Inhalt. Impressum. Lagebericht aus den Geschäftsbereichen

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2 Inhalt Impressum Herausgeber: ITSG Informationstechnische Servicestelle der Gesetzlichen Krankenversicherung GmbH, Heusenstamm Text & Konzept: ITSG GmbH, Heusenstamm Mainblick, Agentur für Öffentlichkeitsarbeit, Frankfurt am Main Grafische Gestaltung: K2 Werbeagentur GmbH, Frankfurt am Main Produktion: B & R Printproduction GmbH, Frankfurt am Main Stand: Juni Vorwort & Grußworte Die ITSG im Profil Geschäftsmodell & Strategie Lagebericht aus den Geschäftsbereichen Die Basisdienste der ITSG Das ITSG Rechenzentrum Das ITSG Servicemodell Serviceorientierte Architektur (SOA) Die ITSG als Vertrauensstelle Vertrauensstelle Krankenversichertennummer (VST) Vertrauensstelle Amtliche Statistiken 2

3 Neutrale Datenzusammenführung Standards und Normen Dank an alle Beteiligten sv.net: zuverlässige Zwei-Wege- Kommunikation Datenannahmestelle Der GKV-Kommunikationsserver GAmSi: 10 Jahre Verordnungsstatistiken GKV-HIS: schnell und übersichtlich das Heilmittel-Informations-System Fachanwendung Amtliche Statistiken Clearingstelle RSA / Morbi RSA DatenClearingStelle Pflege vdek-pflegelotse Wirtschaftlichkeitsprüfung Das Internet die ITSG Domäne Das ITSG Trust Center dakota: der Schlüssel zu sicheren Daten Datenaustausch mit Arbeitgebern Die ITSG Systemuntersuchung 2011 GKV-Infoshop Die ITSG und ihre Gesellschafter 3

4 Vorwort und Grußworte Ihr zuverlässiger IT-Partner Vorwort Harald Flex Geschäftsführer der ITSG In ihrer Funktion als Informationstechnische Servicestelle der Gesetzlichen Krankenversicherung nimmt die ITSG eine einzigartige Position in der deutschen IT-Landschaft ein. Sie ist das einzige IT-Unternehmen, dessen Gesellschaftsanteile mittelbar oder unmittelbar ausschließlich von allen Krankenkassen und deren Spitzenverband gehalten werden. Deshalb können die Krankenkassen, ihre Verbände und die von ihnen kontrollierten Dienstleistungsunternehmen Aufträge an die ITSG als sogenanntes Inhouse-Geschäft ohne aufwendige Vergabeverfahren erteilen. Damit verbunden ist unsere Neutralität ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal. Im Auftrag unserer Gesellschafter arbeiten wir laufend an der Entwicklung und Optimierung der elektronischen Datenaustauschverfahren. Im Geschäftsjahr 2011 haben wir nach dem rasanten Wachstum der letzten Jahre unser Geschäft auf dem erreichten Niveau stabilisiert. Damit waren sowohl Maßnahmen im organisatorischen als auch im technischen Bereich verbunden, durch die wir die Kontinuität unserer Leistungen langfristig sichern können. Allerdings wurde mit einer politischen Entscheidung der Bundesregierung das ELENA-Verfahren gestoppt. Damit endete im Dezember 2011 der Betrieb der Registratur Fachverfahren durch die ITSG. Bei den Umsatzerlösen verzeichneten wir im Jahr 2011 in einigen Geschäftsbereichen weitere Steigerungen. Das verstehen wir als Vertrauensbeweis für unsere Arbeit. Auch in diesem Jahr möchten wir Ihnen mit unserem Jahrbuch Einblicke in unser Tun bieten. Unser Dank gilt allen Gesellschaftern und Auftraggebern für die jederzeit gute Zusammenarbeit. Als Ihr IT-Servicepartner freuen wir uns auf neue spannende Herausforderungen. Wir bleiben auch in Zukunft Ihr zuverlässiger Partner. Darauf können Sie bauen! Ihr Harald Flex Geschäftsführer der ITSG *Für eine bessere Lesbarkeit verwenden wir im vorliegenden Jahrbuch teilweise die maskuline Form. Selbstverständlich sind damit gleichermaßen Frauen und Männer gemeint. 4

5 Viel Erfolg Grußworte Dr. Doris Pfeiffer GKV-Spitzenverband Thomas Ballast Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) Die ITSG hat sich in den vergangenen Jahren einen guten Namen als Dienstleister für die Organisationen der Krankenkassen erarbeitet. Auch der GKV-Spitzenverband vertraut seit seiner Gründung auf die Kompetenz und die zuverlässigen Dienstleistungen im IT-Bereich. In enger Kooperation mit der ITSG haben wir eine leistungsfähige IT-Infrastruktur für unsere Aufgaben entwickelt. Auf die langjährige Erfahrung speziell im elektronischen Datenaustausch zählen wir. Der elektronische Datenaustausch im Gesundheits- und Sozialwesen hat sich in den letzten Jahren zu einer beachtlichen Größe entwickelt. Es werden sehr umfangreiche Datenvolumina bewegt. Die Anforderungen ändern sich laufend. Die ITSG meistert diese Herausforderungen in ihren Aufgabengebieten als gemeinsames IT-Unternehmen aller Krankenkassen-Organisationen und unterstützt uns auch bei der laufenden Optimierung der Verfahren. Wir freuen uns auf die Fortsetzung der intensiven Zusammenarbeit und wünschen der ITSG weiterhin viel Erfolg! Für die Zukunft wünschen wir der ITSG eine weiterhin so erfolgreiche Geschäftsentwicklung! Dr. Doris Pfeiffer Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes (Vorsitzende in der Gesellschafterversammlung der ITSG) Thomas Ballast Vorstandsvorsitzender des Verband der Ersatzkassen e. V. (Stellv. Vorsitzender in der Gesellschafterversammlung der ITSG) 5

6 Deutsche Rentenversicherung Knappschaft -Bahn-See BITMARCK Holding GmbH Spitzenverband der landwirtschaftlichen Sozialversicherung ITSG AOK Beteiligungsgesellschaft mbh Verband der Ersatzkassen e.v. GKV- Spitzenverband Die ITSG im Profil Die ITSG im Profil Gründungsjahr: 1996 Geschäftsleitung: Harald Flex (seit Unternehmensgründung) ITSG Gesellschafter: GKV-Spitzenverband AOK Beteiligungsgesellschaft mbh Verband der Ersatzkassen e. V. Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See Spitzenverband der landwirtschaftlichen Sozialversicherung BITMARCK Holding GmbH Geschäftszweck: Die Informationstechnische Servicestelle der gesetzlichen Krankenversicherung (ITSG) entwickelt und optimiert Datenaustauschverfahren im Auftrag aller Krankenkassen bzw. deren Organisationen. Mit speziellen Produkten und Dienstleistungen unterstützt das Unternehmen die Standardisierung und Normierung des Datenaustauschs in der gesetzlichen Krankenversicherung und die Datenverarbeitung im Auftrag der Krankenkassen und ihrer Verbände.. Kunden: Gesellschafter der ITSG sowie deren Mitglieder (Krankenkassen und deren Verbände und Organisationen) Dritte, die direkt am Datenaustausch beteiligt sind oder deren Zulieferer und Dienstleister (nach Beschluss der Gesellschafterversammlung) 6

7 Geschäftsmodell & Strategie Geschäftsmodell & Strategie 7

8 Geschäftsmodell & Strategie Über die ITSG Gegründet wurde die ITSG (Informationstechnische Servicestelle der Gesetzlichen Krankenversicherung GmbH) im Jahr 1996 von den Spitzenverbänden der gesetzlichen Krankenkassen. Ihr Auftrag ist die Entwicklung effizienter und sicherer IT-Prozesse. Dabei schöpft sie durch das gemeinsame Vorgehen auf nicht wettbewerbsrelevanten Aufgabenfeldern Synergien für ihre Gesellschafter ab. Die ITSG entwickelt Produkte und Dienstleistungen, die den elektronischen Datenaustausch zwischen Arbeitgebern, Leistungserbringern und Krankenkassen sowie deren Geschäftspartnern vereinfachen und beschleunigen. Im Rahmen dieser Tätigkeit führt sie umfangreiche Datenbestände auf neutralen Plattformen zusammen, pseudonymisiert oder anonymisiert die Daten bei Bedarf und stellt sie ihren Auftraggebern für eine Weiterverarbeitung zur Verfügung. Das Geschäftsmodell der ITSG Durch ihren Fokus auf den elektronischen Datenaustausch und den konstanten Ausbau der damit verbundenen Aufgaben hat sich die ITSG in den vergangenen Jahren eindeutig positioniert. Als Full- Service-Provider bietet sie von der Idee über die Umsetzung bis zur Betriebsführung von Anwendungen in einem leistungsfähigen Rechenzentrum alle Dienstleistungen aus einer Hand an. Dafür plant und entwickelt die ITSG maßgeschneiderte IT-Anwendungen. Für einen optimalen Kundenservice hat sie ihr Geschäftsmodell in die folgenden drei Leistungsbereiche gegliedert: Vertrauensstellen Die Aufgabe einer Vertrauensstelle ist die Führung von technischen Referenzinformationen sowie die Verarbeitung von anonymisierten oder pseudonymisierten Daten. Für die Teilnehmer am verschlüsselten elektronischen Datenaustausch erstellt das Trust Center der ITSG Zertifikate, die ihre Identität bestätigen. Die Vertrauensstelle KVNR vergibt die neue Krankenversichertennummer als ein eindeutiges, lebenslanges Identifikationsmerkmal u. a. als Grundlage für die elektronische Gesundheitskarte. Die Vertrauensstelle AST bietet eine zentrale Prüfplattform für die amtlichen Statistikdaten der gesetzlichen Krankenversicherung. In den Verfahren GAmSi und HIS werden die Arzneimittel- und Heilmitteldaten vor der statistischen Auswertung pseudonymisiert. Neutrale Datenzusammenführung In diversen Fachverfahren wird gefordert, Abrechnungs-, Steuerungs- oder Statistikdaten an einer neutralen Stelle zusammenzuführen. Dabei gilt es zu beachten, dass die Beteiligten nur auf die für sie bestimmten Datensegmente zugreifen dürfen. Nach der Zusammenführung verarbeiten wir diese Daten nach einheitlichen Regeln. Auf dieser Datenbasis entstehen Auswertungen, Berichte oder werden Daten zur weiteren Verarbeitung durch unterschiedliche Stellen zur Verfügung gestellt. Standards und Normen Die ITSG unterstützt bei der Festlegung von Standards und Normen für einen sicheren elektronischen Datenaustausch zwischen Krankenkassen, Arbeitgebern, Leistungserbringern und sonstigen Geschäftspartnern. Für die ständige Fortschreibung der technischen Richtlinien sind wir mit der Redaktion beauftragt. Dazu entwickeln wir die Software zur einheitlichen Verschlüsselung und Kommunikation im Rahmen des elektronischen Datenaustauschs. Die Prüfung der Einhaltung der fachlichen Vorgaben für Entgeltabrechnungs- und Zahlstellenprogramme führen wir im Auftrag des GKV-Spitzenverbandes im Rahmen der Systemuntersuchungen durch. 8

9 Der Erfolgsfaktor der ITSG Die Menschen bei der ITSG sind Grundlage für den Erfolg des Unternehmens. Das Team der ITSG zeichnet sich durch seine hohe Dienstleistungsbereitschaft und die Fähigkeit zum unternehmerischen Denken aus. Auf dieser Basis entstehen in einem vertrauensvollen Klima mit viel Freiraum für neue Ideen Lösungen für die täglichen Herausforderungen. Das Kernteam der ITSG aus erfahrenen und engagierten Projektleitern, Produktmanagern, Entwicklern, Systemadministratoren, technischen Betriebsführern und administrativen Kräften ist über die Jahre kontinuierlich gewachsen. Projektbezogen ergänzen auch externe Mitarbeiter mit Spezialwissen oder Mitarbeiter der Krankenkassen zeitweise oder dauerhaft das Team der ITSG. Das ermöglicht es, den Personaleinsatz flexibel auf den jeweiligen Arbeitsaufwand abzustimmen und so Kosten zu sparen. Ein gutes Betriebsklima genießt bei der ITSG einen hohen Stellenwert. Deshalb ist die Fluktuation im Mitarbeiterkreis gering und es gibt zahlreiche Dienstjubiläen zu feiern. Dass die Entwicklungslinie der ITSG stetig aufwärts weist, zeigt auch die kontinuierlich wachsende Mitarbeiterzahl. Im Jahr 2011 waren 75 Mitarbeiter fest angestellt, fünf mehr als im Jahr zuvor, in dem ein Anstieg um elf Mitarbeiter zu verzeichnen war. Darüber hinaus sind zehn Mitarbeiter von Krankenkassen sowie rund 30 externe Mitarbeiter unterschiedlicher Dienstleistungspartner dauerhaft für die ITSG tätig. Mit Seminaren und Schulungen macht die ITSG ihren Mitarbeitern eine Vielzahl an Weiterbildungsangeboten. Und durch die Ausbildung von jungen Leuten zum / zur Bürokaufmann / -frau und IT-Systemadministrator / -in fördert sie außerdem den Nachwuchs Beschäftigte der ITSG Feste Mitarbeiter KK-Mitarbeiter DLÜV Externe Mitarbeiter

10 WEG UnD Ziel Der ITSG Das strategische Ziel der ITSG Neue Aufgabenstellungen schnell erkennen, rasch handeln und sicher umsetzen. Das ist das Motto der ITSG. Auf dieser Grundlage ist das Unternehmen seit seiner Gründung profitabel gewachsen und diese Entwicklung soll in den nächsten Jahren fortgesetzt werden. Die hohe Geschwindigkeit des Wachstums ist dabei auch mit neuen Herausforderungen verbunden: Kommunikationswege werden länger, Geschäftsprozesse sind schwerer zu handhaben, die Arbeitsbelastung steigt und die Administration wächst. Herausforderungen, denen sich die ITSG gerne stellt. Grundlage: Organisation und Technik Im Jahr 2011 wurden bei der ITSG eine Reihe von Projekten fortgesetzt, die an der Konsolidierung des Unternehmens arbeiten. Dafür wurden weitere Maßnahmen neu gestartet. In diese Projekte sind auch die primären Auftraggeber der ITSG eingebunden. Im Rahmen der Neuordnung der Aufbauorganisation wurden personelle Maßnahmen umgesetzt. Eine zweite Führungsschicht wurde eingerichtet und größere Abteilungen in Gruppen aufgeteilt. Diese werden durch Gruppenleiter geführt, die aus den eigenen Reihen stammen. Das Controllingsystem wurde weiter ausgebaut und liefert nun sehr detaillierte Ergebnisberichte. Sie werden monatlich von den Bereichen aktualisiert, die für die jeweilige Aufgabe zuständig sind. Dazu wird eine Hochrechnung erstellt, die eine Prognose des Geschäftsabschlusses und der Bewirtschaftung der projektbezogenen Einzelhaushalte ermöglicht. In die Buchhaltungssoftware wurde ein Dokumentenmanagementmodul eingebunden. Damit werden nun alle Eingangsrechnungen vor der Bearbeitung erfasst und den Kostenstellen beziehungsweise Arbeitspaketen zugeordnet. Bereiche, die für die jeweilige Beschaffungsmaßnahme einen sogenannten Investitionsantrag gestellt haben, zeichnen darin nach Wareneingang oder Abnahme der Leistung die Rechnungen online frei. Das erleichtert den Arbeitsalltag sowie die jährliche Prüfung erheblich. Gleichzeitig sorgt das System für umfassende Transparenz in der Finanzbuchhaltung. 10

11 Zur Dokumentation von komplexen Projekten wurde eine einheitliche Dokumentenlandkarte etabliert. Beginnend mit der Angebotsphase werden nun sämtliche Projekte im Verlauf der Umsetzung bis hin zur nachfolgenden Produktpflege nach diesem ITSG Standard dokumentiert. Für den Einkauf von Hardware, Software, Einrichtungsgegenständen sowie sonstigen Leistungen wurden einheitliche Prozessrichtlinien eingeführt. Alle damit verbundenen Prozesse werden zudem regelmäßig kontrolliert. Im Zuge des steigenden Auftragsvolumens aus dem GKV-Umfeld soll die Betreuung der Kunden weiter optimiert werden. Als erster Schritt hat sich die 2009 vorgenommene Einrichtung eines Account Managements in der Kundenbetreuung bewährt. Bereits in der Angebotsphase werden den Kunden seitdem eindeutige Ansprechpartner für sämtliche Prozessschritte benannt. Um Anfragen und Aufträge strukturiert und systematisch bearbeiten zu können, wurde das IT-gestützte Managementsystem weiter ausgebaut. Neben dem Incidentmanagement, für das Anfragen und Aufträge erfasst und automatisch an die zuständigen Abteilungen und Mitarbeiter weitergeleitet werden, ist nun auch das Assetmanagement integriert worden. Dafür wurde mit der Inventarisierung der Hardware und Software begonnen, die seither automatisch erfasst wird. Damit ist es möglich, kontinuierlich einen Bestandsabgleich durchzuführen. Zur Versionsverwaltung und Qualitätssicherung ihrer komplexen Softwareprodukte nutzt die ITSG die Entwicklungsumgebung Visual Studio in Kombination mit dem Team Foundation Server von Microsoft. In diese Struktur mit ihrem leistungsfähigen Konfigurationsmanagement wurden im Jahr 2011 weitere Produkte integriert. Der Team Foundation Server kann Entwicklungen sowohl auf Basis des.net- Frameworks als auch beispielsweise in der Programmiersprache Java verwalten. Im Jahr 2011 wurde ein der Universität Würzburg nahestehendes Beratungsunternehmen beauftragt, eine Expertise der von der ITSG seit 2008 entwickelten Anwendung für die Datenannahme- und -weiterleitungsstellen zu erarbeiten. Der Abschlussbericht in Form eines Architektur- und Code-Reviews liegt vor. Im Jahr 2011 hat die ITSG begonnen, ein Personalentwicklungskonzept zu erstellen. Ziel des Programms ist es, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Grundstruktur des Verlaufs einer Fachkarriere im Unternehmen aufzuzeigen und sie so langfristig an die ITSG zu binden. 11

12 Lagebericht aus den Geschäftsbereichen Lagebericht aus den Geschäftsbereichen Gesundes Wachstum 12

13 Die Basisdienste der ITSG Das ITSG Rechenzentrum: sichere Basis für dynamische Prozesse Der Betrieb eines eigenen Rechenzentrums ist aufgrund der extrem gestiegenen Anforderungen an die Ausfallsicherheit der Infrastruktur mit hohen Kosten verbunden. Die ITSG hat bereits 2006 entschieden, nach dem Housing-Prinzip Flächen in einem großen Gemeinschaftsrechenzentrum anzumieten. Sukzessive wurde das eigene Rechenzentrum aufgelöst. Die Server- und Speichersysteme stehen zwischenzeitlich verteilt in zwei regional getrennten Rechenzentren. Die gesamte angemietete Rechenzentrumsfläche teilt sich die ITSG mit dem GKV-Spitzenverband. Damit werden für alle Beteiligten weitere Synergieeffekte erschlossen. Die Systeme der ITSG und des GKV-Spitzenverbandes sind auf zwei Rechenzentren in Frankfurt zu beiden Seiten des Mains verteilt, die jeweils über eine unterschiedliche Kraftwerkanbindung sowie separate Knoten zum Internet verfügen. Sechs Internetprovider stellen skalierbare Hochleistungsverbindungen ins Internet bereit. Klimatisierung und Brandschutz sind mit modernster Technik ausgerüstet und das Gebäude ist durch Videoüberwachung sowie einen Sicherheitsdienst vor Ort rund um die Uhr gut geschützt. Damit ist größtmögliche Sicherheit der Systeme gewährleistet. Die Zukunft der Rechenzentrumstechnologie liegt in der gemeinsamen Nutzung von Ressourcen für unterschiedliche Anwendungen. So lassen sich Systeme optimal nutzen, die mit dem Betrieb einer einzigen Anwendung nicht annähernd ausgelastet wären. Auf diesem Grundprinzip basierend hat die ITSG 2011 begonnen, ihre Rechenzentrumsinfrastruktur in einem intern als IT-Neuordnung bezeichneten Projekt neu zu ordnen. Zahlreiche Fachanwendungen laufen auf Systemen, deren Produktlebenszyklus sich dem Ende zuneigte. Aus der Historie betrachtet wurden seit 1996 sukzessive Anwendungen bereitgestellt und dafür auch aufgrund der seinerzeit verfügbaren Architektur der Systeme jeweils eigenständige Systemeinheiten 13

14 Lagebericht aus den Geschäftsbereichen (sog. Silotechnik) eingerichtet und betrieben. Bei der Analyse des Ersatzbeschaffungsbedarfs fiel rasch auf, dass ein Eins-zu-Eins-Ersatz der Hardware sich nicht sinnvoll realisieren ließe, weil die aktuelle Servertechnologie für den Ressourcenbedarf der Anwendungen deutlich überdimensioniert wäre. Deshalb entschied die ITSG, die Umstellungsphase zu einer grundlegenden Umstrukturierung zu nutzen. Auf dieser technischen Grundlage wird die ITSG in der Lage sein, ihren Kunden sogenannte Managed Services anzubieten, in deren Rahmen die ITSG die Erfüllung einer bestimmten Aufgabe garantiert unter flexiblem Einsatz der dafür benötigten Hard- und Basissoftware. Dabei wird der Umfang der vereinbarten Leistungen in Service-Level-Agreements fixiert. Ein aufwendiges Monitoringsystem dokumentiert, welche Leistungen dafür erbracht werden. Basis der Neuaufstellung der Ressourcen ist der Einsatz von Virtualisierungstechnologien. Sie ermöglichen es, Anwendungen anstelle von dedizierten Systemen in sogenannten Ressourcenpools zu betreiben. Diese Pools zeichnen sich dadurch aus, dass sie Systemkomponenten bündeln und die zur Verfügung stehende Leistung automatisch bedarfsgerecht an einzelne Anwendungen verteilen können. Anders als beim klassischen Anwendungsserver müssen also nicht für jede Anwendung alle Systemkomponenten einzeln bereitgehalten werden, die Anwendungen können aus dem sogenannten Silo ins virtuelle dynamische Data Center (VDDC) umziehen. Mit diesen neuen Angeboten verändert sich auch die Dienstleistungsstruktur der ITSG: Anstatt Hardwareressourcen exklusiv für einzelne Arbeitspakete bereitzustellen, hält die ITSG Rechenleistung, Speicherplatz und Netzwerkressourcen in drei unterschiedlichen Servicestufen bereit, die jeweils nach Bedarf auf die Anforderungen einer Anwendung skaliert werden können. In den Stufen Shared, Exclusive und Premium Services werden die Leistungspakete aus den drei technischen Funktionsbereichen aufgabenbezogen ausgesucht bis hin zur Bereitstellung dedizierter Hardware, wie sie bislang größtenteils genutzt wird. Das ist insbesondere für eine Reihe hoheitlicher Skalierbare Dienstleistungen VDDC 1 Premium Services Static Data Center SDC 1 Virtual Dynamic Data Center Operating Support Systems (OSS) 14

15 Menschen bei der ITSG Isabell Fuhrmann, Sachbearbeiterin Organisation Arbeitgeberverfahren: Qualitätssicherung Anfang 2009 kam ich als Diplom Marketingund Kommunikationswirtin zur ITSG, weil mein damaliger Arbeitgeber umzog und ich gerne in der Region bleiben wollte. Durch die intensive Einarbeitung von meinen Kollegen habe ich rasch einen guten Einblick in die Zusammenhänge und Hintergründe des gesetzlichen Meldewesens bekommen. Darüber hinaus gibt es einige Parallelen zu meiner vorherigen Tätigkeit: die Organisation des GKV-Infoshops sowie Redaktion und Gestaltung der SU-News. Die Arbeit in unserem freundlichen Team macht viel Spaß. Auch der Austausch mit den Kollegen, die oft im Außendienst unterwegs sind, ist sehr angenehm. Mich freut besonders, dass ich immer wieder Gelegenheit habe, eigene Ideen einzubringen und schrittweise mehr Verantwortung zu übernehmen. Skalierbare Dienstleistungen Aufgaben der Fall, wie etwa in der Vertrauensstelle GKV-Versichertennummer. Grundsätzlich lassen sich in der neuen Architektur speziell für den Bereich Shared Services sämtliche Anwendungen sowohl als Services auf gemeinsam genutzten Servern als auch als abgetrennte virtuelle oder physische Server einrichten je nachdem, wie viel Exklusivität für die anfallende Aufgabe benötigt wird. In allen Servicestufen nutzen die Systeme im Rechenzentrum dieselben Operating Support Systems, also die Basic Services der ITSG, wie Stromversorgung und Internetanbindung. Im Zuge der Neuausrichtung können darüber hinaus alle Systeme redundant ausgelegt werden, sofern die Auftraggeber dies fordern bzw. die Anwendungen darauf ausgerichtet werden müssen. In punkto Handhabung und Wartung bietet die neue Architektur weitere Vorteile: Durch die flexibel skalierbare Struktur der Ressourcenpools können Wartungs- und Erweiterungsarbeiten im laufenden Betrieb erfolgen. Den produktiven Systemen werden dann einfach solche Ressourcen zugewiesen, die von den Arbeiten nicht betroffen sind. Zusätzliches Plus: Der Ausfall einzelner Systemkomponenten wie Speicherbausteine, Prozessoren oder Festplatten stört den Gesamtbetrieb nicht. Um weitere Effizienzvorteile zu erreichen, prüft die ITSG auch über sämtliche heute laufende Anwendungen hinweg, welche Aufgabenstruktur im Rahmen der Fachanwendungen wiederkehrt. So benötigt etwa die Mehrzahl sowohl -Funktionalitäten als auch Webservices. Diese Funktionen künftig als Module auszulegen, zu denen die Fachanwendungen lediglich über Schnittstellen verbunden sind, würde eine Bündelung ermöglichen. Damit verbessert sich die Effizienz der Services weiter. Seit dem Start im Frühjahr 2011 läuft das Projekt IT- Neustrukturierung parallel zum Produktivbetrieb. Bis zum Jahr 2014 soll die gesamte Neustrukturierung abgeschlossen sein. 15

16 Lagebericht aus den Geschäftsbereichen Das ITSG Servicemodell: maßgeschneidert für jeden Kunden Zum Kern des Aufgabenspektrum der ITSG gehört die Bereitstellung leistungsfähiger und flexibler IT- Services. Dafür hat die ITSG in den zurückliegenden 15 Jahren ein IT-Servicemodell geformt, mit dem wir für die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden maßgeschneiderte Lösungen bereitstellen können. Professional Services Alle Services beruhen auf einer Basisarchitektur, die im Rechenzentrum bereitsteht. Dort betreibt die ITSG aufgabenorientiert mehrere Dynamic Data Center (DDC), außerdem exklusiv für den GKV-Spitzenverband ein eigenes DDC als abgeschlossenen Raum für seine Systeme. Auch für den Betrieb des GKV-Kommunikationsservers hat die ITSG ein eigenständiges DDC eingerichtet, das Rechenzentren an zwei verschiedenen Orten nutzt. Betreut werden die DDCs von den Systemadministratoren-Teams der ITSG. Sie steuern und überwachen den Betrieb der übergreifenden Systemeinheiten und Netzwerke, richten neue Systeme ein, pflegen die bestehenden Systeme und sorgen für die Datensicherungen. Bei Bedarf werden die Systemadministratoren von den Dienstleistungspartnern der ITSG unterstützt, mit denen das Unternehmen für einzelne Systemkomponenten Service- und Wartungsverträge abgeschlossen hat. Diese Professional Services, die sich auf das Rechenzentrum, die Hardware und Basissoftware beziehen, bilden die Grundlage des Leistungsangebots der ITSG, das sich in unterschiedliche Dienstleistungstiefen staffelt: Shared Services Die Dynamic Data Center bilden die Plattformen für den Betrieb unterschiedlicher Fachanwendungen. Dort stellt die ITSG im Auftrag ihrer Kunden einzelne Fachanwendungen bereit. Sie wählt die dafür benötigten Hardware- und Softwaresysteme aus und stellt die vereinbarte Leistung bedarfsgerecht zur Verfügung. Welche technischen Einrichtungen dafür genutzt werden, steuert die ITSG. Um die Anwendung möglichst ausfallsicher betreiben zu können und die Daten hochsicher zu verwalten, setzt die ITSG eine leistungsfähige Server- und Speicherplattform ein, auf der mehrere Anwendungen gleichzeitig laufen. Dabei wird die erforderliche Rechnerleistung den einzelnen Anwendungen nach ihrem Bedarf zuge- ordnet. Sie können auch als abgeschlossene virtuelle Funktionseinheiten konfiguriert und eingerichtet werden. Das ermöglicht es, die Serversysteme flexibel anzupassen und zu erweitern. Derzeit nutzt die ITSG in der Regel Blade-Servereinheiten von Hewlett Packard (HP). Die Lastverteilung zwischen den einzelnen Hardwarekomponenten erfolgt dabei nach einem automatisierten Verfahren. Für die Datenhaltung nutzt die ITSG separate Speichersysteme, die anwendungsbezogen jeweils die erforderliche Speichermenge zur Verfügung stellen. In diesem Bereich setzt die ITSG derzeit überwiegend HP Falcon Store Systeme ein. Die Datensicherung erfolgt zentral und kann bei Bedarf sowohl komplett als auch anteilig wiederhergestellt werden. Durch die gemeinsame Nutzung von Systemeinheiten kann die ITSG die Kosten für die Nutzung der Systeme sowie der Infrastruktur des Rechenzentrums anteilig umlegen. Damit folgt die ITSG dem allgemeinen Trend auf dem IT-Markt zur Bereitstellung von Anwendungen als sogenannter Software-as-a-Service (SaaS). Für die Kunden der ITSG bietet dieses Modell eine optimale Kostenstruktur. Exclusive Services Besonders schutzbedürftige Anwendungen erfordern den Einsatz dedizierter Systemeinheiten. Dafür setzt die ITSG abgegrenzte Server- und Speichereinheiten ein. Diese werden zwar ebenfalls in den Dynamic Data Centern eingerichtet, bilden aus systemtechnischer Sicht aber eine Insel. Die Datenhaltung und die Datenverarbeitung erfolgt auf einer gekapselten Systemeinheit. So sind beispielsweise die Vertrauensstelle Krankenversichertennummer und der GKV-Kommunikationsserver jeweils als Clustersystem aufgebaut. Die Clustereinheiten, die sich wechselweise automatisiert im Betrieb vertreten können, sind in unterschiedlichen, aber eigenständigen sogenannten Racks (Systemschränken) eingerichtet, die durch eine eigenständige Zutrittskontrolle für den physikalischen Zugriff auf die Systemkomponenten gesperrt sind. So können etwa die Racks der Vertrauensstelle Krankenversichertennummer zum Zwecke von Systemarbeiten beispielsweise nur dann geöffnet werden, wenn zwei Personen mit ihren Smartcards den Zutritt freischalten. In diesen Clustereinheiten können die Auftraggeber der ITSG auf die Auswahl der eingesetzten Hardware und Software Einfluss nehmen. Als Basisinfrastruktur werden lediglich die Anschlüsse des Rechenzentrums beziehungsweise der DDC und ihre Netzwerkverbindungen genutzt. Falls es ein Auftraggeber wünscht, 16

17 Menschen bei der ITSG Thorsten Müller, Datenbankentwickler Zentrale Informatik Als gelernter Fachinformatiker Systemintegration begann ich meine Tätigkeit bei der ITSG im April 2005 als Administrator in der Abteilung Zentrale Informatik. Das Aufgabengebiet umfasste die Betreuung und Erweiterung der redundanten Rechenzentrumsinfrastruktur. Im Jahr 2008 wechselte ich abteilungsintern in den Bereich Entwicklung. Seitdem gehört das Implementieren hochperformanter Datenbankanwendungen samt Businesslogik zu meinen Aufgaben. Aktuelle Produkte wie der Kommunikationsserver und die GKVnet-DIC erfordern regelmäßige technologische Erweiterungen wie Streaming, Replikation und Skalierbarkeit, um der steigenden Anfragelast gerecht zu werden. Ich freue mich darauf, auch weiterhin gemeinsam mit meinen Kollegen und Kolleginnen unsere Produkte anzupassen und zu optimieren. können die Systemeinheiten ausschließlich von namentlich benannten Personen bedient und administriert werden. Die Kosten für die Einrichtung und den Betrieb dieser Systemeinheiten tragen ausschließlich die jeweiligen Auftraggeber. Darüber hinaus werden sie anteilig an den Kosten für die Nutzung der Basisinfrastruktur des Rechenzentrums beteiligt. Premium Services Für Auftraggeber, die ganz spezielle Anforderungen geltend machen, richtet die ITSG eigene Dynamic Data Center ein. Darin werden ausschließlich die Systeme des Auftraggebers betrieben. Diese Servicevariante eignet sich auch dann, wenn der Auftraggeber über eine Rechnerinfrastruktur verfügt, die teilweise auch von seinen eigenen Mitarbeitern eigenständig administriert werden soll. In diesem Fall stellt die ITSG lediglich die Infrastruktur im Rechenzentrum bereit und richtet gemeinsam mit dem Kunden das DDC ein. Ausgewählte Leistungen bietet die ITSG anhand eines gestaffelten Modells an und arbeitet in diesem Rahmen nach den Vorgaben beziehungsweise auf Anleitung ihres Kunden. Die Verantwortung für den Betrieb des DDC liegt damit ebenfalls beim Auftraggeber. Für die umfangreichen Aufgaben des GKV-Spitzenverbands hat die ITSG ein eigenes DDC eingerichtet. Darin werden insbesondere die Systeme zur Bürokommunikation betrieben sowie Fachanwendungen, die ausschließlich der GKV-SV nutzt. Die Kosten für die Einrichtung und den Betrieb solcher eigenständiger DDC und ihrer Systemeinheiten tragen alleine die Auftraggeber. Darüber hinaus werden anteilig die Kosten für die Nutzung der Infrastruktur des Rechenzentrums umgelegt. Durch die gemeinsame Nutzung der Rechenzentrumsfläche werden auch in dieser abgeschlossenen Struktur dennoch Synergieeffekte mit den übrigen Einheiten der ITSG erschlossen, weil die Systeme kostenoptimiert auf unterschiedliche Brandabschnitte verteilt werden können. Das Systemadministratoren-Team der ITSG übernimmt die Betreuung der Einheiten. 17

18 Lagebericht aus den Geschäftsbereichen Serviceorientierte Architektur (SOA): der Schlüssel zu mehr Effizienz Wo wie bei der ITSG eine Vielzahl von Anwendungen dieselben Funktionalitäten benötigen, liegt es nahe, dass sie dieselbe Technologie nutzen. Das spart Entwicklungsaufwand, Zeit und Geld. Denn so lassen sich innerhalb einer Organisation aufgabenbezogene Einheiten bilden, die ihre Dienste dem Ganzen zur Verfügung stellen. Die einzelnen abgeschlossenen Organisationseinheiten verrichten dann innerhalb unterschiedlicher Prozesse jeweils die gleiche Aufgabe. Diese Überlegungen liegen serviceorientierten Architekturen (SOA) von IT-Systemen zugrunde. Denn bei den Services steht nicht die Technik, sondern die Funktion im Vordergrund, also die Dienstleistung für das Gesamtsystem, die der Service übernimmt. Dabei müssen Services nicht in das System implementiert sein, sie können über sogenannte öffentliche Schnittstellen systemübergreifend aufgerufen werden. Über diese Schnittstellen erfolgt dann der Austausch über eine speziell dafür vorgesehene Kommunikationsinfrastruktur mit eigenen Datenformaten und Übertragungsprotokollen. SOA eignet sich, um spezialisierte Geschäftsprozesse flexibel in unterschiedliche Systeme einbringen zu können, die jeweils eigenständige Software nutzen. Innerhalb dieser Systeme werden Funktionen als Services ausgelegt, die technisch voneinander unabhängig und auch fachlich nur lose aufeinander bezogen sind. Etablierte Standards, die in serviceorientierte Architekturen eingesetzt werden, sind unter anderem SOAP, WSDL und UDDI. 18

19 Security Services Firewall Network Services (LAN) VPN Application Services User Interface VST Vertrauensstelle neue KV-Nummer GKV DIC GKV Data-Inter-Change GamSi GKV-Arzneimittel- Schnellinformation HIS Heilmittel-Informations-System Wirtschaftlichkeitsprüfung nach 109 SGB V Qualitätsberichte Krankenkäuser sv.net Qualitätsmanagement Arbeitgeberverfahren Internet Präsenzen skalierbares WAN Broker Service Broker IDS Intrusion Detection Service Module Computing Services Annahme Prüfung Import Aggregation Bladeserver Bladeserver Bladeserver Bladeserver Auswertung Statistik Storage Services Fibre Channel SAN Storage Ausgabe Intrusion Detection IDS Clusterservice Clusterservice Bladeserver Bladeserver Bladeserver Bladeserver Fibre Channel SAN Storage VPN Firewall Spamschutz Virenschutz 19

20 Lagebericht aus den Geschäftsbereichen Die ITSG als Vertrauensstelle 20

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