NEWSLETTER AUSGABE 02/2013

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1 Inhalt Smart Meter ein Herzstück, das Schritt für Schritt zu schlagen beginnt... 1 Druck & Kuvertierung im Sinne unserer Kunden ausgelagert... 2 Mobile Device Management geschäftliche Smartphones sicher verwalten... 3 Tipps und Tricks... 4 Smart Meter ein Herzstück, das Schritt für Schritt zu schlagen beginnt Die Energieerzeugung nicht an den Verbrauch anzupassen, sondern den Verbrauch an die durch regenerative Energien fluktuierende Erzeugung das ist das Ziel zukünftiger intelligenter Versorgungsnetze (engl. Smart Grids). Deren Herzstück bilden die sogenannten intelligenten Zähler (engl. Smart Meter), die die Verbrauchsdaten messen, speichern und übermitteln. Sie fungieren sozusagen als Smart Grid Steuermann. Vieles sollte zum Thema Smart Metering in diesem Jahr bewegt werden, aber nur wenig wurde bis dato entschieden. Doch wo stehen wir nun im Moment? Anfang Oktober 2013 passierte die Messsystemverordnung (MSysV) als Bestandteil eines umfangreichen Verordnungspaketes die EU-Notifizierung und ist somit freigegeben für das nationale Rechtsetzungsverfahren. Dieses wird aktuell für die erste Hälfte des kommenden Jahres erwartet und es bestehen Bestrebungen, ein möglichst vollständiges Paket auf einmal einzubringen und durchzusetzen. Verordnungspaket zu Smart Grids umfasst Regelungen - zur Datenkommunikation - zu Datenschutzfragen - zur Organisation und Finanzierung der Einführung von Smart Metern - Messsystemverordnung (MSysV) - über Anreize zur Verbrauchsflexibilisierung Für uns und unsere Kunden aus der Energieversorgung heißt das, dass Smart Meter bald den Anforderungen des vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entwickelten Schutzprofils (TR-03109) zu entsprechen haben. Die Authentizität und Vollständigkeit der Daten sind demnach u. a. ebenso zu gewährleisten wie der Ausschluss unbefugter Zugriffe. Das erfordert den Betrieb einer Public/Privat Key Infrastruktur, welche für die meisten Versorger allerdings völliges Neuland ist und sie vor große technische Herausforderungen stellt. Es ist außerdem davon auszugehen, dass 2014 die Einbauverpflichtung bei einem Verbrauch > kwh pro Jahr oder einer Einspeisung an elektrischer Leistung > 0,25 kwh in Kraft treten wird, wenn die technischen Geräte zertifiziert verfügbar sind. Gemeinsam mit unseren Kunden bereiten wir uns intensiv auf all diese Projekte und Vorgaben vor und bündeln unser Wissen um das Messwesen und die entsprechende IT. Darüber hinaus engagieren wir uns rege in der Informationsgruppe Smart Metering des Bundesverbandes der Energiemarktdienstleister (BEMD) und sind aktives Mitglied in der AG Intelligente Zähler und Netze des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWI). rku.it GmbH Seite 1/5

2 Druck & Kuvertierung im Sinne unserer Kunden ausgelagert Seit rund 50 Jahren bieten wir unseren Kunden aus der Energieversorgung den Transaktionsdruck, d. h. den Druck ihrer Auswertungen aus den IT-Systemen, und die Kuvertierung als Service an. Doch die Vorgaben, welche Informationen auf den Rechnungen für Endkunden abzubilden sind, haben sich mit der Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) 2012 gravierend geändert. Mehr Transparenz und Vergleichbarkeit sollen durch einen höheren Informationsgehalt erzielt werden. Ein Element der neuen, gesetzlich geforderten Mindeststandards für Rechnungsformulare ist bei Haushaltskunden die Verwendung von Grafiken u. a. zur Darstellung des Verhältnisses vom eigenen Jahresverbrauch zu Vergleichskundengruppen. Diese Form der grafischen Aufwertung ist mit dem bisherigen Verfahren des Schwarz-Weiß- Drucks auf Logopapier jedoch nicht mehr ansprechend zu realisieren. Daher haben wir im vergangenen Jahr geprüft, welche anderen Druckverfahren und ob ggf. die Auslagerung eines Teils des Produktionsprozesses im Sinne unserer Kunden wären. Nach Abwägung aller relevanten Variablen und unzähligen Testdrucken entschieden wir uns Mitte dieses Jahres, einen Teil des Fertigungsprozesses an einen Druckdienstleister auszugliedern die QITS GmbH (Ratingen). Zukünftig verbleiben somit die IT-Prozesse vom Auftrag bis hin zur Datenerzeugung und dem Datentransfer zum Dienstleister bei rku.it. Der Druckprozess liegt aber von der Aufbereitung über das Drucken, Schneiden, Frankieren bis hin zum Versand beim Dienstleister. Die Vorteile dieses Verfahrens sind überzeugend: - Endlosdruck mit höchster Geschwindigkeit - optimale Einpassung in das Drucksystem (keine Einrichtungstoleranzen) - überschaubare Kosten für Verbrauchsmaterialien Logopapiere oder andere farbige Vordrucke entfallen - Materialdisposition für Vordrucke entfällt - einfache Formularanpassung Wir freuen uns, mit QITS einen bereits langjährigen Backup-Partner zu haben, der uns und unsere Kunden mit seiner hochmodernen, zertifizierten Technik und Datensicherheit im Transaktionsdruck überzeugt hat. rku.it GmbH nach oben Seite 2/5

3 Mobile Device Management geschäftliche Smartphones sicher verwalten Unter den betrieblich genutzten Smartphones galten BlackBerry-Geräte lange Zeit als State of the Art. In Punkto Sicherheit ist dies auch heute noch so, da sie sich einfach und sicher administrieren lassen. Doch mit zunehmenden Innovationen und wachsender Vielseitigkeit in der Handhabung von ios, Android oder Windows 8 sowie der verstärkten Nutzung von mobilen Anwendungen überlegen immer mehr Unternehmen, auf diese Geräte umzusteigen. Welche Daten sind auf dem Smartphone zu schützen und wie? Mobil nutzen wir bei rku.it vor allem Unternehmensdaten wie s, Kalender, Kontakte und fachspezifische Anwendungen. Die Absicherung erfolgt via Kennwortvergabe und Geräteverschlüsselung. Darüber hinaus finden aber auch weitere Anwendungen aus den App-Stores ihren Einsatz. Um deren ungewünschten Zugriff auf Firmendaten zu verhindern, ist jedes Gerät entsprechend zu konfigurieren, sofern am Betriebssystem des Smartphones keine Modifikationen durchgeführt wurden (Stichworte: jailbreak, root). Doch wie können betriebliche Sicherheitsstandards hier unternehmensweit durchgesetzt werden? Mit einem Server für Mobile Device Management (MDM-Server), der folgende Funktionen übernimmt: - Erfassung der Richtlinien und Anwendungen auf den betrieblichen Smartphones und Überwachung von Veränderungen (z. B. am Betriebssystem) - Überwachung und Durchsetzung von Sicherheitsbestimmungen (Qualität des Kennwortes, wann das Gerät gesperrt werden soll etc.) - Löschung des Smartphones aus der Ferne (Dies gelingt aber nur, wenn eine Datenverbindung zum MDM-Server besteht. Ist die SIM-Karte entfernt, ist das Smartphone nicht mehr erreichbar.) Leider steht jedoch für viele Smartphone-Hersteller die betriebliche Nutzung noch nicht im Vordergrund und bei diversen Geräten können betriebliche Sicherheitsrichtlinien nicht standardisiert eingeführt oder administriert werden. So ist z. B. das Betriebssystem Android eines Herstellers nicht gleich dem eines anderen Herstellers oder gleiche Modelle unterscheiden sich u. a. in ihren Android-Versionen. Aus diesem Grund ist bis dato die Geräteauswahl, bei denen die Schutzmechanismen des Servers zum Tragen kommen, noch sehr beschränkt. Das zeigt sich auch in der für uns getroffenen kleinen Auswahl an sicheren, nutzbaren Endgeräten. Außerdem darf man bei all den technischen Mitteln nicht aus den Augen verlieren, dass jeder Nutzer eine gewisse Sorgfaltspflicht im Umgang mit seinen mobilen Arbeitsmitteln verinnerlichen sollte und bspw. das Gerätekennwort wie die PIN der eigenen EC-Karte verdeckt eingibt. Denn nur in diesem Zusammenspiel werden betriebliche Smartphones sicher. rku.it GmbH nach oben Seite 3/5

4 Tipps und Tricks Die Windows-Taste Auf fast allen Tastaturen von Windows 7, Vista oder XP ist sie die Windows-Taste (manchmal auch Start-Taste). Ihr Nutzen wird oft unterschätzt, doch bietet sie z. B. viele praktische Tastenkombinationen. Hier unsere Favoriten: [Windows-Taste] + [D] Desktop anzeigen [Windows-Taste] + [T] durch Programme in der Taskleiste wechseln [Windows-Taste] + [L] Computer sperren [Windows-Taste] + [Pfeil rauf] aktuelles Fenster maximieren (Vollbild) [Windows-Taste] + [Pfeil links] aktuelles Fenster an den linken Bildschirmrand heften [Windows-Taste] + [Pfeil rechts] aktuelles Fenster an den rechten Bildschirmrand heften [Windows-Taste] + [Pfeil runter] aktuelles Fenster auf die Taskleiste verkleinern [Windows-Taste] + [Pos1] alle Fenster bis auf das aktive Fenster verkleinern Nützliches für iphone, Android und BlackBerry iphone/ipad Suche leicht gemacht Mit folgender Geste können Sie auf der Oberfläche die Suchfunktion aufrufen: Ziehen Sie Ihren Finger von der Mitte des Displays nach unten über den Rand hinaus. Das Suchfenster wird angezeigt. ipad schnelles Ausblenden der aktiven Anwendung Setzen Sie alle 5 Finger ausgestreckt auf das Display. Ziehen Sie die Finger zusammen und die Anwendung wird ausgeblendet. iphone/ipad (ios7) aktive Anwendungen mit einem Wisch beenden Um eine App zu schließen, mussten ios- Anwender bis dato so lange auf eine App im Multitasking-Menü drücken, bis diese durch eine Wackel-Animation sowie ein Kreuz in der oberen linken Ecke in den Schließen -Modus wechselte. In ios7 genügt es nun, die Vorschau einer App dezent aus der Multitasking-Übersicht nach oben heraus zu schieben. Dabei können auch mehrere Apps gleichzeitig geschlossen werden, indem Sie diese mit mehreren Fingern gleichzeitig aus dem Multitasking-Menü herausschieben. Eine Möglichkeit, um alle Apps mit einem Mal zu schließen, ist hingegen nicht vorhanden. iphone/ipad einfaches Springen zum Anfang oder Ende eines Textes Das Lesen längerer Texte in Safari fühlt sich auf dem iphone/ipad-display recht angenehm an, das Zurückspringen zum Seitenanfang aber bis dato nicht. Der Trick ist: Tippen Sie mit der Fingerspitze in das obere Feld, in dem die Signalstärke, die Uhrzeit sowie die Batterieanzeige abgebildet sind. Safari springt daraufhin sofort zum Anfang des Web-Dokuments. Das funktioniert im Übrigen auch bei anderen Anwendungen, wie Notizen, s oder dem Adressbuch. rku.it GmbH nach oben Seite 4/5

5 Android keine automatische App-Verknüpfung Sie möchten nicht jedes Mal, wenn Sie eine App herunterladen, eine automatische Verknüpfung auf Ihrem Startbildschirm erhalten? Dann entfernen Sie in Ihrem App-Store (Google Play Store) unter Einstellungen den Haken bei Widgets automatisch hinzufügen bzw. Verknüpfungen automatisch erstellen. Android Erstellen eines Screenshots Mit Android 2.3 waren Screenshots noch wahre Abenteuer, doch nun geht es kinderleicht. Halten Sie die Power-Taste und die Lautstärke- bzw. die Home-Taste einfach gleichzeitig gedrückt, bis das Smartphone den Screenshot erstellt. Sie finden ihn dann in Ihrer Galerie. BlackBerry blinkende LED-Anzeige Welche Farbe bedeutet was und wie kann ich die einzelnen Anzeigen auf Wunsch deaktivieren? Blinkendes LED Beschreibung Deaktivierung Blau Bluetooth-Verbindung aktiv Einstellungen Bluetooth BlackBerry-Taste Optionen LED-Verbindungsanzeige AUS Rot neue Nachricht eingetroffen (SMS, , BBM-Nachricht oder MMS) in den Profiloptionen für das jeweilige Audioprofil und für jede Art von Nachricht Gelb niedriger Akku-Ladezustand oder es wird gerade aufgeladen Diese Benachrichtigung kann nicht deaktiviert werden. Grün mit dem Netz des Mobilfunkanbieters verbunden Einstellungen Bildschirm/Tastatur LED-Empfangsanzeige AUS Wenn Sie Näheres zu den Themen aus unserem Newsletter erfahren möchten, dann wenden Sie sich bitte einfach an Wir informieren Sie gern. rku.it GmbH nach oben Seite 5/5

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