Willkommen zum Livehacking

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1 Willkommen zum Livehacking bei der Gemeinde Erdmannhausen Freitag, Mark Semmler Security SecurityServices Servicesl ltel: Tel: ll Mark Semmler

2 - Aus der Abteilung Eigenlob - Wer steht hier vorne? 2

3 Mark Semmler Kreativer Umgang mit Sicherheitssystemen seit ca Unabhängiger Experte der Informationssicherheit Mittlerweile Eigentümer der Team aus sieben Experten, in ganz Europa im Einsatz Seit November 2007: Zertifizierte Lead-Auditoren für ISO

4 Womit verdienen wir unser Geld? Security-Scans von Systemen, Netzen und Applikationen Wenn Sie wissen wollen, wie ein Angreifer Ihre IT sieht. Kompakt-Audits Wenn Sie wissen wollen, ob Ihre IT auch morgen noch gut gesichert ist. IT-Forensic Gerichtsfeste Beweissicherung bei IT-Sicherheitsvorfällen. Analyse und Erarbeiten von Sicherheitskonzepten Strukturierte Absicherung Ihrer IT bedarfsgerechter Schutz für Daten. Schulungen für Techniker und Geschäftsleitung Know-How aus erster Hand. Livehackings und Mitarbeitersensibilisierungen...um die Sicherheitslücke Nr. 1 (den Mensch) zu adressieren.

5 - Aus der Abteilung Vergiss es! - Wie schützen sich heute Firmen? 5

6 Wie schützt sich heute eine Firma? Physikalische Abschottung

7 Willkommen im Mittelalter!

8 Gelegenheit macht Diebe (I) Die (physikalische) Abgrenzung von Unternehmen wird zunehmend unscharf: Zunehmende Verflechtungen zwischen Unternehmen (Joint-Ventures, immer enger werdende Beziehungen zu Subunternehmen, wachsender Informationsaustausch zwischen Partnern, Outsourcing,...) Zunehmende Flexibilität bei der Nutzung von Ressourcen (Mietflächen, Konferenzzonen, Gewerbeparks, offene Standorte) Verteilte Standorte (Heimarbeitsplätze, Niederlassungen im In- und Ausland, Produktionsstätten in Osteuropa, Asien, (Süd-)Amerika,...) Mobile Geräte werden immer leistungsfähiger und mehr Mitarbeiter werden immer mobiler... 8

9 Gelegenheit macht Diebe (II) Spionagetools werden frei verkauft......immer leistungsfähiger......immer kleiner......einfacher einzusetzen......und immer billiger. 9

10 - Aus der Serie Freilandhaltung - Daten sind mobil... Sehr. Mobil.

11 Wo sind heute Ihre wichtigsten Daten gespeichert?...natürlich auf den Servern!...auf den Backup-Medien (Bänder, DVD's)....vielleicht auf der einen oder anderen Workstation?...uuups, auch auf den Laptops! (Chefs und Vertriebler lieben Notebooks!)...PDAs und Handy's auch nicht vergessen!? (Wann haben Sie zuletzt ein Backup Ihres Handy's gemacht?)...und dann noch... äääähm... (Haben wir wirklich nichts vergessen???) 11

12 Wie Firewalls heute Firmennetze schützen... 12

13 - Aus der Abteilung: Nabelschau - Der Markt der mobilen Eitelkeiten 13

14 Notebooks können teuer werden... Im Oktober 2004 bezahlte ein Kunde Finderlohn für sein abhanden gekommenes Notebook. Das Notebook gehörte einem der Firmenvorstände... Problem: Kundendatenbank auf Notebook Businessplan auf Notebbook vertrauliche Korrespondenz auf Notebook für wichtige Daten gab es kein Backup Kein Einzelfall: Notebooks werden häufig entwendet. 14

15 Was hat das Notebook gekostet? , 15

16 Mobile Geräte: super kritisch & oft vergessen... Mobile Geräte arbeiten ohne schützende Firmen-Firewall. Sie werden viel transportiert und sind einfach zu bewegen. Sie kommunizieren mit fremden Netzwerken über unsichere Verfahren. Die Benutzer haben oft Administrator-Rechte. Können ziemlich einfach geklaut oder zerstört werden... Werden im Sicherheitskonzept oft vergessen. Sicherheitskonzept? Welches Sicherheitskonzept? 16

17 Was ist noch besonders an PDA, MDA & Co? Sehr begrenzte Ressourcen (CPU, RAM, Festspeicher): Dadurch können oftmals keine effizienten kryptografischen Schutzmechanismen implementiert werden. Frische, neue Software(versionen): Oftmals ist die Software für mobile Geräte nur eine abgespeckte Variante ihres großen Bruders und nicht gerade ausgiebig getestet bzw. an die besonderen Sicherheitsanforderungen der Geräte angepasst. Keine schützende Firmenfirewall: Die Geräte sind in aller Regel nicht in der Firmen-IT zuhause. Keine permanente Verbindung zum Firmennetz: Automatische Datensicherung?Auf ein zentrales Device? Vergessen Sie's. Kommunikation über unsichere Pfade: Oft in fremden Netzen unterwegs via Funktechnologien. 17

18 - Aus der Abteilung: Really, really HOT! - Arbeiten im Hotspot 18

19 Hotspots gibt es überall z.b. bei der DB... 19

20 Und die werden genutzt von beiden Seiten... 20

21 Was bedeutet das Arbeiten mit Hotspots? Hotspots können heutzutage dem Anwender keine Verschlüsselung anbieten (dazu sind die standardisierten Protokolle nicht geeignet). Deshalb gilt das Motto: Entweder der Anwender kümmert sich um seine Sicherheit, oder niemand tut es. Wenn der Anwender keine Verschlüsselung aktiviert, werden alle Daten im Klartext ausgetauscht... Ergo: Wer ohne VPN in Hotspots unterwegs ist, handelt grob fahrläsig! 21

22 - Aus der Abteilung: Datenträger für träge Daten - Neue Technologien alte Dummheiten 22

23 Mobile Devices sind mobile Datenträger Nur eine erschreckend kleine Anzahl mobiler Devices besitzt heute einen angemessenen Schutz der auf ihm gespeicherten Daten. Das Problem: Wenn ein Angreifer den physikalischen Zugang zu einem Datenträger erlangt, kann er sämtliche Schutzmechanismen des Betriebssystems umgehen es sei denn, der Datenträger ist verschlüsselt. Ein Hinweis: Tauschen Sie den Drucker in den nächsten Folien einfach gegen den MDA/PDA/Laptop Ihres Vertrauens aus (sofern das Gerät keine Verschlüsselung unterstützt bzw. aktiviert hat). Los gehts... 23

24 Drei...

25 Zwei...

26 Eins...

27 Meins!

28 Embedded Systeme: Datenabfluss im großen Stil Embedded Systeme sind mittlerweile überall anzutreffen (Drucker, Kopierer, PDAs, MDAs, Mobiltelefone, Navigationssysteme,...) Diese Systeme verfügen in aller Regel über keinerlei (mitgelieferte) Sicherheitsfunktionen. Die Daten werden auf diesen Systemen ungeschützt verarbeitet und gespeichert - ein Fest für alle Angreifer, die einen direkten physikalischen Zugriff auf diese Systeme erhalten. P.S.: Haben Sie die Kontentverschlüsselung Ihres Blackberrys immer noch nicht eingeschaltet?

29 - Aus der Abteilung: So viel Schutz muss sein! - Angemessene Sicherheit mit mobilen Geräten! 29

30 So viel Schutz muss sein: Daten verschlüsseln! Wenn ein mobiles Device verloren geht oder geklaut wird, bekommt ein Angreifer leicht Zugang zu den gespeicherten Daten. Das Betriebssystem (das ggf. die Informationen vor einem unberechtigten Zugriff schützt z.b. durch eine Passwort-Abfrage), arbeitet nicht und der Angreifer kann ungehindert auf den Datenträger der mobilen Geräte zugreifen. Vertrauliche Informationen hier insbesondere Passwörter, PINs, TANs und Co. dürfen niemals auf derartigen Geräten im Klartext abgespeichert werden! Die Gefahr ist viel zu groß, dass diese Daten im Fall eines Verlusts/Diebstahls in die falschen Hände gelangen! Deshalb: Keine mobilen Devices mit kritischen Daten ohne eine anerkannt sichere Verschlüsselung! Erinnerung: Haben Sie die Kontentverschlüsselung Ihres Blackberry eingeschaltet??? 30

31 So viel Schutz muss sein: Sichere Passwörter! (I) Eine ganze Menge Sicherheit steht und fällt mit guten (komplexen) Passwörtern die besten Verfahren sind nutzlos, wenn der Benutzer das Passwort z.b oder Schwert17! lautet. Angreifer prüfen diese Art von Passwörtern vollautomatisch und besonders bei mobilen Geräten in erschreckender Geschwindigkeit! Deshalb: Verwenden Sie vor allem bei mobilen Devices unbedingt gute (schlecht zu erratende) Passwörter! 31

32 So viel Schutz muss sein: Sichere Passwörter! (II) Passwörter müssen unbedingt so gewählt werden, dass sie von Bösewichtern nicht erraten werden können! Wie baut man ein sicheres Passwort, an das man sich garantiert erinnert? Hier eine Anleitung: Denken Sie sich einen Satz aus, z.b. Am ist Weihnachten. Stellen Sie nun die Anfangsbuchstaben der Wörter, die Ziffern und Satzzeichen hintereinander (bei unserem Beispiel: A24.12.iW.) Das Passwort ist sehr sicher, aber Sie werden sich garantiert an das Passwort erinnern - der Satz bleibt im Gedächtnis! Eine Bitte: Denken Sie sich einen eigenen Satz aus! Das Passwort A24.12.iW. ist jetzt bekannt wie der sprichwörtliche bunte Hund... :) 32

33 So viel Schutz muss sein: VPNs verwenden! Wenn Sie auf das Internet über einen Hotspot oder über andere, fremde Netze zugreifen bedeutet dies: Sie wissen nicht, wer alles mithört! Beim Arbeiten in fremden Netzen gilt eine ganz einfache Regel: Ohne Verschlüsselung geht nichts! Deshalb: Nutzen Sie unbedingt - wann immer möglich - VPNs beim Arbeiten an Hotspots! 33

34 So viel Schutz muss sein: Updates einspielen! Bringen Sie Ihre mobilen Devices in regelmäßigen Abständen auf den neuesten Stand. Erkannte (Sicherheits-)Probleme werden damit vom Hersteller behoben. Kaufen Sie nur mobile Devices, die einfach mit Updates versehen werden können fragen Sie Ihr Systemhaus! Deshalb: Spielen Sie Updates in regelmäßigen Abständen ein! 34

35 Soviel Schutz muss sein: Datensicherung! Die wichtigste Sicherheitsmaßnahme ist die Datensicherung! Ihr mobiles Device wird irgendwann kaputt gehen und Ihre Urlaubsfotos und -videos, Ihre Briefe, s usw. mit ins digitale Grab nehmen. Führen Sie deshalb unbedingt in regelmäßigen und sinnvollen Abständen eine Datensicherung durch. Sichern Sie den gesamten Rechner ohne Ausnahme, sonst übersehen Sie vielleicht wichtige Daten. Deshalb: Datensicherung ist kein Luxus! 35

36 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung. Bis demnächst auf Ihrem Server.

37

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