Checklisten Kleine und mittlere Unternehmen

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1 Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung BWL Checklisten Kleine und mittlere Unternehmen Diese Checklisten sollen Sie bei Ihren Vorbereitungsmassnahmen für einen Stromunterbruch bzw. eine Strommangellage unterstützen. Füllen Sie die nachfolgende Tabelle aus, damit Sie einen Überblick darüber haben, welche Anlagen / Arbeitsabläufe Sie für Ihre Geschäftsprozesse benötigen und wo Sie bereits Vorbereitungen haben bzw. noch treffen müssen. Kritisch sind jene deren Ausfall die Sicherheit von Menschen gefährdet oder zu hohen finanziellen bzw. dauerhaften Schäden führt. Gehen Sie beim Ausfüllen der Checkliste wie folgt vor: 1. Überprüfen Sie für alle Anlagen / Arbeitsvorgänge, ob sie Teil sind. 2. Definieren Sie für jede Anlage / jeden Arbeitsvorgang in Ihrem Unternehmen die maximal tolerierbare Ausfallzeit (). Die Ausfalldauer gilt als tolerierbar, wenn deswegen kein kritischer Geschäftsprozess eingestellt werden muss. 3. Überprüfen Sie für alle Anlagen / Arbeitsvorgänge, ob Strom nötig ist, ob eine ist oder ob mit anderen Mitteln eine Lösung gefunden werden kann. 4. Die ausgefüllte Checkliste zeigt Ihnen, welche Anlagen / Arbeitsvorgänge für die Geschäftsprozesse unabdingbar sind, wo bereits Vorbereitungen wurden und wo noch Massnahmen nötig sind. Mögliche Vorbereitungsmassnahmen finden Sie auf dem Merkblatt für kleine und mittlere Unternehmen aus allen Branchen. Machen Sie sich zusätzlich Gedanken über weitere Lösungen für Ihr Unternehmen. Eine Checkliste, die Sie bei der Umsetzung unterstützt, finden Sie in diesem Dokument. 1

2 der Beleuchtung Notbeleuchtung Kommunikation intern (Telefon, Firmenchats etc.) Kommunikation extern (Telefon, Fax, etc.) Internetverbindung EDV für Administration, Büroarbeit etc. EDV für Steuerungs-, Kontrollsysteme etc. EDV für Lager-, Bestellwesen etc. Lagerbewirtschaftung: Einund Auslagerung Auslieferung per Lastwagen, Bahn etc. Lagerbedingungen (Kühlung, Heizung etc.) 2

3 der Fördergeräte, elektrische Gabelstapler etc. Produktionsmaschinen, - anlagen etc. Automatisierte Reinigungsprozesse, z.b. bei Maschinen Reinräume Öfen (Backstationen, Hochöfen etc.) Betriebsinterne Tankstelle Gebäudeklimatisierung, -belüftung, -heizung, -kühlung Alarmanlagen, Überwachungssysteme Automatische Türen und Tore Aufzüge, Kräne etc. Kassen, elektronisches Zahlungswesen 3

4 der Elektronische Waagen Küche, Kantine, Verpflegung Trinkwasserversorgung Bestimmt gibt es in Ihrem Unternehmen weitere Anlagen und Arbeitsvorgänge, deren Ausfall bei einem Stromunterbruch gravierende Auswirkungen auf die Geschäftsprozesse hat. Ergänzen Sie die Liste entsprechend. 4

5 Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung BWL Mögliche Vorbereitungsmassnahmen Getroffene Massnahmen Ja Noch zu tun Nicht relevant kritische Geschäftsprozesse sind entweder mit Notstrom versorgt oder andere Massnahmen wurden, um einen Ausfall zu verhindern mit anderen Unternehmen der Branche wurde besprochen, wie man sich in einer ernsten Krise gegenseitig helfen kann die wichtigsten Formulare / Listen / Tabellen sind auch in Papierform automatische Türen und Schleusen lassen sich mechanisch öffnen und schliessen Alarm- und Überwachungsanlagen sind mit Notstrom ausgestattet batteriebetriebene Notbeleuchtung für mindestens zwei Stunden ist installiert und die Mitarbeitenden sind über die Laufzeit informiert Kommunikationsunterbruch mit Kunden / Lieferanten ist vorgebeugt (z.b. für Kommunikationsmittel, Definition Standardliefersortiment) Sicherheitskopien von allen elektronischen Daten werden regelmässig erstellt und getrennt vom Server aufbewahrt zentrale IT-Infrastrukturen eines Standorts sind in einem lokalen Rechenzentrum konzentriert und redundant mit Strom versorgt zentrale Telekommunikationsgeräte sind auf verschiedene Rechenzentren in verschiedenen Standorten verteilt Heizungen, Aufzüge etc. funktionieren nach einem Stromunterbruch wieder ohne Abnahme durch den Hersteller oder einem manuellen Neustart von Schlüsselprodukten wird ein grösserer Lagerbestand gehalten alternativer Lieferant für Schlüsselprodukte ist bekannt und Kontaktdaten in Papierform sind grosses Treibstofflager ist und Betankung ist ohne Strom möglich die wichtigsten Anlagen im Lager sind mit Notstrom versorgt, Alternativen für Elektrostapler sind Lagerführung ist grob in Papierform wie lange Kühllager / Kühlschränke Temperatur ohne Strom halten ist bekannt Umstellung von Bahn- auf Strassentransporte ist durchdacht Checkliste Stromunterbruch für die Mitarbeitenden ist erstellt Mitarbeitende sind geschult, wie sie sich bei einem Stromunterbruch zu verhalten haben allfällige bauliche Massnahmen sind 5

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