PROJEKT MIGRATION & BILDUNG

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1 Anna-Maria Utzolino, Dipl.Soz.Päd. in Zentrale Studienberatung Eine Initiative der Fachhochschule Kiel PROJEKT MIGRATION & BILDUNG Unsere Hochschule lebt Vielfalt

2 0..05 Allgemeines Das Mentorenprogramm Migration & Bildung der Fachhochschule Kiel besteht seit WS 0/0 und soll dazu beitragen, Jugendliche mit Migrationshintergrund zu einem Hochschulstudium zu ermutigen Mit den Kulturvereinen, Schulen und den regionalen Institutionen gibt es einen regelmäßigen Austausch

3 0..05 Kernaussagen zur Ausgangssituation 0 Kernaussagen zu Studierenden mit Migrationshintergrund (lt. Integrationsreport Berufliche und akademische Ausbildung von Migranten in Deutschland des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, 009*): Studierende mit MH sind an deutschen Hochschulen deutlich unterrepräsentiert; eine Hauptursache liege bereits im Selektionsprozess vorangegangener Bildungsstufen Höherer Bedarf an Studienförderung (BAföG) und Nebenjobs Höhere Studienabbrecherzahlen Problematiken von ausländischen Studierenden sind ähnlich * blob=publicationfile

4 0..05 Ziele des Projekts Die Zahl der Studienbewerberinnen und -bewerber mit Migrationshintergrund erhöhen Schülerinnen und Schüler aus Zuwanderungsfamilien sowie ihre Familien durch motivierende Beratungen über die oft unbekannten vielfältigen Möglichkeiten des Hochschulzuganges informieren Perspektivenwechsel, Stärkung des Selbstvertrauens und Motivation der Jugendlichen Sachliche Fragen klären in Bezug auf das Studium (Was, wo und wie kann ich studieren?) Kooperation mit Schulen und Kulturvereinen für bessere beidseitige Informationen und Kommunikation

5 0..05 Nutzen des Mentorings für Jugendliche Kompetente Betreuung durch Mentorinnen und Mentoren, die zum großen Teil selbst Migrationserfahrung haben und Erfahrungs-Experten sind Bei Bedarf Beratung in der Muttersprache der Jugendlichen für Familienmitglieder, Verwandte etc. ( Sprachkompetenzen der aktuell ausgebildeten MentorInnen: kurdisch, türkisch, arabisch, französisch, russisch, englisch, niederländisch, polnisch, deutsch ) Kulturelle Sensibilität im Gespräch

6 0..05 Inzwischen bundesweit gesellschaftliche Veränderung Anzahl der Studierenden mit Migrationshintergrund ( inklusiv Studierende aus Spätaussiedlerfamilien ) im Sommersemester 0 laut 0. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes* steigt bundesweit auf 3%. Gründe sind: Zählweise (bis 009 wurden Studierende aus Spätaussiedlerfamilien wegen dt. Staatsangehörigkeit der Eltern bei DSW-Sozialerhebung nicht mitgezählt) Wunsch der Eltern nach höherer Bildung ihrer Kinder für bessere Aufstiegschancen (leider berechtigte) Sorge vor Diskriminierung bei Lehrstellensuche *

7 0..05 Zielanpassung: Studierende mit Migrationshintergrund im Studium halten / bei (Einstieg ins) Studium unterstützen Zukünftig Erweiterung des Projektes, Unterstützung durch MentorInnen für Geflüchtete

8 0..05 Auswertung der Studierenden-Befragung (Tag der Einschreibung) im Wintersemester 03/4 (78 Antworten insgesamt, davon 5 Muttersprache nicht deutsch) Erstsprache / Mutter- / Vatersprache der Befragten (alle Fachbereiche),0% 4,%,7%,7%,7%,5%,5% Deutsch Aserbaidschanisch Russisch Deutsch Arabisch Chinesisch Französisch Kurdisch Polnisch Russisch Aserbaidschanisch Uigurisch Urdu Spanisch Englisch Bulgarisch Schwedisch 9 3 Türkisch Türkisch 3 Tamilisch Uigurisch Polnisch Indonesisch Persisch Griechisch Kirgisisch Albanisch Mongolisch 85,% 0 weitere Sprachen Keine Angabe Armenisch Punjabi Tagalog 8 Vietnamesisch Kroatisch Keine Angabe 3

9 0..05 Auswertung der Studierenden-Befragung (Tag der Einschreibung) im Sommersemester 04 ( 4 Antworten insgesamt, davon 4 Muttersprache nicht deutsch) Erstsprache / Mutter- / Vatersprache der Befragten (drei Fachbereiche) 3,% 3,%,4%,6% 3,% 5,6% 80,6% Deutsch Arabisch Russisch Türkisch Spanisch Französisch 7 weitere Sprachen Deutsch 00 Arabisch 4 Russisch 4 Türkisch 4 Spanisch 3 Französisch Akan & Englisch Hebräisch Kurdisch Polnisch Rumänisch Ukrainisch Urdu

10 0..05 Auswertung der Studierenden-Befragung (Tag der Einschreibung) im Wintersemester 04 / 05 (68 Antworten insgesamt, davon 58 Muttersprache nicht deutsch) Erstsprache / Mutter- / Vatersprache der Befragten (alle Fachbereiche),9% 0,6% je 0,5%,6% Deutsch Deutsch Russisch Türkisch Arabisch Indonesisch Kosovo-Albanisch Litauisch Pashto,9% Russisch Türkisch Arabisch Kurdisch Kurdisch Polnisch Vietnamesisch Chinesisch Englisch Persisch Spanisch Ukrainisch Urdu Polnisch Amharisch 90,6% Vietnamesisch 4 weitere Sprachen Bras. Portugiesisch Bulgarisch Französisch

11 0..05 Auswertung der Studierenden-Befragung (Tag der Einschreibung) im Sommersemester 05 (95 Antworten insgesamt, davon 8 Muttersprache nicht deutsch) Erstsprache / Mutter- / Vatersprache der Befragten (drei Fachbereiche) Je,% 3,% 3,% 4,% 78,9% Deutsch Türkisch Russisch Arabisch Kurdisch Polnisch Vietnamesisch Weitere Sprachen / k.a. Keine Angabe Deutsch Russisch Türkisch Arabisch Kurdisch Polnisch Vietnamesisch Französisch Griechisch Portugiesisch Spanisch Keine Angabe

12 0..05 Aus- und Weiterbildung der MentorInnen Intensive Vorbereitung auf die Beratungstätigkeit durch studienfachübergreifende Qualifizierungsmaßnahme in den Interdisziplinären Wochen (zuletzt: , nächste: IdW im WS 06) Ausbildungsinhalte: Migrationstheoretische Grundlagen Interkulturelle Kompetenz I und II Rhetorik Gesprächsführung Studienberatung und Sachkompetenz Weiterbildung und Vertiefung durch regelmäßige Supervision und Reflexionsgespräche

13 0..05 Nutzen der Ausbildung für die MentorInnen Studienfachunabhängige Zusatzqualifizierung Erwerb von Kompetenzen Zertifikat (z.b. als zusätzliche Bewerbungsunterlage) 5 CPs (als Wahlmodul) Angebot, an schulischen Projekten teilzunehmen/ Honorarjob

14 0..05 Entwicklung des Mentoring-Projektes seit WS 0/ Ausbildung der Mentoren Anzahl der ausgebildeten Mentoren Tatsächlich als Mentor tätig gewesen Aktuell als Mentor tätig WS 0/ 6 4 SoSe WS 03/ a WS 04/ WS 05/6 7 Nächste Ausbildung: WS 06/7

15 0..05 Jede/r Mentor/in dokumentiert 5 Beratungen Seit WS 0/ nachweislich 60 Beratungen Weitere Beratungen finden ohne Dokumentation statt Regelmäßig Reflektion/ Supervision

16 0..05 Öffentlichkeitsarbeitständige Kooperation, regelmäßige Teilnahme: Forum für Migrantinnen und Migranten der LHSt Kiel Interkulturelle Interessengemeinschaft der LHSt Kiel (bis.04) Projekt Bildungspartner mit der Diakonie Altholstein/ Toni-Jensen- Gemeinschaftsschule (bis.04) Projekt Huckepack mit der Toni-Jensen-Gemeinschaftsschule Kooperation mit ZSB, Teilnahme von MentorInnen an Berufs- Studienorientierungsmessen

17 0..05 Aktuelles: Ausbildung neuer MentorInnen-Kohorte im WS ( ) Projekt Huckepack mit der Toni-Jensen-Gemeinschaftsschule Längerfristige Betreuung/ Beratung von benachteiligten Jugendlichen durch MentorInnen mit Honorar aus Schulsozialarbeitmitteln Mehrere MentorInnen aus dem Ausbildungsjahr 04 nehmen teil Neue MentorInnen wollen teilnehmen, haben sich angemeldet

18 0..05 Aktuelle Veranstaltungen des Projektes Veranstaltung Migration und religiöser Wandel unter Muslimen in Deutschland Eine Herausforderung für die Soziale Arbeit und Bildungsprozesse? Podiumsdiskussion mit 40 Teilnehmenden an FH Kiel am 7..5, u.a. mit Prof. Lutz Berger, CAU Besuch im Landeshaus, Diskussion mit Abgeordneten am..5 und

19 0..05 Ziele/ Pläne/ Ideen Erweiterung des Aufgabengebietes durch Kooperation mit FB Soziale Arbeit und Gesundheit, Frau Prof. Polat, Ziel: Zugang zum Studium für Geflüchtete Regelhafte Honorierung der MentorInnen durch Bezahlung ( z.b. 0 /Std wie im Huckepack-Projekt mit Toni-Jensen-Schule )

20 Fragen? 0..05

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