Auszubildenden-Befragung 2012

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1 Auszubildenden-Befragung 2012 Zielgruppe: Auszubildende nach dem Ende des ersten Lehrjahres, d.h.: Alle Auszubildenden im Hamburger Handwerk, die ihre Lehre im Jahr 2011 begonnen haben und deren Ausbildungsverhältnis nach Ende des ersten Lehrjahres (Sommer 2012) noch bestand. Teilnehmer: 263 von 2135 angeschriebenen Auszubildenden haben geantwortet (Rücklaufquote 12,3 %). Erhebungsverfahren: Postversand eines doppelseitigen Fragebogens; anonymisierte Antwort wahlweise per Fax, per Mail oder über Abgabe des Fragebogens im Sekretariat der Berufsschule. Königsweg Praktikum: Bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz spielen die Schnupperwochen im Betrieb eine entscheidende Rolle gefolgt von Familie, Freunden und Bekannten [ war Familie wichtiger]. 1. Wie haben Sie Ihren Ausbildungsplatz gefunden? (Wo haben Sie den entscheidenden Tipp erhalten?) Online-Börse HWK HH 7,6% Online-Portal Ausbildung-Hamburg 1,9% andere Internetbörsen 4,2% Messe EINSTIEG Hamburg 0,4% Familie / Freunde / Bekannte Praktikum im Ausbildungsbetrieb 22,1% 22,4% Einstiegsqualifizierung im Ausbildungsbetrieb 0,4% Initiativbewerbung 12,5% Zeitungsinserat 1,1% Schule / Lehrer/in 3,4% Agentur für Arbeit 15,2% auf andere Weise 8,7% 0,0% 5,0% 10,0% 15,0% 20,0% 25,0% 1

2 Ausbildungsmetropole Hamburg: Rund ein Drittel der Auszubildenden im Hamburger Handwerk kommt aus den umliegenden und anderen Bundesländern [2,5% mehr als in 2011]. 2. Wo haben Sie Ihren letzten Schulabschluss gemacht? im Ausland; 3,0% anderes Bundesland; 3,8% Mecklenburg-Vorpommern; 3,0% Schleswig-Holstein; 16,7% Niedersachsen; 7,2% Hamburg; 66,2% Hamburger Handwerk integriert: Ein Viertel aller Auszubildenden sind Migranten [stabil seit 2008] unter den Lehrlingen mit einem Schulabschluss aus Hamburg sogar ein gutes Drittel [2011: 26.5%; n. repr.]. 3. Sind Sie oder einer Ihrer Elternteile im Ausland geboren? Ja 26,2% Bezogen nur auf Auszubildende, die ihren Schulabschluss in Hamburg erworben haben: Ja 29,3% Nein 73,8% Nein 70,7% 2

3 Die gewählte Ausbildung ist meist erste Wahl: Sechs von zehn Azubis haben mit dem Ausbildungsberuf den Wunschberuf ergriffen fast alle anderen fanden im Handwerk eine gute Alternative [stabil seit 2008]. 4. Meine Ausbildung ist... 70,0% 60,0% 61,6% 50,0% 40,0% 35,4% 30,0% 20,0% 10,0% 3,0% 0,0%...Ihr Wunschberuf?...eine gute Alternative zum Wunschberuf?...eine Notlösung? Zügiger Übergang: Drei Viertel der Auszubildenden [Tendenz leicht steigend] bekamen innerhalb eines halben Jahres eine Lehrstelle im Hamburger Handwerk ein Grund dafür ist sicherlich die Wie lange haben Sie gebraucht, um eine Lehrstelle zu finden? Weniger als 1 Monat 36,5% Bis zu 3 Monaten 28,9% Bis zu 6 Monaten 13,3% Ungefähr 1 Jahr 12,9% Mehr als ein Jahr 8,4% 0,0% 5,0% 10,0% 15,0% 20,0% 25,0% 30,0% 35,0% 40,0% 3

4 ...frühzeitige Suche: Knapp zwei Drittel der Auszubildenden [61,8%; 2011: 63,3 %; 2010: 61,4 %] im Hamburger Handwerk haben weit vor dem Schulabschluss mit der Suche nach einem Ausbildungsplatz begonnen. 6. Haben Sie schon vor Ihrem Schulabschluss angefangen, eine Lehrstelle zu suchen? Ja, bis zu 3 Monate vor dem Abschluss 19,8% Ja, ein halbes Jahr vorher 27,9% Ja, mehr als ein Jahr vorher 14,1% Nein, erst nach meinem Schulabschluss 38,2% 0,0% 5,0% 10,0% 15,0% 20,0% 25,0% 30,0% 35,0% 40,0% 45,0% Startbedingungen könnten besser sein: Mehr als ein Drittel der Auszubildenden fühlt sich von der allgemeinbildenden Schule nicht gut auf die Arbeitswelt vorbereitet [2011: 35,2%]. 7. Hat Ihre Schule Sie gut auf das Berufsleben in der Wirtschaft vorbereitet? Nein; 41,4% Ja; 58,6% 4

5 Die Lehre macht fit für den Job: Drei Viertel der Auszubildenden meinen, dass der betriebliche Teil der Ausbildung sie gut auf den Beruf vorbereitet besser noch als die Berufsschule [stabil seit 2008]. 8. Wie werden Sie in der Ausbildung auf Ihren Beruf vorbereitet? In der Berufsschule 65,1% 31,0% 3,8% gut mittel schlecht Im Betrieb 75,3% 21,7% 3,0% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% Erwartung erfüllt oder übertroffen: Die Lehre trifft (oder übertrifft sogar) die Erwartungen der großen Mehrheit der Auszubildenden der betriebliche Teil noch etwas mehr als die Berufsschule [stabil seit 2008]. 9. Entspricht die Ausbildung Ihren Erwartungen? In der Berufsschule 71,5% 11,2% 17,3% Ja Nein, sie ist besser als erwartet Nein, sie ist schlechter als erwartet Im Betrieb 72,8% 16,1% 11,1% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100% 5

6 Über Umwege in die Lehre: Nur knapp die Hälfte der Azubis im Hamburger Handwerk wechselt direkt im Anschluss an die allgemeinbildende Schule in eine Lehre [stabil seit 2008]. 10. Was haben Sie vor Ihrer Ausbildung gemacht? Komme direkt von der Schule 44,9% Berufsvorbereitungsjahr 12,2% Andere Berufsausbildung 7,6% Höhere Handelsschule 0,8% QuAS Auszeit genommen 2,7% 3,0% Praktikum / Volontariat Einstiegsqualifizierung Fachoberschule 1,5% 1,5% 4,9% Berufsfachschule Wehrdienst / Zivildienst / FSJ 4,2% 6,1% Sonstiges 10,6% 0,0% 5,0% 10,0% 15,0% 20,0% 25,0% 30,0% 35,0% 40,0% 45,0% 50,0% Inhalte und Perspektiven zählen: Bei der Berufswahl kommt es für die Lehrlinge im Hamburger Handwerk auf die Freude an der eigenen Arbeit an [2009:57,2%] und auf gute Aussichten für den eingeschlagenen Weg. 11. Was war für Sie bei der Berufswahl wichtig? Empfehlung der Eltern 1,1% Gute Zukunftschancen/ Sicherheit 31,6% Spaß am Beruf 66,2% Hohe Ausbildungsvergütung 1,1% 0,0% 10,0% 20,0% 30,0% 40,0% 50,0% 60,0% 70,0% 6

7 Papier bevorzugt: Trotz Online-Antwortmöglichkeit [erstmals in 2011: PDF-Formular; 8,3%] kamen die meisten Rückläufe per Post und Fax. Von insgesamt 2135 angeschriebenen Lehrlingen haben 263 wie folgt geantwortet: PDF-Formular 1,9% Mail 7,2% Fax 45,6% Post 45,2% 0,0% 5,0% 10,0% 15,0% 20,0% 25,0% 30,0% 35,0% 40,0% 45,0% 50,0% Details 1. Wie haben Sie Ihren Ausbildungsplatz gefunden? auf andere Weise: Berufsbildungsmesse Harburg meine-stadt.de es liegt mir im Blut seit dem ich 5 Jahre alt bin Schulsozialpädagogin Internetrecherche vorheriger Arbeitgeber streetlife e.v. 1 Job zuvor Kundin im Betrieb Berufsakademie Ausbildungszentrum Bau Pluspunkt Hamburg durch Vater Kompetenzagentur BA-Hamburg Sprungbrett Dienstleistungen ggmbh ich selbst Salonversetzung Leiharbeit JNAB HWK Herr Hartmann Nebenjob im Lehrbetrieb DAA 7

8 Details 2. Wo haben Sie Ihren letzten Schulabschluss gemacht? Anderes Bundesland 2 x Brandenburg 2 x Bremen 3 x Baden-Württemberg 3 x NRW Details 3. Sind Sie oder einer Ihrer Elternteile im Ausland geboren? 5 x Afghanistan 3 x Mazedonien 1 x Belarus 1 x Peru 1 x Brasilien 10 x Polen 1 x China 6 x Russland 1 x Curacao 1 x Serbien 1 x Finnland 1 x Simbabwe 2 x Frankreich 2 x Spanien 1 x Guniea Bissau 1 x Thailand 2 x Iran 1 x Tukmenistan 1 x Kabul 1 x Tunesien 4 x Kasachstan 15 x Türkei 1 x Kenya 2 x Kosovo 1 x Kroatien 8

9 Details Falls ja: Welche Muttersprache sprechen Sie außer Deutsch? 4 x albanisch 1 x arabisch 1 x chinesisch 5 x dari 2 x englisch 2 x französisch 1 x kroatisch 1 x mazedonisch 3 x persisch 5 x polnisch 12 x russisch 1 x serbisch 1 x spanisch 1 x thailändisch 11 x türkisch 9

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