Inhalt. Seite 24. Seite 20. Aufforderung zur Veränderung. Hohes Bereitschaftsniveau

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1 Inhalt ES&T SPEZIAL: MOBILE COMPUTING Seite 20 Seite 24 Aufforderung zur Veränderung Welche Schlussfolgerungen sind aus der Bestandsaufnahme und Risikoanalyse zentraler Rüstungsprojekte zu ziehen? Hohes Bereitschaftsniveau General Thomas J. Lawson, Chief of Defence Staff, zu Aufgaben und Rolle der kanadischen Streitkräfte SICHERHEIT & POLITIK 10 Sterbende Friedenshoffnungen Avi Primor 13 Rüstungsexportpolitik Justierung zwischen politischen Werten, sicherheitspolitischen Notwendigkeiten und wirtschaftlichen Interessen Wolfgang Hellmich MdB 16 Erneuerung der euro-atlantischen Sicherheitspartnerschaft Johannes Varwick 20 Eine Aufforderung zu klaren Veränderungen Rolf Clement BUNDESWEHR & STREITKRÄFTE INTERNATIONAL 24 Die Streitkräfte Kanadas Aufgaben und Rolle Thomas J. Lawson 26 Die Neuordnung der ortsfesten logistischen Einrichtungen Rainer Kleusch 30 Das Luftfahrtamt der Bundeswehr Ulrich Rapreger 33 Urbane Operationen Dietmar Klos 39 Die Deutsche Marine im UNIFIL-Einsatz Dieter Stockfisch 42 RIMPAC 2014 Das größte multinationale maritime Manöver der Welt Dieter Stockfisch 44 Wirkverbund Einsatzlogistik Luftwaffe Zwischen operativer Effektivität und ökonomischer Effizienz Rüdiger Just Winkler 50 Die Dienstleistungszentren der Bundeswehr Ansprechpartner vor Ort und lokaler Auftraggeber für die Wirtschaft Dietmar Buse und Heinz-Jürgen Kampfenkel 54 Betriebsstoffversorgung in See Erhalt der Versorgungsfähigkeit Dieter Stockfisch 58 Die magnetische Messstelle Marinearsenal Wilhelmshaven Klaus-Dieter Weiland RÜSTUNG & TECHNOLOGIE 59 Luftverteidigung im Wandel Trilaterale Weiter- und Folgeentwicklung Michael Ruloff 63 Militärische Radfahrzeuge von RMMV Neue Fahrzeugklassen Survivor R und HX2 Gerhard Heiming und Michael Horst 68 Neues aus der Informationstechnologie Theodor Hodouschek 75 Dekontaminationstechnik und -systeme Gerhard Heiming WIRTSCHAFT & INDUSTRIE 79 Aus der zweiten Reihe an die Spitze Wie aufstrebende Rüstungsakteure die internationalen Rüstungsbeziehungen verändern Heiko Borchert 83 Unternehmensstrategien der globalen Panzerindustrie Teil 2 Dieter Hanel 4 Europäische Sicherheit & Technik November 2014

2 ES&T SPEZIAL: MOBILE COMPUTING Seite 54 Seite 79 Erhalt der Versorgungsfähigkeit Die Deutsche Marine muss ab 2021 ihre Einhüllentanker RHÖN und SPESSART ersetzen. Aus der zweiten Reihe an die Spitze Aufstrebende Rüstungsexporteure im Nahen Osten und in Ostasien stellen sich strategisch auf. 86 Projekt zur Führungszentrale Nationale Luftverteidigung Interview mit Oliver Dörre, Leiter Defence, Frequentis AG 88 Dimension See DWT-Marineworkshop Dieter Stockfisch 92 Spionageabwehr in der Wehr- und Sicherheitswirtschaft Eine Tagung der Studiengesellschaft der DWT Dieter Klocke 93 Integrierte Lösungen Geschäftsmodelle für den Export in Schwellenländer Hans-Jörg Kutschera, Stefan Frey und Jan Wille ÄUSSERE & ZIVILE SICHERHEIT 97 Forum Europäische Sicherheit 2014 Tagung des Mittler Report Verlages und der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) in Berlin Wolfgang Labuhn und Peter Boßdorf 99 Das Parlament und die Bundeswehr Ulf von Krause RUBRIKEN 3 Kommentar 6 Umschau 21 Impressum 23 Berliner Prisma 48 Interessengemeinschaft Deutsche Luftwaffe e.v. 64 Informationen Nachrichten Neuigkeiten aus aller Welt 73 Typenblatt 76 Blick nach Amerika 78 Fraunhofer INT: Neue Technologien 90 Unternehmen & Personen 96 Nachrichten aus Brüssel 102 Gesellschaft für Sicherheitspolitik e.v. 104 Bücher 106 Gastkommentar (Foto: dpa) Um die israelische Mehrheit für sich zu gewinnen, hat Obama den Israelis einen beachtlichen amerikanischen Beitrag zu ihrer Sicherheit versprochen. Die Ramallah- Palästinenser sind bereit, einen entmilitarisierten Palästinenserstaat zu akzeptieren und internationale Truppen auf ihrem Boden zu tolerieren, die die Sicherheit Israels nach dem Abzug der israelischen Truppen aus dem Westjordanland garantieren sollen. So eine Anstrengung können die Amerikaner, angesichts der innenpolitischen Probleme nicht alleine schultern. Da könnten die Europäer den Amerikanern, wenn auch nicht unbedingt mit europäischen Soldaten, entscheidend behilflich sein. Es gibt Länder, die bereit sind, ihre Armeen für solchen internationalen Ehrgeiz zur Verfügung zu stellen. Die Frage ist, wer hinter diesen Truppen stehen würde, wer ihnen ihre Mission definiert und wer ihnen politisch den Rücken stärkt beziehungsweise wer sie finanziert. Die Amerikaner alleine sind diesem nicht gewachsen. Mit effektiver und energischer europäischer Unterstützung könnten sie diese Aufgabe anders betrachten. Avi Primor: Sterbende Friedenshoffnungen, Seite 10 November 2014 Europäische Sicherheit & Technik 5

3 Kommentar Die Türkei in der Zwickmühle Die Türkei ist in einer unangenehmen Lage. Aus aller Welt wird sie gedrängt, den Kurden in der nordsyrischen Stadt Kobane zu Hilfe zu kommen und gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) vorzugehen. Und mit jedem Tag werden die drängenden Forderungen lauter. Regierungschef Ahmet Davutoğlu erklärte im türkischen Fernsehen, dass Ankara alles tun werde, um den Fall von Kobane zu verhindern. Bis zum Redaktionsschluss hielten die Kämpfe in der Stadt an. Die Türkei sollte auch alles tun, damit den IS-Kämpfern Kobane nicht in die Hände fällt und sie von dort ihren Terrorfeldzug weiter fortsetzen können. Doch stattdessen zögert Ankara. Panzer und Artillerie der türkischen Streitkräfte sind an der syrischtürkischen Grenze in Sichtweite zu Kobane in Stellung gebracht worden, doch sie beobachten die Lage nur, ohne einzugreifen. Die westliche und arabische Militärallianz, angeführt von den USA, fliegen weiter Luftangriffe gegen die IS, ohne bisher einen durchgreifenden Erfolg erzielt zu haben. Ankara hat sich bislang geweigert, den USA die türkischen Luftwaffenbasen einschließlich der Basis Incirlik, für ihre Angriffe zur Verfügung zu stellen, um so die Flugwege zum Einsatzort Kobane oder auch in den Irak kürzer zu gestalten und damit mehr Angriffe fliegen zu können. Ankara könnte den kurdischen Kämpfern auch effektive Waffen und Munition liefern oder liefern lassen, damit sie sich in etwa gleichwertig verteidigen können. Die Türkei will den Kurden aber offensichtlich gar nicht helfen, weil sie deren Ziel von größerer Unabhängigkeit nicht unterstützen oder fördern will. Erst kürzlich sagte Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan, dass er keinen Unterschied sehe zwischen IS und der PKK. Doch Fachleute sehen noch einen weiteren Grund für die türkische Zurückhaltung gegenüber der Terrormiliz IS. Man befürchtet Racheakte der IS-Kämpfer in der Türkei bei Anschlägen auf U-Bahnen, Hotels und öffentlichen Plätzen. IS hat den Türken unmissverständlich klargemacht, dass sie mit Angriffen auf türkischem Boden rechnen müssen, wenn sie sich in irgendeiner Weise aktiv am Kampf gegen IS beteiligen, so Beobachter aus Ankara. Die Türkei braucht sich über derart provokative Aktionen des IS auch nicht zu wundern, denn Recherchen aus unterschiedlichen Quellen legen nahe, dass IS-Kämpfer jahrelang über die Türkei nach Syrien reisen durften und auch Waffen, Munition, Lebensmittel und Medikamente ins Kampfgebiet bringen konnten. Bei Bedarf konnten sie sich auch in türkischen Krankenhäusern behandeln lassen. In der Türkei konnten IS-Dschihadisten Nachwuchs aus Europa und den USA anwerben, die dann zunächst in Istanbul landeten. Auch die Gefahr, dass IS-Kämpfer, die sich in der Türkei aufhalten, Geiseln aus anderen Nationen nehmen, ist vorhanden. Die Kurden selber erwarten keine militärische Hilfe von der Türkei; sie kritisieren aber, dass Ankara eine von türkischen Soldaten kontrollierte Sicherheitszone verlangt, die faktisch einer Übernahme der Autonomiegebiete gleichkäme, dass die Türkei die Grenze für Kämpfer der PKK sowie des syrischen Ablegers PYD geschlossen hat und dass die Türkei den Kurden nicht erlaubt, Waffen, Munition und Lebensmittel über die Grenze zu transportieren, um die Kämpfer in Kobane zu unterstützen. Doch Präsident Erdoğan geht es gar nicht in erster Linie um Kobane, es geht um den Sturz des Assad-Regimes, und da ist der Kampf gegen IS nur ein Zwischenschritt. Außerdem geht es ihm um jegliche Schwächung der Kurden und deren Bestrebungen um Autonomie. Ankara hat ein Interesse daran, dass sich IS-Milizen und Kurden im Kampf um Kobane aufreiben, denn die Türkei fürchtet starke Kurden als Nachbarn. Auch wenn die türkischen Kurden ihr Streben nach Autonomie längst für beendet erklärt haben, traut Ankara ihnen nicht. Und die Kurden trauen Ankara nicht. Wie instabil die gesamte Situation zwischen Kurden und Türken ist, zeigten dann Nachrichten, dass die türkische Luftwaffe Bomben auf Stellungen der verbotenen PKK abgeworfen habe als Reaktion auf tagelangen Beschuss eines türkischen Militärpostens durch kurdische Kräfte. Es war wohl der erste Angriff dieser Art seit dem Waffenstillstand zwischen der PKK und dem türkischen Staat seit Ende Das Bemühen um Frieden, das vermutlich wichtigste Projekt der Regierung Erdoğan seit Jahren, wäre mit diesen Bombardements vermutlich gescheitert. Sollte die IS die Stadt Kobane am Ende doch noch einnehmen, würde sie das als weltweiten Erfolg ausschlachten. Es würde sie vermutlich auch anspornen, in anderen Ländern durch ihre Anhänger Anschläge zu verüben. Henning Bartels November 2014 Europäische Sicherheit & Technik 3

4 Umschau (Foto: Airbus DS) IP für Flugsicherung Rohde & Schwarz wird exklusiv die Funkund Sprachvermittlungssysteme zur Flugsicherung an drei tschechischen Regionalflughäfen erneuern. Die Air Navigation Services Tschechiens haben Rohde & Schwarz beauftragt, eine vollständig auf IP basierende Sprachkommunikationslösung zu implementieren. Im Fokus steht hierbei eine ausfallsichere und flexible Nutzung von Kommunikationsressourcen zwischen den Flughäfen, realisiert durch ein standortübergreifendes virtuelles Kontrollzentrum. Landesweit werden Sende-/Empfangsanlagen an 18 Funkstandorten basierend auf der VHF/UHF-Funkgerätefamilie R&S Series4200 installiert. Drei Regionalflughäfen erhalten das vollständig IP-basierte Sprachvermittlungssystem R&S VCS-4G. Die Kommunikation zwischen den Lotsenarbeitsplätzen und den Funkgeräten an den Funkstationen wird auf Voice over IP-Technologie gemäß EUROCAE Standard ED-137B basieren. (gwh) (Foto: Rohde & Schwarz) mengen werden nun vom Nutzer bis Ende 2015 im Gesamtsystem getestet. Mit der Streitkräftegemeinsamen Verbundfähigen Funkgeräte-Ausstattung (SVFuA) soll künftig die mobile und störsichere Sprachund Datenkommunikation der Bundeswehr vor allem in streitkräfteübergreifenden wie auch multinationalen Auslandseinsätzen verbessert werden. Am Projekt SVFuA sind die Firmen Airbus Defence and Space, Hagenuk Marinekommunikation, Rohde & Schwarz, Thales Electronic Systems, Telefunken Racoms und Rohde & Schwarz SIT als eigenständige Auftragnehmer beteiligt. Das Breitband Sende- und Empfangsmodul von Airbus Defence and Space stellt wegen der großen Frequenz-Bandbreite eines der anspruchvollsten Elemente des neuen Funksystems dar. (gwh) Leopard 1 in Belgien ausgemustert Mit einem letzten Panzerschießen auf dem NATO-Übungsplatz Bergen-Hohne ist am 10. September 2014 die Ära Leopard in Belgien zu Ende gegangen gehörte Belgien zu den ersten Nutzern des damals modernsten Kampfpanzers. Insgesamt 334 Leopard 1BE wurden auf acht Regimenter (Foto: MoD Belgien) und die Schule verteilt. In den 1990er Jahren wurden 132 Panzer zur Version Leopard 1A5 nachgerüstet. 90 Kampfpanzer wurden nach Brasilien verkauft. Einem Verkauf weiterer Panzer an Libanon versagte Deutschland die Zustimmung. Zuletzt waren noch 40 Panzer in Nutzung, von denen ein Teil bei KFOR und IFOR zum Einsatz kam. (gwh) Wärmebildkamera für iphone FLIR Systems hat Ende September bekannt gegeben, dass FLIR ONE, ein Wärmebildzubehör für Smartphones, ab sofort in 27 europäischen Ländern online bestellt werden kann. Die mit Preisen ausgezeichnete FLIR ONE ist ein extrem leichtes Zubehör, das ein iphone 5 oder 5s in eine leistungsstarke Wärmebildkamera verwandelt. In Verbindung mit einer iphone- App zeigt FLIR ONE Live-Infrarotbilder an, mit denen der Anwender die Welt aus einer Wärmebild-Perspektive wahrnehmen kann. FLIR ONE macht unsichtbare Wärmeenergie sichtbar. Anwender können auf diese Weise kleine Temperaturunterschiede sehen und messen. Mit FLIR ONE eröffnen sich zahlreiche praktische Anwendungsmöglichkeiten von der Lokalisierung von Energieverlusten zu Hause bis zum Sehen und Orientieren in völliger Dunkelheit. (wb) INS TANIN in Israel Das von ThyssenKrupp Marinesystems bei HDW in Kiel für Israel gebaute U-Boot INS TANIN der DOLPHIN II-Klasse ist kürzlich nach seiner Überführungsfahrt von Kiel nach Israel im Heimathafen Haifa eingetroffen, wo es mit militärischem Zeremoniell empfangen und offiziell in Dienst gestellt wurde. Das mit AIP-Antrieb ausgerüstete 68,60 m lange U-Boot verdrängt t (getaucht). Es erreicht eine Geschwindigkeit von 25 kn. Die Tauchtiefe beträgt ca. 350 m. Die Besatzung umfasst 35 Personen. Es ist das größte U-Boot, das nach 1945 in Deutschland gebaut wurde. Das U-Boot ist mit zehn Torpedorohren ausgerüstet, aus denen moderne Schwergewichtstorpedos und Flugkörper (Sub-Harpoon FK) verschossen werden können. (ds) (Foto: FLIR) Komponente für SVFuA Airbus Defence and Space hat ein Sende-/ Empfangs-Modul (S/E-M) für das softwarebasierte Funkgerät der Bundeswehr entwickelt und nach erfolgreicher Endabnahme ausgeliefert. Neun Breitband-S/E-M für die störungsfreie Übertragung großer Daten- (Foto: Israel Military) 6 Europäische Sicherheit & Technik November 2014

5 Elektronische Beschilderung mit epaper-display Eine elektronische Beschilderung, die dank elektronischer Tinte nicht störanfällig gegen äußere Beleuchtung ist, zeigte LAN- COM neben anderem auf der it-sa. Mit der neuen LANCOM Access Point E-Serie wird dabei die Ansteuerung von LANCOM Wireless epaper Displays und flächendeckendes WLAN in einem Gerät verbunden. Eine echte Weltneuheit, denn die Pflege der Displays erfolgt ganz automatisch aus dem Kalenderverwaltungssystem und per Funk. Damit lässt sich die Technologie nahtlos in die vorhandene IT-Infrastruktur integrieren. Der Vorteil gegenüber RFID-Chips liegt in der Auslesbarkeit durch den Nutzer. Denn in Lagen kann es vorkommen, dass der Computer zwar weiß, wo sich was befindet, der Mensch mit dem Scanner aber Schwierigkeiten bekommt. Die elektronischen Schilder können hier außen einfach Abhilfe schaffen. Zudem sind die Displays äußerst stromsparend. Bei bis zu vier Änderungen pro Tag haben sie eine Batterielebensdauer von fünf bis sieben Jahren. (df) Gefechtssimulator für Norwegen Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co. KG (KMW) wird einen neuen Gefechtssimulator an Norwegen liefern und die logistische Betreuung des Systems für die Dauer von fünf Jahren übernehmen. Mit dieser Lieferung wird das norwegische Heer einen der modernsten Gefechtssimulatoren weltweit betreiben. Bis 2017 sollen jeweils vier Simulatorkabinen für den Schützenpanzer CV90 und den Kampfpanzer Leopard 2 A4NO übergeben werden. Sie sind mit einem integrierten 360 -Projektionssystem für Sicht aus der offenen Luke ausgestattet. Die Simulatorkabinen sind über ein Distributed Interactive Simulation/High Level Architecture-Netzwerk miteinander verbunden, um Joint Operations trainieren zu können. Acht zusätzliche Mehrzwecksimulatoren, die während der Simulation verschiedene Rollen übernehmen können, ermöglichen es den Streitkräften, mittels Man-in-the-loop-Simulation die Kampfgruppen, ganze Fahrzeugmannschaften oder andere simulierte Einheiten zu steuern. (ch) (Foto: KMW) Reman-Motoren für Lotsenschiffe Seit 30 Jahren fahren Lotsenschiffe mit MTU-Motoren. Dabei werden bis zu Betriebsstunden pro Motor in einem Jahr verbraucht. MTU-Motoren halten solche Beanspruchungen aus, egal ob es sich dabei um neue oder um grunderneuerte Reman- Motoren handelt. MTU führt Grunderneuerungen (serienmäßige Remanufactoring) von alten Motoren durch. Alte Motoren werden im MTU-Technologiezentrum in Magdeburg grunderneuert. Dabei werden Zylinderköpfe, Kurbelwellen oder das Motorgehäuse und Verschleißteile aufgearbeitet, ohne neue Rohstoffe zu verbrauchen. Zudem gibt MTU die gleiche Gewährleistung wie auf neue Motoren. Mittlerweile haben drei Schiffe des Lotsenbetriebsvereins Reman-Motoren, die neuen Motoren bis ins kleinste Detail entsprechen. (ds) (Foto: MTU) MEADS Feuerleitradar im Test Das MEADS Multifunktions-Feuerleitradar (MFCR) ist auf dem italienischen Luftwaffenstützpunkt in Pratica di Mare und gleichzeitig im MBDA-Luftabwehrzentrum in Freinhausen einem sechswöchigem Leistungstest unterzogen worden. Bei diesem ersten Testbetrieb des MFCR in Deutschland hat es seine entscheidenden Fähigkeiten erfolgreich nachweisen können. Hierzu gehören die Verfolgung und Auslöschung von Störsignalen, das Suchen, Entdecken und Verfolgen von Signalen in verrauschter Umgebung sowie die sichere Klassifizierung von Zieldaten anhand kinematischer Informationen. Das MFCR ist für den Rundumschutz (360 ) von Truppen und Einrichtungen gegen Bedrohungen aus der (Foto: MBDA) Luft einschließlich Flugkörpern ausgelegt. Integriert ist ein Mode 5 Freund-Feind-Erkennungssystem, das eine zuverlässige Zielidentifizierung unterstützt. Hinsichtlich der plug-and-fight-fähigkeit von MEADS stellt das MFCR einen Netzwerksknoten dar und kann während des Betriebs entsprechend den operationellen Anforderungen dynamisch eingefügt oder entfernt werden, ohne das System herunterfahren zu müssen. In der hased-array-technologie des MFCR kommen Komponenten aus Deutschland zum Einsatz. Die im Test nachgewiesene technische Reife des MFCR ist aus Sicht von MBDA eine gute Basis für ein taktisches Luftverteidigungssystem (TLVS), wie es in Deutschland geplant wird. Mit der MEADS-Technologie können ohne weitere Entwicklungen die Anforderungen an ein zukünftiges taktisches Luft- und Flugkörperabwehrsystem erfüllt werden. (gwh) Schnelles, luftverladbares Fahrzeug für Spezialkräfte Krauss-Maffei Wegmann hat in Zusammenarbeit mit dem polnischen Hersteller AMZ Kutno auf der MSPO in Kielce/Polen ein neues Special Operations Vehicle (SOV) vorgestellt. Auf einem Chassis von Bremach (Italien) und ausgehend von dem bereits vorgestellten 4x4 Swistak wurde ein November 2014 Europäische Sicherheit & Technik 7

6 Umschau (Foto: KMW) schnelles modulares Radfahrzeug mit drei bis sechs Sitzplätzen entwickelt. Besonderheit ist ein faltbarer Überrollbügel, der die Vorbereitungszeit für den Lufttransport z.b. in Hubschraubern wie CH-47 Chinook oder CH-53 Sea Stallion auf unter 2 min reduziert. Als Bewaffnung können Maschinengewehre mit Kalibern zwischen 12,7 mm und 5,56 mm, 40-mm-Granatmaschinenwerfer und Mehrzweck-Granatwerfer (76/40 mm) auf motor- oder handbetriebenen Lafetten oder auch als ferngesteu- erte Waffenstation verwendet werden.das 7,5 t schwere Fahrzeug mit einer Nutzlast von 2,5 t wird von einem Iveco-Dieselmotor mit 125 kw angetrieben. Mit 16,7 kw/t erreicht das oben offene Fahrzeug hohe Geländegängigkeit und eine Reichweite von 900 km. Das Chassis bietet ballistischen Schutz und Minenschutz an der Unterseite. (gwh) (Foto: IAF) Sensornetzwerk findet Bombe Ein Netzwerk aus verschiedenen Sensoren soll zukünftig die illegale Herstellung von Bomben frühzeitig aufdecken. Spuren an Türklinken, im Abwasser oder auch in der Luft werden von den Sensoren detektiert und die Daten in einer Einsatzzentrale aggregiert. Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF aus Freiburg entwickelt hierfür eine bildgebende Lasertechnik, die eine genaue Lokalisierung der Gefahrstoffe ermöglicht. U.a. mithilfe laserbasierter Messtechniken können die Sicherheitskräfte die Bombenwerkstatt aus der Distanz genauer lokalisieren. Das Infrarotlaser-System des IAF wertet die Daten aus der spektroskopischen Messung direkt aus und zeigt die Ergebnisse auf einem Monitor an. Die eingesetzten Quantenkaskadenlaser emittieren im Infrarotbereich und stellen so keine Gefahr für das menschliche Auge dar. Der Wellenlängenbereich zwischen 7,5 und 11 μm eignet sich für die Sensorik ohnehin besonders gut: Die Moleküle von organischen Verbindungen absorbieren in diesen Wellenlängen sehr stark. Chemische Neues auf der IT-Sicherheitsmesse it-sa Im Oktober fand in Nürnberg die IT-Sicherheitsmesse it-sa statt. Sie konnte dabei ihre Hierfür bildet die App gewissermaßen eine Telefonieren sowie Messaging ermöglicht. Bedeutung für den deutschen IT-Standort abgeschlossene Sandbox, die den sicheren gegenüber Konkurrenzveranstaltungen Bereich darstellt. Will ein Nutzer sich mit wie der CeBIT weiter ausbauen. An den einem anderen, der ebenfalls über die App drei Tagen informierten sich rund verfügen muss, verbinden, tauschen die Fachbesucher im Messezentrum Nürnberg Geräte zwei Schlüssel aus, die miteinander verglichen werden. Zur Erhöhung der bei 385 Ausstellern aus 21 Ländern über IT- Sicherheitslösungen und -dienstleistungen. Sicherheit dient auch die optische Anzeige ebenfalls die Gespräche Ende-zu-Ende. Der Rollout der Vodafone Secure Call App soll Ende dieses Jahres für die Betriebssysteme Android und ios beginnen. Im ersten Quartal 2015 sei die App dann voraussichtlich auch für BlackBerry-Smartphones verfügbar, so die Aussage der Hersteller. Eine weitere Lösung ist der Kryptohörer TopSec Mobile, den Rohde & Schwarz u. (Foto: Messe Nürnberg) Ein Trend ging wie bereits im vergangenen Jahr zu den Sicherheitslösungen für Smartphones und Tablets. Während allerdings im vergangenen Jahr noch die Hochsicherheitslösungen, besonders das sogenannte Kanzlerphone, im Fokus standen, fanden sich in diesem Jahr vermehrt kostengünstigere Lösungen für mittelständische Unternehmen auf den Ständen. Besonderes Interesse gab es an mobiler Sprachverschlüsselung. Die Telekom zeigte hierfür eine App, die sowohl für Android als auch ios- Smartphones geeignet ist und das sichere der Schlüssel, sodass sie im Bedarfsfall auch vorgelesen werden könnten. Die Schlüssel sind weit unter 10 KB groß, sodass selbst eine geringe Bandbreite keinerlei Probleme bereitet. Dadurch wird natürlich nicht das gesamte Smartphone sicher, hierfür bräuchte es eine Hardwarelösung wie SiM- Ko, allerdings lässt sich das sichere Messaging sowie Telefonieren für vergleichsweise kleines Geld realisieren. Die App ist bereits in den Stores verfügbar. Eine ähnliche Lösung zeigten Secusmart und Vodafone: die App Secure Call. Die App verschlüsselt a. auf der it-sa zeigte. Mit dem TopSec Mobile können nicht nur Telefonate mit iphone- und Android-Handys abhörsicher verschlüsselt werden, sondern auch VoIP-Gespräche via PC und Laptop. Somit lassen sich auch die bereits vorhandenen Smartphones für sichere Gespräche nutzen. Mit diesen Geräten dann auch sichere Gespräche bis VS-NfD zu führen, das wird mit dem durch das BSI für Sichere Netzübergreifende Sprachkommunikation (SNS) über IP zugelassenen TopSec Mobile möglich sein. (df) 8 Europäische Sicherheit & Technik November 2014

7 Verbindungen weisen in diesem Bereich spezifische Absorptionslinien auf. Anhand dieses charakteristischen Fingerabdrucks können sie exakt bestimmt werden. (gwh) Grenzkontrollanlage in Saudi-Arabien geht in Betrieb Der erste Teil der von Airbus Defence and Space an Saudi-Arabien gelieferten Grenzkontrollanlagen hat den Betrieb aufgenommen. Unter dem Namen Northern Border Security (NBS) werden 900 km Grenze zum Irak abgesichert. Zu der (Foto: Airbus DS) Deutsches Luftverteidigungssystem geht nach Schweden Schweden beschafft das in Deutschland entwickelte Luftverteidigungssystem IRIS-T SLS (IRIS-T Surface-Launched Short Range). Dieses unterscheidet sich von dem IRIS-T SLM nur durch den Lenkflugkörper. Während das System SLS den unveränderten Luft/Luft-Lenkflugkörper IRIS-T nutzt, ist der für das Medium Range System entwickelte Lenkflugkörper eine leistungsgesteigerte Version. Er zeichnet sich aus durch: Senkrechtstart für 360 -Rundumverteidigung, Zielaufschaltung des IR-Suchkopfs während des Flugs nach Zieleinweisung durch das Führungs- und Feuerleitsystem der Bodenanlage, Zieldatenaktualisierung während des Flugs über Datenlink. Das LV- System IRIS-T SLM erlaubt dabei die gleichzeitige Bekämpfung mehrerer Ziele selbst in kürzester Entfernung dank extrem geringer Reaktionszeiten. Als weiterer Vorzug ist zu nennen, dass IRIS-T SLM nur 10 min bis zur Einsatzbereitschaft nach Einfahrt in die Stellung braucht. Ein Nachladevorgang dauert nur etwa 15 min. Bereits ein Radar, ein Tactical Operation Center und ein Launcher bieten einen Rundumschutz von 40 km Radius. Das LV-System wurde modular und plattformunabhängig aufgebaut, um sich einfach und schnell in jeden geeigneten Fahrzeugtyp integrieren zu lassen. Auf standardisierten 20-Fuß-ISO-Containerrahmen eingebaut und somit unabhängig vom Trägerfahrzeug lässt es sich einfach im Luft-, See- oder Landtransport verlegen. Es ist sowohl mit der C-130 sowie der A400M luftverlastbar. (df) integrierten technischen Lösung gehören neben Sandwällen und drei Zäunen sieben Überwachungs- und Führungszentren (Command and Control, C2), 32 Stationen mit 240 Fahrzeugen zur Durchführung von Maßnahmen vor Ort und zehn Überwachungs- und Aufklärungsfahrzeuge. Ergänzt wird die Grenzsicherung durch 40 Überwachungstürme mit TRGS-SEC-Radaren und Tag-/Nachtsicht-Kameras sowie 38 Fernmeldetürme, die über 1,4 Mio. km Glasfaserkabel mit den C2-Zentren, dem nationalen Hauptquartier und dem Innenministerium verbunden sind. (gwh) Verwundetenbergung auf der M-ELROB Bei der diesjährigen M-ELROB in Warschau nahm das Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie (FKIE) aus Wachtberg mit einem Roboter zum Retten eines Verwundeten aus unsicherer Lage teil. Das FKIE wählte dafür eine kombinierte Lösung, bei der der Verletzte (Dummie mit 10, 35 bzw. 74 kg Gewicht) mit einem Greifarm unter Zuhilfenahme eines Hakens angehoben und dann aus dem gefährlichen Gebiet geborgen wurde. Dabei nutzte das FKIE (Foto: FKIE) eine eigens entwickelte Steuerung, mit der die Armbewegung des Benutzers auf den Roboterarm übertragen wird. Diese Steuerung ist insbesondere für Greifaufgaben geeignet, die sich nicht automatisieren lassen. Den ersten Platz sicherte sich das Team FKIE nicht nur damit, dass es in der Lage war, die schwerste Übungspuppe sicher ins Ziel zu bringen, sondern auch durch die Steuerung, mit der viel Zeit gespart werden konnte. Ganze sieben Minuten früher als beim Zweitplatzierten waren die Übungspuppen am Zielpunkt und konnten versorgt werden. Der für die neuartige Armsteuerung zusätzlich verliehene Sonderpreis Best Novel Scientific Solution für den besten wissenschaftlichen Beitrag rundete die erfolgreiche Teilnahme des Teams FKIE an der M-ELROB 2014 ab. (gwh) Neues full-rugged Fieldbook mit Windows 8.1 Das neue 10 Zoll Fieldbook i1 HD von LO- GIC INSTRUMENT mit Windows 8.1 kombiniert modernste Technik und extreme Robustheit, sagt der Hersteller. Einsätze bei widrigsten Umständen seien für das Gerät absolut kein Problem. Der Tablet PC (Foto: Diehl Defence) erfüllt die hohen Anforderungen der IP65- Norm und des MIL-STD810G-Standards. Im Fieldbook i1 arbeitet ein leistungsstarker Intel Core i5 4300u (ultra-low voltage) Prozessor mit 2,9 GHz Turbo Frequenz und bis zu 8 GB RAM. Somit ist das i1 auch für anspruchsvolle Anwendungen bestens gerüstet. Dank des Betriebssystems Windows 8.1 erfolgt ein Systemstart binnen weniger Sekunden. Das von Corning Gorilla Glass 3 geschützte Full-HD-Display hat eine Auflösung von 1920x1200 Pixel. Die Helligkeit wird mit bis zu 1000 Nits angegeben. Das Fieldbook i1 lässt sich dank seines Dual- Mode-Display mit den Fingern, wahlweise auch mit Handschuhen, und einem Digitalstift für präzise Eingaben, beispielsweise für digitale Signaturen, bedienen. (wb) (Foto: LOGIK INSTRUMENT) November 2014 Europäische Sicherheit & Technik 9

8 SICHERHEIT & POLITIK Erneuerung der euro-atlantischen Sicherheitspartnerschaft Johannes Varwick Das transatlantische Verhältnis ist ins Gerede gekommen. Der vermeintliche pivot towards asia seitens der USA, die Entfremdung auf beiden Seiten des Atlantiks im Zuge der NSA-Affären und die dabei deutlich werdenden unterschiedlichen Philosophien über die Rolle von Geheimdiensten sowie die andauernden Klagen in Washington über eine unfaire sicherheitspolitische Lasten- und Aufgabenteilung sind Anzeichen für das Ende der Selbstverständlichkeiten. Wer sich die transatlantischen Beziehungen seit längerer Zeit anschaut, der wird zwar deutlich entspannter mit diesen Aufgeregtheiten umgehen, allerdings ist der Grad an Entfremdung gleichwohl erheblich. Welche Rolle die Ukrainekrise in diesem Befund spielt, lässt sich derzeit kaum abschätzen. Sie hat in jedem Fall sichtbar zu einer Wiederbelebung der von vielen schon abgeschriebenen Theorie des Realismus geführt. Mit Blick auf das transatlantische Verhältnis betont der Realismus zwei zentrale Dynamiken, um mit unterschiedlichen Machtverhältnissen umzugehen: balancing und bandwagoning. Balancing würde nahelegen, dass sich Deutschland Partner innerhalb und außerhalb Europas suchen müsste, um gemeinsam eine Gegenmacht zu bilden, die den US-amerikanischen Übermut dämpft. Das war etwa in der Irakkrise 2003 oder der Libyenkrise 2011 und 2014 in der NSA-Krise der Fall in Deutschland im Übrigen unter ganz unterschiedlichen parteipolitischen Konstellationen von rotgrün bis schwarz-gelb bis schwarz-rot. Angesichts des großen Unterschieds, der derzeit insbesondere bei den geheimdienstlichen und sicherheitspolitischen Fähigkeiten transatlantisch besteht, würde ein Erfolg dieser Bemühungen aber einen enormen Kraftaufwand erfordern. Bandwagoning hieße hingegen: die Zähne zusammenbeißen und weiter geschmeidig versuchen, von den Fähigkeiten der USA zu profitieren. Welche Rolle die europäische Sicherheitspolitik (GSVP) in diesem Sinne spielt, ist eine offene Frage, denn mit ihr stellt sich die Frage nach dem Verhältnis zur NATO und Autor Professor Dr. Johannes Varwick ist Professor für Internationale Beziehungen und europäische Politik an der Universität Halle-Wittenberg. (Foto: EU) US-Präsident Barack Obama beim EU-Gipfel in Brüssel damit letztlich die Frage nach der Rolle der USA in und für Europa neu. Die GSVP dürfte im Falle des Erfolges langfristig zu einer stärkeren Europäisierung der NATO und damit auch zu einer abnehmenden Bedeutung der USA in der Allianz führen. Ob dies eine gute oder eine schlechte Nachricht ist, hängt von der Fähigkeit der Europäer ab, internationale Probleme effektiv und gemeinsam lösen zu können. NATO und EU Im Laufe ihrer zunehmenden Aktivität im außen- und sicherheitspolitischen Bereich ist die EU zwangsläufig in Konkurrenz zur NA- TO getreten. Die nur teilweise überlappende Mitgliedschaft, die Frage nach der Verteilung der nationalen Ressourcen auf das sicherheitspolitische Engagement beider Organisationen und nicht zuletzt die Frikti- onen zwischen transatlantischer und europäischer Orientierung der Mitgliedstaaten setzen die EU dabei aber erheblichen Spannungen aus. Eine klar definierte und konzeptionell ausbuchstabierte Arbeitsteilung hat sich dabei noch nicht herausgebildet. Inzwischen haben sich die Extrempositionen der europäischen Staaten über die sicherheitspolitische Rolle von EU und NA- TO aufeinander zu bewegt, aber nie gänzlich aufgelöst. So erfolgte die Entwicklung der GSVP eingebettet in eine strategische Ambivalenz. Einerseits haben mittlerweile alle EU- und NATO-Mitgliedstaaten die Parallelität des sicherheitspolitischen Engagements akzeptiert, und das hat sich auch in entsprechenden Vereinbarungen niedergeschlagen (u.a. Berlin-Plus). Auf der anderen Seite drückt sich die strategische Ambivalenz durch ein Fortbestehen von fundamentalen Differenzen im Rollenverständnis 16 Europäische Sicherheit & Technik November 2014

9 Predator B KOSTENEFFIZIENT MULTIMISSIONSFÄHIG Nahezu 1 Million Predator B Flugstunden mit mehr als 220 in Serie produzierten Flugzeugen 18 Predator B aktuell in Nutzung bei Europäischen NATO Partnern Über 90% Einsatzverfügbarkeit Marineversion bereits heute im Einsatz Stefan Klein Spezialtechnik Dresden GmbH General Atomics Aeronautical Systems, Inc. Leading The Situational Awareness Revolution

10 SICHERHEIT & POLITIK (Foto: EU) Eintreffen der ersten Soldaten für die EU-Mission in Mali zwischen NATO und EU aus, etwa in der Frage, ob die EU nur aktiv werden sollte, wenn die NATO zuvor ein Engagement abgelehnt hat (NATO-first), ob die EU sich im Sinne einer Arbeitsteilung vornehmlich auf zivile und zivil-militärische Operationen in Ergänzung zur NATO konzentrierten sollte oder sich mittel- bis langfristig zum sicherheitspolitischen Akteur im vollen Spektrum des militärischen Krisenmanagements einschließlich eines eigenen Hauptquartiers entwickeln soll. Nicht zuletzt sind die Berlin-Plus-Vereinbarungen in der Praxis seit dem Beitritt Zyperns und dem damit verbundenen doppelten Veto von Zypern in der EU und der Türkei in der NATO weitgehend ausgehöhlt und jenseits bereits laufender Operationen weitgehend funktionsunfähig. Die zahlreichen Versuche, der EU ein permanentes Hauptquartier auf militärstrategischer Ebene (OHQ) zu verschaffen (Pralinengipfel von Tervuren, Post-Wiesbaden-Prozess, Weimarer Initiative usw.), sind bisher noch nicht wirklich erfolgreich gewesen. So ist die langfristige Rolle der EU in der internationalen und europäischen Sicherheitsarchitektur weiterhin von Ungewissheit geprägt. Zu anspruchsvollen Operationen sind die Europäer ohne Unterstützung der USA weiterhin nicht in der Lage, siehe Libyen. Die Auswirkungen der Finanzkrise und der damit verbundene Druck zu radikalen Einschnitten in die Verteidigungshaushalte dürften diesen Befund auch auf längere Sicht gültig halten. Grundsätzlich gilt die Regel, nach der große Visionen ohne angemessene Ressourcen Halluzinationen sind (Helga Haftendorn). Catherine Ashton hat das schlicht, aber schön formu- liert: The choice is simple: either cooperate to acquire capabilities or risk loosing those capabilities altogether. Die Bilanz der bisherigen europäischen Pooling und Sharing-Anstrengungen ist allerdings ernüchternd. Die Furcht vor einem nationalen Souveränitätsverlust war bisher stets das größte Hindernis. Solange die europäischen Nationen keine Einigkeit über die Frage erzielen, wann und wie Streitkräfte zukünftig eingesetzt werden (siehe Libyen), wird sich an dieser Ausgangslage nur wenig ändern. Langfristig werden die Schwerpunkte von EU und NATO dadurch bestimmt, in welchen Krisen sie ihre begrenzten Ressourcen einsetzen wollen. Bilaterale Struktur denkbar Zentral für die Entwicklungsperspektiven der GSVP ist die Frage, ob sich das transatlantische Verhältnis langfristig hin zu einer bilateralen Struktur auf zwei Pfeilern USA und EU entwickelt. Im ersten Modell würde sich zwischen den USA und Europa wie im Übrigen schon seit den 1960er Jahren angedacht und seitdem in zahllosen Dokumenten und Strategiepapieren gefordert eine gleichberechtigte Zwei-Pfeiler-Allianz entwickeln. Der europäische Pfeiler würde Sicherheitsprobleme jenseits von kollektiver Verteidigung im eigenen regionalen Umfeld inklusive Afrika eigenständig lösen können; für den Notfall bzw. als Abschreckung stünden aber US- Kräfte bereit, um unterstützend eingreifen zu können. Friedenssicherungseinsätze wie im Kosovo oder in Bosnien-Herzegowina könnten von dem europäischen Pfeiler nach einem vereinbarten Verfahren ohne US-Beteiligung übernommen werden. Bei globalen Sicherheitsproblemen würde von Fall zu Fall entschieden, ob ein gemeinsames Vorgehen konsensfähig ist oder nicht. Voraussetzung wäre einerseits, dass die EU mit ihrem Projekt GSVP erfolgreich ist und mehr eigene Anstrengungen (auch finanzieller Art) für die Gewährleistung ihrer Sicherheit unternimmt. Eine gewisse Duplizierung militärischer Fähigkeiten und Entscheidungsstrukturen ist dabei unvermeidlich, sie erfolgt aber in Absprache mit den USA. Ungeklärt ist die Frage der Form der Mitentscheidungsmacht Washingtons. Anders gefragt: Kann es zumindest theoretisch Situationen geben, in denen die NATO nicht handeln will und die EU trotzdem gegen den Willen der USA handelt? Im zweiten Modell würde es mittel- bis langfristig zu einem Bruch in den transatlantischen Beziehungen kommen und die NATO langsam erodieren oder gar konfliktträchtig zerfallen. Die sicherheitspolitischen Grundannahmen und Bedrohungsanalysen würden sich mittelfristig weiter auseinander entwickeln und EU und USA längerfristig strategische Rivalen werden. Die relative Stabilität einer Weltordnung unter dem Vorzeichen amerikanischer Dominanz würde ersetzt werden durch einen konfliktträchtigen Wettbewerb um Vorherrschaft zwischen den weltpolitischen Polen. Im Moment ist die EU zwar noch nicht in der Lage, eine solche Rolle als politischer Rivale zu spielen, wenn sie aber eines Tages in der Lage wäre, ihr ökonomisches Gewicht in politisch-strategische Macht umzusetzen, und zudem die transatlantische Entfremdung weitergeht, könnte dieses Szenario schneller Realität werden, als transatlantische Europäer (und europäische Transatlantiker) befürchten und europäische Autonomisten erhoffen. Was also ist zu tun, und ist der im Titel des Beitrags unterstellte Befund, nach dem es einer Erneuerung der transatlantischen Sicherheitspartnerschaft bedürfe, überhaupt zielführend? Im besten Fall gelingt es tatsächlich, dass sich eine Zwei-Pfeiler-Allianz entwickelt. Die GSVP kann aber nur in dem Maße funktionieren und wachsen, wie sich die gesamte EU in Richtung mehr Staatlichkeit und hin zu einem einheitlichen politischen Akteur entwickelt. Die GSVP hat mithin einen Quantensprung hinter sich; um die Handlungsmöglichkeiten auszuschöpfen, ist aber ein weiterer Quantensprung notwendig. Und selbst eine im Sinne einer Zwei-Pfeiler- Allianz umgebaute NATO müsste organisatorisch noch einmal gründlich umgestaltet werden. So wäre vorstellbar, dass entweder der Beschlussfassung im NATO-Rat auf allen Ebenen ein Europäischer Caucus 18 Europäische Sicherheit & Technik November 2014

11 SICHERHEIT & POLITIK vorgeschaltet oder eine Umgestaltung des Rates angegangen wird, nach der dort nur noch eine amerikanische und eine europäische Stimme abgegeben werden würde. Element einer solch radikalen Lösung wäre dann auch, eine deckungsgleiche EU- NATO-Mitgliedschaft der europäischen Staaten und/oder eine Mitgliedschaft der EU in der NATO. Doch sind die Europäer dazu bereit und in der Lage, und wie kann dies gegebenenfalls in der Praxis der NATO zur Geltung kommen? Und wie können die militärischen Beiträge der europäischen NATO-Staaten mit den parallelen Entwicklungen im Bereich der GSVP gekoppelt werden? Wenn beispielsweise im Rahmen der GSVP ein eigenes militärisches Hauptquartier nach Vorbild der NATO aufgebaut würde, wie könnte dieses mit den Strukturen der Allianz verbunden werden? Antworten nicht in Sicht Die ersten beiden genannten Punkte entscheiden darüber, welchen Stellenwert Europa in den USA behält und wie folgenreich der pivot towards Asia seitens der USA ist. Wenn wir nicht stärker und gehaltvoller über eine Arbeitsteilung zwischen NATO (Foto: NATO) Tragfähige politische Antworten auf diese Fragen sind bisher nicht in Sicht. Die Europäer müssen aber in jedem Fall ihre eigenen Möglichkeiten des Handelns in Krisensituationen verbessern. Knapper werdende Mittel zwingen geradezu zu mehr Gemeinsamkeit. Insgesamt ergeben sich aus der Analyse der Beziehungen zwischen NATO und EU drei zentrale Konsequenzen: Erstens wird EU-Europa mehr für seine eigene Sicherheit verantwortlich sein als jemals zuvor. Um die Gestaltungskraft der EU in der Welt sieht es allerdings unter den gegebenen Voraussetzungen europäischer Politik eher bescheiden aus. Obgleich sich der Bereich Außenund Sicherheitspolitik wie kaum ein anderes Politikfeld für gemeinschaftliche Lösungen geradezu aufdrängen würde, steht nicht zu erwarten, dass mit 28 oder gar 30 Mitgliedstaaten das gelingen könnte, was schon mit zwölf Staaten nicht erreicht werden konnte: die wirksame Einbringung einer gemeinsamen europäischen Stimme in die internationale Politik. Wenn diese Analyse stimmt, dann wären die EU und die sie tragenden Mitgliedstaaten zweitens gut beraten, nach Kräften daran zu arbeiten, dass die USA eine europäische Macht bleiben und sich bei der notwendigen und sinnvollen Entwicklung ihrer sicherheitspolitischen Rolle auf eine Weise zu verhalten, die die USA nicht weiter von Europa entfernt. Drittens ist trotz aller bereits existierenden offiziellen Bekundungen und formalen Arrangements eine Debatte über eine transatlantische Arbeitsteilung dringend notwendig. Der NATO-Gipfel in Wales bot auch Gelegenheit, über die euroatlantische Partnerschaft zu diskutieren, von links: Anders Fogh Rasmussen, Barack Obama, David Cameron und EU reden, dann kommen wir nicht voran. Eine Arbeitsteilung könnte man entweder geografisch fassen, das wird sich vermutlich nicht als sehr clever erweisen, aber es wäre theoretisch denkbar. Man könnte auch funktional über eine Arbeitsteilung reden, also NATO gleich anspruchsvolle Kampfeinsätze plus Abschreckung und kollektive Verteidigung und die Europäische Union eher als das, was man als Zivilmacht-plus bezeichnen kann. Das ginge schon in die richtige Richtung. Das heißt im Übrigen nicht, dass auf die militärische Dimension auf EU-Ebene verzichtet werden kann. Denn dass dazu eine Bereitstellung europäischen Fähigkeiten unter Verfügungsgewalt der Allianz (oder genauer gesagt: Beiträge einzelner europäischer Staaten) erforderlich ist, sollte selbstverständlich sein. Voraussetzung für alles ist, dass die Europäer es schaffen, ihr Gewicht mehr in eine Waagschale zu werfen. Daraus werden Friktionen innerhalb der NATO ganz zwangsläufig resultieren, weil die Amerikaner es nicht gewohnt sind, dass ihnen ein geschlossener europäischer Block entgegensteht. Wenn es aber so ist, dass die GSVP an Bedeutung gewinnt, dann ist es zwingend notwendig, dass man das mit einem neuen politischen Anlauf verbindet, diese Klammer NATO/transatlantisches Verhältnis relevant zu halten, weil sonst alles auseinanderdriften wird. Mit Blick auf größere strategische Linien empfiehlt sich mithin dezidiert die bandwagoning-option, wenngleich nicht in einer schleimig-unterwürfigen, sondern in einer durchaus selbstbewussten, an den eigenen Interessen orientierten Weise und unter Berücksichtigung des big picture. Es ist in diesem Sinne aussichtslos, die Probleme im transatlantischen Verhältnis dadurch anzugehen, dass man sich als Gegenpol zu den USA generiert. Um es mit Joachim Krause zu formulieren: Wir sind für absehbare Zeit Nettokonsument amerikanischer Dienstleistungen im Bereich der Sicherheit und sollten nicht unbedingt immer genau diejenigen Instrumente grundsätzlich infrage stellen, mit denen die USA unsere Sicherheit real gewährleistet. Ganz ähnlich argumentiert Martin Wagener: Eine enge Anlehnung Berlins an Washington ist daher unter den gegenwärtigen Bedingungen Teil der deutschen Staatsräson. Wer jedoch nicht auf Augenhöhe zusammenarbeiten kann oder will, der muss dafür einen Preis zahlen. Diesen legen die USA fest. Und sie sind es auch, die die Spielregeln im Bündnis bestimmen. Das deutsche Verhalten in der NSA-Frage erscheint in diesem Lichte eher als das pubertierende Rebellieren von unreifen Jugendlichen ohne jeden politischen Weitblick. Es steht zu hoffen, dass der game changer Ukrainekrise den Wert der transatlantischen Sicherheitspartnerschaft wieder für breitere Bevölkerungsschichten sichtbarer macht und gehaltvoller, d.h. mit klarerem Blick für die strategischen Zusammenhänge, über den Preis der transatlantischen Sicherheitspartnerschaft diskutiert wird. November 2014 Europäische Sicherheit & Technik 19

12 BUNDESWEHR & STREITKRÄFTE INTERNATIONAL Das Luftfahrtamt der Bundeswehr Ulrich Rapreger In diesem Amt werden künftig alle Funktionen und Zuständigkeiten zusammengeführt, die für die Militärfliegerei nicht erst seit der Neuausrichtung der Bundeswehr auf mehrere Organisationsbereiche und über mehrere Ebenen hinweg verteilt sind. (Generalleutnant Karl Müllner, Inspekteur der Luftwaffe) Am 15. April 2014 wurde Generalmajor Dr. Ansgar Rieks im Rahmen eines Appells in der Luftwaffenkaserne Wahn von seinen Pflichten als Kommandeur des Kommandos Unterstützungsverbände Luftwaffe entbunden. Ab diesem Zeitpunkt übernahm Rieks die Aufgaben des Leiters Aufstellungsstab Luftfahrtamt der Bundeswehr (LufABw), um seit dem 1. Oktober 2014 die Funktion eines Amtschefs dieser neuen Behörde wahrzunehmen. Entwicklung Mit der Einrichtung des Aufstellungstabes des Luftfahrtamtes der Bundeswehr war nur der Startschuss für die Umsetzung einer Initiative gefallen, die im Rahmen der Neuorientierung der Streitkräfte zur u.a. Zusammenführung von Zuständigkeiten bereits 2012 durch den damaligen Bundesminister der Verteidigung, Dr. Thomas de GenFlSichhBw Stabsgruppe Maizière, getroffen worden war und sogar Niederschlag im Koalitionsvertrag fand. Diese Überlegungen waren gleichzeitig mit der Zielsetzung verbunden, den Prozess einer Standardisierung auch im Hinblick auf die Einführung des multinationalen Trans- Amtschef Stv Amtschef und GB portflugzeugs A400M europäische Zulassungsbestimmungen im Sinne der European Military Airworthiness Requirements (EMAR) voranzutreiben. Ebenfalls wurden in enger Zusammenarbeit mit der European Defence Agency zur besseren Harmonisierung die Anregung zur Einrichtung von National Military Aviation Authorities gegeben, die letztlich Deutschland bereits zu diesem Zeitpunkt mit der Absicht zur Aufstellung eines Luftfahrtamtes der Bundeswehr im Auge hatte. Vorbereitende Maßnahmen Nach einem innerministeriellen Abstimmungsprozess zwischen den Abteilungen Führungsstab Streitkräfte (FüSK) und Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung (AIN) wurde Anfang 2013 die Arbeitsgruppe Organisation für die Verkehrssicherheit von Luftfahrzeugen und Fluggerät der Bundeswehr eingerichtet. Dem war eine Zentrale Aufgaben Abteilung 1 Strategie, Grundsatz, Abteilung 2 Abteilung 3 Vorgaben, Querschnitt Zulassung Betrieb Struktur des Luftfahrtamtes der Bundeswehr GenArztFlMedBw Abteilung 4 Anerkennung/ Lizenzierung Bestandsaufnahme über Zuständigkeiten in den unterschiedlichsten Verantwortungsbereichen bei den Teilstreitkräften, den Rüstungs- sowie Beschaffungsbehörden vorausgegangen. In diese neue Arbeitsgruppe wurden dann die zuständigen Vertreter aus (Grafik: LufABw) den Referaten des FüSK, AIN, Kommando Luftwaffe und des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr berufen. Deren Auftrag bestand nun darin in einer neuen Organisation die Aufgaben aus weiterhin bestehenden Organisationen herauszulösen oder komplette eigenständige Organisationen in das aufzustellende Amt umzuklappen und mit neuen zukunftsorientierten Aufgaben zu verbinden. Dazu waren gesetzliche Rahmenbedingungen als Vorgaben einzuhalten. Gleichzeitig wurde deutlich, dass bestehende Zentrale Dienstvorschriften, wie z.b. die ZDv 19/1 (Prüfung und Zulassung von Luftfahrzeugen und Luftfahrtgerät der Bundeswehr) den neuen Anforderungen angepasst werden mussten. Um diesem Amt mit zentralen Aufgaben das nötige Gewicht zu verleihen und dessen Unabhängigkeit sicherzustellen, war bald klar, dass es neben dem Einsatzführungskommando der Bundeswehr und dem Planungsamt der Bundeswehr dem Generalinspekteur direkt unterstellt werden musste. Aus den diversen Aufgabenstellungen ergab sich die Aufteilung in vier Abteilungen. Diese sind: Strategie, Grundsatz, Vorgaben, Querschnitt, Zulassung, Betrieb, Anerkennung/Lizenzierung. Zur Erfüllung der gestellten Zielsetzung der Zusammenführung aller für die sichere Durchführung von militärischem Flugbetrieb relevanter Dienststellen mussten noch die Aufgabenfelder der Flugsicherheit in der Bundeswehr sowie der Flugmedizin eingegliedert werden. Um die fachliche Unabhängigkeit der Dienststelle General Flugsicherheit in der Bundeswehr (z.b. Flugunfalluntersuchung) und die des Generalarzt Flugmedizin der Bundeswehr (fachlich Inspekteur Sanitätsdienst) zu gewährleisten, werden diese dem Amtschef LufABw direkt unterstellt. Wesentlicher Bestandteil jeder Organisationmaßnahme ist die Standortfrage, die sich jedoch aufgrund des hohen Anteils von Personal, das sich bereits am Standort Köln-Wahn befand, und der dort verfügbaren ausreichenden Infrastruktur schnell beantworten ließ. Mit der abschließenden Entscheidung von Bundesministerin Ursula von der Leyen im Februar 2014 zur Aufstellung des Amtes wurde auch der vorgeschlagene Standort, 30 Europäische Sicherheit & Technik November 2014

13 Sicherheit von oben Cassidian Airborne Solutions der Spezialist für taktische unbemannte Flugsysteme (UAS) von Airbus Defence and Space. Die auf den undenbedarf zugeschnittene Familie von Dreh ügel und Starr ügel UAS stützt sich auf über 30 Jahre Erfahrung. Gemeinsame Systemelemente, wie etwa die Bodenkontrollstation, gewährleisten auf Basis gemeinsamer Architekturen die Integration von verschiedenen Plattformen. ti en or on e t er chie ene Sen or on r tionen r en in ivi e en in t be r e n en c i i n irborne co

14 (Foto: Airbus DS) Die ausgelieferten A400M besitzen eine zivile (EASA) und militärische (OCCAR) Zulassung. Die deutsche Zulassung erfolgt nach modifizierten EMAR-Regeln Luftwaffenkaserne Wahn, ebenso bestätigt wie der Personalumfang von knapp 400 militärischen und zivilen Dienstposten. Auf der Zeitachse war bzw. ist vorgesehen: 1. April 2014 Dienstaufnahme des Aufstellungsstabes, 1. Oktober 2014 Arbeitsaufnahme des LufABw (IOC), 1. Januar 2015 Übernahme der Verantwortungen und Indienststellung (FOC), 31. Dezember 2017 Abschluss der Organisationsmaßnahmen. Ausblick Auch wenn augenscheinlich mit nur leichten Veränderungen an Personal und Aufgaben einige Bereiche in das Luftfahrtamt vollständig umgeklappt werden, bedeutet die Neuaufstellung jedoch für viele andere Bereiche, wie z.b. in der Abteilung 2 (Muster- und Verkehrszulassung), einen Paradigmenwechsel. Ebenso müssen in der Grundsatzabteilung neue Aufgaben in der Kooperation mit europäischen und NATO-Dienststellen erst mit Leben erfüllt werden. Durch die angestrebte Zertifizierung von technischem Personal nach zivilen Richtlinien bieten sich neue Chancen für die Attraktivität von Arbeitsplätzen in der Bundeswehr. So ist abschließend die Frage erlaubt: Warum wurde das Luftfahrtamt der Bundeswehr nicht schon früher aufgestellt? (Foto: Airbus DS) A400M für die Luftwaffe hebt ab Neben diesem A400M werden 2015 fünf weitere Maschinen an die Luftwaffe übergeben Es sind nur noch wenige Wochen bis zur Übergabe der ersten A400M als Nachfolger der Transall C-160 an die Luftwaffe, denn am 14. Oktober hob die erste A400M mit dem taktischen Kennzeichen und dem Wappen des Lufttransportgeschwaders 62 in Wunstorf zu seinem Erstflug in Sevilla ab. Der Flug mit einer Dauer von nahezu fünf Stunden wurde unter Führung des deutschen Testpiloten bei Airbus Thomas Wilhelm durchgeführt. Von der Anlieferung der ersten Rumpfteile ins Endmontagewerk bei Airbus DS in Sevilla bis zum Jungfernflug hat es etwa zehn Monate gedauert, bis diese zwölfte Serienmaschine (MSN18) aus der A400M-Produktion geflogen ist. In den zurückliegenden zehn Monaten wurden in verschiedenen Docks der Final Assembly Line bis zur Übergabe an das dortige Flight Test Centre Teile zusammengefügt, umfangreiche Bodentests durchgeführt und die spezielle Lackierung zur Absorption von Radarstrahlen aufgetragen. Die Übergabe an die Luftwaffe soll noch im November 2014 erfolgen. Gemäß dem Stufenplan zur Erweiterung des Fähigkeitsspektrums kann dieses vielseitige operative und strategische Transportflugzeug zunächst für den Transport von Truppen, Fahrzeugen, militärischen Paletten und MedEvac bis zur garantierten Nutzlast von 32 Tonnen in den Betrieb gehen. Noch eingeschränkt sind die Fähigkeit zum Absetzen von Personal und Material aus der Luft sowie der Selbstschutz. Alle weiteren Fähigkeiten wie z.b. Luftbetankung, Einsatz als Tanker, automatisiertes Absetzen von Ladungspaletten und taktischer Tiefflug werden schrittweise durch das noch laufende Testflugprogramm in Verbindung mit Änderungen der Software zertifiziert und dann für die beteiligten Nationen nutzbar. Auf diese bislang noch eingeschränkten Fähigkeiten greift die französische Luftwaffe mit den ausgelieferten sieben A400M durch u.a. Einsätze zur Truppenversorgung und zum Transport von Hilfsgütern nach Mali dennoch bereits ausgiebig zurück. Bis Ende 2015 wird die Luftwaffe über sechs A400M verfügen, die nach Erteilen der Muster- und Verkehrszulassung zur Ausbildung von fliegendem und technischem Personal anfänglich herangezogen werden, um dann ab 2016 den Routinebetrieb aufzunehmen. (ur) 32 Europäische Sicherheit & Technik November 2014

15 RÜSTUNG & TECHNOLOGIE Luftverteidigung im Wandel Trilaterale Weiter- und Folgeentwicklung Michael Ruloff Mit Einstieg in die trinationale Entwicklungsphase von MEADS sollte in Deutschland nach der Außerdienststellung der Waffensysteme (WaSys) Hawk und Roland auch das WaSys Patriot abgelöst werden. Mit dem Vorhaben Taktisches LV-System (TLVS) schließt die Luftwaffe die Ablösung veralteter LV-Waffensysteme durch moderne und leistungsstarke Systeme ab. Bei der Konzeptauswahl wurden die Forderungen nach Einsatzwirksamkeit, Beweglichkeit, Lufttransportfähigkeit und geringem Personalaufwand berücksichtigt. Insbesondere die frühzeitig erhobene Forderung nach Bekämpfungsfähigkeit von taktisch ballistischen (TBM) und aerodynamischen (TAM) Flugkörpern wird mit dem ausgewählten Konzept realisiert. (BMVg FüL VII 4/SysB WS TLVS Militär-technische Zielsetzung Taktisches LV-System vom ) Was 1992 als nationales Projekt begann, wurde gemeinsam mit Italien und den USA mit einer umfangreichen Definitions- Autor Oberstleutnant Michael Ruloff ist nach seiner Tätigkeit als Projektoffizier TLVS/MEADS im Waffensystemkommando der Luftwaffe seit 2013 als Referent für militärische Projektelemente im Referat K3.2 des BAAINBw eingesetzt. ( ) und einer Risikominimierungsphase ( ) fortgesetzt. Mit Einstieg in die trinationale Entwicklungsphase (Design & Development, D&D) ab 2004 sollte in Deutschland nach der Außerdienststellung der Waffensysteme (WaSys) Hawk und Roland auch das WaSys Patriot abgelöst werden. Die Steuerung der Arbeiten erfolgt dabei durch die trinational besetzte NATO-Agentur NAMEADSMA in Huntsville, Alabama. Auftragnehmer ist das durch die beteiligten nationalen Industrien geschaffene Konsortium Medium Extended Air Defense System (MEADS) International mit Sitz in Orlando. Entsprechend den zwischen den beteiligten Nationen vereinbarten Kostenanteile verteilen sich diese auf: USA (58,3 Prozent), Italien (16,7 Prozent) und Deutschland (25 Prozent). Die nationalen Unternehmen im Wesentlichen Lockheed Martin, MBDA-Italien und MBDA-Deutschland sind am Workshare beteiligt. Auf deutscher Seite wurde MEADS um die Entwicklung und Integration eines kostengünstigeren Zweitlenkflugkörpers (LFK) IRIS-T SL (Infra-Red Imaging System - Tail/ Thrust Vector Controlled Surface Launched) auf Basis des Luft/Luft-LFK IRIS-T ergänzt und mit einer Zwischenentschei- (Grafiken: MBDA) dung 2005 in ein Rüstungsprojekt gemäß Customer Product Mananagement (CPM) überführt. Entwicklung zwischen 2005 und 2011 Bereits mit Abschluss der Definitionsphase, spätestens aber nach Abschluss der Risikominimierungsphase war klar, dass man sich mit dem Projekt in Grenzbereichen des absehbar technologisch Machbaren bewegen würde. Dementsprechend war ein umfangreicher Entwicklungsaufwand in Höhe von ca. vier Milliarden US-Dollar bis zum geplanten Abschluss der Entwicklungsarbeiten im Jahr 2012 vorgesehen. In der Folge sollte sich die Beschaffung anschließen. Anders als bei vielen anderen Projekten hat man bei MEADS von Anfang an einen erheblichen Aufwand in alle Fragen der Logistik und der Beteiligung des zukünftigen Nutzers, z.b. bei Fragen der Bedienbarkeit und Instandsetzbarkeit, investiert. Um den Besonderheiten eines zu großen Teilen durch Software gesteuerten Systems gerecht zu werden, wurden im Rahmen der D&D-Phase moderne Simulationstools entwickelt. Dies gilt beispielsweise für eine repräsentative Test- und Simulationsumgebung (System Integration Lab, SIL) des Gesamtsystems. Nach dem erfolgreichen Preliminary Design Review im Jahr 2007 kristallisierte sich ab 2008 zunehmend heraus, dass die hochkomplexen Entwicklungsarbeiten im vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmen nicht zu leisten waren. Die zu Beginn des Programms knapp bemessenen Finanzmittel forderten damit ihren Tribut. Über eine Restrukturierung des Entwicklungsprogramms und eine Erhöhung des Entwicklungsbudgets sollte dem begegnet werden. Die Planungen dazu waren 2010 abgeschlossen. In einem umfangreichen, über mehrere Monate laufenden Prozess wurde im Rahmen eines Critical Design Review (CDR) der Konstruktionsstand über alle Entwicklungsbereiche geprüft und mit der erfolgreichen Durchführung der System-CDR im August 2010 abgeschlossen. Mit dem anschließenden System Program Review sollte formell der Übergang in die Fertigung von Prototypen und die Durchführung von Testaktivitäten eingeleitet werden. November 2014 Europäische Sicherheit & Technik 59

16 RÜSTUNG & TECHNOLOGIE (Fotos: NAMEADSMA) MEADS-Großgeräte Launcher, MFC-Radar und Low Frequency Sensor Dazu sollte es jedoch nicht mehr kommen, weil die USA den Partnernationen im Februar 2011 offiziell mitteilten, dass sie einer Erhöhung ihres Anteiles der Entwicklungsmittel entsprechend der Restrukturierungsplanung über die im Memorandum of Understanding festgelegte Obergrenze nicht zustimmen und darüber hinaus von einer Beschaffung absehen werden. Damit war klar, dass die ursprünglichen Entwicklungsziele insbesondere das Ziel eines unmittelbar operationell nutzbaren Waffensystems nicht mehr erreichbar waren. In der Folge wurden die entsprechenden Ausschüsse des Deutschen Bundestages über den Sachstand unterrichtet, dass auch Deutschland von einer Beschaffung des Waffensystems MEADS nach ursprünglichlicher Planung absehen wird. Gleichwohl war jedoch sichergestellt, dass die Ergebnisse der internationalen Entwicklung für nationale Folgeaktivitäten genutzt werden können. Entwicklung 2011 bis heute Damit war die grundsätzliche Marschrichtung für die verbleibende Zeit bis zum Ende des Entwicklungsvertrages im Jahr 2014 vorgezeichnet. Es galt nunmehr, einen detaillierten und im Hinblick auf mögliche Folgeaktivitäten definierbaren Abholpunkt zu erreichen. Vereinfacht ausgedrückt, war mit den verbleibenden zeitlichen und finanziellen Ressourcen möglichst nah an die ursprünglichen Entwicklungsziele heranzukommen. Darüber hinaus sollte die europäische Industrie darauf vorbereitet werden, bisher durch die US-Industrie zugeordnete Entwicklungs- und Integrationsarbeiten in einem Folgeprogramm ausführen zu können. Zusätzlich wurde vereinbart, den beteiligten Nationen alle Entwicklungsergebnisse in Form eines Datenarchivs zur Verfügung zu stellen. Das bisher geplante umfangreiche Nachweisprogramm wurde durch eine Demonstration of Capabilities mit Schießversuchen und Systemdemonstrationen ersetzt. Mit Beendigung der Entwicklungsarbeiten Ende 2014 fällt der unmittelbaren Vorbereitung der Verteilung der Entwicklungsergebnisse eine besondere Bedeutung zu. Das betrifft in erster Linie die Verteilung der erzeugten Nachweismuster, Testgeräte und der entsprechenden Software. In Zusammenarbeit mit MEADS Int. und den Nationen hat NAMEADSMA dazu eine sogenannte Asset Distribution List generiert, welche den Verteilerschlüssel festlegt. MEADS-Großgeräte (Major End Items, MEI) Bei den für Deutschland vorgesehenen Assets handelt es sich nach dem Verteilerschlüssel u.a. um folgende Großgeräte: zwei MEADS Tactical Operations Center (TOC) Das MEADS TOC ist die Feuerleitzentrale des Waffensystems und dient neben der Planung und Führung des Feuerkampfes der Steuerung der angeschlossenen Sensoren und Effektoren. ein Multifunctional Fire Control Radar (MFCR) Das MFCR ist das Feuerleitradar und basiert auf moderner X-Band-AESA- Technologie. Zur Sicherstellung der 360 -Bekämpfungsfähigkeit wird es im taktischen Betrieb grundsätzlich rotierend eingesetzt. ein MEADS-Startgerät Das MEADS-Startgerät verschießt den Haupteffektor des Waffensystems, den von Lockheed Martin entwickelten Lenkflugkörper PAC-3 MSE. Unsheltered Tactical Operations Center (U-TOC) U-TOC sind unabhängig von der klassischen MEADS TOC-Umgebung betreibbare Workstations, die mit der gleichen taktischen Software laufen wie die Workstations im TOC. Italien erhält ebenfalls einen Gerätesatz. Nach Absprache der beteiligten Nationen übernimmt es darüber hinaus den UHF- Weitbereichssensor (Low Frequency Sensor). Die US-Seite verzichtet auf Großgeräte. IRIS-T SL Das ursprünglich bis zur Integration des IRIS-T SL in das Waffensystem MEADS als Zweit-LFK angelegte Programm musste mit der US-Entscheidung ebenfalls umgesteuert werden. Mitte 2015 werden folgende Ergebnisse zur Verfügung stehen: vollqualifizierter LFK im Lager-Transportund Startbehälter teilqualifiziertes Startgerät, auf Basis eines geschützten Radfahrzeuges (MAN 15 t). Der LFK wurde bereits mehrfach erfolgreich verschossen. Der Abschluss des Testprogramms erfolgt Datenarchivierung Zum Verständnis sei angemerkt, dass im ursprünglichen Programm eine Archivierung der Entwicklungsergebnisse nie vorgesehen war. Nach Abschluss der D&D-Phase wären die an der Entwicklung beteiligten Firmen auf Basis ihrer selbst erzeugten Unterlagen unmittelbar in die Serienfertigung eingestiegen. Um aber nunmehr den beteiligten Nationen die Möglichkeit zu geben, auf MEADS aufsetzende Folgeprojekte angehen zu können, musste eine Form der Archivierung gefunden werden. Im Ergebnis werden mehrere Serversysteme erstellt, die in einer strukturierten Form alle im Projekt erzeugten Informationen (Dokumente, Zeichnungen, Software etc.) enthalten. Die Zusammenstellung, Kontrolle und Übertragung der Daten mit einer Entwicklungsleistung von ca Personenjahren hat 2011 begonnen und wird erst zum Ende des ersten Quartals 2015 abgeschlossen sein. Test- und Entwicklungsumgebung Im Rahmen der Europäisierung der industriellen Basis wurde bereits die Entwicklungs- und Testumgebung aus Orlando ( Orlando-SIL ) zur MBDA Deutschland nach Schrobenhausen überführt. Hinzu 60 Europäische Sicherheit & Technik November 2014

17 RÜSTUNG & TECHNOLOGIE kommt ein MEADS System Stimulator, der zwingend für die Fortsetzung von Entwicklungsarbeiten erforderlich ist. Die im Projekt erzeugte Software ist Bestandteil der Lieferung und auf dem Datenarchivserver abgelegt. Die im Rahmen der Systemdemonstrationen genutzten taktischen Softwareversionen wurde darüber hinaus ausschließlich durch europäische Firmen integriert. Tests und Demonstrationen Um eine Bewertung des Erfolgs der verbleibenden Entwicklungs- und Integrationsarbeiten zu ermöglichen, wurden über den Zeitraum 2011 bis 2014 mehrere Tests und Demonstrationen durchgeführt. Launcher-Missile-Characterization Test 2011 Im Rahmen eines programmierten Schusses wurde gezeigt, dass die Kombination MEADS-Startgerät und LFK PAC-3 MSE zu einer Zielbekämpfung aus 360 grundsätzlich in der Lage ist. Dazu wurde der LFK nach dem Start über die Schulter in eine um 120 abweichende Richtung gelenkt. Flight Test 1 (FT-1) 2012 Im Rahmen des FT-1 wurde erstmalig mit dem drehenden MFCR ein reales Ziel Arbeitsplätze im MEADS Tactical Operations Center in diesem Fall eine Drohne des Typs MQM-107 bekämpft. Grundsätzlich konnte damit nachgewiesen werden, dass das Konzept der 360 -Bekämpfungsfähigkeit mit einem drehenden Radar und einem Über die Schulter - Manöver des LFK funktioniert. Teilnahme an der Interoperabilitätsübung Joined Project Optic Windmill (JPOW) 2013 Kein modernes Waffensystem kann heute für sich alleine kämpfen. Die Integration eines Waffensystems in ein Umfeld zur Vernetzten Operationsführung MEADS Ancillary Group 350 kw PATRIOT EPP III 2 x 150 kw Energieversorgungsmodul IRIS-T SL Startgerät Ihr zuverlässiger Partner für militärische Stromversorgung Seit mehr als 40 Jahren entwickelt und liefert die Jenoptik Tochter Lechmotoren mobile und stationäre Hochleistungs-Stromerzeuger und deren Peripherie. Diese sind für anspruchsvolle militärische Anforderungen ausgelegt und haben sich weltweit im aktiven Einsatz in bestehenden Verteidigungssystemen durch ihre hohe Zuverlässigkeit ausgezeichnet. JENOPTIK l Verteidigung & Zivile Systeme l LECHMOTOREN GmbH Südliche Römerstr l Altenstadt l Tel: l Fax: l November 2014 Europäische Sicherheit & Technik 61

18 RÜSTUNG & TECHNOLOGIE Abschluss der trinationalen Entwicklung 2014 Mit einer umfangreichen Bestandsaufnahme (D&D Close-Out Review) werden das trinationale Programm 2014 formal beendet und 2015 sowohl die NAMEADSMA als auch der internationale Entwicklungsvertrag abgewickelt. Den Nationen stehen insist daher zwingend erforderlich. Auf dieser Erkenntnis basiert die Übungsserie JPOW hat MEADS das erste Mal mit einem auf der taktischen Software basierenden U-TOC teilgenommen. Dabei konnte nachgewiesen werden, dass es grundsätzlich mit anderen Systemen in vernetzten und verteilten Operationen zusammenarbeiten kann. Flight Test 2 (FT-2) 2013 Eine der grundlegenden Forderungen an das Waffensystem MEADS war die 360 -Bekämpfungsfähigkeit. Vor diesem Hintergrund wurde im Rahmen der Definition des Testszenarios ein erheblich anspruchsvolleres Szenario entworfen: Statt der einfachen Bekämpfung eines ballistischen Flugkörpers wurde das ursprüngliche Szenario um ein Flugzeug erweitert, welches in das Zielgebiet aus der entgegengesetzten Richtung einflog. In das Waffensystem-Set-up wurde erstmals der Low-Frequency- Sensor erfolgreich als Weitbereichssensor integriert. De facto kämpfte das Waffensystem damit in der ursprünglich vorgesehenen taktischen Kombination von MEIs. Im November 2013 zeigte die erfolgreiche Bekämpfung beider Ziele über dem Testgelände von White Sands Missile Range den Erfolg der bisherigen Entwicklungsaktivitäten und die grundsätzliche Leistungsfähigkeit des Systems. Systemdemonstrationen Im Verlauf der mehrwöchigen Systemdemonstrationen wurden einzigartige, aber auch systembestimmende Schlüsselfunktionalitäten anhand von speziell zugeschnittenen Szenarien demonstriert. Ein wesentliches Entwicklungsziel für das neue Waffensystem war das Aufbrechen der in klassischen FlaRak-Waffensystemen (Flugabwehrraketen) vorherrschenden festen Struktur auf Basis proprietärer Software und entsprechender systeminterner Schnittstellen. Es sollte der Weg frei gemacht werden zu einer völlig neuen, offenen Luftverteidigungsarchitektur, die es erlaubt, flexibel und Tailored to the Mission (den Gegebenheiten des Einsatzraumes anpassen zu können) Einsatzkontingente auf Großgeräteebene zusammenzustellen, diese zu führen, im laufenden Einsatz umzustrukturieren, zu erweitern oder zu verkleinern. In MEADS wurden die dazu erforderlichen Funktionalitäten unter den Stichworten Netted-Distributed, Engage on Remote, Plug and Fight und Interoperability umgesetzt. Netted-Distributed und Engage on Remote erlauben es, unter Einbeziehung des gesamten MEADS-Verbundes für jede Bekämpfung die optimale Kombination aus Sensor und Effektor herzustellen. Dabei ist es nicht zwingend erforderlich, dass das betreffende Feuerleitradar unbedingt eines seiner Startgeräte nutzt. Plug and Fight erinnert nicht ohne Grund an das vom PC bekannte Plug and Play. In MEADS beschreibt es die Möglichkeit, beliebige Ressourcen (z.b. Sensoren, Effektoren, Gefechtsstände) in das System zu integrieren, sofern sie, vereinfacht gesagt, den entsprechenden Treiber mitbringen. Die Schnittstellenund Treiberinformationen sind im sogenannten Plug and Fight -Handbuch definiert. Über die Treibersoftware kann darüber hinaus auch die Einbindung in die MEADS-internen Trainings-, Simulationsund Logistiktools erfolgen. Zukünftigen Bedrohungen kann z.b. durch die Integration neuer Sensoren begegnet werden, ohne grundsätzlich auch die anderen Komponenten anfassen zu müssen. Im Rahmen des Abarbeitens von Szenarien wurde sowohl die grundsätzliche Umsetzung der Funktionalität gezeigt als auch in einem operationellen Szenario unter Einbindung verschiedener externer Simulationen mit der taktischen TOC-Software die Handhabbarkeit und Nachvollziehbarkeit des MEADS-Konzeptes demonstriert. Über die Plug and Fight -Schnittstelle wurde erfolgreich und mit relativ geringem Aufwand ein italienisches Radargerät in den MEADS-Verbund integriert. gesamt die Ergebnisse der nun fast zehnjährigen gemeinsamen Entwicklungsphase im Gesamtwert von ca. vier Milliarden US- Dollar für Folgeaktivitäten umfassend zur Verfügung. Ausblick Um die aktuellen Anstrengungen zur Modernisierung der bodengebundenen Luftverteidigung in das Umfeld des mit dem CPM (nov.) geänderten Rüstungsprozesses einzubetten, wurde durch den Generalinspekteur der Bundeswehr im Januar 2014 das CPM-Dokument Fähigkeitslücke und Funktionale Forderung erlassen. Die dem MEADS-Design zugrunde liegenden funktionalen Forderungen wurden im Wesentlichen bestätigt. Dabei wurde aber auch der Tatsache Rechnung getragen, dass die Schließung der Fähigkeitslücken nicht mehr in einem trinationalen Ansatz verfolgt wird. Gleichwohl erscheinen zukünftige Kooperationen durchaus weiterhin möglich. Die folgende Beauftragung der Erstellung von Lösungsvorschlägen bildet somit eine auf den MEADS-Entwicklungsergebnissen und national vorhandenen Komponenten wie z.b. die Software Einsatzführung FlaRak nutzende Linie ab. Der grundsätzlichen Intention des CPM (nov.) folgend, wurden auch Lösungsvorschläge beauftragt, die auf einer Produktverbesserung bereits eingeführter Produkte basieren und eine grundsätzliche Nutzungsdauerverlängerung bzw. Modernisierung des eingeführten Systems Patriot beschreiben. Am Ende wird durch eine Auswahlentscheidung richtungsweisend entschieden, ob man auf die Entwicklungsergebnisse des Projekts MEADS aufsetzen will oder eine Weiterführung der jahrelangen Zusammenarbeit mit den USA im Waffensystem Patriot den Vorrang einräumen wird. 62 Europäische Sicherheit & Technik November 2014

19 Unternehmen & Personen (Foto: Carl Zeiss Optronics) Cassidian Optronics wird Airbus Optronics Am 1. Oktober 2014 wurde Cassidian Optronics unter dem Firmennamen Airbus DS Optronics GmbH zur 100-prozentigen Tochter von Airbus Defence and Space. Die Geschäftsleitung unter der Führung von Ralf Klaedtke bleibt unverändert. Auch für die Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten des Unternehmens bringen die Umfirmierung und der Eigentümerwechsel keine Änderungen mit sich. Airbus DS Optronics entwickelt, konstruiert und fertigt mit rund 800 Mitarbeitern optische, optronische und feinmechanische Geräte sowie Präzisionsgeräte für militärische und zivile Anwendungen und den Sicherheitsbereich. Die optronischen Geräte kommen auf unterschiedlichen Plattformen bei Missionen an Land, in der Luft, auf See und im Weltraum zum Einsatz. Hierzu gehören U-Boote, Panzerfahrzeuge, Flugzeuge, Satelliten und Drohnen. (gwh) Flying Squad Blohm + Voss hat kürzlich mit der Carnival Corporation ein Favoured Customer Agreement geschlossen, um damit für alle Dienstleistungen im Bereich Reparatur, Instandsetzung und Service für die Carnival-Flotte mit ihren Kreuzfahrtschiffen in Europa zuständig zu sein. Blohm + Voss ist die einzige nordeuropäische Werft, die mit der Carnival-Gruppe eine solche Vereinbarung geschlossen hat. Neben den Reparaturleistungen, die während planbarer Werft- und Dockliegezeiten in Hamburg erfolgen, umfasst die Vereinbarung auch Reise- und Hafenreparaturen, die durch das Blohm + Voss Reparaturteam Flying Squad ausgeführt werden. Das Team ist hoch qualifiziert, operiert weltweit und ist innerhalb von 24 Stunden an jedem beliebigen Ort der Welt einsetzbar. Blohm + Voss hat sich neben dem Marineschiffbau auch für komplexe Umbauten und Modernisierungen von Schiffen spezialisiert und hat sich mit dem Flying Squad ein zweites Standbein zugelegt. (ds) Gemeinsames 8x8-Radfahrzeug Im Wettbewerb um das Kampfaufklärungsfahrzeug der australischen Streitkräfte bieten BAE Systems und Patria ein gemeinsames 8x8-Radfahrzeug an. Unter Führung von BAE Systems wollen die beiden Firmen das Armoured Modular Vehicle (AMV) von Patria an die militärischen Forderungen nach dem Programm Land 400 Phase 2 der Australier anpassen. Technische Details wollen die Firmen erst nach einer internen Evaluierungphase bekanntgeben. Für den Bedarf des U.S. Marine Corps hat Patria zusammen mit Lockheed Martin den Havoc auf Basis des AMV entwickelt, der soeben im Nevada Automotive Test Center auf einem schweren Testkurs seine technische Reife gezeigt hat. (gwh) Neuer Chef der Lufthansa Technik Nach einem Beschluss des Aufsichtsrats der Lufthansa Technik AG wird Dr. Johannes Bußmann neuer Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. Zum 1. April 2015 übernimmt er das Amt von August Wilhelm Henningsen, der in den Ruhestand geht. Dr. Bußmann kam 1999 zur Lufthansa Technik und war Hauptabteilungsleiter sowie Bereichsleiter in der Geräteinstandhaltung und im Bereich Triebwerke wurde Dr. Bussmann Vorstand Personal, Engine & VIP Services der Lufthansa-Tochter. (gwh) Jenoptik und Raytheon schließen Kooperationsvertrag Raytheon und das Jenoptik-Tochterunternehmen Lechmotoren haben eine Absichtserklärung unterzeichnet. Ziel ist die Zusammenarbeit bei Energiesystemen, um neue Geschäftsmöglichkeiten in der deutschen Luftfahrt- und Verteidigungsindustrie zu erschließen und Exporte auf den globalen Märkten zu erhöhen. Die Partner wollen nach neuen Anwendungsmöglichkeiten bei internationalen Projekten für die innovativen Hightech-Produkte von Jenoptik suchen. Zuvor hatte Jenoptik Vertretern von Raytheon und des Bayerischen Landtags seine Technologien der nächsten Generation präsentiert, beispielsweise den Prototypen der neuen Patriot-Hybrid-Stromversorgung, der signifikante Einsparungen bei Kraftstoffverbrauch und Instandhaltungskosten ermöglicht. (ch) Technologiezentrum Schutz Die IABG hat am 19. September an ihrem Standort Lichtenau den Grundstein für ihr neues Technologiezentrum Schutz gelegt. Das Zentrum wird auf drei Ebenen 22 Büroräume mit 44 Arbeitsplätzen vorhalten. So kann die IABG auch Mitarbeitern ihres (Foto: Lufthansa Technik) Partnerunternehmens GST/RUAG Räumlichkeiten für deren Entwicklungstätigkeit zur Verfügung stellen. Das neue Gebäude wird zudem über ein modernes Konferenzzentrum verfügen. Neben dem seit einigen Jahren bestehenden Bereich der Strukturtests an Luftfahrzeugen werden Tests für Gebäudeelemente eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Weitere Tätigkeitsfelder ergeben sich auf dem Gebiet der funktionalen Sicherheit und dem Monitoring von Windenergieanlagen. In Lichtenau arbeitet die IABG seit vielen Jahren an neuesten Technologien, um Soldaten im Einsatz den bestmöglichen Schutz bereitzustellen. Hierzu gehören der Schutz von Fahrzeugen, der Insassenschutz, das Testen neuer Schutzmaterialien sowie der Schutz von Camps und Gebäuden. (gwh) Airbus und Dassault Aviation Der Airbus-Konzern will sich vom französischen Flugzeughersteller Dassault Aviation trennen. Das deutsch-französische Unternehmen will in einem ersten Schritt ca. zehn Prozent der Dassault-Aktien an Investoren sowie an Dassault abgeben. Airbus hält ca. 46 Prozent der Dassault-Aktien. Durch den Ausstieg rechnet Airbus mit Barmitteln von ca. fünf Milliarden Euro. Dassault ist Hersteller des französischen Kampfflugzeugs Rafale sowie von Geschäftsflugzeugen des Typs Falcon. Strategisch passt diese Palette nicht ins Portfolio von Airbus. Airbus ist mit dem Eurofighter ein Konkurrent der Rafale. Zudem treibt der Airbus-Vorstandsvorsitzende Tom Enders die Herstellung von zivilen und militärischen Fluggeräten als Kerngeschäft mit Hochdruck voran. Frankreichs Regierung hat grünes Licht zum Rückzug aus dem Dassault-Kapital gegeben. Dieser Rückzug erfolgt nunmehr schrittweise. (ds) Vollautomatischer Hochstromprüfstand Ab sofort erweitert ein vollautomatischer Hochstromprüfstand das neue ODU Technology Test Center T2C. Standen bisher Netzteile mit 800 Ampere zur Verfügung, erzeugt die neue Anlage elektrische Ströme von bis zu Ampere mit einer maximalen Spannung von 15 Volt und einer elektrischen Leistung von bis zu 36 Kilowatt. Als Spezialist für elektrische Verbindungstechnik überzeugt das Unternehmen aus Mühldorf seit mehr als 70 Jahren mit seinen maßgeschneiderten Steckverbindungen. Applikationsspezifische Lösungen benötigen natürlich besondere Messverfahren und Prüfmöglichkeiten, die über den Standard hinausgehen. Denn diese müssen extremen Einflüssen standhalten, beispielsweise dem Druck in Meter 90 Europäische Sicherheit & Technik November 2014

20 Meerestiefe. So stehen im ODU T2C neben der Hochspannungsprüfung beispielsweise eine Helium-Leckprüfung, eine 100-bar- Druckprüfung, Korrosionsprüfungen sowie selbst konstruierte, spezielle Messaufbauten bereit. (wb) Deutsche Verschlüsselungslösungen Der deutsche IT-Sicherheitsspezialist Rohde & Schwarz SIT konnte auf der diesjährigen IT- Sicherheitsmesse it-sa eine starke Nachfrage nach deutschen Sicherheitstechnologien verbuchen. Das Interesse an deutschen Verschlüsselungslösungen steige zunehmend an, bemerkte Peter Rost (Foto), Leiter Produktmanagement bei Rohde & Schwarz SIT. Nachgefragt werde nach Sicherheitstechnologien, die riesige Datenmengen (Big Data) gewachsen seien. Im Fokus stehe der Ethernet-Verschlüsseler SITLine ETH40G, der mit einem 40Gbit Datendurchsatz pro Sekunde weltweit einmalig schnell ist und für den Transfer von echtzeitkritischen Daten geeignet ist. In Deutschland gelten die weltweit höchsten Datenschutzstandards. Daher bieten die Verschlüsselungstechnologien von Rohde & Schwarz SIT einen maximalen Schutz vor Spionage- und Hackerangriffen. Diese Technologien werden ausschließlich in unternehmenseigenen, abgesicherten Produktionsanlagen der Firmengruppe in Deutschland entwickelt und produziert. (ds) Deutschland ist dem EU SatCom- Markt beigetreten Deutschland ist das zehnte Mitglied im EU SatCom-Markt, den die EDA 2012 mit fünf EDA-Mitgliedern (Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen und Rumänien) begründet hat. Airbus Defence and Space stellt seit 2013 Satelliten-Kapazitäten (Kanäle und Bandbreite) für die European Satellite Communications Procurement Cell (ESCPC) bereit, die für militärische Kommunikation zum Betrieb von Aufklärung und Überwachung und auch für die Führung von UAS genutzt werden. Dabei können die ESCPC-Kapazitäten sowohl stand-alone als auch als Ergänzung nationaler Fähigkeiten eingesetzt werden. Seit Mai 2013 sind 18 Einzelaufträge im Wert von rund zwei Millionen Euro erteilt worden. Die gemeinsame Nutzung von (Foto: Rohde & Schwarz) SatCom reduziert die Kosten um rund zehn Prozent. Seit Gründung der ESCPC sind Belgien, Finnland, Griechenland, Luxemburg und jetzt Deutschland dem Rahmenvertrag beigetreten. (gwh) ThyssenKrupp Aerospace versorgt Airbus Helicopters ThyssenKrupp Aerospace und Airbus Helicopters haben eine enge Zusammenarbeit für die Versorgung mit metallischen Rohmaterialien in den nächsten Jahren vereinbart. Dazu gehören die Lieferung der Materialien einschließlich der zugehörigen Logistik, Qualitätskontrollen und die exakte Steuerung der Rohlinge insbesondere für die Produktionsstandorte in Deutschland und Frankreich. Airbus Helicopters profitiert von dem globalen Netzwerk von ThyssenKrupp und erhält eine verbesserte Grundlage für den weltweiten Service. (gwh) 60 Jahre PLATH Mit einem Festakt hat die PLATH GmbH am 26. September 2014 ihren 60. Geburtstag gefeiert. Als kleine Manufaktur 1954 in Hamburg gegründet, entwickelte sich PLATH zum führenden Unternehmen im Bereich der strategischen und taktischen Aufklärung. Seit 2006 führt die PLATH Group neben der PLATH GmbH Unternehmen und Beteiligungen in Salem, Norderstedt und Pforzheim sowie international in Bern, Singapur und Paris. Die PLATH Group liefert zuverlässige Lösungen im Bereich der strategischen und taktischen Aufklärung. Die Produktpalette deckt den gesamten Aufklärungszyklus from sensors to knowledge to action ab. Ein breites Dienstleistungsspektrum gehört ebenso zum Angebot, darunter Serviceleistungen und ein umfangreiches Schulungsprogramm. (gwh) ReddFort Software Mitglied bei TeleTrusT Die ReddFort Software GmbH ist ab sofort Mitglied bei TeleTrusT dem Bundesverband IT-Sicherheit e.v. Die Kürtener Experten für Sicherheitssoftware sind damit nun Teil des größten Kompetenznetzwerkes für IT-Sicherheit in Deutschland und Europa. Damit reiht sich das innovative Unternehmen jetzt ein in eine Riege von IT-Sicherheitsexperten, die sich nicht nur kontinuierlich untereinander austauscht und weiterbildet, sondern die vor allem auch die akademische Forschung fördert und die dafür sorgt, dass das Thema IT-Sicherheit auch über die Grenzen Deutschlands hinweg Gehör findet. Der Bundesverband IT-Sicherheit e.v. (TeleTrusT) ist ein Kompetenznetzwerk, das in- und ausländische Mitglieder aus Industrie, Verwaltung und Wissenschaft sowie thematisch verwandte Partnerorganisationen umfasst. Durch die breit gefächerte Mitgliederschaft und die Partnerorganisationen verkörpert TeleTrusT den größten Kompetenzverbund für IT-Sicherheit in Deutschland und Europa. (wb) OHB wählt Intergraph OHB, der europäische Raumfahrt- und Technologiekonzern, Bremen, hat Intergraph ausgewählt, um die langfristige Speicherung und Katalogisierung von Erdbeobachtungsdaten eines Satellitensystems bereitzustellen. Mit der Server- Architektur von Hexagon Geospatial wird die Intergraph-Lösung Dienste zum Management, zur Suche und zur Aufnahme von Daten zur Verfügung stellen. Dazu gehören die langfristige Archivierung von prozessierten Bild- und Rohbilddaten sowie ein Katalog aller abgelegten Daten. (wb) Neuer Geschäftsführer bei Kidde Deugra Zum 1. Oktober ist Wolfgang Ott zum neuen Geschäftsführer der Kidde Deugra Brandschutzsysteme GmbH bestellt worden. Wolfgang Ott ist seit 25 Jahren in dem Ratinger Unternehmen tätig und war zuletzt für das Finanz- und Personalwesen verantwortlich. Ott folgt auf Peter Hecker, der das Unternehmen nach 28 Jahren auf eigenen Wunsch verlies. (wb) Lückenlose, Nationale Vertrauenskette Insgesamt vier Innovationen wurden von itwatch auf der it-sa 2014 vorgestellt, die gemeinsam jeweils den letzten Meter einer organisatorischen sowie technischen Vertrauenskette bilden. RiskWatch liefert ein persönliches Lagebild für den Kunden, MalWareTrap erkennt potenzielle personalisierte Angriffe und Advanced Persistend Threats. Die organisatorische Vertrauenskette wird durch die traditionellen Lösungen wie AwareWatch, Selbstfreigaben und viele weitere komplettiert. Die technische Vertrauenskette ergänzt diese, so dass eine lückenlose Vertrauenskette in Organisation und Technik entsteht. Hier bietet die itwatch neben den traditionellen Produkten wie Data Loss Prevention, umfassende Endpoint security, die Härtung der Betriebssysteme als Innovationen für den letzten Meter an. (wb) November 2014 Europäische Sicherheit & Technik 91

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