Unternehmensteuerreform 2008

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1 Unternehmensteuerreform 2008 Reform oder Mogelpackung? Eine Veranstaltung des Arbeitskreis Selbstständige und Freiberufler in der WfB Dipl.-Kfm. Christian Königsmann Wirtschaftsprüfer Steuerberater Bürgermeister-Schmidt-Straße 5 Tel.: 02174/ Burscheid Fax: 02174/

2 Gliederung 1) Einleitung 2) Allgemeine Anpassungen in der steuerlichen 3) Neugestaltung der Gewerbesteuer 4) Neuerungen für GmbH s 5) Neuerungen für Einzelunternehmer und Personengesellschaften 6) Schlusswort Unternehmensteuerreform ) Einleitung Definition: Reform (lat. für re zurück; formatio Gestaltung: Wiederherstellung) bezeichnet in der Politik eine größere, planvolle und gewaltlose Umgestaltung bestehender Verhältnisse und Systeme. (Wikipedia) Reform [französisch, zu lateinisch reformare»umgestalten«] die, Umgestaltung, Neuordnung, planmäßige und schrittweise Veränderung beziehungsweise Verbesserung gesellschaftlicher Verhältnisse. Die Reformpolitik nutzt die in einem politischen System liegenden Möglichkeiten, dieses in Teilbereichen zu verändern (z. B. Steuerreform). (Meyers Lexikon online) Unternehmensteuerreform

3 1) Einleitung Vereinfachung Bierdeckel-Steuererklärung Gleichstellung der Gesellschaftsformen Wertbewerbsfähigkeit in Europa Bürokratieabbau Vermeidung von Missbrauch Unternehmensteuerreform Gliederung 1) Einleitung 2) Allgemeine Anpassungen in der steuerlichen 3) Neugestaltung der Gewerbesteuer 4) Neuerungen für GmbH s 5) Neuerungen für Einzelunternehmer und Personengesellschaften 6) Schlusswort Unternehmensteuerreform

4 2) Allgemeine Anpassung in der steuerlichen a) Wegfall der degressiven Abschreibung/AfA b) Neuregelung der geringwertigen Wirtschaftsgüter c) Neuregelung der Ansparrücklage nach 7g d) Wegfall des steuerlichen Betriebsausgabenabzug der Gewerbesteuer Unternehmensteuerreform ) Allgemeine Anpassung in der steuerlichen a) Wegfall der degressiven Abschreibung/AfA Bisher lineare und degressive Abschreibung möglich Für alle Neuanschaffungen ab dem Sinnvoll? Vereinfachung Bürokratieabbau Vermeidung von Missbrauch Steueraufkommen Unternehmensteuerreform

5 2) Allgemeine Anpassung in der steuerlichen a) Wegfall der degressiven Abschreibung/AfA Beispiel: Anschaffung einer neuen Maschine Anschaffungskosten Nutzungsdauer 10 Jahre Degressiver AfA-Satz 20 % Linearer AfA-Satz 10 % Unternehmensteuerreform ) Allgemeine Anpassung in der steuerlichen a) Wegfall der degressiven Abschreibung/AfA Degressive AfA Lineare AfA AfA Buchwert AfA Buchwert 1. Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr

6 2) Allgemeine Anpassung in der steuerlichen a) Wegfall der degressiven Abschreibung/AfA b) Neuregelung der geringwertigen Wirtschaftsgüter c) Neuregelung der Ansparrücklage nach 7g d) Wegfall des steuerlichen Betriebsausgabenabzug der Gewerbesteuer Unternehmensteuerreform ) Allgemeine Anpassung in der steuerlichen b) Neuregelung der geringwertigen Wirtschaftsgüter Bisherige GWG-Regelung Nutzungsdauer > 1 Jahr AK zwischen 100,01 und 410,00 ohne USt Wahlrecht zur Sofortabzug/-abschreibung mit 100 % Neue GWG-Regelung Nutzungsdauer > 1 Jahr AK bis 150,00 ohne USt => Sofortabzug AK zwischen 150,01 und ohne USt => Zwingend Poolabschreibung Unternehmensteuerreform

7 2) Allgemeine Anpassung in der steuerlichen b) Neuregelung der geringwertigen Wirtschaftsgüter Poolabschreibung Bildung eines Sammelpostens innerhalb eines Jahres Auflösung je 1/5 im Jahr der Anschaffung und Folgejahren Keine Berücksichtigung von Abgängen (Verschrottung oder Veräußerung) Für alle Anschaffungen beweglicher Wirtschaftsgüter ab dem Sowohl Verkürzung als auch Verlängerung der Nutzungsdauer Begründung der Politik: Bürokratieabbau / Gleichklang von Handels- und Steuerbilanz Unternehmensteuerreform ) Allgemeine Anpassung in der steuerlichen b) Neuregelung der geringwertigen Wirtschaftsgüter Poolabschreibung - Beispiel Anschaffung von 5 PC s je 550,00 und 5 Schreibtischen je 500,00 sowie 5 Bürostühlen je 250,00 in 2008 Bildungen eines Sammelpostens mit 6.500,00 Abschreibung in 2008 und den 4 Folgejahren mit je 1.300,00 Nach alter Regelung Bürostühle Sofortabschreibung PC s auf 3 Jahre Schreibtische auf 13 Jahre Fragen Unternehmensteuerreform

8 2) Allgemeine Anpassung in der steuerlichen a) Wegfall der degressiven Abschreibung/AfA b) Neuregelung der geringwertigen Wirtschaftsgüter c) Neuregelung der Ansparrücklage nach 7g d) Wegfall des steuerlichen Betriebsausgabenabzug der Gewerbesteuer Unternehmensteuerreform ) Allgemeine Anpassung in der steuerlichen c) Neuregelung der Ansparrücklage nach 7g Bisherige Regelung Bildung der Rücklage Betriebsvermögen des Vorjahres < (ehemals DM) bzw. EÜR-Ermittlung Für neue bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens 40 % der geplanten Kosten in den nächsten 2 Jahren Detaillierter Nachweis erforderlich Bis maximal Unternehmensteuerreform

9 2) Allgemeine Anpassung in der steuerlichen c) Neuregelung der Ansparrücklage nach 7g Bisherige Regelung Gewinnerhöhende Auflösung Sobald AfA in Anspruch genommen wurde 40 % der tatsächlichen Anschaffungskosten Freiwillige Auflösung nach 1 Jahr inkl. 6 % Strafzins Zwangsauflösung nach 2 Jahren inkl. 12 % Strafzins Auswirkung immer im Jahr des Auflösung Unternehmensteuerreform ) Allgemeine Anpassung in der steuerlichen c) Neuregelung der Ansparrücklage nach 7g Bisherige Regelung Sonderabschreibung Inanspruchnahme einer Sonderabschreibung in Höhe von 20 % i.d.r. im Jahr des Anschaffung Zusätzliche Voraussetzung: ausschließliche bzw. fast ausschließliche Nutzung Vorausgesetzt es war einen Ansparrücklage gebildet Zzgl. der deg. AfA mit i.d.r. 20 % => Neutralisierung der gewinnerhöhenden Auflösung Unternehmensteuerreform

10 2) Allgemeine Anpassung in der steuerlichen c) Neuregelung der Ansparrücklage nach 7g Neuregelung Bildung des Investitionsabzugsbetrag Betriebsvermögen des Vorjahres <= oder EÜR-Gewinn <= Für neue und gebrauchte bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens 40 % der geplanten Kosten in den nächsten 3 Jahren Geplante fast ausschließlich betriebliche Nutzung Erhebliche Nachweiserleichterungen Benennung des Wirtschaftsgutes seiner Funktion nach Bis maximal Unternehmensteuerreform ) Allgemeine Anpassung in der steuerlichen c) Neuregelung der Ansparrücklage nach 7g Neuregelung Auflösung des Investitionsabzugsbetrag Im Jahr der Anschaffung mit 40 % der A.-Kosten Freiwillige Auflösung nach 1 oder 2 Jahren Zwangsauflösung nach 3 Jahren Rückbeziehung der Auflösung ins Jahr der Bildung somit Wegfall der Möglichkeit einer missbräuchlichen Steuerglättung Unternehmensteuerreform

11 2) Allgemeine Anpassung in der steuerlichen c) Neuregelung der Ansparrücklage nach 7g Neuregelung - Gewinnmindernde Kürzung der A.-Kosten Bis zu 40 % gewinnmindernde Kürzung der A.-Kosten im Jahr des Anschaffung Die Bemessungsgrundlage für AfA vermindert sich Unternehmensteuerreform ) Allgemeine Anpassung in der steuerlichen c) Neuregelung der Ansparrücklage nach 7g Neuregelung - Sonderabschreibung nach 7 g Neben dieser Kürzung der A.-Kosten zusätzliche Sonderabschreibung bis zu 20 % möglich Hierfür ist nicht mehr die Bildung des Investitionsabzugsbetrages Voraussetzung Unternehmensteuerreform

12 2) Allgemeine Anpassung in der steuerlichen c) Neuregelung der Ansparrücklage nach 7g Vergleich der beider Regelungen an einem Beispiel: Anschaffungsplan LKW ,00 Bildung der Rücklage/ des Investitionsabzugsbetrages mit 40 % 1. Alternative: Anschaffung 1,5 Jahre später Nutzungsdauer 10 Jahre 2. Alternative: keine Anschaffung Konstanter Steuersatz von 40 % Unternehmensteuerreform ) Allgemeine Anpassung in der steuerlichen c) Neuregelung der Ansparrücklage nach 7g Gewinnwirkung im Bisher Neu Planjahr 1. Alternative Bildung 40 % Anschaffungsjahr Auflösung Rücklage Sonder-Afa Deg. Afa 2. HJ Reduzierung AK Sonder-Afa red. AK Lin. Afa 2. HJ Buchwert am

13 2) Allgemeine Anpassung in der steuerlichen c) Neuregelung der Ansparrücklage nach 7g 2. Alternative Planjahr Bildung 40 % Zwangsauflösung Auflösung Rückl. Strafzuschlag Zinsen auf St. Gewinn Bisher Steuer Gewinn Neu Steuer Die Berechnung setzt einen konstanten Steuersatz von 40 % voraus und dass die Zinsen auf Steuern genau für 2 Jahre anfallen. Dies dürfte in der Regel allerdings zu wenig sein. Unternehmensteuerreform ) Allgemeine Anpassung in der steuerlichen c) Neuregelung der Ansparrücklage nach 7g Stärkere Investitionsanreize Vermeidung von Missbrauch Fragen Unternehmensteuerreform

14 2) Allgemeine Anpassung in der steuerlichen a) Wegfall der degressiven Abschreibung/AfA b) Neuregelung der Geringwertigen Wirtschaftsgüter c) Neuregelung der Ansparrücklage nach 7g d) Wegfall des steuerlichen Betriebsausgabenabzug der Gewerbesteuer Unternehmensteuerreform ) Allgemeine Anpassung in der steuerlichen d) Wegfall des Betriebsausgabenabzug der GewSt Auswirkungen Gründe Vereinfachung des Steuersystems Wertbewerbsfähigkeit in Europa Unternehmensteuerreform

15 Gliederung 1) Einleitung 2) Allgemeine Anpassungen in der steuerlichen 3) Neugestaltung der Gewerbesteuer 4) Neuerungen für GmbH s 5) Neuerungen für Einzelunternehmer und Personengesellschaften 6) Schlusswort Unternehmensteuerreform ) Neugestaltung der Gewerbesteuer a) Berechnung der Gewerbesteuer b) Neuregelung zu den Schuldzinsen Unternehmensteuerreform

16 3) Neugestaltung der Gewerbesteuer a) Berechnung der Gewerbesteuer Nicht mehr abzugsfähige Betriebsausgabe Wegfall das Staffeltarifs jetzt immer 3,5 % für die ersten Messzahl 1 % für die zweiten Messzahl 2 % für die dritten Messzahl 3 % für die vierten Messzahl 4 % danach 5 % Reduzierung der Messzahl von 5 % auf 3,5 % Anrechnung in der Einkommensteuer nicht mehr mit dem 1,8fachem sondern mit den 3,8fachem des Gewerbesteuermessbetrages Unternehmensteuerreform ) Neugestaltung der Gewerbesteuer a) Berechnung der Gewerbesteuer Beispiel zur Auswirkung der Neuregelung: Gewinn vor Steuern / Gewerbesteuerhebesatz 430,00 Einkommensteuersatz inkl. Nebensteuern 40,00 % Unternehmensteuerreform

17 3) Neugestaltung der Gewerbesteuer a) Berechnung der Gewerbesteuer Beispiel für Einzelunternehmer/Personengesellschaften: Teil 1 Gewinn vor St Freibetrag ZW Messzahl brutto Messzahl netto GewSt GewSt-Satz 1 GewSt-Satz ,87 % 5,62 % Bisher ,11 % 12,07 % ,68 % 15,05 % Neu ,36 % 15,05 % 33 3) Neugestaltung der Gewerbesteuer a) Berechnung der Gewerbesteuer Beispiel für Einzelunternehmer/Personengesellschaften: Teil 2 Gewinn vor St Abzug GewSt ZW ESt mit 40 % Anr. GewSt ESt nach Anr. ESt-Satz Gesamt-St-Satz ,40 % 40,27 % Bisher ,72 % 40,83 % ,22 % 40,90 % Neu ,96 % 41,32 % 34 17

18 3) Neugestaltung der Gewerbesteuer a) Berechnung der Gewerbesteuer Wertbewerbsfähigkeit in Europa Konstanter Steuersatz Vereinfachung Fragen Unternehmensteuerreform ) Neugestaltung der Gewerbesteuer a) Berechnung der Gewerbesteuer b) Neuregelung zu den Schuldzinsen Unternehmensteuerreform

19 3) Neugestaltung der Gewerbesteuer b) Neuregelung zu den Schuldzinsen Bisher: hälftige Hinzurechnung von Dauerschuldzinsen Neuregelung rechnet anteilig die Dauerschuldzinsen, Miet-, Pachtzinsen und Leasingraten für Mobilien und Immobilien hinzu Weitere Hinzurechnungstatbestände sind Aufwand aus ungewöhnlichen Skonti Renten und dauernde Lasten Gewinnanteile stiller Gesellschafter Befristet Überlassung von Rechten (Konzessionen, Lizenzen) Unternehmensteuerreform ) Neugestaltung der Gewerbesteuer b) Neuregelung zu den Schuldzinsen Bildung der Summe der fiktiven Zinsanteile aus 100 % Dauerschuldzinsen 20 % Miet-, Pachtzinsen, Leasingraten für Mobilien 65 % Miet-, Pachtzinsen, Leasingraten für Immobilien 100 % Aufwand aus ungewöhnlichen Skonti, Renten und dauernde Lasten, Gewinnanteile stiller Gesellschafter 25 % Befristet Überlassung von Rechten (Konzessionen, Lizenzen) Soweit diese Summe den Freibetrag von übersteigt, erfolgt eine Hinzurechnung von 25 % Unternehmensteuerreform

20 3) Neugestaltung der Gewerbesteuer b) Neuregelung zu den Schuldzinsen Beispiel 1 Beispiel 2 Dauerschuldzinsen Leasingraten Auto Miete Immobilie Bisher ergab dies für die Dauerschuldzinsen eine 50 %-ige Hinzurechnung => Hinzurechnung Unternehmensteuerreform ) Neugestaltung der Gewerbesteuer b) Neuregelung zu den Schuldzinsen Beispiel 1 Zinsen Leasing Miete Zwischensumme übersteigender Betrag Hinzurechnung Aufwand in Freibetrag (max ) Ermittlung des fiktiven Zinsanteils 100,00 % 20,00 % 65,00 % 25,00 % Unternehmensteuerreform

21 3) Neugestaltung der Gewerbesteuer b) Neuregelung zu den Schuldzinsen Miete Beispiel 1 Zinsen Leasing Zwischensumme übersteigender Betrag Hinzurechnung Aufwand in Freibetrag (max ) Ermittlung des fiktiven Zinsanteils 100,00 % 20,00 % 65,00 % 25,00 % Unternehmensteuerreform ) Neugestaltung der Gewerbesteuer b) Neuregelung zu den Schuldzinsen Grund der Ausweitung Fazit Fragen Unternehmensteuerreform

22 Gliederung 1) Einleitung 2) Allgemeine Anpassungen in der steuerlichen 3) Neugestaltung der Gewerbesteuer 4) Neuerungen für GmbH s 5) Neuerungen für Einzelunternehmer und Personengesellschaften 6) Schlusswort Unternehmensteuerreform ) Neuerungen für GmbH s a) Absenkung des Körperschaftsteuersatzes b) Wegfall des Verlustabzugs bei Anteilsübertragung Unternehmensteuerreform

23 4) Neuerungen für GmbH s a) Absenkung des Körperschaftsteuersatzes Absenkung von 25 % auf 15 % Gleichstellung der Gesellschaftsformen Wertbewerbsfähigkeit in Europa Unternehmensteuerreform ) Neuerungen für GmbH s a) Absenkung des Körperschaftsteuersatzes Beispiel zur Auswirkung der Neuregelung: Gewinn vor Steuern / Gewerbesteuerhebesatz 430,00 Einkommensteuersatz inkl. Nebensteuern 40,00 % im Vergleich mit der 25 %-igen Abgeltungsteuer ab 2009 Unternehmensteuerreform

24 4) Neuerungen für GmbH s a) Absenkung des Körperschaftsteuersatzes Bisher Neu Gewinn vor St Messzahl brutto Messzahl netto GewSt GewSt-Satz 17,70 % 17,70 % 15,05 % 15,05 % Gewinn nach GewSt KSt KSt-Satz GmbH-St-Satz 20,58 % 38,28 % 20,58 % 38,28 % 15,00 % 30,05 % 15,00 % 30,05% 47 4) Neuerungen für GmbH s a) Absenkung des Körperschaftsteuersatzes Vollausschüttung Steuerpflichtig 50 % Steuer 40 % / 25 % ESt-Satz Nettoausschüttung Gesamt-St-Satz Bisher ,35 % 12,35 % ,62 % 50,62 % Neu ,49 % 17,49 % ,54 % 47,54 % Im Vergleich Einzelunternehmen/Personengesellschaft (s.o.) Gesamt-St-Satz 40,26 % 40,83 % 40,89 % 41,32 % Unternehmensteuerreform

25 4) Neuerungen für GmbH s a) Absenkung des Körperschaftsteuersatzes Fragen Unternehmensteuerreform ) Neuerungen für GmbH s a) Absenkung des Körperschaftsteuersatzes b) Wegfall des Verlustabzugs bei Anteilsübertragung Unternehmensteuerreform

26 4) Neuerungen für GmbH s b) Wegfall des Verlustabzugs bei Anteilsübertragung Historie des Mantelkauf Beispiel: Stillgelegte GmbH Bisherige Regelung Wirtschaftlich identische GmbH Mehr als 50 % Anteilsübertragung Überwiegend neues Betriebsvermögen Ausnahme Sanierung einer GmbH Unternehmensteuerreform ) Neuerungen für GmbH s b) Wegfall des Verlustabzugs bei Anteilsübertragung Neuregelung Mehr als 25 % Anteilsübertragung => teilweiser Wegfall Mehr als 50 % Anteilsübertragung => vollständiger Wegfall Keine Sonderregelung für Erben Keine Ausnahmeregelung Aufgabe des Gedanken der wirtschaftlich Identität Aufgabe der rechtlichen Identität Missbrauchbekämpfung? Fragen Unternehmensteuerreform

27 Gliederung 1) Einleitung 2) Allgemeine Anpassungen in der steuerlichen 3) Neugestaltung der Gewerbesteuer 4) Neuerungen für GmbH s 5) Neuerungen für Einzelunternehmer und Personengesellschaften 6) Schlusswort Unternehmensteuerreform ) Neuerungen für Einzelunternehmer und Personengesellschaften Thesaurierungsmöglichkeit auch für EU/PersG Voraussetzung Bilanz Antragsberechtigung > 10 % oder Beteiligung Echtes Wahlrecht Bemessungsgrundlage = Gewinn Entnahmen + Einlagen Thesaurierungssatz 28,25 % Nachversteuerung 25 % auf Thesaurierungsbetrag abzgl. der bereits gezahlten Steuer (Analog zur Dividende) Unternehmensteuerreform

28 5) Neuerungen für Einzelunternehmer und Personengesellschaften Thesaurierungsmöglichkeit auch für EU/PersG Beispiel: 1. Jahr Gewinn Entnahmen Normaler Steuersatz 40 % 2. Jahr Gewinn Entnahmen Normaler Steuersatz 40 % Unternehmensteuerreform ) Neuerungen für Einzelunternehmer und Personengesellschaften Thesaurierungsmöglichkeit auch für EU/PersG 1. Jahr Gewinn Thesaurierung 0 ESt 40 % ESt 28,5 % Nachversteuerungsbetrag Jahr Gewinn 0 0 Nachversteuerung in voller Höhe ESt 25 % Gesamt-St-Satz 40,00 % 43,19 % Unternehmensteuerreform

29 5) Neuerungen für Einzelunternehmer und Personengesellschaften Thesaurierungsmöglichkeit auch für EU/PersG Ohne Beachtung des Zinseffektes immer nachteilig Nur bei echter Innenfinanzierung sinnvoll Gleichstellung der Gesellschaftsformen Innenfinanzierung durch Thesaurierung GmbH 30,05 % kontra EU/PersG ca. 41,00 % Fragen Unternehmensteuerreform Gliederung 1) Einleitung 2) Allgemeine Anpassungen in der steuerlichen 3) Neugestaltung der Gewerbesteuer 4) Neuerungen für GmbH s 5) Neuerungen für Einzelunternehmer und Personengesellschaften 6) Schlusswort Unternehmensteuerreform

30 6) Schlusswort Unternehmensteuerreform 2008 Reform oder Mogelpackung? Reform bezeichnet in der Politik eine größere, J planvolle und L gewaltlose Umgestaltung K bestehender Verhältnisse und Systeme. Unternehmensteuerreform ) Schlusswort Unternehmensteuerreform 2008 Reform oder Mogelpackung? Zielerreichung Vereinfachung K Gleichstellung der Gesellschaftsformen J Wertbewerbsfähigkeit in Europa J Bürokratieabbau K Vermeidung von Missbrauch L Umgestaltung bei gleichem Steueraufkommen L Unternehmensteuerreform

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