Identität stellt einerseits eine besondere Herausforderung dar, und eröffnet andererseits bemerkenswerte Möglichkeiten. Im Zusammenhang mit dem Kidrontal bzw. dem Wadi Al-Naar ist die Wahl, welche Palästinenser und Israelis gemeinsam treffen müssen, von mosaischer Dimension. Es handelt sich um eine Wahl zwischen Segen und Fluch, Leben und Tod. Es ist eindeutig die falsche Wahl, fünfzehn Millionen Kubikmeter ungeklärten Abwassers jährlich von Jerusalem ins Tote Meer fließen zu lassen. Dadurch wird den Einwohnern ihr Recht auf sauberes Wasser vorenthalten (welches durch Wasseraufbereitung gewonnen werden kann), und 8

11 Foto: Aviad-Tevel Naomi Tsur ist in Jerusalem für Umweltfragen verantwortlich. zugleich wird den Bewohnern des Kidrontals eine ernste Gesundheitsgefahr zugemutet. Mehr noch: Wenn die stinkenden Abwässer weiterhin fließen, wie kann dann der Traum eines blühenden Pilgerweges vom Toten Meer hinauf zur Altstadt Jerusalems wahr werden? Wenn andererseits die Jerusalemer Stadtverwaltung die Abwässer nur innerhalb ihrer Stadtgrenzen aufbereitet, dann hätten wir eine unvollständige Lösung, da eine größere Menge an Abwässern auch von den palästinensischen Städten und Dörfern um das Tal herum generiert werden. Ein gemeinsames israelisch-palästinensisches Team, welches nun seit zwei Jahren zusammen gearbeitet hat, hat in seinen Schlüssen und Empfehlungen einen Plan zur Abwasseraufbereitung jenseits der Stadtgrenzen Jerusalems formuliert. Dadurch könnten alle Abflüsse in das Tal aufbereitet werden, wodurch Wasser für die lokale Landwirtschaft zur Verfügung gestellt werden und die Gefahr durch ungeklärtes Abwasser in dicht bevölkerten Gegenden beseitigt werden könnte. Wenn dieser Plan die Zustimmung der israelischen und der palästinensischen Regierungsstellen erhält, wäre der Weg geebnet zur Entwicklung einer gesünderen Wirtschaft und einer nachhaltigeren Umwelt. Momentan arbeitet das palästinensisch-israelische Planungsteam hart daran, die Genehmigungen der höchsten Regierungsebenen zu erhalten, welche für die nächsten Schritte notwendig sind. Nachdem ich die Arbeit des Kidrontal-Teams nun seit drei Jahren begleitet habe, erscheint mir die Wahl des Segens und des Lebens klar und eindeutig. Es ist deutlich, dass die Wahl, welche Mose den Israeliten vorlegte, sich uns an allen wichtigen Lebensabschnitten immer wieder stellt. Nachdem nun eine neue Runde der Friedensverhandlungen zwischen Palästinensern und Israelis begonnen hat, denken viele von uns, dass es gut wäre, mit der Frage der Kidron-Abwässer zu beginnen. Eine solche Zusammenarbeit könnte allen Einwohnern der Region Wohlstand und Lebensqualität bringen. Naomi Tsur ist Stellvertretende Bürgermeisterin für Planungs- und Umweltfragen der Stadt Jerusalem. 9

12 TRAUM ODER ALBTRAUM? WASSER IM NAHEN OSTEN WASSER AUS DER WÜSTE Grundwasser und die Zukunft der Wasserversorgung Jordaniens Grundwasser ist heute die wichtigste Wasserressource Jordaniens. Mehr als die Hälfte des Wassers, das im Land genutzt wird, stammt aus unterirdischen Vorkommen. Den Grundwasservorkommen wird jedoch mehr Wasser entnommen, als auf lange Sicht zur Verfügung steht. Die Wasserversorgung des Landes in den kommenden Jahrzehnten ist in Gefahr. Die Nutzung von Grundwasser hat im Nahen Osten eine lange Tradition. Seit Jahrtausenden graben Menschen Brunnen und schöpfen daraus das lebensspendende Nass. Lange Zeit aber war die Menge an Wasser, die den Brunnen entnommen wurde, gering. Mit Zugeimern und anderen einfachen Geräten konnte nur wenig Wasser gefördert werden. Dies änderte sich Anfang des 20. Jahrhunderts. Zu den ersten Brunnen, die mit Dampfmaschinen und Windrädern betrieben wurden, gehörten die Brunnen an den Bahnhöfen der Hedschas-Bahn. Die osmanische Regierung baute die Bahnlinie, um die Pilgerfahrt nach Mekka und Medina zu verkürzen. Ein Teil der Strecke führte durch das Gebiet des heutigen Jordaniens, wo die Brunnen der Hedschas-Bahn das moderne Grundwasserzeitalter einläuteten. In den folgenden Jahrzehnten wurde die Förderungstechnik ausgereifter und die Wassermenge, die sich mit den neuen Pumpen und Motoren fördern ließ, größer. Die Nutzung von Grundwasser hat in Jordanien, das zu den trockensten Staaten der Erde zählt, viele Vorteile: Ein Großteil des Landes besteht aus Wüste. Flüsse, Bäche oder Seen sind in vielen Gegenden nicht vorhanden. Grundwasser hingegen steht unabhängig von den spärlichen und unregelmäßigen Niederschlägen zur Verfügung. Zudem hat es oft eine gute Qualität. Zunächst waren es vor allem Landwirte, die Brunnen bohrten. Heute steigt die Nachfrage in den Städten und für die Industrie besonders schnell. Die Wassersituation ist eng mit der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Jordaniens verknüpft. Die Bevölkerung des Landes nimmt zu. Hierzu trägt auch der Zuzug von Flüchtlingen aus den Nachbarländern bei, die Jordanien in den vergangenen Jahrzehnten aufgenommen hat. Derzeit sind es Menschen aus Syrien, die vor dem Bürgerkrieg in ihrer Heimat fliehen. Der Wasserbedarf ist in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts so stark gewachsen, dass die Grundwassernutzung nicht mehr nachhaltig ist. Die Versorgungssituation spitzt sich seit einigen Jahrzehnten mehr und mehr zu. Der Wasserstand in den Vorkommen sinkt. Wenn ihnen weiterhin Wasser in heutigem Umfang entnommen wird, werden die Vorkommen in einigen Gegenden in absehbarer Zeit versiegen. Derzeit wird eines der letzten verfügbaren Grundwasservorkommen Jordaniens erschlossen. König Abdullah persönlich weihte Mitte Juli 2013 feierlich den sogenannten Disi Water Conveyor ein, eine Wasserleitung mit bislang ungekannten Dimensionen. Das Wasser stammt aus Grundwasserbrunnen, die in der Wüste nahe der Grenze zu Saudi Arabien gebohrt 10

13 Foto: Silvan Eppinger In den 1960 und 70er Jahren wurden auf dem Schulgelände der Theodor-Schneller- Schule in Amman zwei Grundwasserbrunnen gebohrt. Einer von ihnen ist noch heute in Betrieb. Er versorgt die Schule, das Internat, die Werkstätten und den Garten mit frischem Wasser wurden. Durch die Pipeline wird das Wasser über mehr als 300 Kilometer hinweg nach Amman gepumpt. Die Erwartungen an das Projekt sind hoch. Die jordanische Regierung verspricht sich von der Inbetriebnahme der Leitung eine Linderung des Wassernotstands in Amman. Bislang erhalten die Bewohner der Hauptstadt nur an einzelnen Tagen Wasser. Nun soll an bis zu vier Tagen in der Woche Wasser aus den Hähnen fließen. Bereits heute ist jedoch klar, dass die Vorkommen von Disi nur wenige Jahrzehnte Wasser liefern werden. Das Grundwasser in der Gegend ist Tausende von Jahren alt. Es hat sich zu niederschlagsreicheren Zeiten gebildet. Heute fällt in der Region kaum mehr Niederschlag. Wenig Regen versickert, der die Vorkommen speisen würde. Wasser, das den Brunnen entnommen und durch die Leitung nach Amman gepumpt wird, bildet sich nicht neu. Die gespeicherte Wassermenge nimmt mit jedem Liter ab. In wenigen Jahren wird sich die Frage der Wasserversorgung deshalb neu und dann mit noch größerer Dringlichkeit stellen. In einem trockenen Land wie Jordanien ist die Verfügbarkeit von Wasser eine Grundvoraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung und schließlich auch für das Überleben. Die Bevölkerung Jordaniens wird in den nächsten Jahren weiter wachsen. Damit steigt auch der Wasserbedarf. Die gerechte Verteilung der schwindenden Vorkommen und der Zugang aller Menschen zu sauberem Trinkwasser sind deshalb große Herausforderungen für die Menschen im Land. Silvan Eppinger hat Jura, Islam- und Religionswissenschaft studiert. Nun promoviert er an der Universität Heidelberg zum Grundwasserrecht von Jordanien und Arizona. Von 2001 bis 2002 war er Volontär der EMS an der Johann-Ludwig-Schneller-Schule im Libanon. 11

14 TRAUM ODER ALBTRAUM? WASSER IM NAHEN OSTEN EIN FLUSS JENSEITS VON EDEN Das Jordantal erlebt eine von Menschen gemachte Naturkatastrophe Der Jordan steht kurz vor dem ökologischen Kollaps. Wenn die Anrainerstaaten sich nicht schleunigst zusammentun, ist das einst reiche Ökosystem für immer zerstört. In der Umweltorganisation Eco Peace / Friends of the Earth Middle East (FoEME) kämpfen Jordanier, Palästinenser und Israelis gemeinsam für den Erhalt des Jordantals. Über Jahrtausende brachte der Jordan Leben in eine Landschaft von außerordentlichem ökologischen, spirituellen und kulturellen Wert. Gründungsgeschichten des Judentums, des christlichen Glaubens und des Islam spielten sich an seinen Ufern ab. In unserem kollektiven Gedächtnis ist der Jordan ein Fluss des Lebens, allen drei abrahamitischen Religionen ist er heilig. Das Flussbecken des Jordan teilen sich heute Syrien, Jordanien, Israel und Palästina. Ihre Grenzen haben nichts mit den ökologischen Grenzen zu tun. Der wachsende Wasserbedarf dieser Länder sowie die Folgen des Klimawandels zerstören aber den unteren Jordanlauf. Anstatt das Tal als ein einzigartiges, grenzüberschreitendes Wassereinzugsgebiet zu verstehen, liegen diese Nationen im Wettstreit um den größtmöglichen Wasseranteil. Der Fluss ist derzeit Militärzone; er dient als Grenze zwischen Jordanien und Israel/ Palästina. Jordanier und Israelis haben nur äußerst begrenzt, Palästinenser so gut wie keinen Zugang zum Jordan. Der Jordan stirbt. Die Anrainerstaaten haben mehr als 96 Prozent des natürlichen Flusses umgeleitet. Seit 50 Jahren fließen ungeklärte Abwässer direkt in den Jordan, andere Abwässer kommen durch Versickerung hinzu. Das wenige verbleibende Flusswasser ist mit Unrat und Abfällen verschmutzt. Während der Fluss austrocknet, ist das untere Jordantal bereits ökologisch kollabiert. Bald kann dies nicht mehr rückgängig gemacht werden. Die Biodiversität ist um die Hälfte geschrumpft. Der Wasserspiegel des Toten Meeres sinkt so schnell, dass es bis zur Mitte des Jahrhunderts nur noch ein Teich sein wird. Dies ist nicht nur eine Tragödie für die Natur; Quellen, aus denen über Jahrtausende Ackerland bewässert wurde, sind ausgetrocknet, nicht etwa weil Regen ausgeblieben ist, sondern weil die Grundwasserschichten durch Brunnenbohrungen leergefördert sind. Der Niedergang des Jordan ist eine von Menschen gemachte Katastrophe. 12

15 Die Taufstelle Jesu am Jordan von der israelisch-palästinensischen Seite aus gesehen. Das wenige Flusswasser ist durch ungeklärte Abwässer schwer belastet. Eco Peace /Friends of the Earth Middle East (FoEME) hat für das Jordantal die Vision eines reinen, lebendigen Flusses, in dessen Tal Vögel und Tiere das Wasser finden, das sie zum Gedeihen brauchen, wo Quellen wieder sprudeln, und wo das Wasser gerecht verteilt wird zwischen denen, die an seinen Ufern leben. Diese Vision spiegelt unsere moralische und spirituelle Verantwortung als Muslime, Christen und Juden wider und zollt Palästina Respekt. ffwir fordern die Regierungen der Anrainerstaaten auf, dieses Thema ganz oben auf die Agenda zu setzen, bevor es zu spät ist. ffwir empfehlen, dass 400 bis 600 Millionen Kubikmeter Frischwasser dem Fluss wieder zugeführt werden. ffpalästinenser sollen sowohl Zugang zum Fluss als auch ihren Anteil an Wasser bekommen. Foto: Uwe Gräbe ffschließlich sollen nationale Strategien zur besseren Wasserverwaltung in Jordanien, Israel und Palästina implementiert werden. In den vergangenen Jahren haben einige Verwaltungen ihr Augenmerk auf die Rückführung von Frischwasser ins untere Jordantal gerichtet und ihre Kläranlagen verbessert. Und in diesem Frühjahr hat die israelische Wasserverwaltung zum ersten Mal damit begonnen, regelmäßig Wasser aus dem See Genezareth ins untere Jordantal zu pumpen. Die Arbeit von Eco Peace ist darauf ausgerichtet, Gruppen aus allen drei abrahamitischen Religionen bei der Flussrenaturierung einzubinden. Zahlreiche Religionsführer rufen mittlerweile ihre Gemeinden zur Unterstützung von Umweltprojekten auf. Die Wiederherstellung des Jordans ist der Lakmustest unseres Glaubens. Wenn wir hier scheitern, haben wir in unserer grundlegenden Verantwortung für das ökologische System, das Leben auf der Erde erst ermöglicht, versagt. Wenn wir aber einen Ort wie das Jordantal nicht schützen können, welchen Teil der Erde wollen wir dann unseren Kindern intakt vermachen? Anwar Abu-Hammour arbeitet für Eco Peace/Friends of the Earth Middle East. Der vorliegende Text ist die stark gekürzte Fassung eines Artikels, den der Autor unter dem Titel River out of Eden Jordan River in the Eye of the Beholder geschrieben hat. 13

16 NACHRICHTEN AUS DER SCHNELLER-ARBEIT KINDER ERLEBEN EINE KULTUR DES VERTRAUENS Der neue EMS-Generalsekretär besucht die Schneller-Schulen Foto: EMS/UweGräbe Jürgen Reichel besucht die Kinder der Johann-Ludwig-Schneller-Schule. Ende Mai hat Pfarrer Jürgen Reichel die beiden Schneller-Schulen im Libanon und in Jordanien zum ersten Mal besucht. Innerhalb der EMS- Gemeinschaft hätten die Einrichtungen eine wichtige Funktion, sagt der neue EMS-Generalsekretär. Sie ermöglichten den EMS-Mitgliedskirchen in Asien und Afrika, sich der Region des Nahen Ostens, die für alle eine religiöse Bedeutung hat, nahe zu fühlen. Was hat Sie an den Schneller-Schulen am meisten beeindruckt? Die Kinder und Jugendlichen erleben in den Schneller-Schulen eine Kultur, in der Christen und Muslime selbstverständlich und vertrauensvoll miteinander umgehen. Im Libanon wie in Jordanien merken sie im täglichen Miteinander, dass das Verbindende wesentlich stärker ist, als das, was womöglich trennend wirken könnte. Wo sehen Sie den spezifischen Auftrag der beiden Schulen in der aktuellen Situation im Nahen Osten? Beide Schulen ermöglichen es Kindern und Jugendlichen aus benachteiligten Familien, zu einer guten Ausbildung zu kommen. Das hebt die Schulen aus dem Angebot vieler anderer, die dafür zum Teil hohe Schulgebühren verlangen, heraus, und macht sie zu etwas Besonderem. Welche Bedeutung haben die Schneller-Schulen für die EMS-Gemeinschaft? Bei den EMS-Mitgliedern in Asien und Afrika besteht ganz hohe Aufmerksamkeit 14

17 dafür, was im Nahen Osten geschieht. Die Schneller-Schulen sind wichtige Identifikationselemente dafür, sich der Region, die für alle eine religiöse Bedeutung hat, nahe zu fühlen. Der EMS-Missionsrat hat zum Beispiel im Juni dieses Jahres einen eigenen Tagesordnungspunkt für die Lage im Nahen Osten ganz spezifisch zu Syrien angesetzt und uns in der Geschäftsstelle gebeten, für die EMS-Gemeinschaft Wege zur Hilfe in Syrien zu suchen. Was können wir in Deutschland von den Schneller-Schulen lernen? Die Schneller-Schulen sind sehr praktisch ausgerichtet. Lernen findet nicht nur im Kopf, sondern auch mit den Händen statt. Zusammenleben von Menschen verschiedener Herkunft ist nicht ein Konzept, sondern Lebenswirklichkeit. In den Schneller-Schulen muss sich täglich in der Praxis beweisen, dass Lernziele im Alltag anwendbar sind. Wären Sie gerne Kind an einer der Schneller-Schulen? Ich glaube, dass man diese Frage aus der Perspektive eines Kindes, das unter schwierigen Verhältnissen in Jordanien oder im Libanon aufwächst, beantworten muss. Wenn wir solche Kinder wären, würden wir uns sicher glücklich preisen, an einer der beiden Schulen aufgenommen zu werden. Was wünschen Sie den Kindern und Mitarbeitenden an den Schneller- Schulen für die Zukunft? Die Zukunft hat für die Gemeinschaften an den Schulen schon begonnen, indem sie dort in Frieden miteinander leben und arbeiten können. Für den Libanon müssen wir hoffen und beten, dass es in der Bekaa- Ebene, in der die Schule liegt, nicht zu gewalttätigen Konflikten kommt. In Jordanien steht ein Schulleiterwechsel an, und solche Wechsel sind Chance und Krise gleichzeitig. Viele Überlegungen und begonnene Projekte müssen dort engagiert voran getrieben werden. Die Fragen stellte Katja Dorothea Buck. INFO WICHTEL REISEN IN DEN LIBANON Auf ihre gemeinsame Reise in den Nahen Osten haben EMS-Generalsekretär Pfarrer Jürgen Reichel, der EVS-Vorsitzende Klaus Schmid und Pfarrer Dr. Uwe Gräbe, EVS- Geschäftsführer, einige Wichtel im Koffer mitgenommen. Kinder einer Grundschulklasse in Stuttgart-Degerloch hatten die Handpuppen aus weißer Baumwolle nach eigenem Geschmack verziert, um sie den Kindern an der Johann-Ludwig-Schneller- Schule (JLSS) zu schenken. Uwe Gräbe übergab die Wichtel im Religionsunterricht den neuen Besitzerinnen und Besitzern und erzählte den Kindern an der JLSS von ihren Altersgenossen in Stuttgart. Die Wichtelübergabe ist Teil von WELTWEIT WICHTELN, einer Mitmachaktion für Kindergruppen in Kindergarten, Schule oder Kindergottesdienst. Mit der ganzjährigen Aktion können Kinder verschiedener Länder und Kulturen weltweit miteinander in Kontakt kommen und sich kennenlernen. Mehr Information erhalten Sie im Internet unter oder direkt bei Anna Kallenberger und Annette Schumm: Tel.: 0711/ , 15

18 NACHRICHTEN AUS DER SCHNELLER-ARBEIT Foto: EMS/Astrid Ernst-Wolff In der EMS-Geschäftsstelle hat Hans Lehner (in der Mitte, stehend, mit weißem Hemd) über seinen Einsatz berichtet. Dabei wurde ihm offiziell der Dank von EMS und EVS ausgesprochen. HANS LEHNER VERLÄSST JLSS Stuttgart. Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit hat in der Verwaltung der Johann- Ludwig-Schneller-Schule (JLSS) im Libanon während der vergangenen drei Jahre eine kleine Revolution stattgefunden: Wo Anfang 2010 Gehälter noch von Hand gebucht und umständlich in Tabellen eingetragen wurden, wo über den Vermögensbestand keiner so recht Bescheid wusste und Abstimmungen mit internationalen Geldgebern entsprechend mühsam waren dort ist jetzt eine effiziente, moderne Buchhaltungssoftware in Betrieb. Die Mitarbeitenden gehen gerne und selbstverständlich mit diesem Instrument der Arbeitsvereinfachung um. Ein umfassendes Inventar ist erstellt und wird ständig aktualisiert. Und je nachdem, ob der Mehlpreis steigt oder fällt, werden zum Beispiel auch die Preise der Produkte aus der Bäckerei automatisch angepasst. Zu verdanken ist dies Hans Lehner, der von Juli 2010 bis Juni 2013 von der Evangelischen Mission in Solidarität (EMS) in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Verein für die Schneller-Schulen (EVS) und dem Evangelischen Entwicklungsdienst (EED) als Verwaltungsfachmann an die JLSS entsandt war. Er hat sich enorm eingesetzt mit sichtbarem Erfolg! Über seinen Dienst hinaus hat Herr Lehner im Libanon viele Freundschaften geschlossen und gezeigt, wie gut ein internationales, ökumenisches Miteinander funktionieren kann. Wir wünschen Herrn Lehner, der nun eine Stelle in der freien Wirtschaft in Leipzig angenommen hat, Gottes Segen für den weiteren Weg. Zugleich wünschen wir Rita Rashed, seiner Nachfolgerin an der JLSS, die von ihm selbst eingearbeitet wurde, viel Erfolg für ihren Dienst! Pfarrer Dr. Uwe Gräbe, EVS-Geschäftsführer IMMER WARMES MITTAGESSEN Khirbet Kanafar (JLSS). Die Deutsche Botschaft im Libanon hat der Johann- Ludwig-Schneller-Schule (JLSS) mehr als 8000 US-Dollar für die Modernisierung der Küchenausstattung zur Verfügung gestellt. Insbesondere über einen zweiten Großkochtopf freute sich die Küchenmannschaft sehr, die täglich für 150 Leute kocht. In der Vergangenheit war der alte Kochkessel immer wieder ausgefallen. Die Kinder mussten sich dann immer mit belegten Broten statt eines warmen Mittagessens begnügen. Wir schätzen die großartige Unterstützung sehr, die wir aus Deutschland erhalten und die das Rückgrat der Arbeit der JLSS ist, sagt Direktor George Haddad. 16

19 Foto: TSS Deutschklasse an der TSS: Das Motto über der Klassentür Ich liebe Deutsch ist offenbar Programm. EHEMALIGE TREFFEN SICH Khirbet Kanafar (JLSS). Zum zweiten Mal hat der Verein der Freunde der Johann- Ludwig-Schneller-Schule Anfang Juli zu einem Ehemaligentreffen nach Khirbet Kanafar eingeladen. Aufgrund der politischen Lage konnten letzten Endes nur 35 Absolventen, Freunde und ehemalige Mitarbeitende der JLSS kommen. Gemeinsam enthüllten sie einen Stein mit der Schul- Hymne sowie eine Holztafel, auf der in drei Sprachen die Lebensgeschichte Johann Ludwig Schnellers und die Ziele der Schule zu lesen sind. Die Vereinsmitglieder wählten einen neuen Verwaltungsrat, der den bisherigen Gründungsrat ersetzt. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, den Kontakt unter den ehemaligen Schneller-Schülern zu fördern und hilfsbedürftige Kinder an der Schule zu unterstützen. ZWEI AUSZEICHNUNGEN FÜR DIE TSS Amman (TSS). Sieben Schüler der Theodor-Schneller-Schule sind bei einem internationalen Sprachwettbewerb des Goethe-Instituts für ihre Leistungen im Fach Deutsch ausgezeichnet worden. Mit einem Stipendium können sie nun für mehrere Woche nach Deutschland kommen, ihre Sprachkenntnisse weiter vertiefen und die deutsche Kultur kennenlernen. Seit 2011 ist die TSS Partner des Goethe- Instituts in dessen weltweiten Netzwerks zur Förderung der deutschen Sprache. Beim diesjährigen Regionalwettbewerb hatten sechs Länder (Ägypten, Tunesien, Arabische Emirate, Irak, Oman und Jordanien) teilgenommen. In der Gesamtqualifizierung kam Jordanien auf den zweiten Platz hinter Ägypten. Des Weiteren konnte die TSS einen dritten Platz in einem Jordanien weiten Wettbewerb unter 14 Schulen belegen, bei dem es um die Förderung der freien Meinungsäußerung ging. NEUE HOMEPAGE Amman (TSS). Die Theodor-Schneller- Schule (TSS) in Amman hat eine neue Webadresse. Aktuelle Informationen (zum Großteil auf Englisch) sowie Bilder aus der Schule sind jetzt auf zu finden. Die ursprüngliche Domain hatte der Provider irrtümlicherweise an eine andere Firma weitergegeben. Die TSS freut sich über alle Besucherinnen und Besucher auf ihrer neuen Homepage. 17

20 NACHRICHTEN AUS DER SCHNELLER-ARBEIT Foto: EVS/Uwe Gräbe Mitglieder des EVS-Vorstands in Rüdersdorf (von links nach rechts): Klaus Schmid (Vorsitzender), Johanna Hagen, Christian Kurzke, Regina Schoch, Bernd Apel, Johannes Lähnemann, Basil Rishmawi, Uwe Gräbe (Geschäftsführer) EVS-VORSTAND TRIFFT SICH IN THÜRINGEN Rüdersdorf (EVS). Zum ersten Mal in seiner Geschichte hat sich der Vorstand des Evangelischen Vereins für die Schneller- Schulen (EVS) Mitte Mai in Thüringen getroffen. Eingeladen hatte Vorstandsmitglied Christian Kurzke, der Pfarrer in Rüdersdorf bei Gera ist. Das Treffen im Osten Deutschlands bot nicht nur die Möglichkeit des Austauschs untereinander über die Arbeit des Vereins. Sieben Vorstandsmitglieder übernahmen in verschiedenen Gemeinden im Umland Predigtdienste und nutzten dabei die Gelegenheit, die Schneller-Schulen bekannter zu machen. Die Vorstandssitzung fiel genau in die Zeit, in der in Thüringen viele Gemeinden mit Hochwasser und Überschwemmungen zu kämpfen hatten. Umso eindrücklicher war allen Vorstandsmitgliedern, dass die Leute dennoch ein so reges Interesse an der Arbeit der Schulen und dem Schicksal der Kinder im Nahen Osten zeigten. DEUTSCHE IM HEILIGEN LAND Stuttgart/Quedlinburg (EVS). Noch bis 4. Oktober 2013 ist die viel beachtete Ausstellung Deutsche im Heiligen Land Der deutsche Beitrag zum kulturellen Wandel in Palästina in der Aegidi- und der Nikolaikirche in Quedlinburg zu sehen. Dem Syrischen Waisenhaus und seinem Wirken im damaligen Palästina ist ein großes Kapitel gewidmet. Im Auftrag des Landeskirchlichen Archivs Stuttgart und des Vereins für württembergische Kirchengeschichte hat der Historiker Jakob Eisler, Ehrenmitglied des Evangelischen Vereins für die Schneller-Schulen (EVS), die Aus- 18

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