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1 d Online-Marketing-Strategie Die ganze Welt des Online-Marketings September 2013 Die ganze Welt des Online-Marketings Internet- und Online- Marketing-Strategie von Jörg Eugster

2 Die ganze Welt des Online Marketings 2 Dieses E-Book wird gesponsert von: Das Wirtschaft Regional wünscht Ihnen gute Unterhaltung. Online-Marketing und Internet-Strategieberatung seit

3 Die ganze Welt des Online Marketings 3 Herzlich willkommen bei wifimaku. Dank der vielen Autoren und Experten, die das Online-Marketing-Wiki geschrieben haben und es laufend aktualisieren, halten Sie das vermutlich aktuellste Werk zum Thema Online-Marketing im deutschsprachigen Raum vor sich. Wir Autoren möchten es auf dem neusten Stand der Erkenntnisse halten. Viel Spass beim Lesen. Jörg Eugster, Online-Verleger und Initiator von wifimaku Auf wifimaku.com finden Sie stets die aktuellsten Versionen, und das meist gratis. Auf wifimaku update können Sie sich über die laufenden Updates informieren. Auflage gemäss Kopfzeile erste Seite. Copyright by Jörg Eugster. Alle Rechte vorbehalten. Das Buch oder Teile davon dürfen jederzeit mit Quellenangabe verwendet werden. Bei Verwendung in Online-Medien muss die ganze Quellenangabe (URL) verlinkt sein. Quelle: Die ganze Welt des Online-Marketings Kontakt: / Die aktuellen Versionen dieses Buches finden Sie jederzeit auf:

4 Die ganze Welt des Online Marketings 4 Vorwort von Prof. Martina Dalla Vecchia Kaum eine Management-Disziplin hat eine so rasante Entwicklung durchgemacht, wie das Online-Marketing! Ich spreche bewusst von Management-Disziplin, denn heute steht hinter fast jeder Geschäftsführungsentscheidung auch unmittelbar die Frage: Welche Auswirkung hat dies auf unsere Internet-Präsenz? 2001 habe ich den ersten schweizerischen Lehrgang zu "E-Commerce & Online- Marketing" entwickelt. Mit im Dozenten-Team war damals schon Jörg Eugster. Seitdem haben viele neue Instrumente das Online-Marketing bereichert. Neben Suchmaschinen-Marketing, Newsletter, Blog und Webanalyse ist die schillerndste Facette hierbei wohl Social Media. Dieser Entwicklung wird in der neuesten Ausgabe von wifimaku Rechnung getragen. "You are what you share" sagte schon 2008 Charles Leadbeater in seinem Buch We Think -The Power Of Mass Creativity. Und dies ist heute zutreffender denn je. Unsere Profile in den sozialen Netzwerken geben uns eine Online-Identität, unsere Bilder und Videos zeigen unser Online-Gesicht und unsere Blogbeiträge und Kommentare vermitteln unsere Online-Persönlichkeit. Damit Unternehmen Ihre Online-Präsenz effizient gestalten und managen können, habe ich ein Social Media Framework entwickelt. Der Mehrwert für Unternehmen ist eine erhöhte Sichtbarkeit im Internet und die Möglichkeit zur Interaktion mit verschiedenen Dialoggruppen. Das wifimaku-wiki ist dank der vielen Fachautoren zu einem umfassenden Leitfaden durch die Welt des Online-Marketings geworden. Sie finden hier konkrete Beispiele für die Umsetzung, fundierte Hintergründe und viele Tipps für die Praxis.

5 Die ganze Welt des Online Marketings 5 Natürlich: Machen müssen Sie es selbst! Aber mit diesem Werk werden Sie Stolperfallen umgehen und viele neue Anregungen für Ihren Alltag im Online- Marketing erhalten. Viel Spass bei der Lektüre! Und denken Sie dran: You are what you share! Basel, im August 2012 Prof. Martina Dalla Vecchia Dozentin für Online-Marketing, FHNW Basel

6 Die ganze Welt des Online Marketings 6 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung und Grundlagen Wie gelangt jemand auf Ihre Website? Fischerkurs Die verschiedenen Instrumente des Online-Marketings im Überblick Facts & Figures Wirkung des Online-Marketings Grundbegriffe 41 2 Internet- und Online-Marketing-Strategie Marketing-Grundlagen Online-Marketing-Grundlagen Struktur und Inhalte einer Online-Marketing-Strategie mit einem Online-Marketing-Konzept Alle strategisch relevanten Online-Marketing-Instrumente im Überblick 90 3 Schlusswort Das wifimaku Prinzip 128

7 Die ganze Welt des Online Marketings 7 1 Einleitung und Grundlagen Das Kapitel "Einleitung und Grundlagen" wurde von Jörg Eugster verfasst. Jörg Eugster ist der Initiator und Gründer dieses Wikis über Online-Marketing. Internetunternehmer aus Leidenschaft - seit Mehr zum Autor Jörg Eugster im Autorenverzeichnis. Online-Marketing erfreut sich seit einigen Jahren zunehmender Beliebtheit. Gerade die vielen Krisen wie die Finanz-, die Euro- und die Schuldenkrise haben der Online-Industrie Aufwind gegeben und damit die Chance, aus dem Schatten der etablierten Medien zu treten. Während die klassischen Medien unter den Krisen und der darauf folgenden Rezession mit teilweise drastischen Umsatzrückgängen litten, konnte Digitale Werbung und Online-Marketing in den meisten Fällen zulegen. Die Vorteile der Online-Kommunikation sind heute von vielen Werbetreibenden erkannt worden und man tastet sich an diese neuen multimedialen und interaktiven Werbeformen heran. Als wir im Dezember 2004 die erste Print-Auflage von "Wie fischt man Kunden aus dem Internet" herausgaben, war Online-Marketing noch ein Tummelfeld für Pioniere und Online-Freaks. Doch schon drei Jahre später brachte der Verlag die 2. Auflage heraus, weil die erste Auflage vergriffen und die Nachfrage immer grösser wurde. Diesem Trend wurde mit der 3. Auflage 2009 begegnet. Die drei Auflagen mit einer Gesamtauflage von 32'000 Exemplaren haben das grosse Interesse an Thema Online-Marketing gezeigt. Da sich die Inhalte so rasch ändern, haben wir nach einer neuen Möglichkeit der Publikation gesucht. Im Zeitalter von Social Media wollten wir auch diese in

8 Die ganze Welt des Online Marketings 8 unser Gesamtkonzept integrieren. Ein Wiki ist die offenste Form der Social Media. Als Multiautorensystem ist das Wikikonzept für ein Werk wie dieses geradezu prädestiniert. Die vorliegende Wiki-Auflage (wifimaku) wurde von vielen Top-Experten verfasst und wird laufend aktualisiert. Alle Inhalte sind gratis online auf dem Web über wifimaku.com verfügbar. Da vermutlich kein Mensch ein Buch von derzeit (Stand April 2013) über 830 Seiten online lesen wird, bieten wir das Gesamtwerk auch in einzelnen Kapiteln als E-Book für diverse Endbenutzergeräte wie ipad, Tabletrechner oder herkömmliche Computer an. Diese sind je nach Modell und Plattform kostenpflichtig oder sogar gratis, wenn wir dafür einen Sponsor finden. Der Vorteil des E-Books liegt darin, dass es schneller geändert und vertrieben werden kann und erst noch viel kostengünstiger ist. Über die Social-Media-Kanäle von wifimaku wie Facebook, Twitter & Co. (Adresse für den Überblick: können Sie Ihr Wissen aktuell halten. Doch zurück zum Thema Online-Marketing. Online-Marketing hat sich mittlerweile auf einer breiten Basis durchgesetzt und etabliert. Mehrere internationale und nationale Studien und viele Praxisbeispiele belegen, dass Online-Marketing wirkt. Da Online-Marketing auch einige wenige technische Kenntnisse voraussetzt, wird es von Marketingfachleuten leider immer noch lieber aus der Distanz beobachtet als angewandt. Die Tendenz geht jedoch dahin, dass die Marketingfachleute über ein immer grösseres Wissen und eine sich aufbauende Erfahrung verfügen. Leider ist das Halbwissen noch viel mehr verbreitet. Ziel dieses Werkes ist es, die Möglichkeit, das Wissen von Grund auf aufzubauen oder das Halbwissen aufzupolieren. Man weiss inzwischen, dass man um Know-how im E-Commerce und Online- Marketing einfach nicht herumkommt. Wenn Sie dieses Buch oder Wiki gelesen haben, dann haben Sie die Grundlagen und ein grundsätzliches Verständnis, damit Sie in Verhandlungen mit Anbietern viel kompetenter und selbstbewusster auftreten können. Daneben kommen sie nicht darum herum, selber eigene Erfahrungen zu sammeln. So wie bei anderen Medien werden auch Sie mit Online-Marketing Geld in falsche Massnahmen investieren. Doch mit zunehmender Erfahrung wird es Ihnen gelingen, immer Ziel gerechtere und erfolgreichere Massnahmen durchzuführen. Immer mehr Firmen erkennen, dass Online-Marketing integriert in ein Marketingkonzept gehört. Online-Marketing bietet mehr als nur einen weiteren

9 Die ganze Welt des Online Marketings 9 Kanal im Marketingmix und gehört von Beginn an in eine Kampagnenplanung. Leider werden immer noch allzu oft Online-Marketing-Instrumente erst am Ende der Planung mit einbezogen und halbherzig betrieben. So wird eine Kampagne mit Online-Marketing-Instrumenten kaum erfolgreich sein. Online-Marketing gehört crossmedial und vernetzt in eine gesamte Kampagne integriert. Das erhöht die Reichweite und man erreicht online Zielgruppen, die man sonst kaum noch erreichen kann. Gerade die Jungen erreicht man mit Fernsehen und Print immer weniger, dafür aber häufiger und einfacher per Internet und Handy. 1.1 Wie gelangt jemand auf Ihre Website? Viele Wege führen nach Rom bzw. auf Ihre Website. Unter den Millionen Websites und Milliarden einzelner Internetseiten sollen Ihre Angebote und Dienstleistungen genau in jenem Moment vom potenziellen Kunden gefunden werden, wenn das Bedürfnis danach besteht. Doch wie kommen nun die Besucher zu Ihnen? Im unendlichen Ozean der vielen Milliarden einzelner Webseiten kann der User sich auch unendlich verlieren und nie auf Ihre Angebote stossen. Abbildung 1 Fischer im weiten Ozean des Internets (Quelle: Eigene Darstellung)

10 Die ganze Welt des Online Marketings Fischerkurs Die Metapher des Fischers, der im unendlichen Ozean nach Fischen angelt, gilt in wifimaku, das ja für Wie fischt man Kunden aus dem Internet steht, wie in den Printauflagen. Das Internet bietet primär Pull-Marketing-Instrumente. Daher eignet sich diese Metapher weiterhin ausgezeichnet. Der Autor hatte vor einigen Jahren das Vergnügen, bei einem Freund einen Crashkurs im Fliegenfischen zu belegen. Hier wurde ihm augenscheinlich klar, was seine Metapher wirklich bedeutet. Er musste nicht nur das richtige Instrument (die Fliegenfischerrute) und den richtigen Köder (Fliegenattrappe), sondern auch das richtige Gewässer (den Fluss Maggia im Tessin) wählen. Nur so hatte man eine Chance, überhaupt einen Fisch an die Angel zu bekommen. Der Autor hatte damals im dreistündigen Crashkurs keinen einzigen Fisch gefangen. So wird es auch Ihnen ergehen, wenn Sie zum ersten Mal im World Wide Web zu fischen versuchen. Aller Anfang ist schwer. Lassen Sie sich nicht entmutigen, falls Ihre Bemühungen nicht beim ersten Mal von Erfolg gekrönt sind. Auf den folgenden Seiten werden wir Sie in die Grundlagenbegriffe einführen. Sie sollten diese wirklich lesen, denn sie bilden die Basis für die weiteren Kapitel. Lassen Sie sich auch hier nicht entmutigen, auch wenn Online-Marketing anfänglich sehr technisch anmutet. Doch das vergeht auch. Sie werden sehen. Die Online-Welt wird Sie bestimmt schon bald faszinieren, so hoffe ich es wenigstens. 1.3 Die verschiedenen Instrumente des Online-Marketings im Überblick Wieso betreibt man Marketing? Ganz einfach: Jede Firma braucht zahlende Kunden, sonst kann sie nicht überleben. Im Marketing geht es um Reichweite, Aufmerksamkeit und Relevanz, um Kunden gewinnen zu können. Bei den klassischen Medien ist man gewöhnt, - das ist ja schliesslich gelernt - wie man eine Kampagne plant und durchführt. Doch wie kann man online Aufmerksamkeit, Reichweite und Relevanz für seine Produkte und Dienstleistungen generieren?

11 Die ganze Welt des Online Marketings 11 Abbildung 2 Die Online-Marketing-Instrumente entlang des Kauf- oder Buchungsprozesses online (Quelle: Jörg Eugster) Awareness online schaffen Zuerst muss überhaupt ein Bedürfnis für ein Produkt oder eine Dienstleistung bestehen. Wenn Sie nicht wissen, dass es ein Produkt überhaupt gibt, dann werden Sie auch kein Verlangen danach verspüren. Ich gebe Ihnen hierzu ein verständliches Beispiel. Wussten Sie, dass es Fahrradhelme mit eingebautem Rückspiegel gibt? Falls nein, wären Sie vermutlich nie auf den Gedanken gekommen, danach zu suchen. Jetzt wo Sie es aber wissen, dass es so etwas gibt, würden Sie bei Bedarf eher nach dem Produkt googeln wollen. Ein Produkt, nach dem es kein oder wenig Suchvolumen gibt, ist für die Vermarktung sehr schwierig, denn Sie müssen zuerst das Bedürfnis (Awareness) dafür schaffen. Bei den klassischen Kommunikationsinstrumenten bieten sich je nach Budget ein Bericht im Fernsehen oder Radio, eine Pressemitteilung, Publireportage oder weitere geeignete Massnahmen an. Online kann dieses Bedürfnis z. B. über Empfehlungen oder Werbung in sozialen Netzwerken, über Bannerwerbung, ein Video auf Youtube oder dank eines Beitrags in einem Newsletter entstehen.

12 Die ganze Welt des Online Marketings Search Man weiss aus vielen Studien, dass die meisten Benutzer, bevor sie einen Kauf tätigen, zuerst das gewünschte Produkt online suchen. Das tun sie auch dann, wenn sie das Produkt nicht online kaufen. Dies nennt man den ROPO-Effekt. ROPO heisst: "Research Online - Purchase Offline". Dazu nutzen sie Suchmaschinen oder Online-Verzeichnisse. So versteht es sich von selbst, dass es strategisch wichtig ist, bei den ersten Ergebnissen der Trefferliste aufgeführt zu sein, da man sonst kaum mehr beachtet wird. Eine solche Topposition kann man sich entweder erkaufen oder erarbeiten. Wir kommen im Kapitel Suchmaschinen-Optimierung (SEO) und Suchmaschinenwerbung mit Google AdWords (SEA) darauf zurück Evaluation Eine Auswahl des gewünschten Produkts geschieht heute häufig über die gezielte Suche nach Kommentaren in Blogs oder Produktevideos auf einschlägigen Videoportalen. In sozialen Netzwerken erhält man Empfehlungen aus der Community. Noch besser: Fragen Sie doch Ihre Community. Kürzlich fragte ich auf meinen Social-Media-Kanälen wie XING, Facebook und Google+, ob jemand eine Fachkraft für CRO (Conversion Rate Optimierer) kenne. Ich erhielt innert Stunden einige Empfehlungen mit sehr wenig Aufwand. Preisvergleichsportale helfen ebenso bei der Entscheidung, wo man das Produkt kaufen möchte, wenn der Preis im Vordergrund steht. Die Transparenz ist so hoch wie nie zuvor Sales/Booking Nun kommen wir zum Schritt, wo Sie endlich Geld verdienen. Beim Online- Marketing geben Sie vor allem Geld aus, im E-Commerce verdienen Sie es. Dies ist bestimmt der wichtigste Schritt, denn nur mit einem Abschluss oder einer Buchung wird letztlich Umsatz generiert. Die Usability des Kauf- oder Buchungsprozesses ist sehr entscheidend dabei, ob jemand nun tatsächlich einkauft oder den Kaufprozess noch in der letzten Sekunde abbricht. Immer bedeutungsvoller wird der Kaufabschluss auf einem mobilen Telefon wie einem Smartphone.

13 Die ganze Welt des Online Marketings After Sales Um eine dauerhafte Kundenbeziehung aufbauen zu können, braucht es weitere Massnahmen. Unter anderem kann hier ein regelmässiger Newsletter zu diesem Ziel beitragen. Schafft man es, die Kunden die Produkte bewerten zu lassen, um dadurch Empfehlungen z.b. über Social-Media zu generieren, dann ist man dem Ziel einer hohen Kundenloyalität einen grossen Schritt näher gekommen. 1.4 Facts & Figures Der Medienkonsum verändert sich Der Medienkonsum verlagert sich immer mehr ins Internet. Vor allem die jüngere Generation verabschiedet sich immer mehr vom TV und verbringt ihre Zeit online. Das Internet hat das Fernsehen als Leitmedium mittlerweile in vielen Ländern je nach Alterskategorie bereits abgelöst. Bei den 16- bis 24-Jährigen hat dies bereits seit längerem stattgefunden. Wenn Sie das nicht glauben, dann beobachten Sie Ihre Kinder, wie diese kommunizieren und wo sie sich im Markt aufhalten. Man spricht inzwischen von Digital Immigrants und Digital Natives und einem digitalen Graben zwischen den Generationen. Die einen, die Digital Natives, wachsen mit dem Internet auf. Sie kennen keine Welt ohne Internet. Auf der anderen Seite sind die vor 1980 Geborenen, die sogenannten Digital Immigrants, die das Internet wohl nutzen, aber eher wie Immigranten in einem fremden Land. Der Spiegel schrieb 2008 in seinem Artikel Macht das Internet doof? Folgendes, das diesen digitalen Graben hervorragend charakterisiert:

14 Die ganze Welt des Online Marketings 14 Auf der einen Seite steht die Generation Drehwählscheibe, die noch Gebrauchsanweisungen studiert, den ipod für einen verbesserten Walkman hält, das Handy für ein Mobiltelefon und den Laptop für eine moderne Schreibmaschine. Und auf der anderen die sogenannten Digital Natives, die Eingeborenen des Internets. Neue Kommunikationsmedien sind für sie ein großer digitaler Komplex, den sie intuitiv beherrschen und der simultanes Denken und Handeln erforderlich macht. Schnelle Sprünge also anstelle der linearen Denktradition älterer Generationen, die noch mit dem Sender- Empfänger-Modell aufgewachsen sind und trotzig festhalten an Büchern, Zeitungen und Tagesschau. Quelle: Der Spiegel Internetnutzung Internetnutzung weltweit Internetnutzung nach Weltregionen Per 31. Dezember 2011 nutzten weltweit über 2.2 Milliarden Menschen das Internet. Abbildung 3 Internet Users in the World by Geographic Regions (Quelle:

15 Die ganze Welt des Online Marketings Internetnutzung nach Durchdringungsrate Davon entfällt gemäss obiger Grafik der Hauptteil auf Asien, als bevölkerungsreichstem Kontinent unserer Erde. Gemäss der Dichte, der sogenannten Durchdringungsrate, sticht gemäss nachfolgender Grafik Nordamerika mit einem Wert von 78,6 % heraus. Abbildung 4 World Internet Penetration Rates by Geographic Regions 2011 (Quelle: Internetnutzung auf der Weltkarte dargestellt Wenn man die Nutzerverteilung auf der Internet Map von Chris Harrison betrachtet, dann wird klar, dass sowohl die Internetnutzung in der nördlichen Hemisphäre am grössten ist als auch der grösste Traffic zwischen Nordamerika und Europa stattfindet.

16 Die ganze Welt des Online Marketings 16 Abbildung 5 Weltkarte Internetverbindungsintensität (Quelle: Abbildung 6 Weltkarte Internetverbindungsintensität zwischen den Ballungszentren (Quelle: Internetnutzung nach Ländern In einer Rangliste der Durchdringungsrate der Topländer finden sich Länder aus Skandinavien wie Island, Norwegen, Schweden und sogar Grönland und weit entfernte Inseln wie die Falklandinseln ganz oben.

17 Die ganze Welt des Online Marketings 17 Die Nutzungsrate und Rangierung der DACH-Länder ist wie folgt: Rang 13: Schweiz (84.2 %) Rang 16: Deutschland (82,7 %) Rang 33: Österreich (74,8 %) Abbildung 7 Top Countries with the Highest Internet Penetration Rates (Quelle:

18 Die ganze Welt des Online Marketings Verbreitung des mobilen Telefons Die Nutzung des mobilen Telefons zeigt weltweit eine beeindruckende Wachstumsrate auf. Von 2005 bis 2013 stieg die Anzahl der Anmeldungen von mobilen Telefonen von 2 auf 6.8 Milliarden. Die Durchdringsrate erreicht schon bald 100 Prozent. Abbildung 8 Anzahl Mobile Telefone weltweit (Quelle: Die Durchdringungsrate des mobilen Telefons gemessen an der Bevölkerung betrug im ersten Quartal 2013 betrug weltweit gemäss der ITU 96.2 Prozent. In einigen Regionen beträgt sie mehr als 100 Prozent. Auch in der Schweiz rechnet man, dass auf 100 Einwohner über 120 Handys kommen. Abbildung 9 Anzahl Mobile Telefone nach Weltregionen (Quelle:

19 Die ganze Welt des Online Marketings Internet-Nutzung Deutschland Internet-Nutzung Deutschland (ARD und ZDF) 75,9 Prozent der Bevölkerung sind 2012 in Deutschland online. Abbildung 10 Internet-Nutzung in Deutschland 2012 (Quelle der Datengrundlage: Internet-Nutzung Das Internet wird von 75.9 Prozent oder 53.9 Millionen Deutschen ab 14 Jahren genutzt. Die Zahl der deutschen Internetnutzer hat sich somit in den letzten zwölf Jahren verdreifacht. Der grösste Zuwachs ging von den über 50-Jährigen aus. Nutzung von Sozialen Netzwerken Rund 23 Millionen Deutsche ab 14 Jahren besassen 2012 ein Profil in einem privaten Netzwerk, was einem Anteil von gut 43 Prozent der Onliner entspricht. Die Mitglieder von Sozialen Netzwerken verbringen durchschnittlich täglich 54 Minuten in ihrer Community. Die Nutzungszeit liegt bei Teens und Twens mit täglich 77 bzw. 62 Minuten deutlich über dem Mittelwert. Geräteausstattung der Onlinenutzer In den Haushalten mit Internetzugang gehören PC/Notebook bei 97 %, das TV- Geräte mit 97 %, das Radio mit 89 % im Haushalt bzw. mit 86 % im Auto und

20 Die ganze Welt des Online Marketings 20 Mobiltelefone mit 98% zur Grundausstattung. Bereits 15 Prozent der Onlinehaushalte gaben an, über ein Fernsehgerät mit Internetzugang (Hybrid- TV) zu verfügen. 8 Prozent der Haushalte mit Internetzugang verfügten 2012 über einen Tablet-PC, 7 Prozent besassen einen ebook-reader, und ein Drittel der Haushalte nutzt Smartphones. Quelle: Internet-Nutzung Deutschland - AGOF internet facts Internet-Penetration insgesamt Millionen oder Prozent der Deutschen haben Zugang zum Internet. Abbildung 11 Internet-Penetration Deutschland November 2012 (Quelle: AGOF e.v. / internet facts ) Online-Penetration nach Alterskategorien In der Alterskategorie der 14- bis 19-Jährigen beträgt die Online-Penetration schon fast 100 Prozent. Mit 97.3 Prozent sind die 100 Prozent schon fast erreicht. Sogar bei den über 50-jährigen beträgt die Durchdringung der Internetnutzung

21 Die ganze Welt des Online Marketings 21 hohe 76%. Nur bei den über 60 Jahre alten Personen beträgt sie lediglich 36.7 Prozent. Abbildung 12 Online-Penetration nach Alterskategorien (Quelle: AGOF e.v. / internet facts ) Internetnutzung nach Themenschwerpunkten In Deutschland werden vorwiegend s verschickt und empfangen, in Suchmaschinen oder Web-Katalogen recherchiert oder Nachrichten zum Weltgeschehen im Internet gelesen. Darauf folgen online einkaufen,

22 Die ganze Welt des Online Marketings 22 Wetterberichte lesen und regionale oder lokale Nachrichten lesen. Ebenfalls in den Top-Ten befinden sich Online-Banking durchführen, Testergebnisse und Sportergebnisse nachsehen und sich in Chats und Foren aufhalten. Abbildung 13 Internetnutzung nach Themenschwerpunkt November 2012 (Quelle: AGOF e.v. / internet facts ) Nach welchen Informationen suchen die Alterskategorien im Internet? Ja nach Alterskategorie werden andere Inhalte gesucht. Das Thema Bücher interessiert alle Alterskategorien.

23 Die ganze Welt des Online Marketings 23 Abbildung 14 Informationsrecherche nach Informationen der Alterskategorien (Quelle: AGOF e.v. / internet facts )

24 Die ganze Welt des Online Marketings Mobile Nutzung Deutschland - AGOF mobile facts 2012-II 21,3 Millionen Deutsche sind im mobilen Internet unterwegs Abbildung 15 Mobile Internetnutzung Deutschland 2012 (Quelle: AGOF mobile facts 2012-II)

25 Die ganze Welt des Online Marketings 25 Hohe Wachstumsraten in Deutschland im mobilen Internet von 2010 bis 2012 Abbildung 16 AGOF mobile Universum Wachstum von 2010 bis 2012 (Quelle: AGOF mobile Facts 2012-II)

26 Die ganze Welt des Online Marketings Prozent der deutschen Internetnutzer auf dem Handy sind Männer Abbildung 17 AGOF mobile Internetnutzung Soziodemografie 2012 (Quelle: AGOF mobile Facts 2012-II)

27 Die ganze Welt des Online Marketings Prozent nutzen das mobile Internet als Ergänzung zum stationären Abbildung 18 AGOF Nutzung mobiles versus stationäres Internetnutzung (Quelle: AGOF mobile facts 2012-II)

28 Die ganze Welt des Online Marketings 28 Mit dem Handy wird in Deutschland immer noch vorwiegend telefoniert Viele glauben, dass die modernen Smartphones kaum fürs Telefonieren eingesetzt werden. Gemäss der folgenden Grafik ist das Telefonieren auf dem Handy immer noch die am meisten genutzte Funktion. Abbildung 19 AGOF mobile Nutzungsschwerpunkte (Quelle: AGOF mobile facts 2012-II)

29 Die ganze Welt des Online Marketings Internet-Nutzung Schweiz Internet-Nutzung - Net-Metrix-Base Die Schweiz erreichte Mitte 2013 eine Nutzungsrate von etwas über 85 Prozent (User über 14 Jahre), was über 5.4 Mio. Personen entspricht. Abbildung 20 Die Nutzungsrate in der Schweiz (Stand: Mitte 2013), Quelle: Eigene Darstellung aufgrund Daten von NET-Metrix-Base 2012 Onliner Gemäss der NET-Metrix-Base-Publikation nutzen über 85 Prozent der Schweizer/innen das Internet. Bei diesen Onlinern erfolgte die Internetnutzung innerhalb der letzten sechs Monate. Heavy-User Der Anteil der Heavy-Users hat sich den letzten zehn Jahren verdoppelt, von einem auf zwei Drittel aller Personen. 79 Prozent oder rund 5 Millionen gehen täglich oder mehrmals pro Woche ins Internet. Ein typischer Heavy-User ist männlich und zwischen 20 und 50 Jahre alt. Er verfügt eine höhere Schulbildung und wohnt in einer urbanen Umgebung. Im Internet ist er mit zwei bis drei Geräten unterwegs. Hauptnutzungsaktivitäten sind beim Heavy-User s, Suchmaschinen und News.

30 Die ganze Welt des Online Marketings 30 In urbanen Regionen wie Zürich, Basel und Zug gibt es rund drei Viertel Heavy- Users. Eher abgelegene Regionen wie das Tessin, Berner Oberland oder Oberwallis kommen auf lediglich 60 Prozent der Wohnbevölkerung. Offliner Der Anteil der Offliner hält sich schon seit 2011 hartnäckig bei rund 15 Prozent. "Der" typische Internetverweigerer ist eine Frau, über 60 Jahre alt, pensioniert und verfügt über eine obligatorische Schulbildung. Geschlecht der Internetnutzer Der Anteil der weiblichen Onliners ist mit 81.3 Prozent immer noch geringer als jene der männlichen, die mit 88.9 Prozent ausfällt Mobile-Nutzung Schweiz - Net-Metrix-Mobile 3 Millionen Onliner tun es mit dem Smartphone Der aktuelle Mobile-Report von NET-Metrix belegt den ungebrochenen Trend der Internetnutzung über mobile Geräte in der Schweiz. Bereits 60 % der Onliner oder 3.2 Mio. nutzen das Internet auch über Smartphones & Co. und rund 40 % oder 2.2. Mio. tun dies täglich oder fast täglich. Ein beachtliches Wachstum erfährt die Gruppe der Tablet-User von über 20 % in einem halben Jahr und knackt aktuell fast die Millionen-Grenze. Der Trend der mobilen Internetnutzung ist ungebrochen Der Mobile-Report von NET-Metrix erfasst die Entwicklung der Internetnutzung über unterschiedliche Typen mobiler Geräte: Zu den Small Screen Devices (SSD) gehören internetfähige Mobiltelefone und Smartphones sowie MP3-Player oder Geräte mit vergleichbarer Bildschirmgrösse (bspw. ipod, PDA, Personal Organizer), welche die Nutzung von Internetinhalten ermöglichen. Auf der anderen Seite umfassen Tablet-User diejenigen Personen, welche mit Tablets oder E-Book-Readern im Netz surfen. Im Fokus des Mobile-Reports steht folglich nicht der Gerätebesitz oder die allgemeine Gerätenutzung sondern die Internetnutzung. Der Trend-Vergleich des Mobile-Reports zeigt seit Bestehen eine positive Entwicklung: Die Gruppe der SSD-User hat mittlerweile die 3-Millionen-Schwelle übertroffen (3.2 Mio.) und erreicht damit aktuell 60 % der Schweizer Internetnutzer. Dies entspricht einem Anstieg von 8 % seit der letzten Erhebung vor sechs Monaten und einer Verdoppelung seit der ersten Erhebung Noch

31 Die ganze Welt des Online Marketings 31 deutlicher zugelegt hat die Gruppe der SSD-Heavy-User, also denjenigen Personen, welche täglich oder fast täglich mit Smartphones & Co. im Internet surfen: Innerhalb eines halben Jahres ist diese Gruppe von 1.9 Mio. auf rund 2.2 Mio. angewachsen und erreicht neu über 40 % der Schweizer Onliner. Seit der ersten Erhebung 2010 hat sich dieser Anteil verdreifacht. Weiterhin das grösste relative Wachstum weisen die Tablet-User auf: Mit einem Anteil von 18 % umfassen sie aktuell 965 Tsd. Personen und haben damit die Millionenmarke fast geknackt. Das Wachstum in den letzten sechs Monaten liegt bei 22 % und seit der ersten Erhebung 2010 beim beachtlichen Faktor 17. Da das Weihnachtsgeschäft nur teilweise in den Erhebungszeitraum fiel, darf angenommen werden, dass die Anteile aktuell noch höher ausfallen. Abbildung 21 NET-Metrix-Mobile Anteil Internet-Nutzer (Quelle: NET-Metrix-Mobile-Report ) Anzahl mobile Geräte für Internetnutzung nimmt zu Bei der Geräteart bestätigt sich der bereits im letzten Report festgestellte Trend: Der Anteil der Onliner, welche Internet über Smartphones nutzen, lag mit 52.7 % erstmals über der Internetnutzung in der Kategorie Laptops, Notebooks und Netbooks (47.6 %). Aktuell fällt der Abstand mit 58.2 % für Smartphones und knapp 50 % für Laptops & Co. noch grösser aus.

32 Die ganze Welt des Online Marketings 32 Eine wesentliche Verschiebung auf Ebene Gerät ist im Moment aber noch nicht erkennbar, jedenfalls dann nicht, wenn man die Anzahl mobiler Geräte betrachtet, mit denen im Web gesurft wird: Der Anteil der Onliner, die mit zwei oder mehr mobilen Geräten im Web surfen, hat sich von 22.2 % in 2010 auf 43.3 % praktisch verdoppelt. Beachtlich ist umgekehrt der Rückgang derjenigen Onlinern, die gar kein mobiles Gerät für den Besuch im Web nutzen: Seit der ersten Erhebung hat sich der Anteil dieser Gruppe mehr als halbiert und liegt jetzt noch bei 18.6 %. Werden die verschiedenen Nutzergruppen betrachtet, ist die Anzahl mobiler Geräte für den Besuch im Web bei den Tablet-Usern am höchsten: 86 % surfen mit zwei oder mehr mobilen Geräten im Internet, bei den SSD-Usern sind es 66 % und bei den SSD-Heavy-Usern 70.1 %. Noch deutlicher werden die Unterschiede, wenn man die Anzahl auf vier oder mehr Geräte erhöht: Während dieser Anteil bei den SSD-Usern nur gerade bei 6.3 % und bei den SSD-Heavy-Usern bei 7.9 % liegt, schwingen auch hier die Tablet-User mit 15.1 % oben aus. Wachstumssprung bei Tablet-Usern Einen regelrechten Sprung verzeichnen die Tablet-User. Betrug ihr Anteil an den Onlinern vor zwei Jahren noch bescheidene 1.1 Prozent, zählen aktuell bereits 14.7 Prozent der Onliner zu dieser Gruppe und erreicht 780'000 Schweizer/- innen. Verantwortlich für dieses deutliche Wachstum dürften einerseits das Weihnachtsgeschäft 2011 sowie das Angebot neuer Device-Generationen (z.b. ipad) im ersten Halbjahr 2012 gewesen sein.

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