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1 10. Jahrgang 2012 Ausgabe 3/2012 VKZ H ,80 im Abonnement 9,80 ISSN Fachmagazin für die gesamte Frische- und Tiefkühlkette frischelogistik Prozesse Produkte Praktiken Lager- und Regaltechnik Warenumschlagszentrum für Bäckerei-Versorger Verpackung und Kennzeichnung Werkserweiterung bei Frischpack Effektive Salat- Verpackung in Wellpappensteigen Drucketikett für Salatbar-Filialist Transport und Logistik Leitlinie Hygiene im Lebensmitteltransport Tagesaktuelle Kennzahlen bei Klink Messevorschau Transfairlog

2 A.PS.1102_K-CO2_basic.De // Editorial Warten auf Anzeige den Marktstart Redaktion: Marcus Sefrin Die Business-IT-Lösung für Ihr gesamtes Unternehmen OCtagOn CO 2 Kühlt mit CO 2? Aber sicher. Die hessische Stadt Offenbach und genauer das dortige Sheraton Hotel könnten 2012 zum Zentrum der temperaturgeführten Logistik werden. Das ist unter anderem auch deswegen überraschend, weil mit Düsseldorf und der Messe Intercool in diesem Jahr ein fast schon traditioneller Konkurrent antritt, Kühlspediteure und Kühllagerbetreiber anzulocken. In Offenbach aber, sei es Zufall oder Absicht, fand Ende April die Jahrestagung der Transfrigoroute Deutschland, Spitzenorganisation des gewerblichen Straßenkühl-, Lebensmitteltankwagen- und Lebensmittelsiloverkehrs, statt. Und Ende Oktober wird dasselbe Hotel für zwei Tage im Zeichen des mittlerweile achten Kälteforums von VDKL und Deutschem Tiefkühlinstitut stehen. Für den beliebten Blick hinter die Kulissen öffnen den Teilnehmern des Kälteforums in diesem Jahr Linde Material Handling und die Transthermos GmbH die Türen. Der Transfrigoroute-Jahreshauptversammlung war in diesem Jahr die Fachtagung»Lebensmittelhygiene in der Transportlogistik«vorgeschaltet. Ein Auftakt nach Maß, im vollbesetzten Saal stellte der Verband seine mit dem BGL erstellte Leitlinie»Gute Hygienepraxis beim Lebensmitteltransport«vor (S. 10). Auch die gerade erschienene überar- beitete Version des Standards IFS Logistics war Thema in Offenbach (S. 36). Berichte über die eigentliche Jahreshauptversammlung der Transfrigoroute lesen Sie in frischelogistik 4/2012. Wer noch einen Beweis gebraucht hat, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise vorbei ist, wurde Mitte April bei Schmitz Cargobull fündig. Nach Auflagen 2005 und 2008 organisierte der Fahrzeugbauer in Münster zum dritten Mal sein Lebensmittelsymposium»Unser täglich Brot«. Die vierjährige Pause begründete das Unternehmen explizit mit der Krise, die gerade die Nutzfahrzeugindustrie stark getroffen hatte. Dass Schmitz offenbar die relative Krisenfestigkeit der Lebensmittellogistik zu schätzen gelernt hat, könnte man aus einer Ankündigung von Ulrich Schöpker herauslesen: Laut des Vorstandsvorsitzenden hat Schmitz Cargobull momentan 15 Kühlaggregate aus eigener Herstellung im Feldtest. In ein oder zwei Jahren werde dann entschieden, ob die Münsterländer damit auf den Markt gehen (S. 26). Schon in diesem Jahr auf den Markt kommt die Messe Transfairlog (ab S. 20). Wie schon seit einigen Jahren bei der Schwester-Veranstaltung Logimat wird die frischelogistik auch bei der ersten Auflage der Fachmesse für internationales Transport- und Logistik-Management in Hamburg mit am Start sein. Sie finden uns in Halle A4, Stand 355. Eine spannende Lektüre dieser frischelogistik wünscht frischelogistik Erfolg ist eine Frage des Systems Schneller. Zuverlässiger. Produktiver. Erfolgreiche Unternehmen der Frischelogistik setzen weltweit auf das CSB-System. Steigern auch Sie Ihre Wettbewerbsfähigkeit mit unseren IT-Komplettlösungen. Ihre Vorteile: Optimal vorkonfigurierte Prozesse Abdeckung aller Branchenanforderungen Schneller ROI durch kurze Implementierungszeiten Der Verdichter ist das Herz der Kälteanlage. Und das schlägt jetzt noch umweltfreundlicher mit CO 2. Die hohe Drucklage erfordert jedoch besondere Anforderungen an Material und Verarbeitung. Bei Bitzer können Sie sich auf die Qualität und Sicherheit des Marktführers bei CO 2 -Hubkolbenverdichtern verlassen, mit einer umfassenden Produktpalette sowie entsprechender Beratung und Serviceleistungen. So haben Sie mit Bitzer jede CO 2 -Kälteanwendung sicher im Griff. Weitere informationen erhalten Sie unter Mit zwei Hallen und rund 200 Ausstellern startet Mitte Juni die Transfairlog. Auch die frischelogistik ist dabei, in Halle A4, Stand 355. QR-Code scannen und näher informieren! CSB-System AG An Fürthenrode 9-15, Geilenkirchen CSB_Frischelogistik_03_2012.indd 2 5/2/2012 2:20:54 PM

3 Innovation, Inspiration und Impulse für den teuersten Platz am POS. WUZ Pistor Quelle: Euroexpo Messe-und Kongress-GmbH Lebensmittel-Symposium Lager- und Regaltechnik Warenumschlagszentrum für Pistor... 6 Kommissionierung im Delhaize-Distributionszentrum Neues Tiefkühltor von Efaflex...45 Verpackung und Kennzeichnung Palettenboxen aus HDPE... 8 Werkserweiterung Frischpack...15 Beratung für effektive Salatkopfverpackung...30 Etiketten für Salatbar-Filialist Tom & Sally s...34 Kunststoffersatz für Konserven bei Metten...37 Frischesiegel Software Netzwerksteuerung bei Uelzena Identtechnik 5000 Casio-Terminals für Dachser Inmould Transponder für Behälter News Inserentenverzeichnis Bezugsquellen fröschelogistik/impressum Internationale Fachmesse für Tiefkühlkost, Speiseeis und Technik NUR WER SICH NEUEM ÖFFNET, ERREICHT DEN KONSUMENTEN. Transfairlog 20 Messen und Veranstaltungen TD-Fachtagung und Leitlinie Lebensmittelhygiene...10 Vorbericht Transfairlog...20 Lebensmittelsymposium Schmitz Cargobull...26 Kältetechnik und Kühlmöbel Kälteanlage für Lager der EGV Unna AG...12 Kühlhausbau und -betrieb Forschung für Kühlung aus Solarenergie...14 Früchte- und Gemüselager in Namibia...18 Kühllagerung in der Heide...38 Vorschau Die nächste frischelogistik erscheint am Die Messe für Ihren Erfolg an der Kühltheke Was dürfen Sie von einer Messe erwarten, die fokussierter und kompakter ist als jemals zuvor? Nicht weniger als die besten Chancen für Ihre Produkte! Wir zeigen Ihnen gerne, wie das funktioniert. Fordern Sie noch heute Ihre Unterlagen an oder besuchen Sie uns auf Transport und Logistik Business Intelligence bei Klink Frischetransporter für Lindemann...19 Firmen auf der Transfairlog...21 Milchtransport mit Transportmanagement...28 Nagel baut in Sachsen-Anhalt...32 Unsere Schwerpunkte: Pharmalogistik Luftfracht Aircargo Lager- und Regaltechnik Identtechnik Internationale Fachmessen für Molkereiprodukte, Tiefkühlkost, Speiseeis, Technik, Fleisch und Wurst Lebensmitteltechnik und Produktion Thüringer Distributionslager von Havi Qualität und Hygiene Neuer Froster und MAP-Prüfer...31 Fahrzeuge, Aufbauten, Trailer Version 2 des IFS Logistics...36 Fahrzeuge, Aufbauten, Trailer Aggregat für Transporter-Langversionen...42 VDKL-Jahrestagung Hogatec, Essen Redaktions- und Anzeigenschluss ist der Düsseldorf, September 2012 Messe Düsseldorf GmbH Postfach Düsseldorf Germany Tel. +49 (0)2 11/ Fax +49 (0)2 11/

4 NEWS NEWS Branchengrößen gewähren Einblicke Größter Stand auf der InterCool 2012 Am 23. und 24. Oktober 2012 laden VDKL und dti (Deutsches Tiefkühlinstitut) zum 8. KÄLTEFORUM. Im Sheraton-Hotel Offenbach werden die Teilnehmer von Branchenkennern über aktuelle Entwicklungen informiert. Besonders spannend versprechen in diesem Jahr die Besichtigungen zu werden. Zwei Branchengrößen Linde Material Handling und die Transthermos GmbH öffnen ihre Pforten und gewähren den KÄLTEFORUM-Teilnehmern einen Blick hinter die Kulissen. Linde Material Handling mit Hauptsitz in Aschaffenburg zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Gabelstaplern, Lagertechnikgeräten und Hydrostatik-Antrieben, die auch in Linde- Staplern zum Einsatz kommen. Das Unternehmen ist Teil der KION Group, die in Europa Marktführer für Flurförderzeuge ist und weltweit an zweiter Stelle steht. Linde Material Handling beschäftigt weltweit ca Mitarbeiter und erzielte 2010 einen Jahresumsatz von ca. 2,25 Mrd. Euro. Im Werk II in Aschaffenburg-Nilkheim, das beim KÄLTEFORUM 2012 besichtigt wird, werden Diesel- und Treibgas-Stapler von 1,2 4,5 t Tragfähigkeit und Elektro-Stapler von 1,0 2,5 t Tragfähigkeit produziert. Die überbaute Fläche des Standortes beträgt m 2.»Marktführender Logistik-Komplettanbieter im Tiefkühlmarkt«nennt sich das Unternehmen der MUK Gruppe heute und bietet seinen Kunden temperaturgeführte Dienstleistungen im Bereich bis zu maximal -27 C an. Am Besichtigungs-Standort Flörsheim werden Lagerung, Kommissionierung, Transport, Warenumschlag und Feinverteilung angeboten. Außerdem dient die Niederlassung als Gateway für internationale Warenströme. Innerhalb des europäischen Transportnetzes werden pro Jahr mehr als 3 Mio. Paletten mit einem Gesamtgewicht von 1,1 Mio. t befördert. In Deutschland stehen außerdem Paletten Lagerplatz zur Verfügung. Insgesamt erwirtschaften die rund 610 Mitarbeiter einen Jahresumsatz von 127 Mio. Euro. Einladungen zum KÄLTEFORUM erhalten alle Mitglieder von VDKL und dti. Interessierte Nicht-Mitglieder wenden sich an Noch sind es vier Monate, bis die Fachmesse InterCool 2012 vom September ihre Tore öffnet, aber schon jetzt wirft die Messe ihre Schatten voraus. Besonders beeindruckend:»der Schatten«des VDKL-Gemeinschaftsstandes. Mit insgesamt 18 Ausstellern gehört er zu den ganz Großen auf der Messe. Auf fast 270 m 2 werden die VDKL-Mitglieder ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren. Diese reichen von den klassischen Speditions- und Lager-Tätigkeiten über den Kühlhausbau bis hin zu Spezial-Themen wie LED-Technik oder Luftentfeuchtung. VDKL-Geschäftsführer Jan Peilnsteiner freut sich über die bunte Mischung der Mitaussteller:»Der VDKL vertritt die temperaturgeführte Logistik-Branche in ihrer ganzen Vielfalt. Auf unserem Gemeinschaftsstand werden Messe-Besucher genau das erleben können. Herzlich einladen möchte ich schon jetzt zu unserer Tiefkühl-Party: Gemeinsam mit tk-report und Deutschem Tiefkühlinstitut werden wir am Sonntag, den 23. September an unseren Ständen ein wenig feiern und freuen uns, wenn Sie vorbei kommen!«mit dem Ziel, Deutschland mit einem flächendeckenden Tiefkühldistributionsnetz höchster Qualität auszustatten, erfolgte 1950 die Gründung der Transthermos GmbH. Neue ABK vor Verabschiedung Wir informieren Sie gerne: Einstieg in den IFS Logistics Version II Ab Juli 2012 gilt die zweite Version des International Featured Standard (IFS) Logistics höchste Zeit also, sich ausführlich über das Thema zu informieren. Gut 40 Teilnehmer des VDKL-Seminars haben das am 9. Mai in Münster bereits getan. Sie trafen sich im Mövenpick-Hotel und erfuhren die wesentlichen e rund um den aktuellen Standard zum IFS Logistics II, seiner Umsetzung und die damit verbundenen Herausforderungen. Jan Peilnsteiner, Geschäftsführer des VDKL:»In unserer komplexen Branche werden Zertifizierungen von Kunden zunehmend geschätzt: Sie garantieren hohe Standards und schaffen so eine gewisse Vergleichbarkeit. Als Spitzenverband der Branche ist es uns wichtig, unsere Mitglieder auch in diesem Thema mit en und Tipps für die Praxis zu unterstützen.«für alle, die am Seminar nicht teilnehmen konnten, erarbeitet der VDKL einen Leitfaden zum IFS Logistics II. Die Abkürzung ABK steht für»allgemeine Geschäftsbedingungen der Kühlhäuser«, auf deren Grundlage die meisten Kühlhäuser ihre Geschäftsbeziehungen managen. Die ABK werden durch den VDKL betreut und regelmäßig aktualisiert. Um die Geschäftsbedingungen der aktuellen Rechtslage anzupassen, kamen kürzlich in Hamburg Branchenvertreter zum Treffen der Arbeitsgruppe ABK zusammen. Als Ergebnis berücksichtigen diese künftig beispielsweise die»konfektionierung von Lebensmitteln«. Auch Änderungen des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches (LFGB) und eine gesetzlich vorgeschriebene Informationspflicht der Veterinärbehörden werden einbezogen. Zur Zeit wird die aktualisierte Version der ABK durch das Bundeskartellamt überprüft. Sobald sie freigegeben ist, werden sie allen VDKL-Mitgliedern für den Geschäftsverkehr mit ihren Kunden zur Verfügung gestellt. Nicht-Mitglieder können die ABK gegen eine Lizenzgebühr nutzen. Der Verband Deutscher Kühlhäuser und Kühllogistikunternehmen e. V. (VDKL) ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, die im Bereich temperaturgeführter Lagerung, Distribution und Logistik tätig sind (Logistikdienstleister, Industrie, Handel, Zulieferer). Der VDKL vertritt ca. 85% aller gewerblichen Kühlhäuser in Deutschland. Pützchens Chaussee Bonn Tel. (02 28) Fax (02 28)

5 Lager- und Regaltechnik Lager- und Regaltechnik Quantensprung gemeistert Salomon Automation hat als Generalunternehmer Logistik die größte Investition in der Geschichte der Schweizer Pistor AG realisiert. Die Pistor wurde 1916 als Einkaufsgenossenschaft der Bäcker-Konditoren der Schweiz gegründet und ist auch heute noch eine echte Genossenschaft. Die Pistor AG ist das schweizweit führende Handelsunternehmen für die Bäcker- Konditor-Confiseur-Branche und einziger unabhängiger Großhändler im Gastronomiesektor. Pistor-Kunden profitieren von einem umfassenden und spezialisierten Warensortiment für die Bereiche Backstube, Küche, Café, Restaurant, Kiosk und Laden. Zu den individuellen Dienstleistungen gehören die kombinierte Lieferung von Frisch-, Tiefkühlprodukten und Hartwaren, Finanzdienstleistungen wie Bestell- und Kontierungshilfen, modernste Informatik sowie vielseitige verkaufsunterstützende Maßnahmen. Aufgrund der Wachstumsstrategie des Unternehmens und dem Anspruch, in allen Bereichen stets der Beste zu sein, stieß Pistor an die Grenzen ihrer Leistungskapazitäten. Es wurde Zeit für einen neuen, großen Schritt so entschloss man sich für die größte Investition in der gesamten Unternehmensgeschichte: Den Über 8000 verschiedene Artikel werden automatisch im neuen Pistor-Hochregallager nach Bedarfshäufigkeit eingelagert. Neubau eines hochmodernen Warenumschlagszentrums (»WUZ West«) mit einer Passerelle als Verbindung zum bestehenden Kleinkolli-Lager. Ein Quantensprung, der die Kompetenz eines soliden Partners erforderte. So entschied sich Pistor erneut für die Zusammenarbeit mit Salomon Automation, die als Generalunternehmer Logistik das gesamte Projekt umfassend betreute.»hightech-warenumschlagsmaschine«für eine gesicherte Zukunft Das langfristige Ziel der Pistor AG lautet»vollsortiment«, so soll das neue Warenumschlagszentrum in Rothenburg nahe Luzern Kommissionierprozesse und damit die Warenversorgung optimieren, Durchlaufzeiten sowie variable Kosten senken, ergonomische Arbeitsplätze schaffen und zukünftige Ausbauetappen sicherstellen. Von großer Bedeutung war dabei die volle Integration des bestehenden Kleinkolli-Lagers und das natürlich im laufenden Betrieb. Eine besondere Herausforderung stellten der strenge Zeitplan, vor allem aber das hohe Investitionsrisiko aufgrund zahlreicher technischer Innovationen dar. Auf einer Grundfläche von 6700 Quadratmetern wurde in nur zwei Jahren Bauzeit ein Größenvolumen von über 300 Einfamilienhäusern verbaut. Die 18 tonnenschweren Regalbediengeräte mit einer Länge von bis zu 24 Metern wurden vom größten Mobilkran der Schweiz in einem regelrechten Hochseilakt über das Dach an ihre Position eingeführt. Um nur einige bauliche Highlights zu nennen. Und das Beste daran: Zukünftige Erweiterungen der Lagerkapazität sind ohne große Einschränkungen im Alltagsbetrieb jederzeit möglich. Qualität am laufenden Band Wareneingang, Waren prüfen, einlagern, kommissionieren, verdichten, bereit machen für den Transport zum Kunden, in den LKW verladen, die bestellte Ware auf Rollbehältern beim Kunden an den gewünschten Ort stellen und einen schönen Tag wünschen. Reibungslose Qualität am laufenden Band: Klingt einfach doch dahinter steckt ein ausgeklügeltes System. An den Umpackplätzen bestücken die Mitarbeiter die Tablare mit Ware, die eingelagert werden soll. Die über 8000 verschiedenen Artikel werden automatisch im Hochregallager nach Bedarfshäufigkeit eingelagert und dynamisch an der Kommissionierfront, dem pulsierenden Herzstück der Anlage, bereitgestellt. Die Vielfalt und unterschiedlichen Größen der Pistor Artikel erforderten dabei ein besonders flexibles Kommissioniersystem. So wurde das Hochregallager sowohl für Paletten, Kleinbehälter und Tablare dynamisch konzipiert. Auch die unterschiedlichen Ansprüche des Sortiments wurden dabei berücksichtigt werden doch die Waren je nach Temperaturempfindlichkeit gelagert. In acht hell beleuchteten Kommissioniertunneln im Hochregallager wird die Ware nach dem Prinzip»vom Schweren zum Leichten«auf Rollbehältern kommissioniert. Vom Lagerverwaltungssystem Wamas vorab exakt berechnet und mit der Tourenplanung vom nächsten Tag abgeglichen können pro Kommissionier-Fahrzeug insgesamt zwölf verschiedene Kundenbestellungen gleichzeitig kommissioniert werden. Die Entnahmehilfe (Schubladensystem) unterstützt die Mitarbeiter dabei ergonomisch zu arbeiten. So entstehen in der Kommissionierung Spitzenleistungen von über 400 Tonnen pro Tag. In der Verdichtungszone treffen zeitgleich über die Passerelle die erforderlichen Artikel aus dem gegenüberliegenden Kleinkolli-Lager ein. Vollautomatisch gewickelt geht es über die Fördertechnik in Richtung Warenausgang. Doch nicht nur im Hochregallager werden die Waren temperaturbezogen gelagert auch die Pistor-LKW ermöglichen mittels drei unterschiedlicher Temperaturzonen eine sortimentsübergreifende Lieferung für Trocken-, Frische- und Tiefkühlwaren. organisiert. Das Lagerverwaltungssystem verbindet die eigentliche Lagerverwaltung mit der Software der Geschäftsprozesse inklusive Auftragsabwicklung, zudem mit der Tourenplanung der Distribution bis hin zur Fakturierung. Eine weitere Neuerung stellt die durchgängige Bruchfunktion dar Bruch wird in jedem Fall automatisch nachverplant und kommissioniert. Auf Rollbehältern kommissioniert geht es an die Kunden der Einkaufsgenossenschaft der Schweizer Bäcker-Konditoren. Neben der Funktion als Generalunternehmer für die gesamten Logistikgewerke lieferte Salomon Automation natürlich das hauseigene Wamas Lagerverwaltungs- sowie Materialflusssystem und die Steuerungstechnik. Als besonderes Highlight wurde ein innovatives Sicherheitskonzept mit einer Sicherheits-SPS über alle Anlagen hinweg das erste Mal in Einsatz gebracht. Das neue Warenumschlagszentrum von Pistor mit der Passarelle, die den Neubau mit dem Kleinkolli-Lager verbindet. Kundenorientierung aus einem Guss Der große Vorteil gegenüber der Vergangenheit liegt darin, dass Wamas all die verschiedenen Systeme der Pistor in der leistungsstarken Anlage aus einem Guss 6 frischelogistik

6 Verpackung und Kennzeichnung Stoßfest auch im Tiefkalten Palettenboxen aus hochdichtem Polyethylen HPDE sind hoch belastbar, dabei hygienisch und äußerst langlebig. Man müsste mit Kälte heizen können. Und damit richtig sparen. Klaus Tadajewski, DAIKIN Gewerbekälte-Spezialist Der Weg der Produkte zum Kunden ist ein nicht zu unterschätzender Faktor einer Produktions- oder Versandkette, schließlich verlässt die Ware damit den Bereich, in dem der Hersteller noch Zugriff darauf hat. Umso wichtiger ist es, dafür Sorge zu tragen, dass die Produkte wohlbehalten ihr Ziel erreichen. Ein wichtiges Element ist dabei die Wahl des richtigen Behälters. Eine Lösung sind Kunststoff-Palettenboxen, die in fast jedem Gewerbe, in dem Material transportiert oder gelagert werden muss, eingesetzt werden können. Insbesondere in der Lebensmittelbranche, in der hohe Anforderungen an die Hygiene gestellt werden, empfehlen sich Materialien, die sich problemlos gründlich reinigen lassen. Der israelische Anbieter Dolav setzt hierbei auf hochdichtes Polyethylen (HPDE). Dem Unternehmen mit deutscher Niederlassung in Nützen bei Hamburg ist es gelungen, dank seines Fertigungsverfahrens Behälter zu entwickeln, die trotz eines geringen Eigengewichts je nach Typ mit 700 Kilo belastet werden können. Selbst Gewichte von über einer Tonne im Hochregal stellten kein Problem dar, ergänzt Dolav. Die außerordentliche Qualität des Werkstoffs sei auch vom TÜV Nord bestätigt worden, so der Hersteller. Im Vergleichstest mit sechs Anbietern habe das Material hinsichtlich Abrieb, Schlagzähigkeit und Zeitstandbiegeverhalten am besten abgeschnitten. Hygienisch einwandfrei Hochdichtes Polyethylen gewährleistet auch bei niedrigen Temperaturen von bis zu 40 C hohe Festigkeit, so dass starke Temperaturschwankungen keine Auswirkung auf die Boxen haben. Der Werkstoff von Dolav verfügt dabei nach Angaben der Israelis mit einem Wert zwischen eins und drei über einen deutlich geringeren MFI Ob Fisch (Melt Flow Index/Schmelzflussindex) als das Rohmaterial anderer Anbieter. Die Verarbeitung sei daher extrem aufwendig, da das Material einerseits mit hohem Druck durch die Maschine gepresst und andererseits speziell chemisch behandelt werden muss, um für den Spritzguss eingesetzt werden zu können. Das lohnt sich jedoch: Der niedrige MFI ist die Voraussetzung für langkettige chemische Verbindungen, die wiederum außerordentlich hohe Stoßfestigkeit gerade in niedrigen Temperaturbereichen gewährleisten, in denen anderes Material schnell spröde wird. Damit eignen sich die Boxen aus HPDE nicht nur hervorragend für die Beförderung von leicht verderblichen Lebensmitteln wie Fisch und Fleisch, auch Tiefkühlware kann problemlos gelagert und transportiert werden. In der Obst- und Gemüsebranche haben sich laut Dolav die Behälter, die für den Transport von Lebensmitteln nach europäischen und amerikanischen Normen sowie für den Transport von Gefahrgütern zertifiziert sind, ebenfalls bewährt, da das glatte Material optimalen Schutz für die empfindlichen Lebensmittel bietet. Darüber hinaus ist es resistent gegenüber UV-Strahlen, Säuren und Laugen. Flexibel und hoch belastbar Neben der Lebensmittelindustrie eignen sich die HPDE-Palettenboxen nach Angaben des Herstellers auch für den Einsatz in der Schwerindustrie bei Bedarf mit einer entsprechenden Stahlverstärkung. Zahlreiche Optionen ermöglichen Lösungen für die individuellen Anforderungen der Anwender. So lassen sich durch Schneid- und Schweißverfahren nahezu alle denkbaren Höhen und Grundmaße fertigen, wobei jeweils geschlossene oder perforierte Wände umgesetzt werden können. Integrierte Kufen ermöglichen den Einsatz auf Förderbändern, erleichtern aber auch das Entleeren und die Handhabung mit dem Gabelstapler oder dem Drehkranzstapler. Integriert heißt in diesem Zusammenhang, dass Box und Kufen gemeinsam in einem Stück gespritzt werden. Durch eine ineinandergreifende Fußkonstruktion mit Anti-Rutsch-Positionierungsstutzen und Mulden können laut Dolav bis zu zehn Boxen sicher übereinander gestapelt werden, wobei eine Auflast auf der untersten Box von bis zu 5000 Kilo erreicht werden darf. Da bei dieser Stapelung die Ecken und nicht die Kanten der Box aufeinander liegen, können auch Schüttgüter angehäuft werden. Zudem können die Boxen je nach Anforderung mit Klappen, Rädern, Deckeln und Abflussventilen ausgestattet werden. Farbvielfalt gewährleistet Wiedererkennbarkeit Von Vorteil in der Logistikkette kann auch die hohe Auswahl bei den Farben sein. Dolav hat die Boxen nicht nur in sieben Standardfarben im Programm, sondern kann sogar zweifarbige Varianten anbieten. Ab einer gewissen Auflagenzahl können die Boxen auch individuell in den jeweiligen Kundenfarben eingefärbt werden. Mehrwegboxen lassen sich somit beispielsweise auch in großen Logistikzentren sofort zuordnen. Darüber hinaus stehen Heißprägung oder Prägedruck zur weiteren Individualisierung zur Verfügung. Auch der Einsatz von RFID-Transpondern sei möglich. Nachhaltigkeit eingebaut Dank des robusten Materials könne die Lebensdauer einer solchen Box je nach Anwendung bis zu 20 Jahre betragen, so Dolav. Auf sämtliche Produkte gewährt das Unternehmen zehn Jahre Garantie und bietet einen Vor-Ort-Reparaturservice an, mit dem Schadstellen lebensmittelecht ausgebessert werden. Boxen, die sich nicht mehr reparieren lassen, können an spezialisierte Recyclingfirmen weitervermittelt werden, die die Boxen entsprechend ihres Gewichts aufkaufen, sortenrein zermahlen und den Kunststoff der Wiederverwertung zuführen. oder Gemüse: HPDE-Palettenboxen überzeugen durch Hygiene und Temperaturfestigkeit. Die neue Gewerbekälte von DAIKIN Conveni-Pack Die integrierte Lösung für Kühlung, Tiefkühlung, Klimatisierung und Heizung 8 Infotelefon: (kostenfrei aus dem deutschen Netz)

7 Messen und Veranstaltungen Messen und Veranstaltungen Hilfe im Hygiene-Dschungel Am Vortag ihrer Jahreshauptversammlung stellte Transfrigoroute Deutschland auf einer Fachtagung die gemeinsam mit dem BGL erstellte Leitlinie»Gute Hygienepraxis beim Lebensmitteltransport«vor. Ein wichtiges Thema, wie man schon am restlos gefüllten Vortragssaal sehen konnte. Hygienevorschriften sollten klare Anweisungen geben. Immerhin geht es um die Gesundheit. Schon hier, bei eigentlich grundlegenden Dingen, ist es im Lebensmittelbereich ein wenig komplizierter: Klartext sucht man in Gesetzen und Verordnungen meist vergeblich, das Recht arbeitet mit Zielvorgaben und eher allgemeinen Formulierungen, verstreut über verschiedene Fundstellen. Und selbstverständlich geht es bei der Lebensmittelhygiene in Deutschland einerseits um die Gesundheit, aber es geht auch um Ekel. Und den kennt die EU nicht. Alles klar? Nein, natürlich nicht. Deswegen haben Transfrigoroute Deutschland und der Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL) eine Leitlinie»Gute Hygienepraxis beim Lebensmitteltransport«erarbeitet, die hier helfen soll. Ein Kraftakt, der auf einer Fachtagung zum Thema Lebensmittelhygiene in der Transportlogistik in Offenbach Ende April vorgestellt wurde. Mit äußerst positiver Resonanz. Höherer Konkretisierungsgrad Sechs Din A4-Seiten umfasst in der neuen Leitlinie die tabellarische Übersicht über die wichtigsten transportrelevanten Rechtsvorschriften des Lebensmittelrechts. Diese zu einer praxistaugli- Diskutierten in Offenbach die von Transfrigoroute Deutschland und dem BGL herausgegebenen Hygiene-Leitlinien: Martin Müller, Ursula Roski, Alexander Becht und Hubertus Kobernuss (von links). chen Übersicht zusammengetragen und ausgewertet zu haben, ist für sich schon ein wesentlicher Verdienst des Werks. Ursula Roski, die beim BGL die Erstellung der Leitlinie koordiniert hat, erklärte die zweite große Leistung: Sie ist in Abstimmung mit den Behörden erarbeitet worden und setzt damit eine Ermächtigung aus der europäischen Hygiene-Verordnung 852/2004 um. Darin heißt es, dass die Verbreitung und die Anwendung sowohl von einzelstaatlichen als auch von gemeinschaftlichen Leitlinien für eine gute Hygienepraxis gefördert werden. Explizit ist die Lebensmittelwirtschaft genannt als zuständig für die Entwicklung solcher Leitlinien. Denn das ist die positive Seite von so mancher schwammiger Formulierung im Hygienerecht: Es ist vom Gesetzgeber mit Absicht Raum gelassen worden für eine praxisnahe Auslegung je nach Bereich. Alexander Brecht vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz verwies auf der Veranstaltung in Offenbach auf das Gutachten des Präsidenten des Bundesrechnungshofs zur Organisation des gesundheitlichen Verbraucherschutzes, das im Oktober 2011 vorgestellt wurde und eine Reaktion der Politik auf die Dioxin- und auch die EHEC- Krise in diesem Jahr war. In dem Gutachten heißt es, dass Leitlinien gerade für kleine und mittlere Unternehmen eine sichere Orientierung beim Vollzug des Lebensmittelrechts bieten sollen. Dies setze voraus, dass sie einen höheren Konkretisierungsgrad aufweisen als das»zwingende«lebensmittelrecht, zitierte Brecht, stellvertretender Abteilungsleiter der Verbraucherschutzabteilung des Hessischen Ministeriums. Was letztlich aus dem Gutachten tatsächlich an Änderungen resultiert, sei noch nicht abzusehen. Trotzdem hatte Brecht einen Ratschlag an die anwesenden Lebensmittellogistiker, um auch für zukünftige Anpassungen des Rechts gewappnet zu sein:»leben Sie einfach Ihre Leitlinie!«In der Erfahrung von Roski ist es notwendig, dass gerade die Logistikbranche ihre Interessen artikuliert, da Behörden den gewerblichen Transport leicht übersehen würden und bei Transport nur an Werkverkehre denken. Zwischen den Stühlen»Herstellung«und»Handel«sitzt dann der Spediteur und merkt schmerzlich, dass die Regelungen an seinem Alltag vorbeigehen. Die Fachfrau vom BGL bekam beim Erstellen der Leitlinie auch einen weiteren Faktor zu spüren, der die Lebensmittelhygiene in Deutschland noch ein wenig komplizierter macht: Die Lebensmittelüberwachung ist Ländersache, um die nötige Verbindlichkeit des Schriftstücks zu erreichen mussten die Einwände und Stellungnahmen von 16 Bundesländern koordiniert werden.»es war eine ganze Menge Arbeit«, fasste Roski zusammen und gab zu, sie sei manchmal nah dran gewesen, die Flinte ins Korn zu werden. Hat sie aber nicht, und das Ergebnis wurde von allen Referenten in Offenbach gelobt. 50 Seiten Erläuterungen und 50 Seiten Checklisten für konkrete Einsatzgebiete addieren sich zu insgesamt 100 Seiten geballtem Praxiswissen für den Lebensmittellogistiker. Die Publikation kann zum Preis von 21,29 Euro beim BGL bestellt werden. Konkrete Fragen, klare Aussagen Roski schilderte bei der Vorstellung der Hygiene-Leitlinie anhand verschiedener Beispiele, warum eine solche Handlungsempfehlung so wertvoll ist. Die Vorschriften, die Temperaturaufzeichnungspflichten und die dafür nötigen Geräte regeln, seien beispielsweise in drei Quellen zu finden, für den nationalen, den europäischen und den internationalen Bereich. Im Bereich der Silo- und Tankreinigung gebe es unklare Rechtsbegriffe wie»angemessene Reinigung«. Diese haben die Autoren versucht, in der Leitlinie zu erläutern. Ebenso beschäftigt das Werk sich mit der Frage, wofür der Transporteur überhaupt zuständig ist. Die Verantwortung für die Lebensmittelsicherheit in der Kühlkette soll so zwischen den Akteuren abgegrenzt werden. Nach dem im Handelsgesetzbuch geregelten Frachtrecht ist der Frachtführer für das Gut vom Zeitpunkt der Übernahme bis zum Zeitpunkt der Ablieferung verantwortlich. Was die Beteiligten bei Übernahme und Ablieferung für Aufgaben haben, schildert die Leitlinie. Auch die Frage, ob und in welchem Fall ein HACCP-Konzept nötig ist und wie Reinigung und Desinfektion zu handhaben sind, behandelt das Werk.»Wir haben bei den Behörden immer wieder festgestellt, dass es da ein sehr starres Denken gibt und der gewerbliche Transport nicht die Beachtung findet, die er finden sollte«, so das Fazit von Roski. Man hoffe, dass auch durch diese Leitlinie der Gesamtzusammenhang besser ersichtlich wird, in dem die Spediteure arbeiten. Die neue Leitlinie»Gute Hygienepraxis beim Lebensmitteltransport«. Im Blick der Überwachung Auf der Veranstaltung in Offenbach schilderte Martin Müller als Vorsitzender des Bundesverbands der Lebensmittelkontrolleure den Blick der Überwachung auf den Transportsektor. So sei nach dem Gammelfleischskandal ab dem bundesweiten Überwachungsplan 2006 jedes Jahr ein Schwerpunkt der Lebensmittelkontrolle im Bereich Kühltransporte gewesen. Die jeweiligen Ergebnisse sind in den Jahresberichten der amtlichen Lebensmittelüberwachung zu finden, im Oktober kommt der entsprechende Bericht für das Jahr 2011 heraus. Müllers allgemeine Zusammenfassung der Kontrollen war ermutigend:»wir finden immer im Gros vorbildliche Fahrzeuge, die Ihre Leitlinien schon erfüllt haben ohne dass da ein Wort drüber verloren ist«, sprach er so manchem Lebensmittellogistiker aus der Seele. Die nun vorgestellte Leitlinie nannte er»unheimlich gut«, verwies aber auf ein Goethe-Zitat:»Es ist nicht genug zu wollen man muss es auch tun.«wie auch Roski betonte Müller, dass die Leitlinie als Verdeutlichung der gesetzlichen Regelungen zur Hygiene nicht erfüllt werden kann, sondern erfüllt werden muss.»es sind aber alles Mindeststandards Sie können Sie übererfüllen, Sie können sie anders erfüllen.«müller relativierte auch den Eindruck, der Lebensmittellogistiker sei erst seit der Einordnung als»lebensmittelunternehmer«nach der EU-Basisverordnung 178/2002 in die Pflicht genommen. Eine Verantwortung habe es für den Transporteur entsprechender Güter schon immer gegeben, in der»sandwichfunktion«zwischen Verlader und Empfänger. Prinzipiell könne jetzt auch so etwas wie der für Restaurants diskutierte»lebensmittel-smiley«auf Logistiker zukommen. Mit ihm soll das Abschneiden bei Hygiene-Prüfungen des Betriebs sofort für den Kunden ersichtlich sein.»das kommt dann als Wechselschnauze an den LKW«, kündigte Müller für die Kühlspeditionen scherzhaft an. Dramatische Veränderungen am Horizont Etwas drastischer klangen in Offenbach, sicher berufsbedingt, die Worte des Rechtsanwalts Rochus Wallau von der auf Lebensmittelrecht spezialisierten Kanzlei Krell, Weyland, Grube in Gummersbach.»Das Lebensmittelrecht steht vor dramatischen Veränderungen«, warnte er, hier werde es den ersten Bereich geben, der Verwaltung durch Information umsetzt.»das wird Sie alle betreffen!«, meinte er mit Blick auf das am 1. September in Kraft tretende Verbraucher-Informations-Gesetz. Ab einem zu erwartenden Bußgeld von 350 Euro in Ordnungswidrigkeiten-Verfahren seien Behörden danach verpflichtet, einen bei Kontrollen festgestellten Verstoß zu veröffentlichen.»das finden Sie im Internet«, machte Wallau klar und riet sich darauf einzustellen auch wenn die entsprechende Rechtsgrundlage juristisch noch stark umstritten und nach seiner Meinung in wichtigen Teilen verfassungswidrig sei. Immerhin: Auch der Rechtsexperte befand die Leitlinie von Transfrigoroute und BGL»beispielgebend«. In verschiedenen Fallbeispielen ging Wallau auf verbreitete Fragen im Umfeld von Lebensmitteltransporten ein. So zum Beispiel auch auf die, ebenfalls in der Leitlinie behandelte, knifflige Frage des gleichzeitigen Transports von Lebensmitteln und zu»abfall«gewordenen Lebensmitteln. Hier war sich Wallau ausnahmsweise mal einig mit dem Lebensmittelkontrolleur Müller: Es komme auch die Transportumstände an.»ein Lebensmittel, dessen Verbrauchsdatum durch ist, muss nicht zwingend eine nachteilige Beeinträchtigung sein«, sagte Müller. Roski äußerte zu dem Thema eine klare Vermutung:»Meines Erachtens nach hat der Gesetzgeber diese spezifischen Schwierigkeiten des Transportlogistikers nicht beachtet!«der Transfrigoroute-Vorsitzende Hubertus Kobernuss zeigte sich am Schluss der Fachtagung sehr zufrieden mit der Resonanz der Teilnehmer und kündigte eine erneute Veranstaltung zu dem Thema in absehbarer Zeit an.»uns ist allen klar, dass es eine durchgängige Verantwortung gibt«, betonte er, derjenige der einen Transport ausschreibt dürfe sich nicht blind drauf verlassen, dass die Vorgaben, die er in die Ausschreibung aufgenommen hat, auch in der Kalkulation abgebildet sind, warnte der Uelzener Spediteur. Er verwies auf das Motto Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Kobernuss sieht in der Leitlinie und auch der Fachtagung eine klare Botschaft der Lebensmittellogistiker:»Das Gewerbe ist sich seiner Verantwortung bewusst. Es hat bereits ein hohes Niveau. Und es ist offen für Neuerungen.«(ms) Einen Bericht......von der Jahreshauptversammlung der Transfrigoroute Deutschland lesen Sie in frischelogistik 4/ frischelogistik frischelogistik

8 Kältetechnik und Kühlmöbel Kleine Schrauben, große Wirkung Kältetechnik und Kühlmöbel Verdunstungskühlturm. Eine von der KB Kälteberatung geplante und von der Firma Kälte-Klima-Peters GmbH aus Meerbusch gebaute Kälteanlage hilft Energie zu sparen bei Lebensmittelkühlung. Sie versorgt hocheffizient und sicher Quadratmeter Lagerfläche der EGV Unna AG. Die zur EGV Group gehörende EGV Unna AG weiß als Logistik-Dienstleister im Bereich Food um die Wichtigkeit einer verlässlichen Kühlkette. Als erster in der Branche entwickelte die EGV bereits 1995 ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem für den Lebensmittel-Großhandel. Alle temperaturgeführten Räume und sämtliche Kühlkammern in den LKW sind mit einem Kühlüberwachungssystem ausgestattet, entsprechend HACCP-Verordnung. Gerade im Umgang mit verderblicher Ware bedarf es größter Sorgfalt. Ein hoher Energieeinsatz ist folglich unvermeidlich. Am Beispiel der EGV Unna AG lässt sich jedoch anschaulich zeigen, dass ein hoher Energiebedarf nicht im Gegensatz zu umweltbewusstem Handeln stehen muss. Der Food-Dienstleisters legt gesteigerten Wert auf die Nutzung regenerativer Energien. In Form von Solaranlagen zur Warmwasser-Aufbereitung und Wärme-Rückgewinnung zwecks Heizungsversorgung, leistet die EGV Unna AG ihren Beitrag zum Umweltschutz. Seit Juni 2011 ist zudem eine besonders effiziente Ammoniak-Kohlendioxid-Kaskaden Kälteanlage mit Solekreislauf in Betrieb. Die Realisierung übernahmen die Experten der KB Kälteberatung GmbH aus Koblenz und der Kälte-Klima Peters GmbH aus Meerbusch. Erweiterung der Lagerkapazitäten Es bestand Handlungsbedarf, als die Lagerkapazitäten der EGV Unna AG an ihre Grenzen stießen. Das bestehende Flächenangebot musste erweitert werden, um dem Wachstumskurs des Unternehmens folgen zu können. Angebaut wurden ein 1275 Quadratmeter großes Kommissionierlager sowie ein großes und ein kleines Tiefkühllager mit 1635 Quadratmetern und 366 Quadratmetern. Um eine optimale Kühlung der verderblichen Ware auf den Flächen zu gewährleisten, sollte eine effiziente Kälteanlage zum Einsatz kommen. Nach einem Statuscheck erarbeite Projektleiter Hanno Gräf, Geschäftsführer der KB Kälteberatung GmbH, ein passgenaues Konzept zur Lebensmittelkühlung, unter Berücksichtigung ökologischer sowie ökonomischer Gesichtspunkte. Schließlich folgte das Entscheidungsgremium der EGV Unna AG den Empfehlungen des Experten und ersetzte im Rahmen der Umbaumaßnahmen auch den Altbestand, welcher nochmals 7074 Quadratmeter umfasst.»die Entscheidung fiel auf eine Ammoniak-Sole Anlage im normalgekühlten Lagerbereich und eine Kohlendioxid-Kaskaden Anlage für die tiefgekühlten Flächen«, berichtet Gräf. Eine überzeugende Umweltbilanz sowie das Einsparpotential und die mögliche Einbeziehung staatlicher Fördermittel gaben den Ausschlag. Die Hauptversorgungsleitungen wurden über das Dach verlegt, um das Tagesgeschäft im Lager nicht zu beeinträchtigen. Verdichter Das Expertenteam der Kälte-Klima-Peters GmbH setzte die Kälteanlage stufenweise in Gang. Im ersten Schritt die Kühlung in den Sommermonaten, die komplette Anlage des Bestands folgte im September Ein besonderes Augenmerk wurde auf die bestmögliche Wirkkraft gelegt. Hierzu griff Gräf auf vier kleinere Verdichter anstelle von zwei großen zurück. Beim Einsatz von zwei Schraubenverdichtern kann mittels Frequenzumformern ein energetisch ungünstiger Teillastbereich von circa 20 Prozent des Gesamtenergiebedarfs angefahren werden. Wenn hingegen vier kleinere Schraubenverdichter verwendet werden, von denen einer mit einem Frequenzumformer ausgestattet ist, kann die Anlage mit einer effizienteren Teillast bis circa zehn Prozent der Gesamtleistung fahren, was den Wirkungsgrad erheblich verbessert. Im Tiefkühlbereich finden ebenfalls vier Hubkolbenverdichter Einsatz, um den Teillastwirkungsgrad zu optimieren. Durch den Frequenzumformer am ersten NK-Verbund mit Economiser. Verdichter ist eine Teillast von 13 Prozent der Gesamtleistung möglich. Economiser und Verflüssiger Um die Leistungszahl der Kälteanlage weiter zu erhöhen, wurde den Schraubenverdichtern ein Economiser in Bauart eines Mitteldrucksammlers mit Schwimmerventil nachgeschaltet. Durch den direkten Wärmeaustausch arbeitet dieser Economiser thermodynamisch günstigster als ein Economiser mit Wärmetauscher, so der Experte. In der Hochtemperaturstufe wurde anstelle eines Luftverflüssigers mit Verflüssigungstemperaturen von rund 45 C ein Verdunstungskühlturm eingesetzt. Die maximale Verflüssigungstemperatur konnte so auf 30 C gesenkt werden. Bei einer Differenz von 15 C ergibt sich schließlich eine Energieeinsparung der Antriebsleistung in der Spitze von rund 25 Prozent. Die zusätzlichen Brauchwasserkosten wurden durch eine neue Brunnenanlage minimiert Abwassergebühren fallen somit nur minimal an. Auf Seiten der Verdichter wurden in dieser Variante kleinere Antriebsmotoren benötigt, so relativierten sich die Anschaffungskosten des Kühlturms und des Brunnens. Intelligent Regeln und Steuern Ein Hauptaugenmerk war die Regelung. Hier hat man sich für auf eine Siemens S7 SPS entschieden. Alle korrespondierenden Gewerke können somit im Einklang stehen und werden ständig online überwacht. Durch den Einsatz einer vollvernetzten, individuellen Siemens SPS Steuerung kann die Kälteerzeugung, Wasseraufbereitung und auch die Wärmeabgabe an die Heizungsanlage einheitlich geregelt werden. Zwei große, über Internet bedienbare Touchpanel bieten auch dem technisch nicht geschulten Personal schnell einen Überblick über die Gesamtanlage. Energieverbräuche werden hier ebenfalls dargestellt, so dass sofort eine eventuelle Fehlfunktion auch hierdurch ersichtlich wird. Ökologie trifft Ökonomie Resümierend halten die Koblenzer Planer fest werden, dass sich die Investition in die neue Kälteanlage in ökologischer und ökonomischer Hinsicht auszahlt. Durch den Einsatz natürlicher Kältemittel weist die Anlage kein direktes Treibhaus- und nur geringe Ozon-abbaupotentiale auf. Auch die insgesamt erzielte Stromeinsparung von 35 Prozent kann sich sehen lassen.»der Einsatz hat sich gelohnt«, betont Peters. Die Einbeziehung staatlicher Fördermittel kann als ein weiteres Argument für eine Investition in innovative Anlagentechnische Details Herkömmliche Sole Anlage Neue Sole Anlage der EGV Unna AG Lagerfläche ca. 9850m m 2 Hochtemperaturstufe (to= -11 C; tc= +45 C) (to=-6 C;tc=+30 C) Ammoniak 800 kg 800 kg Schraubenverdichter 2 Stück 4 Stück Luftgekühlter Verflüssiger ca kw 1000 kw NK (VL= -8 C; RL= -3 C) (VL= -4 C; RL= 0) Solekreislauf -8 C -4 C Kühler Wasserverbrauch 0 m³/a 8000 m³/a Stromverbrauch 100 % 75 % TK (to= -34; tc= -7) (to= -30; tc= -4) Kohlendioxid 300 kg 300 kg Kolbenverdichter 2 Stück 4 Stück Kaskadenkondensator Verflüssiger 350 kw Technologien angeführt werden. Das Projekt der EGV Unna AG ist zukunftsweisend Umwelt und Finanzen profitieren gleichermaßen. Normalgekühltes Lebensmittel-Lager der EGV Unna. 325 kw Verdampfer 9 Stück 9 Stück 12 frischelogistik frischelogistik

9 Kühlhausbau und -betrieb Kühlung vom Dach Verpackung und Kennzeichnung Mehr Platz für Käsepackungen Kühlung aus Solarenergie geht es nach der Firma Kramer, könnte das eine neue Perspektive für den nachhaltigen Betrieb von Kühllagern werden. In einem Forschungsverbund mit anderen Fachfirmen testen die Badener die Idee. Mit einer 15 Millionen Euro schweren Werkserweiterung reagiert der Käseabpacker Frischpack auf sein kontinuierliches Wachstum. Es wurden neue Produktionsräume errichtet, auch das bestehende Roh- und Fertigwarenlager vergrößerte das bayrische Unternehmen.. Bereits vor einigen Jahren reifte bei vier Partnern die Idee heran, mit Sonnenkraft die notwendige Kälteenergie für den Betrieb eines gekühlten Lagerraums zu erzeugen ohne Umwege. Heute sind die Vier Mitglied eines Forschungsverbunds, der eine erste Versuchsanlage installiert hat. Die vier Partner vereinen Spezialwissen aus ihren jeweiligen Fachgebieten und sehen sich somit als Idealbesetzung für dieses Projekt: die Katholing Bauplan GmbH als Architekturbüro, das Planungsbüro Nürnberger Ingenieurgesellschaft mbh als Spezialplaner für Anlagenbau und Haustechnik, die Kälte Grohmann GmbH & Co. KG als Fachfirma für Kälteanlagenbau und die Kramer GmbH als Spezialist für Kühllager- und Gewerbebau. Zur wissenschaftlichen Betreuung haben die vier Partner das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg hinzugezogen. Das Fraunhofer ISE verfügt über umfassende Erfahrung und Marktkenntnisse im Bereich der solaren Kühlung. Heiße Länder, frische Produkte Zur Realisierung der Versuchsanlage für ein mit Solarenergie gekühltes Kühllager wurde nun auf dem Dach von Kramer in Umkirch bei Freiburg ein Fresnel-Solarkollektor installiert. Dieser Kollektor wird War ein echter Blickfang auf der Anuga Foodtec: Die Eis-Bar auf dem Gemeinschaftsstand von Kramer, cool-it und ems. von der Firma Industrial Solar GmbH in Freiburg-Hochdorf geliefert. Die Firma ist auf die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb solcher Solarkollektoren spezialisiert. Die Grundidee hinter dem Projekt: In Ländern mit ausreichender Sonnenscheindauer einerseits und einem Mangel an eigenen Primärenergievorkommen andererseits sollen solche Anlagen den steigenden Bedarf an Kühllagerkapazitäten eines stark wachsenden Agrarsektors decken. Länder wie Tunesien oder Marokko erfüllen die klimatischen Voraussetzungen ideal und sind an dieser Technologie auch sehr interessiert, weiß der Forschungsverbund. Das Potential für solarthermisch generierte Prozesswärme sei in diesen Ländern sehr hoch, da die Summe der durch konzentrierende Kollektoren nutzbaren Direktstrahlung bei 1900 bis 2500 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr liege. Im sonnigen Breisgau werden nun erst einmal in den Sommermonaten alle Komponenten einzeln und deren Zusammenspiel insgesamt getestet und die Ergebnisse wissenschaftlich ausgewertet. Im Rahmen des Förderprogramms»Forschung für nachhaltige Entwicklungen, KMU-innovativ Verbundvorhaben Klimaschutz«wird dieses Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt als Projektträger betreut. Zwei Sommer Probebetrieb Ab Juni wird es bei Kramer einen Kühlraum mit einem Volumen von 100 Kubikmetern geben, der ausschließlich mit Sonnenenergie gekühlt wird. Die Energie wird von dem auf dem Dach errichteten Fresnel-Kollektoren eingefangen und erhitzt Wasser auf rund 200 C. Dieses heiße Wasser treibt dann eine speziell hierfür gebaute Absorptionskältemaschine an, die den Kühlraum auf eine Temperatur um 0 C kühlt. Gleichzeitig wird ein Kältespeicher mit dieser Energie aufgeladen, um auch im Nachtbetrieb die Kühlung zu gewährleisten. Nach einem Probe- und Messbetrieb über zwei Sommerperioden in Umkirch soll im nächsten Schritt eine Anlage in Nordafrika gebaut werden, die den Anforderungen der späteren Anwendung entspricht. Zufrieden mit Anuga Foodtec Das ganze Spektrum der Kühlung unter diesem Motto schloss sich Kramer mit seinen langjährigen Partnern, dem Tür-Spezialisten cool it und dem Panneel-Profi von ems, für den Messeauftritt auf der Anuga Foodtec zusammen.»wir sind sehr zufrieden mit der Messe«, zog Matthias Weckesser, Geschäftsführer von Kramer, eine positive Bilanz.»Es haben sich viele Kontakte ergeben, auch internationale, die uns sicherlich zukünftig von Nutzen sein werden.«auch die Mitaussteller zeigten sich zufrieden über die Synergieeffekte des Dreierpacks:»Ich habe mich sehr gefreut, als ich von dem gemeinsamen Messeauftritt gehört habe«, so Hans Ziesak von der Firma cool it.»eine Messe ist immer wieder etwas Neues und Spannendes. Es muss sich nur ein richtiger Kontakt ergeben und die ganze Messe hat sich gelohnt.«besonderes Highlight am Messestand war die komplett mit Eis überzogene Cocktail-Bar, an der Smoking-Cocktails serviert wurden. Ganz getreu dem Motto: Das ganze Spektrum der Kühlung. Die Frischpack GmbH hat ihr Werk umfassend erweitert. Auf einer Gesamtfläche von jetzt Quadratmetern, was einer Verdoppelung entspricht, entstanden neue Produktions-, Lager- und Sozialgebäude. Insgesamt hat das Unternehmen 15 Millionen Euro in die Werkserweiterung investiert. Die feierliche Einweihung ist Höhepunkt des 40-jährigen Firmenjubiläums in diesem Herbst. Die Frischpack GmbH ist seit ihrer Gründung vor 40 Jahren kontinuierlich gewachsen. Das Unternehmen wurde 1972 im oberbayerischen Berganger östlich von München gegründet. Weil die Produktionskapazitäten dort nicht mehr ausreichten, siedelte Frischpack 1993 auf das heutige Gelände in Mailling bei Schönau im Landkreis Rosenheim um. Seither haben sich die Absätze des Abpackspezialisten für Käse mehr als vervierfacht und liegen derzeit bei rund Tonnen.»In den vergangenen zehn Jahren verzeichneten wir eine durchschnittliche jährliche Steigerungsrate von 7,5 Prozent und auch für die kommenden Jahre sind wir optimistisch«, berichtet Geschäftsführer Marian Heinz. Konstant gestiegen sind auch die Mitarbeiterzahlen: In den vergangenen sieben Jahren wurden insgesamt 100 Vollzeitarbeitsplätze geschaffen, davon 35 allein im vergangenen Jahr. Vor diesem Hintergrund beschloss die Geschäftsleitung im Jahr 2008, das Werk in Mailling in großem Umfang zu erweitern erfolgte der Spatenstich. In der Folge entstanden auf zusätzlichen Quadratmetern Grund neue Produktionsräume sowie ein neues Sozialgebäude und Parkplätze für die Mitarbeiter. Auch das bestehende Roh- und Fertigwarenlager wurde noch einmal um 1900 Quadratmeter erweitert. Die feierliche Einweihung ist für Oktober 2012 geplant.»die Werkserweiterung bildet die Grundlage für das weitere Wachstum unseres Unternehmens. Wir erwarten auch in den kommenden Jahren sehr gute Absätze bei den wichtigsten Zielgruppen, insbesondere bei Großverbrauchern, Industriekunden und im Co- Packing-Bereich«, so Heinz. Damit würde Frischpack die steile Erfolgskurve des Jahres 2011 fortsetzen, in dem das Unternehmen den bislang höchsten Umsatz von 125 Millionen Euro erwirtschaftete. Nachhaltige Bauweise Im Zuge der Werkserweiterung setzt Frischpack in der Produktion vielfältige ressourcenschonende Technologien ein. Dazu gehören zum Beispiel ein Kühlwasserkreislauf zur Senkung des Wasserverbrauchs um über 50 Prozent, ein Wärmerückgewinnungssystem sowie der bevorzugte Einsatz regenerativer Baustoffe. Zudem wird eine Ausgleichsfläche von mehr als Quadratmetern mit heimischen Bäumen und Sträuchern renaturiert. Ab 2013 werden zudem rund 50 Prozent des Stromverbrauchs aus Wasserkraft gedeckt.»als mittelständisches Unternehmen tragen wir nicht nur wirtschaftliche Verantwortung. Wir sind fest in der oberbayerischen Region verwurzelt; daher engagieren wir uns auch für Natur und Umwelt im Sinne heutiger und nachfolgender Generationen«, sagt Geschäftsführer Heinz. Kurz-Info Frischpack Frischpack verarbeitet jährlich mehr als Tonnen Käse zu Scheiben, Stücken, Reibkäse, Käsewürfeln und -stifteln sowie Snacks. Das Unternehmen konfektioniert zahlreiche Hart- und Schnittkäsesorten in verschiedensten Verpackungsformen und -größen genau nach Kundenwunsch. Kernabsatzmarkt ist Europa. 60 Prozent der von Frischpack hergestellten Produkte sind für den deutschen Markt bestimmt. Der Exportanteil ist in den vergangenen Jahren gestiegen und liegt derzeit bei rund 40 Prozent. Frischpack beschäftigt derzeit 280 Mitarbeiter. Der Umsatz lag 2011 bei 125 Millionen Euro. Anzeige frischelogistik frischelogistik

10 Transport und Logistik Es gibt viele Gründe, langjährige Kundenbeziehungen immer wieder zu überprüfen. Dazu ist es notwendig, die einzelnen Kunden kritisch zu betrachten: Nicht vergütete lange Standzeiten, Zielgebiete, die auf dem Hinweg zu mangelnder Auslastung und auf dem Rückweg zu Leerfahrten führen oder eine verweigerte Dieselpreisgleitklausel. Transportunternehmer und Spediteure wissen oft gar nicht, bei welchen der vielen Verlader sie unter dem Strich draufzahlen. Angesichts enger Margen ist hier das Bauchgefühl ein schlechter Ratgeber und belastbare Zahlen fehlen oft. Dieser Mangel wiegt besonders in Krisenzeiten schwer. Vor diesem Hintergrund kommen seit 2009 vermehrt so genannten Business-Intelligence-Lösungen kurz BI auf den Markt. Neben kostspieligen Standardlösungen von Bissantz oder SAP wird das Angebot inzwischen durch individuelle und oft günstigere Branchenlösungen ergänzt, die sich in die bestehenden Softwarelandschaften von Logistikdienstleistern einfügen. Steigender Bedarf im Krisenjahr Ein gutes Beispiel liefert Weber Data Service aus Bielefeld. Der IT-Dienstleister hat gemeinsam mit dem BI- und Daten- Weniger Routine, mehr Analyse Gemeinsam mit seinem Kunden Klink entwickelte Weber Data Service mit Disponent BI ein leistungsfähiges und branchenspezifisches Werkzeug zum automatisierten Erstellen tagesaktueller Kennzahlen. Um bei den wichtigsten Kostentreibern die Veränderungen und Abweichungen von den Planungen zeitnah im Auge zu behalten, nutzt die Spedition Klink das neue Tool von Weber Data Service. bank-experten Peter Fabricius im Rahmen eines Projekts bei der Spedition Albert Klink GmbH unter dem Namen»Disponent BI«eine sehr flexible und leistungsfähige BI-Lösung für Speditionen entwickelt.»für uns war wichtig, dass wir sämtliche Kennzahlen automatisiert erhalten«, sagt Klink-Prokuristin Ivonne Zimmermann-Fabricius. Die Diplom-Kauffrau vertritt bereits die vierte Generation des inhabergeführten Familienunternehmens, das rund ein Drittel seiner Umsätze mit der Automotive-Branche erwirtschaftet, aber auch Kühlfahrzeuge betreibt. Schon vor der Entwicklung der BI-Lösung hatte sie auf Basis der bei Klink eingesetzten Speditionsssoftware Disponentplus Zugriff auf diverse Auswertungen. Dieser Schritt sei aber sehr zeitaufwändig gewesen und habe viele Ressourcen gebunden. Vor»lauter Routinearbeiten sei sie kaum zur eigentlichen Analyse der Zahlen«gekommen.»Im Jahr 2009 mussten wir zudem noch deutlich mehr auf unsere Zahlen achten als zuvor und schauten uns am Markt nach vorhandenen BI-Lösungen um«, erinnert sich Zimmermann-Fabricius. Im Herbst 2009 habe dann festgestanden, dass ein eigenes und für Disponentplus optimiertes Auswertungs-Tool entwickelt werden sollte. Es lag nahe, mit dem Projekt den eigenen Ehemann Peter Fabricius zu beauftragen, der ein Beratungsunternehmen für Datenbank und BI-Lösungen betreibt. Verlangt waren unter anderem tagesaktuelle Statistiken über die Auslastung der eigenen und fremden Fahrzeuge, exakte Tourenkalkulationen oder Deckungsbeiträge nach Kunden und Relationen.»In diesem Zusammenhang hatten wir schnell festgestellt, auf welche Aufträge wir besser verzichten«, berichtet Zimmermann-Fabricius. Durch ein konsequentes Umsetzen der Erkenntnisse ging der Umsatz der Spedition zwar kurzfristig zurück, aber das Ergebnis wandelte sich im Krisenjahr 2009»von deutlich negativ in deutlich positiv«. Blick auf den Olap-Würfel Neben Disponentplus soll demnächst auch die Buchhaltungssoftware als Datenquelle dienen. Geplant ist zudem das Einbeziehen der Tankdaten sowie der Archivierungslösung ZA-ARC mit den dort vorgehaltenen Daten über Fahrtdauer und Kilometerleistungen der Fahrzeuge, die über den digitalen Tachografen erfasst werden.»die Einsatzdauer der Fahrer und die Laufleistung der Fahrzeuge sind die wichtigsten Kostentreiber, die Veränderungen und Abweichungen von den Planungen müssen wir daher sehr zeitnah im Auge behalten«, so Zimmermann-Fabricius. Die Vernetzung der Daten aus allen eingesetzten Systemen war deshalb auch ein Schwerpunkt bei der Systementwicklung. Peter Fabricius modellierte vor diesem Hintergrund so genannte»olap-würfel«. Die Bezeichnung steht für Online Analytical Processing und stammt aus der Datenanalyse. Mit Olap- oder Datenwürfeln können Daten logisch dargestellt und in verschiedene Hierarchie-Stufen eingeteilt werden. Die Daten werden dabei als Elemente eines mehrdimensionalen Würfels angeordnet. Seine Dimensionen beschreiben die Daten und erlauben auf einfache Weise den Zugriff. Daten können über eine oder mehrere Achsen des Würfels ausgewählt werden.»der jeweils gewünschte Blick auf den Würfel kann leicht verständlich mit wenigen Mausklicks verändert werden«, so Peter Fabricius. Erst diese Aufbereitung der Daten versetzte Klink in die Lage, den vollen Nutzen aus der BI-Lösung zu ziehen. Controlling und Kundenbindung Weber Data Service war vom Start weg an der Entwicklung interessiert und vereinbarte bereits im Juni 2010 eine Kooperation.»Aus der maßgeschneiderten Lösung für Klink mussten wir somit ein Produkt entwickeln, das sich gleichermaßen für alle Anwender von Disponentplus eignet«, stellt Fabricius fest. In diesem Zuge definierte er unter anderem zwölf Kennzahlen, die von den Kunden beliebig erweitert werden können. Zu den Standard-Kennzahlen von Disponent BI zählen zum Beispiel der Deckungsbeitrag pro Auftrag, Anzahl aller Aufträge und gefahrener Kilometer, bewertete und berechnete Erlöse und Kosten per Lademeter, Bruttogewichte sowie Margen auf Kundenebene. Diese Aufgabe wurde im Frühjahr 2011 abgeschlossen: Die neue Lösung feierte auf der Messe Transport Logistic in München sein Debüt. Zimmermann-Fabricius nutzt das Tool aber nicht nur für das Controlling, sondern auch Kurz-Info Albert Klink GmbH Die im Jahr 1923 gegründete Spedition Albert Klink verfügt über einen eigenen Fuhrpark mit 30 LKW, von denen 17 im zum Teil internationalen Fernverkehr und 13 im Nahverkehr eingesetzt werden. Auch Kühlauflieger sind im Fuhrpark. Den größten Teil der Transportaufträge vergibt Klink an Subunternehmer. Außerdem bewirtschaftet Klink als Logistikdienstleister rund 6500 Quadratmeter überdachte Lagerfläche. Das bereits in vierter Generation inhabergeführte Familienunternehmen hat sich auf die Branchen Automotive, Chemie, Maschinenbau und Lebensmittel spezialisiert und ist im Stückgut- und Ladungsbereich aktiv. Klink ist Partner der Stückgut-Kooperation Online-System-Logistik. Sitz des Unternehmens, das seit 1985 als GmbH firmiert, ist Hennef. für die Kundenbindung.»Wir fragen unsere Auftraggeber, welche Daten sie in welchen Intervallen brauchen und stellen diese dann mit wenigen Klicks zusammen«, sagt Zimmermann-Fabricius. In Frage kommen zum Beispiel gezielt ausgewählte Tracking-Daten zeitkritischer Sendungen, detaillierte Einblicke in die Lagerverwaltung oder frühzeitige Informationen über die im Zulauf befindlichen Überseecontainer. Künftig können die Verlader ihre individuellen Berichte und Auswertungen sogar automatisch per beziehen.»die meisten Informationen haben unsere Kunden in ihren eigenen IT-Systemen, aber von uns bekommen sie die Daten schnel gr kracht Anz Frischelogistik:Layout :57 Uhr Seite 1 Immer und überall die richtige Temperatur mit der Große-Kracht-Gruppe ler und einfacher«, so die Unternehmerin. Auch für die Einführung der BI-Lösung im eigenen Unternehmen gibt Zimmermann- Fabricius Tipps:»Wichtig ist, dass bei den betroffenen Mitarbeitern eine gewisse Affinität zu Zahlen und eine Portion Neugier vorhanden ist.«letztere lässt sich am besten steigern, wenn anfangs nur ausgewählte Kollegen mit dem Tool arbeiten»dürfen«und der Einsatz der Software»wie ein Privileg«eingeordnet wird. Bei Klink hat es funktioniert: In der Spedition wird Disponent BI bereits in fast allen Verwaltungsabteilungen genutzt. Weber Data Service ist auf der Transfairlog, Halle A4, Stand 205. Temperaturprobleme sind Schnee von gestern mit neuster Kälte- und Klimatechnik von Große Kracht und Thermo King. Unser Unternehmen liefert Ihnen energiesparende und klimaschützende Systemlösungen zum richtigen Temperieren von Verkaufsräumen und Warenlagern, für Kühltransporte und für Prozesskälte. Für alle Geräte, Anlagen und Systeme aus unserem Programm bieten wir Ihnen Wartungs- und Reparaturservices inklusive Notdienst rund um die Uhr. Wir machen Kälte an 365 Tagen im Jahr. Rufen Sie uns an und wir machen uns sofort auf den Weg zu Ihnen. Josef Große Kracht GmbH & Co. KG Gesmolder Straße Osnabrück Fon Fax Die Große-Kracht-Gruppe bietet Ihnen Standorte in Osnabrück, Lohne, Hannover, Beckum, Magdeburg und 3 x in Berlin. Transport und Logistik Anzeige frischelogistik frischelogistik

11 Kühlhausbau und -betrieb Ammoniakkühlung in Afrika Frische auf der Überholspur Transport und Logistik Für ein niederländisches Vermarktungsunternehmen hat Gea Refrigeration die Kältetechnik eines Früchte- und Gemüselager in Namibia konzipiert und geliefert. Die Westfälische Lebensmittelwerke Lindemann GmbH, Spezialist für Margarine, Fette, Öle und Convenience, investiert in 50 Frischetransporter. Gea Refrigeration Africa, eine Tochtergesellschaft der Gea Refrigeration Technologies, hat im Auftrag der niederländischen Cool Fresh International BV die Kühlung für ein Früchte- und Gemüselager in Aussenkehr in Namibia konzipiert und umgesetzt. Dort werden beispielsweise Trauben, Melonen, Datteln und Tomaten gelagert, die von regionalen Landwirten im Rahmen des»orange River Irrigation Project«des Landwirtschaftsministeriums angebaut und von Cool Fresh vermarktet werden. Der neue Lagerkomplex umfasst vier Hallen inklusive Sortierung, Versand und einen Kühltunnel für die eintreffenden Früchte. Datteln bis zum Export tiefgekühlt Die Kälte zum Temperieren der Hallen erzeugen ein Ammoniak-Kolbenverdichter Gea Grasso G3.10 und zwei des Typs Gea Grasso G4.10. Um die Hallen je nach Anforderung auf die Zieltemperatur von knapp 0 C bis maximal 12 C zu kühlen, werden die Verdichter hier einstufig betrieben. Bei einer Hallentemperatur von etwa 8 C bieten sie bis zu 180 kw (G3.10) beziehungsweise 240 kw (G4.10) Kälteleistung. In die Hallen wird die Kälte mit verzinkten Verdampfern durch einen Luftstrom eingebracht. Bei der Auslegung berücksichtigte das Projektteam Gea Grasso Kolbenverdichter sorgen dafür, dass die Früchte in diesem Lager in Namibia frisch in den Export gelangen. von Gea, dass die Luftfeuchtigkeit in der Halle hoch genug bleibt, um ein Austrocknen der Früchte zu verhindern. Eine besondere Lösung erfordern hier die Datteln, deren Ernte von Februar bis April stattfindet, denn bis zum Export werden die Früchte in einer der Hallen tiefgekühlt gelagert. Um die Zieltemperatur von -20 C in der Halle zu erreichen, wird die Kälteanlage zweistufig betrieben (-28 C/0 C und 0 C/+35 C). Spezielle Armaturen ermöglichen das Umschalten zwischen dem zweistufigen Betrieb zum Tiefkühlen und dem einstufigen Kühlbetrieb. Gegensätze in Aussenkehr: Die Ernte der Anbaugebiete muss gegen die Dürre der Region verteidigt werden. Bei der Auslegung der Verdampfer berücksichtigte das Projektteam von Gea, dass die Luftfeuchtigkeit in der Halle hoch genug bleibt. Klimafreundliche Energieeffizienz Das Konzept hat sich bewährt: Direkt nach der Inbetriebnahme des Lagers im September 2011 musste es seine Wirkung im afrikanischen Sommer beweisen und entspricht in punkto Energieeffizienz den Erwartungen. Dazu trägt nicht zuletzt das natürliche Kältemittel Ammoniak bei, das der Kältezentrale zu einem hohen Wirkungsgrad verhilft. Gea Refrigeration weist darauf hin, dass Ammoniak darüber hinaus klimafreundlich ist, denn im Fall einer Leckage trägt es weder zur Erderwärmung noch zum Abbau der Ozonschicht bei. Aber nicht nur das sprach für das Kältetechnik-Unternehmen aus Bochum. Loek Schoenmaker, Finanzvorstand von Cool Fresh International erklärt:»wir haben Gea den Auftrag erteilt, weil das Unternehmen ebenso wie wir nach internationalen Standards arbeitet.«die Lindemann GmbH steht seit Jahrzehnten für Zuverlässigkeit, Qualität, optimalen Service und soziale Verantwortung. Um sich den Marktanforderungen zu stellen, investiert Lindemann aktuell in den Produktionsstandort in Bünde. Wesentlich für das Unternehmen ist es, den Blick konsequent nach vorne zu richten, um dem Prinzip der Nachhaltigkeit und den marktnotwendigen Innovationen gerecht zu werden. Auch im neuen Logistikkonzept und der umfassenden Investition in Frischetransporter mit Geräten von Thermo King sieht Lindemann diese Philosophie umgesetzt. Passend zur Nachhaltigkeits-Strategie Die Produkte der Westfälischen Lebensmittelwerke Lindemann GmbH aus Bünde gelangen zukünftig mit 50 neuen Frischetransportern zu den Kunden. Die VW Crafter hat das Unternehmen Grosse Kracht in Osnabrück mit einem qualitativ hochwertigen»thermotransporter«-innenausbau sowie Kühltechnik aus dem Hause Thermo King vom Typ V-200/20 HFC ausgestattet. Sowohl der FCKW-frei gestaltete Isolationskern des Innenausbaus als auch die modernen Euro-5-Motoren aus dem Hause Volkswagen entsprechen damit der Philosophie der Nachhaltigkeit, die sämtliche Produktionsprozesse von Lindemann bestimmt. Zudem sind alle Komponenten der Kühltechnik, die bei dieser Ausführung integriert sind, zu 90 Prozent wiederverwendbar oder recyclebar. Das eingesetzte Kältemittel ist FCKW-frei und dank der speziellen Microchannel-Technologie für Verflüssiger und Verdampfer wird eine hohe Kälteleistung bei äußerst geringer Kältemittelfüllmenge generiert. Die Transportbedingungen im Frachtraum lassen sich bequem vom Fahrerhaus mittels der Microprozessorregelung DSR steuern und kontrollieren. Somit kann sichergestellt werden, dass die Produkte von Lindemann immer in optimaler Frische ihre Ziele erreichen. Alles nach Kundenwunsch eingerichtet Auf Wunsch von Lindemann wurde die Temperatur im Frachtraum der Transporter auf einen festen Temperaturbereich vor- Die Thermotransporter von Innen. Die Osnabrücker Große-Kracht-Gruppe stattet den Lebensmittelhersteller Lindemann mit insgesamt 50 VW Crafter mit Thermoausbau aus. programmiert, um wirtschaftlichen Betrieb zu gewährleisten und Fehlbedienungen weitestgehend auszuschließen. Mit dem kostentransparenten Comfort-Plus-Fullservice-Vertrag nutzt der Lebensmittelhersteller den gesamten Dienstleistungsumfang von Grosse Kracht und sichert somit nachhaltig die optimale Nutzung der Geräte. Kurz-Info Große Kracht Die Große-Kracht-Gruppe mit Hauptsitz in Osnabrück und weiteren Standorten in Lohne (Oldenburg), Hannover, Beckum, Magdeburg und zweimal in Berlin liefert Kälte- und Klimatechnik sowie Transportkühlung für Logistikunternehmen und die Lebensmittelbranche. Seit über 30 Jahren ist die Große-Kracht-Gruppe Haupthändler von Thermo King. Darüber hinaus führt sie alle mit dieser Technik verbundenen Wartungs- und Servicedienste zuverlässig aus.»thermotransporter«-innenausbauten runden das Leistungsangebot seit mehreren Jahren ab. Am 9. Januar übergaben die Geschäftsführer und Projektleiter der beteiligten Unternehmen die ersten 15 Fahrzeuge im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Autohaus Pietsch in Melle bei Osnabrück. Von: Herr S. Bußmann (Gebietsverkaufsleiter, Grosse Kracht), Herr W. Hasspecker (Abteilungsleiter mobile Kälte, Grosse Kracht), Frau C. Pietsch-Heine (Geschäftsführerin Autohaus Pietsch), Herr C.-D. Hoffmann (Geschäftsführer Lindemann), Herr F. Lose (Einkauf Lindemann). frischelogistik

12 Messen und Veranstaltungen Transfairlog und Traditionen Traumstart oder Totgeburt, vor dieser Ungewissheit stehen Organisatoren einer neuen Messe wie der Transfairlog. Vom 12. bis 14. Juni hat die Fachmesse für internationales Transport- und Logistik-Management in Hamburg Premiere. Neue Ideen bergen ein Wagnis. Ob es nun ein neues Produkt oder eine neue Messe ist: wie erfolgreich der Start verläuft, bleibt in gewissem Maße unsicher. Eine bekannte Idee zu nehmen und sie weiterzuentwickeln ist daher eine gern verwendete Strategie bei der Planung von Innovationen, quasi Tradition und Moderne zu vereinen. So mag es Zufall sein, dass sich 2012 der erste Hansetag in der Stadt Lüneburg zum 600. Mal jährt und gleichzeitig eine Fachmesse für internationales Transport- und Logistik-Management aus der Taufe gehoben wird, die explizit den Wirtschaftsraum aller Nord- und Ostsee-Anrainerstaaten in den Mittelpunkt rückt. Im Jahr 1412 kamen Sendboten aus insgesamt 32 Hansestädten ins Lüneburger Rathaus; ein Ereignis, das in der Salzstadt im Übrigen vom 28. Juni bis 1. Juli 2012 mit dem 32. Internationalen Hansetag der Neuzeit begangen wird. Während diese neuen Hansetage eine eher kulturelle Reminiszenz an die Versammlungen des mittelalterlichen Handelsbündnisses sind, geht die Transfairlog zwei Wochen früher den angesprochenen Weg der Verbindung von Tradition und Moderne. Thematisch im Fokus sollen auf der neuen Fachmesse vom 12. bis 14. Juni die logistischen Ketten, ihre Verkehre, Dienstleister und Komponentenanbieter stehen.»mit dieser Ausrichtung würdigt die Transfairlog nicht nur den Stellenwert, den diese Region für die Wirtschaftsleistung des Kontinents einnimmt«, so Peter Kazander, COO der Euroexpo GmbH, einem der erfolgreichsten Fachmessenveranstalter in Deutschland.»Sie gibt den beteiligten Gestaltern und Operateuren der logistischen Ketten zugleich eine erstklassige internationale Plattform, ihr Leistungsspektrum einem lösungsinteressierten Fachpublikum zu präsentieren.«ziel sei es, über ein umfassendes Informationsangebot und die Diskussion aktueller Herausforderungen Anbieter und lösungsorientierte Entscheider in einen für beide Seiten vorteilhaften Dialog zu bringen, führt Kazander weiter aus. Ein nachvollziehbares Zugeständnis an die Moderne ist natürlich, dass die Trans- fairlog nicht in einem der Zentren der klassischen Hanse wie Lübeck oder eben der Salzmetropole Lüneburg stattfindet, sondern in Hamburg. Die Häfen als»tor zur Welt«bilden einen Fokus der Fachmesse, die größten Seehäfen Deutschlands und Finnlands sind als Aussteller an Bord. So stellen unter anderem die Häfen Helsinki, Turku, Bremen und Hamburg ihre Umschlagkonzepte, technologien und Lösungsangebote für Lagerung, Added Value Services oder intermodale Transportketten vor. Weitere namhafte Hersteller und Dienstleister von Produktgruppen und Branchenlösungen für den Güterumschlag und nachfolgende Transportketten runden bei ihrer Premiere das Leistungsangebot der Messe in diesem Branchensegment ab. Doch auch namhafte Vertreter aus den Bereichen Warehousing-Technik, Identifikations- und Softwaresysteme sowie Logistikdienstleister sind in Hamburg am Start. Der Rahmen stimmt Das der Transfairlog-Veranstalter Eurexpo auch hinter der Logimat in Stuttgart steht, merkt man auch am umfangreichen Rahmenprogramm der neuen Fachmesse. Auf insgesamt 16 Wissensforen bietet die Transfairlog ein umfassendes Informationsangebot. Darin erörtern ausgewiesene Experten und Wissenschaftler beispielsweise die besonderen Herausforderungen für die Nord- und Ostseeregion und zeigen die aktuellen Trends und Tendenzen im Bereich der internationalen Transportund Warehouselogistik auf. Im Fokus stehen dabei sowohl Konzepte, Technologien und Erfahrungen in See- und Binnenhäfen sowie für den urbanen Güterverkehr. Daneben werden auch aktuelle Softwarethemen wie die»cloud«und»apps in der Logistik«vorgestellt und stehen aktuelle Auto-ID-Technologien und Transportverpackungen auf dem Prüfstand. Unternehmenspräsentationen im»forum 30M«sowie Aktionsflächen mit Live-Vorführungen runden das Angebot für Wissenstransfer und Informationsaustausch ab. Ob das Wagnis Transfairlog ein Erfolg ist, wird man erst in der Zukunft sehen. Erste Hoch hinaus oder tiefer Fall? Die Veranstalter der neuen Fachmesse Transfairlog und die Erbauer der Elbphilharmonie hoffen auf Ersteres Zahlen zur Premieren-Auflage nennt Eurexpo schon: Auf insgesamt Quadratmetern sollen sich in den Hallen A3 und A4 des Hamburger Messegeländes über 200 Unternehmen als Aussteller tummeln und die ganze Bandbreite moderner strategischer und operativer Lösungen für die Supply Chain wiederspiegeln. Wir sind gespannt! (ms) Kurz-Info Transfairlog Wann? 12. bis 14. Juni, täglich von 9 bis 17 Uhr Wo? Messe Hamburg, Hallen A3 und A4 Eingänge West und Mitte Preis? Tageskarte 28 Euro, Dauerkarte 35 Euro Im Netz? 20 frischelogistik Quelle: Anne_S, pixelio.de Energieaufnehmender Aufprallschutz Mit einem komplett neuen Ansatz hat das britische Unternehmen A-Safe in den vergangenen Jahren eine umfangreiche Palette von Rammschutz-Produkten entwickelt und ist seit 2010 mit einer eigenen Gesellschaft in Deutschland ansässig. Sämtliche Produkte werden aus speziellen Kunststoffen gefertigt und sind dadurch flexibel, im Gegensatz zu starren Metallbarrieren. Beim Aufprall eines Fahrzeuges deformiert sich die Barriere, absorbiert dabei den Auf der Transfairlog legt die Bito-Lagertechnik einen besonderen Schwerpunkt auf ihre Kompetenz als Komplettausstatter. Als Regalspezialist rüstet Bito Unternehmen mit Fachboden-, und Palettenregalen, aber auch mit intelligent gesteuerten Schwerlastregalen wie Shuttle-Systeme und verfahrbaren Anlagen sowie automatisch bedienten Kleinteile- und Palettenregalen aus. Als Behälterspezialist liefert das Meisenheimer Unternehmen vom kleinen Sichtlagerkasten über Kleinladungsträger sowie Mehrweg- und Eurostapelbehältersysteme bis hin zu Großbehältern die komplette Range. Als wirtschaftliche Alternative zu Gitterboxen hat Bito seit neuestem auch einen Schwerlastbehälter aus Kunststoff im Grundmaß 800 mal 600 Millimeter im Beratung rund um Behälter und Lager Neuerungen für Onroad 7.1 Das auf Speditions- und Logistiksoftware spezialisierte Technologieunternehmen BNS präsentiert auf der Transfairlog die neuste Versionen seines Transportmanagementsystems Onroad 7.1 und die bereits eingeführten Module Onstorage, OnBI und Onarchive. Zu den wichtigsten Leistungsmerkmalen der Speditions- und Logistiksoftware gehört die»grafische Disposition«von Sendungen und Touren. Der modulare Aufbau, Standardisierung und die Skalierbarkeit dieser Speditionssoftware machen sie laut des Düsseldorfer Anbieters für jede Unternehmensgröße einsetzbar, sie kann durch integrierbare Module gezielt erweitert werden. Mit Onstorage bietet BNS ein neuentwickeltes Lagerverwaltungssystem, mit dem das Transportmanagementsystem nahtlos ergänzt werden kann. Es ist ein autarkes System und bietet laut Hersteller alle wichtigen Module einer modernen Lagerverwaltungssoftware. Onarchive bietet als elektronisches Archiv nach Dafürhalten von BNS gerade für Transport- und Logistikunternehmen große Einsparungspotentiale, da Papier als Trägermedium und deren Aufbewahrung teuer sei. Elektronische Archive lösen die große Lagerkapazität der vollgestopften Schränke und Kellerräume ab. Die Suche der Dokumente werde durch Onarchive wesentlich erleichtert, das sorge für Das Transportmanagementsystems Onroad 7.1 und seine Erweiterungen stehen am BNS-Messestand im Fokus. News größten Teil der Aufprallenergie und geht hinterher in ihre Ausgangsstellung zurück. Durch die Neutralisierung der Aufprallenergie bleiben nach Angaben des Anbieters sowohl die Barrieren selbst als auch Fahrzeuge und Böden weitestgehend unbeschädigt. Entsprechend der Eigenschaften ist auch die Installation der Barrieren weitgehend unkompliziert, zudem reduziere sich der innerbetriebliche Wartungsaufwand erheblich, so A-Safe. Die Produktpalette umfasst Schutz für sämtliche Bereiche in Produktion und Lagern, an Maschinen und Gebäuden, im Innen- wie im Außeneinsatz. So entwickelt und produziert A-Safe maßgenau Höhenbegrenzer, Regalendschutz, Säulenschutz und dazu zahlreiches Zubehör wie Schiebe- und Schwingtüren. Alle Produkte sind laut Auskunft des Unternehmens lebensmittelecht und auch in Tiefkühlbereichen einsetzbar. Halle A4, Stand 211 Projekt-Beispiel des Regalspezialisten Bito. Programm. Dieser wurde kürzlich mit dem Reddot-Design-Award ausgezeichnet. Einen weiteren Schwerpunkt legt der Lagertechnik-Spezialist auf seine umfassende Beratungskompetenz. Halle A4, Stand 317 eine enorme Zeitersparnis. OnBI schließlich steht für übersichtliche und detaillierte graphische Darstellungen im Rahmen der Business Intelligence. Halle A4, Stand 231

13 News dbh mit Lösungen für Wasser und Land Business Intelligence von Dr. Malek News Die dbh Logistics IT AG zeigt auf der Transfairlog Branchenlösungen für Hafenwirtschaft, Spedition und Transport. Neu ist zum Beispiel die Seefrachtabwicklung mit dem ERP-System best4log-x. Das auf SAP basierende System verfügt damit unter anderem über individuelles Routing anhand von Segellisten pro Sendung. Für Spediteure hat dbh verschiedene Lösungen im Portfolio, mit denen je nach Transaktionsvolumen die vollständige Speditionsabwicklung durchgeführt wer- Daten rund um den Auflieger den kann. Darüber hinaus präsentiert das Bremer Unternehmen auch den Advantage Enterprise Rates Manager, eine Ratenmanagement-Software, die aktuell um die Zusatzfunktion Tendermanagement erweitert wurde. Die Umstellung des Hamburger Freihafens auf einen Seezollhafen hat eine Reihe zollrechtlicher Änderungen für die beteiligten Unternehmen zur Folge. So gilt es, eine Reihe neuer Prozesse in die Arbeitsabläufe zu integrieren. Darüber hinaus müssen die Unternehmen sicherstellen, dass sie über eine geeignete Software verfügen, um ab 1.Januar 2013 am obligatorischen IT-Zollverfahren Atlas teilnehmen zu können. dbh bietet hierfür die Zollsoftware Advantage Customs. Auch der Jadeweserport ist Thema auf dem Messestand der Bremer, schließlich stellt das Unternehmen für den neuen Tiefwasserhafen zentrale Bausteine für das Port Community System zur Verfügung. Halle A4, Stand 665 Die Dr. Malek Software GmbH präsentiert auf der Transfairlog unter dem Namen M3 Monitor eine Business-Intelligence-Lösung für das nutzerspezifische systematische Erfassen und Überwachen aller kritischen Prozesse in Speditionen oder Transportunternehmen. Zu den Hauptvorteilen zählt das übersichtliche Bündeln aller relevanten Daten und das Reduzieren der Informationen auf das Wesentliche. Damit hilft M3 Monitor beim Aufdecken von Schwachstellen im Speditions- und Versandalltag und soll so für mehr Transparenz sorgen. M3 Monitor ergänzt das Softwaresystem M3 Logisticware des Dresdener Unterneh- mens. Disponenten sehen mit M3 Monitor zum Beispiel auf einen Blick, welche Sendungen unvollständig sind oder bei welcher Auslieferung Terminprobleme drohen. Controller können sich alle benötigten Kennzahlen wie die Tages- oder Wochenumsätze anzeigen lassen. Die Software basiert auf diversen Berichten, so genannten Reports, die flexibel miteinander kombiniert werden können. Die Daten stammen aus der gemeinsamen Datenbank von M3 Logisticware als zentralem Transportmanagementsystem. Dort sind alle Aufträge, LKW, Fahrer, Kunden, Tarife, Touren und sonstige Daten gespeichert. Wie bei einer Schaltzentrale kann jeder Anwender die für ihn relevanten Berichte in die aktive Überwachung aufnehmen und damit die einzelnen Bereiche der speditionellen Abwicklung näher beleuchten. Durch das automatische Aktualisieren in beliebig definierbaren Zeitabständen ist der Nutzer immer auf dem neuesten Stand. Dabei ermöglichen integrierte interaktive Links das schnelle Navigieren zu den frühzeitig angezeigten Risiken und Problemen. Mit einem Mausklick auf den Link im Report öffnet sich der Datensatz zur ausgewählten Sendung beziehungsweise der fehlerhaften Abrechnung. Halle A4, Stand 520 Die Dreyer+Timm GmbH präsentiert in Hamburg den Serienstart seiner Funksensorreihe scomsens. Sie ermöglicht es, ohne Kabel sehr einfach Daten rund um den Auflieger zu erfassen. Die kompakte, robuste und wasserdichte scombox verfügt neben der optionalen EBS- und Temperaturschreiberschnittstelle serienmäßig über eine lokale Funkschnittstelle, die nun in Verbindung mit den Funksensoren voll genutzt werden kann. Die von den Funksensoren empfangenen Daten Regalstützen instandsetzen Für die sichere und effektive Reparatur beschädigter Regalstützen und -streben bietet die Klein GmbH das neue Instandsetzungsset Robusto. Es eignet sich nach Angaben des Nordpfälzer Unternehmens zur Stabilisierung von Regalen nahezu aller Hersteller und führe beim Lagerbetreiber Polnischer Top-Logistiker an Bord werden per GSM/GPSR an das Internetportal scomview übertragen. Dort werden die Informationen aufbereitet und übersichtlich abgebildet. Der kabellose Funksensoren-Nachwuchs ist mit einer Batterie mit bis zu zehn Jahren Lebensdauer ausgestattet. Mit den Funksensoren werden die Montagezeiten enorm reduziert. Denn gerade bei Nachrüstungen von herkömmlichen Sensoren nimmt das Verkabeln meist eine beträchtliche Zeit in Anspruch. Halle A3, Stand 441 zu Kosteneinsparungen von bis zu 80 Prozent. Diese Ersparnis resultiere daraus, dass es bisher üblich gewesen sei, beschädigte Regale leer zu räumen und anschließend die beschädigten Bauteile gegen neue Bauteile zu ersetzen. Diese Vorgehensweise ist im laufenden Betrieb fast unmöglich und Um Datenerfassung per Funksensor geht es bei Dreyer+Timm. sehr zeitaufwendig. Besonders teuer sei diese Methode in Tiefkühllägern und wenn sich zudem noch Sprinklerleitungen in den Regalen befinden, so Klein. Unmöglich ist der Austausch gar, wenn dieser Regaltyp nicht mehr hergestellt wird. Halle A4, Stand 304 Personaldienstleister spezialisiert auf CE-Fahrer Der Personaldienstleister für LKW-Fahrer Fahr-Zeit veranschaulicht auf der Messe, wie der Einsatz seiner Fahrern für mehr Flexibilität im Nahverkehr sorgt: Der erfahrene Personaldienstleister ist Spezialist für LKW-Fahrer mit Führerscheinklasse CE und bundesweit an 25 Standorten vertreten. Außerdem legt das Münchener Unternehmen großen Wert auf die Qualifikation seiner Fahrer. Für die Kunden be- Lösungen für die Lebensmittelindustrie deutet das ein Mehr an Flexibilität, denn bei Fahr-Zeit finden sie, so verspricht es das Unternehmen, für jeden Transport einen geeigneten Fahrer ob im Bereich Lebensmittel, Bau- und Wertstoffe oder Gefahrgut. Das Angebot mache Personalkosten planbar und verhelfe Lieferanten zu einem dauerhaft schlanken Fuhrpark, nennt Fahr-Zeit Vorteile seiner Dienstleistung. Personalengpässe wie sie wegen Urlaubszeit, bei krankheitsbedingten Ausfällen oder zusätzlichen Lieferungen auftreten können, können mit Fahrern des Dienstleisters flexibel und kurzfristig überbrückt werden. Das Unternehmen ist sich nach eigenen Angaben bewusst, dass gerade im Nahverkehr die Fahrer nicht nur Auslieferer sind, sondern die Auftraggeber vor Ort repräsentieren. Halle A4, Stand 21 Anzeige Mit PKS Gdansk-Oliwa SA ist eines der größten Verkehrsunternehmen in Polen auf der Transfairlog am Start. Es hat Kunden in Polen, Deutschland, England, Belgien, Holland, Frankreich, Schweden, Norwegen und Italien. PKS Gdansk-Oliwa hat ein»customer Care-Programm«(CCP) ins Leben gerufen. Dieses garantiert allen Kunden Betreuung und Beratung. Zudem profitieren die Kunden von einer großen modernen Flotte mit mehr als 200 LKW mit Mega-, Standard und Kühlaufliegern. Darüber hinaus bietet das Cargo-Tracking System (CTS) auf GPS-Basis Zugang zu aktuellen Standort-Informationen zu jeder Ladung. Halle A4, Stand 550 Seit 45 Jahren im Geschäft: Das polnische Verkehrsunternehmen PKS Gdansk-Oliwa. R&M Kühllagerbau Bielefeld GmbH Sudbrackstraße Bielefeld R&M Kühllagerbau Mannheim GmbH Walter-Bothe-Straße Mannheim Bielefeld Rüdersdorf Bremen Mannheim Leipzig Schlüsselfertige Lebensmittelbetriebe Kühl- und Tiefkühl-Regalläger Kühl- und Tiefkühlräume Reiferäume, CA- und ULO-Läger RMklb_AnzFrischelogistik _188x87_rz.indd :48 22 frischelogistik frischelogistik

14 News News Profipad und Voice-Lösung Das Dortmunder Logistik-Systemhaus Prologistik stellt auf der Transfairlog die neue, um eine Android-Oberfläche erweiterte Version des Staplerterminals»pro-v-pad«vor. Im Mittelpunkt der Produkt- und Leistungspräsentation steht zudem eine kosten- und nutzenoptimierte Pick-by-Voice-Lösung, die sich auch für die Betreiber kleinerer Lager rechnen soll. Seit Markteinführung des Auf der Transfairlog in Hamburg präsentiert die Telogs GmbH ein herstellerneutrales Full-Service-Angebot für die Instandhaltung von Lager- und Fördertechnik zu einem festen Preis namens Full-i.»Die Instandhaltung der Lagerund Fördertechnik verursacht für den Betreiber der Anlage oftmals unkalkulierbare Kosten. Dieses Risiko minimieren wir mit unserem Full-Service-Angebot, indem wir vor Vertragsbeginn den Aufwand für Service, Reparaturen und Ersatzteile ermitteln«, erklärt Jürgen Dönges, Geschäftsführer des Gießener Unternehmens. Durch die Wahl verschiedener Module können sich Kunden ein individuelles Leistungspaket zu einem festen Preis zusammenstellen. Das Basismodell von Full-i umfasst die Wartung und die UVV-Prüfung nach entsprechender Din-Norm sowie die Durchführung anfallender Reparaturen.»Neben dem Kostenrisiko reduziert sich Prologistik zeigt eine Pick-by- Voice-Lösung, die sich auch für die Betreiber kleinerer Lager rechnen soll. weltweit ersten Bordcomputers mit Multi-Touch-Gestensteuerung im Jahr 2011 hat das Unternehmen das»pro-v-pad«kontinuierlich weiter auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet. Den aktuellen Entwicklungsstand dieser Technologie zeigt das Unternehmen auf seinem Messestand. Halle A4, Stand 311 Instandhaltung herstellerneutral outsourcen Weiterentwicklungen bei Wanko Die Wanko Informationslogistik GmbH stellt auf der Messe aktuelle Weiterentwicklungen des Logistiksteuerungssystems vor, das aus der Tourenoptimierung Pracar 3000, dem integrierten Telematiksystem Prabord sowie der Lagersteuerung Pramag 3000 besteht. Nochmals verbesserte Algorithmen sollen bei Pracar 3000 zu beschleunigten Rechenzeiten führen. Für Verlader oder Spediteure mit besonders schweren Paletten ist die neue Möglichkeit der Stellplatzvergabe interessant. Denn die Tourenplanung ist nun in der Lage, die Verteilung der Paletten auf das Fahrzeug unter Berücksichtigung der Gewichtsverteilung und der Kundenreihenfolge zu berechnen. Das Ergebnis für den Anwender bereits bei diesem Modell der Organisationsaufwand, denn als einer der wenigen Anbieter arbeiten wir herstellerübergreifend und sind der verantwortliche Ansprechpartner für alle Komponenten«, betont Dönges. Je nach Wunsch lässt sich das Basismodell erweitern: So übernimmt der Dienstleister auch das Ersatzteilmanagement oder setzt eine Instandhaltungssoftware ein. In dieser eigens entwickelten Wartungsdatenbank dokumentiert Telogs alle durchgeführten Maßnahmen mit Datum und Dauer der Arbeit. Durch die so geschaffene Transparenz lassen sich Schwachstellen an der Anlage gezielt ermitteln. Ergänzt der Anwender das Paket durch einen Rufbereitschaftsvertrag, ist der Dienstleister im Fall einer technischen Störung 24/7 zu erreichen und innerhalb vertraglich fixierter Zeiten für die Reparatur vor Ort. Halle A4, Stand 622 In verschiedenen Modellen bietet Telogs seinen Instandhaltungs-Service für Lagerund Regaltechnik an. kann vom Anwender in einer grafischen Ansicht durch einfaches Verschieben der Paletten mittels Drag & Drop verändert werden. Auf die gleiche Weise kann auch der Paletteninhalt angepasst werden. Eine weitere Verbesserung betrifft die Planung des Tourverlaufs, der nun durch einfaches Ziehen mit der Maus auf eine neue Strecke umgelenkt werden kann. Bei der Simulation während der Planung können Disponenten Veränderungen mit einem einzigen Mausklick rückgängig machen. Auf diese Weise können verschiedene Szenarien einfach und schnell ausprobiert und bewertet werden. Für das Lagermodul Pramag 3000 sind jetzt die wesentlichen Strategien frei konfigurierbar. Zudem wurde die Etikettendruckersteuerung wesentlich vereinfacht. Die Steuerung der Kommissionierung erfolgt nun prozessorientiert und zum Beispiel abhängig von der Versandladeplanung. In Verbindung mit dem Telematiksystem Prabord wird aus der Tourenoptimierung ein durchgängiges Logistiksteuerungssystem, mit dem sich auf der Basis exakter kurzfristig verfügbarer Daten sämtliche Warenbewegungen managen lassen. Auch nachträglich eingehende Liefer- und Abholaufträge lassen sich damit zu bereits bestehenden Touren jederzeit dynamisch einplanen, so das Unternehmen aus dem bayerischen Ainring. Halle A4, Stand 618 Benutzerführung und Design neu bei Disponent Der IT-Dienstleister Weber Data Service präsentiert in Hamburg die neuen Programmversionen seiner Logistiksoftware und der kompakten Speditionssoftware Disponentgo. Sie lassen sich ab sofort noch effizienter bedienen, schneller erlernen und sehr individuell an die eigenen Bedürfnisse und Vorlieben anpassen. Benutzerführung, Bedienkonzept sowie das Design der Programme wurde modernisiert und nach eigenen Angaben gemäß neuster Erkenntnisse aus der Ergonomieforschung gründlich überarbeitet. Die Menüstruktur und die Anordnung der Frames wurden dabei komplett neu aufgebaut. Mit größeren Icons, sowie den durchgängig intuitiv verständlichen Symbolen orientiert sich das neue»look&feel«nun deutlich am Stil populärer Windows-Anwendungen. Großen Wert legten die Entwickler von Weber Data Service auf ein schnelles, effizientes und einfaches Arbeiten. Ein Beispiel für die erhöhte Usability sind die Deckungsbeiträge, die nun farblich differenziert dargestellt werden. Auf diese Weise lässt sich Profitabilität schon rein optisch wahrnehmen, ohne die Zahlen zu lesen. Zu den weiteren Neuerungen zählt eine integrierte Toolbar, die einen noch schnelleren Zugriff auf die am häufigsten Sieht nicht nur moderner aus, sondern erleidchtert neuen Anwendern auch den Einstieg: Die Disponent-Software von Weber Data Service. Kühl- und Tiefkühlräume schlüsselfertige Bauten Bananenreifeanlagen CA + ULO Obstlagerräume Nutzen Sie 43 Jahre Erfahrung. Führend in Europa in der Planung und der Ausführung. verwendeten Funktionen erlaubt. Die dort untergebrachten Icons sind nach Themenbereichen sortiert und für alle Anwendungen und Funktionen standardisiert, was eine schnelle Orientierung ermöglicht. Zudem ist jetzt jeder verwendete Button mit einem selbsterklärenden Symbol versehen. Durch die Maßnahme will Weber Data Service die Anlern- und Eingewöhnungszeit neuer Anwender verkürzen. Halle A4, Stand 205 Plattenhardt + Wirth GmbH Kühlraumbau/Industriebau Am Buchschlag Meckenbeuren-Reute Tel. (07542) Fax (07542) Otto-Hahn-Str Wenden-Hünsborn Tel. (02762) Fax (02762) Brehnaer Str Landsberg Tel. (034602) Fax (034602) Eschenstr Taufkirchen Tel. (089) Fax (089) Eiswerkestr Bremerhaven Tel. (0471) Fax (0471) Anzeige 24 frischelogistik frischelogistik

15 Messen und Veranstaltungen Kühlfahrzeug und Konzepte Mit 15 Kühlaggregaten im Feldtest wagt Schmitz den Schritt in Richtung Komplettanbieter beim Kühlfahrzeug. Doch darum ging es beim dritten Lebensmittelsymposium des Unternehmens in Münster gar nicht. Sondern um die Zukunft der Lebensmittellogistik. Manchmal muss man ganz bis zum Schluss auf das Wichtigste warten. Vom»Spannungsbogen«sprechen die Rhetoriker dann gerne, vom Crescendo die Musiker. Auf dem dritten Lebensmittelsymposium»Unser täglich Brot«von Schmitz Cargobull konnten die 120 Teilnehmer aus der Kühllogistik wie auch schon bei den ersten beiden Auflagen 2005 und 2008 wieder viele interessante Vorträge hören der Paukenschlag kam auch hier am Ende: Der Horstmarer Hersteller arbeite an einer eigenen Kühlmaschine für seine Kühltrailer, bestätigte Schmitz-Vorstand Ulrich Schöpker kurzerhand die Andeutungen des Vredener Produktleiters Dieter Michaelis. Dieser hatte bei der abschließenden Podiumsdiskussion noch nebulös formuliert:»wir setzen uns mit den Kühlmaschinen auseinander. Ob wir irgendwann mal eine eigene Kühlmaschine auf den Markt bringen, das ist noch gar nicht entschieden.«dass in die Richtung entwickelt wird, begründete er dagegen ganz im Brustton der Überzeugung eines Marktführers:»Wir bekommen aus der Zulieferindustrie diese Innovationen, die wir für unsere Fahrzeuge brauchen, nicht!«in eigentlich allen Be- reichen sei die Erkenntnis, dass sich Schmitz selber mit der Thematik auseinandersetzen muss, um weiterzukommen, als Beispiele nannte Michaelis Achsen und Laufwerk. Schöpker nannte dann die Details: 15 Kühlmaschinen habe man für die nächsten ein bis zwei Jahre im Feldtest, dann werde über die Markteinführung entschieden. Keine Isolier-Euphorie Bei der Isolierung des Kühlkoffers warnte Michaelis vor zu vielen Hoffnungen in die Vakuumpaneele. Bei 50 Prozent der Fläche mit den isolierstarken Bauteilen käme man von einem k-wert von heut 0,4 auf vielleicht 0,35.»Nicht heute oder morgen, aber vielleicht übermorgen«sei bei Schmitz mit Vakuum-Isolierung zu rechnen, gab er eine zeitliche Schätzung und nannte auch den Grund für die Vorsicht: Es gehe um die Stabilität des Paneels, wenn Schmitz mit einer entsprechenden Technologie auf den Markt komme, würde sie ein Fahrzeugleben lang halten. Er wählte die bekannte Veranschaulichung des Problems durch ein Pfund Kaffee: Ist das Vakuum intakt, handelt es sich um einen festen Block. Aber nur ein Loch genügt, und daraus wird ein weiches, formloses Etwas. Das gehe bei Kühlfahrzeugen nicht, da die Paneele in der Sandwich- Bauweise zur Stabilität des Fahrzeugs beitragen.»die Wände müssen sicherstellen, dass diese Kiste zusammenhält«, machte Michaelis klar. Qualifiziert für Pharmaeinsatz Holger Stauss vom Marburger Dienstleister Pharmaserv GmbH & Co. KG erläuterte auf dem Symposium die Anforderungen der Pharmabranche an den temperaturgeführten Transport. 20 Prozent des Arzneimittelmarkts sei als temperaturempfindlich eingeordnet, erklärte er, Tendenz steigend. Das liege am steigenden Anteil biotechnologisch hergestellter Arzneimittel. Den Hintergrund der strengeren oder doch zumindest oft bürokratischeren Auflagen im Pharmabereich nannte er gleich zu Anfang: Arzneimitteln sieht man nicht an, ob sie verdorben sind. Der Nachweis der ununterbrochenen Kühlkette ist damit notwendig, um sicherzugehen dass das Produkt noch wirkt. Die Kühlkettenpflicht der vier Temperaturbereiche tiefgekühlt, gekühlt, kühl und Raumtemperatur/ambient ist im Europäischen Arzneibuch, der so genannten Pharmacopoea Europaea, in Abschnitt 6.3 erläutert. Die gesetzesgleichen Vorschriften der Good Manufacturing Practice (GMP, gute Herstellpraxis) und entsprechender Regeln für den Transport (Good Distribution Practice, GDP) geben an, wie diese Kühlkettenpflicht zu erfüllen ist. Im Sommer werde eine neue Version der europäischen GDP-Regeln herauskommen, kündigte Stauss an. Gab es bisher nur ein dreiseitiges Papier, umfasse das Regelwerk für die Logistik nun stolze 60 Seiten. Geregelt sei darin Eignung und Kompetenz der Auftragnehmer Monitoring: Bewertung bestimmter Parameter wie Beanstandungen, Der Kühltrailer, der die Teilnehmer des Symposiums begrüßte, trug schon einen Hinweis auf die Qualifizierung durch Pharmaserv. Engagiert am Diskutieren über den Kühler: Karl-Heinz Neu, Moderator Gerhard Grünig, Peter Kes und Dieter Michaelis. Abweichungen, Capa (corrective actions preventative actions), Changes (geplante Änderungen), Audits Bewertung von Qualitätsrisiken Mapping (Überwachung von Temperatur und Feuchte mit geeigneten und kalibrierten Messgeräten) Qualifizierung der Ausrüstung Validierung von Computersystemen Periodische Überprüfung der Empfänger Handhabung fälschungsverdächtiger Produkte FEFO (first expired, first out) Verantwortungsabgrenzung Auftraggeber Auftragnehmer Protokollierung sämtlicher Transaktionen Mit der Qualifizierung meinen die GxP-Regelwerke den formalen und systematischen Nachweis, dass die Funktionsfähigkeit und die Eignung von kompletten Anlagen und Systemen für den vorgesehenen Zweck in dokumentierter Form überprüft und nachgewiesen ist. Anlagen und Systeme können dabei ein Verpackungs- oder Transportmittel, aber auch etwas eher Abstraktes wie ein Lagerverwaltungssystem sein. Pharmaserv habe in den letzten zwei Wochen eine entsprechende Qualifizierung bei Schmitz durchgeführt, berichtete Stauss.»Das Produkt hat super funktioniert, auch im Bereich der kleinsten Grenzen zwischen 2 und 8 C«, berichtete er. Produktleiter Michaelis erläuterte einige spezifische Anforderungen, die durch das»nutzenpaket Pharma«jetzt erfüllt werden können. Auf die im ATP für den Lebensmittelbereich geregelte Isolierung als Grundlage setzten die Anforderungen für den Pharmaeinsatz auf: Die ATP-Prüfungen gingen eher auf den gesamten Behälter ein und weniger auf die Luftführung und Temperaturverteilung im Inneren. Auch der Mehrkammeraufbau sei im ATP kein Thema. Die Pharmaindustrie frage dagegen sehr genau, ob in den einzelnen Kompartimenten des Multitemp-Designs überhaupt genau die angegebenen Temperaturen herrschen. Dies sei jetzt erfolgreich von Pharmaserv getestet worden. Forschen für die Frische-Zukunft Doch natürlich ging es in Münster, wie es der Name versprach, auch um Lebensmittel. Die Forscherin Christiane Auffermann, Leiterin des Bereichs Handelslogistik am Fraunhofer IML, berichtete über Ergebnisse der seit 2010 jährlich zusammen mit dem Messen und Veranstaltungen Kölner EHI durchgeführten Trendstudie Handelslogistik. Nur eins davon: Fast 70 Prozent des Handels und 75 Prozent der Hersteller haben nach den Daten der Studie Outsourcing beim Fuhrpark umgesetzt. Die Nutzung von Frachtbörsen werde von Industrie mit 48 und Handel mit 26 Prozent ungleich stark umgesetzt. Auch konkrete Projekte des Instituts stellte sie vor, zum Beispiel»Urban Retail Logistics«. Darin geht es um die Frage, wie ein eventueller Trend zurück in Richtung kleiner Filialen in den Städten logistisch zu bewältigen sein könnte. Ein so genanntes Urban Hub könnte, zentrumsnah, für mehrere Partner und Filialen die Belieferung sicherstellen. Der besondere Ansatz des Projekts, dass die Projektpartner gemeinsam überlegen, wie sie Logistik organisieren, hatte auch schon überraschende Folgen:»Eine Woche nach Bewilligung des Projekts rief das Kartellamt an und fragte Was machen Sie denn da? «, berichtete Auffermann. Neben dieser kooperativen Struktur des Urban Hubs geht es in dem Projekt auch um praktische Aspekte der Innenstadt-Belieferung. Eine mobile Wareneingangszelle soll geräuscharm und völlig zeitlich entkoppelt von Wareneingangszeiten der Filiale die Nachtbelieferung ermöglichen gekühlt und diebstahlsicher. Die flappsigere Bezeichnung für die Idee hinter der noch in der Konzeptphase befindlichen mobilen WE-Zelle:»Dixiklo-Prinzip«. Eine andere Forschungsrichtung widmet sich der jüngst wieder sehr in den Fokus gerückten Frage des Verderbs von Lebensmitteln. Dabei kritisierte Auffermann die im Bereich Industrie und Handel doch recht oberflächlichen Aussagen der von Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner angeführten Studie»Ermittlung der weggeworfenen Lebensmittelmengen und Vorschläge zur Verminderung der Wegwerfrate bei Lebensmitteln in Deutschland«der Universität Stuttgart.»Ich glaube viele Logistiker sind da nicht mit an Bord gewesen«, spekulierte sie. Bei sensiblen Waren wie Erdbeeren seien hier durchaus Verderbsraten von bis zu 50 Prozent bis in die Handelsfiliale zu beklagen. Als Problem erkannt haben Auffermann und Mitstreiter, dass es oft zu spät ist, wenn der Reifegrad der Ware erst am Wareneingang des Handels geprüft wird. Wenn der Reifegrad der Ware dagegen permanent überwacht würde, könne man logistisch eingreifen. Ein entsprechendes Projekt mit Tomaten laufe. Ein anderes Beispiel ist eine E2-Fleischkiste, die auf einem Display RFID-gesteuert anzeigt, wie der Frischestatus der Ladung über die gesamte Kette gewesen ist. Ob Kühlfahrzeug oder Konzepte die Lebensmittellogistik bleibt spannend, wenn die in Münster gezeigten Trends Wirklichkeit werden sollten. (ms) Anzeige Pick-by-Voice Kommissioniersystem zum Verkauf Ca. 1 Jahr altes Pick-by-Voice Kommissioniersystem zu Verkauf. Seit Oktober 2011 in Benutzung im Frischebereich bis einschl Umfang: WLAN Access-Points, Server, Leitstandsrechner Headsets, MDE + Kabel, Wechselakkus inkl. Ladegerät 6fach, 2 Bluetooth-Scanner, 2 Bon- bzw. Adressetikettendrucker Zebra (thermodirekt), Zebra 6m 6 -Drucker (thermodirekt & -transfer) Detaillierte Angaben, sowie Preis auf Anfrage. System Lager Nord GmbH & Co. KG Geschäftsführer Siegmar Junker Tel: 0511/ frischelogistik frischelogistik

16 Transport und Logistik Milch im Fluss Um Kunden Milchprodukte in Imbiss, Supermarkt, an der Tankstelle oder im Drogeriemarkt zum Kauf anzubieten, bedarf es einigen logistischen Aufwands. Beim Familienunternehmen Lettl Transporte GmbH aus Wasserburg bei Rosenheim entschloss man sich vor diesem Hintergrund, 2008 in Informationstechnologie zu investieren und die Transportmanagement-Software Winsped der LIS Logistische Informationssysteme AG aus Greven zu implementieren.»beim Transport flüssiger Lebensmittel wie beispielsweise Milch zählen vor allem Zuverlässigkeit, Sauberkeit sowie eine termingerechte Auslieferung«, verdeutlicht Geschäftsführer Stephan Lettl.»Eine Transportmanagement-Software kann hier zur Automatisierung der Geschäftsabläufe beitragen und Mitarbeiter entlasten. Über benachbarte Speditionen entstand damals der erste Kontakt zur LIS AG. Überzeugt hatte uns dann eine Live-Demonstration sowie die Möglichkeit, einzelne Funktionsbausteine individuell hinzuwählen zu können. Das bietet uns die Möglichkeit, unser System kommenden Anforderungen anzupassen und unsere Transporte auch künftig termingerecht durchzuführen.«das oberbayrische Speditionsunternehmen Lettl nutzt die Transportmanagement-Software Winsped zum Milchtransport. Schon realisiert ist die Zusammenarbeit mit der Fleetboard-Telematik, in Planung ist der Einsatz eines Moduls für die Personaleinsatzplanung. Termingerechte Auslieferung von Milch hat Priorität Besonders in der Milchbranche ist eine termingerechte Auslieferung das A und O. Verzögerungen können beim Transport der Frischware mitunter als Fehlcharge zum kompletten Verlust der Ware führen. Zudem richten sich die Milchpreise nach den wertbestimmenden sstoffen und Qualitätsmerkmalen wie Eiweiß, Fett oder auch Keimzahl. Bei einer fehlerhaften Isolierung von Transportfahrzeugen ist unbehandelte Milch aufgrund der mikrobiell gebildeten Glykolsäure bereits innerhalb eines Tages verdorben, darauf weist LIS in einer Pressemeldung hin. Eine gewichtige Rolle beim Milchtransport spielen daher auch die Isolierung sowie Sauberkeit und Reinigung der Tankfahrzeuge. Um den gesetzlichen Regelungen bestmöglich nachzukommen, hat das 1906 gegründete Familienunternehmen Lettl eigens eine Tankreinigungsanlage mit drei Waschstraßen und jeweils sechs Sprühköpfen installiert.»die Tankinnenräume müssen nach jeder Lieferung gründlich gereinigt werden«, erklärt Lettl.»Hier gilt es, strenge Hygiene- und Sicherheitsvorschriften zu beachten.«für den termingerechten Transport von Milch, Molke und Co. setzt Lettl vor allem auf das Winsped-Modul der Fahrzeugeinsatzplanung inklusive Nokia Maps. Der modulare Funktionsbaustein ersetzt manuell-geführte Tages- und Wochenpläne und zeigt auf einer digitalen Karte dank Telematik-Anbindung einen Echt- Zeitablauf aller 60 eingesetzten Tankauflieger. Einzelne Touren werden der Disposition dabei übersichtlich als Balken dargestellt. Hierfür sind je nach Status unterschiedliche Farben vorgesehen. Aufträge lassen sich einfach und bequem per Drag&Drop bearbeiten. Die Informationen zu den jeweiligen Touren stehen dem Disponenten dabei umgehend zur Verfügung.»Einzelne Tankfahrzeuge können wir anhand selbst definierter Kriterien über eine Filter-Funktion selektieren«, erläutert Lettl.»So erhalten wir schnell eine Übersicht über alle wichtigen Informationen und wissen beispielsweise, welche Tankfahrzeuge bereits gereinigt sind oder wo sich ein beladenes Transportmittel aktuell befindet.«schnittstelle zum Telematiksystem von Fleetboard Um die direkte Kommunikation zwischen Disposition und Fahrzeugführer optimal zu gewährleisten, setzt Lettl neben Winsped auf ein Telematiksystem von Fleetboard mit permanenter Ortung. Die Lis-Trac-Schnittstelle verbindet dann sämtliche Telematik-ausgestattete Tankfahrzeuge mit dem zentralen Nachrichtenserver und integriert die gesamte Flotte in die digitale Auftragsabwicklung. Bei unvorhersehbaren Ereignissen wie Schäden am Tankfahrzeug oder Verkehrsstörungen stehen der Disposition alle relevanten Daten umgehend zur Verfügung. Benötigte Interventionen, wie das Ordern eines Tankersatzfahrzeugs, ein notwendiges Umleiten oder auch das Informieren des Warenempfängers über eine Anlieferungsverzögerung, kann der Disponent umgehend vornehmen.»das Zusammenspiel aus Transportmanagement-Software und Telematik entlastet einerseits die Mitarbeiter in der Disposition, da nun ein umgehender Informationsaustausch mit den Frachtführern bezüglich des Transportstatus gewährleistet wird. Andererseits erhöht die Telematikanbindung auch die Kundenzufriedenheit. Unsere Disposition erhält mehr Kapazitäten beim Kundenkontakt und kann so intensiver auf die individuellen Bedürfnisse eingehen«, verdeutlicht Lettl. Auftragserfassung und Abrechnung Auch bei der Belieferung namhafter Molkereien unterstützt die Anwendung alle Prozessabläufe. Mithilfe des Auftragserfassungsmoduls werden alle Auftragsdaten zum Beispiel per Datentransfer an die Dis- Funktionsbausteine individuell hinzuwählen zu können war bei den Oberbayern ein Argument für Winsped. position geschickt und stehen dieser dann zur weiteren Verarbeitung zur Verfügung. Eine integrierte Auftragsvorlagenfunktion speichert alle Auftragsdaten samt vereinbarter Preise. Mit nur einem Mausklick werden aus diesen Vorlagen dann verbindliche Aufträge generiert. Zudem nutzt Lettl das Abrechnungscenter bestehend aus Frachtenprüfung, Frachtberechnung und Mahnverwaltung.»Automatisierte Prozesse und Filterfunktionen unterstützen den gesamten Abrechnungsverlauf«, so Lettl.»Die Finanzbuchhaltungsschnittstelle ermöglicht zudem die Kommunikation mit der Software Datev. Rechnungen und Gutschriften bearbeiten wir so innerhalb kürzester Zeit.«Darüber hinaus plant Lettl auch von fahrspezifischen Daten zu profitieren und sein Transport und Logistik Winsped-System modular zu erweitern. Mit der Personaleinsatzplanung kann das Transportunternehmen dann beispielsweise Lenk- und Ruhezeiten, Fahrerposition, Fahrstrecke, Tourbeginn und -ende sowie Kraftstoffverbrauch des Fahrers oder durchschnittliche Geschwindigkeit auswerten und zielgerichtet steuern. So offenbart das System mögliche Optimierungspotenziale und trägt dazu bei, sowohl Arbeitszeit als auch Kosten zu sparen.»wir schauen natürlich immer, wie wir Prozesse und Strukturen verbessern können«, sagt Geschäftsführer Lettl.»Die Personaleinsatzplanung erweitert funktional unser System und trägt dazu bei, dass wir auch in Zukunft mit frischer Milch im Tank termingerecht ausliefern.«anzeige Kühlhäuser Großhändler Lebensmittelbetriebe Schlüsselfertig zum Festpreis! 60 Tankauflieger setzten die Milchtransport-Spezialisten von Lettl ein. 28 Quelle (beide Bilder): Lettl Transporte frischelogistik GANZ Deutschland Nord (Kühlraumbau)...Tel.: Ost (Schlüsselfertigbau)...Tel.: GANZ Polska...Tel.:

17 Verpackung und Kennzeichnung Mit Köpfchen Von der Problemanalyse zur Lösung: Panther Packaging hilft, Salatköpfe effektiver in Wellpappensteigen verschiedener Größen zu packen. Produktion und Lebensmitteltechnik Dicht und kompakt kühl in Köln Mit dem kompakten kryogenen Spiralfroster Cryoline XF und der Dichtigkeitsprüfung mit Mapax LD hatte Linde auf der Anuga Foodtec gleich zwei interessante Neu-Produkte dabei. Zu vielen Unternehmen pflegt das norddeutsche Unternehmen Panther Packaging langjährige Kundenbeziehungen. Aus ersten Kontakten und Lieferungen entwickeln sich oftmals über die Zeit partnerschaftliche und langjährige Kooperationen, die das ganze Beratungsspektrum des Verpackungsherstellers einbeziehen. So auch bei einem Kunden aus der Obst- und Gemüsebranche, der Wellpappensteigen in großer Zahl benötigt und dank anhaltenden Wachstums vor neue Herausforderungen gestellt war. Damit sieht die Firma aus Tornesch bei Hamburg eine typische Alltagssituation umschrieben: Unternehmerischer Erfolg geht einher mit der Notwendigkeit, die Betriebsmittel und Prozesse an die Erfordernisse der steigenden Nachfrage oder des wachsenden Produktionsspektrums anzupassen. Fast immer stellt sich auch die Frage der passenden Verpackungslösungen: Wie kann die wachsende Ausbringungsmenge der Produktion bewältigt werden? Braucht man weitere Mitarbeiter, eventuell zusätzliche Maschinen oder vielleicht doch andere Verpackungen? Kann oder muss bisher manuelle Tätigkeit automatisiert und auf die Verpackungstechnik übertragen werden? An diesem Punkt setzt die Kompetenz von Panther Packaging im Bereich der automatisierten Verpackung an. Ein großer Teil des Maschinenparks ist prädestiniert für die Produktion von automatengängigen Kartonagen. Die Entwicklungsteams des Unternehmens entwerfen seit vielen Jahren individuelle Verpackungskonzepte für die Kunden, die Kartonage und Maschine beinhalten und einen fließenden Übergang der Arbeiten im Packsaal der Kunden von manuellen Arbeiten auf teil- oder vollautomatisierte Lösungen ermöglichen. Intensiven Austausch pflegt Panther Packaging daher nach eigenen Angaben seit Jahren mit dem Verpackungsmaschinenbau und hat Kontakte zu vielen Unternehmen aus dieser Branche. Der Vorteil für die Kunden sei dabei, dass es keine Festlegung auf einen bestimmten Partner, ein Maschinenfabrikat oder eine technische Richtung gibt, sondern jede Aufgabenstellung individuell betrachtet wird, um die beste Lösung aus einer Vielzahl von Anbietern und Verpackungsanlagen herauszufiltern.»alles aus einer Hand«gemäß diesem Motto unterstützen die Norddeutschen Kunden bei Konzept, Auswahl und Inbetriebnahme der neuen Maschine, auf der die spezifisch entwickelten Verpackungslösungen optimal laufen. Salatköpfe in Wellpappensteigen Der erwähnte Kunde, ein Anbieter von Obst und Gemüse, verpackt zum Beispiel Salatköpfe in Wellpappensteigen verschiedener Größen. Die Abläufe und eingesetzten Verpackungen haben sich über Jahre entwickelt und gut funktioniert doch zur Befriedigung der steigenden Nachfrage und damit zur Produktivitätserhöhung waren Veränderungen unabdingbar. Zunächst setzte der Kunde auf eine Maschine, die eine zur Handaufrichtung gedachte Steigenkonstruktion automatisch aufrichtet. Die Salatköpfe werden per Hand in die aufgerichteten Wellpappensteigen gelegt. Diese Lösung erwies sich als nicht endgültig zielführend: Der Prozess im Steigenaufrichter war störanfällig, denn eine manuelle Steige kann aufgrund ihrer Konstruktion nie die geforderte Maschinengängigkeit einer speziell auf das automatische Aufrichten konzipierten Automatensteige erreichen. Das im Einsatz befindliche Verpackungssystem, bestehend aus drei Steigen verschiedener Größen, verfügte zudem nicht über die notwendige Stabilität und war aus einer Vielzahl unterschiedlicher Papiere zusammengesetzt. Die so entstandene Situation Quelle: Panther Packaging war ein Hemmschuh für die angestrebte Produktionsausweitung. Für eine grundlegende Analyse und Problemlösung wandte sich das Unternehmen an Panther Packaging. Ein Entwicklungsteam erarbeitete gemäß den spezifischen Anforderungen ein System aus drei neuen Steigen, die die notwendige Stabilität, überzeugende Maschinengängigkeit und einheitliche Papiersorten berücksichtigen. Für dieses System kontaktierte das Verpackungsunternehmen auch einen Maschinenbauer, der den passenden Steigenaufrichter entwickeln sollte. In enger Abstimmung zwischen den beteiligten Unternehmen wurde gemeinsam ein Konzept erarbeitet, das den Anforderungen der Produkte, der Verpackungs- und der Maschinenseite gerecht wird. Bei der gemeinsamen Präsentation der Ergebnisse vor dem Kunden konnten dessen Mitarbeiter alle Detailfragen direkt an den jeweiligen Spezialisten richten. Die umfassende Beratung führte zeitnah zur Entscheidung für die auf weiteres Wachstum des Kunden ausgelegte Verpackungslösung. Auch preislich günstiger Das System aus Aufrichtemaschine und neu konzipierten Automatiksteigen erfüllt aber nicht nur diesen Zweck. Die Verpackungen wurden durch die Vereinheitlichung der Papiersorten für den Kunden auch preislich noch günstiger. Ein weiterer, zunächst nicht in die Überlegungen des Kunden eingeflossener Aspekt erweist sich laut Panther als echter Mehrwert der umfassenden Beratung, die zu der neuen Lösung führte: Die Steigen sind untereinander kombiniert stapelbar. Der Kunde kann auf einer Palette Fertigware nun alle drei verschiedenen Steigen sauber aufeinander stapeln und verschiedene Verpackungseinheiten auf einem Ladungsträger kombinieren. Diese logistischen Vorteile kommen erst recht zum Tragen, da das Auftragsvolumen des Kunden weiter steigt. Das neue System im Überblick: Drei unterschiedliche Größen der Automatiksteigen decken den Bedarf des Kunden, der damit der steigenden Nachfrage jederzeit gewachsen ist und zudem logistische Vorteile nutzen kann. 30 frischelogistik Auf der Anuga Foodtec Ende März in Köln hat der Pullacher Gasspezialist Linde zwei Neuheiten vorgestellt. Mit dem kryogenen Spiralfroster Cryoline XF präsentierte das Unternehmen ein neues, besonders leistungsstarkes Modell innerhalb der Reihe. Bei hohen Produktkapazitäten benötigt das kompakte Gerät eine deutlich geringere Stellfläche als herkömmliche Spiralfroster. Darüber hinaus erlaube das Design eine einfachere Reinigung, die ein hohes Maß an Lebensmittelsicherheit gewährleistet, erklärte Linde. Bei der Konstruktion des Cryoline XF hat das Unternehmen nach eigener Darstellung neue Wege eingeschlagen. Die kompakte Bauweise trägt zur Effizienzsteigerung des Spiralfrosters bei: Dank der Cross-Flow genannten Technologie können über die gesamte Fläche hohe Strömungsgeschwindigkeiten erreicht und die Frostzeiten verkürzt werden. So werde ein sehr hoher Wärmeübertrag erzielt, der deutlich über dem gängiger Geräte liegt, erläutern die Süddeutschen. Der Froster sei besonders geeignet für zahlreiche hochwertige Lebensmittel wie Fleisch, Fertiggerichte, Fisch und Meeresfrüchte. Außerdem riet der Hersteller zum Einsatz beim Frosten und Kühlen von Produkten mit hoher Temperatur und Feuchte, beispielsweise gegartes Geflügel und verzehrfertige Gerichte. Als kryogenes Kältemittel können sowohl Stickstoff als auch Kohlendioxid Der Cryoline XF wirft als einen Vorteil seine kompakten Maße in die Waagschale. frischelogistik eingesetzt werden. Das Kühlmedium wird dabei direkt auf das Produkt gesprüht und entzieht diesem die Wärme. Effizienz bietet der XF auch in Sachen Reinigung: Sie wird durch die Einfachheit des Designs erheblich erleichtert. Der Spiralfroster verfügt über ein eingebautes selbstreinigendes Band-Waschsystem sowie beständige Oberflächen und ermöglicht die problemlose Zugänglichkeit aller internen Teile und Bereiche. Die Vorteile dieser Konstruktion seien geringe reinigungs- und wartungsbedingte Stillstandzeiten und die damit verbundene Steigerung der Produktivität, verspricht Linde. Inline-Dichtigkeitsprüfung bei MAP Ebenfalls auf der Anuga Foodtec präsentiert Linde mit Mapax LD ein neues System zur Detektion von Undichtigkeiten bei Verpackungen unter Schutzatmosphäre. Die Technologie nutzt Wasserstoff als Detektionsgas. So würden auch kleinste Leckagen schnell, zerstörungsfrei und sicher aufgespürt. Um die natürliche Frische und Qualität von Lebensmitteln zu erhalten, wird heute vielfach eine Verpackung unter lebensmittelgeeigneten Schutzgasen eingesetzt. Brot, Käse, Aufschnitt und vieles mehr bleiben damit geschützt sofern die Verpackung dicht ist. Eine neue Technologie von Linde erlaubt es nun, qualitätsmindernde Undichtigkeiten, zum Beispiel durch eine fehlerhafte Siegelung, frühzeitig und nach Angaben des Unternehmens absolut zuverlässig aufzuspüren. Die Dichtigkeitsprüfung mit dem Mapax LD-System setzt dabei auf Wasserstoff als Detektionsgas statt Kohlendioxid oder Helium. Hierzu wird Wasserstoff in geringer Menge von rund drei Prozent dem Verpackungsgas zugemischt. Ein leichter mechanischer Druck auf die Packung lässt im Falle einer Undichtigkeit den Wasserstoff aus der Packung entweichen. Dank des empfindlichen Wasserstoff-Sensors arbeite das Verfahren deutlich schneller als herkömmliche Varianten und erkenn auch kleinste Undichtigkeiten in Sekundenbruchteilen, erklärt Linde. So werde ein Betrieb inline also während der Produktion möglich. Das Mapax LD-System wird im Anschluss an die Verpackungsmaschine platziert und kann an die jeweilige Bandgeschwindigkeit angepasst werden. Je nach Verpackungsgröße sei eine Prüfung von bis zu 60 Takten pro Minute möglich, so der Hersteller. Sowohl Schlauchbeutel als auch Schalen unterschiedlicher Höhe können geprüft werden. Mit der hundertprozentigen Inline-Prüfung aller MAP-Verpackungen würden Fehler in der Packungslinie frühzeitig signalisiert und fehlerhafte Produkte automatisch ausgeschleust, erklärt Linde den Vorteil. So könne ein hoher Qualitätsstandard garantiert werden, der Reklamationen durch den Einzelhandel deutlich reduziere. Dank empfindlicher Wasserstoff-Sensoren ist mit Mapax LD auch eine Inline-Prüfung von MAP-Verpackungen möglich, sagt Linde. 31

18 Transport und Logistik Transport und Logistik Neubau für Nagel Nagel investiert in ein neues Logistikzentrum bei Leipzig und setzt dabei auf den Projektentwickler Helios Europe. Erster Spatenstich war im März, die Fertigstellung ist für Oktober geplant. Der Lebensmittellogistiker Nagel- Group setzt weiter auf Sachsen-Anhalt als Standort und hat Mitte März den ersten Spatenstich für ein neues Logistikzentrum im Gewerbepark Großkugel gemacht. Konzeptioniert und gebaut wird das Logistikzentrum auf einer Gesamtfläche von knapp Quadratmeter inklusive verschiedener Temperaturzonen vom britischen Immobilieninvestor und Projektentwickler Helios Europe in Partnerschaft mit Episo, einem luxemburgischen Investmentfonds. Der speziell für die Nagel Group entworfene so genannte Direct Link Park Leipzig wird über Quadratmeter Logistik- und Büroflächen verfügen. Die Fertigstellung ist laut Helios für Oktober 2012 geplant. Insgesamt sollen 50 neue Arbeitsplätze entstehen und 19,1 Millionen Euro inve- stiert werden. Im neuen Logistikzentrum der Nagel-Group kommt das auf temperaturgeführte Lebensmittellogistik spezialisierte und von dem unternehmenseigenen Softwarehaus entwickelte Lagerverwaltungssystem zum Einsatz.»Die zentrale Lage im europäischen Binnenmarkt und die erfolgreiche Verknüpfung der verschiedenen Verkehrsträger machen Sachsen-Anhalt zu einer wichtigen Logistik-Drehscheibe in Europa. Die Ansiedlung der Nagel-Group und von Helios Europe hier in Kabelsketal ist ein weiterer Beleg dafür. Sie stärkt den Logistikstandort Sachsen-Anhalt und bestätigt die Strategie des Landes, Spatenstich für das neuen Nagel-Logistikzentrums bei Leipzig (von links): Frank Bannert, Michel Hughes, Michael Richter, Kurt Hambacher, Tobias Nagel und Marcus Cebulla. Der»Direct Link Park Leipzig«in der Planung der Architekten. die Logistikbranche zu unterstützen«, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, Michael Richter anlässlich der Präsentation des Investitionsvorhabens. Gemeinsam setzten Staatssekretär Richter, Tobias Nagel, Gesellschafter der Nagel-Group, der Geschäftsführer Helios Europe Michael Hughes, der Geschäftsführer der Nagel-Group Marcus Cebulla, Frank Bannert, Landrat des Saalekreises und Kurt Hambacher als Bürgermeister der Gemeinde Kabelsketal den ersten Spatenstich für das neue Logistikzentrum. Fortsetzung der Aktivitäten in der Region Die Standortwahl Kabelsketal ist eine Fortsetzung der Aktivitäten der Nagel- Group vor Ort. Nach Eröffnung der ersten Anlage der Speditionstochter im September 1992 folgten bereits Erweiterungen in 1998 und Der jüngste Neubau der Logistiktochter trägt dem wachsenden Bereich der Kontraktlogistik Rechnung. Tobias Nagel, Gesellschafter der Nagel-Group, bestätigte:»lebensmittel brauchen kurze Wege. Deshalb hat diese Region durch die EU- Osterweiterung und dank der hervorragenden Infrastruktur für unser europäisches Logistiknetzwerk enorm an Attraktivität gewonnen. Die Erweiterung bestätigt unsere Standortwahl in Kabelsketal. Wir wachsen gemeinsam mit der Region.«Das Investitionsvorhaben der Nagel-Group und Helios Europe wurde von der ersten Stunde an von der landeseigenen Investitionsund Marketinggesellschaft begleitet. Projektentwickler an Bord Für den Immobilieninvestor Helios Europe ist es das erste Projekt an diesem Standort, das in die Realisierung geht. CEO Hughes kommentierte:»der Abschluss des Mietvertrages mit Nagel, einem so starken und erfolgreichen Unternehmen, freut uns umso mehr, als er so schnell auf die Gründung unserer Partnerschaft mit Episo folgt. Dieses Projekt unterstreicht nochmals die hervorragende Lage des Standortes Kabelsketal für Logistikzentren. Wir freuen uns sehr über die Unterstützung, die das Projekt von öffentlicher Seite erfahren hat.«der Deal erfolgte laut Helios nur wenige Wochen nach der Unterzeichnung des Mietvertrags über Quadratmeter mit Dachser im Berliner Projekt Air Link Park. Beide Bauvorhaben sind Teil des Joint-Ventures zwischen Helios Europe, Tristan Capital Partners und AEW Europe, das unter dem Titel»Link Logistics Project«den Bau neuer Logistikzentren in Deutschland vorsieht. US Food informiert sich bei Nagel über IFS Ende März besuchte eine Delegation des Lebensmittelkonzerns US-Food die Nagel-Group am Standort Wustermark bei Berlin. US-Food ist mit 60 Standorten in den USA einer der führenden Anbieter von Fertiggerichten für Gastronomie, Gesundheitswesen, Bildungsinstituten und Regierung. Die amerikanischen Gäste des Handelsverbands HDE überzeugten sich im Rahmen einer mehrtägigen Rundreise davon, dass der International Featured Standard IFS nicht nur bei der Produktherstellung, sondern auch bei der Sicherung von Logistikprozessen gute Dienste leistet. Auf dem Programm stand die Besichtigung der logistischen Abläufe in den Bereichen Umschlag und Lagerhaltung für gekühlte Lebensmittel, für schokoladisierte Produkte sowie für flüssige Lebensmittel. Das Logistikzentrum in Wustermark bietet Platz für Paletten, die in verschiedenen Temperaturklassen gelagert werden können.»die erweiterte Anlage wurde Ende 2011 erbaut. Wir arbeiten hier von Beginn an mit den Anforderungen der IFS Logistics 2«, erklärte Hendrik Reinelt, Leiter Zentrales Qualitätsmanagement bei der Nagel-Group. Die zweite Version des IFS Logistics ist aktuell erschienen (siehe S. 36).»Alle 90 Standorte der Nagel-Group in Europa arbeiten nach den IFS Logistics Standards und werden im Laufe dieses Jahres auf die Version 2 umgestellt«, berichtete Reinel. Der IFS Logistics wurde 2006 eingeführt, als wichtiger Lebensmittellogistiker ist die Nagel-Group seit vielen Jahren innerhalb der Working-Group des HDE zur Unterstützung für die Weiterentwicklung des IFS Logistics vertreten, die bei der Gestaltung der Version 2 des IFS Logistics Standards stark mitgewirkt hat. In diesem Rahmen wurden Testaudits im Auftrag der IFS Management GmbH an Standorten der Nagel- Group durchgeführt und die Ergebnisse zur Steigerung der Praxistauglichkeit in der Arbeitsgruppe ausgewertet.»logistik leistet einen wichtigen Beitrag zur Lebensmittelsicherheit und deshalb liegt uns die Zusammenarbeit mit Spezialisten der Lebensmittellogistik besonders am Herzen«, so Stephan Tromp, stellvertretender HDE-Hauptgeschäftsführer und verantwortlich für den IFS.»Die gestiegenen Sicherheitsanforderungen unserer international agierenden Kunden spiegeln sich auch in dem neuen Kapitel 6 Food Defense des Standards wieder.«anzeige Rocken Sie Ihre Logistik! Unser neuester Hit: Sprechen Sie direkt mit der Kühlmaschine 2-Wege-Kommunikation ist das Stichwort die neueste Generation von TControl ermöglicht Ihnen quasi vom Schreibtisch aus Zugriff auf Temperaturen und den Betrieb der Kühlmaschine. Das ist optimale Qualitätssicherung: schnelles und direktes Handeln bei Abweichungen und Fehlern der Kühlmaschine. Mit dieser Telematik rocken Sie Ihre Logistik: 2-We W ge-ko K 2-Wege-Kommunikation idem GmbH - transport solutions Lazarettstr München Tel: +49 (0) WeKomm_ KFZAnzeiger_60x255.indd :28:38 Uhr 32 frischelogistik frischelogistik

19 Verpackung und Kennzeichnung Verpackung und Kennzeichnung Frischer Salat frisch etikettiert Der Salatbar-Filialist Tom & Sally s kennzeichnet seine Produkte»Just-in-time«mit einer Frischegarantie. Druckexpertise und feinste Maschinenabstimmung erforderte unter anderem der Corporate-Design-Farbverlauf im Flexodruck vom Etikettierungsspezialisten ICS. Tom & Sally s, ein junges Salatbar-Erfolgsunternehmen mit Filialen in Gießen und Ingolstadt sowie einer Münchner Niederlassung, hat Anfang 2011 ein individuelles Frischesiegel zur Produktkennzeichnung eingeführt. Die vierfarbig gestalteten Rollenhaftetiketten für das variierende Frischwarensortiment werden bedarfssynchron am Inhouse-Drucksystem mit individuellen Produktdaten und Lebensmittelangaben beschriftet. Abnehmer der fertigen Klebeetiketten sind die zwei Shops sowie drei regionale Lieferservice-Stationen in Hessen beziehungsweise Bayern. Highlight der Lösung, die mit der Firma ICS International realisiert wurde, ist das spezielle Siegelformat des Labels, wodurch die Salatboxöffnung professionell frische-verschlossen wird. Neben der optimierten Funktionalität zeigt sich Tom & Sally s vor allem von der Umsetzung des Etikettendesigns überzeugt.»wir kreieren um unsere hochwertigen Salat-Kombinationen ein echtes Trend-Markenerlebnis. Produktangebot und -verpackung, kommunizierte Kernaussagen, Shopdesign, Mitarbeiterkleidung, Werbemittel et cetera sind detailliert auf unsere Smart-Food-Philosophie abgestimmt. Nicht zuletzt transportieren die Produktetiketten die Marke Tom & Sally s zum Verbraucher. Deshalb stellen wir höchste Qualitätsansprüche an die Etikettendruckqualität«, erklärt Michael Karber, Media Design & Marketing beim Smart-Food-Filialisten. Pro Jahr verkauft das Unternehmen insgesamt circa täglich frisch zubereitete Salate sowie zusätzlich mit Salat gefüllte Ofenkartoffeln und Sandwiches. Den größten Absatz erzielt der Gießener Shop, der in Spitzenzeiten eine Tagesmenge von mehr als 1000 Salatgerichten bewältigt und heute einer der größten Lebensmittelproduzenten der Universitätsstadt ist. Das Produktsortiment wird regelmäßig variiert und der Absatz einzelner Artikel unterliegt aufgrund von Aktionen sowie saisonbedingter Nachfrage stetigen Schwankungen. Um die Waren effizient zu etikettieren, setzt das Unternehmen seit Beginn letz- Die Salatboxversiegelung signalisiert den Kunden Frische. ten Jahres auf eine neue Salatbox-Kennzeichnungslösung von Etikettenhersteller und Systemlieferant ICS International aus Neu-Anspach. Die Lösung besteht aus einem leistungsstarken Drucksystem Zebra ZM400 zur variablen Inhouse-Etikettenbeschriftung sowie einem jährlichen Abrufkontingent für drei verschiedene Varianten vorbedruckter, vierfarbiger Rollenhaftetiketten. Tobias Voigt, Geschäftsführer Tom & Sally s erläutert:»wir profitieren jetzt von der bedarfsorientierten, flexiblen Produktkennzeichnung. Zudem haben wir ein Etikett realisiert, das dem bereits etablierten Tom & Sally s-branding entspricht und den Frischebeweis für unsere Salate antritt.«qualitätsetiketten auf Abruf Die Klebeetiketten auf Rolle fertigt ICS in der hauseigenen Produktion. Das Etikettenobermaterial besteht dabei aus einem matten, naturbelassenen Papier. Voigt führt dazu aus:»wir haben dieses Material bewusst in Kontrast zu den sonst oft auf Lebensmittelverpackungen zu findenden Hochglanz-Etiketten gewählt, um die echte handmade Zubereitung unserer Produkte zum Ausdruck zu bringen«. Obermaterial, Trägerfolie sowie verwendete Farben und Kleber sind speziell für Lebensmittelanwendungen zugelassen. Skeptisch war Tom & Sally s hinsichtlich der gewünschten Designumsetzung für das neue Produktetikett im Siegelformat. Denn das Erzielen der permanenten Passergenauigkeit für einen speziellen Corporate-Design-Farbverlauf im Flexodruck erfordert Druckexpertise und feinste Maschinenabstimmung.»Ich habe mich daher vor der Auftragserteilung direkt an den ICS Produktionsanlagen von der kontinuierlichen Etikettendruckqualität überzeugen wollen und war vom Ergebnis begeistert«, berichtet Karber. Zwei Etikettenvarianten, das individuelle Salat-Etikett sowie das Salat-des-Monats-Etikett, liefert der Kennzeichnungspartner zur variablen Produktbeschriftung am ZM400 aus. Für den nachfragestärksten Artikel, den Fitness-Salat, bezieht Tom & Sally s die Etiketten komplett fertig bedruckt von ICS. Peter Kruse, Gebietsverkaufsleiter ICS International, erörtert:»das vereinbarte Abrufkontingent pro Jahr gliedert sich in drei frei wählbare Abruftermine mit einer jeweiligen Abnahmemenge von bis Stück. Wir garantieren unserem Kunden dabei kurze Produktions- und Lieferzeiten.«In der Gießener Geschäftsstelle von Tom & Sally s wird der Etikettenbestand und -nachschub für alle Filialen und Lieferservice-Stationen zentral verwaltet, beschriftet und anhand der jeweiligen Bedarfsmengen verteilt. Schnelle Frischwaren-Versiegelung mit Motivationseffekt Der Standort Gießen beschriftet circa 500 Etiketten pro Tag bedarfsgerecht am Drucksystem. Die weitere Nachfrage wird durch die fertig bedruckten Fitness-Salat-Labels abgedeckt. Alle Produktetiketten, die zur Endverarbeitung vorgesehen sind, tragen das unverwechselbare Tom & Sally s-design, den Produktnamen, Zutaten-, Zusatzstoff- und Herstellerangaben. Das Personal in den Filialen und Niederlassungen verspendet»just-in-time«die Etiketten. Das Siegeletikett ist so konstruiert, dass es sich in drei Handbewegungen auf Salatboxdeckel und -seite fixieren lässt und dabei die Öffnung der Salat-Box umschließt.»obwohl der Vorgang sekundenschnell von statten geht, ist unter den Mitarbeitern ein Wettstreit entbrannt, wer die beste Technik anwendet und das Label stoppuhrgeprüft am zügigsten auf das Produkt klebt«, so Voigt und führt weiter aus:»diese Eigendynamik hatten wir zwar nicht erwartet, sie aber wohlwollend zur Kenntnis genommen. Denn es zeigt sich, dass unser Personal die Kennzeichnungslösung mitträgt und lebt.«ohnehin sei die Lösung für Tom & Sally s zurzeit das Optimum. Denn neben der Flexibilität im Kennzeichnungsprozess ohne Schnelligkeitseinbußen profitiert der Salat-Gastronom vom Frischebeweis und der gewonnenen Authentizität durch das Produktetikett. Letztgenannte Aspekte bilden für Tom & Sally s den eigentlichen, vom Kunden wahrgenommenen, Mehrwert. Investitionsschutz dank wartungsarmem Drucksystem Das in Gießen zum Einsatz kommende Thermotransfer-Drucksystem ZM400 mit einer Druckauflösung von 300 dpi und internem 10/100 Printserver ist eines der meist verkauften Zebra-Produkte von ICS International im Midrange-Druckerbereich. Es verfügt über ein großes, hintergrundbeleuchtetes LCD-Display und ist nicht zuletzt dank einfacher Druckkopf- und Walzenwartung besonders benutzerfreundlich.»die integrierte Rewind-Funktion sorgt nach der Etikettenbeschriftung für die automatische Rückaufwicklung zur fertigen Rolle«, erklärt Karber. Durchschnittlich kann der Anwender mit der lebensmittelzugelassenen ICS Farbbandrolle 2500 Etiketten drucken, bis das Farbband ausgewechselt werden muss. Verbrauchsmaterial-Austauschmengen stellt der Kennzeichnungsspezialist dabei stets bereit.»der Drucker arbeitet sicher und zuverlässig, so dass wir bisher keine nennenswerten Störfälle zu beklagen hatten«, so Karber und Kruse ergänzt:»wenn das System dann doch einmal unverhofft ausfallen würde, profitiert Tom & Sally s von unseren Serviceleistungen.«Als langjähriger Zebra Authorised Service Provider ist ICS mit eigenem Repair-Center sowie deutschlandweitem Service-Außendienst in der Lage, die Drucksysteme reaktionsschnell zu warten und instandzusetzen. Partnerschaft auf Augenhöhe Bis 2008 druckte Tom & Sally s die Etiketten für das Produktprogramm vollständig beschriftet im Offsetdruck bei einem externen Dienstleister. Die Konsequenz dieser Verfahrensweise war, dass jährlich viele Produktetiketten der Entsorgung zugeführt wurden.»ein Umstand, den wir aus kaufmännischer und logistischer Sicht dringend zu beseitigen hatten«, erklärt Voigt.»Der fachliche Erstkontakt mit Herrn Kruse von ICS, der sich als bekennender Tom & Sally s Salat-Fan outete, kam an der Ladentheke zustande. Er konnte uns im weiteren Gespräch schnell Optimierungspotenziale aufzeigen.«nachdem die Partnerschaft begründet war, realisierte ICS zusammen mit der Drucksystem-Integration ein Vierfarb-Deckeletikett. Da das Deckeletikett jedoch zu wenig Beschriftungsfläche für in der Folge neu aufzunehmende Informationen bot, erarbei- teten die Partner gemeinsam die neue Kennzeichnungslösung. Neben dem notwendigen Platzbedarf stellt das Produktetikett nun gleichzeitig den Siegeleffekt zur Verfügung. Und obwohl der Salatbar-Betreiber mit der derzeitigen Lösung vollständig zufrieden ist, denkt das Unternehmen zusammen mit ICS bereits über nächste Entwicklungsstufen nach. Denn im Zuge der weiteren Unternehmensexpansion wird die händische Etikettenverspendung bei stetig wachsendem Etikettenbedarf langfristig unwirtschaftlich. Den Ausweg beschreiben hier moderne Etikettiersysteme der Baureihen S2000 bis S4000 aus dem Portfolio der ICS. Die schrittmotorbetriebenen Anlagen erlauben neben dem individuellen Etikettenaufdruck die äußerst präzise automatische Etikettenverspendung.»Dabei wird das Frischesiegel an der Boxöffnung ebenfalls automatisiert umgeklappt«, wie Kruse schildert.»in den nächsten zwei Jahren möchten wir die erforderlichen dezentralen Strukturen für den automatisierten Kennzeichnungsprozess schaffen«, so Voigt, der abschließend resümiert:»wir gehen den Weg mit ICS weiter, da uns das ganzheitliche Know-how sowie die Leistung aus einer Hand überzeugen. Zudem kommunizieren wir miteinander auf Augenhöhe, was die Lösungsfindung erheblich verkürzt.«unser Autor Beim Tom & Sally s kommt das Drucksystem Zebra ZM400 zum Einsatz. René Weiler...René Weiler ist Referent Kommunikation bei der ICS International AG, Neu-Anspach. Anzeige Milliarden Kilometer Erfahrung Kühlfahrzeuge von TBV Seit mehr als 30 Jahren baut TBV Kühlkoffer und Fahrzeugisolierungen Erfahrung, die man spürt Kühlfahrzeuge 34 frischelogistik frischelogistik

20 Qualität und Hygiene Weiterkommen mit Version 2 Convenience statt Konserve Verpackung und Kennzeichnung Der IFS Logistics 2 kommt. Über den Standard und die Änderungen darin berichtete auf einer Transfrigoroute-Veranstaltung der QS-Experte Florian Preuß aus erster Hand. Ein Ziel ist auch eine größere Verbreitung unter den Logistikunternehmen. Standards und Zertifikate erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Vielleicht nicht unbedingt bei denen, die sie umsetzen müssen, wohl aber bei den Auftraggebern im Lebensmittelhandel. Neben dem Standard des British Retail Consortiums BRC ist in Europa hauptsächlich der IFS verbreitet, maßgeblich initiiert von französischen und deutschen Handelsverbänden. Was 2003 mit den Lebensmittelherstellern anfing, erreichte 2006 auch die Logistiker: Der IFS Logistics betrat die Bühne. In diesem Jahr steht nun die zweite Version des Standards an. Auf der Fachtagung»Lebensmittelhygiene in der Transportlogistik«in Offenbach (siehe auch S. 10) stellte Florian Preuß die Neuerungen vor. Er ist Mitarbeiter des Qualitätssicherungs-Dienstleisters Quandt, der IFS bei der Erstellung der Standards berät und unterstützt. Die Version 2 des IFS Logistics ist seit Mai kostenlos von der IFS-Webseite herunterladbar. Laut Preuß sei Anfang Juli mit der dazugehörigen Guideline zu rechnen und mit der Umsetzung des Standards ab 1. September. Internationales Benchmarking Seit der Einführung des Standards ist zum IFS Food nicht nur der IFS Logistics hinzugekommen. Es gibt jetzt auch eine Variante für Cash&Carry Großhändler, eine für Broker, die selbst nicht mit der eigentlichen Ware in Kontakt kommen, und mit dem IFS HPC (household products cosmetics) auch einen für Hersteller von Nonfood Produkten. Vor dem Hintergrund dieser Ausbreitung wurde auch die Bedeutung der Abkürzung IFS geändert: Stand sie früher schlicht für»international Food Standard«, sollen die Buchstaben jetzt für»international Featured Standards«stehen. Der IFS Food ist mittlerweile in der sechsten Version erschienen. Die noch im IFS Logistics verwendeten Begrifflichkeiten wurden mit den verschiedenen Überarbeitungen des IFS Food und auch den neuen Standards verändert, so dass Preuß als einen Grund für die Neuauflage des IFS Logistics eine Vereinheitlichung des Wordings, wie es Neudeutsch heißt, nannte. Eine weitere und inhaltlich wichtigere Neuerung der zweiten Fassung des Standards ist die Ausrichtung auf eine globale Anerkennung des Standards, sprich eine Bedeutung über Europa hinaus. Hierfür sucht IFS den Schulterschluss mit der international tätigen Global Food Safety Initiative GFSI, die seit dem Herbst auch eine Logistik-Arbeitsgruppe hat. Über Benchmarking, sprich den Vergleich des Standards gegen entsprechende Vorgaben des so genannten Guidance Documents der GFSI, soll der IFS Logistics für die Kunden vergleichbar mit anderen Standards werden. Jetzt mit leichter Verspätung erschienen: Der IFS Logistics in der zweiten Version. Sanfter Einstieg in Food Defense Eine Folge dieser Bemühungen ist die Aufnahme eines Kapitels zu Food Defense in den IFS Logistics. Hier gehe es aber bisher nur um Überlegungen und Risikoanalysen, K.O.-Kriterien, die zur Nicht-Erteilung des Standards führen, finde man in dem Kapitel bisher nicht, beruhigte Preuß in Offenbach. Neben der veränderten Struktur des Standards gebe es jedoch als Neuerung drei neue solcher K.O.-Kriterien: Das Monitoring von kritischen Kontrollpunkten, interne Audits und nicht konforme Produkte. Dafür sei mit dem Rückruf auch ein K.O.-Kriterium weggefallen, weil Logistiker hier nur ausführend tätig sind. Preuß betonte, dass in den Leitungsebenen des IFS mittlerweile nicht mehr nur der Handel sitze, sondern speziell im Falle des IFS Logistics zum Beispiel auch Logistiker. Die Vertreter des LEH würden nur noch 50 Prozent ausmachen. Das habe zur Folge, dass die Praxistauglichkeit des Standards in der Version 2 dazugewonnen habe. In der Arbeitsgruppe, die den Standard entwickelt hat, waren laut des Experten neben Edeka, Metro und Kaisers auf Handelsseite auch der Tüv Süd, QS und die Logistiker Dachser, Kraftverkehr Nagel und Muk. Geplant sind, das mag eine Folge der größeren Beteiligung von Branchen-Knowhow sein, spezielle IFS Logistics Auditoren. Bisher überprüften nur fortgebildete Food-Auditoren die sich um den Standard bewerbenden Betriebe, nun sollen auch Fachleute mit Logistik-Hintergrund diese Befähigung erhalten können. Entsprechende Kriterien für eine Ausbildung würden momentan diskutiert. Zu den eher praktischen Änderungen bei Version 2 des IFS Logistics gehört die Zertifizierung in Abständen von 12 und nicht mehr nur 18 Monaten, auch dies sei der internationalen Akzeptanz geschuldet. Dafür seien die Audits zeitlich ein wenig flexibler ansetzbar. Einen Tag plus einen halben Tag für den Auditbericht sei bei der Erstauditierung anzusetzen, berichtete Preuß. Es gebe die Möglichkeit von kombinierten Audits, wenn ein Unternehmen zum Beispiel auch den IFS Broker erhalten möchte, was beispielsweise bei Obst- und Gemüsehandelsunternehmen vorstellbar sei. Preuß riet den Logistikern, in dem oft von Kundenseite eingeforderten Standard auch einen Nutzen für das eigene Unternehmen zu sehen. Eine höhere Kundenzufriedenheit und Verbesserungen in der Reklamationsstatistik könnten durchaus nützliche Nebeneffekte der Arbeiten für die Zertifizierung sein. Ein bisschen Werbung tut offenbar noch Not: Der QS-Experte zeigte Zahlen, nach denen bisher zwar Unternehmen nach dem Food-Standard zertifiziert seien, aber nur 760 nach dem Logistik-Standard. Da gebe es»noch Potential«, gab Preuß zu. Er verkündete in Offenbach, dass zum Beispiel das Foodservice-Unternehmen US Foods, immerhin der zweitgrößte US-Lebensmittellogistiker, sich unlängst gegen eine BRC- und für eine IFS- Zertifizierung aller seiner Standorte entschieden habe. Auch hinsichtlich seiner Standorte gehe der IFS den Weg der Internationalisierung: Demnächst solle ein Büro in Brasilien eröffnet werden. (ms) Der Sauerländer Fleischspezialist Metten setzt auf Permasafe von Weidenhammer, um seine klassische Würstchen neu zu verpacken. Als Hauptvorteil sieht das Unternehmen die gegenüber der Konserve höhere Convenience für den Verbraucher. Seit Ende Februar vertreibt der Wurstund Fleischwarenspezialist Metten Fleischwaren GmbH & Co. KG sein neuestes Produkt, die»leckeren Landwürstchen«, in einem Permasafe -Becher von Weidenhammer Plastic Packaging, der Kunststoffsparte der Weidenhammer Packaging Group. Die Maße der Barriereverpackung aus Kunststoff entsprechen denen einer handelsüblichen Konservendose. Zudem bietet sie laut Weidenhammer eine ähnlich lange Haltbarkeit. Ein Vorteil am Point-of-Sale: Durch das transparente Sichtfenster im Permasafe-Becher kann der Verbraucher den Produktinhalt sehen. Mit der klassischen Wurstspezialität in der frischen, modernen Verpackung will Metten gezielt neue Käufersegmente ansprechen. Erfolg mit Kunststoff Der Wurst- und Fleischspezialist aus Finnentrop im Sauerland setzt mit der Verpackung für die»leckeren Landwürstchen«weiter auf einen vielversprechenden Ansatz: Bereits 2009 brachte Metten die»dicke Sauerländer Bockwurst«in einem Kunststoffbehälter auf den Markt, der vom Verbraucher sehr gut angenommen worden sei. Einen ähnlichen Erfolg verspricht sich das Unternehmen nun auch von den»leckeren Landwürstchen«, die in einem Permasafe-Becher von Weidenhammer verpackt sind. Die Barriereverpackung aus Kunststoff bietet laut des Hockenheimer Herstellers langanhaltenden Aroma- und Produktschutz für sterilisierte und pasteurisierte Lebensmittel sowie vielfältige Designmöglichkeiten. Die Produktneuheit von Metten ist in zwei Sorten Wiener und Geflügel-Würstchen im Supermarkt erhältlich. Maßgeschneiderte Verpackung mit hoher Convenience Für die»leckeren Landwürstchen«hat der Verpackungsspezialist Weidenhammer seine Permasafe-Lösung zu einer speziell auf den Kunden zugeschnittenen Lösung weiterentwickelt. Da der Kunststoffbe- hälter die gleichen Maße wie eine gängige Konservendose hat, kann ein handelsüblicher Metallverschluss aufgesetzt werden.»weidenhammer hat das Gebinde an unsere Anforderungen in Bezug auf Format und Verschluss angepasst«, erklärt Tobias Metten, Marketingleiter bei Metten. Dadurch konnte der Fleisch- und Wurstwarenspezialist die bestehenden Maschinen weiter nutzen und die Umstellungskosten in der Produktion erheblich reduzieren. Im Vergleich mit herkömmlichen Konservendosen überzeugt die Weidenhammer-Verpackung vor allem dank ihrer höheren Convenience: Der Becher ist mit einer leicht zu entfernenden Peel-Folie abgedeckt, die den Produktinhalt luftdicht versiegelt. Ein Schnappdeckel sorgt dafür, dass sich die Verpackung auch über die Erstnutzung hinaus leicht öffnen und wiederverschließen lässt. Dies erlaubt dem Verbraucher, die Würstchen einzeln zu entnehmen und nach und nach zu verzehren. Da die Permasafe-Verpackung problemlos in der Mikrowelle erwärmt werden kann, lassen sich die»leckeren Landwürstchen«kalt und warm genießen. Transparenz für mehr Einblick Darüber hinaus punktet die Kunststoffverpackung mit glasklarer Transparenz: Die attraktiv gestalteten 250-Gramm-Becher sind mit einem großen Sichtfenster versehen. Dieses gibt den Blick auf die Würstchen frei, die stehend in der Verpackung präsentiert werden ein klarer Vorteil gegenüber klassischen Konserven. Zudem verleiht die hochwertige, im In-Mould Labelling-Verfahren (IML) dekorierte Verpackung dem Produkt ein modernes und frisches Design.»Die Transparenz, Hochwertigkeit und Form der Verpackung war uns äußerst wichtig, um unser Produkt optimal am Pointof-Sale zu positionieren und zu vermarkten«, beschreibt Metten die Vorzüge der Technologie. Nahezu undurchlässig für Sauerstoff und Wasserdampf sind laut Weidenhammer die Permasafe-Verpackungen des Hockenheimer Mittelständlers. Bei der Entscheidung für die Permasafe- Verpackung spielte auch der Umweltgedanke eine wichtige Rolle: So habe ein mit der Software Piqet durchgeführter Vergleich gezeigt, das der CO 2 -Ausstoß bei der Herstellung von Verpackungen aus Kunststoff geringer als bei Glas oder Weißblech, so Weidenhammer.»Im Bereich Nachhaltigkeit sind wir mit unseren Kunststoffverpackungen voll konkurrenzfähig, wenn nicht gar überlegen«, sagt Andreas Rothschink, Leiter Sales bei Weidenhammer Plastic Packaging, selbstbewusst. Dank Permasafe ist die Verpackung der»leckeren Landwürstchen zudem nahezu undurchlässig für Sauerstoff und Wasserdampf. Dadurch halten sich die Würstchen bis zu sechs Monate ohne Kühlung. Das garantiere nach Dafürhalten von Weidenhammer nicht nur eine energiefreie Lagerung des Produkts, sondern optimiere auch die Produktvermarktung:»Unabhängig vom Kühlregal lassen sich die verpackten Produkte direkt am Point-of- Sale platzieren«, erklärt Rothschink. Mit der Produktneuheit will Metten vor allem Wachstum außerhalb des Kernmarktes Nordrhein-Westfalens generieren. 36 frischelogistik frischelogistik

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