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1 DEUTSCHLAND: 10 ÖSTERREICH: 10 SCHWEIZ: 10CHF WEITERGABE NICHT ERLAUBT! 03 aktien 09. Mai 2015 Magazin über systematisches Investieren Microsoft Schafft Nadella den Sprung ins Cloud-Zeitalter? 12 IBM Warren Buffett kauft! Wir auch! 18 Amazon Genie Jeff Bezos! 22 VERÄNDERT ALLES DIE CLOUD Wie die Großkonzerne jetzt ihre Claims in einem neuen Multimilliardenmarkt abstecken. 06

2 Editorial 03 EDITORIAL Wenn der Porsche-Chef Elon Musk und Tesla Motors unterschätzt... Von Simon Betschinger Liebe Leser, so langsam verstehe ich wie es passieren kann, dass milliardenschwere und erfolgreiche Großkonzerne auf einmal ins Straucheln geraten und verschwinden. Es passiert häufig dann, wenn Vorstände ihren eigenen Kosmos zu eng definieren. Die Aussagen von Porsche-Chef Matthias Müller in einem Interview über Tesla Motors wirken auf mich extrem verstörend. Müller sagte, dass er dem Elektroauto- Hersteller nicht viel Aufmerksamkeit schenken würde: Ich kann nichts über Tesla sagen. Darüber weiß ich nichts. Darauf angesprochen, ob es irgendetwas gibt, was Porsche von Tesla lernen kann, verwies Müller amüsiert auf das Tesla- Finanzergebnis im ersten Quartal und auf die roten Zahlen. Ich versuche einmal darzustellen was diese Aussage von Müller für mich bedeuten. Die Faktenlage sieht folgendermaßen aus: Elon Musk hat mit Tesla Motors aus dem Nichts einen Elektroauto-Hersteller aus dem Boden gestampft, der in diesem Jahr vermutlich etwa Elektroautos verkaufen wird. Es handelt sich hierbei um edle Sportwagen, die in vielen US- Staaten bereits einen höheren Absatz haben als die Autos deutscher Premiumanbieter. Es ist auch nicht so, dass Tesla Motors umweltfreundliche Autos für Öko-Freaks baut, die der Umwelt zuliebe auf einen gewissen Komfort verzichten, sondern das Model S hat sich als klasse Fahrzeug mit gutem Image etabliert. Die Elektroautos von Tesla Motors haben dabei eine um Längen höhere Reichweite als die Mobile der etablierten Hersteller, die teilweise schon seit über 100 Jahren rein auf den Automobilbau konzentriert sind. Wie kann so etwas gehen, frage ich mich als branchenfremder Beobachter und meine die Antwort bereits zu kennen. So etwas kann passieren, wenn die Vorstände etablierter Konzerne vor lauter Selbstverliebtheit nur noch mit sich selbst beschäftigt sind. Dazu kommt, dass sich Tesla Motors gerade zum Energieunternehmen wandelt das Lösungsansätze für 100% regenerative Energieerzeugung bereithält und mit der Powerwall gerade einen neuen Markt definiert. Elon Musk zeigt den Platzhirschen aus dem Auto- und Energiesektor bei neuen Zukunftstechnologien also konsequent die Rücklichter. Die Börse hat das Genie von Elon Musk erkannt und bewertet Tesla Motors mit fast 30 Mrd. Börsenwert. Porsche-Chef Matthias Müller bezeichnet den Titel daher lapidar als Zocker-Wette, und verkennt damit das Machtpotenzial und den Gestaltungsspielraum, den Elon Musk mittlerweile hat. Tesla hätte derzeit wohl kaum ein Problem weitere 1 bis 3 Mrd. USD an der Börse einzusammeln, um das starke Wachstum zu finanzieren. Der Kapitalmarkt verstärkt die Innovationskraft und macht Tesla Motors damit zu einem hungrigen Tiger. Ich bin Porsche-Fan, aber die Aussagen von Matthias Müller empfinde ich als unangemessene Arroganz einerseits und als despektierliche Herabwürdigung einer unternehmerischen Meisterleistung andererseits. Die Chefs von Microsoft und Nokia hatten einst auch über das iphone gelacht - heute wird über sie gelacht. Simon Betschinger Die Aussagen von Matthias Müller empfinde ich despektierliche Herabwürdigung einer unternehmerischen Meisterleistung. Ausgabe 03/2015

3 Inhaltsverzeichnis 05 Ausgabe 03/2015 Inhalt RUBRIKEN Editorial Impressum Last Call...72 TITELTHEMA Die Cloud...06 Wie die Großkonzerne jetzt ihre Claims in einem neuen Multimilliardenmarkt abstecken. Trend-Scout...08 Geschäfte in der Wolke. Microsoft...12 Cloud-Offensive sorgt für Fantasie! IBM...18 Dank Cloud-Aktivitäten vor Comeback? Amazon...22 Genie-Chef Jeff Bezos! Anlagetrend...27 Die Top-10 des Cloud-Computing und Sektorleader Amazon. ANLAGETREND Anlagetrends...28 So handelt man Anlagetrends richtig! Anlagetrend China Internet-Aktien Sektorleader NetEase. 32 DARVAS-REPORT Regelmäßig berichten wird über Aktien, die genau in das Beuteschema des Altmeisters gepasst hätten. 06 DIE CLOUD Was der Wandel durch diese Technologie für die Wirtschaft bedeutet und welche Unternehmen profitieren. 42 AT&S Wie die Österreicher durch die Kooperation mit Intel in ganz neue Umsatz- und Gewinndimensionen vorstoßen. 46 WIRECARD Mobile-Payment ist auf dem Vormarsch. Durch die Ankündigung von ApplePay dürfte die Marktdurchdringung beschleunigt werden. 47 GFT TECHNOLOGIES Dieses Unternehmen sorgt dafür, dass in der Finanzbranche die Soft- und Hardware reibungslos funktioniert. 52 LEADERBOARDS Nutzen Sie unsere Aktien- Screener und handeln Sie die Top-Werte am Markt. DARVAS-REPORT Aktien ganz nach dem...32 Geschmack der Börsenlegende Nicolas Darvas. Wir besprechen Apple, Noah Holdings, Mylan, Harman Interactive, Qualys, Taser International, Usana Health, Natural Health Trends und Walker & Dunlop. TOP-STORY AT&S...42 Intel-Kooperation wird Umsatz und Gewinne treiben! TRADING-INSPIRATIONEN Wirecard Mobile-Payment-Boom treibt an! GFT Technologies...47 Profiteur der Banken- Digitalisierung! ANALYSTENPROGNOSEN Empfehlungen der Börsenprofis Hochtief, Evotec, RHI. LEADERBOARDS Internet-of-Things...52 auf dem Vormarsch. Wachstumswerte...54 High-Quality-Stocks...58 Dividendenaktien...62 Value-Aktien Turnaround-Storys Top-Chancen aus den Leaderboard-Listen...71 IMPRESSUM Herausgeber TraderFox GmbH Lederstr Reutlingen Telefon: +49 (0) Beteiligte Personen und Aufklärung über Eigenpositionen. Alle Redakteure haben sich strengen Verhaltensstandards unterworfen. Konzeption und Idee: Simon Betschinger (Amazon, GFT, Microsoft). Chefredakteur: Jörg Meyer (AT&S, Evotec) Peter Elsner (Evotec). Martin Niebuhr (Amazon, IBM). Martin Springmann (Manz). David Steinbrecher (keine Eigenpositionen). Tim Binderszewsky (keine Eigenpositionen). Johannes Kühn (keine Eigenpositionen). Alle weiteren Infos finden Sie auf: Werbung und Kooperationen: Titelbild: Tim Binderszewsky Layout & Satz: Tim Binderszewsky (CD) Peter Elsner Bildmaterial: istockphoto.com, fotolia.com, Pressematerial der jeweiligen Firmen. Haftungsausschluss Dieses Magazin ist eine journalistische Publikation und dient ausschließlich Informationszwecken. Die Informationen stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf irgendeines Wertpapieres dar. Der Kauf von Aktien ist mit hohen Risiken behaftet. Ihre Investitionsentscheidungen dürfen Sie nur nach eigener Recherche und nicht basierend auf unseren Informationsangeboten treffen. Wir übernehmen keine Verantwortung für jegliche Konsequenzen und Verluste, die durch Verwendung unserer Informationen entstehen.

4 Der neue Megatrend Cloud-Computing Der neue Megatrend Cloud-Computing DIE CLOUD VERÄNDERT ALLES Wie Unternehmen jetzt ihre Claims abstecken! Text: Jörg Meyer Foto: Tim Binderszewsky Cloud-Computing stellt einen Technologiesprung in der IT-Welt dar, der zum Wandel führt. Virtualisierte IT-Infrastruktur Eine wesentliche Veränderung ergibt sich bei der Infrastruktur. Unternehmen sind nicht mehr gezwungen, ihre Kapazitäten im eigenen Haus zu managen. Spezialanbieter von IT-Ressourcen wie Amazons AWS, Microsofts Azure, IBMs Softlayer und Rackspace bieten virtualisierte IT-Infrastruktur über das Internet (Infrastructure-as-a-Service, kurz: IaaS) an. Kunden können ihre Datenberge auf den Servern der Anbieter parken und den Speicherplatz bedarfsgerecht anpassen. So ist eine nutzungsbasierte Abrechnung möglich, d. h. es wird nur für die tatsächlich in Anspruch genommene Hardware gezahlt. IaaS bietet viele Vorteile: die enormen Vorabinvestitionen in Firmeneigene IT-Infrastrukturen entfallen. Damit einhergehende Personal- und Wartungskosten sind einsparbar. In Abhängigkeit vom Unternehmenswachstum ist die IT-Infrastruktur skalierbar. Softwarenutzung via Internet Softwarelizenzierung und die anschließende Installation auf einer bestimmten Geräteanzahl war in der Vergangenheit das Standardprozedere. Jetzt geht der Trend hin zu Software-as-a-Service (SaaS). Dabei werden Anwendungen in Abhängigkeit der Nutzeranzahl gebucht und über das Internet bezogen. So sind sie dynamisch skalierbar, entsprechend des Bedarfs können weitere Nutzer zuoder weggebucht werden. Softwarewartung entfällt ebenfalls. Alle rund um die Software anfallenden Aktivitäten wie Upgrades etc. werden direkt vom SaaS- Anbieter vorgenommen und stehen zeitgleich allen Kunden zur Verfügung. Amazon, IBM und Microsoft lieben die Cloud Großkonzerne richten ihr Geschäft in Richtung Cloud-Computing aus. Amazon hat sich mit AWS als führender Anbieter von IT-Infrastruktur positioniert. Kunden wie Novartis, NASDAQ OMX, Lionsgate, Netflix und Siemens nutzen die Ressourcen für ihren jeweiligen Bedarf: Krankenhausinformationssysteme, Big-Data- Anwendungen, sichere Datenspeicherung oder die Bereitstellung von Medienprodukten für wiederum eigene Kunden. Microsoft ist wie Amazon bei der Bereitstellung von Rechenleistung sowie Speichern über seinen Azure-Dienst vertreten. Darüber hinaus werden Softwarelösungen wie Office 365 nun auch als SaaS angeboten. Auch Big Blue IBM unterzieht sich einem Wandel. Erstens werden die Rechenzentren für IBM Softlayer deutlich erweitert, um AWS und Azure bei IaaS mehr Konkurrenz zu bereiten. Zweitens will der Konzern eine Internet-of-Things- Analytics-Cloud aufbauen. Damit könnten Versicherungen beispielsweise Daten aus vernetzten Autos abrufen. Der Cloud- Markt ist in Bewegung. Die Großkonzerne mischen ihn auf! Das lesen Sie in diesem Artikel Trend-Scout Geschäfte in der Wolke. S. 08 Microsoft Größter Strategiewechsel seit Konzerngründung. S. 12 IBM Warren Buffett kauft! Wir auch! S. 18 Amazon Der geniale Konzern-Chef Jeff Bezos! S. 22 Anlagetrend Cloud-Computing China Internet Stocks S. 27

5 Trend-Scout Trend-Scout TREND-SCOUT Geschäfte in der Wolke Darüber diskutiert die Redaktion: Was der Wandel für die Wirtschaft bedeutet und welche Unternehmen profitieren. Text: Martin Niebuhr Fotos: hywards - fotolia.com Liebe Leser, Evolution und Revolution sind die beiden Treiber, die Wirtschaftswachstum generieren und Aktionäre reich machen auf der Cloud basierende Geschäftsmodelle bauen auf beiden Elementen auf. Die Situation, in der wir uns heute befinden, ist vergleichbar mit den 90er-Jahren, in denen Enterprise-Software in Unternehmen erstmals zum breiten Einsatz kam. Papier- und Büroarbeit werden seitdem größtenteils auf dem Rechner erledigt, die klassische Post wurde durch die ersetzt und insbesondere in Unternehmen wurden softwareseitig Prozesse erfasst und automatisiert. Die Konsequenz: Die Produktivität wurde massiv erhöht und die Kosten systematisch gesenkt. Als die größten Entwickler von klassischer Enterprise-Software gelten heute SAP und Oracle. Diese Software auch Enterprise-Resource-Planing-Software (ERP) genannt ermöglicht Unternehmen durch den Aufbau einer integrierten digitalen Datenbank die softwareseitige Gestaltung und Umsetzung von Prozessen in allen Unternehmensbereichen. Zu Beginn kam Unternehmenssoftware überwiegend in der Buchführung zum Einsatz während Buchungen zuvor über Lochkarten in der darauffolgenden Nacht gespeichert wurden, ermöglichte die Buchführungssoftware erstmals eine digitale Abwicklung in Echtzeit. Seitdem hat sich im Bereich Enterprise-Software viel getan: Zahlreiche Module für alle Geschäftsbereiche werden heute eingesetzt, um Prozesse zu steuern und durchzuführen, Daten für Managemententscheidun- gen zu aggregieren und die Interaktion unterschiedlicher Geschäftsbereiche miteinander zu verbessern. Während sich SAP auf ein solches Prozessmanagement konzentriert, gilt Oracle als Nummer Eins im Bereich Datenbank-Software. Cloud ist nicht gleich Cloud Soweit zum Status Quo, der den Softwareentwicklern über Jahre hinweg hohe Gewinnmargen beschert hat. In den letzten Jahren ist jedoch eine Bedrohung in der Cloud herangewachsen. Allerdings ist der Begriff Cloud sehr umfassend und gar nicht so greifbar, wie es zuerst scheint. Grundsätzlich beschreibt der Begriff Cloud-Computing die Nutzung von fernen Rechenkapazitäten (Rechenleistung oder Speicher) über das Internet. Generell lassen sich Cloud-Angebote in die drei Bereiche Infrastruktur, Plattform und Software untergliedern, die jedoch unmittelbar miteinander verknüpft sind. Infrastruktur-Angebote umfassen generell die Nutzung von Rechnern, Netzwerken und Speichern in der Cloud. Dazu gehört etwa die Möglichkeit, komplexe Rechenaufgaben in einer konzentrierten Rechenumgebung auf angemieteten, externen Servern in der Cloud lösen zu lassen, die man früher an einen eigenen Großrechner übertragen hätte. Der Vorteil liegt nun darin, dass Belastungsspitzen besser verteilt werden können und für einmalig oder selten ausgeführte Anwendungen keine komplette interne Infrastruktur geschaffen werden muss. Als größter Anbieter von Cloud-Infrastrukturlösungen ist beispielhaft Amazon mit seinen Amazon Web Services (AWS) zu nennen. Andere Anbieter sind Microsoft, VMWare, Rackspace und Red Hat. IaaS, PaaS, SaaS Das steckt hinter diesen Cloud-Akronymen Plattform-Angebote bezeichnen Entwicklungsumgebungen, in denen cloudbasierte Softwareanwendungen entwickelt Stark vernetzt Cloud-Dienste und Cloud-Software werden die Art und Weise wie wir arbeiten, handeln und leben neu definieren. werden. Die Plattform stellt damit grundsätzlich die Zwischenschicht zwischen der Cloud-Infrastruktur und der am Ende vertriebenen cloudbasierten Software dar. Die Vorteile der Verwendung einer Cloud-Plattform für die Softwareentwicklung sind die Möglichkeit eines gemeinsamen Arbeitens an Projekten, die Verwendung der zugrundeliegenden Cloud-Infrastruktur und der anschließende, eingebettete Vertrieb der Software über die Cloud. Dem Vertrieb von Software über die Cloud spielt außerdem die extreme Skalierbarkeit in die Hände: Je nach Nachfrage können Cloud-Kapazitäten hinzugemietet und ausgeweitet werden. Beispiele für cloudbasierte Software sind Dropbox, Apple icloud oder auch viele Google-Services. Kennzeichnend ist, dass cloudbasierte Software von jedem beliebigen Rechner meist über den Browser abgerufen werden kann, die relevanten Berechnungen und Dienste jedoch auf externen Servern durchgeführt werden. Zusammen mit der Cloud hat sich auch ein neues Vertriebsmodell entwickelt: Weil Cloud-Angebote lediglich einen Service liefern, wird die Nutzung von Cloud-Diensten unter den Akronymen IaaS ( Infrastructure-as-a-Service), PaaS ( Platform-as-a-Service ) und SaaS ( Software-as-a-Service ) vertrieben. Zudem werden diese Services in der Regel nach Nutzung (z. B. Anzahl der Nutzer, Nutzungsdauer, Nutzungsintensität) oder auf Basis eines Abonnements abgerechnet. On-Demand-Angebote machen konventionellen Anbietern Konkurrenz Nachdem Sie nun mit den Grundbegriffen und der Konstruktion der Cloud vertraut sind, stellen Sie sich sicher die Frage, was diese Entwicklung nun mit Enterprise- Software zu tun hat und warum SAP und Oracle deshalb so sehr in Bedrängnis geraten. SAP und Oracle verwenden traditionell ein On-Premise -Nutzungsmodell für die

6 Trend-Scout Trend-Scout eigene Software. In der Praxis bedeutet das, dass deren Enterprise-Software auf der stationären IT-Infrastruktur des Kunden installiert wird. Das IT-Management eines Unternehmens ist dafür verantwortlich, dass die notwendige IT-Infrastruktur vorhanden ist und diese gewartet wird. Wird eine Software gekauft, muss diese auf den eigenen Servern installiert, aktualisiert und erweitert werden. Für die Nutzung der Software werden hohe einmalige Lizenzgebühren und gegebenenfalls Wartungsgebühren fällig. Prinzipiell lässt sich also sagen, dass ein solches Nutzungsmodell inflexibel und kapitalintensiv ist, sich durch eine geringe Skalierbarkeit auszeichnet und Ressourcen für die Wartung mit eingeplant werden müssen. Im Zuge der Cloud-Durchdringung haben jedoch einige Newcomer den Markt für Enterprise-Software betreten setzen aber auf ein On-Demand /SaaS-Nutzungsmodell. Solche Software setzt auf ein Distributionsmodell via Cloud und eine variable, benutzungsabhängige Abrechnung. Die eigentliche Software läuft damit auf externen Servern in der Cloud und wird vom Anbieter automatisch mit neuen Updates versorgt. Im Prinzip kann also jeder diese Cloud-Software nutzen, der einen internetfähigen Computer hat und die Abonnementkosten bezahlt hat. Der Unterhalt einer eigenen, komplexen IT-Infrastruktur im eigenen Unternehmen ist damit größtenteils hinfällig. Im Gegensatz zu klassischer On-Premise-Software zeichnet sich cloudbasierte Enterprise- Software somit durch eine geringe Kapitalintensität, eine flexible Nutzung, eine über die Zeit verteilte Kostenstruktur, eine hohe Skalierbarkeit und eine geringere Wartungsintensität aus. Diese Vorteile werden jedoch oft durch höhere Gesamtkosten kompensiert. Cloudbasierte Unternehmenssoftware: Insbesondere für junge Unternehmen interessant Ein solches Nutzungsmodell stellt insbesondere für junge und dynamisch wach- sende Unternehmen generell die bessere Alternative dar spart man so doch hohe Einmalzahlung zu Beginn der Nutzung und mindert somit das Geschäftsrisiko. Die Aufnahme neuer Projekte und Investitionen in Wachstum werden attraktiver, da bei einem Projekterfolg die Infrastruktur ohne große Anschlussinvestitionen entsprechend ausgeweitet werden kann. Sich einmal einem Anbieter zugewendet, ist es außerdem relativ wahrscheinlich, dass ein Unternehmen seiner Software langfristig treu bleibt. Die Marktanteile der Zukunft werden damit bereits heute verteilt. Möglich geworden durch die Cloud, haben sich in den letzten Jahren zahlreiche Anbieter von cloudbasierter Enterprise- Software auf dem Markt positioniert und auch SAP und Oracle sind mit eigenen Lösungen oder durch Übernahmen im Cloud-Bereich tätig geworden. Die größten Unternehmen, die auf ein reines Cloud-Distributionsmodell setzen, und den beiden konventionellen Anbietern auch die größte Konkurrenz machen, sind Salesforce (CRM) und Workday (WDAY). Während sich Salesforce insbesondere auf Lösungen für Marketing und Vertrieb fokussiert, setzt Workday seinen Schwerpunkt auf Lösungen für das Finanzmanagement und das Personalwesen. Daneben koexistieren zahlreiche weitere Enterprise-Software-Anbieter, die sich meist auf spezielle Branchen fokussiert haben. Übernahmefieber: Erwartet uns die größte Tech-Akquisition aller Zeiten? Viele dieser cloudbasierten Software- Anbieter sind Übernahmeziele von SAP und Oracle. So wurde beispielsweise MICROS Systems, ein Entwickler von cloubasierten IT-Lösungen für die Gastronomie, Mitte 2014 von Oracle für 5,3 Mrd. USD übernommen. Lange Zeit wurde auch über eine Übernahme von Salesforce oder Workday spekuliert in der Absicht, diese Unternehmen lieber zu schlucken, als sie zu ernsthaften Konkurrenten Kampf um Marktanteile Der Aufmarsch von cloudbasierter Enterprise-Software ist mit der Entwicklung in den 90ern vergleichbar. Die Marktanteile von morgen werden bereits heute verteilt! nächsten großen Coup landen. aufsteigen zu lassen. Nachdem sich die Bewertungen beider Unternehmen in den letzten Jahren jedoch vervielfachten und sich somit eine potenzielle Übernahme verteuerte, haben die Gerüchte nachgelassen. Umso überraschender ist es nun, dass sich um die mit inzwischen knapp 50 Mrd. USD bewertete Salesforce eine Übernahmeschlacht andeutet. Bereits vorherige Woche berichtete der Branchendienst Bloomberg, dass sich Salesforce bezüglich eines Übernahmeangebots von Investmentbanken beraten lasse. Als heißeste Käufer wurden neben SAP und Oracle außerdem Cisco, IBM, Microsoft und Google gehandelt. Zuletzt berichtete Bloomberg, dass Microsoft das Initialangebot nicht abgegeben habe, aber als Reaktion nun über ein Gegenangebot nachdenke. Aus operativer Sicht würde eine solche Übernahme gut zu Microsoft passen betonte CEO Nadella doch zuletzt die eigenen Absichten in der Cloud. Die bereits bestehende Kooperation mit Salesforce, die Synergie- und Cross- Selling-Effekte durch eine Fokussierung auf zahlende Geschäftskunden und die hohe Cash-Position auf Microsofts Bilanz wären weitere potenzielle Gründe für eine Übernahme. Auf einem anderen Blatt Papier steht allerdings, ob eine solch teure Übernahme auch im Sinne der Aktionäre wäre: Schließlich hat Salesforce in dem im Januar beendeten Geschäftsjahr bei einem Umsatz von 5,0 Mrd. USD einen Verlust von 263 Mio. USD erzielt. Das KUV beträgt damit teure 10, ein KGV kann wegen des Verlusts nicht bestimmt werden. Es ist ein großer Vorteil für Unternehmen, extern verfügbare Kapazitäten bei Bedarf nutzen zu können. Streaming-Dienste wie Netflix nutzen dafür schon heute die Möglichkeiten von Amazon Web Services.

7 Übernimmt Microsoft bald Salesforce? Übernimmt Microsoft bald Salesforce? MICROSOFT Cloud-Offensive und neue Produkte sorgen für Fantasie! Microsoft hat es im abgelaufenen 3. Quartal allen Kritikern gezeigt und besser als erwartete Geschäftszahlen abgeliefert. Auch die Perspektiven des Redmonder Software-Urgesteins haben sich dank Produktinnovationen und dem starken Wachstum im Cloud-Segment deutlich aufgehellt. Charttechnisch zeigt sich die Aktie in deutlich besserer Verfassung und steht vor einem Ausbruch auf neue Hochs. Text: Martin Springmann Fotos: Microsoft Überraschend stark präsentierte sich Microsoft im 3. Quartal. Bei einem Umsatzplus von 6 % auf 21,70 Mrd. USD konnten die Konsenserwartungen von 21,06 Mrd. USD übertroffen werden. Das Microsoft angesichts rückläufiger Windows-Absätze beim Nettoergebnis mit 4,99 Mrd. USD bzw. 61 Cents je Aktie hinter dem Vorjahreswert von 5,66 Mrd. USD bzw. 68 Cents je Aktie zurückblieb, überraschte kaum, zumal der Software-Gigant vor einem neuen Release des weltweit am meisten verkauften Betriebssystems steht. Das sich der weltweite Absatz von Desktop- PC s um 6,7 % verringert hatte, sorgte für zusätzlichen Druck auf das Ergebnis der Consumer-Sparte. Auf um Einmaleffekte bereinigter Basis gelang Microsoft mit einem Gewinn von 62 Cents je Aktie jedoch eine faustdicke Überraschung, zumal die Konsenserwartungen lediglich bei einem Gewinn von 52 Cents gelegen hatten. Analysten zeigten sich im Anschluss vom Zahlenwerk beeindruckt und revidierten ihre Kursziele für Microsoft teilweise deutlich nach oben. Die Analysten von Nomura hoben ihre Einstufung von Neutral auf Buy an und erhöhten das Kursziel für die Aktie von 43,30 auf 50,00 USD. Auch andere namhafte Analystenhäuser wie RBC Capital zeigten sich optimistisch, was die weiteren Aussichten von Microsoft angeht und erhöhten ihre Kursziele für die Aktie deutlich. Turnaround nimmt Formen an Neues Vertriebsmodell sorgt für Dynamik Grund für die optimistische Haltung der Analystengemeinde ist die Aussicht auf eine erfolgreiche Transformation des in die Jahre gekommenen Technologie- Giganten. Dabei ruhen die Hoffnungen auf dem seit Anfang 2013 amtierenden CEO Satya Nadella, der Microsoft mit seiner Mobile First Cloud First -Strategie in eine neue Ära führen will. Besonders stark entwickelte sich dabei zuletzt das Cloud-Segment von Microsoft: Dank neuer Produkte und einem kräftigen Nutzerwachstum konnte der Segmentumsatz im abgelaufenen Quartal mit einem Zuwachs von 106 % mehr als verdoppelt werden. Die von Nadella zielstrebig forcierte Cloud-Offensive beginnt sich für Microsoft auszuzahlen, wobei der Konzern hier eine zweigleisige Strategie fährt. Einer der Turnaround läuft Mit einem neuen Vertriebsmodell will der Software- Riese punkten. Durch dieses Soft- ware-as-a-service- Modell steigt die Gewinnmarge. Kernpunkte der von Nadella postulierten Marschroute beinhaltet die stärkere Verlagerung des Software-Vertriebs in die Cloud. Forciert wurde die Vermarktung der Cloud-Plattform Office 365, wobei der Nutzer anstelle einer Lifetime-Vollversion der beliebten Büro-Software eine zeitlich begrenzte Lizenzversion erwerben kann. Neben umfangreichen Service- und Support-Leistungen kann der Nutzer das Office-Paket simultan auf seinen Desktop-PC s, Smartphones und Tablets nutzen und erhält außerdem Daten-Speicherkapazitäten von bis zu 1 Terrabyte in der Microsoft-Cloud. Für Microsoft bietet der Cloud-Vertrieb den Vorteil, dass sich dadurch deutlich höhere Margen erzielen lassen, als mit dem Verkauf einer Lifetime-Vollversion. Nach Ablauf der Lizenzfrist ist der Nutzer gezwungen, eine neue Office-Lizenz zu erwerben. Für den Nutzer hat dieses Software-asa-Service-Modell den Vorteil, dass man neben umfangreichem Support stets die aktuellste Programm-Suite nutzen kann. Entsprechend rasant entwickelte sich das Nutzerwachstum des Cloud-Vertriebs Office 365, wobei im 3. Quartal gegenüber dem Vorquartal ein sattes Plus von 35 % auf 12,4 Mio. Kunden verzeichnet wurde. Cloud-Offensive trägt Früchte Quantensprung durch Salesforce- Übernahme denkbar Aufholen konnte Microsoft auch bei klassischen Cloud-Speicherlösungen für den Public- und Business-Bereich. So konnte die Microsoft Tochter Azure den Abstand im Public-Cloud-Segment zur Amazon- Tochter AWS, dem derzeit führenden Cloud-Anbieter mit einem Marktanteil von 54 %, mit einem geschätzten Marktanteil von 12 % (Stand Ende Januar 2015) weiter verringern. Noch deutlicher zulegen konnte Microsoft Azure bei Cloud-Lösungen im Unternehmenskundenbereich, wobei man hier laut einer Analyse der Experten von RightScale Ende Januar Keine Spur von Zurückhaltung: CEO Satya Nadella kündigte auf dem Microsoft- Cloud-Briefing im Oktober 2014 an, für jedes Unternehmen und alle Industrien weltweit Cloud-Dienste anbieten zu wollen.

8 Übernimmt Microsoft bald Salesforce? Übernimmt Microsoft bald Salesforce? Diagramm Microsoft Microsoft Stand: Aktienkurs $ 45,85 Hauptbörse NASDAQ WKN (Kürzel) (MSFT) Börsenwert $ 378,26 Mrd. ISIN US in USD e 2016e 2017e Umsatz 86,83 Mrd. 93,98 Mrd. 98,61 Mrd. 105,46 Mrd. EBIT 27,76 Mrd. 26,46 Mrd. 28,73 Mrd. 31,51 Mio. EPS 2,63 2,43 2,92 3,25 KGV 17,8 18,9 15,7 14,1 KUV 4,4 4,0 3,8 3,6 Div.-Rend. 2,57 % 2,60 % 2,77 % 2,99 % Überraschung Nach starken Quartalszahlen wird Microsoft von Analysten gelobt. Kursziele werden angehoben gegenüber 2014 einen Anstieg von 8 Prozentpunkten auf einen geschätzten Marktanteil von 19 % zu verzeichnen hatte. Besonders beliebt sind die Business- Cloud-Lösungen offenbar bei Unternehmen mit mehr als Mitarbeitern, wobei der Microsoft-Ableger gerade hier laut der Erhebung von RightScale seit Jahresbeginn besonders viele Neukunden hinzugewinnen konnte. Insgesamt generiert Microsoft im Cloud-Segment, in dem die Bereiche Office 365, Azure und Dynamics CRM Online zusammengefasst sind, auf annualisierter Basis einen Umsatz von knapp 6,3 Mrd. USD, was einem vergleichsweise geringen Anteil am Konzernumsatz von mehr als 86 Mrd. USD entspricht. Da Microsoft gerade hier besonders stark wächst, sollte sich der Cloud-Anteil am Gesamtumsatz in den kommenden Jahren deutlich erhöhen. Eine eventuelle Übernahme von Salesforce (Jahresumsatz Fiskaljahr 2015: 5,37 Mrd. USD), dem derzeit führenden Cloud-Anbieter für Software im Unternehmenskundenbereich, könnte Microsoft mit einem Schlag zum führenden Player bei Cloud-Lösungen für Unternehmenskunden machen. Microsoft verfügt mit Dynamics CRM Online bereits über eine der beliebtesten CRM-Business-Softwarelösungen. Ob CEO Nadella dieses Wagnis eingeht, ist angesichts eines Salesforce- Börsenwerts von knapp 50 Mrd. USD fraglich, zumal hier ein deutlicher Aufschlag bezahlt werden müsste. Hardware-Segment zeigt gute Ansätze Handy- und Surface- Umsätze ziehen an Beeindruckend präsentierte sich im abgelaufenen Quartal auch das Segmentergebnis im Hardware-Geschäft. So lagen die Umsatzerlöse bei den Produkten rund um die Tablet-Variante Surface mit 713 Mio. USD um 44 % über dem Vorjahreswert. Auch im Mobiltelefon-Segment scheint Microsoft auf gutem Weg zu sein, um im mittleren bis gehobenen Preissegment weitere Marktanteile erobern zu können. Demnach verbesserte sich der Absatz beim Smartphone Lumia um 18 % auf 8,6 Mio. Beim Windows Phone musste Microsoft hingegen vor dem Hintergrund der anstehenden Einführung einer neuen Modellreihe erwartungsgemäß größere Umsatzrückgänge von 16 % hinnehmen. Nachholbedarf hat Microsoft hingegen weiterhin im Spielekonsolen- Segment, zumal der Gesamtabsatz bei der Xbox angesichts der anhaltenden Preiserosion mit 1,6 Mio. Modellen gegenüber dem Vorjahreswert von 2 Mio. deutlich zurückging. Auch hier zeigt sich Microsoft auf der Höhe und steuert mit umfangreichen Zusatzangeboten rund um Xbox Live Usage gegen. Dabei können Gaming-Freaks gegen andere Mitspieler antreten, neue Spielereleases erwerben oder umfangreiche, meist kostenpflichtige Zusatzfeatures nutzen. Der zielstrebige Ausbaus der Xbox Live Usage -Plattform bescherte Microsoft im 3. Quartal ein kräftiges Plus von 30 %. Produktoffensive sorgt für Dynamik Windows-Release und HoloLens als Hoffnungsträger Für frischen Wind sollten bei Microsoft mittelfristig vor allem die jüngst vorgestellten Neuerungen im Hardware- und Software-Segment sorgen. Besonders hohes Potenzial trauen Analysten dem Augmented-Reality -Headset HoloLens zu. Mit Hilfe des neuen Gadgets lassen sich vom Nutzer virtuelle holographische Gegenstände in die reale Umgebung projizieren, was nicht nur bei Computer- Spielen sondern auch im Beruf oder im Bereich Forschung und Entwicklung vielfältige neue Einsatzmöglichkeiten eröffnet. Das mit Spannung erwartete Release des neuen Gadgets soll Medien- Mit Azure hat Microsoft eine starke, cloudbasierte Analyse-Software im Portfolio.

9 Übernimmt Microsoft bald Salesforce? Übernimmt Microsoft bald Salesforce? berichten zufolge voraussichtlich schon im September erfolgen, wobei HoloLens voraussichtlich für mehr als 500 USD angeboten werden soll. Nach der aufsehenerregenden Premiere anlässlich der Microsoft-Key-Note-Präsentation Ende Januar dieses Jahres gehen Analysten von einem starken Verkaufsstart aus. Da das von Microsoft entwickelte Gadget im Vergleich zu anderen Virtual-Reality- Headsets wie Oculus Rift über einzigartige Features verfügt, kann sich Microsoft mit dem neuen Gadget als First Mover in einem potenziellen Multimilliarden- Markt positionieren. Ähnliches Potenzial trauen Analysten der neuen Version des Betriebssystems Windows zu. Denn mit Windows 10 erhält der Nutzer erstmals die Möglichkeit, alle Geräte miteinander zu verknüpfen, sodass eine reibungslose Interaktion zwischen Tablet, Smartphone und PC ermöglicht wird. Die integrierte Sprachsteuerung Cortina soll dabei eine besonders nutzerfreundliche Bedienung ermöglichen. Mitgeliefert wird im neuen Windows-Paket auch Spartan, die Nachfolgeversion des Internet Explorers mit der Microsoft seinen Hut im Browserund Suchmaschinen-Segment (Stichwort Bing ) in den Ring wirft. Mit Windows 10 will Microsoft im Bereich Betriebssysteme ein neues Kapital aufschlagen und sich zugleich von der ungeliebten Vorgän- How to trade: Microsoft (MSFT) gerversion Windows 8 abgrenzen. Dabei geht Microsoft auch beim Vertrieb neue Wege und will die neue Version des Betriebssystems den weltweit rund 1,3 Mrd. Nutzern zunächst gratis anbieten. Erst nach einem Jahr müssen wechselwillige Umsteiger eine kostenpflichtige Vollversion erwerben. Dabei nimmt Microsoft zunächst bewusst Umsatzeinbußen in Kauf, um später von höheren Marktanteilen profitieren zu können. Positiv dürfte sich die neue Windows-10-Strategie auch auf das Hardware-Geschäft auswirken, zumal neue Smartphone-, Tablet- und Spielekonsolenreleases aus dem Hause Microsoft problemlos in das Nutzer-Ökosystem integrierbar sind. Fundamentale Bewertung im Rahmen Attraktive Dividendenrendite Da Microsoft im Zuge der neu aufgesetzten Strategie bewusst auf Umsätze und Margen verzichtet, gehen die Konsenserwartungen für das laufende Fiskaljahr von einem Gewinnrückgang auf 2,42 USD je Aktie aus, nach 2,63 USD je Aktie im Vorjahr. In 2016 sollte Microsoft jedoch wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren, wobei die durchschnittlichen Analystenerwartungen bei einem Gewinn von 2,92 USD je Aktie liegen, womit die Aktie auf dieser Basis ein KGV von knapp Der Cloud- Faktor! Der weltweit führende Software- Konzern hat mit seiner Cloud- Strategie und der Einführung von HoloLens und Windows 10 gute Chancen, wieder auf den Wachstumspfad zurückkehren zu können. 16 zugebilligt wird. Damit weist Microsoft gegenüber anderen Werten aus dem Cloud-Segment eine vergleichsweise moderate Bewertung auf. Das Microsoft gegenüber anderen breit diversifizierten Playern aus dem Technologiesegment einen Bewertungsaufschlag aufweist, ist vor dem Hintergrund des stark wachsenden Cloud-Segments und der bevorstehenden Einführung einer Reihe aussichtsreicher Produktreleases gerechtfertigt. Für einen Technologiewert sehr attraktiv ist die Dividendenrendite von knapp 2,6 %. Fazit: Rücksetzer abwarten Nach besser als erwartet ausgefallenen Q3-Zahlen konnte die Aktie mit einem Gap-Up auf 48 USD zulegen und zeigte sich in den darauffolgenden Handelstagen fester. Nachdem es im Bereich von 49,50 USD zu Gewinnmitnahmen kam, konsolidierte der Wert zuletzt. Für den Aufbau von Long-Positionen bieten sich Rücksetzer im Bereich des durch die Quartalszahlen markierten Pivotal-Points an! Zweijahreschart Microsoft Nachdem die Aktie zuletzt Schwäche zeigte, bieten sich Rücksetzer um den Pivotal-Point (1) für den Aufbau von Long-Positionen an. Ein Trader ohne TraderFox ist wie ein Seemann ohne Sextant Trend-Template NICHT ERFÜLLT! Value-Template ERFÜLLT! Disruptive-Company TRADER Die Aktie befindet sich in einem übergeordneten langfristigen Aufwärtstrend. Dieser lässt jedoch an Dynamik vermissen, weshalb das Trend-Template nicht erfüllt wird. INVESTOREN Die fundamentale Bewertung liegt für einen Technologiewert mit breit diversifiziertem Geschäftsmodell im Rahmen. Attraktiv ist die Aktie aufgrund der recht ansehnlichen Dividendenrendite von 2,6 %.

10 Das Comeback von Big Blue! Das Comeback von Big Blue! deutlich besser als erwartet ausgefallene Zahlenwerk kam für viele Analysten überraschend, zumal IBM in den vergangenen Jahren eher durchwachsene Ergebnisse geliefert hatte. Umfangreiche Verkäufe unprofitabler Segmente wie etwa der Low-End-Server-Sparte an Lenovo oder die Trennung von der Halbleitersparte, für die IBM sogar 1,5 Mrd. USD zahlen musste, um Globalfoundries als Abnehmer zu gewinnen, hinterließen tiefe Spuren bei Umsatz und Ergebnis. Diagramm IBM CLOUD OFFENSIVE IBM steht vor großem Comeback! Ein interessanter Turnaround-Kandidat ist die Aktie des US- Technologiekonzerns International Business Machines, kurz: IBM; oft auch als Big Blue bezeichnet. In den vergangenen Jahren hatte das Kerngeschäft unter dem wachsenden Konkurrenzdruck zu leiden, doch deutet sich nun dank der Fokussierung auf neue Wachstumsfelder wie Cloud-Computing eine Trendwende im operativen Geschäft an. Text: Martin Springmann Fotos: IBM Der Konzern meldete sich Ende April mit überraschend starken Zahlen für das 1. Quartal zurück. Zwar musste man im Auftaktquartal des neuen Geschäftsjahres einen Umsatzrückgang von 12 % auf 19,6 Mrd. USD hinnehmen. Ohne die Berücksichtigung von negativen Wechselkurseffekten und Unternehmensverkäufen lag der Umsatz auf Vorjahresniveau. Beim Nettoergebnis wurde ein leichter Rückgang auf 2,33 Mrd. USD bzw. 2,35 USD je Aktie ausgewiesen, nachdem man im Vorjahreszeitraum hier einen Nettogewinn von 2,38 Mrd. USD bzw. 2,30 USD je Aktie verbucht hatte. Der um Einmaleffekte bereinigte Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft konnte jedoch mit 2,91 USD je Aktie die Konsenserwartungen von 2,81 USD je Aktie deutlich übertreffen. Das auf bereinigter Basis Negativtrend gestoppt Big Blue überrascht mit starken Q1-Zahlen. Eilig aufgesetzte Restrukturierungsprogramme, die den Abbau mehrerer Jobs weltweit beinhalteten, konnten das Ergebnis zeitweilig stabilisieren. Aufgrund des harten Konkurrenzdrucks in den Kerngeschäftsfeldern gelang es jedoch nicht, die durch den Verkauf von Randbereichen verursachten Umsatzeinbußen zu kompensieren. Hauptkritikpunkt der Analysten und Investoren waren die mangelnden Perspektiven, zumal der einstige Technologie-Vorreiter wichtige Zukunftstrends der Konkurrenz überlassen hatte. Den vorläufigen Tiefpunkt markierten die Geschäftszahlen für 2014, in dem IBM einen Gewinnrückgang von 16,64 USD auf 15,77 USD je Aktie hinnehmen musste. Viele Investoren zeigten sich enttäuscht und schickten die Aktie auf Talfahrt. Cloud-Segment als Wachstumstreiber Internet-of-Things- Offensive verspricht Potenzial Als besonders erfolgreich erwies sich im Auftaktquartal das Cloud-Segment, das mit einem massiven Umsatzanstieg von 75 % auf 3,8 Mrd. USD aufwarten konnte. IBM hatte Ende vergangenen Jahres ein 3 Mrd. USD schweres Investitionsprogramm angekündigt, das neben innovativen Cloud-as-a-Service-Angeboten auch den Aufbau von zwölf neuen Cloud- Rechenzentren beinhaltet. Damit soll die Zahl der IBM-Cloud-Zentren weltweit auf 40 ausgebaut werden. Analysten sehen die Expansion von IBM positiv, denn aufgrund des weltweit massiven Anstiegs des Datenvolumens steigt der IBM geht davon aus, dass neue Software im Jahr 2017 zu 85 % in der Cloud bereitgestellt werden wird. Bedarf an Cloud-Speicher. IBM hat diesen Megatrend in den vergangenen Jahren zunächst unterschätzt, konnte zuletzt jedoch gegenüber Marktführern wie Amazon, Microsoft oder Google deutlich aufholen. So kletterten die Jahres-Umsatzerlöse im Cloud-Segment seit 2012 von 2,60 Mrd. USD auf 7 Mrd. USD in In 2015 sollen die Umsatzerlöse weiter exponentiell stark zulegen, wobei man sich vom weiteren Ausbau des Cloud-as-a-Service-Segments Impulse verspricht. Daneben profitiert IBM als weltweit führender Hersteller von leistungsfähigen Großrechnern ( Mainframes ) und Storage-Lösungen vom Cloud-Boom, zumal der Aufbau neuer Cloud-Rechenzentren mit hohen Hardware-Investitionen verbunden ist. Entsprechend stark präsentierte sich der

11 Das Comeback von Big Blue! Das Comeback von Big Blue! Umsatz im Hardware-Segment, der im Auftaktquartal auf bereinigter Basis um 30 % auf 1,7 Mrd. USD verbessert werden konnte. Einen guten Eindruck macht auch die erst kürzlich angekündigte Offensive im Bereich Internet-of-Things. In diesem Zusammenhang will IBM in den kommenden vier Jahren rund 3 Mrd. USD für den Aufbau einer Cloud-basierten Software- Plattform in die Hand nehmen, die zur Auswertung der durch die zunehmende Vernetzung verschiedener Geräte entstehenden riesigen Datenmengen verwendet werden kann. Auf Basis dieser Plattform will IBM neue Analytik-Tools entwickeln, die sich zur Auswertung der entsprechenden Daten verwenden lassen, was bei der Optimierung von Produktionsprozessen und Funktionsabläufen in großen Unternehmen eine wichtige Rolle spielt. IBM adressiert damit einen der Megatrends der kommenden Jahre, da die Zahl der vernetzten Geräte in den kommenden Jahren exponentiell zulegen dürfte. Laut einer Studie des US-Technologiekonzerns Cisco Systems soll die Zahl der über das Internet miteinander verbundenen Geräte bis 2017 auf 19,3 Mrd. zulegen. Günstige fundamentale Bewertung Hohe Dividendenrendite Neben den sich aufhellenden Perspektive im operativen Geschäft spricht die nicht nur im Branchenvergleich günstige fundamentale Bewertung für IBM. So weist die Aktie auf Basis der Konsensschätzungen von 15,98 USD je Aktie für das Fiskaljahr 2015 ein KGV von 10,8 auf. Auch in den kommenden Jahren sehen Analysten weiteres Aufwärtspotenzial beim Ergebnis und gehen für 2016 und 2017 von einem Anstieg beim Gewinn je Aktie auf 16,65 bzw. 18,04 USD aus. Die Ergebnisschätzungen der Analysten lassen durchaus Spielraum nach oben, da IBM jüngsten Medienberichten zufolge im Zuge des eingeleiteten Transformations- Prozesses weitere Kostensenkungsmaßnahmen plant. Seit Jahresbeginn kursieren Gerüchte, wonach IBM im Laufe des Jahres bis zu der konzernweit knapp Stellen streichen will. Dies IBM Stand: Aktienkurs $ 170,05 Hauptbörse NYSE WKN (Kürzel) (IBM) Börsenwert $ 166,52 Mrd. ISIN US in USD e 2016e 2017e Umsatz 92,79 Mrd. 85,86 Mrd. 85,52 Mrd. 86,23 Mrd. EBIT 20,47 Mrd. 19,11 Mrd. 19,02 Mrd. 19,14 Mrd. EPS 11,90 15,98 16,65 18,04 KGV 14,3 10,6 10,2 9,4 KUV 1,8 1,9 1,9 1,9 Div.-Rend. 2,65 % 2,71 % 2,91 % 2,82 % wurde zwar unlängst von offizieller Seite dementiert. Allerdings ließ das Konzernmanagement durchblicken, dass wohl mindestens Stellen zur Disposition stehen könnten. Da sich IBM auf margenstarke und weniger personalintensive Geschäftsbereiche spezialisieren will, ist ein groß angelegter Stellenabbau und die damit verbundene Verbesserung der Kostenbasis durchaus realistisch. Entsprechend dürfte sich das bereinigte Konzernergebnis in den kommenden Jahren verbessern, mit entsprechend positivem Effekt auf die ohnehin schon attraktive Bewertung der Aktie. Beliebt ist IBM bei langfristig orientierten Value-Anlegern, im Vergleich zu anderen Aktien aus dem Technologiesegment weist der Wert eine überdurchschnittlich hohe Dividendenrendite auf. Unter Berücksichtigung von Aktienrückkäufen und Kapitalmaßnahmen beträgt die adjustierte Dividendenrendite knapp 10,5 %, was nicht nur im Technologiesegment einem Spitzenwert entspricht. Diese Kennzahl zeigt, dass das Konzernmanagement bemüht ist, die Aktionäre am Unternehmenserfolg überproportional stark zu partizipieren, wobei die aktionärsfreundliche Ausschüttungspolitik die Aktie auch in Krisenjahren vor allzu großen Kursabschlägen bewahrt hatte. Entsprechend beliebt ist die Aktie daher auch bei Warren Buffett, der seinen Anteil an IBM Technologie- Veteran erfindet sich neu! IBM gilt seit mehr als einem Jahrhundert als Institution an der Wall Street. Dank der Cloud-Initiative und Restrukturierungen ist Big Blue auf gutem Weg, seine Erfolgsstory weiter fortzusetzen. seit 2011 sukzessive ausgebaut hat und knapp 7,8 % der Anteile hält. Nach der jüngsten Anhebung der Quartalsdividende von 1,10 auf 1,30 USD je Aktie weist die Aktie von IBM aktuell eine absolute Dividendenrendite von 3 % auf, was angesichts des derzeitigen historischen Zinstiefs eine interessante Alternative zu Festgeldanlagen bietet. Bodenbildung abgeschlossen Nachdem die Aktie in den vergangenen Monaten an einer Bodenbildung gearbeitet hatte, konnte der Wert diese zuletzt mit dem Überschreiten der Marke von 170 USD abschließen. Im Zuge des schwachen Gesamtmarktes setzte die Aktie in den vergangenen Handelstagen auf das Ausbruchsniveau zurück, wobei sich bei Long-Positionen eine enge Risikotoleranz von bis zu 3% anbietet. How to trade: IBM (IBM) TRADER Mit Patenten rund um Cloud- Technologien ist IBM gut aufgestellt, um von dem entstehenden Wachstumsmarkt zu profitieren. Die Aktie von IBM konnte zuletzt ihre Bodenbildung nach mehrmonatiger Abwärtsbewegung erfolgreich abschließen. Derzeit arbeitet die Aktie an einer Fortsetzung der Rebound-Bewegung, wobei die Kriterien des Trend-Templates nicht erfüllt werden. Sechsmonatschart IBM Der Rücksetzer auf das Ausbruchsniveau bei 170 USD eröffnet gute Chancen für einen Long-Einstieg Trend-Template Value-Template Disruptive-Company INVESTOREN NICHT ERFÜLLT! ERFÜLLT! IBM ist angesichts der aktionärsfreundlichen Dividendenpoiltik und der günstigen Bewertungskennzahlen für langfristig orientierte Investoren interessant.

12 Eine Plattform für (fast) alles Eine Plattform für (fast) alles AMAZON Genie-Chef Jeff Bezos! Als preisaggressivster Wettbewerber in Geschäftsfelder vorstoßen. Das ist die Amazon-Strategie! Auf langfristige Sicht will Amazon die erste Anlaufstelle für die Dinge des täglichen Lebens werden. Und auch die Veränderung der IT-Welt sorgt für prächtige Aussichten im Cloud-Segment. Text: Jörg Meyer Fotos: Amazon Gerne wird Amazon gegen den Kopf geworfen, dass der Konzern hohe Investitionen ohne Sinn und Verstand tätigt, nur um die Erlöse auf Kosten der Profitabilität in die Höhe zu treiben. Das mag auf den ersten Blick richtig sein. Aber dahinter steckt Kalkül. Ursprünglich gegründet als reiner Online-Händler für Bücher hat sich das Unternehmen zu einem breiten Konzern gemausert. Mit eigenen Hardwareprodukten der Kindle-Familie, dem Fire Phone, Fire TV Box sowie dem Fire Stick, der führenden Stellung bei Cloud-Infrastruktur, dem überwältigenden Warenangebot für Konsumenten sowie eigenen Medieninhalten wurden frühzeitig wichtige Standbeine in zukunftsträchtigen Märkten aufgebaut. Für den Nutzer liegt das Geniale im Ein-Plattform-Ansatz. Dieser wird durch die Prime-Mitgliedschaft für 49 Euro/ Jahr bzw. 99 USD/Jahr laut Macquarie Research und Consumer Intelligence Research Partners gibt es rund Mio. Prime-Mitglieder in den USA - nochmals deutlich aufgewertet. Wenn Sie Bücher lesen wollen, rufen Sie Amazon auf. Wenn Sie einen neuen Kaffeevollautomat kaufen müssen, erwerben Sie ihn auf Amazon. Wenn Sie Ihre Lieblingsfolge von Two and a Half Man oder ganz neue Inhalte auf Ihrem TV konsumieren wollen, nutzen Sie Amazon Prime. Brauchen Sie unbegrenzten Cloud-Speicher für Ihre Fotos? Auch das ist kein Problem, weil er im Prime-Angebot inkludiert ist. Amazon verfolgt ein klares Ziel. Die Plattform soll der erste Anlaufpunkt beim Wareneinkauf und Konsum von Medieninhalten werden! Wachsendes Medienangebot Vom klassischen TV mit der tausendsten Folge von Deutschland sucht den Superstar oder Germanys next Topmodel sind die Zuschauer zunehmend gelangweilt. Sie wollen selbst entscheiden, was zu einer bestimmten Uhrzeit geschaut werden soll. Daher setzte in den letzten Jahren ein Nachfrageboom bei Streamingdiensten ein. Deren wachsende Vielfalt an Serien und Filmen macht sie zu einer spannenden Alternative. Jetzt verschärft sich die Konkurrenzsituation gegenüber den klassischen TV-Sendern. Schließlich sind Netflix, Amazon & Co. nicht nur Streaminganbieter von alteingesessenem Content. Nein, die Unternehmen dringen immer stärker in die Eigenproduktion von Serien vor. Dazu gründete Amazon in 2010 die Amazon Studios. Gleichzeitig entbrennt ein hitziger Kampf um die besten Köpfe. So verpflichtete Amazon den Kultregisseur Woody Allen. Dieser soll eine exklusive Serie schreiben. Dem Konzern gelang mit seinen bisherigen Originalserien noch kein Erfolge wie House of Cards oder Breaking Bad. Aber selbst produzierte Inhalte wie Alpha House, Betas sowie Transparent Für das TIME-Magazin war Jeff Bezos schon 1999 die Person des Jahres. Uns würde es nicht überraschen, wenn der visionäre Amazon-Chef in einigen Jahren als Man des Jahrhunderts gepriesen wird. überzeugten und sind damit ein wichtiger Schlüssel zur Kundenbindung. Vor allem mit Transparent erregte Amazon zum ersten Mal große Aufmerksamkeit, weil die Serie zwei Golden Globes erhielt sowie eine der meistgesehen unter den Prime-Mitgliedern ist. Und Netflix machte es mit House of Cards vor. Denn schon eine Erfolgsserie kann ausreichen, um die Nutzermassen anzuziehen. Entsprechend folgen weitere Originals seitens der Amazon Studios. Das sind Mozart in the Jungle, Bosch, Hand of God sowie Red Oaks. Diese reichhaltige Abwechslung werden die Amazon-Instant-Video- Kunden lieben. Und Amazon hat einen Vorteil. Durch die Analyse des Nutzerverhaltens (Genre, Alter, Sehdauer etc.) lassen sich wichtige Erkenntnisse über den Konsum und potenziellen neuen Content gewinnen. Immer neue Produkte, Trend zum automatischen Einkauf Einfachheit und Kundenbindung sind die beiden Schlagwörter, wenn der US-Konzern neue Produkte einführt. Die Nutzer sollen quasi direkt loslegen können, ohne sich durch seitenlange Anleitungen zu kämpfen. Ein Beispiel ist der neu eingeführte Fire TV Stick. Dieser wird einfach mit einer Steckdose und dem TV via HDMI verbunden. Anschließend kann sofort auf eine große Auswahl an Streamingdiensten (Netflix, Amazon Prime, zdf Mediathek, Spotify, Laola TV etc.) zugegriffen werden. Dank der Portabilität kann er auch an jedem anderen Fernseher verwendet werden. Darüber hinaus lassen sich mit dem Fire-Gamecontroller kleine Games zocken und via Smartphone-App

13 Eine Plattform für (fast) alles Eine Plattform für (fast) alles Zuschauer wollen selbst entscheiden, wann und was sie sehen. Die Serie Transparent war die erste richtig erfolgreiche Eigenproduktion von Amazon. Mit weiteren eigenen Original-Serien werden die Konsumenten gebunden. Ein Blockbuster könnte das Mitgliederwachstum beschleunigen! anderen geographischen Regionen. Laut Synergy Research Group war Amazon in 2014 auf dem Cloud-Infrastruktur- Service-Markt (berücksichtigt IaaS, PaaS, Private und Hybride Clouds) mit einem Anteil von 28 % der Marktführer. Es folgten Microsoft mit einer Quote von 10 %, IBM mit 7 %, Google mit 5 % und Rackspace mit 3 %. Diagramm Amazon eine sprachgesteuerte Bedienung durchführen. Mit den Dash-Buttons knüpft Amazon an das simple Bedienkonzept an und implementiert die Vorstufe für automatische Wiederbestellungen. Die kleinen internetfähigen Plastikgeräte lassen sich beispielsweise an den Kaffeevollautomat heften. Wenn sich der Bohnenvorrat dem Ende neigt, reicht ein Druck und schon wird das vorher definierte Produkt in Größe und Menge bestellt. Mittlerweile gibt es den Dash-Button für über 270 Artikel (u. a. Tiernahrung, Küchenrollen, Waschmittel, Nahrungsergänzungsmittel, Säfte). Fraglich ist natürlich, ob man sich den Haushalt mit den bunten Plastikbuttons zukleistern möchte. Auf langfristige Sicht könnten die Hersteller von Elektronikgeräten wie Waschmaschinen oder Kaffeeautomaten mit Amazon kooperieren, Profitables Cloud- Geschäft AWS arbeitet überraschend profitabel, obwohl die Preise sinken und der Wettbewerb intensiv ist. Es ist ein wichtiger Pfeiler für das zukünftige Umsatzwachstum und die aktuelle Profitabilität! sodass die Geräte selbst eine Bestellung auslösen, wenn sich der Vorrat dem Ende neigt. Durch den Ein-Plattform-Ansatz wäre diese Lösung für Kunden ideal, da sämtliche Kontakt- und Rechnungsinformationen bei Amazon hinterlegt sind und eine schnelle Lieferung garantiert wird. Amazon hätte die Chance, eine wesentliche Rolle im zukunftsträchtigen Home- Automation-Markt einzunehmen. Überraschender Gewinn im Cloud-Bereich Ein ganz wichtiges Standbein ist der Cloud-Bereich. Unter dem Namen Amazon Web Services (AWS) tritt der Konzern als globaler Anbieter von Infrastructureas-a-Service (IaaS) auf. Das heißt, es werden IT-Ressourcen (Server, Datenbanken, Speicher) den Kunden über das Internet zu nutzungsabhängigen Preisen bereitgestellt. Für Unternehmen ist das Mieten dieser Ressourcen von Vorteil, weil es nutzungsgerecht und skalierbar ist, hohe Anfangsinvestitionen in den Infrastrukturaufbau und die Konfiguration entfallen, keine aufwendigen Wartungs- sowie Erneuerungsinvestitionen entstehen. Vor diesem Hintergrund setzte eine Welle der Veränderung in der IT-Landschaft ein. Nicht nur kleine und mittlere Unternehmen, sondern auch Konzerne wie Netflix, Novartis, Comcast sowie Adobe nutzen AWS. Beispielsweise kann Netflix binnen weniger Minuten tausende Server und Terabytes an Speicherkapazität einsetzen, um seinen Content bereitzustellen. Eine blitzschnelle Reaktion auf Ausfälle oder Nachfrageschübe ist möglich, ebenso wie die Adressierung neuer Kunden in Welche Erlöse und Erträge Amazon im Cloud-Bereich erzielt, war lange Zeit ein wohlbehütetes Geheimnis. Erst im Zuge der letzten Quartalszahlen ließ der Konzern die Katze aus dem Sack. Im ersten Quartal stiegen die Erlöse um 49 % auf 1,566 Mrd. Euro. Der operative Ertrag nahm um 8 % auf 265 Mio. USD zu. Zwei Fakten sind wichtig: Wegen des Konkurrenzkampfes mit Microsoft, IBM & Co. sinken die Preise für Cloud-Infrastruktur. Daher kletterte der Ertrag unterproportional. Andererseits lieferte das Segment einen wichtigen Gewinnbeitrag und signalisierte, dass Amazon doch über mehrere Perioden profitabel wachsen kann. Die operative Marge betrug immerhin knapp 17 %. Das überraschte die Marktteilnehmer, die sogar von Verlusten in diesem Segment ausgingen. Bernstein prognostiziert nun ein Wachstum der jährlichen AWS-Erlöse von 5,16 Mrd. USD auf Mrd. USD bis zum Ende der Dekade. Fünfjahreschart Amazon (1).Initial-Zündung nach Gewinnausweis in Q (2) Amazon kommuniziert profitables AWS-Segment Pivotal Point bei 390 USD.

14 26 Eine Plattform für (fast) alles Anlagetrends 27 Fazit Amazon investiert viel in neue Geschäftsfelder auf Kosten der Profitabilität. Beim Cloud-Infrastruktur-Segment war es der richtige Schritt, denn nun wirkt sich die Veränderung in der IT-Landschaft vorteilhaft aus. Datenbanken, Server oder Speicher werden gemietet. Die Wachstumsstrategie dürfte sich auf langfristige Sicht auszahlen, weil auch Verbraucher an Amazon nicht mehr vorbeikommen und ihren Konsum über die Plattform stillen. Bekanntlich kaufen Prime-Mitglieder mehr ein. Sei es bei der Online-Bestellung von Waren, Lebensmitteln, Streaming oder Cloud-Produkten, überall wird versucht, einen Markt dominant zu besetzen. Sobald die Kundenloyalität ausreichend hoch ist, können die Investitionen in Marketing sowie Infrastruktur verringert werden. Die Profitabilität würde anziehen. Wir sind bullisch! AWS-Umsatz explodiert Cloud-Boom könnte zu einer Umsatzvervielfachung in Richtung Mrd. USD führen, weil sich die Geschäftsentwicklung beschleunigt. Amazon Stand: Aktienkurs $ 419,10 Hauptbörse NASDAQ WKN (Kürzel) (AMZN) Börsenwert $ 193,43 Mrd. ISIN US in USD e 2016e 2017e Umsatz 88,99 Mrd. 102,64 Mrd. 120,30 Mrd. 161,28 Mrd. EBIT 178,0 Mio. 914,0 Mio. 2,28 Md. 4,95 Mrd. EPS -0,52 0,29 2,11 6,17 KGV n.a. 1445,2 198,6 67,3 KUV 2,2 1,9 1,6 1,2 Anlagetrend Cloud-Computing # Kürzel / WKN Unternehmen Börsenwert MSFT Microsoft $ 396,87 Mrd. Azure und OneDrive GOOG Google $ 379,37 Mrd. Google Drive und Cloud Print AMZN Amazon $ 199,95 Mrd. AWS und Amazon Cloud Drive ORCL Oracle $ 195,34 Mrd. Managed Cloud-Services IBM IBM $ 171,74 Mrd. IBM SmartCloud SAP 82,37 Mrd. Unternehmenssoftware mit Cloud-Lösungen CRM Salesforce $ 48,94 Mrd. CRM-Plattform VMW VMware $ 37,93 Mrd. Virtualisierungssoftware für Cloud-Infrastruktur ULTI Ultimate Software Group $ 5,05 Mrd. Cloud-Anbieter für Personalmanagement Cancom 579,52 Mio. Cloud-Services Amazon (AMZN) Das Geschäft mit der Cloud boomt! How to trade: Amazon (AMZN) Trend-Template ERFÜLLT! Das Allzeithoch von 2014 konnte mit den letzten Zahlen überwunden werden. Die aktuelle Konsolidierung könnte einen dynamischen Break vorbereiten. TRADER Amazon zeigt seit der positiven Zahlenüberraschung hohes Aufwärtsmomentum. Trading-Manöver bieten sich bis max. 5 % über dem Pivotal Point bei 390 USD an. Dieser bildet die Risikotoleranz auf Schlusskursbasis. Value-Template Disruptive-Company INVESTOREN NICHT ERFÜLLT! Die klassischen Value-Kriterien erfüllt die Aktie nicht. Aber Amazon baut sich eine dominante Marktposition bei den Konsumenten auf. Nach einem 20%igen Rückschlag vom 52-Wochenhoch interessant. Laut Bitkom-Experten rechnet man im Bereich Cloud-Computing in Deutschland mit jährlichen Wachstumsraten von 35 % auf 19,8 Mrd. EURO bis Die letzten Zahlenmeldungen von Microsoft und SAP unterstreichen diese Erwartungen. Das Statistische Bundesamt meldet im Dezember 2014, dass gerade mal 12 % der Unternehmen auf Cloud-Computing setzen. Viele Unternehmen und Großkonzerne habe eine Umstellung auf die Cloud-Infrastruktur somit noch vor sich. Als einer der größten Anbieter von Cloud- Computing legt Amazon Ende April erstmals Zahlen zum Geschäftsbereich vor. Amazon ist aktuell nicht nur Sektorleader, auch zahlreiche US-Unternehmen und -Behörden vertrauen auf das Angebot von AWS. Der Bereich wächst doppelt so schnell wie das Kerngeschäft. Nach einem Umsatzwachstum von fast 50 % auf 1,57 Mrd. USD und einem operativen Ergebnis von 265 Mio. USD im 1. Quartal, rechnet man mit einem Gesamtjahresumsatz von 6,23 Mrd. USD. Das Allzeithoch bei 452,65 USD rückt ins Visier. Wachstumspotenzial enorm! Das skalierbare Cloud-Geschäft könnte einer der Wachstumstreiber werden. Viele Unternehmen stehen noch vor einer Umstellung auf Cloud-Lösungen. Ausgabe 03/2015 Ausgabe 03/2015

15 Anlagetrends Anlagetrends DAS TRADERFOX PRINZIP So handelt man Anlagetrends 1 Das Trend-Template Wir kaufen nur Aktien in Aufwärtstrend-Strukturen. Nutzen Sie hierfür den Scanner auf traderfox.com, um sich aus allen Anlagetrends die führenden Aktien in Aufwärtstrendstrukturen anzeigen zu lassen. 2 Konzentration auf Leader-Aktien Wir fokussieren uns auf die führenden Unternehmen eines Sektors. 3 Trades absichern Eine Verlustposition sollte 12 % nie übersteigen. Auch unterwegs keinen Trend verpassen. Mit der Traderfox Mobile-Web-App. TOP 2 Anlagetrends im Fokus ANLAGTETREND Cloud-Computing China-Internet-Aktien an US-Börsen SEKTORLEADER Amazon NetEase S

16 30 Anlagetrends China-Internet-Aktien an US-Börsen # Kürzel / WKN Unternehmen Börsenwert JD JD.com $ 47,30 Mrd. Größter Onlinehändler in China VIPS Vipshop $ 16,42 Mrd. E-Commerce Plattform für Markenware CTRP Ctrip.com $ 9,01 Mrd. Online Reiseportal WUBA 58.com $ 6,77 Mrd. Online Marktplatz für lokale Händler und Verbraucher QUNR Qunar Cayman Islands $ 5,71 Mrd. Online Reiseportal NTES NetEase $ 5,51 Mrd. Internet-Technologie-Unternehmen ATHM Autohome $ 4,26 Mrd. Internetmarktplatz für Automobile JMEI Jumei $ 3,14 Mrd. E-Commerce Plattform für Beauty-Produkte SOHU Sohu $ 2,64 Mrd. Internet-Technologie-Unternehmen und Suchmaschinenbetreiber CYOU Changyou $ 1,69 Mrd. Onlinespiele-Entwickler NetEase (NTES) Allzeithoch im Blick! Neue Hochs sind in greifbarer Nähe. Das Allzeithoch vom Montag wird bei 130,79 USD attackiert. Bei den China-Internet-Aktien an den US-Börsen ist zuletzt wieder verstärkt Kaufinteresse zu beobachten. Einige der Aktien haben in den letzten 2 Monaten teils über % zugelegt. Unser Sektor-Leader NetEase gehört zu den führenden Internet-Technologie-Unternehmen. Das Unternehmen bietet verschiedene Dienstleistungen für die Bereiche Content, E-Commerce, und Onlinewerbung an. Für das laufende Geschäftsjahr wird ein Umsatzwachstum von knapp 30 % erwartet. Der Umsatz steigt damit von 1,89 Mrd. USD auf 2,44 Mrd. USD. Zuletzt profitierte NetEase von der Kooperation mit dem chinesischen Spieleentwickler Activision Blizzard, der nach den Q1- Zahlen ein neues Allzeithoch markiert. Zusammen betreiben die Unternehmen einige der populärsten internationalen Online-Spiele in China, dazu zählen u. a. World of Warcraft, Hearthstone: Heroes of Warcraft, StarCraft II und Diablo III. Die Trendstärke der Aktie ist mustergültig, der Kurswert steht unmittelbar vor einem neuen Allzeithoch! Charttechnisch stark! NetEase zeigt einen starken langfristigen Aufwärtstrend. Der anhaltende Wachstumskurs findet sich auch im Zahlenwerk des Unternehmens wieder. Ausgabe 03/2015

17 Darvas-Report Darvas-Report Darvas-Report VOM Der Legende nach war der ungarische Tänzer Nicolas Darvas wohl der erfolgreichste Teilzeit-Borsianer der Geschichte. Ende der 50er-, Anfang der 60er-Jahre machte er in weniger als drei Jahren aus rund USD über USD. Diese Kolumne widmen wir Nicolas Darvas und versuchen seine Gedanken zur Aktienauswahl aufzugreifen, um sein Vermächtnis weiter am Leben zu erhalten. Obwohl sich US-Aktien zuletzt deutlich besser schlagen als der DAX nimmt auch an der NASDAQ und der NYSE der Verkaufsdruck zu. Der $NAHL ist seit Dienstag wieder negativ. Das bedeutet: An der NASDAQ machen mehr Aktien neue 52-Wochen-Tiefs als 52-Wochen-Hochs. nach unten gedreht. Die Distribution- Days, also Tage mit hohen Handelsvolumina, an denen die großen Indizes deutlich abgeben (oft nach zuvor starkem Start), mehren sich. Das führt auch immer zu einer erhöhten Zahl an Fehlausbrüchen. Prominentestes neues Beispiel: Apple (AAPL). Die Werte, die wir Ihnen heute vorstellen, sind daher nur für die Watchlist und erst perspektivisch als Käufe interessant. Rückblick auf Empfehlungen im letzten Darvas-Report Zunächst aber wieder ein Rückblick auf die letzten Darvas-Reports: Noah Holdings (NOAH) läuft unvermindert weiter nach oben bis auf aktuell 32,34 USD und das gegen den schwachen Markt! Wir hatten die Aktie bei 25,61 USD vorgestellt. Die Chinesen haben sich in den letzten beiden Jahren vom reinen Finanzvertrieb zu einem Vermögensverwalter mit Chartbild Noah Holdings (NOAH) Private- Equity-Produkte sowie Dachfonds. Dabei profitieren das Unternehmen und seine Kunden unmittelbar vom aktuellen Börsenboom in China. Immer mehr Firmen kamen zuletzt via IPO an die Börse und viele Noah-Klienten hatten zuvor via Private-Equity in diese Unternehmen investiert und konnten mit dem Börsengang hohe Gewinne realisieren. Entsprechend ist die Nachfrage riesig. Das Produktportfolio wird ausgeweitet. Der im Verhältnis zum Umsatz unterproportionale Anstieg des Gewinns hängt mit den Expansionskosten für neue Filialen zusammen. Insgesamt ist Noah nun in S&P 500 und Dow Jones stecken unverändert in der im letzten Update beschriebenen Trading-Range fest. Der NASDAQ Composite hat tatsächlich unmittelbar vor dem Allzeit-Hoch von 5.132,52 Punkten, nämlich bei 5.119,83 Punkten, wieder Ähnlich waren zuvor schon die Kursverläufe bei Facebook (FB), Manhattan Associates (MANH) und Illumina (ILMN). In einem solchen Umfeld erfolgen keine neuen Käufe nach der Darvas-Strategie. Chartbild Apple (AAPL) Am Montag lieferte die Aktie von Noah ein frisches Kaufsignal. Auch wenn Anschlusskäufe ausblieben, hielt sich der Titel tapfer in einem schwachen Markt. Einen klassischen Fehlausbruch nach oben mit nachfolgendem Abverkauf konnte man in der letzten Woche bei Apple beobachten. Foto: monsitj - Fotolia.com / Illustration: Tim Binderszewsky ausgeklügelter technologischer Plattform entwickelt und bieten inzwischen auch Finanzierungen über das Internet an. Der Nettoumsatz mit den vermittelten Produkten erhöhte sich im 4. Quartal 2014 um 39 % auf 63 Mio. USD. Dabei wurde ein operativer Gewinn von satten 17,8 Mio. USD eingefahren, was einem Zuwachs von 34 % entspricht. Im Gesamtjahr 2014 kletterten die Umsätze um 51 % auf 248 Mio. USD. Eine immer größere Rolle spielen hier die in US-Dollar denominierten Hedgefonds, 63 Städten mit 94 Vertriebsmitarbeitern vertreten. Die Mitarbeiter-Fluktuation ist dabei mit 3 % sehr niedrig. Ein gutes Zeichen! Selbige entwickeln sich dabei immer mehr zu voll autorisierten Finanzplanern für die betreuten Kunden, was entsprechend die Umsätze je Kunde erhöht. Noah erinnert uns an die deutsche MLP zu Beginn von deren Erfolgsgeschichte. Anleger, die bei MLP früh genug mit dabei waren, haben sich bekanntlich eine goldene Nase verdient. Die Aktie

18 Darvas-Report Darvas-Report bleibt aussichtsreich und hat am Montag nochmals ein neues Kaufsignal generiert. Zwar blieben Anschlusskäufe aus, doch schlägt sich die Aktie bemerkenswert gut in diesem schwachen Markt. Auch das ist ein bullisches Signal. Die Übernahmeschlacht Kommen wir zu unserem Übernahmekrimi Mylan Inc. (MYL). Sie erinnern sich: Mylan will Perrigo (PRGO) aufkaufen, um damit auf Kosten von Teva (TEVA) die neue Nummer eins im Generika-Segment zu werden. Das wollen letztere aber mit aller Macht verhindern und haben deshalb vor zwei Wochen im Gegenzug ein Übernahmeangebot für Mylan abgegeben. Inzwischen haben die Israelis weitere Details zur Offerte öffentlich gemacht. Sämtliche regulatorischen und kartellrechtlichen Hürden könnten demnach noch in 2015 genommen werden. Mylan lehnt aber weiter ab und hat stattdessen das inzwischen dritte Angebot für Perrigo abgegeben, dass diese aber wiederum abgewiesen haben. Die unterdessen veröffentlichten Quartalszahlen von Mylan waren unspektakulär und in etwa im Rahmen der Erwartungen. Unser Chartbild Mylan (MYL) Rat ist unverändert: Bleiben Sie bei Mylan investiert und sichern Sie die Hälfte des aufgelaufenen hohen Gewinns durch eine Erhöhung der Stop-Loss-Marke ab. Megatrend Connected Cars Harman Interactive unter Druck Nicht aufgegangen ist die Connected- Cars-Spekulation Harman Interactive (HAR). Das hat jedoch weniger damit zu tun, dass die Nachfrage nach den Produkten des Infotainment-Spezialisten nicht so hoch wie erwartet wäre, sondern vielmehr damit, dass die Preise in Folge des zuletzt sehr starken US-Dollar unter Druck kommen. Der starke US-Dollar hat unsere Produkte in vielen ausländischen Märkten teurer gemacht, sagte Harman- CEO Dinesh Paliwal in der Analystenkonferenz. In der Folge habe man höhere Preisnachlässe gewähren müssen, was sich natürlich negativ auf das Ergebnis ausgewirkt habe. Damit steht Harman nicht alleine da. Auch Automobilzulieferer wie Dana Holding (DAN) oder BorgWarner (BWA), die einen Großteil der Produktion nach Europa verlegt hatten, wurden von der enormen Stärke des US-Dollars überrascht. Innerhalb der letzten 52 Wochen ist das Wechselkursverhältnis Euro/US-Dollar ja von 1,40 bis auf unter 1,05 USD im Tief abgesackt. In den letzten Tagen kam es allerdings zu einer Gegenbewegung. Aktuell liegt das Währungspaar bei ca. 1,1280. Harman will nun das Währungsrisiko größtenteils ausschalten. Ab 2016 seien nun 75 bis 85 % des Umsatzes gehedgt. Das heißt, fällt der Euro weiter in Richtung Parität hat das kaum mehr negative Auswirkungen für Harman. Umgekehrt profitiert man dann aber natürlich auch Chartbild Harman Interactive (HAR) unter Pivot platziert hatte, wurde mit einem relativ schmerzhaften Verlust von 15,8 % ausgestoppt. Sie erkennen am langen weißen Körper in der obigen eingekreisten Kerze, dass die Aktie danach im Tagesverlauf einen Teil ihrer Verluste wieder gut machen konnte und teilweise sogar wieder bis auf über 130 USD gestiegen ist. Daraus wird einer der Nachteile der CANSLIM-/Darvas-Strategie ersichtlich. Die Strategie hat über viele Jahre bewiesen, dass sie funktioniert. Deshalb handeln auch sehr viele Anleger/Trader Die Kürzung der Gewinnprognose stieß bei Harman-Aktionären auf wenig Wohlwollen. Mit einer deutlichen Kurslücke eröffnete die Aktie am nächsten Tag. nicht mehr, falls der Euro wieder kräftiger steigen sollte. Die Reaktion des Marktes auf die Kürzung der Gewinnprognose für das Gesamtjahr von 5,85 auf 5,65 USD je Aktie fiel jedenfalls heftig aus. Diese Reduzierung um 20 Cents bzw. 3,5 % hat ausgereicht, um die Aktie mit einem Gap-Down (Kurslücke nach unten) von 13 % eröffnen zu lassen (122,05 USD). auf Basis dieser Strategie. Das bedeutet, dass alle versuchen, möglichst nah am Ausbruchsniveau einzusteigen und anschließend dann auch alle auf einem ähnlichen Niveau die Stopps setzen. Gerade zu Handelsbeginn kann das zu einer Art Stop-Loss-Lawine führen, wenn alle Verkaufsaufträge gleichzeitig ausgeführt werden und kaum Nachfrage nach der Aktie vorhanden ist. Das führt dann zu schlechten Ausführungskursen. Nach den Kursgewinnen in kurzer Zeit sollten Buchgewinne zumindest für die Hälfte der Position mit einem nachgezogenen Stopp abgesichert werden. Der Pivotpunkt hatte bei 145,01 USD gelegen. Wer, wie gemäß der CANSLIM- Strategie angeraten, einen Stopp 8 % Wer zeitlich in der Lage ist, den Kursverlauf zu verfolgen, sollte daher eher mit mentalen Stopps arbeiten. In einem sol-

19 Darvas-Report Darvas-Report chen Fall wie Harman ist es ratsam, die ersten fünf Handelsminuten abzuwarten und den Stopp dann unter das 5-Minuten- Tief zu setzen. So können Sie vermeiden, dass Sie direkt in den anfänglichen Sell-Off hinein ausgestoppt werden, und den Verlust unter Umständen deutlich reduzieren. Wichtig ist aber, dass Sie dann tatsächlich diszipliniert verkaufen, wenn die Aktie dieses 5-Minuten-Tief unterschreiten sollte. Das kann unter Umständen mental herausfordernd sein. Deshalb empfiehlt es sich, den Stopp unter dem 5-Minuten- Tief gleich direkt im Markt zu platzieren, um der eigenen Disziplin auf die Sprünge zu helfen. Qualys als warnendes Beispiel Was kann man aus dem Fall Harman sonst noch lernen? Wir hatten im letzten Report geschrieben, dass die Aktie mit einem 2015er-KGV von 25 nicht günstig ist. Das ist die Krux bei relativ hoch bewerteten Wachstumsaktien: Der Markt verzeiht dann eine Verlangsamung des Umsatzoder Gewinnwachstums überhaupt nicht mehr und reagiert extrem sensibel. Ein besonders krasses Beispiel lieferte in der zurückliegenden Woche der Security- Software-Entwickler Qualys (QLYS). Das seit Oktober 2012 notierte Unternehmen gehört zu den erfolgreichsten Neulingen im Technologiesektor und profitiert von der stürmisch steigenden Nachfrage nach Sicherheits-Software in Folge zunehmender Hacker-Angriffe. In den vergangenen Quartalen hatte Qualys regelmäßig die Erwartungen des Marktes getoppt. Entsprechend hoch waren die Erwartungen. Zwar lag der Gewinn pro Aktie im ersten Quartal tatsächlich wieder über den Erwartungen und der Umsatz nur minimal darunter, allerdings enttäuschte der Ausblick. Statt wie erwartet 0,13 USD je Aktie stellte man für das 2. Quartal nur 0,09 bis 0,11 USD in Aussicht. Auch der prognostizierte Umsatz von 39,5 bis 40 Mio. USD kam nicht ganz an die Konsensschätzungen (40,7 Mio. USD) heran. Das reichte für einen fast schon panikartigen Sell-off gleich zu Handelsbeginn. Quasi die gesamten seit Jahresbeginn aufgelaufenen Kursgewinne wurden auf einen Schlag ausradiert. Auch hier lässt sich der extreme Abverkauf mit der zuvor exorbitant hohen Bewertung erklären. Bei 55 USD lag das 2015er-KGV jenseits der 100 und das 2016er-KGV bei 80. Die Schlussfolgerung, die Sie daraus ziehen sollten: Es ist extrem wichtig, möglichst frühzeitig auf neue Trends aufzuspringen. Der Internet-Security- Chartbild Taser (TASR) Die Aktie ist damals innerhalb eines Jahres quasi von null auf über 30 USD explodiert. Ein seither beispielloser Anstieg, der viele Anleger reich gemacht hat. Mit einer Kursexplosion von quasi null auf über 30 USD war die Aktie in 2003 und Anfang 2004 eine richtige Momentum-Rakete. Chartbild QUALYS (QLYS) Wer enttäuscht, wird brutal abgestraft. Die extrem hohe Bewertung mit einem 2016er-KGV von 80 war ok, solange das Gewinnwachstum dynamisch genug war. Trend wurde in den Medien, bedingt auch durch die verschiedenen Datenleaks bei großen Konzernen (z. B. Sony) bereits vor Monaten gehypt. Es gibt inzwischen wohl kaum noch einen Anleger, der noch nicht von diesem Trend gehört hat. Dann ist es meistens zu spät, um aufzuspringen. Wie es gehen muss, verdeutlicht das Beispiel Taser (TASR). Taser und die Rally des Jahrzehnts Taser war redaktionsintern vor Einführung des Darvas-Reports quasi der Prototyp des Darvas-Werts. Das liegt zum Einen an der Vergangenheit des Unternehmens als Momentum-Rakete. Schauen Sie sich mal den Kursverlauf der Aktie in den Jahren 2003/2004 an und Sie wissen, was wir meinen. Eine schlagzeilenträchtige Unternehmensstory ist der zweite wichtige Bestandsteil: Taser ist bekannt durch nicht-tödliche Schusswaffen, eine Art Elektroschockpistole, und verkauft korrespondierend auch entsprechende tragbare Kameras. Die wichtigste Kundengruppe sind Polizeireviere. Speziell die Ausstattung mit tragbaren Kameras rückt hier vermehrt in den Fokus nach den jüngsten publik gewordenen Fällen missbräuchlicher Polizeigewalt in den USA. Am 26. November 2014 meldete Taser einen neuen Großauftrag, der der Aktie nach langer Konsolidierung (seit Ende Februar 2014) zum Sprung auf ein neues 52-Wochen-Hoch verholfen hatte. Das ist diese Art von frühem Kaufsignal, das wir oben gemeint haben. Schauen Sie, was seither draus geworden ist: Von 21 ging es hoch bis auf exakt 35 USD, was in der Spitze einem Anstieg von 66 % entspricht.

20 Darvas-Report Darvas-Report Chartbild Taser (TASR) am Donnerstag die Analysten von Oppenheimer zu einer Abstufung der Aktie: Andrew Uerkwitz und Martin Yang schreiben in ihrem Update: Wir hatten die Aktie erstmals am bei 23,98 USD zum Kauf empfohlen, weil die Investoren damals das Potenzial von Tasers Evidence.com unterschätzt haben. Das hat sich in neueren Studien bestätigt. Die Chartbild Usana Health (USNA) Hier winken neue Kaufchancen Wo aber könnten sich aktuell tatsächlich noch Kaufchancen ergeben? Astreine Darvas-Ausbrüche gab es am Mittwoch und Donnerstag bei folgenden Werten: Usana Health (USNA) Nahrungsergänzungsmittelhersteller, allen voran Herbalife, waren monatelang die Lieblingsopfer von Leerverkäufern Die Meldung eines neuen Großauftrags Ende November 2014 sorgte nach langer Konsolidierung zu einem Sprung auf ein neues 52-Wochen-Hoch bei Taser. Vor wenigen Handelstagen kam es dann zum neuerlichen Ausbruch. Der Hintergrund: Im 1. Quartal 2015 war der Umsatz mit den tragbaren Axon-Kameras und der dazugehörigen digitalen Beweisspeicherungs-Lösung Evidence.com von 5,9 auf 22,9 Mio. USD um 288 % explodiert. Dabei wurden bisher erst von insgesamt über 2 Mio. US-Polizisten ausgestattet. Entsprechend hoch ist die Wachstumsfantasie. Das trifft allerdings umgekehrt inzwischen auch auf die Bewertung zu: Beim aktuellen Kurs von 32,63 USD liegt das 2015er-KGV bei 78 und das für 2016 bei 58. Das heißt: Jede Menge Fantasie ist bereits im Kurs enthalten. Das veranlasste Ein Bilderbuch-Ausbruch, der von einer Explosion des Handelsvolumens begleitet wurde, konnte bei der Aktie von Usana beobachtet werden. Chartbild Taser (TASR) Nach dem Ausbruch folgte die Rally. In der Spitze konnten Aktionäre seit dem Kaufsignal im Oktober über 60 % Kursgewinne erzielen. Neuaufträge kamen in immer schnellerer Abfolge und hatten ein größeres Volumen. Entsprechend stieg der Umsatz je Kunde. Um nun aber einen noch höheren Kurs rechtfertigen zu können, muss das Unternehmen diesen Erfolg in ergänzende Märkte (außerhalb der Polizeireviere; Anm. d. Verf.) übertragen. Bis dahin sei es aber noch ein weiter Weg. Das Kursziel von 28 USD sei erreicht, entsprechend rechnen die Analysten nun nur noch mit einer marktkonformen Entwicklung der Aktie. Auch hier zeigt sich also wieder: Es ist wichtig, früh dran zu sein. Ausgebrochen ist die Aktie wie erwähnt am 26. November, die Empfehlung der Analysten kam dann knapp einen Monat später. wegen angeblicher unseriöser Verkaufspraktiken. Auch Usana Health (USNA) wurde kritisiert, schlägt sich aber gut und ist vor allem in China mit einem diversifizierten Angebot gut positioniert. Kauf über 118,84 USD. Usana vertreibt Nahrungsergänzungsmittel und Vitaminpräparate, die chronischen, degenerativen Erkrankungen vorbeugen sollen. Am Dienstag meldete das Unternehmen Quartalszahlen, die bei einem Nettogewinn je Aktie von 1,50 USD 20 Cents über den Erwartungen lagen. Der Umsatz überbot die Schätzungen um 21 Mio. USD und kam bei 219 Mio. USD ins Ziel. Gründe waren ein Verkaufs-Anreizprogramm für den chinesischen Markt sowie ein allgemein freundlicheres Konsumumfeld in China. Käufe empfehlen sich bei Rücksetzern unter 130 USD.

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