Kleiner Tag große Hilfe

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1 April 2005 Seite 1 Für Ihre Werbung - Tel.: oder Fax: Mai Jahrgang 5 Stadtteilzeitung Marienburger Höhe/Itzum Kleiner Tag große Hilfe (hsch) Der Kleine Tag wartet sehnsüchtig darauf, dass auf der Erde endlich sein Tag anbricht, denn im Sternenreich erzählen viele alte Tage von ihrem spannenden Abenteuern, die sie auf der Erde erlebt haben, so dass der Kleine Tag ganz gespannt ist, was er dort erleben wird und ob auch er ein wichtiger Tag werden wird.! Theater in der Kirche (Seite 10)! Damals war s (Seite 12)! Lokalwährung (Seite 16) Redaktionelle Mitteilungen Tel.: Fax: Festplatz Itzum 12. Flohmarkt (r) Am Samstag, dem 21.Mai 2005, findet der nächste Flohmarkt auf dem Festplatz in der Zeit von 9 bis 15 Uhr statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Standkosten betragen für Kinder 1 pro Meter und für Erwachsene 2 pro Meter. Der Erlös kommt den Kindern der Grundschule Itzum zugute. Organisiert wird der Flohmarkt vom Förderverein der Grundschule in Zusammenarbeit mit dem Ortsrat und der Kolpingfamilie aus Itzum. An seinem Tag schließlich hat er viele wunderschöne Erlebnisse, von denen er bei seiner Rückkehr ins Sternenreich begeistert erzählt. Doch die alten Tage lachen ihn aus, denn die wirklich wichtigen Dinge wie Vulkanausbrüche, große Erfindungen oder weltbewegende Ereignisse hat es an seinem Tag nicht gegeben. Doch ein Jahr später wird der Tag des Kleinen Tages zum Feiertag ernannt, denn an seinem Tag hat es nur schöne und friedvolle und keine schlimmen Ereignisse auf der Erde gegeben. Dieses wunderschöne Musikspiel von Rolf Zuckowski hat die Grundschule Itzum im März aufgeführt. Alle Schülerinnen und Schüler der 12 Klassen und deren Lehrkräfte haben das Stück in 16 Spiel-Szenen musikalisch, darstellerisch und künstlerisch unter der Gesamtleitung von Gabi Hoppmann in ein lebendiges, kreatives und ideenreiches Musikspiel umgesetzt. Besonders hervorzuheben sind die herausragenden sängerischen Leistungen vieler Solosängerinnen und der Einsatz verschiedener klassischer Instrumente wie Tuba, Klavier, Cello und Flöten in den Live-Musik-Szenen. Das Schlüssellied wurde von allen 300 Schülerinnen und Schüler gekonnt dargeboten. Die Kulissen und Kostüme wurden liebevoll, vielseitig und ideenreich angefertigt. Auch viele Eltern haben daran aktiv mitgewirkt. Die Jungs von der Technik haben ihre schwere Aufgabe, die Play-back-Musik an den richtigen Stellen einzuspielen, souverän gemeistert. Aufgrund der großen Resonanz wurde das Stück viermal aufgeführt. Die Vorstellungen wurden von 1200 Personen besucht und haben einen stolzen Gewinn von 890,80 Euro eingespielt. Der Erlös kommt dem Projekt Schulen helfen Schulen zugute und wird den Flutopfern in Südost-Asien Hilfe leisten. Marienburger Platz Flohmarkt (r) Am letzten Aprilsamstag, , findet auf dem Marienburger Platz, ab 8 Uhr, wieder der beliebte Flohmarkt statt. Organisator Wilhelm Menrath stellt den Reinerlös der Veranstaltung wieder einem sozialen Zweck in der Südstadt zur Verfügung.

2 Seite 2 Osterfeuer in Itzum (wer) Das Osterfeuer in Itzum wird immer mehr zu einem Anziehungspunkt für die Bevölkerung des Ortsteils. Der Wettergott hatte ein Einsehen an dem Abend des Ostersonntags. Milde Temperaturen bei trockener Witterung sorgten für eine Rekordbeteiligung an dem Osterfeuer im Jahre Fast alle Altersgruppen waren vertreten, als Heinrich Diekmann und Seppl Mahnkopp die erste Papierfackel an den riesigen Berg aus Holzresten und Baumschnitt hielten. Feuer an raunte es durch die Menge, die erwartungsfroh auf die ersten wärmenden Flammen des Feuers April 2005 Automarder auf der Höhe (r) In der Nacht zum 11. April wurden im Bereich der Marienburger Höhe insgesamt 5 Kraftfahrzeuge aufgebrochen. In den meisten Fällen zerstörten die noch unbekannten Täter die Schlösser der Fahrzeuge, um in das Innere zu gelangen. In einem Fall fiel ihnen neben dem Autoradio auch eine Geldbörse mit Personalausweis, zwei EC-Karten und ca. 30 Euro Bargeld in die Hände. Der Gesamtschaden bei allen fünf Aufbrüchen beträgt ca Euro. Die freundliche Fleischerei Ein Jahr in der Südstadt (or) Seit einem Jahr steht Fleischermeister Mario Matern montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr und samstags bis 13 Uhr hinter seiner Fleisch- und Wursttheke in der Marienburger Straße. Mit Fachkompetenz, Ruhe und Freundlichkeit bedient er seine Kundinnen und Kunden. Täglich wird der Laden mit frischen Fleisch- und Wurstwaren beliefert. Die Produkte kommen aus der Region Hildesheim. wartete. Zwar war das Feuer angegangen, aber auch fast umgehend wieder ausgegangen. Weitere Versuche endeten mit dem gleichen Ergebnis. Zwar gelang es, das Feuer etwas länger am Brennen zu halten, außer riesigen Qualmwolken war von Feuer leider nicht viel zu sehen. Neidvoll blickte man über das Innerstetal nach Egenstedt, wo sich bereits riesige Flammen in den Himmel reckten. Guter Rat war teuer, aber Heinrich und Seppl zündelten unermüdlich weiter. Ein Feuerbeschwörer muss her, raunte es durch die Menge. Und die Bitte wurde erhört. Wie von Geisterhand kam plötzlich Schwung in die müde vor sich her züngelnden Flammen. Der Wind tat seinen Teil dazu bei, und das Osterfeuer brannte lichterloh. Für Jung und Alt war der Anlass für dieses Treffen nun endlich Wirklichkeit geworden. So konnte man den Rest des Abends gemütlich im Kreise von Freunden und Bekannten verbringen, denn dieses Miteinander fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl im Ortsteil stärker als jede andere Veranstaltung. Vielen Dank den Veranstaltern und vielen Helfern, die zum Gelingen beigetragen haben, und wir freuen uns an dieser Stelle nicht nur auf den bevorstehenden Sommer, sondern auch schon auf das nächste Osterfeuer im Jahre Am Freitag, dem 13. Mai, möchte sich Mario Matern bei seinem Kundenstamm mit einem kleinen Glücksgeschenk für das ihm in einem Jahr entgegengebrachte Vertrauen bedanken. Ab 1. Juni an wird das Fachgeschäft Mittwochnachmittag geschlossen sein, an den anderen Tagen steht der Fleischermeister zu den gewohnten Zeiten hinter dem Tresen. Wir möchten bei Ihnen ankommen! Am letzten Freitag des Monats ist AUF DER HÖHE-Tag. Wenn Sie oder Ihre Bekannten keine Stadtteilzeitung bekommen, rufen Sie bitte an: oder Warum selber quälen? Immer das Bequeme wählen! Meine Heißmangel verwöhnt Ihre Wäsche. Abhol- und Bringdienst Hannelore Jüttner im Herzen der Marienburger Höhe Nettelbeckstr. 1 / Ecke Großer Saatner Telefon

3 April 2005 Seite 3 Bürgergespräch mit Ratsmitgliedern (bc) Am 12. April fand im Stadtteiltreff ein Bürgergespräch mit den Ratsherren Wilfried Kretschmer (SPD) und Vincenzo Calvanico (CDU) zu folgenden Themen statt: Verkehr aus Itzum über die Marienburger Straße, Lebensbedingungen der Bewohner im Umfeld. Wenig beeindruckend waren Informationen zum Sachstand des Flächennutzungsplanes und der weiteren Bebauung in Itzum. Über berges auf ihrem Grundstück Marienburger die Hohe Rode hatte man sich bereits in der Straße 91 veranlasst! Anrufe der Anwohner April- Ausgabe von Auf der Höhe informieren können. Hinsichtlich des Wasser- Grundstück hat inzwischen Ähnlichkeit mit bei der GBG haben leider nichts bewirkt. Das kampes ist eine Änderung des Flächennutzungsplanes vom Rat in Auftrag gege- zum sonstigen Image der GBG. einem schlimmen Slum und passt gar nicht ben. Mehrere Bürger forderten Fahrbahnmarkierungen für die Kreuzung Großer Saatner/ Die Stadt will die Domäne Marienburg kaufen, was die Bürger allgemein begrüßen. Zur Yorckstraße. Obwohl es eine Tempo-30-Zone Teilfinanzierung wird hinter der Domäne ein ist und der Große Saatner Fahrbahnschikanen aufweist, rasen viele Autofahrer unge- Areal für den Kiesabbau verkauft. Daraus wird in der Zukunft ein See entstehen, so niert mit 60 Sachen über die Kreuzung. dass die alten Pläne für den Südsee vom Da sollen rechts vor links Linien auf dem Tisch sind. Der Wasserkamp wird umgewidmet und dann nicht mehr für 500 oder halten von Tempo 30 würde auch den Lärm Straßenpflaster Abhilfe schaffen. Das Ein- noch mehr Häuser verplant, was die vielen und die Erschütterungen durch die Schikanen für die Anwohner erträglicher machen. Gegner einer Bebauung beruhigen wird. Wenn überhaupt, können dann nur noch Sporadische Verkehrskontrollen sind auch Teilstücke als Baugebiet veräußert werden. hier erwünscht. Wilfried Kretschmer wird So bliebe ein schönes Stück Natur den Bewohnern der Südstadt erhalten. Die neue auch dieses Anliegen weiterleiten. Verkehrsregelung nur noch Anlieger dürfen vom Großen Saatner oder der Wiesenstraße den Lönsbruch anfahren hat bisher zur Verkehrsberuhigung beigetragen, aber Kontrollen der Polizei werden von den Bürgern gewünscht, damit dies auch so bleibt. Anwohner der Yorckstraße baten Wilfried Kretschmer, die GBG anzusprechen, damit diese die Beseitigung des seit vielen Wochen anwachsenden Sperrmüll- und Abfall- Insektenschutz! Das juckt uns nicht! Für alle Fenster und Türen Sichert einen ruhigen Schlaf Schutz für die ganze Familie Rahmen in vielen Farben Keine Beeinträchtigung der Fensterfunktionen Mit Speed-Reduzierer, damit s länger hält! Wieder täglich Andreasaufstieg (r) Vom 1. Mai bis zum 31. Oktober ist der Aufstieg auf den Andreaskirchturm wieder täglich geöffnet. Begehbar ist der Turm bis auf 75 m Höhe. Von dort aus bietet sich der schönste Bück auf die Stadt und die Umgebung Hildesheims, bei guter Sicht sogar bis hin zum Brocken. Ausflugsfahrt der SPD (th) SPD lädt in diesem Jahr am Samstag, 4. Juni ein zur Fahrt ans Steinhuder Meer. Die SPD Marienburger Höhe/Itzum veranstaltet dieses Jahr ihre schon traditionelle Wasserfahrt für alle Bürgerinnen und Bürger an das Steinhuder Meer. Die Fahrt beginnt um 8.00 Uhr (8.00 Uhr: Einstieg an der Bushaltestelle Kesselei in Itzum; 8.10 Uhr: Einstieg Bushaltestelle Schillstraße) in der Hildesheimer Südstadt. Gefahren wird mit einem komfortablen Bus nach Steinhude. Von dort geht es um ca Uhr mit einem Ausflugsboot auf die Insel Wilhelmstein. Auf der Insel besichtigt die Gruppe die mittelalterliche Festungsanlage und es erfolgt eine sachkundige Führung zur Geschichte des Ortes und des Steinhuder Meeres. Um ca Uhr wird der Wilhelmstein wieder verlassen. Es geht zurück nach Steinhude. Dort wird eine der typischen Aalräuchereien besichtigt. Von Steinhude aus fährt die Hildesheimer Gruppe dann weiter nach Münchehagen in den bekannten Dinosaurierpark. Hier erfolgt eine sachkundige Führung durch die dort anschaulich präsentierte Geschichte des Erdmittelalters. Viele Modelle und Originalfunde vergegenwärtigen uns das Leben auf der Erde vor 150 Millionen Jahren. Die Fahrt ist gedacht für Jung und Alt. Sie ist sowohl für Erwachsene wie auch für Kinder interessant. Die Fahrtkosten (incl. aller Eintritte und Führungen) betragen 25,-. Für Kinder und Jugendliche 15,-. Anmeldungen bitte an Wilfried Kretschmer, Telefon: oder Hartmut Häger, Telefon: Seit fast 40 Jahren sind wir als Familienbetrieb auf der Höhe. Wir zeichnen uns aus durch: " Preis und Leistung " Service und Qualität Unser freundliches Personal bedient Sie bei schönem Wetter wieder im Biergarten Carl-Zeiss-Straße 14 Hildesheim Telefon: / Gaststätte Marienburger Platz 8 Telefon (05121) 83628

4 Seite 4 Osterprojekt Osterputz (ba) Da staunten die vorbeikommenden Passanten nicht schlecht. An verschiedenen Orten unserer Stadt, auch in der Südstadt und in Itzum, standen Gruppen von jungen Leuten herum und reinigten. Vor allem dort, wo Schmierereien Häuserwände verunzierten, wurden diese beseitigt. Die Farbe wurde abgewaschen und die Wände gestrichen. Viele beschmierte Hauswände sahen hinterher wieder sauber aus. ADH hat nachgefragt, was die jungen Leute denn veranlasst hat, dort tätig zu werden. Die Mädchen und Jungen oder teilweise auch schon junge Erwachsene befanden sich dort, weil sie vorher Mist gebaut hatten und zu einigen Stunden gemeinnütziger Arbeit verdonnert, worden waren. Zwar gaben die Delinquenten zu, dass sie Mist gebaut hatten. Sie zeigten auch durchaus Einsicht. Allerdings waren sie nicht bereit, über die genauen Gründe ihrer Verurteilung zu sprechen. Dieses Osterprojekt wird vom Jugendamt der Stadt Hildesheim, dem Verein Dialog e. V. und dem Präventionsrat organisiert. Wolfgang Wojtalla vom Täter-Opferschutz war auch vor Ort und unterstützte die Arbeitsgruppe mit Materialien. Grundschule feiert neuen Namen Projektwoche und Umzug (r) Nach der Umbenennung der GS Greifswalder Straße in Grundschule auf der Höhe zum 1. Februar dieses Jahres wird nun auch in angemessener Weise dieser Schritt begangen, gefeiert und im Stadtteil sichtbar gemacht werden. Vom Mai findet in der Schule eine Projektwoche mit dem Titel Wir auf der Höhe statt, in deren Verlauf in ganz unterschiedlicher Weise der Stadtteil im Mittelpunkt der Arbeiten und des Erlebens stehen wird. Interessant und bewusst so entschieden ist auch, dass die Kinder sich den Themen zuordnen können und so altersgemischt zusammenarbeiten werden. Für die Projektgruppen sucht die Grundschule auf der Höhe noch freiwillige Helferinnen und Helfer, die die Lehrkräfte unterstützen, April 2005 eigene Projekte anbieten könnten oder sich im Stadtteil gut auskennen und dieses Wissen an die Kinder weitergeben wollen. Wenn jemand noch ältere Fotos aus dem Stadtteil, vielleicht sogar mit dem Schulgebäude, haben sollte, würde sich die Schule gewiss sehr über eine begrenzte Ausleihe freuen. Die Schule ist montags, mittwochs und freitags in der Zeit von Uhr unter der Tel.-Nr zu erreichen. Den Abschluss und Höhepunkt der Projektwoche bilden am Samstag, dem 21.5., in der Zeit von Uhr die Präsentation der einzelne Projekte in der Schule, ein kleiner Festakt zur Umbenennung um ca Uhr und ein Umzug durch den Stadtteil von Uhr. Das sollte für viele Menschen in diesem Stadtteil Anlass genug sein, mal in ihre Stadtteilschule zu schauen, was sich dort in den letzten Jahren alles entwickelt hat, und beim Umzug einfach mitzugehen oder zumindest als Zuschauer dabei zu sein. Die Grundschule auf der Höhe hat sich ganz bewusst diesen Namen gegeben, um damit den engen Bezug zum Stadtteil zu dokumentieren und auch den eigenen Anspruch an die Qualität. Geschäftlich auf der Höhe Renates Schlemmerküche (ba) Vier Jahre sind vergangen, und schon ist aus dem Clubhaus des SC Itzum ein lukullischer Geheimtipp geworden. Seit einem Jahr ist dort in der Küche Steffen Gleich als Koch angestellt. Das Wissen, das er in seiner Lehrstelle in der Bürgermeisterkapelle und später im Nobiskrug erworben hat, kann er nun im Lokal seiner Mutter Renate Gleich zeigen. Bei Renate Gleich isst man nicht nur gut, neben dem guten Krombacher Hausbier wird auch saisonbedingt Einbecker Maibock vom Fass ausgeschenkt. Dort sitzt der Gast gerne an der Theke und lässt bei gutem Gerstensaft den Tag Revue passieren. Menschen, die zu Hause feiern wollen, liefert Renate Gleich ein warmes und kaltes Buffet. Bei schönem Wetter ist am Himmelfahrtstag eine zünftige Vatertagsfeier rund um die Grillhütte vorgesehen. Süßmann-Bestattungen kompletter Bestattungsservice rund um die Uhr eigener Trauerdruck kostenlose Vorsorgeberatung Goschenstraße 51, Hildesheim, Tel

5 April 2005 Seite 5 Der Rose-Bus soll verkauft werden Abschied vom Hildesheimer (or) Wenn er auch nicht mehr zu den neuesten Reisebussen zählte, so war der Hildesheimer mit Rose und Knochenhaueramtshaus verziert, vielen Reisegruppen aus der Südststadt ans Herz gewachsen. Der Rose-Bus auf einem Parkplatz in den Dolomiten Seit vielen Jahren haben die Seniorinnen und Senioren der Ev. Kirchengemeinden, in der Region Ost, mit diesem Bus Reisen nach Usedom, Rügen und Südtirol unternommen. Den Mitgliedern der Skiabteilung des MTV von 1848 diente der Bus jahrelang als Zubringer in die Langlaufgebiete Südtirols. Die Singgemeinschaft Großer Saatner machte mit dem Rose-Bus Chorfahrten an die Ostsee, nach Meißen, Dresden, in den Schwarzwald und Potsdam. Ob auf den Parkplätzen der Passhöhen in den Dolomiten oder an der Ostseeküste und in Sachsen, immer wurden die Fahrgäste auf ihren Bus angesprochen. Hildesheim hatte man ein wenig in Erinnerung. War das nicht die Stadt mit der romanischen Michaeliskirche, dem Dom und den großartigen Ausstellungen im Roemer-Pelizaeus- Museum. Dieser Bus, mit seinem beliebten Fahrer Paul-Rainer Wolf war ein preiswerter Werbeträger für unsere Stadt. Ein Gespräch auf dem Parkplatz einer Raststätte oder in den besuchten Zielorten hatte Werbecharakter. Ein Werbefaltblatt wird schon mal verlegt und vergessen. Die Stammfahrgäste sind traurig über die Entscheidung der Verantwortlichen vom Stadtverkehr Hildesheim, das Flaggschiff Hildesheimer Rose auszumustern. Wer fährt nun mit uns oder wer fährt uns nun? ist eine viel gestellte, berechtigte Frage ohne Antwort. Unter der Internetadresse adhoehe.bei.t-online.de finden Sie unter anderem Informationen zu den Anzeigenpreisen und zur Terminplanung von AUF DER HÖHE. JÖRG JÜTTNER DACHDECKERMEISTERBETRIEB Neu- und Umdeckungen Dachabdichtungen Gründächer Fassadenbekleidungen Balkonsanierungen Bauklempnerarbeiten Ostanger 15A Hi-Bavenstedt Tel.: Fax: Reise in die Sächsischen Schweiz (or) Für Mitglieder in den Kirchengemeinden der Region Ost (Südstadt) wird auch in diesem Jahr wieder eine Reise angeboten. Ziel ist, in der Zeit vom Juli 2005, das romantische Polenztal in der Sächsischen Schweiz. Die Gruppe unter der Leitung von Otto Malcher wird Ausflüge in die Nähere Umgebung unternehmen. So zum Beispiel nach Dresden, Meißen, den Schlössern Moritzburg und Pillnitz, zur Bastei und der Festung Königsstein. Voraussichtliche Kosten einschließlich Übernachtung im Doppelzimmer, Halbpension, Reiseleitung vor Ort, Fahrt mit dem Raddampfer und Eintrittsgeldern ,00 Euro Interessenten wenden sich bitte an: Otto Malcher, Nettelbeckstraße 10, Hildesheim, Telefon Itzumer Ortsratsbank (ba) Wie in jedem Jahr seit 1997 stellte Heinrich Koch seine Bank im Frühling unter der alten Kastanie am Fuchsberg auf. Die Volksbank Heinde-Sehlem hat diese Bank dem Ortsteil 1996 aus Anlass ihres hundertjährigen Geburtstages gespendet. Heinrich Koch bei der Sitzprobe Seit dieser Zeit kümmert sich das Ortsratsmitglied Heinrich Koch um diese Bank. Er hat für die Verankerung gesorgt, baut sie in jedem Herbst ab, er streicht sie und stellt sie im Frühjahr wieder auf. Dass die Bank in der Zwischenzeit eine rötliche Farbe angenommen hat, entspricht, zwar meiner politischen Einstellung, ist aber nicht abgefärbt, meint Heinrich schmunzelnd. Schuld daran ist die Mahagonifarbe, die er immer verwendet. Die Bank wird von älteren Spaziergängern gerne zum Ausruhen genutzt und ist ein Stück Bürgerbeteiligung ohne große Worte. Leider blieb sie in der Vergangenheit von Farbschmierereien nicht verschont, und Henry Koch hat dann im Winter wieder Mühe, das gute Stück in Form zu bringen. Fliesenlegermeister Günter Eikmeyer Fachbetrieb für Fliesen und Plattenverlegung Sensburger Ring Hildesheim Telefon (05121) Telefax (05121)

6 Seite 6 Freiluftgottesdienste im Mai (or) Auch in diesem Jahr feiern die Kirchengemeinden der Südstadt wieder Gottesdienste unter freiem Himmel. Am Himmelfahrtstag, Donnerstag, 5. Mai, um 10 Uhr, treffen sich die evangelischen Kirchengemeinden der Region Ost im Pfarrgarten der Timotheuskirche. Nach dem Gottesdienst wird noch zum Klönen bei einem Kaffee, Bier oder Limonade und Kartoffelsalat mit Würstchen eingeladen. Am Lechstedter Teich, ebenfalls um 10 Uhr feiern die Katharina von Bora-Gemeinde, St. Georg Itzum und die Kirchengemeinde Lechstedt einen ökumenischen Gottesdienst. Zum Pfingstfest trifft sich die gesamte Region, evangelische und katholische Gemeinden, zum ökumenischen Gottesdienst am Pfingstmontag, dem 16. Mai, um 10 Uhr auf dem Festplatz am Großen Saatner. Beteiligt ist wieder die Band Kreuz_weise. Im Anschluss an den Gottesdienst sorgt Siedlergemeinschaft Großer Saatner für das leibliche Wohl. Pfingstsonntag Kunstgalerie in Liebfrauen (r) Künstler aus Itzum und der Marienburger Höhe laden am Pfingstsonntag ein zu einer Kunstgalerie. Zwischen 11 und 17 Uhr öffnet das Gemeindehaus Liebfrauen seine Türen für Bilder, Collagen, fotographische Blütenstudien, Häkelarbeiten u. a. Aussteller wie Markus Vieira, Enrico Garbelmann, Delphin Sommer, Elke Theiß, Heidrun Schulz-Mons, Roswitha Frohns und Christina Schrader sind dabei. Bei Kaffee und Kuchen kann man miteinander und mit den Künstlern ins Gespräch kommen, Kunst auf sich wirken lassen, aber auch Schönes erwerben. Kinder ab 6 Jahren können währenddessen unter Anleitung von Hr. Kleinschmidt Drachen basteln und steigen lassen. Weitere Aussteller können sich melden unter Die Künstler unterstützen mit 25% ihres Verkauferlöses die Gestaltung des Weltjugendtag in unserem Stadtteil. April 2005 Unrat am Spitzhut und Knebel (ba) Wanderer, Walker und Jogger wunderten sich schon seit Tagen über den Dreck unterhalb des Höhenzuges Spitzhut-Knebelberg. Von den Wegen aus war nach der Schneeschmelze eine Anhäufung von Plastikeinkaufstüten zu erkennen. Ab dem 1. April war dann an einem Waldweg ein Müllcontainer aufgestellt. Und am 2. April war dann die Freiwillige Feuerwehr Itzum und die Forstgemeinschaft Itzum im Einsatz. Die Männer, die immer wenn solche Arbeiten zu verrichten sind, waren auch dieses Mal wieder dabei. Wie uns berichtet wurde, zog sich eine Schneise von verlassenen Lagerstätten durch den Wald. Immer wieder wechselte Die Itzumer Feuwerwehrleute und die Männer der Forstgemeinschaft säubern ihren Wald der Waldbewohner seinen Aufenthaltsort und hinterließ seinen Müll. Es waren die unterschiedlichsten Hinterlassenschaften unserer Wohlstandsgesellschaft zurückgeblieben, vergammelt und wurden nun von den Helfern entsorgt. ADH hat beim Itzumer Ortsbürgerrmeister Berndt Seiler nachgefragt, und der berichtete über die Dinge, die ihm bisher bekannt sind. Danach hat wohl schon seit einiger Zeit ein Mann in diesem Waldstück gelebt und diesen Abfall und Dreck dort hinterlassen. Daraufhin wurde die Polizei benachrichtigt und der Wald abgesucht. Nach einigen Versuchen wurde der Mann gefunden und in einem Obdachlosenheim untergebracht. Von dort ist er allerdings nach wenigen Stunden wieder weggegangen. Klaus Schrader Sanitär und Heizungstechnik Raiffeisenweg Hildesheim Tel / Fax / Hier backt der Chef noch persönlich Schnäppchenstunde 25 % Rabatt auf alle Backwaren Montag bis Freitag von Uhr

7 April 2005 Seite 7 Jungsiedler von der Höhe Mut zur Selbstständigkeit (or) Alexander Wolf, 23 Jahre jung, stammt aus einer alten Siedlerfamilie vom Pfingstanger, in der Siedlung Großer Saatner. Nach dem Schulabschluss erlernte er den Beruf des Einzelhandelskaufmanns, begann anschließend eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer und entdeckte in seiner Freizeit die Liebe zur Computertechnik. Gemeinsam mit seinem Freund Sascha Dippel (27), aus Burgstemmen, einem gelernten Beton- und Stahlbetonbauer, reifte der Entschluss, den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen. Sascha Dippel und Alexander Wolf Am 1. Februar gründeten die jungen Leute in der Goschenstraße die Firma DIWO-Systems, für Computer, Hard- und Software, Zubehör und Webservice. Zum 2. Mai werden die Geschäftsräume jedoch zur Wollenweberstraße verlegt, da man sich dort wegen der besseren Lage und der Nähe zur Friedrich-List-Schule mehr Zuspruch verspricht. Sicherlich bietet ein kleines Fachgeschäft in vielerlei Hinsicht besseren Service und persönlichere Beratung als die Anonymität eines riesigen Fachmarktes. Brunnen-Zierfigur entwendet (r) Ein Hausbesitzer staunte nicht schlecht, als er am 10. April, gegen Uhr, in seinen Vorgarten schaute. Noch unbekannte Täter hatten in der Nacht die Zierfigur seines Springbrunnens entwendet. Bei der Figur handelt es sich um einen Jungen und ein Mädchen, die unter einem Regenschirm stehen. Möglicherweise ziert das Pärchen nun einen Partykeller. Hinweise nimmt die Polizei Hildesheim unter der Rufnummer entgegen. Susanne Steinisch 15 Jahre Öffnungszeiten: Di-Fr 8-18 Sa Uhr 15 Jahre Timotheusplatz 4 Tel Mittwoch Kindertag 7,- Euro Auf Wunsch Hausbesuche Stabile Beiträge beim MTV 1848 (wer) Wichtigster Beschluss bei der Delegiertenversammlung des MTV48: Die Beiträge werden vorerst nicht erhöht! Aber auch sonst gab es viel bei den Euleträger zu berichten und zu beschließen. Weiterhin standen Vorstandsergänzungswahlen, Ehrungen und Änderungen der Vereinssatzung auf der Tagesordnung. Die Kontinuität in der Vorstandsarbeit ist gesichert. Die zur Wahl stehenden Vorstandsposten neben dem Vorsitzenden Norbert Aust konnten wieder mit bewährten Kräften besetzt werden. So wurden auch in der Wahl zum Beirat bis auf den Seniorenwart und stellvertretenden Schriftführer alle freien Posten besetzt. Von den Ehrungen verdienter Vereinsmitglieder sind insbesondere Horst Lehrke und Karl-Heinz Gerlach hervorzuheben, die dem Verein mittlerweile 50 Jahre die Treue halten. Zu Ehrenmitgliedern aufgerückt sind Ottokar Moritz, Horst Lehrke und Horst Styra. Aus der Vorstandsarbeit wurden von Norbert Aust die Sanierungsarbeiten am Klubhaus, der Ausbau der Kooperation mit dem PSV GrünWeiß und die Mitwirkung am Haushalts-Konsolidierungsprogramm der Stadt Hildesheim hervorgehoben. Eine Großveranstaltung, die inzwischen weit über die Grenzen von Hildesheim bekannt ist, stellt der jährlich ausgetragene Wedekindlauf dar. Neu aber sicher nicht einmalig war die Ausrichtung des Inliner- Finales um den Hildesheimer Kids-Cup. In allen Abteilungen herrscht reges Vereinsleben; die tadellose, fast immer ehrenamtliche Arbeit spiegelt sich insbesondere in dem Bundesligateam der Volleyballabteilung wider. Das Aktiv- Zentrum ist im letzten Jahr fast durchgehend zu 90 Prozent ausgebucht gewesen. Sehr guten Zulauf hat auch die neu im Angebot stehende Sportart des Cheerleading für Mädchen erfahren. Für besondere Leistungen wurden ausgezeichnet, von links: Klaus Gleitz, Otto Malcher, Herbert Jankowski, Werner Brunnhuber und Carsten Welz Computer Shop Marienburger Platz Hildesheim Öffnungszeiten: Montag-Freitag Samstag Uhr Uhr Reparatur, Systempflege, Internetdienstleistungen, Hard- und Software, Beratung Aktuelles Angebot: Notebook Acer Aspire3002LC 799,- Arbeitsspeicher 512 MB Festplatte 40 GB DVD/CD-RW Combo 15 Zoll XP-Home Inh. Kudret Ucuk Tel /

8 Seite 8 Theater in der Grundschule auf der Höhe Der Teufel mit den goldenen Haaren (r) Vier Mal ein ausverkauftes Haus im Veranstaltungsraum der Grundschule auf der Höhe, lang anhaltender Beifall von allen Zuschauern und bei den Jüngsten große Augen. April 2005 Theatergruppe unter der Leitung von Gabriele Kulick und Jens Glatte Das ist kurz zusammengefasst die Wirkung, die die 18 Mädchen und Jungen der Theater-AG der GS auf der Höhe unter der Leitung von Frau Gabriele Kulick und Jens Glette in den letzten Wochen erzielten. Alle hatten mit großem Engagement und viel Freude ein halbes Jahr an dem Märchen Der Teufel mit den drei goldenen Haaren gearbeitet. Eine ganz besondere Leistung war dabei das Erlernen der Texte, denn sie waren alle in Reimform verfasst. Und schauspielerische Talente zeigten alle Kinder, die außerdem mit den Lehrkräften und Szene aus dem Theaterstück Der Teufel mit den goldenen Haaren dem Hausmeister Angel Rojas die Kulissen entwarfen und bauten. Dabei hat es natürlich auch Spaß gemacht, am Mittag gemeinsam in der Schule zu essen und noch am Nachmittag zusätzliche Proben zu machen. Natürlich ging es in diesem Märchen um den stets wiederkehrenden Kampf zwischen Gut und Böse. Dazu gehörte auch ein Besuch in der Hölle und die Überlistung des Teufels und eines Königs, der keine guten Absichten hatte. Und dazu passten die Bühnenbilder ausgezeichnet. In zwei Aufführungen konnten sich die 265 Kinder der Grundschule auf der Höhe von den tollen Leistungen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler überzeugen, ebenso wie Eltern, Verwandte und Freunde in einer Nachmittagsvorstellung. Die Schulanfänger 2005 waren zu einer Extra-Vorstellung eingeladen und erlebten, dass in einer guten und lebendigen Schule weit mehr als nur Lesen, Schreiben und Rechnen gelernt wird. Erstmalig wurde die Theater- AG bei den Aufführungen durch den Chor der Schule unter der Leitung von Ruth Schaper mit originellen Liedern unterstützt. Und das nächste Theaterstück ist schon wieder in der Vorbereitung. Bei allen Veranstaltungen wurden die Besucher um Spenden für die Flutopfer in Asien gebeten. Der Gesamtbetrag von 1140 Euro wird an Terre des hommes weitergeleitet, um Projekte für Kinder in den betroffenen Regionen zu unterstützen. SPD-Termine im Mai (th) Die SPD, Ortsverein Marienburger Höhe/Itzum, setzt ihre Reihe von Stadtteilversammlungen am Mittwoch, 11. Mai, Uhr in der Südklause, Marienburger Platz, fort. Über das Thema Die Universität und die Südstadt Berührungspunkte/Berührungsängste informiert der Vizepräsident der Uni Prof. Dr. Klaus Ambrosi. Die Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils sind herzlich eingeladen, Fragen zu stellen aber auch Anregungen und Erwartungen weiterzugeben.

9 April 2005 Seite 9 Märchenstunde im Stadtteiltreff Ein neues Angebot für Kinder! (bc) Am fand die erste Märchenstunde für Kinder von 7 10 Jahren statt. Zehn Kinder kamen oder wurden von ihren Eltern gebracht und lauschten gebannt einem Märchen von Hans Christian Andersen. Die Vorleserin verstand es, so fesselnd und variantenreich vorzutragen, dass auch zufällig anwesende Erwachsene bis zum Ende lauschten! Die nächsten Vorlesestunden finden an folgenden Samstagen statt: 4. Juni und 2. Juli 2005 jeweils bis Uhr. Die aktuellen Termine sind dem Aushang im Stadtteiltreff zu entnehmen bzw. in Auf der Höhe nachzulesen. Ein Vorteil nebenbei für Eltern: eine Stunde in Ruhe einkaufen, die Kinder sind gut aufgehoben! Die 10 wichtigsten Kinderrechte (r) 1) Alle Kinder haben die gleichen Rechte. Kein Kind darf wegen seiner Hautfarbe, Sprache, Religion oder weil es ein Mädchen oder Junge ist, benachteiligt werden. 2) Kinder haben das Recht, so gesund wie möglich zu leben. 3) Kinder haben das Recht, zur Schule zu gehen und zu lernen, was wichtig ist. 4) Kinder haben das Recht, zu spielen, sich auszuruhen, ins Museum oder Kino zu gehen oder zum Beispiel selbst Theater zu spielen. 5) Kinder haben das Recht, sich zu informieren, zu sagen, was sie denken, und gehört zu werden.6) Kinder haben das Recht, ohne Gewalt erzogen zu werden. 7) Kinder haben das Recht, besonders geschützt zu werden, wenn in ihrem Land Krieg ist oder sie auf der Flucht sind. 8) Kinder haben das Recht, vor schädlicher Arbeit, Ausbeutung und Misshandlung geschützt zu werden. 9) Kinder haben das Recht, mit ihren Eltern zu leben und sich regelmäßig mit Mutter und Vater zu treffen, wenn diese nicht zusammen wohnen.10) Wenn Kinder behindert sind, haben sie ein Recht auf Hilfe und darauf, gemeinsam mit anderen Kindern zu spielen und zu lernen. FRISEUR-SALON Heike Bettels Thomas-Dehler-Weg Hildesheim-Itzum Telefon ( ) In der Schratwanne Termine nach Vereinbarung Montag/Mittwoch/Donnerstag 8.30 bis Uhr Freitag 8.30 bis Uhr DSW-Termine (r) Montag, 9. Mai, Uhr: Atelierbesuch bei der Künstlerin Hildburg Kopf, Kalenberger Graben 30, Hildesheim. Frau Kopf ist Foto- und Textkünstlerin und wird einen seltenen Blick in ihr Atelier gewähren, was bei Künstlern allgemein eine wirkliche Ausnahme ist. Sicher erfahren wir auch mehr über die inhaltlichen Auseinandersetzungen mit der Kunst und vielleicht erhalten die Eine und der Andere dabei spannende Anregungen für eigenes kreatives Arbeiten. Lassen Sie sich überraschen! Teilnehmerbeitrag: 3,- Euro für Mitglieder, Gäste zahlen 4,- Euro. Donnerstag, 12. Mai, Uhr: Klön-Schnack-Treffen, Südklause. Ein fröhliches Beisammensein bei Kaffee, Kuchen oder mal was Deftiges da werden neue Termine ausgetauscht, über die Erlebnisse des vergangenen Monats berichtet oder auch mal Genesungswünsche für ein Mitglied auf eine Postkarte geschrieben. Alles kann leider nicht im Rundbrief stehen, und so können Informationen über interessante Seminare z. B. im Vereinshaus in Bad Pyrmont über diesen Weg weiter gegeben werden. Dienstag, 7. Juni, 7.20 Uhr: Berlin-Tagesfahrt mit großer Stadtführung und Bundestagsbesuch. Verbindliche Anmeldung bis 1. Mai! Teilnehmerbegrenzung: 20 Personen. Das ist wirklich ein Ereignis! Einen ganzen Tag Berlin erleben, mit viel freier Zeit zum Bummeln, einer großen Stadtführung von zweieinhalb Stunden und dazu noch ein Besuch im Bundestag. Trotz der Fülle gehen wir entspannt in den Tag und besichtigen die gläserne Reichstagskuppel, von der aus man ganz Berlin überblicken kann. Abfahrt in Hildesheim: 7.34 Uhr (Treffen um 7.20 Uhr Bahnhofshalle Hildesheim), Abfahrt in Berlin: Uhr Ankunft in Hildesheim: Uhr. Teilnahmebeitrag für Mitglieder: 50,- Euro, für Gäste: 60,- Euro. Mittwoch 29. Juni, Uhr, Besuch des GOP Varieté-Theaters in Hannover. Anmeldung bitte baldmöglichst, da die Karten sehr schnell vergriffen sind! Wo gibt es das noch: Kleinkunst in seiner reinsten Form von der schwerelosen Trapeznummer über asiatische Jonglierkünste hin zum verzaubernden Chansonabend erwartet Sie im Varieté GOP in Hannover! In Deutschland zählt das GOP zu den wichtigsten Bühnen auf diesem abenderfüllenden Gebiet der Kunst, bei der es niemals langweilig werden wird. Da sich das Programm nicht drei Monate im voraus bestimmen lässt, erwartet Sie Unerwartetes, aber immer Angenehmes und Seltenes. Beginn ist um Uhr. Abfahrt in Hildesheim: Uhr (14.45 Uhr Bahnhofshalle), Abfahrt in Hannover: Uhr, Ankunft in Hildesheim: Uhr Teilnahmebeitrag für Mitglieder: 30.- Euro, für Gäste: Donnerstag, 7. Juli, Uhr: Klön-Schnack-Treffen, Südklause. Ihre Gesundheit - bei uns immer auf der Höhe Ihre Hausapotheke Apothekerin Christine Riedel und Team im Einkaufszentrum Marienburger Platz Tel.: (05121) Wir sind für Sie da: - BKK Hausapotheke - Barmer-Service-Apotheke

10 Seite 10 Kinder für UNICEF Kirchraum wird zur Theaterbühne (or) Zweimal ausverkauftes Haus. Diesen Erfolg hatten die Organisatoren, Renate Hollemann als Hildesheimer UNICEF-Beauftragte und Lorita van Wegberg, Leiterin des Matthäus-Kindergarten und die Erzieherinnen der Einrichtung, nicht zu träumen gewagt. April 2005 Blatt abreißen. Kind kommt, erklärt sich bereit, dieses zu tun. Bevor es jedoch geschieht, kommt der Zauberer, ist erbost, dass ein Kind m seinem Zauberwald ist und verwandelt Kind in einen Bären. Bär reißt Blatt vom Baum und wird zum Baum. Zauberer ärgert sich zu Tode und fällt um. Rabe kommt, hat es sich überlegt und reißt auch ein Blatt ab, um zum Baum zu werden. Der erste Baum ist fröhlich, die beiden verwandelten Bäume traurig. Fee kommt und verwandelt alle zurück. Baum denkt, dass er nun keine Freunde mehr hat. Kind will in seinen Zweigen klettern und der Rabe ein Nest in ihm bauen. Alle drei legen die Arme umeinander. Schlusswort: Wir drei sind nie mehr allein! Und wie in einem echten Theater auch, gab es nach dem Schluss der Vorstellung viel Beifall für die Akteure und natürlich viele Vorhänge und die Ermunterung für Zugaben. Übrigens: Durch die gute Zusammenarbeit mit dem Stadttheater, wird das Stück dort am 3. Juli noch einmal zu sehen sein. Fazit dieser Aktion: Wenn Kinder einen Sinn in ihrem Tun sehen, sich frei für etwas entscheiden können, sich ernst genommen fühlen, dann sind sie zu Höchstleistungen fähig und das voller Freude und Engagement. Selbstverständlich braucht es dafür aufmerksame Begleiter. Allen engagierten, ungenannten Helferinnen und Helfern sei herzlich Danke gesagt. Schlussapplaus für Zauberwaldmitwirkende Der unvorstellbare Tsunami in Südasien war auch an den Matthäuskindern nicht spurlos vorübergegangen. Mit Fragen und Bildern wurden die Erzieherinnen täglich konfrontiert. Mit kindlicher Logik sollte schnell Geld verdient und geholfen werden. Die Ideen: Wir können gut kochen und backen und das verkaufen wir dann im Restaurant. Wir machen Theater und nehmen Eintritt. Aus Gedanken wurden Taten. Bei der ersten Aktion des Kinder- Küchen-Clubs kamen schon 249,00 Euro zusammen. Die aus 14 Kindern bestehende Theatergruppe erfand eine eigene Geschichte, welche von den Erzieherinnen aufgeschrieben und als Drehbuch umgesetzt wurde. Die Kinder hatten aber auch genaue Vorstellungen von Theater, Bühne, Beleuchtung, Orchester und Plakatwerbung. Im Hildesheimer Stadttheater holte man sich, mit einem Blick hinter die Kulissen, Anregungen. Einen Tag vor der Aufführung war die Theatergruppe live über Radio Tonkuhle zu erleben. Am Tag der Aufführung war dann kaum Aufregung und Lampenfiber bei den jungen Nachwuchs-Schauspielerinnen und Schauspielern zu spüren. Fast profimäßig und mit großer Ernsthaftigkeit spulten sie die nachfolgende Geschichte ab: Der Zauberwald Baum sucht einen Freund, der soll aber auch ein Baum sein. Indem man ein Blatt von ihm, dem Zauberbaum, abreißt, verwandelt man sich auch in einen Baum. Rabe kommt, will zwar Freund sein, aber kein Scheckübergabe an UNICEF Lohn der Arbeit: Ein großartiges Ergebnis. Alle Beteiligten haben für UNICEF einen Betrag von 1368 Euro erwirtschaftet. Das Geld ist für das UNICEF-Projekt in Südostasien bestimmt. Renate Hollemann von UNICEF Hildesheim konnte die Summe entgegennehmen und bedankte sich dafür im Namen der Kinder dieser Welt. Unter der Internetadresse adhoehe.de finden Sie unter anderem Informationen zu den Anzeigenpreisen und zur Terminplanung von AUF DER HÖHE. Propang opangas-t as-tausc ausch Nolte Abnahme der Gasanlagen in Wohnwagen und Wohnmobilen Verkauf und Verleih von Gasgeräten Reparaturen und Lieferservice M. Nolte Nettelbeckstr. 7, Hildesheim / / Holle Bahnhofstr. 11 Tel: / 528 Fax: / Bad Salzdetfurth Bodenburger Str. 10 Tel: / Hildesheim An den Osterstücken Tel: /

11 April 2005 Seite 11 Judenhetze Schlimme Ansichten: Judenhetze Vom Kaiserreich zum Holocaust (th) Das Schulmuseum in der Domäne Marienburg zeigt bis Anfang September jeweils mittwochs von 15 bis 18 Uhr eine Ausstellung, bei deren Anblick man schon erschaudern kann. Ansichtskarten nach heutiger Auffassung eher den schönen und frohen Seiten des Lebens zugewandt standen über sieben Jahrzehnte im Dienst einer bösen Sache: der Volksverhetzung. Otto May, der weit über zehntausend Postkarten besitzt, hat das Material zusammen mit seinen Schülerinnen und Schülern des Scharnhorstgymnasiums ausgewählt und kommentiert. Bei der Eröffnung wies er auf den besonderen Charakter der Ansichtskarten hin: Sie wurden zu Beginn des Kaiserreichs erfunden, um schnell kurze Mitteilungen zu versenden gleichsam wie mit SMS heute. Das klappte, weil damals die Post mehrmals am Tag zugestellt wurde. Weil das Mitteilungsbedürfnis auch damals schon groß war, war die Gesamtauflage der Karten so riesig. Man durfte sie nur auf der Ansichtsseite beschreiben, die Rückseite blieb den postalischen Angaben vorbehalten. Erst nach dem Ersten Weltkrieg war es erlaubt, die Postkarte so wie heute zu beschriften. Inzwischen gab es für Kurzmitteilungen schon das Telefon, der Höhepunkt der Ansichtskarte war schon vor 1914 überschritten. Weil die Feldpost während des Kriegs kostenlos befördert wurde, erlebte die Ansichtskarte zwischen 1914 und 1918 noch einmal eine Scheinblüte. Danach flachte die Entwicklung ab. Dennoch erschienen besonders viele und besonders bösartige Karten zwischen 1918 und Der Boden wurde bestellt, auf dem die Nazis ihre blutige Ernte einfahren konnten. Wie perfide die Zeichner vorgingen und wie boshaft die Texter formulierten, zeigen die Postkarten auch ohne jeden Kommentar. Dennoch sind die Schülertexte hilfreich. Allzu schnell und gedankenlos verwenden Praxis für physikalische Therapien Jan Ker erst sten Schwimmbad - Sauna - Solarium Ehrlicherstr. 18, Tel HI-Drispenstedt wir ja ähnliche Stereotype im Zusammenhang mit Menschen. In Witzen und Karikaturen aber auch in Polizeiberichten werden Menschen auf wenige charakteristische Merkmale reduziert, mit denen man sie zu Außenseitern oder Aussätzigen machen kann. Die Hakennase, mit der man die Juden kennzeichnete, taucht auch heute noch in Karikaturen auf die Schwelle vom Witz zur Hetze ist nicht hoch. Schulklassen können dienstags und donnerstags von 9 bis Uhr Sondertermine erhalten, wenn sie sich unter bei Frau Reckler anmelden. Siemensstraße Giesen / Ahrbergen Tel / Tel / Fax / Patenschaftsfeier (ba) Zum zweiten Mal feiern die Itzumer mit ihrer Patenkompanie das Patenschaftsjubiläum auf dem Festplatz am Spandauer Weg. Am 30. April, wenn der Maibaum von der Feuerwehr und der Schützengesellschaft aufgestellt wird, sind auch die Itzumer Soldaten mit von der Partie. Wenn der Maibaumaufstellen kurz nach 16 Uhr steht, eröffnet Ortsbürgermeister Berndt Seiler die Patenschaftsfeier. Hierzu sind alle herzlich eingeladen. Zur Unterhaltung tritt der Reservistenmusikzug Niedersachsen an und für das leibliche Wohl sorgen die Itzumer Vereine. Sollte es trotz Absprache schlechtes Wetter geben, wird in die Sporthalle gegangen. Hallo! (r) Wir sind die jugendlichen Schwimmer der Sport-Gemeinschaft Marienburger Höhe. Zum Training am Mittwoch- und Freitagabend, um 20 Uhr in der Uni, gehen wir immer gern. Bei der SGM haben wir schon oft gemerkt, dass man auch beim Schwimmtraining viel Spaß haben kann! Auch unternehmen wir immer wieder privat einiges zusammen. Wir freuen uns immer über Verstärkung in unseren Gruppen! Also: Schaut doch mal rein! Nähere Informationen erhaltet Ihr bei Andrea Sukopp, Tel.: oder im Internet über Kosmetikstudio & Medizinische Fußpflege Anja Paxmann-P axmann-popp Braunsberger Str Hildesheim Tel.: / Fax: / Mobil: / und schenken Sie Ihrem Aussehen den Frühling Es ist genug des Winters. Ihre Haut will wieder frei atmen und mit einem frischen Teint strahlen. Erfüllen Sie Ihrer Haut diesen Wunsch. Ihre Haut wird aufleben und sich wie neu geboren fühlen. Rufen Sie mich deshalb gleich an.

12 Seite 12 Einkaufsmeile Yorckstraße... und anschreiben lassen konnte man auch (bc/kc) Vor 50 Jahren war die schmale Yorckstraße in der Siedlung Großer Saatner ein richtiges Einkaufsparadies: hier gab es viele kleine Geschäfte, die zum Teil in nur einem Zimmer der Wohnhäuser untergebracht waren. Im Hause Nr. 3 bei Sürig gab es Fleisch und Wurstwaren von Metzgermeister Michalsky aus Heinde, später Ernst-August Klingebiel aus Eitzum. Backwaren kaufte man in der Dampfbäckerei bei Heinrich Alpert in der Nr. 11, Milch und Käse gab es bei Hannelore Meier, später Handt, im Haus 17. Auguste und Heinrich Hausmann betrieben im Haus 21 (siehe Foto) ihren Kolonialwarenladen. Noch heute spricht man von der legendären Schummel-Guste. Das war ein richtiges kleines Kaufhaus, es gab Süßigkeiten, Tabakwaren, Schulhefte und Stifte, Textil- und Kurzwaren, Hygieneartikel. Schummel-Guste hieß nicht etwa so, weil sie ihre Kunden betrog! Nein, sie handelte nach dem Krieg vielmehr mit allem, was ihr Kunden und Kinder brachten. Von selbstgesuchten Pilzen bis zu Eiern wurde alles angenommen und mit Geld oder Naturalien bezahlt und getauscht. So zum Beispiel ein frisches Hühnerei gegen eine Zigarette. Wenn jemand gerade kein Geld zum Einkaufen hatte, wurde angeschrieben, und der Kunde versprach, nach der nächsten Lohnzahlung seine Schulden zu begleichen. Wer nach Feierabend noch etwas benötigte, klingelte eben mal an der Wohnungstür. Das Hintenrum war kein Verkauf zu verbotenen Zeiten, sondern Nachbarschaftshilfe. Schräg gegenüber, Yorckstraße 30, befand sich das Lebensmittelgeschäft von Agnes und August Hollemann, welches später von Hannelore und Willi Handt übernommen wurde. An der Ecke Großer Saatner / Yorckstraße lag das Lebensmittelgeschäft von Margret Haake mit angeschlossener Poststelle und Gaststätte. Weiterhin gab es in der Nachbarschaft die Leihbücherei und Reinigungsannahmestelle der Familie Schulzke. Erna Abe, verheiratete Ernst, verkaufte anfangs in Haus 23, später im kriegszerstörten und wiederaufgebauten Haus 35 Molkereiprodukte und am Wochenende Brot und Kuchen. Milch und Sahne wurden damals noch lose verkauft, die Milch aus Pumpmaschinen in die mitgebrachten Kannen der Kunden abgefüllt. Trotz der vielen geschäftlichen April 2005 Aktivitäten war die Straße damals ländlich ruhig, weil sich alles zu Fuß abspielte und kaum mal ein Auto durchfuhr. Fast alle Häuser hatten einen Vorgarten mit einer Quittenhecke, was ein schönes einheitliches Straßenbild abgab. Zur dörflichen Beschaulichkeit gehörte auch die Schafherde von Opa Hermann Wiemann, die in einem Stall auf dem Grundstück Yorckstraße 19 untergebracht war und täglich zum Weiden auf die noch nicht bebauten Wiesen östlich der Marienburger Straße getrieben wurde. Das Fuhrunternehmen Fritz Scheunert aus Haus 1 arbeitete zunächst noch mit Pferdefuhrwerken und später mit Motorfahrzeugen. Lust- und Frust-Shoppen waren noch nicht erfunden, es gab keine Supermärkte und keine Discounter. Man musste vor dem Einkaufen nicht erst einen Haufen Prospekte studieren und anschließend viele Kilometer fahren, um wirklich die allergünstigsten Sonderangebote zu finden. Zwar kam nach dem verlorenen Krieg mit Macht der Aufschwung, aber der Durchschnittsbürger musste mit seinem Geld haushalten. Gekauft wurde, was nötig war und was der eigene Garten nicht hergab. Auf den recht großen Grundstücken in der Siedlung Großer Saatner stehen heute oftmals zwei Einfamilienhäuser, damals wurden im Garten Kartoffeln, Gemüse und Obst angebaut. Fast Food in der heutigen Form war noch unbekannt. Es wurde ordentlich gekocht und für den Winter eingeweckt. Die Hausschlachtung hatte Hochkonjunktur. Wer als Schuljunge Glück hatte, durfte in den Ferien bei Bäcker Alpert arbeiten, übernachten in einer Kammer über der Backstube und ganz früh am Morgen, mit Schlaf in den Augen, die ersten Brötchen backen. Die wurden dann per Fahrrad in einer Kiepe zum Kunden gebracht. Die Hausfrauen konnten Blechkuchen oder die Weihnachtsgans zum Backen abgeben. Später wurde das Geschäft von Bäcker Goldberg übernommen. Es gibt Gerüchte, dass man damals gern nach den zünftigen Siedlerfesten im Hof vor der Backstube noch einen Absacker nahm und die Feierei erst mit den ersten frischen Brötchen am frühen Morgen endete. Als immer mehr Supermärkte aufmachten, konnten die kleinen Tante-Emma-Läden nicht mehr bestehen und schlossen nach und nach. Nur das Lebensmittelgeschäft Handt bestand noch bis in die 90er Jahre. Raumausstatter-Meister DEKORATIONEN GARDINEN JALOUSETTEN TEPPICHBODEN Steuerwalder Straße Hildesheim Telefon ( ) Fax ( ) Kompetenz in Person Dipl.-Ing. (FH), Fachwirt Facility Management für den Verkauf Ihrer Immobilie für die Verwaltung Ihrer Immobilie ZIEHL Immobilien Hohenstaufenring 40A Hildesheim Tel: Fax: Mob.:

13 April 2005 Seite 13 Versicherungsbüro Volker-Martin Wobbe Tel Sterbegeldversicherung für 50- bis 70-Jährige ohne Gesundheitsprüfung Fast alles paletti in der Südstadt SPD diskutierte mit Jugendlichen (th) In Itzum sind die Jugendlichen eigentlich zufrieden. Die noch offenen Wünsche sind eher bescheiden, und die kleinen Ärgernisse kommen zwischen den Generationen immer und überall vor. Dennoch hatte sich die Stadtteilversammlung der Südstadt-SPD zum Thema Was will die Jugend, was fehlt der Jugend in unserem Stadtteil? gelohnt. Man bleibt im Gespräch. Die stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Renate Gebensleben hatte alle an einen Tischg eholt, die mit dem Thema von Amts wegen befasst sind: Michael Hartleib, den Kontaktbeamten der Polizei, Jupp Gerhardy, Stadtjugendpfleger, Horst Schulz, Ortsratsmitglied und Vorsitzender des Itzumer Bürgerhaus-Vereins und Uwe Voslamber vom SNIFF-Team der AWO. Die erste Botschaft der Experten: Obwohl in der Südstadt die meisten Jugendlichen leben, rangiert der Stadtteil in punkto Auffälligkeiten erst an Platz vier. Trotzdem gibt es noch etwas zu verbessern. Gerhardy bemängelte zum Beispiel die typischen Phänomene eines Neubaugebiets. Die Jugendlichen fühlen sich anfangs noch stärker in ihrer Herkunftsgegend verwurzelt als im neuen Lebensumfeld. Allerdings ändert sich das bald: Itzum verfügt über attraktive Vereine, der SC Itzum hat beispielsweise die meisten Jugendfußballmannschaften. Es sind auch nicht die organisierten Jugendlichen, die Probleme haben oder bereiten. Ärger gibt es mit regelwidrigem Verhalten, berichtete Michael Hartleib, der als Itzumer auch in die Rolle des Anliegers schlüpfen konnte. Mutwillige Zerstörungen, Krach durch Motorenlärm und überlaute Musik nach Mitternacht veranlassten Beschwerden. Polizeipräsenz mit mündlicher Verwarnung, Elternbenachrichtigung und Strafandrohung kann schon für Abhilfe sorgen. Ihr *** Hotel und Gasthaus Unter Alkoholeinfluss und in der Gruppe seien die Jugendlichen aber nur begrenzt einsichtsfähig. Das gelte auch für Erwachsene, gab Uwe Voslamber zu bedenken. Er stellte mit drei weiteren Jugendlichen seines Teams die Ergebnisse einer Befragung vor. Es gibt die typischen Nutzungs- und Nachbarschaftskonflikt auf Spielplätzen, an Bushaltestellen, im Einkaufszentrum. Und es gibt Cliquen, die sich gegenüber anderen abgrenzen und dadurch provokativ wirken. Alles in allem, fand das SNIFF- Team, gibt es nichts Alarmierendes. Voslamber warb um Verständnis: Ihr wart doch auch mal jung! oder sarkastisch: Bei der Bevölkerungsentwicklung löst sich das Problem doch bald von selbst. Renate Gebensleben, Jupp Gerhardy, Horst Schulz und Uwe Vosslambeer betrachten die Präsentation des SNIF-Teams Schön wäre nach Ansicht der Jugendlichen eine zweite Lungerhütte zum Abhängen am Sensburger Ring. Die an der Ernst-Abbe- Straße werde gut angenommen, sei aber schon in die Jahre gekommen und arg traktiert worden. Auch ein Bürgerhaus könnte den Jugendlichen Platz anbieten, ob allerdings der kleinen aber auffälligen Problemgruppe sei fraglich. Polizei und Jugendamt seien im Konfliktfall zum Eingreifen bereit. Beide Vertreter betonten dabei, dass weniger die Strafe als vielmehr die Vermittlung im Vordergrund stünden. Jugendpfleger Gerhardy berichtete von der Hilfe im Umfeld, die alles aktiviert, was den Jugendlichen unterstützen kann. Das SNIFF-Team wird im Frühjahr seine Befragungen fortsetzen. Die SPD stellt die Ergebnisse dann in einer weiteren Stadtteilversammlung zur Diskussion. Man bleibt also weiterhin im Gespräch. Inhaber: Fritz Bruns jun. Seit 1926 im Familienbesitz Nur bei uns der Sommerhit aus unserer Versuchsküche Paniertes Schnitzel belegt mit frischen marinierten Erdbeeren (mariniert mit grünem Pfeffer und Grand Marnier) mit Käse überbacken Erdbeerpfefferrahm, Spritzkartoffeln 12,50 Euro Gemütliche Gästezimmer 4 Bundeskegelbahnen Täglich ab 16 Uhr geöffnet Donnerstag Ruhetag Samstags und sonntags Mittagstisch Hauptstraße 15 Hildesheim-Itzum Tel.: (05064) / Fax

14 Seite 14 April 2005 Spenden und Hilfe erwünscht Katharina-von-Bora-Gemeinde kann anbauen (r) Nun endlich hat es doch geklappt. Nach nun gut 7 Jahren Planung mit Hoffen und Bangen und manchen Enttäuschungen ist der Anbau an das Gemeindehaus genehmigt. Allerdings nicht ganz so, wie wir es gern gehabt hätten. Nein, am bestehenden Entwurf des Architekten wurde nichts bemängelt oder gar gestrichen, aber im finanziellen Bereich wurde doch ein dicker Brocken der Gemeinde aufgeladen. Aber nur so ist der Anbau zu verwirklichen, nachdem die Landeskirche bei ihrer harten und ablehnenden Haltung geblieben ist. Von ihr bekommen wir keinen Zuschuss, worauf die Gemeinde bis zuletzt gehofft hatte und worum sie bis zu letzt gekämpft hat. So muss nun die Kirchengemeinde den Anteil der Landeskirche zusätzlich aufbringen. Dankenswerterweise hat der Kirchenkreis keine Abstriche an einer Beteiligung gemacht. So ergibt sich nun folgendes Finanzierungsmodell. Der Anbau soll insgesamt kosten. Davon trägt der Kirchenkreis , die Gemeinde muss also aufbringen. Durch den Verkauf des Gemeindehauses in Marienburg kamen schon zusammen und in den letzten Jahren: konnten durch Spenden, Zinsen und Kollekten über angespart werden. Somit hat die Gemeinde schon über zusammen, es fehlen allerdings noch , die nun durch Spenden aufgebracht werden müssen. Da es unmöglich ist, bis zum Baubeginn diese Summe zusammen zu bekommen, wird der Kirchenkreis die fehlende Summe als Kredit ab 2006 zur Verfügung stellen. Somit ist der Baubeginn im Frühjahr 2006 gesichert. Nun also muss die Gemeinde besondere Anstrengungen unternehmen, damit die Kreditsumme möglichst gering ausfällt und möglichst schnell zurückgezahlt ist. Dabei ist die Gemeinde auf Ihre Mithilfe angewiesen. So brauchen wir nun möglichst viele Menschen, die bereit sind, mit ihren Spenden diese Summe aufzubringen. Dabei hilft uns jeder Betrag, der jetzt und möglichst auch in den nächsten Jahren zur Finanzierung beigesteuert wird. Unser Ziel ist es, spätestens im Jahr 2013 wieder schuldenfrei zu sein. Spenden können einmalig oder per Dauerauftrag auf das Konto des Kirchenkreises eingezahlt werden. Am Ende des Jahres gibt es dann eine Spendenquittung, mit der Sie Ihre Spende beim Finanzamt geltend machen können. Hier die nötigen Angaben: Kirchenkreisamt Hildesheim, Kto.-Nr , BLZ bei der Sparkasse Hildesheim, Stichwort Anbau Itzum nicht vergessen. Und dann suchen wir noch handwerklich begabte Menschen, die uns beim Anbau unterstützen und helfen, damit wir mit der so genannten Muskelhypothek Geld einsparen können. Wenn Sie helfen möchten, melden Sie sich bitte im Pfarrbüro l. Im Pfarrbüro können auch die Pläne für den Anbau eingesehen werden, oder kommen Sie doch zum Sommerfest am 19. Juni, dort werden die Pläne zur Ansicht ausliegen Blutspenderin geehrt (r) Der Katholische Frauenbund und der Blutspendedienst des DRK hatten Anfang des Jahres zur Blutspende aufgerufen. 218 Personen, davon 30 Erstspender, waren dem Aufruf gefolgt. Rita Brandes konnte als Spenderin Annette Warmold mit einem Obstkorb überraschen. Die Spenderin Marlis Retzlaf sowie die Spenderin Isabelle Henking erhielten je eine Flasche Sekt. Für ihre 40. Blutspende wurde den Herren Schilling und Freitag je eine Flasche Wein vom Frauenbund überreicht. Der nächste Blutspendetermin ist am 19. Mai 2005 von bis Uhr im Pfarrheim St.Georg, Itzumer Hauptstraße. Viele Blutspender schätzen das reichhaltige ka lte Buffet. Denken sie an die Sommerferien, es wird da besonders viel Blut gebraucht. Wenigstens jeder Autofahrer sollte zur Blutspende kommen. NEUE ZAUBERHAFTE FARBEN für traumhafte Make-up s. Perfekte Kombinationsmöglichkeiten durch Nachfüllsystem bei Rouge und Eye Shadow-Farben. Brillante Farben und pflegende Make-up Qualitäten! Hildesheim Itzum Esperlandstraße 7A Neue Kurse im Aktiv Zentrum Nordic Walking für Einsteiger 10x Di bis Uhr, ab oder 10x Fr bis 10.30, ab Nordic Walking für Fortsetzer 10x Di bis Uhr, ab oder 10x Fr bis Uhr, ab Inliner Crash-Kurs für Einsteiger Sa , bis Uhr Information und Anmeldung: MTV 48 Hildesheim Telefon /

15 April 2005 Seite 15 Es kann jeden Tag passieren! finanziellesicherheit durch Pflegezusatzversicherung Versicherungsbüro Volker-Martin Wobbe, Tel Henning Blum praktiziert Bürgerbeteiligung (th) Das habe sie in ihren 27 Berufsjahren noch nicht erlebt, meinte eine Hildesheimer Lokaljournalistin. Das Lob galt dem ersten Beteiligungsforum von Henning Blum. In genau zwei Stunden hatten 170 Teilnehmende und vier Experten das Thema Wissen schafft Arbeit erörtert. Jeder kam zu Wort, alle waren gleich wichtig, nichts fiel unter den Tisch. Keiner wurde totgeredet. Blum, der im September für das Amt des Hildesheimer Oberbürgermeisters kandidiert, zeigte, wie er sich Bürgerbeteiligung vorstellt. Die anwesenden Bürgerinnen und Bürger verstanden: Hier nimmt uns einer ernst. Und sie beteiligten sich. Ganz praktisch. Drei Fragen zum Thema lagen auf jedem Tisch, daneben rechteckige Karten in drei verschiedenen Farben und ein Filzstift. In jeder Runde saß jemand, auf dessen Namensschild ein roter Punkt klebte, einer, der das Gespräch in Gang brachte und die Antworten notierte. Niemand war ausgeschlossen, auch nicht eine kleine Gruppe von Gehörlosen, denen ein Gebärdensprecher die Verständigung erleichterte. Eine halbe Stunde später lagen 142 Karten neben einem Computer, wo sie abgeschrieben und über einen Projektor auf einer Leinwand sichtbar gemacht wurden. Die eingeladenen Experten konnten die Vorschläge sofort kommentieren und diskutieren. Sehr viele Anregungen betrafen die bessere Vernetzung von Hochschulen und Betrieben, von Betrieben untereinander und den Beschäftigten in den Betrieben. Eine, die solche Brücken baut, ist Prof. Dr. Ilona Ebbers von der Universität Hildesheim. Sie sorgt für eine gezielte Vermittlung von Betriebspraktika für Lehramtsstudenten, so dass die ein Stück der Lebenswirklichkeit erfahren, das ihnen normalerweise verschlossen bleibt. Dr. Frank Mußmann sorgt in der Universität Göttingen dafür, Wissen, das in der Universität vorhanden ist, für die Betriebe der Region verfügbar zu machen: Manfred Haenel, bis 2003 Vorsitzender der Geschäftsleitung der FMN communications GmbH in Nordhausen, sah das ganz praktisch. Ein Oberbürgermeister muss seine Stadt genau kennen und Kooperationen zwischen Schulen, Hochschulen und Betrieben initiieren und am Leben zu erhalten. Besonders kreative und produktive Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat er in seinem Unternehmen in einen InnovationsClub mit besonderem Prestige aufgenommen: Es war für jeden eine Ehre, drin zu sein und sein Ehrgeiz, drin zu bleiben. Wolfram Bremeier, der ehemalige Oberbürgermeister aus Kassel, steuerte die Empfehlung an den künftigen Hildesheimer OB bei, dass er gemeinsame Interessen von Kommune, Uni und Unternehmen rechtzeitig erkennen und entwickeln müsse. Die Uni könne unternehmensnahe Dienstleistungen anbieten: Kommunikation, Betriebswirtschaft, auch Kulturwissenschaften. Von der engen Zusammenarbeit der Arbeitsagentur, Hochschule und Stadtverwaltung hätten alle profitiert: Durch Praktika des Wirtschaftsstudiengangs bei der Arbeitsverwaltung seien die Arbeitsabläufe verbessert worden. Prof. Dr. Erwin Wagner, sorgte für einen konzentrierten Gesprächsverlauf, der nur in kurzen Pausen durch musikalische Beiträge von André Rössig unterbrochen wurde. Henning Blum, der Gastgeber, hielt sich in diesem Forum bewusst zurück. Er hörte aufmerksam zu und gab am Schluss einige Hinweise zum weiteren Verfahren. Dreimal geht es bei Blum am Montag (am 2. Mai, 6. Juni und 4. Juli, jeweils von 18 bis 20 Uhr, immer im Vier Linden) noch zur Sache. Dann entsteht, am 5. September, ein Arbeitsprogramm für den Hildesheimer OB. Im Internet kann man sich auf der Seite auf die Foren vorbereiten ( Hildesheim heute ) und die Zwischenergebnisse lesen. 1 Jahr 1 Jahr Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen. Mit guter Beratung möchte ich Sie auch in Zukunft von der Frische und Qualität meiner Fleisch- und Wurstwaren überzeugen.

16 Seite 16 Macht 5,30 Braktus! (r) Äpfel, Weintrauben und die Frühkartoffeln, macht zusammen 5,30 Braktus! so könnte es bald auf Hildesheimer Märkten oder in Geschäften klingen. Braktus? Das ist alternatives Geld, herausgegeben durch einen Trägerverein von Bürgern und Geschäftsleuten der Stadt Hildesheim. Braktus erwünscht! so wird es dann auf Schildern der teilnehmenden Geschäfte heißen. Warum diese neue Währung? Regionalwährungen sind Notwehrreaktionen kleiner lokaler Händler, Handwerksbetriebe und Verbraucher gegen die Fehler im System. Unser Bruttoinlandsprodukt steigt ständig, während die Nettolöhne parallel dazu sinken. Die Kaufkraft schwindet bei der breiten Bevölkerung, und nur von Luxusartikeln für Krisengewinnler kann das Gros der Unternehmen nicht leben. Nicht zufällig schwankt VW, während Porsche Umsatzrekorde feiert. Auch in der BRD erleben Regionalwährungen in den letzten Jahren immer größeren Zulauf. Du Bürger, die, nachdenklich geworden über diese scheinbar schicksalhafte Wirtschaftsflaute, auf kreative und nachhaltige Lösungen gekommen sind. Konsumflaute und Wirtschaftskrise machen uns auch in Hildesheim zu schaffen. Unser gewohntes Geld wirkt wie eine Pumpe, die das Kapital aus den Regionen, in denen es verdient wird, absaugt und global dahin verteilt, wo derzeit die höchsten Renditen erzielt werden. Wir finanzieren mit unseren Spareinlagen den Aufbau in China, die Abwanderung von Firmen und den Verlust von Arbeitsplätzen vor Ort. Regiogeld kann nicht abwandern und ist wegen der umlaufsichernden Nutzungsgebühr vor spekulativen Absichten geschützt. Der Hildesheimer Braktus ist eine lokale Zusatzwährung, das heißt, er zirkuliert ergänzend zum Euro. Diese Art Währung wird in der Bundesrepublik unter dem Markennamen Regiogeld von den Initiativen des Netzwerkes herausgegeben. Unsere bürgerlichen Initiativen arbeiten überparteilich nach verbindlichen Qualitätsstandards. Wir sind für eine freie Marktwirtschaft ohne Verzerrungen durch das Zinseszinssystem. Zur Zeit gibt es in Deutschland über 40 Initiativen, von denen bereits 15 ihre Regionalwährung herausgeben. Weltweit sind Initiativen, mit Schwerpunkt in den USA und Japan. Denn diese Länder haben bereits ausreichende Erfahrungen mit sozialer Auszehrung bzw. Deflation gemacht. Der japanische Staat fördert Regionalwährungen aktiv, in den USA wird der so genannte Time Dollar in 31 Bundesstaaten von eigens dafür ausgebildeten Angestellten in geeigneten Kommunen eingeführt. Unser heutiges Geld birgt einen Widerspruch: Es ist einerseits April 2005 Privatbesitz und hortbar, andererseits öffentliches Eigentum. Man kann es nach Belieben dem Wirtschaftskreislauf zu spekulativen Zwecken entziehen. Geld, das nicht zirkuliert, fragt keine Waren oder Dienstleistungen ab und erzeugt dadurch Arbeitslosigkeit. Es ist wie mit den Autobahnen, sie gehören uns allen aber keiner dürfte sein anteiliges Stück einer Fahrspur sperren, um höhere Einnahmen aus Blockadezins oder Wegelagerei zu erzielen. Wird heutzutage noch gehortet? Gegenfrage: Wie oft haben Sie den alten l DM-Schein (heute der 500- Euro-Schein) in den Händen gehalten? Wussten Sie, dass er 33 Prozent unseres Bargeldvolumens ausmachte? Es ist das typische Schwarzgeld, allein in der Schweiz liegen davon nach Schätzung des BAFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) 600 Milliarden Euro von deutschen Bürgerinnen und Bürgern. Die Geschichtsforschung zeigt, dass lange, stabile und friedliche Phasen in einem Wirtschaftsraum meist durch umlaufgesicherte Währungen gekennzeichnet waren. Bisher nicht so bekannt: Auch die Brakteatenwährung des späten Mittelalters ermöglichte breiten Schichten der Bevölkerung über 200 Jahre ein Optimum an Lebensqualität. Dies wurde erst kürzlich wieder in einer Studie der Havard Universität bestätigt. Gerade mit heutiger Technik lassen sich solche Systeme wieder gut aufbauen. Das gesamte globale Finanzsystem ist in den letzen zehn Jahren mehrmals nur knapp am völligen Zusammenbruch vorbei geschrammt. 98 Prozent aller global zirkulierenden Gelder dienen spekulativen Absichten, nur zwei Prozent bewegen tatsächlich Waren und Dienstleistungen. Die aggressive Kasinomentalität der etablierten Volkswirtschaft mit ihrem alternativlosen Boom/Bust-Fatalismus scheint uns nicht mehr zeitgemäß und äußerst verantwortungslos. Sie sollen sich selbst einen Überblick verschaffen, ob Sie zu den Gewinnern oder Verlierern unseres bundesweiten Zinsmonopoly gehören. Ein entspechendes Formular mit leicht verständlicher Anleitung gibt es gratis bei Sabine Brand im Café Lokal Redaktion, Dingworthstraße 38. Viel Spaß, Sie werden sich wundern! Beachten Sie auch den Schaukasten vom Gesprächskreis Regiogeld außen vor dem Café. Wenn Sie am Hildesheimer Braktus mitwirken möchten, besuchen Sie einfach den Gesprächskreis Regiogeld in der VHS am Pfaffenstieg. Der Kurs Nr. 2316K trifft sich das ganze Semester über donnerstags ab l9 Uhr im Raum K07 und ist gebührenfrei, denn in Braktus können Sie ja noch nicht zahlen. (Von Jens Gehring aus Moritz vom Berge ) Wir möchten bei Ihnen ankommen! Am letzten Freitag des Monats ist AUF DER HÖHE-Tag. Wenn Sie oder Ihre Bekannten keine Stadtteilzeitung bekommen, rufen Sie bitte an: oder Tischlerei Paul Süßmann BKK- und Barmer Hausapotheke Bitte sprechen Sie uns an Apotheker Daniel Eicke Hansering Hildesheim-Itzum Telefon ( ) Fax ( ) FENSTER TÜREN MÖBELBAU WINTERGÄRTEN INNENAUSBAU BERATUNG PLANUNG FERTIGUNG Goschenstraße Hildesheim Telefon /

17 April 2005 Seite 17 Kochen K I N Malen D E R Rätsel E C Blumentöpfe zum Vernaschen K Basteln E Das brauchst du dafür: Eiskonfekt Zahnstocher Glanzpapier Schere Bleistift Und so wird gebastelt: Zuerst musst du eine Schablone herstellen. Dann überträgst du das Motiv (2x Blumen, 2x Punkt) auf das Glanzpapier und schneidest Blume und Punkt aus. Danach befeuchtest du das Glanzpapier, legst den Zahnstocher in die Mitte und klebst dann die zweite Blüte auf Zahnstocher und Blüte. Zum Schluss den Punkt befeuchten und auf die Mitte der Blüte kleben. Danach den Zahnstocher mit Blüte in das Eiskonfekt stecken. Fehlerteufel In der letzten Ausgabe hat sich leider der Fehlerteufel eingeschlichen: Die -Adresse der Kinderecke lautet: Der Schäferhundeverein (r) Wir gehören zum Verein für Deutsche Schäferhunde und sind eine der ältesten Ortsgruppen in Niedersachsen, die OG Hildesheim von 1911 mit Übungsgelände und Vereinsheim an der Bürgerwiese, hinter dem FC Concordia. Die Ortsgruppe hat 70 Mitglieder, davon sind ca. 30 aktive Hundesportler. Im Vordergrund des Vereins steht der Deutsche Schäferhund und seine Ausbildung, wir möchten jedoch auch anderen Hundebesitzern die Möglichkeit geben unter Anleitung mit ihrem Vierbeiner Gehorsam und Leinenführigkeit zu üben. Der Hund kann den Besitzer auf eine harte Probe stellen. Unsere Ortsgruppe bietet allen Hundebesitzern die Möglichkeit, den richtigen Umgang mit seinem Hund zu lernen. Geschulte Übungswarte stehen den Hundesportlern mit Rat und Tat zur Seite. In gezielter Arbeit wird dem Hundebesitzer das Verhalten seines Hundes erklärt, und der richtige Umgang erläutert. Nach entspre- chenden Übungsstunden kann auch eine Begleithundeprüfung (Hundeführerschein) abgelegt werden. Prüfungsbestandteile sind: Verhalten gegenüber Personen, Artgenossen und Fahrzeugen, Sitz- und Platzübung sowie Leinenführigkeit mit und ohne Leine. Auch wer seinen Hund nicht als Schutzhund ausbilden möchte, sollte darüber nachdenken ob eine Grundausbildung nicht sinnvoll wäre. Unsere Übungszeiten sind Mittwoch ab 17 Uhr und Samstag ab 15 Uhr. Zu den Übungszeiten ist der Verein unter Telefon 05121/81008 zu erreichen. Ortsgruppe Hildesheim von 1911, 1. Vorsitzender, Heinz Sander

18 Seite 18 Meinungen Kriegserlebnisse Der Artikel Als der Krieg zum Großen Saatner kam, hat mich tief bewegt, zumal ich am 3. März 1945 (10 1/2 Jahr alt) von der Schillstraße ca. 45 Minuten später an Ort und Stelle des zerstörten vierten Blocks Marienburger Straße / Ecke Großer Saatner war. Mich beschäftigt bis heute noch eine schockierendes traumatisches Ereignis, das ich nicht los werde: in der Marienburger Straße / Ecke Stralsunder Straße stand ein Trecker- Anhänger bzw. abgeschirrter Pferdewagen, an dessen abgedecktem Ende ich mich neugierig hochzog und auf dessen Ladefläche ich bis zu zwanzig Tote, zum Teil mir vertraute Gesichter, die ich auch namentlich kannte, liegen sah. Vor Augen steht mir noch die Reaktion des Vaters der vier Toten der Familie Ruthemann (Mutter und drei Söhne) von denen nichts mehr übrig geblieben war, bis auf eine abgerissene Hand, die noch im Baum hing. Herr Ruthemann war aus der Schicht der Senkingwerke herbeigerufen worden; Heinz, 11 Jahre alt, ging mit mir in eine Klasse. Meine Anerkennung für die zum Gedenken gedachten beiden ausführlichen Artikel. Hans Steinke Ordnung und Sauberkeit Immer wieder geht es um ein leidiges Thema: Ordnung und Sauberkeit. Gedankenloses Verunreinigen, Wegwerfen von Überflüssigem und Entsorgung von Unrat bei Mitbewohnern und/oder Nachbarn nimmt bedenkliche Formen an. Ebenso unartig, nicht nur von Kindern, finde ich, das Benutzen von Wir geben immer wieder unseren Lesern das Wort. Dadurch möchten wir den Südstädtern die Möglichkeit geben, ihre Meinung zum Ausdruck zu bringen Abkürzungen über fremde Grundstücke, um Wege zu verkürzen. Ohne Rücksicht auf Pflanzen und Anlagen speziell vor Einkaufsmärkten. Müssen erst wieder Zäune entstehen? Zum Punkt Bauminseln (Hundeklos): Einige wurden ja schon von Anwohnern in (aufwändige) Pflege genommen. Da ist natürlich Ärger vorprogrammiert, wenn die kleinen Verschönerungen mutwillig zerstört oder zweckentfremdet werden. Ich könnte mir vorstellen, dass die Bauminseln mit Rasengitter oder Platten bedeckt werden, um die Bäume. Die Anwohner könnten ohne viel Mühe bei der Fußwegreinigung die 2-3m 2 mit fegen. Die Stadt würde dadurch viel Geld sparen für Pflege, Mähen und Reparaturen. Das sind meine Gedanken zur Verschönerung und Sauberkeit. H.-D. Krause Wissen Sie was Spam ist? (ert) Um die Antwort vorwegzunehmen: Es ist elektronischer Werbemüll. Schon mehr als die Hälfte aller in Deutschland versandten s sind solche unerwünschten Werbebotschaften, genannt Spam. Dieser Spam verstopft die -Fächer und kommt immer häufiger auch als SMS auf das Handy. Dadurch verursacht er nicht nur großen wirtschaftlichen Schaden, sondern schwächt auch das Vertrauen in das Internet. Allein in Europa beläuft sich der Schaden durch Spam jährlich auf rund 2,5 Milliarden Euro. Spam ist ein internationales Problem April 2005 Stockbrot zum Kindergeburtstag? Wir helfen! Ideale Feuerstelle zu vermieten Bitte vormerken Tel und die Politik ist auf- und herausgefordert, wirksame Instrumente zu entwickeln, um den elektronischen Werbemüll zu bekämpfen. In einer Novelle zum Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb wurde das Versenden von Spam in Deutschland bereits im vergangenen Jahr verboten. Strafbar macht sich danach auch, wer Werbung versendet und dabei seinen Absender verschleiert oder verheimlicht. Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) ermöglicht es dem Staat, die auf diese Weise unrechtmäßig erzielten Gewinne abzuschöpfen. Der Verband der deutschen Internetwirtschaft (Eco) verfügt über das fachliche Wissen, um Spam-Mails zurückzuverfolgen und die Adresse von Spam-Mails bzw. Spam- Versendern zu ermitteln. Seit zwei Jahren unterhält Eco eine Hotline für Beschwerden. Diese Meldestelle ist Teil eines europäischen Netzwerks, an dem 18 Länder beteiligt sind. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die Absender von Spam-Mails häufig in Ländern gemeldet sind, in denen deutsche Behörden nicht tätig werden können. Zusätzlich gibt es eine Grauzone ungeklärter Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten zwischen Providern und dem Internet im allgemeinen, weil Provider gewissermaßen nur die Briefträger des Internets sind. So bleibt den Empfängern derartiger elektronischer Werbebotschaften genannt Spam nur die Möglichkeit, mit der persönlichen -Adresse im Internet sparsam umzugehen und sogenannte Spamfilter zu nutzen. Probleme mit den Füßen? Hühneraugen? - Hornhaut? Eingewachsene Fußnägel? Monika Otto staatl. geprüfte med. Fußpflegerin Hausbesuche nach Vereinbarung Blauer Kamp Hildesheim Tel.: (05121)

19 April 2005 Seite 19 Protest ohne Wirkung Post schließt Service-Filiale (th) Kürzlich erhielt der Hildesheimer Oberbürgermeister Dr. Kumme Post von der Post. Die Deutsche Post Retail GmbH, Partnermanagement, Regionalleitung Nord mit Sitz in Hamburg kündigte ihm im Betreff unter Änderungen im Filialnetz die Schließung der Post-Service-Filiale Hildesheim-Marienburger Höhe, Marienburger Str. 147 an (ADH berichtete darüber). Am 18. Mai sei dort Schluss und man bitte dafür um Verständnis. Der OB könne sich aber auch an den regionalen Politikbeauftragten mit Sitz in Hannover wenden. Stadtführungen für jeden Geschmack (r) Vom 1. April an bis zum 31. Oktober findet wieder täglich um 14 Uhr die Stadtführung Hildesheim zum Kennen lernen für Einzelreisende, Kurzentschlossene und kleine Gruppen statt. Samstags um 9.30 Uhr gibt es zusätzlich das Besondere Angebot am Samstagmorgen, das ein halbstündiges Konzert in der St. Lambertikirche beinhaltet. Der OB bat den Absender schon am nächsten Tag, von der Schließung abzusehen. Zu den Postfilialen am Marienburger Platz bzw. Hindenburgplatz ist es ja auch ein weiter Weg, den gerade ältere Menschen zurücklegen müssen, die noch Briefe schreiben und keine s versenden. Die Antwort erreichte ihn nur vierzehn Tage später, natürlich vom regionalen Politikbeauftragten, Gebiet Hannover. Da sei nun mal nichts zu machen. Das Ganze sei nur ein Betriebsversuch gewesen, der befristete Vertrag mit der Mitarbeiterin laufe aus, und deshalb bleibe die Post bei der Schließung. Genauer gesagt: die Deutsche Post Retail GmbH. Dem englischen Begriff Retail begegnet man in letzter Zeit immer öfter. Wo sich der Dienstleistungsbereich gerade mühsam an das Wort Kundin oder Kunde gewöhnt hatte, heißt es jetzt umzudenken. Der König Kunde hat seinen Thron verlassen und ist Retail geworden, Kleinkram gewissermaßen, König Lästig. Retail ist Kleinhandel, Massengeschäft aber das klingt natürlich zu abfällig. Und Partnerbehandlung statt Partnermanagement brächte einen auf völlig abwegige Gedanken. Aber genau darum geht es: Ob man seine Kundschaft und Belegschaft wie Partner behandelt, auf deren Wünsche man eingeht oder wie Kleinkram, der froh sein muss, wenn man ihn überhaupt beachtet. Und sei es durch regionalen Politikbeauftragten. Reifenfachbetrieb Fahrwerkstechnik Achsvermessungen Klimaanlagenservice Dinklarstraße Hildesheim ( früher NAB) Tel.: Telefax: Bremsen, Auspuff TÜV / AU Inspektionen Der Treffpunkt für die Stadtführungen ist der Historische Marktplatz, unter den Rathausarkaden. Die Teilnahme kostet 4,00 Euro pro Person. Ermäßigte Preise gelten für Kinder und Familien. Die Karten sind erhältlich bei der tourist-information, die sich im Tempelhaus direkt am Marktplatz befindet. Die Palette an Stadtführungen für Gruppen ist groß: Klöster und Stifte in Hildesheim, Hildesheimer Frauen, Auf den Spuren von Bischof Bernward und Höhepunkte der Bau- und Kunstgeschichte sind nur einige Beispiele, in denen die besondere Geschichte und die mystischen Geschichten der Stadt interessant, unterhaltsam und ausgesprochen kurzweilig von den ausgebildeten Stadtführerinnen vermittelt werden. Auch Rundfahrten in die Ortsteile in den Landkreis und benachbarte Städte stehen auf dem Programm. Die Hildesheimer Stadtführerinnen sind stolz auf das umfangreiche Angebot, das selbstverständlich auch Führungen für Blinde und Gehörlose beinhaltet. Außerdem gibt es unter dem Titel Hildesheim hier macht Geschichte Spaß eine Serie von Angeboten speziell für Familien, Kinder und Jugendliche, die sich auch begleitend zum Unterricht hervorragend eignen. Bei Gruppenführungen können der Termin, das Thema und die Uhrzeit ganz nach Wunsch selbst bestimmt werden. Weitere Informationen und Anmeldungen für Gruppen erhalten Sie bei der tourist Information, Tempelhaus, Rathausstraße 18-20, Hildesheim, Tel , Fax: , April: Tanz in den Mai - Pfingstsonntag: Brunch ab 11 Uhr (um Anmeldung wird gebeten) Sonntags Mittagstisch Für Feste und Feiern liefern wir Ihnen warmes und kaltes Büffet Öffnungszeiten: Clubhaus SC Itzum Renate Gleich Tel.: Di-Fr ab Uhr Sa ab Uhr So ab Uhr

20 Seite 20 April 2005 Gaststätte Marienburger Höhe Scharnhorststr. 50 Öffnungszeiten: So - Do Uhr Hildesheim Fr - Sa Uhr # :0 für ihr Eigenheim (r) Unter diesem Motto veranstaltete die Sparkasse auf der Höhe vor kurzem außergewöhnliche Aktionstage. Verwundert rieben sich einige Kunden dann auch die Augen. Anstatt in Anzug oder Kostüm standen ihre Berater mit Fußballtrikot und Turnschuhen vor ihnen. So wurden auf spielerische Art beim Torwandschießen und Tipp- Kick die Kunden über die Möglichkeit, den Traum der eigenen vier Wände zu verwirklichen, informiert. Neben vielen wichtigen Informationen rund ums Bauen konnten alle Mitspieler an einem Gewinnspiel teilnehmen. Als Hauptgewinn lobte die Sparkasse zusammen mit der Landesbausparkasse zwei VIP-Tickets für das ausverkaufte Bundesligaspiel Hannover 96 gegen Bayern München aus. Glücklicher Gewinner der äußerst begehrten Tickets wurde Dominik Bleidorn. Bei der Übergabe der Karten durch den stellvertretenden Geschäftsstellenleiter Andreas Hofert zeigte sich, dass die Glücksfee den richtigen Griff getan hatte. Als begeisterter Fan der Roten konnte er zusammen mit Anhängern im 96-Stadion ein Fußballfest der besonderen Art feiern. ½ Paprikahähnchen 2,75 EUR Krombacher Pils 0,3 l 1,80 EUR Stadtteiltreff Das Netz Stadtteilarbeitskreis Marienburger Höhe Marienburger Platz Tel oder Öffnungszeiten: freitags von bis Uhr und freitags von bis Uhr Wir bieten an im Treff: Tee Bücherbörse Informationen Gespräche Vorlesen für Kinder Treffen Sie bei uns Ihren Kontaktbeamten der Polizei freitags ab 11 Uhr Ihr Ratsmitglied aus dem Stadtteil Enzo Calvanico am , 9.00 bis Uhr, und Hartmut Häger am , bis Uhr Impressum: Herausgeber: Auf der Höhe e. V. Verantwortlicher Redakteur: Hartmut Häger (th), Zedernweg 5, Hildesheim Anzeigenredaktion: Otto Malcher (ro), Nettelbeckstraße 10, Hildesheim Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Günter Baacke (ba), Brigitte Cappelmann (bc), Karl Cappelmann (kc), Malte Ewert (ert), Carsten Hellemann (ch), Sonja Hellemann (sh), Konrad Kling (kk), Hans- Werner Rünker (wer), Sabine Scherer-Kling (sk), Horst Schulz (hsch) Druck: Druckhaus Clemens Köhler, Siemensstraße 1, Harsum Verteilung: Hildesheimer Verteilerorganisation GmbH, Junkersstr. 9, Hildesheim Auflage: 9000

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